Gandavyuha-Sutra(Buddhabhadra): Unterschied zwischen den Versionen
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In dieser Buddhabhadra-Ausgabe steht es ab dem Band 45 des [[Avatamsaka_Sutra|Avataṃsaka Sūtra]]. | In dieser Buddhabhadra-Ausgabe, die auch als Kegon-Sutra bekannt ist, steht es ab dem Band 45 des [[Avatamsaka_Sutra|Avataṃsaka Sūtra]]. | ||
== Übersetzung == | == Übersetzung : Dafangguangfo Huayan Sutra == | ||
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<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 45 Kap. 34.1 : Der Eintritt in die Welt des Dharma === </div> | <div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 45 Kap. 34.1 : Der Eintritt in die Welt des Dharma === </div> | ||
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== 34.2== | == 46-34.2== | ||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | <div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | ||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 46 Kap. | <div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 46 Kap. 34.2 Der Eintritt in die Dharma-Welt === </div> | ||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | <div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | ||
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== 34.3 == | == 47 34.3 == | ||
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<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 47 Kap. 34.3: Eintritt in die Dharma-Welt === </div> | <div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 47 Kap. 34.3: Eintritt in die Dharma-Welt === </div> | ||
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== 34.4 == | == 48 34.4 == | ||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | <div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | ||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === | <div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 48 Kap. 34.4 Der Eintritt in die Dharma-Welt === </div> | ||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | <div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | ||
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Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit rechter Achtsamkeit die Lehren des Ältesten der Befreiung, erinnerte sich an das unbegreifliche Dharma des Bodhisattva und betrachtete dessen unbegreifliches Weisheitslicht. Er folgte diesem unbegreiflichen und tiefgründigen Dharma-Reich und durchdrang es zutiefst, indem er die unbegreiflichen reinen und wundersamen Verdienste des Bodhisattva erfasste, die unbegreifliche und ungehinderte göttliche Kraft des Tathagata offenbarte, die unbegreiflichen und großartigen Buddha-Felder verstand, das unbegreifliche, verweilende, großartige und sichere Reich des Buddha erkannte, das unbegreifliche Reich des Samadhi des Bodhisattva betrachtete und die vollkommene Ungebundenheit der unbegreiflichen Welt erkannte. | |||
Er richtete seinen reinen und tiefgründigen Geist fest auf den unbegreiflichen Bodhisattva und hielt die unbegreiflichen Gelübde des reinen Karmas aufrecht. Allmählich zog er gen Süden und erreichte das prächtige Jambudvipa, wo er den Bhikkhu Haizhuang ausgiebig suchte. Er fand ihn an einem stillen Ort im Schneidersitz sitzend, vollkommen in Samadhi versunken, sein Körper still und unberührt, ohne jegliches Bewusstsein. Unter seinen Füßen erschienen unzählige Älteste und Brahmanen, alle mit juwelenbesetzten Kronen, jeder mit kostbaren Juwelen, feinen Speisen, kostbaren Gewändern, duftenden Blumen, juwelenbesetzten Girlanden, Weihrauchpulver, parfümierten Salben und anderen lebensnotwendigen Dingen. Er tröstete und sorgte für die Armen. | |||
Der Regen fiel auf unzählige Schätze und erfüllte die zehn Himmelsrichtungen mit großer Freude für alle Wesen. Aus den Knien stiegen Kshatriyas und Brahmanen empor, alle weise und intelligent, ihre Gestalten, Erscheinungen und Verzierungen alle verschieden. Sie unterwiesen die Wesen mit subtilen Klängen, führten sie vom Bösen weg, förderten das Gute und ließen sie in der wahren Bedeutung verweilen. Sie erklärten die Vier Mittel der Anziehung und erfüllten die zehn Himmelsrichtungen mit Freude für alle Wesen. Aus ihren Hüften entspringen unzählige Weise der Fünf Übernatürlichen Kräfte, einige in Grasgewänder, andere in Rindengewänder gehüllt, alle mit Wasserkrügen und drei wundersamen Stäben. Ihre würdevolle Haltung ist unveränderlich. Sie durchstreifen den Himmel, preisen die Drei Juwelen, sprechen zu den Wesen über reines Verhalten, bezwingen ihre Sinne und erklären ihnen die wahre Bedeutung. Sie umfassen die Welt und führen alle Wesen in den Ozean der Weisheit. Sie legen auch weltliche Abhandlungen aus und leiten sie an, der Reihe nach in allen guten Wurzeln zu verweilen und die zehn Himmelsrichtungen zu erfüllen. | |||
Aus den Seiten entspringen unvorstellbare Drachen und unvorstellbare Drachenmädchen, die unvorstellbare Freiheit der Drachen offenbaren, Wesen umarmen und unvorstellbare Wolken duftender Verzierungen, Wolken von Blumenverzierungen, Wolken von Girlandenverzierungen und Wolken von juwelenbesetzten Baldachinen herabregnen lassen. Geschmückt mit Wolken kostbarer Banner. Geschmückt mit Wolken unzähliger Juwelen. Geschmückt mit Wolken unbezahlbarer Mani-Juwelen. Geschmückt mit Wolken kostbarer Halsketten. Geschmückt mit Wolken kostbarer Throne. Geschmückt mit Wolken kostbarer Paläste. Geschmückt mit Wolken kostbarer Lotusblumen. Geschmückt mit Wolken kostbarer Kronen. Geschmückt mit Wolken himmlischer Bilder. Geschmückt mit Wolken aus Regen und himmlischen Jungfrauen und so weiter. Jede Wolke ist unvorstellbar, erleuchtet alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und ist allen Tathagatas dargebracht. Sie bringt allen fühlenden Wesen große Freude und erfüllt das Dharma-Reich. Aus der Silbe der Tugend im Herzen entspringen unzählige Asura-Könige, die die unvorstellbare und ungehinderte göttliche Macht der Asura-Könige offenbaren. Sie erschüttern alle großen Ozeane und Hunderttausende von Welten und lassen alle Bergkönige zusammenstoßen. | |||
Sie erschüttern alle Paläste der Götter und verdunkeln das Licht aller Dämonen, sodass sie alle wie ein Haufen Tinte erscheinen. Sie bezwingen alle Dämonenheere, beseitigen die Arroganz und die Zügellosigkeit der fühlenden Wesen, tilgen Zorn und schädliche Gedanken, löschen unheilsame Lehren aus, vernichten den Berg der Leiden und beenden Krieg und Streit. Durch göttliche Kraft erwecken sie alle Wesen, bewirken, dass sie alles Böse aufgeben und den Kreislauf von Geburt und Tod für immer durchbrechen. | |||
Er ist frei von jeglicher Anhaftung an Schicksale und ermöglicht es allen Wesen, das [[Nirvana]] beständig zu genießen. | |||
Er weilt im Bodhicitta, reinigt den Pfad des Bodhisattva, weilt in allen Paramitas und erreicht schließlich die Stufe des Bodhisattva. Er erleuchtet alle Lehren, erhellt universell die heilsamen Wege aller Buddhas und erfüllt das gesamte Reich des Dharma. Aus seinem Rücken entspringen unzählige Arhats und Pratyekabuddhas. | |||
Da er alle fühlenden Wesen durch die Zwei Fahrzeuge führen soll, lehrt er jene, die an Unreinheit hängen, zu meditieren; jene mit übermäßiger Gier, liebende Güte zu meditieren; jene mit übermäßigem Zorn, das bedingte Entstehen zu betrachten; jene mit übermäßiger Unwissenheit, die Weisheit der zweckmäßigen Mittel zur Einhaltung aller Dharmas zu betrachten; jene mit gleichem Verständnis, von Nicht-Anhaftung zu sprechen; jene, die an Objekten hängen, vom wundersamen Reich des Strebens zu sprechen; jene, die sich am Nirvana erfreuen, werden gelehrt, alle Schicksale anzunehmen, um allen fühlenden Wesen zu helfen und das gesamte Dharma-Reich zu erfüllen. Aus seinen Schultern entspringen unzählige Yaksha-Könige und Rakshasa-Könige mit verschiedenen bösen Körpern, lang und kurz, von verschiedenen Formen und Farben, die auf verschiedenen Fahrzeugen reiten, jeder umgeben von seinem Gefolge. Er beschützt und behütet alle fühlenden Wesen, die gute Taten vollbringen, und alle tugendhaften und heiligen Bodhisattvas, ob sie sich auf dem rechten Weg befinden oder die Erleuchtung erlangt haben. Oder sie wirken als Vajra-Krieger und beschützen alle Buddhas und ihre Wohnstätten. | |||
Wenn fühlende Wesen in Gefahr geraten, werden sie ihnen beistehen und sie furchtlos machen. Kranke werden geheilt, Leidende befreit. Vorzeitiger Tod und alle Leiden werden beseitigt. Fühlende Wesen werden belehrt und geführt und erlangen so wahren Nutzen. Das Rad von Geburt und Tod wird zerstört, das Rad des Dharma gepriesen und das Rad der Ketzer zermalmt. Sie werden das Reich des Dharma erfüllen. Aus ihrem Schoß werden Hunderttausende von Asamkhya-Kinnara-Königen hervorgehen, jeder umgeben von Hunderttausenden von Asamkhya-Kinnara-Frauen. Aus ihnen werden Hunderttausende von Asamkhya-Gandharva-Königen hervorgehen, jeder umgeben von Hunderttausenden von Asamkhya-Gandharva-Frauen. | |||
Aus ihm erklingen Hunderttausende himmlischer Klänge der Freude, die den Dharma der wahren Wirklichkeit verkünden, alle Buddhas preisen, Bodhi und den Bodhisattva-Pfad rühmen, die Tore Bodhis und des Dharma-Rades preisen, sich an allen Toren der Befreiung erfreuen, alle Tore des Nirvanas verkünden, alle Tore der Buddhas stützen, sich an den Toren aller fühlenden Wesen erfreuen, alle Tore der Buddha-Länder reinigen und alle Tore des Dharma-Reiches verkünden. Er beseitigt alle Hindernisse. Er verkündet alle tugendhaften Wurzeln. Er erfüllt das Dharma-Reich. Aus seinem Mund entspringen Hunderttausende von Asamkhya-Chakravartin-Königen, geschmückt mit den sieben Schätzen und umgeben von den vier Waffen. Er strahlt grenzenloses Licht aus und lässt Mani-Juwelen herabregnen. Er bereichert alle Armen und Bedürftigen und beschenkt jene, die keinen Besitz haben. Er bewirkt, dass alle Wesen die Praxis des Verzichts auf Töten, Stehlen und sexuelles Fehlverhalten preisen. Er kultiviert liebende Güte. Ständig spricht er liebevolle Worte, die allen Wesen zum Wohle gereichen. Er beseitigt falsche Reden, meidet harte Worte und vereint alle Wesen. Er meidet spaltende Reden und spricht harmonische Worte. Er meidet sinnlose Reden und verkündet tiefgründigen Dharma. Er bewirkt, dass alle Wesen von verbalen Übertretungen ablassen. Er preist großes Mitgefühl und bewirkt, dass alle Wesen sich freuen und frei von Zorn sind. Er erkennt den wahren Dharma in der Welt, beobachtet Ursachen und Bedingungen und erhellt die wahre Bedeutung. Er entfernt die giftigen Dornen falscher Ansichten von allen Wesen, beseitigt Zweifel und beseitigt alle Hindernisse. Er verdeutlicht die wahre Bedeutung des Dharma und erfüllt das Reich des Dharma. Aus seinen beiden Augen gehen Hunderttausende von Asamkhya-Sonnen hervor, die die zehn Himmelsrichtungen erleuchten und alle Dunkelheit vertreiben. Er befreit alle Wesen von Verunreinigungen. Möge es sich von allen üblen Pfaden und Leiden fernhalten. Möge es die Kälte erwärmen. In den verunreinigten Buddha-Landen möge es klares und reines Licht ausstrahlen. Möge es alle Welten aus Gold, Silber und Lapislazuli sowie alle fühlenden Wesen umfassend und allumfassend erleuchten. | |||
Möge es die schwere Dunkelheit in den Herzen der fühlenden Wesen vertreiben und ihnen allen Freude bringen. | |||
Möge es die unermesslichen Taten der fühlenden Wesen erkennen und alle Welten schmücken. | |||
Möge das wundersame Reich des Dharma das Reich des Dharma erfüllen. Aus seiner Stirn erheben sich Hunderttausende himmlischer Könige und Indra, geschmückt mit unermesslichen Schätzen. Möge es das Dharma Indras hochhalten und alle Paläste der Götter erleuchten. Möge es den gesamten Berg Sumeru erbeben lassen und alle Götter dazu bringen, eine Abneigung gegen das himmlische Reich zu entwickeln. | |||
Möge es die Kraft des Verdienstes und die Kraft der Weisheit preisen, die Kraft der Rechtschaffenheit und die Kraft der Tiefgründigkeit erwecken, die Kraft der Achtsamkeit reinigen und das Bodhicitta stärken. Möge es sich von sinnlichen Genüssen abwenden und alle Buddhas preisen und sich an ihrer Erscheinung erfreuen. | |||
Möge es nicht die Freuden weltlicher Genüsse preisen, sondern die Freude am Hören des Dharma. | |||
Möge es sich von weltlichen Genüssen abwenden und die Freude der Weisheit in allen Dharmas erkennen. Möge es sich vom Schrecken des Kampfes mit den Asuras abwenden, das Heer der Leiden vernichten und sich von der Furcht vor dem Tod abwenden. | |||
Möge es alle Dämonen bezwingen und den Berg des wundersamen Dharma erheben, indem es gewaltige Verse so hoch wie den Berg Sumeru spricht. Es ist fähig, die unermesslichen Taten aller fühlenden Wesen zu erkennen und erfüllt das gesamte Reich des Dharma. Von ihren Stirnen gehen unzählige Brahma-Götter aus, deren wundersame Farben und würdevolle Haltung unvergleichlich in der Welt sind. Sie verkünden wundervolle Klänge, preisen die Buddhas und drängen sie, den Dharma zu verkünden und so allen fühlenden Wesen Freude zu bringen. Mehr noch, sie sind fähig, die unermesslichen Taten aller fühlenden Wesen zu erkennen und erfüllen so das gesamte Reich des Dharma. Aus ihren Häuptern gehen unzählige Bodhisattvas hervor, geschmückt mit vielfältigen Formen und Zeichen der Vollkommenheit, die unermessliche Lichtnetze ausstrahlen. Sie verkörpern die Vollkommenheit der Großzügigkeit, preisen das Geben, sind frei von Geiz und Anhaftung, schmücken alle Welten, preisen reine Gebote und meiden schlechte, begründen die Bodhisattva-Gelübde für alle fühlenden Wesen, preisen die Mahayana-Gebote, erschaffen den Schatz großen Mitgefühls und Verdienstes, sagen, dass alles Dasein einem Traum gleicht, sagen, dass die Freuden der fünf Begierden geschmacklos sind, begründen den Dharma für alle fühlenden Wesen, damit sie frei von Leiden sind, preisen und preisen den goldenen Körper, preisen liebende Güte und meiden das Töten, beseitigen das Tierreich, preisen die Kraft des umfassenden Hörens, begründen die Kraft der Geduld für alle fühlenden Wesen, preisen universelle Erleuchtung und Freiheit, meiden Nachlässigkeit und begründen die Achtsamkeit für alle fühlenden Wesen. Lobt die Vollkommenheit der Meditation. Der Geist erlangt Freiheit. Die Dornen falscher Ansichten werden entfernt. Lobet die Vollkommenheit der Weisheit. Die Freude und Freiheit der Weisheit. | |||
Lobet die Befreiung der Welt von Geburt und Tod und die Freiheit, in allen Bereichen wiedergeboren zu werden. Lobet die Erfüllung der Gelübde und das Entstehen eines klaren und freien Lebens. Lobet die Kraft aller Dharanis, das Entstehen der Gelübde, die Kraft des reinen Samadhi und die Manifestation der freien Geburt. Lobet die Weisheit, die alle Sinne aller fühlenden Wesen erleuchtet, die Gedanken und Handlungen aller klar darlegt und die zehn Kräfte der Weisheit erleuchtet. Lobet das freie und ungebundene Sarvajna, das den Dharma-Bereich erfüllt. Aus seiner Krone entspringen Hunderttausende von Buddha-Formen, geschmückt mit vollkommenen Zeichen und Tugenden, wie ein goldener Berg, der alles erleuchtet, wundersame Klänge ausstößt, den Dharma-Bereich erfüllt, unermessliche und grenzenlose göttliche Kraft und Freiheit manifestiert und universell Wolken von Nektar herabregnen lässt – der Bodhisattva sitzt im Bodhimanda; Wolken der Gleichheit regnen herab – der Bodhisattva empfängt Ermächtigung; Wolken des universellen Dharma regnen herab – der Bodhisattva der tiefen Geduld. Die feierliche Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva der Unschuld. Die feste Berg-Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva der Unrückschrittlichkeit. Die Ozean-Schatzkammer-Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva des geraden Geistes. | |||
Die universelle Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva des zielführenden Pfades. | |||
Die Klang-der-Selbst-Natur-Grund-Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva der edlen Geburt. | |||
Die Dharma-Wolke der Weltfolge regnet herab. Die Dharma-Wolke der Kultivierung regnet herab. Die Dharma-Wolke der Abneigung regnet herab. Die Dharma-Wolke der Herrschaft über die Erde regnet herab. Die Dharma-Wolke der Nährung der Schatzkammer regnet herab. Die Dharma-Wolke des anfänglichen Strebens regnet herab. Die Dharma-Wolke der Fleißigkeit regnet herab. Die Dharma-Wolke der treuen Praktizierenden regnet herab. Die Dharma-Wolke der unerschöpflichen Tore regnet herab. Die Dharma-Wolke der unerschöpflichen Gleichheit aller Wesen im Formreich regnet herab. Die Dharma-Wolke des universellen Schatzes regnet vom Großen Brahma-Himmel herab. Die Dharma-Wolke der Schöpferkraft regnet vom Großen Freien Himmel herab. Die Dharma-Wolke des Herzensbanners regnet vom Dämonenkönig herab. Die Dharma-Wolke der reinen Achtsamkeit regnet vom Himmel der Transformation und Glückseligkeit herab. Die Dharma-Wolke der reinen Absicht regnet vom Tusita-Himmel herab. Die Dharma-Wolke: Der Yama-Himmel lässt die freudvolle Dharma-Wolke herabregnen; der Indra-Himmel lässt die geschmückte leere Dharma-Wolke herabregnen; der Yaksha-König lässt die freudvolle Dharma-Wolke herabregnen; der Gandharva-König lässt die vollkommene und freie Dharma-Wolke herabregnen. Der Asura-König lässt die Dharma-Wolke des Großen Reiches herabregnen; der Garuda-König lässt die Dharma-Wolke der Unermesslichen Welt herabregnen; der Kinnara-König lässt die Dharma-Wolke der Höchsten Weisheit herabregnen; die Menschenkönige lassen die Dharma-Wolke des Unangenehmen herabregnen; die Drachenkönige lassen die Dharma-Wolke des Banners der Freude herabregnen; der Mahoraga-König lässt die Dharma-Wolke der Stillen herabregnen; die Höllenwesen lassen die Dharma-Wolke der Geschmückten Gedanken herabregnen; die Tiere lassen die Dharma-Wolke der Weisheit herabregnen; der Wohnsitz des Yama-Königs lässt die Dharma-Wolke der Furchtlosen herabregnen; der Wohnsitz der Hungrigen Geister lässt die Dharma-Wolke der Rechten Hoffnung herabregnen. Mögen sich alle Wesen dem Tor der Weisen und Heiligen zuwenden und das Reich des Dharma erfüllen. Aus jeder Pore dieser Tathagatas strömen unzählige Netze aus reinem Licht, unzählige wundersame Farben, unzählige Verzierungen, unzählige Reiche und unzählige Materien hervor und erfüllen die zehn Himmelsrichtungen. | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana, ungeteilt dem Bhikkhu Haitang folgend, das Dharma-Tor dieses Samadhi. Er reflektierte über die unvorstellbare Sphäre des Bodhisattva, betrachtete das unermessliche, mühelose, gegenwärtige und allumfassende Dharma-Tor, erkannte die Weisheit der Dharma-Schmuckstücke, verweilte in der Weisheit des Buddha, entfaltete die Kraft des Bodhisattva, festigte die Kraft seiner Gelübde und vertiefte seine Praktiken. So stand er aufrecht und verharrte einen Tag und eine Nacht, bis zu sieben Tage und sieben Nächte, einen halben Monat und einen Monat, bis zu sechs Monate und sechs Tage. | |||
Danach erhob sich der Bhikkhu Haitang aus dem Samadhi. Sudhana rief voller Staunen aus: „Wie wunderbar, großer Weiser! Dieses Samadhi ist von tiefster Tiefe. Dieses Samadhi ist unermesslich. Die Dimension dieses Samadhi ist unermesslich. Dieses Samadhi besitzt unvorstellbare, ungehinderte göttliche Kraft. Dieses Samadhi ist unermesslich. Die Weisheit dieses Samadhi ist rein und strahlend. Dieses Samadhi ist mit unzähligen Verzierungen geschmückt. Die Dimension dieses Samadhi ist unzerstörbar. Dieses Samadhi kennt keinen Rückschritt. Dieses Samadhi erleuchtet alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Dieses Samadhi besitzt unermessliche Bedeutung und wirksame Mittel.“ Großer Weiser, wenn ein Bodhisattva dieses Samadhi erreicht, kann er alles Leid vollständig auslöschen und alle Qualen in den Reichen der Hölle, der hungrigen Geister und der Tiere für immer beseitigen. Er kann sich von allen Schwierigkeiten befreien, Frieden in die Reiche der Götter und Menschen bringen und allen Wesen Freude schenken. Er wird sich beständig an der tiefen Versenkung in Meditation erfreuen, die bedingte Existenz aufgeben, die drei Daseinsbereiche transzendieren, Bodhicitta erlangen, die Ursachen und Bedingungen für Weisheit und Verdienst entwickeln, grenzenloses und höchstes Mitgefühl kultivieren, große Gelübde ablegen, den Pfad des Bodhisattva erleuchten und die Große Vollkommenheit der Weisheit schmücken. Schließlich wird er im Mahayana-Bereich wiedergeboren, seine Weisheit wird die Praktiken des Samantabhadra durchdringen, er wird die Weisheit und das Licht aller Bodhisattva-Stufen erlangen, alle reinen Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas besitzen und den Bereich der Allwissenheit verwirklichen. Großer Weiser, wie heißt dieses Samadhi? Guter Mensch, dieses Samadhi wird Universelle Augenversenkung genannt, auch Reines und Strahlendes Reich der Prajnaparamita und auch Reines und Geschmücktes Universelles Tor. Guter Mensch, durch die Kultivierung der Prajnaparamita erlangt man dieses Samadhi. Wer dieses Samadhi erreicht, erlangt augenblicklich eine Million Asamkhya-Samadhis. Großer Weiser. Dieses Samadhi besitzt nur diese Verdienste und Bereiche. Gibt es noch etwas anderes? Guter Mensch, dieses Samadhi ermöglicht es einem: alle Welten ungehindert zu unterscheiden; letztendlich alle Welten ungehindert zu verstehen; ungehindert durch alle Welten zu reisen; ungehindert alle Welten zu schmücken; ungehindert alle Welten zu bebauen; ungehindert alle Welten zu reinigen; alle Buddhas ungehindert zu sehen; die Verdienste aller Buddhas ungehindert zu beobachten; die freie und ungehinderte göttliche Kraft aller Buddhas ungehindert zu erkennen; letztendlich die Kraft aller Buddhas ungehindert zu verstehen; den Ozean der Verdienste aller Buddhas ungehindert zu durchqueren; die reinen und wundersamen Dharma-Wolken aller Buddhas ungehindert herabregnen zu lassen; den gesamten Buddha-Dharma ungehindert zu verkünden; die unzerstörbare Weisheit aller Buddhas zu erlangen, die das Dharma-Rad ungehindert drehen. Sie erreichen ungehindert die Quelle des reinen Ozeans aller Buddhas; sie durchschreiten ungehindert alle zehn Himmelsrichtungen; sie befolgen ungehindert den Dharma der zehn Himmelsrichtungen; sie umarmen ungehindert alle fühlenden Wesen der zehn Himmelsrichtungen mit großem Mitgefühl; und sie erfüllen ungehindert alle zehn Himmelsrichtungen mit großem Mitgefühl. Beim Anblick der Buddhas der zehn Himmelsrichtungen finden ihre Herzen niemals Ruhe. Ungehindert betreten sie frei den unermesslichen Ozean der fühlenden Wesen. Ungehindert verstehen sie den Ozean aller Wurzeln der fühlenden Wesen. Ungehindert unterscheiden sie den Ozean aller fühlenden Wesen. Ungehindert. Guter Mensch, ich kenne nur dieses reine und leuchtende Prajnaparamita Samadhi Dharma-Tor. Wie kann ich von der höchsten Praxis der großen Bodhisattvas sprechen? Alle großen Bodhisattvas haben den Ozean der Weisheit tief durchdrungen. Sie sind meisterhaft darin, die reine Dharma-Ebene zu erkennen. Ihre Weisheit umfasst letztlich alle Dharma-Pfade. Ihr Weisheitslicht ist unermesslich und erfüllt alles. Sie erlangen die große Dharani der freien und leuchtenden Befreiung. Alle Samadhis sind vollkommen rein. Sie gebären alle Freiheit und Klarheit. Sie durchdringen den grenzenlosen Ozean der Beredsamkeit. Sie hallen in allen Klängen der Erde wider. Sie können alle fühlenden Wesen beschützen. Ich kann nicht einmal von ihrer Praxis sprechen, geschweige denn von ihren Verdiensten, ihr Reich enthüllen, beschreiben, ihr Dharma-Tor erleuchten, ihren angesammelten Verdienstschatz verdeutlichen und ihren rechten Weg darlegen. Alle Samadhis fließen mit gleicher Weisheit. | |||
''Guter Mann'', im Süden gibt es einen Wohnort namens Haichao (Meeresflut). Dort gibt es einen Garten namens Universelle Zierde. Dort gibt es eine Upasika namens Wiederherstellung. Geh dorthin und frage: „Wie kultiviert und reinigt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad?“ | |||
Zu jener Zeit ging Sudhana, erfüllt von unermesslicher Freude, zu dem Mönch Ozeanbanner. Er erlangte Festigkeit im Unbeständigen und Wahrheit im Unwirklichen. Er erreichte die höchste Ebene des wundersamen Schatzes der Verdienste, erlangte klare und reine Weisheit, die alles erleuchtet, und das tiefe Licht des Samadhi. Er erlangte die reinen Mittel zur Befreiung, betrachtete alle Welten, reinigte alle Dharmas und erlangte klare und reine Weisheit, die die zehn Himmelsrichtungen erleuchtet. Er neigte sein Haupt, umrundete unzählige Male seine Füße und schied ehrfürchtig und voller Besinnung nach Süden. | |||
Zu jener Zeit verweilte Sudhana achtsam bei Bhikkhu Haitang, verließ ihn nie, freute sich unermüdlich an seinem Anblick, schätzte seine heilige Stimme und betrachtete sein mitfühlendes Antlitz. Achtsam betrachtete er die Bereiche seines Geistes, Samadhi und Streben und Praxis. Er betrachtete achtsam klare Weisheit, verehrte seinen tugendhaften Lehrer, wandte sich ihm zu und erinnerte sich an seine Lehren. Er entwickelte Liebe und Respekt für seinen tugendhaften Lehrer und dachte weiter: „Durch den tugendhaften Lehrer kann ich alle Buddhas sehen. Der tugendhafte Lehrer offenbart und manifestiert den gesamten Dharma. Der tugendhafte Lehrer ist ein wundersamer Dharma, der es ermöglicht, alle Dharmas zu sehen. Der tugendhafte Lehrer ist ein klares Auge, das es ermöglicht, den Buddha als leeren Raum zu sehen. Der tugendhafte Lehrer ist eine gute Fähre, die es ermöglicht, die Quelle im Blumenteich des Buddha zu finden.“ Allmählich reiste er gen Süden zum Ort der Gezeiten. Dort erblickte er einen prächtigen Garten, umgeben von Mauern aus sieben Juwelen. Reihen kostbarer Juwelenbäume schmückten den Garten. Blüten regneten wie Wolken von den Bäumen herab und bedeckten den Boden. Der Duft der Bäume erfüllte alle zehn Himmelsrichtungen. Die Girlanden aus Juwelenbäumen, geschmückt mit einem Regen aus kostbaren Edelsteinen, boten einen prachtvollen Anblick. Bäume, in juwelenbesetzte Gewänder gehüllt, bedeckten alles. Bäume der Musik verströmten sanfte Klänge. Mit solch kostbaren Schmuckstücken verziert, beherbergte dieser Garten zehntausend aus Juwelen gefertigte Hörsäle. Zehntausend Pavillons waren mit Jambudvipa-Gold bedeckt. Zehntausend Paläste waren mit Vairocana-Schätzen geschmückt. Zehntausend Badebecken bestanden aus Juwelen und waren von Geländern aus sieben Juwelen umgeben. Das Wasser der acht Tugenden war vollkommen klar und rein. Jambudvipa-Goldsand, reines Wasser und kostbare Perlen bedeckten den Grund der Becken. Die vier Seiten sind mit Juwelen besetzte Stufen, würdevoll und geordnet. Reihen juwelenbesetzter Bäume umgeben die Teiche. Enten, Gänse, Mandarinenten, Pfauen und Luan-Vögel tummeln sich zwischen ihnen und erzeugen harmonische Laute. Goldene Netze lassen den Wind sanft aufsteigen und leise Klänge entstehen. Überall sind juwelenbesetzte Baldachine und Bäume aufgestellt. Unzählige prächtige, juwelenbesetzte Banner sind errichtet und strahlen ein helles Licht aus, das hundert Yojanas erhellt. Millionen von Teichen beherbergen schwarzen Sandelholzschlamm, in dem kostbare Lotusblumen blühen und das Wasser füllen. Von diesen Lotusblumen geht ein helles Licht aus, das alles erleuchtet. In diesem Garten steht ein prächtiger Palast namens „Geschmücktes Banner“. Sein Gelände ist aus wundersamen Meeresschätzen geschaffen. Geschmückt mit exquisit schönen Kristallsäulen, erhebt er sich hoch und majestätisch wie ein goldener Berg. | |||
Alle Wesen, die ihn erblicken, freuen sich. Unzählige reine Mani-Juwelen erleuchten alles und verströmen natürliche Düfte: den Duft der Leuchtkraft, den Duft des Königs der Düfte, den Duft der Erleuchtung und so weiter. Sie schmücken verschiedene juwelenbesetzte Throne: den Lotus-Schatzkammerthron, den Schatzkammerthron der Erleuchtung in alle Richtungen, den Schatzkammerthron der Reinheit, den Schatzkammerthron der Freude für alle Wesen, den Löwen-Schatzkammerthron, den Schatzkammerthron der makellosen Juwelen, den Schatzkammerthron der unvorstellbaren Juwelen, den Schatzkammerthron der universellen Mani-Juwelen, den Schatzkammerthron des strahlenden Schmucks, den Schatzkammerthron des großen Ozeans und den Vajra-Löwen-Schatzkammerthron. Unzählige Fenster sind mit wundersamen Juwelen geschmückt. Darüber hinaus werden zehntausend wundersame Juwelenbaldachine errichtet: der Baldachin der Juwelengewänder, der Baldachin der wundersamen Juwelenblumen, der Baldachin der Juwelenzweige, der Baldachin der Mani-Juwelen, der Goldene Baldachin, der Baldachin des Schmucks, der Baldachin des Duftes, der Baldachin der Unterhaltung und der Baldachin des Freien Drachenkönigs. Das Zelt des Pferdekönigs. Das geschmückte Schatzzelt Shakyamunis. Zehntausend Juwelennetze sind darüber gewoben, darunter: das Goldene Glockennetz, das Kostbare Juwelenbaldachinnetz, das Netz der verschiedenen Juwelenbilder, das Meeresperlennetz, das Blaue Kristall-Mani-Juwelennetz, das Löwengebrüllnetz, das Mond-Mani-Netz, das Weihrauchbildnetz, das Netz der verschiedenen Juwelenberge und das Juwelenkönigsnetz. Zehntausend Lichter erleuchten die Welt, darunter: das nachtstrahlende Mani-Licht, das sonnenbeschenkte Mani-Juwelenlicht, das Mondbanner-Mani-Juwelenlicht, das Weihrauch-Yama-Licht, das Wunderbare Schatzkammer-Mani-Juwelenlicht, das Padma-Licht, das nachtstrahlende Mani-Juwelenlicht, das Große Lampen-Mani-Juwelenlicht und das Mani-Licht, das alle Richtungen erleuchtet. Zehn Arten von duftenden Blitzen erscheinen und lassen zehn Arten von Wolken herabregnen, die über den Himmel ziehen: zehn Arten von schwarzen Sandelholzwolken, zehn Arten von Mandarava-Blumenwolken, zehn Arten von geschmückten Wolken, zehn Arten von Girlandenwolken, zehn Arten von mehrfarbigen Gewandwolken, zehn Arten von Juwelenwolken, zehn Arten von Wolken himmlischer Söhne und zehn Arten von Wolken himmlischer Jungfrauen. Die zehn Arten von Bodhisattvas sagen: Sie erfreuen sich stets am Hören des Dharma, und wenn sie ruhen, werden sie zu Laienfrauen. Sie wohnen auf goldenen Thronen, geschmückt mit einem Netz aus ozeangebundenen Juwelen. Geschmückt mit Juwelen, die jene der Götter übertreffen, tragen sie prächtige Mani-Netze auf ihren Häuptern. Ihre Körper sind mit unzähligen Löwenjuwelen und wunscherfüllenden, reinen Mani-Juwelen verziert. Unzählige Wesen umgeben sie ehrfürchtig, die Hände gefaltet. Unzählige Wesen aus dem Osten – die Brahma-Könige, der Brahma-Körper, die Brahma-Diener, die Paranirmitavasavartin-Könige und sogar menschliche und nicht-menschliche Könige – kommen zu ihnen. Dasselbe gilt für Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen sowie für oben und unten. Wer diese Laiin erblickt, wird von all seinen Krankheiten geheilt. Sein Geist wird gereinigt, frei von Unreinheiten, und die Dornen falscher Ansichten werden entfernt. Hindernisse werden beseitigt, und er wird einen reinen und ungetrübten Zustand erreichen. In diesem Zustand wird er gute Wurzeln schlagen, alle Fähigkeiten und geschickten Mittel entwickeln und alle Weisheit erlangen. | |||
Alle Dharani-Tore und alle Samadhi-Tore werden vor ihnen erscheinen. Sie werden alle Gelübde ablegen, alle Praktiken vollenden und aus vollkommener Reinheit geboren werden. Ihr Geist wird unermesslich und weit sein. Geboren mit vollkommenem Verständnis, erlangte er einen ungehinderten Körper, der alles erreichen konnte. | |||
- Zu jener Zeit betrat Sudhana den Garten der universellen Zierde. Er überblickte den gesamten Garten und sah die Laiin des Ruhehauses auf einem goldenen Thron sitzen. Er ging zu ihr, verneigte sich und umrundete sie unzählige Male, während er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Bitte erkläre ihn mir vollständig.“ | |||
Der Buddha antwortete: „Guter Mensch, ich habe nur ein einziges Tor des Dharma erreicht. Wer mich sieht, hört, sich erinnert, erkennt und mir nahekommt, wird es als wahr erkennen. Guter Mensch, wenn es Wesen gibt, die keine guten Wurzeln schlagen, sich nicht tugendhaften Lehrern nahen und nicht von den Buddhas beschützt werden, können diese Wesen mich nicht sehen. Guter Mensch, wenn es Wesen gibt, die mich sehen können, werden sie die Vollendung des Dharma erlangen. Die Buddhas des Ostens werden beständig zu mir kommen und auf dem juwelenbesetzten Löwenthron sitzen, um den Dharma zu lehren. | |||
Alle Buddhas des Südens, Westens, Nordens, der vier mittleren Himmelsrichtungen sowie des Oberen und Unteren werden zu mir kommen.“ „Er saß auf dem Löwenthron und lehrte mich den Dharma. Guter Mann, ich sehe oft alle Buddhas und Bodhisattvas, die mir stets nahe sind. Guter Mann, meine Versammlung umfasst 84 Billionen Bodhisattvas, die alle meine Gefährten auf dem Pfad zum Anuttara-samyak-sambodhi sind und die Nicht-Rückschrittlichkeit erlangen. Alle Versammlungen in diesem universellen Ziergarten haben ebenfalls die Nicht-Rückschrittlichkeit auf dem Anuttara-samyak-sambodhi erlangt.“ | |||
- Sudhana fragte: „Großer Weiser, wie lange ist es her, dass du das Bodhicitta erweckt hast?“ Sudhana antwortete: „Guter Mann, ich erinnere mich, dass ich einst, vor dem Buddha Dipankara, mein weltliches Leben entsagte, den Weg suchte und mich in reiner Lebensführung übte, indem ich ehrfürchtig Opfergaben darbrachte, dem Dharma lauschte und ihn befolgte. Dann, vor dem Buddha der Unbefleckten Empfängnis, entsagte ich meinem weltlichen Leben, suchte den Weg und übte mich in reiner Lebensführung, indem ich ehrfürchtig Opfergaben darbrachte, dem Dharma lauschte und ihn befolgte. Dann, vor den Buddhas des Wundersamen Banners, der Wundersamen Tugend, des Schatzes des Verdienstes, des Viruchana, des Universellen Auges, des Brahma-Lebens, der Freiheit und des Guten Deva … | |||
- Guter Mann, vor diesen sechsunddreißig Buddhas, die dem Sand des Ganges gleichen, entsagte ich meinem weltlichen Leben, suchte den Weg und übte mich in reiner Lebensführung.“ Mit Ehrfurcht spreche ich Gebete, lausche dem Dharma und befolge seine Lehren. Ich verstehe die Weisheit aller Buddhas. Zuerst erwecke ich den Geist eines Bodhisattva und erfülle damit die gesamte Dharma-Welt. Mit unermesslichem Mitgefühl umfasse ich alle fühlenden Wesen. Als Bodhisattva lege ich unermesslich große Gelübde ab und erreiche so die zehn Richtungen der Dharma-Welt. Mit unermesslichem Mitgefühl umhülle ich alle fühlenden Wesen. In allen Welten und Zeitaltern kultiviere ich die unermesslichen Praktiken und die unermessliche Samadhi-Kraft eines Bodhisattva. Ich verlasse den rechten Pfad des Bodhisattva niemals und wende mich ihm nicht ab. Mit der unermesslichen Kraft der Dharani des Bodhisattva beschütze ich geschickt alle fühlenden Wesen. Mit der unermesslichen Kraft der reinen Weisheit des Bodhisattva erleuchten geschickte Mittel und rechte Achtsamkeit die drei Zeiten. Mit der unermesslichen Kraft der allwissenden Weisheit des Bodhisattva durchwandere ich alle Welten. Mit der unermesslichen Kraft der Beredsamkeit eines Bodhisattva kann ich alle Wesen mit einem einzigen Wort erfreuen. Guter Mann, ich besitze die unermessliche Kraft der ungehinderten göttlichen Macht eines Bodhisattva, die alle Reiche mit meinem eigenen Körper erfüllen kann. Sudhana sagte: „Großer Weiser, du wirst Anuttara-samyak-sambodhi gewiss in ferner Zukunft erlangen.“ | |||
Guter Mann, ein Bodhisattva erweckt das Bodhicitta nicht, um auch nur ein einziges fühlendes Wesen zu belehren, noch um auch nur hundert fühlende Wesen zu belehren. Selbst um unzählige fühlende Wesen zu belehren und zu transformieren, erzeugt man kein Bodhicitta. (Dies wird im Kapitel über die unzähligen Äonen ausführlich erklärt.) Man erzeugt das Bodhicitta nicht, um auch nur die fühlenden Wesen einer einzigen Welt zu belehren und zu transformieren. Selbst um die fühlenden Wesen unzähliger Welten zu belehren und zu transformieren. Selbst um so viele fühlende Wesen wie die Staubpartikel von Jambudvipa zu lehren und zu transformieren, selbst um so viele fühlende Wesen wie die Staubpartikel der dreitausend großen Chiliokosmen zu lehren und zu transformieren, selbst um die fühlenden Wesen unzähliger Welten zu lehren und zu transformieren, erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur einen einzigen Tathagata zu verehren und ihm Opfergaben darzubringen. Selbst um unzählige Tathagatas zu verehren und ihnen Opfergaben darzubringen, erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur ein einziges Buddha-Feld zu reinigen, selbst um unzählige Buddha-Felder zu reinigen, erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur die Staubpartikel von Jambudvipa zu reinigen, selbst um die Staubpartikel der dreitausend großen Chiliokosmen zu reinigen, erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur ein einziges Dharma zu schützen (dies wurde oben ausführlich erläutert), erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur einen einzigen Wunsch zu erfüllen. Nicht um einen einzigen Augenblick zu schmücken, nicht um das Gefolge eines einzigen Buddhas zu kennen, nicht um einen einzigen Dharma zu befolgen, nicht um den Ozean der Bewusstseinsebenen eines einzigen Wesens zu erfassen, nicht um den Ozean der Wurzeln eines einzigen Wesens zu befreien, nicht um den sukzessiven Aufstieg und Fall der Äonen in einer einzigen Welt zu kennen, nicht um die Leiden und Gewohnheiten eines einzigen Wesens zu kennen, nicht um die Leiden eines einzigen Wesens zu beseitigen, nicht um das Verhalten eines einzigen Wesens zu erfüllen. Daher erzeugt man Bodhicitta. Man erlangt Bodhicitta, weil man alle fühlenden Wesen lehren und transformieren, allen Buddhas respektvoll Opfergaben darbringen, alle Buddha-Länder schmücken und reinigen, den Dharma schützen und bewahren, alle großen Gelübde erfüllen, das Gefolge aller Buddhas kennen, den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen erfassen, ihr Geistesverhalten verstehen, ihre Fähigkeiten und Kräfte erkennen, den Kreislauf von Aufstieg und Fall aller Welten und Äonen verstehen, ihre Leiden und Gewohnheiten erkennen, ihre Leiden auflösen und ihr Verhalten erfüllen möchte. | |||
''Guter Mensch'', dies sind kurz zusammengefasst die unzähligen praktischen Wege des Bodhisattva. Der Bodhisattva sollte diese Weisheit vollständig verstehen und ihr folgen. Letztendlich kultiviere ich die Praktiken der Bodhisattvas, reinige alle Buddha-Welten und befreie meinen Geist von Täuschung. Guter Mensch, deshalb gelobe ich: Alle Buddha-Welten zu reinigen, so wird mein Gelübde erfüllt sein; die Leiden und Gewohnheiten aller fühlenden Wesen zu durchtrennen, so wird mein Gelübde erfüllt sein. Großer Weiser, wie heißt dieses Dharma-Tor? Guter Mensch, dieses Dharma-Tor heißt Banner der Befreiung von Leid und des Friedens. Ich kenne nur dieses Dharma-Tor. Der Geist der großen Bodhisattvas ist wie der Ozean, fähig, alle Lehren Buddhas zu umfassen. Wie kann ich ihre Praxis erkennen? Der Geist der Bodhisattvas ist fest und aufrecht wie der Berg Sumeru. Die großen Bodhisattvas sind die Medizin des Sehens, die Leiden der Sehenden beseitigt. Die großen Bodhisattvas sind die reine Sonne, die die Dunkelheit der Unwissenheit für alle fühlenden Wesen vertreibt. Die großen Bodhisattvas sind die Erde, die alle fühlenden Wesen trägt. Die großen Bodhisattvas sind der Wind der Weisheit, der allen fühlenden Wesen den wahren Sinn des Lebens schenkt. | |||
Die großen Bodhisattvas sind die Freiheit, die alles mit dem Licht reiner Weisheit erleuchtet. Die großen Bodhisattvas sind die segensreichen Wolken, die den süßen Tau des Dharma herabregnen lassen, je nachdem, was nötig ist. Die großen Bodhisattvas sind der reine Mond. Sie spannen ein Netz aus Verdienst und Licht. Die großen Bodhisattvas sind wie [[Indra]], der alle fühlenden Wesen beschützt. Wie kann ich ihr Verhalten erkennen? | |||
''Guter Mann'', im Süden liegt ein Land namens Ozeanflut. Dort lebt ein Einsiedler namens Vimalakirti, der die Praktiken der Bodhisattvas kenntnisreich erklärt. | |||
Geh dorthin und frage ihn. | |||
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana und umrundete unzählige Male seine Füße, beobachtete unermüdlich, ''weinte'' und vergoss Tränen. Mit rechter Achtsamkeit sinnierte er: [[Bodhi]] zu erlangen ist schwer; Einen guten Lehrer zu finden ist schwer; einen würdigen Gefährten zu finden ist schwer; die Fähigkeiten eines Bodhisattva zu erlangen ist schwer; den aufrechten Geist eines Bodhisattva zu verwirklichen ist schwer; einem gleichgesinnten guten Lehrer zu begegnen ist schwer; über die Wahrheit nachzudenken ist schwer; dem richtigen Dharma zu folgen ist schwer; einen wundersamen Geist zu entwickeln ist schwer; über Allwissenheit nachzudenken ist schwer; das Licht des Dharma zu nähren ist schwer. Nachdem er so gedacht hatte, ging er fort und reiste nach Süden. | |||
Zu jener Zeit meditierte der junge Sudhana über die wahren Lehren des Bodhisattva und folgte ihnen, wodurch er dessen Lebenswandel läuterte. Sein Geist nährte die Tugenden und die Kraft des Bodhisattva. Er sah alle Buddhas, ersehnte Bodhi und legte große Gelübde für sein spirituelles Wachstum ab. | |||
Sein Geist erleuchtete alle Dharmas in den zehn Himmelsrichtungen, erkannte das wahre Wesen des Dharma und war frei von jeglicher Ablenkung. | |||
Sein Geist war rein und weise, er beobachtete die Welt des Dharma und vertrieb die Unwissenheit. | |||
Sein reiner und aufrechter Geist beseitigte Hindernisse, und er bezwang alle Dämonen. Nach und nach reiste er zum Land der Meeresgezeiten und suchte den Weisen Vimalakirti auf. | |||
Zu jener Zeit befand sich der Weise in einem großen Wald, der mit unzähligen Bäumen geschmückt war, deren juwelenbesetzte Blätter alles bedeckten. Verschiedene Blumen und Obstbäume waren ständig in voller Blüte, und juwelenbesetzte Bäume ließen Juwelen auf den Boden regnen. Prächtige Sandelholzbäume säumten die Gegend, und verschiedene Adlerholzbäume verströmten unaufhörlich einen wundervollen Duft. Der Nigrodha- und der Jambudvipa-Baum trugen süße, duftende Früchte, Utpala-, Padma- und Pundarika-Blüten, die als Schmuck dienten. | |||
Zu jener Zeit sah Sudhana den Weisen in diesem Wald, gekleidet in Rinde, das Haar in Stroh gehüllt, auf einer Wiese sitzend. Er war umgeben von zehntausend Weisen, wie ein Sandelholzwald, in dem überall Sandelholzbäume standen. Er ging zu ihm und huldigte ihm mit fünf Gliedmaßen, während er dachte: „Mein tugendhafter Lehrer kann das Tor der allwissenden Weisheit öffnen. Mein tugendhafter Lehrer enthüllt den wahren Weg. Mein tugendhafter Lehrer legt den Grundstein der allwissenden Weisheit. Mein tugendhafter Lehrer entzündet die kostbare Lampe der Weisheit, deren helles Licht die zehn Kräfte der Weisheit nährt. Der Weg meines tugendhaften Lehrers ist der unerschöpfliche Schatz der allwissenden Weisheit. Mein tugendhafter Lehrer ist die Lampe, die das Reich der allwissenden Weisheit erleuchtet. Mein tugendhafter Lehrer ist die Brücke, die Geburt und Tod überspannt. Mein tugendhafter Lehrer ist der Baldachin, der großes Mitgefühl erzeugt, das alles umhüllt. Mein tugendhafter Lehrer ist nicht falsch, er erleuchtet das wahre Wesen aller Dharmas. Mein tugendhafter Lehrer ist die Flut des Ozeans, die großes Mitgefühl erfüllt.“ Nachdem er so nachgedacht hatte, umrundete er ihn unzählige Male, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet.“ | |||
Da sprach der Weise, die Versammlung beobachtend: „Ihr sollt wissen, dass dieser Junge den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) bereits erweckt hat. Er bittet alle fühlenden Wesen, Furchtlosigkeit zu verbreiten, allen fühlenden Wesen zum Wohle zu gereichen, den tiefen Ozean der Weisheit zu erreichen, den Regen aller Lehren Buddhas zu trinken, die Quelle allen Dharma zu erschöpfen, zum großen Ozean weltlicher Weisheit zu werden, die Wolken großen Mitgefühls emporzuheben, den süßen Tau des Dharma herabregnen zu lassen, den hellen Mond der Weisheit in der Welt zu enthüllen, die Dunkelheit allen weltlichen Leidens zu vertreiben und die Wurzeln der Güte in allen fühlenden Wesen zu nähren.“ | |||
Zu jener Zeit streute die Versammlung, jeder mit goldenen Blumen und duftendem Weihrauch in den Händen, diese auf den Knaben, verneigte sich ehrfürchtig, umrundete ihn und sprach: „Dieser Knabe kann alle fühlenden Wesen erlösen, die drei Übelpfade ausmerzen, sie von allen Schwierigkeiten des Yama-Reiches befreien, den Ozean der Begierde leeren, den Schatten des Leidens vertreiben, die Dunkelheit der Unwissenheit überwinden, die Fesseln der Gier und Anhaftung sprengen, den Vajra-Berg des Verdienstes besteigen, den Berg Sumeru der weltlichen Weisheit errichten, die strahlende Sonne der Weisheit in der Welt erstrahlen lassen, alle Wurzeln des Guten und des Dharma erleuchten und die Welt leiten, klar zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.“ | |||
Dann wandte sich der Weise an die Versammlung und sprach: „Wer den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln kann, wird Allwissenheit erlangen und das Land von allen Buddha-Verdiensten reinigen.“ | |||
Da sprach der Weise zu Sudhana: „Guter Mann, ich habe das unzerstörbare Banner der Weisheit des Bodhisattva bereits vollendet.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, was ist die Welt dieses Dharma?“ Da streckte der Weise seine rechte Hand aus und berührte Sudhanas Kopf. Nachdem er ihn berührt hatte, ergriff er Sudhanas Hand. Augenblicklich sah sich Sudhana inmitten der Buddhas der zehn Himmelsrichtungen, im Reich unzähliger Staubpartikel. Er sah jene Buddhas mit prächtigen Zügen geschmückt, ihre Reiche mit unzähligen Juwelen und kostbaren Gegenständen. Er sah auch den unermesslichen Ozean ihres Gefolges, von dem er alles Dharma, das er vernahm, empfangen und bewahren konnte, ohne ein einziges Wort oder einen einzigen Aspekt zu verpassen. Er empfing und bewahrte klar das wahre Dharma-Rad, empfing die Wolken des Dharma, trat in die großen Gelübde des Buddha ein, reinigte alle Kräfte und reinen Gelübde und Praktiken und durchschritt schließlich den Schatz aller Verdienste. Er sah diese Buddhas, wie sie, ihren Bedürfnissen entsprechend, alle fühlenden Wesen verwandelten und befreiten. Er sah das reine und vollkommene Netz des großen Lichts aller Buddhas. Nachdem man die ungetrübte Weisheit und das Licht und letztlich die Macht des Buddhas gesehen hat, kann man sich einen Tag und eine Nacht vor einem Buddha sehen, oder sieben Tage und sieben Nächte vor einem anderen Buddha und so weiter. Vor anderen Buddhas kann man einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, hundert Jahre, tausend Jahre oder hunderttausend Jahre, hunderttausend Milliarden Jahre oder hundert Milliarden Nayuta-Jahre verbringen, oder ein halbes Kalpa, ein Kalpa, hundert Kalpas, tausend Kalpas, hunderttausend Kalpas oder hundert Milliarden Nayuta-Kalpas, oder sogar unzählige Nayuta-Kalpas, oder Kalpas so zahlreich wie die Staubpartikel von Jambudvipa, oder sogar Kalpas so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten. Zu jener Zeit erlangte Sudhana, erleuchtet vom unzerbrechlichen Banner der Weisheit, das Samadhi des Schatzes der Helligkeit. Erleuchtet vom Samadhi des unerschöpflichen Dharma-Tors erlangte er das Licht des Dharani, das in alle Richtungen strahlt. Erleuchtet vom Dharma-Tor des Vajra-Vollkommenen Lichts erlangte er das [[Samadhi]] des Pavillons der Weisheitserkenntnis. Auf der Erde weilend, geschmückt mit dem Dharma-Schatz der Prajnaparamita, erlangte er das Licht des Samadhi des Buddha-Schatzes des Raumes. Durch das strahlende Licht des Samadhi des Dharma-Rades aller Buddhas erlangte er dreimal das unerschöpfliche Licht der vollkommenen Weisheit. | |||
- Zu jener Zeit ließ der Weise Sudhanas Hand los, und Sudhana sah sich augenblicklich an seinen ursprünglichen Ort zurückkehren. Da fragte der Weise Sudhana: „Erinnerst du dich?“ Sudhana antwortete: „Ja.“ „Großer Weiser“, sprach Sudhana, „dank der Kraft guter Lehrer, edler Mensch, kenne ich nur dieses unzerstörbare Banner der Weisheit dieses Bodhisattva. Wie könnte ich die Praktiken großer Bodhisattvas kennen? Alle großen Bodhisattvas erlangen das Samadhi der Freiheit über alle fühlenden Wesen, sind in allen Zeiten frei, gebären die unerschöpfliche Weisheit aller Buddhas, verwirklichen die reine Lampe der Weisheit, die alle Buddhas schmücken, verstehen die Angelegenheiten der drei Zeiten in einem einzigen Gedanken, manifestieren einen reinen Weisheitskörper in allen Welten, erfüllen das Dharma-Reich, erscheinen vor fühlenden Wesen gemäß ihren Bedürfnissen, verstehen die Praktiken aller fühlenden Wesen, sind vollkommen rein und allliebenswert und entzückend. Wie könnte ich die Praktiken großer Bodhisattvas, ihre wundersamen Verdienste und Gelübde, ihre reinen Buddha-Länder, ihre geschickte Unterscheidung der Zuhörer, ihr Reich der Weisheit, ihr tiefes Samadhi, ihre übernatürlichen Kräfte und Freiheit, ihr Reich der Befreiung und ihre Spielerische übernatürliche Fähigkeiten? Der Klang des Dharmakaya, die höchste Weisheit – solche Dinge liegen nicht in meiner Macht. | |||
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Jinqiu. Dort lebt ein Brahmane namens Fangshiming. Geh dorthin und frage ihn: „Wie beschreitet ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva?“ | |||
In diesem Moment verneigte sich Sudhana, erfüllt von unermesslicher Freude, ehrfurchtsvoll und umrundete ihn unzählige Male. Er betrachtete ihn eingehend, nahm Abschied und reiste weiter gen Süden. | |||
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== 49 34.5 == | |||
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<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 49 Kap. 34.5 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
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Zu jener Zeit erkannte Sudhana, erleuchtet vom unzerstörbaren Banner der Weisheit, die unvorstellbare und uneingeschränkte göttliche Kraft aller Buddhas. Er war mit dem unvorstellbaren Dharma der Bodhisattvas bestens vertraut und besaß die unvorstellbare Weisheit des Bodhisattva-Samadhi. | |||
Sein Geist war stets erleuchtet, er erlangte das Licht des Samadhi, das Licht der Samadhi-Bereiche aller Phänomene und klare Weisheit. Er ermöglichte es allen fühlenden Wesen, höchste und wundersame Orte zu erreichen und den Dharma aller Wege zur Befreiung zu erlangen. Er handelte im Einklang mit der Welt, sein Geist frei von Dualität. Mit klarer Weisheit erleuchtete er alle Bereiche, erlangte den klaren und reinen Schatz der Geduld aller Sravakas und die Geduld des Nicht-Entstehens, indem er die wahre Natur des Dharma erkannte. | |||
Er praktizierte beständig den Bodhisattva-Pfad, gab den Bodhisattva-Geist niemals auf und mehrte seinen Sarvajna-Geist. Er erlangte die zehn Kräfte der Weisheit und erleuchtete alles. Er erfreute sich am wunderbaren Klang des Dharma, sein Geist unermüdlich. Er praktizierte gemäß den Anweisungen, verweilte in Sarvajna und erreichte schließlich die Sphäre der allwissenden Weisheit. Er erweckte den unermesslich geschmückten Geist der Bodhisattvas und erfüllte die reinen, großen Gelübde der Bodhisattvas. Im Nu erreichte er alle Buddha-Welten, lehrte und reifte unzählige fühlende Wesen im Ozean des Seins, sein Geist ohne Müdigkeit. Er sah alle unermesslichen Bereiche der Bodhisattva-Praxis. Er konnte alle Welten, die vielfältigen Verzierungen der Buddha-Welten und selbst die subtilsten Bereiche klar sehen. Er konnte unzählige Welten und ihre vielfältigen Verzierungen klar wahrnehmen. Er konnte die Sprachen und Dharmas unzähliger Welten klar unterscheiden und kannte die Wünsche und Freuden unzähliger Wesen. Er kannte die unzähligen Praktiken aller Wesen und lehrte sie mit unzähligen geschickten Mitteln. Er war in verschiedenen Ländern bewandert und leitete die Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend. | |||
Nach und nach reiste Sudhana in das Land und suchte dort den Brahmanen auf. Dieser übte sich zu jener Zeit in asketischen Übungen, um Allwissenheit zu erlangen. Feuer umgaben ihn wie gewaltige Berge, in deren Mitte sich ein Berg aus Messern erhob, hoch aufragend und unermesslich. Von diesem Berg stürzte er sich ins Feuer. | |||
Da trat Sudhana an den Brahmanen heran, verneigte sich tief, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Bitte kläre mich darüber auf.“ Der Brahmane erwiderte: „Guter Mann, wenn du diesen Berg aus Messern erklimmen und dich ins Feuer stürzen kannst …“ | |||
Als alle Praktiken eines Bodhisattva rein waren, dachte Sudhana: „Es ist schwer, einen menschlichen Körper zu erlangen. Es ist schwer, frei von allen Schwierigkeiten zu sein. Es ist schwer, den Zustand der Schwierigkeitslosigkeit zu erreichen. Es ist schwer, den reinen Dharma zu erlangen. Es ist schwer, einem Buddha in dieser Welt zu begegnen. Es ist schwer, alle Fähigkeiten zu besitzen. Es ist schwer, den Dharma zu hören. Es ist schwer, einem guten Lehrer zu begegnen. Es ist schwer, Gefährten zu finden. Es ist schwer, die wahren Lehren zu hören. Es ist schwer, den rechten Lebensunterhalt zu verdienen. Es ist schwer, dem wahren Dharma zu folgen. Ist dies nicht das Werk Maras? Ist dies das Erscheinen eines guten Lehrers, wenn er keiner ist? Ist dies nicht ein böser Bodhisattva? Nun ist es schwer für ihn, sein Leben zu verlängern, schwer, gute Wurzeln zu schlagen, schwer, Sarvajna (Weisheit) zu erlangen. Dies ist nicht die wahre Lehre, sondern ein gefährlicher Weg. Es ist weit entfernt „Entfernt vom Dharma-Tor, Sarvajna und allen Lehren Buddhas.“ Während er dies dachte, sprachen zehntausend Brahma-Götter am Himmel: „Guter Mensch, denke nicht so. Denke nicht so. Dies ist ein großer Weiser, der die Weisheit und das Licht des Vajra besitzt, fleißig und unermüdlich, der alle Bereiche vollständig ergründet hat. Er wünscht, den Ozean der Gier und Anhaftung aller fühlenden Wesen zu leeren, das Netz aller falschen Ansichten zu zerreißen und das Leid aller fühlenden Wesen zu verbrennen.“ | |||
Er vertrieb die Dunkelheit der Unwissenheit und erleuchtete alle Dinge, sodass alle fühlenden Wesen den Gefahren von Geburt und Tod entkamen. Er beseitigte die Dunkelheit der Unwissenheit in den drei Welten und sandte reines Licht aus, das alles erleuchtete. Zu jener Zeit sprachen die Brahma-Götter, die Götter der Freiheit, die Götter aller fühlenden Wesen und die Götter der Irrlehren: „Ich habe alle fühlenden Wesen erschaffen. Ich bin der Höchste in der ganzen Welt. Ich bin der Erhabenste. Ich bin der Erste.“ Als diese Götter den Brahmanen in großer Askese sahen, wie er die fünf Hitzen auf seinem Körper ertrug, verloren sie ihre Freude an den verschiedenen Meditationen und kamen zu ihm. | |||
Da verkündete der Brahmane mit der Kraft der Freiheit den Dharma, wodurch dieser seine Irrlehren auslöschte und seinen egozentrischen Geist aufgab, großes Mitgefühl entwickelte und alle fühlenden Wesen umfasste, den aufrechten Geist des Bodhi kultivierte, die vier Pfade öffnete, um den Dharma-Körper des Buddha zu finden, und sich auf jede notwendige Weise manifestierte. Der subtile Klang des Buddha wurde von allen ungehindert vernommen. | |||
Dann streuten zehntausend Dämonen am Himmel verschiedene Mani-Juwelen in das Licht des Brahmanen und sagten zu Sudhana: „Guter Mann, es ist der Kraft der Askese dieses Brahmanen zu verdanken, dass er ein so großes Licht ausstrahlt.“ Möge der ganze Schmuck meines Palastes wie ein Tintenfass sein. Ich bin nicht länger zufrieden. Dann kommen unzählige himmlische Jungfrauen und ihr Gefolge zu mir und verkünden den Dharma. Mögen sie alle unumkehrbaren Fortschritt im Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. Weiterhin bringen zehntausend Paranirmitavasavartin-Götter im Himmel, jeder mit himmlischen Blumen in den Händen, diese ehrfurchtsvoll dar und sprechen: „Guter Mensch, durch die Kraft der asketischen Übungen dieses Brahmanen strahlt er großes Licht aus, sodass der ganze Schmuck meines Palastes wie ein Tintenfass ist. Ich bin nicht länger zufrieden. Dann kommen sie, umgeben von ihrem Gefolge, zu mir und verkünden den Dharma. Möge ich Freiheit in meinem Geist, Freiheit von Leiden, Freiheit von Wiedergeburt, Freiheit von der Beseitigung von Hindernissen, Freiheit in allen Samadhis, Freiheit im Schmuck, Freiheit in der Lebensspanne und sogar Freiheit in allen Lehren Buddhas erlangen.“ | |||
Darüber hinaus brachten zehntausend Paranirmitavasavartin-Götter im Himmel ihnen ehrfurchtsvoll himmlische Musik dar und sprachen: „…“ Guter Mann, als dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Hitzen versengte, strahlte er ein helles Licht aus, das meinen Palast und seine Verzierungen erleuchtete. Indem er sie erleuchtete, befreite er uns von den fünf Begierden, ließ uns frei von Verlangen nach Vergnügen sein und schenkte uns Sanftmut an Körper und Geist. Dann brachte er uns mit seinem Gefolge zu sich, damit ich den Dharma verkünden und unseren Geist reinigen konnte, einen klaren und hellen, einen tugendhaften und wundersamen, einen sanften und einen freudigen Geist entwickeln konnte, bis wir die zehn reinen Kräfte erlangen, die Geburt nähren und transzendieren und mit unermesslich reinen Körpern wiedergeboren werden, bis wir den reinen Dharma-Körper des Buddha erlangen, reine Rede erlangen und eine subtile und ungehinderte Stimme haben, die alles durchdringt, bis wir Allwissenheit erlangen. | |||
Darüber hinaus ließen zehntausend Tusita-Götter mit ihrem Gefolge duftende Pulverwolken vom Himmel regnen und erwiesen ihnen damit ihre Ehrerbietung. Sie sprachen: „Guter Mann, als dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Hitzen versengte, war ich von meinem Palast aus nicht einen Augenblick erfreut und kam zu ihm, um ihm den Dharma der Nicht-Anhaftung zu erklären, die Zufriedenheit mit dem Wenigen zu kultivieren, gute Wurzeln zu nähren, Bodhicitta zu erzeugen und letztendlich den höchsten Buddha-Dharma zu erlangen.“ Dann erschienen zehntausend Götter, dreiunddreißig Himmel und Asuras, alle mit ihrem Gefolge, am Himmel, die Wolken von Mandarava- und Mahamandarava-Blumen herabregnen ließen. Sie erwiesen ihnen Ehrerbietung und sprachen: „Guter Mensch, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen verbrannt wurde, hing ich nicht länger an himmlischen Freuden. | |||
Ich kam zu ihm und bat ihn, den Dharma zu lehren, mich von sinnlichen Genüssen zu lösen und sogar den vergänglichen Dharma zu lehren, der dem Wandel und der Nichtexistenz unterworfen ist, alle Genusssucht und allen Stolz auszumerzen und den Bodhi-Geist zu kultivieren und zu erwecken. Weiterhin, guter Mensch, als ich diesen Brahmanen sah, erbebte der Gipfel des Berges Sumeru auf sechsfache Weise. In diesem Augenblick war ich zutiefst erschrocken und widmete mich der Suche nach allwissender Weisheit.“ | |||
Dann erschienen zehntausend große Drachenkönige, darunter Inapana, Nananda und Bananda, die Wolken aus schwarzem Sandelholz-Räucherwerk aufsteigen ließen. Die Töchter der Drachenkönige erklangen mit wundersamer Musik und ließen Wolken himmlischer Blumen und himmlisch duftenden Wassers herabregnen, denen sie Ehrerbietung erwiesen und sprachen: „Guter Mann, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen verbrannt wurde, strahlte er großes Licht aus und erleuchtete alle Paläste der Drachenkönige.“ Mögen alle Drachenkönige von der Qual des sengenden Sandes und der Furcht vor den goldflügeligen Vögeln befreit werden. Mögen ihr Zorn und ihre Hitze erlöschen und ihre Körper sich kühlen und erfrischen. Mögen sie Freude verbreiten. Mögen sie, nachdem sie Freude verbreitet haben, den Dharma verkünden. Mögen sie, angewidert vom Drachenreich, aufrichtig bereuen und ihre karmischen Hindernisse beseitigen. Mögen sie den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln und sogar in allwissender Weisheit verweilen. Darüber hinaus gibt es zehntausend Yaksha-Könige, die diesem Brahmanen verschiedene Opfergaben darbringen und ihn mit Reichtümern beschenken und sprechen: „Guter Mann, als der Körper dieses Brahmanen von den fünf Hitzen versengt wurde, empfanden ich, der Rakshasa Kumbhanda und andere großes Mitgefühl für alle Wesen und fügten ihnen kein Leid zu. Aus der Kraft des Mitgefühls heraus verzichteten wir auf Paläste und kamen mit unserem Gefolge zu ihm. Dieser Brahmane gewährte uns in großem Mitgefühl Schutz und erfüllte uns mit Freude, unsere Körper und Seelen mit Sanftmut, Frieden und Glück. | |||
Ich verkündete den Dharma und bewirkte sogar, dass unzählige Yakshas, Rakshasas, Kumbhanda und andere den Geist der Anuttara-samyak-sambodhi entwickelten.“ Weiterhin gibt es zehntausend Gandharva-Könige im Himmel, die sprechen: „Guter Mann … Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, strahlte er ein helles Licht aus, das meinen Palast erleuchtete und uns unvorstellbare Freude schenkte.“ Wir kamen zu ihm, um seine Lehren zu hören, und erweckten sogar den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, wodurch wir unumkehrbaren Fortschritt erlangten. | |||
Weiterhin knieten zehntausend Asura-Könige im Himmel auf ihren rechten Knien nieder, falteten ehrfürchtig die Hände und brachten diesen respektvollen Gruß dar: „Guter Mann, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erbebten alle Asura-Paläste, die Erde und der Ozean. Damals legten wir unseren Stolz ab, kamen zu ihm, um seine Lehren zu hören, und distanzierten uns von aller Schmeichelei und Illusion. Wir erlangten tiefe Dharma-Erlassenheit, verweilten in Unbeweglichkeit und besaßen die zehn Kräfte.“ Darüber hinaus verwandelten sich zehntausend Garuda-Könige, mutig und mächtig, in asketische Kinder am Himmel und sprachen: „Selbst wenn ihr mir den Dharma predigt, großes Mitgefühl entfacht, große Barmherzigkeit preist, das Meer von Geburt und Tod durchquert und jene, die im Schlamm der fünf Begierden ertrinken, den reinen und aufrechten Geist preist und ihnen die Flügel der Weisheit und der geschickten Mittel verleiht.“ Sie alle wurden verwandelt und ihren Bedürfnissen entsprechend geführt. Da sprachen zehntausend Kinnara-Könige im Himmel: „Guter Mann, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erklangen auf natürliche Weise subtile Klänge aus meinen juwelenbesetzten Bäumen, goldenen Glockennetzen, juwelenbesetzten Halsketten und verschiedenen Musikinstrumenten. Darunter waren die Klänge des Buddha, des Dharma, des Sangha, der Bodhisattvas, die die Nicht-Rückschrittlichkeit erlangt haben, und des Bodhicitta. | |||
Sie erzählten von einem Bodhisattva in einem bestimmten Land, der das Bodhicitta erweckt, Askese geübt, große Großzügigkeit gezeigt, das Bodhi-Mandala geschmückt und sich dorthin begeben hatte, um Erleuchtung zu erlangen. Guter Mann, als ich diese Klänge vernahm, war ich hocherfreut und kam zu ihnen, um den Dharma zu verkünden und so unzähligen Wesen die Nicht-Rückschrittlichkeit im Anuttara-samyak-sambodhi zu ermöglichen.“ Da brachten unzählige Götter des Reiches der Begierden im Himmel Opfergaben dar und erwiesen ihm ihre Ehrerbietung mit den Worten: „Guter Mensch, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, strahlte er ein helles Licht aus, das selbst die Hölle Avici erleuchtete.“ Möge dieses Licht das Leid auslöschen. Wenn ein fühlendes Wesen dieses Licht erblickt, wird es nach dem Tod im Himmel wiedergeboren. In Dankbarkeit werden sie den fünf Begierden entsagen und, erfüllt von grenzenloser Freude, zu mir kommen, um meine Lehren zu hören. Möge ich unzählige fühlende Wesen dazu bewegen, den Bodhi-Geist zu erwecken. | |||
- Sudhana, der diese wundersame Lehre vernahm, war hocherfreut. Vor dem Brahmanen beschloss er, ein wahrer und tugendhafter Lehrer zu werden, verneigte sich tief und huldigte ihm zu Füßen. Er sprach: „Ich habe an den heiligen Lehren gezweifelt und bin von den Anweisungen meines Lehrers abgewichen. Ich bitte den Großen Weisen, meine Reue anzunehmen.“ Da sprach der Brahmane Sudhana in Versen: | |||
Wer Erleuchtung erlangen möchte, sollte den Lehren eines sachkundigen Lehrers folgen. | |||
Zerstreue alle Zweifel und bewahre stets Ehrfurcht. | |||
Den rechten Weg beschreiten und das wahre Wesen des Dharma erkennen | |||
Wer im Bodhi-Baum verweilt, erlangt die Buddhaschaft. | |||
Zu jener Zeit bestieg Sudhana den Messerberg und stürzte sich ins Feuer. Noch bevor er die Mitte erreichte, erlangte er den Bodhisattva-Samadhi des friedvollen Verweilens. Als er die Flammen erreichte, erlangte er den Bodhisattva-Samadhi der stillen Glückseligkeit und Erleuchtung. Nachdem er diesen Samadhi erreicht hatte, sprach er: „Wie wunderbar! Großer Weiser, als ich den Messerberg und das große Feuer berührte, fühlte ich mich geborgen und glücklich.“ Da sprach der Brahmane zu Sudhana: „Guter Mann, ich habe dieses unerschöpfliche Dharma des Bodhisattva erlangt, die reine Dharma-Praxis aller Bodhisattvas, die alle Wünsche erfüllt, alle Leiden und falschen Ansichten aller fühlenden Wesen auslöscht, Unverrückbarkeit und einen unerschöpflichen Geist erlangt, frei von Trägheit ist, in allem furchtlos ist, den Schatz des Vajra Narayana erlangt, das höchste große Reich erreicht, ohne Müdigkeit, frei von allen Verunreinigungen, unbeweglich wie ein Windrad, fleißig und ohne Rückschritt, mich mit großem Glanz schmückend und allen fühlenden Wesen zum Nutzen gereichend. Wie kann ich ein solches Dharma erkennen oder davon sprechen? | |||
- Guter Mann, im Süden gibt es eine Stadt namens Löwengebrüll, wo ein Mädchen namens Maitreyani lebt.“ Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas?“ Zu jener Zeit neigte Sudhana sein Haupt und warf sich unzählige Male zu Sudhanas Füßen nieder. Nachdem er unermüdlich zugeschaut hatte, zog er sich zurück und ging nach Süden. | |||
(10) Zu jener Zeit war Sudhana von unvorstellbarer Ehrfurcht erfüllt, erfreute sich am reinen Dharma und widmete sich dem Mahayana. Er suchte die Weisheit aller Buddhas und näherte sich dem Tathagata. Seine Wahrnehmung des Dharma-Bereichs war ungetrübt. Er verweilte fest im wahren Bereich der Wirklichkeit. Als er die drei Zeiten erreichte, erkannte er, dass sie der Raumzeit glichen. Er verstand den Dharma-Bereich der drei Zeiten vollkommen. Er erschuf keinen eigenen Dharma-Bereich, sondern verweilte im Bereich der Ungetrübtheit. Er verletzte den Dharma-Bereich nicht. Er verstand fest, dass der Buddha-Bereich kein Bereich ist, sondern verweilte im Verweilen des Tathagata. Er löschte alle Illusionen aus und klammerte sich weder an Buddhas noch an Gefolge noch an Welten. Er wusste, dass alle fühlenden Wesen kein Selbst sind und keine wirkliche Existenz haben. Alle Klänge transzendieren den Pfad der Sprache. Er verstand, dass alle Farben wie Blitze sind. Allmählich reiste er nach Süden. | |||
Nachdem er die Stadt erreicht hatte, erkundigte er sich überall nach Maitreyanis Verbleib. Jemand antwortete: „Sie befindet sich im Palast von König Löwenbanner.“ Daraufhin ging er zum Tor, um um eine Audienz bei ihr zu bitten. Zu diesem Zeitpunkt betraten unzählige Menschen den Palast. | |||
Sudhana fragte: „Wo seid ihr alle hin?“ Die Antwort lautete: „Wir möchten zu Maitreyani gehen, um den wahren Dharma zu hören.“ | |||
Sudhana dachte: „Dieses Palasttor steht allen offen; ich kann ungehindert ein- und ausgehen.“ Sudhana trat ein und sah die Frau in einer strahlenden und kostbaren Dharma-Halle. Der Boden war glasweiß, die Säulen aus Lapislazuli und die Wände aus Diamant. Die Fenster und Geländer waren aus Jambudvipa-Gold gefertigt und strahlten Licht aus. Die Halle war mit unzähligen Mani-Juwelen geschmückt. Darüber hinaus war sie mit tausend kostbaren Mani-Spiegeln und strahlenden, wundersamen Juwelen verziert, nach denen sich alle Wesen sehnen. Unzählige Mani-Juwelennetze bedeckten den Saal, und Hunderttausende goldene Glöckchen gaben sanfte Klänge von sich. Solche unvorstellbaren Schätze schmückten den Hörsaal. Sudhana sah die Frau, deren Körper wie reines Gold war, deren Augen und Haar dunkelblau waren. Sie saß auf einem Löwenthron aus reinem Wasser und Weihrauch, bedeckt mit einem goldenen Netz und in juwelenbesetzte Gewänder gehüllt. Sie war von einer großen Versammlung umgeben und predigte den Dharma mit einer Stimme wie Brahma. | |||
Als Sudhana sie sah, verneigte er sich tief und warf sich ihr zu Füßen, umrundete sie unzählige Male. Respektvoll trat er zur Seite, die Hände gefaltet. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Der Weise antwortete: „Guter Mann, wenn du die Verzierungen dieser Dharma-Halle aufmerksam betrachtest, sieht Sudhana in jeder Kristallsäule, jeder Vajra-Wand, jedem Mani-Spiegel, jedem Bildnis, jedem Juwel, jedem Schmuckstück, jeder goldenen Glocke, jedem Juwelenbaum, jedem Juwelenbildnis und jeder Juwelenkette alle Tathagatas des Dharma-Reiches, von ihrem anfänglichen Streben über die Kultivierung des Bodhisattva-Pfades, die Erfüllung ihrer großen Gelübde, geschmückt mit Verdiensten, das Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, das Drehen des reinen Dharma-Rades bis hin zur Manifestation des Nirvanas ohne Rest, wie das Spiegelbild des Mondes im klaren Wasser. Sudhana sieht in allen Verzierungen des Reiches alle Buddhas, von ihrem anfänglichen Streben bis zur Manifestation des Nirvanas ohne Rest, ebenfalls auf diese Weise.“ All dies verdankte sich der Kraft ihrer guten Wurzeln und den Früchten ihrer Taten. | |||
Zu jener Zeit faltete Sudhana, in Ehrfurcht vor allen Buddhas, ehrfürchtig die Hände und fragte: „Großer Weiser, welches Dharma-Tor ist dies?“ Die Antwort lautete: „Guter Mann, dies ist das Dharma-Tor der universellen Zierde von Prajnaparamita. Ich praktizierte dieses Dharma-Tor in Gegenwart von 36 Buddhas, die dem Sand des Ganges glichen. Jeder dieser Tathagatas führte mich auf unterschiedliche Weise in dieses Dharma-Tor der universellen Zierde von Prajnaparamita.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, welche Ebene umfasst dieses Dharma-Tor?“ Die Antwort lautete: „Guter Mensch, wenn ich dieses Dharma-Tor mit rechter Achtsamkeit durchschreite, es betrachte, unterscheide und aufrechterhalten, erhalte ich im Augenblick meiner Geburt das Universelle Tor Dharani und Millionen von Asamkhya-Dharani-Toren als mein Gefolge. Dies sind die Dharani-Tore der Buddha-Felder, Buddha-Dharani-Tore, Dharma-Dharani-Tore, Dharani-Tore der fühlenden Wesen, Dharani-Tore der Vergangenheit, Dharani-Tore der Zukunft, Dharani-Tore der Gegenwart, Dharani-Tore des Verweilens in der Wirklichkeit und Dharani-Tore des Verdienstes.“ Das Dharani-Tor des Verdienstes und der Tugend. Das Dharani-Tor der Weisheit. Das Dharani-Tor der Weisheit und der Tugend. Das Dharani-Tor aller Wünsche. Das Dharani-Tor der Unterscheidung aller Wünsche. Das Dharani-Tor des Verhaltens. Das Dharani-Tor der Kultivierung des Verhaltens. Das Dharani-Tor des reinen Verhaltens. Das Dharani-Tor des erfüllenden Handelns. Das Dharani-Tor des Karmas. Das Dharani-Tor der Karma-Befolgung. Das Dharani-Tor des Karmaflusses. Das Dharani-Tor der karmischen Taten. Das Dharani-Tor der Abkehr von schlechtem Karma. Das Dharani-Tor der Hinwendung zu rechtem Karma. Das Dharani-Tor der Freiheit im Karma. Das Dharani-Tor des guten Handelns. Das Dharani-Tor des Samadhi des guten Handelns. Das Dharani-Tor des Samadhi. Das Dharani-Tor der Übereinstimmung mit Samadhi. Das Dharani-Tor des unterscheidenden Samadhi. Das Dharani-Tor des unzerstörbaren Samadhi. Das Dharani-Tor der allumfassenden Erleuchtung. Das Dharani-Tor des Ozeans des Geistes. Das Dharani-Tor der verschiedenen Bewusstseinsebenen. Das Dharani-Tor des reinen Grunds des Geistes. Das Dharani-Tor der universellen Erleuchtung schwerer, böser Bewusstseinsebenen. Das Dharani-Tor des freudvollen und zähmenden Lehrers des Geistes. Das Dharani-Tor der Erweckung fühlender Wesen. Das Dharani-Tor der Leiden. Das Dharani-Tor der Gewohnheiten. Das Dharani-Tor der Mittel zum Leiden. Das Dharani-Tor des Begehrens. Das Dharani-Tor der Praktiken fühlender Wesen. Das Dharani-Tor der verschiedenen karmischen Handlungen fühlender Wesen. Das Dharani-Tor der Selbstnatur fühlender Wesen in der Welt. Das Dharani-Tor der Eigenschaften fühlender Wesen. Das Dharani-Tor der Richtungen. Das Dharani-Tor der Predigt. Das Dharani-Tor des großen Mitgefühls. Das Dharani-Tor der großen liebenden Güte. Das Dharani-Tor des Nirvanas. Das Dharani-Tor aller Sprachen. Das Dharani-Tor der Mittel und der unerklärlichen Mittel. Das Dharani-Tor des Folgens. Das Dharani-Tor der Unterscheidung. Das Dharani-Tor der Versammlung. Das Dharani-Tor der ungetrübten Wirklichkeit. Das universelle Dharani-Tor. Das Dharani-Tor des Buddha-Dharma. Das Dharani-Tor des Bodhisattva-Dharma. Das Dharani-Tor des Pratyekabuddha-Dharma. Das Dharani-Tor des Śrāvaka-Dharma. Das Dharani-Tor des weltlichen Dharma. Das Dharani-Tor des Entstehens der Welt. Das Dharani-Tor des Vergehens der Welt. Das Dharani-Tor der Form und Farbe der Welt. Das Dharani-Tor der Reinigung der Welt. Das Dharani-Tor der befleckten Welt. Das Dharani-Tor der Manifestation befleckter Bereiche in reinen Welten. Das Dharani-Tor der Manifestation reiner Bereiche in befleckten Welten. Das Dharani-Tor der reinen Welt. Das Dharani-Tor der reinen und befleckten Welt. Das Dharani-Tor der gleichberechtigten Welt. Das Dharani-Tor der umgestürzten Welt. Das Dharani-Tor der unterworfenen Welt. Das Dharani-Tor des Eintritts in Indras Netz. Das Dharani-Tor der sich drehenden Welt. Das Dharani-Tor des Verweilens in der Form. Das Dharani-Tor der kleinen Gesinnung des Großen. Das Dharani-Tor der großen Gesinnung des Kleinen. Das Dharani-Tor der Unterscheidung des Buddha-Körpers. Das Dharani-Tor der Freigabe des geschmückten Lichtnetzes des Buddha. Das Dharani-Tor der Unterscheidung des vollkommenen Klangs des Tathagata. Das Dharani-Tor des wahren Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor der Erzeugung des Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor der Unterscheidung des Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor des unzerstörbaren Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor des Debatten-Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor der Konfrontation mit dem Dharma-Rad des Buddha. Das Dharani-Tor der Fähigkeit, Buddhas Werke zu vollbringen. Das Dharani-Tor der Begegnung mit allen Buddhas und Versammlungen. Das Dharani-Tor der Unterscheidung aller Buddhas und Versammlungen. Das Dharani-Tor des unendlichen großen Gefolges aller Buddhas. Das Dharani-Tor der universellen Erleuchtung durch Buddhas Kraft. Das Dharani-Tor des Samadhi des Tathagata. Das Dharani-Tor der Kraft und Freiheit des Samadhi des Tathagata. Das Dharani-Tor der höchsten Buddha-Taten. Das Dharani-Tor des Verweilens in Buddhas Wohnstätte. Das Dharani-Tor des Buddha-Haltens. Das Dharani-Tor der Buddha-Transformation. Das Dharani-Tor des Buddha-Wissens über die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen. Das Dharani-Tor der Kraft und Freiheit Buddhas. Das Dharani-Tor des Verweilens im Tusita-Himmel. Das Dharani-Tor der Manifestation und des Eintritts ins Parinirvana. Das Dharani-Tor des Nutzens für unzählige fühlende Wesen. Das Dharani-Tor aller tiefgründigen Dharmas. Das Dharani-Tor aller geschmückten Dharmas. Das Dharani-Tor der wirksamen Mittel des materiellen Dharma Bodhicittas. Das Dharani-Tor des Entstehens des materiellen Dharma Bodhicittas. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma des Strebens. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma des Handelns. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma der durchdringenden Erleuchtung. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma der Geburt aus Tod und Wiedergeburt. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma der reinen Weisheit. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma der reinen Weisheit. Das Dharani-Tor des unermesslichen materiellen Dharma Bodhis. Das Dharani-Tor der reinen Farbe des Selbstbewusstseins. Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita. Der Geist aller großen Bodhisattvas ist wie der leere Raum. Beim Eintritt in die tiefgründige Dharma-Ebene werden ihre Verdienste erfüllt. Sie verweilen im Dharma der Befreiung, fernab weltlicher Praktiken. Mit reinen, unbefleckten Weisheitsaugen verstehen sie die unermesslichen Dharma-Ebenen vollständig. Ihre Weisheit ist unermesslich, gleich dem leeren Raum. Sie erlangen ungetrübte Augen, ohne Hindernisse in allen Bereichen. Sie verweilen im ungetrübten [[Ksitigarbha]] und erleuchten alles. Sie erkennen geschickt die Bedeutung aller Dharmas. Nichts auf der Welt kann sie zerstören. Sie handeln in der Welt ohne Anhaftung und nutzen geschickt die geeigneten Mittel, um allen fühlenden Wesen zu nützen und sie zu vereinen. Sie können sich nach ihren Bedürfnissen manifestieren. Zu jeder Zeit drehen sie das Rad des Dharma und erlangen Freiheit. Solche Verdienste, wie kann ich sie erkennen oder beschreiben? | |||
- Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Erlösung. Dort lebt ein Mönch namens Subhuti. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“ Da verneigte sich Sudhana tief und huldigte ihm zu Füßen. Er umrundete ihn unzählige Male. Dann zog er sich zurück und begab sich nach Süden. | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit das tiefgründige Dharma, die tiefgründige Dharma-Ebene, den tiefgründigen Dharma-Grund, die tiefgründigen fühlenden Wesen, die tiefgründigen Praktiken, den tiefgründigen Fluss des Geistes der fühlenden Wesen, die tiefgründigen fühlenden Wesen als Licht, die tiefgründige Natur aller Dharmas, das tiefgründige Dharma der fühlenden Wesen, die tiefgründige vollkommene Zierde der Dharma-Ebene, die tiefgründige Kultivierung aller karmischen Handlungen und die tiefgründige Zierde des weltlichen Karmas. | |||
Allmählich reiste er ins Land der Erlösung. In Städten, Dörfern, auf Marktplätzen, in den Wohnstätten der Unsterblichen, in den Bergen und der Wildnis suchte er weit und breit nach dem Mönch Subhuti. Er sah den Mönch im Wald wandeln, sein Aussehen würdevoll und sein Antlitz schön. Sein Haar war spiralförmig nach rechts gekämmt und von tiefblaugrüner Farbe. Er trug einen Ushnisha auf dem Haupt, und sein Körper war purpurgolden. Seine Augen waren lang und weit, wie blaue Lotusblüten. Seine Lippen waren rot wie die Frucht einer Bimbisara. Sein Hals war rund, gerade und von angemessener Länge. Auf seiner Brust prangte das Schriftzeichen „德“ (Tugend). Er war überaus geschmückt, und seine sieben Gesichtszüge waren vollkommen. Seine Arme waren schlank, seine Finger wie ein Netz. Geschmückt mit einem goldenen Rad, glichen seine Schenkel und Waden denen eines Hirsches. Seine Taille und sein Bauch waren nicht sichtbar. Sein Oberkörper glich dem eines reinen Himmelsgemachs. Sein Körper war vollkommen wie der König des Banyanbaums. Seine Gesichtszüge waren prachtvoll, wie die des Königs des Schneebergs. Er brachte allerlei gute Medizin hervor. Sein Heiligenschein war unendlich weit. Seine Sinne waren gedämpft. Seine Augen waren auf die Wahrheit gerichtet. Seine Weisheit war ungetrübt. Sein Geist war so still wie der Ozean. Nichts auf der Welt konnte ihn zerstören. Er war umgeben von den acht Klassen von Göttern und Drachen. Wenn jener Mönch schreitet, lässt der Erdgott, der die Erde den Weg trägt, juwelenbesetzte Lotusblumen seine Spuren bedecken. Der Gott der unerschöpflichen Vollkommenheit vertreibt alle Dunkelheit. Der Gott des Erwachens lässt Blüten und Wolken herabregnen. Der Gott des unbeweglichen Schatzes offenbart alle Schätze. Der Gott des universellen Lichts, das die Leere überstrahlt, schmückt die Leere. Der Ozeangott der wunderbaren Tugend streut Schätze als Opfergaben aus. Der Gott des makellosen Schatzes, der Berg Sumeru, faltet ehrfürchtig die Hände und bringt Opfergaben dar. Der Gott der ungehinderten Macht lässt duftende Blumen und Winde als Opfergaben erblühen. | |||
Der Nachtgott... Mit feierlichem und ehrfürchtigem Körper huldigte er der ewig erwachenden Sonne und dem Himmel, die das helle und reine Banner halten, die Leere schmücken und die Dunkelheit vertreiben. Zu jener Zeit ging Sudhana zu ihm, verneigte sich tief vor ihm und sprach: „Großer Weiser, ich strebe nach Anuttara-samyak-sambodhi und suche den Pfad des Bodhisattva. Ich habe gehört, dass Ihr, großer Weiser, alle Bodhisattvas auf diesem Pfad meisterhaft führt. Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva und wie kultiviert er die Bodhisattva-Weise? Bitte erklärt es mir.“ Der Buddha antwortete: „Guter Mann, seit meiner Jugend strebe ich nach der Ordination. Seit diesem Leben habe ich vor 38 Buddhas, die dem Sand des Ganges glichen, reines Verhalten praktiziert. Manchmal übte ich vor einem einzigen Buddha sieben Tage und sieben Nächte lang reines Verhalten. Manchmal übte ich vor anderen Buddhas einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, hundert Jahre, hundert Millionen Nayuta-Jahre oder gar unzählige Jahre lang reines Verhalten. Manchmal übte ich ein kurzes Kalpa, ein halbes Kalpa, ein Kalpa oder sogar unzählige Kalpas lang reines Verhalten. Vor diesen Buddhas hörte ich den Dharma, nahm ihn an und bewahrte ihn, ohne von ihren Lehren abzuweichen.“ Mit allen Gelübden geschmückt, werde ich schließlich alle Praktiken eines Bodhisattva reinigen und die sechs Paramitas vollenden. Im Wissen um das Reich des Bodhi und im Verständnis der verschiedenen Dharma-Räder werde ich die Lehren des Buddha schützen, bis der Dharma vergeht. Ich werde alle Buddha-Welten reinigen, die aus dem großen Gelübde des Samadhi hervorgehen. Ich werde alle reinen Praktiken eines Bodhisattva vollenden, die aus der Kraft aller Gelübde und Praktiken des Bodhisattva hervorgehen. Ich werde alle Paramitas aller Buddhas reinigen, die aus der Kraft der Praktiken Samantabhadras hervorgehen. Guter Mensch, ich werde von diesem Sutra nicht abweichen. Ich werde alle zehn Himmelsrichtungen sehen. Da meine Weisheit ungetrübt ist, werden mir alle Dharma-Bereiche erscheinen. Mit einem einzigen Gedanken werde ich unzählige Welten durchschreiten. Mit einem einzigen Gedanken werde ich unzählige Buddha-Welten reinigen. Aufgrund der Kraft großer Gelübde werden mir unzählige wirksame Mittel für fühlende Wesen erscheinen. Im Besitz der zehn Kräfte der Weisheit, die aus der Kraft der Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra hervorgehen, werde ich unzählige Buddhas sehen. In einem einzigen Gedanken bringe ich unzähligen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar, gleich dem Staub unzähliger Welten, und bringe dem Tathagata durch die Kraft der Gelübde ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Jene, die die unaussprechlichen Lehren aller Buddhas hören, empfangen und bewahren können und die die unzähligen Dharmas klar verstehen, manifestieren durch die Kraft des Dharani des Dharma-Rades die unaussprechlichen Praktiken der Bodhisattvas. All ihre Praktiken sind rein und erfüllen durch Indras Netz die Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas. Alle Ozeane des Samadhi sind gegenwärtig, alle Samadhis sind rein, und ein Samadhi ist vollkommen. Durch die Kraft, alle Samadhis hervorzubringen, sind die unaussprechlichen Ozeane der Fähigkeiten gegenwärtig. Alle Fähigkeitsräder bringen, im Einklang mit dem Rad der Zeit, die Gelübde hervor, in den Grenzen der Fähigkeiten zu verweilen. Alle Ozeane der Zeit sind gegenwärtig und können das reine Dharma-Rad zu jeder Zeit drehen, wodurch die Gelübde der letztlich fühlenden Wesen hervorgebracht werden. Alle Ozeane der drei Zeiten sind gegenwärtig und unterscheiden alle Welten und die drei Zeiten. Daraus erwächst das Gelübde, dem Licht der Weisheit zu folgen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Dharma-Tor, das der Lampe der Bodhisattvas folgt. Die Vajra-Lampen-Bodhisattvas werden in die Familie aller Buddhas hineingeboren und besitzen unsterbliche Lebenskraft und unerschöpfliche Weisheit. Ihr Körper ist unzerstörbar und vollständig mit Gliedmaßen. Sie können sich in allem manifestieren, was nötig ist. Sie besitzen eine wundersame Form und Farbe, unvergleichlich in der Welt, unversehrt von Gift, Klinge oder Feuer. Ihr Körper ist wie Diamant, unzerstörbar. Sie bezwingen alle Dämonen und beherrschen alle Ketzer. Ihr Körper ist wahres Gold, das die Welt übertrifft. Sie können alles sehen und hören, was nötig ist. Sie beobachten die Welt allumfassend und lassen süßen Tau des Dharma herabregnen. Sie erleuchten alles allumfassend und beseitigen alle Hindernisse. Wer sie sieht, wird niemals müde. Er entwurzelt alle unheilsamen Wurzeln und pflanzt wunderbare, heilsame Wurzeln. Selten anzutreffen, selten zu sehen. Wie kann ich seine verdienstvollen Taten kennen oder beschreiben? | |||
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Sudhana(?). Dort lebt ein Junge namens Sakra, der Herr der Devas. Geh dorthin und frage: „Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“ Damals suchte der Junge Sudhana ernsthaft nach der Zierde des wahren Pfades des Bodhisattva. Die Kraft des Bodhisattva erleuchtete seinen Geist in der Praxis. Die unzerstörbaren und unerschöpflichen verdienstvollen Taten des Bodhisattva erfüllten dessen feste und große Gelübde. Er schmückte sich mit großer Zierde, furchtlos vor allem, mit einem unerschütterlichen und aufrechten Geist. Er hält alle Praktiken der Bodhisattvas aufrecht. Er hält unermüdlich am wahren Dharma der Bodhisattvas fest. Er verehrt all ihre Tugenden. Er versammelt alle fühlenden Wesen. Ständig strebt er danach, den Kreislauf von Geburt und Tod zu überwinden. Er freut sich, sie zu sehen, zu hören, zu respektieren und ihnen nahe zu sein. Unermüdlich widmet er sich seinen tugendhaften Lehrern. Voller Ehrfurcht neigt er sein Haupt und wirft sich ihnen zu Füßen. Er folgt ihren Lehren, nimmt Abschied und reist gen Süden. | |||
Zu jener Zeit erreichte Sudhana, umgeben von einem großen Gefolge aus Göttern und Drachen, das Land Sudatta. Er suchte weit und breit nach dem Sohn Indras, des Herrn der Götter. Da erschienen Götter und Drachen am Himmel und sprachen zu ihm: „Guter Mann, dieser Junge befindet sich vor Sudhanas Tor, am Fluss.“ Sudhana sah Indra mit zehntausend Jungen im Sand spielen. Er ging zu ihnen, verneigte sich tief vor ihnen, umrundete sie unzählige Male und trat ehrfürchtig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Bitte erkläre es mir.“ | |||
Indra antwortete: „Guter Mann, Manjushri lehrte mich die Methoden der Weissagung, der Arithmetik und der Mudras. Da ich diese drei Methoden beherrsche, habe ich alle Künste und Weisheit erlangt. Guter Mann, dank dieser Methoden kenne ich das Wesen der Weissagung, der Arithmetik und der Mudras; ich kann Krankheiten, Gifte, dämonische Besessenheit und alle dämonischen Einflüsse bannen.“ Ich kenne die Eigenschaften von Gut und Böse in Städten, Dörfern und Siedlungen, ob groß oder klein. Ich kenne die Eigenschaften der Körper und Gelenke aller fühlenden Wesen, ihre Tätigkeitsfelder, Unternehmungen und die Taten derer, die zum Guten oder Bösen bestimmt sind. Ich kenne das Schicksal dieser fühlenden Wesen in guten wie in bösen Bereichen. Ich kenne die Eigenschaften der wirksamen Mittel des Śrāvaka, Pratyekabuddha und Tathāgata. Ich weiß all dies und befähige alle fühlenden Wesen, diesen Dharma zu praktizieren. Außerdem, guter Mann, kenne ich auch die Rechenmethode der Bodhisattvas. Das heißt, hunderttausend entsprechen einem Raṇī, hunderttausend Raṇī entsprechen einem Kūṭa, hunderttausend Kūṭas entsprechen einem Nayuta. Dies wird im Asankhya-Kapitel ausführlich erklärt. Guter Mann, gäbe es unzählige Sandhaufen, jeder hundert Yojanas groß, könnte ich sie alle zählen. Guter Mann, mit dieser Berechnung kann ich die Anzahl der Sandhaufen bestimmen. Ich kann alle Welten im Osten zählen, und dasselbe gilt für die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten. Ich kann alle Äonen, alle Buddhas, das gesamte Dharma, alle Bodhisattvas und alle Taten in allen Welten zählen. Ich kann alle Namen der Vier Edlen Wahrheiten in allen Welten zählen und kennen. So ist es. | |||
- Guter Mann, ich kenne nur diese geschickte Methode der Weisheit. Große Bodhisattvas verstehen alle Berechnungsmethoden, berechnen alle Dharmas, verstehen die Berechnung der drei Zeiten, berechnen alle fühlenden Wesen, berechnen alle Buddhas, berechnen alle Buddha-Namen, berechnen alle Bodhisattvas und drehen durch all diese Berechnungen das Rad der Freiheit. Bodhisattva, wie kann ich ihre verdienstvollen Taten kennen und von ihnen sprechen, ihre Bereiche erhellen, ihre Kräfte preisen, ihren aufrechten Geist offenbaren, von ihren vollen Verdiensten sprechen, von ihren großen Gelübden sprechen, die reinen Vollkommenheiten offenbaren und vom Schatz der Verdienste und der höchsten Weisheit sprechen? | |||
Guter Mensch, im Süden gibt es eine Stadt namens Haizhu und einen Upasika namens Zizai. Geh dorthin und frage: „Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ | |||
Zu jener Zeit, als Sudhana die Lehren eines weisen Lehrers vernahm, freute er sich unermesslich und erlangte einen beispiellosen und wundersamen Schatz an aufrichtigem Geist. Sein Geist war unermesslich und umfasste alle fühlenden Wesen. Er erlangte das Dharma-Tor der Berechnung der aufeinanderfolgenden Erscheinungen aller Buddhas der Welt. Sein reines Dharma war vollendet und seine Weisheit unermesslich. Er offenbarte klar alle Existenzebenen. Er war in den Bereichen der drei Zeiten ungehindert. Er wurde mit einem unerschöpflichen Ozean an Verdiensten geboren. Er erlangte große Weisheit und ungetrübtes Licht. Er löste die Fesseln der drei Welten. Er neigte sein Haupt und huldigte ihnen zu Füßen. Er umrundete sie dreimal im rechten Winkel. Dann ging er fort und reiste nach Süden. | |||
Zu jener Zeit war Sudhana, der Jüngling, unersättlich in seiner Hingabe zu seinen spirituellen Lehrern, wie der Ozean, der alle Ströme verschlingt. Die Sonne seiner spirituellen Lehrer erleuchtete seinen Geist mit klarer, strahlender Weisheit, wie ein blühender Lotus, der alle Wurzeln des Guten nährte und Stängel, Zweige, Blätter und den großen Baum des Verdienstes hervorbrachte. Der Mond seiner spirituellen Lehrer, mit seinen kühlen, hellen Lehren, vertrieb alles Leid. Seine spirituellen Lehrer waren wie ein schneebedeckter Berg im Sommer, ein Ort der Freude für alle Tiere. Sein Geist war wie ein Ozean voller unzähliger Schätze. Seine Lehren nährten seinen Dharma-Körper, wie den Jambudvipa-Baum, reich an Blüten und Früchten, in dem der Geist stets in Freude weilt. Seine Lehren glichen den wundersamen Verwandlungen des Drachenkönigs am Himmel. Seine Lehren erschufen einen gewaltigen Berg von Schätzen, der alle Dinge manifestierte. Umgeben von seinen Lehren war er wie Indra, der die Asuras bezwang, die ihn nicht vernichten konnten. Er reiste allmählich zur Stadt am Meer, auf der Suche nach der freien Laiin. Da sagte jemand: „Guter Mann, diese Laiin befindet sich im tiefsten Palast dieser Stadt.“ | |||
Sudhana hörte dies und näherte sich dem Palasttor, wo er ehrfürchtig verharrte. Der Ort, an dem die Laiin lebte, war weitläufig und prachtvoll geschmückt. Mauern aus unzähligen Juwelen umgaben ihn, und vier Tore, ebenfalls mit unzähligen Juwelen verziert, standen offen. Sudhana trat ein und sah die Laiin, in ihrer Blütezeit, auf einem Löwenthron sitzen. Ihre Schönheit war außergewöhnlich, und alle, die sie erblickten, waren von ihr gefesselt. Sie trug einfache Kleidung und hatte offenes Haar, abgesehen von ihrem Schmuck. Ihre Ausstrahlung war unvergleichlich, nur Buddhas und Bodhisattvas konnten sie übertreffen. In ihrem Palast gab es zehn Milliarden Betten, mehr als selbst himmlische Wesen. Sie waren Schöpfungen von Bodhisattvas aus früheren Leben. Kleidung, Nahrung und unzählige kostbare Juwelen und Schmuckstücke wurden bereitgestellt, und die vier Tore standen stets offen und sorgten für unaufhörlichen Nachschub. Sie war von zehntausend Dienerinnen umgeben, deren Antlitz und Wesen dem der Götter glichen, wie ein prächtiger Juwelenbaum. Ihre Münder entströmten unaufhörlich himmlischen Klängen. | |||
Sudhana beobachtete die Laiin ehrfürchtig, wie sie sich verbeugte und Opfergaben darbrachte. Die Körper dieser Frauen verströmten einen wundervollen Duft, der die ganze Stadt erfüllte. Wer dies alles vernahm, erlangte einen unerschütterlichen Bodhi-Geist, frei von Zorn und Groll, ohne Feindschaft, ohne Geiz und Neid, ohne Illusionen und Lügen, ohne Schmeichelei und Gier, ohne Zorn und Groll, ohne Faulheit, mit grenzenlosem Mitgefühl, mit Gleichmut, mit großer Güte und mit Mitgefühl für alle Wesen, mit reinen Geboten, ohne Begierden und Wünsche. Beim Hören ihrer Stimme wurden alle von Freude erfüllt, und ihre Körper und Seelen entspannten sich. Wer sie sah, wurde von Begierde befreit. In diesem Moment verneigte sich Sudhana vor den Füßen der Laiin und umrundete sie ehrfürchtig zur Rechten. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Die Laiin erwiderte: „Guter Mann, ich habe das Dharma-Tor durchschritten und bin mit unerschöpflichem Verdienstschatz geschmückt. Ich speise hundert Wesen aus einem einzigen Gefäß, und was immer sie begehren, wird mir von tausend Wesen, hunderttausend Wesen, hundert Millionen Wesen, einer Billion Wesen, hunderttausend Billionen Wesen, hundert Nayuta-Wesen, hunderttausend Nayuta-Wesen und sogar unzähligen Wesen, so zahlreich wie die Staubpartikel von Jambudvipa, erfüllt.“ Selbst Wesen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, können ihre Wünsche ohne Verlust vollständig erfüllt bekommen. Des Weiteren werde ich ihnen die feinsten Köstlichkeiten, Kutschen, Gewänder, Girlanden, erlesenen Weihrauch, duftende Öle und kostbaren Schmuck anbieten. Ich werde ihnen auch Betten, Sitze, Streitwagen und prächtige Baldachine und Banner bieten. All dies wird ihnen zur Verfügung gestellt werden und ihre Wünsche zu großer Freude erfüllen. Guter Mann, in einer Welt im Osten und selbst in unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, und selbst in unzähligen Buddha-Ländern werden alle Sravakas und Pratyekabuddhas, nachdem sie meine Speise gegessen haben, die Frucht der Erleuchtung erlangen. Des Weiteren werden im Osten und selbst in unzähligen Buddha-Ländern, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, alle Bodhisattvas, die in ihrem nächsten Leben Buddhas werden, nachdem sie meine Speise gegessen haben, Mara bezwingen und Erleuchtung erlangen. Dasselbe gilt für den Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen und oben und unten. Guter Mann, siehst du meine zehntausend weiblichen Verwandten? Ja, ich habe sie gesehen. Guter Mann, diese Millionen von Asamkhya-Bodhisattvas sind alle meine Gefährten, teilen meine Gelübde und meine guten Wurzeln. Wir beschreiten den Pfad gemeinsam. Wir teilen dieselben Wünsche. Wir teilen dieselbe reine, rechte Achtsamkeit. Wir teilen dasselbe reine Streben. Wir teilen dasselbe unermessliche Bodhi. Wir teilen dieselben Fähigkeiten. Wir teilen denselben Geist und vertrauen auf die Früchte. Wir teilen dieselbe Sphäre. Wir teilen dasselbe rechte Streben, der Wiedergeburt zu entfliehen. Wir teilen dieselbe wahre Bedeutung. Wir teilen dasselbe Verständnis des wahren Dharma. Wir teilen dieselbe reine und wundersame Gestalt eines Bodhisattva. Wir teilen dieselbe unermessliche Kraft. Wir teilen denselben unerschütterlichen Fleiß. Wir teilen denselben Klang des wahren Dharma. Wir teilen denselben Weg der Rede. Wir teilen dieselben Verdienste. Wir teilen dasselbe reine Karma. Wir teilen dieselbe reine Belohnung. Wir teilen dasselbe reine, große Mitgefühl zum Schutz aller Wesen. Wir teilen dasselbe reine Karma, das nicht im Widerspruch zu Ursachen und Bedingungen steht. Wir teilen dasselbe reine Rede-Karma. Allen Buddhas predigen wir den Dharma gemäß ihren Bedürfnissen. Wir bringen allen Buddhas dieselben ehrfurchtsvollen Opfergaben dar. Wir teilen dieselbe Gewissheit im Wissen um alle Dharmas. Wir teilen dieselben reinen Bodhisattva-Stufen. Diese Bodhisattvas, die mein Gefäß mit Speise nehmen, reisen augenblicklich in alle zehn Himmelsrichtungen, opfern allen Arhats, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und Buddhas und speisen hungrige Geister, sodass alle zufrieden sind, während mein Gefäß mit Speise unversehrt bleibt. Guter Mann, mein Gefäß mit Speise füllt sich gemäß den Bedürfnissen aller Götter vollständig. Selbst das Geben von Almosen ist dasselbe. | |||
- Guter Mann, warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen. Sudhana sah dann unzählige Menschen durch die vier Tore eintreten. Die Laienfrauen saßen alle bequem, und ihre Wünsche waren vollkommen erfüllt. Guter Mann, ich habe dieses Dharma-Tor nur erreicht, geschmückt mit dem unerschöpflichen Schatz an Verdiensten. Der unerschöpfliche Ozean des Verdienstes der großen Bodhisattvas gleicht dem leeren Himmel. Ihre Geister mit unermesslichem Verdienst zu kultivieren, ist wie ein wunscherfüllendes Juwel, das die Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllt. Die große Stadt des Verdienstes beseitigt vollständig alle Armut und alles Leid. Der Verdienstberg Sumeru lässt unzählige Juwelen herabregnen. Der große Schatz des Verdienstes öffnet die Tore der Dharma-Stadt. Die Lampe des Verdienstes vertreibt die Dunkelheit der Armut. Das große Dach des Verdienstes umhüllt alle fühlenden Wesen mit den erlesenen Wurzeln der Güte. Wie kann ich solche tugendhaften Praktiken erkennen und beschreiben? | |||
. Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Großer Wohlstand. Dort lebt ein Ältester namens Ambrosia-Gipfel. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas?“ Zu jener Zeit, Sudhana… | |||
Sie verneigten sich unzählige Male und erwiesen ihm ihre Ehrerbietung. Schweren Herzens verabschiedeten sie sich und reisten gen Süden. | |||
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== 50 34.6 == | |||
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<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 50 Kap. 34.6 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
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Zu jener Zeit erlangte der junge Sudhana das Dharma des unerschöpflichen Lichts des Verdienstes. Mit rechter Achtsamkeit betrachtete er jenen Ozean des Verdienstes, erkannte jenen Verdienst, der so unermesslich ist wie der Raum, näherte sich jener Ansammlung von Verdiensten, bestieg jenen Berg des Verdienstes, sammelte jenen Schatz des Verdienstes, erschöpfte jenen Grund des Verdienstes, durchquerte jenen Ozean des Verdienstes, reinigte jenen vollkommenen Verdienst, betrachtete all jenen Verdienst eingehend, folgte jenem Schatz des Verdienstes, hielt an jener Lehre des Verdienstes fest und reinigte jenes Wesen des Verdienstes. Nach und nach reiste er in die Stadt Mahavira, um den älteren Amrita-Spitz aufzusuchen. | |||
Er freute sich, einen tugendhaften Lehrer zu finden, nutzte dessen Weisheit, um Geist und Körper zu schulen, entwickelte Rechtschaffenheit im Verhältnis zu ihm, beobachtete ihn mit beständiger Zufriedenheit, lernte mit mutigem Eifer von ihm, erforschte alle Wurzeln der Tugend des Lehrers und teilte sie mit anderen. Ohne Groll oder Hass gegenüber tugendhaften Lehrern ist sein Herz mit dem Schatz des Verdienstes erfüllt. Indem man von den vielfältigen und geschickten Methoden tugendhafter Lehrer lernt, ohne durch sie die Erleuchtung zu erlangen, nähert man sich ihnen beständig, kultiviert alle tugendhaften Wurzeln, reinigt und kultiviert den aufrechten Geist des Bodhi, mehrt alle Wurzeln eines Bodhisattva, vollbringt alle tugendhaften Wurzeln, erfüllt große Gelübde, erzeugt tiefes Mitgefühl, nähert sich der Allwissenheit, weicht niemals von den Buddhas ab und vertieft die Praktiken des Bodhisattva [[Samantabhadra]], während das Licht des Tathagata das Herz beständig erleuchtet. | |||
Zu jener Zeit sah Sudhana in jener Stadt die mit Nektar bedeckte Krone des Buddha, sitzend auf einem Löwenthron aus Asamkhya in einer Halle mit sieben Juwelen, deren Sockel aus Vajra-Inilatara-Juwelen bestand. Die Halle war mit dem Schatz der Reinheit geschmückt und mit fünfhundert juwelenbesetzten Bildern verziert. Zahlreiche juwelenbesetzte Banner wurden aufgestellt, juwelenbesetzte Wimpel aufgehängt und zahlreiche juwelenbesetzte Baldachine ausgebreitet. Ein grenzenloses Netz aus Juwelen bedeckte es. Jemand hielt einen Baldachin aus Jambudvipa-Gold, an dessen Seite eine Stange aus Lapislazuli befestigt war. Ein anderer trug einen Buddha, der ein Juwel der Reinheit hielt; beide standen zu beiden Seiten. Erlesene Weihrauchdüfte erfüllten die Gegend und ließen himmlische Blüten und Wolken herabregnen. Fünfhundert Arten wundervoller Musik und Tänze wurden in der Stadt der Freude aufgeführt. Zehntausend große Wesen umgaben sie, ihre Gesichter von unvergleichlicher Schönheit, erfüllt vom aufrechten Geist eines Bodhisattva. Sie schmückten alle Wesen, die beständig den Lehren der nektargleichen Krone des Hauptes folgten. Aufgrund der guten Wurzeln, die in vergangenen Leben gemeinsam geschlagen worden waren, verneigte sich Sudhana unzählige Male ehrfurchtsvoll vor ihnen, die Hände an einer Seite gefaltet. Er sprach: „Großer Weiser, zum Wohle aller Wesen habe ich den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erschaffen, der das Leiden aller Wesen auslöscht.“ | |||
Mögest du in höchster Glückseligkeit weilen, das Meer von Geburt und Tod zur Insel der Dharma-Schätze durchqueren, Gier und Anhaftung auslöschen, tiefes Mitgefühl entwickeln, den Durst nach den fünf Begierden stillen, alle Weisheit erlangen, schließlich die Wildnis von Geburt und Tod durchqueren, dich stets an den Tugenden aller Buddhas erfreuen und die drei Daseinsbereiche transzendieren, um die Stadt Sarvajna zu erreichen. Doch du weißt nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, ihn praktiziert und alle fühlenden Wesen um sich versammelt. | |||
Der Älteste erwiderte: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet, junger Mann! Du hast den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erweckt. Wer den Geist entwickeln kann, den Pfad des Bodhisattva zu erlernen und die Bodhisattva-Praxis zu pflegen, ist selten. Suche einen guten Lehrer, begegne einem guten Lehrer, nähere dich ihm und respektiere ihn, und verliere niemals den Glauben an deinen guten Lehrer. | |||
Guter Mann, siehst du mein zehntausendköpfiges Gefolge?“ „Ja, ich habe sie gesehen. Ich habe ihnen ursprünglich verschiedene Dharmas gelehrt.“ Mögen sie das Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erwecken; in die Familie des Tathagata hineingeboren werden, reinen Dharma pflegen; unermessliche Paramitas erfüllen; die zehn Kräfte des Buddha besitzen; von weltlicher Abstammung befreit und in die Linie des Tathagata aufgenommen werden; den Kreislauf von Geburt und Tod zerstören und das Rad des reinen Dharma errichten; die drei bösen Pfade auslöschen und den wahren Pfad des Dharma errichten. | |||
Guter Mensch, wisse, dass Bodhisattvas fähig sind, alle fühlenden Wesen zu beschützen. Guter Mensch, ich habe dieses Dharma-Tor der Schatzkammer des wunscherfüllenden Verdienstes vollendet. Was immer ihre Bedürfnisse sind, ich werde ihre Wünsche erfüllen. Das heißt, ich werde sie mit juwelenbesetzten Wagen, Elefanten, Pferden und Dienern versorgen; mit Kleidung, Nahrung, Weihrauch, Blumen und pulverisierten Parfums; mit Lampen, Medizin, Bannern, Baldachinen und so weiter; Ihre ersehnten Gefolgschaften, himmlischen Kronen und juwelenbesetzten Ornamente; und alle kostbaren Dinge, die zum Überleben notwendig sind. Ich werde sie alle verschenken und sogar den Dharma auf alle fühlenden Wesen ausdehnen. Guter Mann, warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen. | |||
Sudhana, der alle Länder, Städte und Dörfer und alle fühlenden Wesen zu sich kommen sieht, befiehlt ihnen sogleich, sich zu setzen. Dann, mit Nektar auf dem Haupt, blickt er zum Himmel auf, und all ihre Bedürfnisse steigen vom Himmel herab und erfüllen ihre Wünsche. Nachdem er ihre Wünsche erfüllt hat, erklärt er ihnen den Dharma, der es ihnen ermöglicht, den Schatz der Verdienste zu mehren, ihren Durst nach den Lehren Buddhas zu stillen und sogar die Zeichen eines großen Mannes zu erlangen. Er beseitigt Armut und Leid, bereichert sie mit dem Nektar des Reichtums, bezwingt alle Dämonen, die ihn nicht vernichten können, und erlangt die zehn Kräfte und die höchste Weisheit. Nachdem all ihre Wünsche erfüllt wurden, sind sie voller Freude und kehren an ihre jeweiligen Orte zurück. Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor, den Schatz der wunscherfüllenden Verdienste. Alle großen Bodhisattvas besitzen alle Verdienste vollkommener Freiheit und bedecken mit ihren kostbaren Händen alle Buddha-Länder, indem sie unermessliche Wolken herabregnen lassen. Dies sind Wolken aus Juwelen, Wolken in verschiedenen Farben, Wolken aus juwelenbesetzten Kronen in verschiedenen Farben, Wolken aus Gewändern in verschiedenen Farben, Wolken aus wundersamen Klängen, Wolken aus verschiedenen Blumen, Wolken aus Mani-Juwelen in verschiedenen Farben, Wolken aus verschiedenen Düften, Wolken aus verschiedenen Baldachinen in verschiedenen Farben und Wolken aus Bannern in verschiedenen Farben. All diese Wolken erfüllen alle Welten und alle Buddha-Länder vollständig. Alle Buddhas und ihre Gefolgschaften lehren und leiten alle fühlenden Wesen und führen sie dazu, allen Buddhas Opfergaben darzubringen. Wie kann ich also die Praktiken der Bodhisattvas kennen und von ihnen sprechen und ihre Freiheit offenbaren? | |||
Guter Mann, im Süden gibt es eine Stadt namens Löwenturm. Dort lebt ein Ältester namens Dharma-Juwelenkrähe. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ | |||
Da freute sich der Jüngling Sudhana und sprang vor Freude, verneigte sich ehrfürchtig und umrundete ihn unzählige Male. Als Schüler sollte man so denken: Durch einen tugendhaften Lehrer erlangt man Allwissenheit; man sollte einem tugendhaften Lehrer gegenüber ein reines Herz haben; wenn man die Lehren eines tugendhaften Lehrers hört, sollte man ihnen voll und ganz folgen können; und man sollte alle seine Fähigkeiten zähmen. Nachdem man so gedacht hat, sollte man sich verabschieden und nach Süden reisen. | |||
Zu jener Zeit, im Bewusstsein des Dharma-Tors des wunscherfüllenden Verdienstschatzes, bewachte Sudhana diesen Schatz, reinigte ihn wie den Berg Sumeru, erlangte die Quelle dieses Ozeans des Verdienstes, öffnete ihn, betrachtete ihn, reinigte ihn vollkommen, sammelte ihn und pflegte ihn. Allmählich reiste er zu jener Stadt, um die Dharma-Schätze des Ältesten gründlich zu suchen. Er begegnete ihm auf dem Weg, verneigte sich ehrfürchtig, faltete die Hände und trat zur Seite. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet.“ | |||
Da ergriff der Älteste Sudhanas Hand und wollte ihn nach Hause führen. | |||
„Guter Mann“, sagte der Älteste, „sieh dir mein Haus an.“ Sudhana blickte sich im Haus um. Es war aus Sandelholz und Gold erbaut. Mauern aus sieben Juwelen umgaben es, verziert mit Lapislazuli. Säulen aus Saphir waren ebenfalls aus Saphir gefertigt. Ein Löwenthron aus roten Juwelen stand darauf, geschmückt mit einem Löwenbanner. Ein Baldachin aus Lapislazuli war ausgebreitet, bedeckt mit einem Netz aus wunscherfüllenden Juwelen. Unzählige Juwelen verliehen dem Haus einen Achatteich, gefüllt mit Wasser, das die acht Tugenden in sich trug, umgeben von allerlei juwelenbesetzten Bäumen. Das Haus war weitläufig, mit zehn Stockwerken und acht Toren. | |||
Sudhana (siehe unterstes Stockwerk) bereitete verschiedene Köstlichkeiten zu und bot sie allen an. (Siehe zweites Stockwerk) Er bot verschiedene juwelenbesetzte Gewänder an. (Siehe drittes Stockwerk) Er bot allerlei juwelenbesetzten Schmuck an. (Siehe viertes Stockwerk) Er beschenkte seine Familie und Verwandten, die alle tugendhaft lebten und redegewandt waren. (Siehe die fünfte Ebene) Selbst die fünf Stufen der Bodhisattvas versammelten sich dort, um den Dharma zusammenzutragen, losgelöst von weltlichen Vergnügungen und jenseits aller Abhandlungen. Die Dharma-Siegel des Dharani Samadhi. Das Licht der Samadhi-Weisheit erkennen. Die sechste Ebene sehen. Die Vollkommenheit der Weisheit erreichen, der Bodhisattva ist innerlich erfüllt. Tiefgründige Weisheit besitzen. Das ungehinderte Dharma-Tor des Schatzes ruhiger und leuchtender Weisheit erreichen. Die drei Daseinsbereiche transzendieren. Ungehinderter Bereich. Achtsamkeit auf den nicht-dualen Dharma. Die Tore der Vollkommenheit der Weisheit zusammentragen. Die Tore der Vollkommenheit der Weisheit erkennen und erklären. Das sogenannte Tor der Schatzkammer der Ruhe, das Tor der Weisheitsvollkommenheit, die alle fühlenden Wesen unterscheidet, das Tor der unerschütterlichen Weisheitsvollkommenheit, das Tor der allumfassend erleuchtenden, begehrensfreien Weisheitsvollkommenheit, das Tor der unzerstörbaren Schatzkammer der Weisheitsvollkommenheit, das Tor des reinen Auges aller fühlenden Wesen, das Tor des Ozeans der Weisheitsvollkommenheit, das Tor des universellen Auges der Weisheitsvollkommenheit, das Tor des Ozeans aller unerschöpflichen Mittel. Das ungehinderte Prajnaparamita-Tor, das alle fühlenden Wesen erleuchtet. Das Prajnaparamita-Tor senkt sich allmählich wie segensreiche Wolken herab. Eine unzählbare Anzahl solcher Asamkhya-Prajnaparamita-Tore versammelt sich. | |||
Diese Versammlung von Bodhisattvas ist in ihrer Pracht unbeschreiblich. (Siehe die siebte Ebene.) Die Bodhisattvas der widerhallenden Geduld erfüllen diesen Raum. Sie verkörpern zweckmäßige Weisheit und sind fähig, alle Botschaften des Buddha-Dharma zu vernehmen und zu bewahren. (Siehe achte Ebene.) Die Bodhisattvas des ewigen Verweilens erfüllen diesen Raum. Sie besitzen alle übernatürlichen Kräfte, durchdringen alle Buddha-Welten und erleuchten alle fühlenden Wesen und alle Dharma-Bereiche. Sie besitzen das Dharmakaya und können alle Buddhas ungehindert erreichen. Sie sind fähig, den gesamten Buddha-Dharma zu empfangen und zu bewahren. (Siehe neunte Ebene.) Die Bodhisattvas, die zur Buddhaschaft bestimmt sind, erfüllen diesen Raum. (Siehe zehnte Ebene.) | |||
Alle Tathagatas erfüllen diesen Raum. Vom anfänglichen Bestreben, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten … Überwindung von Geburt und Tod, Erfüllung großer Gelübde. Besitz göttlicher Kraft und Freiheit. Drehen des reinen Dharma-Rades, um fühlende Wesen in allen Buddha-Welten und ihre Gefolgschaften zu befreien. Sudhana, der den Dharma verkörperte und hochhielt und Zeuge solch wundersamer Dinge war, sprach: „Großer Weiser, ich habe noch nie eine so reine Versammlung gesehen. Wo habe ich in der Vergangenheit den Samen der Tugend gesät, der mir nun solch hervorragende Früchte trägt? Guter Mann, ich erinnere mich, dass einst der Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha, Vidyacarana-sampanna, Sugata, Lokavidu, Anuttara-purusa-damya-sarathi, Sasta deva-manusyanam, Buddha, Bhagavan, König der universellen Zierde des unermesslichen Licht-Dharma-Reiches, auf der Welt erschien. Als dieser Buddha die Stadt betrat, brachte ich ihm Weihrauch, Blumen und Musik dar. Nachdem ich diese Opfergabe dargebracht hatte, widmete ich diese Wurzel der Tugend drei Dingen: der Beseitigung von Armut und Leid und dem ständigen Besuch aller Buddhas, Bodhisattvas und tugendhaften Lehrer.“ Wer den wahren Dharma beständig hört, empfängt diesen Lohn. | |||
Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor, das die großen Gelübde erfüllt. Alle Bodhisattvas des Großen Schatz-Ozeans erlangen den unzerstörbaren reinen Dharma-Körper. Die unzerstörbare Dharma-Wolke umhüllt alles. Sie erlangen unzerstörbare Verdienste. Das unzerstörbare große Netz des Verdienstes umhüllt alles. Sie treten in das unzerstörbare Samadhi-Reich ein. Sie besitzen die unzerstörbaren Wurzeln der Güte der Bodhisattvas. Sie weilen in der unzerstörbaren Wohnstätte des Tathagata. Sie besitzen unzerstörbare Weisheit, die letztlich die drei Zeiten transzendiert. Sie weilen in allen Äonen ohne Müdigkeit. Sie weilen im unzerstörbaren Reich der universellen Vision. Wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten erkennen und beschreiben? | |||
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Wahre Scharfe Wurzel. Die Stadt heißt Universelles Tor. Dort lebt ein Ältester namens Universelles Auge Wunderbarer Duft. Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“ Dann verneigte sich Sudhana, der Junge, respektvoll vor dem Dharma-Juwel, nachdem er seine Pilgerreise beendet hatte, und reiste in den Süden. | |||
Zu jener Zeit betrachtete der junge Sudhana die unermesslichen Dharma-Lehren der Buddhas, erlangte die unermesslichen Praktiken eines Bodhisattva und die unermesslichen, wundersamen Pfade eines Bodhisattva, die seinen Körper und Geist erleuchteten. Er freute sich, die unermesslichen Dharma-Lehren zu erforschen und die reine Befreiung, die unermesslichen Wurzeln und die unermesslichen Kräfte eines Bodhisattva zu erlangen. Sein Geist folgte den unermesslichen Praktiken eines Bodhisattva und brachte so die unermesslichen Gelübde eines Bodhisattva hervor. Er erlangte das unzerstörbare Banner der wundersamen Weisheit eines Bodhisattva, das alles erleuchtet. Allmählich reiste er in jenes Land, auf der Suche nach der Stadt des Universellen Tores. Sein Geist war unruhig, fleißig und unerschütterlich. Er erinnerte sich an seinen tugendhaften Lehrer, pries ihn, folgte dessen Wurzeln und widmete sich dem Dharma des Universellen Tores, fernab jeglicher Nachlässigkeit. Mit dem reinen Auge der Weisheit durchquert man das Meer von Geburt und Tod. Man erblickt die Stadt des Universellen Tores, umgeben von Hunderttausenden kleinerer Städte, hoch und massiv, kunstvoll gestaltet und in jeder Hinsicht geschmückt. | |||
Man sieht den Ältesten der Universellen Augen und des Wunderbaren Duftes, sitzend auf einem Thron aus duftenden Opfergaben in dieser Stadt. Man geht zu ihm, verneigt sich und erweist ihm Ehrerbietung, indem man respektvoll die Hände an einer Seite faltet und spricht: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Der Älteste antwortet: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du hast den Bodhicitta erzeugt. Guter Mann, ich kenne alle Arten von Krankheiten: Wind-, Kälte- und Hitzekrankheiten, Fieber, verschiedene andere Krankheiten, Wahnsinn, Besessenheit, Vergiftungen und durch Flüche verursachte Krankheiten. Ich kenne alle Arten von Krankheiten und kann sie ihrer Natur entsprechend heilen. Guter Mann …“ Wenn fühlende Wesen aus allen Himmelsrichtungen krank sind, kommen sie zu mir, und ich kann sie alle heilen. Nachdem ich ihre Leiden beseitigt habe, bade ich sie in duftendem Wasser, schmücke sie mit duftenden Blumen und Girlanden und kleide sie in feine Gewänder. Ich biete ihnen Speise und Trank an und schenke ihnen unzählige Schätze. Dann lehre ich sie verschiedene Dharma-Wege. Denen mit viel Gier lehre ich die Betrachtung der Unreinheit; denen mit viel Zorn lehre ich die Betrachtung der liebenden Güte; denen mit viel Unwissenheit lehre ich die Betrachtung der Eigenschaften der Phänomene; Für jene, die nur über begrenztes Verständnis verfügen, lehre ich die höheren Dharma-Pfade. Ich preise und erhebe die Tugenden aller Buddhas, und da sie das Bodhicitta erwecken, lehre ich die Entwicklung tiefen Mitgefühls. Da sie des unermesslichen Leidens von Geburt und Tod nicht müde sind, erkläre ich ihnen ausführlich die verschiedenen Paramitas. Um unermessliche reine Weisheit zu erlangen, spreche ich von den großen Gelübden. Um alle fühlenden Wesen zu belehren und zu reifen zu führen, lehre ich die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra. Da er die Vollkommenheit der Reinheit des Śīlaṅkāvatāra offenbart, spreche ich von den unvorstellbaren Verdiensten des Tathāgata. Da er die Vollkommenheit der Kṣānti offenbart, spreche ich vom unzerstörbaren und reinen Dharmakāya des Tathāgata. Da ich die Vollkommenheit des Viryaṅkāvatāra manifestiere, spreche ich vom unvergleichlichen Tathagata. Da ich die Vollkommenheit des Dhyānaṅkāvatāra manifestiere, spreche ich vom reinen Dharmakāya. Da ich die Vollkommenheit der Weisheit manifestiere, spreche ich vom allumfassenden reinen Dharmakāya, damit alle fühlenden Wesen es sehen können. | |||
Da ich die Vollkommenheit der geschickten Mittel manifestiere, spreche ich vom ewigen Verweilen im Samsara. Da ich die Vollkommenheit des Strebens manifestiere, spreche ich von der Verschönerung und Reinigung aller Buddha-Länder. Da ich die Vollkommenheit der Kraft manifestiere, spreche ich vom reinen Dharmakāya, das alle erfreut, die es begehren. Da ich die Vollkommenheit der Weisheit manifestiere, spreche ich vom ewig freudigen reinen Dharmakāya, fernab von allen unheilsamen Dharmas. Guter Mann, ich gebe Ihnen diese verschiedenen Arten des Dharma weiter. Mögen sie alle zufrieden und freudig zurückkehren. Guter Mann, ich kenne auch die Methoden, verschiedene Räucherwerke zu harmonisieren. Dazu gehören Räucherwerk, das nicht als König bezeichnet werden kann, frisches Räucherwerk, erlesenes Räucherwerk, Räucherwerk der Erweckung, Räucherwerk von strahlendem Aussehen, Adlerholz-Räucherwerk, festes Räucherwerk, Sandelholz-Räucherwerk, Wolken-Räucherwerk und Räucherwerk, das die Sinne nicht stört. Wenn man all diese Räucherwerke kennt und sie verbrennt, sollte man dem Buddha von ganzem Herzen ein großes Gelübde ablegen und alle Wünsche erfüllen, nämlich alle fühlenden Wesen zu beschützen, alle Buddha-Länder zu schmücken und allen Buddhas respektvolle Opfergaben darzubringen. Selbst wenn nur ein einziges Räucherstäbchen verbrannt wird, erfüllt es die gesamte Dharma-Welt in allen zehn Himmelsrichtungen, durchdringt alle Tathagatas und ihr Gefolge und schmückt die gesamte Dharma-Welt mit Weihrauch: dem Weihrauch der Paläste, dem Weihrauch der Mauern, dem Weihrauch der Pavillons, dem Weihrauch der Geländer und dem Weihrauch, der Feinde abwehrt. Weihrauch für Fenster. Halbmond-Weihrauch. Baldachin-Weihrauch. Banner-Weihrauch. Flaggen-Weihrauch. Netz-Weihrauch. Bild-Weihrauch. Leichter Weihrauch. Geschmückt mit duftenden Wolken und Regen. Alle Dharma-Welten in allen zehn Himmelsrichtungen schmückend. Alle Buddhas und ihr Gefolge. Guter Mann, ich kenne nur dieses universelle Dharma-Tor, das allen fühlenden Wesen Freude bringt und es ihnen ermöglicht, die Körper aller Buddhas und der großen Medizinkönig-Bodhisattvas zu sehen. Wer ihre Namen hört, sieht, sich ihnen nähert, sich an sie erinnert oder sie in sich trägt, dem wird alles frei von Lüge sein. Wer sie sieht, dem werden all seine Leiden erlöschen, er erlangt den Ursprung des gesamten Dharma der Tathagatas, beseitigt die Gesamtheit des Leidens, wird für immer frei sein von allen Schrecken von Geburt und Tod, erlangt Furchtlosigkeit, besitzt alle Weisheit, zerstört die unermesslichen Berge von Geburt und Tod und verweilt im wahren Dharma. Wie kann ich seine Vorzüge und Praktiken erkennen und beschreiben? | |||
Guter Mann, in dieser südlichen Stadt... Sein Name ist König Mandschukuo. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praxis des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu jener Zeit verneigte sich der Junge Sudhana ehrfurchtsvoll vor dem Älteren, dem mit dem universellen Auge und dem wohlriechenden Duft. Er umrundete ihn unzählige Male, dann ging er fort und begab sich nach Süden. | |||
Zu jener Zeit erinnerte sich der junge Sudhana nacheinander an all seine tugendhaften Lehrer. Er betrachtete ihre Lehren andächtig und dachte weiter: „Diese tugendhaften Lehrer können mich umarmen, mich beschützen und dafür sorgen, dass ich nicht vom Anuttara-samyak-sambodhi abfalle.“ Mit diesen Gedanken erlangte er große, unermessliche Freude, einen reinen, ruhigen, weiten, würdevollen, ungebundenen, ungehinderten, leeren Geist, der alle Buddhas und Bodhisattvas sieht, einen Geist der Freiheit, einen Geist im Einklang mit dem gesamten Dharma, einen Geist, der alle Buddha-Welten in einem einzigen Gedanken erfüllt, einen Geist, der den Tathagata sieht, einen Geist, der die Zehn Kräfte betrachtet, und einen Geist, der alle Buddhas und tugendhaften Lehrer nicht verlässt. Nach und nach reiste er durch Menschen, Städte und Dörfer, bis er die Stadt Mandschukuo erreichte. Auf die Frage nach dem Aufenthaltsort von König Zufriedenheit antwortete jemand: „Er weilt nun in der Haupthalle. Er übt das Recht und lehrt alle Lebewesen. Er nimmt die, die genommen werden müssen, bestraft die, die bestraft werden müssen, und regiert die, die regiert werden müssen. Er schlichtet Streitigkeiten und schenkt den Ängstlichen Furchtlosigkeit. Er lobt jene, die nicht töten, stehlen, Ehebruch begehen, lügen, schlecht über andere reden, hart und ungerecht sprechen und frei von Gier, Hass und Verblendung sind. Er besitzt großen Reichtum. Von Weitem sieht man, dass der König auf einem Vajra-Löwenthron sitzt, geschmückt mit unzähligen Juwelen und kostbaren Bildern, umgeben von duftenden Wolken. Unzählige kostbare Gewänder sind ihm umgelegt, und unzählige kostbare Banner und Wimpel sind ringsum aufgehängt.“ Zhang Zhongbao trug eine Krone aus wunscherfüllenden Mani-Juwelen, verziert mit einer Mondsichel aus Jambudvipa-Gold. Sein Haar war dunkelblau, und seine Ohren hingen herab. Er trug unschätzbare Mani-Halsketten, bedeckt mit Hunderttausenden von Juwelennetzen. Ein Baldachin aus Jambudvipa-Gold, mit Glöckchen aus verschiedenen Juwelen, gab unaufhörlich melodische Klänge von sich. Ein juwelenbesetzter Schatz erstrahlte hell in alle Richtungen. Dieser zufriedene König besaß große Macht, war frei von allen Feinden und genoss unermessliche Freiheit. Zehntausend Minister, jeder in seinem Amt, lenkten die Angelegenheiten des Königs. Zehntausend tapfere Generäle, bewaffnet und ihn bewachend, kümmerten sich um ihn. Zu jener Zeit sah Sudhana unzählige Wesen, die die Gesetze des Königs brachen, ihre Körper auf fünf Arten gefesselt, ihre Hände und Füße abgetrennt, ihre Ohren und Nasen abgeschnitten, ihre Augen ausgestochen oder ihre Köpfe abgetrennt. Sie bewarfen den König mit siedender Asche, wickelten ihn in Öl und übergossen ihn damit oder verbrannten ihn mit Feuer. Sie unterwarfen ihn unzähligen Formen der Folter und des Leidens. | |||
In diesem Moment dachte Sudhana: „Zum Wohle aller fühlenden Wesen habe ich den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschritten. Nun sehe ich diesen König, wie er großes Unrecht und allerlei Unheil begeht. Er ist das schlimmste aller Übel, der bösartigste Mensch.“ Während er dies dachte, sprach eine Gottheit am Himmel zu ihm: „Guter Mann, erinnere dich an die Lehren des tugendhaften Lehrers, der Universellen Augen und des Wunderbaren Duftes.“ Sudhana blickte sogleich zum Himmel auf und antwortete: „Ich erinnere mich immer.“ Die Gottheit sprach daraufhin: „Wenn du dich immer erinnerst, warum bist du dann verwirrt? Guter Mann, die geschickten Mittel eines Bodhisattva sind unvorstellbar, die Weisheit eines Bodhisattva ist unvorstellbar, die Fähigkeit, fühlende Wesen zu sammeln, ist unvorstellbar und die Fähigkeit, fühlende Wesen zu bezwingen, ist unvorstellbar.“ Seine Lehren an die fühlenden Wesen sind unvorstellbar. Sein Mitgefühl für die fühlenden Wesen ist unvorstellbar. Seine Befreiung aller fühlenden Wesen ist unvorstellbar. Nachdem Sudhana die himmlischen Lehren vernommen hatte, ging er zum König, verneigte sich tief und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Der König, der seine Angelegenheit erledigt hatte, nahm Sudhana an die Hand und führte ihn in den Palast. Er befahl Sudhana, auf dem juwelenbesetzten Löwenthron Platz zu nehmen, und sprach zu ihm: „Guter Mann, sieh mein Haus an.“ Sudhana bemerkte sogleich: „Es ist gewaltig und grenzenlos, umgeben von Mauern aus sieben Juwelen, einem Vortragssaal aus sieben Juwelen, geschmückt mit unzähligen juwelenbesetzten Pavillons und sogar bedeckt mit einem unvorstellbaren Netz aus Mani-Juwelen.“ Fünfhundert Jungfrauen, so würdevoll wie der Himmel, erschienen. Wie oben beschrieben, guter Mann, erkennst du den Grund meiner Vergeltung? Die Antwort war: Ja, ich habe ihn erkannt. Guter Mann, ich habe die Methode der illusorischen Verwandlung des Bodhisattva vollendet. In meinem Land gibt es Wesen, die töten, stehlen und sogar falsche Ansichten vertreten, Wesen, die unbelehrbar sind und ihre bösen Taten nicht aufgeben können. Um sie zu bezwingen und zu befreien, verwandle ich mich in Menschen, um ihr vielfältiges Leiden zu heilen und sie dazu zu bringen, die zehn nicht-tugendhaften Pfade und alles Böse aufzugeben, die zehn tugendhaften Taten und das höchste Glück zu erlangen, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken und allwissende Weisheit zu erlangen. | |||
Guter Mann, wisse, dass mein Körper, meine Rede und mein Geist nicht einmal Ameisen gegenüber schädliche Absichten hegen; wie viel weniger dann den Menschen gegenüber? Menschen sind Quellen des Verdienstes, die alle guten Wurzeln hervorbringen. Guter Mann, ich kenne nur diese Methode der illusorischen Verwandlung; Die großen Bodhisattvas haben die Geduld des Nicht-Entstehens erlangt, im Wissen, dass alle fühlenden Wesen Illusionen gleichen. Da sie wissen, dass die Praktiken der Bodhisattvas Verwandlungen gleichen, alle weltlichen Phänomene Blitzen gleichen und alle Dharmas Träumen gleichen, dringt man tief in die ungetrübte Welt des Dharma ein und erlangt die ungetrübte Welt der wundersamen Praktiken der Bodhisattvas. Man umfasst alle Praktiken und erlangt Meisterschaft über unzählige Dharanis. Wie kann ich diese verdienstvollen Praktiken erkennen und beschreiben? Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Gutes Licht, und ihr König heißt Großes Licht. Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas?“ Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana tief vor dem König, umrundete ihn unzählige Male und zog dann gen Süden. | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit ungeteilter Aufmerksamkeit das trügerische Dharma der Weisheit jenes Königs. Er erkannte, dass alle Phänomene Illusionen waren, unterschied alle Handlungen und suchte unermüdlich nach dem wahren Dharma. Er betrachtete die Wandlungen des Königs zur Rettung aller Lebewesen und erkannte, dass alles in der Welt einer Illusion glich. Ihm wurde klar, dass die Gelübde und Praktiken der drei Zeiten allesamt Illusionen waren. Er trat in das Reich des reinen Dharma ein. Nach und nach durchquerte er Dörfer, Städte, Wildnis und viele Strapazen ohne zu ermüden. Als er die Stadt des Guten Lichts erreichte, fragte er die Bewohner: „Wie heißt diese Stadt?“ Sie antworteten: „Gutes Licht.“ Sudhana dachte: „Mein guter Lehrer ist in dieser Stadt. Ich werde ihn nun gewiss sehen, das Verhalten des Bodhisattva, sein wahres Dharma und alle Tore des Dharma hören. Die Verdienste des Bodhisattva sind unvorstellbar, sein Reich unvorstellbar, seine Freiheit unvorstellbar, sein Dharma-Tor der Gleichheit unvorstellbar und seine mutige Kraft unvorstellbar.“ Ich werde nun gewiss vom höchsten Reich des Bodhisattva erfahren. Mit diesen Gedanken betrat ich die Stadt des Guten Lichts. Ich sah die Stadt, geschmückt mit sieben unermesslichen Schätzen und umgeben von sieben hohen Mauern. Es war gefüllt mit Wasser der acht Tugenden, sein Boden bedeckt mit goldenem Sand, Utpala, Pamma, Kumāra und Buddha-Blüten, die seine Mauern durchdrangen. Diese waren von sieben Schichten aus je sieben juwelenbesetzten Mauern umgeben: der Vajra-Löwenmauer, der Unzerstörbaren Vajra-Mauer, der Fleißigen Vajra-Mauer, der Bodenlosen Vajra-Mauer, der Reinen Netzmauer und der Vajra-Mauer der Reinheit und Losgelöstheit. Diese sieben Mauern waren mit unzähligen Juwelen geschmückt. Die Stadt war wundersam, hoch aufragend und riesig, mit einer Milliarde Straßen und Gassen. Jede Straße und Gasse war mit unzähligen Milliarden Menschen gefüllt. Unzählige goldene Pavillons von Yamantaka waren mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unvorstellbare silberne Pavillons waren mit roten Perlennetzen bedeckt. Unvorstellbare juwelenbesetzte Pavillons waren mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Verzierte Mani-Juwelennetze waren mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unvorstellbare Kristallpavillons waren mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unvorstellbar klare und helle Pavillons sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Sonnenverhüllende Mani-Juwelennetze sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unzählige juwelenbesetzte Pavillons der Dharani sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unzählige massive Pavillons sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unvorstellbare Vajra-Pavillons sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Ein unzerstörbares Banner, geschmückt mit einem Netz aus Mani-Juwelen. Unvorstellbare Pavillons aus Sandelholz und ein Netz aus Maha-Mandala-Blumen. Solche unbeschreiblichen Pavillons aus wundersamen Juwelen, bedeckt mit verschiedenen Netzen: unvorstellbare Netze aus wundersamen Juwelen, unvorstellbare Netze aus goldenen Glocken, unvorstellbare Netze aus Weihrauch, unvorstellbare Netze aus Blumen, unvorstellbare Netze aus Kleidung. Darüber hinaus sind unvorstellbare Baldachine aus wundersamen Juwelen und unvorstellbare Baldachine aus kostbaren Edelsteinen darüber ausgebreitet. Unvorstellbare Banner und Wimpel aus verschiedenen Juwelen sind aufgestellt, um sie zu schmücken. In dieser Stadt befindet sich ein Pavillon namens „Für alle Wesen erfreulich anzusehen“, geschmückt mit unzähligen Mani-Juwelen. König Mahavairocana weilt dort ständig, und Sudhana schmückt ihn mit all diesen kostbaren Verzierungen. Sein Geist war frei von Unreinheit. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als einen tugendhaften Lehrer zu sehen. Er erblickte den Großen König des Lichts, der in der Dharma-Halle auf einem juwelenbesetzten Löwenthron saß, im Schneidersitz, mit zahlreichen Juwelen geschmückt, in juwelenbesetzte Gewänder gehüllt und von unzähligen juwelenbesetzten Bildern umgeben. Er wurde mit verschiedenen Musikrichtungen und Unterhaltungen erfreut. Er besaß die achtundzwanzig Hauptmerkmale und achtzig Nebenmerkmale eines großen Mannes, geschmückt mit diesen. Sein Körper war aus wahrem Gold, wie die helle Sonne, die alles erleuchtet. Wie der Vollmond, der hell zwischen allen Sternen erstrahlt, wie König Brahma inmitten einer großen Versammlung, wie ein unermesslicher Ozean voller kostbarer Juwelen, wie ein schneebedeckter Berg, der erlesene Heilmittel birgt, wie der donnernde Klang des Großen Drachenkönigs, der die wahre Natur aller Dharmas verkündet, wie der reine und unbefleckte Himmel, wie der Berg Sumeru mit seinen vier kostbaren Farben, der den Ozean der Natur aller fühlenden Wesen erleuchtet, wie eine juwelenbesetzte Insel voller Weisheit. Vor dem Palast des Königs und außerhalb der vier Stadttore türmten sich überall kostbare Juwelen und juwelenbesetzte Gewänder. Unzählige Milliarden schöner Frauen, geschmückt mit würdevoller Schönheit und unvergleichlich in ihrer Anmut, bezauberten mit ihren anmutigen Gestalten selbst Götter und Menschen. Alle vierundsechzig Künste waren gegenwärtig. Unzählige Kühe mit goldenen Hörnern gaben süße und duftende Milch, jede Kuh so viel wie ein Stein voll Milch. Es gab unzählige verzierte Utensilien, duftende und köstliche Speisen, unzählige Musikinstrumente sowie verschiedene Heilmittel und andere lebensnotwendige Dinge. Zu beiden Seiten jeder Straße und Gasse boten zwanzig Milliarden Bodhisattvas diese Gaben großzügig den Lebewesen an, um sie zu erfreuen, ihren Geist zu reinigen und ihre Leiden zu lindern. „Damit alle Lebewesen die wahre Bedeutung verstehen; damit allwissende Weisheit in ihnen erwacht; damit sie von bösen Gedanken befreit werden; damit die Dornen falscher Ansichten aus ihren Köpfen verschwinden; damit der karmische Pfad aller Lebewesen gereinigt wird“, sagte Sudhana. Nachdem er dem Großen König des Lichts mit fünffacher Verneigung seine Ehrerbietung erwiesen hatte, umrundete er ihn einmal zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass Ihr, Großer Weiser, dies gut erklären könnt; ich bitte Euch, es mir näher zu erläutern.“ | |||
Sudhana antwortete: „Guter Mensch, ich habe das große, mitfühlende Verhalten eines Bodhisattva vollbracht, rein und vollkommen. Ich habe diesen wunderbaren Dharma von unzähligen Buddhas und Bodhisattvas gehört, seine Reinheit beachtet und seine Zierde kultiviert. Guter Mensch, ich lebe nach diesem Prinzip, regiere das Land gemäß dem Gesetz und achte auf alle fühlenden Wesen.“ Er handelt im Einklang mit dem Dharma, lehrt und leitet die fühlenden Wesen. Er sammelt sie, gibt ihnen Halt und lässt sie nähren. Er beeinflusst alle fühlenden Wesen gemäß dem Dharma, lehrt sie, gute Wurzeln zu schlagen und über das wahre Wesen des Dharma nachzudenken. Er befähigt alle fühlenden Wesen, liebende Güte, große liebende Güte, die Kraft großer liebender Güte, den Geist des Wohltuns und Freiheit von Furcht zu erlangen. Er sammelt alle fühlenden Wesen und verlässt sie niemals. Er gelobt, alles Leid zu beenden und allen fühlenden Wesen Frieden und Glück zu bringen. Sein Körper und sein Geist werden geschmeidig und frei von Verunreinigungen. Er gibt Geburt und Tod auf und findet Freude im ewigen und wahren Dharma. Er beseitigt die Verunreinigungen des Leidens und erlangt einen reinen Geist. Er beeinflusst die Geister der fühlenden Wesen mit allen guten Taten, durchtrennt den Kreislauf von Geburt und Tod und fließt in den tiefen Ozean des Dharma ein. Er löscht alle Existenzebenen aus und erlangt die uneingeschränkte Befreiung. Er erreichte den reinen Ozean allwissender Weisheit. Sein Glaube war fest und unzerstörbar. Guter Mann, ich lebe nach diesem Prinzip, regiere das Land gemäß dem Gesetz und befreie das Volk von Furcht. Wenn die Armen zu mir kommen, können sie sich alles wünschen. Ich öffne ihnen stets meine Schatzkammer und sage: „Nehmt, was ihr wollt, aber tut nichts Böses.“ Alle Wesen dieser Stadt wenden sich dem Mahayana zu. Sie sehen diese Stadt in verschiedenen Gestalten: manche sehen Unreinheit, manche Reinheit; manche Holz und Stein, manche Kristall; manche unzerstörbare Mauern und Säulen, die sie umgeben; manche unvorstellbare Pavillons, geschmückt mit unzähligen Juwelen. Mit aufrichtigem Herzen pflegen sie alle guten Wurzeln und suchen die allwissende Weisheit aller Buddhas. Dies sind die Wesen, die ich in früheren Leben um mich versammelt habe und die den Pfad des Bodhisattva beschreiten. Damals sah ich, dass die Stadt mit kostbaren Juwelen geschmückt und rein war. Anderes, was ich sah, war unrein. Guter Mann, die Wesen dieser Stadt begingen in ihrer Zeit der fünf Verunreinigungen und bösen Taten aller Art Böses. Aus Mitleid mit ihnen trat ich in den Samadhi des Großen Mitgefühls ein, als das Höchste Mitgefühl, das im Einklang mit der Welt ist. Beim Eintritt in diesen Samadhi wurden alle bösen Gedanken, Leiden, streitsüchtigen und schädlichen Gedanken dieser Wesen vollständig ausgelöscht. Warum? Weil die Kraft dieses Samadhi so groß ist. Guter Mensch, warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen. Dann trat der König in den Samadhi des Großen Mitgefühls ein, als das Höchste Mitgefühl, das im Einklang mit der Welt ist. Beim Eintritt erbebte die große Stadt des Guten Lichts auf sechsfache Weise. Die juwelenbesetzten Mauern, Pavillons, Paläste, Geländer, Fenster und andere Bauwerke schienen wie der Halbmond zu zittern. Juwelenbesetzte Glocken, Netze und Bilder aus kostbaren Juwelen... Eine melodische Stimme pries den König. Alle Menschen innerhalb und außerhalb der Stadt jubelten sehr und falteten ehrfürchtig die Hände. Selbst die Tiere verneigten sich mit mitfühlenden Herzen vor dem König. Berge, Ebenen und Wälder verneigten sich vor dem König. Flüsse, Teiche und Quellen strömten ihm entgegen. Zehntausend Drachenkönige ließen dunkle, schwere Wolken aufsteigen, Donner und Blitze erhellten den Himmel und ließen duftendes Wasser herabregnen. Zehntausend Indra-, Yama-, Tusita-, Nirmanarati- und Paranirmitavasavartin-Könige, um nur einige zu nennen, erschufen am Himmel unzählige Nayutas der Musik und des Gesangs sowie unzählige himmlische Frauen, die melodische Lieder sangen. Unzählige Wolken aus Blumen, duftenden Pulvern, Girlanden und Baldachinen regneten herab, zusammen mit unzähligen Wolken aus bunten Gewändern. Unzählige juwelenbesetzte Banner und Baldachine schmückten den Himmel als Opfergaben für den König. Der Inapana-Drachenkönig breitete riesige Lotusblüten aus, die den gesamten Himmel bedeckten. Er hängte unzählige kostbare Seidenbänder auf, die mit unzähligen Juwelen verziert waren. Unzählige juwelenbesetzte Girlanden und Halsketten, himmlischer Schmuck und unzählige wunderschöne Blumen und Düfte erfüllten den Himmel als Opfergaben für jenen König. Unzählige himmlische Jungfrauen erfüllten den Himmel und priesen jenen König. Unzählige Rakshasa-Dämonen, die im großen Ozean von Jambudvipa hausen, Blut trinken und Fleisch fressen, sind wilde Bestien zu Land und zu Wasser, die unaufhörlich fühlende Wesen schädigen. Sie alle erlangten Mitgefühl und Frieden, im festen Glauben, im nächsten Leben fern von allem Bösen zu sein. Voller Freude warfen sie sich nieder, huldigten jenem König und erlangten unermessliches körperliches und seelisches Glück. Unzählige Visajya-Dämonen... Und so verhält es sich auch mit der Vergiftung fühlender Wesen auf den vier Kontinenten. In den dreitausend großen Chiliokosmen und selbst in den zehn Himmelsrichtungen, in unzähligen Milliarden von Nayuta-Welten, werden auch fühlende Wesen vergiftet. Da erhob sich König Mahavairocana aus dem Samadhi und sprach zu Sudhana: „Guter Mann, ich kenne nur das Samadhi des Großen Mitgefühlsbanners dieses Bodhisattvas. Alle großen Bodhisattvas bedecken und beschützen mit ihrem gewaltigen Mitgefühlsdach alle fühlenden Wesen. Höhere, mittlere und niedrigere Grade werden ohne Dualität gleichwertig betrachtet. Mitgefühl ist wie die Erde, die alle fühlenden Wesen nährt. Der Vollmond des Bodhisattvas strahlt das Licht des Verdienstes aus und lindert die Hitze des Leidens. Die reine Sonne des Bodhisattvas erhellt alle mit dem Licht der Weisheit. Die helle Lampe des Bodhisattvas vertreibt tiefe Dunkelheit. Die reine Wasserperle des Bodhisattvas löscht die Verunreinigungen und Unreinheiten des Geistes aller fühlenden Wesen. | |||
Das wunscherfüllende Juwel des Bodhisattvas …“ Mögen die schnellen Winde des Bodhisattvas alle Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllen und ihnen ermöglichen, schnell Samadhi zu erlangen und in die Stadt der Allwissenheit einzugehen. Wie kann ich sein tugendhaftes Verhalten erkennen und davon sprechen? Wie kann ich diesen Berg an Verdiensten preisen und messen? Wie kann ich seine Verdienste betrachten, das Windrad des großen Gelübdes erkennen und den wahren Grund erreichen? Wie kann ich die Praktiken und Samadhis des geschmückten Mahayana-Bodhisattva Samantabhadra klar verstehen? Lob sei dem großen Mitgefühl: „Guter Mensch, im Süden gibt es eine Stadt namens Verweilen. Dort gibt es eine Upasika namens Unbeweglich. Geh dorthin und frage: ‚Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?‘“ Da huldigte Sudhana, der Jüngling, jenem König, indem er ihn unzählige Male umrundete, und reiste dann nach Süden. | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit die Lehren König Mahavairocanas. Er betrachtete das Banner des großen Mitgefühls des Bodhisattva, dessen oberstes Prinzip das tiefe Mitgefühl war, und folgte dem Samadhi der Welt. Unvorstellbare Verdienste und Gelübde stiegen in ihm auf. Die unvorstellbare und unerschütterliche Weisheit des Bodhisattva wurde genährt. Er betrachtete das einzigartige Dharma des Bodhisattva. Er betrachtete die unvorstellbare wahre Natur aller Phänomene. Er betrachtete das unvorstellbare Gefolge des Bodhisattva. Er betrachtete die unvorstellbaren Taten des Bodhisattva. Durch diese Betrachtung erlangte er einen freudigen, einen begierdenlosen, einen hochmütigen, einen demütigen, einen reinen, einen klaren, einen unerschöpflichen, einen beständigen und einen furchtlosen Geist. Während er so betrachtete, weinte er Tränen der Trauer. Er erwog ferner, dass die Begegnung mit einem tugendhaften Lehrer alle Verdienste begründen und den Pfad des Bodhisattva einleiten könne. Die reine Achtsamkeitspraxis (Dharani) erweckt das Samadhi-Licht der Bodhisattvas, wodurch diese alle Buddhas sehen, die Dharma-Wolken aller Buddhas herabregnen lassen und die Gelübde der Bodhisattvas verstehen. Sie erweckt das unvorstellbare Weisheitslicht der Bodhisattvas und nährt deren feste Wurzeln. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer kann man gefährliche Wege meiden. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer offenbart sich der rechte Weg. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer folgt man dem Dharma der Gleichheit. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer manifestiert man die Mahayana-Lehren. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer verwirklicht man letztlich die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer manifestiert man die Stadt der Allwissenheit. | |||
Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer durchquert man den Ozean aller Dharma-Bereiche. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer erleuchtet man den Ozean des gesamten Dharma in den drei Zeiten. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer nährt man den reinen Dharma. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer… Als Sudhana mit solch mitfühlenden Gedanken daran dachte, alle tugendhaften und heiligen Lehren zu erfüllen, sprach der Bote des Tathagata, eine Gottheit, die einen Bodhisattva begleitete, zu ihm am Himmel: „Guter Mensch, wer den Lehren eines tugendhaften Lehrers folgt, bereitet allen Buddhas Freude. Wer den Lehren eines tugendhaften Lehrers folgt, ist der Allwissenheit nahe. Weil er unermüdlich die Lehren des Lehrers versteht, sind ihm alle Bedeutungen gegenwärtig. Guter Mensch, geh in die Stadt des Verweilens, zur Laiin des Unbeweglichen Wohnorts. Du wirst sie bald wiedersehen.“ Sudhana, der aus dem Samadhi der Weisheit und des Lichts erwachte, reiste allmählich zur Stadt des Verweilens und erkundigte sich nach dem Verbleib der Laiin des Unbeweglichen Wohnsitzes. Jemand antwortete: „Guter Mann, die Laiin des Unbeweglichen Wohnsitzes ist zu Hause, beschützt und umsorgt von ihren Eltern.“ Umgeben von einer großen Schar von Gefolgsleuten, die den Dharma verkündeten, ging Sudhana, erfüllt von grenzenloser Freude, zum Tor. Als er das Haus betrat, sah er dessen Palast, in goldenes Licht getaucht. Wer von diesem Licht berührt wurde, spürte, wie Körper und Geist weich wurden. Sudhana erlangte, nachdem er vom Licht berührt worden war, augenblicklich fünfhundert Samadhi-Tore: das Samadhi-Tor des Erwachens zu allem, das Samadhi-Tor des wundersamen Banners, das Samadhi-Tor der Stille, das Samadhi-Tor der Ferne von allen fühlenden Wesen, das Samadhi-Tor der universellen Vision und das Samadhi-Tor des Tathagatagarbha. | |||
Nachdem er diese fünfhundert Samadhi-Tore erreicht hatte, wurden sein Körper und sein Geist so sanft wie die eines sieben Tage alten Fötus. Er nahm einen wundersamen Duft wahr, der vom Himmel und den Menschen auszugehen schien. Er näherte sich dem Ort, faltete ehrfürchtig die Hände und betrachtete mit ungeteilter Aufmerksamkeit die Gestalt und Farbe der Frau. Sie übertraf alle Frauen in den zehn Himmelsrichtungen. Ihre Schönheit ist unvergleichlich. Wie viel mehr gibt es da noch jemanden, der ihr überlegen ist, außer den Buddhas! Der Glanz ihres Palastes ist unvergleichlich. Ihr Atem verströmt einen wundersamen Duft, unvergleichlich in den zehn Himmelsrichtungen. Ihr Schmuck ist unvergleichlich in den zehn Himmelsrichtungen. Ihr Gefolge ist unvergleichlich in den zehn Himmelsrichtungen. Wie viel mehr gibt es da noch jemanden, der ihr überlegen ist, außer der Versammlung der Tathagatas! Solch erhabene Schönheit bewahrt fühlende Wesen davor, unreine Gedanken zu entwickeln. Wer sie erblickt, wird von seinen Leiden befreit. Wie Brahma, dessen Wünsche sich vor ihm nicht offenbaren, werden all die Leiden derer beseitigt, die diese Laiin erblicken. Fühlende Wesen in den zehn Himmelsrichtungen freuen sich unaufhörlich über ihren Anblick. Ausgenommen jene mit vollkommener Weisheit und Tugend sowie jene von Sudhana, die diese Frau sehen, erfahren unvorstellbares Dharma und unvorstellbares Samadhi. Unvorstellbare und unvergleichlich wundervolle Farben, ein unermessliches Netz aus Licht, ungetrübt von allem. Unvorstellbar wohltuend für alle Wesen. Ein unerschöpflicher Ozean an Gefolge. Betrachtet den unvorstellbaren Körper. Unersättlicher Reichtum zu jeder Zeit. So wird es in Versen besungen.Halte stets an reinen Grundsätzen fest und übe dich fleißig in Geduld. | |||
Zum Beispiel, wenn es hell zwischen Vollmond und Sternen leuchtet. | |||
Nachdem Sudhana seinen Lobgesang beendet hatte, sprach er zum Großen Weisen: „Ich habe bereits das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und beschreitet. Ich habe gehört, dass Ihr, Großer Weiser, dies gut erklären könnt; bitte erläutert es mir.“ Da antwortete die Frau Sudhana mit freundlichen und liebevollen Worten: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, Ihr habt das Bodhicitta erlangt. Ich habe das unzerstörbare Dharma des Bodhisattva erlangt, die standhaften Praktiken des Bodhisattva kultiviert, die Dharani der Gleichheit aller Dharmas erlangt, das Dharma der Gleichheit aller Dharmas erlangt und das Samadhi der Zierde des Nichtseins erreicht.“ Sudhana fragte: „Wie ist der Zustand des unzerstörbaren Dharma des Bodhisattva, und selbst das Samadhi der Zierde des Nichtseins? Guter Mann, dies ist schwer zu ergründen und schwer zu beschreiben.“ Sudhana sagte: „Ich bitte dich, großer Weiser …“ Durch die göttliche Kraft Buddhas erkläre ich es. Ich selbst distanziere mich durch tugendhafte Lehrer, mit Glauben, Verständnis, Unterscheidungsvermögen, rechter Achtsamkeit, Beobachtung und ungeteilter Hingabe von der Lüge und erkenne die Gleichheit. Daraufhin antwortete die Upasika: „Guter Mann, in einem vergangenen Kalpa der Reinheit gab es einen Tathagata namens Svabhūmi, der der Verehrung würdig und vollkommen erleuchtet war und in der Welt erschien. Damals regierte ein König namens Dianguang. Ich war seine Tochter. Mitten in der Nacht, als alle Musik verstummte und meine fünfhundert Dienerinnen schliefen, blickte ich von meinem Turm zu den Sternen auf und sah jenen Tathagata am Himmel, wie einen König juwelenbesetzter Berge, umgeben von unvorstellbar großen Bodhisattvas der acht Götter- und Drachenklassen. Ehrfürchtig strahlte er ein gewaltiges Lichtnetz aus, das die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete. Ein feiner Duft ging von den Poren des Buddha aus. Beim Einatmen dieses Duftes fühlte sich mein Körper weich an und mein Herz wurde von großer Freude erfüllt. Ehrfürchtig verneigte ich mich und faltete meine Hände in tiefer Hingabe.“ Wenn man zu diesem Buddha aufblickt, kann man seine Krone nicht sehen. Betrachtet man seinen Körper von links und rechts, so sind seine Grenzen nicht zu erkennen. Seine majestätischen, geschmückten Züge sind eine unendliche Augenweide. Guter Mensch, welche Taten vollbrachte ich damals, um mit diesem Körper geboren zu werden? Um diesen Körper wachsen zu lassen? Um diesen Körper zu besitzen? Um diesen Körper rein zu sein? Um diesen Körper frei zu sein? Um ein strahlendes Gefolge zu haben? Um mit allerlei Schmuck geschmückt zu sein? Um Verdienste und Weisheit zu besitzen? Um Samadhi und Dharani zu erfahren? Um einen Schatz an Beredsamkeit zu besitzen? All dies ist unbeschreiblich. | |||
Guter Mann, damals sprach der Tathagata, der meine Gedanken kannte, zu mir: „Du solltest einen unzerstörbaren Geist entwickeln. Entwickle einen erhabenen Geist, um Leiden zu beseitigen. Halte an nichts fest, was existiert. Entwickle einen fleißigen und unermüdlichen Geist. Folge den zielführenden Mitteln und verstehe sie tiefgründig. Entwickle einen geduldigen Geist. Bezwinge den Ozean böser Gedanken in allen Lebewesen. Entwickle einen Geist frei von Täuschung.“ Fernab von allen Bereichen von Geburt und Tod entwickle ich einen Geist frei von Müdigkeit und sehe alle Buddhas, ohne jemals müde zu werden. Ich entwickle einen Geist frei von unersättlichem Verlangen und nehme die Lehren des Buddha-Dharma vollständig in mich auf. Ich entwickle einen gelassenen Geist und nutze alle geschickten Mittel des Buddha, um mich der Welt anzupassen. Ich entwickle einen schützenden Geist und halte alle Dharma-Räder aller Buddhas aufrecht. Ich kultiviere einen Geist der Unterscheidung, indem ich die Schätze des Dharma angemessen auslege und so allen Freude bringe. Guter Mann, damals vernahm ich diese Dharma-Lehre von jenem Tathagata, dem Tor des reinen Dharma, auf der Suche nach allwissender Weisheit. Die zehn Kräfte des Tathagata sind wahr. Sein strahlender und geschmückter Körper, der reine Dharma-Körper, die geschmückten Zeichen des Tathagata, sein Gefolge, das geschmückte Buddha-Feld, sein majestätisches Aussehen, seine Lebensspanne – als ich diesen Geist kultivierte, konnten alle Leiden, die Śrāvakas und Pratyekabuddhas… selbst die Vajra-Berge ihn nicht zerstören. | |||
Guter Mann, nachdem ich dieses Gelübde abgelegt habe, werde ich unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, keine Begierden hegen. Wie viel weniger werde ich in diesen Äonen Zorn gegen meine Familie und Verwandten hegen? Wie viel weniger werde ich Selbstbezogenheit gegenüber anderen hegen? Wie viel weniger werde ich Unwissenheit oder Gleichgültigkeit gegenüber meinem eigenen Geist hegen? Schon im Mutterleib werde ich stets die rechte Achtsamkeit bewahren. Wie viel weniger werde ich in diesen Zeitaltern alle Buddhas in meinen Träumen sehen? Wie viel weniger werde ich mit den zehn Augen der Kontemplation alle Lehren des Buddha-Dharma hören und bewahren, ohne ein einziges Wort zu vergessen? Ich werde nicht einmal weltliche Reden vergessen, geschweige denn die Worte des Tathagata. | |||
In diesen Zeitaltern werde ich den Ozean des gesamten Buddha-Dharma trinken und sogar weltliche Dinge unterscheiden und erkennen, wodurch alle zweckmäßigen Mittel und die Tore des Samadhi entstehen. Mein Geist ist frei von Falschheit. In all diesen Kalpas habe ich das Dharma-Rad aller Buddhas aufrechterhalten. Innerhalb des Dharma-Rades habe ich kein einziges Dharma verloren und mir fehlte nicht einmal die duale Weisheit. Ich habe fühlende Wesen transformiert. In all diesen Kalpas sah ich den Ozean aller Buddhas und aller manifestierten Buddhas. Vor diesen Buddhas erfüllte ich meine großen Gelübde. In all diesen Kalpas, inmitten des Ozeans aller Bodhisattvas, kultivierte ich den reinen Ozean der Bodhisattva-Praktiken in seiner Gänze. In all diesen Kalpas erweckte jedes fühlende Wesen, das mich sah, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) und brachte nicht einmal einen Gedanken an die zwei Fahrzeuge in mir hervor. In all diesen Kalpas hatte ich hinsichtlich aller Lehren Buddhas, selbst einer einzigen Silbe und eines einzigen Geschmacks, keinen Zweifel. Ich hatte keine dualistischen Gedanken, keine falschen Gedanken, keine vielfältigen Gedanken, keine befleckten Gedanken, keine Gedanken an Gut und Böse, keine Gedanken an Liebe und Hass. | |||
Guter Mensch, seit ich dieses Bodhicitta zum ersten Mal erweckt habe, sehe ich unaufhörlich alle Buddhas, Bodhisattvas und tugendhaften Lehrer. Nachdem ich Buddhas große Gelübde vernommen habe, kultiviere ich den Pfad des Bodhisattva, die Vollkommenheiten (Paramitas) und den unerschöpflichen Schatz der Weisheit sowie die verschiedenen Stufen der Erleuchtung. Ich betrete alle unermesslichen und grenzenlosen Welten und unterscheide unzählige Bereiche fühlender Wesen. Niemals vom reinen Licht der Weisheit abweichend, beseitige ich alle Leiden fühlender Wesen und nähre und erwecke ihre guten Wurzeln. Ich manifestiere mich ihren Bedürfnissen entsprechend und verliere dabei niemals den subtilen Klang aus den Augen. Alle, die ihn hören, freuen sich. Guter Mensch, ich betrete dieses unzerstörbare Dharma-Tor, indem ich die Dharani der Gleichheit aller Dharmas beachte und unermessliche und frei fließende wundersame Wandlungen manifestiere. Möchtest du es sehen? Ja, ich möchte es sehen. | |||
Zu jener Zeit betrat die unbewegliche Laiin die Tore von zehntausend Samadhis. Mit rechter Achtsamkeit betrachtete sie die Samadhis jener, die unermüdlich nach dem erhabenen und gerechten Dharma strebten, die Samadhis jener, die von der Abwesenheit von Unwissenheit erfüllt waren, die Samadhis der zehn Kräfte und die Samadhis des unerschöpflichen Schatzes des Buddha. Während sie in diesen Samadhis verweilte, erbebten die Welten, so fein wie die Staubpartikel der zehn unbeschreiblichen Buddha-Welten, auf sechsfache Weise und wurden so rein wie Lapislazuli. In jeder Welt sah sie Hunderte von Millionen Tathagatas, jeder umgeben von einer großen Versammlung, die ein helles Licht ausstrahlten, das die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete. Sie erschienen im Tusita-Himmel oder in allen Welten, drehten das Rad des reinen Dharma mit wundersamen Stimmen und manifestierten sogar das Mahaparinirvana. | |||
Dann erhob sich die Upasika aus dem Samadhi und wandte sich an Sudhana mit den Worten: „Guter Mann, siehst du das?“ „Ja, ich habe es gesehen. Guter Mann, ich habe dieses unzerstörbare Dharma für alle fühlenden Wesen vollbracht, indem ich das subtile Dharma erläuterte und sie alle mit Freude erfüllte. Alle großen Bodhisattvas, die ungehindert in den zehn Himmelsrichtungen reisen, gleichen dem Garuda-König, der die Quelle des großen Ozeans der fühlenden Wesen erreicht. Wenn sie fühlende Wesen mit dem Wunsch nach Bodhi sehen, bergen sie ihn aus dem Ozean von Geburt und Tod und legen ihn in Bodhi. Es ist wie ein Kaufmann, der eine große Schatzinsel betritt, einzig und allein auf der Suche nach dem großen Schatz der zehn Kräfte des Tathagata, und der im Ozean von Geburt und Tod reist, um fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren und Leiden zu beseitigen. Wie die helle Sonne löscht es die Wasser der Begierde und lässt alle fühlenden Wesen Lotusblüten erblühen. Wie ein schneller Wind weht es in den zehn Himmelsrichtungen und zerstört die Zweige der falschen Ansichten und Leiden aller fühlenden Wesen. Wie die Erde nährt es alle fühlenden Wesen.“ Gute Wurzeln. Wie ein universeller Monarch, der alle fühlenden Wesen mit den vier Mitteln der Anziehung um sich versammelt. Wie könnte ich sein tugendhaftes Verhalten je erkennen oder beschreiben? | |||
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land, dessen Name unbeschreiblich ist, eine Stadt namens Zufriedenheit. Dort leben asketische Mönche, die sich „Diejenigen, die allen fühlenden Wesen folgen“ nennen. Geh dorthin und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ | |||
In diesem Moment verneigte sich Sudhana und huldigte ihm zu Füßen, indem er ihn unzählige Male umrundete. Dann nahm er Abschied und begab sich nach Süden. | |||
</poem></div></div> | |||
== 51 34.7 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 51 Kap. 34.7 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
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Zu jener Zeit dachte der junge Sudhana mit ungeteilter und aufrichtiger Achtsamkeit an jene Upāsikā (weibliche Laienanhängerin): „Sie ist meine wahre spirituelle Freundin.“ Er betrachtete ihre korrekten Lehren, was sie sprach, was sie offenbarte, was sie zeigte, als was sie erschien, was sie lobte, was sie verdeutlichte, was sie ausführlich darlegte und was sie praktizierte. Seinen Betrachtungen folgend, kultivierte und übte er Ruhe, Stille und Gelassenheit, indem er erleuchtete und beobachtete. | |||
Nach und nach durchquerte er Städte und Siedlungen und erreichte bei Sonnenuntergang die Stadt der Zufriedenheit. Er suchte und befragte alle Wesen und äußeren Wege gründlich und fragte sich, wo sie sich nun befanden. Um Mitternacht sah er nördlich der Stadt einen großen Berg, der hell wie die aufgehende Sonne leuchtete. | |||
Zu jener Zeit, im Morgengrauen, verließ Sudhana die Stadt und bestieg diesen Berg. Aus der Ferne sah er einen Bodhisattva an einem stillen Ort, der meditierend umherging und eine wundersame Gestalt angenommen hatte, die die Brahmas übertraf. Er war umgeben von zehntausend himmlischen Brahma-Dienern. Er ging zu diesem Ort, verneigte sich und berührte die Füße. Dann trat er beiseite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist für Anuttarā Samyaksaṃbodhi (unübertroffene vollkommene Erleuchtung) entwickelt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praktiken erlernt und den Bodhisattva-Pfad beschreitet.“ | |||
