Japa-Meditation
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Japa (Sans. japa, flüstern, murmeln; Pāḷi, das Murmeln japati =murmeln, flüstern) bedeutet das laute, leise oder gedankliche Wiederholen eines Mantras(Purashcarana), Gebets, Gottesnamens oder auch von Texten heiliger Schriften.
- Japa ist auch ein Punkt der 10 Niyamas der Sandilya-Upanishade.
- Im Vajrayana sind Mantra-Wiederholungen (auch halblaut mit Mala) ein essenzieller Teil der Praxis.
- In der ekstatischen Quabbala werden diesbezüglich Buchstabenkombinationen verwendet. Diesbezügliche Bücher waren das 'Alphabet des Akiba ben Joseph', das 'Reschit Chochma' und das Sepher Jetzira.
Ein gebräuchliches ritualistisches Hilfsmittel ist die rosenkranzähnliche Mala, besonders bei halblauter oder murmelnder Wiederholung.
Eine üliche Praxis ist die Japa-Meditation auf ein Mantra, wobei die Wiederholung mit Konzentration oder mit entspannter Beobachtung der Wiederholung erfolgen kann.