Der Weise antwortete: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet, guter Mann, dass du den Geist für Anuttarā Samyaksaṃbodhi erschaffen konntest. Guter Mann, ich habe mich bereits in den Bodhisattva-Praktiken etabliert, die alle Orte erreichen, und das universelle Samādhi-Dharma-Tor vollendet, das unabhängig, nicht erschaffen und eine übernatürliche Kraft ist. Mit dem gleichen Licht der Vollkommenheit der Weisheit (Prajñāpāramitā) beobachte und unterscheide ich alle Bestimmungsorte und alle Wesen – jene, die hier sterben und dort geboren werden, die durch verschiedene Existenzen wandern, von verschiedensten gemischten Arten, Formen, Farben, schön und hässlich, geboren in verschiedenen Bereichen des Begehrens und der Lust. | |||
Dazu gehören Devas, Nāgas, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kiṃnaras, Mahoragas, Höllenwesen, hungrige Geister, Tiere, das Reich des …“ Yama (der Herr des Todes), Orte der Menschen und Nicht-Menschen. Diese Wesen mögen falsche Ansichten vertreten, die beiden Fahrzeuge bevorzugen oder sich am Großen Fahrzeug erfreuen. Mit wundersamer Weisheit und vielfältigen geschickten Mitteln helfen sie den Wesen reichlich. Sie lehren weltliche Künste und Handwerke, damit die Wesen verschiedene Fertigkeiten und Dharani-Tore erlangen. Oder sie nutzen die vier Mittel der Anziehung, um Wesen zu sammeln, in dem Wunsch, dass alle die allumfassende Befreiung erlangen. | |||
Oder sie preisen die Vollkommenheiten (Paramitas), damit die Wesen Allwissenheit erlangen und Verdienste sammeln können. Oder sie preisen die Entstehung des Bodhi-Geistes, damit die Wesen ihre heilsamen Wurzeln nicht verlieren. Oder sie preisen die Bodhisattva-Praktiken, damit die Wesen reine Buddha-Landschaften schmücken, große Gelübde erfüllen und andere Wesen lehren können. Oder sie sprechen vom Verzicht auf den Dharma, damit die Wesen die leidvollen Folgen böser Taten in den drei niederen Daseinsbereichen erkennen. Oder sie sprechen vom reinen Dharma, damit die Wesen … Wesen sollen Freude an den von den Buddhas gepflanzten Tugenden empfinden und die Frucht der Allwissenheit erlangen. | |||
Oder sie preisen den Tathagata, den Würdigen, den Vollkommen Erleuchteten, damit Wesen große Gelübde ablegen und mit ganzer Hingabe den reinen Dharma-Körper anstreben können. Oder sie preisen die Verdienste des Buddha, damit Wesen Freude an der Suche nach dem unzerstörbaren Buddha-Körper empfinden können. Oder sie preisen den unvergleichlichen, wundersamen Dharma des Buddha, damit Wesen alle unzerstörbaren Verdienste des Buddha erlangen können. | |||
Darüber hinaus, guter Mensch, in dieser Stadt der Zufriedenheit wandle und befreie ich alle Menschen, Männer und Frauen, Alte und Junge, ihren Fähigkeiten entsprechend. Diese Wesen wissen nicht, wer ich bin. In diesem Jambudvīpa gibt es 96 Arten von falschen Ansichten des äußeren Pfades. Ich erkläre ihnen verschiedene Lehren, um ihre falschen Ansichten zu beseitigen. In den dreitausend großen Welten und sogar in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen, in den Ozeanen … Alle Wesen werden durch verschiedene weise und geschickte Mittel sowie durch die Tore des Dharma, verschiedene Formen, Erscheinungen, Klänge und Stimmen, geheilt und transformiert. Ebenso. | |||
Guter Mann, ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva das Dharma-Tor der Allgegenwart praktiziert. Die großen Bodhisattvas, ihre Körper und die Zahl aller Wesen können die Samadhi aller Wesen unterscheiden, Transformationsräder entstehen lassen, durch alle Welten und zu allen Orten reisen und sich allen Wesen in den zehn Himmelsrichtungen manifestieren. Wer sie sieht, erfreut sich an der unermüdlichen Betrachtung. Alle können alle heilsamen Wurzeln nähren, alle Kalpas ohne Bruch großer Gelübde verbringen, die Praxis der Zierde des strahlenden Lichts von Indras Palast erlangen, ohne an irgendetwas zu haften, allein nach dem wahren Sinn suchen, Wesen folgen, die in den drei Zeiten gleich sind, das Reich des Nicht-Selbst erleuchten und den unerschöpflichen Schatz großen Mitgefühls besitzen. | |||
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In jener Zeit dachte Sudhana mit ungeteilter Aufmerksamkeit an jene Laiin: „Sie ist meine wahre und tugendhafte Lehrerin.“ Er betrachtete ihre wahren Lehren, ihre Worte, ihre Verkündigungen, ihre Erleuchtung, ihre Manifestationen, ihr Lob, ihre Erläuterungen, ihre ausführlichen Darlegungen und ihre Praktiken. Er folgte ihren Lehren, kultivierte und vollendete Ruhe und Stille, erleuchtete und beobachtete. Nach und nach durchquerte er Städte und Dörfer und erreichte bei Sonnenuntergang die Stadt der Zufriedenheit. Er suchte weit und breit nach all den Ketzern, die mit ihm im Einklang waren. Wo waren sie nur? Mitten in der Nacht sah er einen gewaltigen Berg nördlich der Stadt, dessen Licht wie die aufgehende Sonne strahlte. Im Morgengrauen verließ Sudhana die Stadt und bestieg den Berg. Er sah die Ketzer in Abgeschiedenheit wandeln, ihr Anblick übertraf selbst den Brahmas, umgeben von zehntausend Gefolgsleuten Brahmas. Er ging zu ihnen, neigte sein Haupt und huldigte ihnen zu Füßen. Dann trat er zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt.“ Und wie erlernt und kultiviert ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Die Antwort lautet: Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du bist imstande, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erlangen. Guter Mann, ich habe bereits in der Bodhisattva-Praxis aller Orte verweilt, das Samadhi der universellen Beobachtung, das Dharma-Tor der Nicht-Vertrauens- und Nicht-Handelns sowie die übernatürlichen Kräfte erreicht. Im Lichte der Vollkommenheit der Weisheit beobachte und unterscheide ich alle Reiche und alle fühlenden Wesen, die hier sterben und dort geboren werden, die durch verschiedene Existenzebenen wandern, von unterschiedlicher Art, mit verschiedenen Formen und Erscheinungen, schön und hässlich, die in verschiedenen Reichen verschiedene Begierden und Freuden erfahren, nämlich Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Höllenwesen, hungrige Geister, Tiere, das Reich Yamas, das Reich der Menschen und Nicht-Menschen. Diese fühlenden Wesen mögen falsche Ansichten vertreten, die Zwei Fahrzeuge bevorzugen oder sich am Mahayana erfreuen. Mit wunderbarer Weisheit und vielfältigen geschickten Mitteln nütze ich den fühlenden Wesen, oder ich lehre sie verschiedene weltliche Künste und Handwerke, in der Hoffnung, dass sie geschickte Künste und Dharani-Tore erlangen, oder ich nutze die Vier Mittel der Anziehung, um fühlende Wesen zu sammeln, in der Hoffnung, dass sie alle Sarvajna (Weisheit) erlangen, oder ich preise die Vollkommenheiten (Paramitas). Der Wunsch, allen Wesen die Erlangung von Allwissenheit und die Hingabe ihrer Verdienste zu ermöglichen, oder das Entstehen des Bodhicitta zu preisen, der Wunsch, dass die Wurzeln der Tugend aller Wesen nicht erlöschen, oder der Bodhisattva-Pfad zu preisen, der Wunsch, dass alle Wesen die Buddha-Länder schmücken und reinigen, ihre großen Gelübde zur Lehre und Transformation der Wesen erfüllen, oder die Lehre der Abneigung zu verkünden, der Wunsch, dass alle Wesen die Folgen böser Taten und das Leiden der drei Daseinsbereiche kennen, oder die Lehre des reinen Dharma zu verkünden, der Wunsch, dass alle Wesen Freude erzeugen, die Wurzeln der Tugend in der Gegenwart aller Buddhas pflanzen und die Frucht der Allwissenheit erlangen, oder der Wunsch, dass alle Wesen den Tathagata, den Würdigen, den vollkommen Erleuchteten, preisen, der Wunsch, dass alle Wesen große Gelübde ablegen, einmütig nach dem reinen Dharma-Körper streben, oder die Verdienste des Tathagata zu preisen, der Wunsch, dass alle Wesen einmütig nach dem Buddha streben Unzerstörbarer Körper oder das Lob des unvergleichlichen und wundersamen Dharma des Tathagata, mit dem Wunsch, dass alle Wesen alle unzerstörbaren Verdienste des Buddha erlangen. Weiterhin, guter Mensch, in dieser Stadt der Zufriedenheit wurden alle Menschen, Männer und Frauen, Jung und Alt, ihren Bedürfnissen entsprechend, verwandelt und befreit. Diese Wesen wissen nicht, wer ich bin. In diesem Jambudvipa habe ich ihnen den Dharma auf vielfältige Weise erklärt und ihre ketzerischen Ansichten widerlegt. Die dreitausend großen Welten... Selbst der Ozean der fühlenden Wesen in allen Welten der zehn Richtungen wird durch vielfältige Weisheit, geschickte Mittel und Methoden, durch vielfältige Formen, Bilder und Klänge verwandelt und zum Wohle aller Wesen genutzt. Es ist dasselbe. Guter Mensch, ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva den Dharma an allen Orten praktiziert. Die Körper aller großen Bodhisattvas sind so zahlreich wie alle fühlenden Wesen. Sie alle erreichen das Samadhi der Unterscheidung der Körper aller fühlenden Wesen, wodurch das Rad der Transformation entsteht, das durch alle Welten und alle Reiche reist und allen fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen erscheint. Diejenigen, die sie sehen, sind von Freude erfüllt und werden dessen nie müde. Sie alle pflegen alle guten Wurzeln, weilen in allen Zeitaltern, ohne ihre großen Gelübde zu brechen, und erlangen das strahlende und leuchtende Verhalten des Nagarjuna, das an nichts gebunden ist, einzig und allein nach dem wahren Sinn sucht, sich den fühlenden Wesen anpasst, in den drei Zeiten gleich ist, das Reich des Nicht-Selbst erleuchtet und den unerschöpflichen Schatz großen Mitgefühls besitzt. Wie kann ich dieses reine Verhalten, dieses Verdienst und diese Weisheit erkennen und davon sprechen? Guter Mensch, im Süden gibt es ein Land namens Ambrosia-Geschmack. Dort lebt ein Ältester namens Blauer Lotusduft. Geh dorthin und frage: „Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“ Damals, Sudhana... verneigte ich mich ehrfurchtsvoll vor den Füßen dieses Fremden. Ich umrundete ihn unzählige Male, bevor ich aufbrach und nach Süden reiste. | |||
Zu jener Zeit, als Sudhana sein eigenes Leben und seine Anhänglichkeit an Reichtum vernachlässigte, wandte er sich von den brennenden Begierden der Welt ab und hing weder an weltlichen Vergnügungen noch an Gefolge, Macht oder Freiheit. Ständig erfreute er sich daran, alle fühlenden Wesen zu befreien, alle Buddha-Welten zu reinigen und allen Buddhas ehrfürchtig Opfergaben darzubringen. Sein Geist war nie zufrieden. Im Wissen um die wahre Natur aller Dharmas sehnte er sich danach, den unermesslichen Ozean der Verdienste aller Bodhisattvas zu erfüllen. Unzählige Äonen lang kultivierte er den Pfad der Bodhisattvas und erreichte den Ozean aller Buddhas und ihrer Gefolge. Er ging in die Samadhis aller Bodhisattvas ein und manifestierte so die göttliche Kraft und Freiheit aller Bodhisattvas. Er konnte alle Buddhas durch eine einzige Pore sehen, sein Geist war nie zufrieden. Er hörte und bewahrte das wahre Dharma-Rad aller Buddhas, sein Geist war nie zufrieden. Er strebte ungeteilt nach den Verdiensten aller Bodhisattvas und Buddhas. Nach und nach reiste er ins Land Ambrosia und ging zum Ältesten des Blauen Lotusduftes. Er verneigte sich tief und huldigte ihm zu Füßen, indem er ihn unzählige Male umrundete. Dann trat er zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt und mich dem unübertroffenen Pfad zugewandt.“ Er strebt nach der Weisheit aller Buddhas, wünscht, die großen Gelübde aller Buddhas zu erfüllen, die physischen Körper aller Buddhas zu reinigen, die Dharma-Körper aller Buddhas zu sehen, die Weisheitskörper aller Buddhas zu erkennen, alle Praktiken der Bodhisattvas zu reinigen und zu vervollkommnen, alle Samadhi-Tore der Bodhisattvas zu erleuchten, alle Dharanis der Bodhisattvas zu vollenden, alle Hindernisse vollständig zu beseitigen und durch alle Buddha-Welten zu reisen. Doch er weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt, den Bodhisattva-Pfad beschreitet und Allwissenheit erlangt. Die Antwort lautet: Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du bist imstande, Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu entwickeln. Guter Mann, ich kann alle Düfte klar erkennen: alle Duftmischungen, allen Weihrauch, alle parfümierten Salben, alle pudrigen Düfte, alle Könige der Düfte, alle himmlischen Düfte, Düfte von Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und nichtmenschlichen Wesen; Düfte, die alle Krankheiten heilen; Düfte, die Kummer und Leiden vertreiben; Düfte, die Freude und Glück in allen Wesen erzeugen; Düfte, die alle Leiden nähren; Düfte, die alle Leiden beseitigen. Der Duft der Freude und des Vergnügens. Der Duft der Abneigung und der Loslösung. Der Duft der Nachlässigkeit. Der Duft der Achtsamkeit. Der Duft des Rezitierens der Namen aller Buddhas. Der Duft des Befolgens des wahren Dharma. Der Duft der Tugend und Heiligkeit. Der Duft der Unterscheidung aller Bodhisattvas. Der Duft aller Bodhisattva-Stufen. Der Duft aller Bodhisattva-Wohnstätten. Ich kenne all diese Düfte. Ich kenne ihr Entstehen, die Vollendung ihrer Praktiken, die vollkommene Reinheit und den Frieden, die wirksamen Mittel und das Wesen ihrer Wirkungen. Guter Mensch, es gibt einen Duft unter den Menschen, der die Große Elefantenschatzkammer genannt wird. Er entspringt dem Kampf der Drachen. Verbrennt man eine einzige Pille, steigt eine große Lichtwolke auf und bedeckt das Land mit süßem Tau. Sieben Tage und sieben Nächte lang fällt duftender Regen. Berührt er den Körper, wird dieser golden. Berührt er Kleidung, Paläste und Pavillons, werden auch diese golden. Wenn ein fühlendes Wesen diesen Duft wahrnimmt, wird es sieben Tage und sieben Nächte lang von Freude und Glück erfüllt sein, alle Krankheiten werden geheilt, Wahnsinn wird vertrieben und der Geist wird frei von Furcht und Schaden sein. Es wird sich tiefem Mitgefühl widmen und aller fühlenden Wesen gedenken. Nachdem ich sie erkannt habe, werde ich ihnen den Dharma lehren und so unzähligen fühlenden Wesen ermöglichen, Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen. Es gibt kein Zurück mehr. | |||
Guter Mann, es gibt einen weiteren Duft namens Ochsenkopf-Sandelholz, der vom König der Unbefleckten Berge stammt. Auf den Körper aufgetragen, ist er feuerfest. Es gibt einen weiteren Duft namens Unzerstörbar, der aus dem großen Ozean entspringt. Auf den Körper aufgetragen, erzeugt er wundersame Klänge, die Feinde bezwingen. Es gibt einen weiteren Duft namens Lotus-Schwarzadlerholz, der an den vier Ufern des Anavatapta-Sees wächst. Verbrennt man eine Pille davon, kann ihr Duft die gesamte Welt von Jambudvipa durchdringen. Jedes fühlende Wesen, das diesen Duft wahrnimmt, wird von allem Bösen befreit und erlangt reine Lehre. Es gibt einen weiteren Duft namens Strahlendes Aussehen, der vom König der Schneeberge stammt. Jedes fühlende Wesen, das diesen Duft wahrnimmt, wird von allen Verunreinigungen befreit, erlangt einen reinen Geist und empfängt den Dharma, der es ihm ermöglicht, die vollkommene Samadhi der Unbefleckten Reinheit des Bodhisattva zu erreichen. Es gibt einen weiteren Duft namens „Ozeanschatz“, der aus dem Land der Rakshasa, vom Raddrehenden König, stammt. Verbrennt man eine Pille, formieren sich die vier Arten von Kriegern am Himmel. Ein weiterer Duft namens „Reine Zierde“ entspringt der Halle des Guten Dharma. Verbrennt man eine Pille, ermöglicht sie allen Göttern, die Samadhi der Buddha-Erinnerung zu erreichen. Ein dritter Duft namens „Reine Schatzkammer“ entspringt dem Yama-Himmel. Verbrennt man eine einzige Pille, versammeln sich alle Götter dort und begeben sich zum Yama-Himmelkönig, um den wahren Dharma zu hören. Ein dritter Duft namens „Santava“ stammt aus dem Tusita-Himmel, der stets vor den Bodhisattvas weilt, die zur Buddhaschaft bestimmt sind. Verbrennt man eine einzige Pille, entsteht eine gewaltige Weihrauchwolke, die alle Dharma-Bereiche der zehn Himmelsrichtungen umhüllt und unermessliche Zierde als Opfergaben für alle Buddhas und ihre Gefolgschaft herabregnen lässt. Es gibt einen weiteren Duft, genannt *Geisteswandel*, aus dem Nirmanarati-Himmel. Verbrennt man sieben Tage und sieben Nächte lang eine einzige Pille, so regnet es vom Nirmanarati-Himmel Schmuck herab. Guter Mann, ich kenne nur diesen Duft. Große Bodhisattvas sind fern von allen unheilsamen Gewohnheiten, für immer frei von den fünf Begierden, löschen Leiden aus und bezwingen alle Dämonen, lösen alle Fesseln und verlassen die drei Daseinsbereiche. Sie sind mit dem wundersamen Duft der Weisheit geschmückt, unbefleckt von der Welt, besitzen den ungetrübten Duft der Gebote, beseitigen Hindernisse und erlangen ungetrübte Weisheit. Ihr Geist ist stets ausgeglichen. Wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten, ihre reinen Gebote und ihren Körper, ihre Rede und ihren Geist, frei von allem Bösen, kennen oder beschreiben? Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Louge. Dort lebt ein Seefahrer namens Zizai. Geh dorthin und frage ihn: „Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und wie beschreitet er den Pfad eines Bodhisattva?“ Zu dieser Zeit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Ältesten, umrundete ihn unzählige Male und reiste dann nach Süden. | |||
Zu jener Zeit begab sich der junge Sudhana zur Stadt des Turms, den wahren Pfad beobachtend und ihn mit ungeteilter Aufmerksamkeit suchend. Er betrachtete den Pfad der Leichtigkeit und der Gefahr, den Pfad der Befleckung und der Reinheit, den Pfad der Sicherheit und der Gefahr. Da dachte er: „Durch gute Lehrer erlange ich den Pfad des Bodhisattva und den Pfad aller Vollkommenheiten, führe alle fühlenden Wesen in das ungetrübte Reich des Dharma, füge mich allen fühlenden Wesen, beseitige alle Leiden und verbrenne falsche Ansichten, entferne alle Dornen des Bösen, durchquere alle Ozeane von Geburt und Tod und erreiche gewiss die Stadt der allwissenden Weisheit. Warum? Weil ich durch gute Lehrer alle guten Wurzeln erhalte; durch gute Lehrer erhalte ich alle Weisheit.“ Mit diesen Gedanken reiste er allmählich zur Stadt des Turms und suchte weit und breit nach dem Meeresmeister der Freiheit. Er fand ihn am Ufer wohnend, umgeben von zehntausend Händlern und unzähligen anderen, die den höchsten Dharma hören und in den großen Ozean des Dharma eintreten wollten, den Dharma des Buddha-Ozeans des Verdienstes. Er ging zu ihm, verneigte sich und huldigte ihm zu Füßen, trat dann zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist der Anuttara-samyak-sambodhi erlangt.“ Doch wie lernt und kultiviert ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Die Antwort lautet: Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mensch, du bist imstande, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erlangen und mich über den wundersamen Schatz des Mahayana zu befragen. Du durchquerst das Meer von Geburt und Tod, um den Kontinent der allwissenden Weisheit zu erreichen, den unzerstörbaren Mahayana-Dharma zu erlangen, die schwer zu bewahrende Glückseligkeit der Zwei Fahrzeuge zu transzendieren und dem Abgrund des Kreislaufs von Geburt und Tod zu entfliehen. Du erreichst das Dharani-Rad des Bodhisattva-Pfades, den geschmückten Pfad des Bodhisattva, die Wellen des Sarvajna-Pfades und vollendest das Tor des universellen Dharma. Du bist frei von jeglichem Dharma und durchquerst den Ozean allwissender Weisheit. Guter Mensch, ich habe die reine Praxis des Großen Banners des Mitgefühls vollendet. In dieser Küstenstadt übe ich verschiedene Askeseübungen für die Armen, um all ihre Wünsche zu erfüllen. Dadurch verkünde ich den Dharma in großem Umfang, was alle erfreut und gute Wurzeln schmiedet, den Schatz des Verdienstes und der Weisheit nährt, den Wurzeln des Bodhisattva zugutekommt, Bodhicitta erzeugt, den direkten Geist des Bodhisattva reinigt, den tiefen Geist des Bodhisattva stärkt, die Kraft des großen Mitgefühls erweckt, das Leiden von Geburt und Tod beseitigt und ohne Ermüdung im Meer von Geburt und Tod schwimmt. Ich sammle den Ozean der fühlenden Wesen und ermögliche es ihnen, im Ozean des Verdienstes zu weilen. Ich erlange das Licht des Ozeans allwissender Weisheit, sehe den Ozean aller Buddhas und durchquere ihn. Guter Mensch, ich weile in dieser Stadt und denke so, mit solch rechter Achtsamkeit, zum Wohle aller fühlenden Wesen. Guter Mensch, ich kenne alle kostbaren Inseln im Ozean, alle Formen kostbarer Dinge, alle kostbaren Dinge, die Leben spenden, alle reinen und unreinen kostbaren Dinge, den Preis aller kostbaren Dinge, alle Gefäße kostbarer Dinge, den Nutzen aller kostbaren Dinge, die Entstehung aller kostbaren Dinge, das Reich aller kostbaren Dinge, das Licht aller kostbaren Dinge, die Paläste aller Drachen, die Paläste aller Rakshasas, die Paläste aller großen Wesen ... Guter Mensch, ich habe solche Weisheit erlangt. Zum Wohle aller Wesen betrat ich den großen Ozean. Durch das Dharma bewirkte ich, dass alle sich freuten und von der Furcht vor Geburt und Tod befreit wurden. Ich betrat den Ozean allwissender Weisheit, erschöpfte den Ozean der Begierde, erlangte den Ozean des Lichts und der Weisheit der drei Zeiten, durchquerte den Ozean allen Leidens, reinigte den Ozean der Geister aller Wesen, schmückte den Ozean aller Buddha-Länder und durchquerte die Ozeane der zehn Himmelsrichtungen ungehindert. Ich kenne den Ozean der Wurzeln und Begierden aller Wesen, folge dem Ozean des Handelns aller Wesen und kenne den Ozean der angemessenen Handlungen aller Wesen. Guter Mensch, ich habe dieses Dharma-Tor des reinen Handelns unter dem Banner großen Mitgefühls vollendet. Wenn mich jemand sieht, hört oder sich an mich erinnert, ist alles wahr. Guter Mensch, ich allein kenne dieses Dharma-Tor. Große Bodhisattvas wandeln ohne Anhaftung im Ozean von Geburt und Tod und Leiden, frei vom Ozean falscher Ansichten, betreten den Ozean des wahren Dharma, sammeln geschickt den Ozean der Wesen, verweilen im Ozean allwissender Weisheit, löschen den Ozean der Nachlässigkeit aller Wesen aus, unterscheiden geschickt zwischen Zeit und Unzeit, leiten geschickt den Ozean der Wesen und verpassen niemals den richtigen Augenblick. Wie kann ich diese tugendhaften Taten erkennen oder beschreiben? Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Kola. Dort lebt ein Ältester namens Anuttara-Vijaya. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas?“ Da verneigte sich Sudhana tief und umrundete unzählige Male seine Füße, dann, weinend und mit Tränen in den Augen, nahm er Abschied und zog weiter gen Süden. | |||
Zu jener Zeit mehrte der junge Sudhana sein tiefes Mitgefühl und seine Barmherzigkeit, mehrte seine Verdienste und seine Weisheit und wurde von den Verunreinigungen des Leidens befreit. Er trat in den Dharma der Gleichheit ein, sein Geist unerschütterlich, beseitigte alle Hindernisse und kultivierte eifrig das unvorstellbare Samadhi des Bodhisattva. Seine Weisheit erstrahlte allumfassend und brachte Frieden und Freude. Der Quell der Verdienste erblühte mit der Blume der Befreiung und erfüllte seine großen Gelübde. Seine Tugend durchdrang ungehindert die gesamte Dharma-Welt und führte ihn zur Allwissenheit. Unermüdlich suchte er den wahren Pfad des Bodhisattva und reiste allmählich zur Stadt Kalachakra. Er suchte weit und breit nach dem höchsten Ältesten. Östlich der Stadt lag ein Wald namens Banner der Wundersamen Zierde, frei von Kummer und Leiden. Zu jener Zeit befand sich dieser Älteste in diesem Wald, umgeben von unzähligen anderen Ältesten. Er befasste sich mit den Angelegenheiten des Staates und predigte, dem Dharma verpflichtet. Er war frei von Egoismus, Besitzgier und allem anderen und fern von Neid. Sein Geist war rein und ruhte in Stille. Er sah häufig alle Buddhas, erlangte die Kraft des ungetrübten Glaubens, empfing den Dharma aller Buddhas, erweckte die Kraft des Bodhisattva, praktizierte den Pfad des Bodhisattva, erlangte die Kraft des Bodhisattva-Samadhi, offenbarte die Kraft der Bodhisattva-Weisheit und erklärte die Kraft der rechten Achtsamkeit des Bodhisattva. Sudhana, der den höchsten Bodhicitta erweckt hatte, ging zu dem Ältesten. Aus Ehrfurcht vor dem Dharma warf er sich zu Boden. Nach einer Weile erhob er sich und sprach: „Großer Weiser, ich bin Sudhana. Ich bin Sudhana. Ich habe bereits das Bodhicitta erweckt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, ihn kultiviert, fühlende Wesen unterweist, alle Buddhas häufig sieht, nach dem wahren Dharma fragt und alle Lehren der Buddhas bewahren kann. Ich widme mich allen geeigneten Mitteln, praktiziere den Pfad des Bodhisattva in allen Welten und Zeitaltern, erkenne die Kraft aller Buddhas und kann das empfangen, was alle Buddhas bewahren, und so die Kraft aller Buddhas erlangen.“ Da sprach der Älteste zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du hast das Bodhicitta erweckt! Guter Mann, ich habe mit der Kraft müheloser und ungebundener göttlicher Füße das reine Verhalten und die reine Zierde des Bodhisattva-Pfades, der zu allen Welten führt, vollbracht! Guter Mann, was ist das reine Verhalten und die reine Zierde des Bodhisattva-Pfades, der zu allen Welten führt?“ In diesen dreitausend großen Chiliokosmen, in allen Asura-Welten, allen Garudas, Höllenwesen, hungrigen Geistern, Yakshas, Rakshasas, Kumbhandas, Gandharvas und den Welten der Menschen und Nicht-Menschen, in den Dreiunddreißig Himmeln, dem Yama-Himmel, dem Tusita-Himmel und selbst in der Welt Maras, in allen Reichen der Begierde, in allen himmlischen Palästen, allen Drachenpalästen, in allen Palästen der Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas usw., in den Städten, Dörfern und Siedlungen der Menschenländer, predige ich den Dharma und lösche alle Streitigkeiten und allen Hass aus, befreie alle von Knechtschaft und Gefangenschaft, erlöse sie von aller Furcht, tilge unheilsames Karma, töte empfindungsfähige Wesen und sogar falsche Ansichten, löse Angelegenheiten, die Könige und Königreiche betreffen, und halte sie von Unheil fern. Indem ich Praktiken anwende und alle fühlenden Wesen befähige, alles Böse zu überwinden, indem ich ihnen geschickte Künste und verschiedene Lehren lehre, allen zum Nutzen gereiche und ihnen Freude bringe, mich allen Ketzern anpasse, überlegene Weisheit offenbare, falsche Ansichten aufgibt und mich am Dharma erfreue, selbst im Brahma-Himmel, verkünde ich den Dharma in großem Umfang. So wird in den dreitausend großen Chiliokosmen und selbst in den unzähligen Buddha-Ländern und Staubpartikeln der zehn Himmelsrichtungen der wahre Dharma weithin verkündet – der Dharma der Buddhas, der Dharma der Bodhisattvas, der Dharma der fühlenden Wesen, der Dharma der Sravakas und der Dharma der Pratyekabuddhas. Der Dharma der Höllen, der hungrigen Geister, der Tiere und der Yama-Reiche wird dargelegt und offenbart das Leiden der bösen Pfade. Der Dharma der himmlischen Reiche wird dargelegt und offenbart die Freuden des Himmels. Das Dharma der Welt wird dargelegt, ebenso wie das Dharma der Befreiung von der Welt. Der Pfad des Bodhisattva wird offenbart, der die Wesen vom Übel von Geburt und Tod befreit. Die wunderbaren Tugenden der Allwissenheit werden erläutert und beseitigen das Leiden der Unwissenheit und alle Hindernisse. Es ermöglicht den fühlenden Wesen, die Befreiung von weltlicher Glückseligkeit zu erlangen, frei von allen Irrtümern zu sein und das wahre Dharma zu verstehen, sich von schlechtem Karma zu lösen und alle Leiden zu beseitigen und das Rad des reinen Dharma in Bewegung zu setzen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Dharma-Tor reinen Verhaltens und reiner Zierde für Bodhisattvas, die alle Bereiche erreicht haben. Es ist die Kraft müheloser und ungebundener übernatürlicher Kräfte. Alle großen Bodhisattvas besitzen alle übernatürlichen Kräfte, ihre Körper sind den Buddha-Ländern gleich. Sie erlangen das universelle Auge, kennen den Weg der Sprache, besitzen übernatürliche Kraft und Freiheit, Weisheit und sind frei von jeglichen Streitigkeiten. Sie erlangen die breite und lange Zunge eines großen Wesens und stoßen subtile, unzerstörbare Laute aus. Er unterscheidet alle Buddhas der drei Zeiten, ohne dualistisches Denken. Seine klare und reine Weisheit erleuchtet den Dharma der drei Zeiten. Sein Reich ist unermesslich rein, wie der leere Raum. Wie kann ich sein tugendhaftes Verhalten erkennen oder beschreiben? Guter Mensch, im Süden gibt es ein Land namens Unerträglich, eine Stadt namens Kalinga-bhadra. Dort lebt eine Bhikkhuni namens Löwenschnelligkeit. Geh dorthin und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu diesem Zeitpunkt verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen der Älteren, umrundete sie unzählige Male und betrachtete sie voller Ehrfurcht. Dann nahm er Abschied und setzte seinen Weg nach Süden fort. | |||
Zu jener Zeit reiste der junge Sudhana allmählich in die Stadt jenes Landes. Er erkundigte sich nach der dortigen Bhikkhuni, und unzählige Männer und Frauen antworteten ihm: „Diese Bhikkhuni weilt nun im Sonnenlichthain des Königsgartens und lehrt alle fühlenden Wesen den Dharma.“ Sudhana begab sich daraufhin in diesen Garten und betrachtete ihn eingehend. Er sah einen gewaltigen Baum namens Vollmond, der ein helles Licht ausstrahlte, das hundert Yojanas erhellte. Er sah auch einen gewaltigen Baum namens Universeller Schutz, dessen Form einem Blätterdach glich und blaues Licht ausstrahlte. Er sah auch einen Blütenbaum namens Blumenschatzkammer, so hoch wie ein Schneeberg, der wie der Baum Indras Wolken von Blüten herabregnen ließ. Er sah auch einen gewaltigen Baum namens Sanftmut, dessen Licht allumfassend leuchtete und der stets Früchte trug. Er sah auch einen gewaltigen Baum namens Strahlende Reinheit, unvergleichlich, mit Mani geschmückt und unzählige reine und wundersame Juwelen hervorbringend. Er sah auch einen Kleiderbaum, der unzählige wundersame juwelenbesetzte Gewänder hervorbrachte. Er sah auch einen Freudenbaum, der von Natur aus sanfte Klänge erzeugte. Er sah auch einen duftenden Baum von universeller Schönheit, der alle Arten von Düften verströmte und ungehindert in alle zehn Himmelsrichtungen strömte. Dann sah ich jenen Garten mit seinen sprudelnden Quellen und tiefen Becken. Reihen von Sandelholzbäumen umgaben ihn, geschmückt mit sieben Juwelen besetzten Geländern. Schwarzer Sandelholzschlamm sammelte sich an seinem Fuß, bedeckt mit goldenem Sand und gefüllt mit Wasser, das die acht Tugenden in sich trug. Utpala-, Padma-, Kumudu- und Pundarika-Blüten blühten üppig und hüllten ihn in leuchtende Pracht. Die juwelenbesetzten Bäume ringsum waren von erlesener Schönheit. Unter jedem Baum standen unzählige Löwenthrone, gehüllt in juwelenbesetzte Gewänder, duftend nach verschiedenen Weihraucharten und bedeckt mit juwelenbesetzten Baldachinen. Ein reinweißes, juwelenbesetztes Netz umhüllte sie, aus dem melodische Klänge drangen. Manche Bäume trugen lotusförmige Löwenthrone, manche duftende, manche drachenverzierte, manche juwelenbesetzte, manche hell leuchtende und manche Löwenthrone der Freude. Jeder dieser Throne war von einem Gefolge von hunderttausend juwelenbesetzten Löwen umgeben. Grenzenlose Pracht. Unzählige Schätze erfüllen es wie eine kostbare Insel im Meer. Der Boden ist mit weichen, kostbaren Juwelen bedeckt; betritt man ihn, kehrt er in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Verschiedene Vogelarten singen harmonisch. Es übertrifft Indras Garten der Freude. Verschiedene blühende Bäume lassen unaufhörlich Blütenwolken herabregnen. Es übertrifft Indras Garten der Erleuchtung. Ein erlesener Duft durchdringt es. Es übertrifft Indras Dharma-Halle der Tugend. Juwelenbesetzte und freudige Bäume geben subtile Klänge von sich. Sie übertreffen die Gesänge der himmlischen Jungfrauen der guten Rede. Unzählige Hunderttausende prächtiger Pavillons schmücken es. Wer es erblickt, wird seines Anblicks nie müde. Es übertrifft Indras prächtige Stadt Sudarshana. Alle Zierden dieses Gartens gleichen dem Palast Brahmas, ein Anblick, der alle Wesen erfreut. Als Sudhana diesen Garten sah, wusste er, dass er allein das Ergebnis der tugendhaften Taten des Bodhisattva war, entsprungen den guten Wurzeln, die alle weltlichen Belange transzendieren, und erlangt durch Opfergaben an die unvorstellbaren Buddhas. Nichts kann ihn zerstören. All dies vollbrachte die Nonne Löwengebrüll, die die illusionäre Natur des Dharma verstand und den Schatz des Verdienstes kultivierte. Unzählige Wesen der dreitausend großen Chiliokosmen, darunter Götter, Drachen und die acht Klassen von Wesen, betreten diesen Garten ohne zu verweilen. Warum ist das so? Wegen der unvorstellbaren Kraft und göttlichen Macht dieser Bhikkhuni. Zu jener Zeit sah Sudhana die Bhikkhuni überall auf juwelenbesetzten Löwenthronen sitzen, würdevoll und anmutig in ihrer Haltung, ihr Geist ruhig und ihre Sinne besänftigt, wie ein Drache oder Elefant, wie ein klarer Abgrund, wie ein wunscherfüllendes Juwel. Unbefleckt von den fünf Begierden, wie eine Lotusblume, ihr Geist furchtlos, wie ein Löwenkönig, in reinen Geboten verweilend, unerschütterlich, wie der Berg Sumeru, die Hitze des Leidens in fühlenden Wesen löschend, wie ein König des kühlen Duftes, alle Krankheiten heilend, wie ein König der guten Medizin. Wer dies sieht, irrt sich nicht. Wie Varuna nährt sie gute Wurzeln, wie ein fruchtbares Feld. Auf einem Platz war sie umgeben vom Gefolge der Reinen Wohnstätten-Devas, die endlose Dharma-Lehren verkündeten. Auf einem anderen Platz war sie umgeben von der Brahma-Versammlung freudiger Wesen, die die Dharma-Lehren von universellem, wundersamem Klang verkündeten. Auf einem anderen Platz war sie von unzähligen Paranirmitavasavartin-Königen und ihrem Gefolge himmlischer Prinzen und Prinzessinnen umgeben, die die reinen und ungetrübten Dharma-Lehren der Bodhisattvas verkündeten. Auf einem weiteren Platz war sie von den Paranirmitavasavartin-Königen und ihrem Gefolge umgeben. Umgeben von himmlischen Wesen und ihrem Gefolge verkündeten sie den reinen und erhabenen Dharma. Auch die Tusita-Himmelskönige usw. waren sitzend zu sehen. Umgeben von himmlischen Wesen und ihrem Gefolge verkündeten sie den Dharma der Erneuerung des Geistes. Auch die Yama-Himmelskönige usw. waren sitzend zu sehen. Umgeben von himmlischen Wesen und ihrem Gefolge verkündeten sie den unermesslich erhabenen Dharma. Auch die Indra-Himmelskönige und andere saßen. Umgeben von himmlischen Wesen und ihrem Gefolge verkündeten sie das Dharma der Abneigung. Ebenso saßen die Sagara-Drachenkönige, die Zehn-Licht-Drachenkönige, die Nanda-Bananda-Drachenkönige, die Manas-Drachenkönige, die Inapanna-Drachenkönige, die Anavatapta-Drachenkönige und andere Drachenprinzen und -prinzessinnen, umgeben von ihrem Gefolge, und verkündeten das Dharma der geschickten Mittel zur Rettung fühlender Wesen. Auch die Dhritarashtra-Himmelskönige und andere Gandharva-Männer und -Frauen saßen, umgeben von ihrem Gefolge, und verkündeten das unerschöpfliche Dharma. Auch die Mahoragas, die Asura-Könige und andere saßen. Umgeben von seinem Gefolge verkündete er das Dharma der zweckmäßigen Weisheit und der Zierde des Dharma-Reiches. Auch der mächtige Garuda-König saß, umgeben von seinem Gefolge, und verkündete die Lehre der Furchtlosigkeit im Meer von Geburt und Tod. Ebenso saß der Kinnara-König, umgeben von seinem Gefolge, und verkündete die Lehre des leuchtenden Verhaltens Buddhas. Auch der Wolkenberg-Mahoraga-König saß, umgeben von seinem Gefolge, und verkündete die Lehre der Freude Buddhas. Auch die Lehre des höchsten Reiches saß, umgeben von unzähligen Männern, Frauen, Jungen und Mädchen, und verkündete die Lehre des höheren Pfades. Auch der Rakshasa-König, der unaufhörlich Leben nimmt, saß, umgeben von seinem Gefolge, und verkündete die Lehre des großen Mitgefühls und der liebenden Güte. Auch die Lehre der höchsten Weisheit und des leuchtenden Verhaltens saß, umgeben vom Gefolge derer, die sich an den Zuhörern erfreuen. Man sah auch sitzend die Lehre der leuchtenden Verdienste des Reinen Tathagata, umgeben von seinem Gefolge derer, die sich am Mahayana erfreuen. Ebenso sah man sitzend die Lehre der leuchtenden Weisheit des universellen Samadhi, umgeben von seinem Gefolge. Dann erklärten die Bodhisattvas der ersten Stufe der Erleuchtung, umgeben von ihrem Gefolge, die Lehre der Großen Gelübde aller Buddhas. Dann erklärten die Bodhisattvas der zweiten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, die Lehre des Samadhi der Reinheit. Dann erklärten die Bodhisattvas der dritten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, die Lehre der Stillen Zierde. Dann erklärten die Bodhisattvas der vierten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, die Lehre der Kraft und des Reiches der Allwissenden Weisheit. Dann erklärten die Bodhisattvas der fünften Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Schatzes der Reinen Geistesblume. Dann erklärten die Bodhisattvas der sechsten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Reinen Schatzes. Dann erklärten die Bodhisattvas der siebten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Schatzes der Universellen Erde. Dann erklärten die Bodhisattvas der achten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Reiches des Dharmakaya. Dann erklärten die Bodhisattvas der neunten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma der Zierde der Nichtexistenz und der Nicht-Anhaftung. Dann erklärten die Bodhisattvas der zehnten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Samadhi der Ungebundenheit. Dann verkündeten die Bodhisattvas der zehnten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Samadhi der Unversehrtheit. Umgeben von Vajra-Kriegern und ihrem Gefolge, verkündete sie den Vajra-Dharma der Weisheit. An allen Orten der Erscheinung, in allen Reichen und unter allen fühlenden Wesen lehrte sie, umgeben von ihrem Gefolge, das Legen guter Wurzeln jene, die sie pflanzten, und das Wachsen aller guten Wurzeln jene, die sie pflegten. Sie lehrte ihren Bedürfnissen entsprechend, bis sie Anuttara-samyak-sambodhi erreichten und unumkehrbar wurden. Warum? Weil diese Bhikkhuni eine Million Asamkhya Prajnaparamitas vollbracht hatte – nämlich die Prajnaparamita der Universellen Augen, die Prajnaparamita der Darlegung des gesamten Buddha-Dharma, die Prajnaparamita der Unterscheidung des Dharma-Bereichs, die Prajnaparamita der Zerstörung aller Hindernisse, die Prajnaparamita der Erzeugung und Nährung des Guten Dharma für alle fühlenden Wesen, die Prajnaparamita der Höchsten Zierde, die Prajnaparamita des Unerschöpflichen Schatzes, die Prajnaparamita des Vollkommenen Dharma-Bereichs, die Prajnaparamita des Reinen Geistesschatzes und die Prajnaparamita des Schatzes der Glückseligkeit für alle fühlenden Wesen –, erlangte sie diese eine Million Asamkhya Prajnaparamitas. In diesem Garten erlangen alle fühlenden Wesen die vollständige Vervollkommnung des Anuttara-samyak-sambodhi. Zu jener Zeit erblickte Sudhana die Wunder der Bhikkhuni, der löwengleichen Bhikkhuni, darunter die notwendigen Dinge des Gartens, ihr würdevolles Auftreten, den juwelenbesetzten Löwenthron, ihr Gefolge, ihre wunderbaren Tugenden, ihre göttliche Kraft und ihre sanfte Stimme. Er hörte auch die sanfte und reine Stimme, die das unbegreifliche Dharma verkündete und pries. Genährt von den unermesslichen Wolken des Dharma, erweichten sich sein Körper und sein Geist, und er warf sich ehrfürchtig nieder. Als er im Begriff war, sie zu umrunden, sah er die Bhikkhuni alle Sitze durchdringen, und er sah sich selbst und unzählige Bäume und Gärten sich im Uhrzeigersinn drehen und sie unzählige Male umrunden. Nachdem er dies gesehen hatte, faltete er ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. „Großer Weiser“, sagte er, „ich habe bereits das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt. Ich bitte den Großen Weisen, es mir zu erklären.“ „Guter Mann … ich habe das Dharma-Tor der Bodhisattva-Allwissenheit erreicht. Großer Weiser, was ist das Wesen dieses Dharma-Tors?“ „Guter Mann, dieses Dharma-Tor ist mit dem Licht der Weisheit geschmückt und erleuchtet die drei Zeiten in einem einzigen Gedanken. Großer Weiser, was ist das Reich dieses mit dem Licht der Weisheit geschmückten Dharma-Tors?“ „Guter Mann, wenn man dieses Dharma-Tor betritt und sich im Samadhi des Waldes aller Dharmas befindet, reiben alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen, die im Tushita-Himmel weilen, ihre Körper mit unzähligen Staubpartikeln aus unzähligen Buddha-Welten ein und verneigen sich ehrfurchtsvoll.“ Sie opfern unzählige Staubpartikel aus unzähligen Buddha-Welten, Blumen, Weihrauch, Girlanden, kostbare Juwelen, pulverisierten Weihrauch, duftende Salben, Gewänder, Baldachine, Banner und Wolken aus verschiedenen kostbaren Blumen, ja sogar Wolken aus allerlei Schmuck, wie juwelenbesetzte Netze, juwelenbesetzte Baldachine und verschiedene juwelenbesetzte Throne. Mit solchen Opfergaben bringen sie dem Tathagata dar, genau wie die Opfergaben im Tushita-Himmel. Sie steigen aus dem Schoß ihrer Mutter herab, werden im Palast geboren, entsagen ihren Familien und studieren den Weg. Er ging zum Bodhi-Baum, erlangte die vollkommene Erleuchtung und drehte das reine Dharma-Rad. Seine Opfergaben an alle Wesen, Götter wie Nicht-Menschen, selbst an jene, die das Parinirvana erreichen, waren ähnlich. Wenn irgendein fühlendes Wesen von meinen Opfergaben erfährt, werden alle die Nicht-Rückschrittlichkeit im Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. Wenn ein fühlendes Wesen zu mir kommt, werde ich ihm sogleich die Prajnaparamita lehren. Ich werde weder Gedanken an fühlende Wesen hervorrufen, noch ihre Erscheinung erfassen. Ich kenne alle Sprachen, bin aber nicht an sie gebunden. Ich sehe alle Buddhas, erfasse aber nicht ihre Erscheinung. Weil ich den Dharmakaya tief verstehe, halte ich das Dharma-Rad aller Buddhas aufrecht, doch erfasse ich nicht seine Erscheinung. Weil ich das wahre Wesen aller Buddhas verstehe, kann ich in jedem Gedanken die gesamte Dharma-Welt erfüllen, doch erfasse ich nicht ihre Erscheinung. Weil ich verstehe, dass alle Dharmas wie Illusionen sind, kenne ich, guter Mensch, nur dieses Dharma-Tor der allwissenden Weisheit des Bodhisattva. Alle großen Bodhisattvas sind in der höchsten Dharma-Welt frei von Anhaftung. Ihre Körper, im Lotussitz, erfüllen die gesamte Dharma-Welt. In ihrem eigenen Körper können sie alle Buddha-Welten mit einem einzigen Gedanken manifestieren. Er kann alle Wohnstätten der Buddhas aufsuchen. In sich selbst kann er die göttliche Kraft aller Buddhas manifestieren. Mit einem einzigen Haar kann er unzählige Buddha-Welten aufrechterhalten. Aus einer einzigen Pore kann er den Aufstieg und Fall unzähliger Welten manifestieren. Mit einem einzigen Gedanken kann er unzählige fühlende Wesen sammeln. Mit einem einzigen Gedanken kann er unzählige Äonen sammeln. Wie kann ich seine verdienstvollen Taten erkennen und beschreiben? Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Gefährlich, eine Stadt namens Kostbarer Schmuck. Dort lebt eine Frau namens Vasumitra. Geh dorthin und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ In diesem Moment verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen der Nonne, umrundete sie unzählige Male und betrachtete sie voller Sehnsucht und Bewunderung. Dann nahm er Abschied und ging gen Süden. | |||
Zu jener Zeit wurde Sudhana, der Jüngling, vom Licht großer Weisheit erleuchtet. Er besaß und pflegte allwissende Weisheit und betrachtete ungeteilt die wahre Natur aller Phänomene. Er schuf einen Schatz an Dharanis in allen Sprachen und pflegte und bewahrte die Dharanis des Dharma-Rades. Alle Wesen wandten sich ihm zu, und seine mitfühlende Kraft wuchs. Er verinnerlichte die allwissende Weisheit und erfüllte so das große Gelübde, die gesamte Dharma-Welt zu reinigen. Sein helles und klares Weisheitslicht erleuchtete alle Wesen in den zehn Himmelsrichtungen. Seine Kraft aller Zierden und Leuchtkraft erfüllte alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Schließlich vollbrachte er alle Taten eines Bodhisattva. Allmählich reiste er zur gefährlichen und kostbaren Stadt Vasumitras. Er fragte Vasumitra: „Wo ist sie jetzt?“ Damals dachte jemand, der ihre tiefe Weisheit nicht kannte: „Dieser junge Mann ist würdevoll und geordnet. Sein Geist ist ruhig und diszipliniert, frei von Genusssucht, Täuschung und Verwirrung. Er ist achtsam und weise, sein Blick ist gründlich und scharfsinnig. Seine Rede ist harmonisch und frei von jeglicher Form. Er betrachtet das tiefe Wesen des Dharma mit rechter Achtsamkeit. Sein Geist ist frei von Trägheit, wie ein unermesslicher Ozean. Er ist kein Mensch, der von Begierde und Täuschung befleckt ist.“ Er war frei von Begierden und Lust. Er war nicht im Sumpf der Begierde versunken. Er folgte nicht den Sinnen. Er wandelte jenseits des Reiches der Dämonen. Er unterwarf sich nicht den fünf Begierden. Er war von keinem Dämon gebunden. Er unterließ es, das zu tun, was er nicht tun sollte. Welchen Grund hätte er gehabt, diese Frau zu suchen? Unter ihnen waren jene, die um ihre Weisheit wussten und sagten: „Ausgezeichnet, Junge! Es war ein großer Gewinn für dich, diese weise Frau aufzusuchen. Wisse, dass du, Junge, stets nach dem Buddha trachtest, um alle fühlenden Wesen zu vereinen, die Dornen der Begierde zu entfernen und zerstreute, reine Gedanken zu vernichten. Guter Mann, diese Frau befindet sich nun im tiefen Palast dieser Stadt.“ Als Sudhana diese Worte hörte, war er hocherfreut und ging zu ihrem Tor. Er sah, dass der Palast prächtig und reich geschmückt war, umgeben von zehn Reihen juwelenbesetzter Mauern. Zehn Reihen juwelenbesetzter Tara-Bäume waren dort gepflanzt. Zehn tiefe Gräben füllten den Palast mit Wasser, das acht Tugenden in sich trug. Der Grund war mit goldenem Sand bedeckt, und prächtige juwelenbesetzte Lotusblumen, Utpala, Padama, Kumāra und Fendari blühten üppig und bedeckten das Wasser. Ein feiner Duft erfüllte den Raum, der Herzen zu wandeln und Unreinheit abzuwenden vermochte. Ein Palast aus unzähligen Juwelen, Pavillons und Türmen, geschmückt mit Asamkhya-Juwelen. Der azurblaue und lapislazulifarbene Boden war mit duftendem Wasser besprengt, mit Adlerholz parfümiert und mit Sandelholz bestrichen. Ein juwelenbesetztes Netz bedeckte den Boden, und daran hingen Glöckchen aus Jambudvipa-Gold, die harmonische Klänge erzeugten. Zahlreiche kostbare Blüten verstreuten sich wie herabsteigende Wolken. Der wundersame Schmuck war unerschöpflich. Das Haus war erfüllt von Vajras, Manis und wahren Juwelen. Es war mit zehn verschiedenen Gärten geschmückt. Da sah Sudhana die Frau auf einem juwelenbesetzten Löwenthron sitzen. Ihr Antlitz war würdevoll und vollkommen. Ihr Körper war wie wahres Gold, ihre Augen und ihr Haar dunkelblau, weder lang noch kurz, weder weiß noch schwarz, ihre Gestalt vollkommen. Niemand in der Welt der Begierden konnte sich mit ihr vergleichen, geschweige denn sie übertreffen. Ihre Stimme war melodisch und unvergleichlich auf der Welt. Sie war bewandert im Kreislauf der Worte, Künste und Abhandlungen und beherrschte die Kunstfertigkeit eines Bodhisattva der illusionären Weisheit. Ihr Körper war mit unzähligen Juwelen geschmückt, von einem juwelenbesetzten Netz bedeckt, und ihr Haupt trug eine himmlische Krone. Eine große, tugendhafte Versammlung umgab sie. Mögen die Wurzeln der Güte, die durch gemeinsame Gelübde und Praktiken genährt werden, unzerstörbar sein. Möge man einen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten besitzen. Möge der Körper ein Licht ausstrahlen, das allumfassend leuchtet. Wer dieses Licht berührt, wird Freude und Glück erfahren. Körper und Geist werden sich entspannen, und die Hitze des Leidens wird erlöschen. In diesem Augenblick verneigte sich Sudhana und ehrte ihn zu Füßen, indem er ihn unzählige Male umrundete. Er faltete respektvoll die Hände und trat zur Seite, wobei er sagte: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernt und den Bodhisattva-Weg kultiviert.“ Sudhana erwiderte: „Guter Mann, ich habe das wahre und reine Dharma-Tor der Loslösung von Begierde bereits durchschritten. Wenn mich ein Deva sieht, bin ich eine himmlische Jungfrau; wenn mich ein Mensch sieht, bin ich eine menschliche Tochter; selbst wenn mich ein Nichtmensch sieht, bin ich eine nichtmenschliche Tochter von wunderschöner Gestalt und unvergleichlich erhabenem Licht und Farbe. Wenn ein fühlendes Wesen von Begierde verstrickt ist und zu mir kommt, werden alle, die meine Lehren hören, frei von Begierde sein und den Samadhi der Nicht-Anhaftung erlangen. Wenn mich jemand sieht, wird er den Samadhi der Freude erlangen. Wenn ein fühlendes Wesen mit mir spricht, wird es den Samadhi des ungehinderten wundersamen Klangs erlangen. Wenn ein fühlendes Wesen meine Hand hält …“ „Erlangt den Samadhi des Erreichens aller Buddha-Länder. Wenn ein fühlendes Wesen in der Vergangenheit bei mir verweilt hat, erlangt es den Samadhi der Befreiung und des Lichts. Wenn ein fühlendes Wesen mich ansieht, erlangt es den Samadhi der Ruhe.“ Verhalten. Wenn mich ein fühlendes Wesen häufig ausatmen sieht, erlangt es das Samadhi der Vernichtung der Ketzer. Wenn mich ein fühlendes Wesen beobachtet, erlangt es das Samadhi des Lichts aller Buddha-Reiche. Wenn mich ein fühlendes Wesen als Schüler annimmt, erlangt es das Samadhi der Sammlung aller fühlenden Wesen. Wenn mich ein fühlendes Wesen schmeichelt, erlangt es das Samadhi des Geheimen Schatzes aller Verdienste. Alle fühlenden Wesen dieser Art, die zu mir kommen, werden das Dharma-Tor der Loslösung von Begierde erlangen.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, wo hast du einst deine guten Wurzeln gepflanzt und welche Taten hast du vollbracht, um dieses Dharma-Tor zu erlangen?“ Sudhana antwortete: „Guter Mann, einst gab es einen Buddha namens Ewiger Tathagata, Opferwürdiger, Vollkommen Erleuchteter, der in der Welt erschien. Aus Mitgefühl für alle fühlenden Wesen betrat er die Stadt der Glückseligkeit. Sobald er das Tor durchschritt, erbebte die Erde an sechs Stellen.“ Ihre Stadt war von Natur aus wundersam, weitläufig und mit unzähligen Schätzen geschmückt. Überall blühten verschiedene Blumen. Musikalische Klänge erklangen, und helles Licht erstrahlte. Der Himmel war von allen Himmeln erfüllt. Die wundersamen Ereignisse, die im Sutra vom Einzug des Buddha in die Stadt beschrieben werden, wurden ausführlich erzählt. Guter Mann, damals war ich die Frau eines Ältesten namens Gute Frau. Ich sah diese wundersamen Dinge. Ich folgte meinem Mann, dem Ältesten, von der Straße und trug die wundersame Juwelenkrone des Tathagata. Damals lehrte mich Manjushri, der Begleiter des Buddha, den Dharma, und ich erweckte den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Guter Mann, ich kenne nur dieses wahre Dharma-Tor der Befreiung von Begierde. Die großen Bodhisattvas haben unermessliche Geschicklichkeit und Weisheit erlangt, einen unermesslichen Schatz an Weisheit. Ihr Weisheitsreich ist unzerstörbar. Wie könnte ich ihre verdienstvollen Taten kennen oder beschreiben? Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Subhaparinibbara. Dort lebt ein Ältester namens Abiding. Er bringt unaufhörlich Opfergaben an einer Sandelholzstupa dar. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ In diesem Moment... Er verneigte sich tief vor den Füßen der Frau. Dann verabschiedete er sich und ging gen Süden. | |||
Zu jener Zeit reiste Sudhana allmählich in jene Stadt. Er ging zu dem Ältesten und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Der Älteste antwortete: „Guter Mann, ich habe bereits das Bodhisattva-Dharma des Unzerstörbaren Reiches vollendet. Indem ich in diesem Dharma verweile, sehe ich allumfassend, dass es in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen keine Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft gibt, die ins Nirvana eingegangen sind, außer jenen, die die fühlenden Wesen ausbeuten. Guter Mann, als ich die Tür der Sandelholzstupa öffnete, empfing ich beständig das Samadhi der Unerschöpflichen Buddha-Natur. In jedem Gedanken erlangte ich unermessliche und grenzenlose wundersame Dharmas.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, wie ist der Zustand dieses Samadhi?“ | |||
Der Älteste antwortete: „Guter Mann, wenn ich in dieses Samadhi eintrete, sehe ich die Buddhas dieser Welt: Kassapa Buddha, Kanakamuni Buddha, Sikhin Buddha, Vipassi Buddha, Tissa Buddha, Pusa Buddha, den Höchsten Siegreichen Buddha, den Höchsten Lotus-Buddha und so weiter – all diese unbeschreiblichen Buddhas.“ Selbst die Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa und in unzähligen Buddha-Ländern, werden beim Anblick dieser Buddhas – von ihrem anfänglichen Streben über ihre göttliche Kraft und Freiheit, ihre großen Gelübde, ihre reinen und wundersamen Praktiken, ihre sukzessiv erreichten Vollkommenheiten (Paramitas), ihre Bodhisattva-Stufen, ihre tiefe Dharma-Erhaltung, ihre Bezwingung aller Dämonen, ihr Wachstum und Erreichen des freien Bodhi, ihre Reinigung aller Buddha-Länder, ihre vielfältigen Versammlungen, ihre Unterweisung aller fühlenden Wesen, ihr strahlendes Licht, ihre Drehung des reinen Dharma-Rades, ihre göttliche Kraft und ihre Wandlungen – alle werden die rechte Achtsamkeit, ihre Weisheit und ihr Unterscheidungsvermögen annehmen und bewahren. Der Buddha-Dharma dieser Buddhas offenbart sich den fühlenden Wesen, die alle zukünftigen Buddhas wie Maitreya und alle gegenwärtigen Buddhas wie Vairocana sehen und erkennen. | |||
Ebenso werden in dieser Welt alle Buddhas, Arhats, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas der zehn Richtungen und drei Zeiten gesehen und erkannt. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Tor des Bodhisattva-Dharma der unvergänglichen Befreiung. Alle großen Bodhisattvas erkennen in einem einzigen Gedanken alle Dharmas der drei Zeiten, dass der Augenblick des Gedankens gleich und ohne Dualität ist, verweilen im Wohnort des Buddha, ohne den Gedanken an Kalpa in allen Äonen, dem gleichen und wahren Dharma aller Buddhas folgend. Der Tathagata und ich und alle fühlenden Wesen sind nicht zwei. Reine und geschmückte Weisheit erleuchtet die drei Welten. Das unveränderliche Wesen aller Buddhas ist vollkommen. Wie kann ich, die Bereiche aller Dharmas unterscheidend, solch verdienstvolles Verhalten erkennen und davon sprechen? Guter Mensch, im Süden befindet sich ein Berg namens Licht. Dort wohnt ein Bodhisattva namens Avalokiteshvara. Geh dorthin und frag: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“ | |||
In diesem Moment verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Älteren, umrundete ihn unzählige Male und betrachtete ihn voller Ehrfurcht. | |||
Dann nahm er Abschied und setzte seinen Weg nach Süden fort. | |||
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== 52 34.8 == | |||
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<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 52 Kap. 34.8 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
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Zu jener Zeit folgte Sudhana, den Lehren des Ältesten folgend, dem Schatz der Befreiung der Bodhisattvas. Durch die Kraft ihrer Erinnerungen unterschied er systematisch alle Buddhas und ihren Dharma. Mit ungeteilter Achtsamkeit betrachtete und bewahrte er den Strom des Dharma aller Buddhas, erinnerte sich an ihre Lehren und bewahrte sie, ebenso wie die Schmuckstücke der Buddhas, die Bodhi nähren. Indem er die unvorstellbaren Taten aller Buddhas betrachtete, reiste er allmählich zum Berg der Helligkeit. Er bestieg den Berg, suchte ihn ausgiebig ab und sah Avalokiteshvara Bodhisattva am Westhang wohnen. Überall gab es sprudelnde Quellen und Badebecken. Die Wälder waren üppig und das Gras weich. Er saß im Schneidersitz auf einem Vajra-Thron, umgeben von unzähligen Bodhisattvas, die ehrfürchtig das Sutra des Großen Mitgefühls verkündeten, das alle fühlenden Wesen umfassend einschließt. Als er ihn sah, war er überglücklich und konnte seine Freude nicht fassen. Er faltete die Hände und blickte ihn gebannt an, ohne zu blinzeln, und dachte: „Dieser gute Lehrer ist der Tathagata. Dieser gute Lehrer ist die Wolke allen Dharma. Dieser gute Lehrer ist der Schatz aller Verdienste. Dieser gute Lehrer ist das wundersame Juwel der zehn Kräfte. Dieser gute Lehrer ist schwer zu sehen und schwer zu begegnen. Dieser gute Lehrer ist der unerschöpfliche Schatz der Weisheit.“ Gute Lehrer sind wie der Berg des Verdienstes. Gute Lehrer öffnen und leiten das Tor zur allwissenden Weisheit. Sie ermöglichen es allen, in den Ozean des Sarvajna (der Weisheit) einzutreten und letztendlich reines und unübertroffenes Bodhi zu erlangen. Zu jener Zeit erblickte Avalokiteshvara Sudhana aus der Ferne und sprach: „Willkommen, junger Mann. Du strebst von ganzem Herzen nach dem Mahayana, um alle fühlenden Wesen zu vereinen. Mit aufrichtigem und tiefem Herzen suchst du mit Freude den Dharma. Du entwickelst großes Mitgefühl, um alle Wesen zu beschützen. Du folgst dem Pfad Samantabhadras, reinigst und erfüllst alle großen Gelübde. Du wünschst dir, alle Dharma-Lehren aller Buddhas zu hören und zu befolgen und vertiefst deine Tugend unermüdlich. Du folgst den Lehren guter Lehrer, ohne von ihren Anweisungen abzuweichen. Du steigst aus dem Ozean der Weisheit und des Verdienstes Manjushris auf und verwirklichst so die Wurzeln der Tugend. Du erlangst das Samadhi der Kraft und des Lichts des Buddha. Du legst die Faulheit ab, suchst von ganzem Herzen den Dharma und siehst stets alle Buddhas. Du hältst dich von allem Bösen fern und kultivierst alle guten Taten. Deine Weisheit ist vollkommen, rein wie der Himmel.“ Dann ging Sudhana zu Avalokiteshvara, verneigte sich tief und warf sich ihm zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male. Respektvoll faltete er die Hände und trat zur Seite. „Großer Weiser“, sagte er, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Antwort: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du hast den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erweckt. Guter Mann, ich habe die leuchtende Praxis des Dharma des Großen Mitgefühls vollendet und alle fühlenden Wesen gelehrt und reifen lassen. Ich weile beständig in den Wohnstätten aller Buddhas und erscheine ihnen nach ihren Bedürfnissen. Ich sammle fühlende Wesen in Großmut und wirke sogar mit ihnen zusammen, um sie zu sammeln. Ich manifestiere wundersame Körper von unvorstellbarer Farbe, um fühlende Wesen zu sammeln, und strahle ein großes Netz aus Licht aus, um die Hitze des Leidens in den fühlenden Wesen zu löschen.“ Ich verkünde subtile Laute, um sie zu verwandeln und zu befreien. Ich predige den Dharma mit würdevollem Verhalten, besitze übernatürliche Kraft und Leichtigkeit und erleuchte sie geschickt. Ich manifestiere Transformationskörper, erscheine in Körpern derselben Art und wirke sogar an ihrer Seite, um fühlende Wesen zu sammeln. Guter Mensch, wenn ich die leuchtende Praxis des Dharma des Großen Mitgefühls ausübe, lege ich ein großes Gelübde ab, genannt „Alle fühlenden Wesen sammeln“, mit dem Wunsch, alle von der Angst vor gefährlichen Pfaden, der Angst vor Hitze und Leiden, der Angst vor Unwissenheit, der Angst vor Knechtschaft, der Angst vor dem Tod, der Angst vor Armut, der Angst vor dem Nicht-Leben, der Angst vor Rechtsstreitigkeiten, der Angst vor den Massen, der Angst vor dem Tod, der Angst vor bösen Pfaden, der Angst vor allen Schicksalen und der Angst vor Meinungsverschiedenheiten zu befreien. Liebe und Furcht. Alles Böse und Furcht. Furcht vor körperlicher Unterdrückung. Furcht vor geistiger Unterdrückung. Furcht vor Kummer und Sorge. Des Weiteren, guter Mensch, bin ich nun im Dharma-Tor der Rechten Achtsamkeit geboren. Durch das Dharma-Tor des Rades der Namen erscheine ich in der Gestalt aller fühlenden Wesen und nutze verschiedene geschickte Mittel, ihren Bedürfnissen entsprechend, um ihre Furcht zu vertreiben und den Dharma zu verkünden. So befähige ich sie, die Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen, Nicht-Rückschritt zu erreichen und niemals den richtigen Zeitpunkt zu verpassen. Guter Mensch, ich allein kenne dieses große, mitfühlende Dharma-Tor der leuchtenden Praxis dieses Bodhisattva. Alle großen Gelübde Samantabhadras und aller großen Bodhisattvas sind erfüllt. Letztendlich ist Samantabhadras Praxis vollendet. Der Fluss aller guten Wurzeln ist ungebrochen. Der Fluss aller Bodhisattva-Samadhi ist ungebrochen. Der Fluss aller Äonen, die Praxis der Bodhisattvas, ist nie unterbrochen worden und fließt mit den drei Zeiten. Da ich den Kreislauf von Erfolg und Misserfolg in allen Welten genau kannte, schnitt ich die Wurzeln des Unheilsamen in allen fühlenden Wesen ab, entfachte die Wurzeln des Guten in allen fühlenden Wesen und beseitigte den Kreislauf von Geburt und Tod. Wie kann ich diese verdienstvolle Praxis kennen und davon sprechen? Zu jener Zeit lebte im Osten ein Bodhisattva namens Rechter Weg, der in dieses Land kam und auf dem Gipfel des Vajra-Berges weilte. Als er diesen Berg erreichte, erbebte die Saha-Welt auf sechsfache Weise. Geschmückt mit unzähligen Schätzen, strahlte sie ein gewaltiges Licht aus, das Sonne und Mond, das Licht Brahmas, der Götter, der Drachen und der acht Klassen von Wesen wie einen Tintenklecks verdunkelte. Es erleuchtete die Reiche der Hölle, der hungrigen Geister, der Tiere und Yamas und beseitigte alles Leid, alle Krankheiten und Leiden. Ein Regen kostbarer Juwelen erfüllte die Buddha-Länder und regnete sogar Wolken aus allerlei Schmuck als Opfergaben für den Tathagata herab. Der Tathagata nahm daraufhin seine angemessene Gestalt an. Dann begab er sich zu Avalokiteshvara. Avalokiteshvara sprach zu Sudhana: „Guter Mann, siehst du die Bodhisattvas auf dem Pfad der Erleuchtung unter dieser Versammlung?“ Sudhana antwortete: „Ja, ich habe sie gesehen. Guter Mann, geh und frage sie: ‚Wie erlernen Bodhisattvas den Pfad der Bodhisattvas und wie kultivieren sie ihn?‘“ Sudhana verneigte sich ehrfurchtsvoll vor Avalokiteshvaras Füßen und umrundete ihn unzählige Male ohne Ermüdung. Seine Achtsamkeit auf die heiligen Lehren drang tief in den Ozean der Weisheit ein. Dann begab er sich auf den Pfad der Erleuchtung, verneigte sich ehrfurchtsvoll vor Avalokiteshvaras Füßen, umrundete ihn im Uhrzeigersinn und faltete ehrfurchtsvoll die Hände zur Seite. Er sagte: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt.“ Es ist jedoch unbekannt, wie Bodhisattvas den Bodhisattva-Pfad erlernen und praktizieren. | |||
„Guter Mann, ich habe bereits das Dharma-Tor der universellen und schnellen Praxis des Bodhisattva erreicht.“ | |||
Der Buddha fragte: „Großer Weiser, von welchem Buddha habe ich dieses Dharma-Tor erhalten? Wie viele Kalpas sind vergangen, seit ich hierher kam? Wie lange ist es her, dass es entstanden ist?“ Der Buddha antwortete: „Guter Mann, dies ist schwer zu ergründen. Alle Götter, Menschen und Nicht-Menschen können es nicht begreifen. Nur durch fleißige und unerschütterliche Praxis, die Nähe zu tugendhaften Lehrern, den Schutz des Buddha, vollkommene tugendhafte Wurzeln, einen reinen und aufrechten Geist, das Erreichen der Wurzel des Bodhisattva, das Öffnen des Auges der Weisheit und umfassendes Lernen und Wissen kann man das Reich des Bodhisattva erreichen. Ich bitte den Großen Weisen, es mir zu erklären. Ich werde auf die göttliche Kraft des Buddha und die Kraft tugendhafter Lehrer vertrauen, um Glauben und Verständnis zu erlangen.“ Der Buddha antwortete: „Guter Mensch, das Kalpa, aus dem ich kam, heißt Wunderbare Schatzkammer, und der Name des Buddha ist Wunderbare Tugend. Von diesem Buddha erhielt ich dieses Dharma-Tor. Seit seinem Ursprung dort hat es so viele Kalpas durchlaufen wie Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Mit einem einzigen Gedanken habe ich so viele Schritte getan wie Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Mit einem Schritt habe ich so viele Welten durchquert wie Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Alle Buddhas der Welten, die ich durchquert habe, sind gegenwärtig. Ich bringe ihnen alle Opfergaben eines Bodhisattva dar.“ Sie verstehen den Ozean der Wesen in jener Welt vollkommen, erkennen ihre Fähigkeiten und lehren den Dharma ihren Bedürfnissen entsprechend. Sie senden ein großes Netz aus Licht aus, das alle Richtungen erhellt, und verkünden den wahren Dharma mit wundersamen Stimmen, zum Wohle und zur Befreiung aller Wesen. Dies setzt sich in alle Richtungen fort. Guter Mensch, ich kenne nur diese universelle und schnelle Praxis des Bodhisattva-Pfades. Alle großen Bodhisattvas reichen in alle zehn Himmelsrichtungen, ihre Bereiche sind unermesslich und unzerstörbar. Ihr reiner Dharma-Körper erfüllt die Dharma-Welt. Sie erkennen und verstehen die Wege aller Wesen, erfüllen alle Bereiche und entsprechen allen Dharmas. Sie halten die drei Zeiten gleichermaßen ein und lehren den Dharma der Gleichheit, indem sie sich der Welt anpassen, ohne am Pfad des Buddha festzuhalten. Sie erreichen alle Wege ohne Anhaftung oder Hindernis. Wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten erkennen und davon sprechen? Guter Mann, im Süden gibt es eine Stadt namens Varapada. Dort gibt es eine Gottheit namens Mahadeva. Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und wie kultiviert er den Bodhisattva-Weg?“ Zu dieser Zeit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor dem Bodhisattva des Rechten Pfades, umrundete ihn unzählige Male, betrachtete und bewunderte ihn. Dann nahm er Abschied und begab sich nach Süden. | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit die ungehinderte Praxis eines Bodhisattva. Er suchte ungeteilt den rechten Weg zum Weisheitsreich des Bodhisattva, und daraus erwuchsen alle Verdienste des Reiches des klaren Verständnisses. | |||
Sein Fleiß war unerschütterlich, seine Freude unermesslich. Er erlangte unvorstellbare, spielerische übernatürliche Kräfte und erlangte umfassendes Wissen über alle Stufen des Verdienstes, Samadhi, Dharani, große Gelübde, Beredsamkeit und Macht. Nach und nach reiste er zu jener Stadt und erkundigte sich nach dem großen Gott, wo dieser sich aufhielte. Jemand antwortete: „Guter Mann, er offenbart sich in der großen Dharma-Halle dieser Stadt, umgeben von einer großen Versammlung, und predigt den Dharma.“ Sudhana ging zu ihm, verneigte sich ehrfurchtsvoll zu Füßen des großen Gottes, umrundete ihn unzählige Male und trat ehrerbietig zur Seite. | |||
Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Da streckte die große Gottheit vier lange Arme aus, schöpfte Wasser aus den vier Meeren und wusch Sudhanas Gesicht. Anschließend nahm sie goldene Blumen und streute sie unter Sudhana aus. So heißt es: Guter Mensch, der Bodhisattva ist schwer zu hören und schwer zu sehen; er ist ein wundersames Dharma in der Welt. Unter allen Menschen ist der Bodhisattva die Zufluchtsblume für alle Wesen. Er sammelt, nährt und fördert alle Wesen, erleuchtet sie alle, offenbart den rechten Weg und befreit sie von der Unwissenheit. Er ist der Lehrer aller Wesen, der das wahre Dharma beschützt, für die Sicherheit und das Wohlergehen aller Wesen sorgt, sie alle in die Stadt der Allwissenheit führt und Körper und Rede vervollkommnet, sodass sie für immer frei von allem Bösen sind. Zu allen Wesen spricht er stets mit liebevollen Worten, erscheint ihnen, wann immer es nötig ist, und versäumt keinen Augenblick. „Guter Mann“, sagte er, „ich habe das Dharma-Tor des Bodhisattva, das aus Wolken und Netz besteht, bereits erreicht.“ Er fragte den Großen Weisen: „Welches Reich ist dieses Dharma-Tor?“ Da erschien die große Gottheit vor Sudhana, umgeben von Bergen aus himmlischem Gold, Silber, Lapislazuli, Kristall, Tridacna, Achat, leuchtenden, reinen Schätzen, klaren Juwelen, wirksamen Mitteln, Mani-Juwelen, Girlanden, Halsketten, Juwelen, geschmücktem Haar und geschmückten Kindern. Die Juwelen Amitabhas, die Juwelen Mikulas, die Juwelen des wahren roten Edelsteins, die Juwelen, die alle Glieder und Gelenke schmücken, die wunscherfüllenden Juwelen, alle aufgetürmt wie ein Bergkönig, alle Blumen, alle Düfte, alle Parfums, aller pulverisierter Weihrauch, alle Girlanden, alle Gewänder, alle Baldachine, alle Banner, alle Wimpel, alle Formen der Unterhaltung, die die fünf Wünsche umfassen, alle aufgetürmt wie ein Bergkönig. Des Weiteren erscheinen unzählige junge Mädchen und sprechen zu Sudhana: „Guter Mann, bringe diese Gaben dem Tathagata dar, um sie allen fühlenden Wesen zu schenken, damit sie die Vollkommenheit der Großzügigkeit entwickeln, sie erlernen und alle Anhaftungen aufgeben können. Guter Mann, ich nutze diese Gaben, um dich und alle fühlenden Wesen in Großzügigkeit zu lehren, damit alle fühlenden Wesen von den Wurzeln der Losgelöstheit durchdrungen werden, ihre Körper und Geister von tugendhaften Lehrern beeinflusst werden und sie allen Buddhas und Bodhisattvas ehrfurchtsvoll Gaben darbringen, wodurch alle Wurzeln der Tugend entstehen und genährt werden und der Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erwacht.“ Weiterhin, guter Mann … Wenn es fühlende Wesen gibt, die die fünf Begierden begehren, werden ihnen unreine Daseinsbereiche präsentiert. Sind sie von Zorn, Nachlässigkeit, Stolz und Streitsucht erfüllt, wie die Rakshasa-Dämonen, die Blut trinken und Fleisch essen, so sollten sie alle lernen, großes Mitgefühl zu entwickeln und Zorn und Nachlässigkeit für immer abzulegen. Sind sie träge, werden ihnen Schwierigkeiten wie Wasser, Feuer, Diebe, böse Könige und Feinde begegnen. Guter Mensch, all diese bösen Wesen werden mit verschiedenen geschickten Mitteln unheilsame Wurzeln auslöschen und heilsame Wurzeln säen, alle Hindernisse und Feinde der Paramitas beseitigen und alle Paramitas vollständig vervollkommnen, Hindernisse überwinden und ungehindertes Dharma erlangen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Bodhisattva-Wolkennetz-Dharma-Tor. Die großen Bodhisattvas und Indra, der König der Götter, löschen alle Leiden und Schwierigkeiten der Asketen aus. Das Bodhisattva-Wasser löscht das Feuer der Leiden. Das Bodhisattva-Feuer verbrennt die Gier und Anhaftung aller Wesen. Der Bodhisattva-Wind zerstreut alle unreinen Geister. Der Bodhisattva-Vajra vernichtet alle Gedanken an das Selbst und das Ego. Wie kann ich seine Vorzüge und Praktiken erkennen oder beschreiben? Guter Mensch, in diesem Jambudvipa liegt ein Land … Sein Name ist Magadha. Dort gibt es eine Gottheit namens Anju. Geh dorthin und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ | |||
Da verneigte sich der Jüngling Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen der großen Gottheit und ging fort. Er begab sich in das Land Magadha, zum Wohnort der Erdgottheit. Dort sprachen zehntausend Erdgottheiten zu ihm: „Dieser Jüngling, der gekommen ist, kann alle Wesen vereinen; er ist der Schatz Buddhas. Er kann die Schleier der Unwissenheit aller Wesen durchbrechen und in die Familie des Dharma-Königs hineingeboren werden. Ihm wird ein reines und ungetrübtes Juwelenband gekrönt werden. Sein Schatz an Weisheit wird das Rad der Ketzer zerstören.“ Daraufhin ließen die zehntausend Erdgottheiten, einschließlich der dort wohnenden, duftendes Wasser herabregnen, um die Erde zu besprengen, duftende Winde wehen über sie und schmückten sie mit strahlendem Licht, das die dreitausend großen Chiliokosmen erleuchtete. Mit Juwelen geschmückt, erblühten alle blühenden Bäume in voller Pracht, alle Obstbäume trugen Früchte, alle Quellen, Flüsse und Teiche flossen und bewässerten und erzeugten dabei allerlei angenehme Klänge. Die himmlischen Paläste waren mit Juwelen geschmückt, und alle Arten von Vögeln jubelten und gaben klagende und harmonische Laute von sich. Unermessliche Schätze strömten wie von selbst hervor. Da sprach die Erdgottheit zu Sudhana: „Willkommen, Jüngling. Möchtest du die Früchte deiner guten Wurzeln sehen, die du hier gepflanzt hast?“ Sudhana verneigte sich ehrfurchtsvoll vor den Füßen der Erdgottheit, stand mit gefalteten Händen zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ja, ich möchte sie sehen.“ In diesem Augenblick drückte die Erdgottheit ihre Zehen auf den Boden, und unzählige Schätze entfalteten sich und erschienen. „Guter Mann, die Früchte deiner guten Wurzeln haben diesen Schatz hervorgebracht, der dir nun zur Verfügung steht.“ „Guter Mann, ich habe das unzerstörbare Dharma-Tor des Bodhisattva bereits erreicht. Seit der Zeit des Buddha Dipankara habe ich die Bodhisattvas unaufhörlich beschützt, den Bodhisattva-Pfad beschritten, tief in das Reich der Weisheit eingedrungen, seine Quelle erschöpft, meine großen Gelübde erfüllt, den Bodhisattva-Pfad gereinigt, die allwissende Weisheit des Bodhisattva hervorgebracht, alle Kräfte und Verdienste des Bodhisattva in mir vereint, das unzerstörbare Dharma des Bodhisattva vollbracht, alle Buddha-Länder bereist, alle Dharma-Prophezeiungen der Buddhas vernommen, alle Dharma-Räder und alle Sutras und Wolken des Dharma in Bewegung gesetzt, fühlende Wesen mit dem großen Licht des Dharma gelehrt und die freie und göttliche Kraft aller Buddhas bewahrt.“ „Guter Mensch, in uralten Zeiten …“ Über unzählige Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, gab es ein Äon namens Schmuck, eine Welt namens Mondbanner und einen Buddha namens Gutes Auge. Von diesem Buddha erlangte man dieses Dharma-Tor, kultivierte und pflegte es. Während dieser Zeit begegnete man unaufhörlich Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner unzähliger Buddha-Welten. Diese Tathagatas gingen aufgrund ihrer freien und kraftvollen Natur zum Bodhimanda und erwiesen allen ihre Ehrerbietung. Von diesem Buddha wurzelte man in guten Wurzeln. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Dharma-Tor. Große Bodhisattvas wachen unentwegt über alle Buddhas, hören und bewahren den Dharma aller Buddhas und durchdringen tief die geheimen Lehren aller Buddhas. In jedem Gedanken erscheint der reine Dharma-Körper aller Buddhas; aus dem Schatten aller Buddhas entspringt der gesamte Dharma. Ihre Taten sind unvergänglich. Wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten erkennen und beschreiben? Guter Mann, in diesem Jambudvipa gibt es eine Stadt namens Kapilavastu. Dort befindet sich ein Nachthimmel namens Vasavada. Geh dorthin und frage: „Wie erlernen Bodhisattvas den Bodhisattva-Pfad und wie entwickeln sie die Bodhisattva-Praxis?“ Zu jener Zeit, Sudhana … Sie verneigten sich ehrfurchtsvoll vor dem Erdgott und umrundeten ihn unzählige Male. Dann brachen sie zu jener Stadt auf. | |||
Zu jener Zeit verweilte Sudhana mit wahrer Achtsamkeit in den unvergänglichen Dharma-Lehren der Bodhisattvas. Er praktizierte verschiedene Samadhis, verstand sie, befolgte die Gesetze und Gebote der Bodhisattvas und erlebte ihren freien und geschickten Umgang mit übernatürlichen Kräften. Er befolgte alle reinen Dharmas der Bodhisattvas, ergründete ihre tiefe Weisheit, verstand schließlich ihre unvergänglichen Dharma-Lehren, folgte ihnen und durchdrang den Ozean aller Bodhisattva-Dharma-Lehren. Allmählich reiste er zu jener Stadt. Er betrat das Stadtzentrum durch das Osttor und verweilte dort. Kurz nach Sonnenuntergang, den Lehren aller Bodhisattvas folgend, wünschte sich Sudhana mit ganzer Hingabe, den Sahajadha zu sehen. Er meditierte über den Tathagata in Bezug auf seinen tugendhaften Lehrer. Sein allsehendes Auge enthüllte alle Himmelsrichtungen, und seine Weisheit durchdrang alle Bereiche. Sein reines Dharma-Auge sah den Ozean aller Dharma-Bereiche. Sein großes Weisheitsauge beobachtete die zehn Himmelsrichtungen und sah Sahajadha, der im Himmel über jener Stadt in einem juwelenbesetzten Pavillon auf einem duftenden Lotusthron weilte. Sein Körper war wie reines Gold, und seine Augen und sein Haar waren dunkelblau. Er war würdevoll und wundersam, und wer ihn sah, wurde seiner nie müde. Er trug scharlachrote Gewänder, geschmückt mit vielen Juwelen, und sein Haar glich dem Brahmas. Auf seinem Körper erschienen alle Sterne und ihr Licht, die unzählige Wesen in unzähligen Welten verwandelten und befreiten und sie von den Pfaden des Bösen abführten. Selbst aus einer einzigen Pore konnte er alle Wesen sehen, die er verwandelt hatte, einige im Himmel wiedergeboren, andere den Status eines Sravaka oder Pratyekabuddha erreichten und den Pfad des Bodhisattva beschritten. Durch vielfältige und geschickte Mittel, Formen, Klänge, Sprachen und die von ihm verkündeten wahren Lehren verwandelte und befreite er Wesen. Über unzählige Zeitalter hinweg lehrten und leiteten die Bodhisattvas die Wesen und bewirkten, dass sie alle die Bodhisattva-Praktiken pflegten, die Samadhis und die Tore der göttlichen Kraft eifrig und mutig praktizierten. Das Reich der freien und göttlichen Kraft des Bodhisattva, seine Wohnstätte, sein Licht, seine Schnelligkeit, seine Dharma-Lehren zur Verwandlung der Wesen – all dies konnte selbst durch eine einzige Pore gesehen und gehört werden. Als Sudhana dies sah und hörte, war er hocherfreut. Er neigte sein Haupt und erwies den Füßen dieser Gottheit ehrfurchtsvoll seine Verehrung, indem er sie unzählige Male umrundete und ehrfürchtig die Hände faltete. Er trat zur Seite und sprach: „Gottheit, ich habe bereits den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erlangt und glaube und verstehe, dass ich durch tugendhafte Lehrer den Dharma des Buddha erlangen werde. Möge die Gottheit …“ Er offenbarte den Weg zur Allwissenheit. Jeder Bodhisattva, der diesem Weg folgt, wird die zehn Kräfte erlangen. Nachts sprach das himmlische Wesen zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mensch, respektiere gute Lehrer und folge ihren Lehren. Jeder Bodhisattva, der ihren Lehren folgt, wird schnell Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. Guter Mensch, ich habe das Licht des Bodhisattva bereits vollendet, welches alle Dharmas erleuchtet und das Dharma zerstört, das die Unwissenheit der fühlenden Wesen verstreut. Guter Mensch, ich hege große liebende Güte gegenüber bösen Wesen, großes Mitgefühl gegenüber Wesen mit unheilsamen Taten, Freude gegenüber Wesen, die Gutes kultivieren, einen nicht-dualistischen Geist gegenüber guten wie bösen Wesen, einen reinen Geist gegenüber befleckten Wesen, einen Geist auf dem rechten Weg gegenüber Wesen auf dem falschen Weg, einen reinen Geist gegenüber Wesen, die sich an Unreinheit ergötzen, einen Geist, der dem Rad des Dharma folgt, gegenüber Wesen, die sich an Geburt und Tod ergötzen, und einen Geist, der den Pfad zur Allwissenheit errichtet, gegenüber Wesen, die sich an den Pfaden der Śrāvakas erfreuen.“ Pratyekabuddhas. Guter Mensch, ich meditiere und lehre die fühlenden Wesen beständig auf diese Weise, wenn es dunkel und still ist, wenn Geister, Dämonen und Diebe umherstreifen und wenn Mönche sich nicht anständig verhalten. Wenn schwere Wolken und Staub Sonne und Mond verdunkeln und ihre Farben unsichtbar machen, wenn sich fühlende Wesen in Städten, Siedlungen, Bergen, der Wildnis, den acht Himmelsrichtungen des großen Ozeans oder gar alle fühlenden Wesen an Land und im Wasser befinden, werde ich verschiedene geschickte Mittel einsetzen, um ihre Furcht zu vertreiben. Wenn fühlende Wesen auf Seekatastrophen, Wolkenkatastrophen, Bergkatastrophen, starke Winde, wirbelnde Strömungen und Wellen stoßen, die sich verirren und das Ufer nicht sehen können, und die solchen verschiedenen Seekatastrophen ausgesetzt sind, dann werde ich die Gestalt eines Bootes oder die Gestalt eines Pferdekönigs, Elefantenkönigs, Hundekönigs, Asura-Königs oder Meeresgottkönigs annehmen und in solchen Gestalten die fühlenden Wesen geschickt vor den Seekatastrophen retten; Für alle Lebewesen an Land nehme ich die Gestalt des reinen Mondes und verschiedener Sterne, Fackeln, Blitze, das Licht verschiedener Juwelen, das Licht der Himmelskörper und das Licht der Bodhisattvas an und nutze unermesslich geschickte Mittel, um sie zu beschützen. Mit diesem Geist werde ich stets Zuflucht für alle Lebewesen sein, Leiden beseitigen, jenen, die den Tod fürchten, Furchtlosigkeit schenken und den Armen Reichtum und Glück bringen. Für die Lebewesen in den Bergen nehme ich die Gestalt von Obstbäumen oder sprudelnden Quellen an. Der Kalavinka-Vogel und andere Vögel stoßen wundersame Laute aus. Manchmal erscheinen sie als Berggötter, manchmal als Ebenen. Durch unzählige geschickte Mittel befreien sie die Lebewesen. Sie erzeugen diesen Geist, der es allen Lebewesen ermöglicht, den Schwierigkeiten dieses Berges zu entkommen. Darüber hinaus ermöglichen sie allen Lebewesen, die den Berg von Geburt und Tod, die Wildnis, durchquert haben, Freude durch vielfältige geschickte Mittel zu erfahren, den Pfad der rechten Sicht zu beschreiten und Hunger und Durst zu stillen. Nachdem sie so viele fühlende Wesen aus unzähligen Nöten befreit haben, äußern sie den Wunsch, dass alle fühlenden Wesen alles Leid schnell überwinden und schließlich den Pfad vollkommenen Friedens und vollkommener Weisheit erlangen mögen. Da sie sehen, wie fühlende Wesen an Länder gebunden sind und unter vielfältigen Leiden leiden, wenden sie verschiedene geschickte Mittel an, um deren Anhaftung an Vergnügen zu lösen. Sie äußern den Wunsch, dass alle fühlenden Wesen von der Anhaftung an die fünf Daseinsgruppen befreit werden und im Reich der allumfassenden Buddha-Weisheit verweilen mögen. Da sie sehen, wie fühlende Wesen an Dörfer gebunden sind und unter vielfältigen Leiden leiden, lehren sie sie mit verschiedenen geschickten Mitteln den Dharma, sodass diese weltliche Bindungen aufgeben und sich dem Dharma zuwenden. Sie äußern ferner den Wunsch, dass alle fühlenden Wesen die sechs Sinnesebenen und die Daseinsgruppen der Leerheit überwinden, Geburt und Tod transzendieren und schließlich in die Stadt der Allwissenheit eingehen mögen. Weiterhin, guter Mensch, wenn es fühlende Wesen gibt, die die zehn Himmelsrichtungen verwechseln und Osten für Westen und Westen für Osten halten … selbst von oben nach unten und von unten nach oben, so zerreiße ich diese fühlenden Wesen durch unzählige wirksame Mittel von ihren Irrtümern. Denen, die gehen wollen, öffne ich die Tore; denen, die sich verirrt haben, leite ich den rechten Weg; denen, die hinüber wollen, zeige ich Fähren; denen ohne Boot oder Ruder versorge ich Nahrung; denen, die ihren Platz nicht kennen, zeige ich das Land der Glückseligkeit. Mit solch unzähligen wirksamen Mitteln enthülle und öffne ich den Weg zu ihrer Befreiung. Mit solch einem Geist habe ich die lange Nacht der Dunkelheit erhellt. Alle weltlichen Angelegenheiten werden verkündet. Weiterhin bewirke ich, dass fühlende Wesen die Dunkelheit der Unwissenheit für immer auslöschen und reine Augen erlangen, sie von den Spuren fühlender Wesen und allen falschen Ansichten befreien und ihnen beständige Freude, Selbstverwirklichung und Reinheit schenken. Diejenigen, die an fühlenden Wesen und den Buddhas, an den Aggregaten und Daseinsbereichen festhalten, die Ursache und Wirkung nicht verstehen, die unheilsame Wege beschreiten, die fühlende Wesen töten, die sogar falsche Ansichten vertreten, die ihren Eltern gegenüber respektlos sind, die Mönche und Brahmanen nicht unterstützen, die vom rechten Weg abweichen und unheilsame Taten begehen, die den rechten Weg verleumden und das Rad des Dharma zerstören wollen, die Bodhisattvas vernichten und das Mahayana hassen, die Bodhi nicht preisen und die Weisen verleumden, die den Weg böser Menschen beschreiten und die fünf schweren Verbrechen begehen – all dies sind böse fühlende Wesen. Ich vertreibe ihre Unwissenheit mit dem klaren Licht der Weisheit und ermögliche ihnen so, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken und letztendlich die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra zu verwirklichen. Ich öffne den Pfad der zehn Kräfte, befreie sie von Geburt und Tod und manifestiere die Stadt der Allwissenheit, das Reich aller Buddhas und die übernatürlichen Kräfte aller Buddhas. In der Gesamtheit aller Kräfte manifestiere ich die Macht, den Dharma zu bewahren, indem ich im gleichen und wahren Dharma aller Buddhas verweile und manifestiere, dass alle Buddhas einen einzigen Körper besitzen. Weiterhin, guter Mensch, sehe ich arme, leidende, alte und kranke Wesen und wende verschiedene geschickte Mittel an, um ihnen Linderung zu verschaffen. Ich denke ferner, ich werde diese Wesen mit dem höchsten Dharma umfangen, alle Leiden auslöschen und ihnen die Befreiung ermöglichen, indem ich sie von den Schwierigkeiten von Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Kummer, Trauer, Leid und den Wegen des Bösen befreie. Mögen sie sich tugendhaften Lehrern nähern, tief in die Welt des Dharma eindringen, sie von allem schlechten Karma befreien, den Dharma-Körper des Buddha reinigen und sie in die ewige Welt des Dharma einführen, frei von Alter, Krankheit und Tod. Weiterhin, guter Mensch, sehe ich böse Wesen, die vom rechten Pfad abweichen und sich krummen Wegen zuwenden, an verzerrten Ansichten festhalten, verblendet und verwirrt sind, unheilsame Handlungen mit Körper, Rede und Geist begehen, sich in allerlei Nachlässigkeit ergehen und sich auf böse Praktiken verlassen. Sie verwechseln das, was nicht die rechte Erleuchtung ist, mit der rechten Erleuchtung und das, was die rechte Erleuchtung ist, mit der falschen. Diejenigen, die sich mit bösen Lehrern umgeben, erleiden allerlei Leiden. | |||
Nachdem ich dies erkannt habe, habe ich unzählige geschickte Mittel eingesetzt, um ihre Verblendungen zu beseitigen und ihnen die rechte Sichtweise zu vermitteln, wodurch sie zu den vortrefflichsten unter Göttern und Menschen gehören. Weiterhin dachte ich: „Mögen alle fühlenden Wesen den unübertroffenen rechten Pfad zur Befreiung von der Welt erlangen, niemals zurückfallen und die großen Gelübde des Bodhisattva Samantabhadra in Allwissenheit erfüllen. Mögen sie Allwissenheit erlangen, ohne die Bodhisattva-Stufen zu verlassen und ohne die Natur der fühlenden Wesen zu zerstören.“ Nachts, im Wunsch, die Bedeutung dieses Dharma zu bekräftigen, und im Vertrauen auf die göttliche Kraft des Buddha, die zehn Himmelsrichtungen zu beachten, verfasste ich diesen Vers für Sudhana: | |||
Das wunderbare Dharma, das ich erlangt habe, indem ich die verschiedenen Tore und Wege der Zeit erkannte. | |||
Die Dunkelheit der Unwissenheit erhellen und das gesamte Dharma umfassend erfassen | |||
Ich habe über unzählige Äonen hinweg großes Mitgefühl entwickelt. | |||
Guter Wohlstand sollte allen empfindungsfähigen Wesen leicht zugänglich sein. | |||
Die Buddhas der drei Welten werden aus dem großen Ozean des Mitgefühls geboren. | |||
Beseitige alles Leid und erlange schnell das höchste Glück. | |||
Buddhistische Schüler freuen sich und distanzieren sich von weltlichen Übeln. | |||
Indem man das Leiden der drei Daseinsbereiche überwindet, erfährt man die Glückseligkeit aller Weisen. | |||
Abseits des anerzogenen Bösen wird die Weisheit des Zuhörers befreit. | |||
Die Jünger Buddhas sollten letztendlich die Macht des Tathagata verwirklichen. | |||
Mit meinem reinen himmlischen Auge beobachte ich umfassend die zehn Himmelsrichtungen. | |||
In dieser Welt sieht man den Übungsort des Buddha. | |||
Sein Erscheinungsbild war würdevoll und unermesslich, und er war von unzähligen Menschen umgeben. | |||
Ein unermesslicher Lichtozean erstrahlt und verwandelt alle empfindungsfähigen Wesen. | |||
Zu sehen, wie alle Lebewesen hier sterben und dort wiedergeboren werden. | |||
Wiedergeboren in den fünf Reichen, werden sie unaufhörlich unermessliches Leid ertragen. | |||
Höre die Klänge der zehn Himmelsrichtungen durch das Reine Himmlische Ohrmeer | |||
Er kann alle Sprachen empfangen und beherrschen. | |||
Alle unermesslichen subtilen Klänge der Tathagatas | |||
Alle, die das reine Dharma-Rad hören und hochhalten, das sich dreht | |||
Ich befinde mich ungehindert im Ozean des Dharma der Reinen Nasenwurzel. | |||
Sudhana, die alle Tore des Dharma durchschreiten kann, sollte letztendlich die Erleuchtung erlangen. | |||
Ich bin ein Erwachsener mit einer reinen und langen Zunge geworden. | |||
Die Jünger Buddhas sollten den wunderbaren Dharma gemäß den Lehren gründlich auslegen. | |||
Der reine und wundersame Dharma-Körper ist in den drei Zeiten derselbe. | |||
Gemäß seinen Bedürfnissen manifestieren sich alle Dinge ausnahmslos. | |||
Mein Herz ist rein und unbefleckt, so klar wie die Leere. | |||
Es umfasst alle Buddhas, ist aber frei von Anhaftung. | |||
Das Wissen um den Ozean der Geister aller Wesen in unzähligen Buddha-Ländern | |||
Unterscheide alle Wurzeln und distanziere dich von allen Lügen. | |||
Ich nutzte meine übernatürlichen Kräfte, um durch unzählige Reiche zu reisen. | |||
Universell alle Wesen umfassend und alle empfindungsfähigen Wesen unterwerfend | |||
Weisheit ist wie die grenzenlose und unerschöpfliche Leere. | |||
Opfergaben an die Tathagatas zum Wohle aller Wesen | |||
Reine und unermessliche Weisheit zeichnet den Ozean aller Dharmas aus. | |||
Um die Illusionen empfindungsfähiger Wesen zu beseitigen, sollte ein buddhistischer Schüler letztendlich... | |||
Das Ergründen des Dharma der drei Zeiten und das tiefe Eintauchen in den Ozean der Buddhas | |||
Jemand, der versteht, dass alle Dharmas unermesslich sind | |||
In jedem Staubkorn kann man Buddha-Länder und Ozeane erkennen. | |||
Und ich sehe, dass dies das Land aller Tathagatas ist. | |||
Erleuchtung im Bodhimanda des Vairocana-Buddha | |||
Alle Staubpartikel in den zehn Himmelsrichtungen wenden sich dem wahren Dharma-Rad zu. | |||
Zu jener Zeit fragte Sudhana die himmlischen Wesen: „Wann habt ihr den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckt? Wie lange haltet ihr schon an diesem Dharma fest, dass ihr den fühlenden Wesen auf diese Weise helfen könnt?“ | |||
Die Götter antworteten: „Mein Sohn, in grauer Vorzeit, nach unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru, existierte eine Welt namens Ratna-Tugend, in einem Äon namens Ruhe. Fünfhundert Milliarden Buddhas erschienen auf dieser Welt. Damals gab es eine große Stadt namens Lotuslicht und einen universellen Monarchen namens Dharma-Verbreiter. Das Dharma des Monarchen war durch die sieben Schätze vollendet. Östlich der Stadt lag ein Wald namens Wunderbare Tugend. In diesem Wald stand ein Bodhi-Baum namens Aller Buddhas Freies Licht. Damals saß der Aller Dharma Donnerkönig Buddha unter diesem Baum und erlangte die vollkommene Erleuchtung. Sein Licht erleuchtete die Welt. Die königliche Jungfrau, Juwelenjade, namens Dharma-Weisheit Mond Lotuslicht, weilte in dieser Stadt. Dort lebte ein Nachtgott namens Reiner Mond. Mitten in der Nacht sprach sie einen leisen Laut und sagte zu dieser Jungfrau: ‚Du sollst wissen, dass der Aller Dharma Donnerkönig Buddha auf der Welt erschienen ist.‘“ Sie lobten ihn und Sie priesen die Tugenden Buddhas, offenbarten die freie und göttliche Kraft des Tathagata und erlangten den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Sie lobten alle Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra. Damals brachte die königliche Jungfrau jenem Buddha und allen Bodhisattvas und Arhats Opfergaben dar. Guter Mann, war jene Jungfrau, die das Licht des Mondes und die Lotusblume der Dharma-Weisheit in sich trug, eine andere Person? Ich selbst war es. Guter Mann, durch die Kraft der guten Wurzeln, die ich mit jenem Buddha geschlagen habe, seit Äonen so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, werde ich nicht in die Hölle, das Reich der hungrigen Geister, das Tierreich oder das Reich Yamas, des Höllenkönigs, fallen. Ich werde nicht in eine niedere Familie hineingeboren werden. Ich werde alle Fähigkeiten besitzen, frei von allem Leid sein und stets über Göttern und Menschen stehen. Ich werde nicht von tugendhaften Lehrern, Buddhas und Bodhisattvas getrennt sein. Ich werde nicht in den fünf trüben Äonen geboren werden. Ich werde meine guten Wurzeln bei jenen Buddhas und Bodhisattvas vertiefen. Achtzig Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, werde ich in Frieden und Glückseligkeit weilen, doch meine guten Wurzeln als Bodhisattvas werden nicht vollkommen gestillt sein. Weiterhin, guter Mensch, nach diesen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, nach weiteren zehntausend Äonen, wird es ein Äon namens „Frei von Kummer“ und eine Welt namens „Frei von Befleckung und siegreich“ geben. Fünfhundert Tathagatas, darunter der Tathagata Sumeru, das ruhige Auge, der Arhat, der Vollkommen Erleuchtete, erschienen in dieser Welt. Ihre Buddha-Welten waren teils rein, teils unrein. In dieser Welt gab es eine Welt mit vier Kontinenten namens „Makellos“ und eine Stadt namens „Geschmückt“. Zu jener Zeit war ich die Tochter des Ältesten Ming Sheng, genannt „Siegreiches Weisheitslicht“, schön und außergewöhnlich. Sie wurde in dieser Stadt durch die Kraft ihres ursprünglichen Gelübdes geboren und wurde zur Nachtgöttin, genannt Reines Auge. Mitten in der Nacht erschien diese Nachtgöttin in meinem Haus, erstrahlte in wundersamen Farben und pries den Tathagata. Sie ermutigte mich, zu diesem Tathagata zu gehen und strahlte helles Licht aus, um mich zu leiten. Damals begab ich mich mit meinen Eltern und Verwandten zum Tathagata Sumeru, dem Ruhigen Auge, brachte Opfergaben dar, erwies ihm Ehrerbietung, lauschte den Lehren Buddhas und erreichte den Bodhisattva-Samadhi, genannt „Das Sehen der Lehren Buddhas und die Transformation aller fühlenden Wesen, das helle und reine Weisheitslicht erleuchtet die drei Welten“. Nachdem ich diesen Samadhi erreicht hatte, erinnerte ich mich an die Buddhas, die ich in vergangenen Kalpas gesehen hatte, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, und hörte auch die Sutras, die von diesen Buddhas gesprochen wurden. Das Licht erstrahlt allumfassend, erleuchtet alle Lehren und vertreibt die Unwissenheit aller Wesen. Es strahlt ein gewaltiges Licht aus und erhellt Welten, so zahlreich wie die Staubkörner von zehn Buddha-Welten. Man sieht alle Tathagatas in diesen Welten und begibt sich zu ihnen. Indem man die Sprache, den Dharma, den Geist, die Wurzeln und die Wünsche dieser Wesen kennt, wird man ihr guter Lehrer und manifestiert seinen Körper ihren Bedürfnissen entsprechend. In jedem Gedanken wird dieser Dharma genährt. Der eigene Körper erfüllt Welten, so zahlreich wie die Staubkörner einer Welt, ja sogar Ozeane, so zahlreich wie die Staubkörner eines Weltmeeres. Man sieht alle Tathagatas in diesen Ozeanen, so zahlreich wie die Staubkörner eines Weltmeeres, und begibt sich zu ihnen. Man hört und befolgt die Lehren dieser Buddhas und versteht klar den Ozean ihrer vergangenen Gelübde und Taten. | |||
Diese Tathagatas schmücken und reinigen ihre Buddha-Welten, und auch ich schmücke und reinige sie. In diesen Welten manifestiert man seinen Körper den Bedürfnissen entsprechend, um fühlende Wesen zu führen und diesen Dharma und die Dharma-Welt in jedem Gedanken zu nähren. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Licht, das alle Dharmas universell erleuchtet und die Unwissenheit fühlender Wesen vertreibt. Die großen Bodhisattvas, die höchsten und unermesslichen Praktiken Samantabhadras, dringen tief in den Ozean der Dharma-Welt ein und errichten das Banner der Weisheit. | |||
Er erreichte alle Samadhis, wirkte mit übernatürlichen Kräften und erfüllte seine großen Gelübde. Er beschützte und bewahrte den gesamten Buddha-Dharma der zehn Richtungen. In jedem Gedanken konnte er alle Buddha-Welten reinigen und den Ozean des Verdienstes füllen. In jedem Gedanken konnte er alle fühlenden Wesen lehren und transformieren. Die reine Sonne der Weisheit erleuchtete alle Welten der drei Zeiten und lehrte und transformierte alle fühlenden Wesen. Der reine Mond, frei von Makel, vertrieb alle Leiden, Zweifel und Unwissenheit der fühlenden Wesen. Im Ozean des Seins war sein Geist frei von Anhaftung und verkündete reine und vollkommene Wunderklänge, die alle Dharma-Bereiche der zehn Himmelsrichtungen erfüllten. In jedem einzelnen Staubkorn offenbarte er die ganze freie und göttliche Kraft. Das helle Licht der Weisheit erleuchtete die drei Zeiten. Wie könnte ich solche verdienstvollen Taten erkennen und beschreiben? Guter Mann, in diesem Jambudvipa-Magadha-Land gibt es eine Nachtgottheit namens „Tiefe und wundersame Tugend, reines und helles Licht“. | |||
Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu jener Zeit pries Sudhana diese Nachtgottheit in Versen: | |||
Ich sehe ein reines und würdevolles Erscheinungsbild als natürlich schön an. | |||
Wie Manjushri und wie König Baoshan | |||
Alle, die einen reinen Dharma-Körper besitzen, sind in den drei Zeiten gleich. | |||
Er umarmt alle empfindungsfähigen Wesen, sein Geist ist frei von Anhaftung. | |||
Das reine Licht strahlt hervor und erleuchtet alle Reiche. | |||
Alle Sterne können in einer einzigen Pore gesehen werden. | |||
Ein reiner und unbefleckter Geist füllt wie der leere Raum die zehn Himmelsrichtungen. | |||
Die klare und tiefgründige Weisheit aller Dharma-Könige ernten | |||
Aus jeder Pore strahlt unermessliches Licht. | |||
Wolken des Verdienstes regneten von allen Buddhas der zehn Himmelsrichtungen universell herab. | |||
Aus jeder Pore entsteht ein Transformationskörper | |||
Erfülle die zehn Himmelsrichtungen mit geeigneten Mitteln, um alle empfindungsfähigen Wesen zu befreien. | |||
Ursprünglich ein Bodhisattva im reinen, unvorstellbaren Reich | |||
Es ist in jeder Pore deutlich sichtbar. | |||
Alle, die dies sehen oder davon hören, werden Verdienst und Nutzen daraus ziehen. | |||
Auf dem Weg des Bodhisattva zur Erlangung der Buddhaschaft | |||
Wer dies sieht oder hört, wird mit großer Freude erfüllt sein. | |||
Es ist schwierig, alle Leiden auszumerzen, selbst wenn man weit von bösen Wegen entfernt ist. | |||
Tausend Kalpas aus Staub priesen seine Verdienste. | |||
Selbst nach unzähligen Äonen sind die Verdienste grenzenlos. | |||
Da verneigte sich der Jüngling Sudhana ehrfürchtig vor den Füßen des himmlischen Wesens. Er umrundete es unzählige Male und betrachtete es mit ungetrübter Bewunderung. Dann brach er auf und reiste nach Magadha. | |||
Zu jener Zeit verweilte der Jüngling Sudhana ungeteilt in der Betrachtung des reinen und vollkommenen Bodhicitta der Nachtgöttin, die es soeben erweckt hatte. Nach dieser Betrachtung drang er sogleich tief in den Schatz aller Bodhisattvas ein, entfachte den Ozean der großen Bodhisattva-Gelübde, reinigte den Pfad der Bodhisattva-Paramitas, erreichte die vollkommenen Bodhisattva-Stufen, verweilte in den vollkommenen Bodhisattva-Praktiken, erschöpfte den Ozean des Bodhisattva-Pfades der Sehnsucht, durchdrang geschickt den Ozean der allwissenden Weisheit, beschützte alle fühlenden Wesen, nährte und mehrte die gewaltige Wolke des Mitgefühls und entfachte in allen Bereichen die großen Gelübde und Praktiken Samantabhadras. Nach und nach gelangte er zum Ort der tiefgründigen, wundersamen, tugendhaften, reinen und strahlenden Nachtgöttin, verneigte sich tief und umrundete sie unzählige Male, faltete ehrfurchtsvoll die Hände und trat zur Seite. „Ich habe das Bodhicitta bereits erweckt“, sagte er zur Göttin, „aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet und die Stufen vollendet.“ Die Göttin antwortete: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet, Jüngling! Du hast das Bodhicitta erweckt und dich nach dem Pfad des Bodhisattva und der Vollendung der Stufen erkundigt.“ „Guter Mann“, erwiderte die Göttin, „ein Bodhisattva vollbringt zehn Dharmas und vollendet so die Übungen des Bodhisattva.“ Was sind diese zehn? Erstens erlangt man das Samadhi der unmittelbaren Wahrnehmung und sieht alle Buddhas. Zweitens erlangt man reine Augen und sieht die segensreichen Zeichen und geschmückten Körper aller Buddhas. Drittens erkennt man klar den unermesslichen und grenzenlosen Ozean des Verdienstes aller Buddhas. Viertens den unermesslichen und grenzenlosen Ozean des Buddha-Lichts, der alle Dharma-Bereiche erleuchtet. Fünftens strahlt man aus einer einzigen Pore einen Ozean des Lichts aus, der der Anzahl der fühlenden Wesen entspricht und sie nach ihren Bedürfnissen befreit. Sechstens sieht man aus jeder einzelnen Pore den Ozean des kostbaren Lichts und der Flammen. Siebtens strahlt man in jedem Gedanken den Ozean aller Buddha-Wandlungen aus, erfüllt den Dharma-Bereich und erreicht schließlich den Bereich aller Buddhas, um die fühlenden Wesen ungehindert zu lehren. Achtens strahlt man den Ozean aller wundersamen Klänge Buddhas aus und dreht das reine Dharma-Rad der Buddhas der drei Zeiten. Neuntens legt man die Wolken aller Sutras aus und offenbart schließlich den Klang Buddhas, der den Ozean aller Tathagatas durchdringt. Zehntens manifestiert man die unvorstellbare, freie und göttliche Kraft des Buddha und befreit so alle fühlenden Wesen. Guter Mensch, wenn ein Bodhisattva diese zehn Eigenschaften besitzt, sind alle Praktiken eines Bodhisattva erfüllt. Guter Mensch, ich habe bereits das Dharma-Tor des Bodhisattva – die friedvolle Glückseligkeit und die fleißige Praxis – erreicht. Ich sehe klar die reinen und geschmückten Buddha-Länder der drei Zeiten, den Ozean aller Buddhas und ihrer Gefolgschaften, den Ozean unermesslicher und grenzenloser Buddha-Kraft, den Ozean der klar erkennbaren Buddha-Namen, den Ozean des sich drehenden Dharma-Rades und kenne die unermesslichen Lebensspannen und subtilen Klänge aller Buddhas. Ihre reinen Dharma-Körper erfüllen das gesamte Dharma-Reich, und doch bin ich an keine der Eigenschaften des Tathagata gebunden. Warum? Weil der Tathagata nicht die Vergangenheit ist, die alle weltlichen Bindungen ausgelöscht hat; der Tathagata ist nicht die Zukunft, die kein Entstehen hat; Der Tathagata ist nicht gegenwärtig, da er keinen Geburtskörper besitzt; der Tathagata ist nicht erloschen, da er jenseits des Pfades der Sprache existiert; der Tathagata ist nicht real, da er illusorische Phänomene manifestiert; der Tathagata ist nicht falsch, da er in der Welt erscheint, um allen fühlenden Wesen zu dienen; der Tathagata geht nirgendwohin, da er hier den Tod auslöscht und dort wiedergeboren wird; der Tathagata ist unzerstörbar, da die Dharma-Natur unzerstörbar ist; der Tathagata ist von einer einzigen Natur, jenseits des Pfades der Sprache; der Tathagata hat keine Natur, da er letztlich die Dharma-Natur verwirklicht. Guter Mensch, so verstehe ich alle Tathagatas, die das Tor des Bodhisattva zu stiller Glückseligkeit und fleißiger Übung entwickeln und erweitern, erleuchten und schmücken und tief in den Bereich der Konformität, Gleichheit und Standhaftigkeit eindringen. Nachdem ich die Falschheit klar erkannt und mich von ihr distanziert habe, erwecke ich großes Mitgefühl, um alle Wesen zu umfassen. Da ich die ungeteilte Stille nie aufgegeben habe, erreiche ich das erste Jhana. Indem ich mentales Karma auflöse, erlange ich Weisheit und Kraft der Ruhe. Indem ich alle Wesen umarme, erfahre ich Freude und Glück und trete in das zweite Jhana ein. Indem ich Geburt und Tod hinter mir lasse, erreiche ich das Nirvana. Indem ich die Natur aller Wesen beobachte, kultiviere ich das dritte Jhana und lösche alle Leiden und alles Leid aller Wesen aus. Ich kultiviere das vierte Jhana und vermehre so das Bodhicitta der Allwissenheit. Der Ozean aller Bodhisattva-Samadhis erhebt sich, indem ich geschickt die geeigneten Mittel einsetze. Schließlich meistere ich den Ozean aller Bodhisattva-Dharma-Tore und erlange die spielerischen übernatürlichen Kräfte eines Bodhisattva. Das freie Handeln des Bodhisattva entsteht, und klare Weisheit dringt tief in die universelle Dharma-Welt ein. Guter Mensch, so kultiviere ich die Methode des Bodhisattva der Ruhe, Glückseligkeit und des Fleißes und nutze verschiedene geeignete Mittel, um Wesen zu befreien. Denjenigen, die zu Hause Genusssucht und Gier verfallen sind, leite ich an, Gedanken der Unreinheit, des Unbehagens, des Kummers, der Unterdrückung, der Gebundenheit, der Rakshasas, der Vergänglichkeit, des Leidens, des Nicht-Selbst, der Leerheit, des Mangels an Freiheit sowie des Alters und des Todes zu kultivieren, wodurch sie sich von den fünf Begierden lösen können. Die beständige Freude des wahren Dharma ist kein Zuhause, sondern ein Ort des Glaubens. Das Zuhause verlassen, um den Weg zu studieren, zu meditieren und zu meditieren, um Störungen und Ängste vor Geistern und Dämonen zu vertreiben. Wer mitten in der Nacht reisen möchte, öffnet die Türen, erleuchtet den Weg und vertreibt die Dunkelheit. Lobt den Buddha, den Dharma, die Sangha und die tugendhaften Lehrer. Lobet ferner jene tugendhaften Lehrer, die allen Wesen ermöglichen: das Entstehen übler Praktiken zu verhindern, bevor sie entstehen; bereits entstehende üble Praktiken auszulöschen; gute Praktiken zu entwickeln, bevor sie entstehen; und bereits entstehende gute Praktiken zu mehren. Indem sie den Pfad des Bodhisattva beschreiten, die Paramitas pflegen, große Gelübde erfüllen, allwissende Weisheit erlangen und tiefes Mitgefühl entwickeln. Indem sie den Wunsch hegen, allen Wesen menschliche und himmlische Glückseligkeit zu ermöglichen, Illusionen zu beseitigen, gute Praktiken zu mehren und sich Sarvajna (Weisheit) anzupassen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Tor des Bodhisattva-Dharma der friedvollen Glückseligkeit und der fleißigen Praxis. Alle großen Bodhisattvas, die die Gelübde Samantabhadras erfüllen und die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra verkörpern, erlangen letztendlich die Befreiung von der Dunkelheit der Unwissenheit, besitzen alle guten Wurzeln, erlangen die Weisheit und das Licht des Tathagata, befinden sich ungehindert im Reich des Buddha, verweilen unbefleckt im Zentrum des Samsara, erfüllen alle Sarvajna-Gelübde und durchdringen alle Buddha-Welten tief. | |||
Er sammelt den unermesslichen Ozean aller Buddhas, empfängt die grenzenlose Wolke des wunderbaren Dharma aller Buddhas und löscht das dunkle Meer von Geburt und Tod für alle fühlenden Wesen. Sein Sarvajna-Licht erhellt die Nacht von Geburt und Tod. Wie kann ich seine verdienstvollen Taten erkennen oder von ihnen sprechen? Guter Mensch, nicht weit von hier, rechts vom Tathagata, befindet sich ein Nachthimmel namens „Die freudigen Augen, die alle fühlenden Wesen beobachten“. Geht dorthin und fragt: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva? Zu jener Zeit offenbaren sich die tiefgründigen und wundersamen Tugenden des Reinen und Hellen Nachthimmels …“ | |||
Um die Bedeutung dieses Dharma zu bekräftigen, biete ich folgenden Vers an: | |||
Im gegenwärtigen Samadhi kann man die Buddhas der drei Zeiten universell sehen. | |||
Das reine und unbefleckte Auge erkennt den Ozean der Buddhas. | |||
Betrachten Sie die physischen Merkmale und den Schmuck aller Buddhas. | |||
Ein einziger Gedanke kann grenzenlose Kraft freisetzen und den gesamten Dharma-Bereich frei erfüllen. | |||
Der Buddha Vairocana erlangte im Bodhimanda die Erleuchtung. | |||
Das Dharma-Rad dreht sich in allen Bereichen. | |||
Das höchste Wissen um die Eigenschaften des Dharma ist ruhig und frei von Dualität. | |||
Das wundersame Aussehen und die majestätische Erscheinung aller Wesen | |||
Der Körper Buddhas ist unvorstellbar und durchdringt alle Bereiche des Dharma. | |||
Erscheint je nach Umständen in alle zehn Himmelsrichtungen. | |||
Ein Gedanke strahlt Licht aus, und aller weltliche Staub ist gleich. | |||
Unermessliche und subtile Farben erhellen alle Bereiche der Existenz. | |||
Der Buddha strahlte aus einer einzigen Pore unvorstellbares Licht aus. | |||
Erleuchtung aller fühlenden Wesen und Beseitigung aller Leiden | |||
Aus einer einzigen Pore des Buddha entspringt ein unendlicher Ozean der Transformation. | |||
Alle fühlenden Wesen manifestieren sich im gesamten Dharma-Bereich. | |||
Der wundersame Klang des Tathagata erfüllte alle Existenzebenen. | |||
Die Lehre vom universellen Regen und Nektar lehrt, Bodhicitta zu erwecken. | |||
Nach unzähligen Äonen des Kultivierens habe ich alle empfindungsfähigen Wesen versammelt. | |||
Alle Buddha-Länder erschienen wie vom Blitz getroffen. | |||
Als der Tathagata auf der Welt erschien, sah er alle möglichen entzückenden Geschöpfe. | |||
Die Natur und der Bereich aller empfindungsfähigen Wesen können klar unterschieden und erkannt werden. | |||
Alle Dharma-Tore, in denen alle Bodhisattvas wohnen | |||
Der Buddha kann durch jede Pore seines Körpers alles erkennen und wissen. | |||
Nicht weit entfernt war der Nachthimmel erfüllt von freudigen Beobachtungen. | |||
Geh dorthin und frag ihn, wie der Bodhisattva praktiziert. | |||
Da verneigte sich der Jüngling Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Yadaka. Er umrundete ihn unzählige Male und ging dann voller Ehrfurcht fort. Mit freudigen Augen betrachtete er die Wesen des Yadaka. | |||
</poem></div></div> | |||
== 53 34.9 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 53 Kap. 34.9 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
<poem> | |||
Zu jener Zeit suchte der junge Sudhana sehnlichst einen tugendhaften Lehrer, im Glauben, dass alle Tugenden von einem solchen Lehrer ausgehen. Ein tugendhafter Lehrer ist selten. Ihn zu sehen, vertreibt alle wirren Gedanken. Ihn zu sehen, löst alle Verstrickungen und Hindernisse. Ihn zu sehen, schenkt das Licht allwissender Weisheit. Ihn zu sehen, ermöglicht es, tief in den Ozean der Buddhaschaft einzutauchen. Ihn zu sehen, schenkt die Dharani der Wolke der rechten Achtsamkeit, die es einem ermöglicht, das reine Dharma-Rad aller Buddhas zu erhalten. Ihn zu sehen, schenkt den Ozean großen Mitgefühls, um alle fühlenden Wesen zu beschützen. Ihn zu sehen, lässt die eigene Weisheit klar und hell erstrahlen und den Ozean aller Dharma-Bereiche umfassend erleuchten. Dann betrachtet Sudhana mit freudigen Augen den Nachthimmel voller fühlender Wesen und preist mit seiner göttlichen Kraft den tugendhaften Lehrer. Er begibt sich zu ihm und bringt ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Ein tugendhafter Lehrer ist Bodhi. Ein tugendhafter Lehrer ist Fleiß. Ein tugendhafter Lehrer ist selten zu sehen und zu begegnen. Ein tugendhafter Lehrer besitzt unzerstörbare Kraft. Durch einen tugendhaften Lehrer reist man durch die zehn Himmelsrichtungen und durchtrennt den Kreislauf von Geburt und Tod. Man kann alle großen Dinge vollbringen, den rechten Pfad schmücken und das Tor des universellen Dharma ungehindert erreichen. Wenn Sudhana einen tugendhaften Lehrer sieht, reist er, ohne seinen Ort zu verlassen, zu allen Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen. In diesem Augenblick erkennt er, dass die Begegnung mit einem tugendhaften Lehrer unzählige große Gelübde erfüllt, Allwissenheit erlangt, allen Wesen zum Wohle gereicht, das Leiden in unzähligen zukünftigen Zeitaltern auslöscht und ihn selbst mit großem Glanz schmückt. In jedem einzelnen Staubkorn praktiziert er alle Lehren des Dharma-Reiches. Er sieht den Ozean der zehn Himmelsrichtungen, kennt die Sprachen und Praktiken zukünftiger Zeitalter und versteht letztlich alle Praktiken der Bodhisattvas. In jedem Gedanken erlangt er Allwissenheit, übernatürliche Kraft und den Pfad der Verzierung, der dem der Buddhas der drei Zeiten gleichkommt. Er reinigt den Strom des Dharma-Reiches, ohne dieses zu verlassen, und kann zu den Orten tugendhafter Lehrer reisen, die das Dharma-Reich erfüllen. Sudhana begibt sich daraufhin zum Nachtgott der Freudenaugen und beobachtet die Wesen. Er sieht, dass der Nachtgott mit dem Tathagata inmitten der Versammlung auf einem Löwenthron aus juwelenbesetztem Lotus sitzt und den Dharma des Universellen Lichts und des Freudenbanners der Bodhisattvas empfängt. Aus jeder Pore seines Körpers strömen wundersame Wolken hervor. Wer dies sieht, ist von unendlicher Freude erfüllt – dies ist die sogenannte Wolke der Weisheit. Sie kommt allen Wesen zugute, frei von Streit und Anhaftung an irgendeinen Dharma. Mit gleichem Geist umfasst sie alle Wesen. Sie manifestiert die Praxis des Gebens der Bodhisattvas der drei Zeiten, indem sie alles aufgibt, was innerlich wie äußerlich schwer loszulassen ist. Alle Wesen in den zehn Himmelsrichtungen bezeugen dies. Darüber hinaus entspringen aus jeder Pore Wolken von Bodhisattva-Transformationskörpern, so viele wie es Wesen gibt, erfüllen die Dharma-Welt und erscheinen vor allen Wesen. Sie zeigen Wesen, die zum Samadhi der Unbeweglichkeit erwacht sind, nicht an den drei Daseinsbereichen Gefallen finden, von der Welt losgelöst und von Geburt und Tod befreit sind. Sie manifestiert verschiedene Erfolge und Misserfolge unter Göttern und Menschen und lehrt alle Wesen, die Betrachtung der Unreinheit zu kultivieren, um die Illusion der Reinheit zu beseitigen. Die Vergänglichkeit, der Wandel und das Leiden bedingter Phänomene werden erklärt, wodurch alle Wesen die Lehren des Buddha tief verstehen und niemals auch nur einen Augenblick von ihnen abweichen. Die reinen Lehren aller Buddhas werden bewahrt, die Lehre der Zweifellosigkeit und die Lehre des Wohlgeruchs manifestiert. Der Wohlgeruch der Lehren durchdringt alle Wesen. Aus jeder Pore steigen Wolken wundersam gefärbter Körper auf, so zahlreich wie die Wesen selbst, und zeigen Wesen, die selbst mit abgetrennten Gliedmaßen alles Leiden ertragen können. Sie ertragen alle Zurechtweisungen und Beleidigungen, ohne Zorn zu empfinden, und zollen Respekt und Lob, ohne Anhaftung zu entwickeln und ohne Stolz gegenüber irgendeinem Wesen zu empfinden. Die in der Natur aller Dharmas innewohnende Geduld wird manifestiert. Der unerschöpfliche Bodhi-Geist und die Weisheit werden manifestiert. Alle Leiden der fühlenden Wesen werden beseitigt. Die Geduld des Bodhisattva-Pfades wird praktiziert. Der reine Vajra-Körper manifestiert sich. Die reine und höchste Form des Tathagata manifestieren. Alle fühlenden Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend lehren und transformieren. Und aus jeder Pore steigen Wolken verschiedenster Formen der verschiedenen Bereiche empor. Mutig und fleißig. Allwissende Weisheit mit mutigem und fleißigem Einsatz manifestieren. Den Bodhi-Zustand ohne Rückschritt manifestieren. Mutig und fleißig alle Dämonen bezwingen. Mutig und fleißig. Im Ozean von Geburt und Tod alle fühlenden Wesen erlösen. Mutig und fleißig. Alle Schwierigkeiten der bösen Pfade beseitigen. Mutig und fleißig. Den Berg der Unwissenheit zerstören. Mutig und fleißig. Allen Tathagatas ohne Müdigkeit ehrfürchtig Opfergaben darbringen. Mutig und fleißig. Das Dharma-Rad aller Buddhas erhalten und beschützen. Mutig und fleißig. Sie zerstören und zerstreuen alle Hindernisse. Mutiges und fleißiges Bemühen. Sie schmücken und reinigen die Buddha-Felder aller Tathagatas. Sie erlangen die reine Hingabe der Tathagatas. Sie lehren und befreien alle fühlenden Wesen. Und aus jeder Pore... Aus jeder Pore quellen Wolken verschiedenster Gestalten hervor, die durch geschickte Mittel Kummer, Leid und Kummer aller Wesen beseitigen und ihnen Freude, Abneigung gegen die fünf Begierden, Lob, Scham und die Bezwingung der Sinne bringen. So führen sie sie dazu, das höchste reine Verhalten Brahmas zu kultivieren, sodass ihr Körper, ihre Rede und ihr Geist tugendhaft sind. Sie offenbaren, dass alle weltlichen Begierden unangenehm sind, und lassen die Wesen sich am Dharma erfreuen. Dadurch entstehen die neun aufeinanderfolgenden Stufen der Konzentration, alle Leiden werden beseitigt, der Ozean der Bodhisattva-Samadhis wird enthüllt und das Reich klarer, freier und göttlicher Kraft erlangt. Sie bringen Freude und erweichen Körper und Geist aller Wesen, löschen die Hitze des Leidens und erlangen kühle Glückseligkeit, indem sie den Dharma nähren. Darüber hinaus steigen aus jeder Pore Wolken verschiedenster Formen auf, die die Buddhas, Lehrer und tugendhaften Mentoren aller Bereiche erreichen, ihnen respektvolle Verehrung ohne Ermüdung darbringen, das Rad des Dharma aller Buddhas aufrechterhalten und schließlich den Ozean aller Buddhas erreichen. Sie enthüllen den Ozean aller Dharmas, offenbaren die wahre Natur aller Dharmas, öffnen die Tore aller Samadhis, besitzen reine Weisheit, erkennen den Ozean der Geister aller Wesen und zerstören mit diamantener Weisheit die Berge aller falschen Ansichten aller Wesen, wodurch die vollkommen klare und helle Sonne der Weisheit aufgeht. Mit einem einzigen Gedanken kann man die Unwissenheit und Dunkelheit aller fühlenden Wesen vollständig auslöschen und sie so zur Freude und zur Erlangung von Sarvajna (Weisheit) bewegen. Des Weiteren entspringen aus jeder Pore Wolken von Körpern, deren Zahl der Anzahl der fühlenden Wesen entspricht. Sie manifestieren vielfältige Formen und unvorstellbare Körper und erscheinen ihnen nach Bedarf. Mit unermesslichem Klang verkündet man den Schatz weltlicher Verdienste und Tugenden, weltlicher Taten und die Unangenehmheit aller Dinge in den drei Daseinsbereichen. Man preist die Abkehr von allen schlechten Ansichten in den drei Daseinsbereichen, den Weg von falschen Pfaden hin zur Allwissenheit und das Überwinden der Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas. Man ist frei von bedingten und unbedingten Gedanken, wendet sich von Geburt und Tod dem Nirvana zu, ohne jedoch den Kreislauf der Wiedergeburt oder das Entstehen des Bodhicitta aufzugeben, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen und die fühlenden Wesen zur Allwissenheit zu führen. Aus jeder Pore steigen Wolken transformierter Körper empor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten. Sie erscheinen allen fühlenden Wesen, üben die Praktiken Samantabhadras, erfüllen seine Gelübde und preisen die höchsten Gelübde. Mit jedem Gedanken reinige ich alle Welten. | |||
Mit jedem Gedanken bringe ich allen Buddhas ehrfürchtig Opfergaben dar. Mit jedem Gedanken kann ich den Ozean des gesamten Dharma aufrechterhalten. Mit jedem Gedanken, mit jedem einzelnen Staubkorn, erschaffe ich den Ozean der wirksamen Mittel, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten. Ich weile in allen Reichen und Zeitaltern und reinige unaufhörlich den Pfad der Allwissenheit. Mit jedem Gedanken trete ich in die Kraft aller Tathagatas ein und durchquere letztlich den Ozean der wirksamen Mittel der drei Zeiten. In allen Bereichen manifestiere ich die Kraft der Freiheit und befähige so alle fühlenden Wesen, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten, ihre großen Gelübde zu erfüllen und Allwissenheit zu erlangen. Darüber hinaus strömen aus jeder Pore Wolken der Geister und Körper aller fühlenden Wesen hervor, die vor allen fühlenden Wesen erscheinen und unermessliche, unerschöpfliche und unzerstörbare Kraft der Allwissenheit offenbaren. Ich kultiviere die Praktiken des nicht rückschrittlichen Bodhisattva, mein Geist unbefleckt vom Dharma von Geburt und Tod. Ich bezwinge alle Dämonen und lösche Leiden aus, indem ich alle Hindernisse zerstöre. Voller Mitgefühl kultiviere ich unermüdlich den Pfad des Bodhisattva durch alle Zeitalter hindurch. | |||
Ich erschüttere alle Buddha-Welten und bewege so alle fühlenden Wesen, freudig das Rad des reinen Dharma zu drehen. Ich errichte das Banner des Dharma, um alle Ketzer zurückzuhalten. Durch die Kultivierung der Kraft der Bodhisattva-Praxis und der Paramitas erlange ich Allwissenheit. Darüber hinaus strömen aus jeder Pore Wolken verschiedenster Formen und Körper, die den Geist aller fühlenden Wesen repräsentieren, und erfüllen unzählige Reiche fühlender Wesen. Sie manifestieren die Praktiken der Bodhisattvas gemäß ihren Bedürfnissen, ihre Weisheit und ihr Fleiß schreiten durch den Ozean der fühlenden Wesen. Sie erkennen und verstehen den Ozean des Geistes und der Handlungen aller fühlenden Wesen, den Ozean der Sinne aller fühlenden Wesen und den Ozean der Taten aller fühlenden Wesen. Sie lehren und transformieren fühlende Wesen, ohne jemals einen Augenblick zu versäumen. Ihre klare und reine Weisheit offenbart letztlich das Wesen des Dharma. In jedem Gedanken erfüllt klare und reine Weisheit das Reich des Dharma. Sie verstehen Erfolg und Misserfolg aller Welten und ihrer Verzierungen. Mit ungehinderter göttlicher Kraft gehen sie zu den Buddhas, bringen ihnen ehrfürchtig Opfergaben dar und schützen und erhalten das wahre Rad des Dharma. So manifestiert sich die Vollkommenheit der Weisheit und erfüllt alle fühlenden Wesen mit großer Freude und Glückseligkeit. Ihre Körper und Geister werden weicher, Leiden verschwinden und Kummer und Böses werden beseitigt. Sie bezwingen ihre Sinne und erlangen geistige Befreiung, indem sie unumkehrbar allwissend werden. So wie sich die Vollkommenheiten manifestieren, um fühlende Wesen zu befreien, so manifestieren sich auch die Verdienste der Bodhisattvas, um fühlende Wesen zu befreien. Darüber hinaus beobachten aus jeder Pore freudige Augen den Nachthimmel der fühlenden Wesen und spiegeln die Verdienste wider, die seit dem ersten Erwachen des Bodhicitta angesammelt wurden. Sucht tugendhafte Lehrer und geht zu allen Buddhas. Bringt ehrfürchtig Opfergaben dar und kultiviert tugendhafte Wurzeln. Übt die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dana Paramita). Gebt großzügig, auch wenn es schwerfällt. Übt die Vollkommenheit der Moral (Sila Paramita). Verlasst Paläste und Familie, entsagt der Welt, studiert den Weg und reinigt die Gebote. Übt die Vollkommenheit der Schamdhi (Kshanti Paramita). Ertrage alle harten Worte aller fühlenden Wesen, selbst angesichts unermesslicher Unterdrückung. Übe die Vollkommenheit der Tugend (Viriya Paramita). Übe alle Askese, indem du mit festem und unerschütterlichem Geist ungeteilt nach Bodhi strebst. Übe die Vollkommenheit der Meditation (Dhyana Paramita). Vollende alle geschickten Mittel. Übe die Vollkommenheit der reinen Meditation (Dhyana Paramita). Erlange Meisterschaft über alle Samadhis. Erreiche schließlich den Ozean aller Samadhis in ununterbrochener Folge. Übe die Vollkommenheit der Weisheit (Prajna Paramita). Die reine Weisheit eines Bodhisattva erstrahlt wie die helle Sonne der Weisheit, ein unerschöpflicher Schatz der Weisheit, der ultimative Ozean der Weisheit. Übe die Vollkommenheit der geschickten Mittel (Skillful Means Paramita). Erschaffe einen Körper aller geschickten Mittel, der die Verdienste, die Reinheit und die Fähigkeiten geschickter Mittel besitzt. Übe die Vollkommenheit des Strebens (Vow Paramita). Einen Körper reiner Bestrebungen entstehen lassen, der alle Wünsche erfüllt. Den Gelübden und Bestrebungen folgen. Die Kraft der Paramita. Die Ursachen und Verdienste der Paramita der Kraft. Der Ozean wirksamer Mittel der Paramita der Kraft. Die Kraft der Paramita der Kraft im Detail erklären. Die Paramita der Weisheit praktizieren. Die Geburt der Paramita der Weisheit. Die Reinigung des Körpers durch die Paramita der Weisheit. Die Lehre der Paramita der Weisheit. Das Reich der Paramita der Weisheit. Was die Paramita der Weisheit umfasst. Das Licht der Paramita der Weisheit. Die Kraft der Paramita der Weisheit. Die unterscheidende Praxis der Paramita der Weisheit. Das tiefe Verständnis der Paramita der Weisheit. Alle Dharmas durch die Paramita der Weisheit umfassen. Den Dharma in Übereinstimmung mit ihr erkennen. Karma erkennen. Das Reich kennen. Das Äon kennen. Die drei Zeiten kennen. Das Erscheinen des Buddha in der Welt kennen. Die Weisheit des Buddha kennen. Den Bodhisattva kennen. Die Weisheit des Bodhisattva kennen. Den Wohnort des Bodhisattva kennen. Die Verdienste des Bodhisattva kennen. Die Hingabe des Bodhisattva an die Verdienste kennen. Alle großen Gelübde kennen. Die Drehung des Dharma-Rades kennen. Das unterscheidende Dharma kennen. Das Eintauchen in den Ozean des Dharma kennen. Den Ozean der wirksamen Mittel kennen. Den wirbelnden Fluss des Dharma kennen. Das Ziel aller Dharmas kennen. Dies sind alle Paramitas der Weisheit. Sie manifestiert sich in jeder Pore, um fühlende Wesen zu leiten und zu befreien. Darüber hinaus entspringen aus jeder Pore unzählige Körper, wie zum Beispiel: der Körper des Akanistha Deva; der Körper des Reinen Wohnort-Deva; der Körper des Sudatta Deva; der Körper von Anara Deva; der Körper von Fruit Deva; der Körper von Universal Purity Deva; der Körper von Immaasurable Purity Deva; der Körper von Partial Purity Deva; der Körper von Pure Fruit Deva; der Körper von Immaasurable Pure Fruit Deva; der Körper von Partial Pure Fruit Deva; der Körper von Abhasvara Deva; der Körper von Immasurable Abhasvara Deva; der Körper von Partial Abhasvara Deva; der Körper von Great Brahma Deva; der Körper von Brahma's Retainue Deva; der Körper von Brahma Deva; der Körper von Paranirmitavasavartin Deva King und Paranirmitavasavartin Devas Söhnen und Töchtern; der Körper von Paranirmitavasavartin Deva King und Paranirmitavasavartin Devas Söhnen und Töchtern; der Körper von Tusita Deva King und Tusita Devas Söhnen und Töchtern; Die Körper des Yama-Deva-Königs und seiner Söhne und Töchter; die Körper des Königs der Dreiunddreißig Himmel und seiner Söhne und Töchter. Wolken der Körper des Himmelskönigs Tita und aller Gandharvas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Himmelskönigs Virudhaka und aller Kumbhandas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Himmelskönigs Virupaksha und aller Nagas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Himmelskönigs Vaishravana und aller Yakshas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Kinnaras-Königs und aller Kinnaras (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Mahoraga-Königs und aller Mahoraga (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Garuda-Königs und aller Garudas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Asura-Königs und aller Asuras (männlich und weiblich). Wolken der Körper von König Yama und allen Yama-Königen (männlich und weiblich). Wolken der Körper menschlicher Könige. Wolken der Körper von Männern, Frauen, Jungen und Mädchen. Wolken der Körper aller Wesen in allen Reichen. Wolken der Körper von Sravakas, Pratyekabuddhas und Weisen. Wolken der Körper von Erd-, Wasser-, Feuer- und Windgöttern. Wolken der Meeres- und Flussgötter. Wolken der Berg- und Waldgötter. Wolken der Baum-, Tal-, Nahrungs- und Kräutergötter. Wolken der Garten-, Stadt- und Tempelgötter. Wolken der Nacht- und Taggötter. Wolken des Himmels, der Himmelsrichtungen und der Wege. Wolken der Körpergötter und der Vajra-Kriegergötter. Aus diesen Wolken von Körpern, die alle Welten und Existenzebenen in den zehn Richtungen erfüllen, und mit freudigen Augen beobachten sie alle fühlenden Wesen am Nachthimmel und betrachten die Verdienste, die sie sich durch ihr anfängliches Streben nach Erleuchtung, die unzähligen Vollkommenheiten (Paramitas) und die aufeinanderfolgenden Zyklen von Geburt und Tod erworben haben, begegnen tugendhaften Lehrern, treffen Buddhas, hören und bewahren den wahren Dharma, praktizieren den Bodhisattva-Pfad, erreichen Samadhi und erblicken nacheinander alle Buddhas.In jedem Kalpa und in jedem Äon der aufeinanderfolgenden Stufen der Tathagatas erlangt man reine Weisheit, indem man tief in die Welt des Dharma eindringt und die fühlenden Wesen beobachtet. Im Wissen, dass fühlende Wesen hier sterben und dort wiedergeboren werden, erlangt man reines himmlisches Hören und vernimmt alle Klänge nacheinander. Man erkennt die Gedanken anderer und versteht die Gedanken der fühlenden Wesen nacheinander. Man besitzt ungebundene übernatürliche Kräfte und erfüllt frei die zehn Himmelsrichtungen nacheinander. Man erreicht die aufeinanderfolgenden Dharma-Tore aller Bodhisattvas und versteht schließlich den Ozean der Bodhisattva-Dharma-Tore. Bodhisattva-Freiheit, Bodhisattva-Fleiß, Bodhisattva, der den rechten Pfad erreicht, frei vom Gedanken an die Wiedergeburt als fühlendes Wesen. Der Gedanke des Bodhisattva, die höchsten und reinen Verdienste des Bodhisattva und alle derartigen Verdienste. Sein manifestierter Körper, gleich Wolken, offenbart sich den fühlenden Wesen und erklärt, offenbart und erläutert durch vielfältige Klänge: das Rauschen des Windrads, das Rauschen des Wasserrads, das Knistern der Flammen, das Rauschen des Ozeans, das Beben der Erde, das Aneinanderprallen der Berge, das Beben himmlischer Städte, das Rauschen himmlischer Schätze, die Klänge aller Götter, die Klänge des Drachenkönigs, des Yaksha-Königs, des Gandharva-Königs, des Asura-Königs, des Garuda-Königs und des Kinnara-Königs. Die Stimmen König Mahoragas, die Stimmen menschlicher Könige, die Stimmen Brahmas, die Stimmen singender himmlischer Jungfrauen, die Stimmen himmlischer Musik, die Stimme des Mani-Juwelenkönigs, die Stimme des Tathagata, die Stimmen der Bodhisattvas, die Stimmen der Emanationen des Tathagata. Mit diesen vielfältigen Stimmen verkünden sie allen fühlenden Wesen die Lehre und sehen freudig die Verdienste aller Wesen seit ihrem anfänglichen Streben nach Erleuchtung. | |||
Wenn jeder ihrer Körper diese Lehre verkündet, werden in jedem Augenblick und in jeder Richtung unzählige Buddha-Welten geschmückt und gereinigt. Unzählige fühlende Wesen werden vom Leiden der üblen Pfade befreit. Unzählige fühlende Wesen erlangen himmlische Freude. Unzählige fühlende Wesen durchqueren das Meer von Geburt und Tod. Unzählige fühlende Wesen beschreiten die Pfade der Sravakas und Pratyekabuddhas. Unzählige fühlende Wesen erlangen das unvorstellbar freudige Banner der Bodhisattva-Lehre der Befreiung. In jedem Augenblick verweilen unzählige fühlende Wesen auf dem Pfad des Tathagata. | |||
Zu jener Zeit sah und hörte der junge Sudhana all die oben beschriebenen außergewöhnlichen Ereignisse. Er betrachtete und beobachtete sie mit rechter Achtsamkeit, tief versunken in Samadhi und Weisheit in Gleichmut. Warum? Weil er zuvor mit jenem Yadaka gereist war, weil er unter dem Schutz Buddhas stand, weil er unvorstellbare Wurzeln der Tugend entwickelt hatte, weil er die Wurzeln eines Bodhisattva besaß, weil er in Buddhas Familie hineingeboren war, weil er die Kraft eines guten Lehrers empfangen hatte, weil er die göttliche Kraft aller Buddhas, die Kraft des ursprünglichen Gelübdes des Buddha Vairocana in sich trug, weil seine Wurzeln der Tugend gereift waren und weil er würdig war, die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra zu empfangen. Da erlangte Sudhana den Ozean des reinen Lichts und der Freude eines Bodhisattva, die Kraft aller Tathagatas der zehn Himmelsrichtungen und das Dharma-Tor des Banners der reinen Freude jenes Yadaka. Er faltete daraufhin ehrfürchtig die Hände und pries jenen Yadaka in Versen: | |||
Nachdem er unzählige Äonen lang den höchsten Dharma studiert hatte | |||
Sie manifestieren wundersame Formen entsprechend den Bedürfnissen derer, die sie empfangen. | |||
In Kenntnis der Unwissenheit, der Verblendung und der Verwirrung aller empfindungsfähigen Wesen | |||
Verschiedene Methoden und Mittel zur Befreiung empfindungsfähiger Wesen | |||
Der reine und wundersame Dharma-Körper löscht die Hitze der Leiden aus. | |||
Die Existenz zweier Dinge dient dem Zweck, alle empfindungsfähigen Wesen zu transformieren. | |||
Das Yin und alle Reiche sind völlig ungebunden. | |||
Er besitzt sowohl eine physische Form als auch einen spirituellen Körper, um alle Wesen zu befreien. | |||
Das Meer von Geburt und Tod überwinden, ohne an inneren oder äußeren Gesetzen festzuhalten | |||
Das Licht klarer Weisheit erstrahlt auf alle. | |||
Ein freudiger Blick ohne Anhaftung beseitigt alle Lügen. | |||
Empfindungsfähige Wesen sind glücklich, in dieser Welt zu sein, dank der Kraft der Lehren Buddhas. | |||
Ungehinderte Samadhi-Kraft – in jeder Pore | |||
Opfergaben verschiedener Emanationen an die Buddhas der zehn Richtungen | |||
In jedem Gedanken entspringen die zweckmäßigen Mittel aller Buddhas. | |||
Um das gesamte höchste Dharma aller fühlenden Wesen zu umfassen | |||
Betrachte den majestätischen Körper aller Wesen im Ozean des Karmas. | |||
Der Dharma spricht ungehindert und reinigt so alle Wesen. | |||
Sein Erscheinungsbild ist würdevoll und majestätisch, wie das von Samantabhadra. | |||
Unzählige Körper manifestieren sich, entsprechend denen, die transformiert werden sollen. | |||
Nachdem Sudhana seinen Lobgesang beendet hatte, fragte er die Götter: „Wie lange ist es her, dass ihr den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erweckt habt? Wie lange ist es her, dass ihr dieses Dharma erlangt habt?“ Die Götter antworteten in Versen. | |||
Ich erinnere mich an unzählige vergangene Leben und Kalpas | |||
Zu jener Zeit gab es ein Kalpa namens Stiller Klang. | |||
Es gibt ein berühmtes Parfüm, dessen König die Weisheit ist. | |||
1,2 Milliarden Hunderttausend Nayutas | |||
Der reine und wundersame Körper dieses heiligen Chakravartin-Königs | |||
Die zweiunddreißig Hauptmerkmale und achtzig Nebenmerkmale eines majestätischen und würdevollen Erscheinungsbildes. | |||
Der wundervolle Körper ist rein und wird in Jambudvipa-Gold aufbewahrt. | |||
Das Licht erleuchtet alles, und du wanderst frei in der Leere. | |||
Dieser König hatte tausend Söhne, tapfer und rechtschaffen. | |||
Die Minister besaßen die Weisheit von hundert Millionen, alle waren weise und tugendhaft. | |||
Die Konkubinen waren ebenso würdevoll und majestätisch wie die Himmlische Kaiserin. | |||
Mit einem mitfühlenden und gütigen Herzen bringe ich dies dem König dar. | |||
Dieser heilige Weltherrscher regiert stets nach gerechtem Recht. | |||
Herrsche über alle Berge und die vier Kontinente | |||
Ich war damals ein kostbares Mädchen mit reinem Brahma-Klang. | |||
Von seinem Körper ging ein goldenes Licht aus, das einen Radius von vierzigtausend Meilen erhellte. | |||
Die Sonne war untergegangen, und die Nacht war ruhig und still. | |||
Zu dieser Zeit erschienen glückverheißende Vorzeichen und gute Träume. | |||
Da Buddha in der Welt erscheint, wird er der Ozean des Verdienstes genannt. | |||
Die Kraft der Freiheit, die alle zehn Richtungen durchdringt, manifestiert sich. | |||
Der unermessliche Ozean des Lichts umfasst alle Phänomene. | |||
Der grenzenlose und freie Körper erfüllt die zehn Richtungen. | |||
Die sechs Bewegungen der Erde erzeugen naturgemäß wunderbare Klänge. | |||
Das Erscheinen des Tathagata bringt allen Wesen, Göttern wie Menschen, Freude. | |||
Aus jeder Pore quillt ein Ozean von Buddhas Manifestationen hervor. | |||
Die Verkündigung des Dharma unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller zehn Himmelsrichtungen | |||
Ich träumte von der Macht einer solchen Selbstbefreiung. | |||
Als er den tiefgründigen und wunderbaren Dharma hörte, wurde sein Herz mit großer Freude erfüllt. | |||
Zehntausend Nächte himmlischer Wesen füllten die Leere. | |||
Lob sei dem Tathagata, der beim Hören dieser Worte sogleich die Erleuchtung erlangte. | |||
Der Himmel sprach zu mir: „Kluge Frau, steh schnell auf!“ | |||
Der Buddha ist in eurem Land auferstanden, und ihr werdet ein großes Unglück erleben. | |||
Beim Hören dieses Geräusches stellt sich Freude ein und klares Licht erscheint. | |||
Beobachten Sie, woher der Königsbaum des Tempels stammt | |||
Manchmal erscheint der Körper des Tathagata wie der eines Königs auf einem Schatzberg. | |||
Aus jeder Pore strahlt ein unermessliches Meer aus Licht. | |||
Als er die befreiende Kraft Buddhas sah, war sein Herz von großer Freude erfüllt. | |||
Ich gelobe hiermit, diese Tugend zu erlangen. | |||
Ich hatte oft das Gefühl, dass der große König all seinen Verwandten seinen Segen zukommen ließ. | |||
Beim Anblick des Lichts Buddhas ist meine Freude grenzenlos. | |||
Ich war unzählige Male mit diesem König zusammen. | |||
Die vier Soldatentypen, einschließlich ihres Gefolges, begaben sich zum Wohnort Buddhas. | |||
Ich werde diesem Tathagata im Alter von zwanzigtausend Jahren Opfergaben darbringen. | |||
Ich werde alle Schätze der sieben Schätze und der vier Kontinente verschenken. | |||
Der Tathagata spricht das Sutra des universellen Verdienstes | |||
Der unermessliche Ozean der Gelübde, feierlich und majestätisch, antwortet auf die Bedürfnisse aller fühlenden Wesen. | |||
Ich schwöre, in meinem nächsten Leben als Nachthimmel wiedergeboren zu werden. | |||
Von ihnen sollte man sich fernhalten, wenn man einem lasterhaften Lebensstil anhängt. | |||
Zu dieser Zeit erzeugte ich zum ersten Mal das höchste Bodhicitta. | |||
Inmitten von Leben und Tod gab es niemals Vergessen. | |||
Von da an Almosen an zehn Milliarden Nayutas von Buddhas zu spenden | |||
Glückseligkeit genießend im Meer von Geburt und Tod, zum Wohle aller fühlenden Wesen. | |||
Der Ozean der Verdienste des ersten Buddha und die Lampe des Verdienstes | |||
Der dritte Juwelenbanner-Buddha, die vierte Weisheit des Raumes | |||
Die fünfte Lotus-Schatzkammer, der sechste ungehinderte Klangmond | |||
Die Siebte Dharma-Mondkönig-Acht-Vollkommene-Weisheitslampe | |||
Der neunte Juwelenflammenbuddha, der höchste Deva und Mensch | |||
Ich habe der zehnten Klangtransformation Opfergaben dargebracht. | |||
Somit zehn Milliarden Nayutas von Buddhas | |||
Noch immer fehlt ihm die Weisheit, das Meer von Geburt und Tod wirklich zu verstehen. | |||
Anschließend ereignete sich eine weitere Katastrophe, die den Namen Himmlischer Wundersieg erhielt. | |||
Die weltberühmten Fünfhundert Buddhas des Kostbaren Lichts erscheinen in der Welt | |||
Der zweite klare Tag des ersten Vollmonds im Monat Buddha | |||
Der dritte Buddha des Lichts, der König des Berges Sumeru | |||
Fünftes Huayan-Meer, Sechstes Weisheitsmeer | |||
Der siebte Dipankara-Buddha und der achte Deva des Schatzhauses der himmlischen Tugend. | |||
Neun leuchtende Königsbanner, zehnter König der universellen Weisheit | |||
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Aus den fünf Aggregaten der Nicht-Freude entsteht der Gedanke an Freude, der nicht aus den fünf Aggregaten der Freude abgeleitet ist. | |||
Anschließend erklang wieder der feierliche Gesang des Namens des Kalpa. | |||
Zu jener Zeit gab es eine weltberühmte Lotuslampenwolke. | |||
Dort gibt es unzählige Buddhas und ihre großen Gefolgschaften. | |||
Ich habe alle Opfergaben dargebracht, den wahren Dharma gehört und bewahrt. | |||
Der erste Buddha-Juwelenberg Sumeru, der zweite Ozean des Verdienstes | |||
Der vierte Dharma des Sumeru-Banners des Dharma-Reichs | |||
Der fünfte Dharma-Banner-Buddha und der sechste Dharma-Boden-Buddha | |||
Der siebte Buddha der Dharma-Kraft, der achte Buddha der Weisheit der Leerheit | |||
Neunter Berg der strahlenden Flamme, zehnter Berg der Erleuchtung | |||
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Der wahre und letztendliche Ozean aller Dharmas ist noch nicht vollständig verstanden. | |||
Die nächste Katastrophe trägt den Namen „Freudige Tugend“. | |||
Zu jener Zeit gab es eine Welt namens Banner of Merit. | |||
Dieses Kalpa hatte achtzig Nayutas von Buddhas. | |||
Den herausragendsten werden unermessliche Gaben dargebracht. | |||
Erster König des trockenen Dharma, Zweiter König des Lebensbaums | |||
Der vier juwelenäugige Buddha der drei Verdienste des Berges Sumeru | |||
Die fünfte Vairocana, die sechs leuchtenden Verzierungen | |||
Der siebte Dharma, der siegreiche Buddha, die achte strahlende und reine Tugend | |||
Der neunte Herr der Welt und der zehnte Dharma-König | |||
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Ich habe noch nicht die tiefgründige Weisheit erlangt, um den Ozean des Dharma-Reiches zu durchdringen. | |||
Im Anschluss daran folgte ein weiteres Kalpa namens Stille Weisheit. | |||
Zu jener Zeit gab es einen weltberühmten Pu Guangmingyun | |||
Tausend Buddhas erscheinen auf der Welt, ihre unermesslichen Tugenden und ihre Pracht sind großartig. | |||
Durch die Beseitigung von Leiden und Verunreinigungen werden alle Wesen gereinigt. | |||
Der Name des ersten Buddha ist unstrittig; der Name des zweiten ist unhinterfragt. | |||
Das Licht der drei Reiche und die vier Könige aller Lampen | |||
Am Tag der sechsten Rückkehr zum Turm der Fünf Ältesten | |||
Die Lampe der vollkommenen Geduld und die Lampe der acht vollständigen Übungen | |||
Neun helle Meere, zehn helle Könige | |||
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Ich verstehe immer noch nicht den wahren Dharma und reise durch alle Welten. | |||
Die nächste Katastrophe wurde Weihrauch- und Lampenwolke genannt. | |||
Zu jener Zeit gab es eine Welt namens Reine Heimat. | |||
Hundert Millionen Buddhas erscheinen auf der Welt, um alle Zeitalter zu reinigen. | |||
Ich habe alle Lehren dieses Buddha gehört und befolgt. | |||
Der erste Buddha war unermesslich, der zweite Buddha war der Ozean des Dharma. | |||
Der dritte mutige König und die vier verdienstvollen Dharma-Könige | |||
Die fünfte siegreiche Dharma-Wolke, der sechste Buddha der Himmelskrone | |||
Der siebte Weisheitsflammen-Buddha, der achte Leere-Klang | |||
Die neunte Stufe des Sieges führt zur zehnten Stufe wundersamer Tugend und Erleuchtung. | |||
Das Darbringen von Opfergaben an diese Buddhas hat den Achtfachen Pfad bereits vollbracht. | |||
Das nächste Kalpa trägt den Namen Hell und Fest. | |||
Zu jener Zeit existierte eine Welt namens König Ratnaketu. | |||
Fünfhundert Buddhas erschienen auf der Welt, und so weiter, die Tathagatas usw. | |||
Ich habe alle Opfergaben im Streben nach dem ungehinderten Dharma dargebracht. | |||
Der zweite ruhige Klang der vollkommenen Tugend des ersten Buddha | |||
Der dritte Verdienst-Ozean, der vierte Sonnenkönig-Buddha | |||
Der fünfte Verdienstkönig und die sechste Sumeru-Form | |||
Der siebte Dharma-König Buddha und der achte Verdienstkönig | |||
Neunter Berg Sumeru, zehnter König des Lichts | |||
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Ich habe alle höchsten Pfade gründlich gereinigt. | |||
Er hat die vollständige und tiefgründige Dharma-Ertragenheit noch nicht erlangt. | |||
Anschließend wird es eine weitere Katastrophe geben, die der siegreiche Herr genannt wird. | |||
Zu jener Zeit gab es ein weltberühmtes, stummes Geräusch. | |||
Achtzig Nayutas von Buddhas entstanden und erschienen in der Welt. | |||
Ich habe all meine Gaben demjenigen dargebracht, der auf dem Pfad der Erleuchtung ist. | |||
Der erste Buddha heißt Huaju, der zweite Haizang Buddha. | |||
Das dritte Verdienst beginnt am vierten Tag des Monats Zhouluo. | |||
Die fünfte Mani-Schatzkammer, der sechste Buddha des Goldenen Berges | |||
Das siebte Juwelen-Buddha-Treffen, das achte Banner der Stille | |||
Der neunte Dharma-Banner-Buddha und der zehnte Weisheitskönig-Buddha | |||
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Im Anschluss daran wird ein weiteres Kalpa namens „Die Tausend Verdienste“ folgen. | |||
Zu jener Zeit gab es eine weltberühmte, wohlwollende Bannerlampe. | |||
Sechshundert Millionen Nayutas von Buddhas entstanden und erschienen auf der Welt. | |||
Ich habe allen diesen Tathagatas Opfergaben dargebracht. | |||
Das erste Banner der Ruhe Buddhas und das zweite Banner der Weisheit | |||
Der Buddha der dreihundert Lampen, der Wolkenkönig der vier Verdienste | |||
Die sechste strahlende Sonne des Königs der Stille und des Lichts | |||
Der siebte Buddha der Lampe des Dharma und der achte Buddha der Flamme des Lichts | |||
Die zehnte Weisheitslampe aus dem Schatz der neun Himmel des Verdienstes | |||
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Bevor man durch die Praxis der Nichtgeburt die höchste Erkenntnis des Ozeans aller Dharmas erlangt, muss man zuerst die Geduld des Nicht-Wiedergeborenseins erlangen. | |||
Darauf folgte ein weiteres Kalpa namens Asanga, das mit Pracht und Herrlichkeit geschmückt war. | |||
Zu jener Zeit gab es ein weltberühmtes Wesen namens Unendliches Siegeslicht. | |||
Zu jener Zeit erschienen 36 Nayuta-Buddhas. | |||
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht. | |||
Erstes Verdienst, der Berg Sumeru, zweites Verdienst, der Geist | |||
Die dritte glorreiche Weisheit und der vierte glorreiche Schatz | |||
Die fünf Dharma-Klänge und die sechs Dharma-Klänge | |||
Die siebte Transformation des Klangs, der achte Ozean des Verdienstes | |||
Neun Verdienst-Seelaternen und Zehntes Verdienstbanner | |||
Ich bin allen diesen Tathagatas begegnet. | |||
Als das Banner des Buddha der Verdienste in der Welt erschien | |||
Ich bringe Opfergaben dem Allerhöchsten dar, der Gottheit des Verdienstes. | |||
Dann sprach der Buddha zu mir von dem großartigen Ozean der Gelübde. | |||
Alles kann durch die Kraft der Dharani-Rezitation empfangen und aufrechterhalten werden. | |||
Ich erreichte den Zustand des Samadhi Dharani der klaren Augen. | |||
In jedem einzelnen Gedanken kann man den unermesslichen Ozean erkennen. | |||
Der große Schatz des Mitgefühls der Geburt: Tiefgründige und günstige Wolken | |||
Ein Geist, so rein wie der leere Raum, empfängt die Kraft aller Buddhas. | |||
Beobachte die Beständigkeit, die Glückseligkeit, das Selbst, die Reinheit und die Illusion aller empfindungsfähigen Wesen. | |||
Unwissenheit verschleiert Leiden und führt zu Lügen. | |||
Unzählige böse Taten wie falsche Ansichten und Gier | |||
Sie werden in allen Existenzebenen unheilsame Vergeltung erfahren. | |||
Verschiedene karmische Wiedergeburten in allen Bereichen | |||
Geburt, Alter, Krankheit, Tod und unzählige andere Leiden und Qualen. | |||
Ich hege das höchste Bestreben, allen fühlenden Wesen Frieden und Glück zu bringen. | |||
Möge die Kraft des Tathagata, die von allen Buddhas vervollkommnet wird, erlangt werden. | |||
Die Erfüllung des großen Gelübdes: Wolken, die alle Buddhas wahrnehmen | |||
Wer den rechten Weg beschreitet, bringt alle Tugenden hervor. | |||
Ich habe immer nach grenzenlosem Verdienst gestrebt. | |||
Die Vollkommenheit des Dharma durchdringt alle Existenzebenen. | |||
Zu jener Zeit erlangte ich, ein Schüler Buddhas, die Praxis des Samantabhadra. | |||
Die tiefgründige Dharma-Ebene umfasst alle Dharmas. | |||
Der Ozean zweckmäßiger Mittel für alle Zeiten | |||
Durch ungehinderte Übung erlangt ein Gedanke Buddha-Weisheit. | |||
Guter Mann, der weise Weltherrscher jener Zeit – war er nicht ein gewöhnlicher Mensch? Er war Manjushri, der Jüngling. Er führte die Linie des Weltherrschers, die Linie Buddhas, fort und sicherte so ihre Kontinuität. Die weise und tugendhafte Königin jener Zeit war ich selbst. Derjenige, der mich im Nachthimmel erweckte, war eine Transformation des Bodhisattva Samantabhadra. Damals erlangte ich zum ersten Mal das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Nachdem ich das Bodhicitta erlangt hatte, verfiel ich unzählige Äonen lang nicht den Pfaden des Bösen, sondern wurde immer wieder als Deva geboren, sah alle Buddhas, sogar den Buddha des Verdienstes, und erlangte dieses Dharma-Tor des Lichts und der Freude. Nachdem ich dieses Dharma-Tor erlangt hatte, half und befreite ich unzählige fühlende Wesen. | |||
Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor. In jedem Gedanken besuchen die großen Bodhisattvas alle Buddhas und vollenden so den Ozean der Hingabe. In jedem Gedanken erfüllen sie alle Ozeane großer Gelübde. In jedem Gedanken gebären sie alle Praktiken der Bodhisattvas in zukünftigen Zeitaltern. In jeder Bodhisattva-Praxis gebären sie Körper, die den Staubpartikeln aller Buddha-Welten gleich sind. Jeder einzelne seiner Körper erfüllt den Ozean aller Dharma-Bereiche. In jedem Dharma-Bereich manifestiert er alle Buddha-Welten und zeigt die Bodhisattva-Praktiken, wie es ihnen angemessen ist. In jeder Buddha-Welt umfasst er letztlich den Ozean der Buddhas, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten. Vor jedem Buddha besitzt er letztlich die freie und ungehinderte göttliche Kraft des Tathagata, die alle Dharma-Bereiche umfasst. Vor jedem Tathagata unterscheidet er die Bodhisattva-Praktiken vergangener Kalpas. Vor jedem Tathagata schützt und erhält er alle Dharma-Räder und umfasst letztlich den Ozean der wirksamen Mittel der Tathagatas der drei Zeiten. Wie kann ich seine verdienstvollen Praktiken erkennen und beschreiben? Guter Mann, unter diesen Buddhas befindet sich eine Nachtgottheit namens Wunderbarer Tugendbeschützer aller Wesen. Geh zu ihr und frage: „Wie erlernt, vervollkommnet und reinigt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praktiken?“ | |||
Daraufhin verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll, betrachtete die Füße der Nachtgottheit mit freudigen Augen und ging fort. | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit den Dharma des Universellen Lichts und des Banners der Freude. Er erforschte und offenbarte ihn tiefgründig und umfassend. Den Lehren seines tugendhaften Lehrers folgend, suchte er ungeteilt nach diesem, sein Körper und Geist in Harmonie mit ihm. Er reiste weit und breit, um den tugendhaften Lehrer zu finden und dessen Weg zu ergründen. Durch mutige und fleißige Bemühungen begegnete er ihm schließlich. Gemeinsam mit dem tugendhaften Lehrer entwickelte er alle Wurzeln der Tugend und vollbrachte tiefgründige und wundersame Mittel. Durch die Geburt des tugendhaften Lehrers nährte er alle Wurzeln der Tugend und legte große Gelübde ab. In allen Zeitaltern würde er niemals von dem tugendhaften Lehrer getrennt sein und zur Wohnstätte des tugendhaften und mitfühlenden Beschützers aller fühlenden Wesen eingehen. Zu jener Zeit offenbarte Sudhana, der Knabe des Nachthimmels, die Lehren der Bodhisattvas und die Sphäre des gesamten weltlichen Dharma. Sein Körper war mit glückverheißenden Zeichen geschmückt, und aus dem weißen Haar zwischen seinen Augenbrauen strahlte ein helles Licht, das den Namen „Fassende Lampe der universellen Weisheit – Reines Banner“ trug. Mit unermesslichem Licht als Gefolge erleuchtete er alle Welten. Nachdem er sie erleuchtet hatte, drang das Licht in Sudhanas Krone ein und erfüllte seinen Körper. Zu jener Zeit erreichte Sudhana das Samadhi der Reinheit und Vollkommenheit der Bodhisattvas. In diesem Zustand konnte er alle Staubpartikel von Erde, Wasser, Feuer, Wind, Edelsteinen und Duftstoffen wahrnehmen. Vajra-Staub, Mani-Staub, Feinstaub, Staub aller Verzierungen, Staub aller Reiche – in jedem einzelnen dieser Staubpartikel sieht man die Entstehung und den Verfall von Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel der Buddha-Welten; Windräder, Wasserräder, Vajra-Räder, Erdräder; Verschiedene Verzierungen umgeben Berge; unermessliche Ozeane, Paläste der Götter; verschiedene Juwelenbäume, vielfältige Verzierungen; Paläste der Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen, Nichtmenschen und anderer Wesen; die Hölle, hungrige Geister, Tiere, die Wohnstätte Yamas; man sieht alle Wesen der fünf Daseinsbereiche hier sterben und dort wiedergeboren werden; man unterscheidet und versteht diese Welten; manche Welten sind rein, manche unrein, manche Welten sind in ihrem Ziel rein, manche Welten sind in ihrem Ziel unrein, manche Welten sind rein und unrein, manche Welten sind unrein und rein, manche Welten sind in alle Richtungen rein, manche Welten sind flach und aufrecht, manche Welten sind gedrungen, manche Welten sind quadratisch. In all diesen Welten, in all ihren Zielen, sieht man den Nachthimmel. Zu jeder Zeit erscheint Er vor allen fühlenden Wesen und befreit sie nach ihren Bedürfnissen: Er beseitigt die Qualen der Höllenwesen; er beseitigt die Furcht vor Schaden bei den Tieren; er nimmt den hungrigen Geistern das Leiden von Hunger und Durst; er beseitigt alle Furcht bei den Drachen; er beseitigt das Leiden der Begierdenwelt bei den fühlenden Wesen; er nimmt den Menschen die Furcht vor der Dunkelheit. Er beseitigt auch die Angst vor dem Nicht-Leben, die Angst vor einem schlechten Ruf, die Angst, Teil der Masse zu sein, die Angst vor den bösen Pfaden, die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem Verlust guter Wurzeln, die Angst vor dem Verlust von Bodhicitta, die Angst vor dem Umgang mit schlechten Lehrern, die Angst vor dem Verlust guter Lehrer, die Angst vor den Stufen des Arhat-Seins und des Pratyekabuddha-Seins, die Angst vor Geburt und Tod, die Angst vor Meinungsverschiedenheiten, die Angst vor einer unzeitgemäßen Geburt, die Angst vor der Geburt in eine schlechte Familie, die Angst vor bösen Taten, die Angst vor karmischen Hindernissen, die Angst vor Leiden, die Angst vor Vergeltung, die Angst vor jeglicher Anhaftung und die Angst vor jeglicher Bindung. Er löscht all diese Ängste aus. Darüber hinaus lehrt und wandelt Er alle fühlenden Wesen der vier Arten der Geburt: jene, die aus Eiern, aus dem Mutterleib, aus Feuchtigkeit, durch Verwandlung, jene mit und ohne Form, jene mit und ohne Gedanken sowie jene, die weder mit noch ohne Gedanken geboren sind. Er erscheint ihnen beständig, um sie zu lehren und zu wandeln. Dies geschieht aufgrund der Kraft seiner großen Gelübde, der Kraft des Bodhisattva-Samadhi, der Kraft seines gesamten leuchtenden Verständnisses, der Kraft der Praxis des Samantabhadra Bodhisattva, der Kraft des Ozeans großen Mitgefühls, der Leben schenkt, der Kraft ungetrübten großen Mitgefühls, das alle fühlenden Wesen umfasst, der Kraft, allen fühlenden Wesen Frieden und Glück zu bringen, der Kraft, alle fühlenden Wesen zu umarmen, der Kraft, die Dharma-Tore des Bodhisattva-Zustands der Freiheit tief zu durchdringen, der Kraft, in allen Buddha-Ländern zur Zierde und Reinigung zu erscheinen, der Kraft der Weisheit und Erleuchtung in allen Dharmas, der Kraft der Verehrung und der Opfergaben an alle Buddhas, der Kraft, den wahren Dharma in allen Buddha-Dharmas zu schützen, der Kraft, fühlende Wesen im Ozean ihrer Geister zu befreien, der Kraft, die Fähigkeiten aller fühlenden Wesen zu zähmen, der Kraft, Hindernisse zu beseitigen und Reinheit zu erlangen. Im Ozean der Sehnsucht aller fühlenden Wesen und in der Kraft, das Licht allwissender Weisheit in der Dunkelheit der Unwissenheit aller fühlenden Wesen hervorzubringen. | |||
In diesem Augenblick, als Sudhana die unvorstellbare Macht des Bodhisattva in seinem Zustand der Freiheit in allen Welten sah, wie er alle fühlenden Wesen lehrte und alle Dharma-Tore des Bodhisattva vollendete, wurde er von unermesslicher Freude erfüllt. Er neigte sein Haupt und huldigte seinen Füßen, indem er ehrfurchtsvoll die Hände faltete. Er verharrte auf einer Seite und beobachtete den Bodhisattva mit ungeteilter Konzentration. In diesem Augenblick legte der Bodhisattva seinen prächtig geschmückten Körper ab. Die Gestalt des Nachthimmels erschien. Und ohne die Kraft des freien Geistes aufzugeben, sprach Sudhana in Versen. | |||
Sudhana faltete die Hände und verharrte in stiller Kontemplation ohne jegliche Müdigkeit. | |||
Als er die unermessliche göttliche Macht sah, war er überglücklich. | |||
Ich sah Ihr ehrwürdiges und würdevolles Aussehen. | |||
Rein wie die Leere, nichts kann es zerstören. | |||
Das von ihm ausgesandte höchste Licht ist so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern. | |||
Verschiedene subtile Farben leuchten universell in alle Richtungen. | |||
Jede Pore strahlt Licht aus und erleuchtet so alle Lebewesen. | |||
Am Bright End wurde nacheinander eine kostbare Lotusblume geboren. | |||
Er erschien in China, um das Leid aller Wesen zu beseitigen. | |||
Duft und Licht durchdringen alle zehn Himmelsrichtungen. | |||
Regen unermesslicher Wolken, dargebracht den höchsten Wesen. | |||
Es strahlt grenzenloses, kostbares Licht aus, so hell wie der Berg Sumeru. | |||
Alle Wesen erleuchten und die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben | |||
Der Mund strahlt reines Licht aus, wie eine unermessliche Sonne. | |||
Das grenzenlose Reich von Vairocana erstrahlt. | |||
Augen, die mit reinem Licht leuchten, wie der grenzenlose Mond. | |||
Erleuchte alle Lebewesen und vertreibe die Unwissenheit. | |||
Alle Wesen von wundersamer Gestalt werden im Ozean geboren. | |||
Alle Existenzebenen erfüllend und Wesen aus dem Ozean des Samsara befreiend. | |||
Der reine und subtile Körper sieht alles. | |||
Halte dich fern von Wasser, Feuer, Dieben und allen anderen Schwierigkeiten. | |||
Ich freue mich sehr darüber, festzustellen, dass der Himmel mich angewiesen hat, zum Ort des Ehrwürdigen zu gehen. | |||
Als ich die weiße Urne des Ehrwürdigen sah, die klares Licht ausstrahlte | |||
Die zehn Himmelsrichtungen werden erleuchtet und alle Dunkelheit vertrieben. | |||
Die Kraft der Selbstmanifestation dringt von oben in meinen Kopf ein. | |||
Licht drang in meinen Körper ein, und mein ganzer Körper fühlte sich weich und voller Freude an. | |||
Dann erreicht man den Zustand der Reinheit und sieht alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen. | |||
Fähigkeit, alle Staubpartikel zu unterscheiden und zu erkennen. | |||
In jedem Staubkorn kann man die Buddha-Länder der zehn Himmelsrichtungen erkennen. | |||
Es mag reine Welten oder unreine Reiche geben. | |||
Wesen in einer unreinen Welt leiden unter allen Arten von Schmerzen | |||
Weil Wesen in einer unreinen Welt leiden. | |||
Er manifestiert die Bilder der drei Fahrzeuge, um sie zu retten. | |||
Das Reine Buddha-Land ist mit unermesslichen Juwelen geschmückt. | |||
Alle Buddhas und großen Bodhisattvas erfreuen sich unaufhörlich daran, in dieser Welt zu weilen. | |||
Reine Landschaften sind überall zu sehen, in jedem Staubkorn. | |||
Vairocana reinigte dieses Land über unzählige Äonen hinweg. | |||
In allen Buddha-Ländern sitzt er unter dem Bodhi-Baum. | |||
Erlange die vollkommene Erleuchtung und drehe das Rad des reinen Dharma. | |||
Ich sah den Deva der wunderbaren Tugend in jenes reine und herrliche Land gehen. | |||
Alle Tathagatas bringen ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. | |||
</poem></div></div> | |||
== 54 34.10 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 60 Kap. 34.10 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
<poem> | |||
</poem></div></div> | |||
== 55 34.11 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 55 Kap. 34.11 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
<poem> | |||
Zu jener Zeit folgte Sudhana mit rechter Achtsamkeit und Unterscheidungsvermögen dem rechten Pfad und kultivierte den Dharma unermesslicher Freude und Schönheit. Er begab sich zum Ort der Nachtgottheit, die alle Städte wundersamer Tugend beschützt. Er sah die Nachtgottheit auf einem juwelenbesetzten Löwenthron in einem Palast sitzen, der alles erleuchtet, umgeben von unzähligen himmlischen Gefolgschaften. Ihr Körper erschien in alle Richtungen, verkörperte die Formen aller fühlenden Wesen, manifestierte sich vor allen fühlenden Wesen, verkörperte die ungebundene Form aller fühlenden Wesen, verkörperte die höchste Form aller fühlenden Wesen, verkörperte die Form, die alle fühlenden Wesen führt und lehrt, verkörperte die Form, die durch die zehn Richtungen reist, verkörperte die Form, die sich schließlich als Buddha manifestiert, verkörperte die Form, die letztendlich lehrt und alle fühlenden Wesen unterweist. Als Sudhana diese Form sah, wurde er von unermesslicher Freude erfüllt. Er neigte den Kopf und warf sich zu Füßen nieder, umrundete sie unzählige Male. Ehrfürchtig faltete er die Hände und trat zur Seite. Zu der Gottheit sprach er: „Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet, um allen Wesen zu helfen, wie er sie mit dem höchsten Dharma vereint und wie er dem Karma des Tathagata folgt, um dem Dharma-König näherzukommen.“ Da sprach die Nachtgottheit zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet!“ O Sohn Buddhas, um aller fühlenden Wesen willen, erkundigst du dich nach dem Pfad des Bodhisattva: Alle Buddha-Welten schmücken und reinigen, allen Buddhas Opfergaben darbringen, in allen Zeitaltern weilen, alle fühlenden Wesen erlösen, alle Tathagata-Linien beschützen, letztlich den gleichen Geist des Ozeans aller Dharma-Bereiche in den zehn Richtungen erlangen, alles erfüllen, das von allen Buddhas gedrehte Dharma-Rad vollständig hören und aufrechterhalten und den süßen Tau des Dharma nach ihren Bedürfnissen herabregnen lassen. Erkundige dich nach dem Pfad des Bodhisattva: Guter Mann, ich habe bereits die tiefgründigen und wundersamen Tugenden des Dharma des freien und ungehinderten Klangs vollbracht. Daher, Sohn Buddhas, bin ich der höchste Dharma-Lehrer, frei von jeglichem Hindernis, frei von Anhaftung an irgendeinen Dharma, der alle Dharma-Schätze des Tathagata erkennt, in dessen großem Mitgefühl verweilt, alle fühlenden Wesen im Bodhicitta verankert, alle Vorteile erlangt, ohne den Bodhicitta aufzugeben, alle Wurzeln der Güte nährt, der Meister, der alle fühlenden Wesen zähmt, den Pfad der allwissenden Weisheit für alle fühlenden Wesen eröffnet, die strahlende Sonne in allen Welten ist, die die unermesslichen Wurzeln der Güte aller fühlenden Wesen erleuchtet, alle fühlenden Wesen mit gleichem Geist betrachtet und niemals eines vergisst. O Sohn Buddhas, ich halte das Weitergeben des Dharma stets für meine höchste Tugend und kultiviere und nähre den reinen Dharma. Mein allwissender Geist ist fest und unerschütterlich wie ein unzerstörbarer Diamant. Mein Geist ruht beständig auf der Kraft des Buddha, der Kraft Maras und der Kraft tugendhafter Lehrer. Mein Geist überwindet alle Berge karmischer Hindernisse. Mein Geist ist fähig, ungeteilt nach den Ursachen allwissender Weisheit, dem ungehinderten Dharma-Tor und allumfassender Weisheit zu streben. O Sohn des Buddha, mit solcher Weisheit und solchem Licht reinige ich alle fühlenden Wesen und schenke ihnen unermesslich tugendhaften Dharma. Weiterhin, o Sohn des Buddha, betrachte ich die Dharma-Welt mit zehn Praktiken, die sie umfassen und durchdringen. Welche sind diese zehn? Sie sind: zu wissen, dass die Dharma-Welt unermesslich ist, weil Weisheit unermesslich ist; zu wissen, dass die Dharma-Welt unermesslich und grenzenlos ist; und alle Tathagatas zu sehen. Im Wissen, dass die Dharma-Welt des Buddha unermesslich und grenzenlos ist, besuche ich alle Buddha-Länder und bringe allen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Im Wissen um die Ungeteiltheit des Dharma-Bereichs praktiziere ich den Bodhisattva-Pfad in allen Weltmeeren. Im Wissen um die Unzerstörbarkeit des Dharma-Bereichs, da die vollkommene Weisheit des Tathagata unzerstörbar ist. Im Wissen um die Einheit des Dharma-Bereichs, da alle fühlenden Wesen den wundersamen Klang des Tathagata vernehmen. Im Wissen um die natürliche Reinheit des Dharma-Bereichs lehre und transformiere ich alle fühlenden Wesen und erfülle so die Gelübde des Buddha. Im Wissen um die Allumfassendheit des Dharma-Bereichs durchdringe ich den Bodhisattva-Pfad Samantabhadras. Im Wissen um die vollkommene Schönheit des Dharma-Bereichs, da der Bodhisattva-Pfad Samantabhadras frei geschmückt ist. Im Wissen um die Unzerstörbarkeit des Dharma-Bereichs, da die Wurzeln allwissender Weisheit und Güte den Dharma-Bereich erfüllen und alle fühlenden Wesen reinigen. O Sohn Buddhas, ich betrachte die Welt des Dharma durch diese zehn Übungen und vertiefe so meine Wurzeln der Güte. Ich weiß, dass die wundersame Welt Buddhas unbegreiflich ist. O Sohn Buddhas, ich meditiere so mit rechter Achtsamkeit und verkünde den Dharma den fühlenden Wesen mit zehntausend Dharanis, nämlich der Dharani für die vollkommene Sammlung aller Dharmas, der Dharani für das vollkommene Halten aller Dharmas, der Dharani für den vollkommenen Donnerschlag aller Dharmas und der Dharani für das vollkommene Verweilen und Aufgehen aller Buddhas. Die Dharani des Rades aller Buddha-Namen ist vollendet. Die Dharani des Ozeans der großen Gelübde aller Buddhas der drei Zeiten ist vollendet. Die Dharani des Ozeans aller Fahrzeuge ist vollendet. Die Dharani der Lampenkammer, die den Ozean des Karmas aller fühlenden Wesen erleuchtet, ist vollendet. Die Dharani des schnellen und kraftvollen Flusses aller Dharmas ist vollendet. Die Dharani des schnellen und kraftvollen Flusses aller Weisheit ist vollendet. Mit diesen unzähligen Dharanis erkläre ich allen fühlenden Wesen den Dharma. | |||
Ferner, ihr Söhne Buddhas, kann ich den Dharma des Hörens von Weisheit predigen, oder den Dharma des Denkens von Weisheit, oder den Dharma der Kultivierung von Weisheit für fühlende Wesen. Ich kann die eine Existenz predigen, oder den Ozean allen Seins, oder den Ozean eines Buddhas, oder den Ozean aller Buddha-Namen, oder eine Welt, oder den Ozean aller Welten, oder die Vorhersage der zukünftigen Buddhaschaft eines Buddhas, oder den Ozean aller Vorhersagen aller Buddhaschaft, oder den Ozean des Gefolges eines Buddhas, oder den Ozean des Gefolges aller Buddhas, oder den Ozean des Dharma-Rads eines Buddhas, oder den Ozean aller Dharma-Räder Buddhas, oder den Ozean eines Sutras, oder den Ozean aller Buddha-Sutras, oder den Ozean einer Versammlung, oder den Ozean aller Versammlungen, oder den Ozean eines Sarvajna-Geistes, oder den Ozean aller Bodhicitta-Geistes, oder den Ozean eines Fahrzeugs, oder den Ozean aller Fahrzeuge. Söhne Buddhas, mit solch unermesslich geschickten Mitteln erkläre ich allen fühlenden Wesen den unaussprechlichen und unbeschreiblichen Dharma. Söhne Buddhas, ich durchdringe tief dieses unzerstörbare Dharma-Reich, begreife den wahren Dharma des Tathagata vollständig und sammle mit der höchsten Dharma-Gabe fühlende Wesen durch alle zukünftigen Kalpas. „Ich habe die Wege des Bodhisattva Samantabhadra praktiziert. Mein Sohn, ich habe diesen tiefgründigen und wundersamen Dharma des freien und erlesenen Klangs erlangt. In jedem Gedanken kann ich alle Dharma-Lehren nähren und das gesamte Dharma-Reich erfüllen.“ Da sprach Sudhana, die Gottheit der Weißen Nacht: „Wunderbar! Gottheit, dieser Dharma ist überaus tiefgründig. Wie lange schon erlangst du ihn?“ Sudhana antwortete: „Mein Sohn, in grauer Vorzeit, durch unzählige Äonen hindurch, gab es ein Äon namens ‚Makelloses Licht‘.“ Zu jener Zeit existierte eine Welt namens „Wolke der Wundersamen Tugend des Dharma-Reichs“. Sie war vom Duft des Berges Sumeru erfüllt, der dem Staub der vier Kontinente gleichkam, und aus Lotusblüten strömten die wundersamen Gelübde und Klänge aller Buddhas. Sie bestand aus unzähligen Juwelen, die aus dem reinen Karma aller fühlenden Wesen entsprangen und die Form eines reinen, makellosen Lotus hatten. Um sie herum wuchsen unzählige wundersame Juwelenbäume, deren Duft dem Staub des Berges Sumeru gleichkam und die von unzähligen wundersamen Juwelendüften erfüllt waren, die dem Staub des Berges Sumeru gleichkamen. Es gab unzählige Welten, deren Duft dem Staub des Berges Sumeru gleichkam und die mit diesen vier Kontinenten geschmückt waren. Jeder der vier Kontinente barg unbeschreibliche Städte. In dieser Welt existieren vier Kontinente, die den Namen „Geschmücktes Banner“ tragen. Innerhalb dieser vier Kontinente befindet sich eine königliche Hauptstadt namens „Universeller Schatzglanz“. Außerhalb dieser Stadt liegt ein Bodhimanda namens „Palast des Dharma-Königs Glanz“. Auf diesem Bodhimanda erscheinen Buddhas so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru. Der erste Buddha trägt den Namen Dharma-Ozean-Donner-Klang-Strahlenkönig. Zu jener Zeit lebte ein Chakravartin-König namens Unbefleckte Strahlkraft, der den Dharma unter diesem Buddha beschützte. Er hörte und bewahrte den Dharma und praktizierte den Ozean der Sutras. Nach dem Nirvana des Buddha entsagte er der Welt, um den Weg zu studieren. Der Dharma war dem Untergang geweiht. Während eines großen Kalpas brach ein böser Kalpa an, Leiden wüteten heftig, und alle fühlenden Wesen waren von Zorn, Groll und Streit erfüllt. Die Mönche wandten sich von Verdienst und Nutzen ab und ergötzten sich an Genuss. Ständig diskutierten sie über Könige, Diebe, Frauen, Länder, Ozeane und weltliche Angelegenheiten und ergötzten sich an diesen vielfältigen Gesprächen. Zu jener Zeit dachte der Königmönch: „Der Tathagata hat den wunderbaren Dharma über unzählige Äonen hinweg gepflegt; wie können diese Mönche ihn zerstören?“ Der Königmönch stieg daraufhin in den Himmel auf und strahlte gewaltige Lichtwolken aus. Unermessliches Licht und Farben erleuchteten alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Sie tilgten das Leid aller fühlenden Wesen und schufen für unzählige fühlende Wesen einen unübertroffenen Bodhi. Zudem ließen sie den wahren Dharma 65.000 Jahre lang erblühen. Zu jener Zeit lebte eine Bhikkhuni namens Dharma-Rad-Transformationslicht, die Tochter jenes Chakravartin-Königs, mit 100.000 Bhikkhunis in ihrem Gefolge. Als sie ihren Vater, den Bhikkhu, mit seinen strahlenden und wundersamen Transformationen sah, erlangte sie augenblicklich den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Sie erlangte die tiefgründigen und wundersamen Tugenden des Samadhi der Lampe aller Buddhas, des Dharma-Tors des freien und ungehinderten Klangs. Nachdem sie es erreicht hatte, wurden ihr Körper und Geist geschmeidig. Der Buddha, der König des Lichts und des donnernden Klangs des Dharma-Ozeans, offenbarte ihr mit seiner göttlichen Kraft und Freiheit all seine Verdienste. Buddhas Sohn, der Chakravartin-König, folgte damals diesem Tathagata, drehte das Rad des Dharma und ließ den Dharma gedeihen. War er nicht jemand anderes? Er ist der Bodhisattva Mahasattva Samantabhadra. Das Bhikkhuni-Licht der Dharma-Rad-Transformation bin ich selbst. Damals beschützte ich den Dharma, gründete ein Gefolge von 100.000 Bhikkhunis und erreichte die Stufe der Nicht-Rückschrittlichkeit. Darüber hinaus ermöglicht es die Absorption aller Dharma-Tore der Tathagatas in Samadhi, das Samadhi des Lichts des Dharma-Rads. Es etabliert auch die zweckmäßige Prajnaparamita für den Eintritt in den Ozean aller Dharmas. O Sohn Buddhas, als Nächstes erscheint ein Tathagata in der Welt, genannt der Berg des makellosen Dharma. Ich bin ihm begegnet. Als Nächstes wird ein Tathagata das allumfassende Licht des vollkommenen Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata die Wolke der wundersamen Tugend der Sonne des Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata der König des wundersamen Klangs des Ozeans des Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata die Lampe der Sonne des vollkommenen Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata die Wolke des Banners der Dharma-Transformation genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata der König des Banners des Berges der Dharma-Flammen genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata der Mond der wundersamen Tugend des tiefgründigen Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata die Schatzkammer des universellen Lichts der Dharma-Weisheit genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata als das Erleuchtete Wesen des Reiches der Universellen Weisheit bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als der König des Berges der Wundersamen Tugend bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als der Berg Sumeru des Universellen Tores Samantabhadra bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als das Banner des Fleißigen Fortschritts aller Dharmas bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als die Wolke der Wundersamen Tugend der Kostbaren Blume bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als das Allumfassende Licht des Stillen Tiefgründigen Lichts bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als der Mond des Großen Mitfühlenden Lichts der Flamme des Dharma bezeichnet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Ozean der Strahlenden Flammen und Wundersamen Tugenden. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Sonne der Weisheit, die alles erleuchtet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Vollkommene Universelle Weisheit. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Höchste Weisheit und Erleuchteter König. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Flamme des Verdienstes und der Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Löwenbannerkönig der Weisheit. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens König des universellen Sonnenlichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Geschmückt mit der Form des Berges Sumeru. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mutige Sonne des universellen Lichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mond der wundersamen Tugenden und Erleuchtetes Dharma-Netz. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Lotus des Dharma, der wundersame Tugenden und wundersamen Klang verbreitet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Sonne des universellen Lichts und der wundersamen Tugenden und Klang des wahren Dharma. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Furchtlose wundersame Tugenden und Narayana-Löwe. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Starkes Banner der universellen Weisheit. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Lotuskörper, der Dharma verbreitet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Ozean der Wundersamen Dharmablumen und Wundersamen Tugenden. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mond der Wundersamen Tugenden und Erleuchteter Dharma-Ort. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mond der Wundersamen Tugenden und Erleuchtete Dharma-Fackel. Als Nächstes gibt es einen Tathagata... Sein Name ist Universelle Erleuchtung. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Bannerlampe. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Wundersamer Tugendeozean-Bannerwolke. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Namensberg-Wolke der Wundersamen Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Sandelholz-Mond der Wundersamen Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Reine und Universelle Blume der Wundersamen Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universelle Erleuchtung aller Wesen, Lichtkönig. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Padma-Blume, Schatzkammer der Wundersamen Verdienste. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Duftende Flamme, Lichtkönig. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Padma Cause. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Pure Appearance Mountain. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universally Praised Merit Banner. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universal Gate Light Mount Sumeru. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Wondrous Virtue Dharma City Light. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Pure and Bright Merit Mountain. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Victorious Appearance Wondrous Virtue. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma Power Courageous Banner. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma Wheel Light Wondrous Sound. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Merit Light Flame Pavilion Wisdom Light. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Supreme Wondrous Dharma Wheel Moon. Als Nächstes gibt es einen Tathagata... Der Name ist Mingjingfabudumajuezhuang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Baobudumaguangzang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Baoshiqiyundeng. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Zhijuanhua. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Zhongyunyanmiaode Sumerushanzang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Meiyuanyanmiaodewang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Gongdeyunzhuangyanguang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fashanyunzhuang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Pumingjinggongdeshan. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fasunyundengwang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fayunmingshengzizaiwang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fameiyun. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Shanyimingjingzhuan. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Shanyimingjingzhizhuang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fameimingjingzhuan. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fameimingjingdeyue. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Jinshenshanxian. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mingjingxianmiaode Sumerushan. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Puzhizhiyunmiaosheng. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Falimiaodelouge. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Xiangyanmiaodewang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata... Sein Name ist Goldener Mani-Berg, Wunderbarer Klang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Schatzkammer des weißen Haares, Vollkommenes Licht aller Dharmas. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Klares Dharma-Rad. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Höchster Reiner Berg Siddhi. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universelle Fleißfackel, die Wolken erleuchtet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Weiter Samadhi-Ozean, Himmlische Krone des Lichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens König der Kostbaren Flamme und Wundersamen Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Fackel, Kostbarer Baldachin, Wunderbarer Klang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Wolke, Himmelslichtlöwe. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Geschmücktes Banner und Mond der Glückverheißenden Zeichen. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Strahlender Flammenberg, Blitzwolke. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Ungehinderte Leere, Dharma-Licht. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Blume der sich verbreitenden Freudenweisheit. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Herr der Welt, Strahlender Klang des Lichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Samadhi, Strahlender Klang des Lichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Klang, Wahre Schatzkammer. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Licht, Flamme, Wunderbarer Klangozean. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universelle Erleuchtung der Drei Welten, Banner der Erscheinungen. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Vollkommener Dharma-Berg, Strahlendes Licht. Als Nächstes gibt es einen Tathagata… Der Buddha wird Löwenlicht des Dharma-Reiches genannt. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Löwenflamme des Dharma-Reiches. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Berg Sumeru der strahlenden und wundersamen Tugenden. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Löwe des Ozeans aller Samadhis. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Lampe der universellen Weisheit. O Sohn Buddhas, im Kalpa des makellosen Lichts erschienen Tathagatas so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru in der Welt. Der letzte Buddha wird Lampe der strahlenden Weisheit der Stadt des Dharma-Reiches genannt. Ich bringe all diesen Tathagatas ehrfurchtsvoll meine Opfergaben dar, hörte ihre Lehren, unterstützte sie, verließ mein Zuhause, um den Weg zu studieren, und beschützte den Dharma Buddhas. Vor jenen Buddhas nutzte ich verschiedene geschickte Mittel, um in diesen tiefgründigen und wunderbar tugendhaften Dharma des freien Klangs einzutreten und den Ozean der fühlenden Wesen zu transformieren. O Sohn Buddhas, in Kalpas, so zahlreich wie die Staubpartikel der Buddha-Länder, erschienen Buddhas auf der Welt, und ich brachte ihnen allen ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Daher, O Sohn Buddhas, sind alle fühlenden Wesen lange im Samsara verstrickt, nur ich bin erwacht und imstande, alle fühlenden Wesen zu erwecken, die Stadt des Geistes zu beschützen, die Stadt der drei Daseinsbereiche zu verlassen und in die Stadt des höchsten Dharma der allwissenden Weisheit einzutreten. Guter Mensch. Ich habe diesen tiefgründigen und wunderbaren Dharma des freien und ungehinderten Klangs vollendet. Er beseitigt die spaltende Rede der fühlenden Wesen und reinigt ihre wahre Rede. Große Bodhisattvas, die die Wege der Rede für alle fühlenden Wesen erleuchtet haben, erwecken die Geister aller fühlenden Wesen in einem einzigen Gedanken. Sie dringen tief in den Ozean der Sprache und Laute aller Wesen ein und verstehen geschickt deren grammatikalische Strukturen. Sie erkennen und begreifen den Ozean aller Dharmas und Dharanis in seiner ganzen Fülle. Geschickt und zielgerichtet präsentieren sie den Wesen die Fülle aller Dharmas und befreien sie so letztlich. Sie sammeln die Wesen und bewirken höchstes Karma, indem sie den Schatz des Karmas gemäß reiner Weisheit erkennen. Sie können wie ein Löwe brüllen, allen den Dharma schenken und die vollkommene Dharani aller Dharmas erlangen. Wie kann ich solch verdienstvolles Verhalten erkennen und davon sprechen? Guter Mann, unter dieser Versammlung der Buddhas befindet sich eine Nachtgottheit namens Blühender Baum. Geh dorthin und frage: „Wie erlangt ein Bodhisattva allwissende Weisheit und führt die Wesen in Sarvajna (allumfassende Weisheit)?“ Zu jener Zeit beschützte die wundersam tugendhafte Nachtgottheit alle Städte... Um die Bedeutung dieses Dharma weiter zu verdeutlichen, biete ich folgenden Vers an: | |||
Das tiefgründige Dharma-Tor der buddhistischen Jünger: das Wesen der Leerheit und des Soseins. | |||
Unterscheidung der Buddhas der drei Zeiten und der unermesslichen Dharma-Reiche | |||
Die unermesslichen Tore der Geburt, die unvorstellbaren Dharmas | |||
Die Kultivierung ungehinderter Weisheit und das Erreichen des Dharma der drei Welten | |||
Nachdem man unzählige Kalpas durchlaufen hat, ist man nun frei von Verunreinigungen und Licht. | |||
Weltwunder Tugend Wolkenstadt Berühmter Schatz Huaguang | |||
In diesem Kalpa gab es Buddhas, die dem Staub des Berges Sumeru ebenbürtig waren. | |||
Der erste Buddha hieß Dharma Ocean Thunder Sound Bright King. | |||
Die helle Weisheitslampe der späteren Buddha-Reichsstadt | |||
Ich brachte alle Opfergaben dar und war hocherfreut, den Dharma zu hören. | |||
Sieh den Tathagata, König des Lichts und Donners, Klang des Dharma-Ozeans | |||
Sein prachtvolles und imposantes Erscheinungsbild ähnelt dem des Berges Sumeru. | |||
Beim Anblick des Buddha sollte man sich vornehmen, mit ganzer Kraft nach Allwissenheit zu streben. | |||
Der Geist ist so unermesslich wie die Leere, sein Wesen ist dasselbe wie das Unveränderliche. | |||
Erfüllt mit allen Buddhas und Bodhisattvas der drei Zeiten | |||
Großes Mitgefühl erstreckt sich auf alle empfindungsfähigen Wesen in allen Bereichen. | |||
Der reine und wundersame Dharma-Körper erfüllt alle Buddha-Länder. | |||
Je nach Bedarf werden alle Manifestationen vorgenommen. | |||
Als ich mein Gelübde ablegte, erschütterte das die ganze Welt. | |||
Alle Lebewesen zu lehren und anzuleiten bereitet ihnen große Freude. | |||
Der zweite Buddha hörte den Dharma und brachte Opfergaben dar. | |||
Man kann sofort die Buddhas der Zehn Buddha-Meere sehen. | |||
In dieser Reihenfolge begegnet man Buddhas, die dem Staub des Berges Sumeru gleichkommen. | |||
Bringt allen Tathagatas respektvoll Opfergaben dar. | |||
Wer den Dharma hört, sollte ihn annehmen und befolgen und so dieses Dharma-Tor erreichen. | |||
Um alle Wesen zu befreien und sie letztendlich ans andere Ufer zu führen | |||
Buddhas erscheinen seit unzähligen Äonen auf der Welt. | |||
Ich bin ebenfalls mit größtem Respekt dorthin gegangen und habe Opfergaben dargebracht. | |||
Wer den Dharma hört, sollte ihn annehmen und befolgen und so dieses Dharma-Tor reinigen. | |||
Zu jener Zeit erlangte Sudhana das tiefgründige und wundersame Dharma-Tor des freien und ungehinderten Klangs. Er trat ein in den unermesslichen und grenzenlosen Ozean der Bodhisattva-Samadhis und wurde aus dem unermesslichen und grenzenlosen Ozean der Dharanis geboren. Er erlangte das strahlende Licht der übernatürlichen Kräfte der Bodhisattvas, trat ein in den Ozean der Beredsamkeit und nährte den Ozean aller tiefgründigen Dharmas. Im Bestreben, jene wundersame Tugend zu preisen, die alle Städte und Nachtgötter beschützt, verfasste er diesen Vers: | |||
Das Meer der Weisheit ist gefüllt und durchquert ewig das Meer des Lebens und des Todes. | |||
Die Weisheit des langen Lebens strahlt universell in alle Richtungen. | |||
Nachdem ich erkannt hatte, dass sowohl das innere als auch das äußere Dharma wie leerer Raum sind... | |||
Ungehinderte, reine Weisheit siegt letztlich in allen drei Zeiten. | |||
Jeder Gedanke kann das Unermessliche und Grenzenlose erkennen lassen. | |||
Der Geist ist an keine Existenzebenen gebunden. | |||
Mit grenzenlosem Mitgefühl erlöse ich alle fühlenden Wesen aus dem Ozean des Leidens. | |||
Das klare und weise Auge erkennt, dass alle Wesen keine ihnen innewohnende Natur besitzen. | |||
Tauche ein in die Tiefen des Buddhismus und erforsche seine Ursprünge. | |||
Verschiedene geschickte Mittel, um alle empfindungsfähigen Wesen zu lenken und zu transformieren. | |||
Die wahre Natur aller Dharmas universell verstehen | |||
Die Praxis des Sarvajna reinigt alle Wesen. | |||
Der Himmel ist der Meister aller Weisheit. | |||
Der Dharma durchdringt alle Bereiche und lehrt und transformiert fühlende Wesen. | |||
Möge Vairocana allen empfindungsfähigen Wesen ungehinderte Befreiung gewähren. | |||
Wer auf diesem Pfad verweilt, sieht überall die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen. | |||
Die tiefgründige und wundersame Kraft des Himmlischen Geistes vertreibt die Hitze der Leiden. | |||
Rein wie die Leere, frei von Befleckung und Anhaftung. | |||
Entnommen aus allen Buddhas der drei Zeiten | |||
Alle Bodhisattvas und alle fühlenden Wesen | |||
Ein einziger Gedanke unterscheidet zwischen Augenblicken und Rabbi. | |||
Tag und Nacht, einen halben Monat und sogar unzählige Äonen | |||
Alle Wesen in den zehn Richtungen, sowohl die mit als auch die ohne Gestalt. | |||
Ob mit oder ohne Nachdenken, man kann den Tod, dieses Leben und das Jenseits erkennen. | |||
Eliminieren Sie alle falschen und verkehrten Gedanken. | |||
Die Lehre der Einsicht offenbart den Weg zur Erleuchtung | |||
Vairocanas Gelübde: Mögen alle buddhistischen Lehren den Ozean erreichen | |||
Der ungehinderte Dharma-Körper und -Geist manifestieren sich im Einklang mit den Bedürfnissen aller fühlenden Wesen. | |||
Dann pries Sudhana in jener Nacht das himmlische Wesen mit einem Vers, neigte ehrfürchtig den Kopf und umrundete unzählige Male seine Füße, bevor er Abschied nahm. | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit das tiefgründige und wundersame Dharma des Klangs der Freiheit und der umfassenden Tugend. Er begab sich zum Ort der Nachtgottheit des Blühenden und des Erblühenden Baumes. Er sah die Nachtgottheit in einem Pavillon duftender, juwelenbesetzter Bäume sitzen, auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Baumknospen, umgeben von einer Million himmlischer Gefolgschaften. Sudhana neigte daraufhin sein Haupt und erwies der Nachtgottheit ehrfurchtsvoll seine Ehrerbietung, indem er sie unzählige Male umrundete und mit gefalteten Händen ehrfürchtig zur Seite trat. Er sprach zur Gottheit: „Ich habe bereits den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erweckt. Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis, beschreitet den Pfad des Bodhisattva und erlangt Sarvajna (Weisheit)? Ich bitte die Gottheit, mir dies zu erklären.“ Die Gottheit antwortete: „Guter Mensch, bei Sonnenuntergang schließen sich alle Blüten des Utpala-Padma (Lotuswurzel) wieder. Wenn Menschen durch Gärten wandeln und nach Hause zurückkehren, nachdem sie ihre Häuser verlassen haben, sende ich Licht aus. Auf gefährlichen Pfaden erleuchte ich den Weg zu einem ebenen Pfad, damit sie sich ungeteilt dem Pfad der Allwissenheit zuwenden können. In den Bergen, tiefen Gewässern, der Wildnis und anderen schwierigen Orten sende ich Licht aus, um sie von allem Leid zu befreien.“ Er erlangte Frieden und Glück. Weiterhin, guter Mensch, wenn fühlende Wesen den fünf Begierden nachgeben, werden sie das Leid des Alters, der Krankheit und des Todes erfahren. Mögen sie dies alle erkennen und der Begierde abschwören und heilsame Wurzeln schlagen. Lobe die Geizigen für die Großzügigkeit. Lege denen, die die Gebote brechen, reine Gebote auf. Lobe die Zornigen für großes Mitgefühl und lehre sie Geduld. Lehre die Faulen, den Fleiß eines Bodhisattva zu entwickeln. Lehre die Unruhigen, verschiedene Meditationen und Samadhis zu praktizieren. Für die Unwissenden: Führe sie zum tiefen Verständnis der Weisheit. Für jene, die sich an niederen Lehren erfreuen: Lehre das Mahayana. Für jene, die an den drei Daseinsbereichen hängen: Führe sie dazu, in der vollkommenen Vollkommenheit des Bodhisattva zu verweilen, frei von Anhaftung. Sind die Verdienste der fühlenden Wesen schwach, bedrückt durch karmische Verstrickungen: Führe sie dazu, in der vollkommenen Kraft des Bodhisattva zu verweilen. Für jene, die unwissend sind: Führe sie dazu, in der vollkommenen Weisheit des Bodhisattva zu verweilen und die Dunkelheit der Unwissenheit zu verlassen. Guter Mensch, ich habe bereits das Dharma-Tor unermesslicher Freude, Zufriedenheit und Lichts erreicht. Sudhana fragte: „Götter, was ist das Reich dieses Dharma-Tors?“ Die Antwort lautete: Guter Mensch, der Tathagata nutzt sein Licht geschickt, um fühlende Wesen zu sammeln. Ihr Schüler des Buddha, wenn ein fühlendes Wesen Glück erfährt, so ist dies allein der Kraft des Buddha und der Kraft seines Lichts zu verdanken, die den Lehren des Tathagata und der majestätischen Kraft des Buddha folgen, sich dem Pfad des Buddha anpassen, den wahren Dharma des Buddha vernehmen und in die guten Wurzeln des Buddha eintreten. Die vollkommene und klare Weisheit des Tathagata, die reine karmische Kraft des Tathagata, erstrahlt allumfassend auf alle. Dank dieser verdienstvollen Kraft erfahren alle fühlenden Wesen Glück. Ihr Schüler des Buddha, als ich dieses Tor des Dharma durchschritt, meditierte ich mit rechter Achtsamkeit und verstand tief den Ozean der Bodhisattva-Praktiken, die zuvor der Tathagata Vairocana, der Arhat, der Vollkommen Erleuchtete, vollbracht hatte. Guter Mann, ich weiß, dass ein Bodhisattva, wenn er seinen Bodhisattva-Geist erweckt, fühlende Wesen sieht, die an sich selbst haften, von Unwissenheit getrübt sind, falschen Ansichten verfallen, Gier und Anhaftung folgen, von Begierde und Zorn gefangen sind, deren Geist verwirrt und verblendet ist, die in Geiz und Neid verstrickt sind, die in Samsara unter Armut und Not leiden und Buddhas nicht begegnen. Angesichts dessen erwacht in ihm tiefes Mitgefühl, er sammelt alle fühlenden Wesen um sich, beseitigt alles Leid und alle Beeinträchtigungen, lässt sie alle profitieren und ermöglicht ihnen, einen Geist frei von jeglicher Befleckung und Anhaftung zu erlangen, ohne für Opfergaben nach Belohnung zu streben. Er versteht klar die wahre Natur aller Phänomene, die aus Ursachen und Bedingungen entstehen. Er verkörpert vollkommen den Dharma-Baldachin des großen Mitgefühls und der Barmherzigkeit, der alle Wesen umhüllt. Er nährt den Elefanten der Weisheit mit dem Dharma der Zufriedenheit und zerschmettert so alle Berge des Leidens. Er bringt allen Wesen Frieden und Glück, indem er ihnen den Nektar des Dharma nach ihren Bedürfnissen schenkt. Er gewährt allen Wesen die Wohltaten des heiligen Dharma und erlangt so das höchste Glück der zehn Kräfte. Er erlangt die übernatürlichen Kräfte und die Freiheit eines Bodhisattva und erfüllt die gesamte Welt des Dharma. Er erscheint allen Wesen, schenkt ihnen alles, erfüllt sie mit Freude und stillt ihre Wünsche. Er erlöst die Wesen vom Leiden von Geburt und Tod, ohne eine Belohnung zu erwarten. Er reinigt den kostbaren Geist aller Wesen und richtet ihn auf die guten Wurzeln aller Buddhas aus. Er mehrt Sarvajna (Weisheit), indem er alle Wesen lehrt und sie reifen lässt. Er reinigt alle Buddha-Welten mit dem höchsten reinen Dharma. In jedem Gedanken erfüllt er die gesamte Welt des Dharma. Mit klarer Weisheit unterscheidet er die drei Zeiten und füllt die Leere. Zu jeder Zeit dreht er das Rad des reinen Dharma, lehrt und transformiert Wesen, befähigt sie, allwissende Weisheit und reines Wissen zu erlangen, zum Bodhi aller Buddhas zu erwachen und alle zukünftigen Zeitalter zu erkennen. In allen Zeitaltern ist seine Bodhisattva-Praxis frei von Dualität. Er kann alle Welten bereisen. Sein Körper umfasst alle Buddha-Welten und nimmt alle Welten in sich auf. Er unterscheidet und erklärt die verschiedenen Formen und Farben, die verschiedenen Verzierungen und Wohnstätten aller Welten – manche unrein, manche rein, manche befleckt, manche weitläufig, manche eng, manche groß, manche klein, manche bedeckt, manche nach oben gerichtet. In diesen Welten entspringt und verwirklicht sich die Praxis des Bodhisattva. In jedem Gedanken entspringen die freien und ungehinderten Praktiken des Bodhisattva. In jedem Gedanken manifestieren fühlende Wesen den reinen Dharma-Körper aller Buddhas der drei Zeiten. Der Schüler des Buddha, Vairocana Buddha, sah in früheren Leben, während er den Pfad des Bodhisattva beschritt, fühlende Wesen, die von Unwissenheit und Täuschung umhüllt waren, an sich selbst und Besitz klammerten, von Unwissenheit verblendet waren, falschen Gedanken nachhingen und falschen Ansichten verfielen, sich der Ursachen und Wirkungen nicht bewusst waren, Leiden und Karma folgten, den heiligen Pfad zum unbedingten Dharma nicht beschritten und auf dem gefährlichen Pfad von Geburt und Tod immer wiederkehrten und vielfältiges Leid erlitten. Er erweckte großes Mitgefühl und befähigte so alle fühlenden Wesen, die unermesslichen Praktiken des Bodhisattva zu ergreifen, alle Paramitas zu entwickeln und feste und hervorragende Wurzeln der Güte zu schlagen. Er beseitigt alles Leid und mehrt den Schatz des Verdienstes. Er versteht Ursachen und Wirkung und widerspricht nicht der karmischen Vergeltung. Er kennt die Wahrheit des Dharma. Er versteht die Wünsche und Freuden der fühlenden Wesen und aller Daseinsbereiche vollkommen. Er schützt und bewahrt alle Lehren Buddhas, damit sie nicht unterbrochen werden. Er beseitigt unheilsame Lehren und erfüllt das Reich des Sarvajna (der Weisheit). O Sohn Buddhas, mit solch unermesslichen Dharma-Opfern sammelst du fühlende Wesen und führst sie dazu, ungeteilt nach dem Dharma des Sarvajna zu streben, die Vollkommenheiten des Bodhisattva zu praktizieren, die Wohltaten der Tugendhaften und Heiligen zu erlangen, Sarvajna zu kultivieren, den Ozean der guten Wurzeln zu füllen und die unermessliche Freiheit des Tathagata zu offenbaren. Mit solch vielfältigen und geschickten Mitteln sammelst du fühlende Wesen, offenbarst die unermesslichen Verdienste des Tathagata und verankerst fühlende Wesen in der Weisheit der Versenkung des Bodhisattva. Sudhana fragte: „Götter, wie lange ist es her, dass ihr den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erschaffen habt?“ Sudhana erwiderte: „O Sohn Buddhas, diese Angelegenheit ist schwer zu erkennen, schwer zu glauben, schwer zu begreifen, schwer zu erklären und schwer zu erlangen. Sie übersteigt das Verständnis aller Götter, Arhats und Pratyekabuddhas. Nur mit der göttlichen Kraft Buddhas und durch die Begleitung tugendhafter Lehrer kann man gute Wurzeln schlagen, sich reinigen und rechtschaffen sein, frei von Schmeichelei und frei von allen Verunreinigungen.“ Nachdem ich das allumfassende Licht der Weisheit erlangt habe, empfinde ich Mitgefühl für alle Wesen, bezwinge alle Dämonen und entwurzele den Baum des Leidens. Ich bin entschlossen, Allwissenheit zu erlangen, den Ozean von Geburt, Tod, Kummer und Leiden zu durchdringen, die Glückseligkeit des Tathagata zu erlangen, in den Ozean von Buddhas Verdienst und Fleiß einzutreten, im Buddha-Land zu verweilen, die gesamte Weisheit und Kraft des Tathagata zu erfüllen und schließlich die zehn Kräfte zu erlangen. Nur ein solcher Mensch kann glauben und verstehen, erkennen, eintreten, sprechen und erlangen. Warum? Weil das Reich dieses Buddhas jenseits des Begreifens aller fühlenden Wesen und Bodhisattvas liegt. Ich werde mich auf die göttliche Kraft des Buddhas verlassen, um fühlende Wesen zu bezwingen, einen reinen und aufrechten Geist zu entwickeln, gute Wurzeln zu nähren und tiefe Freude am Hören dieses Dharma zu erlangen. So werde ich es ihren Bedürfnissen entsprechend erklären. Nachts, um diese Bedeutung zu bekräftigen, betrachtete der Himmlische die Reiche der Buddhas der drei Zeiten und verfasste folgenden Vers: | |||
Dieses Dharma-Tor des Buddha ist tiefgründig und reicht bis in den Bereich der Buddhaschaft. | |||
Der endlose Kreislauf unzähliger Äonen lässt sich nicht beschreiben. | |||
Gier, Zorn, Unwissenheit, Arroganz und andere empfindungsfähige Wesen usw. | |||
Sie alle verkannten das höchste Dharma der Ruhe. | |||
Diejenigen, die geizig, neidisch, schmeichelhaft, unruhig und von Karma belastet sind | |||
Die tiefgründige Welt Buddhas übersteigt unser Verständnis. | |||
Die verschiedenen Aggregate treten in die Sphäre ein und bringen die Sicht des Selbst hervor. | |||
Der Geist sieht den umgekehrten Zustand des Reiches Buddhas, ohne Kenntnis des Dharma. | |||
Die erhabene Welt des Tathagata, frei von Falschheit. | |||
Wer sich nur mit Geburt und Tod beschäftigt, kann nichts darüber wissen. | |||
Da er in die Familie des Tathagata hineingeboren wurde, steht er unter dem ständigen Schutz aller Buddhas. | |||
Die Weisheit der Lehren Buddhas bewahren | |||
Sich tugendhaften Lehrern zuwenden und den reinen Dharma erfüllen | |||
Letztendlich freuen sich alle Buddhas, wenn sie diese Lehre hören. | |||
Ein reiner Geist, frei von Falschheit, gleicht dem Wesen der Leere. | |||
Das Licht der Weisheit vertreibt die Dunkelheit der Unwissenheit; das ist die Sphäre, die sie erreichen. | |||
In tiefem Mitgefühl sprechen wir allen empfindungsfähigen Wesen unseren Segen aus. | |||
Alles mit Gleichmut zu betrachten, ist die Domäne des anderen. | |||
Sein Herz war voller Freude, als er alle Lebewesen beobachtete. | |||
Alle Verunreinigungen ablegen, um in den Zustand der Reinheit zu gelangen | |||
Reinige deinen Geist, halte dich von allem Bösen fern und fürchte dich sogar vor kleineren Sünden. | |||
Der Zustand der Reinheit, der den Lehren Buddhas folgt | |||
Man sollte sich an das Dharma der Nachsicht halten und ungestört bleiben. | |||
Der grenzenlose Geisteszustand, der dem Karma wahrhaftig nicht widerspricht | |||
Mutig, fleißig und standhaft in seinem Entschluss | |||
Letztendlich der Zustand der Unterwerfung von Sarvajna | |||
Das Erreichen eines Zustands der Ruhe löscht die Hitze des Leidens. | |||
Tief im Ozean der Weisheit entsteht Ruhe, ein Zustand der Erleuchtung. | |||
Nachdem sie die wahre Natur aller Phänomene unter allen empfindungsfähigen Wesen erkannt hatten | |||
Die tiefgründige Sphäre des Dharma ist das Dharma-Tor der Weisheitslampe. | |||
Das Erwachen zur Natur aller Wesen, ohne an den Ozean der Existenz gebunden zu sein. | |||
Der Geist, der alles erleuchtet, ist das Dharma des Führers. | |||
Sie alle entspringen den reinen Gelübden und der reinen Natur der Buddhas der drei Zeiten. | |||
Universell in allen Reichen und bis zum Ende zukünftiger Kalpas | |||
Den Bodhisattva-Pfad zu praktizieren ist das Samantabhadra-Dharma-Tor. | |||
Eintauchen in den Ozean der zweckmäßigen Mittel und Betrachten des Ozeans der Buddha-Länder | |||
Ungehinderte und tiefgründige Weisheit kennt alle Erfolge und Misserfolge aller Phänomene. | |||
In jedem Staubkorn sieht man alle Buddhas, die im Bodhimanda sitzen. | |||
Das Dharma-Tor zur Erlangung der Buddhaschaft und zur Transformation fühlender Wesen | |||
Sudhana wurde mir eine enge und tugendhafte Lehrerin. | |||
Nachdem ich diese tiefgründige Lehre gehört habe, werde ich sie gewissenhaft praktizieren. | |||
Diese Vairocana-Welt ist tiefgründig und unvorstellbar. | |||
Ich werde Ihnen dies durch die göttliche Kraft Buddhas gesondert erklären. | |||
O Sohn Buddhas, in grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner eines Weltmeeres, existierte ein Weltmeer namens Strahlender Berg. Dort erschien ein Tathagata, der Tathagata der Opfergaben, der Vollkommen Erleuchtete, der König der friedvollen Erleuchtung aller Richtungen, der Berg des Dharma-Reiches. Als dieser Buddha ein Bodhisattva war, reinigte er jenes Weltmeer. In diesem Weltmeer gab es Weltnaturen, so zahlreich wie die Staubkörner der Buddha-Länder. In jeder dieser Weltnaturen erschienen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner der Welten. Jeder Tathagata sprach Sutras, so zahlreich wie die Staubkörner der Welten. In jedem Sutra verkündete er Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner der Buddha-Länder, die Buddhaschaft und offenbarte so die vielfältigen göttlichen Kräfte und unermesslichen Fähigkeiten des Tathagata, indem er die fühlenden Wesen durch verschiedene Vehikel lehrte. O Sohn Buddhas, in jenem Weltmeer gab es eine Weltnatur namens Universelle Zierde. In dieser Weltnatur gab es eine Welt namens Aller Kostbarer Farben und Wunderbarer Tugenden, die den Aller Kostbaren Blütenozean universell erleuchtet, geschmückt mit unzähligen Edelsteinen, gleich einer himmlischen Stadt, rein und prachtvoll, die die Bodhimandas aller Buddhas universell erleuchtet und das transformierte Licht aller Buddhas offenbart. In dieser Welt gibt es vier Kontinente, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru. Innerhalb dieser vier Kontinente gibt es einen Kontinent namens Juwelenbergbanner. Innerhalb dieser vier Kontinente liegt Jambudvipa, zehntausend Yojanas lang und breit. In Jambudvipa gibt es zehntausend große Städte. In diesen Städten gibt es eine königliche Hauptstadt namens Feste und Kostbar Geschmückte Wolkenlampe, umgeben von zehntausend Städten. Die Menschen dort leben zehntausend Jahre. Zu jener Zeit herrschte ein großer König namens „Rauschender Runder Baldachin des All-Dharma-Meisters Wunderbarer Klang“, mit fünfhundert Ministern, sechzigtausend Konkubinen und siebenhundert Prinzen, allesamt schön und tapfer. Zu jener Zeit erstreckten sich die Macht und Tugend des Königs über ganz Jambudvipa, und er hatte keine Feinde. In diesem großen Kalpa entstand ein böses Kalpa, und die fünf Verunreinigungen loderten heftig auf. Zu jener Zeit begingen die Menschen die zehn bösen Taten, verstießen von den zehn guten Taten und starben in bösen Reichen. Ihre Lebensspanne war kurz, ihr Aussehen hässlich, sie waren arm und niedrig, litten viel und hatten wenig Freude. Sie stritten und verleumdeten einander, entfremdeten sich ihren Familien und verstrickten sich tief in falschen Ansichten. Wegen ihrer Anhaftungen und unrechtmäßigen Taten waren Wind und Regen zu spät. Blumen, Bäume, Wälder und alle Feldfrüchte verdorrten und starben. Zu jener Zeit hungerten die Menschen und waren abgemagert. Sie eilten alle schreiend in die Hauptstadt. Unzählige Menschen umringten die Stadt, manche erhoben beide Hände, manche falteten die Hände, manche jammerten und schlugen auf die Erde, manche warfen sich zu Boden, manche knieten auf dem rechten Knie, manche trugen zerrissene Kleider, ihre Augen waren leblos, alle schrien in ihrer Trauer. Sie alle sagten: „Großer König, wir leiden unermesslich! Wir sind hungrig, durstig, frieren, sind krank und in großer Gefahr. Wir haben keine Zuflucht, niemanden, der uns hilft. Wir sind wie Gefangene, gequält von allen Arten von Leid, dem Tod entgegen. Wir schreien in diesem unermesslichen, qualvollen Kummer und flehen um unsere Sicherheit, unsere Erlösung, unseren Frieden und unser Glück. Großer König, du bist eine Schatzkammer, ein kühler Quell, ein tugendhafter und gerechter Herrscher, eine Quelle großer Weisheit und ein großes Werkzeug, eine wahre Schatzinsel des Segens, die allen Wesen die Freude der Götter und Menschen schenken kann.“ Da vernahm der Große König diese Klagen des Leids und der Qual und erlangte sogleich das Dharma von einer Million Asamkhya Kalpas tiefen Mitgefühls. In ungeteilter Konzentration sprach er zehn große Worte des Mitgefühls. Welche sind das? Wehe, wie schmerzlich! Alle fühlenden Wesen sind in den bodenlosen Abgrund von Geburt und Tod gestürzt, ohne Zuflucht zu finden. Ich werde ihre Zuflucht sein und sie alle ins Land des Tathagata führen. Wehe, ihr fühlenden Wesen, von Leiden geplagt, ohne Erlösung. Ich werde ihr Beschützer sein und sie alle zu tugendhaften Taten führen. Wehe, ihr fühlenden Wesen, die unter Geburt, Alter, Krankheit und Tod leiden, ohne Erlösung. Ich werde ihr Beschützer sein und alles körperliche und seelische Leid beseitigen. Wehe, ihr fühlenden Wesen, die Angst erfahren, ohne Erlösung. Ich werde ihr Beschützer sein und sie in die Geborgenheit allwissender Weisheit führen. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, verblendet von Selbstsucht und Zweifel! Ich werde euer helles Licht sein, das alle klare und reine Weisheit erleuchtet. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, verhüllt von Unwissenheit! Ich werde eure große Fackel sein, die euch die Stadt des allwissenden Dharma offenbart. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, deren Geist getrübt ist von Geiz, Neid, Schmeichelei, Betrug und Lüge! Ich werde sie alle zum höchsten und reinen Dharma-Körper führen. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, getrieben im endlosen Strom von Geburt und Tod! Ich werde sie über das Meer von Geburt und Tod zum anderen Ufer der Buddhaschaft führen. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, blind und taub geboren! Ich werde sie führen, die wahre Bedeutung zu erkennen, damit sie wie alle Buddhas werden. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, deren Sinne ungezähmt sind! Ich werde sie führen, ihre Sinne zu zähmen, Hindernisse zu beseitigen und Allwissenheit zu erlangen. Da sprach der große König diese zehn Worte des Mitgefühls, schlug die Trommel und verkündete: „Alle fühlenden Wesen, seid in Frieden und fürchtet euch nicht! Was immer ihr braucht, ich werde euch geben!“ Sofort verteilte er die Erlasse an alle Städte und Dörfer in Jambudvipa und öffnete ihre Schatzkammern: Gold, Silber, kostbare Juwelen, Kleidung, Nahrung, Weihrauch, Blumen, Girlanden, Betten, Paläste, Wohnhäuser und verschiedene juwelenbesetzte Banner, leuchtende Banner, Mani-Juwelenbanner, Ärzte, Medizin, verschiedene Gefäße gefüllt mit allerlei Schätzen, Vajra-Gefäße gefüllt mit duftendem Weihrauch, verschiedene Weihrauchbrenner gefüllt mit Kleidung, verschiedene Wagen, Banner und Baldachine. Dann schlug er erneut die Trommel und verkündete den Erlass in allen Städten und Dörfern der Welt. Nun schenke ich euch all eure Ländereien, Städte, Dörfer, Frauen, Kinder und alles andere – Kopf, Augen, Zähne, Zunge, Herz, Leber, Blut, Fleisch, Eingeweide, Magen, Hände, Füße und alle Gliedmaßen. Zu jener Zeit fand vor dem Osttor der Stadt eine große Versammlung statt, genannt „Strahlende und Reine Mani Wunderbare Tugend“. Der Boden war eben, weitläufig, rein und frei von jeglicher Unreinheit. Er war mit verschiedenen Juwelen geschmückt, mit kostbaren Blumen übersät und von vielfältigen Düften erfüllt. Duftwolken erfüllten den Himmel. Juwelenbesetzte Bäume umgaben die Versammlung, und unzählige Blumen- und Juwelennetze bedeckten sie. Natürlich stiegen unzählige Milliarden von Nayutas angenehmer Klänge auf. Solche unermesslichen Schätze schmückten sie, all die Früchte des reinen Karmas der Bodhisattvas. In jener Versammlung, wo der König residierte, bestand der Boden aus zehn Juwelen, mit zehn juwelenbesetzten Geländern. Zehn Arten juwelenbesetzter Bäume umgaben sie, deren Formen und Farben unzerstörbar wie Diamanten waren. Geschmückt mit unzähligen Juwelen, hingen juwelenbesetzte Banner, weiße, goldene, glockenförmige, blumenförmige, mani- und gewandartige Netze bedeckten ihn, erfüllt vom Duft kostbaren Weihrauchs. Unzählige subtile und wundersame Lieder und Gesänge wurden dargeboten. Zu jener Zeit saß der große König auf einem Löwenthron, würdevoll und von erlesener Schönheit, mit den Zeichen eines großen Mannes, dessen Glieder vollkommen geformt waren. Sein Körper war unverwundbar, wie der Narayanas. Als Mitglied der königlichen Familie regierte er das Land mit Rechtschaffenheit und besaß vollkommene Meisterschaft über Reichtum, Geist und Dharma. Seine Verdienste waren unermesslich, und niemand widersetzte sich seinen Geboten. Ein Baldachin aus wundersamen Juwelen umhüllte ihn, von dem unaufhörlich unermessliches Licht ausging. Es hatte die Farbe des Jambudvipa-Goldes und war von einem Netz aus reinen und wundersamen Mani-Juwelen umhüllt. Goldene, juwelenbesetzte Glocken erklangen harmonisch und verkündeten tugendhafte Taten. Unzählige Wesen aus ganz Jambudvipa suchten Zuflucht bei ihm und priesen: „Großer König, du bist ein weiser Mann, der Erhabenste der Welt. Deine Verdienste sind so gewaltig wie der Berg Sumeru, so klar und hell wie der Vollmond. Du hast den Geist eines Bodhisattva erlangt, der alle Wesen gleich sieht und ihnen allen gleichermaßen Gutes tut.“ Beim Anblick dieser Worte wurde der König von unermesslicher Freude erfüllt. Er entwickelte großes Mitgefühl und den Geist eines tugendhaften Lehrers gegenüber dieser Versammlung, erfüllte all ihre Bitten und nahm sie auf. Der König erlangte daraufhin unermessliches Glück. Selbst Sakra, der König des Paranirmitavasavartin-Himmels, konnte in unzähligen Milliarden von Äonen nicht mit dem Glück mithalten, das er erfuhr. Selbst der große Brahma-König, der unzählige Äonen in Brahmas himmlischer Glückseligkeit weilte, konnte dem nicht das Wasser reichen. Selbst der reine Himmel, der unzählige Äonen in friedvoller Glückseligkeit verweilte, konnte dem nicht das Wasser reichen. Es ist wie mit einem gütigen und pflichtbewussten Menschen, der, von weltlichen Nöten getrennt, nach vielen Jahren plötzlich wieder auf sie trifft, ihre Gesichter sieht und überglücklich ist. Damals war auch der große König, als er denjenigen sah, der ihn suchte, hocherfreut. Sein Glaube war fest, und er nährte Bodhi. Warum? Denn dieser Bodhisattva strebt ungeteilt nach Allwissenheit, nach dem Wohl und Glück aller fühlenden Wesen, nach der Erfüllung seiner großen Gelübde, nach der Abkehr von unheilsamen Lehren, nach der Pflege aller heilsamen Praktiken, nach dem Schutz aller fühlenden Wesen, nach der Öffnung des Tores von Sarvajna (allwissender Weisheit), nach der Erlangung von Allwissenheit, nach der Erfüllung der Wünsche aller fühlenden Wesen, nach dem Eintritt in den Ozean der Verdienste aller Buddhas, nach der Zerstörung aller Leiden und des Berges dämonischer Hindernisse und nach der Befolgung der Lehren aller Tathagatas. Wer in den Strom tiefer Weisheit eintritt, weicht nicht vom rechten Pfad ab. Wer aus dem Strom aller Lehren hervorgeht, erfüllt seine großen Gelübde. Wer im Dharma eines großen Wesens weilt, nährt den Schatz universeller guter Wurzeln. Frei von allen bösen Gedanken ist man unbefleckt. Im Verständnis, dass alle Lehren wie leerer Raum sind. Des Weiteren sah der große König, der Sohn Buddhas, zu jener Zeit alle fühlenden Wesen und empfand die Bedeutung eines Sohnes, von Eltern, eines Feldes der Verdienste, einer Verpflichtung der Dankbarkeit, eines Lehrers und eines Buddhas. In tiefem Mitgefühl umsorgte er sie alle. Ihren Bedürfnissen entsprechend stellte er Kleidung, Nahrung, Blumen, Weihrauch, Parfüm, Girlanden, Baldachine, Banner und anderen Schmuck, Betten, Sitze, Bettwäsche, Häuser, Paläste, Gärten, Badebecken, Wagen, Streitwagen, Elefanten, Pferde und viele Juwelen zur Verfügung. Er schenkte all seine Paläste und sein Gefolge, seine inneren Schätze, Städte und Dörfer und so weiter allen fühlenden Wesen und sorgte so für deren vollkommene Zufriedenheit. Zu jener Zeit befand sich in der Versammlung ein junges Mädchen namens Juwelenstrahl. Ihre Schönheit war unvergleichlich, ihr Körper glänzte wie reines Gold, ihre Augen und ihr Haar waren dunkelblau, ihr Mund sprach melodische Klänge, ihr Körper verströmte einen betörenden Duft und sie war mit vielen Juwelen geschmückt. Stets war sie von Scham erfüllt. Achtsamkeit ohne Ablenkung. Würdevoll und geordnet. Respektvoll und ehrfürchtig gegenüber allen Lehrern und Älteren. Ihre Sinne waren ruhig und weise. Sie verstand und behielt den gesamten Dharma, den sie gehört hatte. In vergangenen Leben hatte sie unermesslich gute Wurzeln geschlagen. Genährt vom wunderbaren Dharma. Nahe tugendhafter Lehrer und erfreut am Mahayana. Ihr Geist war wie leerer Raum, friedvoll und geborgen. Ständig erfreute sie sich am Anblick des Buddha und strebte nach Sarvajna (Weisheit). Sie wurde von sechzig jungen Mädchen begleitet, unweit des Königs. Mit ungeteilter Ehrfurcht, die Hände gefaltet, dachte sie: „Ich habe viel Gutes erfahren, indem ich tugendhafte Lehrer gesehen und ihnen begegnet bin. Vor diesem König sehe ich einen großen Meister, einen tugendhaften Lehrer, einen mitfühlenden Menschen.“ Wenn dieser Gedanke aufsteigt, erfüllt mich unermessliche Freude. Ich legte meinen Schmuck ab und legte ihn vor den König, während ich dieses Gelübde ablegte: „Dieser große König bringt unzähligen Wesen Frieden und Sicherheit. Möge ich in meinem nächsten Leben auch so sein. Die Weisheit des großen Königs, der rechte Weg des großen Königs, das Reittier des großen Königs, die erhabenen Züge des großen Königs, die Schätze des großen Königs – niemand kann sie zerstören.“ Möge ich in meinem nächsten Leben ebenso sein. Wo immer ich geboren werde, werde ich geboren werden. Da sprach der große König zu der Frau: „Ich gebe nun all meine Schätze auf, sowohl meine inneren als auch meine äußeren. Nimm, was immer du willst.“ Die Frau war hocherfreut und trug ein Gedicht vor: | |||
Vor dem Aufstieg des Königs zur Macht war die Stadt solide und majestätisch. | |||
Alles ist unangenehm, wie ein Ort voller hungriger Geister. | |||
Die verschiedenen Formen von Schädigung, Diebstahl und Ausschweifung unter empfindungsfähigen Wesen | |||
Doppelzüngige, unwahre, bedeutungslose und vulgäre Sprache | |||
Gier nach altruistischen Besitztümern, Zorn und böswillige Absicht. | |||
Falsche Ansichten und unheilsames Verhalten führen nach dem Tod zur Wiedergeburt in bösen Reichen. | |||
Solche Wesen sind von Unwissenheit verhüllt. | |||
Allerlei böse Taten und Dürre verhinderten den Regen. | |||
Weil es nicht rechtzeitig regnete, konnte das gesamte Getreide nicht wachsen. | |||
Das Gras und die Bäume sind völlig verdorrt, und die Quellen sind ausgetrocknet. | |||
Bevor der Große König auf der Welt erschien, waren alle Flüsse und Seen | |||
Alles war trocken und ausgedörrt, wie eine riesige Wildnis. | |||
Als der König geboren wurde, stand der Himmel günstig und die Wolken waren schwer. | |||
Durch die starken Regenfälle sind Flüsse und Teiche über die Ufer getreten. | |||
Beseitigt alles Böse und haltet euch von jeglichem Schrecken fern. | |||
Das Volk ist überglücklich, dass der König weltklug geworden ist. | |||
In der Vergangenheit fügten sich alle Lebewesen gegenseitig Schaden zu. | |||
Da wir nun Menschenfleisch und -blut essen, lasst uns Nächstenliebe pflegen. | |||
Früher verdorrte alles Getreide und alle Bäume starben. | |||
Leiden unter Hunger und Durst | |||
Wenn es dem König gut geht, wächst von Natur aus Klebreis. | |||
Der Baum brachte wundersame Gewänder hervor, zu denen der König zurückkehrte. | |||
Früher konkurrierten die Starken und die Schwachen um magere Gewinne. | |||
Heute ähnelt seine vielfältige Pracht der des Shaknanda-Gartens. | |||
Früher waren die Menschen gierig und gaben sich jedem zügellosen Verhalten hin. | |||
Verletzung der Sexualität der Ehefrau eines anderen und Verursachung gegenseitigen Schadens | |||
Heutzutage sind alle Menschen mit kostbarem und wundervollem Schmuck geschmückt. | |||
Keuschheit und Freiheit von sexuellem Fehlverhalten sind wie jene im Tusita-Himmel. | |||
In der Vergangenheit sprachen alle empfindungsfähigen Wesen falsche und ungesetzliche Worte. | |||
Sprich ungerecht und schmeichele anderen, um ihre Gunst zu gewinnen. | |||
Heute sollten alle Lebewesen jegliche böse Rede unterlassen. | |||
Liebe deine Augen und betrachte alle Wesen, sprich mit sanfter Stimme | |||
In der Vergangenheit vertraten alle empfindungsfähigen Wesen verschiedene falsche Ansichten. | |||
Gruß mit gefalteten Händen als Zeichen des Respekts vor Rindern, Schafen, Hunden und Schweinen. | |||
Nun höre ich, dass das wahre Dharma des Königs weit entfernt ist von allen falschen Ansichten. | |||
In dem Wissen, dass Leid und Glück aus Ursachen und Umständen entstehen. | |||
Die wunderschöne Musik des Königs wird von allen geliebt. | |||
Die Klänge des Sanskrit und anderer buddhistischer Texte sind unvergleichlich. | |||
Der Baldachin des Königs hängt in der Leere. | |||
Mit einem Netz aus Edelsteinen bedeckt, verströmt es einen wundervollen Duft. | |||
Die goldene Glocke erzeugt auf natürliche Weise den Tathagata- und den eleganten Klang. | |||
Verbreitung des tiefgründigen Dharma zur Beseitigung aller Leiden | |||
Dann legte er ausführlich die Buddha-Länder der zehn Himmelsrichtungen dar. | |||
Während aller Kalpas waren der Tathagata und sein Gefolge anwesend. | |||
Anschließend wurden die letzten zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder nacheinander beschrieben. | |||
Während aller Kalpas waren der Tathagata und sein Gefolge anwesend. | |||
Dann ertönte ein leiser Klang, der die Welt erfüllte. | |||
Alle Wesen unter Brahma haben von den karmischen Konsequenzen gehört. | |||
Alle Wesen werden beim Hören des Klangs auf natürliche Weise den Schatz des Karmas verstehen. | |||
Lass das Böse hinter dir, pflege alles Gute und strebe mit ganzer Entschlossenheit nach dem höchsten Weg. | |||
Der Vater des Königs hieß Jingguang, seine Mutter hieß Lianhuaguang. | |||
Der Vater regiert die Welt mit gerechtem Gesetz in dieser trüben Welt. | |||
Fünfhundert Lotusteiche und kostbare Bäume umgeben es. | |||
Der Grundstoff ist mit Goldsand und kostbaren Blüten bedeckt. | |||
Am Ufer dieses Teiches befinden sich verschiedene wunderschöne Dharma-Hallen. | |||
Die Geländer sind mit verschiedenen kostbaren Juwelen verziert. | |||
Die bösen Gesetze der letzten Tage haben jahrelange Dürre verursacht. | |||
Die Teiche und Bäche sind alle ausgetrocknet, und die Pflanzen und Bäume sind alle verdorrt. | |||
Der König wurde am siebten Tag nach den günstigen Vorzeichen geboren. | |||
Alle Menschen freuten sich darüber und wurden von der Welt erlöst. | |||
Zu jener Zeit, mitten in der Nacht, befand sich die Erde in sechs verschiedenen Bewegungsrichtungen. | |||
Es strahlt auf natürliche Weise ein wunderbares Licht aus, es gleicht der hellen und klaren Sonne. | |||
Das Badebecken wurde mit fünfhundert Verdienstwassern gefüllt. | |||
Alle wertvollen Bäume gediehen so, wie sie es ursprünglich getan hatten. | |||
Alle Flüsse und Quellen führten viel Wasser. | |||
Lingze Pujin Liquid wird auf Yanfuti (eine Art Heilkraut) aufgetragen. | |||
Bäume, Haine, verschiedene Blumen und Heilkräuter | |||
Alle Getreidearten und Feldfrüchte wachsen prächtig. | |||
Felsige Klippen und hohe Berge, einsame und tiefe Täler | |||
Die Erde ist von Natur aus überall eben und gleichmäßig. | |||
Hügelhänge, verschiedene Blumen, Bäume, Sand, Kies und Schmutz usw. | |||
Alle in einem einzigen Gedanken in kostbare Edelsteine verwandelt | |||
Die Menschen waren von diesem ungewöhnlichen Anblick begeistert und unterhielten sich. | |||
Welch wunderbare Geste der Freundlichkeit! Ich habe den kühlen Pool der Glückseligkeit erhalten. | |||
Zu jener Zeit befanden sich König Jingguang und sein Gefolge zusammen | |||
Alle Minister und andere Anwesende genossen es, durch den Garten zu schlendern. | |||
Unter den fünfhundert Badehäusern trägt eines den Namen Joy. | |||
Die Verwandten des Königs besuchen die Myobodo-Halle in Chishang | |||
Lady Shi Wang, mögen sich all Ihre Wünsche erfüllen. | |||
Das Land ist noch immer fruchtbar, die Menschen sind friedlich und wohlhabend. | |||
Zu jener Zeit, im Bad, wurde eine tausendblättrige, kostbare Blume geboren. | |||
Es sendet reines Licht aus, das auf den Gipfel des Berges Sumeru scheint. | |||
Der klare und reine Vajra-Stamm ist mit vielen kostbaren Blüten und Blättern geschmückt. | |||
Jambudvipa Golden Platform und allerlei wunderbare Düfte für den täglichen Bedarf | |||
Aus dieser Lotusblume wurde ein Junge geboren. | |||
Sein majestätisches und würdevolles Aussehen wurde von allen Göttern verehrt. | |||
König Wang war überglücklich und ging in den Teich, um das Kind zu streicheln. | |||
Ihr Sohn dürfte überglücklich sein, nachdem er sich eingelebt hat. | |||
Überall entspringen Schätze, kostbare Bäume lassen wundersame Gewänder sprießen. | |||
Die himmlische Musik füllte die Leere. | |||
Zu diesem Zeitpunkt falteten alle Menschen ehrfurchtsvoll die Hände und erwiesen ihre Ehrerbietung. | |||
Erfreulicherweise ist dies der Zufluchtsort auf der Welt. | |||
Sein Körper strahlt ein helles Licht aus, das alles erhellt. | |||
Wer diesem Licht begegnet, dessen Unreinheiten werden beseitigt. | |||
Alle bösen Geister und Götter vergiften Lebewesen. | |||
Indem man alle unheilsamen Gedanken aufgibt, entsteht Mitgefühl ganz natürlich. | |||
Schlechter Ruf, Verlust des Glücks, Krankheit und Besessenheit durch Geister. | |||
Wenn alles Leid aufhört, freuen sich alle Wesen. | |||
Alle Lebewesen auf der Welt betrachten einander als ihre Eltern. | |||
Wende dich vom Bösen ab, pflege liebende Güte und strebe ungeteilt nach allwissender Weisheit. | |||
Fernab von allen finsteren Reichen, öffnet es den Weg zum Himmel und zu den Menschen. | |||
Den höchsten Weg zur Befreiung aller fühlenden Wesen offenbaren | |||
Ich erwarte die Ankunft dieses Wohltäters, eines wahrhaft tugendhaften und großzügigen Mannes. | |||
Der Führer ist in der Welt erschienen, jetzt, wo alle Wesen ihren Weg verirrt haben. | |||
Zu jener Zeit pries die strahlende Jungfrau den König in Versen, verneigte sich tief und umrundete unzählige Male seine Füße. Dann stand sie ehrfürchtig da, die Hände gefaltet. Der König lobte sie: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! An die Verdienste anderer zu glauben, ist wahrlich selten. Wenn es törichte Wesen gibt, die Güte nicht zu erwidern wissen, denen es an Weisheit mangelt, deren Geist getrübt ist und die falsche Ansichten hegen, dann kennen oder glauben diese unheilsamen Wesen weder die reinen Verdienste noch die allwissende Weisheit der Buddhas und Bodhisattvas. Du nun strebst ungeteilt nach unübertroffener Erleuchtung, beschreitest den Pfad des Bodhisattva und bringst allen Wesen Frieden und Wohl.“ Nachdem er die Jungfrau gelobt hatte, überreichte ihr der König persönlich ein kostbares Gewand und sprach: „Trage es selbst.“ Die Frau kniete nieder, verneigte sich ehrfürchtig, faltete die Hände und nahm das Gewand entgegen. Dann kleidete der König sie zusammen mit sechzig anderen Frauen ein. Nachdem sie das Gewand angelegt hatte, umrundeten er und sein Gefolge sie und zogen sich zurück. Aus den Gewändern der Frauen strahlte das Licht aller Sterne. Beim Anblick dieser Erscheinung riefen alle: „Diese Frauen sind wunderschön, geschmückt wie die Sterne am klaren Nachthimmel!“ War der König des Runden Baldachins des Wundersamen Klangs, der Sohn aller Dharma-Meister, zu jener Zeit nicht eine andere Person? Er war niemand anderes als Tathagata Vairocana, der Arhat, der Vollkommen Erleuchtete. Der König des Reinen Lichts war König Suddhodana. Die Königin des Lotuslichts war Königin Maya. Das Volk dieses Königreichs war die große Versammlung. Sie alle erlangten die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi, einige verweilten in den ersten bis zehn Bhumis, ihre großen Gelübde erfüllt, weilten sie in allen Dharma-Toren, beschritten den zielführenden Pfad, strebten nach aller Weisheit und verweilten in allen Befreiungen. Zu jener Zeit sprach der Nachthimmel des blühenden Baumes und des blühenden Mondes, um diese Bedeutung weiter zu verdeutlichen, in Versen: | |||
Ich habe reine Augen, die die Welt und das Meer sehen. | |||
Die Wesen wandern ständig zwischen den fünf Existenzebenen hin und her. | |||
Alle Buddhas und Bodhisattvas begeben sich zum Bodhi-Baum. | |||
Die Erleuchtung erlangen und das Dharma-Rad in Bewegung setzen, um alle fühlenden Wesen zu transformieren und zu befreien. | |||
Ich nutze die reine himmlische Gehörwelt, um alle Klänge wahrzunehmen. | |||
Alle Lehren Buddhas wurden mit Freude gehört und befolgt. | |||
Ich besitze nicht-duale Weisheit, alles ist ohne Gleichheit. | |||
Die Fähigkeit, die Herzen aller Wesen mit einem einzigen Gedanken zu verstehen | |||
Ich erlangte die Weisheit des Schicksals über alle Zeitalter hinweg. | |||
Sich selbst und andere werden klar verstanden | |||
In einem einzigen Gedanken erkenne ich den Staub und die Äonen unzähliger Äonen. | |||
Buddhas, Bodhisattvas und fühlende Wesen in den fünf Daseinsbereichen | |||
Dieser Buddha hatte ursprünglich das Gelübde abgelegt, ausschließlich nach der Buddhaschaft zu streben. | |||
Letztendlich werden so die unermesslichen Bodhisattva-Praktiken erfüllt. | |||
Erwachen zur vollkommenen Erleuchtung und all ihren geschickten Mitteln | |||
Das Drehen des reinen und wundersamen Dharma-Rades offenbart den Ozean aller Fahrzeuge. | |||
Er predigte den Dharma, um alle Wesen von allem Leid zu befreien. | |||
Selbst der Dharma bleibt in meinem Geist, erfasst in einem einzigen Gedanken. | |||
Ich habe diesen Dharma über unzählige Äonen praktiziert. | |||
Wahre buddhistische Schüler sollten diesen Dharma schnell und gründlich verstehen. | |||
„Schüler des Buddha, ich kenne nur dieses Dharma-Tor der unermesslichen Freude, Zufriedenheit und des strahlenden Lichts des Bodhisattva. Alle großen Bodhisattvas kultivieren in Gegenwart aller Buddhas den Ozean aller Buddha-Praktiken, streben nach Allwissenheit, reinigen sich und erfüllen alle großen Gelübde. In einer Bodhisattva-Stufe kultivieren sie den Ozean aller Bodhisattva-Stufen. In einer Bodhisattva-Praxis umfassen sie den Ozean aller Bodhisattva-Praktiken. In einem Dharma-Tor sind sie frei und kultivieren alle Dharma-Tore. Wie kann ich von ihrem verdienstvollen Verhalten wissen oder davon sprechen? Schüler des Buddha, in dieser Bodhi-gārti gibt es einen Yakṣa namens Gelübde-Mutiger Lichtbeschützer aller fühlenden Wesen. Gehe zu ihm und frage: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis, kultiviert den Bodhisattva-Pfad, erlangt unübertroffenes Bodhi für alle fühlenden Wesen, reinigt alle „In Buddha-Ländern allen Buddhas begegnen und den wahren Dharma der Tathagatas pflegen?“ Dann verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen jenes Yaksha, umrundete ihn und zog sich zurück. | |||
Zu jener Zeit begab sich Sudhana zum Ort der Nachtgottheit, des Hüters aller Wesen, und sah ihn inmitten der Versammlung auf dem Löwenthron des Mani-Königs sitzen. Sein Körper war von dessen Netz bedeckt. Sein Licht erstrahlte im gesamten Dharma-Reich. Das Licht von Sonne, Mond und Sternen bildete seinen Körper. Alle Formen und Erscheinungsformen aller Wesen erschienen in ihm. Er manifestierte auch Körper in allen Farben, Körpern von Würde und Gestalt, Körper, die allen Wesen erschienen, Körper mit der Kraft, sich frei in den zehn Himmelsrichtungen zu bewegen, Körper, die Wesen zu jeder Zeit ohne Ausnahme erschienen, Körper, die von allen Buddhas verehrt wurden, Körper, die alle guten Wurzeln nährten, Körper, die den wahren Dharma aller Buddhas unvergessen bewahrten, Körper, die alle Gelübde der Bodhisattvas erfüllten, Körper, die in allen Welten erstrahlten, Körper, die die Dunkelheit der Unwissenheit vertrieben und als reine Lampen leuchteten, Körper, die den Dharma als Illusion erkannten, Körper, die frei von Befleckung waren und tiefe Weisheit besaßen, die alle Dharmas verstand, Körper, die für alle erwachten und sich universell manifestierten, Körper, die frei von lodernden Flammen und unzerstörbar waren, Körper, die frei von jeglicher Abhängigkeit und Praxis des Buddha waren. Der Körper Sudhanas ist rein und unbefleckt. Nachdem Sudhana dies gesehen hatte, warf er sich nieder und betrachtete die Staubpartikel jener Buddha-Welt. Er verweilte lange in diesem himmlischen Körper, bevor er sich erhob, ehrfürchtig die Hände faltete und ihn mit ungeteilter Konzentration betrachtete. Von dem tugendhaften Lehrer erlangte er zehn Arten von Achtsamkeit. Welche sind das? Zunächst erlangte er seinen eigenen Geist. Weil er eifrig und mutig die Lehren Sarva-samapattis suchte und sie befolgen konnte, erlangte er den Geist allwissender Weisheit. Weil er allen korrekten Lehren folgte, erlangte er den Geist der Wiedergeburt. Weil er im höchsten Dharma verweilte, erlangte er den Geist der gemeinsamen Praxis. Weil er die Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra teilte, erlangte er den Geist des unermesslichen Verdienstes. Weil er den reinen Dharma pflegte, erlangte er den Geist des Mutes. Weil er die große Hingabe aller Buddhas pflegte, erlangte er den Geist aller guten Wurzeln. Weil er alle großen Gelübde erfüllte, erlangte er die Fähigkeit, alle großen Wohltaten zu erkennen. Weil er die Freiheit eines Bodhisattva besaß, erlangte er von dem tugendhaften Lehrer die zehn Arten der Achtsamkeit. Nachdem Sudhana dieses himmlische Wesen mit ungeteilter Aufmerksamkeit beobachtet hatte, erlangte er das Dharma, das alle Bodhisattvas teilen, so fein wie die Staubpartikel jener Welt. Dies ist das Dharma der rechten Achtsamkeit. Durch das Rezitieren der Namen aller Buddhas der zehn Richtungen und drei Zeiten. Das gemeinsame Dharma der großen Weisheit. Durch das klare Verständnis des Ozeans aller Dharmas. Das gemeinsame Dharma aller Daseinsbereiche. Weil das Dharma-Rad aller Buddhas unzerstörbar ist. Das gemeinsame Dharma der Erleuchtung. Weil Weisheit wie der leere Raum ist. Weil sie den Ozean aller wirksamen Mittel der drei Zeiten umfassend erleuchtet. Das gemeinsame Dharma aller Fähigkeiten. Weil es den Ozean aller Fähigkeiten fühlender Wesen mit klarer und reiner Weisheit erleuchtet. Das allgemeine Dharma des Reinen Geistes. Weil man den Pfad des Bodhisattva beschreitet und allwissende Weisheit erlangt. Weil es mit ungetrübtem Verdienst geschmückt ist. Das allgemeine Dharma des Reiches. Weil klare und reine Weisheit das Reich des Buddha erleuchtet. Das allgemeine Dharma der Befolgung der zweckmäßigen Mittel. Weil es letztlich den Ozean allwissender Weisheit und zweckmäßiger Mittel erlangt. Weil es alles erleuchtet. Das allgemeine Dharma des Wissens um die Mittel. Weil es die wahre Natur aller Dharmas kennt. Das allgemeine Dharma der Furchtlosigkeit im Dharma. Weil es alle Feinde vernichtet und zerstreut. Das allgemeine Dharma des Reinen Körpers. Weil es einen reinen Körper manifestiert, wie es angemessen ist. Das allgemeine Dharma aller Kräfte. Weil es in Sarvajna (allwissender Weisheit) nicht zurückfällt. Das allgemeine Dharma der Furchtlosigkeit. Denn sein reiner und aufrechter Geist ist wie der leere Raum. Das allgemeine Dharma der Fleißigkeit. Denn es verfällt nicht auf dem Bodhisattva-Pfad aller Kalpas. Das allgemeine Dharma der Beredsamkeit. Denn klare und reine Weisheit durchdringt alle Dharmas und erleuchtet alles. Es ist das unvergleichliche allgemeine Dharma, denn kein fühlendes Wesen kann es übertreffen. Es ist das allgemeine Dharma der Sprache, denn es spricht furchtlos das reine und wunderbare Dharma unter den Massen. Es ist das allgemeine Dharma des melodischen Klangs, denn es kann wie ein Löwe brüllen und einen subtilen Klang ausstoßen, der den Ozean aller Dharmas erfüllt. Es ist das allgemeine Dharma des reinen Klangs, denn alle fühlenden Wesen erfreuen sich daran, ihn zu hören. Es ist das allgemeine Dharma der reinen Tugend, denn es reinigt alle fühlenden Wesen. Es ist das allgemeine Dharma der Weisheit, denn es empfängt das Dharma-Rad von allen Buddhas. Es ist das allgemeine Dharma reinen Handelns, da es im Bereich aller Buddhas weilt. Es ist das allgemeine Dharma großen Mitgefühls, da es in jedem Gedanken den Ozean aller fühlenden Wesen durchdringt. Es ist das allgemeine Dharma großen Erbarmens, da es den Nektar des Dharma herabregnen lässt, um alle fühlenden Wesen zu erlösen. Es ist das allgemeine Dharma körperlicher Handlungen, da es den Bedürfnissen aller fühlenden Wesen entspricht. Es ist das allgemeine Dharma verbaler Handlungen, da es alle Dharmas der Sprache unterscheidet. Es ist das allgemeine Dharma geistiger Handlungen, da es den allwissenden Geist aller fühlenden Wesen begründet. Es ist das allgemeine Dharma der Zierde, da es alle Buddha-Welten reinigt. Es ist das allgemeine Dharma des Erreichens aller Buddhas, da es das Erscheinen aller Buddhas in der Welt sieht. Es ist das allgemeine Dharma der Ermahnung, da es alle Tathagatas auffordert, das Rad des Dharma zu drehen. Die allgemeine Praxis des Opfers: Allen Tathagatas Opfer darbringen. Die allgemeine Praxis des Lehrens: Alle fühlenden Wesen befreien. Die allgemeine Praxis des Lichts: Alle Dharmas erleuchten. Die allgemeine Praxis des Samadhi: Unbeweglichkeit im Ozean der Geister aller fühlenden Wesen erlangen. Die allgemeine Praxis der Erfüllung: Die freie und ungehinderte Kraft der Bodhisattvas erfüllt alle Buddha-Welten. Die allgemeine Praxis des Bodhisattva-Pfades: Die freie und ungehinderte Kraft der Bodhisattvas erwecken. Die allgemeine Praxis des Gefolges: Die gemeinsame Auflösung mit den Bodhisattvas genießen. Die allgemeine Praxis des tiefen Verstehens: Alle Welten unterscheiden. Die allgemeine Praxis des Geistesverstehens: Buddha-Welten umfassend reinigen. Die allgemeine Praxis der Übereinstimmung: In den Ozean aller Buddha-Welten eintreten. Die gängige Praxis, sich mit zweckmäßigen Mitteln zu füllen: Alle Welten unterscheiden und verstehen. Die gängige Praxis der höchsten Erleuchtung: Alle Buddha-Welten universell manifestieren. Die gängige Praxis des Nicht-Rückschritts: Frei und ungehindert in die zehn Himmelsrichtungen reisen. Die gängige Praxis, alle Unwissenheit zu beseitigen: Die vollkommene Weisheit aller Buddhas erlangen. Die gängige Praxis des Nicht-Entstehens: Ein Gefolge aller Buddhas sein. Die gängige Praxis, das Netz aller Buddha-Welten zu füllen: Allen Buddhas respektvoll Opfer darbringen. Die gängige Praxis der entscheidenden Weisheit. Weil man den Ozean aller Dharmas klar versteht; weil man den gemeinsamen Dharma so praktiziert, wie er gelehrt wurde; weil man mühelos alle Dharma-Tore betritt; weil man einmütig den gemeinsamen Dharma sucht; weil man alle reinen Dharmas begehrt; den gemeinsamen Dharma der Reinheit; weil Körper, Rede und Geist mit den Verdiensten aller Buddhas geschmückt sind; den gemeinsamen Dharma der reinen Absicht; weil die Weisheit in allen Dharmas vollkommen rein ist; das allgemeine Dharma des Mutes; weil man letztlich alle guten Wurzeln in allen Angelegenheiten erfüllt; das allgemeine Dharma des reinen Handelns; weil man alle Bodhisattva-Praktiken erfüllt; das allgemeine Dharma der Ungehindertheit; weil man die Eigenschaften aller Dharmas klar versteht; das allgemeine Dharma der geschickten Mittel; weil man das Dharma-Tor der freien Weisheit besitzt; das allgemeine Dharma des reinen Eintritts; weil man den entsprechenden Bereich manifestiert; das allgemeine Dharma des Bodhisattva-Tors; weil man das gesamte Dharma aller Buddhas praktiziert; das allgemeine Dharma des Schutzes; weil man von allen Buddhas beschützt wird; das allgemeine Dharma der Befreiung von der Geburt; weil man allmählich den Bodhisattva-Grund erreicht; das allgemeine Dharma des Verweilens; weil man in allen Bodhisattva-Wohnstätten verweilt; das allgemeine Dharma der Auslegung; Weil man das Dharma der von allen Buddhas gegebenen Vorhersagen versteht; das gemeinsame Dharma der Meditation; weil man alle Samadhis in einem einzigen Gedanken erreicht; das gemeinsame Dharma des entstehenden Samadhi. Aufgrund der verschiedenen Aspekte aller buddhistischen Aktivitäten. Das Dharma der reinen Achtsamkeit: Weil man alle Gedanken kennt. Das Dharma der Bodhisattva-Praxis: Weil man den Bodhisattva-Pfad unaufhörlich durch alle zukünftigen Kalpas hindurch praktiziert. Das Dharma des reinen Glaubens: Weil man freudig die Weisheit des Buddha mehrt. Das Dharma der Nahrung: Weil man alle Hindernisse beseitigt. Das Dharma der unaufdringlichen Weisheit: Weil die eigene Weisheit der aller Buddhas gleichkommt. Das Dharma der Wiedergeburt: Weil man zu jeder Zeit auf alle fühlenden Wesen reagiert und sie transformiert. Das Dharma des Verweilens: Weil man in allwissender Weisheit verweilt. Das Dharma des Reiches: Weil man das Reich des Dharma versteht. Das Dharma der Nicht-Anhaftung: Weil der Geist durch keine Existenz verunreinigt wird. Das Dharma des geschickten Verständnisses der Dharma-Eigenschaften: Weil man alle Dharmas mit gleichem Geist betrachtet. Das Dharma der Akzeptanz: Weil man alle Lehren Buddhas in sich trägt. Das Dharma der Klarheit: Weil man alle weltlichen Angelegenheiten erkennt und versteht. Das Dharma der übernatürlichen Kraft: Weil man mit wenigen Mitteln durch alle Buddha-Welten reist. Das Dharma des Dharani: Weil man alle Ozeane des Dharani universell erleuchtet. Das Dharma des Haltens des Rades aller Buddha-Dharmas: Weil man alle Sutras vollständig erfüllen kann. Das Dharma des tiefen Verständnisses: Weil alle Dharmas als leerer Raum verstanden werden. Das Dharma des reinen Lichts: Weil es alle Welten erleuchtet. Das Dharma der Klarheit und Reinheit: Weil es sich gemäß den Bedürfnissen der fühlenden Wesen manifestiert. Das Dharma des Bebens. Denn es bewegt alle Buddha-Länder, sich frei für alle fühlenden Wesen zu manifestieren. Das Dharma der Nicht-Falschheit. Denn all das, was es sieht, hört und denkt, ist nicht vergeblich. Das Dharma des Heiligen Pfades. | |||
Denn es erfüllt alle Wünsche und besitzt die zehn Kräfte und Weisheit. Zu jener Zeit trat Sudhana in das Dharma solcher Bodhisattvas ein, die so fein wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern sind. Mit tugendhaften Lehrern erlangte er einen unermesslich reinen und aufrechten Geist. | |||
Er entblößte seine rechte Schulter, faltete ehrfürchtig die Hände und pries jenen Nachtgott in Versen: | |||
Mit höchstem Bewusstsein strebe ich ungeteilt nach der Buddhaschaft. | |||
Nun erhebe ich meinen Geist in der Gegenwart eines tugendhaften Lehrers. | |||
Meide alles Böse und strebe nach tugendhaftem Verhalten. | |||
Durch die Begegnung mit einem tugendhaften Lehrer erlangt man unerschöpflichen tugendhaften Dharma. | |||
Ich sehe, dass Wissen mein Herz bereits mit Verdienst geschmückt hat. | |||
Den Bodhisattva-Pfad für unzählige zukünftige Kalpas kultivieren | |||
Ich wünschte nur, ein tugendhafter Lehrer hätte Mitgefühl und würde mich aufnehmen. | |||
Um meinetwillen mögen die wahren und richtigen Lehren vollständig offenbart werden. | |||
Sie verschließen alle bösen Reiche und öffnen weit den Weg zum Himmel und zu den Menschen. | |||
Der Weg der Allwissenheit Buddhas wurde mir vollständig offenbart. | |||
Betrachte den Schatz all der Verdienste dieses tugendhaften Lehrers | |||
Durch ständiges Nachdenken erlangte ich den Ozean des Verdienstes in der Leere. | |||
Gewähre mir die unvorstellbaren Vorzüge von Paramita | |||
Mögen alle guten Taten, Segnungen, Weisheit und Tugenden gedeihen und dein Haupt schnell krönen. | |||
Ich rufe den Namen des tugendhaften Lehrers auf, den Pfad der allwissenden Weisheit. | |||
Sich auf einen tugendhaften Lehrer zu verlassen und den reinen Dharma zu erfüllen | |||
Er besitzt alle guten Taten und Verdienste und erfüllt sie in jeder Hinsicht. | |||
Letztendlich werden alle Dharmas durch Sarvajna verwirklicht. | |||
Wissen begründet das höchste Dharma für den Meister. | |||
Ich konnte ihre Güte selbst nach unzähligen Zeitaltern nicht erwidern. | |||
</poem></div></div> | |||
== 56 34.12 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 56 Kap. 34.12 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
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Nachdem Sudhana die Lobgesänge rezitiert hatte, wandte er sich an die Götter und fragte: „Wie heißt dieses unvorstellbare Dharma, das ihr soeben offenbart habt? Wie lange strebt ihr schon nach dem Weg? Wann werdet ihr die unübertroffene Erleuchtung erlangen?“ Die Götter antworteten: „Guter Mensch, dieses Dharma heißt ‚Wesen zur Erleuchtung begleiten, gute Wurzeln nähren‘.“ Guter Mensch, indem ich diesen Dharma betrete, erkenne ich die Gleichheit aller Dharmas, kenne das wahre Wesen aller Dharmas, bin frei von weltlichen Bindungen, verstehe, dass alle Formen weder eins noch verschieden sind, verstehe, dass Form nicht Form ist, und kann unzählige Formen manifestieren, nämlich verschiedene Formen, reine Formen, geschmückte Formen, alle geschmückten Formen, universell manifestierte Formen, Formen, die mit denen aller fühlenden Wesen identisch sind, Formen, die in der ganzen Welt erscheinen, universell erleuchtende Formen, deren Anblick nie ermüdend ist, schöne und reine Formen, Formen frei von Bösem, mutige Formen, sehr tiefe Formen, Formen, die in der ganzen Welt unerschöpflich sind, unerschöpfliche Formen, verschiedene Wolkenfarben, Formen in verschiedenen Gestalten, Formen, die unermessliche Kraft manifestieren, und liebliche Formen.“ | |||
Alle glückverheißenden, entstehenden Farben. Farben, die je nach Umständen erscheinen. Farben, die fühlende Wesen je nach Umständen befreien. Universell erleuchtende, ungetrübte Farben. Befleckte Farben. Farben eines unzerstörbaren, reinen Körpers. Farbe des unvorstellbaren, wirksamen und strahlenden Dharma. Unvergleichliche und beispiellose, wundersame und erhabene Farbe. Farbe, die Licht und Dunkelheit transzendiert. Farbe, die alle Dunkelheit auslöscht. Farbe, die alles reine weiße Dharma in sich vereint. Farbe, die aus dem Ozean des Verdienstes entspringt. Farbe, die aus vergangener Praxis und Ehrfurcht entspringt. Farbe, die aus einem reinen und aufrechten Geist wie dem Himmel entspringt. Erhabene und unermessliche Farbe. Ununterbrochene und unerschöpfliche Farbe. Ozeangleiche Strahlkraft. Unberührte und unzerstörbare Farbe, die keine Grundlage in der Welt hat. Ungehinderte Farbe, die alle zehn Richtungen erfüllt. Farbe jedes Gedankens. Ozeangleiche Farbe. Farbe, die allen fühlenden Wesen große Freude schenkt. Farbe, die alle fühlenden Wesen fest umarmt. Löwengebrüll-Farbe des Verdienstes des Tathagata in jeder Pore. Farbe, die den tiefen Geist aller fühlenden Wesen reinigt. Farbe, die die Bedeutung des gesamten Dharma offenbart. Vollkommen strahlende und ungehinderte Farbe. Farbe gleich dem befleckten Raum. Farbe, die nicht an Befleckung haftet und keine Farbe besitzt. Farbe, die den befleckten Dharma-Bereich allumfassend erleuchtet. Unvergleichliche Farbe. Farbe, die mit dem Auge erscheint. Farbe, die alle Richtungen erleuchtet. Sie manifestiert zu jeder Zeit die Farbe aller Wesen. Die Farbe der Ruhe. Die Farbe, die alles Leiden löscht. Die Farbe des Lichts, das Feld des Verdienstes und des Segens aller Wesen. Die Farbe des Sehens ohne Täuschung. Die Farbe großer Weisheit. Die Farbe des ungetrübten Dharmakaya, das alle Farben erfüllt. Die Farbe, die würdevolles Handeln ohne Täuschung manifestiert. Die Farbe, die den Ozean großen Mitgefühls anhäuft. Die Farbe des Berges Sumeru, der vollen Verdienst besitzt. Die Farbe, die alle Bereiche allumfassend erleuchtet. Die Farbe reiner großer Weisheit. Die Farbe rechter Achtsamkeit auf alle weltlichen Bereiche. Die Farbe allen kostbaren Lichts. Die Farbe reinen Schatzes. Die Farbe unzerstörbarer und reiner Wesen. Die Farbe des Erlangens von Sarvajna (Weisheit). Die Farbe, die allen Wesen Freude bereitet. Die Farbe des höchsten Lichts, geschmückt mit allen kostbaren Schätzen. Die Farbe, die weder alle Wesen festhält noch aufgibt. Die Farbe, die weder Gewissheit noch letztendliche Wirklichkeit kennt. Die Farbe, die die Kraft aller Selbstbeherrschung manifestiert. Die Farbe aller selbstbeherrschenden göttlichen Füße. Die Farbe der Buddha-Linie. Die Farbe, die frei von allem Übel ist und das Dharma-Reich erfüllt. Die Farbe, die alle Buddha-Versammlungen erleuchtet. Die Farbe, die alle Ozeane erfüllt. Die Farbe des Ertrags guter Taten. Die Farbe, die gemäß der Transformation gibt. Die Farbe, die ohne Müdigkeit alle weltlichen Bereiche erleuchtet. Die Farbe, die alle Arten von Licht universell erleuchtet. Die Farbe, die alle Farben der drei Zeiten manifestiert. Die Farbe, die alle Ozeane manifestiert. Sie strahlt alle Farben des Lichtozeans aus. Vielfältige Lichtfarben. Alle duftenden Farben der Welt übertreffend. Die Farben der Wolken der vollen Sonne manifestieren. Die Farben der Wolken des vollen, reinen Mondes halten. Die Farben der Wolken der wundersamen Blüten des Berges Sumeru ausstrahlen. Die Farben der Wolken verschiedener Girlanden ausstrahlen. Die Farben der Wolken aller Padma-Blumen manifestieren. Die Farben der Wolken aller duftenden Bilder, die das Dharma-Reich erfüllen. Die Farben des pulverisierten Weihrauchs verstreuen. Die Farben der reinen Gelübde aller Buddhas manifestieren. Alle Klänge, die aus dem Ozean des Dharma-Reiches emporsteigen, wie das Brüllen eines Löwen. Die reinen Farben des Bodhisattva Samantabhadra. In jedem Gedanken manifestieren sich diese Farben, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllen, um fühlende Wesen zu lehren. Ob gesehen oder gedacht, sie werden befreit. Manchmal manifestieren sich die Drehung des Dharma-Rades. Manchmal manifestieren sich jederzeitige Reaktionsfähigkeit. Manchmal manifestieren sich Nähe. Manchmal manifestieren sich Erleuchtung. Manchmal manifestieren sich freie und ungehinderte göttliche Kraft. Manchmal manifestieren sich verschiedene Transformationen. Manchmal manifestiere ich unvorstellbare, freie und ungehinderte göttliche Kraft und Transformationen. Ich befreie fühlende Wesen. Ich tilge unheilsame Lehren und errichte heilsame. Ich erfülle große Gelübde. Die Kraft aller Weisheit. Die Kraft des Bodhisattva-Dharma. Ich verwirkliche vollkommenes Mitgefühl und große Barmherzigkeit. Jünger des Buddha, ich weile in diesem Tor des Dharma. Ich manifestiere unzählige Formen, verstehe alle Ozeane der Farben klar, sende grenzenlose Wolken des Dharma aus, erleuchte alle Buddha-Welten, manifestiere unzählige Buddhas, manifestiere grenzenlose und ungehinderte göttliche Kraft, erwecke fühlende Wesen, gute Wurzeln zu schlagen, und ermögliche in jedem Gedanken unvorstellbaren fühlenden Wesen, die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen. Mein Sohn, wie du gefragt hast, wann hast du diesen Dharma erlangt? Ich erkläre ihn dir nun durch die göttliche Kraft des Buddha. Mein Sohn, die vollkommene Weisheit des Bodhisattva ist frei von jeglicher Täuschung, von Natur aus rein, allwissend, überwindet alle Hindernisse und erleuchtet all jene, die ihr folgen und sich wandeln. Mein Sohn, so wie die Sonne keine inhärente Dunkelheit besitzt, sondern die Welt nach Sonnenuntergang dunkel ist und bei ihrem Aufgang hell erstrahlt, so ist auch die vollkommene und reine Weisheit des Bodhisattva wie die Sonne: frei von jeglicher Täuschung und erleuchtet alle fühlenden Wesen. Mein Sohn, so wie die reine Sonne über Jambudvipa aufgeht und alle kostbaren Berge und Bäume der Welt erleuchtet, so manifestiert sich das Bild des Bodhisattva in allen Ozeanen, Flüssen und Teichen. Alle fühlenden Wesen sehen es. Selbst die Sonne dringt nicht in den Strom dieses Teiches ein. So ist auch die Sonne der Weisheit des Bodhisattva. Aus den Ozeanen des Samsara emporsteigend, wandert sie im leeren Raum des wahren Dharma des Buddha und verweilt in Stille. Es manifestiert sich in allen Daseinsbereichen und teilt den Körper fühlender Wesen, um sie zu leiten. Wahrlich, es ist frei von Geburt und Tod, unbefleckt und ungebunden. Es ist frei von allen Illusionen, ohne Gedanken an Leben und Tod. Warum? O Sohn Buddhas, der Bodhisattva Mahasattva ist frei von jeglicher Täuschung. Er versteht, dass alle weltlichen Existenzen wie Träume sind, und begreift den wahren Dharma, indem er erkennt, dass es keine fühlenden Wesen gibt. Mit vollkommenem Mitgefühl manifestiert er sich allen, lehrt und leitet alle fühlenden Wesen. O Sohn Buddhas, es ist wie ein großes Schiff, das sich weder auf dieses Ufer verlässt noch am anderen Ufer erfreut, noch sich an den mittleren Strom klammert, sondern fühlende Wesen über den großen Ozean bringt. So ist auch der Bodhisattva Mahasattva, der die Kraft der Paramita wie ein Schiff nutzt, um fühlende Wesen über den Ozean von Geburt und Tod zu bringen. Er verlässt sich nicht auf dieses Ufer, noch erfreut er sich am anderen Ufer, sondern bringt fühlende Wesen hinüber. Er kultiviert den Pfad des Bodhisattva durch alle Zeitalter hindurch, ohne an Zeitalter zu denken oder deren Natur als lang oder kurz zu erkennen. O Sohn Buddhas … So wie sich die Leere jenseits des Dharma-Bereichs erstreckt, erfahren alle Welten Entstehung und Verfall. Doch die Leere selbst ist rein, unbefleckt und unzerstörbar. Frei von Furcht und allen Hindernissen erhält sie universell alle zukünftigen Kalpas und alle Buddha-Welten. So ist auch der Geist eines Bodhisattva Mahasattva. Erfüllt mit Weisheit, die so vollkommen ist wie die Leere, vollzieht er die großen Gelübde des Windrads, erhält alle fühlenden Wesen und führt sie zur Überwindung der bösen Pfade und zur Wiedergeburt in guten Bereichen. Frei von Kummer und Freude, ebnet er allen fühlenden Wesen den Weg der Allwissenheit und beseitigt Leiden und das Leid von Geburt und Tod. O Sohn Buddhas, wie ein verwandeltes Wesen ohne wahre Form unter Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Hunger und Durst leidet, so besitzt ein Bodhisattva, geboren mit Weisheit als Verwandlung, einen unzerstörbaren und wundersamen Dharma-Körper. Ebenso leitet er durch alle Kalpas, Geburten und Tode hindurch alle fühlenden Wesen ohne Anhaftung, Furcht, Gier oder Hass und beseitigt alles lodernde Leid. Sein Geist ist frei von Gier und Vergnügen in allen Daseinsbereichen. O Sohn Buddhas, die Weisheit eines Bodhisattva, so tiefgründig und unergründlich sie auch sein mag, werde ich dir durch die Kraft Buddhas erklären. Mögen alle Bodhisattvas zukünftiger Zeitalter ihre großen Gelübde erfüllen und alle Kräfte erlangen. O Söhne Buddhas, in grauer Vorzeit, nach unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner im Ozean, und nach noch unzähligeren Äonen, gab es eine Welt namens Gutes Licht. In diesem Äon gab es eine Welt namens Kostbares Licht. In jenem Äon erschienen zehntausend Tathagatas auf der Welt. Der erste Tathagata trug den Namen Dharma-Rad, Klang und Lampe der Leere. In jenem Jambudvipa befand sich eine königliche Hauptstadt des Kostbaren Schmucks. Dort erstreckte sich ein großer Wald namens Gutes Licht. In diesem Wald stand ein Bodhi-Baum namens Gute Blume. Auf diesem Bodhi-Baum thronte ein Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten. Zu jener Zeit erlangte jener Tathagata auf diesem Thron Anuttara-samyak-sambodhi. Damals betrug die Lebensspanne der Menschen zehntausend Jahre. Sie praktizierten die zehn unheilsamen Pfade: Morden, Stehlen, Ehebruch, Lügen, Zwietracht säen, hart reden, leichtfertig reden, Gier, Zorn und falsche Ansichten. Zu jener Zeit saß jener Tathagata hundert Jahre lang im Bodhi-Baum, wo Bodhisattvas, Himmelskönige und jene aus Jambudvipa, die in früheren Leben Tugend angesammelt hatten, den Dharma predigten. Als die guten Wurzeln der anderen Wesen reiften, wurde der König Sheng Guang genannt. Zu jener Zeit praktizierten die Menschen dort die zehn unheilsamen Taten, hingen an den fünf Begierden, begingen allerlei Übel und entfernten sich von guten Taten. Sie waren ihren Eltern gegenüber ungehorsam und respektlos gegenüber Mönchen und Brahmanen. Unzählige Wesen brachen die Gesetze des Königs und wurden eingekerkert und auf vielfältige Weise gefoltert. Zu jener Zeit hatte der König einen Prinzen namens Shan Fu, der außergewöhnlich schön war und die achtundzwanzig Merkmale eines großen Mannes besaß. Er befand sich im zentralen Palast, umgeben von Konkubinen. Als er die Foltergeräusche der Gefangenen hörte, war er bestürzt und empfand großes Mitleid. Er betrat das Gefängnis und sah die Verbrecher nackt, mit zerzaustem Haar, gefesselt und gepeitscht, vor Schmerz und Tränen schreiend, unermessliche Qualen erleidend. Der Prinz sah dies, empfand großes Mitleid und tröstete sie mit den Worten: „Fürchtet euch nicht, habt keine Angst. Ich kann euch jetzt befreien.“ Dann ging der Prinz zum König und sagte: „Eure Majestät, die Verbrecher im Gefängnis wünschen, von ihrer Furcht befreit zu werden. Eure Majestät, bitte habt Erbarmen und gewährt ihnen Vergebung.“ Zu jener Zeit berief der König… Der Prinz rief seine Minister zusammen, um die Angelegenheit zu besprechen. Die Minister antworteten: „Diese Verbrecher haben Staatseigentum gestohlen, ein Mordkomplott gegen den König geplant und Hofdamen vergewaltigt. Solche Verbrechen verdienen den Tod. Wenn wir sie verschonen, wird unsere Strafe der Tod sein.“ Zu jener Zeit, von tiefem Mitleid erfüllt, wollte der Prinz sie retten und sprach: „Ich werde anstelle dieser Gefangenen die Folter erleiden. Bitte bestraft mich streng. Ich riskiere mein Leben, um sie zu retten und alle Gefangenen zu befreien. Warum? Wenn ich diese Wesen nicht rette, wie kann ich sie aus den Gefängnissen der drei Daseinsbereiche erlösen? Alle Wesen im Gefängnis von Geburt und Tod sind an Gier und Anhaftung gebunden, von Unwissenheit verblendet und leiden unter vielfältigen Qualen. Ihre Körper sind hässlich, ihre Gedanken stets ungebunden, und sie können den Weg zur Befreiung nicht erkennen. Ihnen fehlt die Weisheit, die Daseinsbereiche zu erleuchten, es mangelt ihnen an Verdienst und Weisheit, sie sind fernab von wahrem Verständnis. Sie sind an Befleckung und Unreinheit gebunden, in der Hölle des Leidens gefangen, den bösen Kräften von Geburt, Alter, Krankheit und Tod folgend, bedrückt von der Qual des Kummers und der Not. Wie kann ich sie befreien?“ „Ich soll jetzt mein Leben opfern, um ihn zu retten!“, riefen die fünfhundert Minister in diesem Augenblick. „Eure Majestät, wisst, dass der Prinz, wenn er die Gefangenen freilässt, wie er es wünscht, das Gesetz brechen und uns in Gefahr bringen wird. Wenn der Prinz nicht bestraft wird, wird das Königreich nicht lange bestehen.“ Als der König dies hörte, geriet er in Wut und befahl die Hinrichtung des Prinzen. Die Königin entstellte sich daraufhin und ergab sich. Sie und tausend schöne Frauen eilten zum König, verneigten sich und huldigten ihm. Sie flehte: „Eure Majestät, wisst, dass der Prinz schuldig ist. Bitte habt Erbarmen und schenkt ihm das Leben.“ Der König ließ den Prinzen rufen. Als der Prinz eintraf, sagte er erneut zum König: „Bitte habt Erbarmen und begnadigt die Gefangenen. Wenn Ihr sie nicht begnadigt, werde ich an ihrer Stelle leiden.“ Der König willigte ein. Der Prinz ging daraufhin ins Gefängnis, befreite die Gefangenen und nahm ihr Leid ohne Reue auf sich. Er behielt stets die allwissende Weisheit im Sinn und ließ sich von tiefem Mitgefühl leiten, zum Wohle aller Wesen. Die Königin bat den König: „Bitte erlaubt dem Prinzen, einen halben Monat im Freien zu verbringen, Almosen zu geben und Verdienste zu erwerben. Danach soll er dem König folgen, um die Übeltäter gemäß dem Gesetz zu bestrafen.“ Der König gewährte die Erlaubnis. Zu jener Zeit erstreckte sich nördlich der Hauptstadt ein großer Wald namens Sonnenlicht. Der Prinz begab sich dorthin, um eine große Almosenzeremonie abzuhalten. Er stellte Speisen und Kleidung nach Bedarf sowie Kutschen, Girlanden, Parfums, Weihrauch, Banner, Baldachine und alle anderen kostbaren Schmuckstücke bereit. Als die Zeit gekommen war, versammelten sich der König, seine Minister, Älteste, Laien, Männer und Frauen, Jung und Alt sowie verschiedene nichtbuddhistische Gruppen. Dann erschien der Tathagata, das Dharma-Rad, Klang und Licht des Himmels, im Wissen, dass die Zeit für die Manifestation aller Wesen gekommen war, mit der Versammlung. Umgeben von himmlischen Königen, dargebracht von Drachenkönigen, beschützt von Yaksha-Königen, gepriesen von Gandharva-Königen und begleitet von Asura-Königen. Der Garuda-König, mit reinem Herzen, verstreute verschiedene Schätze. Der Kinnara-König jubelte und pries und brachte den Buddhas der Vergangenheit Opfer dar. Der Mahoragas-König weinte und blickte voller gerechter Empörung. Umgeben von so unzähligen anderen, kamen sie zur Versammlung. Der Prinz und die Versammlung sahen den Buddha von ferne herannahen, außergewöhnlich würdevoll, mit all seinen Sinnen ruhig. Wie der Elefantenkönig, dessen Geist klar und rein wie ein tiefer Ozean ist, manifestierte er den freien und ungebundenen Zustand des Tathagata, geschmückt mit höchsten Tugenden und glückverheißenden Zeichen, sein Körper strahlend und vollkommen hell, erleuchtete alles und erschütterte unzählige Welten in den zehn Richtungen. Aus jeder Pore seines Körpers strömten die subtilen Duftwolken des Tathagata hervor und regneten Wolken vielfältiger Verzierungen herab. Er lebte nach dem majestätischen Vorbild des Buddha und befreite alle fühlenden Wesen vom Leid. Als der Prinz den Tathagata erblickte, wurde er von unermesslicher Freude erfüllt. Er warf sich nieder, faltete die Hände und sprach: „Willkommen, Weltverehrter! Bitte erbarme dich meiner! Ich bitte dich, auf dem Mani-Sitz Platz zu nehmen.“ Alle Bodhisattvas nahmen daraufhin auf dem juwelenbesetzten Thron Platz und umringten ihn. Nachdem der Buddha Platz genommen hatte, befreite er alle fühlenden Wesen vom Leid.Als der Tathagata, frei von allen Hindernissen und geschmückt als Gefäß des heiligen Dharma, erkannte, dass alle Wesen der Transformation würdig waren, legte er das Sutra der vollkommenen Ursachen und Bedingungen dar. Zu jener Zeit erweckten achtzig Nayutas von Wesen, nachdem sie den wahren Dharma vernommen hatten, das reine Dharma-Auge, frei von Verunreinigungen, und erreichten die Stufe des Nicht-Weiterlernens. Zehntausend Wesen erlangten den Mahayana-Pfad und erfüllten die Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra. Sie sahen die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen, wie sie das Rad des Dharma drehten und ihre befreiende Kraft offenbarten. Wesen, so klein wie die Staubpartikel in hundert Buddha-Welten, erlangten das Mahayana, löschten das Leid und die Not unzähliger Wesen auf den Pfaden des Bösen in den zehn Himmelsrichtungen aus und wurden in den Reichen der Götter und Menschen wiedergeboren. Zu jener Zeit erlangte der Prinz das Dharma-Tor der Erleuchtung und kultivierte die Wurzeln der Güte, um den Bedürfnissen der fühlenden Wesen zu entsprechen. „Bodhisattva“, sprach der Prinz, „ist dies nicht ein anderer Mensch? Ich bin es. Ich erwecke tiefes Mitgefühl in allen Wesen und bringe ihnen allen Gutes. Ich bin nicht an die drei Daseinsbereiche gebunden und suche weder Ruhm noch Belohnung. Ich verzichte auf Stolz, verachte niemanden, füge ihnen kein Leid zu und begehre weder Reichtum noch Gewinn. Ich transzendiere die drei Daseinsbereiche und schmücke das Mahayana.“ Ich öffne das Tor aller Weisheit und vollbringe die unermesslichen Taten eines Bodhisattva. Ihr Schüler Buddhas, zu jener Zeit erlangte ich diesen Dharma. Die damaligen Minister, die nun die fünfhundert Bösewichte und ihr Gefolge sind, wurden alle von Buddha belehrt und verwandelt, wodurch sie den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckten. Nach unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru in zukünftigen Leben, erlangen sie die vollkommene Erleuchtung. Die Welt, die sie bewohnen, heißt Juwelenlicht, ihre Grenzen sind geschmückt. Die Abstammung ihrer Eltern, ihre Geburt, ihr Verlassen der Heimat, um den Weg zu studieren, ihre Reise zum Bodhimanda, das Drehen des Dharma-Rades, ihre Auslegung der Sutras, ihre Sprache und Klänge, ihr Licht und Gefolge, ihre Lebensspanne und ihr Verweilen im Dharma und ihre Namen sind alle verschieden. Der erste Buddha heißt Wohltätiger Mond, der zweite Buddha heißt Großer Mitfühlender Löwe, der dritte Buddha heißt Beschützer aller fühlenden Wesen und der letzte Tathagata heißt Großer Arztkönig. Jünger des Buddha, wisst, dass diejenigen, die ich von diesen Sündern erlöst habe, die tausend Buddhas dieses Bhadrakalpa sind, einschließlich Kakusandha, und Millionen großer Bodhisattvas, allesamt Nachkommen der Buddhas unermesslichen Fleißes, wunderbarer Tugend und Weisheit. Diejenigen, die den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt haben, sind nun in den zehn Himmelsrichtungen gegenwärtig und praktizieren den Bodhisattva-Pfad, indem sie ihn kultivieren und erweitern. Dies ist das Tor des Dharma, das auf die Bedürfnisse fühlender Wesen eingeht, sie erweckt und ihre Wurzeln der Güte nährt. O Sohn des Buddha, König Sheng Guang jener Zeit ist nun der große Meister Saccaka Nigantha. Die Hofdamen und das Gefolge des Königs waren seine sechzigtausend Schüler, die mit ihm gekommen waren, um die Lehren des Buddha zu erörtern. Er unterwarf sie alle und verkündete ihnen die Prophezeiung Anuttara-samyak-sambodhi. Diese Menschen werden die vollkommene Erleuchtung erlangen, und die Welten, denen sie begegnen, werden andere Namen tragen. O Sohn des Buddha, nachdem ich damals Sünder erlöst hatte, erlaubten mir meine Eltern, mein Land, meine Frau und meine Familie zu verlassen. Ich verließ mein Zuhause, um den Dharma unter dem Buddha des Dharma-Rades, des Klangs der Leere und der Lampe des Himmels zu studieren. Fünfhundert Jahre lang kultivierte ich das heilige Leben in reiner Weise. Während dieser Zeit erlangte ich zehntausend Samadhis, zehntausend Dharani-Tore, zehntausend Lichtgestalten und zehntausend Schätze des Dharma. Zehntausend Sarvas, durch kraftvolle und fleißige Praxis; zehntausend Tore reiner Geduld; zehntausend Tore stiller Meditation; zehntausend Tore geschickter Mittel der Prajnaparamita; jeder in den zehn Himmelsrichtungen erblickt direkt zehntausend Tathagatas; erweckt zehntausend große Gelübde von Bodhisattvas; nährt zehntausend Kräfte von Bodhisattvas; und erlangt zehntausend übernatürliche Fähigkeiten von Bodhisattvas. In jedem Gedanken reist jeder zu zehntausend Buddha-Ländern in den zehn Himmelsrichtungen; in jedem Gedanken erinnert sich jeder an die zehntausend Ozeane von Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen; sieht die zehntausend Ozeane der Manifestation jener Tathagatas; reist universell in den zehn Himmelsrichtungen, um fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren; In jedem Gedanken sieht er die fühlenden Wesen der zehn Buddha-Welten, die hier sterben und dort in verschiedenen Bereichen wiedergeboren werden, manche gut, manche hässlich, manche an guten Orten, manche auf bösen Pfaden; er erkennt den Geist und die mentalen Phänomene dieser fühlenden Wesen, ihre Absichten und Handlungen, ihre Fähigkeiten, ihre Taten und die Wurzeln des Guten, alles klar verstanden. O Sohn Buddhas, nach meinem Tod zu jener Zeit werde ich im Palast von Jambudvipa als universeller Monarch wiedergeboren. Nach dem Tod dieses Tathagata, der Lampe des Dharma-Rades und des Klangs des Himmels. Zu jener Zeit beschützte ich das wahre Dharma. Danach war ich König Shakyamuni, der Buddha der wundersamen Tugend des Dharma-Raumes. Dann war ich König Sakra. In jenem Bodhimanda war ich König Deva. Danach war ich König Yama, der Buddha des Großen Erdenberges des Verdienstes. Dann war ich König Dharma-Rad Licht und Klang, der Buddha des Transformationshimmels. In jener Welt war ich König des Dharma-Rades, Licht und Weisheit, der Buddha der Lampe der Leere. Danach war ich König Asura, der Buddha des Donnerkönigs aller Dharmas. Dann war ich König Paranirmitavasavartin, der Buddha des Unzerstörbaren Banners der Macht. Dann war ich Brahma, der Buddha des Universellen Lichts der Dharma-Rad-Transformation. O Sohn Buddhas, in jener Welt des Kostbaren Lichts, während des Guten Licht-Kalpa, erschienen zehntausend Tathagatas. Ich begegnete ihnen allen. Dann, in einem anderen Kalpa namens Sonnenlicht, erschienen sechzig Milliarden Buddhas. Zu jener Zeit war ich König, genannt Große Weisheit. Ich begegnete König Deva der Ersten Glückverheißenden Zeichen und des Verdienstberges. Dann begegnete ich König Wundersamer Klang. Danach war ich Minister. Dann begegnete ich Buddha Reiner Jüngling. Dann war ich der Asura-König. Dann begegnete ich dem Buddha des mutigen Fleißes und dem Buddha des höchsten Glücks. Danach war ich der Kaufmann. Dann begegnete ich dem Buddha der makellosen Arme. Danach war ich der Stadtgott. Dann begegnete ich dem Buddha des Löwengangs. Danach war ich Vaishravana, der König der Devas. Dann begegnete ich dem Buddha der himmlischen Krähe. Danach war ich der Gandharva-König. Dann begegnete ich dem Buddha des höchsten Dharma-Namens. Danach war ich der Kumbhanda-König. Danach begegnete ich dem Buddha der strahlenden Krone. Ich brachte diesen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. O Sohn Buddhas, in all meinen Wiedergeburten habe ich sechzig Milliarden Buddhas Opfergaben dargebracht. Vor jedem Buddha habe ich unzählige Wesen gelehrt. Vor jedem Buddha habe ich verschiedene Samadhi-Tore und verschiedene Dharani-Tore erreicht und Beredsamkeit, verschiedene Weisheiten und verschiedene Dharma-Lichter erlangt, die die Buddha-Länder der zehn Himmelsrichtungen erleuchten. Ich sehe den Ozean der Buddhas. So wie ich in einem einzigen Kalpa allen Buddhas begegnet bin und ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben dargebracht habe, so bin ich auch in allen Welten, so zahlreich wie die Staubkörner der Erde, allen Buddhas, die in der Welt erschienen sind, begegnet, habe ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben dargebracht, den Dharma gehört, ihn bewahrt und den wahren Dharma beschützt. Möge das mächtige Licht des Mutes alle Wesen am Nachthimmel beschützen, wo alle Buddhas diesen Dharma praktizieren. Um diese Bedeutung zu bekräftigen, biete ich diesen Vers an: | |||
Ein freudiges und respektvolles Herz kann zu tiefgründigen Fragen über den Dharma führen. | |||
Ich werde Ihnen dies im Namen Buddhas und seiner Macht ausführlich erklären. | |||
Die unvorstellbare Welt: Meeresstaubkatastrophe | |||
Zu jener Zeit gab es ein Kalpa namens Gutes Licht. | |||
Zu jener Zeit existierte eine Welt namens Baoguang. | |||
In dieser Welt werden zehntausend Buddhas erscheinen. | |||
Ich bringe all diesen Buddhas respektvoll Opfergaben dar. | |||
Dieser Dharma wurde von jenem Tathagata praktiziert. | |||
Zu jener Zeit gab es eine Hauptstadt namens Ke'erle. | |||
Umfangreiche, allumfassende, ebene und perfekt abwechslungsreiche und wundervolle Verzierungen | |||
Die Welt ist eine Mischung aus reinen und unreinen Bereichen, die aus den vielfältigen Handlungen empfindungsfähiger Wesen entstehen. | |||
Zu jener Zeit verübten viele Wesen unheilsame Taten. | |||
Zu jener Zeit regierte ein großer König namens Sheng Guang. | |||
Die Rechtsstaatlichkeit regiert die Welt und steht im Einklang mit allem. | |||
Dieser König hatte einen Prinzen namens Shanfu. | |||
Würdevoll und schön, mit einem würdevollen und majestätischen Erscheinungsbild. | |||
Zu jener Zeit verstießen einige Leute gegen das Gesetz des Königs. | |||
Der Kronprinz befreite alle Gefangenen. | |||
Zu jener Zeit unterstanden alle Minister dem König. | |||
Der Kronprinz beabsichtigt, den König zu gefährden; deshalb sollte er mit noch größerer Strenge behandelt werden. | |||
König Shi befolgte den Rat seines Ministers und regierte den Kronprinzen gemäß dem Gesetz. | |||
Die Beamten eskortierten den Kronprinzen zum Hinrichtungsplatz. | |||
Die Königin hat davon gehört und ist gekommen, um den König zu unterrichten. | |||
Ich möchte etwas über den Verdienst erfahren, der durch fünfzehn Tage des Almosengebens erworben wird. | |||
Der König gewährte ihm daraufhin die Erlaubnis, wohltätige Taten zu vollbringen. | |||
Speisen, Transportmittel und sonstige Notwendigkeiten werden nach Wunsch bereitgestellt. | |||
Der Tag der Hinrichtung ist gekommen und der Hinrichtungsort rückt näher. | |||
Zu jener Zeit waren alle Menschen von Trauer erfüllt und weinten bitterlich. | |||
Zeit des Dharma-Rades, Klang der Leere-Lampe, Tathagata | |||
Da sie wissen, dass die Wurzeln der empfindungsfähigen Wesen reif sind, begeben sie sich zum Ort der Massen. | |||
Die Kraft der Selbstenthüllung des perfekten Sutras manifestieren | |||
Allen unzähligen fühlenden Wesen wurde die Prophezeiung der Buddhaschaft zuteil. | |||
Zu diesem Zeitpunkt erweckte der Kronprinz sofort das Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung). | |||
Möge ich alle fühlenden Wesen vom Leiden erlösen. | |||
Dem Tathagata Opfergaben darzubringen bedeutet, unter der Führung Buddhas Mönch oder Nonne zu werden. | |||
Mit Mut und Fleiß strebt man nach dem höchsten Weg. | |||
Er besitzt großes Mitgefühl für alle fühlenden Wesen in diesem Dharma-Tor. | |||
Die wahre Natur des Dharma erkennen, Bodhi im Ozean der Kalpas kultivieren | |||
Alle Lehrer werden nacheinander auf der Welt erscheinen. | |||
Ich biete den Dharma respektvoll an und halte ihn aufrecht. | |||
In allen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel im Ozean der Kalpas | |||
Wenn der Tathagata in der Welt erscheint, bringen wir ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. | |||
Die Beherrschung meines Körpers ist eine Übung in großem Mitgefühl. | |||
Keine Mühe scheuen, um diejenigen zu retten, die leiden | |||
Hat man dieses Dharma einmal erfasst, sollte man es über unzählige Zeitalter hinweg beständig praktizieren. | |||
Jeder Gedanke mehrt unermesslichen Nutzen. | |||
Nennen Sie mir alle hervorragenden und wirksamsten Mittel, die Sie je gesehen haben. | |||
Beim Hören dieser Worte sollte man diese Methode des Nirvanas sofort praktizieren. | |||
Nachdem er dieses unvorstellbare Dharma über unzählige Äonen kultiviert hatte | |||
Ich habe den Ozean aus Buddhas Regen und Nektar getrunken. | |||
Auf Grundlage dieses Dharma kann man in alle zehn Himmelsrichtungen reisen. | |||
Mit einem einzigen Gedanken kann man alle Buddha-Länder der drei Zeiten unterscheiden. | |||
Wer diesem Dharma folgt, kann den Ozean der Buddhas der drei Zeiten sehen. | |||
Erscheint an den erhabensten Orten wie der Blitz | |||
Durch die Befolgung dieses Dharma kann man alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen erreichen. | |||
Jeder einzelne von ihnen manifestiert die höchste göttliche Kraft und die wundersame Majestät des Dharma. | |||
Mit dieser Methode kann man ein Meister im Beantworten von Fragen werden. | |||
Die unvorstellbaren Lehren aller Buddhas, einmal gehört und befolgt. | |||
Daher gilt gemäß diesem Dharma, dass in den zehn Himmelsrichtungen der Welt | |||
Er manifestiert frei wundersame Kräfte unter allen Buddhas und Versammlungen | |||
Nach dieser Methode manifestieren sich verschiedene physikalische Formen. | |||
Fähig, die Körper aller Buddhas in einem Körper zu manifestieren | |||
Nach dieser Methode wird in jeder einzelnen Pore | |||
Das Meer aus Licht ausstrahlen, um die Leiden aller Wesen zu beseitigen | |||
Nach dieser Methode wird in jeder einzelnen Pore | |||
Unzählige Körper manifestieren, um Segen auf alle fühlenden Wesen herabregnen zu lassen. | |||
Dieser Dharma ist unvorstellbar und wird von Bodhisattvas praktiziert. | |||
Indem man sich auf dieses Dharma-Tor stützt, wird man sich in allen zukünftigen Kalpas weiterentwickeln. | |||
Beseitigt alle falschen Ansichten und transformiert empfindungsfähige Wesen entsprechend. | |||
Mögen sie alle den Zustand der Allwissenheit erlangen. | |||
Unglaubliche Wunder manifestieren sich in vielfältigen Formen | |||
Der Dharma wird den Bedürfnissen der Menschen entsprechend ausgelegt. | |||
„Schüler Buddhas, ich habe nur dieses Dharma-Tor erreicht. Alle großen Bodhisattvas, die die Welt transzendieren, erleuchten alle Bereiche, verstehen alle Zustände vollständig, zerstören Hindernisse, verstehen das Wesen des Dharma, wenden geschickt geeignete Mittel an, unterscheiden alle Dharmas, verstehen das Nicht-Selbst des Dharma, sammeln, lehren und befreien fühlende Wesen, kennen alle den Dharma-Bereich der drei Zeiten und verstehen geschickt den Ozean aller Sprachen. Wie kann ich in einen so großen Ozean der Weisheit eintreten, in den Bereich der großen Weisheit, zur Samadhi-Befreiung und zur Freiheit des Dharma-Tors? Guter Mann, in diesem Jambudvipa gibt es einen Garten namens „Liu Minni“, wo eine Gottheit namens „Wunderbare Tugendvollkommenheit“ verehrt wird.“ Geh dorthin und frag: „Wie praktiziert ein Bodhisattva? Ein Bodhisattva wird in die Familie des Tathagata hineingeboren, wird zu einer Lampe in der Welt und kultiviert die Bodhisattva-Praxis unermüdlich durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch.“ Dann verneigte Sudhana sein Haupt, erwies den Füßen dieser Gottheit respektvoll seine Ehrerbietung, umrundete sie und zog sich zurück. | |||
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit die Lehren des Yamantaka, vertiefte und mehrte sie. Er leitete die fühlenden Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend und nährte die Wurzeln der Güte durch den Dharma. Nach und nach reiste er zu jenem Wald, auf der Suche nach dem Wunderbaren Tugendvollen Waldhimmel. | |||
Dort sah er auf einem juwelenbesetzten Pavillon, umgeben von zwanzigtausend Göttern, die Sutra von der Geburt des Bodhisattva im Ozean verkünden. Er war in die Familie des Tathagata hineingeboren worden und pflegte die Verdienste eines Bodhisattva. Sudhana verneigte sich und huldigte den Göttern zu Füßen mit den Worten: „Ich habe bereits den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erschaffen. Wie praktiziert ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis, indem er in die Familie des Tathagata hineingeboren wird und ein Licht für die Welt wird?“ | |||
Die Götter antworteten: „Sohn Buddhas, es gibt zehn Wege, wie ein Bodhisattva geboren werden kann. Wenn ein Bodhisattva diese Wege beschreitet, wird er in die Familie des Tathagata hineingeboren und nährt in jedem Gedanken die Wurzeln des Guten, ohne Rückschritt, Furcht, Kummer oder Verwirrung, ohne Nachlässigkeit oder Bedauern. Er erlangt Allwissenheit, versteht die Welt des Dharma, beschreitet den Pfad zur Befreiung, vereint alle Vollkommenheiten in einem einzigen Gedanken, verlässt die Welt, erlangt die Buddhaschaft, seine Weisheit erblüht und der Dharma manifestiert sich vor ihm.“ | |||
Die wahre Bedeutung von Sarvajna ist erfüllt. Was sind die zehn Wege? Sie sind: die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Wünsche und die wirksamen Mittel, allen Buddhas Opfergaben darzubringen; die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Zweige des Bodhicitta; Die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der ruhenden Aufhebung der Leerheit, die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der drei Zeiten, die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz aller Schätze, die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Familienschatz des Tathagata; die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Kraft des Lichts Buddhas; die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz des Tores von Sarvajna, die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Transformation und Verschönerung aller Dharma-Bereiche; und die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Erde des Buddha durch mutige und fleißige Praxis. O Sohn Buddhas, was ist die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Wünsche und die wirksamen Mittel, allen Buddhas Opfergaben darzubringen? Dieser Bodhisattva Mahasattva gelobt: Ich werde allen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen; mit unermesslicher Freude werde ich Buddhas ohne Müdigkeit sehen; mit unerschütterlichem Glauben und Verdiensten sammelnd; Buddhas mit einem Herzen ohne Müdigkeit opfern. O Sohn Buddhas, dies ist die erste Methode der Wiedergeburt. Denn das erste Tor des Sarvajna nährt gute Wurzeln... | |||
O Sohn Buddhas... Was ist die Methode der Wiedergeburt, die den Zweig des Bodhicitta erfüllt? Dieser Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt hat, erscheint mit tiefem Mitgefühl, um alle fühlenden Wesen zu erlösen. Er begegnet dem Buddha, sieht ihn unaufhörlich, sucht ohne Vorbehalt den wahren Dharma, besitzt einen großen und geschmückten Geist, wendet sich Sarvajna (Weisheit) zu, erzeugt große liebende Güte, umhüllt und umfängt alle fühlenden Wesen, verlässt keines, besitzt unzerstörbare Sarvajna-Schmuck, ist frei von Täuschung, erlangt wahre Weisheit, praktiziert gemäß den Anweisungen, beschreitet den Pfad des Bodhisattva, täuscht keinen Buddha, erfüllt die großen Gelübde aller Buddhas, erlangt große Sarvajna-Gelübde und lehrt und transformiert alle zukünftigen fühlenden Wesen. So werden die Zweige des Bodhicitta, so zahlreich wie Staubkörner auf einem Buddha-Feld, erfüllt, und der Bodhisattva wird in die Familie des Tathagata hineingeboren. Dies ist die zweite Methode der Wiedergeburt. Bodhisattva, welche Methode der Wiedergeburt ist der gegenwärtig geeignetste Weg, den Schatz der stillen Leerheit zu betrachten? Dieser Bodhisattva Mahasattva betrachtet den stillen Ozean aller Dharmas. Letztlich befriedigt er den unermüdlichen Geist, der alle Weisheit und den Pfad erfüllt. Es ist der Geist der rechten Achtsamkeit und der Ozean tugendhafter Taten. Es ist der reine Geist aller Samadhis der Bodhisattvas. Er besitzt alle Tugenden der Bodhisattvas. Er erzeugt den Geist, der den Pfad aller Bodhisattvas schmückt. Es ist der Geist, der tapfer und unermüdlich durch unzählige Äonen schreitet. Er erzeugt den Geist, der alle fühlenden Wesen mit der Praxis des Samantabhadra leitet. | |||
Es ist der Geist, der geschickt das würdevolle Verhalten der Bodhisattvas erlernt und in den Tugenden allen Seins verweilt, im Verständnis, dass alle Dinge nicht existieren. O Sohn Buddhas, dies ist die dritte Methode der Wiedergeburt. | |||
O Sohn Buddhas, welche Methode der Wiedergeburt erleuchtet die drei Zeiten mit reinem und aufrichtigem Geist? Dieser Bodhisattva Mahasattva, dessen reiner und aufrichtiger Geist den Bodhi Buddhas erleuchtet, durchdringt tief den Ozean der wirksamen Mittel des Bodhisattva. Sein tiefgründiger Geist ist unzerstörbar wie ein Diamant. Er wendet sich allem Dasein und dem Kreislauf von Geburt und Tod ab. Er besitzt die Kraft der Freiheit gegenüber allen Buddhas. Er schreitet auf den höheren Pfaden voran und stärkt so die Wurzeln des Bodhisattva. Sein reiner und unbefleckter Geist ist unbewegt. Er nährt große Gelübde. Er wird von allen Buddhas beschützt und verehrt. Er zerstört alle Hindernisse und Berge des Leidens. Er nimmt Zuflucht für alle fühlenden Wesen. O Sohn Buddhas, dies ist die vierte Methode der Wiedergeburt. | |||
O Sohn Buddhas... Was ist das Dharma der Wiedergeburt im Schatz aller Erleuchtung? Dieser Bodhisattva Mahasattva, mit geschickten Mitteln ausgestattet, lehrt alle fühlenden Wesen, nicht nach Reichtum und Gewinn zu streben. Mit reinem Geist entsagt er allem, hält unermesslich reine Gebote ein, weilt im Reich des Buddha, besitzt das Dharma der Geduld, erlangt das Dharma des Lichts der Geduld aller Buddhas, ist mutig und fleißig, erreicht letztlich das Reich aller Weisheit, kultiviert alle Meditationen, besitzt die reine und vollkommene Weisheit des universellen Samadhi, erleuchtet das Reich des Dharma mit der hellen Sonne der Weisheit, erlangt ungetrübte Sicht auf den Ozean aller Buddhas, dringt tief in den Ursprung aller Dharmas ein, wird von den Weisen gepriesen, bringt allen fühlenden Wesen Freude, kultiviert das wahre Dharma und erkennt die wahre Natur der Wirklichkeit. Als Schüler des Buddha ist dies das fünfte Dharma der Wiedergeburt. | |||
O Buddha-Schüler, was ist das Dharma der Wiedergeburt im Schatz des Tathagata? Dieser Bodhisattva Mahasattva, geboren in die Familie des Tathagata, folgt den Lehren aller Buddhas, besitzt alle tiefgründigen Dharma-Tore, teilt die großen Gelübde aller Buddhas der drei Zeiten, teilt die guten Wurzeln aller Buddhas der drei Zeiten, teilt den Dharma-Körper aller Buddhas der drei Zeiten, distanziert sich von der Welt und sucht die Befreiung von der Welt, indem er reines Dharma nährt. Im Dharma-Tor des Großen Verdienstes verweilend, erlangt man die Buddhaschaft, bewahrt Samadhi und sieht alle Tathagatas. Man reinigt alle fühlenden Wesen nach ihren Bedürfnissen und bricht niemals das große Gelübde, das Dharma zu hören und zu bewahren. | |||
O Buddha-Sohn, dies ist die sechste Wiedergeburtsmethode. O Buddha-Sohn, was ist die Wiedergeburtsmethode des Schatzes der Lichtkraft Buddhas? Dieser Bodhisattva Mahasattva durchdringt die Kraft Buddhas zutiefst, durchquert die zehn Himmelsrichtungen und opfert unermüdlich allen Buddhas. Er erkennt alle Dharmas als Illusionen und Träume, Farben wie Blitze, erlangt vollkommene Klarheit und Befreiung, erkennt alle fühlenden Wesen als Schatten, erkennt alle von Buddhas gedrehten Dharma-Räder als Echos und offenbart schließlich alle Dharma-Bereiche. O Sohn Buddhas, dies ist die siebte Wiedergeburtsmethode. | |||
O Sohn Buddhas, was ist die Wiedergeburtsmethode, um den Schatz des unterscheidenden Sarvajna zu erlangen? Dieser Bodhisattva Mahasattva weilt im Körper eines Jünglings in der Bodhisattva-Wohnstätte und beobachtet Sarvajna. Unzählige Äonen lang betrachtet er jedes einzelne Tor der Weisheit. Selbst Äonen mögen enden, doch die Tore der Weisheit sind unerschöpflich. Schließlich erreicht jeder Gedanke, der die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen erreicht, den Bereich der Freiheit des Bodhisattva, die Tore des Samadhi. Eintritt in den unzerstörbaren Samadhi-Zustand. Das unzerstörbare Dharma. Die unzerstörbare Weisheit. Das grenzenlose Reich. Erreichen des Nicht-Reiches. Besitz aller Reiche. Erreichen des unaussprechlichen Grundes. Erreichen des messbaren Dharma im Unermesslichen. Erkennen aller weltlichen Namen und Konstrukte. Unterscheiden des Dharma aller Sprachen. O Sohn Buddhas, dies ist das achte Wiedergeburts-Dharma. | |||
O Sohn Buddhas, was ist das Wiedergeburts-Dharma des Schatzes der geschmückten Wandlungen aller Dharmas? Dieser Bodhisattva Mahasattva, auf vielfältige Weise geschmückt, unzählige Buddha-Welten, der letztlich alle fühlenden Wesen führt, sich in verschiedenen Transformationskörpern manifestiert, sich im Körper des Buddha manifestiert, ohne auf Hilfe angewiesen zu sein, den Dharma reinigt, alle ungehinderten Dharmas praktiziert, in Gestalt für jene erscheint, die geführt werden sollen, verschiedene Bodhisattva-Praktiken lehrt, geschickt den reinen Schatz der Weisheit hervorbringt, frei von allen Hindernissen, und alle fühlenden Wesen lehrt, ohne jemals eine Gelegenheit zu verpassen. | |||
O Sohn des Buddha, dies ist der Dharma der neunten Wiedergeburt. O Sohn des Buddha, was ist der Dharma der Wiedergeburt des Tapferen und Fleißigen, der zum Buddha-Schatz fortschreitet? Dieser Bodhisattva Mahasattva, der alle Ermächtigungen von den Tathagatas der drei Zeiten erhalten hat. Alle Welten und Bereiche sind ungehindert. Bodhisattvas kennen alle Wesen der drei Zeiten, die hier sterben und dort wiedergeboren werden. Sie kultivieren den Pfad der Bodhisattvas und kennen die Reihenfolge, in der der Geist aller Wesen entsteht. Sie kennen die Reihenfolge, in der die Buddhas der drei Zeiten die vollkommene Erleuchtung erlangen. Geschickt im Umgang mit geeigneten Mitteln erkennen sie die Ordnung des Dharma. Sie kennen die Reihenfolge von Erfolg und Misserfolg aller Äonen. Sie manifestieren Schmuck entsprechend den Bedürfnissen der Wesen. In vollkommener Erleuchtung manifestieren sie die Ordnung des Drehens des Rades des Dharma und lehren unzählige Wesen. Jünger des Buddha, dies ist der zehnte Dharma der Wiedergeburt. Bodhisattva Mahasattvas, die in diesem Dharma verweilen, schmücken alle Buddha-Länder auf vielfältige Weise, für unzählige Äonen, in unzähligen Ozeanen des Dharma, in unzähligen Reichen. Sie lehren Wesen und erwecken sie zum unermesslichen Strom aller Dharma-Reiche, indem sie die unvorstellbaren Buddha-Länder manifestieren, im tiefen Reich des Dharma, so weit wie der Raum. Durch unzählige Praktiken sammeln sie Wesen und manifestieren das Rad des Dharma. In allen Welten beschützen sie den Dharma. In allen Bereichen verkünden sie mit subtilem Klang die unaussprechliche Dharma-Wolke des Buddha. Sie weilen in allen Dharma-Toren und folgen dem ungehinderten Pfad. Sie schmücken den Bodhimanda mit allen Dharmas. Je nach Bedarf erlangen sie die Buddhaschaft und erscheinen in der Welt. Er lehrte und erleuchtete unzählige fühlende Wesen. Damals, im Wald und am Himmel, sprach er in Versen, um diese Bedeutung zu bekräftigen: | |||
Zuerst solltest du dieses Gelübde mit reinem und aufrichtigem Herzen ablegen. | |||
Mögen alle Buddhas mit ihren Opfergaben zufrieden sein. | |||
Alle sind rein und geschmückt in den Buddha-Ländern der drei Zeiten. | |||
Mögen mit feierlichem und würdevollem Herzen alle fühlenden Wesen befreit werden. | |||
Der Geist ist niemals zufrieden damit, das Dharma des Nirvanas zu praktizieren. | |||
In allen drei Bereichen ungehindert, gleichen Körper und Geist dem leeren Raum. | |||
Tauche tief ein in den Ozean des großen Mitgefühls und lass dein Herz so weit sein wie der Berg Sumeru. | |||
Den unermesslichen Ozean der Weisheit auszuschöpfen, bedeutet, ein Held unter den Menschen zu sein. | |||
Großes Erbarmen umfasst alles und erweitert den Ozean der Erlösung. | |||
Dies ist die höchste Person, die alle fühlenden Wesen lehrt und leitet. | |||
Wer die wahre Natur des Dharma kennt, wird in den drei Zeiten in eine Buddha-Familie hineingeboren. | |||
Letztlich ist der Ozean aller Dharmas für die Weisen bestimmt. | |||
Der reine und wunderbare Dharma-Körper besitzt einen ungetrübten Geist. | |||
Der eigene Körper ist in alle zehn Richtungen mit der Kraft des Tathagata erfüllt. | |||
Die Macht der Freiheit wird durch tiefe Weisheit erlangt. | |||
Auf der Suche nach dem ultimativen Ozean der Allwissenheit und des Samadhi | |||
Reinige alle Buddha-Länder und belehre alle fühlenden Wesen. | |||
Die Manifestation der Selbstexistenz wird Majestät genannt. | |||
Entwickle die höchste Kraft von Sarvajna in ihrer tiefsten Form. | |||
Der Dharma-Bereich ist frei von Hindernissen; dies ist ein wahrer Schüler des Buddha. | |||
„Schüler des Buddha. Bodhisattva Mahasattvas besitzen diese zehn Eigenschaften. | |||
Geboren in die Familie des Tathagata, werden sie zu Lichtern der Welt. Schüler des Buddha. Ich habe diesen unermesslichen Zustand der Befreiung durch das Dharma-Tor erlangt.“ | |||
Dann fragte Sudhana die Gottheiten: „Welchen Zustand hat dieses Dharma-Tor?“ Die Götter antworteten: „Schüler des Buddha. Ich habe bereits alle großen Gelübde der Bodhisattvas erfüllt, um wiedergeboren zu werden. Deshalb wurde ich in diesem Wald geboren. Dank der Kraft meines ursprünglichen Gelübdes und mit dem richtigen Bewusstsein für die Wiedergeburt des Bodhisattva stieg der Bodhisattva hundert Jahre später vom Tusita-Himmel herab. Zu jener Zeit gab es zehn glückverheißende Zeichen in diesem Wald. Welche sind das? | |||
Erstens: Der Wald wurde plötzlich weitläufig und flach wie eine Handfläche. | |||
Zweitens: Erde und Steine, einst unrein, verwandelten sich in prächtigen Vajra-Schmuck. Drittens: Reihen juwelenbesetzter Salabäume umgaben den Wald. Viertens: Adlerholz und duftendes Pulver stiegen aus dem Wald empor und übertrafen den Schmuck des Himmels. | |||
Fünftens: Alle Arten von exquisiten Blumengirlanden und juwelenbesetzten Ornamenten füllten den Wald. | |||
Sechstens: Wunderbare Juwelen flossen von den juwelenbesetzten Bäumen herab. | |||
Siebtens: Lotusblumen entsprangen den Teichen.“ | |||
Achtens verneigten sich zu diesem Zeitpunkt alle Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras und Mahoragas der Saha-Welt in diesem Wald ehrfurchtsvoll und standen mit gefalteten Händen da. | |||
Neuntens brachten himmlische Jungfrauen, selbst die Mahoraga-Frau, Opfergaben dar und traten ehrfurchtsvoll zur Seite, ebenfalls mit gefalteten Händen. | |||
Zehntens strahlte aus den Nabeln aller Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen ein Licht, die sogenannte Lampe der Bodhisattva-Freiheit der Wiedergeburt, und erleuchtete diesen Wald. | |||
In jedem dieser Lichter manifestierte sich die Freiheit der Buddha-Wiedergeburt und der Entsagung sowie die Freiheit aller Verdienste der Bodhisattvas. Ferner ertönte die subtile Stimme des Tathagata: „O Sohn Buddhas, dies sind die zehn glückverheißenden Zeichen im Wald. Wenn diese Zeichen erscheinen, wissen die Himmelskönige, dass ein Bodhisattva gewiss geboren wird.“ Ich sehe dieses glückverheißende Zeichen und freue mich unermesslich. O Sohn Buddhas, als Königin Maya Kapilavastu verließ und diesen Garten betrat, als sie den Prinzen gebar, erschienen auf natürliche Weise zehn Arten von Licht. Durch dieses Licht erlangten alle fühlenden Wesen das Licht des Dharma. Welche sind diese zehn? Sie werden genannt: Das Licht des Schatzsprosses. Das Licht des Duftes. Das Licht von Padma. Das Licht der subtilen Klänge, die das Gute preisen. Das Licht des anfänglichen Strebens der Bodhisattvas in den zehn Himmelsrichtungen. Das Licht des Dharma aller Bodhisattvas, die in allen Stufen Freiheit erlangen. Das Licht der großen Weisheit aller Bodhisattvas und ihrer Paramitas. Das Licht der unermesslichen Weisheit und der Gelübde der geborenen Bodhisattvas. Das Licht der Weisheit, fühlende Wesen geschickt zu führen. Das Licht der Buddhas aller Dharma-Bereiche, die empfangen, geboren werden, ihre Heimat verlassen, den Weg studieren und die vollkommene Erleuchtung erlangen. O Sohn Buddhas, dies sind die zehn Arten des Lichts. Dieses Licht erleuchtet die Herzen unzähliger Wesen. O Sohn Buddhas, Königin Maya saß in diesem Wald unter dem Piritha-Baum. Zu jener Zeit erschienen die zehn Arten der Wiedergeburtsfreiheit des Bodhisattva. Welche sind diese zehn? Zu jener Zeit versammelten sich alle Himmelskönige, Himmelssöhne und -töchter des Begierdenreichs, die Himmelswesen des Formreichs sowie die Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und ihr Gefolge, um dem Bodhisattva Opfergaben darzubringen. Zu jener Zeit strahlte Königin Maya ein großes und wundersames Licht des Verdienstes aus, das alles erleuchtete. Alles andere Licht wurde wie ein Klecks Tinte getrübt. Es tilgte alle Leiden und das Leid der bösen Wege für alle fühlenden Wesen. Darüber hinaus strahlt es aus jeder Pore ein helles Licht aus, das die zehn Himmelsrichtungen ungehindert erhellt. Dies ist die erste Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Weiterhin, Buddhas Sohn, im Schoß von Königin Maya können dreitausend gewaltige Chiliokosmen existieren und einhundert Milliarden vier Kontinente manifestieren. In diesen einhundert Milliarden Jambudvipas tragen die königlichen Hauptstädte, Städte und Gärten alle unterschiedliche Namen. | |||
Königin Maya weilt an jedem dieser Orte, umgeben von Göttern, und manifestiert unvorstellbare Weisheit und Freiheit. Dies ist die zweite Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Weiterhin, Buddhas Sohn, erscheint in jeder Pore von Königin Maya der Tathagata in früheren Leben als Bodhisattva, der alle Buddhas ehrfurchtsvoll verehrt und ihnen Opfergaben darbringt. Der wahre Dharma, von diesen Tathagatas verkündet, wird allein durch diese Poren vernommen. Wie ein klarer Spiegel das Bild von Sonne und Mond in einem sauberen Teich reflektiert, so erscheint der Tathagata in den Poren von Königin Maya in vergangenen Leben als Bodhisattva, der alle Buddhas ehrfurchtsvoll verehrt und ihnen Opfergaben darbringt. Alles wahre Dharma, das von diesen Tathagatas verkündet wurde, wird vernommen. | |||
Dies ist die dritte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Darüber hinaus erscheint der Tathagata, Sohn des Buddha, in jeder Pore von Königin Maya in allen vergangenen Welten, in Städten, Dörfern, Bergen, Wäldern, Flüssen und Teichen, wo er den Pfad des Bodhisattva praktiziert und in den reinen Wurzeln der Güte der Buddhas, denen er in jenen Kalpas begegnete, ihre Lebensspannen, Namen und tugendhaften Lehrer offenbart wird. All dies manifestiert sich. Als der Bodhisattva in jenen Zeiten wiedergeboren wurde, war Königin Maya seine Mutter. | |||
Dies ist die vierte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Des Weiteren erscheint der Tathagata, Sohn des Buddha, in jeder Pore der Königin Maya in seinen vergangenen Leben als Bodhisattva und zeigt sein Aussehen, seine Taten, sein Wesen sowie das Leid und die Freude, die er erfahren hat. | |||
Dies ist die fünfte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Des Weiteren erscheint der Tathagata, Sohn des Buddha, in jeder Pore der Königin Maya in seinen vergangenen Leben als Bodhisattva und zeigt seine Taten des Gebens: seinen Körper, seine Hände, Füße, Augen, Ohren, Nase, Zunge, Knochen, Zähne, Mark, Gehirn, Herz, Blut, Haut und Fleisch. Seine Frau, Verwandten, Städte, Dörfer, Paläste, Schätze, alles Innere und Äußere und alle, die es empfangen, erscheinen. Er hört auch die Stimmen derer, die danach suchen. | |||
Dies ist die sechste Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Des Weiteren, Sohn des Buddha, erscheinen aus dem Körper der Königin Maya alle Buddhas der Vergangenheit in ihren letzten Leben als Bodhisattvas und schmücken Buddha-Länder, Wälder voller fühlender Wesen, Blumengirlanden, Weihrauch, Parfums, pulverisierten Weihrauch, Mani-Juwelen und Könige der Unterhaltung und des Lobes. All dies erfüllt diesen Wald, und alles ist zu hören und zu sehen. | |||
Dies ist die siebte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Des Weiteren, Sohn des Buddha, erscheinen aus dem Körper der Königin Maya auch die Paläste der Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und die Paläste der Menschen, geschmückt mit unzähligen, duftenden und unzerstörbaren Schätzen, die über allen Göttern stehen und jenem Bodhisattva Opfergaben darbringen wollen und diesen Wald erfüllen. | |||
Dies ist die achte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Weiterhin, Sohn des Buddha, aus dem Körper der Königin Maya… Dann erschienen Bodhisattvas so zahlreich wie die Staubpartikel von zehn unzählbaren Milliarden Welten. Ihre Körper, ihr Aussehen und ihre Züge waren prachtvoll und geschmückt. Sie strahlten mit unvergleichlicher Leuchtkraft, und ihr Gefolge glich dem des Buddha Vairocana. Diese großen Wesen, die von dort hervorgegangen waren, priesen den Bodhisattva. Dies ist die neunte Stufe der Befreiung des Bodhisattva vom Kreislauf der Wiedergeburt. Weiterhin, Sohn des Buddha, als der Bodhisattva geboren wurde, erblühte vor Königin Maya eine große Lotusblume im Vajra-Rad. Ihr Stängel war aus Vajra gefertigt, und ihre Blätter waren so zahlreich wie die Staubpartikel von zehn Welten. Ein Mani-Juwelenkönig diente als Plattform für sie, geschmückt mit Girlanden aus kostbarem Weihrauch und bedeckt mit einem Asamkhya-Juwelennetz. Alle Himmelskönige hielten sie zusammen. Alle Gandharva-Könige ließen duftende Wolken herabregnen und priesen die Tugenden der vergangenen Buddhas. Alle Yaksha-Könige umgaben und beschützten sie. Wunderbare, juwelenbesetzte Blumen und liebliche Klänge entfalteten sich. Alle Asura-Könige neigten ehrfürchtig ihre Häupter. Alle Garuda-Könige schmückten den Himmel mit juwelenbesetzten Bannern. Alle Kinnara-Könige beobachteten das Ereignis freudig und ohne Müdigkeit. Alle Mahoragas priesen und rühmten die Tugenden des Bodhisattva und jubelten vor Freude. Verschiedene Arten prächtiger Wolken regneten herab. | |||
Dies ist die zehnte Erlangung der Freiheit durch den Bodhisattva in der Wiedergeburt. | |||
O Sohn Buddhas, als Königin Maya den Bodhisattva gebar, war es wie die helle Sonne, die am Himmel erscheint, wie ein Blitz, wie Wolken, die vom Berg aufsteigen, wie eine Lampe in der Dunkelheit. Obwohl der Bodhisattva zu jener Zeit geboren wurde, verstand er alle Dharmas vollkommen, gleich dem Blitz und den Illusionen, die weder kommen noch gehen, weder geboren werden noch sterben. O Sohn Buddhas, in einem einzigen Gedanken weiß ich, dass der Bodhisattva die Freiheit hat, in diesem Jambudvipa geboren zu werden, und ich weiß auch die Freiheit, in hundert Milliarden Jambudvipas geboren zu werden, und ich weiß auch die Anzahl der Buddha-Welten, die den Staubpartikeln der dreitausend großen Chiliokosmen entspricht, die Anzahl der Buddha-Welten, die den Staubpartikeln von zehn Buddha-Welten entspricht, und sogar die Anzahl der Buddha-Welten, die den Staubpartikeln aller Welten entspricht. So ist auch die Freiheit des Bodhisattvas, geboren zu werden. | |||
Zu jener Zeit fragte Sudhana den Deva des Waldes der vollkommenen Vollkommenheit: „Gott, wie lange ist es her, dass du dieses Dharma der Bodhisattva-Freiheit von der Wiedergeburt erlangt hast?“ | |||
Sudhana antwortete: „Mein Sohn, in grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, gab es ein Äon namens Wonne. In diesem Äon existierte eine Welt namens Aller Schätze. In dieser Welt erschienen achtzig Nayutas von Buddhas. Der erste Buddha wurde König des Unzerstörbaren Banners genannt. In jener Welt, in einem Jambudvipa, befand sich eine königliche Hauptstadt namens Geschmücktes Banner. Der König hieß Juwelenflammenaugen, und die erste Königin hieß Gutes Freudenlicht. So wie Königin Maya dieser Welt die Mutter des Buddha Vairocana war, so war auch Königin Gutes Freudenlicht die Mutter des ersten Tathagata in jener Welt. Als Königin Gutes Freudenlicht den Bodhisattva gebar, begab sie sich zusammen mit zwei Millionen Nayutas schöner Frauen in den Goldenen Garten, kletterte auf die Zweige juwelenbesetzter Bäume und gebar jenen Tathagata. Zu jener Zeit gab es eine Amme namens Reines Licht. Die Himmelskönige badeten den Prinzen mit duftendem Wasser und übergaben ihn der Amme.“ Die Amme nahm dies mit grenzenloser Freude und Ehrfurcht entgegen. Sofort erreichte sie das Samadhi des Universellen Auges des Bodhisattva. Nachdem sie dieses Samadhi erlangt hatte, sah sie Buddhas der zehn Himmelsrichtungen ungehindert. Sie erlangte auch das Dharma der Freiheit der Wiedergeburt des Bodhisattva. O Sohn Buddhas, so wie das Bewusstsein im Augenblick der Empfängnis schnell und ungehindert ist, so ist auch das Erreichen dieses Dharma, das Wissen um die Freiheit der Wiedergeburt aller Buddhas. O Sohn Buddhas, was meinst du? War diese Amme anders als andere? Sie war ich selbst. Von nun an habe ich beständig den Ozean des Dharma der Freiheit der Wiedergeburt des Bodhisattva und die Kraft der freien und ungehinderten Lehre des Vairocana Buddha an alle fühlenden Wesen gesehen. O Sohn Buddhas, in jedem Gedanken habe ich das reine Weisheitsauge erlangt, gleich dem Staubkorn der dreitausend großen Chiliokosmen. Ich sehe alle Welten als gleich groß wie die Staubpartikel aller Buddhas, im Wissen, dass diese Tathagatas frei wiedergeboren werden. Darüber hinaus verstehe ich das erste große Gelübde des Buddha Vairocana und kenne sogar die ersten großen Gelübde aller Buddhas der zehn Himmelsrichtungen. So bringe auch ich diesen Tathagatas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Ich habe alle Dharma-Lehren dieser Buddhas gehört, angenommen, bewahrt und praktiziert. Damals, in jenem Waldhimmel … Durch die göttliche Kraft des Buddha beobachte ich die zehn Himmelsrichtungen. Um die Bedeutung der freien und ungehinderten Wiedergeburt des Bodhisattva in allen Bereichen zu bekräftigen, präsentiere ich diesen Vers: | |||
Schüler Buddhas, Ihre Frage betrifft den höchsten Zustand des Nirvanas. | |||
Hören Sie aufmerksam und mit reinem Herzen zu, während ich Ihnen nun die Ursachen und Bedingungen erkläre. | |||
Über hundert Millionen Kalpas Staub, kann man Freude am Ruhm finden. | |||
Der Achtzig-Nayuta-Tathagata erscheint in der Welt | |||
Der ursprüngliche Name des Tathagata war Banner der unzerstörbaren Freiheit. | |||
Ich sah oft, dass Buddha im goldenen Wald geboren wurde. | |||
Die Amme ist nun frei von Schmutz und Licht, und ich bin nun... | |||
Der goldleibige Prinz wurde mir vom Himmelskönig geschenkt. | |||
Die Beobachtung des höchsten Wesens ehrfurchtsvoll entgegennehmend, aber unfähig, den Gipfel zu sehen. | |||
Die runde Form ist unergründlich und unendlich faszinierend. | |||
Ein reiner und sauberer Körper besitzt von Natur aus ein würdevolles und schönes Aussehen. | |||
Ich war überglücklich, die Statue von Miaobao zu sehen. | |||
Das Meer an Verdiensten ist schwer zu begreifen und kann nicht vollständig gewürdigt werden. | |||
Indem ich die Kraft dieses Meisters erkenne, erzeuge ich die Bodhicitta. | |||
Das Streben nach der vollen Vollkommenheit der Tugenden Buddhas und all seiner Wünsche | |||
Reinige alle Welten und halte dich von den drei bösen Reichen fern. | |||
Opfergabe an alle Buddhas in allen Welten | |||
Ich suche ernsthaft den großen Ozean der Gelübde, um das Leid aller empfindungsfähigen Wesen auszulöschen. | |||
Wer die Lehren Buddhas hört, kann dieses Dharma-Tor erreichen. | |||
In unzähligen Äonen habe ich... | |||
Übe den reinen und tugendhaften Pfad des Bodhisattva | |||
Ich habe bereits allen Buddhas dieses Kalpas Opfergaben dargebracht. | |||
Schütze den Ozean seines wahren Dharma und seiner reinen Kultivierungsmethoden | |||
Die Buddhas erscheinen über unzählige Äonen hinweg auf der Welt. | |||
Das wahre Dharma-Rad bewahren und das unvorstellbare Dharma-Tor praktizieren | |||
Mit einem einzigen Gedanken kann man alle Staubpartikel des Universums vollständig erfassen. | |||
In jedem Staubkorn kann man unermessliche Buddha-Landschaften erkennen. | |||
Als dieser Buddha geboren wurde, offenbarte er seine befreiende Kraft. | |||
Mit einem einzigen Gedanken erfasste ich alle Dinge. | |||
Diese Bodhisattvas wurden in unvorstellbaren Reichen gesehen. | |||
Oder sie verweilen im Tushita-Himmel und widmen sich dem Streben nach der Buddhaschaft. | |||
Im unermesslichen Ozean der Buddha-Länder kann man erkennen, dass der Mensch frei ist zu leben. | |||
Eine riesige Menschenmenge umringte ihn und predigte den Dharma. | |||
In einem einzigen Gedanken kann man unzählige Buddha-Länder sehen. | |||
Alle Bodhisattvas entsagen dem weltlichen Leben und begeben sich zum Bodhimanda. | |||
Ein unvorstellbarer Moment der Erleuchtung führt zur vollkommenen Erleuchtung. | |||
verschiedene zweckmäßige Mittel zur Beseitigung des Leidens empfindungsfähiger Wesen aufzeigen | |||
Das endlose Rad des Dharma dreht sich in jedem Staubkorn. | |||
Endlose, wundersame Klänge, ein Meer aus herabrieselndem, süßem Tau | |||
In jedem Gedanken sieht man jedes einzelne Staubkorn. | |||
Die Buddhas, so zahlreich wie der Staub unzähliger Äonen, manifestierten das Parinirvana. | |||
Als er sah, wie der Tathagata der unermesslichen Buddha-Länder seine erste Geburt erhielt | |||
Opferung unzähliger Körper an alle Buddhas | |||
Der unvorstellbare Ozean der Buddha-Länder und unzähliger fühlender Wesen | |||
Ich werde den Dharma von Ambrosia mit verschiedenen zweckmäßigen Mitteln erklären. | |||
Als Schüler Buddhas kenne ich diesen unbegreiflichen Dharma. | |||
Unzählige Zeitalter sind vergangen, und das Lob ist unerschöpflich. | |||
„Schüler des Buddha, ich kenne nur dieses Dharma-Tor der Bodhisattva-Freiheit von der Wiedergeburt. | |||
Große Bodhisattvas können Äonen mit einem einzigen Gedanken vereinen, alle wundersamen Mittel manifestieren, allen Buddhas Opfergaben darbringen, ihre großen Gelübde erfüllen, zum wahren Dharma aller Buddhas erwachen, in allen Bereichen Wiedergeburt demonstrieren und keinen Augenblick verpassen, wenn sie in die Lehren der Buddhas hineingeboren werden. Sie manifestieren die Freiheit der Wiedergeburt in allen Buddha-Ländern und werden beständig in die Familien aller Tathagatas hineingeboren. Wie kann ich ihre Verdienste erkennen oder beschreiben? Schüler des Buddha, in Kapilavastu lebt eine Frau namens Goyi, eine Tochter des Shakya-Clans. Geh zu ihr und frage: ‚Wie reist ein Bodhisattva durch Samsara, um fühlende Wesen zu lehren?‘ Damals verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des himmlischen Wesens in jenem Wald, umrundete es und zog sich dann zurück.“ | |||
Auf dem Weg zu dieser Stadt, erfüllt von Achtsamkeit und tiefer Kontemplation, vertiefte er das reine und klare Dharma der Wiedergeburt und Befreiung des Bodhisattva und gelangte schließlich zur prächtigen Vortragshalle der Bodhisattva-Versammlung, dem Wohnsitz des Deva der Befreiung von Leid und der Wundersamen Tugend. Zu jener Zeit kamen zehntausend Götter als sein Gefolge, um Sudhana zu begrüßen und zu sprechen: „Willkommen, großer Weiser! Du kultivierst das unbegreifliche Dharma des Bodhisattva und erfüllst deine großen Gelübde mit reinem und aufrichtigem Geist. | |||
Der weite Pfad des Bodhisattva führt zur Stadt des wahren Dharma. Letztendlich werden die unermesslichen Mittel des Bodhisattva offenkundig. Ich sehe, dass du, Tugendhafter, mutig und fleißig bist und den Pfad des Bodhisattva ohne Müdigkeit beschreitest. Dein Wesen ist geordnet und deine Sinne sind beherrscht. Bald wirst du gewiss den höchsten, reinen und geschmückten Körper, die Rede und den Geist des Buddha erlangen, geschmückt mit hervorragenden Zeichen, dein Geist geschmückt mit den zehn Kräften und der Weisheit. Du wirst in die zehn Himmelsrichtungen reisen und fühlende Wesen lehren und verwandeln. Ich sehe, dass du, Tugendhafter, durch die Kraft mutiger und fleißiger Praxis gewiss alle Buddhas sehen wirst.“ Dreimal empfängt man alle Dharma-Wolken der Tathagatas, kultiviert den meditativen Dharma der Ruhe des Bodhisattva und tritt in den tiefen Dharma des Tathagata ein. Warum ist das so?“ Er ging zu einem tugendhaften Lehrer, brachte ihm Opfergaben dar und betrachtete seine Lehren aufmerksam. Er kannte weder Zweifel noch Müdigkeit. Er beseitigte Hindernisse, bezwang alle Dämonen, und niemand konnte ihn vernichten. Er wünschte, allen fühlenden Wesen Freude zu bringen. Sudhana antwortete: „Wie die Götter gesprochen haben, so wünsche ich. Mein Wunsch ist es, allen fühlenden Wesen Freude zu bringen, Leiden und alle unheilsamen Dharmas zu beseitigen und ihnen durch heilsame Dharmas Frieden und Glück zu schenken. Alle fühlenden Wesen, die an schlechtes Karma und Leiden gebunden sind, gelangen in die drei Daseinsbereiche des Bösen und erleiden unermessliches Leid.“ | |||
Der Bodhisattva, der dies sah, empfand Trauer und Kummer. Es ist wie bei einem Menschen, der nur ein Kind hat, das er innig liebt. Plötzlich kommt jemand und schlägt ihm die Gliedmaßen ab. Der liebende Vater, der dies sieht, ist voller Trauer und Kummer. Ebenso empfindet ein Bodhisattva Schmerz und Kummer, wenn er fühlende Wesen sieht, die aufgrund von schlechtem Karma und Leiden in die drei Daseinsbereiche des Bösen gelangen und unermessliches Leid erleiden. Ebenso empfindet ein Bodhisattva Schmerz und Kummer, wenn er fühlende Wesen sieht, die einen gesunden Körper, eine gesunde Rede und einen gesunden Geist besitzen und im Himmel wiedergeboren werden. Während die Menschen körperliche und geistige Glückseligkeit genießen, empfindet er unermessliche Freude. Warum? Ein Bodhisattva Mahasattva strebt nicht aus Eigennutz nach Sarvajna (Weisheit). Er ist nicht gierig nach den Freuden von Geburt, Tod und den fünf Begierden, nicht gebunden an trügerische Gedanken, Ansichten, Leiden, Gier oder falsche Ansichten, nicht an die verschiedenen Freuden der fühlenden Wesen gebunden, nicht an den Genuss der Meditation, nicht gehemmt durch den Kreislauf von Geburt und Tod. Ein Bodhisattva sieht nur das unermessliche Leid aller fühlenden Wesen im Ozean des Daseins und nimmt es mit tiefstem Mitgefühl auf. Ständig praktiziert er, angetrieben von der Kraft dieses Mitgefühls und seiner Gelübde, den Pfad des Bodhisattva, indem er allen Buddhas Opfergaben darbringt und nach Sarvajna strebt. | |||
Sein Wunsch ist es, alle fühlenden Wesen von ihren Leiden zu befreien, die Buddha-Welt zu reinigen, alle böswilligen Wesen zu bezwingen und ihnen einen reinen Körper und Geist zu verleihen. Er praktiziert den Pfad des Bodhisattva unermüdlich. Wenn ein Bodhisattva so praktiziert, kann er alle fühlenden Wesen schmücken, ihnen das Glück des Himmels und der Menschen schenken, Bodhicitta in ihren Eltern erwecken, sie nähren, sie auf den höchsten Pfad des Bodhisattva führen, sie beschützen, sie aus den drei Daseinsbereichen herausführen, ihnen als großer Führer dienen und ihnen ermöglichen, den Ozean von Geburt und Tod zu überqueren und bei ihm Zuflucht zu finden. Möge er alle Wesen frei von den Ängsten und Leiden der Dämonen führen. Möge er sie alle an einen Ort der Kühle und Ruhe führen. Möge er sie alle über den Ozean der Buddha-Länder geleiten. Möge er sie alle zur Insel der Dharma-Schätze führen. Möge er eine reine und wundersame Blume sein. Möge er die Blume aller Buddha-Verdienste erblühen lassen. Möge er das Licht des Verdienstes und der Weisheit allumfassend ausstrahlen. Möge er würdevoll und erhaben sein. Möge er fern von allen bösen Taten sein. Möge er, Samantabhadra, alle Verdienste besitzen. Möge er beständig das reine und wundersame Licht der Weisheit ausstrahlen. Möge er beständig den Nektar des Dharma herabregnen lassen. Götter, Bodhisattvas und alle fühlenden Wesen, die diesen Weg praktizieren, lieben und erfreuen sich am wahren Dharma. | |||
Zu jener Zeit wollte Sudhana die Dharma-Halle besteigen. Der Deva der Befreiung vom Leid und sein millionenfaches Gefolge, jeder mit duftenden Blumen, Girlanden und verschiedenen Schätzen beladen, streuten sie auf Sudhana. Er sprach in Versen: | |||
Es können unzählige Kalpas von Lampen erscheinen | |||
Im Interesse aller fühlenden Wesen strebe ich aufrichtig nach der Buddhaschaft. | |||
Es ist in unzähligen Zeitaltern schwer zu sehen oder anzutreffen. | |||
Die Sonne des Verdienstes erstrahlt heute und vertreibt die Dunkelheit aus der Welt. | |||
Da alle empfindungsfähigen Wesen von Unwissenheit und Täuschung umgeben sind | |||
Mit einem mitfühlenden Herzen sucht man den Weg ohne Lehrer. | |||
Ein reines und aufrichtiges Herz schätzt das eigene Leben nicht. | |||
Wende dich an tugendhafte Lehrer und strebe ernsthaft nach der Buddhaschaft. | |||
Alles ist frei von jeglicher Bindung an die Welt. | |||
Ein Geist, frei von Verunreinigungen und rein, ungehindert wie der leere Raum. | |||
Die Ausübung aller Praktiken der Bodhisattvas bringt wunderbare Verdienste mit sich. | |||
Verstärke das Licht der Weisheit, um alle Welten zu erleuchten. | |||
Nicht losgelöst von der Welt, aber auch nicht an sie gebunden. | |||
Frei durch die Welt reisend, wie der Wind, der durch die Leere streift. | |||
Wenn beispielsweise eine große Katastrophe eintritt, kann nichts sie zerstören. | |||
Gleiches gilt für das mutige und fleißige Streben nach dem Weg. | |||
Mit großem Mut und Fleiß kann nichts zerstört werden. | |||
Vajra Weisheit Löwe geht furchtlos | |||
Der Ozean aller Dharmas enthält den Ozean aller Buddhas. | |||
Durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man schnell alle Buddhas sehen. | |||
</poem></div></div> | |||
== 57 34.13 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 57 Kap. 34.13 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
<poem> | |||
Zu jener Zeit bestieg der Deva der Befreiung von Leid und der Wundersamen Tugend, nachdem er den Dharma in Versen gepriesen hatte, ehrfurchtsvoll die Dharma-Halle. Dort angekommen, suchten sie weit und breit nach der Tochter Shakyamunis. Schließlich fanden sie sie auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten sitzend, umgeben von 84.000 Frauen, allesamt Töchter von Adligen und Königen. Sie alle teilten die gleichen guten Wurzeln wie jener Bodhisattva und hatten in der Vergangenheit dieselben Taten vollbracht. Ständig sammelten sie mit Großzügigkeit und liebevollen Worten alle fühlenden Wesen um sich, um Sarvajna (Weisheit) zum Wohle aller zu erlangen und allen fühlenden Wesen die Buddhaschaft zu ermöglichen. | |||
Mit großem Mitgefühl als ihrer vornehmsten Tugend betrachteten sie alle fühlenden Wesen als ihre eigenen Kinder und pflegten ein allumfassendes Mitgefühl. Einst kultivierten sie unter der Anleitung von Bodhisattvas unvorstellbare und erhabene Weisheit und erlangten die Vollkommenheit in Anuttara-samyak-sambodhi. Sie besaßen und vervollkommneten alle Paramitas, ihr Geist war frei von Anhaftung, ihr Geist und ihre Weisheit vollkommen rein. Auf der Suche nach Sarvajna befreiten sie sich vom Netz der Hindernisse, überwanden alle Schwierigkeiten, erlangten den reinen Dharma-Körper, praktizierten die Übungen Samantabhadras und nährten alle Kräfte des Bodhisattva. | |||
Am Tag der Erlangung vollkommener und reiner Weisheit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor ''Goyi''. Nachdem er seine Ehrerbietung erwiesen hatte, trat er mit gefalteten Händen zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß noch nicht, wie ein Bodhisattva im Samsara wandelt, ohne befleckt zu werden, die wahre Natur aller Phänomene erkennt, die Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas transzendiert, auf dem Fundament des Tathagata weilt, ohne den Pfad des Bodhisattva zu verlassen, die Praxis des Bodhisattva kultiviert, niemals das Fundament des Buddha verlässt, die Welt transzendiert, das vollkommene Dharmakaya erlangt, auf weltliche Wiedergeburten reagiert, universell verschiedene zweckmäßige Formen manifestiert, die Nichtexistenz des Dharma erkennt, die Körper aller fühlenden Wesen zeigt, den tiefgründigen Dharma versteht, den Dharma mit wundersamer Stimme verkündet, die Leerheit der fühlenden Wesen erkennt, ohne jedoch die Transformation aller Wesen in der Welt aufzugeben, wissend, dass alle Buddhas …“ „Sie werden weder geboren noch sterben sie, und doch opfern sie unermüdlich, wissend, dass es keine karmische Vergeltung gibt, und vollbringen tugendhafte Taten ohne Ruhe.“ | |||
Goyi sprach daraufhin: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du hast dich nach den Praktiken aller Bodhisattva Mahasattvas erkundigt.“ Diejenigen, die die Praktiken und Gelübde Samantabhadras pflegen, können solche Fragen stellen, hören aufmerksam zu und meditieren sorgfältig darüber. Ich werde sie dir durch die Kraft des Buddha erklären. Guter Mann, wenn ein Bodhisattva zehn Dinge vollbringt, dann kann er die Praktiken des Bodhisattva der universellen Weisheit und des Lichts, Indras Netz, erfüllen. Was sind diese zehn? Sie lauten: sich auf tugendhafte Lehrer verlassen, unzählige große Gelübde ablegen, reine und vortreffliche Praktiken pflegen, aufrichtige Bestrebungen hegen, die Verdienste allwissender Weisheit anhäufen, unermessliche Freude beim Hören vom Erscheinen des Buddha in der Welt empfinden, beständig freudig in der Gegenwart der Buddhas der drei Zeiten weilen, allen großen Bodhisattvas folgen, von allen Buddhas beschützt werden, reines, großes Mitgefühl besitzen und frei von Geburt und Tod sein. Dies sind die zehn Dinge. Wenn ein Bodhisattva diese Dinge vollbringt, kann er die Praktiken des Bodhisattva der universellen Weisheit und des Lichts, [[Indra]]s Netz, erfüllen. | |||
Schüler des Buddha, wenn Bodhisattvas mutig und fleißig sind, mit unerschütterlichem Geist, geboren, um den unerschöpflichen Dharma des Buddha zu pflegen, und tugendhaften Lehrern begegnen, dann haben Bodhisattvas, Schüler des Buddha, zehn Dinge zu tun, wenn sie tugendhaften Lehrern begegnen. | |||
Was sind diese zehn? Sie sind: das eigene Leben nicht zu schonen, nicht nach weltlichen Vergnügungen zu streben, die Eigenschaften aller Dharmas zu kennen, ohne jedoch das Gelübde der Allwissenheit aufzugeben, den Dharma-Bereich zu beobachten, den Ozean der drei Daseinsbereiche zu transzendieren, ohne Abhängigkeit zu verweilen, alle Gelübde der Bodhisattvas tief zu durchdringen, alle Buddha-Welten universell zu erleuchten, die vollkommene Weisheit der Bodhisattvas zu reinigen und zu kultivieren – dies sind die zehn Wege, einem tugendhaften Lehrer zu begegnen. | |||
Zu jener Zeit befolgte Goyi, im Vertrauen auf die göttliche Kraft Buddhas, die zehn Richtungen. Um diese Bedeutung zu bekräftigen, verfasste er diesen Vers: | |||
Ohne Schmeichelei sind Wissen und Weisheit grenzenlos. | |||
Streben nach Buddhaschaft und Wohle aller fühlenden Wesen | |||
Respekt vor tugendhaften Lehrern und die Geisteshaltung Buddhas. | |||
Indras Netz der mutigen Beharrlichkeit | |||
Der Geist der Befreiung dehnt sich bis zur Größe der Leere aus. | |||
Entführt in die Buddha-Länder der drei Zeiten und aller fühlenden Wesen | |||
Ein ungetrübter Geist ist wie der leere Raum frei von Leiden und Verunreinigungen. | |||
Der Verdienst, als Buddha wiedergeboren zu sein, besteht darin, auf Wolken zu reisen. | |||
Unvorstellbare Weisheit sammelt sich zu einem Ozean an Verdiensten an. | |||
Reine und gesegnete Taten bleiben von der Welt unbefleckt. | |||
Alle Buddhas haben den Dharma gehört, ohne jemals dessen überdrüssig zu werden. | |||
Das Licht der Weisheit leuchtet überall hin, um die Welt zu erleuchten. | |||
Mit einem einzigen Gedanken kann man die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen und den Ozean der Buddhas erreichen. | |||
Das Hören des Dharma und das Erkennen seiner Bedeutung wird als Befolgen des Pfades betrachtet. | |||
Den Ozean von Buddhas Gefolge und den ultimativen Samadhi-Ozean sehen | |||
Die Erfüllung aller großen Gelübde ist die Praxis von Indras Netz. | |||
Geschützt von allen Buddhas, die in zukünftigen Kalpas kultivieren werden. | |||
Die Praxis, alle Welten zu erleuchten, wird als Dharma-Licht-Praxis bezeichnet. | |||
Das große Mitgefühl sieht die Weisheit aller Wesen in der Welt erstrahlen. | |||
Das Licht des Dharma vertreibt die Dunkelheit der Unwissenheit; dies ist die Praxis der Weisheit. | |||
Alle empfindungsfähigen Wesen in den Reichen fließen zurück in den Kreislauf von Geburt und Tod. | |||
Das Rad des Dharma in Reines Land zu verwandeln, ist die Praxis des [[Samantabhadra]]. | |||
Die Weisheit ist unermesslich und manifestiert sich je nach den Umständen. | |||
Mögen alle Wesen Befreiung und Erlösung erlangen. | |||
Großes Mitgefühl für alle Wesen entfachen. | |||
Er erleuchtet alle fühlenden Wesen und ermöglicht ihnen so, die Buddhaschaft zu erlangen. | |||
„Guter Mann, ich habe das Dharma-Tor der Unterscheidung und Beobachtung des Ozeans des Bodhisattva Samadhi bereits erreicht.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, was ist das Reich dieses Dharma-Tors?“ | |||
Sudhana antwortete: „Guter Mann, da ich dieses Tor des Dharma durchschritten habe, weiß ich, dass in dieser Saha-Welt unzählige fühlende Wesen in Buddha-Ländern über unzählige Äonen hinweg hier gestorben und dort wiedergeboren wurden, gute und böse Taten vollbrachten und verschiedene karmische Vergeltungsmaßnahmen erhielten. Jene, die im Kreislauf von Geburt und Tod geboren werden und sterben, jene in rechter, falscher oder unbestimmter Konzentration, jene mit tugendhaften Wurzeln, jene ohne tugendhafte Wurzeln, jene mit vollständig tugendhaften Wurzeln, jene ohne vollständig tugendhafte Wurzeln, jene mit unheilsamen tugendhaften Wurzeln, jene, deren tugendhafte Wurzeln unheilsame Wurzeln umfassen, und jene, deren unheilsame Wurzeln tugendhafte Wurzeln umfassen, alles Gute und Böse, das aus tugendhaften Wurzeln entspringt, und alles, was aus unheilsamen Wurzeln entspringt. In jenen Äonen erschienen Buddhas in der Welt, und ich kenne sie alle. Ich weiß, dass jene Buddhas ursprünglich das Bodhicitta erweckten, den Bodhisattva-Pfad beschritten und alle …“ | |||
Sie kennen die Gefolgschaft der Bodhisattvas, die einst das Bodhicitta erweckten, gute Wurzeln schlugen, große Gelübde und Praktiken ins Leben riefen, alle Paramitas vervollkommneten und den Bodhisattva-Pfad auf vielfältige Weise schmückten. Sie besitzen die Kraft der Freiheit in den Bodhisattva-Stufen, die Wohnstätten der Bodhisattva-Stufen und die spezifischen Praktiken der Bodhisattva-Stufen. Sie reinigen die Bodhisattva-Stufen, kultivieren sie und verstehen ihre Eigenschaften. Sie besitzen die Weisheit der Bodhisattva-Stufen und die geschickten Mittel des Bodhisattva, um fühlende Wesen zu lehren. Sie verstehen die Wohnstätten des Bodhisattva, sein vollkommen reines und freies Handeln, den Ozean des Bodhisattva-Samadhi und seine geschickten Mittel. In jedem Gedanken erkennen sie den Ozean des Bodhisattva-Samadhi, die Wolke der Allwissenheit, die einem Blitz gleicht, erlangen die Geduld aller Dharmas, erschöpfen die Tiefen aller Weisheit, kennen den Ozean der Bodhisattva-Buddha-Felder, den höchsten Ozean des Dharma, den Ozean der fühlenden Wesen und praktizieren alle Tore des Bodhisattva-Dharma. Sie erfüllen große Gelübde, manifestieren verschiedene Formen göttlicher Kraft und wissen all dies. | |||
So kenne ich in dieser Saha-Welt die Welten der zehn Himmelsrichtungen, das Wesen der Welt, den Ozean der Welt, das Rad der Welt, die Vollkommenheit der Welt, die Unterscheidungen der Welt, die Rotation der Welt, die Drehung der Welt, den Lotus der Welt, den Berg Sumeru der Welt und alle Phänomene in der Welt. So ist es auch. | |||
Durch die Kraft des ursprünglichen Gelübdes des Buddha Vairocana verstehe und erkenne ich all dies tief. Warum? Weil dieses Dharma-Tor den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen kennt, die angesammelten Wurzeln der Güte aller fühlenden Wesen kennt, die Verunreinigungen und die Reinheit aller fühlenden Wesen kennt, das Wesen aller fühlenden Wesen kennt, alle Samadhis und die Freiheit der Śrāvakas kennt, alle Samadhis und die Freiheit der Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und Buddhas kennt. Ich erkenne und erkenne all dies. Sudhana fragte: „Großer Weiser, wie lange ist es her, dass du den Bodhicitta erschaffen hast?“ | |||
Sudhana antwortete: „Schüler des Buddha, in grauer Vorzeit, durch unzählige Äonen hindurch, gab es ein Äon namens ‚Überragendes Licht‘, in dem eine Welt namens ‚Frei von Schrecken‘ existierte.“ In dieser Welt gibt es vier Kontinente. | |||
In Jambudvipa befindet sich eine königliche Hauptstadt namens Berg Sumeru von wunderbarer Tugend. Unter den achtzig königlichen Hauptstädten ist sie die prächtigste. Dort herrscht ein König namens Herr aller Schätze, umgeben von sechzigtausend schönen Jungfrauen, fünfhundert Ministern und fünfhundert Prinzen, allesamt schön, tapfer und fähig, Feinde zu bezwingen. Der Kronprinz des Königs trägt den Namen Herr von höchstem Verdienst und ist von schöner und geschmückter Erscheinung. Er wurde von zehntausend wunderschönen Jungfrauen begleitet, die prächtige Banner und Baldachine trugen, unzählige kostbare Blumen verstreuten, allerlei Musik spielten und in einem wundersamen, juwelenbesetzten Wagen zum Berg des Duftenden Sprosses fuhren, wo sie in den Gärten spielten. Damals war der Weg dorthin eben und glatt, geschmückt mit allerlei Dekorationen, übersät mit unzähligen wundervollen Blumen und Reihen juwelenbesetzter Bäume, die von wundersamen, juwelenbesetzten Baldachinen bedeckt waren. Am Wegesrand lagen Haufen verschiedener Schätze, verschiedene kostbare Gewänder, allerlei Schmuck, Speisen und Getränke. Alles war für alle Bedürfnisse bereitgestellt. Damals lebte eine Mutter namens Subhuti mit einem jungen Mädchen namens Reine Tugend, das schön, anmutig und von vollkommener Größe war. Ihr Aussehen war unvergleichlich. Ihre Augen und ihr Haar waren dunkelblau. Ihre Lippen und Zähne waren rot und weiß. Sie sprach mit Sanskrit-Stimme. Sie war geschickt und redegewandt. Sie pflegte Güte und Barmherzigkeit, und alle, die sie sahen, wurden nie müde. Er war frei von Gier, Zorn und Verblendung, stets von Scham erfüllt und frei von Schmeicheleien. Er fuhr in einem prächtigen Wagen, umgeben von schönen Frauen. Er reiste mit seiner Mutter zum Duftenden Knospengarten. Der Prinz ging dem Prinzen voraus. Als er ihn sah, wurde der Prinz von Begierde erfüllt und sagte zu seiner Mutter: „Ich möchte diese tugendhafte Frau heiraten.“ Seine Mutter sagte zu ihrer Tochter: „Der Prinz begehrt dich nun zu seiner Gemahlin. Was meinst du?“ Die Tochter antwortete ihrer Mutter: „Wenn er mich zu seiner Gemahlin machen will, wird er zugrunde gehen.“ Die Mutter sagte zu ihrer Tochter: „Sag so etwas nicht! Warum? Dieser Prinz besitzt bereits alle Merkmale eines Weltherrschers. Er wird gewiss ein heiliger Herrscher werden. Er hat kostbare Jungfrauen. Du wirst ihm dann nicht dienen können. Hier bist du ihm überlegen, also erhebe keine Einwände.“ Zu jener Zeit befand sich außerhalb des Gartens ein heiliger Ort namens Dharma-Wolkenlicht. Der Tathagata Siegreiches Sonnenlicht, der Arhat, der Vollkommen Erleuchtete, erschien auf Erden und erlangte in jenem Bodhimanda unübertroffene Erleuchtung. | |||
Zu jener Zeit träumte die Frau von dem Körper dieses Tathagata. Als sie erwachte, sprach eine Gottheit am Himmel zu ihr: „Was du in deinem Traum sahst, war der Buddha Siegreiches Sonnenlicht. Seit seiner Erleuchtung sind erst sieben Tage vergangen. Er weilt nun im Bodhimanda, umgeben von unzähligen Bodhisattvas. Zu seiner Versammlung gehören alle Götter, Drachen und andere Geister, ja sogar unzählige Gottheiten der Reinen Wohnstätten, Erdgötter, Windgötter, Meeresgötter, Feuergötter, Berggötter, Baumgötter und Götter der Wälder, Kräuter, Städte und anderer Dinge. Sie alle sind zusammengekommen, um dem Weltverehrten zu huldigen und den wahren Dharma zu empfangen.“ Nach diesen Worten ging die Frau zum Prinzen, faltete die Hände und sprach in Versen. | |||
Ich bin der intelligenteste und unvergleichlichste Mensch der Welt. | |||
Talentiert und wortgewandt – das Publikum ist nie zufrieden. | |||
Der Kronprinz sollte wissen, dass ich gütig und keusch bin. | |||
Ein edler und aufrechter Geist, rein und unbefleckt. | |||
Halte dich von Wut, Gier und Ignoranz fern. | |||
Mit reinem und ehrlichem Herzen allen fühlenden Wesen Gutes tun. | |||
Ich sah, dass der Kronprinz ein würdevolles und imposantes Erscheinungsbild hatte. | |||
Beim Anblick dieser Bilder bin ich von grenzenloser Freude erfüllt, und alle meine Sinne sind besänftigt. | |||
Ihr Körper war noch rein, ihr goldenes Haar wunderschön und ihre Haut dunkelblau. | |||
Eine breite Stirn und klare, helle Augen deuten auf einen freien und ungebundenen König hin. | |||
Sein Körper war so hoch wie ein Berg aus Gold, und er war sehr würdevoll und gepflegt. | |||
Ich, der Kronprinz, stehe respektvoll mit zusammengelegten Handflächen da. | |||
Seine Augen sind rein und seine Bildung ist umfassend, wie die eines Löwen. | |||
Das Publikum ist nie zufrieden; die wundervolle Musik sollte von mir angenommen werden. | |||
Die Zunge ist breit und lang und hat eine schöne rötlich-kupferfarbene Färbung. | |||
Das Publikum beteiligte sich begeistert an der Aufführung der Sanskrit-Gesänge. | |||
Quadratischer Mund, tiefe und feste Zähne, weiße und gleichmäßige Zähne | |||
Wer das sieht, wird sich riesig freuen. | |||
Der Körper, frei von Verunreinigungen und mit zweiunddreißig Zeichen versehen | |||
Wer dieses wundersame Aussehen erreicht, wird mit Sicherheit zum Chakravartin (Universalmonarchen) werden. | |||
Da sprach der Prinz zu der Frau: „Wessen Tochter bist du? Wer beschützt dich? Wenn du zuerst einem anderen gehörtest, dann hätte ich keine lüsternen Begierden nach dir.“ Dann fragte der Prinz in Versen. | |||
Wer reines Verdienst und Selbstbewusstsein besitzt, wird niemals zufrieden sein. | |||
Wer sind deine Eltern, und für wen beschützt du sie? | |||
Wenn mir jemand bereits gehört, werde ich keine Wünsche mehr haben. | |||
Wer lüsterne Gedanken hegt, wird nach dem Tod in finstere Reiche fallen. | |||
Man sollte sich nicht von den Reichtümern und Vergnügungen der Mächtigen und Wohlhabenden verführen lassen. | |||
Eine solche Denkweise der Genusssucht, Gier und Unordnung zu fördern | |||
Verschiedene Arten von falschen Ansichten, Illusionen, Täuschungen und Lügen. | |||
So setzen diejenigen, die alle Arten von bösen Taten begehen, ihren Kreislauf der Wiedergeburt in der Welt fort. | |||
Eltern sollten Wissen mit Respekt begegnen. | |||
Das Mitgefühl erstreckt sich auf den Schutz aller empfindungsfähigen Wesen. | |||
Wenn man den Dharma an irgendeinem Ort hört | |||
Deshalb sollte man eine respektvolle Haltung entwickeln, denn daraus kann alles Gute entstehen. | |||
Alle Führer, der wahre Dharma und die Bodhisattvas | |||
Die Fülle an Verdiensten des heiligen Mönchs verdient unseren höchsten Respekt. | |||
Pflege alle Tugenden und meide alles Böse. | |||
Im Dharma verweilen und den Bodhisattva-Pfad praktizieren | |||
Diejenigen, die keine Zuflucht haben, sollten großes Mitgefühl entwickeln. | |||
Alle Wesen in den drei bösen Reichen sollten großes Mitgefühl empfinden. | |||
Alle Phänomene im Dharma-Bereich unterliegen sowohl Erfolg als auch Misserfolg. | |||
Folge nicht den Dämonen des Leidens, indem du einen von Anhaftungen freien und gelassenen Geist bewahrst. | |||
Man sollte die Bodhicitta erzeugen, um alle fühlenden Wesen zu erwecken. | |||
Seit unzähligen Äonen kultiviere ich, ohne jemals Müdigkeit zu verspüren. | |||
Dann sprach die Mutter der Frau in Versen. | |||
Ich wünschte nur, der Kronprinz würde diesem Mädchen von Geburt an zuhören. | |||
Und bisher sind alle Ursachen und Bedingungen eingetreten. | |||
Die Tochter des Kronprinzen wurde aus einer Lotusblume geboren. | |||
Seine Augen sind sauber und seine Gliedmaßen sind vollständig ausgebildet. | |||
Ich habe den Sala-Garten einmal im Frühling besucht. | |||
Zu sehen, wie alle Arten von Blumen und Bäumen gedeihen und prächtig wachsen. | |||
Die achthundert Frauen, die gemeinsam reisten, waren allesamt würdevoll und schön. | |||
Sie alle beherrschen verschiedene geschickte Techniken. | |||
In diesem Garten befindet sich ein Badebecken namens „Große Zierde“. | |||
Ich saß am Teich, umgeben von Frauen. | |||
Zu jener Zeit blühte im Bad eine tausendblättrige Lotusblume. | |||
Kostbares Blatt, glasierter Stiel, Jambhala, goldene Plattform | |||
Alle wundervollen Düfte müssen reines Licht ausstrahlen. | |||
Es erstrahlt in ganz Jambudvipa wie die aufgehende Sonne. | |||
Manchmal sieht man diese Jadejungfrau aus jener Lotusblume geboren werden. | |||
Diejenigen, die das alles miterlebt hatten, glaubten, dass dies ein Ergebnis von gutem Karma sei. | |||
Seine Augen und sein Haar waren dunkelblau, und sein Körper war von purpurgoldener Farbe. | |||
Die prachtvollen Schätze rufen beim Betrachter unendliche Bewunderung hervor. | |||
Alle Gliedmaßen und Gelenke sind gereinigt und frei von Verunreinigungen und vollständig. | |||
Wie eine goldene Statue, die in einer Lotusblume ruht | |||
Der Duft von Sandelholz durchdringt alles. | |||
Aus seinem Mund strömte der Duft von Lotusblüten, und die wundersamen Klänge Brahmas erklangen. | |||
Dies ist ein seltener Schatz der Jademaid, ein Schatz, der nur selten auf der Welt zu sehen ist. | |||
Sein Körper war über und über mit allerlei wundersamen Verzierungen geschmückt. | |||
Alle Techniken, weltlichen Diskurse und Gesetze | |||
Letztendlich sind alle Lamas bereit, dies zu akzeptieren. | |||
Damit ist die Identität der Jademaid vollendet. | |||
Verdienst und Tugend sind der Schmuck vergangener Taten. | |||
Die Ursachen von Krankheit und Leid bei allen Wesen genau kennend | |||
Darüber hinaus ist es wichtig, das Gegenmittel zu kennen, um die Zweifel in der Bevölkerung zu zerstreuen. | |||
Alle Sprachlehren der Jambudvipa-Wesen | |||
Er besaß ein tiefes Verständnis für alle Arten von Kurtisanenmusik. | |||
Diese Frau übt gute Taten und meidet andere Frauen. | |||
Mögest du die Herzen aller Wesen verändern und ihr Mitgefühl empfangen. | |||
Überwinde die Eifersucht und gib den fünf Begierden nicht nach. | |||
Kultiviere Geduld und Weisheit, indem du keinen Anlass zu Wut gibst. | |||
Wer sich gewissenhaft an reine Gebote hält, ist befähigt, alle Angelegenheiten zu durchschauen. | |||
Der Prinz ist bereit, alle ihm zuteil gewordenen Verdienste anzunehmen. | |||
Wenn man die Armen, die Alten, die Kranken und das Leid der Massen sieht... | |||
Mitfühlende und universelle Liebe gegenüber denen, die nirgendwo anders hin können. | |||
Das Ziel sollte stets das Wohl aller Wesen sein, nicht das persönliche Wohlbefinden und Glück. | |||
Verdienst und Tugend schmücken den Körper und kommen allen Wesen zugute. | |||
In allen Bereichen des Verhaltens sollte man stets Sorgfalt walten lassen. | |||
Wer alle tugendhaften Praktiken pflegt, wird daran Freude finden. | |||
Verdienst ist allgemein geschmückt und rein, frei von jeglicher Befleckung des Geistes. | |||
Sucht stets tugendhafte Lehrer auf und gebt ihnen respektvoll Almosen. | |||
Die Lehre des großen Mitgefühls praktizieren und Groll und Verbitterung aufgeben | |||
Weisheit ist unvergleichlich, mögest du mein Mitgefühl annehmen. | |||
Da antwortete der Prinz: „Gute Frau, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt und möchte den Pfad des Bodhisattva unzählige Äonen lang beschreiten, alle Verdienste und Weisheit anhäufen, alle Paramitas reinigen, allen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen, den Dharma schützen, alle Buddha-Welten reinigen, die Kontinuität der Tathagata-Linie sichern, alle fühlenden Wesen lehren, das Leiden von Geburt und Tod auslöschen und in höchster Glückseligkeit verweilen. Ich möchte das weise Auge aller fühlenden Wesen reinigen, damit sie auf dem Pfad des Bodhisattva verweilen, die Bodhisattva-Praxis entwickeln und alle Bodhisattva-Stufen vollenden können, um so allen fühlenden Wesen große Freude zu bringen. Ich werde in allen zukünftigen Äonen die Paramita des Gebens praktizieren und all meine Königreiche, Städte, Frauen, Kinder, Glieder, Hände, Füße, meinen Kopf, meine Augen, mein Mark und mein Gehirn aufgeben. | |||
Ob ich nun zu Hause gebe oder der Welt entsage, um den Weg zu beschreiten, du „sollte meinen Entschluss weder behindern noch korrumpieren.“ Dann sprach der Prinz wieder in Versen zu der Frau. | |||
Aus Mitgefühl für alle fühlenden Wesen habe ich die Bodhicitta erweckt. | |||
Anhäufung von Weisheit und Verdiensten über unzählige Äonen | |||
Große Gelübde im Ozean unermesslicher Äonen kultivieren | |||
Die intensive Praxis des Bodhisattva-Pfades führt zum Erreichen aller Stufen. | |||
Die sechs Vollkommenheiten (Paramitas), die von allen Buddhas der drei Zeiten erlernt wurden | |||
Das Hören des Dharma ermöglicht es einem, sich selbst zu entwickeln und von ganzem Herzen den Weg des Bodhisattva zu beschreiten. | |||
Mögen alle befleckten Reiche in den zehn Himmelsrichtungen gründlich gereinigt werden. | |||
Beseitigt das Leid aller empfindungsfähigen Wesen in den drei bösen Reichen. | |||
Mit allen geeigneten Mitteln und Kräften befreien wir alle Wesen umfassend. | |||
Beseitigt die Unwissenheit und beschreitet den Pfad der Weisheit. | |||
Opfergaben an alle Buddhas, Reinigung aller Länder | |||
Erzeuge tiefes Mitgefühl und gib alles auf, sowohl innerlich als auch äußerlich. | |||
Wenn ich denen, die eine Frau suchen, Ehefrauen und Verwandten Almosen geben würde... | |||
Schafft weder für Laien noch für Mönche Hindernisse. | |||
Wenn du das kannst, werde ich dich akzeptieren. | |||
Die Frau antwortete: „Ich folge euren Lehren mit Respekt. Selbst nachdem ich Nonne geworden bin, wage ich es nicht, euch zu behindern.“ Dann rezitierte sie einen Vers. | |||
Im Meer aller Katastrophen brennt die Hölle. | |||
Wenn Sie mein Leid akzeptieren würden, bin ich bereit, diese Härte zu ertragen. | |||
Alles Leben und der Tod, der Körper zu Staub zerfallen. | |||
Wenn Sie mein Leid akzeptieren würden, bin ich bereit, diese Härte zu ertragen. | |||
Unzählige Äonen lang krönten sie alle Vajra-Berge | |||
Wenn Sie mein Leid akzeptieren würden, bin ich bereit, diese Härte zu ertragen. | |||
Ich werde allen Wesen im Meer des Lebens und des Todes ohne Reue geben. | |||
Wenn ich die Erlaubnis des Dharma-Königs erhalten könnte, würde ich dies ebenfalls gerne tun. | |||
Den Pfad des Bodhisattva seit unzähligen Äonen beschreiten | |||
Ich helfe gerne denen, die zu mir kommen und um Hilfe bitten. | |||
Als der Prinz das Leid der Menschen sah, erweckte er in ihm die Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung). | |||
Grenzenloses Mitgefühl umfasst alle empfindungsfähigen Wesen, mich eingeschlossen. | |||
Ich strebe nicht nach großem Reichtum, noch verspüre ich Verlangen nach den Freuden der fünf Begierden. | |||
Ich möchte mich an das Gesetz halten und die Frau des Kronprinzen werden. | |||
Xiu Guangming beobachtet mit seinen reinen und mitfühlenden Augen alle empfindungsfähigen Wesen. | |||
Wer seinen Geist nicht verunreinigt, wird mit Sicherheit Erleuchtung erlangen. | |||
Der Festzug des Kronprinzen zeichnete sich durch außergewöhnliche Schönheit und Pracht aus. | |||
Dieses Erscheinungsbild deutet zweifellos auf einen Chakravartin (Universalmonarchen) hin. | |||
Ich träumte einst vom strahlenden Licht der Sonne. | |||
Eine große Menschenmenge saß um ihn herum unter dem Bodhi-Baum. | |||
In meinem Traum sah ich, wie Buddha meinen Kopf mit seiner Hand berührte. | |||
Ich war überglücklich und von unermesslichem Glück erfüllt. | |||
Es gibt ein himmlisches Wesen am Himmel namens Reiner Körper. | |||
Dieser Himmel verkündete mir die Lehren Buddhas und das Erscheinen Buddhas auf Erden. | |||
Ich habe da so einen Gedanken: Wenn ich den Kronprinzen sehe... | |||
Wenn man gesondert über Buddhas Ausstrahlung in der Sonne spricht. | |||
Alle meine früheren Wünsche haben sich nun erfüllt. | |||
Ich wünsche mir nur, dass wir alle hingehen und diesem Tathagata Opfergaben darbringen können. | |||
Als der Prinz hörte, dass der Tathagata erschienen war, war er überglücklich und von unermesslicher Freude erfüllt. In dem Wunsch, den Buddha zu sehen, streute er fünfhundert Juwelen unter die Frau und schenkte ihr außerdem das Reine Juwel der Wundersamen Tugend und den Schatz des Lichts sowie kostbare Gewänder. Dann sprach die Mutter der Frau, die der Prinz war, in Versen: | |||
Der kostbare Verdienst dieser Jademaid schmückt ihren Körper | |||
Mein lang gehegter Wunsch hat sich nun erfüllt. | |||
Die Einhaltung der Gebote, nicht nachlässig zu sein, Weisheit und alle Verdienste | |||
Weltweit überlegen und unübertroffen. | |||
Die Abstammung dieser Frau ist über jeden Zweifel erhaben. | |||
Die Prinzen waren weit entfernt von allen Bösen und teilten die gleichen Bestrebungen. | |||
Der Körper dieser Frau war so weich wie himmlische Seide. | |||
Alle Leiden werden durch die Berührung dieser Hand beseitigt. | |||
Der Duft, der von ihren Poren ausgeht, ist unvergleichlich süß. | |||
Alle fühlenden Wesen, die dies hören, werden sich an reine Gebote halten. | |||
Ihr Körper ist rein und makellos, wie eine wahre Goldstatue. | |||
Wer dies miterlebt, hat Mitgefühl und unterlässt es, Schaden anzurichten, der wird selbst vor Schaden bewahrt. | |||
Die subtilen Laute, die seinem Mund entströmen, sind für alle, die sie hören, ein Genuss. | |||
Wer diesen Klang hört, wird von allen bösen Taten befreit. | |||
Ein reines und makelloses Herz, aufrichtig und ohne Schmeichelei. | |||
Man sollte gemäß dem Dharma praktizieren, den man hört. | |||
Respektiere tugendhafte Lehrer und diejenigen, die du respektierst. | |||
Legt die Gier ab und konzentriert euch ausschließlich auf den Dharma. | |||
Das Herz dieser Frau hängt nicht von ihrem schönen Aussehen ab; Lotusblüten erblühen. | |||
Aller weltlicher Ruhm und alle Freuden werden nur auf dem höchsten Pfad angestrebt. | |||
Zu jener Zeit verließ der Prinz zusammen mit dieser Frau und zehntausend Konkubinen den Duftenden Sprossengarten, jede in einem juwelenbesetzten Wagen, und begab sich zum Bodhimanda. Sie stiegen von ihren Wagen ab, schritten voran und erblickten aus der Ferne die prächtige Gestalt des Tathagata. Sein Geist war klar wie ein Spiegel und still wie ein tiefer Teich, seine Sinne bezwungen wie die eines Elefantenkönigs. Überglücklich sprangen sie vor unermesslicher Freude auf. Gemeinsam mit den Konkubinen gingen sie zum Buddha, verneigten sich und erwiesen ihm zu Füßen ihre Ehrerbietung, indem sie ihn ehrfurchtsvoll umrundeten und ihm unzählige Male Opfergaben darbrachten. Jede von ihnen hielt fünfhundert kostbare Juwelenblumen, die sie über den Buddha und den Tathagata verstreuten. Fünfhundert duftende Pavillons, geschmückt mit verschiedenen Juwelen, wurden errichtet. | |||
Dann verkündete der Tathagata das Sutra der Universellen Lampe. Nachdem sie das Sutra gehört hatten, erreichten sie einen Ozean des Samadhi in allen Dharmas, nämlich: den Samadhi des Ozeans der Gelübde aller Buddhas; den Samadhi des Schatzes des Lichts, das die drei Zeiten erleuchtet; den Samadhi des Sehens aller Buddhas; den Samadhi der Erleuchtung aller fühlenden Wesen; den Samadhi der Lampe der reinen Weisheit, die den Ozean der Welt erleuchtet; den Samadhi des Lichts der Weisheit, das den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen erleuchtet; und den Samadhi der Wolke des Lichts, die alle fühlenden Wesen beschützt. | |||
Der Buddha erleuchtete in seinen Lehren den Pfad der Weisheit und erreichte den Samadhi des Hörens und Bewahrens des Dharma-Rads aller Buddhas. Er besaß den Samadhi der reinen Wolken von Samantabhadras Verhalten. In allen Dharmas erreichte er einen solchen Ozean von Samadhis. Dann erlangte jene himmlische Jungfrau in allen Dharmas das unzerstörbare und friedvolle Dharma-Tor. | |||
Sie erlangte die Vollendung des Anuttara-samyak-sambodhi. Daraufhin huldigte jener Prinz mit seinem Gefolge jenem Tathagata, indem er ihn unzählige Male umrundete, bevor er zum Palast zurückkehrte. Er ging zu seinem Vater, dem König, und verneigte sich ehrfurchtsvoll mit den Worten: „Eure Majestät, auf jenem Bodhi-Mandala hat der Buddha Siegreiches Sonnenlicht soeben die vollkommene Erleuchtung erlangt.“ Der König fragte den Prinzen: „Von wem hast du dies gehört?“ Der Prinz antwortete: „Von jener Frau von reiner und makelloser Tugend.“ Als der König dies hörte, war er von unermesslicher Freude erfüllt, wie ein armer Mann, der einen großen Schatz findet. | |||
Er dachte: „Der Buddha ist der höchste Schatz, schwer zu finden und selten. Er kann die bösen Wege und die Armut aller Wesen auslöschen; er ist der höchste Arzt, das beste Heilmittel; er beseitigt alles Leid und alle Leiden der Wesen; er ist der gute Führer; er erlöst die Wesen aus dem Meer von Geburt und Tod und führt sie ins Nirvana.“ Nachdem er diesen Entschluss gefasst hatte, rief der König alle niederen Könige, Minister, Brahmanen, Kshatriyas und Hausväter zusammen. Dann sprach er zu ihnen: „Ich habe die glückverheißenden Worte des Prinzen vernommen: ‚Der Buddha des siegreichen Sonnenlichts wird auf Erden erscheinen.‘ Beim Hören dieser Worte bin ich von unermesslicher Freude erfüllt und kann ihm nicht genug danken. Daher überlasse ich hiermit dem Prinzen meinen Thron.“ Nachdem der König seinen Thron niedergelegt hatte, begab er sich mit seinem Gefolge zum Bodhimanda (Ort der Erleuchtung) des Buddha des siegreichen Sonnenlichts, verneigte sich vor den Füßen des Buddha und setzte sich zur Seite. | |||
Zu jener Zeit beobachtete der Tathagata, wie der König und sein Gefolge aus dem weißen Haar zwischen ihren Schamhaaren ein helles Licht ausstrahlten, die sogenannte „Lampe des Geistes aller fühlenden Wesen“, die alle Könige in den unzähligen Welten der zehn Himmelsrichtungen erleuchtete. Dies offenbarte die unvorstellbare und ungehinderte göttliche Macht des Tathagata, die die Geister derer reinigte, die sich wandeln sollten, ihnen unvorstellbare Verdienste verlieh, sie über die Welt hinauswachsen ließ und ihre Körper reinigte. Mit subtilem Klang verkündete die Versammlung die Dharani der Wahren Lampe des Dharma der Befreiung von der Unwissenheit, begleitet von einem Gefolge, das dem Staub der Buddha-Länder gleichkam. Beim Hören dieser Worte erlangte der König augenblicklich unermessliche Weisheit und Licht. Bodhisattvas, so zahlreich wie der Staub von Jambudvipa, erlangten diese Dharani. Sechzig weitere Nayutas erlangten die Befreiung von allen Verunreinigungen. Zehntausend fühlende Wesen erlangten das reine Dharma-Auge, frei von Verunreinigungen. Unzählige fühlende Wesen erweckten den Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi. Mit unvorstellbarer und ungehinderter göttlicher Kraft verwandelten und befreiten sie zudem fühlende Wesen in den zehn Himmelsrichtungen durch die Lehre der Drei Fahrzeuge. Da dachte der König: „Diese Verdienste lassen sich nur erkennen, wenn man sein Zuhause verlässt. Ich sollte nun unter der Führung des Tathagatas mein Zuhause verlassen, um den Weg zu beschreiten.“ So sprach er zum Buddha. Nun entsagten sie ihrem weltlichen Leben und begannen, unter der Führung des Weltverehrten den Weg zu studieren. Der Buddha antwortete dem König: „Du sollst wissen, dass jetzt die Zeit gekommen ist.“ Daraufhin entsagten der König und sein zehntausend Gefolge ihrem weltlichen Leben und begannen, den Weg zu beschreiten. Sie alle erlangten das Dharani-Tor der Wahren Lampe des Dharma, befreiten sich von Unwissenheit und erlangten ein Dharani, das dem Staub der Welt gleichkam. Sie erlangten die zehn Erkenntnisse eines Bodhisattva und unermessliche Beredsamkeit. Mit reinen und ungetrübten Körpern begaben sie sich zu allen Buddhas, hörten und verehrten das Rad des wahren Dharma und wurden zu großen Dharma-Meistern. Mit übernatürlichen Kräften durchdrangen sie alle Welten, erschienen je nach Bedarf in verschiedenen Gestalten und priesen die Lehren Buddhas sowie die vergangenen Leben aller Bodhisattvas. Sie priesen auch Buddhas unermessliche und grenzenlose Kraft der Freiheit und seine göttliche Stärke im Schutz des wahren Dharma. | |||
Zu jener Zeit, am fünfzehnten Tag des Monats, als der Prinz die Erleuchtung erlangte, war er in seinem Hauptpalast von schönen Frauen umgeben. Sieben Schätze erschienen wie von selbst: | |||
1. Ein goldenes Rad namens „Siegreiche Freiheit“; | |||
2. Ein Elefant namens „Grüner Berg“; | |||
3. Ein dunkelblaues Pferd namens „Mutiger Wind“; | |||
4. Ein göttliches Juwel namens „Strahlende Wolke“; | |||
5. Ein Schatz eines Ministers namens „Großer Reichtum“; | |||
6. Eine Jade-Jungfrau namens „Reine Tugend“; | |||
7. Ein Schatz eines Generals namens „Makellose Augen“. | |||
Nachdem er diese sieben Schätze erlangt hatte, wurde er zum universellen Herrscher von Jambudvipa. Er hatte tausend Söhne, alle schön, tapfer und fähig, Feinde zu bezwingen. Das Volk dort lebte in Wohlstand und Lebensfreude. Es gab achtzigtausend königliche Städte mit jeweils fünfhundert Pavillons. Prächtige Klöster waren mit unzähligen Schätzen geschmückt. Jedes Kloster besaß eine gewaltige Stupa, geschmückt mit allerlei Schätzen und dargebracht mit Weihrauch, Blumen und Baldachinen. In jeder Königsstadt wurde der Buddha der Reihe nach eingeladen, und dem Tathagata wurden unvorstellbare und wundersame Opfergaben dargebracht. Dann betrat der Buddha die Stadt. Unzählige Wesen jubelten. Sie pflegten ihre Wurzeln der Güte und erweckten den Bodhicitta. Mit grenzenlosem Mitgefühl wirkten sie zum Wohle aller Wesen. Sie suchten rechtmäßig den Dharma und verstanden seine wahre Bedeutung. Sie betrachteten alle Phänomene der drei Zeiten gleichermaßen. Ihre klare Weisheit erleuchtete die drei Zeiten. Sie wussten, dass die Buddhas der drei Zeiten nacheinander in der Welt erschienen. Sie führten die Wesen auf den Pfad des Bodhisattva und praktizierten selbst den Pfad des Bodhisattva. Sie verweilten im gleichen und wahren Dharma des Bodhisattva. Sie erlangten das Licht des Dharma-Rades der Weisheit des Tathagata und durchdrangen tief den Ozean des Dharma. Sie konnten alle Buddha-Welten in sich selbst sehen. Sie sind mit dem Ozean der Gelübde und Sehnsüchte aller Sinne bestens vertraut. Sie erlangen Allwissenheit. Damals, als der Tathagata nacheinander Einladungen von diesen Königen erhielt, kam er unzähligen Wesen zugute. Der Sohn des Buddha, der Prinz jener Zeit, der Herr höchster Verdienste – ist er nicht eine andere Person? Dies ist nun Shakyamuni Buddha; der König jener Zeit, der Herr der Schätze, ist der Ratna-Blumen-Buddha. Der Ratna-Blumen-Tathagata befindet sich nun im Osten, jenseits der Weltmeere, so zahlreich wie Staubkörner, in einem Weltmeer namens Dharma-Reich, Leerer Raum, Lichtwolke. Darin liegt eine Welt namens Buddhas Vollkommenes Licht und Wundersame Tugendlampe. | |||
Dort befindet sich ein Bodhi-Mandala namens Lichtbanner aller Himmelskönige. Als jener Buddha die vollkommene Erleuchtung erlangte, war er von einer unzählbaren Menge von Bodhisattvas umgeben, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, die den Dharma predigten. Als Buddha Ratna Flower ein Bodhisattva war, reinigte er das Buddha-Land. In diesem Buddha-Land waren alle Buddhas der drei Zeiten, die auf der Welt erschienen, jene, die, als Buddha Ratna Flower ein Bodhisattva war, die Wesen lehrten und anleiteten, das Bodhicitta (den Geist unübertroffener, vollkommener Erleuchtung) zu erwecken. | |||
Die Frau, die damals erschien, Subhuti, ist nun meine Mutter, Gute Augen. Das Gefolge des Königs ist die Schar jener Tathagatas. Sie alle beherrschten die Praktiken Samantabhadras, erfüllten ihre großen Gelübde, und ihre reinen Dharma-Körper erleuchteten die Welt. Ihre Geister waren unzerstört, und sie erreichten die Samadhi-Tore der Bodhisattvas. Mit reinen Augen sahen sie alle Buddhas und Tathagatas, die das Rad des Dharma mit einem Klang drehten, so wundersam wie der Himmel. Alle hörten und unterstützten es und erlangten so Freiheit in allen Dharmas. | |||
Im Nu durchstreiften sie alle Buddha-Länder, verkündeten den Dharma den fühlenden Wesen mit subtilen Klängen, stets in der Gegenwart eines Buddhas, und beschritten den Pfad des Bodhisattva für unzählige zukünftige Zeitalter. Alles, was sich manifestieren kann, ist die tugendhafte und reine Jungfrau, frei von Makel. Gemeinsam mit dem höchsten verdienstvollen Herrscher, dem universellen Monarchen, der die vier Voraussetzungen erfüllt. Der Buddha des siegreichen Sonnenlichts – dies ist mein Körper. Nach dem Nirvana dieses Buddhas werden in jener Welt 600.000 Milliarden Nayuta-Buddhas erscheinen. Ihr erster Buddha trägt den Namen Reiner Körper, gefolgt von Reiner Mond, der Weisheit erleuchtet, dann das Banner der Weisheit, dann der König der unermesslichen Weisheit und des Lichts, dann der Vajra Narayana der fleißigen Übung, dann die Unzerstörbare Weisheit, dann die Universelle Weisheitsverwandtschaft, dann die Wolke der Reinen Tugendweisheit, dann das Licht der Löwenweisheit, dann das Allumfassende Licht, dann das Banner des Verdienstlichts, dann das Banner der Weisheitssonne, dann der Lotuskörper der sich öffnenden Juwelen, dann das Licht des Verdienstes, dann die Wolke des Weisheitslichts, dann der Reine Mond der universellen Helligkeit, dann der Geschmückte Baldachin des wundersamen Klangs, dann die Erleuchtung der Löwenweisheit, dann der Mond der Dharma-Reich-Weisheit, dann der Blitz des Geistes, der fühlende Wesen in der Leere erweckt, dann der Duft der Guten Nase, dann das Echo der Ruhe, dann der Berg der Süße Tau. | |||
Der nächste Name ist Dharma-Ozean-Donnerklang. | |||
Der nächste Name ist Unzerstörbarer Weisheitsklang. | |||
Der nächste Name ist Erwachender Leere-Blitzkreis. | |||
Der nächste Name ist Mondlicht-Weißhaar-Wolke. | |||
Der nächste Name ist Rundes Gesicht Reine Weisheit. | |||
Der nächste Name ist Gutes Erwachende Weisheitsblumenlicht. | |||
Der nächste Name ist Kostbarer Flammenberg Wunderbarer Tugendkönig. | |||
Der nächste Name ist Weites Tugend-Nachtlicht. | |||
Der nächste Name ist Wunderbares Kostbares Mondbanner. | |||
Der nächste Name ist Besitzender Samadhi-Körper. | |||
Der nächste Name ist Siegreicher Kostbarer Lichtkönig. | |||
Der nächste Name ist Manifestierendes Universelles Weisheitslicht. | |||
Der nächste Name ist Flammen-Ozean-Torlampe. | |||
Der nächste Name ist Makelloser Wunderbarer Klangkönig. | |||
Der nächste Name ist Unvergleichliches Verdienst. | |||
Der nächste Name ist Siegreiches Banner. | |||
Der nächste Name ist Kultivierender Arm. | |||
Der nächste Name ist Ursprüngliches Gelübde Reiner Mond. | |||
Der nächste Name ist Wahre Weisheitslampe. | |||
Der nächste Name ist Dharma Höchster Wunderbarer Klang. | |||
Der nächste Name ist Heller und Reiner Wunderbarer Tugendschatzkönig. | |||
Der nächste Name ist Fahrzeugbanner. | |||
Der nächste Name ist Dharma-Ozeanlotus. Buddhas Sohn, in jenem Kalpa, erschienen in dieser Reihenfolge sechzighunderttausend Milliarden Nayuta-Buddhas auf der Welt. Ich persönlich näherte mich ihnen und brachte ihnen allen respektvolle Opfergaben dar. Der letzte Buddha wurde Licht der Weiten Befreiung genannt. Das reine Weisheitsauge erlangte ich von diesem Buddha. Buddhas Sohn, zu jener Zeit erlangte jener Buddha als Erster die vollkommene Erleuchtung und betrat die Stadt, um zu lehren. Ich war damals die Königin eines Königs. Ich brachte diesem großen König respektvolle Opfergaben dar. Ich hörte den Buddha die Sutra der Lampe der Tathagata-Natur auslegen. Nachdem ich sie gehört hatte, erlangte ich das reine Weisheitsauge und auch das Dharma-Tor der Betrachtung des Ozeans des Bodhisattva-Samadhi. Mein Sohn, nachdem er dieses Dharma-Tor erlangt hatte, hielt und praktizierte ich es unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubpartikel der Welten. In diesen Äonen begegnete ich unzähligen Buddhas, die auf der Welt erschienen, und brachte ihnen allen respektvolle Opfergaben dar. Mein Sohn, vielleicht begegnete ich in einem einzigen Äon einem Tathagata, der in der Welt erschien, und brachte ihm ehrfurchtsvolle Opfergaben dar; oder zwei, oder drei, oder unzählige andere. Oder vielleicht begegnete ich in einem einzigen Äon Buddhas, so zahlreich wie die Staubpartikel der Welten, und brachte ihnen allen ehrfurchtsvolle Opfergaben dar. Doch ich konnte weder die physische Größe, das Aussehen, die Handlungen, das Geistesverhalten, die Weisheit noch die Samadhi-Zustände der großen Bodhisattvas kennen. Mein Sohn, wenn ich jemanden sehe, der den Pfad des Bodhisattva beschreitet, freue ich mich unermesslich, bringe ihm ehrfurchtsvolle Opfergaben dar und setze alle geschickten Mittel ein, um ihn anzuleiten und ihm zu ermöglichen, im Anuttara-samyak-sambodhi die Vollendung zu erlangen. Mein Sohn, unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubpartikel der Welten, begegnete ich Buddhas und brachte ihnen mit größtem Respekt Opfergaben dar. Ich hörte und befolgte all ihre Lehren. Damals legte jeder dieser Buddhas diesen Dharma durch verschiedene Sutras dar. Nachdem ich dies gehört hatte, praktizierte ich diesen Dharma in den Buddha-Ländern der drei Zeiten, im Gefolge aller Buddhas. Ich praktizierte auch den Bodhisattva-Pfad, die großen Gelübde des Bodhisattva und verschiedene andere Dharma-Praktiken. Dennoch konnte ich den Dharma, den der Bodhisattva Samantabhadra praktizierte, nicht verstehen. Warum? O Sohn Buddhas, Samantabhadras Dharma ist wie die grenzenlose Weite des Raumes und wie alle fühlenden Wesen, der Ozean der drei Zeiten, die zehn Richtungen und alle Daseinsbereiche – grenzenlos und unermesslich. O Sohn Buddhas, Samantabhadras Dharma ist dem physischen Bereich aller Buddhas gleich. Unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner der Welt, habe ich den Körper und Geist des Bodhisattva unermüdlich beobachtet. Warum? Denn in jeder Pore des Bodhisattva, in jedem Gedanken sehe ich unermessliche und grenzenlose geschmückte Welten, den Buddha im Bodhimanda sitzend, die vollkommene Erleuchtung erlangend, und wie er in der Versammlung mit subtilem Klang das Rad des Dharma dreht. Er spricht von verschiedenen Sutras, verschiedenen Fahrzeugen und verschiedenen Reinheiten. Ferner, ihr Söhne des Buddha, sehe ich in jeder Pore eines Bodhisattva, in jedem Gedanken, den Ozean aller fühlenden Wesen, jedes an seinem eigenen Ort weilend, ihre Bereiche und Fähigkeiten verschieden, Bodhicitta in den drei Zeiten erzeugend, den Bodhisattva-Pfad praktizierend, den großen Ozean der Gelübde besitzend, den unermesslichen und grenzenlosen Ozean der Paramitas aller Bodhisattvas und den Ozean der vergangenen Leben der Bodhisattvas reinigend, den unermesslichen und grenzenlosen Ozean des großen Mitgefühls, der alle fühlenden Wesen umfasst und ihnen Freude bringt, ja sogar alle Bodhisattvas in ihrem zentralen Palast anwesend, umgeben von schönen Frauen. Söhne Buddhas, in jeder Pore eines Bodhisattva sehe ich all dies. Söhne Buddhas, ich kenne nur dieses Tor des Dharma. Alle großen Bodhisattvas haben den Ozean der wirksamen Mittel vollkommen verstanden, indem sie Körper manifestierten, die allen fühlenden Wesen gleich waren, sich der Welt anpassten, aus jeder Pore das Licht des Ozeans aller Formen ausstrahlten, die fehlende inhärente Natur des Dharma verstanden, alle fühlenden Wesen als dem leeren Raum gleich sahen und dies überallhin mitnahmen, wundersame Wandlungen vollbrachten, freie Kraft in allen Bereichen des Dharma erlangten und frei im universellen Tor wirkten. Wie kann ich im Ozean aller Tore und Wege des Dharma ihre verdienstvollen Taten erkennen und von ihnen sprechen? Dann sprach Goyi zu Sudhana: „Guter Mann, geh zu Königin Maya nach Kapilavastu und frage sie: ‚Wie kann ein Bodhisattva alle Praktiken ausüben, ohne von weltlichen Dingen befleckt zu werden, allen Buddhas Opfergaben darbringen, auf dem Bodhisattva-Pfad keinen Rückschritt erleiden, Hindernisse beseitigen, alle Dharma-Tore ohne Hilfe anderer betreten, beständig vor allen Buddhas erscheinen, alle fühlenden Wesen um sich scharen, den Bodhisattva-Pfad ohne Rückschritte durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch beschreiten, letztendlich alle Gelübde des Mahayana erfüllen und die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen nähren?‘ Daraufhin verfasste Goyi, durch die göttliche Kraft des Buddha und in dem Wunsch, diese Bedeutung weiter zu verdeutlichen, die folgenden Verse …“ | |||
Ich sehe die Bodhisattvas und alle Praktizierenden der freudvollen Praxis. | |||
Alle Freude ist grenzenlos und wird voll und ganz angenommen. | |||
In ferner Vergangenheit, durch unzählige Zeitalter hindurch... | |||
Die Welt des reinen Lichts wird das Reich des Unheils genannt. | |||
Zu jener Zeit, in jenem Kalpa, sechshundert Billionen | |||
Das heißt, alle Buddhas erscheinen auf der Welt. | |||
Schließlich wird der Name der vollkommenen Erleuchtung zum Dharma-Banner und zur Dharma-Lampe werden. | |||
Nach Buddhas Tod regierte ein König namens Weisheitsberg. | |||
Der König der Großen Freiheit führt Jambudvipa an | |||
Alle Feinde können bezwungen werden. | |||
Der Prinz besaß fünfhundert schöne und würdevolle Frauen. | |||
Ihre reine und vollkommene Form ist nie ermüdend anzusehen. | |||
In tiefem Glauben an die Lehren Buddhas bringe ich respektvoll Opfergaben dar. | |||
Den Dharma-Schatz schützen und freudig praktizieren | |||
Dieser König hatte einen Prinzen namens Gutes Licht. | |||
Die dreißig Merkmale eines gesunden Körpers kommen allen empfindungsfähigen Wesen zugute. | |||
Fünfhundert Milliarden Menschen werden Mönche und Nonnen, um den Weg zu praktizieren | |||
Mit mutigem und fleißigem Einsatz halten wir am Dharma fest. | |||
Wangdu Mingzhi Tree, eine Stadt, die von 100 Millionen umgeben ist. | |||
Youlin Mingjingde Zhongbaoshu Zhuangyan | |||
Das Gute Licht wohnt in diesem Wald und verkündet weithin den wahren Dharma des Buddha. | |||
Seine Beredsamkeit ist grenzenlos und bringt allen Frieden. | |||
Oder vielleicht begab er sich in die Hauptstadt jenes Königreichs, um um Almosen zu betteln. | |||
Die Disziplin und das Benehmen der Schule waren so würdevoll, dass alle, die sie sahen, erfreut waren. | |||
Wie ein Löwe umherstreifend, findet der Wille stets Frieden. | |||
Alle Sinne sind gedämpft, Achtsamkeit und Weisheit sind gegenwärtig. | |||
Zu jener Zeit lebte ein Ältester namens Joyful Banner. | |||
Mein Name ist die ältere Frau, Sui Shun Guang. | |||
Ich traf Shan Guangming in der Stadt. | |||
Ein glückverheißendes und würdevolles Erscheinungsbild, ein fröhlicher Körper und ein grenzenloses Herz | |||
Als mich das nächste Mal jemand anflehte, an meine Tür kommen zu dürfen, gab ich ihm mit beflecktem Herzen Almosen. | |||
Mani-Schale mit Schmuckmotiven wirft ein schönes Licht. | |||
Obwohl die Opfergaben an diesen Schüler Buddhas mit verunreinigter Liebe dargebracht wurden. | |||
Zweihundertfünfzig Kalpas, ohne die drei bösen Reiche zu durchlaufen | |||
Geboren in eine edle Königsfamilie unter himmlischen Wesen. | |||
Ständig den strahlenden und wundersamen Anblick des Körpers zu sehen | |||
Die darauffolgenden Äonen zählten zweihundertfünfzig. | |||
Subhuti, eine Frau aus einer angesehenen Familie, wurde unter dem Namen Ligou Miaode (was so viel wie „reine und wundersame Tugend“ bedeutet) geboren. | |||
Ich sah, dass der Siegreiche den Wunsch hatte, Opfergaben darzubringen. | |||
Ungeachtet der eigenen Lebensspanne sollte man entsprechend dem geben, was man gibt. | |||
Zu dieser Zeit begaben er und der Prinz sich zum Sonnenaufgang, um dem Buddha ihre Ehrerbietung zu erweisen. | |||
Grenzenlose Freude erweckt Bodhicitta | |||
Der letzte Buddha dieses Kalpas trug den Namen Licht der Weiten Befreiung. | |||
Ich biete allen, die in diese Welt kommen, meine volle Unterstützung an. | |||
Von diesem letzten Buddha erlangt man das reine Weisheitsauge. | |||
Das Verständnis der Eigenschaften aller Phänomene beseitigt Falschheit und Umkehrung. | |||
Das Erreichen des Dharma-Tors durch die Beobachtung des Ozeans des Bodhisattva-Samadhi | |||
Mit einem einzigen Gedanken kann man alle unvorstellbaren Welten sehen. | |||
Diese Buddha-Länder sind entweder rein oder unrein. | |||
Strebe nicht nach Reinheit und hasse nicht die Unreinheit. | |||
Mögen alle Welten die Tathagatas in ihrem Bodhimanda sitzen sehen. | |||
In einem einzigen Gedanken erblickt man den unvorstellbaren Ozean des Lichts aller Buddhas. | |||
Ebenfalls zu sehen sind alle Samadhis aus dem Gefolge Buddhas. | |||
Alle Dharma-Lehren sind ungehindert. | |||
Darüber hinaus ist bekannt, dass ihr Verhalten von ihrem Wohnort abhängt. | |||
Und alle großen Gelübde werden in einem einzigen Gedanken vollständig erfasst. | |||
Ich sah alle Bodhisattvas in der Gestalt des Bodhisattva. | |||
Das Ausmaß des Anbaus über unzählige Äonen hinweg ist unvorstellbar. | |||
Eine Pore nach der anderen offenbart unzählige Kalpas. | |||
Windrad, Wasser- und Feuerrad, alle Erdräder | |||
Verschiedene Formen und Kategorien der Welt, von denen sie abhängen | |||
Alle wundersamen Verzierungen spiegeln die Unterschiede in den Körpern aller empfindungsfähigen Wesen wider. | |||
Und ich sah alle Welten im Ozean der Welt. | |||
Buddhas erscheinen auf der Erde, um den Dharma zu predigen und fühlende Wesen zu befreien. | |||
Ich habe den Bodhisattva-Pfad über unzählige Äonen hinweg praktiziert. | |||
Noch immer unwissend über die physischen Handlungen, den Geist und die Weisheit des Bodhisattva. | |||
Dann verbeugte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Jungen Gautama, umrundete ihn und zog sich dann zurück. | |||
Zu jener Zeit dachte Sudhana: Wie kann ich meinen tugendhaften Lehrer sehen? Ein tugendhafter Lehrer ist von der Welt losgelöst, verweilt nirgends, ist an nichts gebunden, überwindet Hindernisse und beschreitet den ungehinderten Pfad. | |||
Er besitzt einen reinen Dharma-Körper und einen Körper tugendhafter Taten, betrachtet alle Welten mit klarer Weisheit, erfüllt große Gelübde, erhält den Dharma-Körper Buddhas aufrecht, den wunscherfüllenden Dharma-Körper, einen Körper, der weder geboren noch stirbt, weder kommt noch geht, weder real noch unwirklich, weder sammelt noch zerstreut. Alle Formen sind eine einzige Form, ein Körper frei von Extremen, ein Körper ohne Anhaftung, ein unerschöpflicher Körper, ein Körper, der alle Illusionen wie ein Blitz auslöscht, ein Körper wie ein Traum, ein Körper wie ein Spiegelbild, ein Körper wie die reine Sonne, ein Körper, der alle Richtungen erfüllt, ein Dharma-Körper, der in den drei Zeiten unzerstörbar ist, ein Körper, der kein Körper ist. Solche Körper sind allen Welten verborgen, nur Samantabhadra Bodhisattva sieht sie. Dieser tugendhafte Lehrer lebt ein ungetrübtes Leben. Wie soll ich ihn sehen und mir nähern, sein Aussehen erkennen, den Dharma hören und ihn annehmen und bewahren? Während er so dachte, erschien in jener Zeit eine Stadtgottheit namens Ratnaketu. Umgeben von seinem Gefolge am Himmel offenbarte Sudhana seinen prächtigen und geschmückten Körper. Sie boten ihm eine Krone aus himmlischen Schätzen und anderen kostbaren Ornamenten an und sprachen: „Guter Mensch, bewahre deinen Geist, denn du bist frei von Geburt und Tod. Schmücke deinen Geist, denn du wirst die zehn Kräfte erlangen. Reinige deinen Geist, denn du bist fern von Geiz, Neid und Schmeichelei. Lösche die lodernden Flammen deines Geistes, denn du wirst die Meisterschaft über den stetigen Strom der Dharma-Tore der Meditation und des Samadhi erlangen. Erleuchte deinen Geist, denn du wirst den Ozean der Tathagatas und ihr Gefolge beständig mit dem Licht der Prajnaparamita erleuchten. Nähre deinen Geist, denn du wirst die geschickten Mittel aller Buddhas sammeln. Stärke deinen Geist, denn du wirst die Gelübde und Praktiken des Samantabhadra in dir tragen. Kultiviere deinen Geist, denn kein Dämon, kein dämonisches Wesen und kein anderer Feind kann ihn zerstören. Erleuchte deinen Geist, denn du wirst das Licht der Weisheit aller Buddhas erlangen.“ Tathagatas. Ihr solltet einen unzerstörbaren Geist entwickeln, denn so könnt ihr die Wolke des wahren Dharma der Tathagatas empfangen. Ihr solltet euren Geist beherrschen, denn er empfängt den Ozean aller Verdienste der Tathagatas in Fülle. Ihr solltet euren Geist erweitern.“ Aufgrund grenzenlosen Mitgefühls, das alle fühlenden Wesen umfasst, sollte man die Stadt des eigenen Geistes umhüllen. Aufgrund des Dharma, der das Böse allumfassend bedeckt und verhüllt, sollte man die Stadt des eigenen Geistes betreten. Aufgrund unermesslichen Mitgefühls, das alle fühlenden Wesen rettet, sollte man die Tore der Stadt des eigenen Geistes öffnen. Aufgrund der rechten Achtsamkeit auf alle Buddhas der drei Zeiten sollte man die Stadt des eigenen Geistes erreichen. Da man die Ursachen und Bedingungen des Drehens des Rades des Dharma und der Sutras vollständig versteht, sollte man den Pfad der Stadt des eigenen Geistes kennen. Da sie den Pfad der Allwissenheit offenbart und manifestiert, sollte man die Stadt des eigenen Geistes bewahren. Da sie den Ozean der Gelübde aller Buddhas der drei Zeiten in sich birgt, sollte man die Kraft der Stadt des Geistes erkennen. Da sie die Verdienste des Dharma-Bereichs nährt, sollte man die Stadt des Geistes mit universellem Licht erstrahlen lassen. Da man die Verunreinigungen der Sinne, Begierden, karmischen Bindungen und Gewohnheiten aller fühlenden Wesen kennt, sollte man die Kraft der Freiheit der Stadt des Geistes erkennen. Da sie alle Dharma-Bereiche umfasst, sollte man die Stadt des Geistes erleuchten. Da man in Buddha-Achtsamkeit verweilt, sollte man die wahre Natur der Stadt des Geistes erkennen. Da man die unwirkliche Natur aller Dharmas versteht, sollte man wissen, dass die Stadt des Geistes einer Illusion gleicht. Da man die Stadt der Allwissenheit und des wahren Dharma betritt, Bodhisattva Mahasattvas, wenn ihr die Städte eures Geistes auf diese Weise erkennt, könnt ihr alle guten Wurzeln sammeln. Warum ist das so? Denn es beseitigt unzählige Hindernisse, nämlich jene, die das Sehen des Buddha, das Hören des Dharma, das Darbringen von Opfergaben an den Buddha, das Sammeln fühlender Wesen und das Reinigen von Buddha-Welten verhindern. Ihr Schüler des Buddha, ihr Bodhisattvas, wenn ihr einen so ungetrübten Geist besitzt, könnt ihr mit ein wenig Geschick alle tugendhaften Lehrer sehen und letztlich Allwissenheit erlangen. Zu jener Zeit pries eine Gottheit namens Dharma Wunderbare Tugend am Himmel Königin Maya mit melodischer Stimme und sandte ein Netz aus verschiedenfarbigem Licht aus, das unzählige Buddha-Welten erleuchtete. Sudhana sah, wie das Lichtnetz die Körper aller Buddhas erleuchtete, sie einmal umkreiste und dann zu seinem Haupt zurückkehrte und seinen Körper erfüllte. In diesem Augenblick erlangte Sudhana das reine, helle Auge, frei von Befleckung, das alle Dunkelheit der Unwissenheit vertrieb; er erlangte das Auge frei von Finsternis und verstand die wahre Natur aller fühlenden Wesen. Er erlangte das Auge, frei von Befleckung, das die Natur aller Dharmas erfasste; er erlangte das Auge der reinen Weisheit, das die Natur aller Buddha-Welten erfasste; er erlangte das Auge des reinen Lichts, das den Buddha-Körper des Dharma sah; und er erlangte das Auge der universellen Erleuchtung. Er betrachtete die unvorstellbare Gestalt des Tathagata und erlangte das ungetrübte Auge des Lichts. Indem er die Erfolge und Misserfolge aller Welten beobachtete, erlangte er das allgegenwärtige Auge des Lichts, das alle Buddhas sah, die das Rad des Dharma drehten und Sutras hervorbrachten. Er erlangte das Auge der universellen Sicht, das die göttliche Kraft unzähliger Buddhas beobachtete, die fühlende Wesen lehrten. Er erlangte das Auge des universellen Sehens, das alle Welten beobachtete, die aus Ursachen und Bedingungen entstanden, und die Buddhas, die in der Welt erschienen. Zu jener Zeit bewachte ein Rakshasa-Dämonenkönig namens Gutes Auge die Dharma-Halle des Bodhisattva, begleitet von seiner Frau und seinen Kindern und umgeben von zehntausend Rakshasa-Gefolgsleuten. Er streute wundersame Blumen in den Himmel und sprach zu Sudhana: „Guter Mann, wenn ein Bodhisattva zehn Dinge vollbringt, kann er sich allen tugendhaften Lehrern nähern. Was sind diese zehn Dinge? Sie sind: ein reiner und aufrichtiger Geist, frei von Schmeichelei; unerschütterliches, großes Mitgefühl, das alle fühlenden Wesen umfasst; die Erkenntnis der nicht-wirklichen Natur aller fühlenden Wesen; unerschütterlicher Glaube an Sarvajna (die allwissende Weisheit); unerschütterlicher Glaube an die Versammlung des Buddha; die Betrachtung der Natur aller Dharmas mit dem reinen Auge der Weisheit; unerschütterliches, großes Mitgefühl, das alle fühlenden Wesen umschließt; klare und strahlende Weisheit, die alle Dharma-Bereiche erleuchtet; geschickter Umgang mit dem Regen des Dharma und der Wolke des Nektars; die Überwindung des Leidens von Geburt und Tod und die Verbindung mit tugendhaften Lehrern.“ Mit klarem Blick erkennt man die Kontinuität aller Phänomene. Ein Bodhisattva, der diese zehn Eigenschaften erlangt, kann sich tugendhaften Lehrern nähern. Des Weiteren, Sohn des Buddha, kann ein Bodhisattva, der die dreizehn Samadhi-Tore erreicht, alle tugendhaften Lehrer sehen. Welche zehn sind das? Sie sind: das Samadhi des reinen Dharma und der vollkommenen Leerheit; das Samadhi der Betrachtung des Ozeans aller Richtungen; das Samadhi der Unterscheidung aller Daseinsbereiche; das Samadhi der Betrachtung der Buddhas der zehn Richtungen; das Samadhi der Kultivierung des Ozeans des Verdienstes; das Samadhi der Treue zu tugendhaften Lehrern; das Samadhi der Betrachtung der Verdienste und Tugenden aller Tathagatas vor Augen; das Samadhi der Aufmerksamkeit gegenüber tugendhaften Lehrern; das Samadhi der ständigen Verbundenheit mit allen tugendhaften Lehrern; und das Samadhi der tadellosen, respektvollen Opfergabe an tugendhafte Lehrer. Guter Mann, ein Bodhisattva, der diese dreizehn Samadhi-Tore erreicht, kann alle tugendhaften Lehrer sehen und auch die subtilen Stimmen tugendhafter Lehrer sowie das Samadhi des Drehens des Dharma-Rades erlangen. Wenn ein Bodhisattva in diesem Dharma-Tor verweilt, wird er die Gleichheit aller Buddhas erkennen und stets alle tugendhaften Lehrer sehen können. | |||
''Da antwortete Sudhana dem Rakshasa'': „Ausgezeichnet, ausgezeichnet!“ Aus Mitgefühl wurde ich angewiesen, einen tugendhaften Lehrer zu finden. Bitte sage mir, wie ich zu einem tugendhaften Lehrer gelangen kann, in welcher Stadt, welchem Dorf oder welchem Ort soll ich einen suchen? Die Antwort lautet: Guter Mann, erweise tugendhaften Lehrern in alle Richtungen Ehre. Betrachte mit rechter Achtsamkeit alle Bereiche und suche tugendhafte Lehrer. Reise mit Mut und Freiheit durch die zehn Himmelsrichtungen auf der Suche nach tugendhaften Lehrern. Gehe, indem du deinen Körper und deine Handlungen wie einen Traum oder einen Blitz erkennst, zu einem tugendhaften Lehrer. Sudhana folgte daraufhin den Anweisungen des Lehrers und sah sogleich einen großen, juwelenbesetzten Lotus aus der Erde emporsteigen. Sein Stängel bestand aus Vajra, seine Blätter aus Mani und seine Plattform aus reinen Juwelen. Erlesene Düfte umhüllten ihn, der mit unzähligen Mani-Juwelen geschmückt war. | |||
Auf der Lotusplattform befand sich ein Pavillon, die Schatzkammer des Dharma-Reiches. Sein Boden war aus Vajra, seine Säulen aus unzähligen Mani-Juwelen, die mit vielfältigen Prachtstücken verziert waren, und seine Geländer mit unzähligen kostbaren Juwelen. Im Pavillon erblickte Sudhana einen Löwenthron aus Mani-Juwelen. Ein juwelenbesetzter Baldachin, geschmückt mit Juwelen und Geländern verschiedenster Art, bedeckt mit prächtigen Gewändern und juwelenbesetzten Netzen, wurde errichtet. Aus den goldenen Glocken erklangen wundersame Klänge, und duftende Blüten regneten herab. Aus den juwelenbesetzten Glocken ertönten die Klänge der Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas. | |||
Aus dem juwelenbesetzten Monddach ging die Emanation Buddhas hervor. Aus dem reinen Mani-Juwel offenbarten sich die aufeinanderfolgenden Wiedergeburten des Tathagata. Vom Sonnen-Mani-Juwel erstrahlte unermessliches Licht in alle zehn Himmelsrichtungen. Vom strahlenden Baldachin des Mani-Juwelenkönigs erstrahlte das vollkommene Licht aller Buddhas. Aus dem hellen Juwel entsprangen die Opfergaben, die Lampen aller fühlenden Wesen und die Wolken des wahren Dharma Buddhas. Aus dem wunscherfüllenden Juwel erhob sich Samantabhadras Freiheit und Befreiung in jedem Gedanken und erfüllte das Reich des Dharma. Vom Baldachin des Berges Sumeru priesen himmlische Stimmen den Tathagata. | |||
Zu jener Zeit sah Sudhana diesen unvorstellbar prächtigen und hohen Thron, umgeben von einem unvorstellbaren Gefolge. Er sah Königin Maya auf diesem Thron, schön und tugendhaft, in reiner Gestalt, einer Gestalt, die die drei Welten transzendierte, einer Gestalt, die allen Welten erschien, einer Gestalt, die frei von allen weltlichen Begierden war und einer Gestalt, die gemäß den Bedürfnissen jedes Wesens lehrte. Alle fühlenden Wesen sind nicht durch physische Formen befleckt. Sie manifestieren gewaltige physische Formen. Ihre physischen Formen sind denen aller fühlenden Wesen gleichwertig. Alle fühlenden Wesen besitzen unvergleichliche physische Formen. Alle fühlenden Wesen sehen eine physische Form, die nicht falsch ist. Vielfältige physische Formen. Physische Formen manifestieren sich gemäß den Bedürfnissen der fühlenden Wesen. Physische Formen von unzähligen Gestalten. Physische Formen von universeller Erscheinung. Physische Formen, die allen fühlenden Wesen erscheinen. Physische Formen, geschmückt mit dem weiten Tor der Freiheit. Physische Formen, die dazu dienen, alle fühlenden Wesen zu lehren und zu transformieren. Physische Formen, die allen fühlenden Wesen in vielfältigen Formen erscheinen. Physische Formen, die sich zu jeder Zeit in verschiedenen unzerstörbaren Formen manifestieren. Physische Formen, die alle fühlenden Wesen letztendlich und nicht letztendlich erhalten. Physische Formen, die nicht vergehen. Weil sie in keiner Sphäre erlöschen. Physische Formen, die nicht entstehen. Weil sie in keiner Sphäre geboren werden. Physische Formen, die nicht entstehen. Weil sie weder entstehen noch erscheinen. Physische Formen, die nicht vergehen. Physische Formen, die jenseits aller weltlichen Sprache liegen. Physische Formen, die nicht falsch sind. Physische Formen, die ihren Bedürfnissen entsprechend erlangt werden. Physische Formen, die nicht trügerisch sind. Physische Formen, die auf die Welt entsprechend ihren Bedürfnissen reagieren. Physische Formen, die kein Ziel haben. Physische Formen, die weder geboren werden noch sterben. Physische Formen, die unzerstörbar sind. Physische Formen, die aufgrund ihrer Dharma-Natur unzerstörbar sind. Physische Formen ohne Form. Physische Formen, die von der Sprache der drei Zeiten abgeschnitten sind. Physische Formen einer einzigen Form. Weil sie formlos ist und doch geschickt von Form spricht. Wie ein Blitz reagiert ihre Form auf die Geister aller fühlenden Wesen. Wie eine Illusion ist ihre Form mit der Illusion der Weisheit erfüllt. Wie eine Flamme erhält ihre Form die Gedanken fühlender Wesen. Wie ein Schatten ist seine Form beständig, da die ursprünglichen Gelübde aller fühlenden Wesen ungebrochen sind. Wie ein Traum ist seine Form unzerstörbar, da sie auf fühlende Wesen reagiert. Die höchste Form des Dharma-Reiches ist rein wie der leere Raum. Sie manifestiert die Form des großen Mitgefühls und erfüllt die Bedürfnisse aller fühlenden Wesen. Sie offenbart die ungehinderte Torform und erfüllt das Dharma-Reich in jedem Gedanken. Sie ist unermesslich und grenzenlos, reinigt alle weltlichen Pfade und transzendiert den Pfad der Sprache. Sie ist eine Form ohne Abhängigkeit, die das höchste Gelübde erfüllt, fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren. Sie ist eine erhaltende Form, die die Angelegenheiten aller fühlenden Wesen zu erkennen vermag. Sie ist eine Form ohne Geburt, die illusorische Gelübde erfüllt. Sie ist unvergleichlich und transzendiert die Welt. Sie ist eine Form, die auf alle Bedürfnisse reagiert und fühlende Wesen entsprechend befreit. Sie ist eine Form ohne Unreinheiten, die der Kontinuität des Karmas folgt. Es ist eine wunscherfüllende Juwelenform, die die Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllt. Sie ist frei von Täuschung, denn alle fühlenden Wesen entspringen der Täuschung. Sie ist frei von Wahrnehmung und Beobachtung. Da alle fühlenden Wesen sie nicht begreifen können, ist der physische Körper nicht das Höchste. Da sie Geburt und Tod aufhebt, ist der physische Körper rein. Da sie frei von der Wahrnehmung und Beobachtung des Tathagata ist, ist diese Form keine Form. Da Form wie ein Blitz ist, ist Gefühl kein Gefühl. Da sie weltliches Leid beseitigt, ist sie frei von jeglichem Denken. Da sie die Gedanken aller fühlenden Wesen unterscheidet, erzeugt sie Handlungen, die keine Handlungen sind. Da alle Handlungen wie Illusionen sind, ist sie frei vom Bereich des Bewusstseins. Da sie das Weisheitsgelübde des Bodhisattva erfüllt, ist sie leer und ohne alles. Da sie die Sprache aller fühlenden Wesen transzendiert, ist der physische Körper vollendet. Da ihre wundersame Gestalt unzerstörbar ist, sah Sudhana Königin Maya, wie sie, den Bedürfnissen der fühlenden Wesen entsprechend, verschiedene, unermessliche physische Formen annahm. Fühlende Wesen mögen den Körper der Königin des Paranirmitavasavartin-Himmels gesehen haben, oder gar den der Königin der Vier Himmelskönige, oder den der Königin des Drachenkönigs, oder auch den der Königin des Menschenkönigs. Sudhana, die diese verschiedenen physischen Formen sah, nährte die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen, übte die unzerstörbare Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dana Paramita), dachte allumfassend mitfühlend an alle fühlenden Wesen, bewirkte die unermesslichen Verdienste des Tathagata und strebte fleißig und mutig nach Sarvajna (allwissender Weisheit). Im Wissen um den Zustand der Ruhe aller Dharmas betritt man den Ozean tiefer Geduld, erlangt unzerstörbares Samadhi, kultiviert alle Samadhi-Zustände, erreicht das vollkommene Samadhi des Tathagata, löscht den Ozean der Leiden aller fühlenden Wesen aus, reinigt alle Dharma-Bereiche, erkennt und versteht das Dharma-Rad aller Buddhas, betrachtet den Ozean allen Dharmas mit klarer Weisheit, sieht alle Buddhas mit unstillbarem Verlangen, betrachtet die Tathagatas der drei Zeiten nacheinander, öffnet alle Buddha-Tore, sieht die Buddhas der drei Zeiten nacheinander in der Welt erscheinen, reinigt die Gebote des Buddha-Pfades, verweilt in seinem Zustand der Leere, umschließt alle fühlenden Wesen und lehrt sie, erlangt den reinen Dharma-Körper, reinigt alle großen Gelübde aller Buddha-Länder, befreit letztlich alle fühlenden Wesen, erfüllt den Bereich aller Buddhas mit einem einzigen Gedanken und lässt so die Freiheit entstehen. Die ungezügelte Kraft des Bodhisattva, die unermessliche reine Formen manifestierte, alle dämonische Macht bezwang, die Kraft des Verdienstes mehrte, die Kraft des guten Dharma erzeugte, alle Buddha-Kraft erlangte, die Kraft des Bodhisattva besaß, alle Weisheit und Macht hervorbrachte, die Weisheit des Tathagata alles umfassend erleuchtete, den Ozean der Geister unermesslich fühlender Wesen kannte und die Wünsche und die Natur der Sinne aller fühlenden Wesen verstand. Sein Körper war in den zehn Himmelsrichtungen mit unzähligen Buddha-Welten erfüllt. Er kannte den Erfolg und Misserfolg aller Buddha-Welten. Er öffnete sein Auge der reinen Weisheit und sah den Ozean der drei Zeiten und den Ozean des Buddha-Dharma. Er gebar die Verdienste aller Tathagatas. Er kannte die von allen Bodhisattvas erworbenen Verdienste, von ihrem anfänglichen Streben bis zu ihrer endgültigen Erfüllung. Er nährte die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen. In allen Welten pries er die Verdienste aller Buddhas. Er erfüllte die Gelübde der Mutter aller Bodhisattvas. Zu jener Zeit sah Sudhana, dass Königin Maya so einzigartige Dinge wie die Staubpartikel von Jambudvipa besaß. Daraufhin verwandelte er sich und gab sie ihr alle.Der Körper faltet ehrfürchtig die Hände und verneigt sich. Sofort erreicht man unzählige Tore des Samadhi. Mit rechter Achtsamkeit kultiviert, erkennt und beobachtet man. Nach dem Erscheinen des Siegels der Verwirklichung erhebt man sich aus dem Samadhi. Im Stehen umrundet man respektvoll Königin Maya und ihr Gefolge, faltet ehrfürchtig die Hände und tritt zur Seite. | |||
Einer sagt: „Großer Weiser, Manjushri Bodhisattva, einst lehrtest du mich, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, tugendhafte Lehrer zu suchen, ihnen nahe zu sein und ihnen Opfergaben darzubringen. Ich habe mich nach und nach bemüht, den Großen Weisen zu erreichen. Ich wünsche mir, dass du mir erklärst: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?‘“ Die Antwort lautet: „Schüler des Buddha, ich habe bereits das Dharma-Tor des Großen Gelübdes, der Weisheit und der Illusion durchschritten. Aufgrund dieses Dharma-Tors gebar Vairocana, die Mutter des Tathagata, im Palast von König Suddhodana in Kapilavastu von Jambudvipa Prinz Siddhartha aus ihrer rechten Seite und offenbarte dabei unvorstellbare und ungehinderte göttliche Macht. Guter Mensch, wenn ein Bodhisattva im Tusita-Himmel stirbt, strahlt jede Pore helles Licht aus, das als das vollkommene Verdienst der Wiedergeburt aller Tathagatas gilt.“ Die Manifestation der Geburt und des Schmucks der Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, wird offenbart. Sie erleuchtet alle Welten, berührt meine Krone und durchdringt jede Pore meines Körpers. Eingetreten, offenbart sie universell die Geburt und den Schmuck der Bodhisattvas, ihre Freiheit und ihren Glanz. Sie offenbart auch ihre Entsagung, ihren Weg zum Bodhimanda und ihr Erreichen der vollkommenen Erleuchtung. Umgeben von Bodhisattvas, himmlischen Wesen und einer großen Schar von Wesen bringen sie ehrfürchtig Opfer dar und drehen das Rad des Dharma. | |||
Diese Tathagatas praktizierten in früheren Leben den Bodhisattva-Pfad, brachten ehrfürchtig allen Buddhas Opfer dar, erzeugten das Bodhicitta, reinigten alle Buddha-Welten, ihre unzähligen Emanationen erfüllten die Dharma-Welt, sie lehrten fühlende Wesen und manifestierten sogar Mahaparinirvana. All dies wird bezeugt. Weiterhin, guter Mensch, dringt dieses wundersame Licht in meinen Körper ein. In diesem Augenblick transzendiert mein Körper Welt und Raum, ist aber dennoch nichts anderes als ein menschlicher Körper, der die prächtigen Paläste der Bodhisattvas der zehn Himmelsrichtungen fassen kann. | |||
</poem></div></div> | |||
== 58 34.14 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 58 Kap. 34.14 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
<poem> | |||
Zu jener Zeit stieg der Bodhisattva vom Tusita-Himmel herab, begleitet von einer Schar Bodhisattvas, deren Anzahl den Staubpartikeln von zehn Buddha-Welten entsprach. Sie alle reisten gemeinsam, ihre großen Gelübde und tugendhaften Wurzeln schmückten den Dharma, ihre Weisheit und Freiheit umfassten alle Stufen, ihr reiner Dharma-Körper und ihre unermesslichen Formen sowie ihre höchsten Gelübde und Praktiken des Samantabhadra waren alle gleichwertig. Umgeben von solch einem Gefolge wurde der Bodhisattva auch von achtzigtausend Drachenkönigen, den Sagara-Drachenkönigen, den acht Klassen der Yakshas und anderen Gottheiten begleitet, die ihm ehrfurchtsvoll ihre Verehrung darbrachten. Beim Herabsteigen strahlte der Bodhisattva ein helles Licht aus, das die Welt erleuchtete und seine Macht offenbarte, alles Leid auf den Pfaden des Bösen zu beseitigen. Mit geschickten Mitteln lehrte und transformierte er unvorstellbare Wesen, ermöglichte es ihnen allen, das Karma und das Verhalten ihrer vergangenen Leben zu erkennen und leitete sie an, Achtsamkeit und Freiheit von Anhaftung zu entwickeln. | |||
Er beschützte alle Wesen, indem er ihnen erlaubte, den Körper des Bodhisattva zu sehen und solch wundersame Phänomene zu manifestieren. Er kam mit der Versammlung in meinen Schoß. Diese Bodhisattvas wandelten frei in meinem Schoß, manchmal traten sie aus dreitausend gewaltigen Chiliokosmen oder aus unzähligen Buddha-Welten hervor, so zahlreich wie die Staubkörner eines einzigen Staubkorns. Und in jedem Gedanken, in allen Welten der zehn Richtungen, in Gegenwart aller Buddhas, unzähliger Bodhisattvas und ihrer Gefolgschaften sowie der Vier Himmelskönige, des Trayastrimsa-Himmelskönigs und sogar Brahmas, all dieser Himmelskönige, treten alle in meinen Schoß ein. Sie wollen die Bodhisattvas sehen, ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen und den wahren Dharma hören und empfangen. Ich beherberge all diese Wesen, doch der Schoß ist weder riesig noch eng. | |||
In dieser Welt manifestiere ich solch wundersame Wandlungen und Wiedergeburten. Dasselbe gilt für alle Jambudvipas der zehn Richtungen. Ich manifestiere mich nicht in vielen Formen, sondern erscheine als Mutter der Bodhisattvas je nach ihren Bedürfnissen in verschiedenen Gestalten. Warum? Weil ich dieses große Gelübde, die Weisheit und das Tor des illusorischen Dharma kultiviere. Guter Mensch, ich bin die Mutter von Vairocana Buddha, Krakucchanda Buddha, Kanakamuni Buddha, Kassapa Buddha, Maitreya Buddha, Löwenbuddha, Dharma-Banner-Buddha, Buddha des Guten Auges, Buddha der Reinen Blume, Buddha der Wunderbaren Tugendblume, Tissa Buddha, Pusa Buddha, Buddha des Freudigen Geistes, Freier Buddha, Unbefleckter Buddha, Strahlender Mond-Buddha, Fackelträger-Buddha, Freudiger und Gelassener Buddha, Vajra-Schild-Buddha, Buddha der Reinen Bedeutung, Asita Buddha, Buddha, der zum anderen Ufer geht, Hoher Flammenberg-Buddha, Lampenträger-Buddha, Kostbarer Lotus-Buddha, Buddha des Verdienstes und der Tugend, Buddha der Unermesslichen Tugend, Buddha der Wunderbaren Tugendlampe, Buddha des Geschmückten Körpers, Buddha der Wohlwollenden Würde. Buddha der Wundersamen Tugend und des Mitgefühls. Buddha des Wohlwollenden Banners. Buddha der unermesslichen Weisheit. Buddha des unermesslichen Klangs. Buddha der Streitlosigkeit. Buddha, der Zweifel vertreibt. Reiner Buddha. Buddha des weiten Lichts. Buddha der schnellen Reinigung. Buddha der Wolke der Wundersamen Tugend. Buddha der geschmückten Krone. König der Bäume. Buddha der geschmückten Juwelenkrone. Buddha des Ozeans der Weisheit. Reiner Juwelen-Buddha. Buddha der festen Himmelskrone. Buddha, der alle Wünsche besitzt. Buddha der großen Freiheit. König der Wundersamen Tugend. Höchster Buddha der Wundersamen Tugend. Buddha der Sandelholzwolke. Buddha der weiten und reinen Augen. Buddha der höchsten Weisheit. Buddha der Weisheitskultivierung. Hoher König Buddha. Buddha der freien Weisheit. Buddha jenseits der Form. Buddha der Löwenfreude. Höchster König Buddha. Buddha des Gipfels der Wundersamen Tugend. Buddha des Vajra-Weisheitsbergs. Buddha der Schatzkammer der Wundersamen Tugend. Mit Juwelennetz geschmückter Buddha. Buddha der Guten Weisheit. Buddha der Freiheit. Buddha der Erde. Buddha des Asanga-Verdienstes. Buddha der Vielzähnigen. Buddha des Lichts der Weisheit. Buddha des Himmels der Wundersamen Tugend. Buddha des Höchsten Sitzenden. Buddha der Höchsten Tugend. Buddha der Asketischen Wurzeln. Buddha der Mitfühlenden Rede. Buddha des Banners der Freiheit der Tugend. Buddha des Klaren Banners. Buddha der Unterscheidungszweige. Buddha von Vesakkha. Buddha, der allen Wesen Duft und Licht schenkt. Buddha des Vajra-Juwelenschmucks. Buddha der Freude. Buddha, der das Begehren löscht. Buddha des Hochgewachsenen Körpers. Buddha des Guten Himmels. Buddha des Höchsten Himmels. Buddha auf dem Weg zum Nirvana. Buddha der Erwachenden Weisheit. Buddha frei von Befleckung. Buddha des Strahlenden Flammenkönigs. Buddha des Friedens. Buddha des Vesakkha-Himmel. Buddha des Vajra-Berges. Buddha der Wundersamen Tugend mit strahlender Weisheit. Buddha der Ruhe. Buddha von Upadesa. Buddha der reinen Tugend. Buddha der freudvollen Tugend. Buddha der ersten Rechtschaffenheit und des Mutes. Buddha der hundertfachen Flamme. Buddha des Einen. Buddha des tiefen Klangs. Buddha des großen Erdkönigs. Buddha des reinen Weißen. Buddha des Bergklangs. Höchster Buddha. Unzerstörbarer Buddha. Buddha des höchsten Heilers. Buddha des Verdienstes am Mond. Buddha des Nicht-Ungehorsams. Buddha der Verdienste. Buddha des Mondaufgangs. Buddha des Verdienstes am Himmel. Buddha des strahlenden Lichts. Buddha des Sal-Schattens. Buddha des Medizinkönigs. Buddha des siegreichen Schatzes. Buddha der Vajra-Weisheit. Buddha der achtzig wunderbaren Tugenden. Buddha des allunzerstörbaren Buddhas. Buddha des großen Namenskönigs. Buddha des mutigen Haltens. Amitabha-Buddha. Buddha der großen geschmückten Flamme. Buddha des Dharma-Königs ohne Falschheit. Buddha des nicht-regressiven Buddhas. Buddha des strahlenden Himmels. Asketischer Buddha. Buddha des reinen Himmels. Buddha der Übereinstimmung. Buddha des befreienden Klangs. Unzerstörbarer König Buddha. Buddha, der Schmeichelei und Falschheit auslöscht. Buddha des reinen Jasminlichts. Buddha des siegreichen Mondes. Buddha mit der hellen Fackel. Buddha mit dem geschmückten Körper. Unaussprechlicher Buddha. Buddha, der alle fühlenden Wesen beobachtet. Amitabha-Buddha. Buddha des furchtlosen Klangs. Buddha des Siegreichen. Furchtloser und weiser Buddha. Buddha der wundersamen Tugend. Buddha der Mondflamme. Buddha der unerschütterlichen Weisheit. Buddha der Anhaftungsfreiheit. Buddha der ungebundenen Weisheit. Buddha, der Tugend vermehrt und Übel anhäuft. Buddha des unermesslichen Löwengebrülls. Buddha der unerschütterlichen Rechtschaffenheit. Buddha des ungetrübten Blicks. Buddha, der Dämonen bezwingt. Buddha, der frei von Formen ist. Buddha, der frei vom Ozean der Täuschung ist. Buddha des reinen Ozeans. Buddha des unzerstörbaren Berges Sumeru. Buddha der ungebundenen Weisheit. Buddha des unermesslichen Sitzzustands. Buddha, der gegen Dämonen kämpft. Buddha, der dem Lehrer folgt. Buddha der höchsten Harmonie. Buddha des beständigen Mondes. Buddha des Königs des Wohltuns. Buddha des unbeweglichen Ganzen. Buddha des Namens des Nutzens. Buddha der heilsamen Weisheit. Buddha des Lebenserhaltenden. Buddha des Namens des Lebens. Buddha des vollkommenen Namens. Buddha des unzerstörbaren Zustands des Gedeihens. Buddha der klaren und reinen Form. Buddha der formlosen Weisheit. Buddha des unerschütterlichen Mutes. Buddha der unvorstellbaren wundersamen Tugend. Buddha, der mit dem Mond wandelt. Buddha des unermesslichen Körpers. Buddha des Königs der Nachgiebigkeit. Buddha des Gottes des verlängerten Lebens. Schüler des Buddha. Alle Buddhas dieses Bhadrakalpa erlangten in dieser Welt die vollkommene Erleuchtung. Ich bin ihre Mutter und lehre auch fühlende Wesen in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen. Damals fragte Sudhana: „Großer Weiser, wie lange ist es her, dass du diesen Dharma erlangt hast?“ Sudhana antwortete: „Mein Sohn, in grauer Vorzeit, jenseits der unvorstellbaren Erleuchtung aller Bodhisattvas, vor unzähligen Äonen, gab es ein Äon namens Reines Licht. Es gab eine Welt namens Wunderbarer Tugendberg Sumeru König. Ihr Land war rein und frei von jeglicher Befleckung, geschmückt mit unzähligen kostbaren Juwelen, und alle, die es erblickten, wurden seiner nie überdrüssig. In dieser Welt gab es tausend Milliarden vier Kontinente. Auf jedem dieser vier Kontinente befand sich ein vierter Kontinent. Auf diesem vierten Kontinent gab es achtzig Milliarden Hauptstädte großer Könige. In dieser Hauptstadt befand sich eine Königshauptstadt namens Weisheitsbanner. Es gab einen universellen Monarchen namens Mutiger Sieg. Nördlich dieser Hauptstadt stand ein Bodhi-Baum namens Mondlicht. Die Gottheit dieses Bodhi-Baumes hieß Mitfühlende Wunderbare Tugend. Zu jener Zeit saß ein Bodhisattva namens Makelloses Banner im Bodhi-Baum, im Begriff, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen. Zu jener Zeit erschien ein Dämon namens Vajra Licht zusammen mit seinem Als das Gefolge zum Wohnort des Bodhisattva kam, zerstörte er ihren Weg. Zu jener Zeit verwandelte sich König Yongsheng, der die göttliche Kraft und Freiheit eines Bodhisattva besaß, in ein Heer und besiegte das Dämonenheer. Daraufhin erlangte der Bodhisattva die vollkommene Erleuchtung. Die Gottheit des Bodhimanda erblickte dies, freute sich unermesslich und gelobte: „Dieser universelle Monarch wird auch nach Erlangung der Buddhaschaft seine Mutter sein. Guter Mann, einst brachte ich zehn Nayuta-Buddhas in jenem Bodhimanda Opfergaben dar. Guter Mann, unterscheiden sich jene Bodhimanda-Gottheiten von anderen? Sie sind ich selbst. Der universelle Monarch ist Vairocana Buddha. Guter Mann, seit ich dieses Gelübde abgelegt habe, werde ich Vairocana Buddha in allem Dasein, während er den Pfad des Bodhisattva beschreitet, lehrt und fühlende Wesen transformiert, selbst in seiner letzten Wiedergeburt seine Mutter sein. Weiterhin, guter Mann, werde ich auch jene Buddhas der Vergangenheit und Gegenwart in den zehn Himmelsrichtungen, die helles Licht ausstrahlen, um meinen Palast und meine Wohnstätte zu erleuchten, in ihrer letzten Wiedergeburt ihre Mutter sein. Guter Mann, nur ich kenne dieses große Gelübde, die Weisheit des illusorischen Dharma-Tors, und die großen Bodhisattvas besitzen den unermesslichen Schatz des Mitgefühls.“ Seine Lehren an alle Wesen waren unersättlich. Er erlangte den Dharma der Befreiung. Aus jeder Pore seines Körpers manifestierte sich die göttliche Kraft aller Buddhas. Wie könnte ich seine verdienstvollen Taten je kennen oder beschreiben? Da sprach Königin Maya zu Sudhana: „Guter Mann, in den Dreiunddreißig Himmeln dieser Welt gibt es einen König namens König der Rechten Achtsamkeit und eine Jungfrau namens Göttin des Lichts. Geh zu ihr und frage: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?‘“ | |||
Sudhana nahm ihre Lehren ehrfürchtig an, verneigte sich andächtig, umrundete sie unzählige Male, blickte sie voller Sehnsucht und Bewunderung an und zog sich dann zurück. | |||
Er begab sich daraufhin in den himmlischen Palast, um das junge Mädchen zu sehen. Er verneigte sich vor ihr, umgab sie und stand mit gefalteten Händen vor ihr. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst. Bitte erkläre es mir.“ | |||
Das himmlische Mädchen antwortete: „Guter Mann, ich habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, genannt Ungehemmte Achtsamkeit, Reine Zierde. Guter Mann, ich erinnere mich an ein vergangenes, höchst erhabenes Kalpa, genannt Blaue Lotusblume. In diesem Kalpa brachte ich Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges. Von dem Moment an, als diese Buddhas ihr weltliches Leben aufgaben, diente ich ihnen, beschützte sie und brachte ihnen Opfergaben dar. Ich baute Klöster und versorgte sie mit allem Nötigen. Darüber hinaus taten diese Buddhas, von der Zeit, als sie als Bodhisattvas im Mutterleib ruhten, bis zu ihrer Geburt, bis zu dem Moment, als sie sieben Schritte taten, bis zu dem Moment, als sie wie ein Löwe brüllten, bis zu ihrer Kindheit im Palast, bis zu dem Moment, als sie unter dem Bodhi-Baum die Erleuchtung erlangten, bis zu dem Moment, als sie das Dharma-Rad drehten, die Buddhaschaft manifestierten und fühlende Wesen lehrten und unterwarfen – all dies taten sie, von dem Moment an, als sie das Bodhicitta erzeugten, bis zum Ende des Kalpas.“ Dharma – ich erinnere mich an alles klar und ohne Auslassung.“ Erinnere dich stets an diese gegenwärtigen Momente und halte daran fest. Erinnere dich auch an die Vergangenheit: Ein Kalpa namens „Guter Boden“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner von zehn Gangesflüssen Opfergaben darbrachte. Ein anderes vergangenes Kalpa namens „Wunderbare Tugend“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Staubpartikel einer einzigen Buddha-Welt Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Keine Erlangung“ – in dem ich 84 Milliarden Nayutas von Buddhas Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Gutes Licht“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Staubpartikel von Jambudvipa Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Unermessliches Licht“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner von zwanzig Gangesflüssen Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Tugend des Fleißes“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner eines Gangesflusses Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Gutes Mitgefühl“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Höhere Reise“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Wunderbarer Mond“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges darbrachte. Guter Mensch, indem ich mich so an Kalpas so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges erinnere, verlasse ich niemals die Buddhas, Tathagatas, Arhats und die Vollkommen Erleuchteten. Von all diesen Tathagatas habe ich diese ungetrübte, reine und geschmückte Bodhisattva-Befreiung vernommen, sie ununterbrochen bewahrt und praktiziert und ihrem Pfad gefolgt. So erinnere ich mich durch die Kraft reiner und erhabener Befreiung klar und lebendig an alle Tathagatas vergangener Kalpas, vom ersten Bodhisattva bis zum Ende des Dharma, an all ihre wundersamen Wandlungen, und halte und praktiziere sie unermüdlich. Guter Mann, nur ich kenne diese ungetrübte, reine und erhabene Befreiung, wie alle Bodhisattva Mahasattvas, die mit klaren und strahlenden Augen aus der Dunkelheit von Geburt und Tod hervorgehen, für immer frei von Unwissenheit und niemals schläfrig, mit einem Geist frei von allen Hindernissen, mit einem Körper leicht und gelassen, im klaren Bewusstsein der reinen Natur aller Dharmas, die die zehn Kräfte erlangen und alle Wesen erleuchten. Wie kann ich solch verdienstvolles Verhalten kennen oder davon sprechen? Guter Mann, in Kapilavastu gibt es einen jungen Lehrer namens Universeller Freund. Geh zu ihm und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und wie kultiviert er den Bodhisattva-Weg?“ Zu jener Zeit wurde Sudhana, nachdem er den Dharma vernommen hatte, von Freude an Leib und Seele erfüllt. Seine unermessliche Güte wuchs, und er verneigte sich vor den Füßen des strahlenden Gottes. Ich umkreiste ihn unzählige Male, sehnte mich nach dem Abschied. | |||
Vom himmlischen Palast herabgestiegen, näherte er sich der Stadt. Er erreichte Vairocanas Füße, umrundete ihn, faltete ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Ratgeber bist; bitte kläre mich auf.“ Vairocana erwiderte: „Guter Mann, es gibt einen Jungen namens Sudatta (derjenige, der alle Künste gut kennt), der die Weisheit des Bodhisattva studiert. Frag ihn, und ich werde es dir sagen.“ | |||
Da kam Sudhana an den Ort, verneigte sich ehrfurchtsvoll zur Seite und sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich geschickt anleiten kannst; bitte erkläre es mir.“ Da sprach der Junge zu Sudhana: „Guter Mann, ich habe die Befreiung des Bodhisattva erlangt, die ‚Beherrschung aller Künste‘ genannt wird. Ich rezitiere unaufhörlich die Silben, die zu dieser grundlegenden Befreiung führen. Wenn ich ‚A‘ rezitiere, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, die ‚Die verschiedenen Bereiche der Majestät des Bodhisattva‘ genannt wird. Wenn ich ‚Ra‘ rezitiere, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, die ‚Gleichheit, Einheit des Geschmacks, Höchstes und Grenzenloses‘ genannt wird.“ Wenn ich „Pa“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, das „Das Dharma-Reich ohne Unterschiede“ genannt wird. Wenn ich „Zhe“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, das „Die universelle Überwindung der Unterscheidung“ genannt wird. Wenn ich „Ta“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, das „Das Erreichen von Ungebundenheit und Höchstheit“ genannt wird. Wenn ich „La“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, das „Frei von Anhaftung und Makellosigkeit“ genannt wird. Beim Chanten der Silbe „Tu“ (徒假反) betritt man das Tor von Prajnaparamita, das die Praxis der Nicht-Rückschrittlichkeit genannt wird. Beim Chanten der Silbe „Po“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, das Vajra-Feld genannt wird. Beim Rezitieren der Silbe „Tu“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Universelles Rad. Beim Rezitieren der Silbe „Sha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Ozeanschatz. Beim Rezitieren der Silbe „Ta“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Universelles Verweilen. Beim Rezitieren der Silbe „Na“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Vollkommenes Licht. Beim Rezitieren der Silbe „Na“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Differenzierte Ansammlung. Beim Rezitieren der Silbe „Shita“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Universelles Licht, das alle Leiden beendet. Beim Rezitieren der Silbe „Ka“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Differenzierter Ein-Geschmack. Beim Rezitieren der Silbe „Sao“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Reicher Dharma-Regen“. Beim Rezitieren der Silbe „Ma“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Große Ströme und hoch aufragende Gipfel“. Beim Rezitieren der Silbe „Ga“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Das Betreten des Tores von Prajnaparamita wird „Universelle Etablierung“ genannt. Beim Rezitieren der Silbe „Sata“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Schatz der wahren Soheit, Universelle Gleichheit“. Beim Rezitieren der Silbe „She“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Eintritt in den Reinen Ozean der Welt“. Beim Rezitieren der Silbe „Shija“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Schmuck der Rechten Achtsamkeit aller Buddhas“. Beim Rezitieren der Silbe „Ta“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Die vollkommene Dharma-Versammlung beobachten. Beim Rezitieren der Silbe „She“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Das Rad des Lichts der Lehren aller Buddhas. Beim Rezitieren der Silbe „Kha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Die Schatzkammer der Weisheit, die sich auf dem reinen Kultivierungsboden manifestiert. Beim Rezitieren der Silbe „Cha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Die Schatzkammer des Ozeans der Auflösung allen Karmas. Beim Rezitieren der Silbe „Sata“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Alle Illusionen und Hindernisse beseitigen, reines Licht öffnen. Beim Rezitieren der Silbe „Rang“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Benannt nach der Ursache weltlicher Erleuchtung. Beim Rezitieren der Silbe „Pha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Bha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Che“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Sam“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Ha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Ha“ beobachtet man alle fühlenden Wesen ohne Bindung und leitet sie geschickt zum Ozean des Schatzes. Beim Rezitieren der Silbe „Ha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Ga“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Ta“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Na“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Unbewegliches Rad“ sammelt man Milliarden von Silben. Beim Rezitieren der Silbe „Sapha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Sakha“ betritt man den höchsten Ort der Transformation aller fühlenden Wesen. Beim Rezitieren der Silbe „Sakha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „ja“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, was die Offenbarung aller Bereiche des Buddha-Dharma symbolisiert. Beim Chanten der Silbe „tasa“ durchschreitet man das Tor der Prajnaparamita, das den donnernden Klang des Dharma im gesamten Raum symbolisiert. Beim Chanten der Silbe „tasa“ durchschreitet man das Tor der Prajnaparamita, das die Erleuchtung der selbstlosen Lampe allen verblendeten Bewusstseins symbolisiert. Beim Chanten der Silbe „ta“ durchschreitet man das Tor der Prajnaparamita, das den Schatz symbolisiert, aus dem alle Räder des Dharma entspringen. Guter Mensch, wenn ich diese grundlegenden Silben der Befreiung chanten, sind diese zweiundvierzig Tore der Prajnaparamita die ersten, die zu unzähligen und unermesslichen Toren der Prajnaparamita führen. Guter Mensch, nur ich kenne diese kunstvolle Erleuchtung des Bodhisattva. Wie alle Bodhisattva Mahasattvas erreiche ich durch Weisheit das andere Ufer in allen weltlichen und jenseitigen Künsten. Ich umfasse alle Künste ohne Ausnahme, verstehe Worte und Zahlen tiefgründig und heile geschickt alle Krankheiten mit Medizin und Beschwörungen. Es gibt Wesen, die von Dämonen und bösen Geistern, Flüchen und Hass geplagt sind. Böse Sterne, seltsame Phänomene und Leichen treiben sich frei herum. Epilepsie, Auszehrung und alle Arten von Leiden – alles kann geheilt werden. Darüber hinaus kann man geschickt die Ursprünge aller Schätze unterscheiden, darunter Gold, Jade, Perlen, Muscheln, Korallen, Lapislazuli, Mani-Steine, Tridacna-Muscheln und Cassiasamen; ihre verschiedenen Arten und Preise; Dörfer, Städte, große und kleine; Paläste, Gärten, Felsen, Quellen, Sümpfe – alle Orte, an denen Menschen leben. Der Bodhisattva kann sie beschützen und führen, wo immer sie sind. Darüber hinaus ist man geübt in der Beobachtung von Astronomie und Geographie, dem Aussehen der Menschen, glückverheißenden und unheilvollen Zeichen, den Lauten von Vögeln und Tieren, Wolken und Wetter, dem Reichtum oder der Knappheit der Ernten und der Sicherheit oder Gefahr des Landes. Alle weltlichen Fertigkeiten und Künste müssen gründlich beherrscht werden. Man kann auch das Dharma jenseits der Welt erkennen, seine Bedeutung richtig benennen und deuten, sein Wesen erfassen und entsprechend praktizieren, indem man mit Weisheit in es eintritt, ohne Zweifel oder Hindernis, ohne Unwissenheit oder Trägheit, ohne Sorge oder Kummer, ohne in Verzweiflung zu versinken und ohne es nicht zu verwirklichen. Wie kann ich solche verdienstvollen Taten erkennen oder beschreiben? Guter Mann, in diesem Magadha-Land gibt es ein Dorf, und in ihm liegt eine Stadt. Sein Name war Bhadra. Dort lebte eine Upasika namens Vimalakirti. Geh zu ihr und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen der verschiedenen Kunstmeister, umrundete sie unzählige Male und ging mit tiefer Zuneigung fort. | |||
Er begab sich in Richtung des Dorfes zum Wohnort des Weisen. Er verneigte sich vor dessen Füßen, umrundete das Dorf und trat ehrerbietig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, begabt darin bist, mich anzuleiten. Bitte erkläre es mir.“ Der Weise antwortete: „Guter Mann, ich habe den Bodhisattva-Dharma erlangt, den Bodhimanda der Zufluchtslosigkeit. Nachdem ich ihn mir selbst erklärt habe, habe ich ihn auch anderen erklärt. Ich habe auch unerschöpfliches Samadhi erlangt. Dieses Samadhi ist weder endlich noch unendlich, sondern es bringt das unerschöpfliche Auge allwissender Weisheit, das unerschöpfliche Ohr allwissender Weisheit, die unerschöpfliche Nase allwissender Weisheit, die unerschöpfliche Zunge allwissender Weisheit, den unerschöpflichen Körper allwissender Weisheit, den unerschöpflichen Geist allwissender Weisheit, die unerschöpflichen verschiedenen Arten von Weisheit und Klarheit des Geistes, die unerschöpflichen allumfassenden übernatürlichen Kräfte allwissender Weisheit und die unerschöpflichen, unermesslichen Verdienste allwissender Weisheit hervor, wie die grenzenlosen Wellen des Ozeans.“ Darüber hinaus kann es alle Weisheit hervorbringen, sein Licht durchdringt die Welt ohne Ende. Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor des Bodhimanda, den Ort der Unabhängigkeit, wie die ungebundenen, verdienstvollen Praktiken aller Bodhisattva Mahasattvas. Wie könnte ich es je vollständig erfassen und beschreiben? Guter Mann, im Süden gibt es eine Stadt namens Wotian. Dort lebt ein Ältester namens Feste Befreiung. Du kannst ihn fragen, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernt und ihn beschreitet. Zu jener Zeit huldigte Sudhana unzählige Male den Füßen des Tugendhaften, verweilte in Bewunderung und reiste dann in den Süden. | |||
Nach seiner Ankunft in der Stadt begab er sich zum Haus des Ältesten. Er verneigte sich vor ihm, umrundete ihn und trat ehrerbietig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst; bitte erkläre es mir.“ Der Älteste erwiderte: „Guter Mann, ich habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, die reine Achtsamkeit ohne Anhaftung genannt wird. Seit ich diese Befreiung erlangt habe, ist mein Streben nach dem Dharma erfüllt, und ich begehre nichts mehr von den Buddhas der zehn Richtungen. Guter Mann, ich kenne nur diese Befreiung der reinen Achtsamkeit, wie die Bodhisattva Mahasattvas, die das furchtlose Gebrüll eines großen Löwen erlangt haben, indem sie in der unermesslichen Anhäufung von Verdienst und Weisheit verweilen. Wie kann ich solch verdienstvolles Verhalten kennen oder davon sprechen? Guter Mann, in dieser Stadt gibt es einen Ältesten namens Wunderbarer Mond. Sein Haus ist immer von Licht erfüllt. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und kultiviert den Bodhisattva-Weg?‘“ In diesem Augenblick verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, nahm Abschied und ging fort. | |||
Sudhana verneigte sich vor Myo-moon und trat ehrfurchtsvoll mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst; bitte erkläre es mir.“ Myo-moon antwortete: „Guter Mann, ich habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, genannt Reine Weisheit und Licht. Guter Mann, ich kenne nur diese Befreiung von Weisheit und Licht, wie die unzähligen Befreiungsmethoden der Bodhisattva Mahasattvas. Wie könnte ich ihre Vorzüge und Praktiken kennen oder darüber sprechen? Guter Mann, südlich von hier liegt eine Stadt namens Geburt. Dort lebt ein Ältester namens Unbesiegbare Armee. Geh dorthin und frage ihn, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana vor Myo-moon, umrundete ihn unzählige Male und ging voller Ehrfurcht von dannen. | |||
Er näherte sich allmählich der Stadt. Als er den Ältesten erreichte, verneigte er sich vor ihm, umrundete ihn und trat ehrerbietig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst; bitte erkläre es mir.“ Der Älteste erwiderte: „Guter Mann, ich habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, das Unerschöpfliche Zeichen. Durch die Verwirklichung dieser Bodhisattva-Befreiung habe ich unzählige Buddhas gesehen und einen unerschöpflichen Schatz erlangt. Guter Mann, ich kenne nur diese Befreiung des Unerschöpflichen Zeichens, wie die Bodhisattva Mahasattvas, die unendliche Weisheit und ungetrübte Beredsamkeit erlangen. Wie könnte ich jene Verdienste und Praktiken kennen oder davon sprechen? Guter Mann, südlich dieser Stadt liegt ein Dorf namens Dharma. In diesem Dorf lebt ein Brahmane namens Sibi der Siegreichste. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und kultiviert den Bodhisattva-Weg?‘“ Daraufhin verneigte sich Sudhana unzählige Male vor den Füßen des Siegreichsten Brahmanen, nahm schweren Herzens Abschied und setzte seinen Weg gen Süden fort. | |||
Er ging in jenes Dorf und sah die tugendhafteste von allen, Sibi. Er verneigte sich vor ihr, umringte sie und trat ehrerbietig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich geschickt anleiten kannst. Bitte erkläre es mir.“ Der Brahmane antwortete: „Guter Mann, ich habe das Tor des Bodhisattva-Dharma erreicht, das ‚Rede des aufrichtigen Strebens‘ genannt wird.“ Bodhisattvas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind aufgrund dieser Rede niemals vom Zustand des Anuttara-samyak-sambodhi zurückgefallen. Es gibt keinen Rückfall, keinen gegenwärtigen und keinen zukünftigen. Guter Mensch, weil ich in der Rede der aufrichtigen Sehnsucht verweile, werden all meine Handlungen erfüllt. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Dharma-Tor der Aufrichtigkeit. Wie alle Bodhisattva Mahasattvas, deren Handlungen und Verhalten ohne Widerspruch zur Rede der aufrichtigen Sehnsucht stehen, deren Worte stets aufrichtig und niemals falsch sind, erwächst daraus unermessliches Verdienst. Wie kann ich es erkennen oder davon sprechen? Guter Mensch, im Süden liegt eine Stadt namens Tor der Wunderbaren Absichtsblume. Dort lebt ein Junge namens Tugendgeborener. Dort lebte auch ein junges Mädchen namens Youde. Geh zu ihr und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana, dem Dharma verpflichtet, vor den Füßen des Brahmanen, umrundete ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort. | |||
Er reiste allmählich nach Süden zu jener Stadt. Dort sah er einen Jungen und ein Mädchen, verneigte sich vor ihnen, umkreiste sie und faltete dann die Hände vor ihnen zusammen, während er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich bitte Dich inständig, es mir zu erklären.“ Da sagten der Junge und das Mädchen zu Sudhana: „Guter Mann, wir haben die Befreiung des Bodhisattva erlangt, die ‚Illusorische Verweilung‘ genannt wird.“ Mit dieser reinen Weisheit erkennen wir, dass alle Welten nur Illusionen sind. Da sie aus Ursachen und Bedingungen entstehen, sind alle fühlenden Wesen nur Illusionen. Da sie aus Karma und Leiden entstehen, sind alle Dharmas nur Illusionen. Da Unwissenheit, Anhaftung und andere Phänomene in einem fortwährenden Kreislauf entstehen, sind alle drei Daseinsbereiche nur Illusionen. Da sie aus verkehrter Weisheit entstehen, sind Geburt, Tod, Alter, Kummer, Trauer und Leid aller fühlenden Wesen nur Illusionen. Da sie aus falscher Unterscheidungskraft entstehen, sind alle Länder nur Illusionen. Da sie Manifestationen verkehrter Wahrnehmungen, verkehrter Geister, verkehrter Ansichten und Unwissenheit sind, sind alle Sravakas und Pratyekabuddhas nur Illusionen. Da die Weisheit die Unterscheidungskraft aufgehoben hat, sind alle Bodhisattvas nur Illusionen. Aufgrund der erhabenen Weisheit und der Gelübde, die es ermöglichen, fühlende Wesen zu bezwingen und zu lehren, sind alle Wandlungen und Handlungen der Bodhisattva-Versammlung illusionär. Sie sind vollständig von Gelübden und Weisheit umschlossen. Guter Mensch, das Wesen der Illusion ist unbegreiflich. Guter Mensch, wir beide können nur die Befreiung dieses Bodhisattva erkennen. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas geschickt in das grenzenlose Netz der Illusionen aller Dinge eintreten, wie können wir ihre verdienstvollen Taten erkennen oder beschreiben? Dann, nachdem der Junge und das Mädchen von ihrer eigenen Befreiung aufgrund der unbegreiflichen Kraft ihrer tugendhaften Wurzeln gesprochen hatten, machten sie Sudhanas Körper weich und strahlend und sprachen von ihren ursprünglichen Gelübden. | |||
Er sagte auch: Guter Mann, im Süden liegt ein Land namens Haijian. Dort befindet sich ein Garten namens Dazhuangyanzang. In diesem Garten steht ein großer Pavillon namens Yanjingzang. Hier entsprangen die guten Wurzeln des Bodhisattva, und aus seinen Gelübden, seiner Weisheit und seiner Kraft erwuchsen geschickte Mittel, Verdienste und tiefes Mitgefühl. In diesem Garten lebt ein Bodhisattva Mahasattva namens Maitreya, der seine Eltern, Verwandten, Familienmitglieder und Mitpraktizierenden beständig wandelt. Er nährt auch die guten Wurzeln unzähliger anderer Wesen und führt sie zum Mahayana. Er möchte euch auch das zweckmäßige Dharma des Bodhisattva offenbaren, die Freiheit des Bodhisattva in der Wiedergeburt erklären, alle Wesen lehren, sich vom Dasein abzuwenden, die große mitfühlende Kraft des Bodhisattva verkünden, das formlose Dharma des Bodhisattva erwecken und verdeutlichen, dass alle Phänomene ohne inhärente Existenz sind. Geht dorthin und fragt: Wie reinigt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad? Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Gebote? Wie reinigt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Geist? Wie legt ein Bodhisattva große Gelübde ab? Wie sammelt ein Bodhisattva Verdienste an? Wie erreicht ein Bodhisattva die Bodhisattva-Stufe? Wie erfüllt ein Bodhisattva alle Vollkommenheiten (Paramitas)? Wie erlangt ein Bodhisattva alle Praktiken der Geduld? Wie verweilt ein Bodhisattva im tugendhaften Leben? Wie nähert sich ein Bodhisattva tugendhaften Lehrern? Warum? Weil dieser Bodhisattva Mahasattva alle Praktiken der Bodhisattvas vollendet hat. Er versteht die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen und lehrt sie mit kluger Weisheit. Er hat alle Vollkommenheiten (Paramitas) erreicht, weilt auf dem Bodhisattva-Gelände, hat die Tore der Geduld durchschritten, den Pfad der Befreiung vom Leben verwirklicht, von allen Buddhas die Offenbarung der Buddhaschaft erhalten und lebt frei nach dem Dharma der Bodhisattvas. Er bewahrt die Lehren aller Buddhas, und unzählige Buddhas schenken ihm den Nektar der Allwissenheit und des wahren Dharma. Guter Mensch, dieser Bodhisattva Mahasattva kann dir einen wahrhaft tugendhaften Lehrer zeigen, dein Bodhicitta stärken, deine Wurzeln der Güte kultivieren, in einem aufrechten Geist verweilen, die Wurzeln des Bodhisattva offenbaren, den ungetrübten Dharma darlegen und von den gleichwertigen Grundlagen des Bodhisattva-Pfades sprechen. Er preist den vom Bodhisattva geborenen Pfad, besitzt alle Gelübde, Praktiken und Verdienste der Bodhisattvas und kann die Praktiken Samantabhadras umfassend erläutern. Guter Mensch, du solltest dich nicht mit einer einzigen Wurzel der Güte, einem einzigen leuchtenden Dharma, einer einzigen Praxis oder einem einzigen Gelübde zufriedengeben. Die erste Vorhersage ist gegeben. Man erreicht das Tor der Dharma-Ausdauer. Die sechs Paramitas. In den reinen Buddha-Landen der Bodhisattva-Stufen ist man tugendhaften Lehrern nahe. In dieser Hinsicht kultiviert man Zufriedenheit. Warum? Ein guter Mensch, ein Bodhisattva Mahasattva, sollte unermesslich nach den unermesslichen Wurzeln der Tugend streben, unermessliche Voraussetzungen für Bodhi anhäufen, unermessliche Ursachen und Bedingungen für Bodhi schaffen, unermessliche Hingabe entwickeln, unermesslich viele fühlende Wesen lehren und reifen lassen, den Geist, die Sinne, die Wünsche und die Handlungen unermesslich fühlender Wesen verstehen, die Leiden, karmischen Bindungen und gewohnheitsmäßigen Tendenzen unermesslich fühlender Wesen beseitigen, die befleckten Geister unermesslich fühlender Wesen mit falschen Ansichten ausmerzen, unermesslich reine Geister bewirken, unermessliche Dornen des Leidens entwurzeln, den unermesslichen Ozean des Begehrens leeren, sich von der unermesslichen Dunkelheit der Unwissenheit entfernen, den unermesslichen Berg des Stolzes zerstören, die unermesslichen Bindungen von Geburt und Tod auflösen, den unermesslichen Strom der Leiden transzendieren und Möge der unermessliche Ozean der Wiedergeburt erlöst werden, aus dem unermesslichen Morast der Begierde befreit und vom Leiden der drei Daseinsbereiche erlöst werden. Möge der achtfache Pfad etabliert werden. Mögen die brennenden Flammen der drei Geistesgifte erlöschen. Mögen unzählige dämonische Köder durchtrennt werden. Mögen unzählige böse Taten ausgelöscht werden. Möge der reine Geist unzähliger Bodhisattvas geläutert werden. Mögen die unzähligen geschickten Mittel der Bodhisattvas genährt werden. Mögen die unzähligen Fähigkeiten der Bodhisattvas geboren werden. Mögen die grenzenlosen Begierden der Bodhisattvas geläutert werden. Mögen die unzähligen gleichwertigen Dharmas der Bodhisattvas tief durchdrungen werden. Mögen die unzähligen erhabenen Praktiken der Bodhisattvas kultiviert werden. Mögen die unzähligen Verdienste der Bodhisattvas geläutert werden. Möge die grenzenlose Würde der Bodhisattvas geläutert werden. Möge das grenzenlose Mitgefühl der Bodhisattvas sich offenbaren. Möge die grenzenlose Harmonie der Bodhisattvas sich zeigen. Möge die grenzenlose Hingabe der Bodhisattvas an die Welt erweckt werden. Möge der grenzenlose, unerschütterliche Glaube erweckt werden. Möge der grenzenlose Fleiß erweckt werden. Möge die grenzenlose Kraft der rechten Achtsamkeit geläutert werden. Möge die grenzenlose Kraft des Samadhi vollendet werden. Möge die grenzenlose Kraft der großen Weisheit entwickelt werden. Möge die grenzenlose Kraft des Verlangens gestärkt werden. Möge die grenzenlose Kraft des Verdienstes angehäuft werden. Möge die grenzenlose Kraft der reinen Weisheit genährt werden. Möge die grenzenlose Kraft der Bodhisattvas erweckt werden. Möge die grenzenlose Kraft aller Tathagatas vollendet werden. Mögen alle unzähligen Dharmas klar verstanden werden. Mögen alle Aspekte der Dharmas umfassend erfasst werden. Mögen die grenzenlosen Dharmas geläutert werden. Möge das grenzenlose Licht des Dharma erweckt werden. Unermessliches Dharma und unermessliche Wurzeln erleuchten, unermessliches Leiden und Krankheiten verstehen, unermessliche wundersame Dharma-Heilmittel anhäufen, alle Leiden mit geschickten Mitteln heilen, unermesslichen Nektar des wahren Dharma kultivieren, alle Buddha-Länder besuchen, unermesslichen Tathagatas respektvoll Opfergaben darbringen, die Quelle der Bodhisattva-Versammlung durchdringen, das unermessliche Dharma der Tathagatas schützen, die Sünden unermesslicher fühlender Wesen nicht kritisieren, unermessliche Schwierigkeiten böser Wege beseitigen, unermesslichen fühlenden Wesen die Wiedergeburt unter Göttern und Menschen ermöglichen, alle Arten fühlender Wesen umfassen, unermessliche Dharani-Tore reinigen und kultivieren, unermessliche große Gelübde und Praktiken erfüllen, unermessliche große Gelübde des Mitgefühls kultivieren, das Leben nicht schonen, um zu suchen Er erlangt unermessliches Dharma, indem er unermessliche Kraft des friedvollen Dharma kultiviert, unermessliche reine Weisheit und Klarheit hervorbringt, die Wiedergeburten unermesslicher fühlender Wesen in allen Bereichen erkennt und dementsprechend unermessliche Körper manifestiert, unermessliches geistiges und sprachliches Dharma erkennt, alle unermesslichen Praktiken der Bodhisattvas ausübt, das Bodhisattva-Dharma kultiviert, die tiefgründigen Dharma-Tore der Bodhisattvas beachtet, zu den unerkennbaren Bereichen der Bodhisattvas erwacht und die Bereiche erreicht, die für Bodhisattvas schwer zugänglich sind. Er bewahrt die mutigen Verdienste des Bodhisattva. Er verwirklicht das reine und wundersame Dharma des Bodhisattva, das schwer zu erlangen ist. Er erwacht zu den vielfältigen geschmückten Praktiken des Bodhisattva. An allen Orten manifestiert er die freie und göttliche Kraft des Bodhisattva. Er bewahrt die unzerstörbare Dharma-Wolke des Bodhisattva. Er erweitert die unermessliche und grenzenlose reine Weisheit des Bodhisattva. Er erlangt schließlich die unermessliche Paramitas. Er empfängt die unermesslichen Prophezeiungen des Bodhisattva. Er durchdringt tief die unermesslichen Tore der Geduld des Bodhisattva. Er kultiviert die unbegreiflichen Grundlagen des wahren Dharma des Bodhisattva. Unzählige Äonen lang schmückt er sich mit großen Gelübden. Er bringt allen Buddhas Opfergaben dar. Er reinigt unzählige Buddha-Welten. Er legt unaussprechliche Bodhisattva-Gelübde ab und praktiziert sie. Der gute Mensch, kurz gesagt, der Bodhisattva lehrt alle fühlenden Wesen. Er praktiziert das Verhalten des Bodhisattva durch alle Äonen hindurch. Er wird in allen Daseinsbereichen wiedergeboren. Mit klarer und reiner Weisheit versteht er alle drei Zeiten. Er reinigt alle Daseinsbereiche und erfüllt alle Gelübde. Er bringt allen Buddhas Opfergaben dar. Er pflegt Gelübde und Praktiken gemeinsam mit allen Bodhisattvas. Er sucht die Nähe aller tugendhaften Lehrer. Deshalb, guter Mensch, solltest du stets nach tugendhaften Lehrern suchen. Wenn du den Dharma siehst oder hörst, bringe tugendhaften Lehrern respektvoll Opfergaben dar. Hege keinen Argwohn und werde nicht nachlässig in Körper und Geist. Mögen sich alle tugendhaften Lehrer sehr freuen. Warum? Denn tugendhafte Lehrer verstehen letztlich alle Praktiken der Bodhisattvas, erfüllen alle Verdienste der Bodhisattvas, alle großen Gelübde der Bodhisattvas, alle Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas, alle Hilfsmethoden der Bodhisattvas, erzeugen das gesamte Dharma der Bodhisattvas, reinigen alle Dharma-Tore der Bodhisattvas, reinigen alle Gebote der Bodhisattvas, kultivieren alle Samadhis der Bodhisattvas, stärken den unerschütterlichen Bodhi-Geist der Bodhisattvas, fördern die Beredsamkeit der Bodhisattvas, reinigen den Schatz der Verdienste der Bodhisattvas, teilen die großen Gelübde der Bodhisattvas, verstehen das gesamte geheime Dharma der Bodhisattvas, verstehen alle Dharma-Schätze der Bodhisattvas, nähren alle Wurzeln der Bodhisattvas, sammeln die gesamte Weisheit der Bodhisattvas an, schützen den gesamten Schatz der Verdienste und des Dharma der Bodhisattvas und reinigen die Wiedergeburt. Bodhisattvas, hört und bewahrt alle Dharma-Wesen der Bodhisattvas, gebt den rechten Pfad der Bodhisattvas, erweckt den Bodhi-Geist der Bodhisattvas, vollbringt den Bodhi aller Buddhas, versteht alle Praktiken der Bodhisattvas, erkennt alle Dharma-Bereiche der zehn Richtungen, preist die Verdienste des aufrichtigen Geistes der Bodhisattvas, erzeugt die große mitfühlende Kraft der Bodhisattvas und sammelt die unermesslichen Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas. Erreicht alle Zweige des Bodhisattva-Pfades. Erreicht das Bodhisattva-Herz, das allen fühlenden Wesen zum Wohle gereicht. Verlasst die bösen Pfade und verweilt im Mahayana. Kultiviert die Bodhisattva-Praxis und haltet euch von schlechten Lehrern fern. Verfallt niemals im Bodhisattva-Dharma. Transzendiert gewöhnliche Wesen, Sravakas und Pratyekabuddhas. Der Geist ist in allen weltlichen Bereichen frei von Verwirrung und Befleckung. Kultiviere die unermesslichen Praktiken des Bodhisattva in vollem Umfang. Pflege alle tugendhaften Verdienste. Beseitige Leiden; kein Dämon kann sie vernichten. Dank tugendhafter Lehrer kann all dies erreicht werden. Warum? Weil tugendhafte Lehrer alle Hindernisse beseitigen können. Halte dich fern von unheilsamen Lehren und bösen Lehrern. Lösche die Dunkelheit der Unwissenheit und die Fesseln falscher Ansichten. Transzendiere alles weltliche Dasein und Samsara. Durchtrenne die Haken und Köder der Dämonen und reiße die Dornen des Leidens heraus. Steige aus den gefährlichen, schwierigen und trügerischen Bergen der Unwissenheit empor. Überquere die bösen Pfade der Existenz. Zeige und leite den reinen Pfad zu Bodhi. Lehre den Bodhisattva-Dharma. Kultiviere die vier Pfade. Reinige das Auge der Weisheit klar. Errichte allwissende Weisheit. Vermehre das Bodhicitta. Kultiviere tiefes Mitgefühl. Kultiviere die Paramitas. Verweile auf dem Boden der Bodhisattvas. Erlange tiefe Dharma-Gelassenheit. Reinige alle Wurzeln des Guten. Sammle alle Verdienste der Bodhisattvas an. Verteile alle Verdienste der Bodhisattvas. Sieh alle Buddhas und freue dich sehr. Halte die reinen Gebote und verstehe ihre wahre Bedeutung. Entstehe aus dem wahren Dharma und meide alle bösen Pfade. Manifestiere den Dharma und erleuchte alles. Höre und befolge die unermesslichen Dharma-Lehren. Lösche alle Leiden aus. Mehre alle Weisheit. Verweile in allen Dharma-Lehren. Darüber hinaus, guter Mensch, ist ein guter Lehrer wie eine liebende Mutter, denn du wurdest in die Familie des Buddha hineingeboren. Ein guter Lehrer ist wie ein liebender Vater, denn er nährt alle Wesen mit unermesslichen Taten. Ein guter Lehrer nährt und beschützt, denn er tut nichts Böses. Ein guter Lehrer ist wie ein großer Meister, denn er lehrt und führt dich, die Bodhisattva-Gebote zu lernen. Ein guter Lehrer ist wie ein Führer, denn er lehrt und geleitet dich ans andere Ufer. Ein guter Lehrer ist wie ein guter Arzt, denn er heilt alle Leiden. Ein guter Lehrer ist wie ein schneebedeckter Berg, denn er nährt die Medizin klarer und reiner Weisheit. Ein guter Lehrer ist wie ein tapferer General, denn er beschützt dich vor allem Schrecken. Ein guter Lehrer ist wie ein starkes Schiff, denn er ermöglicht es dir, das Meer von Geburt und Tod zu überqueren. Ein tugendhafter Lehrer ist wie ein Schiffskapitän, der dich zur Insel der Allwissenheit und des kostbaren Dharma führt. Deshalb, tugendhafter Mensch, solltest du mit rechter Achtsamkeit denken, wenn du dich einem tugendhaften Lehrer näherst. Weiterhin, tugendhafter Mensch, wenn du dich einem tugendhaften Lehrer näherst, kultiviere den Geist der Erde, damit du unermüdlich allen Dingen Aufmerksamkeit schenken kannst; kultiviere den Geist des Diamanten, damit er fest, aufrecht und unzerstörbar ist; kultiviere den Geist des Vajra-Berges, damit kein Leid ihn zerstören kann. Entwickle die Gesinnung der Selbstlosigkeit, damit du ihrem Willen folgst; entwickle die Gesinnung eines Schülers, damit du keiner Lehre widersprichst; entwickle die Gesinnung eines Dieners, damit dich keine Mühe ermüdet; entwickle die Gesinnung der Fürsorge, damit du dich nicht vor Befleckung durch Leiden fürchtest; entwickle die Gesinnung des Dienens, damit du keiner Lehre ungehorsam bist; entwickle die Gesinnung der Demut, damit du fern von Arroganz und Stolz bist; entwickle die Gesinnung der Reife, damit du weißt, wann du handeln und wann du es lassen sollst; entwickle die Gesinnung eines kostbaren Pferdes, damit du frei von Täuschung und Unbändigkeit bist; entwickle die Gesinnung eines gewaltigen Streitwagens, damit er alles trägt; entwickle die Gesinnung eines Elefanten, damit du alle Sinne bezwingst; entwickle die Gesinnung eines mächtigen Berges, damit kein böser Wind ihn bewegen kann. Erwecke die Gesinnung eines Welpen, denn sie ist frei von Zorn. Erwecke die Gesinnung eines Chandala, denn sie ist frei von Stolz. Erwecke den Geist eines zerbrochenen Horns, denn es ist frei von Macht. Erwecke den Geist eines starken Windes, denn er ist frei von Anhaftung. Erwecke den Geist eines großen Schiffes, denn es ist unermüdlich im Pendeln zwischen den beiden Ufern. Erwecke den Geist einer Brücke, denn sie leitet und unterweist tugendhafte Lehrer. Erwecke den Geist eines pflichtbewussten Sohnes, denn er gibt sich nie damit zufrieden, tugendhafte Lehrer zu sehen. Erwecke den Geist eines Fürsten, denn er gehorcht den Lehren des Herrschers. Weiterhin, tugendhafter Mensch, betrachte dich selbst als krank, deinen tugendhaften Lehrer als Arzt, seine Lehren als gute Medizin, dich selbst als lange Reise, deinen tugendhaften Lehrer als Führer, seine Lehren als den rechten Weg, dich selbst als das Erreichen des anderen Ufers, deinen tugendhaften Lehrer als Retter, seine Lehren als einen kühlen Teich, dich selbst als Bauer, deinen tugendhaften Lehrer als Drachenkönig, seine Lehren als rechtzeitigen Regen, deine Taten als Weg zur Reife und dich selbst als arm. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als Vaishravana, den König der Juwelen, betrachten. Man sollte seine Lehren als kostbare Juwelen betrachten. Man sollte sich selbst als Schüler betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als großen Meister betrachten. Man sollte seine Lehren als Mittel zum Studium und zur Praxis betrachten. Man sollte sich selbst als schüchtern betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als mutig betrachten. Man sollte seine Lehren als Waffe betrachten. Man sollte sich selbst als Händler betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als Führer betrachten. Man sollte seine Lehren als kostbare Juwelen betrachten. Man sollte das Befolgen seiner Lehren als höchsten Schatz betrachten. Man sollte sich selbst als Kind betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als mitfühlenden Vater betrachten. Man sollte seine Lehren als Gründung einer Familie betrachten. Man sollte sich selbst als Prinz betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als Minister betrachten. Man sollte seine Lehren als die Lehren eines Königs betrachten. Guter Mensch, wenn du dich einem tugendhaften Lehrer näherst, solltest du solche Gedanken aufrichtig betrachten und in dir tragen. Warum? Weil du mit reinem und aufrichtigem Geist einen tugendhaften Lehrer erkennst und durch das Befolgen seiner Lehren deine Wurzeln der Tugend stärkst, so wie reichlich Heilkräuter aus den schneebedeckten Bergen wachsen; das Gefäß des Dharma ist wie der Ozean, der fließendes Wasser verschlingt; die Entwicklung höherer Tugenden ist wie der Ozean, der Juwelen hervorbringt; Die Reinigung des Bodhicitta gleicht der Veredelung von wahrem Gold. Es bedeutet, die Welt wie der Berg Sumeru zu transzendieren, unbefleckt von weltlichen Verunreinigungen wie eine Lotusblume im Wasser, unberührt vom Bösen wie ein Meer von Leichen, rein und weiß im Dharma zu sein wie der Vollmond, die gesamte Dharma-Welt zu erleuchten wie die Sonne und den Körper eines Bodhisattva zu kultivieren wie eine Mutter ihr Kind zu nähren. Kurz gesagt: Wenn ein Bodhisattva Mahasattva den Lehren eines tugendhaften Lehrers folgt, erlangt er die zehnfache Losgelöstheit.Man kann sagen, dass es unzählige Verdienste birgt. Es erleuchtet unzählige reine, direkte und tiefgründige Geister. Es stärkt unzählige Bodhisattva-Wurzeln. Es reinigt unzählige Bodhisattva-Praktiken. Es beseitigt unzählige Hindernisse. Es überwindet unzählige Übeltaten. Es öffnet unzählige Tore des Bodhisattva-Dharma. Es erfüllt unzählige wundersame Verdienste. Es kultiviert unzählige Bodhisattva-Praktiken. Es besitzt unzählige große Bodhisattva-Gelübde. Guter Mensch, kurz gesagt: Die höchste Praxis des Bodhisattva, alle Bodhisattva-Praktiken, alle Bodhisattva-Paramitas, alle Bodhisattva-Grundlagen, alle Bodhisattva-Geduld, alle Bodhisattva-Dharanis, alle Bodhisattva-Samadhi-Tore, alle Bodhisattva-Weisheit und -Freiheit, alle Bodhisattva-Hingabe und alle großen Bodhisattva-Gelübde – all dies gründet auf dem Bodhisattva. Guter Mensch, all diese Dharmas entspringen dem Bodhisattva, hängen vom Bodhisattva ab und werden aus dem Bodhisattva geboren. Wir nehmen Zuflucht zu tugendhaften Lehrern. Wir entwickeln uns durch tugendhafte Lehrer. Wir wachsen durch tugendhafte Lehrer. Wir verweilen bei tugendhaften Lehrern. Wir erlangen durch tugendhafte Lehrer. | |||
Als Sudhana zu jener Zeit die Lobpreisungen der tugendhaften Lehrer und Bodhisattvas vernahm, die den wahren Dharma des Tathagata praktizierten, war er von unermesslicher Freude und Begeisterung erfüllt. Mit rechter Achtsamkeit betrachtete er das Verhalten der Bodhisattvas und begab sich allmählich in Richtung des Meeresstroms. Durch die Kraft seiner vergangenen Taten und seines reinen Geistes distanzierte er sich von Übeltaten, überwand weltliche Täuschung und Verwirrung, suchte die wahre Bedeutung der Lehren Buddhas, nährte seine Fähigkeiten, erfüllte seine großen Gelübde und übte eifrigen Eifer. Er scheute keine Mühe, allen fühlenden Wesen zu helfen, beschritt den Pfad des Bodhisattva, sammelte den Dharma, sah die Tathagatas alle Bereiche reinigen, brachte den Dharma-Lehrern Opfergaben dar, hielt am wahren Dharma fest und erfüllte die reinen Gelübde des Bodhisattva-Körpers. Er verstand das bedingte Entstehen und entwickelte unergründliche Wurzeln der Tugend. So gedacht, mit reinem Geist, glaubte und verehrte er alle Bodhisattvas und sah in ihnen den Weltverehrten. Er kultivierte seine Fähigkeiten ohne geistige Täuschung, mit rechter Achtsamkeit und Ehrfurcht, frei von weltlichen Begierden, und erfüllte so all seine Wünsche. Er wurde mit unzähligen Bodhisattva-Körpern geboren und pries den Dharma aller Buddhas und Bodhisattvas der drei Zeiten. Er erlangte Weisheit und Erleuchtung und besaß die Kraft des Tathagata und der Bodhisattvas, alle Orte zu erreichen, selbst den Körper eines Buddha oder Bodhisattva in einer einzigen Pore. Alle sind erfüllt von ungetrübter Weisheit. Sudhana betrachtete die zehn Richtungen des Dharma-Bereichs und den Raum sowie alle Dharmas der drei Zeiten mit solcher Ehrfurcht und Hingabe, erfüllt von allen Sehnsüchten und Geduld, und betrachtete den Bereich mit unermesslicher Weisheit. Sudhana, mit fünf Gliedmaßen in tiefer Verneigung, betrachtet diesen prächtigen und reinen Schatz und denkt: Dies ist das Reich der Buddhas, Bodhisattvas und tugendhaften Lehrer; dies ist die Stupa der Buddhas; dies ist das Bild des Tathagata; dies ist die Stätte der Dharma-Schätze der Buddhas und Bodhisattvas; dies ist die Stupa der Sravakas und Pratyekabuddhas; dies ist das Reich der Heiligen; dies sind auch ihre Eltern; dies ist auch das Feld des Verdienstes; dies ist das Reich aller Dharmas. Nachdem er so gedacht hat, betrachtet er es weiterhin, gleichsam wie den Raum; gleichsam wie das ungehinderte Reich des Dharma; gleichsam wie die Wirklichkeit, die alle Orte erreicht; gleichsam wie den Tathagata, frei von Illusionen und ohne Anhaftung; gleichsam wie einen Schatten, einen Traum, einen Blitz oder ein Echo, allesamt aus bedingtem Entstehen hervorgegangen, weder existent noch nichtexistent. Mit tiefem Glauben und Verständnis trägt er die Folgen seines Handelns, im Wissen, dass er durch Glauben die vollkommene Erleuchtung erlangt. Im Verständnis der Verdienste Buddhas bringt man allen Buddhas Opfergaben dar. Aus Ehrfurcht manifestiert man den Körper Buddhas. Durch das Kultivieren guter Wurzeln erzeugt man alle Lehren Buddhas. Durch Prajnaparamita entstehen alle Paramitas. Durch feste Gelübde entstehen alle Lehren Buddhas. Durch Hingabe entstehen alle Bodhisattva-Praktiken. Man widmet sein Verständnis des Reiches der Allwissenheit und des Dharma-Reiches. Es ist weder beständig noch vergänglich, weder geboren noch vergehend, noch ohne Grund. Man gibt alle Illusionen und verzerrten Ansichten auf. Alle Phänomene entstehen frei, in ihrem Wesen real und nacheinander. Es transzendiert das Selbst und das, was zum Selbst gehört, und versteht tief das bedingte Entstehen. Es tritt in das Dharma-Reich ein und sieht bedingte Phänomene als Spiegelbilder. Es transzendiert die Vorstellungen von Sein und Nichtsein, weder geboren noch vergehend. Es löscht falsche Ansichten und Illusionen aus, indem es die Leerheit aller Phänomene erkennt, die ohne Freiheit sind. Es transzendiert alle Formen und dringt in das Reich der Formlosigkeit ein, ohne jedoch dem Prinzip des Keimens eines Samens zu widersprechen. Es versteht vollkommen, dass alles aus Ursachen und Bedingungen entsteht, wie ein Bild, das aus einem Siegel hervortritt, wie ein Spiegelbild, wie ein Blitz, wie ein Traum, wie ein Echo, wie eine Illusion. Jedes entsteht gemäß seiner Ursache. So verhält es sich auch mit allen Phänomenen, die ihre Folgen gemäß ihrem Karma empfangen. Mit geschickten Mitteln nährt Sudhana alle Dharmas; noch bevor er seine Verbeugung beginnt, erlangt er, indem er den Dharma so erkennt, unvorstellbare Wurzeln der Tugend und erweicht Körper und Geist. Nachdem er sich verbeugt und seine Verbeugung beendet hat, umrundet er respektvoll zehnmal den Ort. Er faltet die Hände und sinniert erneut, indem er denkt: Dies ist die Wohnstätte derer, die Leerheit und Formlosigkeit verstehen; die Wohnstätte derer, die frei von Täuschung sind; derer, die im Dharma-Reich weilen; derer, die verstehen, dass fühlende Wesen nicht wirklich existieren; derer, die die Nichtgeburt kennen; derer, die wissen, dass es in der ganzen Welt keine Anhaftung gibt; derer, die alle fühlenden Wesen geschickt unterscheiden; derer, die auf nichts angewiesen sind; derer, die frei von allen Erscheinungen sind; derer, die wissen, dass alle Dharmas ohne inhärente Natur sind; derer, die nicht alles Karma falsch erfassen; derer, die alle Eigenschaften von Geist, Bewusstsein und Gewahrsein verstehen; derer, die wissen, dass alle Wege weder nach außen noch nach innen führen; derer, die in aller tiefen und großen Weisheit weilen; deren geschickte Mittel das universelle Dharma-Reich durchdringen; derer, die alle Leiden auslöschen; deren Weisheit Ansichten, Anhaftung und Stolz durchtrennt hat; derer, die mit allen Meditationen, Befreiungen, Samadhis und übernatürlichen Kräften spielen; derer, die alle Zustände des Bodhisattva-Samadhi kultivieren; derer, die an allen Orten der Tathagatas weilen; Diejenigen, die ein Kalpa als alle Kalpas betrachten; diejenigen, die alle Kalpas als ein Kalpa betrachten. Jemand, der alle Daseinsbereiche als einen Bereich betrachtet und einen Bereich, der alle Daseinsbereiche umfasst, ohne jedoch die Merkmale aller Daseinsbereiche zu zerstören; jemand, der ein Dharma als alle Dharmas betrachtet und alle Dharmas als ein Dharma, ohne jedoch die Merkmale aller Dharmas zu zerstören; jemand, der ein fühlendes Wesen als alle fühlenden Wesen betrachtet und alle fühlenden Wesen als ein fühlendes Wesen, ohne jedoch zu verstehen, dass fühlende Wesen ohne Unterschied sind; jemand, der einen Buddha als alle Buddhas betrachtet und alle Buddhas als einen Buddha, ohne jedoch zu verstehen, dass alle Buddhas ohne Dualität sind; jemand, der die drei Zeiten als einen Gedanken betrachtet und einen Gedanken als die drei Zeiten; jemand, der alle Daseinsbereiche in einem Gedanken erreicht; jemand, der alle fühlenden Wesen universell erleuchtet und ihnen Nutzen bringt; jemand, der alle Zugänge erlangt; Einer, der die fühlenden Wesen transzendiert, um zu lehren und zu transformieren, ohne sie zu verlassen; einer, der sich auf keine Daseinsbereiche stützt und doch alle Welten bereist und schmückt, um dem Buddha Opfergaben darzubringen; einer, der alle Buddhas ohne Anhaftung erreicht; einer, der sich auf tugendhafte Lehrer verlässt, ohne den Dharma zu kosten; einer, der in allen Dämonenpalästen weilt, ohne sich an Begierde zu ergötzen; einer, der alle Formen annimmt, ohne alle Weisheit aufzugeben; einer, der versteht, dass der Körper aller fühlenden Wesen ohne Selbst, ohne fühlende Wesen und ohne Dualität ist; einer, der alle Welten in sich aufnimmt, ohne das Wesen des Dharma zu zerstören. Einer, der Gelübde und Praktiken über zukünftige Kalpas hinweg pflegt, ohne am Konzept der Kalpa-Länge festzuhalten; einer, der alle Welten manifestiert, ohne auch nur eine Haarspitze zu verlassen; einer, der den wahren Dharma allen fühlenden Wesen universell verkündet; einer, der Respekt verdient; einer, der den tiefgründigen Dharma versteht; einer, der die Nicht-Dualität erlangt. einer, der das Nicht-Natur begreift; einer, der geschickt entgegenwirkt; einer, der die Leerheit der Phänomene verkörpert; einer, der in liebender Güte und Mitgefühl weilt; einer, der alle Stufen der Zuhörer und Pratyekabuddhas transzendiert hat; einer, der alle dämonischen Bereiche überwunden hat; einer, der von allen weltlichen Bereichen unbefleckt ist; einer, der alle Bodhisattva-Pfade endgültig gemeistert hat; einer, der allen Lehren Buddhas folgt; einer, der aller Geburt und allen Todes müde ist, aber dennoch den Pfad des Nicht-Entstehens des Zuhörers nicht erreicht; einer, der weiß, dass alle Phänomene ungeboren sind, aber dennoch die Ansicht des Nicht-Entstehens nicht hervorruft; einer, der unreine Phänomene betrachtet, aber dennoch den Pfad der Loslösung von Begierde nicht erreicht, aber dennoch von Anhaftung unbefleckt ist; einer, der große liebende Güte kultiviert, aber dies nicht tut, um das Dharma des Hasses zu beseitigen; Wer über das bedingte Entstehen nachsinnt und doch in allen Phänomenen keine Unwissenheit findet; wer in den vier Dhyanas verweilt, ohne wiedergeboren zu werden; wer in den vier Unermesslichen verweilt und doch nicht das Formlose zum Zwecke der Lehre erschafft; wer Samatha und Vipassana praktiziert und doch nicht die Befreiung der fühlenden Wesen beweist. Jene, die im Samadhi der Leerheit verweilen, jene, die alle Wahrnehmung auslöschen; jene, die im Samadhi der Formlosigkeit verweilen, jene, die fühlende Wesen führen, ohne die Form aufzugeben; jene, die im Samadhi der Wunschlosigkeit verweilen, jene, die nicht alle Gelübde eines Bodhisattva aufgeben; jene, die inmitten aller Leiden und karmischen Handlungen zum Zwecke der Lehre Freiheit erlangen; jene, die sich gemäß Leiden und karmischen Handlungen manifestieren; jene, die, obwohl frei von Geburt und Tod, zum Zwecke der Lehre wiedergeboren werden. Diejenigen, die, obwohl frei von allen Schicksalen, in allen Schicksalen wirken, um fühlende Wesen zu leiten; diejenigen, die großes Mitgefühl entwickeln, ohne an Anhaftung festzuhalten; diejenigen, die Freude entwickeln, diejenigen, die beim Anblick des Leidens fühlender Wesen stets betrübt sind; diejenigen, die Gleichmut entwickeln, diejenigen, die das Werk des Wohltuns für andere nicht aufgeben; diejenigen, die die Neun Aufeinanderfolgenden Samadhis erreichen, diejenigen, die die Wiedergeburt im Reich der Begierden nicht verabscheuen; diejenigen, die frei von allen Gefühlen sind, diejenigen, die die höchste Wirklichkeit nicht erkennen; diejenigen, die in den Drei Toren der Befreiung weilen, diejenigen, die die Befreiung der Zuhörer nicht erkennen; diejenigen, die die Vier Edlen Wahrheiten betrachten, diejenigen, die die Früchte nicht erkennen; diejenigen, die über das bedingte Entstehen nachdenken, diejenigen, die frei von extremen Ansichten sind; diejenigen, die den Achtfachen Pfad beschreiten, diejenigen, die dem Leiden von Geburt und Tod nicht ewig entfliehen; diejenigen, die den gewöhnlichen Zustand transzendieren, diejenigen, die nicht in die Zwei Fahrzeuge fallen; Diejenigen, die über das Verbrennen der Daseinsgruppen nachdenken, diejenigen, die nicht von den fünf Daseinsgruppen unaufhörlich ausgelöscht werden; diejenigen, die die vier dämonischen Pfade verlassen, aber nicht endgültig jegliches dämonisches Bewusstsein aufgeben; diejenigen, die die sechs Sinnesgrundlagen aufgeben, sie aber dennoch erfahren; diejenigen, die über das wahre Wesen der Wirklichkeit nachdenken, aber den eigentlichen Dharma nicht verwirklichen; diejenigen, die alle Fahrzeuge erlernen, aber das Mahayana nicht verlassen – dies ist die Wohnstätte derer, die in allen Tugenden weilen. Dann sprach Sudhana in Versen: | |||
Verweilen im Großen Mitfühlenden Herzen Maitreya Mahasattva | |||
Es besitzt wunderbare Vorzüge und ist allen empfindungsfähigen Wesen von Nutzen. | |||
Der älteste Sohn aller Buddhas, die im Abhidharma-kosa wohnen | |||
In der Betrachtung des Reiches Buddhas verweilend, in friedlicher Ruhe in dieser Dharma-Halle. | |||
Alle Schüler Buddhas praktizieren beständig den Mahayana-Pfad. | |||
Durch alle Bereiche des Dharma reisen, in dieser Dharma-Halle verweilen | |||
Gebote, Geduld, Fleiß, Meditation, Weisheit, geschickte Mittel und Streben | |||
Diejenigen, die das andere Ufer erreicht haben, wohnen in dieser Dharma-Halle. | |||
Ungehinderte Weisheit erleuchtet, wie die Leere, den Dharma der drei Zeiten. | |||
Diejenigen, die alles wissen, weilen in dieser Dharma-Halle. | |||
Nachdem sie die wahre Natur der ungeborenen Natur aller Dharmas verstanden hatten | |||
Wie ein Vogel, der am Himmel kreist, verweile friedvoll in dieser Dharma-Halle. | |||
Beseitigen Sie alle Illusionen wie Gier, Hass und Wahnvorstellungen. | |||
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die stets Freude und Ruhe ausstrahlen. | |||
Der Ursprung des Yin-Eintrittsbereichs im Drei-Stufen-Taoistischen Tempel | |||
In dieser Dharma-Halle dürfen diejenigen weilen, die sich von den Wegen des Bösen abgewandt haben. | |||
Ergründe die ungetrübte Weisheit und beobachte alle fühlenden Wesen. | |||
Wer weiß, dass der Dharma keine ihm innewohnende Natur besitzt, darf in dieser Dharma-Halle weilen. | |||
Das Dharma der Drei Welten ist ungehindert, wie der Wind am Himmel. | |||
In dieser Dharma-Halle weilen diejenigen, die frei von Verunreinigungen sind. | |||
Alle Wesen leiden sehen, ohne jegliche Zuflucht. | |||
Mögen die mitfühlenden und universell erlösenden Wesen in dieser Dharma-Halle weilen. | |||
Zu sehen, wie die blinden und unwissenden Massen die Rechtschaffenheit verlassen und gefährliche Wege beschreiten. | |||
Diese Dharma-Halle ist für diejenigen gedacht, die den wahren Weg beschreiten wollen. | |||
In allem zu sehen, drängen Geburt, Alter, Krankheit und Tod auf uns ein. | |||
Mögen jene, die frei von Furcht sind, in dieser Dharma-Halle friedlich weilen. | |||
Angesichts des Leidens aller Wesen erlangt man die Medizin der Weisheit. | |||
In dieser Dharma-Halle wohnt der mitfühlende Heiler. | |||
Unzählige empfindungsfähige Wesen treiben im Meer von Geburt und Tod. | |||
Mögen jene, die das Boot des Großen Mitgefühls überqueren, in dieser Dharma-Halle in Frieden weilen. | |||
Tief hinein ins Meer von Leben und Tod, um den Drachen der Leiden zu vernichten. | |||
Wer den Schatz der Weisheit Buddhas sammelt, darf in dieser Dharma-Halle weilen. | |||
Mögen die mitfühlenden Augen der Erde alle empfindungsfähigen Wesen sehen, die aus dem Ozean aufsteigen. | |||
Wie ein goldflügeliger Vogel, der in dieser Dharma-Halle wohnt. | |||
Das Dharma-Reich im Himmel ist wie die reine Sonne und der reine Mond. | |||
Mögen jene, deren Weisheit universell erstrahlt, in dieser Dharma-Halle weilen. | |||
Zum Wohle aller empfindungsfähigen Wesen in allen zukünftigen Zeitaltern | |||
Mögen jene, die alles Leid ertragen, in dieser Dharma-Halle weilen. | |||
Während all der Jahrtausende der Praxis in jedem einzelnen Tempel... | |||
In dieser Dharma-Halle wohnen Vajra-Praktizierende. | |||
Man kann dasitzen, den Lehren Buddhas zuhören und sie befolgen, ohne zu ermüden. | |||
Der Ozean der Großen Weisheit weilt friedvoll in dieser Dharma-Halle | |||
Reisen durch die Weltmeere und alle großen Meere | |||
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die dem Buddha Opfergaben darbringen. | |||
Die Pflege aller Gelübde und Praktiken im Ozean aller Äonen | |||
Wer sich Verdienste erworben hat, kann in dieser Dharma-Halle wohnen. | |||
Empfindungsfähige Wesen in jeder Pore eines Buddha-Feldes. | |||
Wer über ungetrübte Sicht verfügt, kann in dieser Dharma-Halle friedlich weilen. | |||
Mit einem einzigen Gedanken kann man unzählige Zeitalter durchdringen. | |||
Diejenigen, die keine Hindernisse in der Achtsamkeit kennen, weilen friedvoll in dieser Dharma-Halle. | |||
Alle empfindungsfähigen Wesen, selbst die kleinsten Staubpartikel und Wassertropfen usw. | |||
Wer solche Bestrebungen hegt, kann in dieser Dharma-Halle verweilen. | |||
Das Gelübde, die vollkommene Meditation über unzählige Zeitalter hinweg zu pflegen und aufrechtzuerhalten. | |||
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die nach Befreiung streben. | |||
Alle Kinder Buddhas werden mit unermesslichen Tugenden geboren. | |||
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die allen Wesen zum Wohle gereichen. | |||
Erreiche ungehinderte Weisheit, Klarheit, geschickte Mittel und zweckmäßige Mittel | |||
Diejenigen, die noch leben, sollten in dieser Dharma-Halle verweilen. | |||
Vom ersten Entstehen des Strebens nach Erleuchtung bis zur letztendlichen Ausübung aller Handlungen | |||
Die Kraft der Freiheit im gesamten Dharma-Bereich manifestieren | |||
Ein einziger Gedanke kann zur Erleuchtung und zum Erreichen unermesslicher Weisheit führen. | |||
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die nicht messen können. | |||
Ungehinderte, reine Weisheitskraft durchdringt alle Dharma-Bereiche. | |||
In dieser Dharma-Halle weilt der makellose, weise Beobachter. | |||
Uneingeschränkte Freiheit erlangen und an nichts gebunden sein | |||
Die beiden sind untrennbar und weilen in dieser Dharma-Halle. | |||
Alle Dharmas des Nirvanas sind wie der leere Raum. | |||
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die den Zustand der Reinheit erreicht haben. | |||
Aus tiefem Mitgefühl für alle fühlenden Wesen, die von allem Leid gequält werden. | |||
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die anderen Nutzen bringen und sie retten. | |||
Ohne seinen Platz zu verlassen, erscheint man universell vor allen empfindungsfähigen Wesen. | |||
Wie die helle Sonne und der Mond kann es die Köder der Dämonen beseitigen. | |||
In dieser Halle weilt der Jünger Buddhas und zeigt Mitgefühl gegenüber allen fühlenden Wesen. | |||
Unzählige Ausstrahlungen entstehen, die alle Existenzebenen durchdringen. | |||
Der Jünger Buddhas wohnt in dieser Halle und reist durch alle Welten. | |||
Alle Tathagatas haben unzählige Äonen. | |||
Ohne Zuflucht betritt man diese Halle, um das Reich Buddhas zu ergründen. | |||
Sein Geist ermüdet nie, selbst nach unzähligen Äonen. | |||
In dieser Halle verweilen buddhistische Jünger, die sich ständig in verschiedene Zustände des Samadhi begeben. | |||
Das Samadhi-Tor offenbart das Reich Buddhas. | |||
Der Jünger Buddhas weilt in dieser Halle und erwacht zu allen Welten. | |||
Die Namen der Buddhas aller fühlenden Wesen in den drei Leben | |||
Der Jünger Buddhas weilt in dieser Halle, und alle Zeitalter sind nur ein einziger Gedanke. | |||
Halte dich von Illusionen fern und folge den Wegen aller Wesen. | |||
In dieser Halle wohnen buddhistische Schüler, um verschiedene Samadhis zu praktizieren. | |||
Ein Geist ist darauf ausgerichtet, das Dharma der Drei Welten zu erlangen. | |||
Der buddhistische Schüler residiert in dieser Halle und sitzt im Lotussitz. | |||
Es erscheint universell in allen Reichen und auf allen Wegen. | |||
Alle buddhistischen Schüler, die in dieser Halle wohnen, werden aus dem Ozean der buddhistischen Lehren trinken. | |||
Tief hinein in den Ozean der Weisheit und den Ozean des Verdienstes zur Errettung | |||
Ungehinderte Weisheit vermag unzählige Welten und zeitlose Phänomene zu begreifen. | |||
Alle Buddhas und unzählige Wesen durch die Zeitalter hindurch | |||
Die in dieser Halle weilenden buddhistischen Jünger sind stets in einen einzigen Gedanken versunken. | |||
Die Kenntnis des Erfolgs und Misserfolgs aller Buddha-Länder in den drei Zeiten | |||
Mit allen höchsten Praktiken und Gelübden bestens vertraut. | |||
Und alle fühlenden Wesen kultivieren die Welt des Buddha durch ihre verschiedenen Sinne. | |||
In jedem Staubkorn kann man alle Äonen sehen. | |||
Alle Buddhas und ihr Gefolge sowie alle fühlenden Wesen. | |||
Die in dieser Halle weilenden buddhistischen Schüler meditieren unaufhörlich über alle Dharmas. | |||
Alle empfindungsfähigen Wesen besitzen seit unzähligen Äonen keine ihnen innewohnende Natur. | |||
Die Beobachtung von fühlenden Wesen, dem Dharma und dem Tathagata usw. | |||
Möge die Welt in allen drei Leben gleich sein. | |||
In dieser Halle wohnen buddhistische Schüler, um alle fühlenden Wesen zu lehren und zu führen. | |||
Opfergaben an alle Tathagatas und Betrachtung des Dharma-Bereichs | |||
Unermessliche Weisheit und Karma erfüllen alle großen Gelübde. | |||
Unzählige Zeitalter des Diskurses können nicht erschöpft werden | |||
Alle Kinder Buddhas besitzen unermessliche Tugenden. | |||
Ich verneige mich ehrfurchtsvoll, um in dieser Dharma-Halle zu weilen. | |||
Maitreya, der älteste Sohn aller Buddhas, praktiziert ein ungehindertes Verhalten. | |||
Ich spreche nun dieses Gebet mit gefalteten Händen und hoffe auf dein Erbarmen und deine Barmherzigkeit. | |||
</poem></div></div> | |||
== 59 34.16 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 59 Kap. 34.15 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
<poem> | |||
Zu jener Zeit pries Sudhana die Bodhisattvas von Louguan, faltete ehrfürchtig die Hände, brachte Opfergaben dar und huldigte ihnen. Dann trat er an das Tor, um Maitreya Bodhisattva zu sehen. Da erblickte er aus der Ferne Maitreya Bodhisattva, umgeben von einer unermesslichen Schar von Göttern, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und Nichtmenschen. Seine majestätische Tugend und höchste Verehrung erleuchteten alles, unbefleckt von weltlichen Dharmas, transzendierend alle weltlichen dämonischen Reiche, beseitigten alle Hindernisse, drangen tief in das Reich der Tathagatas und Bodhisattvas ein, opferten allen Buddhas und dem Dharma aller Dinge, trugen eine reine und wundersame himmlische Krone der Befreiung, weilten im Netz der großen Weisheit, empfingen den Nektar der allwissenden Weisheit von allen Buddhas, brachten den Dharma aller Dinge hervor und erlangten Sarvajna (allwissende Weisheit). Zu jener Zeit neigte Sudhana ehrfürchtig sein Haupt, faltete die Hände in tiefer Konzentration und sprach: „Großer Weiser, wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva und wie kultiviert er ihn? Nachdem er gelernt und gekultiviert hat und das gesamte Dharma in sich trägt, befreit er alle fühlenden Wesen, die ihn um Befreiung bitten, erfüllt seine großen Gelübde, vollendet letztlich alle Praktiken eines Bodhisattva und tröstet alle Götter und Menschen.“ Er wird seine wahre Natur nicht verraten. Er wird die Drei Juwelen nicht verletzen. Er wird weder Götter noch Menschen täuschen. Er wird keine fühlenden Wesen in die Irre führen. Er wird die Linie der Buddhaschaft nicht unterbrechen. Er wird das wahre Dharma des Tathagata innerhalb der Bodhisattva-Familie bewahren. Ich bitte dich, mir dies zu erklären. | |||
Zu jener Zeit beobachtete [[Maitreya]] die Versammlung, deutete auf Sudhana und sprach: „Hast du diesen Jungen gesehen, der nach dem Pfad des Bodhisattva fragte, der alle Tugenden in sich birgt? Dieser Junge ist mutig und fleißig und sucht unermüdlich nach dem wahren Sinn. Mit aufrechtem Geist ist er unerschütterlich. Er kultiviert unaufhörlich den höheren Dharma, als ginge es ihm um sein eigenes Leben. Er sucht tugendhafte Lehrer, nähert sich ihnen, bringt Opfergaben dar, hört den Dharma und hält daran fest. Dieser Junge empfing einst in der Stadt Pindala die Lehren Manjushris. Er suchte tugendhafte Lehrer, ging an einhundertzehn von ihnen vorbei und fragte unermüdlich nach dem Pfad des Bodhisattva. | |||
Nun kommt er zu mir. Ein solcher Junge, der das Mahayana studiert, ist äußerst selten. Er hat seine großen Gelübde erfüllt, kann große Dinge erkennen, besitzt großen Schmuck, beschützt beständig alle fühlenden Wesen mit großem Mitgefühl und kultiviert die Vollkommenheit des Großen.“ Fleiß und Hingabe. Er leitet die Massen und führt sie über das Meer von Geburt und Tod auf dem großen Dharma-Boot. Er führt sie auf den Großen Pfad, lässt sie den großen Dharma-Schatz erlangen und große Weisheit erlangen. Von einem solchen Menschen hört man selten, und noch seltener ist es, ihm nahe zu sein, mit ihm zu leben und ihn zu begleiten. Warum? Weil dieses Kind sich entschlossen hat, alle fühlenden Wesen zu erlösen und die Dunkelheit des Leidens, die falschen Wege, die Schwierigkeiten, die falschen Ansichten, die gefährlichen Pfade und die Unwissenheit zu vertreiben. Er transzendiert Geburt und Tod, zerstört alle Zyklen der Wiedergeburt und durchquert das Reich der Dämonen. Er ist frei von weltlichen Dingen, entsteigt dem Sumpf der Begierde, befreit sich von der Knechtschaft der Gier, beseitigt die Perversion, zerstört das Banner des Stolzes, reißt die Dornen der Befleckung heraus, beseitigt alle Hindernisse, zerreißt das Netz der Anhaftung, löscht die Unwissenheit aus, lässt den Strom des Daseins versiegen, wendet sich von Täuschung und Illusion ab, reinigt die Verunreinigungen des Geistes, zerstreut Zweifel, durchquert das Meer der Unwissenheit und ist des Leidens von Geburt und Tod müde. Er fährt mit dem großen Dharma-Boot, um die vier Ströme der Befleckung zu überqueren und eine Brücke der Weisheit über den Fluss der großen Liebe zu bauen. Er entzündet die Lampe der Weisheit in der Dunkelheit der Unwissenheit und weist den rechten Weg auf dem Pfad von Geburt und Tod. Er spendet den Leidenden die Medizin des Dharma, schenkt den aus Alter und Tod Geborenen den Nektar des Dharma und löscht die drei Gifte mit dem Wasser der Meditation aus, das ihnen Kühle bringt. Mögest du denen Furchtlosigkeit schenken, die von Kummer und Angst erfüllt sind. Mögest du denen, die im Gefängnis der drei Daseinsbereiche gefangen sind, die Tore der Weisheit öffnen. Mögest du mit dem Schwert der Weisheit die Fesseln falscher Ansichten durchtrennen. Mögest du denen, die in der Stadt der drei Daseinsbereiche weilen, die Tore der Befreiung öffnen. Mögest du den Gefährdeten einen sicheren Hafen gewähren. Mögest du denen, die Diebe fürchten, Furchtlosigkeit schenken. Mögest du jene, die in die Gruben der drei Übel gefallen sind, herausziehen. Mögest du jene, die von verborgenen Dieben geschädigt wurden, in die Stadt des Nirvanas führen. Mögest du jenen, die an fühlende Wesen gebunden sind, den Achtfachen Pfad zeigen. Mögest du jene, die in der Leere der sechs Sinnesebenen weilen, mit dem Licht der Weisheit erretten. Mögest du denen den rechten Weg weisen, die sich verirrt haben. Mögest du jene, die sich mit schlechten Lehrern umgeben, dazu führen, sich tugendhaften Lehrern anzuschließen. Mögest du jene, die sich an Unwissenheit ergötzen, zum heiligen Dharma führen. Mögest du all jene, die im Kreislauf von Geburt und Tod verweilen, in die Stadt der allwissenden Weisheit leiten. Mögest du alle fühlenden Wesen beschützen. Mögest du niemals das reine Bodhicitta aufgeben. Mögest du unermüdlich den Mahayana-Geist vertiefen. Mögest du den Regen des wahren Dharma ohne Sättigung trinken. Mögest du alle verdienstvollen Taten mutig und gründlich vollbringen. Mögest du alle Tore des Dharma reinigen und den Pfad des Bodhisattva ohne Müdigkeit beschreiten. Mögest du niemals in deinen geschickten Mitteln zurückfallen und große Gelübde ablegen. Mögest du dich daran erfreuen, tugendhafte Lehrer zu sehen und ihnen deinen Dienst zu erweisen, indem du ihren Lehren ohne Klage folgst. Mögest du es nicht als Härte empfinden. Gute Menschen... | |||
In dieser Welt sind jene, die das höchste Bodhicitta erzeugen können, äußerst selten. Diejenigen, die dieses Bodhicitta erlangt haben und eifrig nach dem Dharma streben, sind ebenfalls äußerst selten. Noch seltener ist ein Mensch, der Freude daran hat, den Pfad des Bodhisattva zu läutern, die Bodhisattva-Praktiken beherrscht, nicht zögert, sein Leben zu opfern, tugendhafte Lehrer sucht, nicht von deren Lehren abweicht, die Bodhi-Faktoren anhäuft, nicht nach Gewinn oder Profit gierig ist, den aufrechten Geist eines Bodhisattva nicht aufgibt, nicht an Familie oder Besitz gebunden ist, nicht von den fünf Begierden befleckt ist, nicht an Eltern oder Verwandten hängt, sondern sich nur daran erfreut, allwissende Weisheit zu erlangen. Ihr guten Männer, wenn ein Bodhisattva auf diese Weise studiert, wird er die Bodhisattva-Praktiken vollenden, seine großen Gelübde erfüllen, der Buddhaschaft nahekommen, alle Buddha-Länder reinigen, fühlende Wesen lehren und transformieren, tief in die Dharma-Welt eindringen, alle Paramitas erlangen, die Bodhisattva-Praktiken umfassend praktizieren, seine ursprüngliche Absicht vollenden, dem Wirken Maras entfliehen, allen tugendhaften Lehrern begegnen und in einem einzigen Leben alle Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra erlangen. Dieses Kind betritt den Ozean würdevollen Verhaltens und den Ozean der Weisheit und kultiviert den Ozean des Bodhi und den Ozean der Bodhisattva-Praktiken. Mögest du den Ozean der Gelübde aller Buddhas erfüllen. Mögest du den Ozean der Buddha-Länder besuchen und den Ozean der Buddhas sehen. Mögest du den Ozean der Gefolgschaften betreten und den Ozean der Opfergaben darbringen. Mögest du den Ozean des wahren Dharma hören und den Ozean des wundersamen Dharma trinken. Mögest du den Ozean der Kraft aller Bodhisattvas erfüllen. Mögest du die Wolke aller Freiheit offenbaren. Mögen alle fühlenden Wesen dich sehen. | |||
Mögest du alles Leid auslöschen. | |||
Mögest du die Wohnstätten aller Buddhas betreten. | |||
Mögest du die Wohnstätten aller Dharma-Tore betreten. | |||
Mögest du die Wohnstätten aller Samadhis betreten. | |||
Mögest du in den Wohnstätten aller Klarheit weilen. | |||
Mögest du die Welt des Dharma durchwandern, wie Sonne und Mond, die auf alle fühlenden Wesen scheinen. | |||
Mögest du dich nicht auf irgendeine Form verlassen, wie ein Vogel am Himmel. | |||
Mögest du dich stets an dem friedvollen und unzerstörbaren Dharma-Tor erfreuen. | |||
Mögest du durch die Welt von Indras Netz und die Welten aller Buddhas reisen. | |||
Mögest du wie der Wind, ungehindert, tief in die Welt des Dharma eindringen. | |||
Mögest du in allen Welten erscheinen. Mögest du die Buddhas der drei Zeiten sehen. | |||
Möge dein Herz mit unermesslicher Freude und Begeisterung erfüllt sein. | |||
Mögest du den Lehren aller Buddhas folgen. | |||
Mögest du ein Gefäß des heiligen Dharma werden. Mögest du alle Tore des Dharma erlangen. | |||
Mögest du die Bodhisattva-Praxis verinnerlichen. | |||
Mögest du die Kraft der Freiheit manifestieren. | |||
Sudhana, du hast nun den größten Nutzen erlangt. Du hast alles gehört und gesehen, was in unzähligen Äonen schwer zu hören oder zu sehen ist, und du kennst all seine Verdienste. Das heißt, du hast Manjushri gesehen und unermessliche Verdienste angesammelt. Fernab aller Gefahren und üblen Wege verweile im wahren Dharma. Durchschreite das Stadium der Unwissenheit, weile im Reich der Bodhisattva-Tugenden, erlange das Reich der Weisheit, erreiche den Ozean der Bodhisattva-Praxis auf Buddha-Ebene und vervollkommne den Schatz der Weisheit aller Buddhas, so unermesslich wie der Raum. Suche unermüdlich und mit ungeteilter Aufmerksamkeit nach unermesslichen, wundersamen Tugenden. Wer einen so standhaften Geist besitzt, kann freudig alle tugendhaften Lehrer suchen, Bodhisattva-Praktiken erlernen, um fühlende Wesen zu lehren, und unvorstellbar reinen Glauben an die Bedeutung des wahren Dharma und aller wunderbaren Tugenden erlangen. Man wird alle Kinder Buddhas sehen. Sudhana, du hast nun großen Nutzen daraus gezogen. Du hast die wahren Kinder Buddhas nacheinander gesehen, gemäß ihren Gelübden und Praktiken. Nachdem ihr dies gehört habt, habt ihr alle solche Praktiken erlangt, die in unzähligen Zeitaltern schwer zu vollbringen waren. Aus diesem Grund haben die Kinder Buddhas nacheinander zu dir gesprochen. Du hast alles gehört und gesehen, was schwer zu hören und zu sehen ist. Indem du den Dharma von ihnen hörst, manifestierst du deine Befreiungskraft, wirst von allen Buddhas beschützt, von Bodhisattvas umarmt, folgst ihren Lehren und erlangst großen Nutzen. Du nährst die Natur aller Bodhisattvas. Lerne alle Tugenden, verewige den Buddha-Samen und empfange beständig den Nektar der Buddhaschaft. Bald werden du und alle Kinder Buddhas, zusammen mit allen fühlenden Wesen, durch eure tugendhaften Taten wunderbare und großartige Belohnungen erlangen. Sudhana, freue dich sehr, denn du wirst bald große Belohnungen erhalten. Unzählige Bodhisattvas haben den Pfad des Bodhisattva über unzählige Äonen hinweg beschritten; du wirst ihn nun in diesem Leben vollständig erreichen, allein durch die Kraft deines aufrichtigen und fleißigen Geistes. | |||
Wer sich nach diesem Dharma sehnt, sollte wie Sudhana praktizieren und so den höchsten Pfad des Bodhisattva erreichen, alle Wünsche erfüllen und den gesamten Dharma verstehen. Wie segensreiche Wolken süßen Tau spenden, so entstehen auch Bodhisattva-Praktiken gemäß Weisheit und Streben. | |||
Sudhana, wisse, dass das, was ich offenbart habe, die gesamte Praxis des Bodhisattva Samantabhadra ist. Du solltest verstehen, dass du einem tugendhaften Lehrer nahe bist. Vergangene Buddhas, die einzig und allein nach Bodhi strebten, kultivierten diese Praxis und ertrugen unermessliches Leid in unzähligen Äonen bedingter Existenz, ohne jedoch anderen vergangenen Buddhas zu begegnen und diese Praxis zu beherrschen. | |||
Sudhana, du hast nun all dies erreicht. Wer die Lehren Buddhas hört und den Pfad des Bodhisattva beschreitet, erlangt großen Nutzen, erfüllt seine großen Gelübde, nähert sich allen Buddhas, wird ein wahres Kind Buddhas, erlangt gewiss die Buddhaschaft, Reinheit und Befreiung, beseitigt alles Übel, wird frei von allem Leid, sammelt Verdienste an, erlangt einen reinen Dharma-Körper, reist durch die zehn Himmelsrichtungen, sieht alle Tathagatas und Bodhisattvas, nährt gute Wurzeln wie Seerosen, begegnet allen Buddhas, hört und bewahrt den wahren Dharma, verweilt auf dem Pfad Buddhas, erfüllt die Gelübde aller Buddhas und erreicht schließlich das andere Ufer der Buddha-Verdienste. | |||
Zu jener Zeit sprach Maitreya zu Sudhana: „Geh zu Manjushri und frage ihn nach den Toren des Dharma, der Weisheit, den Bereichen und den Praktiken Samantabhadras. Er wird sie dir erklären.“ Beim Hören dieser Worte weinte Sudhana bitterlich. Manjushri streckte sogleich seinen Arm aus und schenkte Sudhana aus der Ferne eine juwelenbesetzte Halskette. | |||
Erfreut bot Sudhana sie Maitreya Bodhisattva dar. Dieser berührte Sudhanas Kopf mit seiner rechten Hand und lobte ihn: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet, Sohn des Buddha! Auch du wirst bald bei uns sein.“ | |||
Sudhana war überglücklich und sprach in Versen. | |||
Jene, von denen man seit unzähligen Zeitaltern kaum etwas gesehen oder gehört hat, denen | |||
habe ich nun die Gelegenheit, dem höchsten tugendhaften | |||
Lehrer meine Ehrerbietung zu erweisen. Manjushri, den ich verehre, besitzt den höchsten Grad an Verdienst. | |||
Nachdem ich diesen tugendhaften Lehrer gesehen habe, gelobe ich, bald zurückzukehren und ihm nahe zu sein. | |||
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll mit fünf Gliedmaßen vor Maitreya Bodhisattva, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch weiß ich noch nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Großer Weiser, nun hast du von allen Buddhas die Prophezeiung für ein Leben erhalten, das wahre Dharma des Bodhisattva verwirklicht, in der Wohnstätte des Bodhisattva weilt, alle Paramitas vollendet, alle Tore der Geduld aller Dharmas erlangt, alle Stufen des Bodhisattva durchlaufen, frei mit allen Toren des Dharma gespielt, alle Samadhis erreicht, das Ziel des Bodhisattva erreicht, wohin es auch führt, alle Dharanis, Beredsamkeit, geschickte Mittel und leuchtende Weisheit erworben, die Freiheit des Bodhisattva vollständig erlangt und alle unterstützenden Faktoren angesammelt.“ Bodhi, mit Geschick und Weisheit eingesetzt, erlangte vollkommene Klarheit und hat, gemäß seiner Übung, alle Bodhisattva-Praktiken vollendet, alle Gelübde abgelegt, die Tore aller Fahrzeuge erkannt, die Lehre des Tathagata bewahrt, den Bodhi des Buddha umarmt, den gesamten Dharma-Schatz aller Buddhas beschützt, das Juwel der Weisheit, die Verdienste der Bodhisattvas und die geheimen Lehren des Tathagata hervorgebracht und steht stets an erster Stelle in der Bodhisattva-Versammlung, obwohl er von den Leiden bedrängt wird. Mit tapferer Kraft kann er zerstören und Frieden bringen. In der Wildnis von Geburt und Tod weist er denen den rechten Weg, die sich verirrt haben. Er heilt die Leidenden wie ein guter Arzt. Er wird von allen Wesen als König der Götter, als höchster Heiliger, der die Zwei Fahrzeuge übersteigt, verehrt. Er ist der Führer, der jene befreit, die im Meer von Geburt und Tod treiben. Er spannt ein weites Netz der Lehren über das Meer von Geburt und Tod und sammelt und erfasst alle Unterworfenen. Er nährt gute Wurzeln und verankert Bodhisattvas auf dem ungehinderten Weg. Er versteht letztlich alle Taten der Bodhisattvas und weilt in der Gegenwart aller Buddhas. Ich bitte den Großen Weisen, mir dies zu erklären: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas? Zu jener Zeit unterwies Maitreya Bodhisattva Mahasattva, Sudhana beobachtend, die Versammlung, pries dessen Verdienste und sprach in Versen: | |||
O Sudhana, mit reinem und aufrichtigem Geist und Weisheit | |||
bist du zu mir gekommen, um den Pfad des Bodhisattva zu suchen. Willkommen, du bist | |||
wie eine Wolke großen Mitgefühls, die den Nektar des Dharma herabregnen lässt. | |||
Mit den drei reinen Augen übst du unermüdlich den Pfad des Bodhisattva | |||
. Willkommen, mit aufrichtigem Geist und unerschütterlichem | |||
Eifer hast du all deine Sinne bezwungen und suchst einmütig den Pfad des Bodhisattva. Willkommen, | |||
mit tadellosem Verhalten suchst du beständig nach tugendhaften Lehrern, | |||
verstehst den gesamten Dharma und unterweist alle fühlenden Wesen. Willkommen | |||
, du verweilst auf dem reinen Pfad und weilst im Schatz der Verdienste. Mit | |||
mutigem Eifer erreichst du die höchste Stufe. Willkommen, | |||
du bist selten zu sehen, Sohn der Verdienste der Buddhas. Du | |||
mehrst alle tugendhaften Wurzeln und dringst in unermessliche Bereiche vor. Willkommen, | |||
du bist gleich, ungeachtet von Gewinn oder Verlust, Lob oder Tadel. | |||
Durch das Leid und die Freude der Welt bleibt dein Geist unbefleckt. Willkommen, | |||
du bist freudig, mit einem aufrechten Geist, | |||
frei von Schmeichelei und Täuschung. Du hast Stolz, Zorn und Nachlässigkeit überwunden. | |||
Willkommen, mit dem höchsten Schatz beobachtest du alle Wesen. | |||
Dein Geist kultiviert unermüdlich den Schatz des Verdienstes. | |||
Willkommen, du besitzt die vollkommene Weisheit der drei Zeiten. Im Dharma-Reich | |||
kultiviere ich unermüdlich den Schatz des Verdienstes des Buddha | |||
; Willkommen, wundersame Lotusblüten mehren sich im Ruhm; Alle | |||
Kinder des Buddha, ich zeige euch den ungehinderten | |||
Weg; Das Netz der Weisheit ist vollkommen und erreicht das Unvorstellbare; | |||
Kultiviert umfassend den Bodhisattva-Pfad und lehrt alle fühlenden Wesen ; | |||
Strebt einmütig nach der Buddhaschaft und praktiziert den Pfad der Reinheit; | |||
Alle großen Gelübde hörend und haltend, fahre ich unermüdlich | |||
auf dieses Ziel hin; Alle Taten, die von den Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vollbracht wurden; Sudhana | |||
, wissbegierig, kommt zu mir; jene, die | |||
nach dem wahren Dharma streben, der Meister, der den rechten Weg weist; | |||
jene, die die Bodhisattvas geschickt unterweisen, kommen zu mir; | |||
Buddhas Kinder, die Weisheit entwickeln und in Bodhi vollendet sind; jene, die | |||
sich tugendhaften Lehrern nähern, kommen zu mir; | |||
die liebenden Eltern aller fühlenden Wesen, die alle Verdienste nähren ; jene, die | |||
letztendlich Bodhi erlangen, kommen zu mir; | |||
der höchste Arztkönig für Geborene, Alte, Kranke | |||
und Sterbende; der himmlische Nektarregen, die Medizin des Dharma, der Schamane aller fühlenden Wesen ; die strahlende Sonne aller fühlenden Wesen, die alle rechten Wege erleuchtet; der reine Mond | |||
aller fühlenden wie der Berg Sumeru, dessen Herzen von Feinden und Freunden unberührt bleiben, wie der Ozean, der niemals wächst oder schrumpft, wie der Meeresführer, der unzählige Wesen erlöst, kommen sie ohne jede Anhaftung zu mir. Mit mutigem und fleißigem Einsatz retten sie alle fühlenden Wesen, bringen ihnen Frieden und Glück, suchen unermüdlich nach tugendhaften Lehrern , errichten das Banner des wahren Dharma, offenbaren die Tugenden Buddhas, beseitigen das Leiden der bösen Wege und öffnen die Tore zu allen guten Bereichen. Sie erreichen alle Lehrer, erblicken den wundersamen Körper Buddhas, hören und bewahren die geheimen Lehren, suchen unermüdlich nach weisen Lehrern, wünschen sich wundersame Weisheit und Gestalt und möchten in eine edle Familie wiedergeboren werden. Nachdem sie schließlich alle Verdienste erlangt haben, kommen sie mit unvergleichlich reinem Herzen zu mir, suchen die Nähe tugendhafter Lehrer und befolgen all ihre Lehren. Dank der unermesslichen Tugend Manjushris erweckten sie in der Vergangenheit ihren Bodhicitta , folgten seinen Lehren und strebten unermüdlich nach der Buddhaschaft. Sie entsagten himmlischen Palästen, Familie, Eltern und Verwandten sowie allen weltlichen Freuden und Leiden und strebten demütig nach Erkenntnis. Wie ... Nachdem er Reinheit erlangt und bis zu diesem Punkt gelebt hatte, ist er nun verstorben, nachdem er alle erhabenen Früchte erlangt und den Dharma-Saal des Buddha erreicht hat . Sudhana, der das Leid von Geburt, Alter, Krankheit und Tod unter den fühlenden Wesen sah , entwickelte großes Mitgefühl und strebte ungeteilt nach der Buddhaschaft. Als er die Qual des Leidens im Kreislauf der Wiedergeburt in den fünf Daseinsbereichen sah, kultivierte er das Vajra-Rad der Weisheit, um das Rad des Leidens zu durchbrechen . Die Felder der fühlenden Wesen sind unfruchtbar und befleckt, durchbohrt von Gier, Zorn und falschen Ansichten; um sie zu reinigen und zu heilen, suchte er ungeteilt nach dem Pflug der scharfen Weisheit. Fühlende Wesen verweilen in Unwissenheit und Dunkelheit, blind und vom rechten Weg verirrt; Sudhana, ihr Führer, erleuchtet sie mit dem Licht der Weisheit und weist ihnen den rechten Weg. Mit Geduld als Rüstung und dem scharfen Schwert der Weisheit reitet er durch die Tore der Befreiung und vernichtet die Diebe des Leidens. | |||
Sudhanas mutige Kraft kommt allen Wesen in den drei Daseinsbereichen zugute, vertreibt alle Schrecken und schenkt ihnen Frieden. Sudhana baut ein großes Dharma-Schiff für den Meeresmeister und überquert mit ihm das flammende Meer zur Insel des Reinen Schatzes. | |||
Sudhana ist die reine Sonne in allen Dharma-Bereichen und wünscht, dass das Licht der Weisheit alle fühlenden Wesen erleuchte. | |||
Sudhana ist der Mond des Erwachens, wo das wunderbare Dharma seine volle Vollendung findet. | |||
Mitfühlende Stille und kühles Licht löschen alle Leiden; | |||
Sudhanas Ozean der Weisheit ruht auf dem diamantenen Grund eines aufrichtigen Geistes ; | |||
mit zunehmender Vertiefung der Bodhisattva-Praxis erhebt sich der wundersame Dharma-Schatz; der Bodhi-Geist | |||
steigt wie ein Drachenkönig in das Reich des Dharma auf; er | |||
ruft Wolken und Regen herbei, süßer Tau nährt die reinweiße Frucht; | |||
reiner Glaube ist der Docht, Mitgefühl das Räucheröl; | |||
rechte Achtsamkeit ist das kostbare Gefäß, das die Welt wie eine Lampe erleuchtet; der Bodhi-Geist ist | |||
wie ein himmlisches Wesen | |||
das Glied des Mitgefühls, das den Tathagatagarbha nährt; | |||
er mehrt den Schatz des Verdienstes, reinigt den Schatz der Weisheit; der | |||
strahlende Schatz der Weisheit erfüllt alle Wünsche; | |||
solch großer Schmuck schützt alle Wesen; | |||
selten gehört oder gesehen unter allen Göttern und Menschen . | |||
Dieser Weisheitsbaum mit seinen tiefen, unbeweglichen Wurzeln | |||
gedeiht durch geschickte Mittel und kommt allen Wesen zugute. Wenn | |||
du hören willst... Alle Zweifel werden durch alle Dharmas vertrieben; | |||
wer wunderbare Verdienste besitzt, sucht einmütig einen tugendhaften Lehrer | |||
; vernichtet die Dämonen des Leidens und beseitigt die Verunreinigungen falscher Begierden | |||
; führt alle zur Befreiung; jene, die einmütig nach Weisheit streben; verweilen auf dem Pfad des Verdienstes und | |||
löschen letztlich die drei bösen Daseinsbereiche aus; offenbaren die guten Daseinsbereiche und ermöglichen es, den Pfad des Nirvana zu erreichen ; manifestieren den achtfachen Pfad und vertreiben alle falschen Ansichten; zerreißen das Netz des Leidens und leeren den Ozean der Begierde; Sudhanas helle Sonne scheint universell auf alle Wesen ; fähig, als Zähmer zu wirken und fühlende Wesen in den drei Daseinsbereichen zu retten; erwachen zu allem und befreien sich für immer vom Schlamm der fünf Begierden; Ich werde falsche Gedanken beseitigen, das Tor der Befreiung öffnen, alle Bereiche des Dharma unterscheiden und das Reine Land des Tathagata schmücken. Schließlich soll Sudhana sich an allen Dharmas erfreuen , mutig geschickte Mittel entwickeln, unerschütterlichen Glauben besitzen und wunderbare Verdienste anhäufen. Indem ich alle großen Gelübde erfülle, werde ich bald alle Buddhas sehen und alle Dharmas verstehen . Ich werde alle Buddha-Länder schmücken und reinigen und die Buddhaschaft erlangen. Dem Ozean würdevollen Handelns folgend, werde ich schließlich den Ozean aller Praktiken transzendieren . Ich werde alle fühlenden Wesen aus dem Ozean unermesslicher Wesen befreien, alle tugendhaften Dharmas hervorbringen und wunderbare Verdienste erlangen. Ich werde alle Buddha-Kinder durch den Dharma vollkommen befreien. Indem ich alle großen Gelübde erfülle , werde ich alle Dämonen bezwingen , reines Karma besitzen und alle Leiden beseitigen. Ich werde Allwissenheit erlangen und den tiefgründigen Dharma verstehen. Ich werde das Leid aller Wesen beseitigen. Alle fühlenden Wesen sind im Kreislauf von Geburt und Tod gefangen; um das Rad des reinen Dharma in Bewegung zu setzen, werde ich das Rad des Leidens beseitigen. Ich werde die Buddha-Linie schützen und die Dharma-Linie reinigen. Ich werde die Sangha-Linie sammeln und die Linien der drei Zeiten verstehen. Durch die Erfüllung der großen Gelübde wird das Netz des Leidens zerstört. Das Netz der falschen Ansichten zerschmettert das Netz der Anhaftung, durchbricht das Netz des Leidens, kultiviert einen klaren Geist, erlangt vollkommene Weisheit, reinigt die Welt und befreit alle Wesen . Sudhana bringt allen unzähligen Wesen und allen Buddhas und Bodhisattvas große Freude . Sudhanas reine Weisheit erstrahlt universell in allen Buddha-Ländern und ermöglicht es allen Wesen, unzählige Buddhas zu sehen. Er erleuchtet die Welt aller Phänomene, reinigt die Welt der Wesen und führt sie von den Pfaden des Bösen ab, indem er das Leiden der drei Daseinsbereiche beseitigt. Er leitet die Wesen von falschen Wegen weg, offenbart ihnen die rechten Wege,kultiviert den Achtfachen Pfad, ebnet den Weg zur Befreiung und befreit alle Wesen aus dem Ozean von Geburt und Tod. Er beseitigt alles Leiden, indem er im Ozean des Verdienstes weilt, den Ozean des Leidens erschöpft und die Wesen aus dem Ozean der drei Daseinsbereiche befreit. Seine Sinne sind vollkommen beherrscht, unbefleckt von der Welt. | |||
Zu jener Zeit pries Maitreya Bodhisattva Sudhanas viele hervorragende Tugenden auf diese Weise und bewirkte so, dass unzählige fühlende Wesen den Bodhicitta erweckten. Er sprach zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Junge, du hast den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erweckt, der ungeteilt nach allen Lehren Buddhas strebt, der ganzen Welt zum Wohle gereicht und alle fühlenden Wesen beschützt. Guter Mensch, du hast großen Nutzen daraus gezogen. Dein Körper und deine Lebensspanne wurden gesegnet. Du bist allen Buddhas begegnet und hast den großen spirituellen Lehrer Manjushri gesehen. Du bist ein Gefäß des Dharma, deine Wurzeln der Güte werden genährt, dein reiner Dharma wird gefördert und deine höheren Wünsche werden geläutert. Du wirst von spirituellen Lehrern umarmt und von allen Buddhas beschützt. Warum ist das so? Weil der Bodhicitta der Same aller Buddhas ist, der alle Lehren Buddhas hervorbringen kann. Der Bodhicitta ist ein fruchtbares Feld, das das Reine nährt.“ Dharma aller fühlenden Wesen. Die Bodhicitta ist die Erde, die alle Welten erhält. Die Bodhicitta ist reines Wasser, das alle Verunreinigungen und Leiden fortspült. Die Bodhicitta … Sie ist wie ein gewaltiger Wind, der ungehindert durch die ganze Welt weht. Die Bodhicitta ist wie ein loderndes Feuer, das alle falschen Ansichten und Anhaftungen verbrennt. Die Bodhicitta ist wie eine reine Sonne, die alle fühlenden Wesen erleuchtet. Die Bodhicitta ist wie ein heller Mond, der alle reinen Dharmas vollendet. Die Bodhicitta ist wie eine reine Lampe, die alle Bereiche des Dharma erleuchtet. Die Bodhicitta ist wie reine Augen, die sowohl den rechten als auch den falschen Weg erkennen können. Die Bodhicitta ist wie der große Pfad, der es allen ermöglicht, die Stadt der Allwissenheit zu betreten. Die Bodhicitta ist wie die wahre Erlösung, die alle zum essentiellen Pfad führt. Daher ist die Bodhicitta das Mahayana, das alle Bodhisattvas umfasst. Der Bodhicitta ist wie ein Tor, das alle auf den Pfad des Bodhisattva führt. Der Bodhicitta ist wie ein Palast, ein Ort der Ruhe und der Meditation. Der Bodhicitta ist wie ein Garten, in dem man spielen und die Glückseligkeit des Dharma genießen kann. Der Bodhicitta ist wie eine prächtige Behausung. Da alle fühlenden Wesen in ihm Zuflucht suchen, ist der Bodhicitta die Zuflucht. Weil er alle Praktiken des Bodhisattva kultiviert, ist der Bodhicitta der Beschützer. Da er alle großen Gelübde der Bodhisattvas erfüllt, ist der Bodhicitta die mitfühlende Mutter, die alle Bodhisattvas mehrt. Der Bodhicitta nährt und beschützt alle Bodhisattvas. Der Bodhicitta ist der tugendhafte Lehrer, der von allem Bösen und aller Furcht befreit. Der Bodhicitta ist der große König, der den Geist aller Sravakas und Pratyekabuddhas übertrifft. Der Bodhicitta ist das Höchste, das alle unvergleichlichen Gelübde erfüllt. Der Bodhicitta ist der Ozean, der alle Verdienste in sich birgt. Der Bodhicitta ist der Berg Sumeru, unberührt von den unveränderlichen Gedanken der fühlenden Wesen. Der Bodhicitta ist der Berg Vajra, der alle fühlenden Wesen umfasst. Der Bodhicitta ist der Schneeberg, der die kühlende Medizin der Weisheit nährt. Der Bodhicitta ist der duftende Berg, der den Duft aller Verdienste hervorbringt. Der Bodhicitta … Er ist die Leere, denn seine wundersamen Tugenden sind grenzenlos. Der Bodhicitta ist der Lotus, denn er ist frei von jeglichem weltlichen Dharma. Der Bodhicitta ist der kostbare Elefant, denn er kann alle Sinne bezwingen. Der Bodhicitta ist das kostbare Pferd, denn es ist fern von allem Bösen und aller Befleckung. Der Bodhicitta ist der Zähmer, denn er kann das Mahayana beschützen. Die Bodhicitta ist die gute Medizin, denn sie heilt alle Leiden und Krankheiten. Die Bodhicitta ist der Speichel, denn sie tilgt alles unheilsame Dharma. Die Bodhicitta ist der Vajra, denn sie vernichtet alles böse Dharma. Die Bodhicitta ist der Duft, denn sie erzeugt den Duft aller Verdienste. Die Bodhicitta ist die wundersame Blume, denn sie wird von allen auf der Welt geliebt und bewundert. Die Bodhicitta ist das weiße Sandelholz, denn sie lindert die Hitze und Krankheit der fünf Begierden. Die Bodhicitta ist das Musikinstrument, denn ihr subtiler Klang ist im gesamten Dharma-Reich zu hören. Die Bodhicitta ist mutig und stark und vernichtet alle Feinde des Leidens. Die Bodhicitta ist eine geschickte Pinzette, die alle Dornen des Leidens herauszieht. Die Bodhicitta ist der höchste Herrscher, unbesiegbar für alle anderen. Die Bodhicitta ist Vaishravana, der König der Götter, der Armut und Leid hinter sich lässt. Die Bodhicitta ist wundersame Tugend, die alle Verdienste vereint. Die Bodhicitta ist Schmuck, der alle Bodhisattvas schmückt. Die Bodhicitta ist ein Feuer, das alle bedingten Phänomene verbrennt. Die Bodhicitta ist die unzerstörbare Wurzel des Königs der Medizin, die alle Lehren Buddhas nährt. Die Bodhicitta ist eine Drachenperle, die unzählige Leiden vertreibt. Die Bodhicitta ist eine Wasserperle, die alle Verunreinigungen und Leiden des Geistes reinigt. Die Bodhicitta ist ein wunscherfüllendes Juwel, das alle Verdienste und Wohltaten in sich birgt. Die Bodhicitta ist eine himmlische Vase, die alle Wünsche und Freuden erfüllt. Die Bodhicitta ist der erste Baum des Kalpa, der alle Verzierungen hervorbringt. Die Bodhicitta ist das ewige Gewand, unberührt von jeglicher Verunreinigung. Bodhicitta ist rechtes Handeln, von Natur aus rein. Bodhicitta ist der scharfe Pflug, der das Feld aller fühlenden Wesen bestellt. Bodhicitta ist der Narayana-Pfeil, der die Rüstung der Selbstbetrachtung durchdringt. Bodhicitta ist Entsagung, das endgültige Verständnis des Wesens des Leidens. Bodhicitta ist der scharfe Speer, der alle Diebe des Leidens durchbohrt. Bodhicitta ist der Nektarregen, der alle Feuer des Leidens löscht. Bodhicitta ist das scharfe Schwert, das alles Leiden und Böse wegschneidet. Bodhicitta ist der goldene Hammer, der alle Berge des Stolzes zerschmettert. Bodhicitta ist das scharfe Messer, das die Rüstung der sieben Leiden durchtrennt. Bodhicitta ist das Banner des Mutes, das alle Banner der Dämonen umstürzt. Bodhicitta... Bodhicitta ist die Axt, die die Bäume der Unwissenheit und des Leidens fällt. Die Bodhicitta ist die Waffe, die vor allen Schwierigkeiten schützt. Die Bodhicitta ist die geschickte Hand, die alle Wesen beschützt, die die Befreiung erlangt haben. Die Bodhicitta ist der wundersame Fuß, der alle Tugenden begründet. Die Bodhicitta ist die Augenmedizin, die alle Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt. Die Bodhicitta ist der geschickte Dornenentferner, der alle Dornen der Selbstbetrachtung herausziehen kann. Die Bodhicitta ist das Lager des Friedens, das das Lager des Leidens von Geburt und Tod beseitigt. Die Bodhicitta ist der tugendhafte Freund, der unzählige Wesen von den Schwierigkeiten von Geburt und Tod befreit. Die Bodhicitta ist die heilsame Kraft, die von allen zerstörerischen Dharmas befreit. Die Bodhicitta ist der Lehrer der Götter und Menschen, der den wesentlichen Pfad der Bodhisattvas genau kennt. Die Bodhicitta ist der Schatz, dessen unermessliche Verdienste unerschöpflich sind. Die Bodhicitta ist die sprudelnde Quelle, ihre klare und unerschöpfliche Weisheit. Die Bodhicitta... Die Bodhicitta ist wie ein reiner Spiegel, der alle Dharmas offenbart. Die Bodhicitta ist wie ein reiner Teich, der alle Verunreinigungen wegspült. Die Bodhicitta ist wie ein großer Fluss, der die vier Wege der Befreiung leitet. Die Bodhicitta ist wie ein Drachenkönig, der den Nektar des Dharma überall herabregnen lässt. Die Bodhicitta ist wie die Lebenskraft, die das große Mitgefühl des Bodhisattva aufrechterhält. Die Bodhicitta ist wie Nektar, der es ermöglicht, im Dharma der Unsterblichkeit zu verweilen. Die Bodhicitta ist wie ein Netz, das alle Wesen zur Transformation einfängt. Die Bodhicitta ist wie eine heimtückische Falle, die alle fühlenden Wesen fängt. Die Bodhicitta ist wie ein Köder, der fühlende Wesen aus dem Abgrund von Geburt und Tod lockt. Der Bodhicitta gleicht der Medizin von Agada, die alle üblen Leiden beseitigt. Der Bodhicitta gleicht der Medizin von Pratibhāṣā, die alle Gifte der fünf Begierden heilt. Der Bodhicitta gleicht der Erde, die unzählige Ströme böser Gedanken vertreibt. Der Bodhicitta gleicht einem Windrad, das alle Hindernisse und Hemmnisse zerstört und zerstreut. Der Bodhicitta gleicht einer Juweleninsel, die die Juwelen des Pfades und seine Verdienste hervorbringt. Der Bodhicitta nährt alles reine Dharma, den Samen der Erleuchtung. Der Bodhicitta gleicht einer Wohnstätte, die alle Juwelen des Verdienstes empfängt. Der Bodhicitta gleicht einer großen Stadt, der Wohnstätte der Bodhisattva-Händler. Der Bodhicitta gleicht der goldenen Medizin, die die Verunreinigungen der Leiden reinigt und beseitigt. Der Bodhicitta gleicht duftendem Honig, der den Geschmack aller Verdienste in sich trägt. Der Bodhicitta ist der rechte Weg, der zur Stadt der Allwissenheit führt. Der Bodhicitta ist wie ein kostbares Gefäß, das reines Dharma in sich birgt. Der Bodhicitta ist wie rechtzeitiger Regen, der den Staub der Leiden vollständig hinwegspült. Der Bodhicitta ist wie eine beständige Stätte, die den Wohnort der Bodhisattvas hervorbringt. Der Bodhicitta ist wie eine lebenslange Praxis, die nicht an den Befreiungen der Śrāvakas festhält. Der Bodhicitta … Er ist wie Lapislazuli, rein und unbefleckt. Der Bodhicitta ist wie das Indira-Juwel, das die Weisheit aller Śrāvakas und Pratyekabuddhas übertrifft. Der Bodhicitta ist wie die Dharma-Trommel, die fühlende Wesen aus dem langen Schlaf der Leiden erweckt. Der Bodhicitta ist wie reines Wasser, klar und unbefleckt. Die Bodhicitta ist wie das Gold von Jambudvipa, das tugendhafte Taten wie einen Tintenklecks wirken lässt. Die Bodhicitta ist wie der König der Berge, der alle weltlichen Bereiche transzendiert. Die Bodhicitta ist wie eine Zuflucht, die alle fühlenden Wesen beschützt. Die Bodhicitta ist wie die wahre Bedeutung, frei von jeglicher Falschheit. Die Bodhicitta ist wie das höchste Juwel, das Freude und Erfüllung bringt. Die Bodhicitta ist wie eine große Versammlung, die alle Bedürfnisse befriedigt. Die Bodhicitta ist wie ein verehrter Ältester, unvergleichlich unter allen fühlenden Wesen. Die Bodhicitta ist wie eine Schatzkammer, die alle Lehren Buddhas bewahrt. Die Bodhicitta … Das ist Indras Netz, das alle Leiden und Asuras sammelt. Die Bodhicitta ist der Viruna-Wind, der die Geister der fühlenden Wesen erschüttert und verwandelt. Der Bodhicitta ist das Feuer Indras, das alle Leiden und Gewohnheiten verbrennt. Der Bodhicitta ist die höchste Stupa, würdig aller Götter und Menschen, ihm Opfergaben darzubringen. Ihr Schüler Buddhas, der Bodhicitta ist mit seinen unermesslichen Verdiensten den Verdiensten aller Buddhas und Bodhisattvas gleichgestellt. Warum? Weil aus dem Bodhicitta alle Praktiken der Bodhisattvas entspringen und alle Buddhas der drei Zeiten die vollkommene Erleuchtung erlangen. | |||
Ein guter Mensch, der die Medizin der Befreiung erlangt, ist frei von den fünf Ängsten. Welche sind diese fünf? Sie lauten: Feuer kann ihn nicht verbrennen, Wasser kann ihn nicht ertränken, Gift kann ihm nicht schaden, ein Messer kann ihn nicht verwunden und Rauch kann ihm nicht schaden. Ebenso ist ein Bodhisattva Mahasattva, der Bodhicitta erweckt und Sarvajna (Weisheit) erlangt hat, frei von den fünf Ängsten. Welche sind diese fünf? Sie lauten: Nicht vom Feuer der Begierde verbrannt zu werden, nicht von den fließenden Wassern des Daseins fortgerissen zu werden, nicht vom Gift des Zorns geschädigt zu werden, nicht vom scharfen Messer der Leiden verwundet zu werden und nicht vom Rauch falscher Ansichten geschädigt zu werden. Ein guter Mensch, der die Medizin der Befreiung erlangt, stirbt niemals eines gewaltsamen Todes. Ebenso ist ein Bodhisattva Mahasattva, der die wunderbare Weisheitsmedizin des Bodhicitta erlangt hat, von den Fehlern von Geburt und Tod unberührt. Guter Mensch, so wie jemand die Medizin des Drachenkönigs erhält und giftige Insekten beim Duft ihres Aromas fliehen, so sieht ein Bodhisattva Mahasattva, der die große Medizin des Drachenkönigs Bodhicitta erhalten hat, alle Leiden und giftigen Insekten beim Einatmen ihres Duftes verschwinden. Guter Mensch, so wie jemand eine unzerstörbare Medizin erhält und ihm keiner seiner Feinde schaden kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der die unzerstörbare Medizin Bodhicittas erhalten hat, immun gegen alle Leiden, Dämonen und Feinde. Guter Mensch, so wie jemand die Medizin Pingata erhält, die giftige Dornen entfernt, so kann ein Bodhisattva Mahasattva, der die Medizin Pingatas von Bodhicitta erhalten hat, die Dornen der drei Gifte und falsche Ansichten entfernen. Guter Mensch, so wie jemand die Medizin des Guten Sehens erlangt, die alle Krankheiten heilt, so heilt ein Bodhisattva Mahasattva, der die Medizin des Guten Sehens, Bodhicitta, erlangt hat, alle Leiden und Krankheiten aller fühlenden Wesen. Guter Mensch, so wie ein mächtiger Medizinbaum, unter dem fühlende Wesen Schatten finden und all ihre Wunden heilen, so heilt ein Bodhisattva Mahasattva, der den Medizinbaum des Bodhicitta erlangt hat, unter dem fühlende Wesen Schatten finden und alle Wunden des Leidens und unheilsamen Karmas. Guter Mensch, so wie der Medizinbaum die unzerstörbare Wurzel genannt wird und aufgrund seiner Kraft alle Bäume von Jambudvipa nährt, so ist auch der Bodhicitta-Baum. Aufgrund seiner Kraft nährt er die Wurzeln der Güte aller Bodhisattvas, sowohl der Lernenden als auch der Unwissenden. Guter Mensch, wie das Heilkraut Aramba, wenn es den Körper einreibt, ihn weich und geschmeidig macht und den Geist von allem Bösen befreit, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Durch den Genuss des Bodhicitta-Aramba-Elixiers entwickelt man alle tugendhaften Taten in Körper, Rede und Geist. Guter Mensch, wie jemand, der das Elixier der Achtsamkeit erlangt und den gehörten Dharma nie vergisst, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Durch den Genuss des Bodhicitta-Elixiers der Achtsamkeit hört und behält man alle Lehren Buddhas, ohne sie zu vergessen. Guter Mensch, wie es die Medizin namens Lotus gibt, die einem ein Kalpa Leben schenkt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Durch die Einnahme des Bodhicitta-Lotus-Elixiers erlangt man Freiheit für unzählige Kalpas. Guter Mensch, wie jemand ein Heilmittel in sich trägt, das seinen Körper verhüllt und ihn für alle Wesen unsichtbar macht, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Jene, die das Bodhicitta, das Elixier der Erleuchtung, erlangen, sind für alle Dämonen unsichtbar. Guter Mensch, es ist wie ein Mani-Juwel im Ozean, das sogenannte „Gesammelte Juwel“. Wenn es nicht anderswohin gelangt, könnte selbst ein Feuer einen Tropfen Meerwasser zerstören; so etwas ist unmöglich. Das Bodhicitta, das Juwel der gesammelten Juwelen, ist ebenso. Im Ozean des reinen Geistes des Bodhisattva wohnend, kann selbst eine einzige Wurzel der Tugend, die Sarvajna (allwissender Weisheit) gewidmet ist, nicht vergessen werden. Sarvajna bleibt unbefleckt und untrennbar von der Wurzel der Tugend. Guter Mensch, es ist wie ein Mani-Juwel namens „Reines Licht“. Wenn jemand seinen Körper damit schmückt, werden alle anderen Juwelen und Lichter wie ein Tintenklecks verdunkelt. So ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem sie ihren Körper mit dem Bodhicitta-Mani-Juwel schmücken, verdunkeln sie den kostbaren Geist der Sravakas und Pratyekabuddhas. Guter Mensch, es ist wie ein Wassertropfen, der in trübes Wasser gegeben wird und es augenblicklich klärt. Ebenso wirkt das Bodhicitta-Juwel, das alle Verunreinigungen und Unreinheiten beseitigt. Guter Mensch, es ist wie jemand, der ein wasserspeicherndes Juwel erlangt. Mit Juwelen geschmückt, kann man in tiefes Wasser gehen, ohne zu ertrinken. So ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva, der, nachdem er Bodhicitta erlangt hat und im Wasserjuwel weilt, das Meer von Geburt und Tod durchschreitet, ohne unterzugehen. Guter Mensch, so wie jemand, der ein großes Drachenjuwel erlangt, unversehrt zum Ort eines Drachen gehen kann, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva, der, nachdem er das große Drachenjuwel Bodhicitta erlangt hat, unversehrt von den bösen Drachen der Leiden in das Reich der Begierde eintreten kann. Ein guter Mensch, so wie Indra einen wunscherfüllenden Edelstein besitzt, der seinen Körper schmückt und von den Göttern verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva, der mit dem Edelstein Bodhicittas geschmückt ist, in allen drei Daseinsbereichen verehrt. Ein guter Mensch, so wie jemand, der einen wunscherfüllenden Edelstein erlangt, alle Armut und alles Leid beseitigen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den wunscherfüllenden Edelstein Bodhicittas erlangt hat, alle Armut und alles Leid beseitigen, das aus einem falschen Lebenswandel entsteht. Ein guter Mensch, so wie ein flammender Edelstein, der vom Sonnenlicht erleuchtet wird, helle Flammen ausstoßen kann, so ist auch der flammende Edelstein Bodhicittas. Ebenso wie das Licht großer Weisheit entsteht, so entspringt auch das Feuer der Weisheit dem Licht des Mondes. Guter Mensch, wie eine Mondperle im Mondlicht kühles Wasser verströmt, so erhebt sich ein Bodhisattva, der die reine Mondperle des Bodhi-Geistes empfangen hat, aus dem Licht des Mondes und spiegelt den Verdienst der Hingabe wider. Guter Mensch, wie ein Drachenkönig eine wunscherfüllende Krone trägt und sich so von Furcht befreit, so wird ein Bodhisattva, der die wunscherfüllende Krone des Bodhi-Geistes und großen Mitgefühls trägt, von allen üblen Wegen und Schwierigkeiten befreit. Guter Mensch, wie ein wunscherfüllendes Juwel, das alle fühlenden Wesen schmückt, alle Wünsche verlustfrei erfüllen kann, so kann ein Bodhisattva, der das wundersam geschmückte wunscherfüllende Juwel des Bodhi-Geistes erlangt hat, die Wünsche und Freuden von Bodhisattvas und anderen fühlenden Wesen verlustfrei erfüllen. Guter Mensch, so wie ein Weltherrscher ein wunscherfüllendes Juwel besitzt, das seinen Palast erleuchtet und alle Dunkelheit vertreibt, so kann auch ein Bodhisattva, der das wunscherfüllende Juwel des Bodhi-Geistes erlangt hat, die Paläste der fünf Daseinsbereiche erleuchten und alle Dunkelheit vertreiben. Guter Mensch… Wenn beispielsweise jemand vom Licht eines dunkelblauen Juwels berührt wird, nimmt er dieselbe Farbe an. Ebenso befolgt ein Bodhisattva Mahasattva, der das dunkelblaue Licht des Bodhicitta erlangt, alle Dharmas, widmet ihnen ihre guten Wurzeln und nimmt dieselbe Farbe wie Sarvajna (Weisheit) an. Guter Mensch, so wie ein Lapislazuli-Juwel selbst in Unreinheit über Hunderttausende von Jahren unbefleckt bleibt, so ist auch das reine Lapislazuli-Juwel des Bodhicitta. Selbst wenn es Hunderttausende von Kalpas im Reich der Begierden weilt, wird es aufgrund seiner reinen Natur nicht von den fünf Begierden befleckt. Guter Mensch, wie ein reines, unbeflecktes Mani-Juwel alle Juwelen hervorbringt, so bringt auch das reine, unbefleckte Mani-Juwel des Bodhicitta die kostbaren Juwelen des Verdienstes gewöhnlicher Wesen, Sravakas, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und aller Buddhas hervor. Guter Mensch, wie ein großes Mani-Juwel alle Dunkelheit vertreiben kann, so vertreibt auch das Juwel des Bodhicitta alle Dunkelheit der Unwissenheit. Guter Mensch, wie der Ozean unschätzbare Schätze birgt, die Händler mit Boot und Wagen in die Stadt bringen, so ist kein anderes Mani-Juwel vergleichbar. Der Bodhi-Geist, ein unschätzbares Juwel, ist ebenso. Im Meer von Geburt und Tod weilend, trägt der Bodhisattva Mahasattva mit dem großen Schiff der Gelübde einen in die Stadt der Befreiung. Die Verdienste und Tugenden der Sravakas und Pratyekabuddhas können sie nicht erreichen. Guter Mensch, wie ein reines und makelloses Mani-Juwel, das in Jambudvipa weilt und vierzigtausend Yojanas erhellen kann, indem es Sonne, Mond und Paläste offenbart, so ist auch der Bodhi-Geist ein reines und makelloses Juwel. In Geburt und Tod weilend, erhellt er die Leere des Dharma-Bereichs und offenbart den Bereich und die Paläste des Buddha. Guter Mensch, wie der Mani-Windkönig alle Düfte, Blumen und alle Dinge im von Sonne und Mond erleuchteten Bereich fassen kann, so ist auch der Bodhi-Geist ein Mani-Windkönig. Er umfasst den gesamten von Allwissenheit erleuchteten Bereich, einschließlich aller Götter, Menschen, Sravakas, Pratyekabuddhas, Buddhas, Bodhisattvas und aller guten Wurzeln, sowohl der unbefleckten als auch der unbefleckten. Guter Mensch, so wie es im Ozean ein Mani-Juwel gibt, die sogenannte Ozeanschatzkammer, die alle Schönheiten des Ozeans offenbart, so ist auch der Bodhi-Geist, das Juwel der Ozeanschatzkammer, das alle Schönheiten des Reiches der Allwissenheit offenbart. Guter Mensch, so wie das Gold von Jambudvipa alle Juwelen außer dem Wunschjuwel übertrifft, so ist auch das Gold von Jambudvipa des Bodhi-Geistes, das alle Verdienste außer der Allwissenheit übertrifft. Guter Mensch, so wie jemand, der Drachen beschwören kann, Freiheit unter ihnen erlangt, so erlangt auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Bodhi-Geist und geschickte Beschwörungen besitzt, Freiheit von allen Leiden und Drachen. Guter Mensch, so wie ein Krieger in Rüstung von keinem Feind besiegt werden kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, geschmückt mit den großen Schönheiten des Bodhi-Geistes, unzerstörbar durch alle Leiden, Dämonen und Feinde. Guter Mensch, so wie ein einziges Gramm Uddaka-Salsa-Sandelholz beim Verbrennen einen Duft verströmt, der den gesamten kleinen Chilikosmos durchdringt und alle Schätze der dreitausend großen Chilikosmen übertrifft, so ist auch der Duft des Bodhi-Geistes, der mit seinen wunderbaren Verdiensten das gesamte Dharma-Reich durchdringt und alle Verdienste der Sravakas und Pratyekabuddhas übertrifft. Guter Mensch, so wie das Auftragen von weißem Sandelholz auf den Körper alle Leiden vertreibt und Kühle und Freude bringt, so ist auch der Duft von Bodhicitta. Er löscht die Hitze der Wahrnehmung, der Kontemplation, der Gier, des Hasses und der Verblendung und bringt Kühle und Freude in den Körper der Weisheit. Guter Mensch, so wie alle Wesen in der Nähe des Berges Sumeru seine Farbe teilen, so ist auch der Berg Bodhicitta. Diejenigen, die sich ihm nähern, teilen seine Farbe. Guter Mensch, so wie der Duft der Blüten des Paritta-Baumes den der Blüten des Bhadra- und Champagnerbaumes in Jambudvipa übertrifft, so ist auch der Duft der Bodhicitta-Blüte. Ihr wunderbarer Verdienst übertrifft den der reinen Lehren, der Konzentration, der Weisheit, der Befreiung und des Wissens der Sravakas und Pratyekabuddhas. Guter Mensch, so wie der Duft des Paritta-Baumes, bevor er blüht, alle Düfte Jambudvipas durchdringt und den aller anderen Blüten übertrifft, so ist auch der Duft der Bodhicitta-Blüte. Ihr Duft übertrifft alle Verdienste und Tugenden der Blüten von Göttern und Menschen, sowohl der reinen als auch der reinen. Guter Mensch, so wie der Duft der Blüten des Pālicita-Baumes, wenn er einen Tag lang zum Parfümieren von Kleidung verwendet wird, selbst nach tausend Jahren nicht vom Duft der Chāpāramitā-Blüten übertroffen werden kann, so ist auch die Bodhicitta-Blüte. Der Duft eines einzigen Tages durchdringt die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen, und selbst der Verdienst aller Sravakas und Pratyekabuddhas, wenn sie mit ihrem reinen Geist erfüllt sind, kann von Hunderttausenden von Kalpas nicht aufgewogen werden. Guter Mensch, so wie der Narira-Baum mit seinen Wurzeln, Stämmen, Ästen, Blättern, Blüten und Früchten allen fühlenden Wesen nützt, so nützt auch der Bodhicitta-Baum. Entstanden aus dem großen Mitgefühl des Bodhisattva, von seinem anfänglichen Streben bis zur endgültigen Verwirklichung des gesamten Buddha-Dharma, nützt er beständig allen fühlenden Wesen. Guter Mensch, so wie eine Unze Alāsa-Medizin aus tausend Unzen Kupfer ohne Verlust in reines Gold verwandelt werden kann, so nützt auch die Bodhicitta-Medizin. Sie sammelt die Weisheit der Hingabe, beseitigt alle Leiden und karmischen Hindernisse, reinigt alles Dharma und ist wie Sarvāstivāda. Leiden und schlechtes Karma können es nicht schmälern. Wie die Flamme eines kleinen Feuers mit dem, was es verbrennt, immer stärker wird, so ist auch das Feuer des Bodhicitta. Seine Weisheit lodert umso heftiger, je mehr es betrachtet wird. Wie eine einzelne Lampe, die Hunderte oder Tausende von Lampen erleuchten kann, ohne an Licht zu verlieren, so ist auch das Feuer des Bodhicitta. Es erleuchtet die Weisheitslampen aller Buddhas der drei Zeiten, ohne an Licht zu verlieren. Wie eine helle Lampe, die einen dunklen Raum betritt, kann es alle Dunkelheit vertreiben. So ist auch das Feuer des Bodhicitta. Es dringt in die Dunkelheit des Herzens ein und kann die über unzählige Äonen angesammelte Dunkelheit der Unwissenheit auslöschen und so die reine Weisheit eines Bodhisattva vollkommen verkörpern. Wie das Licht einer Lampe mit der Menge an Öl zunimmt, so ist auch das Feuer des Bodhicitta. Gemäß seinem ursprünglichen Gelübde strahlt es das Licht der Weisheit aus, erleuchtet die gesamte Dharma-Welt und mehrt das Öl des Mitgefühls, lehrt alle fühlenden Wesen, reinigt die Buddha-Welt und vollbringt unaufhörlich die Taten aller Buddhas. So wie der König des Paranirmitavasavartin-Himmeles eine natürlich geformte Krone aus Jambudvipa-Gold trägt, die von den Göttern der Begierdenwelt nicht zerstört werden kann, so trägt auch der Bodhisattva Mahasattva eine Krone der großen Gelübde des Bodhicitta, die von den Arhats und Pratyekabuddhas nicht zerstört werden kann. Wenn beispielsweise der große Löwe brüllt, werden selbst die kleineren Löwen beim Hören seines Gebrülls mutig und stark. Alle Vögel und Tiere fliehen und verstecken sich. Wenn der Buddha wie ein Löwe brüllt, nähren alle Bodhisattvas beim Klang des Lobgesangs auf den Bodhicitta ihren Dharma-Körper. Sie sehen irrtümlich, wie sich alle fühlenden Wesen verstecken und zerstreuen. Es ist, als würde man Löwensehnen als Saiten für ein Musikinstrument verwenden; sobald der Ton erklingt, reißen die restlichen Saiten. Der Klang des Bodhicitta, der vom Paramita-Körper aller Tathagatas ausgeht, löscht die Begierden derer aus, die sich an den fünf Begierden und den zwei Fahrzeugen ergötzen. Es ist wie Kuh-, Pferde- und Schafsmilch in einem Gefäß; gießt man Löwenmilch hinein, verflüchtigt sich die restliche Milch ungehindert. Ebenso vergeht die Milch des Löwen-Bodhicitta des Tathagata vollständig, sobald sie in die Milch unzähliger Äonen angesammelten Karmas und Leiden gegeben wird, und sie weilt nicht im Dharma der Sravakas und Pratyekabuddhas. Zum Beispiel…So wie der Kapilavastu-Vogel, wenn er in einem Reiskorn und seinem Ei nistet, eine von anderen Vögeln unerreichte Kraft besitzt, so erzeugt auch der Bodhisattva Mahasattva im Kreislauf von Geburt und Tod (des Reiskorns und seines Eis) die Kraft und das Verdienst von Bodhicitta, das jene der Sravakas und Pratyekabuddhas übertrifft. So wie der Garuda bei seiner Geburt leuchtende und kraftvolle Augen besitzt, die alle Vögel, ob groß oder klein, übertreffen, so erzeugt auch der Bodhisattva Mahasattva, geboren in die Familie des Tathagata, Bodhicitta und besitzt leuchtende und kraftvolle Weisheitsaugen, die jene der Sravakas und Pratyekabuddhas übertreffen, die seit Hunderttausenden von Äonen Weisheit kultivieren. So wie ein starker Krieger mit einem Narayana-Vajra-Pfeil die dickste Rüstung durchdringt, so durchdringt auch der Bodhisattva Mahasattva mit dem Pfeil der Bodhicitta-Weisheit die Rüstung falscher Ansichten und Leiden. So wie der mächtige Mahanaga-Krieger in seinem Zorn für die Bewohner von Jambudvipa unbesiegbar ist, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva unbesiegbar, indem er tiefes Mitgefühl entwickelt und Bodhicitta kultiviert. Alle weltlichen Dämonen, ihr Gefolge und ihre Leiden können es nicht zerstören. So wie jemand, der eine große Fertigkeit erlernt, selbst wenn sie noch nicht perfektioniert ist, alle anderen Fertigkeiten übertrifft, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Das Erlernen des Bodhicitta, selbst wenn es noch nicht perfektioniert ist, übertrifft alle anderen Wesen, einschließlich der Sravakas und Pratyekabuddhas. So wie jemand, der das Bogenschießen erlernt, zunächst seinen eigenen Weg beschreitet, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Er erlernt die Grundlage der Allwissenheit, indem er zuerst das Bodhicitta entwickelt und so alle Lehren Buddhas erlangt. Wie ein Magier zunächst Illusionen erzeugt und diese dann offenbart, so erzeugt ein Bodhisattva Mahasattva das Bodhicitta und enthüllt so den wahren Dharma aller Buddhas und Bodhisattvas. Wie Illusionen formlose Formen manifestieren, so manifestiert das Bodhicitta den Schmuck der Dharma-Welt. Wie jemand, der mit Jambudvipa-Gold geschmückt ist und alles wie ein Tintenklecks verhüllt, so schmückt sich ein Bodhisattva Mahasattva mit dem Schmuck des Bodhicitta. Die Verdienste aller fühlenden Wesen, einschließlich derer der Śrāvakas und Pratyekabuddhas, werden dadurch verhüllt. Wie ein kleiner Teil dieses Eisens alle anderen Eisenhaken und -ketten zerstören kann, so wirkt das Bodhicitta. Es durchtrennt alle falschen Ansichten, Leiden und Anhaftungen, wie ein starker Wind ungehindert wehen kann. Ebenso wirkt der Bodhicitta-Wind: Er beseitigt alle Leiden, wohin er auch geht, ungehindert und verweilt nicht in der Befreiung der Śrāvakas und Pratyekabuddhas. Wie ein Mensch geschickt in den Ozean eintaucht, ohne zu ertrinken, und von einem Makara-Fisch nicht verletzt werden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Wenn sie mit dem Bodhicitta in den Ozean des Samsara eintreten, werden sie weder durch den Samsara verunreinigt, noch erkennen sie die höchste Wirklichkeit und können von den Makara-Fischen der Śrāvakas und Pratyekabuddhas nicht verletzt werden. Wie ein Mensch, der Nektar trinkt, von allen Leiden verschont bleibt, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem sie den Nektar des Bodhicitta trinken, verfallen sie nicht in den Bereich der Śrāvakas und Pratyekabuddhas, die großes Mitgefühl entwickeln und Gelübde und Praktiken erfüllen. So wie ein Mensch eine medizinische Augenmaske trägt, um seine Augen zu bedecken, so wandert auch der Bodhisattva Mahasattva frei umher, von niemandem gesehen. Nachdem er Bodhicitta erlangt und seine großen Gelübde erfüllt hat, wandert er frei selbst in dämonischen Reichen, von keinem Dämon gesehen. So wie ein Mensch sich auf einen großen König verlässt und niemanden sonst fürchtet, so beseitigt auch der Bodhisattva Mahasattva, im Vertrauen auf den mächtigen Dharma-König Bodhicitta, Hindernisse und fürchtet keine bösen Wege. Wie ein Mensch, der im tiefen Wasser weilt und kein Feuer fürchtet, so bleibt auch der Bodhisattva Mahasattva, der in den Wassern des Bodhicitta und den tugendhaften Wurzeln weilt, von den Feuern der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas unberührt. Wie ein Mensch, der sich auf einen tapferen Feldherrn verlässt und keinen Feind fürchtet, so fürchtet auch der Bodhisattva Mahasattva, der auf Bodhicitta vertraut, kein Übel. Wie Indra, der mit dem Vajra alle Asuras bezwingt, so vernichtet auch der Bodhisattva Mahasattva, der Bodhicitta in sich trägt, alle Dämonen und andere Ketzer. Wie ein Mensch, der die Medizin des Arhat zu sich nimmt und weder altert noch alt wird, sondern ein ewiges Leben führt, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Wer die Medizin des Bodhicitta zu sich nimmt, kultiviert den Pfad des Bodhisattva ohne Anhaftung durch unzählige Äonen des Samsara. So wie die Medizin des Bodhicitta zuerst mit reinem Wasser zubereitet wird, so ist auch die Medizin des Bodhicitta. Unter allen Praktiken der Bodhisattvas ist sie die bedeutendste. So wie die Lebenswurzel die bedeutendste aller Fähigkeiten ist, so ist auch das Bodhicitta aller Buddhas, das wahre Dharma und das Bodhicitta selbst. So wie ein Mensch, der seine Lebenswurzel durchtrennt hat, seinen Eltern und Verwandten nicht mehr helfen kann, so ist auch das Bodhicitta aller Bodhisattvas unfähig, ohne Bodhicitta allen fühlenden Wesen zu helfen. So wie der Ozean unzerstörbar ist, so ist auch der Ozean des Bodhicitta unzerstörbar, selbst durch die Śrāvakas und Pratyekabuddhas. So wie das Sonnenlicht nicht vom Licht der Sterne verdunkelt werden kann, so ist auch die Sonne des Bodhicitta, die Sonne vollkommener Gelübde und Weisheit, unzerstörbar durch die reine Weisheit der Śrāvakas und Pratyekabuddhas. So wie ein Prinz von Geburt an von seinen Ministern geachtet wird, so wird auch das Bodhicitta aller Bodhisattvas verehrt, die Bodhicitta in sich tragen. Er wird von allen Sravakas und Pratyekabuddhas aufgrund seiner tiefen Empathie geachtet. So wie ein junger Prinz von all seinen Ministern verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva verehrt. Nachdem er das Bodhicitta erweckt hat, wird er von allen Sravakas und Pratyekabuddhas verehrt. So wie ein Prinz, obwohl noch nicht frei, bereits die Eigenschaften eines Königs besitzt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva verehrt. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, besitzt er die Eigenschaften des Bodhicitta. So wie ein Auge mit Grauem Star ein reines Juwel als unrein wahrnimmt, so ist auch das Bodhicitta-Juwel. Da es ihm an Weisheit und Glauben mangelt, weckt es den Gedanken der Unreinheit. So wie ein Mantra oder ein Heilmittel alle Krankheiten heilt, wenn man es sieht, hört oder mit ihm lebt, so wirkt auch die Bodhicitta-Medizin. Sie nährt die guten Wurzeln, sammelt Weisheit und erfüllt die großen Gelübde eines Bodhisattva. Wenn ein fühlendes Wesen ihn sieht, hört oder mit ihm lebt und die richtige Achtsamkeit kultiviert, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein Kleidungsstück, das man ständig trägt, vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Bodhicitta-Gewand von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar hält, unerschütterliche Konzentration bewahrt und alle Dharmas erkennen kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta, des wahren Dharma, mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren und transformieren und ihnen so ermöglichen, große Gelübde und den Körper der Weisheit zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhicitta nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat das Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone namens Elefantenschatz besitzt und, wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Bodhicitta-Krone. Sie reinigt alle Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata durchstreift den unbedingten Bereich im Himmel. Wie ein Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus einem anderen Edelstein, so ist auch der Bodhicitta-Edelstein. Er entspringt dem Wesen tiefen Mitgefühls und dem Schutz aller fühlenden Wesen, nicht aus irgendeinem anderen Gut. Wie ein Baum nicht aus Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Bodhicitta-Baum. Ohne jegliche Stütze kann er allwissende Weisheit nähren. Das große Gelübde der Erleuchtung umfasst die ganze Welt. So wie ein Diamant von keinem Gefäß vollständig enthüllt oder vollständig gefasst werden kann, so ist es auch mit dem kostbaren Bodhicitta. Es kann weder vom Gefäß eines geizigen, unwissenden Menschen offenbart noch vom Gefäß eines Menschen mit betrügerischen und falschen Ansichten gefasst werden. So wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist es auch mit dem Bodhicitta. Es versteht alle Dharmas vollständig. So wie ein Diamant Berge zerstören kann, so ist es auch mit dem Bodhicitta. Es zerstört und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. So wie ein Diamant, selbst wenn er zerbrochen ist, unvollständig bleibt und kein Schatz mit ihm vergleichbar ist, so ist es auch mit dem Bodhicitta. Selbst bei geringfügiger Trägheit können die Verdienste des Śrāvaka und Pratyekabuddha nicht sein Niveau erreichen. So wie ein zerbrochener Diamant Armut und Leid beseitigen kann, so ist es auch mit dem Bodhicitta. Selbst bei geringfügigem Verlust an Anstand und Hingabe kann es Armut und Leid beseitigen. So wie ein kleiner Diamant alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst unter kleinsten Umständen kann er alle Unwissenheit und Täuschung vertreiben. So wie ein Diamant für gewöhnliche Menschen unerreichbar ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er kann von gewöhnlichen Wesen nicht erlangt werden. So wie ein Diamant von Unwissenden nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. So wie ein Diamant unzerstörbar ist, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann durch kein Dharma ausgelöscht werden. So wie eine Diamantwaffe von keinem Wesen, nicht einmal einem Mahānagā, außer durch die Kraft Narayanas gehalten werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann von Śrāvakas und Pratyekabuddhas nur von Bodhisattvas aufrechterhalten werden. So wie eine Diamantwaffe nicht alles durchschauen kann, kann dies keine andere Waffe. So ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Das Beobachten der Lehren aller fühlenden Wesen durch die drei Daseinszeiten hindurch und das Ertragen unermesslichen Leidens über unzählige Äonen hinweg ist für Śrāvakas und Pratyekabuddhas unerreichbar. Wie ein Diamant nur vom Vajra-Erde gehalten werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist, der die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervorbringt, die Śrāvakas und Pratyekabuddhas nur von jenen mit reinem und aufrichtigem Geist bewahren können. Wie Wasser in einem Diamantgefäß eingeschlossen ist, so ist auch der Bodhi-Geist. In höchster Glückseligkeit verweilend, seine Verdienste widmend und selbst im Kreislauf von Geburt und Tod gefangen, kann ihn kein unheilsames Dharma auslöschen. Wie ein Diamant die Erde vor dem Versinken bewahren kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Da er alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas in sich trägt, kann er nicht in die drei Daseinsbereiche fallen. So wie ein Diamant Hunderttausende von Kalpas im Wasser überdauern kann, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst im Kreislauf von Geburt und Tod über unzählige Kalpas hinweg können Leiden und karmische Handlungen weder aufgehoben noch gemildert werden. So wie ein Diamant von keinem großen Feuer verbrannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht verbrennen. So wie der Sitz des Vajra-Mandala die Unterwerfung der Dämonen durch den Bodhisattva und das Erreichen der vollkommenen Erleuchtung ermöglicht und nichts anderes dies ermöglicht, so ist auch der Bodhi-Geist. Er kann alle Gelübde, Praktiken, Paramitas, Geduld und Stufen der Erleuchtung des Bodhisattva, das Widmen von Verdiensten und das Empfangen von Prophezeiungen, das Kultivieren des Bodhi-Pfades, das Darbringen von Opfergaben an alle Buddhas, das Hören des Dharma und dessen Praxis ermöglichen. Nichts anderes kann dies ermöglichen. Ein guter Mensch. Der Bodhi-Geist bringt unermessliches Verdienst hervor. Jedes fühlende Wesen, das den Bodhi-Geist erweckt, erlangt dieses unermessliche Verdienst. Daher, guter Mensch, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Bodhi-Geist zu erwecken, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten und dieses unermessliche Verdienst zu erlangen. Guter Mensch, was deine frühere Frage betrifft, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet: Nun, da du diesen strahlenden und reich geschmückten Schatz der Weisheit betreten hast, wirst du verstehen, dass das vollständige Erlernen und Beschreiten des Pfades des Bodhisattva unermessliches Verdienst hervorbringt.So ist auch der Geist. Er offenbart die glorreichen Tugenden des Dharma-Bereichs. Wie jemand, der mit Jambudvipa-Gold geschmückt ist und alles wie ein Tintenklecks verhüllt, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Mit Bodhicitta geschmückt, verhüllt er die Tugenden aller fühlenden Wesen, einschließlich der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie ein kleines Stück Ayagatang-Eisen alle anderen Eisenhaken und -ketten zerstören kann, so ist auch Bodhicitta. Es durchtrennt alle falschen Ansichten, Leiden und die Fesseln der Anhaftung. Wie ein schneller Wind ungehindert folgt, so ist auch der Wind des Bodhicitta. Wohin er auch geht, beseitigt er ungehindert alle Leiden, ohne in der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas zu verweilen. Wie jemand geschickt ins Meer geht, ohne zu ertrinken, und vom Makara-Fisch nicht verletzt werden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Beim Eintritt in den Ozean des Samsara mit dem Bodhicitta wird dieser weder vom Samsara befleckt, noch erlangt er die höchste Wirklichkeit. Der Makara-Fisch kann weder Sravakas noch Pratyekabuddhas schaden. So wie jemand, der Nektar trinkt, von allen Leiden verschont bleibt, so sind auch Bodhisattvas. Nachdem sie den Nektar des Bodhicitta getrunken haben, fallen sie nicht in die Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas. Indem sie großes Mitgefühl entwickeln und ihre Gelübde und Praktiken erfüllen, sind sie wie jemand, der eine heilende Augenmaske trägt und frei umherwandert, ohne dass ihn jemand sieht. So sind auch Bodhisattvas. Nachdem sie das Bodhicitta erlangt und ihre großen Gelübde erfüllt haben, wandern sie frei selbst in die Bereiche der Dämonen, von keinem Dämon gesehen. So wie jemand, der sich auf einen großen König verlässt, keine Angst vor anderen hat, so sind auch Bodhisattvas. Gestützt auf den mächtigen Dharma-König Bodhicitta, beseitigen sie Hindernisse und fürchten sich nicht vor dem Bösen. Wie jemand, der im tiefen Wasser weilt, keine Angst vor dem Feuer hat, so sind auch die Bodhisattvas. In den Wassern der Wurzeln der Tugend Bodhicittas ruhend, bleiben sie unberührt vom Feuer der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie jemand, der sich auf einen tapferen Feldherrn verlässt, keine Angst vor Feinden hat, so sind auch die Bodhisattvas. Gestützt auf Bodhicitta, fürchten sie sich nicht vor allem Bösen. Wie Indra, der mit dem Vajra alle Asuras bezwingt, so sind auch die Bodhisattvas. Fest an Bodhicitta festhaltend, vernichten sie alle Dämonen und andere Ketzer. So wie jemand, der den Trank der Unsterblichkeit trinkt, weder altert noch schmächtig wird, sondern ein ewiges Leben führt, so verhalten sich auch Bodhisattvas, die den Trank des Bodhicitta trinken und den Pfad des Bodhisattva ohne Anhaftung durch unzählige Äonen des Samsara beschreiten. Wie der Trank der Unsterblichkeit zuerst aus reinem Wasser zubereitet wird, so wird auch der Trank des Bodhicitta daraus hergestellt. Unter allen Praktiken der Bodhisattvas ist er die wichtigste. So wie unter den Fähigkeiten eines Menschen die Lebenskraft die wichtigste ist, so ist auch der Bodhisattva die wichtigste, denn das wahre Dharma und das Bodhicitta aller Buddhas sind die wichtigsten. So wie jemand, dessen Lebenskraft eingeschränkt ist, seinen Eltern und Verwandten nicht helfen kann, so kann auch der Bodhisattva ohne Bodhicitta keinem fühlenden Wesen helfen. So wie der Ozean unzerstörbar ist, so ist auch der Ozean des Bodhicitta unzerstörbar, den weder die Arhats noch die Pratyekabuddhas vernichten können. So wie das Sonnenlicht nicht vom Licht der Sterne verdunkelt werden kann, so ist auch die Sonne des Bodhicitta. Das vollkommene Licht großer Gelübde und Weisheit kann nicht von der reinen Weisheit der Sravakas und Pratyekabuddhas getrübt werden. So wie ein Prinz von Geburt an von seinen Ministern verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva verehrt. Da er Bodhicitta in sich trug, wird er aufgrund seines großen Mitgefühls bereits von allen Sravakas und Pratyekabuddhas geachtet. So wie ein Prinz, obwohl noch nicht frei, bereits die Würde eines Königs besitzt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, trägt er die Merkmale vollkommener Bodhicitta in sich. Wie man bei Grauem Star ein reines Juwel sieht, es aber für unrein hält, so ist auch das Bodhicitta-Juwel. Mangels Weisheit und Glauben mag man es als unrein wahrnehmen. So wie ein Mantra oder eine Medizin alle Krankheiten fühlender Wesen heilen kann, die es sehen, hören oder damit leben, so ist auch die Medizin der Bodhicitta. Sie nährt gute Wurzeln und sammelt die Medizin der Weisheit, um die großen Gelübde des Weisheitskörpers des Bodhisattva zu erfüllen. Wenn fühlende Wesen dies sehen, hören oder damit verweilen und die richtige Achtsamkeit entwickeln, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein formbeständiges Gewand vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Gewand des Bodhicitta von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar hält, sich ungeteilt darauf konzentriert und alle Dharmas unterscheiden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta und des wahren Dharma mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren und sie befähigen, große Gelübde abzulegen und den Weisheitskörper zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhicitta nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat der Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone namens Elefantenschatzkammer besitzt und, wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Bodhicitta-Krone. Sie reinigt alle guten Wurzeln der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata durchstreift die unbedingte Sphäre im Himmel. Wie ein Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus einem anderen Edelstein, so ist auch das kostbare Bodhicitta. Es entspringt dem Wesen tiefen Mitgefühls, dem Schutz und der Rettung aller fühlenden Wesen, nicht aus irgendeinem anderen Gut. Wie ein Baum nicht aus seinen Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Bodhicitta-Baum. Er hat keinen festen Wohnsitz und kann doch allwissende Weisheit nähren, deren große Gelübde der Erleuchtung die ganze Welt umfassen. Wie ein Diamant nicht von allen Gefäßen vollständig enthüllt oder vollständig gefasst werden kann, so ist auch das kostbare Bodhicitta. Es kann nicht in den Gefäßen der Geizigen, Unwissenden oder Toren offenbart werden; noch kann es in den Gefäßen derer mit verdrehten und falschen Ansichten gefasst werden. Wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist auch das Bodhicitta. Es versteht alle Dharmas vollständig. Wie ein Diamant Berge zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er vernichtet und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. Wie ein Diamant, selbst zerbrochen und unvollständig, von allen Schätzen unerreicht ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringfügiger Trägheit übertrifft er die Vorzüge der Juwelen der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie ein Vajra alle Armut und alles Leid vernichten kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei kleinen Verfehlungen im Verhalten und in der Praxis kann er Armut und Leid beseitigen. Wie ein kleiner Vajra alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst in kleinen Situationen kann er alle Unwissenheit und Täuschung vertreiben. Wie ein Vajra nicht für gewöhnliche Menschen zugänglich ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nicht für engstirnige Wesen erreichbar. Wie ein Vajra von Unweisen nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nicht für unwissende Wesen erkennbar. So wie ein Vajra nicht zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann durch kein Dharma vernichtet werden. So wie ein Vajra von keinem fühlenden Wesen, nicht einmal von der Mahānagā, außer durch die Kraft Narayanas, gehalten werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann von Śrāvakas und Pratyekabuddhas außer von Bodhisattvas und Mahasattvas nicht gehalten werden. So wie ein Vajra nicht durch etwas hindurchsehen kann und von keiner anderen Waffe durchdrungen werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er beobachtet und lehrt fühlende Wesen durch alle drei Zeitalter hindurch. Unzählige Äonen des Leidens, jenseits der Reichweite selbst der Arhats und Pratyekabuddhas, sind wie ein Diamant, den nichts anderes tragen kann als der Diamantschliff. Ebenso wie der Bodhi-Geist die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervorbringt, die selbst die Arhats und Pratyekabuddhas nicht vollständig erreichen können – außer jene mit dem aufrechten und ehrlichen Geist des Sarvajna –, so ist auch der Bodhi-Geist. Im Erhabenen verweilend und seine Verdienste widmend, können selbst im Kreislauf von Geburt und Tod unheilsame Dharmas nicht gänzlich ausgelöscht werden. Wie ein Diamant die Erde vor dem Versinken bewahrt, so ist auch der Bodhi-Geist. Er hält alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas aufrecht und lässt sie nicht in die drei Daseinsbereiche fallen. Wie ein Diamant Hunderttausende von Äonen im Wasser verbleibt, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst in unzähligen Äonen von Geburt und Tod können Leiden und Karma nicht getrennt oder gemindert werden. So wie ein Diamant durch kein noch so großes Feuer erhitzt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht erhitzen. Wie der Sitz des Vajra-Mandala... Der Bodhisattva kann alle Dämonen bezwingen und vollkommene Erleuchtung erlangen. Nichts anderes kann sie aufrechterhalten. So ist auch der Bodhi-Geist. Er kann alle Gelübde, Praktiken und Paramitas des Bodhisattva aufrechterhalten; alle Stufen der Geduld und Erleuchtung; die Hingabe und die Vorhersage der Buddhaschaft; die Kultivierung des Bodhi-Pfades; das Opfer an alle Buddhas; das Hören des Dharma; und die Praxis. Nichts anderes kann ihn aufrechterhalten. Guter Mensch, der Bodhi-Geist vollbringt solch unermessliches Verdienst. Wenn ein fühlendes Wesen den Bodhi-Geist erzeugt, besitzt es solch unermessliches Verdienst. Daher, guter Mann, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Anuttara-samyak-sambodhi-Geist zu entwickeln, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten und solch unermessliches Verdienst zu erlangen. Guter Mann, was deine frühere Frage betrifft, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernt und den Bodhisattva-Weg beschreitet: Nun, da du diese strahlende und reich geschmückte Schatzkammer der Weisheit betreten hast, wirst du verstehen, dass das Erlernen des Bodhisattva-Pfades und das vollständige Beschreiten des Bodhisattva-Weges unermessliches Verdienst erlangen.So ist auch der Geist. Er offenbart die glorreichen Tugenden des Dharma-Bereichs. Wie jemand, der mit Jambudvipa-Gold geschmückt ist und alles wie ein Tintenklecks verhüllt, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Mit Bodhicitta geschmückt, verhüllt er die Tugenden aller fühlenden Wesen, einschließlich der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie ein kleines Stück Ayagatang-Eisen alle anderen Eisenhaken und -ketten zerstören kann, so ist auch Bodhicitta. Es durchtrennt alle falschen Ansichten, Leiden und die Fesseln der Anhaftung. Wie ein schneller Wind ungehindert folgt, so ist auch der Wind des Bodhicitta. Wohin er auch geht, beseitigt er ungehindert alle Leiden, ohne in der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas zu verweilen. Wie jemand geschickt ins Meer geht, ohne zu ertrinken, und vom Makara-Fisch nicht verletzt werden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Beim Eintritt in den Ozean des Samsara mit dem Bodhicitta wird dieser weder vom Samsara befleckt, noch erlangt er die höchste Wirklichkeit. Der Makara-Fisch kann weder Sravakas noch Pratyekabuddhas schaden. So wie jemand, der Nektar trinkt, von allen Leiden verschont bleibt, so sind auch Bodhisattvas. Nachdem sie den Nektar des Bodhicitta getrunken haben, fallen sie nicht in die Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas. Indem sie großes Mitgefühl entwickeln und ihre Gelübde und Praktiken erfüllen, sind sie wie jemand, der eine heilende Augenmaske trägt und frei umherwandert, ohne dass ihn jemand sieht. So sind auch Bodhisattvas. Nachdem sie das Bodhicitta erlangt und ihre großen Gelübde erfüllt haben, wandern sie frei selbst in die Bereiche der Dämonen, von keinem Dämon gesehen. So wie jemand, der sich auf einen großen König verlässt, keine Angst vor anderen hat, so sind auch Bodhisattvas. Gestützt auf den mächtigen Dharma-König Bodhicitta, beseitigen sie Hindernisse und fürchten sich nicht vor dem Bösen. Wie jemand, der im tiefen Wasser weilt, keine Angst vor dem Feuer hat, so sind auch die Bodhisattvas. In den Wassern der Wurzeln der Tugend Bodhicittas ruhend, bleiben sie unberührt vom Feuer der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie jemand, der sich auf einen tapferen Feldherrn verlässt, keine Angst vor Feinden hat, so sind auch die Bodhisattvas. Gestützt auf Bodhicitta, fürchten sie sich nicht vor allem Bösen. Wie Indra, der mit dem Vajra alle Asuras bezwingt, so sind auch die Bodhisattvas. Fest an Bodhicitta festhaltend, vernichten sie alle Dämonen und andere Ketzer. So wie jemand, der den Trank der Unsterblichkeit trinkt, weder altert noch schmächtig wird, sondern ein ewiges Leben führt, so verhalten sich auch Bodhisattvas, die den Trank des Bodhicitta trinken und den Pfad des Bodhisattva ohne Anhaftung durch unzählige Äonen des Samsara beschreiten. Wie der Trank der Unsterblichkeit zuerst aus reinem Wasser zubereitet wird, so wird auch der Trank des Bodhicitta daraus hergestellt. Unter allen Praktiken der Bodhisattvas ist er die wichtigste. So wie unter den Fähigkeiten eines Menschen die Lebenskraft die wichtigste ist, so ist auch der Bodhisattva die wichtigste, denn das wahre Dharma und das Bodhicitta aller Buddhas sind die wichtigsten. So wie jemand, dessen Lebenskraft eingeschränkt ist, seinen Eltern und Verwandten nicht helfen kann, so kann auch der Bodhisattva ohne Bodhicitta keinem fühlenden Wesen helfen. So wie der Ozean unzerstörbar ist, so ist auch der Ozean des Bodhicitta unzerstörbar, den weder die Arhats noch die Pratyekabuddhas vernichten können. So wie das Sonnenlicht nicht vom Licht der Sterne verdunkelt werden kann, so ist auch die Sonne des Bodhicitta. Das vollkommene Licht großer Gelübde und Weisheit kann nicht von der reinen Weisheit der Sravakas und Pratyekabuddhas getrübt werden. So wie ein Prinz von Geburt an von seinen Ministern verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva verehrt. Da er Bodhicitta in sich trug, wird er aufgrund seines großen Mitgefühls bereits von allen Sravakas und Pratyekabuddhas geachtet. So wie ein Prinz, obwohl noch nicht frei, bereits die Würde eines Königs besitzt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, trägt er die Merkmale vollkommener Bodhicitta in sich. Wie man bei Grauem Star ein reines Juwel sieht, es aber für unrein hält, so ist auch das Bodhicitta-Juwel. Mangels Weisheit und Glauben mag man es als unrein wahrnehmen. So wie ein Mantra oder eine Medizin alle Krankheiten fühlender Wesen heilen kann, die es sehen, hören oder damit leben, so ist auch die Medizin der Bodhicitta. Sie nährt gute Wurzeln und sammelt die Medizin der Weisheit, um die großen Gelübde des Weisheitskörpers des Bodhisattva zu erfüllen. Wenn fühlende Wesen dies sehen, hören oder damit verweilen und die richtige Achtsamkeit entwickeln, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein formbeständiges Gewand vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Gewand des Bodhicitta von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar hält, sich ungeteilt darauf konzentriert und alle Dharmas unterscheiden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta und des wahren Dharma mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren und sie befähigen, große Gelübde abzulegen und den Weisheitskörper zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhicitta nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat der Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone namens Elefantenschatzkammer besitzt und, wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Bodhicitta-Krone. Sie reinigt alle guten Wurzeln der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata durchstreift die unbedingte Sphäre im Himmel. Wie ein Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus einem anderen Edelstein, so ist auch das kostbare Bodhicitta. Es entspringt dem Wesen tiefen Mitgefühls, dem Schutz und der Rettung aller fühlenden Wesen, nicht aus irgendeinem anderen Gut. Wie ein Baum nicht aus seinen Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Bodhicitta-Baum. Er hat keinen festen Wohnsitz und kann doch allwissende Weisheit nähren, deren große Gelübde der Erleuchtung die ganze Welt umfassen. Wie ein Diamant nicht von allen Gefäßen vollständig enthüllt oder vollständig gefasst werden kann, so ist auch das kostbare Bodhicitta. Es kann nicht in den Gefäßen der Geizigen, Unwissenden oder Toren offenbart werden; noch kann es in den Gefäßen derer mit verdrehten und falschen Ansichten gefasst werden. Wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist auch das Bodhicitta. Es versteht alle Dharmas vollständig. Wie ein Diamant Berge zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er vernichtet und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. Wie ein Diamant, selbst zerbrochen und unvollständig, von allen Schätzen unerreicht ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringfügiger Trägheit übertrifft er die Vorzüge der Juwelen der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie ein Vajra alle Armut und alles Leid vernichten kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei kleinen Verfehlungen im Verhalten und in der Praxis kann er Armut und Leid beseitigen. Wie ein kleiner Vajra alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst in kleinen Situationen kann er alle Unwissenheit und Täuschung vertreiben. Wie ein Vajra nicht für gewöhnliche Menschen zugänglich ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nicht für engstirnige Wesen erreichbar. Wie ein Vajra von Unweisen nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nicht für unwissende Wesen erkennbar. So wie ein Vajra nicht zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann durch kein Dharma vernichtet werden. So wie ein Vajra von keinem fühlenden Wesen, nicht einmal von der Mahānagā, außer durch die Kraft Narayanas, gehalten werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann von Śrāvakas und Pratyekabuddhas außer von Bodhisattvas und Mahasattvas nicht gehalten werden. So wie ein Vajra nicht durch etwas hindurchsehen kann und von keiner anderen Waffe durchdrungen werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er beobachtet und lehrt fühlende Wesen durch alle drei Zeitalter hindurch. Unzählige Äonen des Leidens, jenseits der Reichweite selbst der Arhats und Pratyekabuddhas, sind wie ein Diamant, den nichts anderes tragen kann als der Diamantschliff. Ebenso wie der Bodhi-Geist die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervorbringt, die selbst die Arhats und Pratyekabuddhas nicht vollständig erreichen können – außer jene mit dem aufrechten und ehrlichen Geist des Sarvajna –, so ist auch der Bodhi-Geist. Im Erhabenen verweilend und seine Verdienste widmend, können selbst im Kreislauf von Geburt und Tod unheilsame Dharmas nicht gänzlich ausgelöscht werden. Wie ein Diamant die Erde vor dem Versinken bewahrt, so ist auch der Bodhi-Geist. Er hält alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas aufrecht und lässt sie nicht in die drei Daseinsbereiche fallen. Wie ein Diamant Hunderttausende von Äonen im Wasser verbleibt, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst in unzähligen Äonen von Geburt und Tod können Leiden und Karma nicht getrennt oder gemindert werden. So wie ein Diamant durch kein noch so großes Feuer erhitzt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht erhitzen. Wie der Sitz des Vajra-Mandala... Der Bodhisattva kann alle Dämonen bezwingen und vollkommene Erleuchtung erlangen. Nichts anderes kann sie aufrechterhalten. So ist auch der Bodhi-Geist. Er kann alle Gelübde, Praktiken und Paramitas des Bodhisattva aufrechterhalten; alle Stufen der Geduld und Erleuchtung; die Hingabe und die Vorhersage der Buddhaschaft; die Kultivierung des Bodhi-Pfades; das Opfer an alle Buddhas; das Hören des Dharma; und die Praxis. Nichts anderes kann ihn aufrechterhalten. Guter Mensch, der Bodhi-Geist vollbringt solch unermessliches Verdienst. Wenn ein fühlendes Wesen den Bodhi-Geist erzeugt, besitzt es solch unermessliches Verdienst. Daher, guter Mann, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Anuttara-samyak-sambodhi-Geist zu entwickeln, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten und solch unermessliches Verdienst zu erlangen. Guter Mann, was deine frühere Frage betrifft, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernt und den Bodhisattva-Weg beschreitet: Nun, da du diese strahlende und reich geschmückte Schatzkammer der Weisheit betreten hast, wirst du verstehen, dass das Erlernen des Bodhisattva-Pfades und das vollständige Beschreiten des Bodhisattva-Weges unermessliches Verdienst erlangen.Obwohl man noch nicht ganz in seiner inneren Ruhe ist, besitzt man bereits die Haltung eines Königs. So ist es auch mit dem Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, trägt er die Zeichen des vollendeten Bodhicitta. Wie ein Auge mit Grauem Star ein reines Juwel als unrein wahrnimmt, so verhält es sich auch mit dem Bodhicitta-Juwel. Mangels Weisheit und Glaubens wird es als unrein wahrgenommen. Wie eine heilende Beschwörung alle Krankheiten heilt, wenn fühlende Wesen sie sehen, hören oder sich mit ihr auseinandersetzen, so wirkt auch die Bodhicitta-Medizin. Sie nährt gute Wurzeln, sammelt Weisheit und erfüllt die großen Gelübde des Weisheitskörpers des Bodhisattva. Wenn fühlende Wesen sie sehen, hören oder sich mit ihr auseinandersetzen und dabei die richtige Achtsamkeit üben, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein Gewand ständiger Müdigkeit vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Bodhicitta-Gewand von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar in sich trägt, sich ungestört konzentriert und alle Dharmas erkennen kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta und des wahren Dharma mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren, ihnen große Gelübde ermöglichen und sie befähigen, den Weisheitskörper zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhi-Geist nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat das Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone, die Elefantenschatzkammer, besitzt, und wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Krone des Bodhi-Geistes gleich: Sie reinigt alle Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata weilt im Bereich des Nicht-Handelns. So wie der Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus irgendeinem anderen Edelstein, so ist auch das Juwel des Bodhi-Geistes. Es entspringt dem tiefen Mitgefühl, alle fühlenden Wesen zu erlösen, nicht irgendeinem anderen Gut. So wie ein Baum nicht aus Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Baum des Bodhi-Geistes. Ohne jegliche Stütze kann er allwissende Weisheit nähren, deren große Gelübde der Erleuchtung die ganze Welt umfassen. So wie der Diamant sich nicht in allen Gefäßen vollständig manifestieren oder vollständig enthalten lassen kann, so ist auch das Juwel des Bodhi-Geistes. Es kann sich nicht in den Gefäßen der Geizigen, Knauserigen und Unwissenden manifestieren, noch in denen der Betrügerischen mit ihren falschen Ansichten. Es lässt sich nicht enthalten. So wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er versteht alle Dharmas vollständig. So wie ein Diamant alle Berge zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er zerstört und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. Wie ein Diamant, selbst wenn er zerbrochen ist, unvollständig bleibt, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringster Trägheit können die Verdienste und Tugenden der Sravakas und Pratyekabuddhas ihn nicht erreichen. Wie ein zerbrochener Diamant Armut und Leid beseitigen kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringfügigem Verlust an Anstand und Hingabe kann er Armut und Leid beseitigen. Wie ein kleiner Diamant alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Schon kleine Umstände können alle Unwissenheit und Illusion zerschmettern. Wie ein Diamant nicht für gewöhnliche Menschen zugänglich ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nichts für engstirnige Wesen. Wie ein Diamant von Unwissenden nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nichts, was unwissende Wesen erkennen können. Wie ein Diamant nicht zerstört werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Dharmas können ihn nicht auslöschen. Er ist wie eine Vajra-Waffe; Alle fühlenden Wesen, selbst die Mahānagā, können es nur durch die Kraft Narayanas halten. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist; Śrāvakas und Pratyekabuddhas können ihn nur durch Bodhisattvas bewahren. Wie ein Vajra nicht alles durchdringen kann, so kann es keine andere Waffe. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Betrachtet man die unzähligen Äonen des Leidens, die fühlende Wesen in den drei Zeitaltern ertragen haben und die Śrāvakas und Pratyekabuddhas nicht erreichen können, so ist es wie ein Vajra, den niemand außer dem Vajra-Grund halten kann. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Er bringt die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervor, und Śrāvakas und Pratyekabuddhas können ihn nur durch jene mit dem aufrechten Geist des Sarvāstivāda bewahren. Wie Wasser in einem Vajra-Gefäß nicht vollständig ausgelöscht werden kann, so ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Im Erhabenen verweilend und den Wurzeln der Tugend gewidmet, kann es selbst im Kreislauf von Geburt und Tod durch kein unheilsames Dharma ausgelöscht werden. Wie ein Vajra die Erde vor dem Versinken bewahrt, so ist auch der Bodhi-Geist. Er bewahrt alle Gelübde und Praktiken aller Bodhisattvas und schützt sie vor dem Fall in die drei Daseinsbereiche. Wie ein Diamant Hunderttausende von Kalpas im Wasser bestehen bleibt, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst im Kreislauf von Geburt und Tod über unzählige Kalpas hinweg können Leiden und karmische Handlungen nicht ausgelöscht oder gemindert werden. Wie ein Diamant von keinem großen Feuer verbrannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unversehrt. Die Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht verbrennen. Wie der Sitz des Vajra-Bodhi-Baumes, der es Bodhisattvas ermöglicht, alle Dämonen zu bezwingen und vollkommene Erleuchtung zu erlangen, etwas ist, das kein anderer tragen kann, so ist auch der Bodhi-Geist unversehrt. Es vereint alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas, alle Vollkommenheiten (Paramitas), alle Stufen der Geduld und Erleuchtung, die Widmung von Verdiensten, den Empfang von Buddhaschaftsvorhersagen, die Kultivierung des Bodhi-Pfades, Opfergaben an alle Buddhas, das Hören des Dharma und die Praxis des Dharma. Nichts anderes kann es aufrechterhalten. Guter Mensch, der Bodhi-Geist erlangt solch unermessliches Verdienst. Jedes fühlende Wesen, das den Bodhi-Geist entwickelt, besitzt solch unermessliches Verdienst. Daher, guter Mensch, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Bodhi-Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln. Die Praxis des Bodhisattva-Pfades bringt unermessliches Verdienst. Guter Mensch, deine frühere Frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und kultiviert den Bodhisattva-Weg?“ kann nun durch das Betreten dieser strahlenden und reich geschmückten Schatzkammer der Weisheit verstanden werden. Das Beschreiten des Bodhisattva-Pfades bringt unermessliches Verdienst.Obwohl man noch nicht ganz in seiner inneren Ruhe ist, besitzt man bereits die Haltung eines Königs. So ist es auch mit dem Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, trägt er die Zeichen des vollendeten Bodhicitta. Wie ein Auge mit Grauem Star ein reines Juwel als unrein wahrnimmt, so verhält es sich auch mit dem Bodhicitta-Juwel. Mangels Weisheit und Glaubens wird es als unrein wahrgenommen. Wie eine heilende Beschwörung alle Krankheiten heilt, wenn fühlende Wesen sie sehen, hören oder sich mit ihr auseinandersetzen, so wirkt auch die Bodhicitta-Medizin. Sie nährt gute Wurzeln, sammelt Weisheit und erfüllt die großen Gelübde des Weisheitskörpers des Bodhisattva. Wenn fühlende Wesen sie sehen, hören oder sich mit ihr auseinandersetzen und dabei die richtige Achtsamkeit üben, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein Gewand ständiger Müdigkeit vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Bodhicitta-Gewand von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar in sich trägt, sich ungestört konzentriert und alle Dharmas erkennen kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta und des wahren Dharma mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren, ihnen große Gelübde ermöglichen und sie befähigen, den Weisheitskörper zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhi-Geist nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat das Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone, die Elefantenschatzkammer, besitzt, und wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Krone des Bodhi-Geistes gleich: Sie reinigt alle Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata weilt im Bereich des Nicht-Handelns. So wie der Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus irgendeinem anderen Edelstein, so ist auch das Juwel des Bodhi-Geistes. Es entspringt dem tiefen Mitgefühl, alle fühlenden Wesen zu erlösen, nicht irgendeinem anderen Gut. So wie ein Baum nicht aus Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Baum des Bodhi-Geistes. Ohne jegliche Stütze kann er allwissende Weisheit nähren, deren große Gelübde der Erleuchtung die ganze Welt umfassen. So wie der Diamant sich nicht in allen Gefäßen vollständig manifestieren oder vollständig enthalten lassen kann, so ist auch das Juwel des Bodhi-Geistes. Es kann sich nicht in den Gefäßen der Geizigen, Knauserigen und Unwissenden manifestieren, noch in denen der Betrügerischen mit ihren falschen Ansichten. Es lässt sich nicht enthalten. So wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er versteht alle Dharmas vollständig. So wie ein Diamant alle Berge zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er zerstört und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. Wie ein Diamant, selbst wenn er zerbrochen ist, unvollständig bleibt, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringster Trägheit können die Verdienste und Tugenden der Sravakas und Pratyekabuddhas ihn nicht erreichen. Wie ein zerbrochener Diamant Armut und Leid beseitigen kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringfügigem Verlust an Anstand und Hingabe kann er Armut und Leid beseitigen. Wie ein kleiner Diamant alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Schon kleine Umstände können alle Unwissenheit und Illusion zerschmettern. Wie ein Diamant nicht für gewöhnliche Menschen zugänglich ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nichts für engstirnige Wesen. Wie ein Diamant von Unwissenden nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nichts, was unwissende Wesen erkennen können. Wie ein Diamant nicht zerstört werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Dharmas können ihn nicht auslöschen. Er ist wie eine Vajra-Waffe; Alle fühlenden Wesen, selbst die Mahānagā, können es nur durch die Kraft Narayanas halten. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist; Śrāvakas und Pratyekabuddhas können ihn nur durch Bodhisattvas bewahren. Wie ein Vajra nicht alles durchdringen kann, so kann es keine andere Waffe. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Betrachtet man die unzähligen Äonen des Leidens, die fühlende Wesen in den drei Zeitaltern ertragen haben und die Śrāvakas und [[Pratyekabuddha]]s nicht erreichen können, so ist es wie ein Vajra, den niemand außer dem Vajra-Grund halten kann. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Er bringt die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervor, und Śrāvakas und Pratyekabuddhas können ihn nur durch jene mit dem aufrechten Geist des Sarvāstivāda bewahren. Wie Wasser in einem Vajra-Gefäß nicht vollständig ausgelöscht werden kann, so ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Im Erhabenen verweilend und den Wurzeln der Tugend gewidmet, kann es selbst im Kreislauf von Geburt und Tod durch kein unheilsames Dharma ausgelöscht werden. Wie ein Vajra die Erde vor dem Versinken bewahrt, so ist auch der Bodhi-Geist. | |||
Er bewahrt alle Gelübde und Praktiken aller Bodhisattvas und schützt sie vor dem Fall in die drei Daseinsbereiche. Wie ein Diamant Hunderttausende von Kalpas im Wasser bestehen bleibt, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst im Kreislauf von Geburt und Tod über unzählige Kalpas hinweg können Leiden und karmische Handlungen nicht ausgelöscht oder gemindert werden. Wie ein Diamant von keinem großen Feuer verbrannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unversehrt. Die Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht verbrennen. Wie der Sitz des Vajra-Bodhi-Baumes, der es Bodhisattvas ermöglicht, alle Dämonen zu bezwingen und vollkommene Erleuchtung zu erlangen, etwas ist, das kein anderer tragen kann, so ist auch der Bodhi-Geist unversehrt. Es vereint alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas, alle Vollkommenheiten (Paramitas), alle Stufen der Geduld und Erleuchtung, die Widmung von Verdiensten, den Empfang von Buddhaschaftsvorhersagen, die Kultivierung des Bodhi-Pfades, Opfergaben an alle Buddhas, das Hören des Dharma und die Praxis des Dharma. Nichts anderes kann es aufrechterhalten. Guter Mensch, der Bodhi-Geist erlangt solch unermessliches Verdienst. Jedes fühlende Wesen, das den Bodhi-Geist entwickelt, besitzt solch unermessliches Verdienst. | |||
Daher, guter Mensch, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Bodhi-Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln. Die Praxis des Bodhisattva-Pfades bringt unermessliches Verdienst. | |||
Guter Mensch, deine frühere Frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und kultiviert den Bodhisattva-Weg?“ kann nun durch das Betreten dieser strahlenden und reich geschmückten Schatzkammer der Weisheit verstanden werden. Das Beschreiten des Bodhisattva-Pfades bringt unermessliches Verdienst. | |||
</poem></div></div> | |||
== 60 34.16 == | |||
<div class="mw-collapsible mw-collapsed akkordeon" style="border: 1px solid #a2a9b1; margin-bottom: 5px; background-color: white;"> | |||
<div style="font-weight: normal; padding: 5px 10px; cursor: pointer;"> === Band 60 Kap. 34.16 Der Eintritt in die Dharma-Welt === === </div> | |||
<div class="mw-collapsible-content" style="padding: 10px; background-color: #fff; border-top: 1px solid #a2a9b1;"> | |||
<poem> | |||
Zu jener Zeit umrundete der junge Sudhana ehrerbietig den Bodhisattva Maitreya, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, öffne mir bitte das Tor des Pavillons, damit ich eintreten kann.“ | |||
Maitreya schnippte mit dem rechten Finger, und das Tor öffnete sich wie von selbst. Sudhana trat ein, und kaum war er eingetreten, schloss sich das Tor wieder. | |||
Sudhana betrachtete den Pavillon, der gewaltig und unermesslich war, wie der Himmel. Der Boden war mit unzähligen Juwelen bedeckt, unzählige Fenster und Geländer aus den sieben Schätzen. Unzählige Banner und Baldachine schmückten ihn, unzählige juwelenbesetzte Halsketten und Bänder hingen herab, unzählige große Löwenbanner, Halbmondbilder und unzählige juwelenbesetzte Bänder und farbenprächtige Seidenstoffe schmückten ihn, und unzählige himmlische Kronen und juwelenbesetzte Gewänder zierten ihn. Unzählige juwelenbesetzte Netze bedeckten ihn, und unzählige goldene Glöckchen erzeugten sanfte Klänge. | |||
Unzählige Wolken aus juwelenbesetzten Blumengirlanden und duftenden Wolken fielen herab, unzählige feine Goldstaubflocken rieselten herab, und unzählige wundersame Lichter erstrahlten überall. Unzählige verschiedene Vogelarten gaben harmonische Laute von sich. Unzählige Lotusblüten regneten herab, und unzählige Mani-Juwelenlichter strahlten aus und erleuchteten alles. Innerhalb der Pavillons befanden sich Hunderttausende von wundersamen Pavillons, ungehindert, geschmückt und verziert, wie oben beschrieben. Zu jener Zeit wurde Sudhana, der die unvorstellbaren und wundersamen Verzierungen der Pavillons erblickte, von grenzenloser Freude und Überschwang erfüllt. Sein Herz wurde weich, frei von allen Täuschungen, und alle Unwissenheit und Dunkelheit verschwanden. Mit rechter Achtsamkeit suchte er ungeteilt nach dem wundersamen Reich und verneigte sich mit ungehindertem Körper ehrfurchtsvoll. Nachdem er sich verneigt hatte, sah er sich durch die Kraft der Majestät des Bodhisattva Maitreya in den Pavillons. Er sah auch unermessliche, ungehinderte göttliche Macht und unvorstellbare Taten. Oder er sah Maitreya, gemäß seiner Abstammung, Lebensspanne und seinem Wissen, wie er gute Wurzeln nährte. Alle Buddhas und ihre Gefolgschaften in unzähligen Welten erweckten aufgrund ihrer großen Gelübde zuerst das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Oder er sah Maitreya, wie er als Erster das Samadhi der liebenden Güte erreichte – daher sein Name. Oder er sah Maitreya, wie er die Verhaltensregeln eines Bodhisattva praktizierte. Er wird alle Vollkommenheiten, Geduld und Stufen der Erleuchtung erfüllen. Er wird alle Tathagatas in der reinen Buddha-Welt sehen. Er wird den Dharma hören, den wahren Dharma bewahren und beschützen. Er wird ein großer Dharma-Meister werden und die Geduld der Nichtgeburt erlangen. Er wird die Anzahl der Kalpas eines bestimmten Tathagata an einem bestimmten Ort kennen und eine Vorhersage über seine zukünftige Buddhaschaft erhalten. Er mag Maitreya als universellen Monarchen sehen, der die zehn Tugenden in der Welt manifestiert. Er mag sich als einen der Vier Himmelskönige sehen, der allen fühlenden Wesen zum Wohle gereicht. Er mag sich als Indra sehen, der die fünf Begierden bezwingt. Er mag sich als Yama-Himmelskönig sehen, der die Achtsamkeit preist. Er mag sich als Tusita-Himmelskönig sehen, der die Verdienste eines Bodhisattva während seines gesamten Lebens preist. Er mag sich als Nirmanarati-Himmelskönig sehen, der das Dharma der Befreiung preist. Er mag sich als Mara-König sehen, der das Dharma der Vergänglichkeit erläutert. | |||
Er mag sich als Paranirmitavasavartin-Himmelskönig sehen, der die großartigen Manifestationen der Bodhisattvas preist. Er mag sich als Brahma sehen, der die vier unermesslichen Geister preist. Er mag sich als Asura-König sehen, der sein Gefolge bezwingt und in den Ozean der großen Weisheit eintaucht, im Verständnis, dass alle Dharmas Illusionen gleichen. Er mag sich selbst als Yama sehen, der helles Licht ausstrahlt, um alles Leid in der Hölle zu erhellen. Er mag hungrigen Geistern Speise und Trank anbieten. Sie mögen in verschiedenen Tiergestalten wiedergeboren werden und den Dharma verkünden, um ihre Unwissenheit zu vertreiben. Sie mögen den Dharma dem Gefolge der Vier Himmelskönige predigen, oder gar dem Gefolge der Brahma-Könige, oder dem Gefolge der Nagas, oder sogar dem Gefolge von Menschen und Nicht-Menschen. Sie mögen den Dharma der Versammlung der Sravakas, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas predigen, oder Bodhisattvas, die gerade erst mit ihrer Praxis begonnen haben, bis zur zehnten Stufe. Sie mögen die Verdienste von Bodhisattvas sehen und preisen, die gerade erst mit ihrer Praxis begonnen haben, bis zur zehnten Stufe. Sie mögen die Erfüllung aller Paramitas sehen, das Tor der Geduld in der Gleichheit aller Dharmas, das Tor des weiten Samadhi und das Tor des tiefgründigen Dharma betreten. Sie mögen das Entstehen klaren Verständnisses durch Meditation und Samadhi sehen, die Erfüllung aller Praktiken des Bodhisattva-Pfades und die Einlösung großer Gelübde gemäß weltlicher Gebräuche. Sie mögen Bodhisattvas sehen, die gemeinsam allen fühlenden Wesen Gutes tun, oder Bodhisattvas, die in ihrem letzten Leben Weissagungen von Buddhas empfangen. Sie mögen Maitreya über Hunderttausende von Kalpas hinweg sehen, wie er unermüdlich wandert, rezitiert und Schriften niederschreibt. Sie mögen den Dharma betrachten und über seine wahre Bedeutung nachdenken oder in die vier unermesslichen Bewusstseinszustände der Meditation eintreten und so Befreiungssamadhi und alle Zugänge erlangen. Sie mögen das Entstehen klaren Verständnisses in Bodhisattvas sehen oder das Samadhi der rechten Aufnahme und Transformation. Aus jeder Pore erhob sich eine Wolke von Manifestationen. Es waren Wolken von Himmelskörpern, Wolken von Drachen, Yakshas und sogar Mahoragas, Wolken der Vier Himmelskönige, Wolken Brahmas, Wolken universeller Monarchen, Fürsten, Minister, Ältesten, Laien, Śrāvakas, Pratyekabuddhas und Tathāgatas. Ferner erschienen aus jeder Pore Wolken von Manifestationen aller fühlenden Wesen oder das Dharma der Bodhisattvas, nämlich das Tor des Lobpreises der Verdienste des Bodhicitta, das Tor des Dāna Paramita und sogar das Tor des Gelübdes Paramita; die vier Mittel der Anziehung, die unermesslichen Samadhis, die allumfassende Weisheit und Bewahrung, die Wahrheiten und Beredsamkeit, das Aufhören des Leidens, Einsicht, Befreiung, bedingtes Entstehen, Achtsamkeit, rechtes Bemühen, übernatürliche Kräfte, Fähigkeiten und der Pfad zur Erleuchtung; Die Praktiken der Śrāvaka- und Pratyekabuddha-Fahrzeuge, das Bodhisattva Mahāyāna, die verschiedenen Stufen und Enthaltsamkeiten, die Gelübde und Praktiken des Bodhisattva. All diese Tore des Dharma offenbarten sich. Oder man konnte von einem Pavillon aus die große Versammlung aller Tathagatas sehen, die sie umgaben. Man wusste ferner, dass die Familien und Linien der Buddhas verschieden waren, ihre Lebensspannen unzählige Äonen umfassten und sie unermessliche Tore des Dharma lehrten. Der Dharma blieb in der Welt, und alle waren deutlich verschieden. Zu jener Zeit, Sudhana... | |||
Unter all den Pavillons und Klöstern steht eines allein. Hoch, weit und prachtvoll verziert, übertrifft es alle anderen. Es umfasst die dreitausend großen Chiliokosmen, Milliarden von Jambudvipas und Milliarden von Tusita-Himmeln. Ein Bodhisattva steigt am Ende seines Lebens zur Erde herab, empfängt ein Kind und wird geboren. Er vollbringt sieben Schritte und lauscht dem Ruf der großen Buddhas der zehn Himmelsrichtungen. Indra und Brahma begegnen ihm ehrerbietig. Er erscheint als Kind in einem Palast und wandert dann durch einen Garten. Mit Sarvajna (Weisheit) entsagt er der Welt und übt Askese. Er erhält Milchbrei. Er begibt sich zum Bodhi-Baum, um alle Dämonen zu bezwingen. Er beobachtet, wie der Bodhi-Baum das Rad des Dharma dreht. Er steigt zu einem himmlischen Palast auf, sein Gefolge und sein Leben erstrecken sich über unzählige Äonen. Er erfüllt seine großen Gelübde durch die Praktiken eines Bodhisattva und verkündet den Dharma, um alle fühlenden Wesen zu lehren. Seine Reliquien sind alle unterschiedlich. | |||
Zu jener Zeit sah sich Sudhana in der Gegenwart aller Buddhas und wurde Zeuge solch wundersamer Dinge. Er vernahm auch unvorstellbare und subtile Klänge, die von den goldenen Glocken der Pavillons und Türme ausgingen: die Klänge des ersten Entstehens des Bodhicitta, die Klänge der Gelübde und der Vervollkommnungspraktiken des Bodhisattva, die Klänge ehrfürchtiger Opfergaben an die unvorstellbaren Buddhas, die Klänge reinigender Buddha-Länder, die Klänge der Dharma-Wolken und die Klänge verschiedener Schmuckstücke. Er hörte auch, dass ein bestimmter Bodhisattva in einer bestimmten Welt, in einem bestimmten Kalpa, einen bestimmten Lehrer verwandelt, seine Verdienste geweiht und große Gelübde abgelegt hatte; dass er in der Gegenwart eines bestimmten Buddhas, inmitten der Versammlung, den Klang des entstehenden Bodhicitta vernommen hatte; dass ein Bodhisattva unzählige Kalpas lang verschiedene Praktiken ausgeübt und in einem bestimmten Buddha-Land die vollkommene Erleuchtung erlangt hatte; dass solche Namen und Lebensspannen große Gelübde erfüllt und fühlende Wesen verwandelt hatten. dass er inmitten der Versammlung der Bodhisattvas, Arhats und Pratyekabuddhas das Dharma des Parinirvana offenbart und in der Welt verweilt hatte; und dass ein Bodhisattva in einer bestimmten Welt in der Lage war, die Paramita des Gebens umfassend zu praktizieren, die Gebote streng zu befolgen, Geduld zu üben, Fleiß zu üben und verschiedene Meditationszustände zu erreichen. Xi Ying gab weise, um das Dharma zu suchen, alle Schätze, Städte, Frauen, Kinder, Köpfe, Augen, Hände und Füße auf, um das wahre Dharma zu schützen. Er schenkte dem großen Dharma-Meister reines Dharma, gründete große Dharma-Versammlungen, errichtete große Dharma-Banner, schlug Dharma-Trommeln, blies Dharma-Muscheln und ließ den Dharma-Regen herabregnen. Er baute Pagoden und Tempel, schmückte sie mit vielfältiger Pracht, brachte allen Wesen Frieden und Freude und schützte den Dharma-Schatz. Er hörte auch, dass ein gewisser Buddha in einer bestimmten Welt in einem bestimmten Kalpa die vollkommene Erleuchtung erlangt hatte. Sein Gefolge war zahlreich, seine Lebensspanne kurz, doch er erfüllte seine großen Gelübde, alle fühlenden Wesen zu lehren und zu transformieren. Beim Vernehmen dieser unvorstellbar subtilen Klänge entspannten sich sein Körper und sein Geist, und er erfuhr unermessliche Freude. Er erlangte sogleich die unermesslichen Tore von Dharani, Beredsamkeit, Geduld, Fleiß, großen Gelübden, Klarheit, Weisheit, Befreiung, [[Paramita]] und [[Samadhi]]. | |||
Zu jener Zeit sah Sudhana im Juwelenspiegel alle Tathagatas und ihr Gefolge, große Bodhisattvas, Arhats und Pratyekabuddhas, reine, unreine und gemischte Welten. Manche Welten hatten Buddhas, manche nicht; manche waren von höherer, mittlerer oder niedrigerer Qualität; manche glichen Indras Netz, andere waren umgestürzt oder lagen am Boden. Er sah auch eine ebene Welt, in der die Unterschiede zwischen den fünf Daseinsbereichen deutlich erkennbar waren. Er sah unzählige große Bodhisattvas, die meditierten und alle Dharmas befolgten, großes Mitgefühl entwickelten, um alle fühlenden Wesen zu beschützen, verschiedene Debatten über die Bedeutung verschiedener Lehren führten, Schriften verfassten, Fragen stellten und beantworteten und die drei Arten von Hingaben und großen Gelübden ins Leben riefen. | |||
All dies sah er. Er sah unzählige blaue, gelbe, rote, weiße und kristallklare Lichter, die von juwelenbesetzten Säulen ausgingen, sowie Lichtnetze aus Juwelen, Jambudvipa und Gold. Er sah auch duftendes Wasser mit acht Tugenden, das aus juwelenbesetzten Halsketten floss, und unzählige Lichter, die von Lapislazuli ausgingen. Er sah auch … Zahlreiche wundersame Blumen, so groß wie Wagenräder, erblühten. Inmitten dieser Blüten konnte man Männer und Frauen aller Größen sehen, ebenso Indra, Brahma, die Vier Himmelskönige, Drachen, Yakshas und sogar Menschen und Nicht-Menschen, Elefanten, Pferde, Śrāvakas, Bodhisattvas und alle fühlenden Wesen in ihren vielfältigen Formen. | |||
Sie alle falteten ehrfürchtig die Hände zum Buddha. In den juwelenbesetzten Bäumen erblickte man Körper in den verschiedensten wundersamen Farben: den Körper des Tathagata, die Körper der Bodhisattvas, die Körper der acht Götter- und Drachenklassen, den Körper Indras und Brahmas, den Körper des Weltenherrschers und die Körper der vier Wesensklassen. Jeder von ihnen trug verschiedene Opfergaben, Ausdruck von Respekt, Lob und Verehrung. Man sah auch eine Mondsichel, die unzählige Sonnen- und Mondstrahlen aussandte. Weiterhin konnte man Maitreya in früheren Leben sehen, wie er den Pfad der Bodhisattvas beschritt und Köpfe, Augen, Knochenmark, Gehirne, Hände, Füße, Gliedmaßen, alle Lebensformen, Königreiche, Städte, Frauen, Kinder und alles Mögliche verschenkte, um für alle Bedürfnisse zu sorgen. Man konnte Maitreya auch sehen, wie er alle Buddhas pries, ihnen respektvoll Opfergaben darbrachte, manchmal als Arzt die Kranken heilte, den Verlorenen den rechten Weg wies, manchmal große Schiffe zur juwelenbesetzten Insel führte und manchmal fühlende Wesen aus den Klauen der Dämonen befreite. Er könnte Schriften und Abhandlungen für einen Gelehrten verfassen. Oder er könnte als universeller Monarch wirken und die zehn Tugenden zum Wohle der Welt praktizieren. | |||
Oder er könnte kindliche Pietät gegenüber seinen Eltern, Nähe zu tugendhaften Lehrern und Befolgung ihrer Lehren erleben. Oder er könnte die Gestalten und Erscheinungen von Arhats, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und Tathagatas sehen, die fühlende Wesen unterweisen. Oder er könnte als Dharma-Meister wirken und die Lehren Buddhas preisen. Er könnte meditieren, Mantras rezitieren und tugendhafte Taten vollbringen. | |||
Er könnte Stupas, Tempel und verschiedene kunstvolle Bilder errichten und sie ehrfürchtig mit Weihrauch, Blumen und Girlanden schmücken. Oder er könnte fühlende Wesen die Drei Zufluchten, die Fünf Gebote, die Acht Gebote und die Zehn Tugenden lehren. Er könnte dem weltlichen Leben entsagen, den Weg studieren, den Dharma hören und ihn hochhalten. Er konnte im Bodhi-Geist mit rechter Achtsamkeit verweilen. Er konnte Maitreya sehen, wie er die Sechs Paramitas zum Wohle aller fühlenden Wesen über unzählige Äonen praktizierte. Er konnte auch die tugendhaften Lehrer Maitreyas über unzählige Äonen hinweg sehen. | |||
Zu jener Zeit sprach Maitreya Bodhisattva zu Sudhana: „Willkommen, Jüngling. Hast du die unvorstellbare Macht der großen Bodhisattvas von Louguan gesehen?“ Sudhana antwortete: „Ja, ich habe sie gesehen. Wie jemand im Traum Berge, Wälder, Flüsse, Teiche, Ozeane, den Berg Sumeru, Paläste und allerlei Bilder auf den vier Kontinenten sieht und sich darüber unermesslich freut, so war es auch mit Sudhana.“ Durch die majestätische Kraft des großen Bodhisattva wird man frei von Täuschung und sieht alle Phänomene der drei Daseinsbereiche wie im Traum. Die ungetrübte Weisheit des Bodhisattva führt zu den erhabenen Toren des Dharma, die allen Bodhisattvas vorbehalten sind. Letztlich offenbaren die unvorstellbaren und wundersamen Mittel des Bodhisattva seine göttliche Kraft und Freiheit. Zum Beispiel sieht jemand, der im Sterben liegt, den Zwischenzustand (Bardo). Diejenigen, die Böses getan haben, sehen sich in der Hölle, als Tiere oder hungrige Geister, die verschiedene Formen der Folter erleiden. Sie sehen vielleicht Yama, den König der Hölle, wie er Waffen hält und sie gefangen hält. Sie sehen vielleicht Berge von Messern oder Bäume von Schwertern oder scharfe Blätter, die fühlende Wesen schneiden. Sie sehen vielleicht Wesen, die in Kesseln gekocht und geschlachtet werden, oder hören verschiedene Geräusche des Leids und der Trauer. Diejenigen, die Gutes tun, sehen im Augenblick des Todes alle Paläste der Götter oder die verschiedenen Verzierungen, Spiele und Freuden himmlischer Jungfrauen. Sie sehen so wundersame Dinge und ahnen nicht, dass sie hier gestorben sind und dort wiedergeboren werden. Sie sehen nur die unvorstellbare Dimension ihrer karmischen Taten. Auch Sudhana tat dies und erblickte die unvorstellbare Dimension der tugendhaften Taten der Bodhisattvas in einem Palast. Jemand, der von Nicht-Menschen besessen ist, sieht beispielsweise verschiedene Formen und Gestalten. Alle Fragen kann er beantworten. So ist auch Sudhana. Durch die große Kraft und göttliche Macht des Bodhisattva kann er alle Dharmas klar unterscheiden und mit rechter Achtsamkeit betrachten. Wie jemand, der einen Drachenpalast betritt, sieben Tage, einen halben Monat, ein Jahr oder hundert Jahre als einen Augenblick empfindet, so ist auch Sudhana. Beim Betreten des göttlichen Palastes des Maitreya Bodhisattva erscheinen ihm Hunderttausende von Kalpas wie ein Augenblick. Wie ein Brahma-Palast namens „Geschmückte Schatzkammer“, in dem man die vielfältigen Formen der dreitausend Welten sieht, so ist auch Sudhana. In den Pavillons sieht er alles, was zuvor nie gesehen wurde. Wie ein Mönch, der vollkommene Samadhi erreicht und dem alles, was er wahrnimmt, in seiner Gegenwart erscheint, so ist auch Sudhana. | |||
In den Pavillons erkennt und unterscheidet er klar alles, was er wahrnimmt. Wie ein Mensch die Stadt der Gandharvas ungehindert sieht, so ist auch Sudhana. In den Pavillons sieht er alle Dharmas ungehindert. Wie ein Mensch in einen himmlischen Palast aufsteigt und die Behausungen der Menschen ungehindert sieht. Wie der Ozean alle Dinge der dreitausend Welten birgt, so kann auch der Illusionist alle Formen und Farben manifestieren. | |||
Auch Sudhana sah in der Residenz durch die majestätische Kraft des Maitreya Bodhisattva alles, was zuvor nie gesehen wurde, ungehindert. In diesem Augenblick schnippte Maitreya Bodhisattva, seine majestätische Kraft nutzend, mit den Fingern und sprach zu Sudhana: „Guter Mann, erhebe dich aus deiner Meditation.“ Erhoben fragte er: „Hast du die göttliche Kraft, die Freiheit, die großen Gelübde, die Verdienste und die Früchte des Bodhisattva gesehen? Seine Verzierungen und Praktiken sind wundersam. Tiefgründige und wundersame Praktiken führen zur Befreiung vom Kreislauf von Geburt und Tod. Alle Dharma-Tore sind unermesslich geschmückt. Die großen Gelübde aller Buddhas sind unbegreiflich. Das Samadhi des Bodhisattva – siehst du all dies?“ Sudhana antwortete: „Ja, ich habe es gesehen, durch die majestätische Kraft meines guten Lehrers.“ Dann fragte Sudhana: „Großer Weiser, welches Dharma-Tor ist das?“ | |||
Die Antwort lautete: „Das Dharma-Tor, das den Zugang zum Schatz der Weisheit der drei Zeiten ermöglicht: rechte Achtsamkeit, Kontemplation und Schmuck. Ein guter Mensch, ein Bodhisattva erlangt in einem einzigen Leben solch unaussprechliche und unbeschreibliche Dharma-Tore.“ „Großer Weiser, woher stammen diese wundersamen und großartigen Dharmas?“ Die Antwort lautet: „Sie entspringen der göttlichen Kraft des Bodhisattva, sind aber nicht Teil dieser Kraft selbst. Sie kommen und gehen nicht und vermehren sich nicht. Wie ein Drache, der Regen nicht aus seinem eigenen Körper oder Geist hervorbringt, sondern allein durch die Äußerung seiner Absicht zu regnen, fällt Regen. Doch dieser Zustand ist unvorstellbar. Guter Mensch, so verhalten sich auch diese wundersamen und großartigen Dharmas. Sie kommen aus dem Nichts, sondern entspringen der göttlichen Kraft des Bodhisattva. Guter Mensch, wie ein Magier, der verschiedene Dinge manifestiert, haben sie weder Ursprung noch Ziel, sondern manifestieren verschiedene Dinge durch illusionäre Kraft. So verhalten sich auch diese wundersamen und großartigen Dharmas. Sie kommen und gehen nicht, verweilen nicht und haften nicht, entstehen nicht und hören nicht auf. Sie manifestieren solche Dinge nur aufgrund der Weisheit und der Gelübde des Bodhisattva.“ | |||
Da fragte Sudhana: „Großer Weiser, woher kommen sie?“ Die Antwort lautet: „Schüler des Buddha, Bodhisattvas kennen kein Ziel des Kommens, kein Ziel des Verweilens, kein Ziel des Anhaftens, kein Ziel von Geburt und Tod, kein Ziel des Gehens und Ankommens, kein Ziel der Trennung und des Entstehens, kein Ziel des Verlassens und Anhaftens, kein Ziel von Karma und Vergeltung.“ Sie befinden sich im Reich des Nicht-Entstehens, der Unabhängigkeit, der Vergänglichkeit und des Nicht-Aufhörens. Guter Mensch, Bodhisattvas kommen einzig und allein, um zu lehren und alle fühlenden Wesen zu erlösen. Sie kommen aus tiefem Mitgefühl, um das Leiden aller fühlenden Wesen zu lindern. Sie folgen dem Pfad der reinen Gebote des Bodhisattva, um frei nach ihren Wünschen zu entstehen. Sie folgen dem Pfad der großen Gelübde des Bodhisattva aufgrund ihrer ursprünglichen Absicht. Sie kommen aus den übernatürlichen Kräften des Bodhisattva, um das Leiden aller fühlenden Wesen zu lindern und im Wohnort des Buddha zu verweilen. Sie stammen aus dem Reich des Bodhisattva, dem Bereich des Nicht-Vermehrens und Nicht-Verlierens, da sie ihre heilsamen Taten von Körper und Geist nicht verlieren. Sie entspringen der Weisheit und den geschickten Mitteln des Bodhisattva, um sich allen fühlenden Wesen anzupassen. Sie stammen aus dem Bereich der Emanationen des Bodhisattva, wie ein Blitz oder ein Spiegelbild. Guter Mann, du fragst mich, woher ich komme? | |||
Ich komme aus meiner Geburtsstätte, dem Land Mali. Dort gibt es ein Dorf namens Louguan. Dort lebt der Sohn eines reichen Mannes namens Gopala. Ich predigte dort den Dharma, um Bodhi zu etablieren. In meiner Geburtsstätte predigten alle fühlenden Wesen den Dharma ihren Bedürfnissen entsprechend. Ich predigte den Dharma auch meinen Eltern und Verwandten und begründete so das Mahayana. Und so kam ich hierher. | |||
Sudhana fragte: „Großer Weiser, wo ist der Geburtsort eines Bodhisattva?“ | |||
Sudhana antwortete: „Guter Mann …“ Es gibt zehn Arten von Geburtsorten für Bodhisattvas. | |||
Welche sind das? | |||
Erstens: Bodhicitta (der erleuchtete Geist) ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Bodhisattvas hineingeboren. | |||
Zweitens: Der Rechte Geist ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der tugendhaften Lehrer hineingeboren. | |||
Drittens: Das Verweilen in den verschiedenen Stufen ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Paramitas hineingeboren. | |||
Viertens: Das Große Gelübde ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Bodhisattva-Praktiken hineingeboren. | |||
Fünftens: Großes Mitgefühl ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Vier Mittel der Anziehung hineingeboren. Sechstens: Die Wahre Kontemplation des Dharma ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Prajna Paramita hineingeboren. | |||
Siebtens ist Mahayana der Geburtsort eines Bodhisattva, da er in die Familie der Paramita der Zweckmäßigen Mittel hineingeboren wird. | |||
Achtens ist das Lehren und Transformieren fühlender Wesen der Geburtsort eines Bodhisattva, da er in die Familie des Bodhi hineingeboren wird. Schließlich sind Weisheit und Zweckmäßige Mittel der Geburtsort eines Bodhisattva, da er in die Familie des Dharma der Geduld des Nicht-Entstehens hineingeboren wird. | |||
Neuntens ist das Befolgen aller Dharmas der Geburtsort eines Bodhisattva, da er in die Familie aller Buddhas der Drei Zeiten hineingeboren wird. Ein guter Mensch, ein Bodhisattva Mahasattva nimmt Prajna Paramita als seine Mutter, die Großen Zweckmäßigen Mittel als seinen Vater, Dān Paramita als seine Milch, Sī Paramita als seine Amme und Kṣānti Paramita als seinen Schmuck. Virya Paramita ist die Nährerin. Dhyana Paramita ist Reinheit. Gute Lehrer sind Mentoren, Bodhi-bezogene Faktoren sind Freunde. Alle guten Wurzeln sind Verwandte. | |||
Alle Bodhisattvas sind Brüder. Bodhicitta ist Heimat. Die gelehrte Praxis ist Heimat. Die Wohnstätte der Bodhisattvas ist Heimat. Die Geduld des Bodhisattva ist eine edle Behausung. Die Geburt großer Gelübde ist unermesslicher Reichtum. Bodhisattva-Verhalten entspricht dem Familiengesetz. Mahayana zu preisen bedeutet, das Familiengesetz fortzuführen. Ein Bodhisattva, der mit dem Nektar der Ermächtigung geboren wurde, ist ein Prinz. Er ist fähig, die Familie der Buddhas der drei Zeiten zu reinigen und zu fördern. | |||
O Sohn Buddhas, ein solcher Bodhisattva transzendiert den gewöhnlichen Boden und erlangt das Dharma der Befreiung von Geburt an. Geboren in die Familie des Tathagata, in der Buddha-Linie wohnend, sind die Drei Juwelen unversehrt. Er beschützt alle Bodhisattva-Linien. Er reinigt den Geburtsort und befreit von allen bösen Pfaden. Alle Götter, Menschen, Indra, Brahma, Shramanas und Brahmanen bringen ehrfurchtsvoll Opfergaben dar und werden so in die Buddha-Familie hineingeboren. Alle großen Gelübde werden erfüllt. | |||
O Sohn Buddhas, Bodhisattva Mahasattva, geboren in solch einer Familie, kenne alle Dharmas blitzschnell. Er empfängt Wiedergeburten in allen Bereichen ohne Ermüdung. Er versteht die Bereiche als Transformationen. Obwohl ich inmitten der Existenz gegenwärtig bin, bin ich frei von Anhaftung. Ich verstehe, dass alle Dharmas ohne Selbst sind. Mein Geist ist frei von Kummer und Reue. Mit großem Mitgefühl lehre ich fühlende Wesen ohne Ermüdung. Ich verstehe, dass Geburt und Tod wie Träume sind. Ich praktiziere den Bodhisattva-Pfad durch alle Kalpas hindurch, ohne ihn zu unterlassen oder aufzugeben. Ich weiß, dass die fünf Daseinsgruppen alle Illusionen sind. Ich fürchte weder Geburt noch Tod, da ich alle Bereiche des Dharma kenne. Mein Geist ist frei von Anhaftung. Ich verstehe, dass alle Dharmas wie eine brennende Flamme sind. In all meinen Handlungen lasse ich keine Illusionen aufkommen. Ich spiele mit illusorischen Dharmas und transzendiere so die Welt der Dämonen. Ich erlange einen reinen Dharma-Körper, frei von Leiden und Karma. | |||
Ich erlange Freiheit in allen Bereichen, ohne Illusionen oder Umkehrungen. Guter Mensch, mein reiner Dharma-Körper erfüllt alle Bereiche des Dharma. Ich manifestiere dieselben Formen, Klänge, Namen und Haltungen wie alle fühlenden Wesen. Ich manifestiere dieselben Wege wie alle fühlenden Wesen in der Welt. Ich manifestiere dieselbe Wiedergeburt wie alle fühlenden Wesen. Ich manifestiere dieselben jugendlichen Körper wie alle fühlenden Wesen. Ich manifestiere dieselben Gedanken wie alle fühlenden Wesen. Daraus entspringen alle großen Gelübde der Bodhisattvas. Um meinen Körper und die fühlenden Wesen zu transformieren, erfülle ich die Welt des Dharma. Sollten Mitpraktizierende ihren Geist vom Pfad verlieren, werde ich sie dazu bringen, das Bodhicitta zu erwecken. Ich wurde im Dorf Koti im Land Mali, an der südlichen Grenze von Jambudvipa, in eine Brahmanenfamilie geboren. Meine Geburt diente dazu, ihren Stolz zu brechen und meine Eltern und Verwandten zu leiten. Guter Mann, im Süden manifestierte ich mich, um fühlende Wesen nach Bedarf zu führen. Nach meinem Tod hier wurde ich im Tushita-Himmel wiedergeboren. Um diese himmlischen Wesen zu leiten, offenbarte ich höchste Weisheit und Tugend, löschte Begierde und Verlangen aus und ließ sie verstehen, dass alles vergänglich ist und dass die Lebensspanne himmlischer Wesen, so reich sie auch sein mag, abnimmt. Alle Bodhisattvas, die in den Mahayana-Bereich eingetreten sind, versammelten sich dort. Um meine Mitpraktizierenden zu lehren und die von Shakyamuni Buddha ausgehende Lotusblume zu öffnen, manifestierte ich mich dort. Guter Mann, wenn ich dort sterbe und herabsteige, um die vollkommene Erleuchtung zu erlangen, werden du und Manjushri mich sehen. | |||
Guter Mann, geh nun zu Manjushri und frage ihn, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet, um die Praktiken Samantabhadras vollständig zu erfüllen. Er wird es dir erklären. Warum? Manjushri. Er erfüllt die Gelübde und Praktiken unzähliger Milliarden Bodhisattvas. Er ist stets die Mutter unzähliger Milliarden Buddhas. Er ist auch der Lehrer unzähliger Milliarden Bodhisattvas. Mutig und fleißig lehrt und transformiert er alle fühlenden Wesen. Sein Name ist in alle zehn Himmelsrichtungen bekannt. Er ist stets der große Dharma-Lehrer unter allen Buddhas. Er wird von allen Buddhas gepriesen. Er weilt im tiefen Dharma der Weisheit. | |||
Nachdem er alle Bereiche des Dharma vollständig verstanden und unzählige Zeitalter lang verschiedene Dharma-Pfade beschritten hat, um schließlich die höchste Praxis des Samantabhadra Bodhisattva zu erreichen, ist Manjushri dein tugendhafter Lehrer. Er ermöglicht dir die Wiedergeburt in die Familie der Tathagata, nährt deine Wurzeln der Güte und lässt dich Verdienste anhäufen. Er kann dir die Tugenden aller tugendhaften Lehrer zeigen, die ihre großen Gelübde erfüllen und die unermesslichen Verdienste aller Bodhisattvas offenbaren. | |||
Deshalb solltest du, guter Mensch, ihn von ganzem Herzen, voller Respekt und Ehrfurcht aufsuchen. Warum? Weil all die tugendhaften Lehrer, die du zuvor gesehen hast, die den Pfad des Bodhisattva beschritten, ihre großen Gelübde erfüllt und alle Dharma-Pfade erreicht haben, ihre Existenz der majestätischen Kraft Manjushris verdanken. | |||
Damals verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor Maitreya Bodhisattva, umrundete ihn unzählige Male und ging dann fort. | |||
Zu jener Zeit, nachdem Sudhana einhundertzehn Städte bereist hatte, erreichte er die Stadt Pumen. Dort verweilte er, sinnierte, beobachtete die zehn Himmelsrichtungen und suchte unablässig nach Manjushri, in der Hoffnung, ihm zu begegnen und sein gütiges Antlitz zu erblicken. Während er dies dachte, streckte Manjushri seine rechte Hand aus, reiste über einhundertzehn Yojanas bis zur Stadt Pumen, berührte Sudhanas Haupt und sprach: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mensch, wenn du den Glauben aufgibst, von Kummer und Reue verzehrt wirst, in der Praxis keine Erfüllung findest und in deinem Fleiß zurückgehst, dich mit wenig Verdienst zufrieden gibst, an einer einzigen guten Wurzel festhältst, es versäumst, die Bodhisattva-Gelübde von ganzem Herzen zu verwirklichen, nicht von tugendhaften Lehrern beschützt wirst und vom Tathagata nicht erinnert wirst – all diese sind unfähig, das Wesen des Dharma, seine Prinzipien, seine Praktiken, sein Verweilen zu verstehen. Ob man es allumfassend oder auf verschiedene Weise erkennt, ob man seinen Ursprung ergründet oder allmählich in ihn eintritt, ob man es erklärt oder unterscheidet, ob man es verwirklicht oder erreicht, all dies ist unmöglich.“ | |||
Zu jener Zeit unterwies Manjushri Sudhana, tröstete und erfreute ihn und ermöglichte ihm so, unzählige Dharma-Tore, unermessliche Weisheit, unzählige Bodhisattva-Dharanis, unermessliche Gelübde, unermessliche Samadhis, unermessliche übernatürliche Kräfte und unermessliche Weisheit zu erlangen – allesamt vollbracht. Dann führte er Sudhana in den Bodhimanda von Samantabhadra. Nachdem er Sudhana in seiner Wohnstätte untergebracht hatte, zog sich Manjushri zurück und erschien nicht mehr. Daraufhin sah Sudhana unzählige tugendhafte Lehrer, so zahlreich wie die Staubkörner in den dreitausend großen Chiliokosmen, und wich nicht von ihren Lehren ab. Sein großes Mitgefühl und seine Weisheit wuchsen, und mit reiner Weisheit beobachtete er alle fühlenden Wesen. Er verweilte im friedvollen Dharma-Tor des Bodhisattva und erkannte und verstand die Bereiche aller Dharmas. Er tauchte ein in den tiefen Ozean der großen Verdienste Buddhas, beschritt den Pfad zur Befreiung, stärkte seinen Fleiß und seinen aufrechten Geist, tauchte ein in den tiefen Ozean des Dharma der drei Zeiten, folgte dem reinen Dharma-Rad aller Buddhas, manifestierte sich in allen Daseinsbereichen, praktizierte den Bodhisattva-Pfad durch alle Zeitalter hindurch, erfüllte seine großen Gelübde und seine klare Weisheit erleuchtete das Reich aller Weisheit und reinigte die Wurzeln des Bodhisattva. Mit dem Licht reiner Weisheit vertreibe die Dunkelheit der Unwissenheit. Erleuchte alle Dharmas. Erfasse alle Buddha-Welten und alle fühlenden Wesen im Dharma-Reich und zerstöre die Berge der Hindernisse. Verweile im ungehinderten Dharma. Vollende den Dharma-Schatz aller Stufen. Kultiviere die Praktiken des Samantabhadra Bodhisattva. Sudhana, nachdem sie den Namen, die Gelübde, die Verdienste und die Tugenden des Bodhisattva Samantabhadra vernommen hat, erlangt alle Stufen. | |||
Jede Stufe besitzt ihr eigenes Dharma. Jede Stufe hat ihre eigene Reihenfolge der Erlangung. Jede Stufe kultiviert und verweilt. Jede Stufe hat ihren eigenen Bereich und ihre eigene Stütze. Jede Stufe teilt den rechten Pfad. Mit einem einzigen Herzen wünsche ich mir, den Bodhisattva Samantabhadra zu sehen. | |||
Zu jener Zeit erwachte Sudhana mit rechter Achtsamkeit im Geist des Bodhimanda, des Vajra-Schatzes des Tathagata, des Löwenthrons des Lotus-Schatzes aller Juwelen, im Geist, der dem Raum gleichkam, frei von allen Anhaftungen war, alle Bereiche ungehindert reinigte, in allen Dharma-Bereichen ungehindert wirkte, alle zehn Richtungen erfüllte, das unermessliche Reich des Sarvajna erreichte, den Bodhimanda schmückte, den Ozean der Dharma-Erkenntnis tief durchdrang, alle fühlenden Wesen lehrte und reifen ließ und schließlich durch alle Kalpas der Bodhisattva-Praxis die zehn Kräfte des Tathagata erlangte. Als Sudhana mit diesem Geist erwachte, sah er durch die Kraft seiner eigenen guten Wurzeln, die Kraft der majestätischen Kraft des Buddha und die Kraft der guten Wurzeln des Bodhisattva Samantabhadra sogleich zehn glückverheißende Zeichen. | |||
Was sind diese zehn? Sie sind: alle reinen Daseinsbereiche mit Bodhi geschmückt zu sehen; alle Daseinsbereiche frei von bösen Pfaden zu sehen; alle Daseinsbereiche rein wie Lotusblüten zu sehen; alle fühlenden Wesen in allen Daseinsbereichen mit weichen Körpern und Geistern zu sehen; alle Daseinsbereiche unermesslich geschmückt zu sehen; alle fühlenden Wesen in allen Daseinsbereichen mit den zweiunddreißig Zeichen eines Buddha geschmückt zu sehen; alle Daseinsbereiche von geschmückten Wolken bedeckt zu sehen; alle fühlenden Wesen in allen Daseinsbereichen liebende Güte zu erlangen zu sehen; und alle Daseinsbereiche mit dem Bodhimanda geschmückt zu sehen. | |||
Er sah, dass alle fühlenden Wesen in allen Daseinsbereichen die Samadhi der Buddha-Rezitation kultivierten. Dies ist das Zehnte. Er sah auch zehn Arten von Licht: Von jedem einzelnen Staubkorn in allen Welten sah er Lichtwolken von allen Tathagatas ausgehen, die in ihrer Größe den Staubkornen aller Welten entsprachen. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er verschiedenfarbige Lichter aller Buddhas, so groß wie die Staubpartikel aller Welten, die die Dharma-Welt erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken aus juwelenartigem Licht, so groß wie die Staubpartikel aller Welten, die die Dharma-Welt erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken aus Licht und Flammen der Tathagatas, die die Dharma-Welt erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken aus duftendem Licht, die die Dharma-Welt durchdrangen und den Ozean aller Praktiken, Gelübde und Verdienste des Bodhisattva Samantabhadra priesen. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Lichtwolken von Sonne und Mond, die das Licht des Bodhisattva Samantabhadra ausstrahlten und die Dharma-Welt erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken von Körpern, die der Gestalt aller fühlenden Wesen glichen, geschmückt mit vollkommenen Zügen, die das Licht der Buddhas ausstrahlten und die Welt des Dharma erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken von Körpern aller Bodhisattvas. Letztlich durchdringen alle Handlungen die Welt des Dharma. Aus jedem einzelnen Staubkorn entstehen Wolken kostbarer Formen, die alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen erfüllen. Aus jedem einzelnen Staubkorn entstehen Wolken von Körpern aller Tathagatas, gleich groß wie die Staubkörner in allen Welten, die den Nektar des wahren Dharma herabregnen lassen und die Welt des Dharma erfüllen. Dies sind die zehn. Als Sudhana diese zehn glückverheißenden Zeichen sah, dachte er: „Ich werde gewiss Samantabhadra Bodhisattva sehen, meine guten Wurzeln stärken, die wunderbaren Praktiken eines Bodhisattva vollenden und alle Buddhas erblicken. | |||
Wenn ich [[Samantabhadra]] Bodhisattva sehe, werde ich die Allwissenheit erlangen. In tiefer Ehrfurcht wünsche ich mir, Samantabhadra Bodhisattva zu sehen.“ Daraufhin sah Sudhana Samantabhadra Bodhisattva in der Vajragarbha-Dharma-Versammlung vor dem Tathagata, sitzend auf einem Löwenthron aus Lotusblüten, umgeben von einer großen Versammlung. Sein Geist war wie leerer Raum, unbefleckt, Hindernisse beseitigend und alle Bereiche reinigend. Er erfüllte die zehn Himmelsrichtungen mit ungetrübtem Dharma, weilte in Allwissenheit, durchschritt alle Dharma-Bereiche, um alle fühlenden Wesen zu lehren, praktizierte den Bodhisattva-Pfad durch alle Kalpas hindurch und brachte allen Buddhas mit unerschütterlicher Entschlossenheit ehrfürchtig Opfergaben dar – dem Erhabensten und Höchsten unter allen fühlenden Wesen. Nichts auf der Welt kann ihn zerstören. Kein Bodhisattva kann seine Weisheit ergründen. Er besitzt unvorstellbare und wundersame Tugenden. | |||
Er beobachtet allumfassend alle Tathagatas der drei Zeiten. Zu jener Zeit erblickte Sudhana den Bodhisattva Samantabhadra. Aus jeder Pore seines Körpers strahlt Licht, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, erleuchtet den gesamten Raum und den Dharma-Bereich, beseitigt das Leiden aller fühlenden Wesen und nährt die Wurzeln der Güte in den Bodhisattvas. Aus jeder Pore seines Körpers steigen Wolken verschiedener duftender Substanzen auf, die alle Tathagatas und ihre Gefolgschaften in den zehn Himmelsrichtungen durchdringen. Aus jeder Pore seines Körpers quellen Blütenwolken hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten. Aus jeder Pore seines Körpers quellen duftende Bäume hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die das Dharma-Reich mit wundersamen Düften schmücken. Aus jeder Pore seines Körpers quellen Wolken wundersamer, juwelenbesetzter Gewänder hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die den Raum schmücken. Aus jeder Pore seines Körpers quellen Wolken verschiedener juwelenbesetzter Bäume hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die den Raum schmücken und verschiedene Juwelen als Opfergaben für den Buddha und seine Versammlung herabregnen lassen. Aus jeder Pore seines Körpers quellen die Körper der Götter des Formenreichs hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die das gesamte Dharma-Reich und das Reich aller fühlenden Wesen erfüllen und Bodhi preisen. Aus jeder einzelnen Pore strömen Wolken von Brahmas Körpern hervor und drängen den Tathagata, das wundersame Dharma-Rad zu drehen. Aus jeder Pore strömen Wolken der Körper des Begehrenshimmels hervor, die das Dharma-Rad aller Buddhas beschützen. Aus jeder Pore, in jedem Gedanken, strömen unzählige Buddhas der drei Zeiten hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, füllen die Leere und bieten hilflosen Wesen Zuflucht. Aus jeder Pore strömen unzählige reine Buddha-Länder hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, erfüllt von Buddhas und Bodhisattvas, die unzählige Wesen lehren und reifen lassen. Aus jeder Pore strömen unzählige reine und unreine Buddha-Länder hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, füllen die Leere und reinigen alle befleckten Wesen. Aus jeder Pore strömen unzählige unreine und reine Buddha-Länder hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, und zähmen unreine Wesen. Aus jeder Pore seines Körpers strömen unzählige Wolken von Körpern aller Wesen hervor, so fein wie die Staubpartikel aller Welten, die die Wesen gemäß den Wegen der Welt lehren und leiten. Aus jeder Pore seines Körpers strömen unzählige Wolken von Körpern von Bodhisattvas hervor, so fein wie die Staubpartikel aller Welten, die die Buddhas preisen und die guten Wurzeln aller Wesen nähren. Aus jeder Pore seines Körpers, in jedem Gedanken, strömen Wolken von Bodhisattvas hervor, deren Körper so fein wie die Staubpartikel aller Welten sind, die das ursprüngliche Entstehen des Bodhi-Geistes in allen Bereichen manifestieren. Aus jeder Pore seines Körpers, in jedem Gedanken, strömen Wolken von Bodhisattvas hervor, deren Körper so fein wie die Staubpartikel aller Welten sind, die den Ozean der Verdienste und Gelübde aller Buddhas und die wundersamen Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra preisen. Aus jeder Pore seines Körpers, in jedem Gedanken, strömt der Regen nektargleichen Dharmas, die Lehren Samantabhadras, so fein wie die Staubpartikel aller Welten, die es allen fühlenden Wesen ermöglichen, Sarvajna (Weisheit) zu erlangen. Aus jeder Pore seines Körpers, in jedem Gedanken, erscheinen Buddhas, deren Körper so fein wie die Staubpartikel aller Welten sind, die aufs Neue die vollkommene Erleuchtung erlangen und in der Welt erscheinen. Als Sudhana diese unvorstellbare und ungebundene göttliche Macht sah, freute er sich unermesslich. Er betrachtete daraufhin Samantabhadras individuelle Formen, Glieder und Poren und sah die dreitausend großen Chiliokosmen, das Windrad, das Wasserrad, das Feuerrad, das Erdrad, den großen Ozean, den Juwelenberg, den Berg Sumeru, den Vajra-Berg, alle Wohnstätten, prächtigen Paläste und alle Arten von fühlenden Wesen, einschließlich der Höllen, hungrigen Geister, Tiere und der Wohnstätten Yamas, des Höllenkönigs. Alle Himmelskönige, Brahma-Könige und sogar Menschen und Nicht-Menschen im Reich der Begierde, im Reich der Form und im Reich der Formlosigkeit, durch alle Äonen hindurch, alle Buddhas und Bodhisattvas, die fühlende Wesen lehren – all dies manifestiert sich. | |||
Dasselbe gilt für alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Die von Vairocana Tathagata, Arhat Samyaksambuddha, in dieser Saha-Welt und von Bhadrakalpa Buddha in der Lotus-Welt der Wunderbaren Tugend des Ostens manifestierte Freiheitskraft ist ebenso. Wie bei Bhadrakalpa Buddha ist auch die von allen Buddhas in allen Welten des Ostens manifestierte Freiheitskraft so. Ebenso ist die von allen Buddhas in allen Welten des Ostens, Südens, Westens, Nordens, den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen sowie oben und unten manifestierte Freiheitskraft so. Die in jedem einzelnen Staubkorn aller Welten manifestierte Freiheitskraft ist ebenfalls so. Als Sudhana die unvorstellbare Freiheitskraft des Bodhisattva Samantabhadra sah, erlangte er sogleich die zehn unzerstörbaren Tore des Weisheits-Dharma. Was sind diese zehn? Sie lauten: In jedem Gedanken kann man mit einem einzigen Körper alle Buddha-Welten durchqueren; in jedem Gedanken kann man alle Buddhas besuchen; in jedem Gedanken kann man allen Buddhas respektvoll Opfergaben darbringen. In jedem Gedanken vernahm und bewahrte er den wahren Dharma aller Buddhas. Er erlangte die Paramita der Weisheit des Rades aller Buddhas. | |||
Er erlangte die Paramita der unvorstellbaren Buddha-Weisheit der Freiheit. Er erlangte die Paramita der unerschöpflichen Beredsamkeit. Er erlangte die Paramita der Prajna Paramita, die alle Dharmas betrachtet. Er erlangte die Paramita der großen wirksamen Mittel des Ozeans aller Dharma-Reiche. Er erlangte die Paramita der Weisheit, die die Begierdennatur aller fühlenden Wesen kennt. Er erlangte die Paramita der von Samantabhadra praktizierten Weisheit. Daraufhin streckte der Bodhisattva Samantabhadra seine rechte Hand aus und berührte Sudhanas Haupt. Nach dieser Berührung erreichte Sudhana die Samadhi-Tore, gleich der Staubpartikel aller Welten. | |||
Jedes Samadhi-Tor hatte so viele Samadhi wie Staubpartikel aller Welten als Gefolge. In jedem Samadhi sah er den Ozean der Tathagatas, der ebenfalls den Staubpartikeln aller Welten entsprach, nährte Verdienste im gleichen Maße wie Staubpartikel aller Welten, erlangte Sarvajna in seiner Gesamtheit, erfüllte den Ozean der großen Gelübde, verweilte auf dem rechten Pfad, vollendete schließlich alle Bodhisattva-Übungen, erlangte Sarvajna mit mutigem Eifer und wurde vom Licht aller Buddhas erleuchtet. So berührte der Bodhisattva Samantabhadra in der Saha-Welt, in Gegenwart des Buddha Vairocana, Sudhanas Haupt und ermöglichte ihm dadurch, alle wundersamen Verdienste der Samadhi-Tore zu erlangen, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten. Als der Bodhisattva Samantabhadra Sudhanas Haupt durch alle Tathagatas in den zehn Himmelsrichtungen berührte, erlangte er auf dieselbe Weise Verdienste. Da sprach Samantabhadra Bodhisattva zu Sudhana: „Guter Mann, hast du meine außergewöhnliche und wundersame Macht gesehen?“ Sudhana antwortete: „Ja, ich habe sie gesehen. Dies ist unvorstellbar und unergründlich, außer für den Tathagata. Guter Mann, in der Vergangenheit, über unzählige Äonen hinweg, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Welten, beschritt ich den Pfad des Bodhisattva und strebte ungeteilt nach Bodhi. In jedem Äon sah ich unzählige Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Welten, und kultivierte den Bodhi-Geist. In jedem Äon hielt ich in allen Welten unzählige große Versammlungen der Großzügigkeit ab und gab alles – seien es Frauen, Städte, Dörfer, Köpfe, Augen, Knochenmark, Gehirne, Gliedmaßen, Blut, Fleisch oder alle Formen des Seins –, ohne meine Lebensspanne zu schonen, ungeteilt nach allwissender Weisheit strebend. In jedem Äon brachte ich unzähligen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Welten, ehrfurchtsvoll Opfergaben dar.“ Vor diesem Buddha entsagte ich dem weltlichen Leben, studierte den Weg und hielt am wahren Dharma fest. Ich hegte niemals Gier, Hass oder Verblendung; ich dachte niemals an mich selbst oder an Besitz; ich ergötzte mich niemals an den Illusionen von Geburt und Tod; ich blickte niemals auf andere herab; ich schuf niemals Hindernisse; ich kultivierte das unzerstörbare Bodhicitta des Buddha; ich vergaß es niemals. Guter Mensch, die Bodhisattva-Übungen, die ich praktizierte, reinigen die Buddha-Welt, lehren alle fühlenden Wesen, nähren großes Mitgefühl, bringen allen Buddhas und tugendhaften Lehrern Opfergaben dar, schützen den wahren Dharma, geben allen inneren und äußeren Besitz auf, kultivieren weltliche und transzendentale Weisheit und führen alle fühlenden Wesen vom Leiden von Geburt und Tod fort, indem sie die Tugenden aller Buddhas preisen. | |||
Solche Dinge wurden seit unzähligen Äonen verkündet; auch wenn Äonen enden mögen, sind diese Tugenden unerschöpflich. Guter Mensch, ich habe die Kraft solcher Tugenden erlangt: die Kraft aller guten Wurzeln, die Kraft des höchsten Dharma, die Kraft der Tugendentwicklung, die Kraft der Beobachtung der friedvollen Natur aller Phänomene, die Kraft reiner Weisheit, die Kraft der majestätischen Kraft Buddhas, die Kraft aller großen Gelübde, die Kraft großen Mitgefühls, die Kraft reiner Klarheit und die Kraft tugendhafter Lehrer. Durch diese Kraft erlangt man den reinen Dharma-Körper der eigenen ursprünglichen Natur, unzerstörbar durch die drei Welten hindurch. Man erlangt auch den höchsten reinen physischen Körper, der alle Welten transzendiert. Alle, die auf die Bedürfnisse des Menschen eingehen, sehen ihn. Man reist ohne Fehl und Tadel in alle Buddha-Länder. | |||
Man manifestiert die Kraft der Freiheit, und alle, die sie sehen, werden niemals müde. Guter Mensch, betrachte meinen reinen Dharma-Körper, der durch unzählige Äonen der Bodhisattva-Praxis erlangt wurde. Es ist schwer, ihn in unzähligen Äonen zu hören und zu sehen. Selbst Śrāvakas und Bodhisattvas, die nur wenige gute Wurzeln geschlagen haben, können meinen Namen nicht hören, geschweige denn meinen Körper sehen. Guter Mensch, wenn es fühlende Wesen gibt, die meinen Namen hören, werden sie niemals von Anuttara-samyak-sambodhi zurückfallen. Ob sie mich sehen, berühren, mich willkommen heißen, mir folgen, mein Licht sehen oder das Beben der Buddha-Länder erleben, selbst wenn sie mich im Traum sehen oder hören, es ist dasselbe. Ob sie einen Tag und eine Nacht, sieben Tage und sieben Nächte, einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, hundert Jahre, ein Kalpa, hundert Kalpas oder gar unzählige Kalpas lang an mich denken, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten, wenn sie nur ein Leben lang an mich denken … Wenn auch nur hundert Wesen oder so viele wie die Staubpartikel unzähliger Welten an mich denken, so werde auch ich durch solch wundersame Mittel wie diese Staubpartikel der Welten alle Wesen dazu bringen, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken und in der Nicht-Rückschrittlichkeit zu verweilen. Guter Mensch, wenn irgendein Wesen von meiner Praxis der Reinigung des Buddha-Feldes hört, wird es gewiss in dieser reinen Welt wiedergeboren werden. Wenn irgendein Wesen meinen Körper sieht oder von ihm hört, wird es gewiss in meinem reinen Körper wiedergeboren werden. Guter Mann, betrachte ferner meinen reinen Dharma-Körper… Zu jener Zeit sah Sudhana durch die Zeichen, glückverheißenden Vorzeichen, Gelenke und Poren des Bodhisattva Samantabhadra unzählige Welten, erfüllt von Buddhas. Jeder Tathagata wurde von unzähligen großen Bodhisattvas begleitet. Er sah, dass jedes dieser Tathagata-Felder und -Ozeane unterschiedliche Fundamente, Formen und Farben, von Vajras umkreiste Berge und gewaltige Wolken besaß. Der Buddha erschien in der Welt, und das Dharma-Rad, das er drehte, war anders. All dies war anders. Er sah auch, wie der Bodhisattva Samantabhadra Tathagata-Körper so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten in den zehn Himmelsrichtungen manifestierte, um alle fühlenden Wesen zu lehren und zu führen und sie zu inspirieren, den Geist der Anuttara-samyak-sambodhi (höchsten Erleuchtung) zu erwecken.Sudhana erlangte durch die Gemeinschaft mit unzähligen tugendhaften Lehrern, deren Anzahl den Staubpartikeln einer einzigen Buddha-Welt entsprach, Verdienste, die weniger als ein Prozent der Verdienste ausmachten, die man durch die Begegnung mit dem Bodhisattva Samantabhadra erlangte. | |||
Es waren weniger als hundertmillionstel, jenseits jeglicher Berechnung und Analogie. Warum? Weil Sudhana in jedem Gedanken in einen Ozean unbeschreiblicher Buddha-Welten eintauchte und so Schätze an Verdiensten erlangte, die den Staubpartikeln unzähliger Buddha-Welten entsprachen. Er wusste, dass die Ozeane der Buddhas nacheinander entstehen würden, umgeben von Ozeanen von Bodhisattva-Gefolge. Er verstand die Wurzeln aller fühlenden Wesen und offenbarte seine Macht, sie zu befreien. Manche mögen den Bodhisattva-Pfad in einer einzigen Welt für ein Kalpa beschreiten oder sogar für unzählige Kalpas, die den Staubpartikeln unzähliger Welten entsprachen. Weder diese Welt würde vergehen noch eine neue entstehen, und doch könnte er unzählige fühlende Wesen in unzähligen Welten lehren und wandeln und sie zur Erweckung des Bodhicitta (des Geistes der Erleuchtung) befähigen. Zu jener Zeit würde Sudhana den großen Ozean der von Samantabhadra praktizierten Gelübde vollständig verwirklichen können und bald allen Buddhas gleich sein, sein Körper würde alle Welten in Bezug auf Körper, Verhalten und vollkommene Erleuchtung erfüllen. Die Kraft der Selbstbeherrschung, das Drehen des Dharma-Rades, Beredsamkeit, wundersamer Klang, geschickte Mittel, Furchtlosigkeit, die Wohnstätte des Buddha, großes Mitgefühl und die Kraft der Selbstbeherrschung des unbegreiflichen Dharma. Daraufhin verfasste Samantabhadra Bodhisattva, um diese Bedeutung zu bekräftigen, einen Vers: | |||
Hört aufmerksam zu, mit reinem und klarem Geist, frei von Leiden, | |||
wenn der Buddha von der wahren Vollkommenheit all seiner Praktiken spricht. | |||
Er ist der höchste Bezwinger, der | |||
alle weltlichen Bereiche transzendiert, rein wie der Himmel, frei von den Verunreinigungen des Leidens. Seine vollkommene | |||
Weisheit, gleich der Sonne, vertreibt die Dunkelheit des Leidens, | |||
erleuchtet alle Dharmas und bringt allen Wesen Freude. Der Tathagata | |||
erscheint erst nach unzähligen Äonen in der Welt | |||
, wie die Udumbara-Blume, selten gesehen und angetroffen. Er hat | |||
unzählige Äonen mühsamer Praxis für alle Wesen ertragen, | |||
sein Geist unbefleckt, obwohl er sich den Wegen der Welt angepasst hat. | |||
Dann, die Versammlung der Bodhisattvas, nachdem sie die Lehren Samantabhadras gehört haben, | |||
lauscht mit ehrfürchtigen Herzen der wahren Bedeutung der | |||
Freiheit des Tathagata. Samantabhadra, der wahre Sohn des Buddha, vollendet all seine Praktiken und | |||
wird vom Buddha unablässig gepriesen; seine Worte sind gewiss wahr. Samantabhadras Verdienste, gleich | |||
einer Blume, verunreinigen nicht den Dharma der drei Daseinsbereiche. | |||
Er ermahnt die Versammlung, dem unermesslichen Ozean der Weisheit zu lauschen. | |||
Die subtile Weisheit aller Buddhas, rein wie der Himmel, | |||
versteht alle Praktiken und ihren Geist frei von Anhaftung. | |||
Mit einem einzigen Gedanken erfassen sie die drei Daseinszeiten vollständig. | |||
Wer die Wurzeln der fühlenden Wesen kennt, soll sie entsprechend transformieren. | |||
die Leiden, karmischen Taten, das Gute und Schlechte im Geist der fühlenden Wesen und ihre Wünsche | |||
erkennen und so den wahren Dharma verkünden | |||
. Man mag den Tathagata sitzend sehen, der die zehn Himmelsrichtungen erfüllt, | |||
während die fühlenden Wesen, obwohl nahe, durch ihre Sünden verdunkelt sind und | |||
ihn daher nicht sehen können. Man sieht jene, die gerade erst das Bodhicitta erweckt haben, frei von | |||
jeglicher Nachlässigkeit, die unzählige Äonen lang den Pfad des Bodhisattva beschreiten. | |||
Man hört die erhabensten Klänge, die den Dharma verkünden, | |||
während sündige Wesen den Namen Buddhas nicht vernehmen. | |||
Man sieht große Bodhisattvas, die die dreitausend Welten erfüllen, | |||
während der Tathagata, der die Praxis des | |||
Samantabhadra vollendet hat, den Dharma predigt. Man sieht Vairocana, der unzählige Äonen lang | |||
diese Welt reinigt und die vollkommene Erleuchtung erlangt. | |||
Man sieht den Buddha Samantabhadra, den großen Bodhisattva. | |||
Sie alle erfüllen das Reine Land der Lotusblüten und wundersamen Tugenden. | |||
Man sieht die Bodhisattvas Amitabha und Avalokiteshvara, | |||
die Ermächtigungen verleihen und Weissagungen geben und so das gesamte Reich des Dharma erfüllen. | |||
Man sieht den Buddha Akshobhya und den großen Elefanten-Bodhisattva. | |||
All diese füllen... In den wunderbar reinen und geschmückten Reichen | |||
kann man den Buddha der Mondweisheit und den Großen Bodhisattva des Goldenen Banners sehen, | |||
die beide die wundersamen Reiche des hellen Spiegels erfüllen; | |||
oder man kann den Buddha des Sonnenschatzes und den Großen Bodhisattva der Weisheitserleuchtung sehen | |||
, die beide die Reiche des reinen Lichts erfüllen; oder man kann | |||
alle Buddhas der zehn Richtungen sehen, die Licht ausstrahlen, das | |||
Rad des Dharma für alle Wesen drehen und die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben ; oder man kann unzählige Buddha-Länder in einer einzigen Pore sehen, geschmückt mit den Körpern von Buddhas und umgeben von ihren Jüngern, die das wahre Rad des Dharma drehen, um alle fühlenden Wesen zu befreien; oder man kann alle Buddha-Jünger in einer einzigen Pore sehen,die den Pfad des Bodhisattva für unzählige Äonen praktizieren ; oder man kann unzählige Reiche in einem einzigen Staubkorn sehen,die aus allen Arten von karmischen Handlungen entstehen, ob rein oder unrein; Oder man sieht Vairocana dort das Rad des Dharma drehen, seine Macht und seine geschickten Mittel zum Eintritt ins Nirvana offenbaren , alle karmischen Leiden der fühlenden Wesen beobachten und seine Macht zur Transformation und Befreiung dieser Leiden manifestieren. So manifestieren sich alle Dharma-Könige in den zehn Himmelsrichtungen. Manche sehen Shakyamuni Buddha zuerst, wie er die vollkommene Erleuchtung erlangt und allen Wesen unermesslich nützt. Manche sehen ihn als Bodhisattva, der allen Buddhas Opfergaben darbringt. Manche sehen ihn im Stadium eines Jünglings, wie er seine Befreiungskraft offenbart. Manche sehen ihn Großzügigkeit, Moral, Geduld und Fleiß üben, tief in verschiedene Meditationszustände eintauchen und im Stadium der Weisheit und der geschickten Mittel verweilen. Manche sehen ihn schließlich im Stadium allwissender Weisheit verweilen, wo Samadhi und Dharani alle Arten von Licht erzeugen . Manche sehen ihn unzählige Zeitalter lang den Pfad des Bodhisattva beschreiten und durch die Kraft der Ermächtigung die Prophezeiung der ewigen Weiterentwicklung erlangen. | |||
Manche sehen ihn als Brahma, Indra, die vier Himmelskönige oder als Kshatriyas und Brahmanen in diesen Gestalten erscheinen. Manche sehen ihn im Tushita-Himmel sterben und als Gottheit wiedergeboren werden. | |||
Manche sehen ihn in einem Palast leben, seinen Begierden entsagen und Mönch werden. | |||
Manche sehen ihn im Bodhimanda sitzen, Mara bezwingen und die vollkommene Erleuchtung erlangen, das reine und wundersame Rad des Dharma drehen und nach dem Nirvana eine Stupa errichten. Manche sehen [[Amitabha]], den erhabensten aller Götter und Menschen, der ihm die Prophezeiung der Ermächtigung verleiht und ihn so zum höchsten Lehrer macht. | |||
Oder man sieht die Zehn Kräfte des Buddha, die nach Vollendung seiner Lehren | |||
nach unzähligen Äonen ins Nirvana eingehen; | |||
oder man sieht den Dharma-Meister, den Mond, der in Brahmas Palast | |||
oder gar im Palast des Großen Hevajra leuchtet; oder man | |||
sieht den Tusita-Himmel, umgeben von himmlischen Wesen, die | |||
ihnen den Dharma erklären und ihnen große Freude bereiten; | |||
oder man sieht den Tathagata Dipankara, die vier Himmelskönige | |||
, die Drachenkönige, die Yaksha-Könige und die acht Klassen von Wesen | |||
, die vom Tathagata Dipankara verehrt werden und denen er Weissagungen gibt | |||
. Dies sind die geschickten Mittel, alle Wesen zu belehren: | |||
sein strahlender Körper, sein langes Leben, seine reine Weisheit und sein Gefolge; seine Lehren, sein würdevolles | |||
Verhalten und seine Stimme sind unzählig; oder man sieht den | |||
Buddha unter den fühlenden Wesen, seinen Körper wie den Berg Sumeru | |||
, oder in der Lotusposition erscheinend, die Welt erfüllend | |||
. Oder man sieht Licht, eine Fadenlänge oder hunderttausend Yojanas | |||
, oder das die Dharma-Welt oder alle Buddha-Länder erleuchtet ; oder man sieht | |||
eine Lebensspanne von hundert Jahren, hundert Millionen Milliarden Jahren, | |||
unzählige Nayutas, unvorstellbare Äonen, mit ungetrübter | |||
, reiner Weisheit, die in einem einzigen Gedanken erkannt wird. Die drei Zeiten | |||
, alle entstehen aus Ursachen und Bedingungen, sind aber wahrhaftig ohne inhärente Existenz. | |||
In einem einzigen Augenblick wird die vollkommene Erleuchtung erreicht, die sich universell in allen Welten manifestiert. Man kann eine Welt manifestieren und doch unzählige Welten erschaffen; | |||
man kann unzählige Welten als eine Welt manifestieren. | |||
Auf dem höchsten Pfad verweilend, furchtlose Kraft besitzend, mit ungetrübter Weisheit, das Rad der zwölf Glieder des abhängigen Entstehens drehend , das Aufhören des Leidens und seiner Verunreinigungen erkennend, die zwölf Glieder des abhängigen Entstehens verstehend , mit ungetrübter Weisheit und vier Beredsamkeiten alle Dharmas auslegend. Ohne Selbst, ohne das, was zum Selbst gehört, und ohne inhärente Existenz; Ohne Geburt, ohne Tod, ohne Kommen, ohne Gehen – alles ist wie leerer Raum, doch nichts vom Karma wird vernichtet. | |||
Der Tathagata erklärt und unterscheidet geschickt zum Wohle aller fühlenden Wesen ; wenn dieses Rad des Dharma gedreht wird, erbeben alle Welten; selbst der große Ozean und der Vajra-Berg sind furchtlos. | |||
Der Tathagata spricht mit einer Stimme, jedem gemäß seinem Verständnis, löscht alle Verunreinigungen aus und ermöglicht es ihnen, in allwissender Weisheit zu verweilen. | |||
Der Tathagata spricht mit einer Stimme, oder man hört: Geben, Moral, Geduld, Fleiß, Meditation, Weisheit, liebende Güte, Mitgefühl, Freude und Gleichmut; die vier Achtsamkeiten und die vier rechten Anstrengungen. Die Kraft der Fähigkeiten, der Weg zur Erleuchtung, die Auflösung der Anhaftung, der Geist, die übernatürlichen Kräfte und alle Tore des Dharma – all dies spricht der Tathagata mit einer Stimme und wendet sich an die acht Klassen der Wesen, sowohl der menschlichen als auch der nichtmenschlichen . Die Stimmen Brahmas, Indras, der Vier Himmelskönige und anderer werden ihren jeweiligen Kategorien entsprechend erklärt. Diejenigen, die von Gier, Zorn, Unwissenheit, Stolz, Geiz und Neid befallen sind, hören von jeder der vierundachtzigtausend Verunreinigungen das Gegenmittel. Diejenigen, die kein reines Karma entwickelt haben, hören die Lehren der Zehn Heiligen Pfade; diejenigen, die Großzügigkeit und Gebote entwickelt haben, hören die Lehren des Parinirvana. Alle Wesen, die an Geburt und Tod gebunden , faul und müßig sind, hören die Lehren der Befreiung, die das Leiden von Geburt und Tod beseitigt. | |||
Diejenigen mit wenigen Wünschen und Zufriedenheit finden Freude in der Ruhe. Solche Wesen hören dieStimmen der Zwei Fahrzeuge ; diejenigen , die einen weiten Geist entwickeln und den Schatz der Verdienste besitzen; diejenigen, die sich den Buddhas nähern, hören die Stimmen des Mahayana ; manche in einer Welt hören die Stimmen des Einen Fahrzeugs ; Andere hören die Stimmen der Zwei, Drei, Vier, Fünf oder gar der unermesslichen Fahrzeuge. Weisheit und Praxis unterscheiden sich, doch die Befreiung ist ohne Unterschied, so wie der Raum keine festen Formen kennt. Auch die subtile Stimme des Tathagata ist so. Wer auf die Lehren des Buddha reagiert, hört Unterschiedliches. Der Buddha erlangte durch seine Praxis einen subtilen Klang, der allen ohne Anhaftung aneinander antwortet. Aus dem Mund des Buddha gingen 84.000 Strahlen wundersamen Lichts hervor , die alle Welten erleuchteten und alles Leid vernichteten. Weisheit und Tugend besitzend, harmoniert der Buddha mit allen fühlenden Wesen gemäß den drei Tugenden. Er ist wie der leere Raum von der Welt losgelöst und manifestiert sich doch beständig in ihr. Obwohl er das Leiden von Geburt, Alter, Krankheit und Tod manifestiert , kann er auch ein langes Leben manifestieren, denn sein Wesen gleicht dem leeren Raum. Der Tathagata erkennt und kennt alle Arten von fühlenden Wesen , ihre Fähigkeiten und Wünsche und führt sie in Sarvajna ( allwissende Weisheit). Der Buddha, der verehrte Lehrer, tritt in die Versammlung ein und offenbart geschickt den würdevollen Dharma, den Bedürfnissen jedes einzelnen Wesens entsprechend. Den Shravakas offenbart er den würdevollen Dharma der Entsagung, indem er beständig die Stille kultiviert und ohne Rest das Nirvana erlangt. Unter den Brahmanen erscheint er als gebrechlicher, alter Körper mit zerzaustem Haar und übt Askese durch unaufhörliches Reden. Er praktiziert Atemübungen oder verzichtet auf die fünf heißen Speisen und manifestiert so Askese, um alle heterodoxen Lehren zu unterwerfen. | |||
Oder, den Lehren eines anderen Pfades folgend, bewandert in Berechnungen und verschiedenen Künsten, | |||
Himmelsphänomene, Himmelsbewegungen | |||
und die verschiedenen Formen fühlender Wesen beobachtend, tief versunken in verschiedene Meditationen, Samadhis und Befreiungen , | |||
verschiedene Formen des Spiels manifestierend, um Sarvajna (Weisheit) zu erlangen | |||
, freudige Gewänder und verschiedene geschmückte | |||
Körper zur Schau stellend, tapfer und geschickt im Krieg, um Kshatriyas zu unterwerfen | |||
, Wissen über den rechten Dharma, den Zeitpunkt seiner Ausübung und all seine Vorteile offenbarend , | |||
mit sanften Worten fühlende Wesen und Minister besänftigend | |||
, oder zu den Vier Himmelskönigen und den Acht Geisterklassen gehend, | |||
den Dharma geschickt auslegend, um allen große Freude zu bringen , oder als Indra erscheinend | |||
, der in der Halle des Guten Dharma weilt, | |||
umgeben von himmlischen Wesen, ihm den Dharma auslegend, oder sich als Yama oder Tusita, der Erhabene und Freigeistige, manifestierend, oder Brahma kommt in die Reine Wohnstätte, um ihm den Dharma zu erklären und offenbart so unzählige Formen erhabener Tugend, unermessliche geschickte Mittel und die Kraft, alle fühlenden Wesen zu befreien. Wie ein Magier Verschiedenes manifestieren kann, so manifestiert der Buddha verschiedene Formen, um fühlende Wesen zu verwandeln. Wie der Mond am Himmel erscheint und die Betrachter sagen, er nehme zu oder ab, und sein Spiegelbild in Flüssen und Teichen das Licht der Glühwürmchen verdunkelt, so erscheint und vergeht der reine Weisheitsmond des Tathagata, weilt im Wasser eines aufrichtigen Geistes und verdunkelt das Licht der beiden Fahrzeuge. Wie der tiefe Ozean unerschöpflicher Schätze die Formen und Bilder aller fühlenden Wesen offenbart, so ist der tiefgründige Ozean der Ursachen und Bedingungen... | |||
Der Schatz des Verdienstes ist unerschöpflich; im reinen Dharma-Körper gibt es keine Form, die sich nicht manifestiert. So wie der helle Mond die Welt erhellt und ihre Dunkelheit vertreibt, so vertreibt die reine Weisheitssonne des Tathagata alle Dunkelheit der drei Daseinszeiten. So wie ein Drache segensreiche Wolken aufsteigen lässt, die auf alle herabregnen, ohne Körper und Geist zu treffen, wird Hitze vertrieben und Kühle erlangt. | |||
Auch der Tathagata lässt Wolken tiefen Mitgefühls aufsteigen, die süßen Tau herabregnen lassen und so die Feuer der drei Geistesgifte löschen. Dieses Dharma entspringt weder dem Körper noch dem Geist des Tathagata. | |||
Der reine Dharma-Körper des Tathagata ist in den drei Daseinsbereichen unvergleichlich, transzendiert alle Welten, weder existierend noch nichtexistent. In Wirklichkeit hat er keine Grundlage, weicht nicht und durchdringt doch alles. Wie das, was man im Traum sieht … ein Gemälde am Himmel , weder farbig noch formlos, weder existierend noch nichtexistent, sein Wesen ist wie die Leere, wie ein Mani-Juwel im Ozean, das vielfältige Schätze hervorbringen kann. Alle Wesen besitzen Licht, doch dieses Licht hat keine Substanz. | |||
So verhält es sich auch mit dem Führer: Er ist zwar gegenwärtig, aber nicht wirklich existent. Er sammelt keine Verdienste an einem Ort an. Der große Weise manifestiert sich in der Leere als sein wahres Wesen. ]]Nirvana]], das Aufhören der Begierde, ist von ein und demselben Wesen. Die Geister der fühlenden Wesen sind so klein wie Staubkörner oder Wassertropfen im Ozean, doch auch die Leere lässt sich messen. Die Tugenden des Buddha sind unerschöpflich. | |||
Wer diese Lehre hört, sich freut und unerschütterlichen Glauben hat, wird schnell den höchsten Pfad erreichen und allen Tathagatas gleichkommen. | |||
* Die Sanskrit-Version des Avatamsaka-Sutra umfasst 100.000 Verse. Der Daoist Zhi Faling erhielt vor langer Zeit 36.000 Verse von Khotan. Am zehnten Tag des dritten Monats im vierzehnten Jahr der Yixi-Ära der Jin-Dynastie (1195) lud Xie Shi, der Bauminister von Yangzhou, den indischen Chan-Meister Buddhabhadra ein, den Sanskrit-Text im von ihm gegründeten Daocheng-Tempel zu übersetzen. Der Jin-Mönch Shi Faye fertigte die Niederschrift persönlich an. Meng Yi, der Präfekt der Komturei Wu, und Chu Shudu, der General der Rechten Garde, fungierten damals als Schirmherren . Die Zeremonie wurde am zehnten Tag des sechsten Monats im zweiten Jahr der Yuanxi-Ära (1196) abgeschlossen. | |||
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== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* [https://zh.wikisource.org/wiki/%E8%8F%AF%E5%9A%B4%E7%B6%93 Chinesische Originale des Avatamsaka Sutra] | * [https://zh.wikisource.org/wiki/%E8%8F%AF%E5%9A%B4%E7%B6%93 Chinesische Originale des Avatamsaka Sutra] ([https://zh-wikisource-org.translate.goog/wiki/%E5%A4%A7%E6%96%B9%E5%BB%A3%E4%BD%9B%E8%8F%AF%E5%9A%B4%E7%B6%93%E5%85%AD%E5%8D%81%E5%8D%B7?_x_tr_sl=auto&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp Gtranslate]) | ||
* [https://zh.wikisource.org/wiki/%E5%A4%A7%E6%96%B9%E5%BB%A3%E4%BD%9B%E8%8F%AF%E5%9A%B4%E7%B6%93%E5%85%AD%E5%8D%81%E5%8D%B7 Chinesische Originale der Buddhabhadra - Version des Avatamsaka Sutra] | |||
[[Kategorie:Mahayana]] | |||
Aktuelle Version vom 6. Februar 2026, 21:57 Uhr
Das Gandavyuha-Sutra liegt in mehreren auch verkürzten Versionen vor. In dieser Buddhabhadra-Ausgabe, die auch als Kegon-Sutra bekannt ist, steht es ab dem Band 45 des Avataṃsaka Sūtra.
Übersetzung : Dafangguangfo Huayan Sutra
Zu jener Zeit befand sich der Buddha im Jeta-Hain des Anathapindika-Parks in Shravasti, in der Großen und Erhabenen Vortragshalle, zusammen mit fünfhundert Bodhisattvas Mahasattvas. Samantabhadra Bodhisattva und Manjushri Bodhisattva zählten zu den bedeutendsten unter ihnen, zusammen mit den Bodhisattvas des Nachtleuchtenden Banners, des Sumeru-Berges, des Juwelenbanners, des Ungehinderten Banners, des Blumenbanners, des Makellosen Banners, des Sonnenleuchtenden Banners, des Rechten Banners, des Makellosen Banners, des Strahlenden Banners, des Großen Erdschmuck-Bodhisattva, des Juwelenschmuck-Bodhisattva, des Großen Weisheitsschmuck-Bodhisattva, des Vajra-Weisheitsschmuck-Bodhisattva, des Makellosen Schmuck-Bodhisattva, des Dharma-Sonnenschmuck-Bodhisattva, des Verdienstberg-Schmuck-Bodhisattva, des Weisheitslicht-Schmuck-Bodhisattva, des Universellen Wundertugend-Schmuck-Bodhisattva, des Erdschatz-Bodhisattva, des Raumschatz-Bodhisattva, des Lotusschatz-Bodhisattva, des Juwelenschatz-Bodhisattva, des Sonnenschatz-Bodhisattva, des Reinen Tugendschatz-Bodhisattva, des Dharma-Siegelschatz-Bodhisattva, des Strahlenden Schatz-Bodhisattva und des Nabelschatz-Bodhisattva. Bodhisattva, Lotus Schatz Bodhisattva, Auge guter Tugend Bodhisattva, universal sehende Auge Bodhisattva, reines Auge Bodhisattva. Bodhisattvas des Reinen Auges, des Ungetrübten Auges, des Universellen Auges, des Guten Beobachtungsauges, des Blauen Lotusauges, des Vajra-Auges, des Kostbaren Auges, des Leeren Auges, des Guten Auges, der Himmlischen Krone, der Himmlischen Krone der Weisheit, die das Dharma-Reich erleuchtet, der Himmlischen Krone des Bodhimanda, der Himmlischen Krone der Zehn Richtungen, die die Zehn Richtungen erleuchtet, der Himmlischen Krone des Buddha-Schatzes, der Höchsten Himmlischen Krone aller Welten, der Reinen Himmlischen Krone, der Himmlischen Krone unermesslicher Schätze, der Himmlischen Krone des Empfangens des Löwenthrons aller Tathagatas, der Himmlischen Krone der Leere, die das Dharma-Reich erleuchtet, des Brahma-Chakra-Bodhisattva, des Drachenkönig-Chakra-Bodhisattva, des Chakra-Bodhisattva des Lichts aller Buddhas, des Chakra-Bodhisattva des Bodhimanda, des Chakra-Bodhisattva des Mani-Juwelenkönigs aller Gelübde, des Chakra-Bodhisattva der Freiheit des Lichts der Tathagatas, des Chakra Bodhisattva des Mani-Juwelenkönigs, der alle leeren Schätze geschmückt hat, Chakra-Bodhisattva des Mani-Königsnetzes der Freiheit aller Tathagatas, Chakra-Bodhisattva des sich drehenden Rades des Dharma aller Buddhas, Chakra-Bodhisattva des Weisheitsklangs der drei Welten. Bodhisattva des großen Lichts. Bodhisattva des makellosen Lichts. Bodhisattva des kostbaren Lichts. Bodhisattva des staubfreien Lichts. Bodhisattva des Nachtlichts. Bodhisattva des Dharma-Lichts. Bodhisattva des ruhigen Lichts. Bodhisattva des Sonnenlichts. Bodhisattva des freien Lichts. Bodhisattva des himmlischen Lichts. Bodhisattva des Verdienstbanners. Bodhisattva des Weisheitsbanners. Bodhisattva des Dharma-Banners. Bodhisattva des allumfassenden Banners. Bodhisattva des Lichtbanners. Bodhisattva des Blumenbanners. Bodhisattva des Mani-Banners. Bodhisattva des Bodhi-Banners. Bodhisattva des Brahma-Banners. Bodhisattva des universellen Lichtbanners. Bodhisattva des Brahma-Klangs. Bodhisattva des Ozeanklangs. Bodhisattva des Erdklangs. Bodhisattva des Weltenherrschers-Klangs. Bodhisattva des Bergschlag-Klangs. Bodhisattva des Klangs, der alle Dharma-Reiche erfüllt. Bodhisattva des Donnerklangs des Ozeans des Dharma. Bodhisattva des bezwingenden Klangs aller Dämonen. Bodhisattva des großen, mitfühlenden, wirksamen Wolkendonnerklangs. Bodhisattva des Klangs, der alles Leid lindert. Bodhisattva des höchsten Dharma-Klangs. Bodhisattva des höchsten Weisheits-Klangs. Bodhisattva des Verdienstbergs Sumeru. Bodhisattva des Verdienstkorallen-Klangs. Bodhisattva des höchsten Lichts. Bodhisattva des größten Mitgefühls. Bodhisattva des Ozeans der Weisheit. Bodhisattva der sich erhebenden Tathagata-Natur. Bodhisattva der strahlenden Tugend. Bodhisattva der höchsten Tugend. Die Bodhisattvas der Höchsten Tugend, Reinen Tugend, Dharma-Tugend, Mond-Tugend, Leere-Tugend, Schatz-Tugend, Banner der Tugend, Weisheitstugend, König des Sala-Hains, König des Dharma, König der Wesen, Brahma, König des Berges, König der Schätze, König der Trennung von der Geburt, König der Ruhe, König der Unbeweglichkeit, König der Unsterblichen, König des Sieges, Stiller Klang, Ungehinderter Klang, Klang der Erde, Donnerklang des Großen Ozeans, Klang der Wolken, Klang des Dharma-Lichts, Klang der Leere, Donnerklang der Guten Wurzeln aller Wesen, Klang der erleuchteten Gelübde der Vergangenheit, Klang des Vollkommenen Pfades, Klang des Weisheitsberges Sumeru, Erwachen der Leere, Erwachen der Unbefleckten Reinheit, Erwachen der Ungehinderten Reinheit, Gutes Erwachen, Erwachen der Universellen Erleuchtung Drei Welten, Weites Erwachen, Universelles Lichterwachen, Erwachen des Dharma-Reiches und so weiter – insgesamt fünfhundert Bodhisattvas.
Diese Bodhisattvas verkörpern alle die Praktiken Samantabhadras. Ihr Reich ist ungehindert und erfüllt alle Buddha-Welten. Sie besitzen unermesslich große Körper, die es ihnen ermöglichen, alle Buddhas zu erreichen. Sie besitzen ungetrübte, reine Augen, die alle Buddhas in klarem und freiem Licht sehen. Wenn alle Buddhas an unermesslichen Orten die vollkommene Erleuchtung erlangen, können sie sie erreichen und unaufhörlich sehen. Ihr unermessliches Weisheitslicht erleuchtet den Ozean aller Dharmas. Sie sprechen von unerschöpflicher Reinheit für unzählige Äonen. Schließlich erreichen sie das Reich der Leerheit, ihr Weisheitsreich ist vollkommen rein. Ohne Abhängigkeit manifestieren sie Formen nach Bedarf. Sie beseitigen Unwissenheit und erkennen klar das Reich der fühlenden Wesen.
Die Weisheit der Leerheit strahlt ein weites Netz aus Licht aus, das alle Bereiche des Dharma erleuchtet.
Sie sind mit fünfhundert großen Schülern vereint, die alle zur wahren Natur erwachen und die Wirklichkeit erkennen. Sie durchdringen tief die Natur des Dharma, transzendieren den Ozean von Geburt und Tod und verweilen im Bereich der Leerheit des Tathagata. Frei von Fesseln und Leiden wandern sie frei in der Leere. Alle Zweifel an den Buddhas sind erloschen. Sie glauben zutiefst an den Ozean der Buddhas. Sie sind mit den himmlischen Königen vereint. Ich habe allen Buddhas der Vergangenheit ehrfurchtsvoll Opfergaben dargebracht. Unzählige Nächte lang habe ich allen fühlenden Wesen Gutes getan. Mein Herz ist stets von liebender Güte erfüllt, die ich niemals vergesse. Ich beschütze alle Wesen, wenn sie das Tor der höchsten Weisheit durchschreiten. Ich lasse kein fühlendes Wesen im Stich. Mögen sie im Bereich des wahren Dharma des Buddha wiedergeboren werden. Ich beschütze den Dharma und erhalte die Buddha-Natur. Möge ich in die Familie des Tathagata hineingeboren werden, die ausschließlich nach dem Tor der Allwissenheit strebt.
Zu jener Zeit dachten alle Bodhisattvas, Arhats, Devas und ihre Gefolgschaft Folgendes: Das Verhalten des Tathagata, die Weisheit des Tathagata, die Aufrechterhaltung des Tathagata, die Macht des Tathagata, die Furchtlosigkeit des Tathagata, das Samadhi des Tathagata, das Verweilen des Tathagata, die höchsten Verdienste des Tathagata, der Körper des Tathagata, die Weisheit des Tathagata, das Dharma des Tathagata – alle Devas und Menschen können dies nicht wissen, nicht vermitteln, nicht erlangen, nicht empfangen, nicht betrachten, nicht beobachten, nicht unterscheiden, nicht entwickeln, nicht verkünden und anderen nicht wahrhaft erklären, außer durch die Macht des Buddha, seine Macht der Freiheit, seine Macht der Majestät, die Macht der ursprünglichen Gelübde des Tathagata, die Macht der guten Wurzeln der Vergangenheit, die Macht der Gemeinschaft mit tugendhaften Lehrern, die Macht des reinen Glaubens und geschickter Mittel, die Macht des Verlangens nach dem höchsten Dharma. Die Kraft des reinen und aufrichtigen Bodhicitta und die Kraft tiefgründiger und allwissender Gelübde. Ferner die vielfältigen Gedanken, Wünsche, Erkenntnisse, Reden, Grundlagen, Wurzeln, geschickten Mittel, Geisteszustände, das Vertrauen auf die Verdienste des Tathagata und die vielfältigen Wünsche, den Dharma der Versammlung zu hören… Einst erlangte der Weltverehrte Allwissenheit.
Er strebte nach Allwissenheit. Die Gelübde des Bodhisattva sind rein, die Paramitas vollkommen. Die Stufen des Bodhisattva sind vollendet. Die Praktiken des Bodhisattva sind erfüllt. Der Bodhisattva ist geschmückt. Die geschickten Mittel des Bodhisattva sind geschmückt. Der Pfad des Bodhisattva ist geschmückt. Die Geburt des Bodhisattva ist geschmückt mit dem Ozean geschickter Mittel. Der Bodhisattva ist geschmückt mit Freiheit. Die ursprüngliche Geburt des Bodhisattva ist der Ozean der Freiheit im Bodhi-Tor. Der Tathagata dreht das Rad des Dharma frei. Das Reich des Tathagata ist rein und frei. Die geschickten Mittel des Tathagata schmücken das Reich der fühlenden Wesen. Das Dharma des Tathagata ist der König des Dharma. Der Pfad des Tathagata erleuchtet alles. Der Tathagata betritt frei das Reich aller fühlenden Wesen. Der Tathagata ist das höchste Feld des Verdienstes für alle fühlenden Wesen. Der Tathagata spricht von verdienstvollen Taten für alle fühlenden Wesen.
Die drei Räder verwandeln und befreien alle Wesen. Wir wünschen uns nur, dass der Weltverehrte sich in vollkommener Barmherzigkeit und unendlichem Mitgefühl offenbare. Da ging der Weltverehrte, der die Gedanken der ganzen Versammlung kannte, mit einem Körper aus unendlichem Mitgefühl, einem Tor aus unendlichem Mitgefühl, mit unendlichem Mitgefühl als Haupt und den geschickten Mitteln des unendlichen Mitgefühls folgend, in den Löwenbrüll-Samadhi ein und ließ alle fühlenden Wesen sich am reinen Dharma erfreuen. Nachdem ich Samadhi erreicht hatte, wurde der große, feierliche Hörsaal plötzlich unermesslich, grenzenlos und unzerstörbar. Der kostbare, Vajra-ähnliche Boden war rein und geschmückt. Alle Mani-Juwelen waren über das Land verstreut und brachten unzählige kostbare Blüten hervor. Säulen aus wundersamen Juwelen und Kristall waren mit klaren Juwelen verziert. Die Juwelen waren dicht aneinander gepackt und nahtlos miteinander verwoben. Pavillons aus Jambudvipa-Juwelen wurden errichtet. Juwelenbesetzte Geländer standen einander gegenüber, geschmückt mit unzähligen weiteren Geländern. Juwelen der Himmelskönige, fest mit unzähligen Juwelen besetzt, waren von einem Netz aus Mani-Juwelen bedeckt. Unzählige juwelenbesetzte Banner und Baldachine wurden aufgestellt und strahlten ein gewaltiges Lichtnetz aus, das das gesamte Dharma-Reich erleuchtete. Darüber hinaus war das Äußere mit unbeschreiblichen und wundersamen Juwelen geschmückt. Die Stufen an allen vier Seiten bestanden aus Juwelen.
Zu jener Zeit, durch die göttliche Kraft Buddhas, wurde der Jetavana-Hain plötzlich gewaltig, so groß wie unzählige Welten, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern. Unzählige Juwelen bedeckten das Land, unbeschreiblich kostbare Juwelen. Unzählige Juwelen bildeten Mauern. Juwelenbesetzte Tara-Bäume säumten die Wege. Unzählige duftende Flüsse flossen in Hülle und Fülle. Alle kostbaren Blumen bildeten Wellen, die sich im Uhrzeigersinn drehten. Die unvorstellbaren Klänge der Verkündigung aller Lehren Buddhas waren zu hören. Alle Lotusblumen blühten und breiteten sich über das Wasser aus. Zahlreiche kostbare Blumenbäume, hoch und prächtig, säumten die Ufer. Unvorstellbare Pavillons und Mani-Juwelennetze bedeckten sie. Unzählige, wundersame Juwelen schmückten das Land mit strahlendem Licht. Unzählige Mani-Juwelenkönige schmückten den Boden und verströmten wundersame Düfte. Unzählige Banner des Mani-Königs, Weihrauchbanner, Gewandbanner, Wimpelbanner, Seidenbanner, Blumenbanner, verzierte Banner, Girlandenbanner, juwelenbesetzte Bänderbanner, juwelenbesetzte Baldachinbanner, große Mani-Banner, allumfassend erleuchtende Mani-Juwelenbanner, Banner, die die Stimme Buddhas verströmten, Löwenjuwelenkönig-Banner, Banner, die den Ozean aller vergangenen Leben Buddhas verkörperten, Banner aller Dharma-Bereiche und Mani-Juwelenkönig-Banner dienten der Zierde.
Zu jener Zeit schmückten unvorstellbare Himmelspaläste, unvorstellbar duftende Bäume und der unbeschreibliche Berg Sumeru den Himmel. Unzählige kostbare Musikinstrumente spielten die wundersamen Dharma-Klänge und priesen den Tathagata. Unbeschreibliche juwelenbesetzte Bäume bedeckten wie Wolken die Leere. Unaussprechliche, juwelenbesetzte Throne gleichen Wolken, bedeckt mit juwelenbesetzten Gewändern. Bodhisattvas weilen auf ihnen und preisen die Tugenden des Buddha. Unaussprechliche, himmlische Bilder schmücken den Buddha wie Wolken. Unaussprechliche, reinweiße Perlennetze schmücken den Buddha wie Wolken. Unaussprechliche Pavillons der Befreiung schmücken den Buddha wie Wolken. Unaussprechliche, wundersame Musik der Befreiung schmückt den Buddha wie Wolken und Regen.
- Warum? Weil die guten Wurzeln des Tathagata unvorstellbar sind. Weil das reine Dharma des Tathagata unvorstellbar ist. Weil die majestätische Kraft des Tathagata unvorstellbar ist. Weil der Körper des Tathagata, der alle Dharma-Bereiche mit Freiheit erfüllt, unvorstellbar ist. Weil der Schmuck aller Buddha-Welten in einem einzigen Buddha-Körper enthalten ist, unvorstellbar ist. Weil die Manifestation aller Buddhas und aller Dharma-Bereiche in einem einzigen Staubkorn unvorstellbar ist. Denn die sukzessive Manifestation aller Tathagatas der Vergangenheit, enthalten in einer einzigen Pore, ist unvorstellbar. Denn die Emission von Licht, das alle Buddha-Welten erleuchtet, ist unvorstellbar. Denn die Wolken der Manifestationen, gleich den Staubpartikeln aller Buddha-Welten, die alle Welten erfüllen und aus einer einzigen Pore des Tathagata hervorgehen, sind unvorstellbar. Denn die Entstehung und der Verfall aller Buddha-Welten, enthalten in einer einzigen Pore des Tathagata, sind unvorstellbar. So sieht man im Jetavana-Hain die geschmückten und reinen Buddha-Welten. Der Schmuck und die Reinheit, die in allen Welten des Dharma-Reiches und des Reiches der Leerheit zu sehen sind, sind ebenso. Die Tathagatas, die das Reich erfüllen, erreichen Jetavana. Die Bodhisattvas, die den Ozean aller Tathagatas erfüllen, verweilen in Frieden. Sie lassen überall Wolken wundersamer Verzierungen herabregnen. Sie lassen Wolken aller Arten kostbarer Juwelen herabregnen, deren Licht alle Wolken des Mani-Königs erleuchtet. Sie lassen Wolken aus allen Arten von Baumkronen herabregnen. Sie lassen Wolken herabregnen, die die Körper aller Götter schmücken. Sie lassen Wolken aus allen Arten von blühenden Bäumen herabregnen. Sie lassen Wolken herabregnen, die alle Arten von bunten Gewändern schmücken. Sie lassen Wolken aus allen Arten von Girlanden herabregnen. Sie strömen Wolken herab, die alle Juwelen des Mani-Königs schmücken. Sie lassen Wolken aus bunten Düften herabregnen, die die Körper aller fühlenden Wesen schmücken. Sie lassen Wolken aus kostbaren Blumen herabregnen. Sie lassen Wolken aus himmlischen Jungfrauen herabregnen, jede mit einem wundersamen Juwel in der Hand, die den Himmel umkreisen und schmücken. Alle Arten von Juwelen, Padma-Blumen und Löwenthrone aus verschiedenen Juwelen schmücken den Himmel.
Zu jener Zeit, im Osten, jenseits des Ozeans der Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, existierte eine Welt namens Vajra-Wolken-Leuchtlampenschmuck, wo der Buddha als König der strahlenden und wundersamen Tugend verehrt wurde. Unter den Anwesenden befand sich ein Bodhisattva namens Strahlendes und Reines Wunschlicht, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas, ebenfalls so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, in dieses Land kam. Sie schmückten den Himmel mit verschiedenen Wolken: Wolken aus himmlischen Blumen, Wolken aus himmlischem Weihrauch, Wolken aus himmlischen Girlanden, Wolken aus himmlischen Schätzen, Wolken aus himmlischen Verzierungen, Wolken aus himmlischen Baldachinen, Wolken aus himmlischen Gewändern und Wolken aus himmlischen Bannern, die den Himmel mit wundervollen Schätzen erfüllten. Sie kamen zum Buddha, um ihm ihre Ehrerbietung zu erweisen und ihm Opfergaben darzubringen. Dann manifestierten sie im Osten einen prächtigen Pavillon, eine Lotus-Schatzkammer und einen Löwenthron, bedeckt mit einem wunscherfüllenden Juwelennetz. Er und sein Gefolge saßen im Schneidersitz. Im Süden, jenseits des Ozeans der Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, lag eine Welt namens Vajra-Schatzkammer. Dort wurde der Buddha als König der universellen Erleuchtung und der wundersamen Tugend verehrt. Unter ihnen befand sich ein Bodhisattva namens König der unzerstörbaren Beharrlichkeit. Gemeinsam mit unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in den Buddha-Ländern, kamen sie in dieses Land. Alle trugen einen betörenden Duft, der durch seine göttliche Kraft alle Buddha-Welten und Ozeane durchdrang. Sie trugen Netze aus Mani-Juwelen, Blumengirlanden, Halsketten, juwelenbesetzte Gewänder, juwelenbesetzte Bilder und alle Schmuckstücke wundersamer Tugend und des Lichts, geschmückt mit dem wundersamen Löwenjuwel. Durch ihre göttliche Kraft erfüllten diese alle Buddha-Welten. Sie kamen zum Buddha, um ihm zu huldigen und Opfergaben darzubringen. Dann erschien im Süden ein reinweißer, juwelenbesetzter Pavillon, der die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete, auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten. Der Buddha saß im Schneidersitz, sein Körper bedeckt mit einem Netz aus juwelenbesetzten Blüten.
- Im Westen, jenseits unzähliger Buddha-Länder und Staubpartikel, liegt eine Welt namens „Banner des Juwelenlampenbergs Sumeru“, wo der Buddha als „Weisheitslampe des Dharma-Reichs“ verehrt wird. Unter ihnen befindet sich ein Bodhisattva namens „Höchster Universeller Wundersamer Tugendkönig“, der zusammen mit unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Weltmeeren, in dieses Land kam. Sie erschufen unzählige Wolken des Berges Sumeru, von vielfältigen Farben und Düften, die das gesamte Dharma-Reich erfüllten. Die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, sind mit duftendem Wasser und unzähligen Farben gefüllt und durchdringen das gesamte Dharma-Reich. Die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, sind mit Mani-Juwelen und unzähligen Farben gefüllt und durchdringen das gesamte Dharma-Reich.
Die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, sind mit strahlenden und prächtigen Bannern geschmückt, die das gesamte Dharma-Reich durchdringen. Die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, sind mit Vajra-garbha-Mani-Juwelen und unzähligen Farben geschmückt, die das gesamte Dharma-Reich durchdringen. Die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, sind mit Jambudvipa-Juwelen und unzähligen Farben geschmückt, die das gesamte Dharma-Reich durchdringen. Die Wolken des Berges Sumeru, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, sind mit strahlenden und prächtigen Vajra-garbha-Mani-Juwelen geschmückt. Er verwandelt sich in einen prächtigen Pavillon duftender Könige, bedeckt mit einem Netz aus wahren Juwelen. Wie der Löwenthron der juwelenbesetzten Lotus-Schatzkammer Indras sitzt er im Schneidersitz, sein Körper bedeckt von einem goldenen Juwelennetz. Seine Krone ist mit einem wunscherfüllenden Juwel geschmückt. Jenseits der unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder, liegt eine Welt namens Juwelengewand und Strahlendes Banner.
- Der Buddha dort trägt die Namen Dharma-Reich, Leerer Raum, Wundersame Tugend. Unter ihnen befindet sich ein Bodhisattva namens König der ungehinderten Wundersamen Tugend. Er kommt mit Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Weltmeere, in dieses Land und schmückt den leeren Raum mit Wolken aus kostbaren Seiden aller Art. Durch göttliche Kraft erfüllen sie den leeren Raum: Wolken aus gemischten juwelenbesetzten Gewändern, Wolken duftender Gewänder, Wolken aus sonnenbannerfarbenen Mani-Juwelengewändern, Wolken aus goldenen Wundergewändern, Wolken aus mit einem Juwelennetz geschmückten Gewändern, Wolken aus goldenen Gewändern, die mit Jambudvipa verziert sind, Wolken aus reinweißen juwelenbesetzten Gewändern, Wolken aus strahlenden und reinen juwelenbesetzten Königsgewändern, Wolken aus wundersamen Lichtjuwelengewändern, Wolken aus juwelenbesetzten Königsgewändern, die mit dem Ozean geschmückt sind, schmücken den leeren Raum. Durch göttliche Kraft erfüllen sie den gesamten leeren Raum. Sie kommen zum Buddha, um ihm zu huldigen und Opfergaben darzubringen. Und so, nach Norden… Er verwandelte sich in einen weiten Ozean aus Mani-Juwelen, einen prächtigen Pavillon, einen juwelenbesetzten Lotusthron und saß im Schneidersitz. Ein Netz aus wundersamen Juwelen bedeckte seinen Körper, und eine juwelenbesetzte Krone bildete seine Krone.
- Im Nordosten, jenseits unzähliger Buddha-Welten, liegt eine Welt namens „Das Netz der entweihten Freude und des Lichts“, wo der Buddha den Namen „Ungetrübtes Auge“ trägt. Unter ihnen befindet sich ein Bodhisattva namens „König des Wunschmondes der guten Wandlung im Dharma-Reich“, der zusammen mit Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel des Weltozeans, in dieses Land kommt. Sie errichten juwelenbesetzte Pavillons, Wolken, die alle Welten erfüllen; duftende Pavillons; Pavillons voller Weihrauch; Pavillons voller Blumen; Pavillons aus Sandelholz; Pavillons aus Vajra; Pavillons aus Mani; goldene Pavillons; Pavillons aus juwelenbesetzten Gewändern; und Pavillons aus Padma, die alle alle Buddha-Welten umfassend bedecken. Sie kommen zum Buddha, um ihn zu verehren und ihm Opfergaben darzubringen. Dann verwandelte er sich im Nordosten in einen Berg aus Juwelen, einen prächtigen Pavillon, einen juwelenbesetzten Lotusthron, und setzte sich im Schneidersitz hin. Er saß in der Lotusposition. Ein Netz aus Mani-Blüten bedeckte seinen Körper. Eine Krone aus wundersamen Verzierungen und Mani-Juwelen, der König der Mani-Juwelen, diente ihm als himmlische Krone.
- Im Südosten, jenseits unzähliger Buddha-Felder und unzähliger Staubpartikel von Welten, liegt eine Welt namens „Duftendes Wolkenbanner“. Der Buddha dort trägt den Namen „Drachenkönig der Freiheit“. Unter ihnen befindet sich ein Bodhisattva namens „König der Flamme der Dharma-Weisheit“. Er kommt mit Bodhisattvas in dieses Land, so zahlreich wie die Staubpartikel dieser Welt. Sie erheben unermessliche, goldene, vollkommene Lichtwolken, die den gesamten Himmel bedecken; unermessliche Wolken vollkommenen Lichts in kostbaren Farben; Wolken vollkommenen Lichts in Buddhas weißem Haarzeichen; Wolken vollkommenen Lichts in verschiedenen kostbaren Farben; Wolken vollkommenen Lichts des juwelenbesetzten Lotusschatzes; Wolken vollkommenen Lichts der juwelenbesetzten Baumblüten; Wolken vollkommenen Lichts der unsichtbaren Krone des Tathagata; Wolken vollkommenen Lichts aus Jambudvipa-Gold; Wolken vollkommenen Sonnenlichts; Wolken vollkommenen Mondlichts, die den gesamten Himmel bedecken. Sie kommen zum Buddha, um ihn zu verehren und ihm Opfergaben darzubringen. Dann erscheint im Südosten ein strahlender, reiner Pavillon des Mani-Juwelenkönigs, ein Löwenthron, der mit einem Vajra-Juwelen besetzt ist und aus Lotusblüten besteht. Er sitzt im Schneidersitz, sein Körper von einem Netz aus juwelenbesetzten Flammen umhüllt. Südwestlich der Buddha-Länder, so zahlreich wie Staubkörner auf unzähligen Buddha-Feldern, liegt eine Welt namens Lichtschatzkammer. Der Buddha dort trägt den Namen Dharma-Mond, Erleuchtender Weisheitskönig. Unter ihnen befindet sich ein Bodhisattva namens König des Weisheitsbanners, der alle Dämonen vernichtet. Er kommt zusammen mit unzähligen Bodhisattvas in dieses Land. Aus jeder Pore seines Körpers strömen Wolken aus juwelenbesetzten Blumen und Flammen hervor, die dem gesamten Universum entsprechen und alle Welten erleuchten. Er entfacht Wolken duftender Flammen, Wolken juwelenbesetzter Flammen, Wolken von Vajra-Flammen, Wolken von Weihrauchrauch, Wolken des frei fließenden Blitzes eines großen Drachen, Wolken klarer Mani-Juwelenflammen, Wolken goldener Juwelenflammen und Wolken des Flammennetzes des Mani-Juwelenkönigs von wundersamer Tugend. Aus jeder Pore strömt Licht, so gewaltig wie der Ozean des Lichts Tathagatas, und erleuchtet die drei Zeiten. Sie kommen zum Buddha, um ihm zu huldigen und Opfergaben darzubringen. Dann erscheinen im Südwesten ein Mani-Pavillon, eine juwelenbesetzte Lotus-Schatzkammer und ein Löwenthron, die das Dharma-Reich erleuchten, mit dem Buddha im Schneidersitz, sein Körper bedeckt vom wundersamen Lichtnetz des Mani-Juwelenkönigs. Die Krone des Mani-Juwelenkönigs, die allen fühlenden Wesen Befreiung gewährt, erstreckt sich nach Nordwesten, jenseits unzähliger Buddha-Welten, so zahlreich wie Staubkörner.
- Es gibt eine Welt namens „Schatzkammer des Reinen Gelübdes Mani“, wo der Buddha die Namen Universelles Licht, Reine Tugend und König des Berges Sumeru trägt. Unter ihnen befindet sich ein Bodhisattva namens Licht, Reines Gelübde, König des Weisheitsbanners, der zusammen mit unzähligen anderen Bodhisattvas in dieses Land kommt. In jedem Augenblick strömen aus jeder Pore ihrer Körper Wolken der Körper aller Buddhas der drei Zeiten und erfüllen den gesamten Raum. Ebenso strömen Wolken der Körper aller Bodhisattvas, Wolken der Gefolge aller Tathagatas, Wolken der Transformationskörper aller Tathagatas, Wolken der Urkörper aller Tathagatas, Wolken der Körper aller Sravakas und Pratyekabuddhas, Wolken des Bodhi-Baumes im Bodhi-Baum aller Tathagatas, Wolken der Selbstbeherrschung aller Tathagatas, Wolken der Körper aller Weltkönige und Wolken aller geschmückten und reinen Buddha-Länder. In jedem Augenblick, aus jeder Pore ihres Körpers, strömen solche Wolken hervor, erfüllen den Raum und kommen zum Buddha, um ihm zu huldigen und Opfergaben darzubringen. Dies geschieht im Nordwesten … Er verwandelt sich in einen reinen, mit Mani-Juwelen besetzten Pavillon, einen reinen, mit Mani-Juwelen besetzten Lotus-Schatzplatz für alle fühlenden Wesen, auf dem er im Schneidersitz sitzt. Sein Körper ist von einem Netz aus festen, strahlenden, wahren Juwelen bedeckt. Sein Haupt ist mit einer mit Mani-Juwelen besetzten Krone geschmückt. Unter ihm, jenseits unzähliger Buddha-Länder und unzähliger Staubpartikel, liegt eine Welt namens „Das vollkommen reine Licht aller Tathagatas“, deren Buddha den Namen „König des ungehinderten Banners der leeren Weisheit“ trägt. Unter dieser Versammlung befindet sich ein Bodhisattva namens „König der Weisheitskraft, der alle Hindernisse zerstört“, der zusammen mit unzähligen Bodhisattvas in dieses Land kommt. Aus jeder Pore strömt der Ozean der Klänge aller Sprachen der fühlenden Wesen hervor: der Ozean der Klänge der Bodhisattva-Praktiken der drei Zeiten; Der Klang der Gelübde aller Bodhisattvas; der Klang der vollkommenen Erlangung reiner Paramitas durch alle Bodhisattvas; der wundersame Klang der Praktiken aller Bodhisattvas; der Klang der angesammelten Freiheit aller Bodhisattvas, die alle Welten erfüllt; der Klang aller Bodhisattvas, die zum Bodhimanda gehen, um alle Dämonen zu bezwingen und höchste Erleuchtung zu erlangen; der Klang aller Buddhas, die das Rad des Dharma drehen; und der Klang der wirksamen Mittel, um fühlende Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend zu leiten. Möge der Klang des Klangs, der es allen fühlenden Wesen ermöglicht, leicht und bequem wundersame Weisheit und tugendhafte Wurzeln zu erlangen, zum Buddha kommen, um ihn zu verehren und ihm Opfergaben darzubringen. Unten verwandelt er sich in einen prächtigen Pavillon, geschmückt mit dem juwelenbesetzten Licht aller Buddhas, einer Lotus-Schatzkammer und einem Löwenthron, auf dem der Buddha im Schneidersitz sitzt, seine Krone mit einem Mani-Juwelenkönig verziert, der den gesamten Bodhimanda erleuchtet. Über unzähligen Buddha-Welten und Staubpartikeln liegt eine Welt, die Welt des Buddha der unerschöpflichen Erleuchtung, die Welt der vollkommenen Weisheit und des Lichts genannt wird. Unter ihnen befindet sich ein Bodhisattva namens König der Weisheit und der Durchdringung des Dharma-Reiches, der zusammen mit unzähligen Bodhisattvas, so zahlreich wie Staubpartikel im Ozean der Welten, zum Buddha Shakyamuni der Saha-Welt kommt. Aus all seinen glückverheißenden Zeichen, all seinen Poren, all seinen Gliedern, all seinen Körperteilen, all seinem Schmuck und all seinen Gewändern steigen Wolken von Vairocana auf, und alle Buddhas der Vergangenheit und Zukunft, jene, denen Prophezeiungen zuteilwurden, jene, denen keine zuteilwurden, und alle Buddhas und ihre Gefolgschaften in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen. Alle vergangenen Praktiken der Großzügigkeit (Dana Paramita) und die Empfänger dieser Gaben werden offenbart. Alle vergangenen Praktiken der Moral (Sila Paramita) und die Reinheit der Gebote werden offenbart. Einst praktizierten sie die Vollkommenheit des Kshanti. Selbst mit abgetrennten Gliedmaßen blieb ihr Geist ungestört.
Einst kultivierten sie die Vollkommenheit des Virya. Einst kultivierten sie den Ozean der Vollkommenheit der Meditation aller Tathagatas. Einst kultivierten sie die Drehung des reinen Dharma-Rades aller Tathagatas. Einst lösten sie sich von jeglicher Anhaftung an das Leben. Einst suchten sie freudig den Pfad aller Bodhisattvas. Einst wurden sie mit den reinen und erhabenen Gelübden der Bodhisattvas geboren. Einst besaßen sie die Vollkommenheit der Kraft aller Bodhisattvas. Einst erlangten alle Bodhisattvas vollkommene Weisheit. Alle sind vollkommen ausgestattet. Sie strahlen Wolken solcher Freiheit aus, die das gesamte Dharma-Reich erfüllen und alles manifestieren. Sie kommen zum Buddha, um ihm zu huldigen und ihm Opfergaben darzubringen. Über ihnen verwandelt sich ein mit Vajras geschmückter Schatzpavillon, ein blauer, juwelenbesetzter Lotus-Schatzkammerlöwenthron mit Vajras. Sie sitzen im Schneidersitz, ihre Körper von einem Netz aus Juwelen bedeckt. Die Buddhas der drei Zeiten werden Mani-Juwelenkönig genannt, mit einem strahlenden Juwel auf ihrer Krone.
Diese Bodhisattvas und ihr Gefolge besitzen alle die Gelübde und Praktiken von Samantabhadra. Sie haben das reine Weisheitsauge aller Buddhas der drei Zeiten erlangt. Sie drehen das reine und wundersame Dharma-Rad aller Buddhas. Sie sammeln den Ozean der erhabenen und wundersamen Klänge aller Buddhas. Da sie alle Freiheit und die höchste Verwirklichung des anderen Ufers aller Bodhisattvas besitzen, erreichen sie in jedem Gedanken alle Tathagatas, manifestieren die Kraft der Freiheit und erfüllen alle Welten. Sie können in allen Tathagatas und fühlenden Wesen einen reinen Körper manifestieren. Aus einem einzigen Staubkorn können sie alle Welten offenbaren. Sie lassen fühlende Wesen rechtzeitig ihren Bedürfnissen entsprechend reifen. Aus einer einzigen Pore strömt der donnernde Klang des gesamten wunderbaren Dharma Buddhas. Man erkennt, dass die Welt der fühlenden Wesen Illusion ist, dass alle Buddhas Blitzen gleichen, dass alles Dasein einem Traum gleicht, dass alle karmische Vergeltung einem Spiegelbild gleicht, dass jede Geburt einer brennenden Flamme gleicht und dass alle weltlichen Phänomene Wandlungen sind. Man erlangt die zehn Kräfte und die Furchtlosigkeit des Tathagata vollständig. Man kann inmitten der Versammlung wie ein Löwe brüllen und den grenzenlosen Ozean aller Beredsamkeit durchdringen. Man versteht den Ozean der Sprachen und des Dharma aller fühlenden Wesen endgültig. Man praktiziert ungehindert im reinen Dharma-Bereich, im Wissen, dass alle Dharmas ohne Streit sind. Im Besitz der gesamten wunderbaren Weisheit und der übernatürlichen Kräfte eines Bodhisattva kultiviert und bezwingt man fleißig alle Dämonen. Man verweilt in der höchsten Weisheit der drei Zeiten, ohne Anhaftung. Durch reines und wundersames Handeln erlangt man den erhabenen, allwissenden Zustand der Buddhaschaft. Im Wissen um die Nichtexistenz allen Seins durchdringt man den Ozean der Weisheit, der alle Existenzebenen umfasst. Mit unzerstörbarer Weisheit betritt man alle Welten, manifestiert Freiheit in allen Welten, zeigt Wiedergeburt in allen Welten, erkennt die vielfältigen Formen und Farben aller Welten, manifestiert weite Buddha-Welten durch subtile Bereiche und manifestiert subtile Bereiche durch weite Buddha-Welten. In einem einzigen Gedanken verweilt man im Sein aller Buddhas, erlangt den Weisheitskörper des Seins aller Buddhas und erlangt Reinheit.Weisheit.
Wer alle Buddha-Welten der zehn Himmelsrichtungen kennt, kann mit einem einzigen Gedanken unermessliche Freiheit erlangen, die alle Weltmeere der zehn Himmelsrichtungen durchdringt. Diese Bodhisattvas erlangen alle solch unermessliche Verdienste und erfüllen den Jetavana-Hain. All dies ist der majestätischen Kraft des Tathagata zu verdanken.
Zu jener Zeit befanden sich die großen Jünger – Shariputra, Maudgalyayana, Mahakasyapa, Revata, Subhuti, Anuruddha, Nanda, Kimbila, Katyayana, Purna Maitrayani und all diese großen Jünger – im Jetavana-Hain. Doch sie sahen weder die Freiheit des Tathagata, noch seinen Schmuck, sein Reich, seine Wandlungen, sein Löwengebrüll, seine wundersamen Verdienste, sein freies Wirken, seine Macht, seine erhaltende Kraft, die reinen Buddha-Länder – sie sahen nichts davon. Auch sahen sie nicht die unvorstellbare Versammlung der Bodhisattvas, ihre Reiche der freien Wandlung oder die mit wundersamen Juwelen geschmückten Löwenthrone, die von den Gefolgschaften der Bodhisattvas, woher auch immer sie kamen, getragen wurden. Der Palast des Bodhisattva wird im Samadhi frei und allumfassend betrachtet. Der Bodhisattva bringt allen Buddhas fleißig und ernsthaft Opfergaben dar. Er empfängt Vorhersagen über seine zukünftige Buddhaschaft und nährt so die guten Wurzeln. Sein Körper ist ein reiner Dharma-Körper, ein Weisheitskörper, ein Gelübdekörper und eine wunderschöne Gestalt. Unermessliches Licht, vollkommen geschmückt, strahlt ein großes Lichtnetz aus und verwandelt sich in Wolken aus Form. Der Bodhisattva ist von Netzen in alle Richtungen erfüllt; alle Bodhisattva-Praktiken sind vollkommen. All die großen Schüler der Śrāvakas sehen dies nicht.
- Warum? Weil sie andere gute Wurzeln und Praktiken pflegen. Sie pflegen weder die guten Wurzeln, die Selbstbeherrschung des Tathāgata zu erkennen, noch die Praktiken der Reinigung von Buddha-Landen. Sie preisen weder die Verdienste, die man durch die Betrachtung der Selbstbeherrschung des Buddha erlangt, noch lehren sie die fühlenden Wesen im Samsara, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu entwickeln. Sie führen die fühlenden Wesen nicht auf den Pfad zur Buddhaschaft und bewahren die Linie der Tathagata nicht vor ihrem Aussterben. Sie versammeln nicht alle fühlenden Wesen und erreichen nicht die Paramitas. Sie preisen nicht das erhabene Weisheitsauge für die fühlenden Wesen und kultivieren nicht die Praxis der Allwissenheit. Sie suchen nicht die guten Wurzeln der Buddhas jenseits der Welt und werden nicht in ein freies und reines Land hineingeboren. Sie suchen nicht die allsehenden Augen der Bodhisattvas. Sie kultivieren nicht den Bodhisattva-Reich und zerstören nicht seine guten Wurzeln. Sie erzeugen auch nicht die Kraft des Buddha, um die großen Gelübde der Bodhisattvas zu erfüllen. Darüber hinaus wissen sie nicht, dass alle Dharmas wie Illusionen sind und die Versammlung der Bodhisattvas einem Traum gleicht. Sie kultivieren auch nicht den Geist eines Bodhisattva, der sich von der weltlichen Existenz löst. Sie erlangen nicht das reine Weisheitsauge Samantabhadras. Diese Verdienste werden nicht mit Śrāvakas und Pratyekabuddhas geteilt. Aus diesem Grund sehen, hören, treten oder erkennen die großen Schüler nicht; sie sind weder bewusst noch achtsam; sie können nicht allumfassend beobachten, noch erzeugen sie Gedanken.
- Warum? Weil dies die Sphäre der Bodhisattva-Weisheit ist, nicht die der Śrāvaka-Weisheit. Daher sehen die großen Schüler im Jetavana-Hain weder die freien und mächtigen göttlichen Fähigkeiten des Tathagata, noch besitzen sie das reine Weisheitsauge Samadhis, um alle Bereiche auf subtile Weise zu sehen. Sie besitzen auch nicht die göttliche Kraft des Dharma-Tors, noch die höchsten und wundersamen Verdienste aller Kräfte, noch die Weisheit dieses Ortes, noch das Weisheitsauge, um zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu erkennen und Gedanken zu erzeugen. Sie haben auch keine Freude am Sprechen, können nicht loben, nicht offenbaren und nicht geben. Sie können fühlende Wesen nicht überzeugen und sie in jenem wunderbaren Dharma festigen.
- Warum? Weil sie die drei Daseinsbereiche durch den Śrāvakayāna-Pfad transzendiert und die Śrāvakayāna-Frucht nur durch die Erfüllung dieses Pfades erlangt haben. Sie können weder die Weisheit der Nicht-Anhaftung besitzen, noch in der wahren Wahrheit verweilen, sich beständig an Ruhe erfreuen und frei von großem Mitgefühl sein. Sie können sich nicht beständig selbst bezwingen und fühlende Wesen im Stich lassen. Daher können sie, selbst wenn sie dem Tathagata gegenüberstehen, seine göttlichen Wandlungen und seine Freiheit nicht wahrnehmen. Es ist wie ein hungriger Geist, nackt und durstig, dessen Körper brennt, von Tigern, Wölfen und giftigen Tieren getrieben, der zum Ganges geht, um Wasser zu suchen, nur um ihn ausgetrocknet oder zu Asche verkommen vorzufinden.
- Warum? Aufgrund der Belastung durch vergangene Sünden und karmische Hindernisse. Alle Śrāvakas sind so. Selbst in Jetavana sehen sie die freie und göttliche Kraft des Tathāgata nicht.
- Warum? Weil Unwissenheit ihre reinen Augen vernebelt. Es ist wie bei jemandem, der in einer großen Versammlung einschläft und von himmlischen Städten, Indras Palästen, Gärten, Wäldern und Bächen träumt, die mit unzähligen Schätzen geschmückt und mit unzähligen Blumen übersät sind, von juwelenbesetzten Bäumen, die mit prächtigen Gewändern bedeckt sind, und von himmlischen Männern und Frauen, die zwischen ihnen spielen. Die wundersamen Klänge der Natur erfreuen alle. Sie erfahren himmlische Glückseligkeit. Sie sehen sich selbst hier weilen und die unermessliche Pracht der himmlischen Paläste erleben. Sie sehen nichts anderes in der großen Versammlung.
- Warum ist das so? Weil es sich von einem Traum unterscheidet. Alle Könige der Bodhisattva-Welten sind so. Wie in einem Traum sehen sie alles. Weil sie tief in den wunderbaren Dharma der Bodhisattvas eindringen, gute Wurzeln schlagen, das Gelübde der Allwissenheit in sich tragen, die Tugenden des Buddha klar verstehen und dem rechten Pfad der großen Bodhisattva-Gelübde folgen, erlangen sie alle Weisheit, erfüllen die Gelübde Samantabhadras, erreichen den vollkommenen Zustand aller Bodhisattvas, erlangen das Samadhi aller Bodhisattvas und praktizieren die ungetrübte Weisheit aller Bodhisattvas. Daher sehen alle großen Bodhisattvas die unvorstellbaren, wundersamen Wandlungen des Tathagata, verstehen sie tiefgründig und erreichen das höchste Ufer. Alle großen Schüler der Śrāvakas können dies nicht wissen. Wie es auf einem schneebedeckten Berg Heilkräuter gibt, die weise und erfahrene Ärzte erkennen, Jäger und Hirten, die auf diesem Berg umherirren, aber nicht kennen, so sind auch die Bodhisattva Mahasattvas. Sie besitzen Allwissenheit und verleihen allen Bodhisattvas Freiheit. Sie verstehen die wundersamen Kräfte und Wandlungen des Tathagata vollkommen. Die großen Schüler der Śrāvakas hingegen, obwohl in Jetavana weilend, sind sich dessen völlig unbewusst.
- Warum? Weil sie stets nur ihren eigenen Komfort suchen und anderen nicht im großen Stil helfen. Es ist wie mit der Erde, die Schätze birgt; nur jene, die in Beschwörungen geübt sind, können sie erkennen, in ihren Speichern aufzeichnen und sie nutzen, um ihre Eltern zu unterstützen, Verwandten zu helfen und Armut zu lindern. So verhält es sich auch mit den Bodhisattvas. Mit ihren reinen Weisheitsaugen betreten sie Buddhas unvorstellbare Sphäre göttlicher Macht, dringen in den unermesslichen Ozean der wirksamen Mittel und den Ozean des Samadhi ein, bringen allen Buddhas respektvoll Opfergaben dar, schützen den Dharma und nutzen die vier Mittel der Anziehung, um fühlende Wesen zu sammeln. Diese großen Schüler, obwohl in Jetavana weilend, werden Zeugen der freien und wundersamen Wandlungen des Tathagata nicht. Es ist wie bei einem Blinden, der auf einer Schatzinsel ankommt und die Schätze weder beim Gehen, Stehen, Sitzen noch Liegen erkennen kann. So verhält es sich auch mit den Śrāvakas. Im Jetavana-Wald, auf der großen Dharma-Schatzinsel, wo sie dem Weltverehrten persönlich dienen, werden sie nicht Zeugen der freien und wundersamen Wandlungen des Tathagata und der Versammlung der Bodhisattvas.
- Warum? Weil sie nicht die reinen Augen der Bodhisattvas erlangt haben und nicht allmählich zum Dharma-Reich erwachen können. Jemand nimmt beispielsweise ein Augentropfen, um seine Augen zu schärfen. In der Dunkelheit der Nacht kann er inmitten einer großen Gruppe alle gehend, stehend, sitzend und liegend sehen, während andere sie nicht erkennen. So ist es auch mit dem Tathagata. Nachdem er das ungetrübte, reine Weisheitsauge erlangt hat, kann er die ganze Welt sehen und unermessliche, freie und wundersame Wandlungen und Bodhisattvas manifestieren. Die großen Schüler können die freien und wundersamen Wandlungen und Bodhisattvas des Tathagata nicht sehen. Ein Beispiel: Ein Bhikkhu versinkt in einer großen Versammlung in allumfassender Meditation. Die Bereiche der Erde, des Wassers, des Feuers, des Windes und der himmlischen Wesen sind für die übrigen Anwesenden unsichtbar. Die Manifestationen des Tathagata sind unvorstellbar. Die Bodhisattvas sehen sie alle, aber die großen Schüler kennen oder sehen sie nicht. Jemand trägt beispielsweise ein Mittel auf die Augen auf, das sie verdunkelt. Niemand außer dieser Person kann sie gehen, stehen, sitzen oder liegen sehen. So ist auch der Tathagata. Er ist für immer von der Welt getrennt, für niemanden sichtbar. Er ist das einzige Wesen des erleuchteten Bodhisattva-Reiches, jenseits des Begreifens der Schüler. So wie ein Mensch von Geburt an von zwei Arten von Göttern begleitet wird: jenen, die mit demselben Namen geboren wurden, und jenen mit demselben Titel. Die Götter sehen die Menschen, aber die Menschen sehen die Götter nicht. Die wundersamen Wandlungen des Tathagata sind ebenso beschaffen. Sie übersteigen das Verständnis der Śrāvakas; nur die Bodhisattvas können sie bezeugen. So wie ein Bhikkhu inmitten einer großen Versammlung in den Zustand der Stille von Wahrnehmung und Gefühl eintritt, ohne seine Sinne aufzugeben oder das Nirvana zu erlangen, und doch ist er sich der Vorgänge in der Versammlung nicht bewusst.
- Warum? Wegen der Kraft der Stille von Wahrnehmung und Gefühl. Ebenso wenig bezeugen die großen Śrāvakas, die in der Versammlung des Jetavana-Hains weilen und ihre Sinne beisammen haben, die wundersamen Wandlungen des Tathagata. Sie verfallen weder in einen Zustand der Unwissenheit noch der Gedankenlosigkeit, noch lassen sie irgendeine geistige Aktivität aufkommen.
- Warum? Weil das Reich des Tathagata tiefgründig und unermesslich ist, schwer zu erkennen, schwer zu sehen und schwer zu ergründen. Es ist grenzenlos, fernab der Welt, unvorstellbar und unzerstörbar. Es ist nicht das Reich der Śrāvakas oder Pratyekabuddhas.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva der Klaren Gelübde und des Lichts, gestützt auf die göttliche Kraft des Buddha, die zehn Himmelsrichtungen und verfasste diesen Vers:Durch ihre Weisheit, durch die Erfüllung aller Gelübde und Praktiken Samantabhadras, erreichen sie den vollkommenen Zustand aller Bodhisattvas. Da sie das Samadhi aller Bodhisattvas erlangen, praktizieren sie die ungetrübte Weisheit aller Bodhisattvas. Daher erleben alle großen Bodhisattvas die unvorstellbare Sphäre der wundersamen Wandlungen des Tathagata und verstehen tief und klar das höchste andere Ufer. Alle großen Schüler der Śrāvakas können dies nicht wissen, so wie es Heilkräuter auf einem schneebedeckten Berg gibt, die selbst weise und erfahrene Ärzte unterscheiden und kennen. Selbst Jäger und Hirten, die auf diesem Berg umherirren, können dies nicht wissen. So ist es auch mit dem Bodhisattva Mahasattva. In der Fülle der Weisheit begründen sie die Freiheit aller Bodhisattvas und verstehen die wundersamen Kräfte und Wandlungen des Tathagata klar. Jene großen Schüler der Śrāvakas, obwohl sie in Jetavana weilen, sind sich dessen völlig unbewusst.
- Warum? Weil sie ständig nur ihren eigenen Komfort suchen und anderen nicht im großen Stil helfen. So wie es Schätze in der Erde gibt, können nur jene, die Beschwörungen praktizieren, sie erkennen, in ihren Speichern verewigen und sie nutzen, um ihre Eltern zu unterstützen, Verwandte zu entlasten und den Armen zu helfen. Auch der Bodhisattva Mahasattva ist so: Mit den Augen reiner Weisheit dringt er in die unvorstellbare Sphäre der freien und unermesslichen göttlichen Kraft des Buddha ein. Er durchdringt den grenzenlosen Ozean der wirksamen Mittel und den Ozean des Samadhi. Ehrfürchtig bringt er allen Buddhas Opfergaben dar, schützt den wahren Dharma und sammelt fühlende Wesen mit den vier Mitteln der Anziehung. Obwohl die großen Schüler in Jetavana weilen, werden sie Zeugen der freien und wundersamen Wandlungen des Tathagata nicht. Es ist, als käme ein Blinder zu einer großen Schatzinsel und könne die Schätze weder im Gehen, Stehen, Sitzen noch Liegen erkennen. So verhält es sich auch mit diesen Schülern. Sie leben im Jetavana-Wald auf der großen Dharma-Schatzinsel und dienen dem Weltverehrten. Doch sie werden weder Zeugen der freien und wundersamen Wandlungen des Tathagata noch der Versammlung der Bodhisattvas.
- Warum? Weil sie das reine Auge der Bodhisattvas nicht erlangt haben und daher nicht allmählich zum Dharma-Reich erwachen können. Es ist, als würde jemand ein aufhellendes Mittel einnehmen, um seine Augen zu heilen. In der Dunkelheit, inmitten einer Menschenmenge, sieht er alle gehen, stehen, sitzen und liegen, aber nicht die anderen. So ist es auch mit dem Tathagata. Da er das ungetrübte und reine Auge der Weisheit erlangt hat, kann er alle Welten vollständig erkennen und sehen und so grenzenlose freie und wundersame Wandlungen und die Versammlung der Bodhisattvas vollbringen. Die großen Schüler werden Zeugen der freien und wundersamen Wandlungen des Tathagata und der Versammlung der Bodhisattvas nicht. Es ist wie ein Bhikkhu, der in einer großen Versammlung in allumfassendes Samadhi eintaucht und die Bereiche Erde, Wasser, Feuer, Wind, Himmel und alle fühlenden Wesen sieht. Die übrigen Anwesenden können weder Erde, Wasser, Feuer, Wind noch irgendeinen anderen Bereich oder Ort sehen. Die Manifestationen des Tathagata sind unbegreiflich. Bodhisattvas sehen sie alle, doch die großen Arhats kennen und sehen sie nicht. Es ist wie bei jemandem, der sich ein Gift in die Augen träufelt; niemand kann ihn sehen, ob er geht, steht, sitzt oder liegt. Nur er selbst kann sie sehen. So ist es auch mit dem Tathagata. Er ist für immer von der Welt getrennt, und niemand kann ihn sehen. Es ist die Sphäre des Bodhisattva von tiefgründiger Weisheit, die das Verständnis der Arhats übersteigt. So wie ein Mensch von Geburt an von zwei Arten von Göttern begleitet wird – einem mit demselben Namen und einem anderen mit demselben Namen –, sehen die Götter die Menschen, aber die Menschen sehen die Götter nicht. Die wundersamen Wandlungen des Tathagata sind ebenso beschaffen. Sie übersteigen das Verständnis der Arhats; nur Bodhisattvas können sie sehen. Es ist, als ob ein Bhikkhu inmitten einer Versammlung in den Zustand der Stille von Wahrnehmung und Gefühl eintritt. Er gibt weder seine Sinne auf noch erreicht er die Stille, und doch kennt oder sieht er die Angelegenheiten der Versammlung nicht.
- Warum? Wegen der Kraft der Stille von Wahrnehmung und Gefühl. Auch die großen Arhats sind so. Selbst im Jetavana-Hain, wo ihre Sinne anwesend sind, sehen sie die wundersamen Wandlungen des Tathagata nicht. Sie verfallen nicht in einen Zustand der Unwissenheit, der Bewusstlosigkeit oder des Denkens. Ohne irgendeine Absicht zu hegen.
- Warum ist das so? Das Reich des Tathagata ist tiefgründig und unermesslich, schwer zu erkennen, schwer zu sehen und schwer in seinem Ursprung zu ergründen. Es ist grenzenlos, fernab der Welt, unvorstellbar und unzerstörbar. Es ist nicht das Reich der Sravakas oder Pratyekabuddhas.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva der Klaren Gelübde und des Lichts, gestützt auf die göttliche Kraft des Buddha, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:Durch ihre Weisheit, durch die Erfüllung aller Gelübde und Praktiken Samantabhadras, erreichen sie den vollkommenen Zustand aller Bodhisattvas. Da sie das Samadhi aller Bodhisattvas erlangen, praktizieren sie die ungetrübte Weisheit aller Bodhisattvas. Daher erleben alle großen Bodhisattvas die unvorstellbare Sphäre der wundersamen Wandlungen des Tathagata und verstehen tief und klar das höchste andere Ufer. Alle großen Schüler der Śrāvakas können dies nicht wissen, so wie es Heilkräuter auf einem schneebedeckten Berg gibt, die selbst weise und erfahrene Ärzte unterscheiden und kennen. Selbst Jäger und Hirten, die auf diesem Berg umherirren, können dies nicht wissen. So ist es auch mit dem Bodhisattva Mahasattva. In der Fülle der Weisheit begründen sie die Freiheit aller Bodhisattvas und verstehen die wundersamen Kräfte und Wandlungen des Tathagata klar. Jene großen Schüler der Śrāvakas, obwohl sie in Jetavana weilen, sind sich dessen völlig unbewusst.
- Warum? Weil sie ständig nur ihren eigenen Komfort suchen und anderen nicht im großen Stil helfen. So wie es Schätze in der Erde gibt, können nur jene, die Beschwörungen praktizieren, sie erkennen, in ihren Speichern verewigen und sie nutzen, um ihre Eltern zu unterstützen, Verwandte zu entlasten und den Armen zu helfen.
Auch der Bodhisattva Mahasattva ist so: Mit den Augen reiner Weisheit dringt er in die unvorstellbare Sphäre der freien und unermesslichen göttlichen Kraft des Buddha ein. Er durchdringt den grenzenlosen Ozean der wirksamen Mittel und den Ozean des Samadhi. Ehrfürchtig bringt er allen Buddhas Opfergaben dar, schützt den wahren Dharma und sammelt fühlende Wesen mit den vier Mitteln der Anziehung. Obwohl die großen Schüler in Jetavana weilen, werden sie Zeugen der freien und wundersamen Wandlungen des Tathagata nicht. Es ist, als käme ein Blinder zu einer großen Schatzinsel und könne die Schätze weder im Gehen, Stehen, Sitzen noch Liegen erkennen. So verhält es sich auch mit diesen Schülern. Sie leben im Jetavana-Wald auf der großen Dharma-Schatzinsel und dienen dem Weltverehrten. Doch sie werden weder Zeugen der freien und wundersamen Wandlungen des Tathagata noch der Versammlung der Bodhisattvas.
- Warum? Weil sie das reine Auge der Bodhisattvas nicht erlangt haben und daher nicht allmählich zum Dharma-Reich erwachen können. Es ist, als würde jemand ein aufhellendes Mittel einnehmen, um seine Augen zu heilen. In der Dunkelheit, inmitten einer Menschenmenge, sieht er alle gehen, stehen, sitzen und liegen, aber nicht die anderen. So ist es auch mit dem Tathagata. Da er das ungetrübte und reine Auge der Weisheit erlangt hat, kann er alle Welten vollständig erkennen und sehen und so grenzenlose freie und wundersame Wandlungen und die Versammlung der Bodhisattvas vollbringen. Die großen Schüler werden Zeugen der freien und wundersamen Wandlungen des Tathagata und der Versammlung der Bodhisattvas nicht. Es ist wie ein Bhikkhu, der in einer großen Versammlung in allumfassendes Samadhi eintaucht und die Bereiche Erde, Wasser, Feuer, Wind, Himmel und alle fühlenden Wesen sieht. Die übrigen Anwesenden können weder Erde, Wasser, Feuer, Wind noch irgendeinen anderen Bereich oder Ort sehen. Die Manifestationen des Tathagata sind unbegreiflich. Bodhisattvas sehen sie alle, doch die großen Arhats kennen und sehen sie nicht. Es ist wie bei jemandem, der sich ein Gift in die Augen träufelt; niemand kann ihn sehen, ob er geht, steht, sitzt oder liegt. Nur er selbst kann sie sehen. So ist es auch mit dem Tathagata. Er ist für immer von der Welt getrennt, und niemand kann ihn sehen. Es ist die Sphäre des Bodhisattva von tiefgründiger Weisheit, die das Verständnis der Arhats übersteigt. So wie ein Mensch von Geburt an von zwei Arten von Göttern begleitet wird – einem mit demselben Namen und einem anderen mit demselben Namen –, sehen die Götter die Menschen, aber die Menschen sehen die Götter nicht. Die wundersamen Wandlungen des Tathagata sind ebenso beschaffen. Sie übersteigen das Verständnis der Arhats; nur Bodhisattvas können sie sehen. Es ist, als ob ein Bhikkhu inmitten einer Versammlung in den Zustand der Stille von Wahrnehmung und Gefühl eintritt. Er gibt weder seine Sinne auf noch erreicht er die Stille, und doch kennt oder sieht er die Angelegenheiten der Versammlung nicht.
- Warum? Wegen der Kraft der Stille von Wahrnehmung und Gefühl. Auch die großen Arhats sind so. Selbst im Jetavana-Hain, wo ihre Sinne anwesend sind, sehen sie die wundersamen Wandlungen des Tathagata nicht. Sie verfallen nicht in einen Zustand der Unwissenheit, der Bewusstlosigkeit oder des Denkens. Ohne irgendeine Absicht zu hegen.
- Warum ist das so? Das Reich des Tathagata ist tiefgründig und unermesslich, schwer zu erkennen, schwer zu sehen und schwer in seinem Ursprung zu ergründen. Es ist grenzenlos, fernab der Welt, unvorstellbar und unzerstörbar. Es ist nicht das Reich der Sravakas oder Pratyekabuddhas.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva der Klaren Gelübde und des Lichts, gestützt auf die göttliche Kraft des Buddha, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
Der Bodhi eines standhaften Menschen ist unvorstellbar.
Das unermessliche Dharma der Befreiung, das sich im Jetavana-Hain manifestierte
Die göttliche Macht des Tathagata offenbart unermessliche Tugenden.
Die Welt ist verwirrt und kennt die Lehren Buddhas nicht.
Die tiefgründigen Lehren des Dharma-Königs sind unermesslich und unvorstellbar.
Es zeichnen sich bedeutende Veränderungen ab, und nichts ist vorhersehbar.
Die majestätische Erscheinung Buddhas ist über jeden Lobpreis erhaben.
Weil der Dharma formlos ist, verkündet er die Buddhas.
Die erhabenste Manifestation der Macht von Jetavana
Tiefgründig und jenseits jeder Diskussion, jenseits der Reichweite der Sprache.
Beobachte die Versammlung der Bodhisattvas von unermesslicher Tugend.
Unvorstellbare Reiche bieten sich dem Höchsten an-
Erfülle alle großen Gelübde und pflege beständig eine ungehinderte Praxis.
Niemand auf der Welt kann sein Herz kennen.
Alle Pratyekabuddhas und unzählige große Sravakas
Sie alle waren nicht in der Lage, die Welt der Bodhisattva-Praxis zu begreifen.
Die große Weisheit des Bodhisattva ist unzerstörbar.
Wahre Weisheit besteht darin, frei von allen ablenkenden Gedanken zu sein.
Der größte Name ist derjenige, der tief in das unermessliche Samadhi eintaucht.
Die Macht der Manifestation durchdringt alle Existenzebenen.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der unerschütterlichen Sorgfalt durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
Betrachte den Schatz an Verdiensten und Weisheit wahrer buddhistischer Schüler.
Letztendlich bringt der Bodhisattva-Pfad allen Wesen auf der Welt Frieden und Ruhe.
Grenzenlose Weisheit und klare Einsicht, meditativer Geist unbewegt.
Weisheit ist tiefgründig und umfassend, ihr Bereich unermesslich.
Der ruhige und prächtige Jetavana-Hain ist unermesslich geschmückt.
Alle Bodhisattvas sind von der vollkommenen Erleuchtung erfüllt.
Der grenzenlose Ozean der Wesen ist frei von jeglicher Anhaftung.
Menschen aus allen Himmelsrichtungen versammeln sich hier am Huashizi-Sitz.
Beseitigt alle Lügen und seid frei von jeder Verunreinigung.
Der von Verunreinigungen freie und ungehinderte Geist umfasst letztlich alle Dharma-Bereiche.
Errichtet das Banner der Weisheit, unerschütterlich wie ein Diamant.
Alle Phänomene sind unveränderlich, und ihre Erscheinungsformen sind grenzenlos.
Unzählige Buddha-Länder in allen zehn Himmelsrichtungen
Er kann überall hinreisen, ohne gleichzeitig an zwei Orten zu sein.
Um die unermessliche Macht und Freiheit des Buddha zu verehren
Durch die Kraft Buddhas versammelte sich die Menschenmenge aus allen Himmelsrichtungen.
Buddhistische Schüler haben alle Sprachen und Wege gründlich verstanden.
Die Lehren Buddhas sind unzerstörbar und verweilen im Dharma-Bereich.
Die Unzerstörbarkeit des Dharma, der tiefgründige Dharma des Muni.
Die Unterscheidung zwischen dem Satzkörper und dem Geschmackskörper ist unendlich.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der höchsten universellen Tugend durch die göttliche Kraft des Buddha die zehn Richtungen und verfasste den folgenden Vers :
Die Weisheit eines standhaften und urteilsfähigen Menschen ist umfassend und vollkommen.
Zu wissen, wann man den Dharma den Massen predigen sollte und wann nicht.
Sich von Ketzern distanzieren und alle Lehrer unterwerfen
Es wandelt sich in seine eigene Kraft um, wie es sein sollte.
Die rechte Erleuchtung ist weder ein endliches noch ein unendliches endliches Dharma.
Munisi transzendiert das endliche und das unendliche Dharma.
Zum Beispiel vertreibt eine helle, klare Sonne alle Dunkelheit.
Der daoistische Meister Zhi erhellt auch den Dharma der Drei Welten.
Zum Beispiel der Vollmond am fünfzehnten Tag.
Das Beste ist zugleich das reinste und vollkommenste Dharma.
Zum Beispiel scheint das helle Licht der Sonne in die Leere.
Die Freiheit Buddhas erstrahlt auf alle Wesen.
Zum Beispiel ist die Leere in allen Dingen ungehindert.
Die Lichter der Welt sind somit frei und ungehindert.
Die Eigenschaften der Erde beispielsweise erhalten alles Leben.
Die weltliche Lampe und das Dharma-Rad können auf die gleiche Weise erhalten werden.
Starke Winde beispielsweise sind schnell und ungehindert.
Die Lehren Buddhas verbreiteten sich rasch in allen Welten.
Zum Beispiel die Welt, auf der das große Wasserrad ruht
Das Weisheitsrad ist auch die Grundlage, auf die sich die Buddhas der drei Zeiten stützen.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der ungehinderten und wundersamen Tugend durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Richtungen und verfasste den folgenden Vers :
Zum Beispiel kommt der Berg Dabao allen Lebewesen zugute.
Die Vorteile des Tathagata-Verdienstberges sind ähnlich.
Zum Beispiel ist der Ozean kühl und klar.
Der Tathagata ist auch in der Lage, Durst und Begierde zu vertreiben.
Zum Beispiel steht der Berg Sumeru fest im Ozean.
Der Berg Tathagata ruht friedvoll im tiefen Ozean des Dharma.
Im Ozean lassen sich beispielsweise alle möglichen Schätze finden.
Auch ohne Lehrer ist Weisheit schwer zu erlangen; auch ohne Lehrer ist es nicht schwer, Weisheit zu erlangen.
Die tiefgründige Weisheit des Meisters ist unermesslich und unzählig.
Die Macht des Unbegreiflichen manifestieren
Ein Magier manifestiert beispielsweise verschiedene Dinge.
Die Weisheit Buddhas offenbart auch seine ganze Kraft der Selbstbeherrschung.
Ein Juwel, das Wünsche erfüllt, kann beispielsweise alle Wünsche befriedigen.
Das Allerbeste erfüllt auf diese Weise alle reinen Wünsche.
Ein helles und klares Juwel kann beispielsweise alles erhellen.
Der Lehrer Zhi Ru beleuchtet alle Dharmas.
Zum Beispiel ist der Schatz in alle Richtungen verteilt und erscheint überall.
Die ungehinderte Lampe ist auch die Quelle aller Phänomene.
Eine Wasserreinigungsperle beispielsweise klärt jegliches trübes Wasser.
Die Begegnung mit dem Buddha reinigt auch alle Sinne.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der Guten Transformation und der Gelübde des Dharma-Reiches durch die göttliche Kraft des Buddha die zehn Richtungen und verfasste den folgenden Vers.
Ein blauer Edelstein kann beispielsweise in allen Farben blau sein.
Alle, die den Buddha sehen, erlangen die Erleuchtung.
Die erhabenste Manifestation der Freiheit findet sich in jedem Staubkorn.
Alle Bodhisattvas sind in der Lage, unzählige Wesen zu reinigen.
Welche tiefgründigen Lehren und verschiedene feierliche Angelegenheiten wurden erlangt?
Die Welt der Bodhisattvas liegt jenseits des weltlichen Begreifens.
Er besitzt das reine und wundersame Verhalten aller Zierden des Tathagata.
Den Bodhisattva-Pfad erreichen und die gesamte Dharma-Welt durchdringen
Die unvorstellbaren Bereiche, die sich durch vollkommene Erleuchtung manifestieren
Alle Buddhas und Bodhisattvas sind jetzt anwesend.
Der Löwe Shakyamuni erlangte unermessliche Freiheit.
Die unermesslichen und grenzenlosen Wandlungen der großen Götter manifestieren
Die vielfältigen Praktiken der Bodhisattvas sind unermesslich und grenzenlos.
Da sich die Kraft der Selbstexistenz in allen Dingen manifestiert.
Buddhistische Schüler studieren und praktizieren fleißig die tiefgründigen Lehren des Dharma.
Ungehinderte Weisheit erlangen und alle Dharmas verstehen
Die göttliche Kraft Buddhas setzt das Rad des Dharma für alle Wesen in Bewegung.
Das Verdienst der Geburt bringt Reinheit in die Welt.
Das reine Reich des Tathagata ist tiefgründige und vollkommene Weisheit.
Der weise Drachenkönig befreit alle Wesen.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva König der Dharma-Weisheitsflamme durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Richtungen und verfasste den folgenden Vers :
Die herausragendsten sind die Schüler der drei Generationen von Arhats.
Sie alle waren nicht in der Lage, jede Bewegung des Buddha vorherzusehen.
Alle Pratyekabuddhas, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Sie konnten auch nicht jede Bewegung Buddhas kennen.
Darüber hinaus sind auch gewöhnliche Menschen von Leiden und Verunreinigungen betroffen.
Unwissenheit trübt den reinen Blick, doch man kann den Lehrer erkennen.
Höchste und unermessliche Tugenden, die alle Weisheit besitzen
Alles, was jenseits der Reichweite der Sprache liegt, ist unerkennbar.
Die Helligkeit des klaren Mondes beispielsweise übersteigt unser Vorstellungsvermögen.
Auch die Verdienste eines Mentors sind unermesslich.
Die vom Tathagata angewandten Mittel zur Geburt sind unermesslich.
Unzählige Jahrtausende der Berechnung konnten nicht einmal einen Bruchteil seiner wahren Natur enthüllen.
Der Tathagata bewirkt durch ein einziges wirksames Mittel unermessliche Tugenden.
Alle Weisheit und das wahre Dharma liegen jenseits unseres Wissens.
Wer Erleuchtung sucht und den Bodhisattva-Pfad praktiziert
Das ist es, was ihre Welt unterscheiden und erkennen kann.
Unvorstellbare und bequeme Erlösung aus dem Meer des Lebens und des Todes
Wer den Egoismus auslöscht, kann die endgültige Befreiung erlangen.
Mit reinem Herzen werden alle großen Gelübde erfüllt.
Das Erreichen des höchsten Zustands der Buddhaschaft
46-34.2
Zu jener Zeit beachtete der Bodhisattva-König der Weisheit, der durch die göttliche Kraft Buddhas alle Dämonen vernichtete, die zehn Himmelsrichtungen und rezitierte den folgenden Vers:
Große Weisheit ist ungehindert, der Körper ist nicht Körper, und es ist unvorstellbar.
Der reine Dharma-Körper des Tathagata ist unbegreiflich.
Diese wundersame Industrie hat einen reinen Körper hervorgebracht.
Grenzenloser und wundersamer Schmuck, unbefleckt von den drei Reichen.
Universell erleuchtend alle reinen Dharma-Bereiche
Die Entwicklung des Bodhi-Tors und das Hervorbringen tiefgreifender Samadhi-Weisheit
Für immer frei von allen Verunreinigungen und beseitigt alle Hindernisse
Die Welt ist hell und klar, und Weisheit strahlt überall.
Möge der Kreislauf von Geburt und Tod für immer durchbrochen und die drei Reiche gereinigt werden.
Wer die Tugenden eines Bodhisattva besitzt, erlangt die Buddhaschaft.
Die unermesslichen Farben erscheinen dort, ohne Flecken zu bekommen.
Alles, was sich manifestieren kann, ist unbegreiflich.
Die Weisheit des menschlichen Königs findet sich in jedem seiner Gedanken wieder.
Im Besitz unermesslicher Erleuchtung, die niemand ergründen kann.
Da es über grenzenlose Weisheit verfügt, kann es durch nichts zerstört werden.
Mit einem einzigen Gedanken verstand er die Buddhas der drei Zeiten auf klare Weise.
Unterscheide alles Karma, bewahre die richtige Achtsamkeit und meditiere über Bodhi.
Das Dharma des Nicht-Denkens ist Ruhe aufgrund des Denkens.
Tiefgründig und unaussprechlich, jenseits der Reichweite der Sprache.
Von diesem Zeitpunkt an war das Wirken Buddhas unvorstellbar.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König des Banners der strahlenden und reinen Weisheit durch die göttliche Kraft Buddhas die zehn Himmelsrichtungen und verfasste den folgenden Vers.
Frei von Unwissenheit, reine Achtsamkeit, Zuhören und Befolgen aller Dharma-Lehren
Tiefe Weisheit vermag den endlosen Ozean aller Buddhas zu unterscheiden.
Bodhisattvas sind entschlossen, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten.
Die Geburt tiefer Weisheit beseitigt alle Zweifel.
Sein Geist ist frei von Müdigkeit und Faulheit.
Übe dich stetig und fleißig darin, die Lehren Buddhas zu pflegen und sie letztendlich zu verwirklichen.
Mit vollkommenem Glauben und Weisheit sollt ihr unerschütterlich ausharren.
Die tiefe Weisheit der beständigen Freude beobachtet ohne Anhaftung.
Angesammelte Verdienste über unzählige Äonen
Widme dein Herz und deine Seele dem tiefgründigen Dharma aller Buddhas.
Selbst inmitten von Leben und Tod blieb sein Herz unbefleckt.
Im Dharma des Buddha verweilen, die Praxis des Tathagata zur ewigen Glückseligkeit
Alle Phänomene in der Welt, einschließlich des Bereichs der Aggregate usw.
Furchtlosigkeit beseitigt jede Trennung und verweilt im wahren Dharma des Buddha.
Die Welt ist verkehrt und verwirrt, und der Kreislauf von Geburt und Tod setzt sich fort.
Ungehinderte Praxis zum Wohle aller empfindungsfähigen Wesen
Die Praxis des Bodhisattva ist schwer zu beschreiben und kann von niemandem ergründet werden.
Alles Leid beseitigen und allen fühlenden Wesen Glück bringen
Die Weisheit der Erleuchtung erstrahlt universell in allen Welten.
Beseitigt die Unwissenheit und befreit alle Wesen von der Täuschung.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der Weisheit, der durch die göttliche Kraft Buddhas alle Hindernisse beseitigte, die zehn Himmelsrichtungen und sprach in Versen:
Die Stimme Buddhas ist selbst nach unzähligen Zeitaltern nur selten zu hören.
Darüber hinaus beseitigt die persönliche Anwesenheit vor Gericht alle Zweifel.
Der Tathagata, die Lampe der Welt, erleuchtet letztlich alle Dharmas.
Das höchste Verdienstfeld reinigt alle Wesen.
Die wundersame Gestalt des Tathagata ist unbegreiflich.
Ich habe seinen Geist über unzählige Äonen beobachtet, ohne jemals zufrieden zu sein.
Buddhistische Schüler sind geübt darin, die wundersame Gestalt des Tathagata zu beobachten.
Beseitige alle Hindernisse und erreiche letztendlich Bodhi.
Die wundersame Gestalt des Tathagata brachte reine und wundersame Klänge hervor.
Ungehinderte Beredsamkeit öffnet das Tor zur Erleuchtung.
Er erleuchtet alle Wesen unermesslich und unvorstellbar
Etabliere die Weisheit des Mahayana und verleihe die Bodhi-Vorhersage.
Verdienst und Tugend werden vollendet, und die Sonne scheint hell auf die Welt.
Nähre den Leib von unermesslichem Verdienst in allen Welten
Wer die Weisheit Buddhas besitzt, wird von allen üblen Wegen befreit sein.
Die Weisheitssammlung, die alles Leid beseitigt
Wer den Tathagata sieht, kann unermessliche Sehnsucht entwickeln.
Förderung unzähliger Intelligenzen und Begegnung mit Mentoren
Wer den Tathagata sieht, erlangt Samadhi und Bodhicitta.
Ich kann selbst entscheiden, dass ich die Erleuchtung mit Sicherheit erlangen werde.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva-König der Weisheit und des Durchdringens des besonderen Dharma-Bereichs durch die göttliche Kraft des Buddha die zehn Richtungen und verfasste den folgenden Vers :
Bodhisattvas erkennen die unermesslichen reinen Verdienste des Tathagata.
Mögen alle Verdienste der höchsten Weisheit aller Wesen gewidmet sein.
Der Tathagata erschien in der Welt zum Wohle aller fühlenden Wesen.
Von großem Mitgefühl erfüllt, dreht er das Rad des Dharma für die Welt.
Ich bin machtlos, die grenzenlose Güte des Großen Unsterblichen zu erwidern.
Wegen des unvorstellbaren Unglücks litt er stellvertretend für alle Wesen.
Er litt unzählige Äonen lang unter den Qualen der Hölle.
Er verließ nicht alle Wesen, sondern ermöglichte es ihnen allen, den Buddha zu sehen.
Universell fähig, unermessliches Leid für alle empfindungsfähigen Wesen zu ertragen.
Sein Herz ist unermüdlich in seinem Wunsch, alle Wesen zu befreien.
Alles Leid der bösen Wege in allen Welten
Der stets gegenwärtige Tathagata ermöglicht es allen, den wahren Dharma zu hören.
Einer nach dem anderen wohnt die Hölle in unvorstellbaren Äonen.
Unermessliches Leid ertragend, aber niemals von den Buddhas abgewandt.
Deshalb befinden sie sich seit unzähligen Äonen in den drei Reichen des Bösen.
Um also allen Wesen zu ermöglichen, Weisheit zu entwickeln und zu kultivieren
Wenn fühlende Wesen den Tathagata sehen, werden alles Leid und alle Beeinträchtigungen beseitigt.
Gegründet im Reich aller Buddhas von großer Weisheit.
Wer den Buddha sieht, dessen Hindernisse werden beseitigt.
Das Sammeln von Verdiensten führt letztendlich zur Erleuchtung.
Der Tathagata kann alle Zweifel auf der Welt zerstreuen.
Seine großen Gelübde wurden ihren Bedürfnissen entsprechend erfüllt.
Zu jener Zeit beobachtete der Bodhisattva Samantabhadra die Versammlung und wollte den Dharma neu erwecken und erleuchten. Daraufhin erläuterte er ausführlich das Löwenbrüll-Samadhi mithilfe geeigneter Mittel wie der Dharma-Ebene, der Raumebene, der drei Zeiten, der Ebenen aller fühlenden Wesen, aller Äonen, aller karmischen Naturen, der Hoffnungen und Wünsche aller fühlenden Wesen, des Lichts des Dharma, der zeitgemäßen Lehre und der Fähigkeiten aller fühlenden Wesen. Die Bodhisattvas erläuterten das Löwenbrüll-Samadhi auf zehn Arten.
- Welche sind das? Sie lauten: Erstens, dass in allen Ebenen des Dharma Buddhas, so zahlreich wie Staubkörner in allen Buddha-Ländern, nacheinander erscheinen, um den wahren Dharma zu verkünden; zweitens, dass in allen Buddha-Ländern, einschließlich der Raumebene, alle Buddhas in allen zukünftigen Äonen vom Dharma gesprochen haben; Es wird ausführlich dargelegt, dass in allen Buddha-Welten, einschließlich des Raumes, alle Tathagatas die vollkommene Erleuchtung erlangt haben; ausführlich dargelegt, dass in allen Buddha-Welten, einschließlich des Raumes, Buddhas in ihrem Bodhi-Mandala sitzen, umgeben von ihrem Gefolge, und dass alle Bodhisattva-Versammlungen zu ihnen strömen; ausführlich dargelegt, dass in einem einzigen Gedanken alle Buddhas der drei Zeiten Transformationskörper manifestieren, die alle Dharma-Welten erfüllen; ausführlich dargelegt, dass ein einziger Körper alle Weltmeere erfüllt und alle Buddha-Welten gleichermaßen erleuchtet. In jeder Welt manifestieren sich die umfassenden Tugenden aller Buddhas der drei Zeiten. In jedem einzelnen Staubkorn manifestiert sich die umfassende göttliche Kraft aller Buddha-Welten der drei Zeiten. Aus jeder einzelnen Pore strömen die großen Gelübde und die Meeresklänge aller Buddhas der drei Zeiten hervor und leiten und erleuchten alle Bodhisattvas durch zukünftige Zeitalter. Die Dharma-Welt gleicht einem Löwenthron, umgeben von einer prächtigen Versammlung, die an ihrem jeweiligen Platz das wundersame Dharma-Rad dreht, ohne jemals in zukünftigen Zeitaltern zu verstummen. O Sohn Buddhas, dieses Löwenbrüll-Samadhi birgt unzählige Buddha-Welten und unzählige Staubkörner, die allesamt die Weisheitswelt des Tathagata umfassen.
Zu jener Zeit, als Samantabhadra Bodhisattva Mahasattva das Löwenbrüll-Samadhi durch die göttliche Kraft Buddhas weiter ergründen wollte, betrachtete er den Tathagata, die Versammlung, die unvorstellbare Welt des Tathagata, die Samadhis aller Buddhas, die unvorstellbare Welt, die unvorstellbare Weisheit, die Illusion aller Dharmas, die unvorstellbare Gleichheit aller Buddhas und alle unermesslichen Klänge und Sprachen.
Daher verfasste er diesen Vers:
Das schönste Meer erscheint in jeder Pore.
Der Buddha saß auf dem Thron, umgeben von Bodhisattvas.
In jeder Pore ist der Ozean unzähliger Buddhas enthalten.
Das Dharma-Rad dreht sich rein und wundersam auf dem Blumenthron in der Dharma-Versammlungshalle.
Jedes Staubkorn in jeder Pore
Die höchste Lotusposition und die Darlegung des Verhaltens von Samantabhadra
Der höchste Sitz erfüllt in einem einzigen Augenblick die zehn Himmelsrichtungen.
Unzählige Bodhisattvas kamen zum Buddha.
Eine Sammlung von Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern
Rund um die Lehren Buddhas über den Dharma-Bereich
Die Manifestation der Buddha-Länder und das Betreten des Ozeans der Weisheit des Dharma-Bereichs
Das Einhalten der Praktiken von Samantabhadra erfüllt die Praktiken aller Buddhas.
Verweilen in allen Welten des Tathagata
Ergründe die Freude der Bodhisattva-Praxis und höre die höchste Dharma-Wolke.
Ein Augenblick, unzählige Äonen der Kultivierung aller Praktiken
Wer diese Praxis ausübt, hat den ultimativen und tiefgründigen Ozean des Dharma erreicht.
Die großen Gelübde erfüllen und im Land des Tathagata verweilen
Das höchste Dharma, das aus der vollständigen Praxis von Samantabhadra hervorgeht.
Wer sich unermessliche Verdienste erarbeitet hat, erlangt unermessliche Freiheit.
Der Körper des Tathagata umhüllt wie eine Wolke alle Buddha-Länder.
Die Lehre vom universellen Regen des süßen Taus verpflichtet alle, auf dem buddhistischen Pfad zu verweilen.
- Zu jener Zeit, als der Weltverehrte allen Bodhisattvas den Weg zur Verweilung im Löwenbrüll-Samadhi ebnen wollte, sandte er Licht aus dem weißen Haar zwischen seinen Augenbrauen aus, genannt „Universelle Erleuchtung des Dharma-Reichs der Drei Welten“. Sein Gefolge bestand aus Licht, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten, das alle Weltenmeere in den zehn Himmelsrichtungen erleuchtete.
-Zu jener Zeit erblickte die große Versammlung der Bodhisattvas im Jetavana-Hain alle Dharma-Reiche, das Reich des Raumes und alle Buddha-Länder in ihren vielfältigen Farben, Reinheiten, Verweilzuständen und Formen. So erschienen alle großen Bodhisattvas dieser Welten im Bodhimanda sitzend, umgeben von anderen Bodhisattvas, mit Opfergaben der Götter und der vollen Erleuchtung erlangt. Manche sahen wundersame Klänge von ihren Gefolgschaften ausgehen, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Welten, die das Dharma-Reich erfüllten und das Rad des reinen Dharma in Bewegung setzten. Andere sahen sie in himmlischen Palästen, Drachenpalästen, Palästen der Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas sowie in Palästen von Menschen und Nicht-Menschen. Wieder andere sahen sie in menschlichen Dörfern, Städten und Hauptstädten großer Könige, wo sie verschiedene Gestalten, Namen, Farben, Heiligenscheine und Lichtnetze annahmen. Verschiedene Argumente, verschiedene Gefolgschaften, verschiedene Lehren, verschiedene Klänge – all dies dient der Auslegung des Dharma. Ebenso manifestiert der Tathagata tiefgreifende Samadhi-Kraft und Transformationen für die Bodhisattvas. In allen Dharma-Bereichen, im Bereich des leeren Raums und in allen Welten und Ozeanen der zehn Himmelsrichtungen manifestiert er die Körper von Ländern und fühlenden Wesen, das Entstehen aller karmischen Handlungen, ja, er erscheint sogar in einer einzigen Pore. Und so geschieht es, ohne die drei Zeiten zu zerstören, ohne fühlende Wesen zu vernichten. Er erleuchtet allumfassend den Geist aller fühlenden Wesen, sein physischer Körper rein, erscheint allen fühlenden Wesen entsprechend ihren Bedürfnissen, offenbart den wundersamen Dharma aller Buddhas, bezwingt fühlende Wesen und zeigt die freie und uneingeschränkte Kraft des Tathagata.
Jene fühlenden Wesen, die die freie und uneingeschränkte Kraft des Tathagata sehen, hören, sich erinnern und erkennen, sind allesamt gute Lehrer des Buddha aus früheren Leben. Sie alle haben die vier Mittel der Anziehung kultiviert, ungeteilt nach unübertroffenem Bodhi strebend, alle guten Wurzeln gesammelt und die zweckmäßigen Mittel vollbracht, um das unvorstellbare und ungehinderte Samadhi des Tathagata zu erlangen, alle gleich dem Dharma-Bereich und dem Bereich des leeren Raums, einige den Dharma-Körper, andere den physischen Körper. Einige mögen die vollständigen Praktiken eines Bodhisattva erreichen; einige mögen die reinen Vollkommenheiten der Paramitas erreichen; einige mögen das vollkommene reine Verhalten eines Bodhisattva erreichen; einige mögen die Bodhisattva-Stufen erreichen; einige mögen die Freiheit des Bodhi erreichen; einige mögen das unzerstörbare Samadhi des Tathagata erreichen; einige mögen die Weisheit und Kraft der Praktiken des Tathagata erreichen; einige mögen die ungehinderte Beredsamkeit des Tathagata erreichen. Diese Bodhisattvas erlangen so wundersame Verdienste, so zahlreich wie die Staubkörner in zehn unaussprechlichen Buddha-Welten: verschiedene Wege, verschiedene Tore, verschiedene Eingänge, verschiedene Übergänge, verschiedene Mittel, verschiedene Ziele, verschiedene Richtungen, verschiedene Lichter, verschiedene Verdienste, verschiedene vollständige Verdienste und verschiedene Freiheiten.
Sie durchdringen tief den Ozean der Bodhisattva-Samadhis:
den Samadhi der Bodhisattvas, die das Dharma-Reich allumfassend schmücken;
den Samadhi der ungehinderten Erleuchtung der drei Zeiten;
den Samadhi der unzerstörbaren Weisheit des Dharma-Reiches;
den Samadhi des ständigen Durchdringens des Reiches des Tathagata;
den Samadhi der allumfassenden Erleuchtung des Raumes;
den Samadhi der Praxis der Kraft des Tathagata;
den Samadhi der furchtlosen Schmückung des Tathagata wie ein schneller Löwe;
den Samadhi des Schatzes an Mitteln in allen Dharma-Reichen;
den Samadhi des reinen Mondes im ungehinderten Dharma-Reich; und
den Samadhi der reinen und schmückenden Dharma-Wolke.
Der Samadhi des Banners des Dharma-Königs, das Unwissenheit und Hindernisse beseitigt.
Der Samadhi, alle Ozeane der Buddhas in jedem Reich zu sehen.
Der Samadhi des reinen, strahlenden und unzerstörbaren Körpers des Buddha-Banners in allen Welten.
Der Samadhi des tiefen Eindringens in den unzerstörbaren Körper des Buddha.
Der Samadhi der Vereinigung mit allen weltlichen Schätzen.
Der Samadhi aller Dharmas ohne Spur und Abhängigkeit.
Der Samadhi der vollkommenen, universellen Erleuchtung und des friedvollen Erlöschens.
Der Samadhi der universellen Transformation und Erleuchtung ohne alles.
Der Samadhi, alle Buddha-Länder zu umfassen.
Der Samadhi, alle Buddha-Länder zu schmücken und Bodhi zu manifestieren.
Der Samadhi der Befolgung aller königlichen Gesetze.
Der Samadhi der ungehinderten Praxis in den Bereichen aller fühlenden Wesen.
Der Samadhi der Entstehung aller Buddhas.
Der Samadhi der endgültigen Erlangung des Ozeans aller Buddha-Tugenden.
Der Samadhi der Entstehung von Verdiensten in allen Bereichen der Zukunft.
Der Samadhi des Verständnisses des Ozeans der ursprünglichen Geburt aller Tathagatas.
Der Samadhi des Schutzes der Linie aller Tathagatas in der Zukunft.
Der Samadhi der Reinigung aller Buddha-Welten in den zehn gegenwärtigen Richtungen.
Der Samadhi der universellen Erleuchtung des Verweilens aller Buddhas in einem einzigen Gedanken.
Der Samadhi des ungehinderten tiefen Eindringens in alle Bereiche.
Der Samadhi der Vereinigung aller Bereiche zu einer einzigen Buddha-Welt.
Der Samadhi der Manifestation aller Buddha-Körper-Transformationen.
Der Vajra-König der Weisheit tritt in den Samadhi des Ozeans aller Wurzeln ein. Er erhält den Samadhi des Einen Körperschatzes aller Buddhas ohne Unterschied aufrecht. In einem einzigen Gedanken verweilt er im Samadhi der unerschöpflichen Mittel aller Buddha-Dharma-Bereiche. Er manifestiert das Samadhi des Nirvanas in allen Buddha-Bereichen. Er verweilt im Samadhi des Höchsten Grundes. Er ermöglicht es allen fühlenden Wesen in allen Welten, seinen Körper ohne Unterschied zu sehen. Er ist das Samadhi der Manifestation aller Buddha-Weisheit. Er ist das Samadhi des Wissens um die wahre Natur aller Dharmas. In einem einzigen Gedanken erlangt er das Samadhi des unterscheidenden Wissens der Drei Zeiten. In einem einzigen Gedanken erkennt er das Samadhi des Wissens um den Schatz aller Dharma-Bereiche. Er folgt und kennt die Löwenpraxis der Tathagata-Weisheit. Er ist das Samadhi des vollkommenen Weisheitsauges in allen Bereichen. Er ist das Samadhi der Zehn Kräfte. Er ist das Samadhi der Manifestation mit dem Auge der Gleichheit in allen Bereichen. Er ist das Samadhi der unermüdlichen Geburt aller fühlenden Wesen in wunderbaren Farben. Er ist das Samadhi des unerschöpflichen Schatzes. Er ist das Samadhi des einen Dharma, der alle Dharmas umfasst. Er ist das Samadhi der universellen Aussprache aller Klänge mit einem einzigen Wort. Er ist das Samadhi des nicht-dualen Dharma aller Buddhas. Er ist das Samadhi der Transzendierung der drei Zeiten. Er ist das Samadhi der unzerstörbaren Weisheit, die durch alle Kalpas hindurch unterscheidet. Er ist das Samadhi der subtilen, wirksamen Mittel innerhalb der zehn Kräfte. Das Samadhi der ununterbrochenen Bodhisattva-Praxis, geboren aus allen Kalpas. Das Samadhi der universellen Manifestation von Wolken in alle zehn Richtungen. Das Samadhi des ungehinderten Bodhi und der Freiheit im Dharma-Bereich. Das Samadhi der Unterscheidung aller Erleuchtung, der rechten Hoffnung und des Banners des Friedens. Die Samadhi aller Zierde und der Zierde des leeren Raumes. Die Samadhi der Manifestation der in jedem Augenblick entstehenden Wolken. Die Samadhi des Mondlichts des Tathagata, rein wie leer. Die Samadhi aller Buddhas, die als leer gelten. Die Samadhi des Lichts des Dharma, das in allen Dharmas erstrahlt. Die Samadhi der Öffnung der Lampe der Bedeutung aller Dharmas. Die Samadhi des vollkommenen Lichts der zehn Kräfte. Die Samadhi des Banners aller Buddhas der drei Zeiten. Die Samadhi aller Buddhas, die denselben Schatz teilen. Die Samadhi der Erschaffung aller Dinge in jedem Augenblick. Die Samadhi des unerschöpflichen Schatzes des Verdienstes. Die Samadhi der Manifestation der grenzenlosen Reiche aller Buddhas. Die Samadhi des Verweilens auf dem Vajra-Löwenthron aller Dharmas. Die Samadhi der Manifestation aller Transformationen des Tathagata, alles erkennend und sehend. Die Samadhi der Erinnerung an die Sonne des Tathagata. Die Samadhi des Erwachens zu allen drei Zeiten an einem Tag. Die Samadhi der natürlichen Ruhe und Befreiung. Die Samadhi der Sichtung aller Buddhas. Die Samadhi der endgültigen Weisheit des Dharma-Bereichs, geschmückt mit der Padma-Blume. Die Samadhi des reinen Auges der Leerheit, frei von Anhaftung an alle Dharmas. Die Samadhi des Ozeans der zehn Richtungen, der eine Richtung umfasst. Die Samadhi des tiefen Eindringens in den bodenlosen Dharma-Bereich. Die Samadhi des Ozeans aller Dharmas. Die Samadhi des Körpers aus stillem Licht, der alles Licht ausstrahlt. Die Samadhi des Wunsches nach allumfassender Erleuchtung, geboren aus einem einzigen Gedanken. Die Samadhi des Erreichens von Bodhi zu jeder Zeit und an jedem Ort. Die Samadhi des Eintritts in den einen Schmuck des Dharma-Bereichs aller Dharmas. Die Samadhi des Verweilens aller Buddhas. Samadhi der weisen und strahlenden Weisheit des höchsten Ursprungs aller fühlenden Wesen. Samadhi des einen Körpers, der das Dharma-Reich in einem Gedanken erfüllt. Samadhi des reinen Dharma-Reichs, das sich in einem Körper manifestiert. Samadhi des universellen Eintritts in das Dharma-Reich und der Manifestation des großen Schmucks. Samadhi des Verweilens im vollkommenen Rad der Weisheit aller Buddha-Dharmas. Samadhi des einen Schmucks der zweckmäßigen Mittel aller Dharmas. Samadhi des Verweilens aller Wünsche und aller Bemühungen im Reich von Indras Netz, das alle fühlenden Wesen umfängt. Samadhi der Unterscheidung des Rades aller Welten. Samadhi der wundersamen Tugend und Freiheit des Lotus. Samadhi der Unterscheidung der Körper aller fühlenden Wesen. Samadhi der Manifestation der Körper aller fühlenden Wesen. Samadhi der Unterscheidung des Ozeans aller Klänge. Samadhi des Verstehens des Grundes aller fühlenden Wesen. Samadhi des unzerstörbaren Schatzes großen Mitgefühls. Samadhi des Eintritts in das Reich der Tathagatas aller Buddhas. Kultivierung aller Samadhis der Buddha-Lehren. Beobachtung des Samadhi des löwengleichen Bodhisattva. Solche Samadhis sind so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern. Eintritt in den Ozean des Tathagata. Eintritt in das Samadhi der Freiheit aller Buddhas. Erfüllung des Dharma-Reichs in jedem Gedanken. Jeder dieser Bodhisattvas besitzt einen wundersamen Löwenthron, gleich den zehn Buddha-Ländern. Manifestation großer Freiheit und tiefgründiger Weisheit. Erlangung der klaren Weisheit aller Grundlagen. Universelle Beobachtung, dass alles aus der Natur der Weisheit entspringt. Einmütiges Streben nach aller Weisheit. Besitz des weisen Auges frei von Täuschung. Dienen als Führer für alle Wesen. Den gleichen und wahren Dharma aller Buddhas praktizieren. Alle Bereiche gewiss kennen. Alle Welten wahrhaftig erkennen. Sich am Dharma des Nirvanas erfreuen. Fernab der Welt. Stets nach Stille strebend. Ohne Anhaftung durch alle Buddha-Länder wandernd. Ohne auf irgendeinen Dharma angewiesen, im prächtigen Palast des Dharma verweilend. Alle Wesen lehren und reifen lassen; alle Wesen manifestieren Buddha-Länder. Das Tor der höchsten Weisheit besitzend. Den Weisheitskörper erlangend durch Loslassen von Begierde. Alle Ozeane bedingter Existenz auslöschend; alle Wesen die wahre Wirklichkeit offenbarend. Die Weisheit und das Licht des Dharma-Ozeans sind vollständig und vollkommen. Alle verweilen fest im Samadhi mit großem Mitgefühl. Ständig der fühlenden Wesen bewusst, verstehend, dass alle fühlenden Wesen wie Träume sind. Alle Tathagatas sind wie Blitze. Alle Klänge sind wie Echos. Verstehend, dass alle Dharmas wie Transformationen sind. Alle Wünsche werden auf dem Pfad des Bodhisattva erfüllt, vollkommene und reine Weisheit wird erlangt. Der Geist erfreut sich an Ruhe. Alle Dharanis werden erreicht, das Reich der Weisheit. Die zehn Kräfte werden erlangt, frei von Furcht. Im Reich des Dharma verweilen mit dem reinen Dharma-Auge. Das Tor der Nichtexistenz aller Dharmas wird erreicht. Der unermessliche Ozean der Weisheit wird kultiviert.
- Schließlich wird das andere Ufer der Weisheit erreicht. Die Kraft der Prajnaparamita wird erlangt. Die Paramita übernatürlicher Kräfte wird erreicht. Der Ozean der fühlenden Wesen wird durchquert. In der Paramita des Samadhi wird vollkommene Freiheit erlangt. Alle Weisheit wird fehlerfrei und gekonnt erkannt. Der Schatz des Dharma wird mit geschickten Mitteln erschlossen. Beredsamkeit wird erlangt und große Gelübde werden erfüllt. Alle Kräfte werden erlangt, die Wolke des Dharma ist unerschöpflich. Inmitten der Versammlung, fähig, furchtlos wie ein Löwe zu brüllen. Ständig auf der Suche nach dem wahren Dharma, ist der Geist frei von Anhaftung. Mit dem reinen Auge der Weisheit vertreibt er die Dunkelheit der Unwissenheit. Der Vollmond der Weisheit erleuchtet das Entstehen und Vergehen der weltlichen Existenz. Er bringt Weisheit hervor, strahlt großes Licht aus und erhellt alle Wahrheiten. Geschickte Mittel, Weisheit und Verdienst, der Vajra-Berg, übertrifft alle Dharma-Könige der drei Zeiten. Erwacht zur Furchtlosigkeit, das Banner der Weisheit und des Verdienstes, zerstört die Banner der Dämonen und errichtet durch Fleiß das Banner der vollkommenen Weisheit. Im Besitz des höchsten Körpers, in der Erlangung ungetrübter Weisheit in allen Dharmas, in der Erkenntnis der wahren Realität unerschöpflicher Weisheit, im Verweilen im wahren Reich, in der Praxis des entscheidenden Samadhi der Formlosigkeit, in der geschickten Anwendung der Mittel zur Erzeugung der Praktiken aller Bodhisattvas, im Sehen des Reiches nicht-dualer Weisheit, in der universellen Erleuchtung aller weltlichen Bereiche, unbefleckt in Buddha-Ländern, in der Vertreibung der Dunkelheit der Unwissenheit in allen Dharmas, in der letztendlichen Vollendung aller Weisheit. Reines Dharma-Licht in alle zehn Richtungen ausstrahlend, zu einem Feld unschätzbaren Verdienstes für alle fühlenden Wesen werdend.
Mögen die Wünsche derer, die dies sehen oder hören, in Erfüllung gehen und alle weltlichen Verdienste den Berg Sumeru erreichen. Furchtlos, alle Ketzer bezwingend, alle Buddha-Welten mit subtilem Klang erfüllend, alle Buddhas mit ungetrübtem Geist sehend, den freien Dharma-Körper des Tathagata erlangend, nach ihren Bedürfnissen transformierend und befreiend, fähig, alle Buddha-Welten mit einem einzigen Körper zu erfüllen. Mit wenigen Mitteln besitzt man reine und ungehinderte göttliche Kraft. Man wandert frei und ungehindert in den zehn Himmelsrichtungen. Die eigene Weisheit ist vollkommen und erleuchtet die gesamte Dharma-Welt; alle Wesen strahlen wie eine helle, klare Sonne. Man lobt und preist nach ihren Bedürfnissen. Man versteht die Fähigkeiten und Hoffnungen aller fühlenden Wesen. Man erreicht einen Zustand der Nicht-Streitigkeit in allen Dharmas. Man erkennt und versteht das Wesen aller Dharmas, das Große wie das Kleine. Man versteht die tiefgründige Welt des Tathagata vollständig. Man spricht unaufhörlich von der tiefen Bedeutung des Körpers und der Dharmas. Mit einem einzigen Wort legt man den Ozean aller Sutras umfassend dar. Man versteht letztlich alle Dharanis und erlangt die unermessliche Weisheit. Man versteht letztlich die Dharanis unzähliger Äonen. Mit einem einzigen Gedanken erfasst man endgültig die unaussprechlichen Äonen. Mit einem einzigen Gedanken begreift man die Dharanis der drei Zeiten. Man erleuchtet den Ozean unzähliger Buddha-Dharmas; alle fühlenden Wesen erwecken reine Weisheit. Das Rad des Dharma dreht sich unzerstörbar und unerschütterlich. Man erreicht die Weisheitsebene des Tathagata. Man gelangt beständig in das Samadhi der Subhuti und erfährt vollkommen die rechte Versenkung. Man ist frei von Hindernissen und durchdringt alle Dharmas tief. Man erlangt höchste Weisheit und Freiheit in allen Dharmas. Man reinigt und schmückt alle Bereiche. Tief in die tiefgründigen Dharma-Bereiche der zehn Richtungen eindringend, alle Dharma-Bereiche der zehn Richtungen umfassend, in jedem einzelnen Staubkorn, vollkommene Erleuchtung manifestierend, alle Formen innerhalb der formlosen Natur manifestierend, fähig, alle Richtungen von einer einzigen Richtung aus zu umfassen. Diese Bodhisattvas, die einen solchen unermesslichen Schatz an Verdiensten und Weisheit besitzen und vollständig anhäufen, werden von allen Buddhas gepriesen. Ihre Verdienste, die sich durch den Körper des Buddha ausdrücken, sind unerschöpflich.
Alle versammeln sich im Jetavana-Hain. Dann, wenn diese Bodhisattvas tief in den Ozean der Tathagata-Verdienste eintreten, in ihren Körpern, in ihren Pavillons, in ihrem Schmuck und auf ihren Löwenthronen, durch die Kraft des Dharma der Glückseligkeit, durch unvorstellbare Kraft, in jedem Gedanken, strahlt jeder von ihnen unermessliche Lichtwolken aus, die alle erwachten Wesen im Dharma-Bereich universell erleuchten. Dies sind Lichtwolken, die alle kostbaren Düfte verströmen, die Verdienste aller Buddhas der drei Zeiten preisen, deren subtile Klänge die zehn Richtungen erfüllen, die Lichtwolken von allen fühlenden Wesen, ihren Lichtreichen, ausstrahlen, die die reine karmische Vergeltung aller fühlenden Wesen darlegen, deren subtile Klänge die zehn Richtungen erfüllen, die alle Verzierungen der Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas ausstrahlen.Die Lichtwolke verkündete die Gelübde, Praktiken und Verdienste aller Bodhisattvas. Wolken aller Buddha-Transformationskörper erschienen. Die subtilen Klänge aller Tathagatas erfüllten die zehn Himmelsrichtungen. Wolken aller Bodhisattva-Körper erschienen, geschmückt mit vollkommenen Zeichen.
In allen Buddha-Ländern priesen sie mit subtilen Klängen alle Buddhas und erfüllten die zehn Himmelsrichtungen. Wolken der geschmückten Bodhimandas der Buddhas der drei Zeiten erschienen und manifestierten alle Buddhas, die die vollkommene Erleuchtung erlangten; sie erfüllten die zehn Himmelsrichtungen. In allen Reichen erschienen Wolken von Drachenkönigen und verströmten alle Arten von Düften; sie erfüllten die zehn Himmelsrichtungen. Wolken aller Buddha-Körper erschienen und priesen die Praktiken Samantabhadras; sie erfüllten die zehn Himmelsrichtungen. Wolken aus reinem Licht erschienen in allen Buddha-Ländern. Die Klänge aller Tathagatas, die das Dharma-Rad drehten, erfüllten die zehn Himmelsrichtungen. Zu jener Zeit erschienen durch die majestätische Kraft der Bodhisattvas, durch die Kraft dieses Dharma, Wolken so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Buddha-Länder. Da betrachtete Manjushri Bodhisattva Mahasattva, gestützt auf die göttliche Kraft Buddhas, die zehn Himmelsrichtungen und wollte die unermessliche Pracht des Jetavana-Hains preisen.
Er verfasste folgenden Vers:
Beobachte die Macht des Tathagata in Jetavana
In allen Bereichen entstehen unermessliche Wolken des Verdienstes.
Geschmückt mit unzähligen reinen und wundervollen Farben.
Alle sind erleuchtet und manifestieren sich in allen Buddha-Ländern der zehn Himmelsrichtungen.
Die Stimme Buddhas strömt aus jeder Pore seines Körpers.
Kostbare Schmuckstücke schmücken die zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder.
Sein Körper war so majestätisch und gelassen wie der von Brahma.
Sie erzeugen wundersame Klänge in den zehn Himmelsrichtungen der Tempel.
Der unvorstellbare Körper geht aus den Poren des Tathagata hervor.
Alle sind mit den wundersamen Merkmalen von Samantabhadra geschmückt.
Der Bodhisattva vollbringt universell das Meer der Verdienste der drei Zeiten.
Eine majestätische Wolke entstand und füllte die Leere.
In dieser Jetavana wurden wunderbare Klänge erzeugt.
Eine allgemeine Erklärung der Folgen aller guten Taten und reinen Karmas
In jedem Reich erscheinen Buddha-Länder und Ozeane.
Die unermessliche Macht der Tathagatas der drei Zeiten
Alle Welten sind in den Poren des Tathagata enthalten.
Alle Buddha-Länder, so zahlreich wie Staubkörner, manifestieren sich deutlich.
Die Wolken der Buddhas steigen aus allen Reichen auf.
Unzählige geschickte Mittel zur Befreiung aller Wesen
Hua Yun Xiang Yan Yun Qing Jing Mani Bao
Verschiedene majestätische Wolken füllten die zehn Himmelsrichtungen.
Die prächtige heilige Stätte, die von allen Buddhas der drei Zeiten geschmückt ist
In diesem Jetavana-Hain wird alles offenbart.
Samantabhadra und andere Buddha-Schüler besitzen unermesslichen Schmuck.
Das Reine Land, das von empfindungsfähigen Wesen über unzählige Äonen hinweg kultiviert wurde
Somit erscheinen alle Welten als Jetavana-Haine.
Zu jener Zeit erlangten all diese Bodhisattvas, erleuchtet durch das Samadhi des Tathagata, das Dharma des Großen Mitgefühls, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Sie brachten allen fühlenden Wesen Wohl und Glück. Aus jeder Pore ihrer Körper strahlte Licht, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Von jedem Ende dieses Lichts ging ein Bodhisattva aus, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Ihre Körper waren von höchster Würde, die vollkommensten in allen Welten. Sie manifestierten sich, wie nötig, und erfüllten die Welt des Dharma, um fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren. Diejenigen, die noch nicht befreit waren, wurden befreit; diejenigen, die noch nicht erlöst waren, wurden erlöst. Sie manifestierten himmlische Paläste, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten, und zeigten so die Vergänglichkeit und den Tod auf. Alle Dharmas waren wie Träume. Sie priesen den Bodhimanda und verkündeten alle großen Gelübde der Bodhisattvas. Sie manifestierten die Wiedergeburt in allen Welten und offenbarten dabei die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dāna Paramita). Sie manifestierten die vollkommenen Tugenden der Moral (śīla Paramita) aller Buddhas. Sie manifestierten die Vollkommenheit der Loslösung aller Glieder (Kshanti Paramita). Sie manifestierten die Vollkommenheit fleißiger Übung (Vilaya Paramita). Oder sie manifestierten alle kontinuierlichen Befreiungsmethoden der Bodhisattva-Meditation und des Samadhi. Die vollkommene Weisheit und das Licht des Tathagata, die einzig und allein nach allen Lehren des Buddha streben – selbst nach einem einzigen Wort, seinem physischen Geschmack und seiner Bedeutung –, können unzählige Körper verlassen, um zu allen Buddhas zu gehen und nach unzähligen Toren des Dharma zu fragen. Geschickt den günstigen Zeitpunkt erkennend, manifestiert es den Dharma den entsprechenden Umständen entsprechend und ermöglicht es so allen fühlenden Wesen, in Allwissenheit zu verweilen und den Ozean der zweckmäßigen Weisheit zu erlangen. Es kann allen Buddhas und Bodhisattvas Opfergaben darbringen, Dämonen bezwingen und Ketzer beherrschen und die Kraft der Bodhisattvas vollends entfalten. Es kennt alle Techniken und den reinen Grund der Weisheit und möchte fühlenden Wesen ermöglichen, das höchste Dharma zu erlangen. Es versteht die Fähigkeiten, Leiden, Gewohnheiten, karmischen Vergeltungsmaßnahmen und den Grund der Weisheit fühlender Wesen vollständig.
Mit diesen Dharma-Toren, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten, lehrt es fühlende Wesen. Es kann sich in himmlischen Palästen manifestieren, in den Palästen von Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas usw., in Brahmas Palästen, in menschlichen Palästen oder im Palast Yamas, des Königs der Hölle. Oder es erscheint in den Reichen der Hölle, als hungrige Geister oder Tiere. Großes Mitgefühl, Weisheit und Gelübde sind unzerstörbar. Er versammelt fühlende Wesen, ohne auf geeignete Mittel zu verzichten. Er lehrt durch Namen, durch Erinnerung, durch Klang, durch vollkommenes Licht oder durch ein Netz aus Licht. Er erscheint ihnen, wie nötig, manifestiert sich an jedem geschmückten Ort, verlässt niemals die Gegenwart Buddhas, niemals den Pavillon oder Sitz und erscheint doch universell in den zehn Himmelsrichtungen. Er kann Wolken von Emanationen freisetzen oder in einem einzigen Körper erscheinen und in den zehn Himmelsrichtungen reisen, um fühlende Wesen zu lehren. Er kann als Śrāvaka, als Brahma, als Praktizierender jeglicher Art von Askese, als geschickter Arzt, als Kaufmann, als rechtschaffener Mensch, als Prostituierte, als himmlisches Wesen, als Person mit vielfältigen Fähigkeiten, als Stadt, Dorf oder Hauptstadt erscheinen. Er geht dorthin, wo er gebraucht wird, oder manifestiert verschiedene Formen und Klänge, um fühlende Wesen zu lehren, oder manifestiert verschiedene Sprachen und Lehren. Verschiedene majestätische Formen. Verschiedene Bodhisattva-Praktiken. Verschiedene geschickte Künste.
Allwissenheit ist das Licht der Welt. Sie erleuchtet alle fühlenden Wesen. Geschmückt mit karmischer Vergeltung. Sie unterscheidet alle Himmelsrichtungen. Sie praktiziert alle Bodhisattva-Übungen vollkommen. Sie erscheint in allen Städten, Dörfern und Hauptstädten. Sie verwandelt und befreit fühlende Wesen.
Zu jener Zeit trat Manjushri, der Knabe, aus dem Pavillon der guten Behausung hervor. Begleitet von allen Bodhisattvas, die gemeinsam reisen. Vajra-Krieger begleiten und beschützen ihn stets. Der Himmel der erfüllten Gelübde. Der Himmel der Freude am Hören des Dharma. Der Himmel des Teiches des großen Mitgefühls. Der Himmel der Beseitigung der Nacht der Unwissenheit. Der Himmel des Tages der Geburt Buddhas. Der Himmel des Flusses des geschmückten Dharma-Reiches. Der Himmel des Ozeans von Geburt und Tod für fühlende Wesen. Der Himmel des Berges Sarvajna, der alle guten Wurzeln nährt. Der Himmel, der die Körper aller fühlenden Wesen schmückt, alle Wünsche erfüllt und den Körpern aller Buddhas Opfergaben darbringt. Der Himmel der Stadt, der alle fühlenden Wesen beschützt. Der König der Yakshas, der alle fühlenden Wesen beschützt. Der König der Gandharvas, der alle fühlenden Wesen glücklich macht. Der König von Kumbhanda, der alle hungrigen Geister vertreibt. Der König von Garuda, der fühlende Wesen im Übergang von Geburt und Tod rettet. Der König von Sarvajna und Asura, der fühlende Wesen im Übergang von Geburt und Tod sucht. König Mahoraga, überglücklich über den Anblick des Buddha, und die Götterkönige, die des Kreislaufs von Geburt und Tod stets müde waren, und die Brahma-Könige, die den Buddha stets verehrten, gingen alle zum Buddha, verneigten sich und erwiesen ihm zu Füßen ihre Ehrerbietung und brachten ihm verschiedene Opfergaben dar. Dann nahmen sie Abschied und reisten gen Süden.
- Zu jener Zeit sah der Ehrwürdige Sariputra, durch die göttliche Kraft des Buddha, Manjushri, einen Jungen, der mit den prächtigen Gewändern eines Bodhisattva geschmückt war, den Jetavana-Hain verlassen und nach Süden reisen. Nachdem Sariputra ihn gesehen hatte, dachte er: „Ich werde nun mit Manjushri Bodhisattva reisen.“ Daraufhin verließ der Ehrwürdige Sariputra, umgeben von sechstausend Mönchen und ihrem Gefolge, sein Zimmer, ging zum Buddha, verneigte sich vor seinen Füßen und nahm Abschied. Er wandte sich an Manjushri und sprach: „Diese sechstausend Mönche sind Sariputras Schüler, alle neu ordiniert. Ihre Namen sind: Bhikkhu der Ozeanweisheit, Bhikkhu der großen Güte, Bhikkhu des Verdienstlichts, Bhikkhu des großen Jungen, Bhikkhu der Blitzstrahlung, Bhikkhu des reinen Verhaltens, Bhikkhu der himmlischen wunderbaren Tugend, Bhikkhu der Indraweisheit und Brahma-Bhikkhu.“ Die Mönche des Klosters der Stillen Weisheit haben, zusammen mit sechstausend anderen Mönchen, den vergangenen Buddhas Opfergaben dargebracht, eine tiefe Verbundenheit mit ihnen geknüpft, besitzen einen reinen und klaren Glauben, halten große Gelübde ein, meditieren über das Reich des Buddha, verstehen das wahre Wesen des Dharma, wirken allen Lebewesen zum Wohle und streben beständig nach den Verdiensten aller Buddhas. Diese Mönche wurden alle von Manjushri bekehrt.
- Zu jener Zeit sprach der Ehrwürdige Sariputra, der die Versammlung beobachtete, zu dem Mönch Hai Zhi: „Betrachte den reinen Körper des Bodhisattva Manjushri, geschmückt mit vollkommenen Zügen, die das Verständnis aller Götter und Menschen übersteigen. Sein Licht ist vollkommen und erfreut unzählige Wesen. Er strahlt ein gewaltiges und wundersames Lichtnetz aus, das unzählige Leiden aller Wesen tilgt. Betrachte die guten Wurzeln, die sein Gefolge geschlagen hat. Betrachte seinen geordneten und anmutigen Gang; wohin er auch geht, sein Weg ist stets eben und ungehindert. Betrachte die Pfade, die er beschreitet; neben ihnen entspringen wundersame Schätze. Betrachte die Früchte seiner guten Wurzeln, die aus seinen Opfergaben an vergangene Buddhas hervorgehen; aus den Bäumen wachsen prächtige Schätze.“ Siehe, alle großen Könige des Himmels verehren ehrfürchtig die Wolken und den Regen und bringen ihnen Opfergaben dar. Hai Zhi, betrachte Manjushri. Das Haar zwischen den Augenbrauen aller Tathagatas strahlt unermessliches Licht aus und verkündet den Dharma aller Buddhas, die alle in seine Krone eingehen.
Daraufhin pries der Ehrwürdige Sariputra zusammen mit den Mönchen Manjushris unermessliche Verdienste und seinen großen Schmuck. Beim Hören dieses Lobes freuten sich alle Mönche. Ihr Geist wurde rein, frei von Verunreinigungen. Ihre Körper wurden geschmeidig, ihre Sinne besänftigt. Frei von Hindernissen sahen sie unmittelbar alle Buddhas, die rechtmäßig nach Bodhi strebten. Sie erlangten die reinen Sinne eines Bodhisattva, besaßen die Kraft eines Bodhisattva und entwickelten großes Mitgefühl. Sie traten in die Paramitas ein, legten große Gelübde ab und sahen den Ozean der Tathagatas in den zehn Himmelsrichtungen. Da sprachen die Mönche zu dem Ehrwürdigen Sariputra: „Ja, Meister Ran, wir möchten gemeinsam zu Manjushri gehen.“ Daraufhin begab sich der Ehrwürdige Sariputra mit den Mönchen zu seinem Aufenthaltsort. Bei seiner Ankunft sagte er zu Manjushri: „Diese Mönche sind alle neu ordiniert.“ Als der Bodhisattva Manjushri dem Tugendhaften erschien, offenbarte er die Freiheit des Bodhisattva, genau wie der Elefantenkönig zu den Mönchen zurückblickte. Die Mönche verneigten sich vor seinen Füßen, traten dann mit gefalteten Händen zur Seite und dachten: „Durch dieses Verdienst unserer Verehrung erkennen wir das wahre Wesen des Dharma, so wie der Ehrwürdige Shariputra, der Weltverehrte Shakyamuni, einen reinen Körper, eine schöne Stimme und übernatürliche Kraft erlangte, genau wie Manjushri.“ Dann sprach Manjushri zu den Mönchen: „Ihr solltet wissen, dass ein tugendhafter Mann oder eine tugendhafte Frau, die zehn große Geisteskräfte entwickeln, die Buddhaschaft erlangen; wie viel mehr dann die Stufe des Bodhisattva! Was sind diese zehn? Sie sind: einen weiten Geist zu entwickeln; alle guten Wurzeln zu nähren; letztendlich nicht zurückzufallen; einen unersättlichen Geist zu haben; alle Buddhas zu sehen; respektvolle Opfergaben darzubringen; einen unersättlichen Geist zu haben; alle Lehren Buddhas aufrichtig zu suchen; einen unersättlichen Geist zu haben; alle Bodhisattva-Paramitas umfassend zu praktizieren; einen unersättlichen Geist zu haben; alle Bodhisattva-Samadhis zu besitzen; einen unersättlichen Geist zu haben; und den Kreislauf der Wiedergeburt in allen drei Zeiten fortzuführen.“ Ihr Geist ist niemals zufrieden. Sie schmücken und reinigen Buddha-Länder und erfüllen die zehn Himmelsrichtungen. Ihr Geist ist niemals zufrieden. Sie lehren und reifen alle fühlenden Wesen. Ihr Geist ist niemals zufrieden. In allen Buddha-Ländern, durch alle Zeitalter hindurch, praktizieren sie den Pfad des Bodhisattva. Ihr Geist ist niemals zufrieden. Sie entwickeln einen unermesslichen Geist, kultivieren alle Vollkommenheiten, die dem Staub der Buddha-Länder gleichkommen, befreien alle fühlenden Wesen und erlangen die zehn Kräfte eines Buddha. Ihr Geist ist niemals zufrieden. Wenn ein tugendhafter Mann oder eine tugendhafte Frau diese zehn großen Dharmas vollbringt, werden sie alle guten Wurzeln nähren, vom Kreislauf von Geburt und Tod befreit werden, die Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas transzendieren, in die Familie des Tathagata hineingeboren werden, die großen Gelübde eines Bodhisattva vollständig erfüllen, den Pfad des Bodhisattva praktizieren, im Bodhisattva-Stadium verweilen, die Kraft der Verdienste des Tathagata erlangen, alle Dämonen bezwingen und alle Ketzer beherrschen. Diese Mönche, die diesen Dharma vernommen haben, erlangen alle den Zustand des Samadhi der ungetrübten, reinen Augen und sehen alle Tathagatas in den zehn Himmelsrichtungen und ihre unzähligen Gefolgschaften fühlender Wesen. Sie sehen auch verschiedene Weltformen, juwelenbesetzte Paläste und selbst die Staubpartikel bis hin zum Tathagata – dem Reich der zehn Augen. Alle haben gesehen und gehört. Alle Tathagatas mit ihren vielfältigen Formen der Sprache und des Geschmacks, ihrer verschiedenen Beredsamkeiten, ihren subtilen Klängen und ihrem Ozean an Dharma-Lehren haben alle gehört und erkannt.
Alle fühlenden Wesen in dieser Welt, ihre Gedanken und Sinne, werden vollständig verstanden. Sie kennen die vergangenen und zukünftigen Wiedergeburten dieser fühlenden Wesen in verschiedenen Reichen und sie kennen auch die Ereignisse jedes der vergangenen und zukünftigen zehn Kalpas. Sie kennen die zehn Arten vergangener Leben jener Tathagatas, die zehn Arten der Bodhi-Erlangung, die zehn Arten der Drehung des Dharma-Rades, die zehn Arten göttlicher Kräfte, die zehn Arten von Lehren, die zehn Arten von Dharma-Lehren und die zehn Arten der Beredsamkeit. Wenn dieses Samadhi erreicht ist, sind die zehn Arten des wahren Bodhi-Geistes vollständig verwirklicht, zehntausend Samadhis, zehntausend reine Paramitas sowie große Weisheit und vollkommenes Licht werden erlangt. Wenn der Bodhisattva mit den zehn Erkenntnissen im Bodhi-Geist verweilt, ermahnt Manjushri Bodhisattva die Mönche, die Praktiken des Samantabhadra zu pflegen und darin zu verweilen. Diese Mönche werden in den Ozean der großen Gelübde hineingeboren. Durch diese Eingeburt werden ihre Körper und ihr Geist gereinigt, und sie erlangen unsterbliche Klarheit. Diese Klarheit erlangend, verlassen sie diesen Zustand nicht mehr. Manjushri Bodhisattva, geboren aus dem Dharma-Körper aller Tathagatas, erfüllt die zehn Himmelsrichtungen und in sich ruhend, gründete das Bodhicitta jener Mönche und reiste mit seinem Gefolge allmählich nach Süden, östlich der Stadt des Erwachens. Dort ließ er sich im prächtigen Sala-Hain nieder, einem Ort, an dem schon frühere Buddhas gelebt und als Bodhisattvas Askese geübt hatten. An diesem Ort brachten alle Wesen – Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Menschen und Nicht-Menschen – Opfergaben dar.
Zu jener Zeit verkündete Manjushri an diesem Ort das Sutra der Universellen Erleuchtung aller Dharma-Reiche, umgeben von unzähligen Sutras. Während er diesen Dharma darlegte, kamen unzählige Drachenkönige aus dem großen Ozean mit ihren Gefolgschaften zu ihm. Nachdem sie diese Lehre vernommen hatten, entsagten sie ihrer Drachennatur und suchten ernsthaft den Weg Buddhas. Sie legten ihre Drachenkörper ab und wurden unter Göttern und Menschen wiedergeboren. Zehntausend Drachenkönige erlangten in Anuttara-samyak-sambodhi die Vollendung. Zu jener Zeit pilgerten die Bewohner der Stadt des Erwachens, nachdem sie gehört hatten, dass Manjushri im prächtigen Sala-Hain weilte, zu ihm. Damals befand sich ein Laie namens Mahaprajna in Begleitung von tausend anderen Laien. Darunter befanden sich Laien namens Sudatta, Vasudatta, Upasaka des Verdienstes und des Lichts, Upasaka des Namens und der Tugend, Upasaka der Ruhe und der Tugend, Upasaka der Freude und der Tugend, Upasaka der guten Weisheit, Upasaka der großen Weisheit, Upasaka der Weisheit, Upasaka der wundersamen Tugend und Upasaka der ausgezeichneten Tugend. Diese tausend Laien verneigten sich und erwiesen ihm zu Füßen ihre Ehrerbietung, dann setzten sie sich zur Seite. Es gab auch fünfhundert Laienfrauen namens Upasaka der großen Weisheit und des Lichts, Upasaka des guten Lichts, Upasaka des guten Körpers, Upasaka des angenehmen Körpers, Upasaka des Bhadra, Upasaka der wundersamen Tugend, Upasaka des wundersamen Lichts und Upasaka des strahlenden Banners. Fünfhundert Upasikas, darunter die Upasika der wundersamen Tugend und die Upasika der guten Augen, verneigten sich zu seinen Füßen und setzten sich zur Seite.
Es gab auch fünfhundert Jungen, die Sudhana, Sudhana des guten Benehmens, Sudhana der guten Gebote, Sudhana der guten Würde, Sudhana des guten Fleißes, Sudhana des guten Geistes, Sudhana der guten Weisheit, Sudhana des guten Erwachens, Sudhana der guten Augen, Sudhana der guten Arme und Sudhana des siegreichen Glanzes nannten. Diese fünfhundert Jungen verneigten sich zu den Füßen und setzten sich zur Seite.
Es gab auch fünfhundert Mädchen, die Sudhana des guten Benehmens, Bhadraana, Sudhana des freudigen Gesichts, Sudhana der festen Weisheit, Sudhana des wunderbaren Verdienstes, Sudhana des siegreichen Körpers, Sudhana von Brahma, Sudhana des strahlenden Verdienstes und Sudhana des guten Lichts nannten. Diese fünfhundert Mädchen verneigten sich zu den Füßen und setzten sich zur Seite.
Manjushri versammelte daraufhin die Versammlung in der Stadt der Erleuchtung und beruhigte ihre Herzen mit großem Mitgefühl, ihren Bedürfnissen entsprechend. Großes Mitgefühl offenbarte sich vor ihm, und er verkündete den Dharma. Mit tiefer Weisheit erkannte er ihre Herzen und lehrte den Dharma mit großer Beredsamkeit. Betrachtet Sudhana – warum trägt er diesen Namen? Als dieser Junge empfangen wurde, befanden sich sieben große Schätze in seinem Haus. Aus diesen Schätzen entstanden sieben juwelenbesetzte Pavillons, von Natur aus vollkommen und reichhaltig: Gold, Silber, Lapislazuli, Kristall, Perlen, Tridacna-Muscheln und Achat. Aus diesen sieben Schätzen entsprangen sieben Arten von Knospen. Zu jener Zeit war dieser Junge zehn Monate im Mutterleib und wurde mit vollkommenen Gesichtszügen und vollständigen Gliedmaßen geboren. Die sieben juwelenbesetzten Knospen waren zwei Faden hoch und sieben Faden breit. Darüber hinaus besaß sein Haus von Natur aus fünfhundert juwelenbesetzte Gefäße, gefüllt mit allerlei Schätzen: Goldgefäße mit Silber, Silbergefäße mit Gold, Vajra-Gefäße mit verschiedenen Düften, Duftgefäße mit juwelenbesetzten Gewändern, Jadegefäße mit den feinsten Köstlichkeiten, Mani-Gefäße mit allerlei Schätzen und diverse juwelenbesetzte Gefäße mit Ghee und Honig. Und mit Nektar und anderen Nahrungsmitteln: Kristallgefäße mit allerlei Schätzen; Glasgefäße mit Tridacna-Muscheln; Tridacna-Muschelgefäße mit Glas; Achatgefäße mit roten Perlen; Gefäße mit roten Perlen mit Achat; Feuerperlengefäße mit reinen Wasserperlen; Gefäße mit reinen Wasserperlen mit Feuerperlen. Diese fünfhundert kostbaren Gefäße waren auf natürliche Weise angeordnet. Dann regnete es allerlei Schätze herab und füllte alle Speicher.
Aus diesem Grund wurde ein Brahmane namens Sudhana geboren, ein weiser und scharfsinniger Astronom. Dieser Junge hatte bereits den vergangenen Buddhas Opfergaben dargebracht und so tiefe Wurzeln des Guten geschlagen. Er erfreute sich stets an Reinheit, umgab sich mit tugendhaften Lehrern und war rein an Körper, Rede und Geist. Er beschritt den Pfad des Bodhisattva, strebte nach Allwissenheit und praktizierte die Lehren Buddhas. Sein Geist war rein wie die Leere, und er lebte nach den Prinzipien eines Bodhisattva. Zu jener Zeit erblickte der Bodhisattva Manjushri, wie der zurückkehrende Elefantenkönig, Sudhana und sprach zu ihm: „Ich werde dir nun den subtilen Dharma erläutern.“ Daraufhin erklärte er ihm den wahren Dharma aller Buddhas, den Dharma des nachfolgenden Erscheinens der Buddhas in der Welt, den Dharma der Reinigung des Gefolges und den Dharma der Drehung des Rades Brahmas. Die physischen Körper aller Buddhas, ihre reinen und geschmückten Formen, das Dharma des Dharma-Körpers, den alle Buddhas besitzen, das Dharma der wunderbar geschmückten Stimmen aller Buddhas – als Manjushri das gleiche und wahre Dharma aller Tathagatas darlegte, wusste er, dass Sudhana und die ganze Versammlung, nachdem sie dieses Dharma gehört hatten, hocherfreut waren und Bodhicitta erlangt hatten.
Nachdem sie ihre guten Wurzeln offenbart hatten, verließen sie nicht ihre Plätze, sondern gingen, wie es sich gehörte, in die Stadt der Erleuchtung, um die fühlenden Wesen zu befreien, und reisten nach Süden.
- Zu jener Zeit hörte Sudhana, Manjushri folgend, von den wunderbaren Tugenden des Buddha und, ganz auf Bodhi bedacht, folgte er Manjushri und rezitierte in Versen:
Die drei Reiche beziehen sich auf die Stadtmauern und die hohen und niedrigen Mauern des Gartens.
Alle Bereiche sind durch den Feind der Anhaftung und Liebe verstrickt, die einen tiefen Abgrund bilden.
Unwissenheit verhüllt die drei Gifte, die immer hell brennen.
Der Dämon hielt den König Tong Mengyi auf.
Verstrickt in Gier und Begierde, wird man verdorben und verdirbt rechtschaffenes Handeln.
Zweifel trübt den Blick der Weisheit und führt zu verschiedenen üblen Wegen.
Wer geizig und neidisch ist, ist an das Reich der hungrigen Geister gebunden.
Geburt, Altern, Krankheit und Tod zwingen die Unwissenheit dazu, sich im Kreislauf der Wiedergeburt zu drehen.
Ein vollkommener, erhabener, mitfühlender, reiner und weiser Tag
Mögest du inmitten des Meeres der Sorgen Frieden und Ruhe finden.
Vollkommene, höchste, mitfühlende Weisheit und Licht bringen allen Wesen Frieden.
Alles wird vom Licht des Mondkönigs erleuchtet.
Das reine Dharma des Königs aller Dharma-Reiche sind die Vier Waffen.
Möge das Dharma des wahren Dharma immer wieder in mein wunderbares Dharma verwandelt und gewandelt werden.
Das Bodhi-Gelübde ablegen und einen Schatz an Verdiensten anhäufen
Mögen mich alle großen Meister, die allen Wesen zum Wohle gereichen, befreien.
Ninja-Rüstung, ernst und mit dem Schwert der Weisheit bewaffnet
Mögen Dämonen und finstere Wege mich vor allem Unheil bewahren.
Die himmlische Jungfrau, Begleiterin auf dem Gipfel des Berges Sumeru
Die [[Asura[[s und Indra unterwarfen sich und beobachteten mich.
Die Fähigkeit besitzend, frei von Befleckung zu sein, und die gesamte Existenz unterscheidend
Möge das helle Licht der Welt mich auf den rechten Weg leiten.
Mögen alle Wege des Bösen gemieden und alle Wesen in gute Sphären geläutert werden.
Öffne das Tor meiner Befreiung und überwinde alle weltlichen Schwierigkeiten.
Die anhaltende Freude, die Selbstverwirklichung und die Reinheit werden durch den Kreislauf von Geburt und Tod getrübt.
Möge das Auge der reinen Weisheit die Tür zur Befreiung öffnen.
Frei von jeglicher Illusion, furchtlos, den richtigen Weg kennend
Ich habe die Erleuchtung erlangt und den wahren Weg zur Buddhaschaft offenbart.
Der Verdienstbaum aller Buddhas, die in rechter Ansicht verweilen
Changyu Zhengjue Hua möchte mir Bodhi zeigen
Die Welt ist hell und klar, und die drei Buddhas der drei Zeiten...
Möge ich alles, was kommt und geht, im Einklang mit dem Dharma sehen.
Die Unterscheidung aller Karmas und das tiefe Verständnis der Natur aller Phänomene
Die Entschlossenheit des Weisheitsfahrzeugs zeigt mir das Mahayana.
Alle Wünsche werden erfüllt, und großes Mitgefühl ist unerschöpflich.
Reine, wundersame Tugenden schmücken und sichern mein Bodhi-Fahrzeug.
Beobachtend mit dem großen Mitgefühl des reinen Dharma-Bereichs
Die großartige Pracht des Verdienstes verleiht mir das erste Fahrzeug.
Die weibliche Begleiterin im Samadhi-Sitz von Brahma
Die subtile Dharma-Musik offenbart den Weg des Dharma-Königs.
Die unerschöpflichen Schätze der vier Weisheitsarten sind mit Verdiensten geschmückt.
Möge das Licht alles erleuchten und den höchsten Weg rasch offenbaren.
Verleiht perfektes Licht, Sandelholz-Räucherstäbchen und Körperbeschichtung
Möge die große Feierlichkeit der Geduld rasch den rechten Weg offenbaren.
Sich intensiv mit verschiedenen Formen der Meditation auseinandersetzen, um alle Lebewesen zu lehren und zu führen.
Das vollständige und bequeme Fahrzeug des höchsten Dharma-Fahrzeugs
Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen und der Kreislauf von Geburt und Tod für immer ein Ende finden.
Im Besitz der Weisheit und Klugheit, mein wunderbares Dharma-Fahrzeug zu sichern.
Alle Wesen sind von höchstem Mitgefühl und Tugendhaftigkeit.
Letztlich die wundersame Praxis, mein wahres Weisheitsgefäß zu besänftigen
Verweilend in der Weisheit des Vajra, dem ultimativen Allwissenden
Beseitigt alle Hindernisse und sichert mein heiliges Fahrzeug.
Mitgefühl ist grenzenlos und bringt allen fühlenden Wesen Frieden und Freude.
Das reine Auge des Dharma-Reiches bringt Frieden in mein höchstes Gefährt.
Beseitige den Kreislauf von Leid, Karma und Beeinträchtigungen.
Alle Dämonen bezwingen und mein wahres Dharma-Fahrzeug sichern
Die Weisheit erleuchtet die zehn Himmelsrichtungen und schmückt alle Bereiche des Daseins.
Die Wünsche aller Wesen erfüllen und meinem höchsten Gefährt Frieden bringen.
Ein reiner Geist beseitigt, wie der leere Raum, falsche Ansichten und Anhaftungen.
Zum Wohle aller Wesen und zum Bringen des Friedens bin ich das siegreiche Dharma-Fahrzeug.
Friedlich ruhend wie ein Windrad, universell alle Buddha-Länder stützend.
Mögen alle Wesen im sicheren Ort weilen und Frieden in meinem höchsten Gefährt finden.
In der Erde verwurzelt, voller Mitgefühl und Macht
Weisheit nützt allen Wesen und bringt mir selbst – dem höchsten Gefährt – Frieden.
Die vier Lichter kommen allen Lebewesen gleichermaßen zugute.
Das allumfassende reine Licht offenbart mir die helle Sonne.
Entwickle Augen reiner Weisheit und schmücke den wundersamen Weisheitskönig
Gekrönt mit der höchsten Krone, ist mir der Dharma-König gnädig.
Zu jener Zeit beobachtete Manjushri, wie König Elefant, Sudhana und sprach: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mensch, du bist imstande, den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, gute Lehrer zu suchen, dich mit guten Lehrern zu umgeben, dich nach dem Bodhisattva-Pfad zu erkundigen und den Weg des Bodhisattva zu beschreiten. Guter Mensch, dies ist der größte Schatz des Bodhisattva: allwissende Weisheit zu besitzen.
Es bedeutet, gute Lehrer zu suchen, sich mit ihnen zu umgeben, sie zu respektieren und ihnen Opfergaben darzubringen. Deshalb, guter Mensch, solltest du mit ungeteiltem Herzen und ohne Selbstzufriedenheit gute Lehrer suchen, dich mit ihnen umgeben, sie respektieren und ihnen Opfergaben darbringen. Erkundige dich nach dem Bodhisattva-Pfad: Wie kann man den Bodhisattva-Pfad beschreiten? Wie kann man den Bodhisattva-Pfad erfüllen?
Wie kann man den Bodhisattva-Pfad reinigen? Wie kann man den Bodhisattva-Pfad endgültig vollenden? Wie kann man den Bodhisattva-Pfad in Gang setzen? Wie kann man Achtsamkeit auf dem Bodhisattva-Pfad entwickeln? Wie kann man den Bodhisattva-Pfad erweitern?“ „Der Bodhisattva-Pfad? Wie kann ein Bodhisattva die Praktiken von Samantabhadra beherrschen?“
Daraufhin rezitierte Manjushri Sudhana in Versen:
Ausgezeichnet! Die Schatzkammer der Verdienste kann zu mir kommen.
Erwecke großes Mitgefühl und strebe von ganzem Herzen nach dem höchsten Weg.
Zuerst gelobe ich, das Leid aller empfindungsfähigen Wesen zu beseitigen.
Letztendlich führt der Bodhisattva-Pfad zum höchsten Pfad.
Wenn es Bodhisattvas gibt, die des Leidens von Geburt und Tod nicht müde werden
Da er die Praktiken von Samantabhadra beherrscht, kann ihn nichts zerstören.
Verdienstvoller Glanz übertrifft den reinen Ozean des Verdienstes
Auf der Suche nach der wahren Praxis des Samantabhadra zum Wohle aller fühlenden Wesen
Die Buddhas unzähliger und grenzenloser Welten
Wer die Lehren des Reinen Landes hört, sollte sie bewahren und niemals vergessen.
Mögen alle Wesen in den zehn Himmelsrichtungen unzählige Buddhas sehen.
Alle Wünsche erfüllen und den Bodhisattva-Pfad praktizieren
Letztlich liegt das Meer der Bequemlichkeit im Land des Tathagata.
Indem man den Lehren aller Buddhas folgt, erlangt man Allwissenheit.
Der Dharma-König sammelt Kalpas der Praxis in allen Welten an.
Im Besitz des ultimativen Buddha Bodhi des Samantabhadra-Pfades
Den Bodhisattva-Pfad über alle Kalpas hinweg praktizieren
Alle großen Gelübde erfüllen und das Samantabhadra-Fahrzeug erlangen
Unzählige empfindungsfähige Wesen, die seinen Namen hören
Möge ich durch die Praxis von Samantabhadra den höchsten Pfad erreichen.
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Nachdem Manjushri diesen Vers gesprochen hatte, wandte er sich an Sudhana:
„Guter Mann, im Süden liegt ein Land namens Kalachakra. Dort befindet sich ein Berg namens Harmonie. Auf diesem Berg lebt ein Mönch namens Verdienstwolke. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva, wie kultiviert er die Bodhisattva-Pfade und wie verkörpert man die Praktiken Samantabhadras vollständig?‘ Guter Mann, dieser Mönch kann die Praktiken eines Bodhisattva sehr wohl erklären.“
Sudhana, der Manjushris Lehre vernommen hatte, freute sich, verneigte sich tief vor ihm, umrundete ihn unzählige Male, blickte ihn voller Trauer und Sehnsucht an und weinte beim Abschied.
Er reiste allmählich gen Süden in Richtung des Landes der Freude. Er bestieg den Berg der Harmonie. Dort beobachtete er mit ungeteilter Aufmerksamkeit die zehn Himmelsrichtungen, um den Aufenthaltsort des Großmeisters zu finden.
Sieben Tage lang suchte er so. Da sah Sudhana den Mönch auf dem Gipfel, meditierend und umhergehend. Er eilte zu ihm, verneigte sich vor ihm, umrundete ihn im Uhrzeigersinn und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva praktiziert und beschreitet. Ich habe gehört, dass der Großmeister dies meisterhaft erklärt; ich bitte demütig um Eure Gnade, es mir vollständig zu erklären.“ Da sprach der Mönch zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, die Bodhicitta zu erwecken und den Pfad des Bodhisattva zu erforschen, ist äußerst schwierig. Es bedeutet, die Praktiken des Bodhisattva zu erforschen, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten, in das Reich des Bodhisattva einzutreten, auf dem reinen Pfad des Bodhisattva wiedergeboren zu werden, den reinen und weiten Geist des Bodhisattva zu suchen und alle Wünsche zu erfüllen.“ Er folgt den Wegen der Welt und sucht Befreiung im Kreislauf von Geburt und Tod. Sein Geist bleibt frei von bedingten und unbedingten Handlungen. Guter Mann, durch die Kraft der Befreiung habe ich das reine, geschickte und weise Auge erlangt, das alle Welten umfassend erleuchtet und beobachtet. Sein Reich ist frei von Hindernissen.
Durch die Kraft aller Buddha-Transformations-Dharanis mag er einen oder zwei Buddhas im Osten sehen, oder zehn, hundert, tausend, hundert Millionen, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, hundert Milliarden, tausend Milliarden, tausend ... Verschiedene reine und prächtige Buddha-Länder folgen denen, die transformiert sind. Sie manifestieren den Bodhi-Dharma der Befreiung.
Sie sehen alle Tathagatas. In der Versammlung brüllen sie wie Löwen. Guter Mann, ich kenne nur dieses Samadhi der universellen Lichtbeobachtung und der rechten Achtsamkeit auf alle Buddhas.
Wie kann ich die vollkommene und reine Weisheit und das Verhalten der Bodhisattvas verstehen?
Alle großen Bodhisattvas erreichen das vollkommene und allumfassend erleuchtende Samadhi der Buddha-Rezitation.
Sie können alle Buddhas und ihr Gefolge sehen, die Buddha-Länder schmücken und reinigen.
Sie erreichen das Samadhi der Buddha-Rezitation, das alle fühlenden Wesen von der Verblendung befreit.
Sie reinigen alle fühlenden Wesen nach ihren Bedürfnissen. Sie erreichen das Samadhi der Buddha-Rezitation, das letztlich alle Macht besitzt.
Sie kultivieren die zehn Kräfte aller Buddhas mit rechter Achtsamkeit.
Sie erreichen das Samadhi der Buddha-Rezitation, das frei von Verblendung im Zentrum aller Dharmas ist.
Sie können alle Buddha-Wolken sehen. Sie halten den Dharma aufrecht, den sie von diesen Buddhas gehört haben.
Sie erreichen das Samadhi der Buddha-Rezitation, das alle Tathagatas in den zehn Richtungen unterscheidet.
Sie sehen alle Ozeane der Tathagatas in allen Weltmeeren. Sie erreichen das unsichtbare und unzugängliche Samadhi der Buddha-Rezitation.
In subtilen Bereichen sehen sie das freie Reich aller Buddhas.
Sie erreichen das Samadhi der Buddha-Rezitation, das in allen Zeitaltern nicht von Täuschung geprägt ist.
Man sieht alle Buddhas beständig, nie fern von ihnen. Man erreicht das Samadhi der Buddha-Achtsamkeit zu jeder Zeit.
Man sieht alle Buddhas zu jeder Zeit und erreicht das Samadhi der reinen und geschmückten Buddha-Welten.
Alle Buddha-Welten entstehen, unzerstörbar, und alle Buddhas sind allgegenwärtig. Man erreicht das Samadhi der Buddha-Achtsamkeit ohne Umkehrung der drei Zeiten. Man sieht alle Buddhas der drei Zeiten und ihr Gefolge.
Man erreicht das Samadhi der Buddha-Achtsamkeit in unzerstörbaren Bereichen.
Man sieht alle Buddhas in allen Bereichen.
Man erreicht das Samadhi der friedvollen Buddha-Achtsamkeit. In einem einzigen Gedanken sieht man alle Tathagatas in allen Welten, die das Nirvana manifestieren. Man erlangt das Samadhi der Buddha-Achtsamkeit jenseits von Mond und Zeit. An einem einzigen Tag sieht man alle Tathagatas reisen und lehren. Man erlangt das Samadhi der umfassenden Buddha-Achtsamkeit.
Man sieht einen Buddha in Lotusposition sitzen, der das gesamte Dharma-Reich erfüllt. Man erlangt das Samadhi der subtilen Buddha-Achtsamkeit. In einem einzigen Gedanken sieht man alle Buddhas, die die vollkommene Erleuchtung erlangen.
Man erlangt das Samadhi der geschmückten Buddha-Achtsamkeit. In einem einzigen Gedanken sieht man alle Buddhas in allen Welten, die die vollkommene Erleuchtung erlangen. Mit göttlicher Kraft und Freiheit erlangt man das Samadhi der reinen Buddha-Achtsamkeit.
Man sieht alle Buddhas, und das Licht der Weisheit erstrahlt allumfassend.
Man dreht das wundersame Dharma-Rad und erlangt das Samadhi der reinen Buddha-Achtsamkeit. Der eigene Geist ist klar, und man sieht alle Buddhas. Man erlangt den Samadhi der reinen Karma-Achtsamkeit Buddhas.
Indem man das Karma aller fühlenden Wesen als Spiegelbild sieht, erlangt man den Samadhi der freien Achtsamkeit Buddhas.
Indem man die gesamte geschmückte Dharma-Welt voller Buddhas sieht, erlangt man den Samadhi der Achtsamkeit Buddhas, die der Leere gleichkommt.
- Als Sudhana den Körper des Tathagata sah, der die Welt des Dharma und die Leere erleuchtete, sprach der Mönch Verdienstwolke zu ihm: „Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Meerestor. Dort lebt ein Mönch namens Meereswolke. Geh dorthin und erkundige dich nach den Praktiken der Bodhisattvas. Dieser Mönch kann die Wurzeln der Güte, die Wurzeln der Güte mit ihren vollständigen Ursachen, die Wurzeln der Güte der großen Erde und die Wurzeln großer Kraft unterscheiden und erklären. Er kann die Ursachen und Bedingungen des Bodhi preisen, das Mahayana umfassend darlegen, die Kraft der Paramita mehren, den Ozean aller Bodhisattva-Praktiken offenbaren und die großen Gelübde geschickt reinigen und vollenden. Er kann die Geburt des Reinen Universellen Tores bewirken.“ Das feierliche Tor des Dharma erweckt großes Mitgefühl.
Zu jener Zeit hörten Sudhana, der Jüngling, und der Mönch Verdienstwolke den Dharma und freuten sich. Sie neigten die Häupter und warfen sich unzählige Male vor ihm zu Füßen. In anhaltender Ehrfurcht nahmen sie Abschied und zogen gen Süden.
- Zu jener Zeit konzentrierte sich Sudhana ungeteilt auf die Lehren seines tugendhaften Lehrers, den Bodhisattva-Dharma der Weisheit und des Lichts sowie das Bodhisattva-Samadhi. Er betrachtete die Fülle aller wirksamen Mittel und vollkommenen Verdienste der Bodhisattvas. Sein Geist erfreute sich stets am Anblick aller Bodhisattvas, und er betrachtete die reinen Verdienste des allmählichen Aufstiegs der Buddhas zur Macht.
Nach und nach begab er sich zum südlichen Seetor des Buddha-Landes, näherte sich dem Mönch Haiyun, verneigte sich tief vor ihm, umrundete ihn im Uhrzeigersinn und trat zur Seite. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, mit dem Wunsch, den Ozean aller Weisheit zu durchqueren. Doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva Geburt und Tod transzendiert, die Nicht-Rückschrittlichkeit erlangt, in der Familie des Tathagata wiedergeboren wird, den Ozean von Geburt und Tod durchquert, den Ozean der allwissenden Weisheit des Tathagata erlangt, den gewöhnlichen Zustand verlässt und den Zustand des Tathagata erreicht. Er unterbricht den Strom von Geburt und Tod im Strom der Bodhisattvas, löscht das Rad des Schicksals aus, erfüllt das Rad der Gelübde, bezwingt alle Dämonen, erlangt die Verdienste eines Buddha, erschöpft den Ozean des Begehrens, erweitert den Ozean des Mitgefühls, verschließt die Pfade des Bösen, öffnet die Pfade der Götter und Menschen, öffnet die Tore der Befreiung, verlässt die Stadt der drei Daseinsbereiche und gelangt zur Stadt der allwissenden Weisheit, indem er allen Luxus aufgibt.“ Als der Mönch Haiyun das große Gelübde ablegte, alle fühlenden Wesen zu versammeln, sagte er zu Sudhana: „Guter Mann, hast du bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt?“
Sudhana antwortete: „Ja.“ „Guter Mensch“, fuhr Haiyun fort, „wenn man keine tiefen guten Wurzeln entwickelt, kann man weder Bodhicitta erzeugen, noch universelle gute Wurzeln erlangen, den Dharma allumfassend erleuchten, den rechten Pfad nähren, das Licht der Samadhi-Weisheit kultivieren, den Ozean vielfältiger Verdienste hervorbringen, reinen Dharma praktizieren, niemals zurückfallen, sich mit tugendhaften Lehrern umgeben, respektvoll Opfergaben darbringen, nicht zögern, sein Leben hinzugeben, nicht horten, frei von Stolz sein, einen Geist so still und unbeweglich wie die Erde haben, großes Mitgefühl für alle fühlenden Wesen empfinden, sich von allen Toren von Geburt und Tod fernhalten und sich am Reich des Buddha erfreuen. So erzeugt man Bodhicitta: aus großem Mitgefühl, um alle fühlenden Wesen zu retten, aus großer liebender Güte, um allen fühlenden Wesen Freude zu bringen, aus unermüdlichem Bemühen, alles Leid der fühlenden Wesen zu beseitigen, aus einem Geist des Wohltuns, um alles unheilsame Dharma der fühlenden Wesen zu beseitigen, und aus Furchtlosigkeit gegenüber „Beseitigt alle Leiden.“ Denn der ungetrübte Geist beseitigt alle Hindernisse.
Denn der weite Geist erfüllt alle Bereiche des Dharma.
Denn der grenzenlose Geist ist gleich dem Reich des leeren Raums.
Denn der weite Geist sieht alle Tathagatas.
Denn der reine Geist widerspricht nicht der Weisheit des Dharma der drei Zeiten.
Denn der weise Geist erreicht letztlich den Ozean aller Weisheit.
- Guter Mann, ich habe zwölf Jahre in diesem Land des Meerestors gelebt. Ich habe den Ozean beobachtet, über ihn nachgedacht und seine unermesslichen und grenzenlosen Tiefen betrachtet. Ich habe über seine tiefgründige und unzugängliche Quelle nachgedacht. Ich habe meine Betrachtung des Ozeans, der mit unzähligen wundersamen Schätzen geschmückt ist, allmählich vertieft und erweitert. Ich habe über die unermesslichen Wasser des Ozeans, seine unvorstellbaren Farben, seinen gewaltigen Körper als Zuflucht aller Lebewesen, sein Wesen, seine gewaltige, wolkenartige Hülle und seine Unveränderlichkeit nachgedacht. Guter Mensch, während ich so nachdachte, fragte ich mich: „Gibt es ein anderes Dharma auf der Welt, das so gewaltig, so tief oder so reich an Schönheit ist wie dieser Ozean?“ In diesem Moment sah ich wundersame Lotusblumen, die wie von selbst aus dem Wasserrad am Meeresgrund emporstiegen. Ihre Stängel waren aus Inani-Juwelen, ihre Blätter aus Jambudvipa-Gold, ihre Blütenfüße aus Adlerholzjuwelen und ihre Quasten aus Achatjuwelen. Eine Million Asura-Könige hielten den Ozean zusammen. Ein Netz, geschmückt mit einer Million Mani-Juwelen, bedeckte ihn.
Eine Million Drachenkönige ließen duftendes Wasser herabregnen. Eine Million Garuda-Könige hielten juwelenbesetzte Bänder als Schmuck herabhängen. Eine Million Rakshasa-Könige blicken voller Mitgefühl. Eine Million Yaksha-Könige verehren ehrfurchtsvoll. Eine Million Gandharva-Könige preisen und bringen Opfergaben dar. Eine Million Deva-Könige lassen himmlischen Weihrauch, Blumen, duftende Banner und Wolken juwelenbesetzter Gewänder herabregnen. Eine Million Brahma-Könige verneigen sich ehrfürchtig. Eine Million Götter des Reinen Wohnorts, die ihre Ehrerbietung erwiesen haben, stehen mit gefalteten Händen da. Eine Million universelle Monarchen sind mit den sieben Schätzen geschmückt. Eine Million Meeresgottkönige steigen ehrfürchtig aus dem Ozean empor.
Ein Netz aus Licht, geschmückt mit einer Million leuchtender Juwelen, erleuchtet alles. Eine Million reine Juwelen und eine Million strahlende Juwelen schmücken es. Eine Million Schatzkammern strahlen unermessliches Licht aus und erleuchten alles. Millionen von Jambudvipa-Juwelen, in feierlicher Pracht. Millionen von Vajra-Löwen-Juwelen, unzerstörbar, rein und geschmückt. Millionen von Sonnenschatzjuwelen, deren helles Licht alles erleuchtet. Millionen unzerstörbarer Mani-Juwelen, die alle tugendhaften Taten hervorbringen und nähren. Millionen wunscherfüllender Juwelen, endlos geschmückt. Dieser juwelenbesetzte Lotus-Tathagata, entsprungen den höchsten Wurzeln der Tugend, erfüllt alle Wünsche der Bodhisattvas. Er manifestiert sich in den zehn Himmelsrichtungen und bringt alle illusionären Phänomene hervor, geboren aus reinem Dharma und geschmückt durch die wirksamen Mittel der Nicht-Streitigkeit. Indem er den traumhaften Dharma praktiziert, das Siegel des unbedingten Dharma, erreicht er letztlich ungehinderte wirksame Mittel, die alle Dharma-Bereiche in den zehn Himmelsrichtungen universell umfassen. Nur der Bereich des Buddha, der sich der Welt anpasst, ist unermesslich und unbeschreiblich in unzähligen Äonen. Siehe, auf diesem Lotus sitzt ein Tathagata im Schneidersitz. Der reine Körper dieses Buddha erfüllt die Himmel jenseits von Wahrnehmung und Nicht-Wahrnehmung. Seht, der Tathagata sitzt auf diesem geschmückten, juwelenbesetzten Lotusthron, umgeben von einer unvorstellbaren Schar.
Ich sehe das unvorstellbare, vollkommene, strahlende und majestätische Licht. Ich sehe die unvorstellbare, majestätische und erhabene Gestalt. Ich sehe die unvorstellbare, ungehinderte göttliche Kraft. Ich sehe die unvorstellbare, wundersame Gestalt des Tathagata. Ich sehe die unvorstellbare, unsichtbare Krone seines Hauptes. Ich sehe die unvorstellbare, breite und lange Zunge. Ich rezitiere den unvorstellbaren, reinen Klang. Ich meditiere über den unvorstellbaren, vollkommenen Klang. Ich sehe das Unvorstellbare, alle Kräfte des Tathagata. Ich verstehe die unvorstellbare, reine und furchtlose Natur. Ich verstehe das Unvorstellbare, alle Beredsamkeit. Ich erinnere mich an die unvorstellbaren, jahrhundertelangen vergangenen Übungen des Bodhisattva. Ich sehe den unvorstellbaren, ungehinderten Bodhi. Ich erblicke die unvorstellbare Wolke des wahren Dharma. Ich erblicke den unvorstellbaren, allumfassend geschmückten Körper. Ich erblicke den unvorstellbaren, beidseitig vollkommen geschmückten Körper. Ich erblicke und erkenne alle unvorstellbaren Taten, die allen fühlenden Wesen zum Nutzen gereichen.
- Da streckte der Tathagata seine rechte Hand aus und berührte meinen Kopf, während er das Sutra des Universellen Auges sprach. „Nur im Bereich des Tathagata entspringt das reine Handeln aller Bodhisattvas. Es erleuchtet alle Dharma-Bereiche. Es umfasst und vollendet alle Dharma-Bereiche. Es erleuchtet alle reinen und geschmückten Buddha-Welten. Es bezwingt alle Dämonen und Ketzer. Es schenkt allen fühlenden Wesen Freude. Es erleuchtet die Handlungen aller fühlenden Wesen. Es manifestiert sich ihren Bedürfnissen entsprechend. Es erleuchtet die Fähigkeiten und Chakren aller fühlenden Wesen. Guter Mensch …“ Ich hörte dieses Sutra des Universellen Auges vom Buddha und nahm es voll und ganz an, rezitierte es fließend und betrachtete es mit rechter Achtsamkeit. Guter Mann, selbst wenn jemand Tinte so groß wie der Ozean und einen Pinsel so dick wie der Berg Sumeru verwenden würde, um dieses Sutra niederzuschreiben – jedes Kapitel, jedes Dharma-Tor, jedes wirksame Mittel, jedes Dharma-Tor des Lebens und die Bedeutung jedes Verses –, wäre es dennoch unerschöpflich. Guter Mann, ich habe dieses Sutra zwölfhundert Jahre lang vom Buddha gehört und empfangen. Jeden Tag empfing ich die Kraft des Lichts der Dharani des umfassenden Hörens aus dem Asankhya-Kapitel; Die Macht des Lichts .Aufgrund der Macht des Lichts des Dharani des Baumes der Weiten Tausend-Ki und des Dharani des Ozeanschatzes werde ich allen Himmelskönigen der zehn Richtungen, Drachenkönigen, Yaksha-Königen, Gandharva-Königen, Asura-Königen, Garuda-Königen, Kinnaras-Königen, Menschenkönigen und Brahma-Königen, wenn sie mich fragen, dies unverzüglich offenbaren und erklären, es preisen und erläutern, damit sie alle in diesem universellen Augensutra verweilen.
- Guter Mann, ich kenne nur dieses eine Dharma-Tor. Wie kann ich alle Praktiken der Bodhisattvas kennen?
Warum? Weil alle Bodhisattvas letztendlich alle Praktiken vollendet, den Ozean der großen Gelübde vollendet und ununterbrochen über alle Äonen hinweg fortgeführt haben. Sie treten in den Ozean der fühlenden Wesen ein, und alle, die verwandelt werden sollen, folgen ihrem Beispiel. Sie dringen tief in den Ozean des Geistes aller fühlenden Wesen ein und lassen das Licht der zehn Kräfte und die Weisheit des Tathagata erstrahlen. Sie kennen alle Fähigkeiten aller fühlenden Wesen und wandeln sie rechtzeitig um. Sie betreten den Ozean aller Buddha-Länder und lassen die festen Gelübde der Buddha-Länder entstehen. Schließlich, aus Ehrfurcht und Hingabe an die großen Gelübde aller Buddhas, aus Befreiung und Weisheit, den Ozean aller Dharmas zu durchqueren, aus tiefem Verständnis des Ozeans des Verdienstes, aus der belehrten Praxis, aus dem Ozean der Sprache aller fühlenden Wesen und aus dem Drehen des Dharma-Rades in die zehn Himmelsrichtungen, guter Mensch, gehe nach Süden. Sechzig Yojanas südlich liegt ein Land namens Küste. Dort lebt ein Mönch namens Gute Stätte. Gehe und frage ihn: „Wie kultiviert ein Bodhisattva reines Verhalten?“ Zu diesem Zeitpunkt neigte Sudhana den Kopf und umrundete unzählige Male seine Füße, um seine unermessliche Ehrfurcht auszudrücken, und reiste dann nach Süden.
Zu jener Zeit, im Bewusstsein der Lehren seines tugendhaften Lehrers und des *Sutra des Universellen Auges*, betrachtete Sudhana die ungehinderte göttliche Kraft Buddhas. Er nahm Buddhas Verse auf und bewahrte sie, genoss den Dharma und kultivierte den wahren Dharma, indem er in den tiefen Ozean des Dharma eintauchte. Er schöpfte aus der Quelle des Dharma, sammelte den höchsten Dharma, beseitigte die Unwissenheit und erreichte das Land der Dharma-Schätze und die Küstenländer. In allen zehn Himmelsrichtungen suchte er den Großen Meister. Wo ist er nun?
Er sah den Mönch im Himmel wandeln, umgeben von unzähligen himmlischen Gefolgschaften. Zu jener Zeit streuten die himmlischen Wesen, um dem Mönch Sudhana Opfergaben darzubringen, himmlische Blumen in den Himmel und spielten verschiedene Arten von Musik, die subtile Klänge erzeugten. Unzählige juwelenbesetzte Banner schmückten den Himmel. Zu jener Zeit stiegen die Drachenkönige, um Opfergaben darzubringen, unvorstellbare Wolken aus Adlerholz-Weihrauch auf und erfüllten den Himmel. Die Kinnara-Könige spielten, um Opfergaben darzubringen, verschiedene Arten von Musik und erzeugten wundervolle Klänge, die den Himmel erfüllten. Die Meeresgötterkönige sangen, um Opfergaben darzubringen, harmonische und elegante Lieder. Die Asura-Könige stiegen, um Opfergaben darzubringen, unvorstellbare Juwelenwolken auf und schmückten den Himmel. Unvorstellbares Licht strahlte aus und erleuchtete alles. Geschmückt mit unvorstellbaren Schätzen, füllten unvorstellbare Kinnara-Könige, frei von mörderischen Absichten, die dem Bhikkhu Sudatta ehrerbietig Almosen darbrachten. Unvorstellbare Rakshasa-Könige, umgeben von ihren Gefolgschaften böser Rakshasa-Dämonen, füllten die Leere. Dank des großen Mitgefühls des Bhikkhu Sudatta füllen unvorstellbare Yaksha-Könige mit ihren unzähligen Yakshas die Leere, beschützen den Bhikkhu Sudatta und umgeben ihn. Unvorstellbare Brahma-Könige falten in der Leere ehrfürchtig die Hände und preisen den Bhikkhu mit menschlichen Stimmen. Unvorstellbare Devas der Reinen Wohnstätten mit ihren Palästen bringen dem Bhikkhu Sudatta Almosen dar. Als Sudhana diese Opfergaben in der Leere sieht, faltet er ehrfürchtig die Hände vor dem Bhikkhu Sudatta und spricht: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva wahrhaftig nach dem Dharma sucht, ihn ehrfürchtig praktiziert und alle Dharmas kultiviert.“ Den Dharma nähren, den Dharma anhäufen. Den Dharma kultivieren, den Dharma in seiner Gänze reinigen. Den Dharma durchdringen, den Dharma in seiner Gänze erreichen. Ich habe den Großen Weisen alle Bodhisattvas im Dharma unterweisen hören. Wie kultivieren Bodhisattvas den Dharma? Sie sehen beständig alle Buddhas, nie fern von ihnen. Sie sehen beständig Bodhisattvas, die ihre guten Wurzeln teilen. Sie sind niemals vom Dharma getrennt, ihre Weisheit ist vollkommen. Sie brechen ihre großen Gelübde nicht. Sie verstehen die Angelegenheiten aller fühlenden Wesen vollständig. Sie kultivieren den Pfad des Bodhisattva durch alle Zeitalter hindurch ohne Müdigkeit. Sie verlassen die Buddha-Welten nicht. Sie schmücken alle Welten. Sie können alle Buddhas frei erkennen und sehen. Sie kultivieren den Pfad des Bodhisattva, ohne sich von der bedingten Existenz zu trennen. Sie verstehen die Illusion vollständig und betreten alle Bereiche. Sie erfahren Geburt und Tod, ohne zu entstehen oder zu vergehen. Sie hören beständig den wahren Dharma, nie fern von ihm. Sie können den Dharma aller Buddhas vollkommen bewahren. Sie sind untrennbar mit dem Licht der Weisheit verbunden, das die drei Zeiten umfassend erleuchtet. Damals sprach der Mönch Sudhana zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du bist imstande, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erlangen. Du bist imstande, nach dem Dharma, dem Dharma der Allwissenheit und dem Dharma ohne Lehrer zu fragen. Guter Mann, ich habe bereits den ungetrübten Dharma des Bodhisattva vollendet. Ich habe bereits klares Verständnis entwickelt.“ Wer das ungetrübte, klare Licht der Weisheit erlangt hat, wer dieses Licht erlangt hat, beobachtet ungehindert die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen. Man beobachtet ungehindert Tod und Wiedergeburt aller fühlenden Wesen. Man hat keine Hindernisse im Wissen um vergangene Leben, keine Hindernisse im Wissen um die Zukunft, keine Hindernisse im Erkennen aller fühlenden Wesen im gegenwärtigen Leben, keine Hindernisse im Verstehen der Sprache und der Gesetze aller fühlenden Wesen. Wenn ein fühlendes Wesen Fragen stellt, kann man sie ungehindert beantworten. Man kennt die Wurzeln aller fühlenden Wesen ungehindert, ungehindert kann man sie lehren. Man erkennt und versteht die Wege Ravanas, Mahamas und Hums in jedem Augenblick ungehindert. Man ist im Ozean der drei Zeiten ungehindert, und der eigene Körper erfüllt ungehindert die Buddha-Welten der zehn Himmelsrichtungen.
- Warum ist das so? Wegen der Kraft der Nicht-Anhaftung und des Nicht-Handelns. Guter Mensch, weil ich diese Kraft erlangt habe, kann ich in der Leere wandeln, stehen, sitzen und liegen und die zehn Himmelsrichtungen durchwandern. Mit einem einzigen Gedanken kann ich eine Buddha-Welt, hundert Buddha-Welten, tausend Buddha-Welten, hunderttausend Buddha-Welten, unzählige Buddha-Welten und sogar unzählige Buddha-Welten erreichen, so viele wie die Staubkörner von Jambudvipa, und sogar unzählige Buddha-Welten. Sie werden alle Buddhas und ihr Gefolge in dieser Welt sehen. Sie werden dem Tathagata, dem Würdigen, dem Vollkommen Erleuchteten, alle Arten von Blumen, Weihrauch, Parfums, juwelenbesetzten Girlanden, Bannern, farbenprächtigen Baldachinen und kostbaren Juwelennetzen sowie allerlei Bilder darbringen. Sie werden alles verkünden und preisen, was jene Tathagatas offenbaren, hören und bewahren und gründlich verstehen können. Sie werden sich an alle vergangenen Reinen Länder jenes Buddhas erinnern. Dasselbe gilt für Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen sowie für oben und unten. Wenn mich ein fühlendes Wesen erblickt, wird es Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. So wie ich sehe, werden alle fühlenden Wesen, ob groß oder klein, schön oder hässlich, leidend oder glücklich, ihren Bedürfnissen entsprechend verwandelt und geführt.
Wenn ein fühlendes Wesen zu mir kommt, werde ich es dazu bringen, in diesem wahren Dharma zu verweilen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses eine ungehinderte Tor des Dharma. Wie kann ich über die Praxis der Bodhisattvas hinsichtlich der Gebote des Großen Mitgefühls, der Paramita-Gebote, der Mahayana-Gebote, des Gebots, den Pfad des Bodhisattva nicht zu verlassen, und des Gebots, Hindernisse zu beseitigen, sprechen? Die Gebote des Bodhisattva. Das Gebot, den Bodhicitta nicht zu verlassen. Das Gebot des tiefen Geistes des gesamten Buddha-Dharma. Das Gebot, die allwissende Weisheit nicht zu vergessen. Das Gebot, wie der Raum zu sein. Das Gebot, sich nicht auf weltliche Dinge zu verlassen. Das Gebot der Unzerstörbarkeit. Das Gebot, ohne Gleichnisse zu sein. Das Gebot der Unbeflecktheit. Das Gebot der Unvermischtheit. Das Gebot der Zweifelsfreiheit. Das Gebot der Reinheit. Das Gebot der Befleckungsfreiheit. Das Gebot der Unreinheit.
Wahrlich, Bodhisattvas besitzen unermessliche Verdienste. Wie hätte ich sie jemals kennen und wahrhaftig erklären können?
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Freiheit. Dort gibt es eine Stadt namens Mantra-Medizin. Dort lebt ein guter Arzt namens Miga. Geh dorthin und frag ihn: „Wie geht ein Bodhisattva auf einen anderen Bodhisattva zu?“ In diesem Moment verneigte sich Sudhana vor dem Mönch Sudatta, verabschiedete sich und ging gen Süden.
Zu jener Zeit konzentrierte sich Sudhana ungeteilt auf das Dharma-Licht und das Dharma-Tor, erfüllt von der Kraft des Dharma, und war sich aller Buddhas bewusst. Er pries unaufhörlich die Drei Juwelen und die Natur der Loslösung von Begierde. Er dachte an die tugendhaften Lehrer, die die drei Zeiten erleuchten, und er sinnierte über alle großen Gelübde, die letztlich allen fühlenden Wesen im Dharma-Reich zum Wohle gereichen sollen. Er war frei von jeglicher Anhaftung an bedingte Phänomene, erkannte die Vergänglichkeit aller Dharmas und konnte mit unerschütterlicher Konzentration alle Buddha-Länder reinigen. Er war frei von jeglicher Anhaftung an alle Buddhas und ihre Gefolgschaft. Allmählich gelangte er in jenes Land, betrat die Stadt der Beschwörungsmedizin und suchte den erfahrenen Arzt Mika auf. Wo war er nur?
Da sah Sudhana den Arzt in der Dharma-Halle auf dem Löwenthron, umgeben von zehntausend Menschen, wie er das Sutra der Zierde des Radförmigen Lichts auslegte. Sudhana trat an den Arzt Mika heran, verneigte sich tief und ehrte ihn zu Füßen. Er umrundete ihn im Uhrzeigersinn, trat dann zur Seite, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits die Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet oder wie man ihn erlernt.“ Wie kann man inmitten von Geburt und Tod den Bodhi-Geist beständig bewahren? Wie kann man einen ausgeglichenen Geist erlangen, frei von jeglicher Täuschung? Wie kann man einen festen und aufrechten Geist erlangen, unzerstörbar durch alles in der Welt? Wie kann man die Kraft tiefen Mitgefühls entwickeln, frei von Kummer und Leid? Wie kann man die Kraft des Reinen Universellen Tores Dharani verwirklichen? Wie kann man das Licht der Weisheit entfachen, das die Dunkelheit der Unwissenheit in allen Dharmas vertreibt? Wie kann man die Kraft der Beredsamkeit erlangen, die den wahren Schatz aller Dharmas erkennt? Wie kann man die Kraft der rechten Achtsamkeit erlangen, die alle reinen Dharma-Räder aufrechterhält, ohne sie zu vergessen? Wie kann man die Kraft reiner Schicksale erlangen, die alle Dharmas in allen Schicksalen erleuchten? Wie kann man die Kraft der Weisheit erlangen, die endgültige Weisheit erlangt und die wahre Bedeutung aller Dharmas versteht? Da sprach der gute Arzt zu Sudhana: „Guter Mann, hast du bereits den Bodhi-Geist erweckt?“ Sudhana antwortete: „Ja.“ Daraufhin stieg der gute Arzt vom Löwenthron herab, warf sich vor Sudhana nieder und streute, nachdem er ihm seine Ehrerbietung erwiesen hatte, kostbare goldene Blüten, verschiedene kostbare Blumen und unschätzbare Mani-Juwelen aus. Er bedeckte sie mit Sandelholz, einem unschätzbaren Gewand. Er brachte ihr diese erlesenen Gaben dar und lobte sie mit Ehrfurcht. Er sprach: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet!
Guter Mann, du bist imstande, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken.“ Guter Mensch, wenn es jemanden gibt, der Bodhicitta erwecken kann, dann wird er die gesamte Buddha-Natur beschützen, alle Buddha-Welten reinigen, alle fühlenden Wesen transformieren, alle fühlenden Wesen den Dharma lehren, sich allem Karma anpassen, alle Bodhisattva-Übungen erfüllen, alle großen Gelübde unaufhörlich einhalten, von Begierde befreien und Weisheit besitzen, die hell auf alle Dharmas der drei Zeiten strahlt. Er wird die Befreiung herbeiführen, von allen Buddhas beschützt werden, allen Bodhisattvas geschickt folgen und sich an allen Weisen erfreuen. Er wird von allen Brahmas verehrt und angebetet und von allen Devas geopfert werden. Er wird von allen Yaksha-Königen etabliert und von allen Rakshasa-Königen geopfert werden. Alle Drachenkönige verehren ihn. Alle Kinnara-Könige preisen ihn mit Ehrfurcht. Alle Weltenkönige gedenken seiner mit höchstem Respekt. Er tröstet alle fühlenden Wesen, beseitigt die drei üblen Pfade und befreit sie von allen Schwierigkeiten. Er befreit sie von der Wurzel der Armut und führt sie in das Glück der Götter und Menschen. Er sorgt dafür, dass sie niemals von tugendhaften Lehrern abweichen und dass das Hören des wunderbaren Dharma des Buddha die Zweige des Bodhicitta reinigt. Er erlangt das klare Licht, das den Pfad des Bodhisattva erleuchtet, und weilt gemäß der Weisheit des Bodhisattva auf dem Boden des Bodhisattva. Guter Mensch, wisse, dass ein Bodhisattva viel Schwieriges für alle fühlenden Wesen vollbringen kann. Er ist schwer zu begegnen und schwer zu sehen, wirkt wie ein Elternteil für alle fühlenden Wesen, schmückt sie und umarmt alle Götter und Menschen. Er beseitigt unermessliches Leid für fühlende Wesen und beschützt sie vor Kummer und Not. Der Bodhisattva ist ein großes Windrad, das fühlende Wesen stützt und sie davor bewahrt, auf die drei Pfade des Bösen zu fallen. Der Bodhisattva ist die Erde, die alle guten Wurzeln nährt. Der Bodhisattva ist der Ozean, der einen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten besitzt. Der Bodhisattva ist wie die Sonne, deren klares und helles Licht der Weisheit die Welt erleuchtet und die Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt. Der Bodhisattva ist wie der Berg Sumeru, der König der Berge. Aufgrund seines höchsten Verdienstes und seiner tugendhaften Wurzeln ist der Bodhisattva wie der Mond, der allen fühlenden Wesen Kühle und Trost spendet. Der Bodhisattva ist wie ein großer Feldherr, der alle Dämonen bezwingen kann. Der Bodhisattva ist wie ein tugendhafter Mann, ein König in der Stadt des Dharma. Der Bodhisattva ist wie Feuer, das die Gier und Anhaftung der fühlenden Wesen verbrennt. Der Bodhisattva ist wie eine Wolke, die den süßen Tau des Dharma herabregnen lässt. Der Bodhisattva ist wie die rechte Sichtweise, die alle wundersamen Wurzeln nährt. Der Bodhisattva ist wie ein Weg, der den Ozean des Dharma offenbart. Der Bodhisattva ist wie eine Brücke, die es allen fühlenden Wesen ermöglicht, den Ozean von Geburt und Tod zu überqueren. Da lobte und pries der gute Arzt Sudhana und alle Bodhisattvas und entließ einen gewaltigen Lichtstrom aus seinem Mund, der die gesamten dreitausend großen Chiliokosmen erleuchtete. Nachdem sie erleuchtet waren, begaben sich die großen Götter der dreitausend Chiliokosmen, selbst die Brahma-Götter, zu dem guten Arzt. Dieser legte daraufhin, den verschiedenen Deutungen entsprechend, mit geschickten Mitteln ausführlich das Sutra des geschmückten Lichts der radförmigen Silbe aus und offenbarte es.
Die Versammlung, die dieses Sutra vernommen hatte, erlangte daraufhin die vollständige Erhaltung im Zustand des Anuttara-samyak-sambodhi. Nachdem er seine Aufgabe erfüllt hatte, kehrte er zu seinem Platz zurück. Er wandte sich an Sudhana und sprach: „Guter Mann, ich habe das wahre Dharma verwirklicht, wie es verkündet wird. Ich habe die Sprachen aller Götter in den dreitausend großen Chiliokosmen klar verstanden, die Sprachen der Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen. Dasselbe gilt für die dreitausend großen Chiliokosmen und die unermesslichen, grenzenlosen und unaussprechlichen dreitausend großen Chiliokosmen in den zehn Himmelsrichtungen.
- Guter Mann, ich kenne nur das wahre Dharma, wie es dieser Bodhisattva verkündet. Wie kann man über die Praktiken aller Bodhisattvas sprechen? Jene Bodhisattvas durchdringen, gemäß den Lehren aller fühlenden Wesen, tief den Ozean aller Eigenschaften fühlender Wesen; tief den Ozean aller Existenzen fühlender Wesen; tief den Ozean aller Namen; tief den Ozean aller Sprachen; tief den Ozean der …“ Die Kontinuität aller Phrasen; durchdringe tief den Ozean der Ordnung aller erklärenden Phrasen; durchdringe tief den Ozean der Kontinuität aller erklärenden Phrasen; durchdringe tief den Ozean aller Tathagatas; durchdringe tief den Ozean der Unterscheidungen aller Phrasen; durchdringe tief den Ozean aller Sprachen aller fühlenden Wesen; und erlange alle vollkommenen, geschmückten und subtilen Klänge.“ Die Geburt der einzelnen Silben des Wortrades. Guter Mensch, im Süden gibt es ein Land namens Wohnwald. Dort lebt ein Ältester namens Befreiung. Geh dorthin und frage: „Wie kultiviert ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad, wie erlangt er den Bodhisattva-Pfad und wie meditiert er über den Bodhisattva-Pfad?“
Zu jener Zeit hörte Sudhana diesen Dharma von einem guten Arzt, entwickelte tiefen und reinen Glauben, verehrte den Dharma und erlangte festes Verständnis. Durch diesen tugendhaften Lehrer erlangte er Sarvajna (allwissende Weisheit), verneigte sich zu seinen Füßen und machte sich sogar auf den Weg nach Süden.
Zu jener Zeit tauchte Sudhana, der sich der unfehlbaren Dharma-Lehren des Bodhisattva bewusst war, in den Ozean seiner Worte ein. Er betrachtete den Ozean der subtilen, wirksamen Mittel für alle fühlenden Wesen und reflektierte über das reine und unreine Dharma des Bodhisattva. Das Licht der guten Wurzeln des Bodhisattva erstrahlte. Er reinigte die geschickten Lehrmethoden des Bodhisattva und erleuchtete dessen umfassende Weisheit. Er stärkte den aufrechten Geist des Bodhisattva und nährte dessen tiefen Verstand. Er reinigte die vielfältigen Begierden des Bodhisattva, vertraute auf dessen Geist und distanzierte sich von allem Bösen. Seine Gelübde waren fest und schmückten ihn mit großem Glanz. Sein Geist war unermüdlich, sein mutiger und fleißiger Geist unerschütterlich. Er besaß unzerstörbaren, reinen Glauben, unzerstörbar wie Vajra Narayana. Er sammelte die Lehren aller guten Lehrer, sein ungetrübtes Reich war vollkommen rein, und der wundersame Geist des makellosen Reiches offenbarte sich vor ihm. Er erlangte den Dharani-Grund des universellen, augenwirksamen Lichts, im Verständnis, dass der Geist des Dharma-Reiches stets gegenwärtig ist. Er kannte den Grund der Gleichheit und des Nicht-Grundes, den geschmückten und den reinen, ohne Anhaftung an die Dualität von Selbst und Anderem. Er erlangte reine und ungetrübte Weisheit, im Verständnis, dass der Dharma-Grund frei von Hindernissen ist. Sie kannten alle Himmelsrichtungen und fielen nicht zurück, verstanden alle karmischen Grundlagen klar, schmückten und reinigten die große Erde aller Buddhas, erlangten das Rad der Weisheit, um die drei Zeiten zu unterscheiden, ergriffen das Samadhi der universellen Glückseligkeit und des Lichts, erleuchteten Körper und Geist, erreichten mühelos alle Bereiche, die Weisheit des Tathagata erleuchtete alle Bereiche, entstanden mit dem wellenartigen Körper aller Weisheit, niemals von der Kraft der Lehren Buddhas abweichend, beschützt von allen Tathagatas, deren Geist allen Buddhas gleich war, gemäß der Weisheit alles erleuchtete, deren Körper alle Buddha-Felder erfüllten, große Gelübde erfüllten, deren Körper alle Dharma-Bereiche umfassten. So gedacht, reisten sie allmählich und erreichten nach zwölf Jahren das Königreich des Wohnwaldes. Sie suchten weit und breit nach dem Ältesten der Befreiung und verneigten sich vor ihm, als sie ihn erblickten. Sie traten zur Seite und dachten: „Es war mir ein großer Gewinn, einen guten Lehrer zu sehen. Es ist schwer, einen guten Lehrer in der Welt zu finden, schwer, das Notwendige zu erreichen, schwer, ihm zu begegnen, schwer, ihn kennenzulernen, schwer, ihm nahe zu sein, schwer, mit ihm zu leben, schwer, seine Absichten zu verstehen, schwer, ihm zu folgen.“ Nachdem sie dies gedacht hatten, sprachen sie: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta, das Streben nach Anuttara-samyak-sambodhi, in mir erweckt.“ Ich wünsche mir, allen Buddhas zu begegnen, alle Buddhas zu sehen, die Absichten aller Buddhas zu verstehen, den Geist aller Buddhas zu erkennen, das Samadhi aller Buddhas zu erlangen, mit allen großen Gelübden aller Buddhas übereinzustimmen, alle großen Gelübde aller Buddhas zu erfüllen, die Weisheit und das Licht aller Buddhas zu suchen, alle Buddhas aus mir selbst hervorzubringen, die klaren und ungehinderten übernatürlichen Kräfte aller Buddhas zu erlangen, das furchtlose Dharma der Kraft aller Buddhas zu reinigen, das gesamte Dharma der Buddhas ohne Müdigkeit zu hören, das gesamte Dharma der Buddhas zu empfangen, das gesamte Dharma der Buddhas zu bewahren, das gesamte Dharma der Buddhas zu unterscheiden, alle Lehren des Buddhismus zu schützen, mit allen Bodhisattvas zusammen zu sein, mit Bodhisattvas guter Wurzeln befreundet zu sein, alle Paramitas der Bodhisattvas zu besitzen, alle Praktiken der Bodhisattvas zu erfüllen, die reinen großen Gelübde der Bodhisattvas hervorzubringen. Den Schatz der Ursachen und Bedingungen aller Buddhas und Bodhisattvas zu erlangen, den unermesslichen Schatz des Dharma und der Weisheit aller Bodhisattvas zu erlangen, den Schatz des Samadhi aller Bodhisattvas zu erlangen, den Schatz aller leuchtenden Kräfte aller Bodhisattvas zu erzeugen, den Schatz des großen Mitgefühls zu erzeugen und alle fühlenden Wesen unaufhörlich zu lehren und zu transformieren. Den Schatz der spielerischen übernatürlichen Kräfte zu erkennen. Den Schatz der Freiheit zu erkennen. Die Freiheit des Geistes im Schatz der Freiheit zu erlangen. Die zehn Schätze zu reinigen, indem man ungeteilt nach diesen Verdiensten strebt und zum Ältesten geht. Alle Wünsche zu erfüllen. Geburt und Tod zu überwinden. Den Dharma der Freiheit zu erlangen. Das Tor der Ehrfurcht zu besitzen. Das Tor der geschickten Mittel zu besitzen. Er sehnte sich danach, frei von allen Verunreinigungen zu sein, rein und geschmückt, einen geschmeidigen Körper und Geist zu besitzen und alle Sinne zu bezwingen. Er sprach: Ich habe den großen Weisen den Bodhisattva den geschickten und rechten Weg lehren hören. Er erleuchtet allumfassend das gesamte manifestierte wunderbare Dharma. Er weist den Weg und öffnet das Tor zum wahren Dharma. Er beseitigt Umkehrungen und entwurzelt Zweifel. Sein Geist ist frei von Verunreinigungen, erleuchtet von tiefer Dunkelheit. Frei von allen Leiden, erlangt er ewige Kühle. Er gibt Schmeichelei auf und transzendiert Geburt und Tod. Er gibt unheilsame Wurzeln auf und nährt heilsame. Er ist frei von allen Verunreinigungen und an keine Sphäre gebunden. Er beseitigt alle Hindernisse und strebt nach Sarvajna (Weisheit). Er gelangt in die Stadt des Dharma-Königs. Sein Geist weilt in tiefem Mitgefühl und liebender Güte. Er lehrt den Bodhisattva, alle Samadhis zu praktizieren. Sein Geist ruht im Einklang mit dem Dharma. Er erschafft einen unermesslichen Geist und besitzt alle Kräfte. Er erleuchtet die Geister aller fühlenden Wesen. Ich bitte den Großen Weisen, mich zu erleuchten. Wie kultiviert ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Möge sein Bodhisattva-Verhalten, nachdem er ihn kultiviert hat, rasch geläutert und sein vollkommen reines Verhalten vollständig verwirklicht werden? Zu jener Zeit betrat der Älteste der Befreiung, durch die Kraft vergangener guter Wurzeln, die majestätische Kraft Buddhas und die Erinnerung Manjushris, das Tor des Bodhisattva-Samadhi. Dieses Samadhi-Tor wird die Dharani der unermesslichen Rotation genannt, die alle Buddha-Welten umfasst. Wer es betritt, erlangt einen reinen Körper. In diesem Körper sieht man in jeder der zehn Himmelsrichtungen Buddhas, so zahlreich wie Staubkörner in zehn Buddha-Welten, und ihre geschmückten Reinen Länder, alle großen Versammlungen der Vergangenheit, die göttliche Kraft und Freiheit jener Tathagatas, den vollständigen Besitz all ihrer großen Gelübde und Verdienste, das reine Verhalten, das den wahren Pfad schmückt, das Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, das Drehen des reinen Dharma-Rades, die Unterweisung aller fühlenden Wesen und den gesamten höchsten Dharma. All dies manifestiert sich in diesem Körper, ohne Verwirrung oder Hindernis, bleibt in seiner jetzigen Form, mit verschiedenen Gestalten und Farben, mit vielfältigem Schmuck, umgeben und geschmückt von der Bodhisattva-Versammlung, die die Freiheit aller Buddhas offenbart und ihre Gelübde verkündet. Sie manifestieren unermessliche, ungezügelte göttliche Kraft. Manchmal verweilen sie in einem einzigen Augenblick im Tusita-Himmel und vollbringen Buddha-Werke. Manchmal manifestieren sie in einem einzigen Augenblick den Tod. Manchmal manifestieren sie die Empfängnis. Manchmal manifestieren sie sich im Mutterleib und zeigen ihre ungebändigte Kraft. Manchmal manifestieren sie sich durch Geburt. Manchmal manifestieren sie sich im zentralen Palast. Manchmal manifestieren sie sich durch Entsagung. Manchmal manifestieren sie sich durch den Gang zu einem prächtigen Bodhimanda. Manchmal manifestieren sie sich durch die Bezwingung Maras. Manchmal manifestieren sie sich als Buddhas. Manchmal manifestieren sie sich als Könige himmlischer Paläste, Yakshas, Gandharvas und anderer Welten, umgeben von einer großen Versammlung, die um die Drehung des Dharma-Rades bittet. Manchmal manifestieren sie sich durch die Drehung des Dharma-Rades. Manchmal manifestieren sie sich durch den Eintritt in verschiedene Daseinsbereiche. Manchmal manifestieren sie sich im Parinirvana. Manchmal manifestieren sie sich durch die Verteilung von Reliquien. Manchmal manifestieren sie sich durch die Errichtung von Stupas und verschiedenen Verzierungen. Diese Tathagatas nutzen zum Wohle aller fühlenden Wesen, des Ozeans aller fühlenden Wesen, verschiedene geschickte Mittel, verschiedene Wurzeln, verschiedene Leiden und gewohnheitsmäßige Neigungen. Manchmal manifestieren sie vor einer kleinen Versammlung eine große Versammlung – das heißt, eine Versammlung von zehn Yojanas, die als Versammlung von zehn Yojanas erscheint, oder gar eine Versammlung von Yojanas, die den Staubpartikeln unzähliger Buddha-Länder entspricht –, um den Dharma zu verkünden.
- Der von diesen Tathagatas mit subtilen Klängen verkündete Dharma wurde von Sudhana vernommen und bekräftigt. Da erkannte er die ungehinderte göttliche Kraft des Buddha. Im unvorstellbaren Bodhisattva-Samadhi erhob sich der Älteste, nachdem er die Befreiung erlangt hatte, aus dem Samadhi und sprach zu Sudhana: „Guter Mann, ich habe bereits das ungehinderte und geschmückte Dharma-Tor des Tathagata erreicht. Nachdem ich dieses Dharma-Tor erreicht hatte, sah ich in der östlichen Jambudvipa-Welt des Sandelholzlichts: den Sternenkönig-Tathagata, den Arhat, den Samyaksambuddha und den Bodhisattva des Reinen Schatzes sowie die gesamte Versammlung. Ich sah auch in der südlichen Welt der Kräfte: den universellen Duft-Tathagata, den Arhat, den Samyaksambuddha und den Geistkönig-Bodhisattva sowie die gesamte Versammlung. Ich sah auch in der westlichen Welt des Duftlichts: den Sumeru-Lampenkönig-Tathagata, den Arhat, den Samyaksambuddha und den Bodhisattva des ungehinderten Geistes sowie die gesamte Versammlung. Ich sah auch in der nördlichen Welt der heiligen Gewänder und Banner: den ungehinderten göttlichen Kraft-Unzerbrechlichen Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha und der Bodhisattva der Ungehinderten Kraft sowie die gesamte Versammlung. Ich sah auch in der nordöstlichen Welt aller freudvollen Juwelen: den Tathagata des ungetrübten Auges, Arhat, Samyaksambuddha und den Bodhisattva der ungehinderten Transformation sowie die gesamte Versammlung. Ich sah auch in der südöstlichen Welt des Duftes und des Flammenlichts: den Tathagata der Duftweisheit, Arhat, Samyaksambuddha und den Bodhisattva des Flammenlichts der ungehinderten Weisheit sowie die gesamte Versammlung. Dann sehe ich die südwestliche Welt der universellen Erleuchtung der Weisheitssonne. Dort befinden sich der Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha des Banners des Dharma-Reichsrades. Dort befinden sich die Bodhisattvas und die gesamte Versammlung, die alle Banner der Transformation verstreuen. Dann sehe ich die nordwestliche Welt der Manifestation universeller Reinheit. Dort ist der Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha des Höchsten Banners aller Buddha-Juwelen. Dort sind die Bodhisattvas und die gesamte Versammlung des Dharma-Bannerkönigs. Dann sehe ich die Oberwelt der unerschöpflichen Buddha-Natur. Dort ist der Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha des Banners der unermesslichen Weisheitslichtvollkommenheit. Dort sind die Bodhisattvas und die gesamte Versammlung des Dharma-Reich-Erdbannerkönigs. Dann sehe ich die Unterwelt des Buddha-Befreiungslichts. Dort ist der Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha des Banners der ungehinderten Weisheit. Dort sind die Bodhisattvas und die gesamte Versammlung des Bannerkönigs aller Welten fühlender Wesen. Guter Mann, ich sehe Tathagatas in jeder der zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Staubkörner in zehntausend Buddha-Ländern. Diese Tathagatas kommen nicht an diesen Ort. Ich gehe nicht dorthin. Guter Mann, wenn ich Amitabha Buddha in der Welt der Glückseligkeit sehen möchte, kann ich ihn nach Belieben sehen. Es gibt Akshobhya Tathagata in der Welt der Wunderbaren Glückseligkeit. Es gibt Löwen-Tathagata in der Welt des Verweilens. Es gibt Mondweisheits-Tathagata in der Welt des vollkommen manifestierten Lichts. Es gibt Virudhaka Tathagata in der Welt des juwelenbesetzten Löwenschmucks.
- Guter Mann. Alle Buddhas sind so leicht zu sehen. Diese Tathagatas kommen nicht hierher, noch gehe ich dorthin. Da ich weiß, dass alle Buddhas aus dem Nichts kommen und ich nirgendwohin gehe, weiß ich, dass alle Buddhas und mein Geist wie ein Traum, wie ein Blitz sind. Da ich verstehe, dass mein eigener Geist wie ein Bild im Wasser ist, weiß ich, dass alle Buddhas wie Illusionen sind, genau wie mein eigener Geist. Da ich weiß, dass die Stimmen aller Buddhas wie Echos sind, genau wie mein eigener Geist. So erkenne ich, so verstehe ich, so trete ich ein. Guter Mensch, wisse, dass Bodhisattvas durch ihren eigenen Geist den gesamten Buddha-Dharma erlangen, den Bodhisattva-Pfad beschreiten, alle Buddha-Welten reinigen, fühlende Wesen lehren, große Gelübde ablegen und die Stadt der allwissenden Weisheit erreichen. Sie wirken mit unvorstellbaren übernatürlichen Kräften. Alle ungehinderten Bereiche der Buddhaschaft und des Bodhi werden durch den eigenen Geist erreicht. Wer tiefe Weisheit besitzt, versteht den gesamten Dharma.
Deshalb, guter Mensch, verstärke deinen Geist mit allen guten Wurzeln, nähre ihn mit dem Regen des Nektars, reinige ihn inmitten der Umstände, kultiviere und stärke ihn fleißig, kontempliere den Dharma ungeteilt, um geistige Unruhe zu vermeiden, und lass deine Weisheit klar und frei von Verunreinigungen sein. Das klare Licht der Weisheit erleuchtet seinen Geist. Ein freier und weiter Geist entsteht, allen Buddhas gleich. Die zehn Kräfte des Tathagata erleuchten seinen Geist. Guter Mann, ich kultiviere nur dieses ungehinderte Dharma-Tor des Tathagata. Wie könnte ich von den Praktiken eines Bodhisattva sprechen? Ungehinderte Weisheit, ungehindertes reines Handeln, Verweilen im Samadhi der Beobachtung aller Buddhas im gegenwärtigen Augenblick, Erreichen des Samadhi des Nicht-Nirvana, Besitz des wahren Dharma der Gleichheit in den drei Zeiten, genaue Kenntnis des Reiches des Samadhi der Gleichheit, Besitz eines reinen Körpers, Verweilen in der Wohnstätte aller Buddhas, dem unzerstörbaren Reich, dem Reich aller Dharma-Tore, dem vollendeten Weisheitstor, weise Beobachtung, universelle Erleuchtung alles Inneren, Manifestation der Entstehung und Zerstörung aller Welten, doch ohne dualistische Gedanken über sich selbst und alle Welten zu erzeugen, letztendlich Besitz aller Verdienste und Tugenden aller Praktiken.
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Geschmücktes Jambudvipa. Dort lebt ein Bhikkhu namens Haizhuang. Geh dorthin und frage: „Wie beschreitet ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva?“
In diesem Augenblick neigte Sudhana sein Haupt und erwies dem älteren Erleuchteten ehrfurchtsvoll seine Ehrerbietung, indem er ihn im Uhrzeigersinn umrundete. Ich preise die unermesslichen Verdienste meiner Lehrer. Ich blicke sie mit Sehnsucht und Bewunderung an. Mein Herz ist nie zufrieden. Ich weine vor Kummer. Ich widme mich meinen tugendhaften Lehrern mit ganzer Hingabe. Ich folge ihren Lehren. Ich betrachte ihre Weisheit. Durch sie erlange ich Allwissenheit. Ich halte mich von Schmeichelei und Täuschung fern. Ich entwickle mütterliches Mitgefühl für sie. Ich halte mich von allen nutzlosen Praktiken fern. Ich entwickle väterliches Mitgefühl für sie. Weil sie alle heilsamen Eigenschaften in mir wecken, scheide ich und reise gen Süden.
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Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit rechter Achtsamkeit die Lehren des Ältesten der Befreiung, erinnerte sich an das unbegreifliche Dharma des Bodhisattva und betrachtete dessen unbegreifliches Weisheitslicht. Er folgte diesem unbegreiflichen und tiefgründigen Dharma-Reich und durchdrang es zutiefst, indem er die unbegreiflichen reinen und wundersamen Verdienste des Bodhisattva erfasste, die unbegreifliche und ungehinderte göttliche Kraft des Tathagata offenbarte, die unbegreiflichen und großartigen Buddha-Felder verstand, das unbegreifliche, verweilende, großartige und sichere Reich des Buddha erkannte, das unbegreifliche Reich des Samadhi des Bodhisattva betrachtete und die vollkommene Ungebundenheit der unbegreiflichen Welt erkannte.
Er richtete seinen reinen und tiefgründigen Geist fest auf den unbegreiflichen Bodhisattva und hielt die unbegreiflichen Gelübde des reinen Karmas aufrecht. Allmählich zog er gen Süden und erreichte das prächtige Jambudvipa, wo er den Bhikkhu Haizhuang ausgiebig suchte. Er fand ihn an einem stillen Ort im Schneidersitz sitzend, vollkommen in Samadhi versunken, sein Körper still und unberührt, ohne jegliches Bewusstsein. Unter seinen Füßen erschienen unzählige Älteste und Brahmanen, alle mit juwelenbesetzten Kronen, jeder mit kostbaren Juwelen, feinen Speisen, kostbaren Gewändern, duftenden Blumen, juwelenbesetzten Girlanden, Weihrauchpulver, parfümierten Salben und anderen lebensnotwendigen Dingen. Er tröstete und sorgte für die Armen.
Der Regen fiel auf unzählige Schätze und erfüllte die zehn Himmelsrichtungen mit großer Freude für alle Wesen. Aus den Knien stiegen Kshatriyas und Brahmanen empor, alle weise und intelligent, ihre Gestalten, Erscheinungen und Verzierungen alle verschieden. Sie unterwiesen die Wesen mit subtilen Klängen, führten sie vom Bösen weg, förderten das Gute und ließen sie in der wahren Bedeutung verweilen. Sie erklärten die Vier Mittel der Anziehung und erfüllten die zehn Himmelsrichtungen mit Freude für alle Wesen. Aus ihren Hüften entspringen unzählige Weise der Fünf Übernatürlichen Kräfte, einige in Grasgewänder, andere in Rindengewänder gehüllt, alle mit Wasserkrügen und drei wundersamen Stäben. Ihre würdevolle Haltung ist unveränderlich. Sie durchstreifen den Himmel, preisen die Drei Juwelen, sprechen zu den Wesen über reines Verhalten, bezwingen ihre Sinne und erklären ihnen die wahre Bedeutung. Sie umfassen die Welt und führen alle Wesen in den Ozean der Weisheit. Sie legen auch weltliche Abhandlungen aus und leiten sie an, der Reihe nach in allen guten Wurzeln zu verweilen und die zehn Himmelsrichtungen zu erfüllen.
Aus den Seiten entspringen unvorstellbare Drachen und unvorstellbare Drachenmädchen, die unvorstellbare Freiheit der Drachen offenbaren, Wesen umarmen und unvorstellbare Wolken duftender Verzierungen, Wolken von Blumenverzierungen, Wolken von Girlandenverzierungen und Wolken von juwelenbesetzten Baldachinen herabregnen lassen. Geschmückt mit Wolken kostbarer Banner. Geschmückt mit Wolken unzähliger Juwelen. Geschmückt mit Wolken unbezahlbarer Mani-Juwelen. Geschmückt mit Wolken kostbarer Halsketten. Geschmückt mit Wolken kostbarer Throne. Geschmückt mit Wolken kostbarer Paläste. Geschmückt mit Wolken kostbarer Lotusblumen. Geschmückt mit Wolken kostbarer Kronen. Geschmückt mit Wolken himmlischer Bilder. Geschmückt mit Wolken aus Regen und himmlischen Jungfrauen und so weiter. Jede Wolke ist unvorstellbar, erleuchtet alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen und ist allen Tathagatas dargebracht. Sie bringt allen fühlenden Wesen große Freude und erfüllt das Dharma-Reich. Aus der Silbe der Tugend im Herzen entspringen unzählige Asura-Könige, die die unvorstellbare und ungehinderte göttliche Macht der Asura-Könige offenbaren. Sie erschüttern alle großen Ozeane und Hunderttausende von Welten und lassen alle Bergkönige zusammenstoßen.
Sie erschüttern alle Paläste der Götter und verdunkeln das Licht aller Dämonen, sodass sie alle wie ein Haufen Tinte erscheinen. Sie bezwingen alle Dämonenheere, beseitigen die Arroganz und die Zügellosigkeit der fühlenden Wesen, tilgen Zorn und schädliche Gedanken, löschen unheilsame Lehren aus, vernichten den Berg der Leiden und beenden Krieg und Streit. Durch göttliche Kraft erwecken sie alle Wesen, bewirken, dass sie alles Böse aufgeben und den Kreislauf von Geburt und Tod für immer durchbrechen.
Er ist frei von jeglicher Anhaftung an Schicksale und ermöglicht es allen Wesen, das Nirvana beständig zu genießen.
Er weilt im Bodhicitta, reinigt den Pfad des Bodhisattva, weilt in allen Paramitas und erreicht schließlich die Stufe des Bodhisattva. Er erleuchtet alle Lehren, erhellt universell die heilsamen Wege aller Buddhas und erfüllt das gesamte Reich des Dharma. Aus seinem Rücken entspringen unzählige Arhats und Pratyekabuddhas.
Da er alle fühlenden Wesen durch die Zwei Fahrzeuge führen soll, lehrt er jene, die an Unreinheit hängen, zu meditieren; jene mit übermäßiger Gier, liebende Güte zu meditieren; jene mit übermäßigem Zorn, das bedingte Entstehen zu betrachten; jene mit übermäßiger Unwissenheit, die Weisheit der zweckmäßigen Mittel zur Einhaltung aller Dharmas zu betrachten; jene mit gleichem Verständnis, von Nicht-Anhaftung zu sprechen; jene, die an Objekten hängen, vom wundersamen Reich des Strebens zu sprechen; jene, die sich am Nirvana erfreuen, werden gelehrt, alle Schicksale anzunehmen, um allen fühlenden Wesen zu helfen und das gesamte Dharma-Reich zu erfüllen. Aus seinen Schultern entspringen unzählige Yaksha-Könige und Rakshasa-Könige mit verschiedenen bösen Körpern, lang und kurz, von verschiedenen Formen und Farben, die auf verschiedenen Fahrzeugen reiten, jeder umgeben von seinem Gefolge. Er beschützt und behütet alle fühlenden Wesen, die gute Taten vollbringen, und alle tugendhaften und heiligen Bodhisattvas, ob sie sich auf dem rechten Weg befinden oder die Erleuchtung erlangt haben. Oder sie wirken als Vajra-Krieger und beschützen alle Buddhas und ihre Wohnstätten.
Wenn fühlende Wesen in Gefahr geraten, werden sie ihnen beistehen und sie furchtlos machen. Kranke werden geheilt, Leidende befreit. Vorzeitiger Tod und alle Leiden werden beseitigt. Fühlende Wesen werden belehrt und geführt und erlangen so wahren Nutzen. Das Rad von Geburt und Tod wird zerstört, das Rad des Dharma gepriesen und das Rad der Ketzer zermalmt. Sie werden das Reich des Dharma erfüllen. Aus ihrem Schoß werden Hunderttausende von Asamkhya-Kinnara-Königen hervorgehen, jeder umgeben von Hunderttausenden von Asamkhya-Kinnara-Frauen. Aus ihnen werden Hunderttausende von Asamkhya-Gandharva-Königen hervorgehen, jeder umgeben von Hunderttausenden von Asamkhya-Gandharva-Frauen.
Aus ihm erklingen Hunderttausende himmlischer Klänge der Freude, die den Dharma der wahren Wirklichkeit verkünden, alle Buddhas preisen, Bodhi und den Bodhisattva-Pfad rühmen, die Tore Bodhis und des Dharma-Rades preisen, sich an allen Toren der Befreiung erfreuen, alle Tore des Nirvanas verkünden, alle Tore der Buddhas stützen, sich an den Toren aller fühlenden Wesen erfreuen, alle Tore der Buddha-Länder reinigen und alle Tore des Dharma-Reiches verkünden. Er beseitigt alle Hindernisse. Er verkündet alle tugendhaften Wurzeln. Er erfüllt das Dharma-Reich. Aus seinem Mund entspringen Hunderttausende von Asamkhya-Chakravartin-Königen, geschmückt mit den sieben Schätzen und umgeben von den vier Waffen. Er strahlt grenzenloses Licht aus und lässt Mani-Juwelen herabregnen. Er bereichert alle Armen und Bedürftigen und beschenkt jene, die keinen Besitz haben. Er bewirkt, dass alle Wesen die Praxis des Verzichts auf Töten, Stehlen und sexuelles Fehlverhalten preisen. Er kultiviert liebende Güte. Ständig spricht er liebevolle Worte, die allen Wesen zum Wohle gereichen. Er beseitigt falsche Reden, meidet harte Worte und vereint alle Wesen. Er meidet spaltende Reden und spricht harmonische Worte. Er meidet sinnlose Reden und verkündet tiefgründigen Dharma. Er bewirkt, dass alle Wesen von verbalen Übertretungen ablassen. Er preist großes Mitgefühl und bewirkt, dass alle Wesen sich freuen und frei von Zorn sind. Er erkennt den wahren Dharma in der Welt, beobachtet Ursachen und Bedingungen und erhellt die wahre Bedeutung. Er entfernt die giftigen Dornen falscher Ansichten von allen Wesen, beseitigt Zweifel und beseitigt alle Hindernisse. Er verdeutlicht die wahre Bedeutung des Dharma und erfüllt das Reich des Dharma. Aus seinen beiden Augen gehen Hunderttausende von Asamkhya-Sonnen hervor, die die zehn Himmelsrichtungen erleuchten und alle Dunkelheit vertreiben. Er befreit alle Wesen von Verunreinigungen. Möge es sich von allen üblen Pfaden und Leiden fernhalten. Möge es die Kälte erwärmen. In den verunreinigten Buddha-Landen möge es klares und reines Licht ausstrahlen. Möge es alle Welten aus Gold, Silber und Lapislazuli sowie alle fühlenden Wesen umfassend und allumfassend erleuchten.
Möge es die schwere Dunkelheit in den Herzen der fühlenden Wesen vertreiben und ihnen allen Freude bringen.
Möge es die unermesslichen Taten der fühlenden Wesen erkennen und alle Welten schmücken.
Möge das wundersame Reich des Dharma das Reich des Dharma erfüllen. Aus seiner Stirn erheben sich Hunderttausende himmlischer Könige und Indra, geschmückt mit unermesslichen Schätzen. Möge es das Dharma Indras hochhalten und alle Paläste der Götter erleuchten. Möge es den gesamten Berg Sumeru erbeben lassen und alle Götter dazu bringen, eine Abneigung gegen das himmlische Reich zu entwickeln.
Möge es die Kraft des Verdienstes und die Kraft der Weisheit preisen, die Kraft der Rechtschaffenheit und die Kraft der Tiefgründigkeit erwecken, die Kraft der Achtsamkeit reinigen und das Bodhicitta stärken. Möge es sich von sinnlichen Genüssen abwenden und alle Buddhas preisen und sich an ihrer Erscheinung erfreuen.
Möge es nicht die Freuden weltlicher Genüsse preisen, sondern die Freude am Hören des Dharma.
Möge es sich von weltlichen Genüssen abwenden und die Freude der Weisheit in allen Dharmas erkennen. Möge es sich vom Schrecken des Kampfes mit den Asuras abwenden, das Heer der Leiden vernichten und sich von der Furcht vor dem Tod abwenden.
Möge es alle Dämonen bezwingen und den Berg des wundersamen Dharma erheben, indem es gewaltige Verse so hoch wie den Berg Sumeru spricht. Es ist fähig, die unermesslichen Taten aller fühlenden Wesen zu erkennen und erfüllt das gesamte Reich des Dharma. Von ihren Stirnen gehen unzählige Brahma-Götter aus, deren wundersame Farben und würdevolle Haltung unvergleichlich in der Welt sind. Sie verkünden wundervolle Klänge, preisen die Buddhas und drängen sie, den Dharma zu verkünden und so allen fühlenden Wesen Freude zu bringen. Mehr noch, sie sind fähig, die unermesslichen Taten aller fühlenden Wesen zu erkennen und erfüllen so das gesamte Reich des Dharma. Aus ihren Häuptern gehen unzählige Bodhisattvas hervor, geschmückt mit vielfältigen Formen und Zeichen der Vollkommenheit, die unermessliche Lichtnetze ausstrahlen. Sie verkörpern die Vollkommenheit der Großzügigkeit, preisen das Geben, sind frei von Geiz und Anhaftung, schmücken alle Welten, preisen reine Gebote und meiden schlechte, begründen die Bodhisattva-Gelübde für alle fühlenden Wesen, preisen die Mahayana-Gebote, erschaffen den Schatz großen Mitgefühls und Verdienstes, sagen, dass alles Dasein einem Traum gleicht, sagen, dass die Freuden der fünf Begierden geschmacklos sind, begründen den Dharma für alle fühlenden Wesen, damit sie frei von Leiden sind, preisen und preisen den goldenen Körper, preisen liebende Güte und meiden das Töten, beseitigen das Tierreich, preisen die Kraft des umfassenden Hörens, begründen die Kraft der Geduld für alle fühlenden Wesen, preisen universelle Erleuchtung und Freiheit, meiden Nachlässigkeit und begründen die Achtsamkeit für alle fühlenden Wesen. Lobt die Vollkommenheit der Meditation. Der Geist erlangt Freiheit. Die Dornen falscher Ansichten werden entfernt. Lobet die Vollkommenheit der Weisheit. Die Freude und Freiheit der Weisheit.
Lobet die Befreiung der Welt von Geburt und Tod und die Freiheit, in allen Bereichen wiedergeboren zu werden. Lobet die Erfüllung der Gelübde und das Entstehen eines klaren und freien Lebens. Lobet die Kraft aller Dharanis, das Entstehen der Gelübde, die Kraft des reinen Samadhi und die Manifestation der freien Geburt. Lobet die Weisheit, die alle Sinne aller fühlenden Wesen erleuchtet, die Gedanken und Handlungen aller klar darlegt und die zehn Kräfte der Weisheit erleuchtet. Lobet das freie und ungebundene Sarvajna, das den Dharma-Bereich erfüllt. Aus seiner Krone entspringen Hunderttausende von Buddha-Formen, geschmückt mit vollkommenen Zeichen und Tugenden, wie ein goldener Berg, der alles erleuchtet, wundersame Klänge ausstößt, den Dharma-Bereich erfüllt, unermessliche und grenzenlose göttliche Kraft und Freiheit manifestiert und universell Wolken von Nektar herabregnen lässt – der Bodhisattva sitzt im Bodhimanda; Wolken der Gleichheit regnen herab – der Bodhisattva empfängt Ermächtigung; Wolken des universellen Dharma regnen herab – der Bodhisattva der tiefen Geduld. Die feierliche Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva der Unschuld. Die feste Berg-Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva der Unrückschrittlichkeit. Die Ozean-Schatzkammer-Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva des geraden Geistes.
Die universelle Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva des zielführenden Pfades.
Die Klang-der-Selbst-Natur-Grund-Dharma-Wolke regnet herab: Der Bodhisattva der edlen Geburt.
Die Dharma-Wolke der Weltfolge regnet herab. Die Dharma-Wolke der Kultivierung regnet herab. Die Dharma-Wolke der Abneigung regnet herab. Die Dharma-Wolke der Herrschaft über die Erde regnet herab. Die Dharma-Wolke der Nährung der Schatzkammer regnet herab. Die Dharma-Wolke des anfänglichen Strebens regnet herab. Die Dharma-Wolke der Fleißigkeit regnet herab. Die Dharma-Wolke der treuen Praktizierenden regnet herab. Die Dharma-Wolke der unerschöpflichen Tore regnet herab. Die Dharma-Wolke der unerschöpflichen Gleichheit aller Wesen im Formreich regnet herab. Die Dharma-Wolke des universellen Schatzes regnet vom Großen Brahma-Himmel herab. Die Dharma-Wolke der Schöpferkraft regnet vom Großen Freien Himmel herab. Die Dharma-Wolke des Herzensbanners regnet vom Dämonenkönig herab. Die Dharma-Wolke der reinen Achtsamkeit regnet vom Himmel der Transformation und Glückseligkeit herab. Die Dharma-Wolke der reinen Absicht regnet vom Tusita-Himmel herab. Die Dharma-Wolke: Der Yama-Himmel lässt die freudvolle Dharma-Wolke herabregnen; der Indra-Himmel lässt die geschmückte leere Dharma-Wolke herabregnen; der Yaksha-König lässt die freudvolle Dharma-Wolke herabregnen; der Gandharva-König lässt die vollkommene und freie Dharma-Wolke herabregnen. Der Asura-König lässt die Dharma-Wolke des Großen Reiches herabregnen; der Garuda-König lässt die Dharma-Wolke der Unermesslichen Welt herabregnen; der Kinnara-König lässt die Dharma-Wolke der Höchsten Weisheit herabregnen; die Menschenkönige lassen die Dharma-Wolke des Unangenehmen herabregnen; die Drachenkönige lassen die Dharma-Wolke des Banners der Freude herabregnen; der Mahoraga-König lässt die Dharma-Wolke der Stillen herabregnen; die Höllenwesen lassen die Dharma-Wolke der Geschmückten Gedanken herabregnen; die Tiere lassen die Dharma-Wolke der Weisheit herabregnen; der Wohnsitz des Yama-Königs lässt die Dharma-Wolke der Furchtlosen herabregnen; der Wohnsitz der Hungrigen Geister lässt die Dharma-Wolke der Rechten Hoffnung herabregnen. Mögen sich alle Wesen dem Tor der Weisen und Heiligen zuwenden und das Reich des Dharma erfüllen. Aus jeder Pore dieser Tathagatas strömen unzählige Netze aus reinem Licht, unzählige wundersame Farben, unzählige Verzierungen, unzählige Reiche und unzählige Materien hervor und erfüllen die zehn Himmelsrichtungen.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana, ungeteilt dem Bhikkhu Haitang folgend, das Dharma-Tor dieses Samadhi. Er reflektierte über die unvorstellbare Sphäre des Bodhisattva, betrachtete das unermessliche, mühelose, gegenwärtige und allumfassende Dharma-Tor, erkannte die Weisheit der Dharma-Schmuckstücke, verweilte in der Weisheit des Buddha, entfaltete die Kraft des Bodhisattva, festigte die Kraft seiner Gelübde und vertiefte seine Praktiken. So stand er aufrecht und verharrte einen Tag und eine Nacht, bis zu sieben Tage und sieben Nächte, einen halben Monat und einen Monat, bis zu sechs Monate und sechs Tage.
Danach erhob sich der Bhikkhu Haitang aus dem Samadhi. Sudhana rief voller Staunen aus: „Wie wunderbar, großer Weiser! Dieses Samadhi ist von tiefster Tiefe. Dieses Samadhi ist unermesslich. Die Dimension dieses Samadhi ist unermesslich. Dieses Samadhi besitzt unvorstellbare, ungehinderte göttliche Kraft. Dieses Samadhi ist unermesslich. Die Weisheit dieses Samadhi ist rein und strahlend. Dieses Samadhi ist mit unzähligen Verzierungen geschmückt. Die Dimension dieses Samadhi ist unzerstörbar. Dieses Samadhi kennt keinen Rückschritt. Dieses Samadhi erleuchtet alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Dieses Samadhi besitzt unermessliche Bedeutung und wirksame Mittel.“ Großer Weiser, wenn ein Bodhisattva dieses Samadhi erreicht, kann er alles Leid vollständig auslöschen und alle Qualen in den Reichen der Hölle, der hungrigen Geister und der Tiere für immer beseitigen. Er kann sich von allen Schwierigkeiten befreien, Frieden in die Reiche der Götter und Menschen bringen und allen Wesen Freude schenken. Er wird sich beständig an der tiefen Versenkung in Meditation erfreuen, die bedingte Existenz aufgeben, die drei Daseinsbereiche transzendieren, Bodhicitta erlangen, die Ursachen und Bedingungen für Weisheit und Verdienst entwickeln, grenzenloses und höchstes Mitgefühl kultivieren, große Gelübde ablegen, den Pfad des Bodhisattva erleuchten und die Große Vollkommenheit der Weisheit schmücken. Schließlich wird er im Mahayana-Bereich wiedergeboren, seine Weisheit wird die Praktiken des Samantabhadra durchdringen, er wird die Weisheit und das Licht aller Bodhisattva-Stufen erlangen, alle reinen Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas besitzen und den Bereich der Allwissenheit verwirklichen. Großer Weiser, wie heißt dieses Samadhi? Guter Mensch, dieses Samadhi wird Universelle Augenversenkung genannt, auch Reines und Strahlendes Reich der Prajnaparamita und auch Reines und Geschmücktes Universelles Tor. Guter Mensch, durch die Kultivierung der Prajnaparamita erlangt man dieses Samadhi. Wer dieses Samadhi erreicht, erlangt augenblicklich eine Million Asamkhya-Samadhis. Großer Weiser. Dieses Samadhi besitzt nur diese Verdienste und Bereiche. Gibt es noch etwas anderes? Guter Mensch, dieses Samadhi ermöglicht es einem: alle Welten ungehindert zu unterscheiden; letztendlich alle Welten ungehindert zu verstehen; ungehindert durch alle Welten zu reisen; ungehindert alle Welten zu schmücken; ungehindert alle Welten zu bebauen; ungehindert alle Welten zu reinigen; alle Buddhas ungehindert zu sehen; die Verdienste aller Buddhas ungehindert zu beobachten; die freie und ungehinderte göttliche Kraft aller Buddhas ungehindert zu erkennen; letztendlich die Kraft aller Buddhas ungehindert zu verstehen; den Ozean der Verdienste aller Buddhas ungehindert zu durchqueren; die reinen und wundersamen Dharma-Wolken aller Buddhas ungehindert herabregnen zu lassen; den gesamten Buddha-Dharma ungehindert zu verkünden; die unzerstörbare Weisheit aller Buddhas zu erlangen, die das Dharma-Rad ungehindert drehen. Sie erreichen ungehindert die Quelle des reinen Ozeans aller Buddhas; sie durchschreiten ungehindert alle zehn Himmelsrichtungen; sie befolgen ungehindert den Dharma der zehn Himmelsrichtungen; sie umarmen ungehindert alle fühlenden Wesen der zehn Himmelsrichtungen mit großem Mitgefühl; und sie erfüllen ungehindert alle zehn Himmelsrichtungen mit großem Mitgefühl. Beim Anblick der Buddhas der zehn Himmelsrichtungen finden ihre Herzen niemals Ruhe. Ungehindert betreten sie frei den unermesslichen Ozean der fühlenden Wesen. Ungehindert verstehen sie den Ozean aller Wurzeln der fühlenden Wesen. Ungehindert unterscheiden sie den Ozean aller fühlenden Wesen. Ungehindert. Guter Mensch, ich kenne nur dieses reine und leuchtende Prajnaparamita Samadhi Dharma-Tor. Wie kann ich von der höchsten Praxis der großen Bodhisattvas sprechen? Alle großen Bodhisattvas haben den Ozean der Weisheit tief durchdrungen. Sie sind meisterhaft darin, die reine Dharma-Ebene zu erkennen. Ihre Weisheit umfasst letztlich alle Dharma-Pfade. Ihr Weisheitslicht ist unermesslich und erfüllt alles. Sie erlangen die große Dharani der freien und leuchtenden Befreiung. Alle Samadhis sind vollkommen rein. Sie gebären alle Freiheit und Klarheit. Sie durchdringen den grenzenlosen Ozean der Beredsamkeit. Sie hallen in allen Klängen der Erde wider. Sie können alle fühlenden Wesen beschützen. Ich kann nicht einmal von ihrer Praxis sprechen, geschweige denn von ihren Verdiensten, ihr Reich enthüllen, beschreiben, ihr Dharma-Tor erleuchten, ihren angesammelten Verdienstschatz verdeutlichen und ihren rechten Weg darlegen. Alle Samadhis fließen mit gleicher Weisheit.
Guter Mann, im Süden gibt es einen Wohnort namens Haichao (Meeresflut). Dort gibt es einen Garten namens Universelle Zierde. Dort gibt es eine Upasika namens Wiederherstellung. Geh dorthin und frage: „Wie kultiviert und reinigt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad?“
Zu jener Zeit ging Sudhana, erfüllt von unermesslicher Freude, zu dem Mönch Ozeanbanner. Er erlangte Festigkeit im Unbeständigen und Wahrheit im Unwirklichen. Er erreichte die höchste Ebene des wundersamen Schatzes der Verdienste, erlangte klare und reine Weisheit, die alles erleuchtet, und das tiefe Licht des Samadhi. Er erlangte die reinen Mittel zur Befreiung, betrachtete alle Welten, reinigte alle Dharmas und erlangte klare und reine Weisheit, die die zehn Himmelsrichtungen erleuchtet. Er neigte sein Haupt, umrundete unzählige Male seine Füße und schied ehrfürchtig und voller Besinnung nach Süden.
Zu jener Zeit verweilte Sudhana achtsam bei Bhikkhu Haitang, verließ ihn nie, freute sich unermüdlich an seinem Anblick, schätzte seine heilige Stimme und betrachtete sein mitfühlendes Antlitz. Achtsam betrachtete er die Bereiche seines Geistes, Samadhi und Streben und Praxis. Er betrachtete achtsam klare Weisheit, verehrte seinen tugendhaften Lehrer, wandte sich ihm zu und erinnerte sich an seine Lehren. Er entwickelte Liebe und Respekt für seinen tugendhaften Lehrer und dachte weiter: „Durch den tugendhaften Lehrer kann ich alle Buddhas sehen. Der tugendhafte Lehrer offenbart und manifestiert den gesamten Dharma. Der tugendhafte Lehrer ist ein wundersamer Dharma, der es ermöglicht, alle Dharmas zu sehen. Der tugendhafte Lehrer ist ein klares Auge, das es ermöglicht, den Buddha als leeren Raum zu sehen. Der tugendhafte Lehrer ist eine gute Fähre, die es ermöglicht, die Quelle im Blumenteich des Buddha zu finden.“ Allmählich reiste er gen Süden zum Ort der Gezeiten. Dort erblickte er einen prächtigen Garten, umgeben von Mauern aus sieben Juwelen. Reihen kostbarer Juwelenbäume schmückten den Garten. Blüten regneten wie Wolken von den Bäumen herab und bedeckten den Boden. Der Duft der Bäume erfüllte alle zehn Himmelsrichtungen. Die Girlanden aus Juwelenbäumen, geschmückt mit einem Regen aus kostbaren Edelsteinen, boten einen prachtvollen Anblick. Bäume, in juwelenbesetzte Gewänder gehüllt, bedeckten alles. Bäume der Musik verströmten sanfte Klänge. Mit solch kostbaren Schmuckstücken verziert, beherbergte dieser Garten zehntausend aus Juwelen gefertigte Hörsäle. Zehntausend Pavillons waren mit Jambudvipa-Gold bedeckt. Zehntausend Paläste waren mit Vairocana-Schätzen geschmückt. Zehntausend Badebecken bestanden aus Juwelen und waren von Geländern aus sieben Juwelen umgeben. Das Wasser der acht Tugenden war vollkommen klar und rein. Jambudvipa-Goldsand, reines Wasser und kostbare Perlen bedeckten den Grund der Becken. Die vier Seiten sind mit Juwelen besetzte Stufen, würdevoll und geordnet. Reihen juwelenbesetzter Bäume umgeben die Teiche. Enten, Gänse, Mandarinenten, Pfauen und Luan-Vögel tummeln sich zwischen ihnen und erzeugen harmonische Laute. Goldene Netze lassen den Wind sanft aufsteigen und leise Klänge entstehen. Überall sind juwelenbesetzte Baldachine und Bäume aufgestellt. Unzählige prächtige, juwelenbesetzte Banner sind errichtet und strahlen ein helles Licht aus, das hundert Yojanas erhellt. Millionen von Teichen beherbergen schwarzen Sandelholzschlamm, in dem kostbare Lotusblumen blühen und das Wasser füllen. Von diesen Lotusblumen geht ein helles Licht aus, das alles erleuchtet. In diesem Garten steht ein prächtiger Palast namens „Geschmücktes Banner“. Sein Gelände ist aus wundersamen Meeresschätzen geschaffen. Geschmückt mit exquisit schönen Kristallsäulen, erhebt er sich hoch und majestätisch wie ein goldener Berg.
Alle Wesen, die ihn erblicken, freuen sich. Unzählige reine Mani-Juwelen erleuchten alles und verströmen natürliche Düfte: den Duft der Leuchtkraft, den Duft des Königs der Düfte, den Duft der Erleuchtung und so weiter. Sie schmücken verschiedene juwelenbesetzte Throne: den Lotus-Schatzkammerthron, den Schatzkammerthron der Erleuchtung in alle Richtungen, den Schatzkammerthron der Reinheit, den Schatzkammerthron der Freude für alle Wesen, den Löwen-Schatzkammerthron, den Schatzkammerthron der makellosen Juwelen, den Schatzkammerthron der unvorstellbaren Juwelen, den Schatzkammerthron der universellen Mani-Juwelen, den Schatzkammerthron des strahlenden Schmucks, den Schatzkammerthron des großen Ozeans und den Vajra-Löwen-Schatzkammerthron. Unzählige Fenster sind mit wundersamen Juwelen geschmückt. Darüber hinaus werden zehntausend wundersame Juwelenbaldachine errichtet: der Baldachin der Juwelengewänder, der Baldachin der wundersamen Juwelenblumen, der Baldachin der Juwelenzweige, der Baldachin der Mani-Juwelen, der Goldene Baldachin, der Baldachin des Schmucks, der Baldachin des Duftes, der Baldachin der Unterhaltung und der Baldachin des Freien Drachenkönigs. Das Zelt des Pferdekönigs. Das geschmückte Schatzzelt Shakyamunis. Zehntausend Juwelennetze sind darüber gewoben, darunter: das Goldene Glockennetz, das Kostbare Juwelenbaldachinnetz, das Netz der verschiedenen Juwelenbilder, das Meeresperlennetz, das Blaue Kristall-Mani-Juwelennetz, das Löwengebrüllnetz, das Mond-Mani-Netz, das Weihrauchbildnetz, das Netz der verschiedenen Juwelenberge und das Juwelenkönigsnetz. Zehntausend Lichter erleuchten die Welt, darunter: das nachtstrahlende Mani-Licht, das sonnenbeschenkte Mani-Juwelenlicht, das Mondbanner-Mani-Juwelenlicht, das Weihrauch-Yama-Licht, das Wunderbare Schatzkammer-Mani-Juwelenlicht, das Padma-Licht, das nachtstrahlende Mani-Juwelenlicht, das Große Lampen-Mani-Juwelenlicht und das Mani-Licht, das alle Richtungen erleuchtet. Zehn Arten von duftenden Blitzen erscheinen und lassen zehn Arten von Wolken herabregnen, die über den Himmel ziehen: zehn Arten von schwarzen Sandelholzwolken, zehn Arten von Mandarava-Blumenwolken, zehn Arten von geschmückten Wolken, zehn Arten von Girlandenwolken, zehn Arten von mehrfarbigen Gewandwolken, zehn Arten von Juwelenwolken, zehn Arten von Wolken himmlischer Söhne und zehn Arten von Wolken himmlischer Jungfrauen. Die zehn Arten von Bodhisattvas sagen: Sie erfreuen sich stets am Hören des Dharma, und wenn sie ruhen, werden sie zu Laienfrauen. Sie wohnen auf goldenen Thronen, geschmückt mit einem Netz aus ozeangebundenen Juwelen. Geschmückt mit Juwelen, die jene der Götter übertreffen, tragen sie prächtige Mani-Netze auf ihren Häuptern. Ihre Körper sind mit unzähligen Löwenjuwelen und wunscherfüllenden, reinen Mani-Juwelen verziert. Unzählige Wesen umgeben sie ehrfürchtig, die Hände gefaltet. Unzählige Wesen aus dem Osten – die Brahma-Könige, der Brahma-Körper, die Brahma-Diener, die Paranirmitavasavartin-Könige und sogar menschliche und nicht-menschliche Könige – kommen zu ihnen. Dasselbe gilt für Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen sowie für oben und unten. Wer diese Laiin erblickt, wird von all seinen Krankheiten geheilt. Sein Geist wird gereinigt, frei von Unreinheiten, und die Dornen falscher Ansichten werden entfernt. Hindernisse werden beseitigt, und er wird einen reinen und ungetrübten Zustand erreichen. In diesem Zustand wird er gute Wurzeln schlagen, alle Fähigkeiten und geschickten Mittel entwickeln und alle Weisheit erlangen.
Alle Dharani-Tore und alle Samadhi-Tore werden vor ihnen erscheinen. Sie werden alle Gelübde ablegen, alle Praktiken vollenden und aus vollkommener Reinheit geboren werden. Ihr Geist wird unermesslich und weit sein. Geboren mit vollkommenem Verständnis, erlangte er einen ungehinderten Körper, der alles erreichen konnte.
- Zu jener Zeit betrat Sudhana den Garten der universellen Zierde. Er überblickte den gesamten Garten und sah die Laiin des Ruhehauses auf einem goldenen Thron sitzen. Er ging zu ihr, verneigte sich und umrundete sie unzählige Male, während er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Bitte erkläre ihn mir vollständig.“
Der Buddha antwortete: „Guter Mensch, ich habe nur ein einziges Tor des Dharma erreicht. Wer mich sieht, hört, sich erinnert, erkennt und mir nahekommt, wird es als wahr erkennen. Guter Mensch, wenn es Wesen gibt, die keine guten Wurzeln schlagen, sich nicht tugendhaften Lehrern nahen und nicht von den Buddhas beschützt werden, können diese Wesen mich nicht sehen. Guter Mensch, wenn es Wesen gibt, die mich sehen können, werden sie die Vollendung des Dharma erlangen. Die Buddhas des Ostens werden beständig zu mir kommen und auf dem juwelenbesetzten Löwenthron sitzen, um den Dharma zu lehren.
Alle Buddhas des Südens, Westens, Nordens, der vier mittleren Himmelsrichtungen sowie des Oberen und Unteren werden zu mir kommen.“ „Er saß auf dem Löwenthron und lehrte mich den Dharma. Guter Mann, ich sehe oft alle Buddhas und Bodhisattvas, die mir stets nahe sind. Guter Mann, meine Versammlung umfasst 84 Billionen Bodhisattvas, die alle meine Gefährten auf dem Pfad zum Anuttara-samyak-sambodhi sind und die Nicht-Rückschrittlichkeit erlangen. Alle Versammlungen in diesem universellen Ziergarten haben ebenfalls die Nicht-Rückschrittlichkeit auf dem Anuttara-samyak-sambodhi erlangt.“
- Sudhana fragte: „Großer Weiser, wie lange ist es her, dass du das Bodhicitta erweckt hast?“ Sudhana antwortete: „Guter Mann, ich erinnere mich, dass ich einst, vor dem Buddha Dipankara, mein weltliches Leben entsagte, den Weg suchte und mich in reiner Lebensführung übte, indem ich ehrfürchtig Opfergaben darbrachte, dem Dharma lauschte und ihn befolgte. Dann, vor dem Buddha der Unbefleckten Empfängnis, entsagte ich meinem weltlichen Leben, suchte den Weg und übte mich in reiner Lebensführung, indem ich ehrfürchtig Opfergaben darbrachte, dem Dharma lauschte und ihn befolgte. Dann, vor den Buddhas des Wundersamen Banners, der Wundersamen Tugend, des Schatzes des Verdienstes, des Viruchana, des Universellen Auges, des Brahma-Lebens, der Freiheit und des Guten Deva …
- Guter Mann, vor diesen sechsunddreißig Buddhas, die dem Sand des Ganges gleichen, entsagte ich meinem weltlichen Leben, suchte den Weg und übte mich in reiner Lebensführung.“ Mit Ehrfurcht spreche ich Gebete, lausche dem Dharma und befolge seine Lehren. Ich verstehe die Weisheit aller Buddhas. Zuerst erwecke ich den Geist eines Bodhisattva und erfülle damit die gesamte Dharma-Welt. Mit unermesslichem Mitgefühl umfasse ich alle fühlenden Wesen. Als Bodhisattva lege ich unermesslich große Gelübde ab und erreiche so die zehn Richtungen der Dharma-Welt. Mit unermesslichem Mitgefühl umhülle ich alle fühlenden Wesen. In allen Welten und Zeitaltern kultiviere ich die unermesslichen Praktiken und die unermessliche Samadhi-Kraft eines Bodhisattva. Ich verlasse den rechten Pfad des Bodhisattva niemals und wende mich ihm nicht ab. Mit der unermesslichen Kraft der Dharani des Bodhisattva beschütze ich geschickt alle fühlenden Wesen. Mit der unermesslichen Kraft der reinen Weisheit des Bodhisattva erleuchten geschickte Mittel und rechte Achtsamkeit die drei Zeiten. Mit der unermesslichen Kraft der allwissenden Weisheit des Bodhisattva durchwandere ich alle Welten. Mit der unermesslichen Kraft der Beredsamkeit eines Bodhisattva kann ich alle Wesen mit einem einzigen Wort erfreuen. Guter Mann, ich besitze die unermessliche Kraft der ungehinderten göttlichen Macht eines Bodhisattva, die alle Reiche mit meinem eigenen Körper erfüllen kann. Sudhana sagte: „Großer Weiser, du wirst Anuttara-samyak-sambodhi gewiss in ferner Zukunft erlangen.“
Guter Mann, ein Bodhisattva erweckt das Bodhicitta nicht, um auch nur ein einziges fühlendes Wesen zu belehren, noch um auch nur hundert fühlende Wesen zu belehren. Selbst um unzählige fühlende Wesen zu belehren und zu transformieren, erzeugt man kein Bodhicitta. (Dies wird im Kapitel über die unzähligen Äonen ausführlich erklärt.) Man erzeugt das Bodhicitta nicht, um auch nur die fühlenden Wesen einer einzigen Welt zu belehren und zu transformieren. Selbst um die fühlenden Wesen unzähliger Welten zu belehren und zu transformieren. Selbst um so viele fühlende Wesen wie die Staubpartikel von Jambudvipa zu lehren und zu transformieren, selbst um so viele fühlende Wesen wie die Staubpartikel der dreitausend großen Chiliokosmen zu lehren und zu transformieren, selbst um die fühlenden Wesen unzähliger Welten zu lehren und zu transformieren, erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur einen einzigen Tathagata zu verehren und ihm Opfergaben darzubringen. Selbst um unzählige Tathagatas zu verehren und ihnen Opfergaben darzubringen, erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur ein einziges Buddha-Feld zu reinigen, selbst um unzählige Buddha-Felder zu reinigen, erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur die Staubpartikel von Jambudvipa zu reinigen, selbst um die Staubpartikel der dreitausend großen Chiliokosmen zu reinigen, erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur ein einziges Dharma zu schützen (dies wurde oben ausführlich erläutert), erzeugt man kein Bodhicitta, um auch nur einen einzigen Wunsch zu erfüllen. Nicht um einen einzigen Augenblick zu schmücken, nicht um das Gefolge eines einzigen Buddhas zu kennen, nicht um einen einzigen Dharma zu befolgen, nicht um den Ozean der Bewusstseinsebenen eines einzigen Wesens zu erfassen, nicht um den Ozean der Wurzeln eines einzigen Wesens zu befreien, nicht um den sukzessiven Aufstieg und Fall der Äonen in einer einzigen Welt zu kennen, nicht um die Leiden und Gewohnheiten eines einzigen Wesens zu kennen, nicht um die Leiden eines einzigen Wesens zu beseitigen, nicht um das Verhalten eines einzigen Wesens zu erfüllen. Daher erzeugt man Bodhicitta. Man erlangt Bodhicitta, weil man alle fühlenden Wesen lehren und transformieren, allen Buddhas respektvoll Opfergaben darbringen, alle Buddha-Länder schmücken und reinigen, den Dharma schützen und bewahren, alle großen Gelübde erfüllen, das Gefolge aller Buddhas kennen, den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen erfassen, ihr Geistesverhalten verstehen, ihre Fähigkeiten und Kräfte erkennen, den Kreislauf von Aufstieg und Fall aller Welten und Äonen verstehen, ihre Leiden und Gewohnheiten erkennen, ihre Leiden auflösen und ihr Verhalten erfüllen möchte.
Guter Mensch, dies sind kurz zusammengefasst die unzähligen praktischen Wege des Bodhisattva. Der Bodhisattva sollte diese Weisheit vollständig verstehen und ihr folgen. Letztendlich kultiviere ich die Praktiken der Bodhisattvas, reinige alle Buddha-Welten und befreie meinen Geist von Täuschung. Guter Mensch, deshalb gelobe ich: Alle Buddha-Welten zu reinigen, so wird mein Gelübde erfüllt sein; die Leiden und Gewohnheiten aller fühlenden Wesen zu durchtrennen, so wird mein Gelübde erfüllt sein. Großer Weiser, wie heißt dieses Dharma-Tor? Guter Mensch, dieses Dharma-Tor heißt Banner der Befreiung von Leid und des Friedens. Ich kenne nur dieses Dharma-Tor. Der Geist der großen Bodhisattvas ist wie der Ozean, fähig, alle Lehren Buddhas zu umfassen. Wie kann ich ihre Praxis erkennen? Der Geist der Bodhisattvas ist fest und aufrecht wie der Berg Sumeru. Die großen Bodhisattvas sind die Medizin des Sehens, die Leiden der Sehenden beseitigt. Die großen Bodhisattvas sind die reine Sonne, die die Dunkelheit der Unwissenheit für alle fühlenden Wesen vertreibt. Die großen Bodhisattvas sind die Erde, die alle fühlenden Wesen trägt. Die großen Bodhisattvas sind der Wind der Weisheit, der allen fühlenden Wesen den wahren Sinn des Lebens schenkt.
Die großen Bodhisattvas sind die Freiheit, die alles mit dem Licht reiner Weisheit erleuchtet. Die großen Bodhisattvas sind die segensreichen Wolken, die den süßen Tau des Dharma herabregnen lassen, je nachdem, was nötig ist. Die großen Bodhisattvas sind der reine Mond. Sie spannen ein Netz aus Verdienst und Licht. Die großen Bodhisattvas sind wie Indra, der alle fühlenden Wesen beschützt. Wie kann ich ihr Verhalten erkennen?
Guter Mann, im Süden liegt ein Land namens Ozeanflut. Dort lebt ein Einsiedler namens Vimalakirti, der die Praktiken der Bodhisattvas kenntnisreich erklärt.
Geh dorthin und frage ihn.
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana und umrundete unzählige Male seine Füße, beobachtete unermüdlich, weinte und vergoss Tränen. Mit rechter Achtsamkeit sinnierte er: Bodhi zu erlangen ist schwer; Einen guten Lehrer zu finden ist schwer; einen würdigen Gefährten zu finden ist schwer; die Fähigkeiten eines Bodhisattva zu erlangen ist schwer; den aufrechten Geist eines Bodhisattva zu verwirklichen ist schwer; einem gleichgesinnten guten Lehrer zu begegnen ist schwer; über die Wahrheit nachzudenken ist schwer; dem richtigen Dharma zu folgen ist schwer; einen wundersamen Geist zu entwickeln ist schwer; über Allwissenheit nachzudenken ist schwer; das Licht des Dharma zu nähren ist schwer. Nachdem er so gedacht hatte, ging er fort und reiste nach Süden.
Zu jener Zeit meditierte der junge Sudhana über die wahren Lehren des Bodhisattva und folgte ihnen, wodurch er dessen Lebenswandel läuterte. Sein Geist nährte die Tugenden und die Kraft des Bodhisattva. Er sah alle Buddhas, ersehnte Bodhi und legte große Gelübde für sein spirituelles Wachstum ab.
Sein Geist erleuchtete alle Dharmas in den zehn Himmelsrichtungen, erkannte das wahre Wesen des Dharma und war frei von jeglicher Ablenkung.
Sein Geist war rein und weise, er beobachtete die Welt des Dharma und vertrieb die Unwissenheit.
Sein reiner und aufrechter Geist beseitigte Hindernisse, und er bezwang alle Dämonen. Nach und nach reiste er zum Land der Meeresgezeiten und suchte den Weisen Vimalakirti auf.
Zu jener Zeit befand sich der Weise in einem großen Wald, der mit unzähligen Bäumen geschmückt war, deren juwelenbesetzte Blätter alles bedeckten. Verschiedene Blumen und Obstbäume waren ständig in voller Blüte, und juwelenbesetzte Bäume ließen Juwelen auf den Boden regnen. Prächtige Sandelholzbäume säumten die Gegend, und verschiedene Adlerholzbäume verströmten unaufhörlich einen wundervollen Duft. Der Nigrodha- und der Jambudvipa-Baum trugen süße, duftende Früchte, Utpala-, Padma- und Pundarika-Blüten, die als Schmuck dienten.
Zu jener Zeit sah Sudhana den Weisen in diesem Wald, gekleidet in Rinde, das Haar in Stroh gehüllt, auf einer Wiese sitzend. Er war umgeben von zehntausend Weisen, wie ein Sandelholzwald, in dem überall Sandelholzbäume standen. Er ging zu ihm und huldigte ihm mit fünf Gliedmaßen, während er dachte: „Mein tugendhafter Lehrer kann das Tor der allwissenden Weisheit öffnen. Mein tugendhafter Lehrer enthüllt den wahren Weg. Mein tugendhafter Lehrer legt den Grundstein der allwissenden Weisheit. Mein tugendhafter Lehrer entzündet die kostbare Lampe der Weisheit, deren helles Licht die zehn Kräfte der Weisheit nährt. Der Weg meines tugendhaften Lehrers ist der unerschöpfliche Schatz der allwissenden Weisheit. Mein tugendhafter Lehrer ist die Lampe, die das Reich der allwissenden Weisheit erleuchtet. Mein tugendhafter Lehrer ist die Brücke, die Geburt und Tod überspannt. Mein tugendhafter Lehrer ist der Baldachin, der großes Mitgefühl erzeugt, das alles umhüllt. Mein tugendhafter Lehrer ist nicht falsch, er erleuchtet das wahre Wesen aller Dharmas. Mein tugendhafter Lehrer ist die Flut des Ozeans, die großes Mitgefühl erfüllt.“ Nachdem er so nachgedacht hatte, umrundete er ihn unzählige Male, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet.“
Da sprach der Weise, die Versammlung beobachtend: „Ihr sollt wissen, dass dieser Junge den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) bereits erweckt hat. Er bittet alle fühlenden Wesen, Furchtlosigkeit zu verbreiten, allen fühlenden Wesen zum Wohle zu gereichen, den tiefen Ozean der Weisheit zu erreichen, den Regen aller Lehren Buddhas zu trinken, die Quelle allen Dharma zu erschöpfen, zum großen Ozean weltlicher Weisheit zu werden, die Wolken großen Mitgefühls emporzuheben, den süßen Tau des Dharma herabregnen zu lassen, den hellen Mond der Weisheit in der Welt zu enthüllen, die Dunkelheit allen weltlichen Leidens zu vertreiben und die Wurzeln der Güte in allen fühlenden Wesen zu nähren.“
Zu jener Zeit streute die Versammlung, jeder mit goldenen Blumen und duftendem Weihrauch in den Händen, diese auf den Knaben, verneigte sich ehrfürchtig, umrundete ihn und sprach: „Dieser Knabe kann alle fühlenden Wesen erlösen, die drei Übelpfade ausmerzen, sie von allen Schwierigkeiten des Yama-Reiches befreien, den Ozean der Begierde leeren, den Schatten des Leidens vertreiben, die Dunkelheit der Unwissenheit überwinden, die Fesseln der Gier und Anhaftung sprengen, den Vajra-Berg des Verdienstes besteigen, den Berg Sumeru der weltlichen Weisheit errichten, die strahlende Sonne der Weisheit in der Welt erstrahlen lassen, alle Wurzeln des Guten und des Dharma erleuchten und die Welt leiten, klar zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.“
Dann wandte sich der Weise an die Versammlung und sprach: „Wer den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln kann, wird Allwissenheit erlangen und das Land von allen Buddha-Verdiensten reinigen.“
Da sprach der Weise zu Sudhana: „Guter Mann, ich habe das unzerstörbare Banner der Weisheit des Bodhisattva bereits vollendet.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, was ist die Welt dieses Dharma?“ Da streckte der Weise seine rechte Hand aus und berührte Sudhanas Kopf. Nachdem er ihn berührt hatte, ergriff er Sudhanas Hand. Augenblicklich sah sich Sudhana inmitten der Buddhas der zehn Himmelsrichtungen, im Reich unzähliger Staubpartikel. Er sah jene Buddhas mit prächtigen Zügen geschmückt, ihre Reiche mit unzähligen Juwelen und kostbaren Gegenständen. Er sah auch den unermesslichen Ozean ihres Gefolges, von dem er alles Dharma, das er vernahm, empfangen und bewahren konnte, ohne ein einziges Wort oder einen einzigen Aspekt zu verpassen. Er empfing und bewahrte klar das wahre Dharma-Rad, empfing die Wolken des Dharma, trat in die großen Gelübde des Buddha ein, reinigte alle Kräfte und reinen Gelübde und Praktiken und durchschritt schließlich den Schatz aller Verdienste. Er sah diese Buddhas, wie sie, ihren Bedürfnissen entsprechend, alle fühlenden Wesen verwandelten und befreiten. Er sah das reine und vollkommene Netz des großen Lichts aller Buddhas. Nachdem man die ungetrübte Weisheit und das Licht und letztlich die Macht des Buddhas gesehen hat, kann man sich einen Tag und eine Nacht vor einem Buddha sehen, oder sieben Tage und sieben Nächte vor einem anderen Buddha und so weiter. Vor anderen Buddhas kann man einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, hundert Jahre, tausend Jahre oder hunderttausend Jahre, hunderttausend Milliarden Jahre oder hundert Milliarden Nayuta-Jahre verbringen, oder ein halbes Kalpa, ein Kalpa, hundert Kalpas, tausend Kalpas, hunderttausend Kalpas oder hundert Milliarden Nayuta-Kalpas, oder sogar unzählige Nayuta-Kalpas, oder Kalpas so zahlreich wie die Staubpartikel von Jambudvipa, oder sogar Kalpas so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten. Zu jener Zeit erlangte Sudhana, erleuchtet vom unzerbrechlichen Banner der Weisheit, das Samadhi des Schatzes der Helligkeit. Erleuchtet vom Samadhi des unerschöpflichen Dharma-Tors erlangte er das Licht des Dharani, das in alle Richtungen strahlt. Erleuchtet vom Dharma-Tor des Vajra-Vollkommenen Lichts erlangte er das Samadhi des Pavillons der Weisheitserkenntnis. Auf der Erde weilend, geschmückt mit dem Dharma-Schatz der Prajnaparamita, erlangte er das Licht des Samadhi des Buddha-Schatzes des Raumes. Durch das strahlende Licht des Samadhi des Dharma-Rades aller Buddhas erlangte er dreimal das unerschöpfliche Licht der vollkommenen Weisheit.
- Zu jener Zeit ließ der Weise Sudhanas Hand los, und Sudhana sah sich augenblicklich an seinen ursprünglichen Ort zurückkehren. Da fragte der Weise Sudhana: „Erinnerst du dich?“ Sudhana antwortete: „Ja.“ „Großer Weiser“, sprach Sudhana, „dank der Kraft guter Lehrer, edler Mensch, kenne ich nur dieses unzerstörbare Banner der Weisheit dieses Bodhisattva. Wie könnte ich die Praktiken großer Bodhisattvas kennen? Alle großen Bodhisattvas erlangen das Samadhi der Freiheit über alle fühlenden Wesen, sind in allen Zeiten frei, gebären die unerschöpfliche Weisheit aller Buddhas, verwirklichen die reine Lampe der Weisheit, die alle Buddhas schmücken, verstehen die Angelegenheiten der drei Zeiten in einem einzigen Gedanken, manifestieren einen reinen Weisheitskörper in allen Welten, erfüllen das Dharma-Reich, erscheinen vor fühlenden Wesen gemäß ihren Bedürfnissen, verstehen die Praktiken aller fühlenden Wesen, sind vollkommen rein und allliebenswert und entzückend. Wie könnte ich die Praktiken großer Bodhisattvas, ihre wundersamen Verdienste und Gelübde, ihre reinen Buddha-Länder, ihre geschickte Unterscheidung der Zuhörer, ihr Reich der Weisheit, ihr tiefes Samadhi, ihre übernatürlichen Kräfte und Freiheit, ihr Reich der Befreiung und ihre Spielerische übernatürliche Fähigkeiten? Der Klang des Dharmakaya, die höchste Weisheit – solche Dinge liegen nicht in meiner Macht.
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Jinqiu. Dort lebt ein Brahmane namens Fangshiming. Geh dorthin und frage ihn: „Wie beschreitet ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva?“
In diesem Moment verneigte sich Sudhana, erfüllt von unermesslicher Freude, ehrfurchtsvoll und umrundete ihn unzählige Male. Er betrachtete ihn eingehend, nahm Abschied und reiste weiter gen Süden.
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Zu jener Zeit erkannte Sudhana, erleuchtet vom unzerstörbaren Banner der Weisheit, die unvorstellbare und uneingeschränkte göttliche Kraft aller Buddhas. Er war mit dem unvorstellbaren Dharma der Bodhisattvas bestens vertraut und besaß die unvorstellbare Weisheit des Bodhisattva-Samadhi.
Sein Geist war stets erleuchtet, er erlangte das Licht des Samadhi, das Licht der Samadhi-Bereiche aller Phänomene und klare Weisheit. Er ermöglichte es allen fühlenden Wesen, höchste und wundersame Orte zu erreichen und den Dharma aller Wege zur Befreiung zu erlangen. Er handelte im Einklang mit der Welt, sein Geist frei von Dualität. Mit klarer Weisheit erleuchtete er alle Bereiche, erlangte den klaren und reinen Schatz der Geduld aller Sravakas und die Geduld des Nicht-Entstehens, indem er die wahre Natur des Dharma erkannte.
Er praktizierte beständig den Bodhisattva-Pfad, gab den Bodhisattva-Geist niemals auf und mehrte seinen Sarvajna-Geist. Er erlangte die zehn Kräfte der Weisheit und erleuchtete alles. Er erfreute sich am wunderbaren Klang des Dharma, sein Geist unermüdlich. Er praktizierte gemäß den Anweisungen, verweilte in Sarvajna und erreichte schließlich die Sphäre der allwissenden Weisheit. Er erweckte den unermesslich geschmückten Geist der Bodhisattvas und erfüllte die reinen, großen Gelübde der Bodhisattvas. Im Nu erreichte er alle Buddha-Welten, lehrte und reifte unzählige fühlende Wesen im Ozean des Seins, sein Geist ohne Müdigkeit. Er sah alle unermesslichen Bereiche der Bodhisattva-Praxis. Er konnte alle Welten, die vielfältigen Verzierungen der Buddha-Welten und selbst die subtilsten Bereiche klar sehen. Er konnte unzählige Welten und ihre vielfältigen Verzierungen klar wahrnehmen. Er konnte die Sprachen und Dharmas unzähliger Welten klar unterscheiden und kannte die Wünsche und Freuden unzähliger Wesen. Er kannte die unzähligen Praktiken aller Wesen und lehrte sie mit unzähligen geschickten Mitteln. Er war in verschiedenen Ländern bewandert und leitete die Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend.
Nach und nach reiste Sudhana in das Land und suchte dort den Brahmanen auf. Dieser übte sich zu jener Zeit in asketischen Übungen, um Allwissenheit zu erlangen. Feuer umgaben ihn wie gewaltige Berge, in deren Mitte sich ein Berg aus Messern erhob, hoch aufragend und unermesslich. Von diesem Berg stürzte er sich ins Feuer.
Da trat Sudhana an den Brahmanen heran, verneigte sich tief, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Bitte kläre mich darüber auf.“ Der Brahmane erwiderte: „Guter Mann, wenn du diesen Berg aus Messern erklimmen und dich ins Feuer stürzen kannst …“
Als alle Praktiken eines Bodhisattva rein waren, dachte Sudhana: „Es ist schwer, einen menschlichen Körper zu erlangen. Es ist schwer, frei von allen Schwierigkeiten zu sein. Es ist schwer, den Zustand der Schwierigkeitslosigkeit zu erreichen. Es ist schwer, den reinen Dharma zu erlangen. Es ist schwer, einem Buddha in dieser Welt zu begegnen. Es ist schwer, alle Fähigkeiten zu besitzen. Es ist schwer, den Dharma zu hören. Es ist schwer, einem guten Lehrer zu begegnen. Es ist schwer, Gefährten zu finden. Es ist schwer, die wahren Lehren zu hören. Es ist schwer, den rechten Lebensunterhalt zu verdienen. Es ist schwer, dem wahren Dharma zu folgen. Ist dies nicht das Werk Maras? Ist dies das Erscheinen eines guten Lehrers, wenn er keiner ist? Ist dies nicht ein böser Bodhisattva? Nun ist es schwer für ihn, sein Leben zu verlängern, schwer, gute Wurzeln zu schlagen, schwer, Sarvajna (Weisheit) zu erlangen. Dies ist nicht die wahre Lehre, sondern ein gefährlicher Weg. Es ist weit entfernt „Entfernt vom Dharma-Tor, Sarvajna und allen Lehren Buddhas.“ Während er dies dachte, sprachen zehntausend Brahma-Götter am Himmel: „Guter Mensch, denke nicht so. Denke nicht so. Dies ist ein großer Weiser, der die Weisheit und das Licht des Vajra besitzt, fleißig und unermüdlich, der alle Bereiche vollständig ergründet hat. Er wünscht, den Ozean der Gier und Anhaftung aller fühlenden Wesen zu leeren, das Netz aller falschen Ansichten zu zerreißen und das Leid aller fühlenden Wesen zu verbrennen.“
Er vertrieb die Dunkelheit der Unwissenheit und erleuchtete alle Dinge, sodass alle fühlenden Wesen den Gefahren von Geburt und Tod entkamen. Er beseitigte die Dunkelheit der Unwissenheit in den drei Welten und sandte reines Licht aus, das alles erleuchtete. Zu jener Zeit sprachen die Brahma-Götter, die Götter der Freiheit, die Götter aller fühlenden Wesen und die Götter der Irrlehren: „Ich habe alle fühlenden Wesen erschaffen. Ich bin der Höchste in der ganzen Welt. Ich bin der Erhabenste. Ich bin der Erste.“ Als diese Götter den Brahmanen in großer Askese sahen, wie er die fünf Hitzen auf seinem Körper ertrug, verloren sie ihre Freude an den verschiedenen Meditationen und kamen zu ihm.
Da verkündete der Brahmane mit der Kraft der Freiheit den Dharma, wodurch dieser seine Irrlehren auslöschte und seinen egozentrischen Geist aufgab, großes Mitgefühl entwickelte und alle fühlenden Wesen umfasste, den aufrechten Geist des Bodhi kultivierte, die vier Pfade öffnete, um den Dharma-Körper des Buddha zu finden, und sich auf jede notwendige Weise manifestierte. Der subtile Klang des Buddha wurde von allen ungehindert vernommen.
Dann streuten zehntausend Dämonen am Himmel verschiedene Mani-Juwelen in das Licht des Brahmanen und sagten zu Sudhana: „Guter Mann, es ist der Kraft der Askese dieses Brahmanen zu verdanken, dass er ein so großes Licht ausstrahlt.“ Möge der ganze Schmuck meines Palastes wie ein Tintenfass sein. Ich bin nicht länger zufrieden. Dann kommen unzählige himmlische Jungfrauen und ihr Gefolge zu mir und verkünden den Dharma. Mögen sie alle unumkehrbaren Fortschritt im Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. Weiterhin bringen zehntausend Paranirmitavasavartin-Götter im Himmel, jeder mit himmlischen Blumen in den Händen, diese ehrfurchtsvoll dar und sprechen: „Guter Mensch, durch die Kraft der asketischen Übungen dieses Brahmanen strahlt er großes Licht aus, sodass der ganze Schmuck meines Palastes wie ein Tintenfass ist. Ich bin nicht länger zufrieden. Dann kommen sie, umgeben von ihrem Gefolge, zu mir und verkünden den Dharma. Möge ich Freiheit in meinem Geist, Freiheit von Leiden, Freiheit von Wiedergeburt, Freiheit von der Beseitigung von Hindernissen, Freiheit in allen Samadhis, Freiheit im Schmuck, Freiheit in der Lebensspanne und sogar Freiheit in allen Lehren Buddhas erlangen.“
Darüber hinaus brachten zehntausend Paranirmitavasavartin-Götter im Himmel ihnen ehrfurchtsvoll himmlische Musik dar und sprachen: „…“ Guter Mann, als dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Hitzen versengte, strahlte er ein helles Licht aus, das meinen Palast und seine Verzierungen erleuchtete. Indem er sie erleuchtete, befreite er uns von den fünf Begierden, ließ uns frei von Verlangen nach Vergnügen sein und schenkte uns Sanftmut an Körper und Geist. Dann brachte er uns mit seinem Gefolge zu sich, damit ich den Dharma verkünden und unseren Geist reinigen konnte, einen klaren und hellen, einen tugendhaften und wundersamen, einen sanften und einen freudigen Geist entwickeln konnte, bis wir die zehn reinen Kräfte erlangen, die Geburt nähren und transzendieren und mit unermesslich reinen Körpern wiedergeboren werden, bis wir den reinen Dharma-Körper des Buddha erlangen, reine Rede erlangen und eine subtile und ungehinderte Stimme haben, die alles durchdringt, bis wir Allwissenheit erlangen.
Darüber hinaus ließen zehntausend Tusita-Götter mit ihrem Gefolge duftende Pulverwolken vom Himmel regnen und erwiesen ihnen damit ihre Ehrerbietung. Sie sprachen: „Guter Mann, als dieser Brahmane seinen Körper mit den fünf Hitzen versengte, war ich von meinem Palast aus nicht einen Augenblick erfreut und kam zu ihm, um ihm den Dharma der Nicht-Anhaftung zu erklären, die Zufriedenheit mit dem Wenigen zu kultivieren, gute Wurzeln zu nähren, Bodhicitta zu erzeugen und letztendlich den höchsten Buddha-Dharma zu erlangen.“ Dann erschienen zehntausend Götter, dreiunddreißig Himmel und Asuras, alle mit ihrem Gefolge, am Himmel, die Wolken von Mandarava- und Mahamandarava-Blumen herabregnen ließen. Sie erwiesen ihnen Ehrerbietung und sprachen: „Guter Mensch, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen verbrannt wurde, hing ich nicht länger an himmlischen Freuden.
Ich kam zu ihm und bat ihn, den Dharma zu lehren, mich von sinnlichen Genüssen zu lösen und sogar den vergänglichen Dharma zu lehren, der dem Wandel und der Nichtexistenz unterworfen ist, alle Genusssucht und allen Stolz auszumerzen und den Bodhi-Geist zu kultivieren und zu erwecken. Weiterhin, guter Mensch, als ich diesen Brahmanen sah, erbebte der Gipfel des Berges Sumeru auf sechsfache Weise. In diesem Augenblick war ich zutiefst erschrocken und widmete mich der Suche nach allwissender Weisheit.“
Dann erschienen zehntausend große Drachenkönige, darunter Inapana, Nananda und Bananda, die Wolken aus schwarzem Sandelholz-Räucherwerk aufsteigen ließen. Die Töchter der Drachenkönige erklangen mit wundersamer Musik und ließen Wolken himmlischer Blumen und himmlisch duftenden Wassers herabregnen, denen sie Ehrerbietung erwiesen und sprachen: „Guter Mann, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen verbrannt wurde, strahlte er großes Licht aus und erleuchtete alle Paläste der Drachenkönige.“ Mögen alle Drachenkönige von der Qual des sengenden Sandes und der Furcht vor den goldflügeligen Vögeln befreit werden. Mögen ihr Zorn und ihre Hitze erlöschen und ihre Körper sich kühlen und erfrischen. Mögen sie Freude verbreiten. Mögen sie, nachdem sie Freude verbreitet haben, den Dharma verkünden. Mögen sie, angewidert vom Drachenreich, aufrichtig bereuen und ihre karmischen Hindernisse beseitigen. Mögen sie den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi entwickeln und sogar in allwissender Weisheit verweilen. Darüber hinaus gibt es zehntausend Yaksha-Könige, die diesem Brahmanen verschiedene Opfergaben darbringen und ihn mit Reichtümern beschenken und sprechen: „Guter Mann, als der Körper dieses Brahmanen von den fünf Hitzen versengt wurde, empfanden ich, der Rakshasa Kumbhanda und andere großes Mitgefühl für alle Wesen und fügten ihnen kein Leid zu. Aus der Kraft des Mitgefühls heraus verzichteten wir auf Paläste und kamen mit unserem Gefolge zu ihm. Dieser Brahmane gewährte uns in großem Mitgefühl Schutz und erfüllte uns mit Freude, unsere Körper und Seelen mit Sanftmut, Frieden und Glück.
Ich verkündete den Dharma und bewirkte sogar, dass unzählige Yakshas, Rakshasas, Kumbhanda und andere den Geist der Anuttara-samyak-sambodhi entwickelten.“ Weiterhin gibt es zehntausend Gandharva-Könige im Himmel, die sprechen: „Guter Mann … Als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, strahlte er ein helles Licht aus, das meinen Palast erleuchtete und uns unvorstellbare Freude schenkte.“ Wir kamen zu ihm, um seine Lehren zu hören, und erweckten sogar den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, wodurch wir unumkehrbaren Fortschritt erlangten.
Weiterhin knieten zehntausend Asura-Könige im Himmel auf ihren rechten Knien nieder, falteten ehrfürchtig die Hände und brachten diesen respektvollen Gruß dar: „Guter Mann, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erbebten alle Asura-Paläste, die Erde und der Ozean. Damals legten wir unseren Stolz ab, kamen zu ihm, um seine Lehren zu hören, und distanzierten uns von aller Schmeichelei und Illusion. Wir erlangten tiefe Dharma-Erlassenheit, verweilten in Unbeweglichkeit und besaßen die zehn Kräfte.“ Darüber hinaus verwandelten sich zehntausend Garuda-Könige, mutig und mächtig, in asketische Kinder am Himmel und sprachen: „Selbst wenn ihr mir den Dharma predigt, großes Mitgefühl entfacht, große Barmherzigkeit preist, das Meer von Geburt und Tod durchquert und jene, die im Schlamm der fünf Begierden ertrinken, den reinen und aufrechten Geist preist und ihnen die Flügel der Weisheit und der geschickten Mittel verleiht.“ Sie alle wurden verwandelt und ihren Bedürfnissen entsprechend geführt. Da sprachen zehntausend Kinnara-Könige im Himmel: „Guter Mann, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, erklangen auf natürliche Weise subtile Klänge aus meinen juwelenbesetzten Bäumen, goldenen Glockennetzen, juwelenbesetzten Halsketten und verschiedenen Musikinstrumenten. Darunter waren die Klänge des Buddha, des Dharma, des Sangha, der Bodhisattvas, die die Nicht-Rückschrittlichkeit erlangt haben, und des Bodhicitta.
Sie erzählten von einem Bodhisattva in einem bestimmten Land, der das Bodhicitta erweckt, Askese geübt, große Großzügigkeit gezeigt, das Bodhi-Mandala geschmückt und sich dorthin begeben hatte, um Erleuchtung zu erlangen. Guter Mann, als ich diese Klänge vernahm, war ich hocherfreut und kam zu ihnen, um den Dharma zu verkünden und so unzähligen Wesen die Nicht-Rückschrittlichkeit im Anuttara-samyak-sambodhi zu ermöglichen.“ Da brachten unzählige Götter des Reiches der Begierden im Himmel Opfergaben dar und erwiesen ihm ihre Ehrerbietung mit den Worten: „Guter Mensch, als dieser Brahmane von den fünf Hitzen versengt wurde, strahlte er ein helles Licht aus, das selbst die Hölle Avici erleuchtete.“ Möge dieses Licht das Leid auslöschen. Wenn ein fühlendes Wesen dieses Licht erblickt, wird es nach dem Tod im Himmel wiedergeboren. In Dankbarkeit werden sie den fünf Begierden entsagen und, erfüllt von grenzenloser Freude, zu mir kommen, um meine Lehren zu hören. Möge ich unzählige fühlende Wesen dazu bewegen, den Bodhi-Geist zu erwecken.
- Sudhana, der diese wundersame Lehre vernahm, war hocherfreut. Vor dem Brahmanen beschloss er, ein wahrer und tugendhafter Lehrer zu werden, verneigte sich tief und huldigte ihm zu Füßen. Er sprach: „Ich habe an den heiligen Lehren gezweifelt und bin von den Anweisungen meines Lehrers abgewichen. Ich bitte den Großen Weisen, meine Reue anzunehmen.“ Da sprach der Brahmane Sudhana in Versen:
Wer Erleuchtung erlangen möchte, sollte den Lehren eines sachkundigen Lehrers folgen.
Zerstreue alle Zweifel und bewahre stets Ehrfurcht.
Den rechten Weg beschreiten und das wahre Wesen des Dharma erkennen
Wer im Bodhi-Baum verweilt, erlangt die Buddhaschaft.
Zu jener Zeit bestieg Sudhana den Messerberg und stürzte sich ins Feuer. Noch bevor er die Mitte erreichte, erlangte er den Bodhisattva-Samadhi des friedvollen Verweilens. Als er die Flammen erreichte, erlangte er den Bodhisattva-Samadhi der stillen Glückseligkeit und Erleuchtung. Nachdem er diesen Samadhi erreicht hatte, sprach er: „Wie wunderbar! Großer Weiser, als ich den Messerberg und das große Feuer berührte, fühlte ich mich geborgen und glücklich.“ Da sprach der Brahmane zu Sudhana: „Guter Mann, ich habe dieses unerschöpfliche Dharma des Bodhisattva erlangt, die reine Dharma-Praxis aller Bodhisattvas, die alle Wünsche erfüllt, alle Leiden und falschen Ansichten aller fühlenden Wesen auslöscht, Unverrückbarkeit und einen unerschöpflichen Geist erlangt, frei von Trägheit ist, in allem furchtlos ist, den Schatz des Vajra Narayana erlangt, das höchste große Reich erreicht, ohne Müdigkeit, frei von allen Verunreinigungen, unbeweglich wie ein Windrad, fleißig und ohne Rückschritt, mich mit großem Glanz schmückend und allen fühlenden Wesen zum Nutzen gereichend. Wie kann ich ein solches Dharma erkennen oder davon sprechen?
- Guter Mann, im Süden gibt es eine Stadt namens Löwengebrüll, wo ein Mädchen namens Maitreyani lebt.“ Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas?“ Zu jener Zeit neigte Sudhana sein Haupt und warf sich unzählige Male zu Sudhanas Füßen nieder. Nachdem er unermüdlich zugeschaut hatte, zog er sich zurück und ging nach Süden.
(10) Zu jener Zeit war Sudhana von unvorstellbarer Ehrfurcht erfüllt, erfreute sich am reinen Dharma und widmete sich dem Mahayana. Er suchte die Weisheit aller Buddhas und näherte sich dem Tathagata. Seine Wahrnehmung des Dharma-Bereichs war ungetrübt. Er verweilte fest im wahren Bereich der Wirklichkeit. Als er die drei Zeiten erreichte, erkannte er, dass sie der Raumzeit glichen. Er verstand den Dharma-Bereich der drei Zeiten vollkommen. Er erschuf keinen eigenen Dharma-Bereich, sondern verweilte im Bereich der Ungetrübtheit. Er verletzte den Dharma-Bereich nicht. Er verstand fest, dass der Buddha-Bereich kein Bereich ist, sondern verweilte im Verweilen des Tathagata. Er löschte alle Illusionen aus und klammerte sich weder an Buddhas noch an Gefolge noch an Welten. Er wusste, dass alle fühlenden Wesen kein Selbst sind und keine wirkliche Existenz haben. Alle Klänge transzendieren den Pfad der Sprache. Er verstand, dass alle Farben wie Blitze sind. Allmählich reiste er nach Süden.
Nachdem er die Stadt erreicht hatte, erkundigte er sich überall nach Maitreyanis Verbleib. Jemand antwortete: „Sie befindet sich im Palast von König Löwenbanner.“ Daraufhin ging er zum Tor, um um eine Audienz bei ihr zu bitten. Zu diesem Zeitpunkt betraten unzählige Menschen den Palast.
Sudhana fragte: „Wo seid ihr alle hin?“ Die Antwort lautete: „Wir möchten zu Maitreyani gehen, um den wahren Dharma zu hören.“
Sudhana dachte: „Dieses Palasttor steht allen offen; ich kann ungehindert ein- und ausgehen.“ Sudhana trat ein und sah die Frau in einer strahlenden und kostbaren Dharma-Halle. Der Boden war glasweiß, die Säulen aus Lapislazuli und die Wände aus Diamant. Die Fenster und Geländer waren aus Jambudvipa-Gold gefertigt und strahlten Licht aus. Die Halle war mit unzähligen Mani-Juwelen geschmückt. Darüber hinaus war sie mit tausend kostbaren Mani-Spiegeln und strahlenden, wundersamen Juwelen verziert, nach denen sich alle Wesen sehnen. Unzählige Mani-Juwelennetze bedeckten den Saal, und Hunderttausende goldene Glöckchen gaben sanfte Klänge von sich. Solche unvorstellbaren Schätze schmückten den Hörsaal. Sudhana sah die Frau, deren Körper wie reines Gold war, deren Augen und Haar dunkelblau waren. Sie saß auf einem Löwenthron aus reinem Wasser und Weihrauch, bedeckt mit einem goldenen Netz und in juwelenbesetzte Gewänder gehüllt. Sie war von einer großen Versammlung umgeben und predigte den Dharma mit einer Stimme wie Brahma.
Als Sudhana sie sah, verneigte er sich tief und warf sich ihr zu Füßen, umrundete sie unzählige Male. Respektvoll trat er zur Seite, die Hände gefaltet. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Der Weise antwortete: „Guter Mann, wenn du die Verzierungen dieser Dharma-Halle aufmerksam betrachtest, sieht Sudhana in jeder Kristallsäule, jeder Vajra-Wand, jedem Mani-Spiegel, jedem Bildnis, jedem Juwel, jedem Schmuckstück, jeder goldenen Glocke, jedem Juwelenbaum, jedem Juwelenbildnis und jeder Juwelenkette alle Tathagatas des Dharma-Reiches, von ihrem anfänglichen Streben über die Kultivierung des Bodhisattva-Pfades, die Erfüllung ihrer großen Gelübde, geschmückt mit Verdiensten, das Erreichen der vollkommenen Erleuchtung, das Drehen des reinen Dharma-Rades bis hin zur Manifestation des Nirvanas ohne Rest, wie das Spiegelbild des Mondes im klaren Wasser. Sudhana sieht in allen Verzierungen des Reiches alle Buddhas, von ihrem anfänglichen Streben bis zur Manifestation des Nirvanas ohne Rest, ebenfalls auf diese Weise.“ All dies verdankte sich der Kraft ihrer guten Wurzeln und den Früchten ihrer Taten.
Zu jener Zeit faltete Sudhana, in Ehrfurcht vor allen Buddhas, ehrfürchtig die Hände und fragte: „Großer Weiser, welches Dharma-Tor ist dies?“ Die Antwort lautete: „Guter Mann, dies ist das Dharma-Tor der universellen Zierde von Prajnaparamita. Ich praktizierte dieses Dharma-Tor in Gegenwart von 36 Buddhas, die dem Sand des Ganges glichen. Jeder dieser Tathagatas führte mich auf unterschiedliche Weise in dieses Dharma-Tor der universellen Zierde von Prajnaparamita.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, welche Ebene umfasst dieses Dharma-Tor?“ Die Antwort lautete: „Guter Mensch, wenn ich dieses Dharma-Tor mit rechter Achtsamkeit durchschreite, es betrachte, unterscheide und aufrechterhalten, erhalte ich im Augenblick meiner Geburt das Universelle Tor Dharani und Millionen von Asamkhya-Dharani-Toren als mein Gefolge. Dies sind die Dharani-Tore der Buddha-Felder, Buddha-Dharani-Tore, Dharma-Dharani-Tore, Dharani-Tore der fühlenden Wesen, Dharani-Tore der Vergangenheit, Dharani-Tore der Zukunft, Dharani-Tore der Gegenwart, Dharani-Tore des Verweilens in der Wirklichkeit und Dharani-Tore des Verdienstes.“ Das Dharani-Tor des Verdienstes und der Tugend. Das Dharani-Tor der Weisheit. Das Dharani-Tor der Weisheit und der Tugend. Das Dharani-Tor aller Wünsche. Das Dharani-Tor der Unterscheidung aller Wünsche. Das Dharani-Tor des Verhaltens. Das Dharani-Tor der Kultivierung des Verhaltens. Das Dharani-Tor des reinen Verhaltens. Das Dharani-Tor des erfüllenden Handelns. Das Dharani-Tor des Karmas. Das Dharani-Tor der Karma-Befolgung. Das Dharani-Tor des Karmaflusses. Das Dharani-Tor der karmischen Taten. Das Dharani-Tor der Abkehr von schlechtem Karma. Das Dharani-Tor der Hinwendung zu rechtem Karma. Das Dharani-Tor der Freiheit im Karma. Das Dharani-Tor des guten Handelns. Das Dharani-Tor des Samadhi des guten Handelns. Das Dharani-Tor des Samadhi. Das Dharani-Tor der Übereinstimmung mit Samadhi. Das Dharani-Tor des unterscheidenden Samadhi. Das Dharani-Tor des unzerstörbaren Samadhi. Das Dharani-Tor der allumfassenden Erleuchtung. Das Dharani-Tor des Ozeans des Geistes. Das Dharani-Tor der verschiedenen Bewusstseinsebenen. Das Dharani-Tor des reinen Grunds des Geistes. Das Dharani-Tor der universellen Erleuchtung schwerer, böser Bewusstseinsebenen. Das Dharani-Tor des freudvollen und zähmenden Lehrers des Geistes. Das Dharani-Tor der Erweckung fühlender Wesen. Das Dharani-Tor der Leiden. Das Dharani-Tor der Gewohnheiten. Das Dharani-Tor der Mittel zum Leiden. Das Dharani-Tor des Begehrens. Das Dharani-Tor der Praktiken fühlender Wesen. Das Dharani-Tor der verschiedenen karmischen Handlungen fühlender Wesen. Das Dharani-Tor der Selbstnatur fühlender Wesen in der Welt. Das Dharani-Tor der Eigenschaften fühlender Wesen. Das Dharani-Tor der Richtungen. Das Dharani-Tor der Predigt. Das Dharani-Tor des großen Mitgefühls. Das Dharani-Tor der großen liebenden Güte. Das Dharani-Tor des Nirvanas. Das Dharani-Tor aller Sprachen. Das Dharani-Tor der Mittel und der unerklärlichen Mittel. Das Dharani-Tor des Folgens. Das Dharani-Tor der Unterscheidung. Das Dharani-Tor der Versammlung. Das Dharani-Tor der ungetrübten Wirklichkeit. Das universelle Dharani-Tor. Das Dharani-Tor des Buddha-Dharma. Das Dharani-Tor des Bodhisattva-Dharma. Das Dharani-Tor des Pratyekabuddha-Dharma. Das Dharani-Tor des Śrāvaka-Dharma. Das Dharani-Tor des weltlichen Dharma. Das Dharani-Tor des Entstehens der Welt. Das Dharani-Tor des Vergehens der Welt. Das Dharani-Tor der Form und Farbe der Welt. Das Dharani-Tor der Reinigung der Welt. Das Dharani-Tor der befleckten Welt. Das Dharani-Tor der Manifestation befleckter Bereiche in reinen Welten. Das Dharani-Tor der Manifestation reiner Bereiche in befleckten Welten. Das Dharani-Tor der reinen Welt. Das Dharani-Tor der reinen und befleckten Welt. Das Dharani-Tor der gleichberechtigten Welt. Das Dharani-Tor der umgestürzten Welt. Das Dharani-Tor der unterworfenen Welt. Das Dharani-Tor des Eintritts in Indras Netz. Das Dharani-Tor der sich drehenden Welt. Das Dharani-Tor des Verweilens in der Form. Das Dharani-Tor der kleinen Gesinnung des Großen. Das Dharani-Tor der großen Gesinnung des Kleinen. Das Dharani-Tor der Unterscheidung des Buddha-Körpers. Das Dharani-Tor der Freigabe des geschmückten Lichtnetzes des Buddha. Das Dharani-Tor der Unterscheidung des vollkommenen Klangs des Tathagata. Das Dharani-Tor des wahren Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor der Erzeugung des Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor der Unterscheidung des Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor des unzerstörbaren Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor des Debatten-Dharma-Rades des Buddha. Das Dharani-Tor der Konfrontation mit dem Dharma-Rad des Buddha. Das Dharani-Tor der Fähigkeit, Buddhas Werke zu vollbringen. Das Dharani-Tor der Begegnung mit allen Buddhas und Versammlungen. Das Dharani-Tor der Unterscheidung aller Buddhas und Versammlungen. Das Dharani-Tor des unendlichen großen Gefolges aller Buddhas. Das Dharani-Tor der universellen Erleuchtung durch Buddhas Kraft. Das Dharani-Tor des Samadhi des Tathagata. Das Dharani-Tor der Kraft und Freiheit des Samadhi des Tathagata. Das Dharani-Tor der höchsten Buddha-Taten. Das Dharani-Tor des Verweilens in Buddhas Wohnstätte. Das Dharani-Tor des Buddha-Haltens. Das Dharani-Tor der Buddha-Transformation. Das Dharani-Tor des Buddha-Wissens über die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen. Das Dharani-Tor der Kraft und Freiheit Buddhas. Das Dharani-Tor des Verweilens im Tusita-Himmel. Das Dharani-Tor der Manifestation und des Eintritts ins Parinirvana. Das Dharani-Tor des Nutzens für unzählige fühlende Wesen. Das Dharani-Tor aller tiefgründigen Dharmas. Das Dharani-Tor aller geschmückten Dharmas. Das Dharani-Tor der wirksamen Mittel des materiellen Dharma Bodhicittas. Das Dharani-Tor des Entstehens des materiellen Dharma Bodhicittas. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma des Strebens. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma des Handelns. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma der durchdringenden Erleuchtung. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma der Geburt aus Tod und Wiedergeburt. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma der reinen Weisheit. Das Dharani-Tor des materiellen Dharma der reinen Weisheit. Das Dharani-Tor des unermesslichen materiellen Dharma Bodhis. Das Dharani-Tor der reinen Farbe des Selbstbewusstseins. Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor der universellen Zierde der Prajnaparamita. Der Geist aller großen Bodhisattvas ist wie der leere Raum. Beim Eintritt in die tiefgründige Dharma-Ebene werden ihre Verdienste erfüllt. Sie verweilen im Dharma der Befreiung, fernab weltlicher Praktiken. Mit reinen, unbefleckten Weisheitsaugen verstehen sie die unermesslichen Dharma-Ebenen vollständig. Ihre Weisheit ist unermesslich, gleich dem leeren Raum. Sie erlangen ungetrübte Augen, ohne Hindernisse in allen Bereichen. Sie verweilen im ungetrübten Ksitigarbha und erleuchten alles. Sie erkennen geschickt die Bedeutung aller Dharmas. Nichts auf der Welt kann sie zerstören. Sie handeln in der Welt ohne Anhaftung und nutzen geschickt die geeigneten Mittel, um allen fühlenden Wesen zu nützen und sie zu vereinen. Sie können sich nach ihren Bedürfnissen manifestieren. Zu jeder Zeit drehen sie das Rad des Dharma und erlangen Freiheit. Solche Verdienste, wie kann ich sie erkennen oder beschreiben?
- Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Erlösung. Dort lebt ein Mönch namens Subhuti. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“ Da verneigte sich Sudhana tief und huldigte ihm zu Füßen. Er umrundete ihn unzählige Male. Dann zog er sich zurück und begab sich nach Süden.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit das tiefgründige Dharma, die tiefgründige Dharma-Ebene, den tiefgründigen Dharma-Grund, die tiefgründigen fühlenden Wesen, die tiefgründigen Praktiken, den tiefgründigen Fluss des Geistes der fühlenden Wesen, die tiefgründigen fühlenden Wesen als Licht, die tiefgründige Natur aller Dharmas, das tiefgründige Dharma der fühlenden Wesen, die tiefgründige vollkommene Zierde der Dharma-Ebene, die tiefgründige Kultivierung aller karmischen Handlungen und die tiefgründige Zierde des weltlichen Karmas.
Allmählich reiste er ins Land der Erlösung. In Städten, Dörfern, auf Marktplätzen, in den Wohnstätten der Unsterblichen, in den Bergen und der Wildnis suchte er weit und breit nach dem Mönch Subhuti. Er sah den Mönch im Wald wandeln, sein Aussehen würdevoll und sein Antlitz schön. Sein Haar war spiralförmig nach rechts gekämmt und von tiefblaugrüner Farbe. Er trug einen Ushnisha auf dem Haupt, und sein Körper war purpurgolden. Seine Augen waren lang und weit, wie blaue Lotusblüten. Seine Lippen waren rot wie die Frucht einer Bimbisara. Sein Hals war rund, gerade und von angemessener Länge. Auf seiner Brust prangte das Schriftzeichen „德“ (Tugend). Er war überaus geschmückt, und seine sieben Gesichtszüge waren vollkommen. Seine Arme waren schlank, seine Finger wie ein Netz. Geschmückt mit einem goldenen Rad, glichen seine Schenkel und Waden denen eines Hirsches. Seine Taille und sein Bauch waren nicht sichtbar. Sein Oberkörper glich dem eines reinen Himmelsgemachs. Sein Körper war vollkommen wie der König des Banyanbaums. Seine Gesichtszüge waren prachtvoll, wie die des Königs des Schneebergs. Er brachte allerlei gute Medizin hervor. Sein Heiligenschein war unendlich weit. Seine Sinne waren gedämpft. Seine Augen waren auf die Wahrheit gerichtet. Seine Weisheit war ungetrübt. Sein Geist war so still wie der Ozean. Nichts auf der Welt konnte ihn zerstören. Er war umgeben von den acht Klassen von Göttern und Drachen. Wenn jener Mönch schreitet, lässt der Erdgott, der die Erde den Weg trägt, juwelenbesetzte Lotusblumen seine Spuren bedecken. Der Gott der unerschöpflichen Vollkommenheit vertreibt alle Dunkelheit. Der Gott des Erwachens lässt Blüten und Wolken herabregnen. Der Gott des unbeweglichen Schatzes offenbart alle Schätze. Der Gott des universellen Lichts, das die Leere überstrahlt, schmückt die Leere. Der Ozeangott der wunderbaren Tugend streut Schätze als Opfergaben aus. Der Gott des makellosen Schatzes, der Berg Sumeru, faltet ehrfürchtig die Hände und bringt Opfergaben dar. Der Gott der ungehinderten Macht lässt duftende Blumen und Winde als Opfergaben erblühen.
Der Nachtgott... Mit feierlichem und ehrfürchtigem Körper huldigte er der ewig erwachenden Sonne und dem Himmel, die das helle und reine Banner halten, die Leere schmücken und die Dunkelheit vertreiben. Zu jener Zeit ging Sudhana zu ihm, verneigte sich tief vor ihm und sprach: „Großer Weiser, ich strebe nach Anuttara-samyak-sambodhi und suche den Pfad des Bodhisattva. Ich habe gehört, dass Ihr, großer Weiser, alle Bodhisattvas auf diesem Pfad meisterhaft führt. Wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva und wie kultiviert er die Bodhisattva-Weise? Bitte erklärt es mir.“ Der Buddha antwortete: „Guter Mann, seit meiner Jugend strebe ich nach der Ordination. Seit diesem Leben habe ich vor 38 Buddhas, die dem Sand des Ganges glichen, reines Verhalten praktiziert. Manchmal übte ich vor einem einzigen Buddha sieben Tage und sieben Nächte lang reines Verhalten. Manchmal übte ich vor anderen Buddhas einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, hundert Jahre, hundert Millionen Nayuta-Jahre oder gar unzählige Jahre lang reines Verhalten. Manchmal übte ich ein kurzes Kalpa, ein halbes Kalpa, ein Kalpa oder sogar unzählige Kalpas lang reines Verhalten. Vor diesen Buddhas hörte ich den Dharma, nahm ihn an und bewahrte ihn, ohne von ihren Lehren abzuweichen.“ Mit allen Gelübden geschmückt, werde ich schließlich alle Praktiken eines Bodhisattva reinigen und die sechs Paramitas vollenden. Im Wissen um das Reich des Bodhi und im Verständnis der verschiedenen Dharma-Räder werde ich die Lehren des Buddha schützen, bis der Dharma vergeht. Ich werde alle Buddha-Welten reinigen, die aus dem großen Gelübde des Samadhi hervorgehen. Ich werde alle reinen Praktiken eines Bodhisattva vollenden, die aus der Kraft aller Gelübde und Praktiken des Bodhisattva hervorgehen. Ich werde alle Paramitas aller Buddhas reinigen, die aus der Kraft der Praktiken Samantabhadras hervorgehen. Guter Mensch, ich werde von diesem Sutra nicht abweichen. Ich werde alle zehn Himmelsrichtungen sehen. Da meine Weisheit ungetrübt ist, werden mir alle Dharma-Bereiche erscheinen. Mit einem einzigen Gedanken werde ich unzählige Welten durchschreiten. Mit einem einzigen Gedanken werde ich unzählige Buddha-Welten reinigen. Aufgrund der Kraft großer Gelübde werden mir unzählige wirksame Mittel für fühlende Wesen erscheinen. Im Besitz der zehn Kräfte der Weisheit, die aus der Kraft der Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra hervorgehen, werde ich unzählige Buddhas sehen. In einem einzigen Gedanken bringe ich unzähligen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar, gleich dem Staub unzähliger Welten, und bringe dem Tathagata durch die Kraft der Gelübde ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Jene, die die unaussprechlichen Lehren aller Buddhas hören, empfangen und bewahren können und die die unzähligen Dharmas klar verstehen, manifestieren durch die Kraft des Dharani des Dharma-Rades die unaussprechlichen Praktiken der Bodhisattvas. All ihre Praktiken sind rein und erfüllen durch Indras Netz die Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas. Alle Ozeane des Samadhi sind gegenwärtig, alle Samadhis sind rein, und ein Samadhi ist vollkommen. Durch die Kraft, alle Samadhis hervorzubringen, sind die unaussprechlichen Ozeane der Fähigkeiten gegenwärtig. Alle Fähigkeitsräder bringen, im Einklang mit dem Rad der Zeit, die Gelübde hervor, in den Grenzen der Fähigkeiten zu verweilen. Alle Ozeane der Zeit sind gegenwärtig und können das reine Dharma-Rad zu jeder Zeit drehen, wodurch die Gelübde der letztlich fühlenden Wesen hervorgebracht werden. Alle Ozeane der drei Zeiten sind gegenwärtig und unterscheiden alle Welten und die drei Zeiten. Daraus erwächst das Gelübde, dem Licht der Weisheit zu folgen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Dharma-Tor, das der Lampe der Bodhisattvas folgt. Die Vajra-Lampen-Bodhisattvas werden in die Familie aller Buddhas hineingeboren und besitzen unsterbliche Lebenskraft und unerschöpfliche Weisheit. Ihr Körper ist unzerstörbar und vollständig mit Gliedmaßen. Sie können sich in allem manifestieren, was nötig ist. Sie besitzen eine wundersame Form und Farbe, unvergleichlich in der Welt, unversehrt von Gift, Klinge oder Feuer. Ihr Körper ist wie Diamant, unzerstörbar. Sie bezwingen alle Dämonen und beherrschen alle Ketzer. Ihr Körper ist wahres Gold, das die Welt übertrifft. Sie können alles sehen und hören, was nötig ist. Sie beobachten die Welt allumfassend und lassen süßen Tau des Dharma herabregnen. Sie erleuchten alles allumfassend und beseitigen alle Hindernisse. Wer sie sieht, wird niemals müde. Er entwurzelt alle unheilsamen Wurzeln und pflanzt wunderbare, heilsame Wurzeln. Selten anzutreffen, selten zu sehen. Wie kann ich seine verdienstvollen Taten kennen oder beschreiben?
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Sudhana(?). Dort lebt ein Junge namens Sakra, der Herr der Devas. Geh dorthin und frage: „Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“ Damals suchte der Junge Sudhana ernsthaft nach der Zierde des wahren Pfades des Bodhisattva. Die Kraft des Bodhisattva erleuchtete seinen Geist in der Praxis. Die unzerstörbaren und unerschöpflichen verdienstvollen Taten des Bodhisattva erfüllten dessen feste und große Gelübde. Er schmückte sich mit großer Zierde, furchtlos vor allem, mit einem unerschütterlichen und aufrechten Geist. Er hält alle Praktiken der Bodhisattvas aufrecht. Er hält unermüdlich am wahren Dharma der Bodhisattvas fest. Er verehrt all ihre Tugenden. Er versammelt alle fühlenden Wesen. Ständig strebt er danach, den Kreislauf von Geburt und Tod zu überwinden. Er freut sich, sie zu sehen, zu hören, zu respektieren und ihnen nahe zu sein. Unermüdlich widmet er sich seinen tugendhaften Lehrern. Voller Ehrfurcht neigt er sein Haupt und wirft sich ihnen zu Füßen. Er folgt ihren Lehren, nimmt Abschied und reist gen Süden.
Zu jener Zeit erreichte Sudhana, umgeben von einem großen Gefolge aus Göttern und Drachen, das Land Sudatta. Er suchte weit und breit nach dem Sohn Indras, des Herrn der Götter. Da erschienen Götter und Drachen am Himmel und sprachen zu ihm: „Guter Mann, dieser Junge befindet sich vor Sudhanas Tor, am Fluss.“ Sudhana sah Indra mit zehntausend Jungen im Sand spielen. Er ging zu ihnen, verneigte sich tief vor ihnen, umrundete sie unzählige Male und trat ehrfürchtig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Bitte erkläre es mir.“
Indra antwortete: „Guter Mann, Manjushri lehrte mich die Methoden der Weissagung, der Arithmetik und der Mudras. Da ich diese drei Methoden beherrsche, habe ich alle Künste und Weisheit erlangt. Guter Mann, dank dieser Methoden kenne ich das Wesen der Weissagung, der Arithmetik und der Mudras; ich kann Krankheiten, Gifte, dämonische Besessenheit und alle dämonischen Einflüsse bannen.“ Ich kenne die Eigenschaften von Gut und Böse in Städten, Dörfern und Siedlungen, ob groß oder klein. Ich kenne die Eigenschaften der Körper und Gelenke aller fühlenden Wesen, ihre Tätigkeitsfelder, Unternehmungen und die Taten derer, die zum Guten oder Bösen bestimmt sind. Ich kenne das Schicksal dieser fühlenden Wesen in guten wie in bösen Bereichen. Ich kenne die Eigenschaften der wirksamen Mittel des Śrāvaka, Pratyekabuddha und Tathāgata. Ich weiß all dies und befähige alle fühlenden Wesen, diesen Dharma zu praktizieren. Außerdem, guter Mann, kenne ich auch die Rechenmethode der Bodhisattvas. Das heißt, hunderttausend entsprechen einem Raṇī, hunderttausend Raṇī entsprechen einem Kūṭa, hunderttausend Kūṭas entsprechen einem Nayuta. Dies wird im Asankhya-Kapitel ausführlich erklärt. Guter Mann, gäbe es unzählige Sandhaufen, jeder hundert Yojanas groß, könnte ich sie alle zählen. Guter Mann, mit dieser Berechnung kann ich die Anzahl der Sandhaufen bestimmen. Ich kann alle Welten im Osten zählen, und dasselbe gilt für die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen, oben und unten. Ich kann alle Äonen, alle Buddhas, das gesamte Dharma, alle Bodhisattvas und alle Taten in allen Welten zählen. Ich kann alle Namen der Vier Edlen Wahrheiten in allen Welten zählen und kennen. So ist es.
- Guter Mann, ich kenne nur diese geschickte Methode der Weisheit. Große Bodhisattvas verstehen alle Berechnungsmethoden, berechnen alle Dharmas, verstehen die Berechnung der drei Zeiten, berechnen alle fühlenden Wesen, berechnen alle Buddhas, berechnen alle Buddha-Namen, berechnen alle Bodhisattvas und drehen durch all diese Berechnungen das Rad der Freiheit. Bodhisattva, wie kann ich ihre verdienstvollen Taten kennen und von ihnen sprechen, ihre Bereiche erhellen, ihre Kräfte preisen, ihren aufrechten Geist offenbaren, von ihren vollen Verdiensten sprechen, von ihren großen Gelübden sprechen, die reinen Vollkommenheiten offenbaren und vom Schatz der Verdienste und der höchsten Weisheit sprechen?
Guter Mensch, im Süden gibt es eine Stadt namens Haizhu und einen Upasika namens Zizai. Geh dorthin und frage: „Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Zu jener Zeit, als Sudhana die Lehren eines weisen Lehrers vernahm, freute er sich unermesslich und erlangte einen beispiellosen und wundersamen Schatz an aufrichtigem Geist. Sein Geist war unermesslich und umfasste alle fühlenden Wesen. Er erlangte das Dharma-Tor der Berechnung der aufeinanderfolgenden Erscheinungen aller Buddhas der Welt. Sein reines Dharma war vollendet und seine Weisheit unermesslich. Er offenbarte klar alle Existenzebenen. Er war in den Bereichen der drei Zeiten ungehindert. Er wurde mit einem unerschöpflichen Ozean an Verdiensten geboren. Er erlangte große Weisheit und ungetrübtes Licht. Er löste die Fesseln der drei Welten. Er neigte sein Haupt und huldigte ihnen zu Füßen. Er umrundete sie dreimal im rechten Winkel. Dann ging er fort und reiste nach Süden.
Zu jener Zeit war Sudhana, der Jüngling, unersättlich in seiner Hingabe zu seinen spirituellen Lehrern, wie der Ozean, der alle Ströme verschlingt. Die Sonne seiner spirituellen Lehrer erleuchtete seinen Geist mit klarer, strahlender Weisheit, wie ein blühender Lotus, der alle Wurzeln des Guten nährte und Stängel, Zweige, Blätter und den großen Baum des Verdienstes hervorbrachte. Der Mond seiner spirituellen Lehrer, mit seinen kühlen, hellen Lehren, vertrieb alles Leid. Seine spirituellen Lehrer waren wie ein schneebedeckter Berg im Sommer, ein Ort der Freude für alle Tiere. Sein Geist war wie ein Ozean voller unzähliger Schätze. Seine Lehren nährten seinen Dharma-Körper, wie den Jambudvipa-Baum, reich an Blüten und Früchten, in dem der Geist stets in Freude weilt. Seine Lehren glichen den wundersamen Verwandlungen des Drachenkönigs am Himmel. Seine Lehren erschufen einen gewaltigen Berg von Schätzen, der alle Dinge manifestierte. Umgeben von seinen Lehren war er wie Indra, der die Asuras bezwang, die ihn nicht vernichten konnten. Er reiste allmählich zur Stadt am Meer, auf der Suche nach der freien Laiin. Da sagte jemand: „Guter Mann, diese Laiin befindet sich im tiefsten Palast dieser Stadt.“
Sudhana hörte dies und näherte sich dem Palasttor, wo er ehrfürchtig verharrte. Der Ort, an dem die Laiin lebte, war weitläufig und prachtvoll geschmückt. Mauern aus unzähligen Juwelen umgaben ihn, und vier Tore, ebenfalls mit unzähligen Juwelen verziert, standen offen. Sudhana trat ein und sah die Laiin, in ihrer Blütezeit, auf einem Löwenthron sitzen. Ihre Schönheit war außergewöhnlich, und alle, die sie erblickten, waren von ihr gefesselt. Sie trug einfache Kleidung und hatte offenes Haar, abgesehen von ihrem Schmuck. Ihre Ausstrahlung war unvergleichlich, nur Buddhas und Bodhisattvas konnten sie übertreffen. In ihrem Palast gab es zehn Milliarden Betten, mehr als selbst himmlische Wesen. Sie waren Schöpfungen von Bodhisattvas aus früheren Leben. Kleidung, Nahrung und unzählige kostbare Juwelen und Schmuckstücke wurden bereitgestellt, und die vier Tore standen stets offen und sorgten für unaufhörlichen Nachschub. Sie war von zehntausend Dienerinnen umgeben, deren Antlitz und Wesen dem der Götter glichen, wie ein prächtiger Juwelenbaum. Ihre Münder entströmten unaufhörlich himmlischen Klängen.
Sudhana beobachtete die Laiin ehrfürchtig, wie sie sich verbeugte und Opfergaben darbrachte. Die Körper dieser Frauen verströmten einen wundervollen Duft, der die ganze Stadt erfüllte. Wer dies alles vernahm, erlangte einen unerschütterlichen Bodhi-Geist, frei von Zorn und Groll, ohne Feindschaft, ohne Geiz und Neid, ohne Illusionen und Lügen, ohne Schmeichelei und Gier, ohne Zorn und Groll, ohne Faulheit, mit grenzenlosem Mitgefühl, mit Gleichmut, mit großer Güte und mit Mitgefühl für alle Wesen, mit reinen Geboten, ohne Begierden und Wünsche. Beim Hören ihrer Stimme wurden alle von Freude erfüllt, und ihre Körper und Seelen entspannten sich. Wer sie sah, wurde von Begierde befreit. In diesem Moment verneigte sich Sudhana vor den Füßen der Laiin und umrundete sie ehrfürchtig zur Rechten. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Die Laiin erwiderte: „Guter Mann, ich habe das Dharma-Tor durchschritten und bin mit unerschöpflichem Verdienstschatz geschmückt. Ich speise hundert Wesen aus einem einzigen Gefäß, und was immer sie begehren, wird mir von tausend Wesen, hunderttausend Wesen, hundert Millionen Wesen, einer Billion Wesen, hunderttausend Billionen Wesen, hundert Nayuta-Wesen, hunderttausend Nayuta-Wesen und sogar unzähligen Wesen, so zahlreich wie die Staubpartikel von Jambudvipa, erfüllt.“ Selbst Wesen, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, können ihre Wünsche ohne Verlust vollständig erfüllt bekommen. Des Weiteren werde ich ihnen die feinsten Köstlichkeiten, Kutschen, Gewänder, Girlanden, erlesenen Weihrauch, duftende Öle und kostbaren Schmuck anbieten. Ich werde ihnen auch Betten, Sitze, Streitwagen und prächtige Baldachine und Banner bieten. All dies wird ihnen zur Verfügung gestellt werden und ihre Wünsche zu großer Freude erfüllen. Guter Mann, in einer Welt im Osten und selbst in unzähligen Welten, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, und selbst in unzähligen Buddha-Ländern werden alle Sravakas und Pratyekabuddhas, nachdem sie meine Speise gegessen haben, die Frucht der Erleuchtung erlangen. Des Weiteren werden im Osten und selbst in unzähligen Buddha-Ländern, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, alle Bodhisattvas, die in ihrem nächsten Leben Buddhas werden, nachdem sie meine Speise gegessen haben, Mara bezwingen und Erleuchtung erlangen. Dasselbe gilt für den Süden, Westen, Norden, die vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen und oben und unten. Guter Mann, siehst du meine zehntausend weiblichen Verwandten? Ja, ich habe sie gesehen. Guter Mann, diese Millionen von Asamkhya-Bodhisattvas sind alle meine Gefährten, teilen meine Gelübde und meine guten Wurzeln. Wir beschreiten den Pfad gemeinsam. Wir teilen dieselben Wünsche. Wir teilen dieselbe reine, rechte Achtsamkeit. Wir teilen dasselbe reine Streben. Wir teilen dasselbe unermessliche Bodhi. Wir teilen dieselben Fähigkeiten. Wir teilen denselben Geist und vertrauen auf die Früchte. Wir teilen dieselbe Sphäre. Wir teilen dasselbe rechte Streben, der Wiedergeburt zu entfliehen. Wir teilen dieselbe wahre Bedeutung. Wir teilen dasselbe Verständnis des wahren Dharma. Wir teilen dieselbe reine und wundersame Gestalt eines Bodhisattva. Wir teilen dieselbe unermessliche Kraft. Wir teilen denselben unerschütterlichen Fleiß. Wir teilen denselben Klang des wahren Dharma. Wir teilen denselben Weg der Rede. Wir teilen dieselben Verdienste. Wir teilen dasselbe reine Karma. Wir teilen dieselbe reine Belohnung. Wir teilen dasselbe reine, große Mitgefühl zum Schutz aller Wesen. Wir teilen dasselbe reine Karma, das nicht im Widerspruch zu Ursachen und Bedingungen steht. Wir teilen dasselbe reine Rede-Karma. Allen Buddhas predigen wir den Dharma gemäß ihren Bedürfnissen. Wir bringen allen Buddhas dieselben ehrfurchtsvollen Opfergaben dar. Wir teilen dieselbe Gewissheit im Wissen um alle Dharmas. Wir teilen dieselben reinen Bodhisattva-Stufen. Diese Bodhisattvas, die mein Gefäß mit Speise nehmen, reisen augenblicklich in alle zehn Himmelsrichtungen, opfern allen Arhats, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und Buddhas und speisen hungrige Geister, sodass alle zufrieden sind, während mein Gefäß mit Speise unversehrt bleibt. Guter Mann, mein Gefäß mit Speise füllt sich gemäß den Bedürfnissen aller Götter vollständig. Selbst das Geben von Almosen ist dasselbe.
- Guter Mann, warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen. Sudhana sah dann unzählige Menschen durch die vier Tore eintreten. Die Laienfrauen saßen alle bequem, und ihre Wünsche waren vollkommen erfüllt. Guter Mann, ich habe dieses Dharma-Tor nur erreicht, geschmückt mit dem unerschöpflichen Schatz an Verdiensten. Der unerschöpfliche Ozean des Verdienstes der großen Bodhisattvas gleicht dem leeren Himmel. Ihre Geister mit unermesslichem Verdienst zu kultivieren, ist wie ein wunscherfüllendes Juwel, das die Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllt. Die große Stadt des Verdienstes beseitigt vollständig alle Armut und alles Leid. Der Verdienstberg Sumeru lässt unzählige Juwelen herabregnen. Der große Schatz des Verdienstes öffnet die Tore der Dharma-Stadt. Die Lampe des Verdienstes vertreibt die Dunkelheit der Armut. Das große Dach des Verdienstes umhüllt alle fühlenden Wesen mit den erlesenen Wurzeln der Güte. Wie kann ich solche tugendhaften Praktiken erkennen und beschreiben?
. Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Großer Wohlstand. Dort lebt ein Ältester namens Ambrosia-Gipfel. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas?“ Zu jener Zeit, Sudhana…
Sie verneigten sich unzählige Male und erwiesen ihm ihre Ehrerbietung. Schweren Herzens verabschiedeten sie sich und reisten gen Süden.
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Zu jener Zeit erlangte der junge Sudhana das Dharma des unerschöpflichen Lichts des Verdienstes. Mit rechter Achtsamkeit betrachtete er jenen Ozean des Verdienstes, erkannte jenen Verdienst, der so unermesslich ist wie der Raum, näherte sich jener Ansammlung von Verdiensten, bestieg jenen Berg des Verdienstes, sammelte jenen Schatz des Verdienstes, erschöpfte jenen Grund des Verdienstes, durchquerte jenen Ozean des Verdienstes, reinigte jenen vollkommenen Verdienst, betrachtete all jenen Verdienst eingehend, folgte jenem Schatz des Verdienstes, hielt an jener Lehre des Verdienstes fest und reinigte jenes Wesen des Verdienstes. Nach und nach reiste er in die Stadt Mahavira, um den älteren Amrita-Spitz aufzusuchen.
Er freute sich, einen tugendhaften Lehrer zu finden, nutzte dessen Weisheit, um Geist und Körper zu schulen, entwickelte Rechtschaffenheit im Verhältnis zu ihm, beobachtete ihn mit beständiger Zufriedenheit, lernte mit mutigem Eifer von ihm, erforschte alle Wurzeln der Tugend des Lehrers und teilte sie mit anderen. Ohne Groll oder Hass gegenüber tugendhaften Lehrern ist sein Herz mit dem Schatz des Verdienstes erfüllt. Indem man von den vielfältigen und geschickten Methoden tugendhafter Lehrer lernt, ohne durch sie die Erleuchtung zu erlangen, nähert man sich ihnen beständig, kultiviert alle tugendhaften Wurzeln, reinigt und kultiviert den aufrechten Geist des Bodhi, mehrt alle Wurzeln eines Bodhisattva, vollbringt alle tugendhaften Wurzeln, erfüllt große Gelübde, erzeugt tiefes Mitgefühl, nähert sich der Allwissenheit, weicht niemals von den Buddhas ab und vertieft die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra, während das Licht des Tathagata das Herz beständig erleuchtet.
Zu jener Zeit sah Sudhana in jener Stadt die mit Nektar bedeckte Krone des Buddha, sitzend auf einem Löwenthron aus Asamkhya in einer Halle mit sieben Juwelen, deren Sockel aus Vajra-Inilatara-Juwelen bestand. Die Halle war mit dem Schatz der Reinheit geschmückt und mit fünfhundert juwelenbesetzten Bildern verziert. Zahlreiche juwelenbesetzte Banner wurden aufgestellt, juwelenbesetzte Wimpel aufgehängt und zahlreiche juwelenbesetzte Baldachine ausgebreitet. Ein grenzenloses Netz aus Juwelen bedeckte es. Jemand hielt einen Baldachin aus Jambudvipa-Gold, an dessen Seite eine Stange aus Lapislazuli befestigt war. Ein anderer trug einen Buddha, der ein Juwel der Reinheit hielt; beide standen zu beiden Seiten. Erlesene Weihrauchdüfte erfüllten die Gegend und ließen himmlische Blüten und Wolken herabregnen. Fünfhundert Arten wundervoller Musik und Tänze wurden in der Stadt der Freude aufgeführt. Zehntausend große Wesen umgaben sie, ihre Gesichter von unvergleichlicher Schönheit, erfüllt vom aufrechten Geist eines Bodhisattva. Sie schmückten alle Wesen, die beständig den Lehren der nektargleichen Krone des Hauptes folgten. Aufgrund der guten Wurzeln, die in vergangenen Leben gemeinsam geschlagen worden waren, verneigte sich Sudhana unzählige Male ehrfurchtsvoll vor ihnen, die Hände an einer Seite gefaltet. Er sprach: „Großer Weiser, zum Wohle aller Wesen habe ich den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erschaffen, der das Leiden aller Wesen auslöscht.“
Mögest du in höchster Glückseligkeit weilen, das Meer von Geburt und Tod zur Insel der Dharma-Schätze durchqueren, Gier und Anhaftung auslöschen, tiefes Mitgefühl entwickeln, den Durst nach den fünf Begierden stillen, alle Weisheit erlangen, schließlich die Wildnis von Geburt und Tod durchqueren, dich stets an den Tugenden aller Buddhas erfreuen und die drei Daseinsbereiche transzendieren, um die Stadt Sarvajna zu erreichen. Doch du weißt nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, ihn praktiziert und alle fühlenden Wesen um sich versammelt.
Der Älteste erwiderte: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet, junger Mann! Du hast den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erweckt. Wer den Geist entwickeln kann, den Pfad des Bodhisattva zu erlernen und die Bodhisattva-Praxis zu pflegen, ist selten. Suche einen guten Lehrer, begegne einem guten Lehrer, nähere dich ihm und respektiere ihn, und verliere niemals den Glauben an deinen guten Lehrer.
Guter Mann, siehst du mein zehntausendköpfiges Gefolge?“ „Ja, ich habe sie gesehen. Ich habe ihnen ursprünglich verschiedene Dharmas gelehrt.“ Mögen sie das Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erwecken; in die Familie des Tathagata hineingeboren werden, reinen Dharma pflegen; unermessliche Paramitas erfüllen; die zehn Kräfte des Buddha besitzen; von weltlicher Abstammung befreit und in die Linie des Tathagata aufgenommen werden; den Kreislauf von Geburt und Tod zerstören und das Rad des reinen Dharma errichten; die drei bösen Pfade auslöschen und den wahren Pfad des Dharma errichten.
Guter Mensch, wisse, dass Bodhisattvas fähig sind, alle fühlenden Wesen zu beschützen. Guter Mensch, ich habe dieses Dharma-Tor der Schatzkammer des wunscherfüllenden Verdienstes vollendet. Was immer ihre Bedürfnisse sind, ich werde ihre Wünsche erfüllen. Das heißt, ich werde sie mit juwelenbesetzten Wagen, Elefanten, Pferden und Dienern versorgen; mit Kleidung, Nahrung, Weihrauch, Blumen und pulverisierten Parfums; mit Lampen, Medizin, Bannern, Baldachinen und so weiter; Ihre ersehnten Gefolgschaften, himmlischen Kronen und juwelenbesetzten Ornamente; und alle kostbaren Dinge, die zum Überleben notwendig sind. Ich werde sie alle verschenken und sogar den Dharma auf alle fühlenden Wesen ausdehnen. Guter Mann, warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen.
Sudhana, der alle Länder, Städte und Dörfer und alle fühlenden Wesen zu sich kommen sieht, befiehlt ihnen sogleich, sich zu setzen. Dann, mit Nektar auf dem Haupt, blickt er zum Himmel auf, und all ihre Bedürfnisse steigen vom Himmel herab und erfüllen ihre Wünsche. Nachdem er ihre Wünsche erfüllt hat, erklärt er ihnen den Dharma, der es ihnen ermöglicht, den Schatz der Verdienste zu mehren, ihren Durst nach den Lehren Buddhas zu stillen und sogar die Zeichen eines großen Mannes zu erlangen. Er beseitigt Armut und Leid, bereichert sie mit dem Nektar des Reichtums, bezwingt alle Dämonen, die ihn nicht vernichten können, und erlangt die zehn Kräfte und die höchste Weisheit. Nachdem all ihre Wünsche erfüllt wurden, sind sie voller Freude und kehren an ihre jeweiligen Orte zurück. Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor, den Schatz der wunscherfüllenden Verdienste. Alle großen Bodhisattvas besitzen alle Verdienste vollkommener Freiheit und bedecken mit ihren kostbaren Händen alle Buddha-Länder, indem sie unermessliche Wolken herabregnen lassen. Dies sind Wolken aus Juwelen, Wolken in verschiedenen Farben, Wolken aus juwelenbesetzten Kronen in verschiedenen Farben, Wolken aus Gewändern in verschiedenen Farben, Wolken aus wundersamen Klängen, Wolken aus verschiedenen Blumen, Wolken aus Mani-Juwelen in verschiedenen Farben, Wolken aus verschiedenen Düften, Wolken aus verschiedenen Baldachinen in verschiedenen Farben und Wolken aus Bannern in verschiedenen Farben. All diese Wolken erfüllen alle Welten und alle Buddha-Länder vollständig. Alle Buddhas und ihre Gefolgschaften lehren und leiten alle fühlenden Wesen und führen sie dazu, allen Buddhas Opfergaben darzubringen. Wie kann ich also die Praktiken der Bodhisattvas kennen und von ihnen sprechen und ihre Freiheit offenbaren?
Guter Mann, im Süden gibt es eine Stadt namens Löwenturm. Dort lebt ein Ältester namens Dharma-Juwelenkrähe. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Da freute sich der Jüngling Sudhana und sprang vor Freude, verneigte sich ehrfürchtig und umrundete ihn unzählige Male. Als Schüler sollte man so denken: Durch einen tugendhaften Lehrer erlangt man Allwissenheit; man sollte einem tugendhaften Lehrer gegenüber ein reines Herz haben; wenn man die Lehren eines tugendhaften Lehrers hört, sollte man ihnen voll und ganz folgen können; und man sollte alle seine Fähigkeiten zähmen. Nachdem man so gedacht hat, sollte man sich verabschieden und nach Süden reisen.
Zu jener Zeit, im Bewusstsein des Dharma-Tors des wunscherfüllenden Verdienstschatzes, bewachte Sudhana diesen Schatz, reinigte ihn wie den Berg Sumeru, erlangte die Quelle dieses Ozeans des Verdienstes, öffnete ihn, betrachtete ihn, reinigte ihn vollkommen, sammelte ihn und pflegte ihn. Allmählich reiste er zu jener Stadt, um die Dharma-Schätze des Ältesten gründlich zu suchen. Er begegnete ihm auf dem Weg, verneigte sich ehrfürchtig, faltete die Hände und trat zur Seite. Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet.“
Da ergriff der Älteste Sudhanas Hand und wollte ihn nach Hause führen.
„Guter Mann“, sagte der Älteste, „sieh dir mein Haus an.“ Sudhana blickte sich im Haus um. Es war aus Sandelholz und Gold erbaut. Mauern aus sieben Juwelen umgaben es, verziert mit Lapislazuli. Säulen aus Saphir waren ebenfalls aus Saphir gefertigt. Ein Löwenthron aus roten Juwelen stand darauf, geschmückt mit einem Löwenbanner. Ein Baldachin aus Lapislazuli war ausgebreitet, bedeckt mit einem Netz aus wunscherfüllenden Juwelen. Unzählige Juwelen verliehen dem Haus einen Achatteich, gefüllt mit Wasser, das die acht Tugenden in sich trug, umgeben von allerlei juwelenbesetzten Bäumen. Das Haus war weitläufig, mit zehn Stockwerken und acht Toren.
Sudhana (siehe unterstes Stockwerk) bereitete verschiedene Köstlichkeiten zu und bot sie allen an. (Siehe zweites Stockwerk) Er bot verschiedene juwelenbesetzte Gewänder an. (Siehe drittes Stockwerk) Er bot allerlei juwelenbesetzten Schmuck an. (Siehe viertes Stockwerk) Er beschenkte seine Familie und Verwandten, die alle tugendhaft lebten und redegewandt waren. (Siehe die fünfte Ebene) Selbst die fünf Stufen der Bodhisattvas versammelten sich dort, um den Dharma zusammenzutragen, losgelöst von weltlichen Vergnügungen und jenseits aller Abhandlungen. Die Dharma-Siegel des Dharani Samadhi. Das Licht der Samadhi-Weisheit erkennen. Die sechste Ebene sehen. Die Vollkommenheit der Weisheit erreichen, der Bodhisattva ist innerlich erfüllt. Tiefgründige Weisheit besitzen. Das ungehinderte Dharma-Tor des Schatzes ruhiger und leuchtender Weisheit erreichen. Die drei Daseinsbereiche transzendieren. Ungehinderter Bereich. Achtsamkeit auf den nicht-dualen Dharma. Die Tore der Vollkommenheit der Weisheit zusammentragen. Die Tore der Vollkommenheit der Weisheit erkennen und erklären. Das sogenannte Tor der Schatzkammer der Ruhe, das Tor der Weisheitsvollkommenheit, die alle fühlenden Wesen unterscheidet, das Tor der unerschütterlichen Weisheitsvollkommenheit, das Tor der allumfassend erleuchtenden, begehrensfreien Weisheitsvollkommenheit, das Tor der unzerstörbaren Schatzkammer der Weisheitsvollkommenheit, das Tor des reinen Auges aller fühlenden Wesen, das Tor des Ozeans der Weisheitsvollkommenheit, das Tor des universellen Auges der Weisheitsvollkommenheit, das Tor des Ozeans aller unerschöpflichen Mittel. Das ungehinderte Prajnaparamita-Tor, das alle fühlenden Wesen erleuchtet. Das Prajnaparamita-Tor senkt sich allmählich wie segensreiche Wolken herab. Eine unzählbare Anzahl solcher Asamkhya-Prajnaparamita-Tore versammelt sich.
Diese Versammlung von Bodhisattvas ist in ihrer Pracht unbeschreiblich. (Siehe die siebte Ebene.) Die Bodhisattvas der widerhallenden Geduld erfüllen diesen Raum. Sie verkörpern zweckmäßige Weisheit und sind fähig, alle Botschaften des Buddha-Dharma zu vernehmen und zu bewahren. (Siehe achte Ebene.) Die Bodhisattvas des ewigen Verweilens erfüllen diesen Raum. Sie besitzen alle übernatürlichen Kräfte, durchdringen alle Buddha-Welten und erleuchten alle fühlenden Wesen und alle Dharma-Bereiche. Sie besitzen das Dharmakaya und können alle Buddhas ungehindert erreichen. Sie sind fähig, den gesamten Buddha-Dharma zu empfangen und zu bewahren. (Siehe neunte Ebene.) Die Bodhisattvas, die zur Buddhaschaft bestimmt sind, erfüllen diesen Raum. (Siehe zehnte Ebene.)
Alle Tathagatas erfüllen diesen Raum. Vom anfänglichen Bestreben, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten … Überwindung von Geburt und Tod, Erfüllung großer Gelübde. Besitz göttlicher Kraft und Freiheit. Drehen des reinen Dharma-Rades, um fühlende Wesen in allen Buddha-Welten und ihre Gefolgschaften zu befreien. Sudhana, der den Dharma verkörperte und hochhielt und Zeuge solch wundersamer Dinge war, sprach: „Großer Weiser, ich habe noch nie eine so reine Versammlung gesehen. Wo habe ich in der Vergangenheit den Samen der Tugend gesät, der mir nun solch hervorragende Früchte trägt? Guter Mann, ich erinnere mich, dass einst der Tathagata, Arhat, Samyaksambuddha, Vidyacarana-sampanna, Sugata, Lokavidu, Anuttara-purusa-damya-sarathi, Sasta deva-manusyanam, Buddha, Bhagavan, König der universellen Zierde des unermesslichen Licht-Dharma-Reiches, auf der Welt erschien. Als dieser Buddha die Stadt betrat, brachte ich ihm Weihrauch, Blumen und Musik dar. Nachdem ich diese Opfergabe dargebracht hatte, widmete ich diese Wurzel der Tugend drei Dingen: der Beseitigung von Armut und Leid und dem ständigen Besuch aller Buddhas, Bodhisattvas und tugendhaften Lehrer.“ Wer den wahren Dharma beständig hört, empfängt diesen Lohn.
Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor, das die großen Gelübde erfüllt. Alle Bodhisattvas des Großen Schatz-Ozeans erlangen den unzerstörbaren reinen Dharma-Körper. Die unzerstörbare Dharma-Wolke umhüllt alles. Sie erlangen unzerstörbare Verdienste. Das unzerstörbare große Netz des Verdienstes umhüllt alles. Sie treten in das unzerstörbare Samadhi-Reich ein. Sie besitzen die unzerstörbaren Wurzeln der Güte der Bodhisattvas. Sie weilen in der unzerstörbaren Wohnstätte des Tathagata. Sie besitzen unzerstörbare Weisheit, die letztlich die drei Zeiten transzendiert. Sie weilen in allen Äonen ohne Müdigkeit. Sie weilen im unzerstörbaren Reich der universellen Vision. Wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten erkennen und beschreiben?
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Wahre Scharfe Wurzel. Die Stadt heißt Universelles Tor. Dort lebt ein Ältester namens Universelles Auge Wunderbarer Duft. Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?“ Dann verneigte sich Sudhana, der Junge, respektvoll vor dem Dharma-Juwel, nachdem er seine Pilgerreise beendet hatte, und reiste in den Süden.
Zu jener Zeit betrachtete der junge Sudhana die unermesslichen Dharma-Lehren der Buddhas, erlangte die unermesslichen Praktiken eines Bodhisattva und die unermesslichen, wundersamen Pfade eines Bodhisattva, die seinen Körper und Geist erleuchteten. Er freute sich, die unermesslichen Dharma-Lehren zu erforschen und die reine Befreiung, die unermesslichen Wurzeln und die unermesslichen Kräfte eines Bodhisattva zu erlangen. Sein Geist folgte den unermesslichen Praktiken eines Bodhisattva und brachte so die unermesslichen Gelübde eines Bodhisattva hervor. Er erlangte das unzerstörbare Banner der wundersamen Weisheit eines Bodhisattva, das alles erleuchtet. Allmählich reiste er in jenes Land, auf der Suche nach der Stadt des Universellen Tores. Sein Geist war unruhig, fleißig und unerschütterlich. Er erinnerte sich an seinen tugendhaften Lehrer, pries ihn, folgte dessen Wurzeln und widmete sich dem Dharma des Universellen Tores, fernab jeglicher Nachlässigkeit. Mit dem reinen Auge der Weisheit durchquert man das Meer von Geburt und Tod. Man erblickt die Stadt des Universellen Tores, umgeben von Hunderttausenden kleinerer Städte, hoch und massiv, kunstvoll gestaltet und in jeder Hinsicht geschmückt.
Man sieht den Ältesten der Universellen Augen und des Wunderbaren Duftes, sitzend auf einem Thron aus duftenden Opfergaben in dieser Stadt. Man geht zu ihm, verneigt sich und erweist ihm Ehrerbietung, indem man respektvoll die Hände an einer Seite faltet und spricht: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Der Älteste antwortet: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du hast den Bodhicitta erzeugt. Guter Mann, ich kenne alle Arten von Krankheiten: Wind-, Kälte- und Hitzekrankheiten, Fieber, verschiedene andere Krankheiten, Wahnsinn, Besessenheit, Vergiftungen und durch Flüche verursachte Krankheiten. Ich kenne alle Arten von Krankheiten und kann sie ihrer Natur entsprechend heilen. Guter Mann …“ Wenn fühlende Wesen aus allen Himmelsrichtungen krank sind, kommen sie zu mir, und ich kann sie alle heilen. Nachdem ich ihre Leiden beseitigt habe, bade ich sie in duftendem Wasser, schmücke sie mit duftenden Blumen und Girlanden und kleide sie in feine Gewänder. Ich biete ihnen Speise und Trank an und schenke ihnen unzählige Schätze. Dann lehre ich sie verschiedene Dharma-Wege. Denen mit viel Gier lehre ich die Betrachtung der Unreinheit; denen mit viel Zorn lehre ich die Betrachtung der liebenden Güte; denen mit viel Unwissenheit lehre ich die Betrachtung der Eigenschaften der Phänomene; Für jene, die nur über begrenztes Verständnis verfügen, lehre ich die höheren Dharma-Pfade. Ich preise und erhebe die Tugenden aller Buddhas, und da sie das Bodhicitta erwecken, lehre ich die Entwicklung tiefen Mitgefühls. Da sie des unermesslichen Leidens von Geburt und Tod nicht müde sind, erkläre ich ihnen ausführlich die verschiedenen Paramitas. Um unermessliche reine Weisheit zu erlangen, spreche ich von den großen Gelübden. Um alle fühlenden Wesen zu belehren und zu reifen zu führen, lehre ich die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra. Da er die Vollkommenheit der Reinheit des Śīlaṅkāvatāra offenbart, spreche ich von den unvorstellbaren Verdiensten des Tathāgata. Da er die Vollkommenheit der Kṣānti offenbart, spreche ich vom unzerstörbaren und reinen Dharmakāya des Tathāgata. Da ich die Vollkommenheit des Viryaṅkāvatāra manifestiere, spreche ich vom unvergleichlichen Tathagata. Da ich die Vollkommenheit des Dhyānaṅkāvatāra manifestiere, spreche ich vom reinen Dharmakāya. Da ich die Vollkommenheit der Weisheit manifestiere, spreche ich vom allumfassenden reinen Dharmakāya, damit alle fühlenden Wesen es sehen können.
Da ich die Vollkommenheit der geschickten Mittel manifestiere, spreche ich vom ewigen Verweilen im Samsara. Da ich die Vollkommenheit des Strebens manifestiere, spreche ich von der Verschönerung und Reinigung aller Buddha-Länder. Da ich die Vollkommenheit der Kraft manifestiere, spreche ich vom reinen Dharmakāya, das alle erfreut, die es begehren. Da ich die Vollkommenheit der Weisheit manifestiere, spreche ich vom ewig freudigen reinen Dharmakāya, fernab von allen unheilsamen Dharmas. Guter Mann, ich gebe Ihnen diese verschiedenen Arten des Dharma weiter. Mögen sie alle zufrieden und freudig zurückkehren. Guter Mann, ich kenne auch die Methoden, verschiedene Räucherwerke zu harmonisieren. Dazu gehören Räucherwerk, das nicht als König bezeichnet werden kann, frisches Räucherwerk, erlesenes Räucherwerk, Räucherwerk der Erweckung, Räucherwerk von strahlendem Aussehen, Adlerholz-Räucherwerk, festes Räucherwerk, Sandelholz-Räucherwerk, Wolken-Räucherwerk und Räucherwerk, das die Sinne nicht stört. Wenn man all diese Räucherwerke kennt und sie verbrennt, sollte man dem Buddha von ganzem Herzen ein großes Gelübde ablegen und alle Wünsche erfüllen, nämlich alle fühlenden Wesen zu beschützen, alle Buddha-Länder zu schmücken und allen Buddhas respektvolle Opfergaben darzubringen. Selbst wenn nur ein einziges Räucherstäbchen verbrannt wird, erfüllt es die gesamte Dharma-Welt in allen zehn Himmelsrichtungen, durchdringt alle Tathagatas und ihr Gefolge und schmückt die gesamte Dharma-Welt mit Weihrauch: dem Weihrauch der Paläste, dem Weihrauch der Mauern, dem Weihrauch der Pavillons, dem Weihrauch der Geländer und dem Weihrauch, der Feinde abwehrt. Weihrauch für Fenster. Halbmond-Weihrauch. Baldachin-Weihrauch. Banner-Weihrauch. Flaggen-Weihrauch. Netz-Weihrauch. Bild-Weihrauch. Leichter Weihrauch. Geschmückt mit duftenden Wolken und Regen. Alle Dharma-Welten in allen zehn Himmelsrichtungen schmückend. Alle Buddhas und ihr Gefolge. Guter Mann, ich kenne nur dieses universelle Dharma-Tor, das allen fühlenden Wesen Freude bringt und es ihnen ermöglicht, die Körper aller Buddhas und der großen Medizinkönig-Bodhisattvas zu sehen. Wer ihre Namen hört, sieht, sich ihnen nähert, sich an sie erinnert oder sie in sich trägt, dem wird alles frei von Lüge sein. Wer sie sieht, dem werden all seine Leiden erlöschen, er erlangt den Ursprung des gesamten Dharma der Tathagatas, beseitigt die Gesamtheit des Leidens, wird für immer frei sein von allen Schrecken von Geburt und Tod, erlangt Furchtlosigkeit, besitzt alle Weisheit, zerstört die unermesslichen Berge von Geburt und Tod und verweilt im wahren Dharma. Wie kann ich seine Vorzüge und Praktiken erkennen und beschreiben?
Guter Mann, in dieser südlichen Stadt... Sein Name ist König Mandschukuo. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praxis des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu jener Zeit verneigte sich der Junge Sudhana ehrfurchtsvoll vor dem Älteren, dem mit dem universellen Auge und dem wohlriechenden Duft. Er umrundete ihn unzählige Male, dann ging er fort und begab sich nach Süden.
Zu jener Zeit erinnerte sich der junge Sudhana nacheinander an all seine tugendhaften Lehrer. Er betrachtete ihre Lehren andächtig und dachte weiter: „Diese tugendhaften Lehrer können mich umarmen, mich beschützen und dafür sorgen, dass ich nicht vom Anuttara-samyak-sambodhi abfalle.“ Mit diesen Gedanken erlangte er große, unermessliche Freude, einen reinen, ruhigen, weiten, würdevollen, ungebundenen, ungehinderten, leeren Geist, der alle Buddhas und Bodhisattvas sieht, einen Geist der Freiheit, einen Geist im Einklang mit dem gesamten Dharma, einen Geist, der alle Buddha-Welten in einem einzigen Gedanken erfüllt, einen Geist, der den Tathagata sieht, einen Geist, der die Zehn Kräfte betrachtet, und einen Geist, der alle Buddhas und tugendhaften Lehrer nicht verlässt. Nach und nach reiste er durch Menschen, Städte und Dörfer, bis er die Stadt Mandschukuo erreichte. Auf die Frage nach dem Aufenthaltsort von König Zufriedenheit antwortete jemand: „Er weilt nun in der Haupthalle. Er übt das Recht und lehrt alle Lebewesen. Er nimmt die, die genommen werden müssen, bestraft die, die bestraft werden müssen, und regiert die, die regiert werden müssen. Er schlichtet Streitigkeiten und schenkt den Ängstlichen Furchtlosigkeit. Er lobt jene, die nicht töten, stehlen, Ehebruch begehen, lügen, schlecht über andere reden, hart und ungerecht sprechen und frei von Gier, Hass und Verblendung sind. Er besitzt großen Reichtum. Von Weitem sieht man, dass der König auf einem Vajra-Löwenthron sitzt, geschmückt mit unzähligen Juwelen und kostbaren Bildern, umgeben von duftenden Wolken. Unzählige kostbare Gewänder sind ihm umgelegt, und unzählige kostbare Banner und Wimpel sind ringsum aufgehängt.“ Zhang Zhongbao trug eine Krone aus wunscherfüllenden Mani-Juwelen, verziert mit einer Mondsichel aus Jambudvipa-Gold. Sein Haar war dunkelblau, und seine Ohren hingen herab. Er trug unschätzbare Mani-Halsketten, bedeckt mit Hunderttausenden von Juwelennetzen. Ein Baldachin aus Jambudvipa-Gold, mit Glöckchen aus verschiedenen Juwelen, gab unaufhörlich melodische Klänge von sich. Ein juwelenbesetzter Schatz erstrahlte hell in alle Richtungen. Dieser zufriedene König besaß große Macht, war frei von allen Feinden und genoss unermessliche Freiheit. Zehntausend Minister, jeder in seinem Amt, lenkten die Angelegenheiten des Königs. Zehntausend tapfere Generäle, bewaffnet und ihn bewachend, kümmerten sich um ihn. Zu jener Zeit sah Sudhana unzählige Wesen, die die Gesetze des Königs brachen, ihre Körper auf fünf Arten gefesselt, ihre Hände und Füße abgetrennt, ihre Ohren und Nasen abgeschnitten, ihre Augen ausgestochen oder ihre Köpfe abgetrennt. Sie bewarfen den König mit siedender Asche, wickelten ihn in Öl und übergossen ihn damit oder verbrannten ihn mit Feuer. Sie unterwarfen ihn unzähligen Formen der Folter und des Leidens.
In diesem Moment dachte Sudhana: „Zum Wohle aller fühlenden Wesen habe ich den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschritten. Nun sehe ich diesen König, wie er großes Unrecht und allerlei Unheil begeht. Er ist das schlimmste aller Übel, der bösartigste Mensch.“ Während er dies dachte, sprach eine Gottheit am Himmel zu ihm: „Guter Mann, erinnere dich an die Lehren des tugendhaften Lehrers, der Universellen Augen und des Wunderbaren Duftes.“ Sudhana blickte sogleich zum Himmel auf und antwortete: „Ich erinnere mich immer.“ Die Gottheit sprach daraufhin: „Wenn du dich immer erinnerst, warum bist du dann verwirrt? Guter Mann, die geschickten Mittel eines Bodhisattva sind unvorstellbar, die Weisheit eines Bodhisattva ist unvorstellbar, die Fähigkeit, fühlende Wesen zu sammeln, ist unvorstellbar und die Fähigkeit, fühlende Wesen zu bezwingen, ist unvorstellbar.“ Seine Lehren an die fühlenden Wesen sind unvorstellbar. Sein Mitgefühl für die fühlenden Wesen ist unvorstellbar. Seine Befreiung aller fühlenden Wesen ist unvorstellbar. Nachdem Sudhana die himmlischen Lehren vernommen hatte, ging er zum König, verneigte sich tief und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Der König, der seine Angelegenheit erledigt hatte, nahm Sudhana an die Hand und führte ihn in den Palast. Er befahl Sudhana, auf dem juwelenbesetzten Löwenthron Platz zu nehmen, und sprach zu ihm: „Guter Mann, sieh mein Haus an.“ Sudhana bemerkte sogleich: „Es ist gewaltig und grenzenlos, umgeben von Mauern aus sieben Juwelen, einem Vortragssaal aus sieben Juwelen, geschmückt mit unzähligen juwelenbesetzten Pavillons und sogar bedeckt mit einem unvorstellbaren Netz aus Mani-Juwelen.“ Fünfhundert Jungfrauen, so würdevoll wie der Himmel, erschienen. Wie oben beschrieben, guter Mann, erkennst du den Grund meiner Vergeltung? Die Antwort war: Ja, ich habe ihn erkannt. Guter Mann, ich habe die Methode der illusorischen Verwandlung des Bodhisattva vollendet. In meinem Land gibt es Wesen, die töten, stehlen und sogar falsche Ansichten vertreten, Wesen, die unbelehrbar sind und ihre bösen Taten nicht aufgeben können. Um sie zu bezwingen und zu befreien, verwandle ich mich in Menschen, um ihr vielfältiges Leiden zu heilen und sie dazu zu bringen, die zehn nicht-tugendhaften Pfade und alles Böse aufzugeben, die zehn tugendhaften Taten und das höchste Glück zu erlangen, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken und allwissende Weisheit zu erlangen.
Guter Mann, wisse, dass mein Körper, meine Rede und mein Geist nicht einmal Ameisen gegenüber schädliche Absichten hegen; wie viel weniger dann den Menschen gegenüber? Menschen sind Quellen des Verdienstes, die alle guten Wurzeln hervorbringen. Guter Mann, ich kenne nur diese Methode der illusorischen Verwandlung; Die großen Bodhisattvas haben die Geduld des Nicht-Entstehens erlangt, im Wissen, dass alle fühlenden Wesen Illusionen gleichen. Da sie wissen, dass die Praktiken der Bodhisattvas Verwandlungen gleichen, alle weltlichen Phänomene Blitzen gleichen und alle Dharmas Träumen gleichen, dringt man tief in die ungetrübte Welt des Dharma ein und erlangt die ungetrübte Welt der wundersamen Praktiken der Bodhisattvas. Man umfasst alle Praktiken und erlangt Meisterschaft über unzählige Dharanis. Wie kann ich diese verdienstvollen Praktiken erkennen und beschreiben? Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Gutes Licht, und ihr König heißt Großes Licht. Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas?“ Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana tief vor dem König, umrundete ihn unzählige Male und zog dann gen Süden.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit ungeteilter Aufmerksamkeit das trügerische Dharma der Weisheit jenes Königs. Er erkannte, dass alle Phänomene Illusionen waren, unterschied alle Handlungen und suchte unermüdlich nach dem wahren Dharma. Er betrachtete die Wandlungen des Königs zur Rettung aller Lebewesen und erkannte, dass alles in der Welt einer Illusion glich. Ihm wurde klar, dass die Gelübde und Praktiken der drei Zeiten allesamt Illusionen waren. Er trat in das Reich des reinen Dharma ein. Nach und nach durchquerte er Dörfer, Städte, Wildnis und viele Strapazen ohne zu ermüden. Als er die Stadt des Guten Lichts erreichte, fragte er die Bewohner: „Wie heißt diese Stadt?“ Sie antworteten: „Gutes Licht.“ Sudhana dachte: „Mein guter Lehrer ist in dieser Stadt. Ich werde ihn nun gewiss sehen, das Verhalten des Bodhisattva, sein wahres Dharma und alle Tore des Dharma hören. Die Verdienste des Bodhisattva sind unvorstellbar, sein Reich unvorstellbar, seine Freiheit unvorstellbar, sein Dharma-Tor der Gleichheit unvorstellbar und seine mutige Kraft unvorstellbar.“ Ich werde nun gewiss vom höchsten Reich des Bodhisattva erfahren. Mit diesen Gedanken betrat ich die Stadt des Guten Lichts. Ich sah die Stadt, geschmückt mit sieben unermesslichen Schätzen und umgeben von sieben hohen Mauern. Es war gefüllt mit Wasser der acht Tugenden, sein Boden bedeckt mit goldenem Sand, Utpala, Pamma, Kumāra und Buddha-Blüten, die seine Mauern durchdrangen. Diese waren von sieben Schichten aus je sieben juwelenbesetzten Mauern umgeben: der Vajra-Löwenmauer, der Unzerstörbaren Vajra-Mauer, der Fleißigen Vajra-Mauer, der Bodenlosen Vajra-Mauer, der Reinen Netzmauer und der Vajra-Mauer der Reinheit und Losgelöstheit. Diese sieben Mauern waren mit unzähligen Juwelen geschmückt. Die Stadt war wundersam, hoch aufragend und riesig, mit einer Milliarde Straßen und Gassen. Jede Straße und Gasse war mit unzähligen Milliarden Menschen gefüllt. Unzählige goldene Pavillons von Yamantaka waren mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unvorstellbare silberne Pavillons waren mit roten Perlennetzen bedeckt. Unvorstellbare juwelenbesetzte Pavillons waren mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Verzierte Mani-Juwelennetze waren mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unvorstellbare Kristallpavillons waren mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unvorstellbar klare und helle Pavillons sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Sonnenverhüllende Mani-Juwelennetze sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unzählige juwelenbesetzte Pavillons der Dharani sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unzählige massive Pavillons sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Unvorstellbare Vajra-Pavillons sind mit juwelenbesetzten Netzen bedeckt. Ein unzerstörbares Banner, geschmückt mit einem Netz aus Mani-Juwelen. Unvorstellbare Pavillons aus Sandelholz und ein Netz aus Maha-Mandala-Blumen. Solche unbeschreiblichen Pavillons aus wundersamen Juwelen, bedeckt mit verschiedenen Netzen: unvorstellbare Netze aus wundersamen Juwelen, unvorstellbare Netze aus goldenen Glocken, unvorstellbare Netze aus Weihrauch, unvorstellbare Netze aus Blumen, unvorstellbare Netze aus Kleidung. Darüber hinaus sind unvorstellbare Baldachine aus wundersamen Juwelen und unvorstellbare Baldachine aus kostbaren Edelsteinen darüber ausgebreitet. Unvorstellbare Banner und Wimpel aus verschiedenen Juwelen sind aufgestellt, um sie zu schmücken. In dieser Stadt befindet sich ein Pavillon namens „Für alle Wesen erfreulich anzusehen“, geschmückt mit unzähligen Mani-Juwelen. König Mahavairocana weilt dort ständig, und Sudhana schmückt ihn mit all diesen kostbaren Verzierungen. Sein Geist war frei von Unreinheit. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als einen tugendhaften Lehrer zu sehen. Er erblickte den Großen König des Lichts, der in der Dharma-Halle auf einem juwelenbesetzten Löwenthron saß, im Schneidersitz, mit zahlreichen Juwelen geschmückt, in juwelenbesetzte Gewänder gehüllt und von unzähligen juwelenbesetzten Bildern umgeben. Er wurde mit verschiedenen Musikrichtungen und Unterhaltungen erfreut. Er besaß die achtundzwanzig Hauptmerkmale und achtzig Nebenmerkmale eines großen Mannes, geschmückt mit diesen. Sein Körper war aus wahrem Gold, wie die helle Sonne, die alles erleuchtet. Wie der Vollmond, der hell zwischen allen Sternen erstrahlt, wie König Brahma inmitten einer großen Versammlung, wie ein unermesslicher Ozean voller kostbarer Juwelen, wie ein schneebedeckter Berg, der erlesene Heilmittel birgt, wie der donnernde Klang des Großen Drachenkönigs, der die wahre Natur aller Dharmas verkündet, wie der reine und unbefleckte Himmel, wie der Berg Sumeru mit seinen vier kostbaren Farben, der den Ozean der Natur aller fühlenden Wesen erleuchtet, wie eine juwelenbesetzte Insel voller Weisheit. Vor dem Palast des Königs und außerhalb der vier Stadttore türmten sich überall kostbare Juwelen und juwelenbesetzte Gewänder. Unzählige Milliarden schöner Frauen, geschmückt mit würdevoller Schönheit und unvergleichlich in ihrer Anmut, bezauberten mit ihren anmutigen Gestalten selbst Götter und Menschen. Alle vierundsechzig Künste waren gegenwärtig. Unzählige Kühe mit goldenen Hörnern gaben süße und duftende Milch, jede Kuh so viel wie ein Stein voll Milch. Es gab unzählige verzierte Utensilien, duftende und köstliche Speisen, unzählige Musikinstrumente sowie verschiedene Heilmittel und andere lebensnotwendige Dinge. Zu beiden Seiten jeder Straße und Gasse boten zwanzig Milliarden Bodhisattvas diese Gaben großzügig den Lebewesen an, um sie zu erfreuen, ihren Geist zu reinigen und ihre Leiden zu lindern. „Damit alle Lebewesen die wahre Bedeutung verstehen; damit allwissende Weisheit in ihnen erwacht; damit sie von bösen Gedanken befreit werden; damit die Dornen falscher Ansichten aus ihren Köpfen verschwinden; damit der karmische Pfad aller Lebewesen gereinigt wird“, sagte Sudhana. Nachdem er dem Großen König des Lichts mit fünffacher Verneigung seine Ehrerbietung erwiesen hatte, umrundete er ihn einmal zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass Ihr, Großer Weiser, dies gut erklären könnt; ich bitte Euch, es mir näher zu erläutern.“
Sudhana antwortete: „Guter Mensch, ich habe das große, mitfühlende Verhalten eines Bodhisattva vollbracht, rein und vollkommen. Ich habe diesen wunderbaren Dharma von unzähligen Buddhas und Bodhisattvas gehört, seine Reinheit beachtet und seine Zierde kultiviert. Guter Mensch, ich lebe nach diesem Prinzip, regiere das Land gemäß dem Gesetz und achte auf alle fühlenden Wesen.“ Er handelt im Einklang mit dem Dharma, lehrt und leitet die fühlenden Wesen. Er sammelt sie, gibt ihnen Halt und lässt sie nähren. Er beeinflusst alle fühlenden Wesen gemäß dem Dharma, lehrt sie, gute Wurzeln zu schlagen und über das wahre Wesen des Dharma nachzudenken. Er befähigt alle fühlenden Wesen, liebende Güte, große liebende Güte, die Kraft großer liebender Güte, den Geist des Wohltuns und Freiheit von Furcht zu erlangen. Er sammelt alle fühlenden Wesen und verlässt sie niemals. Er gelobt, alles Leid zu beenden und allen fühlenden Wesen Frieden und Glück zu bringen. Sein Körper und sein Geist werden geschmeidig und frei von Verunreinigungen. Er gibt Geburt und Tod auf und findet Freude im ewigen und wahren Dharma. Er beseitigt die Verunreinigungen des Leidens und erlangt einen reinen Geist. Er beeinflusst die Geister der fühlenden Wesen mit allen guten Taten, durchtrennt den Kreislauf von Geburt und Tod und fließt in den tiefen Ozean des Dharma ein. Er löscht alle Existenzebenen aus und erlangt die uneingeschränkte Befreiung. Er erreichte den reinen Ozean allwissender Weisheit. Sein Glaube war fest und unzerstörbar. Guter Mann, ich lebe nach diesem Prinzip, regiere das Land gemäß dem Gesetz und befreie das Volk von Furcht. Wenn die Armen zu mir kommen, können sie sich alles wünschen. Ich öffne ihnen stets meine Schatzkammer und sage: „Nehmt, was ihr wollt, aber tut nichts Böses.“ Alle Wesen dieser Stadt wenden sich dem Mahayana zu. Sie sehen diese Stadt in verschiedenen Gestalten: manche sehen Unreinheit, manche Reinheit; manche Holz und Stein, manche Kristall; manche unzerstörbare Mauern und Säulen, die sie umgeben; manche unvorstellbare Pavillons, geschmückt mit unzähligen Juwelen. Mit aufrichtigem Herzen pflegen sie alle guten Wurzeln und suchen die allwissende Weisheit aller Buddhas. Dies sind die Wesen, die ich in früheren Leben um mich versammelt habe und die den Pfad des Bodhisattva beschreiten. Damals sah ich, dass die Stadt mit kostbaren Juwelen geschmückt und rein war. Anderes, was ich sah, war unrein. Guter Mann, die Wesen dieser Stadt begingen in ihrer Zeit der fünf Verunreinigungen und bösen Taten aller Art Böses. Aus Mitleid mit ihnen trat ich in den Samadhi des Großen Mitgefühls ein, als das Höchste Mitgefühl, das im Einklang mit der Welt ist. Beim Eintritt in diesen Samadhi wurden alle bösen Gedanken, Leiden, streitsüchtigen und schädlichen Gedanken dieser Wesen vollständig ausgelöscht. Warum? Weil die Kraft dieses Samadhi so groß ist. Guter Mensch, warte einen Augenblick, und du wirst es selbst sehen. Dann trat der König in den Samadhi des Großen Mitgefühls ein, als das Höchste Mitgefühl, das im Einklang mit der Welt ist. Beim Eintritt erbebte die große Stadt des Guten Lichts auf sechsfache Weise. Die juwelenbesetzten Mauern, Pavillons, Paläste, Geländer, Fenster und andere Bauwerke schienen wie der Halbmond zu zittern. Juwelenbesetzte Glocken, Netze und Bilder aus kostbaren Juwelen... Eine melodische Stimme pries den König. Alle Menschen innerhalb und außerhalb der Stadt jubelten sehr und falteten ehrfürchtig die Hände. Selbst die Tiere verneigten sich mit mitfühlenden Herzen vor dem König. Berge, Ebenen und Wälder verneigten sich vor dem König. Flüsse, Teiche und Quellen strömten ihm entgegen. Zehntausend Drachenkönige ließen dunkle, schwere Wolken aufsteigen, Donner und Blitze erhellten den Himmel und ließen duftendes Wasser herabregnen. Zehntausend Indra-, Yama-, Tusita-, Nirmanarati- und Paranirmitavasavartin-Könige, um nur einige zu nennen, erschufen am Himmel unzählige Nayutas der Musik und des Gesangs sowie unzählige himmlische Frauen, die melodische Lieder sangen. Unzählige Wolken aus Blumen, duftenden Pulvern, Girlanden und Baldachinen regneten herab, zusammen mit unzähligen Wolken aus bunten Gewändern. Unzählige juwelenbesetzte Banner und Baldachine schmückten den Himmel als Opfergaben für den König. Der Inapana-Drachenkönig breitete riesige Lotusblüten aus, die den gesamten Himmel bedeckten. Er hängte unzählige kostbare Seidenbänder auf, die mit unzähligen Juwelen verziert waren. Unzählige juwelenbesetzte Girlanden und Halsketten, himmlischer Schmuck und unzählige wunderschöne Blumen und Düfte erfüllten den Himmel als Opfergaben für jenen König. Unzählige himmlische Jungfrauen erfüllten den Himmel und priesen jenen König. Unzählige Rakshasa-Dämonen, die im großen Ozean von Jambudvipa hausen, Blut trinken und Fleisch fressen, sind wilde Bestien zu Land und zu Wasser, die unaufhörlich fühlende Wesen schädigen. Sie alle erlangten Mitgefühl und Frieden, im festen Glauben, im nächsten Leben fern von allem Bösen zu sein. Voller Freude warfen sie sich nieder, huldigten jenem König und erlangten unermessliches körperliches und seelisches Glück. Unzählige Visajya-Dämonen... Und so verhält es sich auch mit der Vergiftung fühlender Wesen auf den vier Kontinenten. In den dreitausend großen Chiliokosmen und selbst in den zehn Himmelsrichtungen, in unzähligen Milliarden von Nayuta-Welten, werden auch fühlende Wesen vergiftet. Da erhob sich König Mahavairocana aus dem Samadhi und sprach zu Sudhana: „Guter Mann, ich kenne nur das Samadhi des Großen Mitgefühlsbanners dieses Bodhisattvas. Alle großen Bodhisattvas bedecken und beschützen mit ihrem gewaltigen Mitgefühlsdach alle fühlenden Wesen. Höhere, mittlere und niedrigere Grade werden ohne Dualität gleichwertig betrachtet. Mitgefühl ist wie die Erde, die alle fühlenden Wesen nährt. Der Vollmond des Bodhisattvas strahlt das Licht des Verdienstes aus und lindert die Hitze des Leidens. Die reine Sonne des Bodhisattvas erhellt alle mit dem Licht der Weisheit. Die helle Lampe des Bodhisattvas vertreibt tiefe Dunkelheit. Die reine Wasserperle des Bodhisattvas löscht die Verunreinigungen und Unreinheiten des Geistes aller fühlenden Wesen.
Das wunscherfüllende Juwel des Bodhisattvas …“ Mögen die schnellen Winde des Bodhisattvas alle Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllen und ihnen ermöglichen, schnell Samadhi zu erlangen und in die Stadt der Allwissenheit einzugehen. Wie kann ich sein tugendhaftes Verhalten erkennen und davon sprechen? Wie kann ich diesen Berg an Verdiensten preisen und messen? Wie kann ich seine Verdienste betrachten, das Windrad des großen Gelübdes erkennen und den wahren Grund erreichen? Wie kann ich die Praktiken und Samadhis des geschmückten Mahayana-Bodhisattva Samantabhadra klar verstehen? Lob sei dem großen Mitgefühl: „Guter Mensch, im Süden gibt es eine Stadt namens Verweilen. Dort gibt es eine Upasika namens Unbeweglich. Geh dorthin und frage: ‚Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?‘“ Da huldigte Sudhana, der Jüngling, jenem König, indem er ihn unzählige Male umrundete, und reiste dann nach Süden.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit die Lehren König Mahavairocanas. Er betrachtete das Banner des großen Mitgefühls des Bodhisattva, dessen oberstes Prinzip das tiefe Mitgefühl war, und folgte dem Samadhi der Welt. Unvorstellbare Verdienste und Gelübde stiegen in ihm auf. Die unvorstellbare und unerschütterliche Weisheit des Bodhisattva wurde genährt. Er betrachtete das einzigartige Dharma des Bodhisattva. Er betrachtete die unvorstellbare wahre Natur aller Phänomene. Er betrachtete das unvorstellbare Gefolge des Bodhisattva. Er betrachtete die unvorstellbaren Taten des Bodhisattva. Durch diese Betrachtung erlangte er einen freudigen, einen begierdenlosen, einen hochmütigen, einen demütigen, einen reinen, einen klaren, einen unerschöpflichen, einen beständigen und einen furchtlosen Geist. Während er so betrachtete, weinte er Tränen der Trauer. Er erwog ferner, dass die Begegnung mit einem tugendhaften Lehrer alle Verdienste begründen und den Pfad des Bodhisattva einleiten könne. Die reine Achtsamkeitspraxis (Dharani) erweckt das Samadhi-Licht der Bodhisattvas, wodurch diese alle Buddhas sehen, die Dharma-Wolken aller Buddhas herabregnen lassen und die Gelübde der Bodhisattvas verstehen. Sie erweckt das unvorstellbare Weisheitslicht der Bodhisattvas und nährt deren feste Wurzeln. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer kann man gefährliche Wege meiden. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer offenbart sich der rechte Weg. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer folgt man dem Dharma der Gleichheit. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer manifestiert man die Mahayana-Lehren. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer verwirklicht man letztlich die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer manifestiert man die Stadt der Allwissenheit.
Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer durchquert man den Ozean aller Dharma-Bereiche. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer erleuchtet man den Ozean des gesamten Dharma in den drei Zeiten. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer nährt man den reinen Dharma. Durch die Achtsamkeit auf tugendhafte Lehrer… Als Sudhana mit solch mitfühlenden Gedanken daran dachte, alle tugendhaften und heiligen Lehren zu erfüllen, sprach der Bote des Tathagata, eine Gottheit, die einen Bodhisattva begleitete, zu ihm am Himmel: „Guter Mensch, wer den Lehren eines tugendhaften Lehrers folgt, bereitet allen Buddhas Freude. Wer den Lehren eines tugendhaften Lehrers folgt, ist der Allwissenheit nahe. Weil er unermüdlich die Lehren des Lehrers versteht, sind ihm alle Bedeutungen gegenwärtig. Guter Mensch, geh in die Stadt des Verweilens, zur Laiin des Unbeweglichen Wohnorts. Du wirst sie bald wiedersehen.“ Sudhana, der aus dem Samadhi der Weisheit und des Lichts erwachte, reiste allmählich zur Stadt des Verweilens und erkundigte sich nach dem Verbleib der Laiin des Unbeweglichen Wohnsitzes. Jemand antwortete: „Guter Mann, die Laiin des Unbeweglichen Wohnsitzes ist zu Hause, beschützt und umsorgt von ihren Eltern.“ Umgeben von einer großen Schar von Gefolgsleuten, die den Dharma verkündeten, ging Sudhana, erfüllt von grenzenloser Freude, zum Tor. Als er das Haus betrat, sah er dessen Palast, in goldenes Licht getaucht. Wer von diesem Licht berührt wurde, spürte, wie Körper und Geist weich wurden. Sudhana erlangte, nachdem er vom Licht berührt worden war, augenblicklich fünfhundert Samadhi-Tore: das Samadhi-Tor des Erwachens zu allem, das Samadhi-Tor des wundersamen Banners, das Samadhi-Tor der Stille, das Samadhi-Tor der Ferne von allen fühlenden Wesen, das Samadhi-Tor der universellen Vision und das Samadhi-Tor des Tathagatagarbha.
Nachdem er diese fünfhundert Samadhi-Tore erreicht hatte, wurden sein Körper und sein Geist so sanft wie die eines sieben Tage alten Fötus. Er nahm einen wundersamen Duft wahr, der vom Himmel und den Menschen auszugehen schien. Er näherte sich dem Ort, faltete ehrfürchtig die Hände und betrachtete mit ungeteilter Aufmerksamkeit die Gestalt und Farbe der Frau. Sie übertraf alle Frauen in den zehn Himmelsrichtungen. Ihre Schönheit ist unvergleichlich. Wie viel mehr gibt es da noch jemanden, der ihr überlegen ist, außer den Buddhas! Der Glanz ihres Palastes ist unvergleichlich. Ihr Atem verströmt einen wundersamen Duft, unvergleichlich in den zehn Himmelsrichtungen. Ihr Schmuck ist unvergleichlich in den zehn Himmelsrichtungen. Ihr Gefolge ist unvergleichlich in den zehn Himmelsrichtungen. Wie viel mehr gibt es da noch jemanden, der ihr überlegen ist, außer der Versammlung der Tathagatas! Solch erhabene Schönheit bewahrt fühlende Wesen davor, unreine Gedanken zu entwickeln. Wer sie erblickt, wird von seinen Leiden befreit. Wie Brahma, dessen Wünsche sich vor ihm nicht offenbaren, werden all die Leiden derer beseitigt, die diese Laiin erblicken. Fühlende Wesen in den zehn Himmelsrichtungen freuen sich unaufhörlich über ihren Anblick. Ausgenommen jene mit vollkommener Weisheit und Tugend sowie jene von Sudhana, die diese Frau sehen, erfahren unvorstellbares Dharma und unvorstellbares Samadhi. Unvorstellbare und unvergleichlich wundervolle Farben, ein unermessliches Netz aus Licht, ungetrübt von allem. Unvorstellbar wohltuend für alle Wesen. Ein unerschöpflicher Ozean an Gefolge. Betrachtet den unvorstellbaren Körper. Unersättlicher Reichtum zu jeder Zeit. So wird es in Versen besungen.Halte stets an reinen Grundsätzen fest und übe dich fleißig in Geduld.
Zum Beispiel, wenn es hell zwischen Vollmond und Sternen leuchtet.
Nachdem Sudhana seinen Lobgesang beendet hatte, sprach er zum Großen Weisen: „Ich habe bereits das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und beschreitet. Ich habe gehört, dass Ihr, Großer Weiser, dies gut erklären könnt; bitte erläutert es mir.“ Da antwortete die Frau Sudhana mit freundlichen und liebevollen Worten: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, Ihr habt das Bodhicitta erlangt. Ich habe das unzerstörbare Dharma des Bodhisattva erlangt, die standhaften Praktiken des Bodhisattva kultiviert, die Dharani der Gleichheit aller Dharmas erlangt, das Dharma der Gleichheit aller Dharmas erlangt und das Samadhi der Zierde des Nichtseins erreicht.“ Sudhana fragte: „Wie ist der Zustand des unzerstörbaren Dharma des Bodhisattva, und selbst das Samadhi der Zierde des Nichtseins? Guter Mann, dies ist schwer zu ergründen und schwer zu beschreiben.“ Sudhana sagte: „Ich bitte dich, großer Weiser …“ Durch die göttliche Kraft Buddhas erkläre ich es. Ich selbst distanziere mich durch tugendhafte Lehrer, mit Glauben, Verständnis, Unterscheidungsvermögen, rechter Achtsamkeit, Beobachtung und ungeteilter Hingabe von der Lüge und erkenne die Gleichheit. Daraufhin antwortete die Upasika: „Guter Mann, in einem vergangenen Kalpa der Reinheit gab es einen Tathagata namens Svabhūmi, der der Verehrung würdig und vollkommen erleuchtet war und in der Welt erschien. Damals regierte ein König namens Dianguang. Ich war seine Tochter. Mitten in der Nacht, als alle Musik verstummte und meine fünfhundert Dienerinnen schliefen, blickte ich von meinem Turm zu den Sternen auf und sah jenen Tathagata am Himmel, wie einen König juwelenbesetzter Berge, umgeben von unvorstellbar großen Bodhisattvas der acht Götter- und Drachenklassen. Ehrfürchtig strahlte er ein gewaltiges Lichtnetz aus, das die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete. Ein feiner Duft ging von den Poren des Buddha aus. Beim Einatmen dieses Duftes fühlte sich mein Körper weich an und mein Herz wurde von großer Freude erfüllt. Ehrfürchtig verneigte ich mich und faltete meine Hände in tiefer Hingabe.“ Wenn man zu diesem Buddha aufblickt, kann man seine Krone nicht sehen. Betrachtet man seinen Körper von links und rechts, so sind seine Grenzen nicht zu erkennen. Seine majestätischen, geschmückten Züge sind eine unendliche Augenweide. Guter Mensch, welche Taten vollbrachte ich damals, um mit diesem Körper geboren zu werden? Um diesen Körper wachsen zu lassen? Um diesen Körper zu besitzen? Um diesen Körper rein zu sein? Um diesen Körper frei zu sein? Um ein strahlendes Gefolge zu haben? Um mit allerlei Schmuck geschmückt zu sein? Um Verdienste und Weisheit zu besitzen? Um Samadhi und Dharani zu erfahren? Um einen Schatz an Beredsamkeit zu besitzen? All dies ist unbeschreiblich.
Guter Mann, damals sprach der Tathagata, der meine Gedanken kannte, zu mir: „Du solltest einen unzerstörbaren Geist entwickeln. Entwickle einen erhabenen Geist, um Leiden zu beseitigen. Halte an nichts fest, was existiert. Entwickle einen fleißigen und unermüdlichen Geist. Folge den zielführenden Mitteln und verstehe sie tiefgründig. Entwickle einen geduldigen Geist. Bezwinge den Ozean böser Gedanken in allen Lebewesen. Entwickle einen Geist frei von Täuschung.“ Fernab von allen Bereichen von Geburt und Tod entwickle ich einen Geist frei von Müdigkeit und sehe alle Buddhas, ohne jemals müde zu werden. Ich entwickle einen Geist frei von unersättlichem Verlangen und nehme die Lehren des Buddha-Dharma vollständig in mich auf. Ich entwickle einen gelassenen Geist und nutze alle geschickten Mittel des Buddha, um mich der Welt anzupassen. Ich entwickle einen schützenden Geist und halte alle Dharma-Räder aller Buddhas aufrecht. Ich kultiviere einen Geist der Unterscheidung, indem ich die Schätze des Dharma angemessen auslege und so allen Freude bringe. Guter Mann, damals vernahm ich diese Dharma-Lehre von jenem Tathagata, dem Tor des reinen Dharma, auf der Suche nach allwissender Weisheit. Die zehn Kräfte des Tathagata sind wahr. Sein strahlender und geschmückter Körper, der reine Dharma-Körper, die geschmückten Zeichen des Tathagata, sein Gefolge, das geschmückte Buddha-Feld, sein majestätisches Aussehen, seine Lebensspanne – als ich diesen Geist kultivierte, konnten alle Leiden, die Śrāvakas und Pratyekabuddhas… selbst die Vajra-Berge ihn nicht zerstören.
Guter Mann, nachdem ich dieses Gelübde abgelegt habe, werde ich unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa, keine Begierden hegen. Wie viel weniger werde ich in diesen Äonen Zorn gegen meine Familie und Verwandten hegen? Wie viel weniger werde ich Selbstbezogenheit gegenüber anderen hegen? Wie viel weniger werde ich Unwissenheit oder Gleichgültigkeit gegenüber meinem eigenen Geist hegen? Schon im Mutterleib werde ich stets die rechte Achtsamkeit bewahren. Wie viel weniger werde ich in diesen Zeitaltern alle Buddhas in meinen Träumen sehen? Wie viel weniger werde ich mit den zehn Augen der Kontemplation alle Lehren des Buddha-Dharma hören und bewahren, ohne ein einziges Wort zu vergessen? Ich werde nicht einmal weltliche Reden vergessen, geschweige denn die Worte des Tathagata.
In diesen Zeitaltern werde ich den Ozean des gesamten Buddha-Dharma trinken und sogar weltliche Dinge unterscheiden und erkennen, wodurch alle zweckmäßigen Mittel und die Tore des Samadhi entstehen. Mein Geist ist frei von Falschheit. In all diesen Kalpas habe ich das Dharma-Rad aller Buddhas aufrechterhalten. Innerhalb des Dharma-Rades habe ich kein einziges Dharma verloren und mir fehlte nicht einmal die duale Weisheit. Ich habe fühlende Wesen transformiert. In all diesen Kalpas sah ich den Ozean aller Buddhas und aller manifestierten Buddhas. Vor diesen Buddhas erfüllte ich meine großen Gelübde. In all diesen Kalpas, inmitten des Ozeans aller Bodhisattvas, kultivierte ich den reinen Ozean der Bodhisattva-Praktiken in seiner Gänze. In all diesen Kalpas erweckte jedes fühlende Wesen, das mich sah, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) und brachte nicht einmal einen Gedanken an die zwei Fahrzeuge in mir hervor. In all diesen Kalpas hatte ich hinsichtlich aller Lehren Buddhas, selbst einer einzigen Silbe und eines einzigen Geschmacks, keinen Zweifel. Ich hatte keine dualistischen Gedanken, keine falschen Gedanken, keine vielfältigen Gedanken, keine befleckten Gedanken, keine Gedanken an Gut und Böse, keine Gedanken an Liebe und Hass.
Guter Mensch, seit ich dieses Bodhicitta zum ersten Mal erweckt habe, sehe ich unaufhörlich alle Buddhas, Bodhisattvas und tugendhaften Lehrer. Nachdem ich Buddhas große Gelübde vernommen habe, kultiviere ich den Pfad des Bodhisattva, die Vollkommenheiten (Paramitas) und den unerschöpflichen Schatz der Weisheit sowie die verschiedenen Stufen der Erleuchtung. Ich betrete alle unermesslichen und grenzenlosen Welten und unterscheide unzählige Bereiche fühlender Wesen. Niemals vom reinen Licht der Weisheit abweichend, beseitige ich alle Leiden fühlender Wesen und nähre und erwecke ihre guten Wurzeln. Ich manifestiere mich ihren Bedürfnissen entsprechend und verliere dabei niemals den subtilen Klang aus den Augen. Alle, die ihn hören, freuen sich. Guter Mensch, ich betrete dieses unzerstörbare Dharma-Tor, indem ich die Dharani der Gleichheit aller Dharmas beachte und unermessliche und frei fließende wundersame Wandlungen manifestiere. Möchtest du es sehen? Ja, ich möchte es sehen.
Zu jener Zeit betrat die unbewegliche Laiin die Tore von zehntausend Samadhis. Mit rechter Achtsamkeit betrachtete sie die Samadhis jener, die unermüdlich nach dem erhabenen und gerechten Dharma strebten, die Samadhis jener, die von der Abwesenheit von Unwissenheit erfüllt waren, die Samadhis der zehn Kräfte und die Samadhis des unerschöpflichen Schatzes des Buddha. Während sie in diesen Samadhis verweilte, erbebten die Welten, so fein wie die Staubpartikel der zehn unbeschreiblichen Buddha-Welten, auf sechsfache Weise und wurden so rein wie Lapislazuli. In jeder Welt sah sie Hunderte von Millionen Tathagatas, jeder umgeben von einer großen Versammlung, die ein helles Licht ausstrahlten, das die zehn Himmelsrichtungen erleuchtete. Sie erschienen im Tusita-Himmel oder in allen Welten, drehten das Rad des reinen Dharma mit wundersamen Stimmen und manifestierten sogar das Mahaparinirvana.
Dann erhob sich die Upasika aus dem Samadhi und wandte sich an Sudhana mit den Worten: „Guter Mann, siehst du das?“ „Ja, ich habe es gesehen. Guter Mann, ich habe dieses unzerstörbare Dharma für alle fühlenden Wesen vollbracht, indem ich das subtile Dharma erläuterte und sie alle mit Freude erfüllte. Alle großen Bodhisattvas, die ungehindert in den zehn Himmelsrichtungen reisen, gleichen dem Garuda-König, der die Quelle des großen Ozeans der fühlenden Wesen erreicht. Wenn sie fühlende Wesen mit dem Wunsch nach Bodhi sehen, bergen sie ihn aus dem Ozean von Geburt und Tod und legen ihn in Bodhi. Es ist wie ein Kaufmann, der eine große Schatzinsel betritt, einzig und allein auf der Suche nach dem großen Schatz der zehn Kräfte des Tathagata, und der im Ozean von Geburt und Tod reist, um fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren und Leiden zu beseitigen. Wie die helle Sonne löscht es die Wasser der Begierde und lässt alle fühlenden Wesen Lotusblüten erblühen. Wie ein schneller Wind weht es in den zehn Himmelsrichtungen und zerstört die Zweige der falschen Ansichten und Leiden aller fühlenden Wesen. Wie die Erde nährt es alle fühlenden Wesen.“ Gute Wurzeln. Wie ein universeller Monarch, der alle fühlenden Wesen mit den vier Mitteln der Anziehung um sich versammelt. Wie könnte ich sein tugendhaftes Verhalten je erkennen oder beschreiben?
Guter Mann, im Süden gibt es ein Land, dessen Name unbeschreiblich ist, eine Stadt namens Zufriedenheit. Dort leben asketische Mönche, die sich „Diejenigen, die allen fühlenden Wesen folgen“ nennen. Geh dorthin und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
In diesem Moment verneigte sich Sudhana und huldigte ihm zu Füßen, indem er ihn unzählige Male umrundete. Dann nahm er Abschied und begab sich nach Süden.
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Zu jener Zeit dachte der junge Sudhana mit ungeteilter und aufrichtiger Achtsamkeit an jene Upāsikā (weibliche Laienanhängerin): „Sie ist meine wahre spirituelle Freundin.“ Er betrachtete ihre korrekten Lehren, was sie sprach, was sie offenbarte, was sie zeigte, als was sie erschien, was sie lobte, was sie verdeutlichte, was sie ausführlich darlegte und was sie praktizierte. Seinen Betrachtungen folgend, kultivierte und übte er Ruhe, Stille und Gelassenheit, indem er erleuchtete und beobachtete.
Nach und nach durchquerte er Städte und Siedlungen und erreichte bei Sonnenuntergang die Stadt der Zufriedenheit. Er suchte und befragte alle Wesen und äußeren Wege gründlich und fragte sich, wo sie sich nun befanden. Um Mitternacht sah er nördlich der Stadt einen großen Berg, der hell wie die aufgehende Sonne leuchtete.
Zu jener Zeit, im Morgengrauen, verließ Sudhana die Stadt und bestieg diesen Berg. Aus der Ferne sah er einen Bodhisattva an einem stillen Ort, der meditierend umherging und eine wundersame Gestalt angenommen hatte, die die Brahmas übertraf. Er war umgeben von zehntausend himmlischen Brahma-Dienern. Er ging zu diesem Ort, verneigte sich und berührte die Füße. Dann trat er beiseite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist für Anuttarā Samyaksaṃbodhi (unübertroffene vollkommene Erleuchtung) entwickelt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praktiken erlernt und den Bodhisattva-Pfad beschreitet.“
Der Weise antwortete: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet, guter Mann, dass du den Geist für Anuttarā Samyaksaṃbodhi erschaffen konntest. Guter Mann, ich habe mich bereits in den Bodhisattva-Praktiken etabliert, die alle Orte erreichen, und das universelle Samādhi-Dharma-Tor vollendet, das unabhängig, nicht erschaffen und eine übernatürliche Kraft ist. Mit dem gleichen Licht der Vollkommenheit der Weisheit (Prajñāpāramitā) beobachte und unterscheide ich alle Bestimmungsorte und alle Wesen – jene, die hier sterben und dort geboren werden, die durch verschiedene Existenzen wandern, von verschiedensten gemischten Arten, Formen, Farben, schön und hässlich, geboren in verschiedenen Bereichen des Begehrens und der Lust.
Dazu gehören Devas, Nāgas, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kiṃnaras, Mahoragas, Höllenwesen, hungrige Geister, Tiere, das Reich des …“ Yama (der Herr des Todes), Orte der Menschen und Nicht-Menschen. Diese Wesen mögen falsche Ansichten vertreten, die beiden Fahrzeuge bevorzugen oder sich am Großen Fahrzeug erfreuen. Mit wundersamer Weisheit und vielfältigen geschickten Mitteln helfen sie den Wesen reichlich. Sie lehren weltliche Künste und Handwerke, damit die Wesen verschiedene Fertigkeiten und Dharani-Tore erlangen. Oder sie nutzen die vier Mittel der Anziehung, um Wesen zu sammeln, in dem Wunsch, dass alle die allumfassende Befreiung erlangen.
Oder sie preisen die Vollkommenheiten (Paramitas), damit die Wesen Allwissenheit erlangen und Verdienste sammeln können. Oder sie preisen die Entstehung des Bodhi-Geistes, damit die Wesen ihre heilsamen Wurzeln nicht verlieren. Oder sie preisen die Bodhisattva-Praktiken, damit die Wesen reine Buddha-Landschaften schmücken, große Gelübde erfüllen und andere Wesen lehren können. Oder sie sprechen vom Verzicht auf den Dharma, damit die Wesen die leidvollen Folgen böser Taten in den drei niederen Daseinsbereichen erkennen. Oder sie sprechen vom reinen Dharma, damit die Wesen … Wesen sollen Freude an den von den Buddhas gepflanzten Tugenden empfinden und die Frucht der Allwissenheit erlangen.
Oder sie preisen den Tathagata, den Würdigen, den Vollkommen Erleuchteten, damit Wesen große Gelübde ablegen und mit ganzer Hingabe den reinen Dharma-Körper anstreben können. Oder sie preisen die Verdienste des Buddha, damit Wesen Freude an der Suche nach dem unzerstörbaren Buddha-Körper empfinden können. Oder sie preisen den unvergleichlichen, wundersamen Dharma des Buddha, damit Wesen alle unzerstörbaren Verdienste des Buddha erlangen können.
Darüber hinaus, guter Mensch, in dieser Stadt der Zufriedenheit wandle und befreie ich alle Menschen, Männer und Frauen, Alte und Junge, ihren Fähigkeiten entsprechend. Diese Wesen wissen nicht, wer ich bin. In diesem Jambudvīpa gibt es 96 Arten von falschen Ansichten des äußeren Pfades. Ich erkläre ihnen verschiedene Lehren, um ihre falschen Ansichten zu beseitigen. In den dreitausend großen Welten und sogar in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen, in den Ozeanen … Alle Wesen werden durch verschiedene weise und geschickte Mittel sowie durch die Tore des Dharma, verschiedene Formen, Erscheinungen, Klänge und Stimmen, geheilt und transformiert. Ebenso.
Guter Mann, ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva das Dharma-Tor der Allgegenwart praktiziert. Die großen Bodhisattvas, ihre Körper und die Zahl aller Wesen können die Samadhi aller Wesen unterscheiden, Transformationsräder entstehen lassen, durch alle Welten und zu allen Orten reisen und sich allen Wesen in den zehn Himmelsrichtungen manifestieren. Wer sie sieht, erfreut sich an der unermüdlichen Betrachtung. Alle können alle heilsamen Wurzeln nähren, alle Kalpas ohne Bruch großer Gelübde verbringen, die Praxis der Zierde des strahlenden Lichts von Indras Palast erlangen, ohne an irgendetwas zu haften, allein nach dem wahren Sinn suchen, Wesen folgen, die in den drei Zeiten gleich sind, das Reich des Nicht-Selbst erleuchten und den unerschöpflichen Schatz großen Mitgefühls besitzen.
In jener Zeit dachte Sudhana mit ungeteilter Aufmerksamkeit an jene Laiin: „Sie ist meine wahre und tugendhafte Lehrerin.“ Er betrachtete ihre wahren Lehren, ihre Worte, ihre Verkündigungen, ihre Erleuchtung, ihre Manifestationen, ihr Lob, ihre Erläuterungen, ihre ausführlichen Darlegungen und ihre Praktiken. Er folgte ihren Lehren, kultivierte und vollendete Ruhe und Stille, erleuchtete und beobachtete. Nach und nach durchquerte er Städte und Dörfer und erreichte bei Sonnenuntergang die Stadt der Zufriedenheit. Er suchte weit und breit nach all den Ketzern, die mit ihm im Einklang waren. Wo waren sie nur? Mitten in der Nacht sah er einen gewaltigen Berg nördlich der Stadt, dessen Licht wie die aufgehende Sonne strahlte. Im Morgengrauen verließ Sudhana die Stadt und bestieg den Berg. Er sah die Ketzer in Abgeschiedenheit wandeln, ihr Anblick übertraf selbst den Brahmas, umgeben von zehntausend Gefolgsleuten Brahmas. Er ging zu ihnen, neigte sein Haupt und huldigte ihnen zu Füßen. Dann trat er zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt.“ Und wie erlernt und kultiviert ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Die Antwort lautet: Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du bist imstande, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erlangen. Guter Mann, ich habe bereits in der Bodhisattva-Praxis aller Orte verweilt, das Samadhi der universellen Beobachtung, das Dharma-Tor der Nicht-Vertrauens- und Nicht-Handelns sowie die übernatürlichen Kräfte erreicht. Im Lichte der Vollkommenheit der Weisheit beobachte und unterscheide ich alle Reiche und alle fühlenden Wesen, die hier sterben und dort geboren werden, die durch verschiedene Existenzebenen wandern, von unterschiedlicher Art, mit verschiedenen Formen und Erscheinungen, schön und hässlich, die in verschiedenen Reichen verschiedene Begierden und Freuden erfahren, nämlich Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Höllenwesen, hungrige Geister, Tiere, das Reich Yamas, das Reich der Menschen und Nicht-Menschen. Diese fühlenden Wesen mögen falsche Ansichten vertreten, die Zwei Fahrzeuge bevorzugen oder sich am Mahayana erfreuen. Mit wunderbarer Weisheit und vielfältigen geschickten Mitteln nütze ich den fühlenden Wesen, oder ich lehre sie verschiedene weltliche Künste und Handwerke, in der Hoffnung, dass sie geschickte Künste und Dharani-Tore erlangen, oder ich nutze die Vier Mittel der Anziehung, um fühlende Wesen zu sammeln, in der Hoffnung, dass sie alle Sarvajna (Weisheit) erlangen, oder ich preise die Vollkommenheiten (Paramitas). Der Wunsch, allen Wesen die Erlangung von Allwissenheit und die Hingabe ihrer Verdienste zu ermöglichen, oder das Entstehen des Bodhicitta zu preisen, der Wunsch, dass die Wurzeln der Tugend aller Wesen nicht erlöschen, oder der Bodhisattva-Pfad zu preisen, der Wunsch, dass alle Wesen die Buddha-Länder schmücken und reinigen, ihre großen Gelübde zur Lehre und Transformation der Wesen erfüllen, oder die Lehre der Abneigung zu verkünden, der Wunsch, dass alle Wesen die Folgen böser Taten und das Leiden der drei Daseinsbereiche kennen, oder die Lehre des reinen Dharma zu verkünden, der Wunsch, dass alle Wesen Freude erzeugen, die Wurzeln der Tugend in der Gegenwart aller Buddhas pflanzen und die Frucht der Allwissenheit erlangen, oder der Wunsch, dass alle Wesen den Tathagata, den Würdigen, den vollkommen Erleuchteten, preisen, der Wunsch, dass alle Wesen große Gelübde ablegen, einmütig nach dem reinen Dharma-Körper streben, oder die Verdienste des Tathagata zu preisen, der Wunsch, dass alle Wesen einmütig nach dem Buddha streben Unzerstörbarer Körper oder das Lob des unvergleichlichen und wundersamen Dharma des Tathagata, mit dem Wunsch, dass alle Wesen alle unzerstörbaren Verdienste des Buddha erlangen. Weiterhin, guter Mensch, in dieser Stadt der Zufriedenheit wurden alle Menschen, Männer und Frauen, Jung und Alt, ihren Bedürfnissen entsprechend, verwandelt und befreit. Diese Wesen wissen nicht, wer ich bin. In diesem Jambudvipa habe ich ihnen den Dharma auf vielfältige Weise erklärt und ihre ketzerischen Ansichten widerlegt. Die dreitausend großen Welten... Selbst der Ozean der fühlenden Wesen in allen Welten der zehn Richtungen wird durch vielfältige Weisheit, geschickte Mittel und Methoden, durch vielfältige Formen, Bilder und Klänge verwandelt und zum Wohle aller Wesen genutzt. Es ist dasselbe. Guter Mensch, ich weiß nur, dass dieser Bodhisattva den Dharma an allen Orten praktiziert. Die Körper aller großen Bodhisattvas sind so zahlreich wie alle fühlenden Wesen. Sie alle erreichen das Samadhi der Unterscheidung der Körper aller fühlenden Wesen, wodurch das Rad der Transformation entsteht, das durch alle Welten und alle Reiche reist und allen fühlenden Wesen in den zehn Himmelsrichtungen erscheint. Diejenigen, die sie sehen, sind von Freude erfüllt und werden dessen nie müde. Sie alle pflegen alle guten Wurzeln, weilen in allen Zeitaltern, ohne ihre großen Gelübde zu brechen, und erlangen das strahlende und leuchtende Verhalten des Nagarjuna, das an nichts gebunden ist, einzig und allein nach dem wahren Sinn sucht, sich den fühlenden Wesen anpasst, in den drei Zeiten gleich ist, das Reich des Nicht-Selbst erleuchtet und den unerschöpflichen Schatz großen Mitgefühls besitzt. Wie kann ich dieses reine Verhalten, dieses Verdienst und diese Weisheit erkennen und davon sprechen? Guter Mensch, im Süden gibt es ein Land namens Ambrosia-Geschmack. Dort lebt ein Ältester namens Blauer Lotusduft. Geh dorthin und frage: „Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“ Damals, Sudhana... verneigte ich mich ehrfurchtsvoll vor den Füßen dieses Fremden. Ich umrundete ihn unzählige Male, bevor ich aufbrach und nach Süden reiste.
Zu jener Zeit, als Sudhana sein eigenes Leben und seine Anhänglichkeit an Reichtum vernachlässigte, wandte er sich von den brennenden Begierden der Welt ab und hing weder an weltlichen Vergnügungen noch an Gefolge, Macht oder Freiheit. Ständig erfreute er sich daran, alle fühlenden Wesen zu befreien, alle Buddha-Welten zu reinigen und allen Buddhas ehrfürchtig Opfergaben darzubringen. Sein Geist war nie zufrieden. Im Wissen um die wahre Natur aller Dharmas sehnte er sich danach, den unermesslichen Ozean der Verdienste aller Bodhisattvas zu erfüllen. Unzählige Äonen lang kultivierte er den Pfad der Bodhisattvas und erreichte den Ozean aller Buddhas und ihrer Gefolge. Er ging in die Samadhis aller Bodhisattvas ein und manifestierte so die göttliche Kraft und Freiheit aller Bodhisattvas. Er konnte alle Buddhas durch eine einzige Pore sehen, sein Geist war nie zufrieden. Er hörte und bewahrte das wahre Dharma-Rad aller Buddhas, sein Geist war nie zufrieden. Er strebte ungeteilt nach den Verdiensten aller Bodhisattvas und Buddhas. Nach und nach reiste er ins Land Ambrosia und ging zum Ältesten des Blauen Lotusduftes. Er verneigte sich tief und huldigte ihm zu Füßen, indem er ihn unzählige Male umrundete. Dann trat er zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt und mich dem unübertroffenen Pfad zugewandt.“ Er strebt nach der Weisheit aller Buddhas, wünscht, die großen Gelübde aller Buddhas zu erfüllen, die physischen Körper aller Buddhas zu reinigen, die Dharma-Körper aller Buddhas zu sehen, die Weisheitskörper aller Buddhas zu erkennen, alle Praktiken der Bodhisattvas zu reinigen und zu vervollkommnen, alle Samadhi-Tore der Bodhisattvas zu erleuchten, alle Dharanis der Bodhisattvas zu vollenden, alle Hindernisse vollständig zu beseitigen und durch alle Buddha-Welten zu reisen. Doch er weiß nicht, wie ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis erlernt, den Bodhisattva-Pfad beschreitet und Allwissenheit erlangt. Die Antwort lautet: Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du bist imstande, Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu entwickeln. Guter Mann, ich kann alle Düfte klar erkennen: alle Duftmischungen, allen Weihrauch, alle parfümierten Salben, alle pudrigen Düfte, alle Könige der Düfte, alle himmlischen Düfte, Düfte von Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und nichtmenschlichen Wesen; Düfte, die alle Krankheiten heilen; Düfte, die Kummer und Leiden vertreiben; Düfte, die Freude und Glück in allen Wesen erzeugen; Düfte, die alle Leiden nähren; Düfte, die alle Leiden beseitigen. Der Duft der Freude und des Vergnügens. Der Duft der Abneigung und der Loslösung. Der Duft der Nachlässigkeit. Der Duft der Achtsamkeit. Der Duft des Rezitierens der Namen aller Buddhas. Der Duft des Befolgens des wahren Dharma. Der Duft der Tugend und Heiligkeit. Der Duft der Unterscheidung aller Bodhisattvas. Der Duft aller Bodhisattva-Stufen. Der Duft aller Bodhisattva-Wohnstätten. Ich kenne all diese Düfte. Ich kenne ihr Entstehen, die Vollendung ihrer Praktiken, die vollkommene Reinheit und den Frieden, die wirksamen Mittel und das Wesen ihrer Wirkungen. Guter Mensch, es gibt einen Duft unter den Menschen, der die Große Elefantenschatzkammer genannt wird. Er entspringt dem Kampf der Drachen. Verbrennt man eine einzige Pille, steigt eine große Lichtwolke auf und bedeckt das Land mit süßem Tau. Sieben Tage und sieben Nächte lang fällt duftender Regen. Berührt er den Körper, wird dieser golden. Berührt er Kleidung, Paläste und Pavillons, werden auch diese golden. Wenn ein fühlendes Wesen diesen Duft wahrnimmt, wird es sieben Tage und sieben Nächte lang von Freude und Glück erfüllt sein, alle Krankheiten werden geheilt, Wahnsinn wird vertrieben und der Geist wird frei von Furcht und Schaden sein. Es wird sich tiefem Mitgefühl widmen und aller fühlenden Wesen gedenken. Nachdem ich sie erkannt habe, werde ich ihnen den Dharma lehren und so unzähligen fühlenden Wesen ermöglichen, Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen. Es gibt kein Zurück mehr.
Guter Mann, es gibt einen weiteren Duft namens Ochsenkopf-Sandelholz, der vom König der Unbefleckten Berge stammt. Auf den Körper aufgetragen, ist er feuerfest. Es gibt einen weiteren Duft namens Unzerstörbar, der aus dem großen Ozean entspringt. Auf den Körper aufgetragen, erzeugt er wundersame Klänge, die Feinde bezwingen. Es gibt einen weiteren Duft namens Lotus-Schwarzadlerholz, der an den vier Ufern des Anavatapta-Sees wächst. Verbrennt man eine Pille davon, kann ihr Duft die gesamte Welt von Jambudvipa durchdringen. Jedes fühlende Wesen, das diesen Duft wahrnimmt, wird von allem Bösen befreit und erlangt reine Lehre. Es gibt einen weiteren Duft namens Strahlendes Aussehen, der vom König der Schneeberge stammt. Jedes fühlende Wesen, das diesen Duft wahrnimmt, wird von allen Verunreinigungen befreit, erlangt einen reinen Geist und empfängt den Dharma, der es ihm ermöglicht, die vollkommene Samadhi der Unbefleckten Reinheit des Bodhisattva zu erreichen. Es gibt einen weiteren Duft namens „Ozeanschatz“, der aus dem Land der Rakshasa, vom Raddrehenden König, stammt. Verbrennt man eine Pille, formieren sich die vier Arten von Kriegern am Himmel. Ein weiterer Duft namens „Reine Zierde“ entspringt der Halle des Guten Dharma. Verbrennt man eine Pille, ermöglicht sie allen Göttern, die Samadhi der Buddha-Erinnerung zu erreichen. Ein dritter Duft namens „Reine Schatzkammer“ entspringt dem Yama-Himmel. Verbrennt man eine einzige Pille, versammeln sich alle Götter dort und begeben sich zum Yama-Himmelkönig, um den wahren Dharma zu hören. Ein dritter Duft namens „Santava“ stammt aus dem Tusita-Himmel, der stets vor den Bodhisattvas weilt, die zur Buddhaschaft bestimmt sind. Verbrennt man eine einzige Pille, entsteht eine gewaltige Weihrauchwolke, die alle Dharma-Bereiche der zehn Himmelsrichtungen umhüllt und unermessliche Zierde als Opfergaben für alle Buddhas und ihre Gefolgschaft herabregnen lässt. Es gibt einen weiteren Duft, genannt *Geisteswandel*, aus dem Nirmanarati-Himmel. Verbrennt man sieben Tage und sieben Nächte lang eine einzige Pille, so regnet es vom Nirmanarati-Himmel Schmuck herab. Guter Mann, ich kenne nur diesen Duft. Große Bodhisattvas sind fern von allen unheilsamen Gewohnheiten, für immer frei von den fünf Begierden, löschen Leiden aus und bezwingen alle Dämonen, lösen alle Fesseln und verlassen die drei Daseinsbereiche. Sie sind mit dem wundersamen Duft der Weisheit geschmückt, unbefleckt von der Welt, besitzen den ungetrübten Duft der Gebote, beseitigen Hindernisse und erlangen ungetrübte Weisheit. Ihr Geist ist stets ausgeglichen. Wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten, ihre reinen Gebote und ihren Körper, ihre Rede und ihren Geist, frei von allem Bösen, kennen oder beschreiben? Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Louge. Dort lebt ein Seefahrer namens Zizai. Geh dorthin und frage ihn: „Wie lernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und wie beschreitet er den Pfad eines Bodhisattva?“ Zu dieser Zeit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Ältesten, umrundete ihn unzählige Male und reiste dann nach Süden.
Zu jener Zeit begab sich der junge Sudhana zur Stadt des Turms, den wahren Pfad beobachtend und ihn mit ungeteilter Aufmerksamkeit suchend. Er betrachtete den Pfad der Leichtigkeit und der Gefahr, den Pfad der Befleckung und der Reinheit, den Pfad der Sicherheit und der Gefahr. Da dachte er: „Durch gute Lehrer erlange ich den Pfad des Bodhisattva und den Pfad aller Vollkommenheiten, führe alle fühlenden Wesen in das ungetrübte Reich des Dharma, füge mich allen fühlenden Wesen, beseitige alle Leiden und verbrenne falsche Ansichten, entferne alle Dornen des Bösen, durchquere alle Ozeane von Geburt und Tod und erreiche gewiss die Stadt der allwissenden Weisheit. Warum? Weil ich durch gute Lehrer alle guten Wurzeln erhalte; durch gute Lehrer erhalte ich alle Weisheit.“ Mit diesen Gedanken reiste er allmählich zur Stadt des Turms und suchte weit und breit nach dem Meeresmeister der Freiheit. Er fand ihn am Ufer wohnend, umgeben von zehntausend Händlern und unzähligen anderen, die den höchsten Dharma hören und in den großen Ozean des Dharma eintreten wollten, den Dharma des Buddha-Ozeans des Verdienstes. Er ging zu ihm, verneigte sich und huldigte ihm zu Füßen, trat dann zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Geist der Anuttara-samyak-sambodhi erlangt.“ Doch wie lernt und kultiviert ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva? Die Antwort lautet: Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mensch, du bist imstande, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erlangen und mich über den wundersamen Schatz des Mahayana zu befragen. Du durchquerst das Meer von Geburt und Tod, um den Kontinent der allwissenden Weisheit zu erreichen, den unzerstörbaren Mahayana-Dharma zu erlangen, die schwer zu bewahrende Glückseligkeit der Zwei Fahrzeuge zu transzendieren und dem Abgrund des Kreislaufs von Geburt und Tod zu entfliehen. Du erreichst das Dharani-Rad des Bodhisattva-Pfades, den geschmückten Pfad des Bodhisattva, die Wellen des Sarvajna-Pfades und vollendest das Tor des universellen Dharma. Du bist frei von jeglichem Dharma und durchquerst den Ozean allwissender Weisheit. Guter Mensch, ich habe die reine Praxis des Großen Banners des Mitgefühls vollendet. In dieser Küstenstadt übe ich verschiedene Askeseübungen für die Armen, um all ihre Wünsche zu erfüllen. Dadurch verkünde ich den Dharma in großem Umfang, was alle erfreut und gute Wurzeln schmiedet, den Schatz des Verdienstes und der Weisheit nährt, den Wurzeln des Bodhisattva zugutekommt, Bodhicitta erzeugt, den direkten Geist des Bodhisattva reinigt, den tiefen Geist des Bodhisattva stärkt, die Kraft des großen Mitgefühls erweckt, das Leiden von Geburt und Tod beseitigt und ohne Ermüdung im Meer von Geburt und Tod schwimmt. Ich sammle den Ozean der fühlenden Wesen und ermögliche es ihnen, im Ozean des Verdienstes zu weilen. Ich erlange das Licht des Ozeans allwissender Weisheit, sehe den Ozean aller Buddhas und durchquere ihn. Guter Mensch, ich weile in dieser Stadt und denke so, mit solch rechter Achtsamkeit, zum Wohle aller fühlenden Wesen. Guter Mensch, ich kenne alle kostbaren Inseln im Ozean, alle Formen kostbarer Dinge, alle kostbaren Dinge, die Leben spenden, alle reinen und unreinen kostbaren Dinge, den Preis aller kostbaren Dinge, alle Gefäße kostbarer Dinge, den Nutzen aller kostbaren Dinge, die Entstehung aller kostbaren Dinge, das Reich aller kostbaren Dinge, das Licht aller kostbaren Dinge, die Paläste aller Drachen, die Paläste aller Rakshasas, die Paläste aller großen Wesen ... Guter Mensch, ich habe solche Weisheit erlangt. Zum Wohle aller Wesen betrat ich den großen Ozean. Durch das Dharma bewirkte ich, dass alle sich freuten und von der Furcht vor Geburt und Tod befreit wurden. Ich betrat den Ozean allwissender Weisheit, erschöpfte den Ozean der Begierde, erlangte den Ozean des Lichts und der Weisheit der drei Zeiten, durchquerte den Ozean allen Leidens, reinigte den Ozean der Geister aller Wesen, schmückte den Ozean aller Buddha-Länder und durchquerte die Ozeane der zehn Himmelsrichtungen ungehindert. Ich kenne den Ozean der Wurzeln und Begierden aller Wesen, folge dem Ozean des Handelns aller Wesen und kenne den Ozean der angemessenen Handlungen aller Wesen. Guter Mensch, ich habe dieses Dharma-Tor des reinen Handelns unter dem Banner großen Mitgefühls vollendet. Wenn mich jemand sieht, hört oder sich an mich erinnert, ist alles wahr. Guter Mensch, ich allein kenne dieses Dharma-Tor. Große Bodhisattvas wandeln ohne Anhaftung im Ozean von Geburt und Tod und Leiden, frei vom Ozean falscher Ansichten, betreten den Ozean des wahren Dharma, sammeln geschickt den Ozean der Wesen, verweilen im Ozean allwissender Weisheit, löschen den Ozean der Nachlässigkeit aller Wesen aus, unterscheiden geschickt zwischen Zeit und Unzeit, leiten geschickt den Ozean der Wesen und verpassen niemals den richtigen Augenblick. Wie kann ich diese tugendhaften Taten erkennen oder beschreiben? Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Kola. Dort lebt ein Ältester namens Anuttara-Vijaya. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas?“ Da verneigte sich Sudhana tief und umrundete unzählige Male seine Füße, dann, weinend und mit Tränen in den Augen, nahm er Abschied und zog weiter gen Süden.
Zu jener Zeit mehrte der junge Sudhana sein tiefes Mitgefühl und seine Barmherzigkeit, mehrte seine Verdienste und seine Weisheit und wurde von den Verunreinigungen des Leidens befreit. Er trat in den Dharma der Gleichheit ein, sein Geist unerschütterlich, beseitigte alle Hindernisse und kultivierte eifrig das unvorstellbare Samadhi des Bodhisattva. Seine Weisheit erstrahlte allumfassend und brachte Frieden und Freude. Der Quell der Verdienste erblühte mit der Blume der Befreiung und erfüllte seine großen Gelübde. Seine Tugend durchdrang ungehindert die gesamte Dharma-Welt und führte ihn zur Allwissenheit. Unermüdlich suchte er den wahren Pfad des Bodhisattva und reiste allmählich zur Stadt Kalachakra. Er suchte weit und breit nach dem höchsten Ältesten. Östlich der Stadt lag ein Wald namens Banner der Wundersamen Zierde, frei von Kummer und Leiden. Zu jener Zeit befand sich dieser Älteste in diesem Wald, umgeben von unzähligen anderen Ältesten. Er befasste sich mit den Angelegenheiten des Staates und predigte, dem Dharma verpflichtet. Er war frei von Egoismus, Besitzgier und allem anderen und fern von Neid. Sein Geist war rein und ruhte in Stille. Er sah häufig alle Buddhas, erlangte die Kraft des ungetrübten Glaubens, empfing den Dharma aller Buddhas, erweckte die Kraft des Bodhisattva, praktizierte den Pfad des Bodhisattva, erlangte die Kraft des Bodhisattva-Samadhi, offenbarte die Kraft der Bodhisattva-Weisheit und erklärte die Kraft der rechten Achtsamkeit des Bodhisattva. Sudhana, der den höchsten Bodhicitta erweckt hatte, ging zu dem Ältesten. Aus Ehrfurcht vor dem Dharma warf er sich zu Boden. Nach einer Weile erhob er sich und sprach: „Großer Weiser, ich bin Sudhana. Ich bin Sudhana. Ich habe bereits das Bodhicitta erweckt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt, ihn kultiviert, fühlende Wesen unterweist, alle Buddhas häufig sieht, nach dem wahren Dharma fragt und alle Lehren der Buddhas bewahren kann. Ich widme mich allen geeigneten Mitteln, praktiziere den Pfad des Bodhisattva in allen Welten und Zeitaltern, erkenne die Kraft aller Buddhas und kann das empfangen, was alle Buddhas bewahren, und so die Kraft aller Buddhas erlangen.“ Da sprach der Älteste zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du hast das Bodhicitta erweckt! Guter Mann, ich habe mit der Kraft müheloser und ungebundener göttlicher Füße das reine Verhalten und die reine Zierde des Bodhisattva-Pfades, der zu allen Welten führt, vollbracht! Guter Mann, was ist das reine Verhalten und die reine Zierde des Bodhisattva-Pfades, der zu allen Welten führt?“ In diesen dreitausend großen Chiliokosmen, in allen Asura-Welten, allen Garudas, Höllenwesen, hungrigen Geistern, Yakshas, Rakshasas, Kumbhandas, Gandharvas und den Welten der Menschen und Nicht-Menschen, in den Dreiunddreißig Himmeln, dem Yama-Himmel, dem Tusita-Himmel und selbst in der Welt Maras, in allen Reichen der Begierde, in allen himmlischen Palästen, allen Drachenpalästen, in allen Palästen der Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas usw., in den Städten, Dörfern und Siedlungen der Menschenländer, predige ich den Dharma und lösche alle Streitigkeiten und allen Hass aus, befreie alle von Knechtschaft und Gefangenschaft, erlöse sie von aller Furcht, tilge unheilsames Karma, töte empfindungsfähige Wesen und sogar falsche Ansichten, löse Angelegenheiten, die Könige und Königreiche betreffen, und halte sie von Unheil fern. Indem ich Praktiken anwende und alle fühlenden Wesen befähige, alles Böse zu überwinden, indem ich ihnen geschickte Künste und verschiedene Lehren lehre, allen zum Nutzen gereiche und ihnen Freude bringe, mich allen Ketzern anpasse, überlegene Weisheit offenbare, falsche Ansichten aufgibt und mich am Dharma erfreue, selbst im Brahma-Himmel, verkünde ich den Dharma in großem Umfang. So wird in den dreitausend großen Chiliokosmen und selbst in den unzähligen Buddha-Ländern und Staubpartikeln der zehn Himmelsrichtungen der wahre Dharma weithin verkündet – der Dharma der Buddhas, der Dharma der Bodhisattvas, der Dharma der fühlenden Wesen, der Dharma der Sravakas und der Dharma der Pratyekabuddhas. Der Dharma der Höllen, der hungrigen Geister, der Tiere und der Yama-Reiche wird dargelegt und offenbart das Leiden der bösen Pfade. Der Dharma der himmlischen Reiche wird dargelegt und offenbart die Freuden des Himmels. Das Dharma der Welt wird dargelegt, ebenso wie das Dharma der Befreiung von der Welt. Der Pfad des Bodhisattva wird offenbart, der die Wesen vom Übel von Geburt und Tod befreit. Die wunderbaren Tugenden der Allwissenheit werden erläutert und beseitigen das Leiden der Unwissenheit und alle Hindernisse. Es ermöglicht den fühlenden Wesen, die Befreiung von weltlicher Glückseligkeit zu erlangen, frei von allen Irrtümern zu sein und das wahre Dharma zu verstehen, sich von schlechtem Karma zu lösen und alle Leiden zu beseitigen und das Rad des reinen Dharma in Bewegung zu setzen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Dharma-Tor reinen Verhaltens und reiner Zierde für Bodhisattvas, die alle Bereiche erreicht haben. Es ist die Kraft müheloser und ungebundener übernatürlicher Kräfte. Alle großen Bodhisattvas besitzen alle übernatürlichen Kräfte, ihre Körper sind den Buddha-Ländern gleich. Sie erlangen das universelle Auge, kennen den Weg der Sprache, besitzen übernatürliche Kraft und Freiheit, Weisheit und sind frei von jeglichen Streitigkeiten. Sie erlangen die breite und lange Zunge eines großen Wesens und stoßen subtile, unzerstörbare Laute aus. Er unterscheidet alle Buddhas der drei Zeiten, ohne dualistisches Denken. Seine klare und reine Weisheit erleuchtet den Dharma der drei Zeiten. Sein Reich ist unermesslich rein, wie der leere Raum. Wie kann ich sein tugendhaftes Verhalten erkennen oder beschreiben? Guter Mensch, im Süden gibt es ein Land namens Unerträglich, eine Stadt namens Kalinga-bhadra. Dort lebt eine Bhikkhuni namens Löwenschnelligkeit. Geh dorthin und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu diesem Zeitpunkt verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen der Älteren, umrundete sie unzählige Male und betrachtete sie voller Ehrfurcht. Dann nahm er Abschied und setzte seinen Weg nach Süden fort.
Zu jener Zeit reiste der junge Sudhana allmählich in die Stadt jenes Landes. Er erkundigte sich nach der dortigen Bhikkhuni, und unzählige Männer und Frauen antworteten ihm: „Diese Bhikkhuni weilt nun im Sonnenlichthain des Königsgartens und lehrt alle fühlenden Wesen den Dharma.“ Sudhana begab sich daraufhin in diesen Garten und betrachtete ihn eingehend. Er sah einen gewaltigen Baum namens Vollmond, der ein helles Licht ausstrahlte, das hundert Yojanas erhellte. Er sah auch einen gewaltigen Baum namens Universeller Schutz, dessen Form einem Blätterdach glich und blaues Licht ausstrahlte. Er sah auch einen Blütenbaum namens Blumenschatzkammer, so hoch wie ein Schneeberg, der wie der Baum Indras Wolken von Blüten herabregnen ließ. Er sah auch einen gewaltigen Baum namens Sanftmut, dessen Licht allumfassend leuchtete und der stets Früchte trug. Er sah auch einen gewaltigen Baum namens Strahlende Reinheit, unvergleichlich, mit Mani geschmückt und unzählige reine und wundersame Juwelen hervorbringend. Er sah auch einen Kleiderbaum, der unzählige wundersame juwelenbesetzte Gewänder hervorbrachte. Er sah auch einen Freudenbaum, der von Natur aus sanfte Klänge erzeugte. Er sah auch einen duftenden Baum von universeller Schönheit, der alle Arten von Düften verströmte und ungehindert in alle zehn Himmelsrichtungen strömte. Dann sah ich jenen Garten mit seinen sprudelnden Quellen und tiefen Becken. Reihen von Sandelholzbäumen umgaben ihn, geschmückt mit sieben Juwelen besetzten Geländern. Schwarzer Sandelholzschlamm sammelte sich an seinem Fuß, bedeckt mit goldenem Sand und gefüllt mit Wasser, das die acht Tugenden in sich trug. Utpala-, Padma-, Kumudu- und Pundarika-Blüten blühten üppig und hüllten ihn in leuchtende Pracht. Die juwelenbesetzten Bäume ringsum waren von erlesener Schönheit. Unter jedem Baum standen unzählige Löwenthrone, gehüllt in juwelenbesetzte Gewänder, duftend nach verschiedenen Weihraucharten und bedeckt mit juwelenbesetzten Baldachinen. Ein reinweißes, juwelenbesetztes Netz umhüllte sie, aus dem melodische Klänge drangen. Manche Bäume trugen lotusförmige Löwenthrone, manche duftende, manche drachenverzierte, manche juwelenbesetzte, manche hell leuchtende und manche Löwenthrone der Freude. Jeder dieser Throne war von einem Gefolge von hunderttausend juwelenbesetzten Löwen umgeben. Grenzenlose Pracht. Unzählige Schätze erfüllen es wie eine kostbare Insel im Meer. Der Boden ist mit weichen, kostbaren Juwelen bedeckt; betritt man ihn, kehrt er in seinen ursprünglichen Zustand zurück. Verschiedene Vogelarten singen harmonisch. Es übertrifft Indras Garten der Freude. Verschiedene blühende Bäume lassen unaufhörlich Blütenwolken herabregnen. Es übertrifft Indras Garten der Erleuchtung. Ein erlesener Duft durchdringt es. Es übertrifft Indras Dharma-Halle der Tugend. Juwelenbesetzte und freudige Bäume geben subtile Klänge von sich. Sie übertreffen die Gesänge der himmlischen Jungfrauen der guten Rede. Unzählige Hunderttausende prächtiger Pavillons schmücken es. Wer es erblickt, wird seines Anblicks nie müde. Es übertrifft Indras prächtige Stadt Sudarshana. Alle Zierden dieses Gartens gleichen dem Palast Brahmas, ein Anblick, der alle Wesen erfreut. Als Sudhana diesen Garten sah, wusste er, dass er allein das Ergebnis der tugendhaften Taten des Bodhisattva war, entsprungen den guten Wurzeln, die alle weltlichen Belange transzendieren, und erlangt durch Opfergaben an die unvorstellbaren Buddhas. Nichts kann ihn zerstören. All dies vollbrachte die Nonne Löwengebrüll, die die illusionäre Natur des Dharma verstand und den Schatz des Verdienstes kultivierte. Unzählige Wesen der dreitausend großen Chiliokosmen, darunter Götter, Drachen und die acht Klassen von Wesen, betreten diesen Garten ohne zu verweilen. Warum ist das so? Wegen der unvorstellbaren Kraft und göttlichen Macht dieser Bhikkhuni. Zu jener Zeit sah Sudhana die Bhikkhuni überall auf juwelenbesetzten Löwenthronen sitzen, würdevoll und anmutig in ihrer Haltung, ihr Geist ruhig und ihre Sinne besänftigt, wie ein Drache oder Elefant, wie ein klarer Abgrund, wie ein wunscherfüllendes Juwel. Unbefleckt von den fünf Begierden, wie eine Lotusblume, ihr Geist furchtlos, wie ein Löwenkönig, in reinen Geboten verweilend, unerschütterlich, wie der Berg Sumeru, die Hitze des Leidens in fühlenden Wesen löschend, wie ein König des kühlen Duftes, alle Krankheiten heilend, wie ein König der guten Medizin. Wer dies sieht, irrt sich nicht. Wie Varuna nährt sie gute Wurzeln, wie ein fruchtbares Feld. Auf einem Platz war sie umgeben vom Gefolge der Reinen Wohnstätten-Devas, die endlose Dharma-Lehren verkündeten. Auf einem anderen Platz war sie umgeben von der Brahma-Versammlung freudiger Wesen, die die Dharma-Lehren von universellem, wundersamem Klang verkündeten. Auf einem anderen Platz war sie von unzähligen Paranirmitavasavartin-Königen und ihrem Gefolge himmlischer Prinzen und Prinzessinnen umgeben, die die reinen und ungetrübten Dharma-Lehren der Bodhisattvas verkündeten. Auf einem weiteren Platz war sie von den Paranirmitavasavartin-Königen und ihrem Gefolge umgeben. Umgeben von himmlischen Wesen und ihrem Gefolge verkündeten sie den reinen und erhabenen Dharma. Auch die Tusita-Himmelskönige usw. waren sitzend zu sehen. Umgeben von himmlischen Wesen und ihrem Gefolge verkündeten sie den Dharma der Erneuerung des Geistes. Auch die Yama-Himmelskönige usw. waren sitzend zu sehen. Umgeben von himmlischen Wesen und ihrem Gefolge verkündeten sie den unermesslich erhabenen Dharma. Auch die Indra-Himmelskönige und andere saßen. Umgeben von himmlischen Wesen und ihrem Gefolge verkündeten sie das Dharma der Abneigung. Ebenso saßen die Sagara-Drachenkönige, die Zehn-Licht-Drachenkönige, die Nanda-Bananda-Drachenkönige, die Manas-Drachenkönige, die Inapanna-Drachenkönige, die Anavatapta-Drachenkönige und andere Drachenprinzen und -prinzessinnen, umgeben von ihrem Gefolge, und verkündeten das Dharma der geschickten Mittel zur Rettung fühlender Wesen. Auch die Dhritarashtra-Himmelskönige und andere Gandharva-Männer und -Frauen saßen, umgeben von ihrem Gefolge, und verkündeten das unerschöpfliche Dharma. Auch die Mahoragas, die Asura-Könige und andere saßen. Umgeben von seinem Gefolge verkündete er das Dharma der zweckmäßigen Weisheit und der Zierde des Dharma-Reiches. Auch der mächtige Garuda-König saß, umgeben von seinem Gefolge, und verkündete die Lehre der Furchtlosigkeit im Meer von Geburt und Tod. Ebenso saß der Kinnara-König, umgeben von seinem Gefolge, und verkündete die Lehre des leuchtenden Verhaltens Buddhas. Auch der Wolkenberg-Mahoraga-König saß, umgeben von seinem Gefolge, und verkündete die Lehre der Freude Buddhas. Auch die Lehre des höchsten Reiches saß, umgeben von unzähligen Männern, Frauen, Jungen und Mädchen, und verkündete die Lehre des höheren Pfades. Auch der Rakshasa-König, der unaufhörlich Leben nimmt, saß, umgeben von seinem Gefolge, und verkündete die Lehre des großen Mitgefühls und der liebenden Güte. Auch die Lehre der höchsten Weisheit und des leuchtenden Verhaltens saß, umgeben vom Gefolge derer, die sich an den Zuhörern erfreuen. Man sah auch sitzend die Lehre der leuchtenden Verdienste des Reinen Tathagata, umgeben von seinem Gefolge derer, die sich am Mahayana erfreuen. Ebenso sah man sitzend die Lehre der leuchtenden Weisheit des universellen Samadhi, umgeben von seinem Gefolge. Dann erklärten die Bodhisattvas der ersten Stufe der Erleuchtung, umgeben von ihrem Gefolge, die Lehre der Großen Gelübde aller Buddhas. Dann erklärten die Bodhisattvas der zweiten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, die Lehre des Samadhi der Reinheit. Dann erklärten die Bodhisattvas der dritten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, die Lehre der Stillen Zierde. Dann erklärten die Bodhisattvas der vierten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, die Lehre der Kraft und des Reiches der Allwissenden Weisheit. Dann erklärten die Bodhisattvas der fünften Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Schatzes der Reinen Geistesblume. Dann erklärten die Bodhisattvas der sechsten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Reinen Schatzes. Dann erklärten die Bodhisattvas der siebten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Schatzes der Universellen Erde. Dann erklärten die Bodhisattvas der achten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Reiches des Dharmakaya. Dann erklärten die Bodhisattvas der neunten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma der Zierde der Nichtexistenz und der Nicht-Anhaftung. Dann erklärten die Bodhisattvas der zehnten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Samadhi der Ungebundenheit. Dann verkündeten die Bodhisattvas der zehnten Stufe, umgeben von ihrem Gefolge, den Dharma des Samadhi der Unversehrtheit. Umgeben von Vajra-Kriegern und ihrem Gefolge, verkündete sie den Vajra-Dharma der Weisheit. An allen Orten der Erscheinung, in allen Reichen und unter allen fühlenden Wesen lehrte sie, umgeben von ihrem Gefolge, das Legen guter Wurzeln jene, die sie pflanzten, und das Wachsen aller guten Wurzeln jene, die sie pflegten. Sie lehrte ihren Bedürfnissen entsprechend, bis sie Anuttara-samyak-sambodhi erreichten und unumkehrbar wurden. Warum? Weil diese Bhikkhuni eine Million Asamkhya Prajnaparamitas vollbracht hatte – nämlich die Prajnaparamita der Universellen Augen, die Prajnaparamita der Darlegung des gesamten Buddha-Dharma, die Prajnaparamita der Unterscheidung des Dharma-Bereichs, die Prajnaparamita der Zerstörung aller Hindernisse, die Prajnaparamita der Erzeugung und Nährung des Guten Dharma für alle fühlenden Wesen, die Prajnaparamita der Höchsten Zierde, die Prajnaparamita des Unerschöpflichen Schatzes, die Prajnaparamita des Vollkommenen Dharma-Bereichs, die Prajnaparamita des Reinen Geistesschatzes und die Prajnaparamita des Schatzes der Glückseligkeit für alle fühlenden Wesen –, erlangte sie diese eine Million Asamkhya Prajnaparamitas. In diesem Garten erlangen alle fühlenden Wesen die vollständige Vervollkommnung des Anuttara-samyak-sambodhi. Zu jener Zeit erblickte Sudhana die Wunder der Bhikkhuni, der löwengleichen Bhikkhuni, darunter die notwendigen Dinge des Gartens, ihr würdevolles Auftreten, den juwelenbesetzten Löwenthron, ihr Gefolge, ihre wunderbaren Tugenden, ihre göttliche Kraft und ihre sanfte Stimme. Er hörte auch die sanfte und reine Stimme, die das unbegreifliche Dharma verkündete und pries. Genährt von den unermesslichen Wolken des Dharma, erweichten sich sein Körper und sein Geist, und er warf sich ehrfürchtig nieder. Als er im Begriff war, sie zu umrunden, sah er die Bhikkhuni alle Sitze durchdringen, und er sah sich selbst und unzählige Bäume und Gärten sich im Uhrzeigersinn drehen und sie unzählige Male umrunden. Nachdem er dies gesehen hatte, faltete er ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. „Großer Weiser“, sagte er, „ich habe bereits das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt. Ich bitte den Großen Weisen, es mir zu erklären.“ „Guter Mann … ich habe das Dharma-Tor der Bodhisattva-Allwissenheit erreicht. Großer Weiser, was ist das Wesen dieses Dharma-Tors?“ „Guter Mann, dieses Dharma-Tor ist mit dem Licht der Weisheit geschmückt und erleuchtet die drei Zeiten in einem einzigen Gedanken. Großer Weiser, was ist das Reich dieses mit dem Licht der Weisheit geschmückten Dharma-Tors?“ „Guter Mann, wenn man dieses Dharma-Tor betritt und sich im Samadhi des Waldes aller Dharmas befindet, reiben alle Buddhas der zehn Himmelsrichtungen, die im Tushita-Himmel weilen, ihre Körper mit unzähligen Staubpartikeln aus unzähligen Buddha-Welten ein und verneigen sich ehrfurchtsvoll.“ Sie opfern unzählige Staubpartikel aus unzähligen Buddha-Welten, Blumen, Weihrauch, Girlanden, kostbare Juwelen, pulverisierten Weihrauch, duftende Salben, Gewänder, Baldachine, Banner und Wolken aus verschiedenen kostbaren Blumen, ja sogar Wolken aus allerlei Schmuck, wie juwelenbesetzte Netze, juwelenbesetzte Baldachine und verschiedene juwelenbesetzte Throne. Mit solchen Opfergaben bringen sie dem Tathagata dar, genau wie die Opfergaben im Tushita-Himmel. Sie steigen aus dem Schoß ihrer Mutter herab, werden im Palast geboren, entsagen ihren Familien und studieren den Weg. Er ging zum Bodhi-Baum, erlangte die vollkommene Erleuchtung und drehte das reine Dharma-Rad. Seine Opfergaben an alle Wesen, Götter wie Nicht-Menschen, selbst an jene, die das Parinirvana erreichen, waren ähnlich. Wenn irgendein fühlendes Wesen von meinen Opfergaben erfährt, werden alle die Nicht-Rückschrittlichkeit im Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. Wenn ein fühlendes Wesen zu mir kommt, werde ich ihm sogleich die Prajnaparamita lehren. Ich werde weder Gedanken an fühlende Wesen hervorrufen, noch ihre Erscheinung erfassen. Ich kenne alle Sprachen, bin aber nicht an sie gebunden. Ich sehe alle Buddhas, erfasse aber nicht ihre Erscheinung. Weil ich den Dharmakaya tief verstehe, halte ich das Dharma-Rad aller Buddhas aufrecht, doch erfasse ich nicht seine Erscheinung. Weil ich das wahre Wesen aller Buddhas verstehe, kann ich in jedem Gedanken die gesamte Dharma-Welt erfüllen, doch erfasse ich nicht ihre Erscheinung. Weil ich verstehe, dass alle Dharmas wie Illusionen sind, kenne ich, guter Mensch, nur dieses Dharma-Tor der allwissenden Weisheit des Bodhisattva. Alle großen Bodhisattvas sind in der höchsten Dharma-Welt frei von Anhaftung. Ihre Körper, im Lotussitz, erfüllen die gesamte Dharma-Welt. In ihrem eigenen Körper können sie alle Buddha-Welten mit einem einzigen Gedanken manifestieren. Er kann alle Wohnstätten der Buddhas aufsuchen. In sich selbst kann er die göttliche Kraft aller Buddhas manifestieren. Mit einem einzigen Haar kann er unzählige Buddha-Welten aufrechterhalten. Aus einer einzigen Pore kann er den Aufstieg und Fall unzähliger Welten manifestieren. Mit einem einzigen Gedanken kann er unzählige fühlende Wesen sammeln. Mit einem einzigen Gedanken kann er unzählige Äonen sammeln. Wie kann ich seine verdienstvollen Taten erkennen und beschreiben? Guter Mann, im Süden gibt es ein Land namens Gefährlich, eine Stadt namens Kostbarer Schmuck. Dort lebt eine Frau namens Vasumitra. Geh dorthin und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ In diesem Moment verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen der Nonne, umrundete sie unzählige Male und betrachtete sie voller Sehnsucht und Bewunderung. Dann nahm er Abschied und ging gen Süden.
Zu jener Zeit wurde Sudhana, der Jüngling, vom Licht großer Weisheit erleuchtet. Er besaß und pflegte allwissende Weisheit und betrachtete ungeteilt die wahre Natur aller Phänomene. Er schuf einen Schatz an Dharanis in allen Sprachen und pflegte und bewahrte die Dharanis des Dharma-Rades. Alle Wesen wandten sich ihm zu, und seine mitfühlende Kraft wuchs. Er verinnerlichte die allwissende Weisheit und erfüllte so das große Gelübde, die gesamte Dharma-Welt zu reinigen. Sein helles und klares Weisheitslicht erleuchtete alle Wesen in den zehn Himmelsrichtungen. Seine Kraft aller Zierden und Leuchtkraft erfüllte alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Schließlich vollbrachte er alle Taten eines Bodhisattva. Allmählich reiste er zur gefährlichen und kostbaren Stadt Vasumitras. Er fragte Vasumitra: „Wo ist sie jetzt?“ Damals dachte jemand, der ihre tiefe Weisheit nicht kannte: „Dieser junge Mann ist würdevoll und geordnet. Sein Geist ist ruhig und diszipliniert, frei von Genusssucht, Täuschung und Verwirrung. Er ist achtsam und weise, sein Blick ist gründlich und scharfsinnig. Seine Rede ist harmonisch und frei von jeglicher Form. Er betrachtet das tiefe Wesen des Dharma mit rechter Achtsamkeit. Sein Geist ist frei von Trägheit, wie ein unermesslicher Ozean. Er ist kein Mensch, der von Begierde und Täuschung befleckt ist.“ Er war frei von Begierden und Lust. Er war nicht im Sumpf der Begierde versunken. Er folgte nicht den Sinnen. Er wandelte jenseits des Reiches der Dämonen. Er unterwarf sich nicht den fünf Begierden. Er war von keinem Dämon gebunden. Er unterließ es, das zu tun, was er nicht tun sollte. Welchen Grund hätte er gehabt, diese Frau zu suchen? Unter ihnen waren jene, die um ihre Weisheit wussten und sagten: „Ausgezeichnet, Junge! Es war ein großer Gewinn für dich, diese weise Frau aufzusuchen. Wisse, dass du, Junge, stets nach dem Buddha trachtest, um alle fühlenden Wesen zu vereinen, die Dornen der Begierde zu entfernen und zerstreute, reine Gedanken zu vernichten. Guter Mann, diese Frau befindet sich nun im tiefen Palast dieser Stadt.“ Als Sudhana diese Worte hörte, war er hocherfreut und ging zu ihrem Tor. Er sah, dass der Palast prächtig und reich geschmückt war, umgeben von zehn Reihen juwelenbesetzter Mauern. Zehn Reihen juwelenbesetzter Tara-Bäume waren dort gepflanzt. Zehn tiefe Gräben füllten den Palast mit Wasser, das acht Tugenden in sich trug. Der Grund war mit goldenem Sand bedeckt, und prächtige juwelenbesetzte Lotusblumen, Utpala, Padama, Kumāra und Fendari blühten üppig und bedeckten das Wasser. Ein feiner Duft erfüllte den Raum, der Herzen zu wandeln und Unreinheit abzuwenden vermochte. Ein Palast aus unzähligen Juwelen, Pavillons und Türmen, geschmückt mit Asamkhya-Juwelen. Der azurblaue und lapislazulifarbene Boden war mit duftendem Wasser besprengt, mit Adlerholz parfümiert und mit Sandelholz bestrichen. Ein juwelenbesetztes Netz bedeckte den Boden, und daran hingen Glöckchen aus Jambudvipa-Gold, die harmonische Klänge erzeugten. Zahlreiche kostbare Blüten verstreuten sich wie herabsteigende Wolken. Der wundersame Schmuck war unerschöpflich. Das Haus war erfüllt von Vajras, Manis und wahren Juwelen. Es war mit zehn verschiedenen Gärten geschmückt. Da sah Sudhana die Frau auf einem juwelenbesetzten Löwenthron sitzen. Ihr Antlitz war würdevoll und vollkommen. Ihr Körper war wie wahres Gold, ihre Augen und ihr Haar dunkelblau, weder lang noch kurz, weder weiß noch schwarz, ihre Gestalt vollkommen. Niemand in der Welt der Begierden konnte sich mit ihr vergleichen, geschweige denn sie übertreffen. Ihre Stimme war melodisch und unvergleichlich auf der Welt. Sie war bewandert im Kreislauf der Worte, Künste und Abhandlungen und beherrschte die Kunstfertigkeit eines Bodhisattva der illusionären Weisheit. Ihr Körper war mit unzähligen Juwelen geschmückt, von einem juwelenbesetzten Netz bedeckt, und ihr Haupt trug eine himmlische Krone. Eine große, tugendhafte Versammlung umgab sie. Mögen die Wurzeln der Güte, die durch gemeinsame Gelübde und Praktiken genährt werden, unzerstörbar sein. Möge man einen unerschöpflichen Schatz an Verdiensten besitzen. Möge der Körper ein Licht ausstrahlen, das allumfassend leuchtet. Wer dieses Licht berührt, wird Freude und Glück erfahren. Körper und Geist werden sich entspannen, und die Hitze des Leidens wird erlöschen. In diesem Augenblick verneigte sich Sudhana und ehrte ihn zu Füßen, indem er ihn unzählige Male umrundete. Er faltete respektvoll die Hände und trat zur Seite, wobei er sagte: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta von Anuttara-samyak-sambodhi erzeugt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernt und den Bodhisattva-Weg kultiviert.“ Sudhana erwiderte: „Guter Mann, ich habe das wahre und reine Dharma-Tor der Loslösung von Begierde bereits durchschritten. Wenn mich ein Deva sieht, bin ich eine himmlische Jungfrau; wenn mich ein Mensch sieht, bin ich eine menschliche Tochter; selbst wenn mich ein Nichtmensch sieht, bin ich eine nichtmenschliche Tochter von wunderschöner Gestalt und unvergleichlich erhabenem Licht und Farbe. Wenn ein fühlendes Wesen von Begierde verstrickt ist und zu mir kommt, werden alle, die meine Lehren hören, frei von Begierde sein und den Samadhi der Nicht-Anhaftung erlangen. Wenn mich jemand sieht, wird er den Samadhi der Freude erlangen. Wenn ein fühlendes Wesen mit mir spricht, wird es den Samadhi des ungehinderten wundersamen Klangs erlangen. Wenn ein fühlendes Wesen meine Hand hält …“ „Erlangt den Samadhi des Erreichens aller Buddha-Länder. Wenn ein fühlendes Wesen in der Vergangenheit bei mir verweilt hat, erlangt es den Samadhi der Befreiung und des Lichts. Wenn ein fühlendes Wesen mich ansieht, erlangt es den Samadhi der Ruhe.“ Verhalten. Wenn mich ein fühlendes Wesen häufig ausatmen sieht, erlangt es das Samadhi der Vernichtung der Ketzer. Wenn mich ein fühlendes Wesen beobachtet, erlangt es das Samadhi des Lichts aller Buddha-Reiche. Wenn mich ein fühlendes Wesen als Schüler annimmt, erlangt es das Samadhi der Sammlung aller fühlenden Wesen. Wenn mich ein fühlendes Wesen schmeichelt, erlangt es das Samadhi des Geheimen Schatzes aller Verdienste. Alle fühlenden Wesen dieser Art, die zu mir kommen, werden das Dharma-Tor der Loslösung von Begierde erlangen.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, wo hast du einst deine guten Wurzeln gepflanzt und welche Taten hast du vollbracht, um dieses Dharma-Tor zu erlangen?“ Sudhana antwortete: „Guter Mann, einst gab es einen Buddha namens Ewiger Tathagata, Opferwürdiger, Vollkommen Erleuchteter, der in der Welt erschien. Aus Mitgefühl für alle fühlenden Wesen betrat er die Stadt der Glückseligkeit. Sobald er das Tor durchschritt, erbebte die Erde an sechs Stellen.“ Ihre Stadt war von Natur aus wundersam, weitläufig und mit unzähligen Schätzen geschmückt. Überall blühten verschiedene Blumen. Musikalische Klänge erklangen, und helles Licht erstrahlte. Der Himmel war von allen Himmeln erfüllt. Die wundersamen Ereignisse, die im Sutra vom Einzug des Buddha in die Stadt beschrieben werden, wurden ausführlich erzählt. Guter Mann, damals war ich die Frau eines Ältesten namens Gute Frau. Ich sah diese wundersamen Dinge. Ich folgte meinem Mann, dem Ältesten, von der Straße und trug die wundersame Juwelenkrone des Tathagata. Damals lehrte mich Manjushri, der Begleiter des Buddha, den Dharma, und ich erweckte den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Guter Mann, ich kenne nur dieses wahre Dharma-Tor der Befreiung von Begierde. Die großen Bodhisattvas haben unermessliche Geschicklichkeit und Weisheit erlangt, einen unermesslichen Schatz an Weisheit. Ihr Weisheitsreich ist unzerstörbar. Wie könnte ich ihre verdienstvollen Taten kennen oder beschreiben? Guter Mann, im Süden liegt eine Stadt namens Subhaparinibbara. Dort lebt ein Ältester namens Abiding. Er bringt unaufhörlich Opfergaben an einer Sandelholzstupa dar. Geh dorthin und frage ihn: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ In diesem Moment... Er verneigte sich tief vor den Füßen der Frau. Dann verabschiedete er sich und ging gen Süden.
Zu jener Zeit reiste Sudhana allmählich in jene Stadt. Er ging zu dem Ältesten und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Der Älteste antwortete: „Guter Mann, ich habe bereits das Bodhisattva-Dharma des Unzerstörbaren Reiches vollendet. Indem ich in diesem Dharma verweile, sehe ich allumfassend, dass es in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen keine Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft gibt, die ins Nirvana eingegangen sind, außer jenen, die die fühlenden Wesen ausbeuten. Guter Mann, als ich die Tür der Sandelholzstupa öffnete, empfing ich beständig das Samadhi der Unerschöpflichen Buddha-Natur. In jedem Gedanken erlangte ich unermessliche und grenzenlose wundersame Dharmas.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, wie ist der Zustand dieses Samadhi?“
Der Älteste antwortete: „Guter Mann, wenn ich in dieses Samadhi eintrete, sehe ich die Buddhas dieser Welt: Kassapa Buddha, Kanakamuni Buddha, Sikhin Buddha, Vipassi Buddha, Tissa Buddha, Pusa Buddha, den Höchsten Siegreichen Buddha, den Höchsten Lotus-Buddha und so weiter – all diese unbeschreiblichen Buddhas.“ Selbst die Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in Jambudvipa und in unzähligen Buddha-Ländern, werden beim Anblick dieser Buddhas – von ihrem anfänglichen Streben über ihre göttliche Kraft und Freiheit, ihre großen Gelübde, ihre reinen und wundersamen Praktiken, ihre sukzessiv erreichten Vollkommenheiten (Paramitas), ihre Bodhisattva-Stufen, ihre tiefe Dharma-Erhaltung, ihre Bezwingung aller Dämonen, ihr Wachstum und Erreichen des freien Bodhi, ihre Reinigung aller Buddha-Länder, ihre vielfältigen Versammlungen, ihre Unterweisung aller fühlenden Wesen, ihr strahlendes Licht, ihre Drehung des reinen Dharma-Rades, ihre göttliche Kraft und ihre Wandlungen – alle werden die rechte Achtsamkeit, ihre Weisheit und ihr Unterscheidungsvermögen annehmen und bewahren. Der Buddha-Dharma dieser Buddhas offenbart sich den fühlenden Wesen, die alle zukünftigen Buddhas wie Maitreya und alle gegenwärtigen Buddhas wie Vairocana sehen und erkennen.
Ebenso werden in dieser Welt alle Buddhas, Arhats, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas der zehn Richtungen und drei Zeiten gesehen und erkannt. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Tor des Bodhisattva-Dharma der unvergänglichen Befreiung. Alle großen Bodhisattvas erkennen in einem einzigen Gedanken alle Dharmas der drei Zeiten, dass der Augenblick des Gedankens gleich und ohne Dualität ist, verweilen im Wohnort des Buddha, ohne den Gedanken an Kalpa in allen Äonen, dem gleichen und wahren Dharma aller Buddhas folgend. Der Tathagata und ich und alle fühlenden Wesen sind nicht zwei. Reine und geschmückte Weisheit erleuchtet die drei Welten. Das unveränderliche Wesen aller Buddhas ist vollkommen. Wie kann ich, die Bereiche aller Dharmas unterscheidend, solch verdienstvolles Verhalten erkennen und davon sprechen? Guter Mensch, im Süden befindet sich ein Berg namens Licht. Dort wohnt ein Bodhisattva namens Avalokiteshvara. Geh dorthin und frag: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?“
In diesem Moment verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Älteren, umrundete ihn unzählige Male und betrachtete ihn voller Ehrfurcht.
Dann nahm er Abschied und setzte seinen Weg nach Süden fort.
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Zu jener Zeit folgte Sudhana, den Lehren des Ältesten folgend, dem Schatz der Befreiung der Bodhisattvas. Durch die Kraft ihrer Erinnerungen unterschied er systematisch alle Buddhas und ihren Dharma. Mit ungeteilter Achtsamkeit betrachtete und bewahrte er den Strom des Dharma aller Buddhas, erinnerte sich an ihre Lehren und bewahrte sie, ebenso wie die Schmuckstücke der Buddhas, die Bodhi nähren. Indem er die unvorstellbaren Taten aller Buddhas betrachtete, reiste er allmählich zum Berg der Helligkeit. Er bestieg den Berg, suchte ihn ausgiebig ab und sah Avalokiteshvara Bodhisattva am Westhang wohnen. Überall gab es sprudelnde Quellen und Badebecken. Die Wälder waren üppig und das Gras weich. Er saß im Schneidersitz auf einem Vajra-Thron, umgeben von unzähligen Bodhisattvas, die ehrfürchtig das Sutra des Großen Mitgefühls verkündeten, das alle fühlenden Wesen umfassend einschließt. Als er ihn sah, war er überglücklich und konnte seine Freude nicht fassen. Er faltete die Hände und blickte ihn gebannt an, ohne zu blinzeln, und dachte: „Dieser gute Lehrer ist der Tathagata. Dieser gute Lehrer ist die Wolke allen Dharma. Dieser gute Lehrer ist der Schatz aller Verdienste. Dieser gute Lehrer ist das wundersame Juwel der zehn Kräfte. Dieser gute Lehrer ist schwer zu sehen und schwer zu begegnen. Dieser gute Lehrer ist der unerschöpfliche Schatz der Weisheit.“ Gute Lehrer sind wie der Berg des Verdienstes. Gute Lehrer öffnen und leiten das Tor zur allwissenden Weisheit. Sie ermöglichen es allen, in den Ozean des Sarvajna (der Weisheit) einzutreten und letztendlich reines und unübertroffenes Bodhi zu erlangen. Zu jener Zeit erblickte Avalokiteshvara Sudhana aus der Ferne und sprach: „Willkommen, junger Mann. Du strebst von ganzem Herzen nach dem Mahayana, um alle fühlenden Wesen zu vereinen. Mit aufrichtigem und tiefem Herzen suchst du mit Freude den Dharma. Du entwickelst großes Mitgefühl, um alle Wesen zu beschützen. Du folgst dem Pfad Samantabhadras, reinigst und erfüllst alle großen Gelübde. Du wünschst dir, alle Dharma-Lehren aller Buddhas zu hören und zu befolgen und vertiefst deine Tugend unermüdlich. Du folgst den Lehren guter Lehrer, ohne von ihren Anweisungen abzuweichen. Du steigst aus dem Ozean der Weisheit und des Verdienstes Manjushris auf und verwirklichst so die Wurzeln der Tugend. Du erlangst das Samadhi der Kraft und des Lichts des Buddha. Du legst die Faulheit ab, suchst von ganzem Herzen den Dharma und siehst stets alle Buddhas. Du hältst dich von allem Bösen fern und kultivierst alle guten Taten. Deine Weisheit ist vollkommen, rein wie der Himmel.“ Dann ging Sudhana zu Avalokiteshvara, verneigte sich tief und warf sich ihm zu Füßen, umrundete ihn unzählige Male. Respektvoll faltete er die Hände und trat zur Seite. „Großer Weiser“, sagte er, „ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Antwort: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du hast den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erweckt. Guter Mann, ich habe die leuchtende Praxis des Dharma des Großen Mitgefühls vollendet und alle fühlenden Wesen gelehrt und reifen lassen. Ich weile beständig in den Wohnstätten aller Buddhas und erscheine ihnen nach ihren Bedürfnissen. Ich sammle fühlende Wesen in Großmut und wirke sogar mit ihnen zusammen, um sie zu sammeln. Ich manifestiere wundersame Körper von unvorstellbarer Farbe, um fühlende Wesen zu sammeln, und strahle ein großes Netz aus Licht aus, um die Hitze des Leidens in den fühlenden Wesen zu löschen.“ Ich verkünde subtile Laute, um sie zu verwandeln und zu befreien. Ich predige den Dharma mit würdevollem Verhalten, besitze übernatürliche Kraft und Leichtigkeit und erleuchte sie geschickt. Ich manifestiere Transformationskörper, erscheine in Körpern derselben Art und wirke sogar an ihrer Seite, um fühlende Wesen zu sammeln. Guter Mensch, wenn ich die leuchtende Praxis des Dharma des Großen Mitgefühls ausübe, lege ich ein großes Gelübde ab, genannt „Alle fühlenden Wesen sammeln“, mit dem Wunsch, alle von der Angst vor gefährlichen Pfaden, der Angst vor Hitze und Leiden, der Angst vor Unwissenheit, der Angst vor Knechtschaft, der Angst vor dem Tod, der Angst vor Armut, der Angst vor dem Nicht-Leben, der Angst vor Rechtsstreitigkeiten, der Angst vor den Massen, der Angst vor dem Tod, der Angst vor bösen Pfaden, der Angst vor allen Schicksalen und der Angst vor Meinungsverschiedenheiten zu befreien. Liebe und Furcht. Alles Böse und Furcht. Furcht vor körperlicher Unterdrückung. Furcht vor geistiger Unterdrückung. Furcht vor Kummer und Sorge. Des Weiteren, guter Mensch, bin ich nun im Dharma-Tor der Rechten Achtsamkeit geboren. Durch das Dharma-Tor des Rades der Namen erscheine ich in der Gestalt aller fühlenden Wesen und nutze verschiedene geschickte Mittel, ihren Bedürfnissen entsprechend, um ihre Furcht zu vertreiben und den Dharma zu verkünden. So befähige ich sie, die Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen, Nicht-Rückschritt zu erreichen und niemals den richtigen Zeitpunkt zu verpassen. Guter Mensch, ich allein kenne dieses große, mitfühlende Dharma-Tor der leuchtenden Praxis dieses Bodhisattva. Alle großen Gelübde Samantabhadras und aller großen Bodhisattvas sind erfüllt. Letztendlich ist Samantabhadras Praxis vollendet. Der Fluss aller guten Wurzeln ist ungebrochen. Der Fluss aller Bodhisattva-Samadhi ist ungebrochen. Der Fluss aller Äonen, die Praxis der Bodhisattvas, ist nie unterbrochen worden und fließt mit den drei Zeiten. Da ich den Kreislauf von Erfolg und Misserfolg in allen Welten genau kannte, schnitt ich die Wurzeln des Unheilsamen in allen fühlenden Wesen ab, entfachte die Wurzeln des Guten in allen fühlenden Wesen und beseitigte den Kreislauf von Geburt und Tod. Wie kann ich diese verdienstvolle Praxis kennen und davon sprechen? Zu jener Zeit lebte im Osten ein Bodhisattva namens Rechter Weg, der in dieses Land kam und auf dem Gipfel des Vajra-Berges weilte. Als er diesen Berg erreichte, erbebte die Saha-Welt auf sechsfache Weise. Geschmückt mit unzähligen Schätzen, strahlte sie ein gewaltiges Licht aus, das Sonne und Mond, das Licht Brahmas, der Götter, der Drachen und der acht Klassen von Wesen wie einen Tintenklecks verdunkelte. Es erleuchtete die Reiche der Hölle, der hungrigen Geister, der Tiere und Yamas und beseitigte alles Leid, alle Krankheiten und Leiden. Ein Regen kostbarer Juwelen erfüllte die Buddha-Länder und regnete sogar Wolken aus allerlei Schmuck als Opfergaben für den Tathagata herab. Der Tathagata nahm daraufhin seine angemessene Gestalt an. Dann begab er sich zu Avalokiteshvara. Avalokiteshvara sprach zu Sudhana: „Guter Mann, siehst du die Bodhisattvas auf dem Pfad der Erleuchtung unter dieser Versammlung?“ Sudhana antwortete: „Ja, ich habe sie gesehen. Guter Mann, geh und frage sie: ‚Wie erlernen Bodhisattvas den Pfad der Bodhisattvas und wie kultivieren sie ihn?‘“ Sudhana verneigte sich ehrfurchtsvoll vor Avalokiteshvaras Füßen und umrundete ihn unzählige Male ohne Ermüdung. Seine Achtsamkeit auf die heiligen Lehren drang tief in den Ozean der Weisheit ein. Dann begab er sich auf den Pfad der Erleuchtung, verneigte sich ehrfurchtsvoll vor Avalokiteshvaras Füßen, umrundete ihn im Uhrzeigersinn und faltete ehrfurchtsvoll die Hände zur Seite. Er sagte: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt.“ Es ist jedoch unbekannt, wie Bodhisattvas den Bodhisattva-Pfad erlernen und praktizieren.
„Guter Mann, ich habe bereits das Dharma-Tor der universellen und schnellen Praxis des Bodhisattva erreicht.“
Der Buddha fragte: „Großer Weiser, von welchem Buddha habe ich dieses Dharma-Tor erhalten? Wie viele Kalpas sind vergangen, seit ich hierher kam? Wie lange ist es her, dass es entstanden ist?“ Der Buddha antwortete: „Guter Mann, dies ist schwer zu ergründen. Alle Götter, Menschen und Nicht-Menschen können es nicht begreifen. Nur durch fleißige und unerschütterliche Praxis, die Nähe zu tugendhaften Lehrern, den Schutz des Buddha, vollkommene tugendhafte Wurzeln, einen reinen und aufrechten Geist, das Erreichen der Wurzel des Bodhisattva, das Öffnen des Auges der Weisheit und umfassendes Lernen und Wissen kann man das Reich des Bodhisattva erreichen. Ich bitte den Großen Weisen, es mir zu erklären. Ich werde auf die göttliche Kraft des Buddha und die Kraft tugendhafter Lehrer vertrauen, um Glauben und Verständnis zu erlangen.“ Der Buddha antwortete: „Guter Mensch, das Kalpa, aus dem ich kam, heißt Wunderbare Schatzkammer, und der Name des Buddha ist Wunderbare Tugend. Von diesem Buddha erhielt ich dieses Dharma-Tor. Seit seinem Ursprung dort hat es so viele Kalpas durchlaufen wie Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Mit einem einzigen Gedanken habe ich so viele Schritte getan wie Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Mit einem Schritt habe ich so viele Welten durchquert wie Staubkörner in unzähligen Buddha-Welten. Alle Buddhas der Welten, die ich durchquert habe, sind gegenwärtig. Ich bringe ihnen alle Opfergaben eines Bodhisattva dar.“ Sie verstehen den Ozean der Wesen in jener Welt vollkommen, erkennen ihre Fähigkeiten und lehren den Dharma ihren Bedürfnissen entsprechend. Sie senden ein großes Netz aus Licht aus, das alle Richtungen erhellt, und verkünden den wahren Dharma mit wundersamen Stimmen, zum Wohle und zur Befreiung aller Wesen. Dies setzt sich in alle Richtungen fort. Guter Mensch, ich kenne nur diese universelle und schnelle Praxis des Bodhisattva-Pfades. Alle großen Bodhisattvas reichen in alle zehn Himmelsrichtungen, ihre Bereiche sind unermesslich und unzerstörbar. Ihr reiner Dharma-Körper erfüllt die Dharma-Welt. Sie erkennen und verstehen die Wege aller Wesen, erfüllen alle Bereiche und entsprechen allen Dharmas. Sie halten die drei Zeiten gleichermaßen ein und lehren den Dharma der Gleichheit, indem sie sich der Welt anpassen, ohne am Pfad des Buddha festzuhalten. Sie erreichen alle Wege ohne Anhaftung oder Hindernis. Wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten erkennen und davon sprechen? Guter Mann, im Süden gibt es eine Stadt namens Varapada. Dort gibt es eine Gottheit namens Mahadeva. Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und wie kultiviert er den Bodhisattva-Weg?“ Zu dieser Zeit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor dem Bodhisattva des Rechten Pfades, umrundete ihn unzählige Male, betrachtete und bewunderte ihn. Dann nahm er Abschied und begab sich nach Süden.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit die ungehinderte Praxis eines Bodhisattva. Er suchte ungeteilt den rechten Weg zum Weisheitsreich des Bodhisattva, und daraus erwuchsen alle Verdienste des Reiches des klaren Verständnisses.
Sein Fleiß war unerschütterlich, seine Freude unermesslich. Er erlangte unvorstellbare, spielerische übernatürliche Kräfte und erlangte umfassendes Wissen über alle Stufen des Verdienstes, Samadhi, Dharani, große Gelübde, Beredsamkeit und Macht. Nach und nach reiste er zu jener Stadt und erkundigte sich nach dem großen Gott, wo dieser sich aufhielte. Jemand antwortete: „Guter Mann, er offenbart sich in der großen Dharma-Halle dieser Stadt, umgeben von einer großen Versammlung, und predigt den Dharma.“ Sudhana ging zu ihm, verneigte sich ehrfurchtsvoll zu Füßen des großen Gottes, umrundete ihn unzählige Male und trat ehrerbietig zur Seite.
Er sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Da streckte die große Gottheit vier lange Arme aus, schöpfte Wasser aus den vier Meeren und wusch Sudhanas Gesicht. Anschließend nahm sie goldene Blumen und streute sie unter Sudhana aus. So heißt es: Guter Mensch, der Bodhisattva ist schwer zu hören und schwer zu sehen; er ist ein wundersames Dharma in der Welt. Unter allen Menschen ist der Bodhisattva die Zufluchtsblume für alle Wesen. Er sammelt, nährt und fördert alle Wesen, erleuchtet sie alle, offenbart den rechten Weg und befreit sie von der Unwissenheit. Er ist der Lehrer aller Wesen, der das wahre Dharma beschützt, für die Sicherheit und das Wohlergehen aller Wesen sorgt, sie alle in die Stadt der Allwissenheit führt und Körper und Rede vervollkommnet, sodass sie für immer frei von allem Bösen sind. Zu allen Wesen spricht er stets mit liebevollen Worten, erscheint ihnen, wann immer es nötig ist, und versäumt keinen Augenblick. „Guter Mann“, sagte er, „ich habe das Dharma-Tor des Bodhisattva, das aus Wolken und Netz besteht, bereits erreicht.“ Er fragte den Großen Weisen: „Welches Reich ist dieses Dharma-Tor?“ Da erschien die große Gottheit vor Sudhana, umgeben von Bergen aus himmlischem Gold, Silber, Lapislazuli, Kristall, Tridacna, Achat, leuchtenden, reinen Schätzen, klaren Juwelen, wirksamen Mitteln, Mani-Juwelen, Girlanden, Halsketten, Juwelen, geschmücktem Haar und geschmückten Kindern. Die Juwelen Amitabhas, die Juwelen Mikulas, die Juwelen des wahren roten Edelsteins, die Juwelen, die alle Glieder und Gelenke schmücken, die wunscherfüllenden Juwelen, alle aufgetürmt wie ein Bergkönig, alle Blumen, alle Düfte, alle Parfums, aller pulverisierter Weihrauch, alle Girlanden, alle Gewänder, alle Baldachine, alle Banner, alle Wimpel, alle Formen der Unterhaltung, die die fünf Wünsche umfassen, alle aufgetürmt wie ein Bergkönig. Des Weiteren erscheinen unzählige junge Mädchen und sprechen zu Sudhana: „Guter Mann, bringe diese Gaben dem Tathagata dar, um sie allen fühlenden Wesen zu schenken, damit sie die Vollkommenheit der Großzügigkeit entwickeln, sie erlernen und alle Anhaftungen aufgeben können. Guter Mann, ich nutze diese Gaben, um dich und alle fühlenden Wesen in Großzügigkeit zu lehren, damit alle fühlenden Wesen von den Wurzeln der Losgelöstheit durchdrungen werden, ihre Körper und Geister von tugendhaften Lehrern beeinflusst werden und sie allen Buddhas und Bodhisattvas ehrfurchtsvoll Gaben darbringen, wodurch alle Wurzeln der Tugend entstehen und genährt werden und der Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erwacht.“ Weiterhin, guter Mann … Wenn es fühlende Wesen gibt, die die fünf Begierden begehren, werden ihnen unreine Daseinsbereiche präsentiert. Sind sie von Zorn, Nachlässigkeit, Stolz und Streitsucht erfüllt, wie die Rakshasa-Dämonen, die Blut trinken und Fleisch essen, so sollten sie alle lernen, großes Mitgefühl zu entwickeln und Zorn und Nachlässigkeit für immer abzulegen. Sind sie träge, werden ihnen Schwierigkeiten wie Wasser, Feuer, Diebe, böse Könige und Feinde begegnen. Guter Mensch, all diese bösen Wesen werden mit verschiedenen geschickten Mitteln unheilsame Wurzeln auslöschen und heilsame Wurzeln säen, alle Hindernisse und Feinde der Paramitas beseitigen und alle Paramitas vollständig vervollkommnen, Hindernisse überwinden und ungehindertes Dharma erlangen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Bodhisattva-Wolkennetz-Dharma-Tor. Die großen Bodhisattvas und Indra, der König der Götter, löschen alle Leiden und Schwierigkeiten der Asketen aus. Das Bodhisattva-Wasser löscht das Feuer der Leiden. Das Bodhisattva-Feuer verbrennt die Gier und Anhaftung aller Wesen. Der Bodhisattva-Wind zerstreut alle unreinen Geister. Der Bodhisattva-Vajra vernichtet alle Gedanken an das Selbst und das Ego. Wie kann ich seine Vorzüge und Praktiken erkennen oder beschreiben? Guter Mensch, in diesem Jambudvipa liegt ein Land … Sein Name ist Magadha. Dort gibt es eine Gottheit namens Anju. Geh dorthin und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“
Da verneigte sich der Jüngling Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen der großen Gottheit und ging fort. Er begab sich in das Land Magadha, zum Wohnort der Erdgottheit. Dort sprachen zehntausend Erdgottheiten zu ihm: „Dieser Jüngling, der gekommen ist, kann alle Wesen vereinen; er ist der Schatz Buddhas. Er kann die Schleier der Unwissenheit aller Wesen durchbrechen und in die Familie des Dharma-Königs hineingeboren werden. Ihm wird ein reines und ungetrübtes Juwelenband gekrönt werden. Sein Schatz an Weisheit wird das Rad der Ketzer zerstören.“ Daraufhin ließen die zehntausend Erdgottheiten, einschließlich der dort wohnenden, duftendes Wasser herabregnen, um die Erde zu besprengen, duftende Winde wehen über sie und schmückten sie mit strahlendem Licht, das die dreitausend großen Chiliokosmen erleuchtete. Mit Juwelen geschmückt, erblühten alle blühenden Bäume in voller Pracht, alle Obstbäume trugen Früchte, alle Quellen, Flüsse und Teiche flossen und bewässerten und erzeugten dabei allerlei angenehme Klänge. Die himmlischen Paläste waren mit Juwelen geschmückt, und alle Arten von Vögeln jubelten und gaben klagende und harmonische Laute von sich. Unermessliche Schätze strömten wie von selbst hervor. Da sprach die Erdgottheit zu Sudhana: „Willkommen, Jüngling. Möchtest du die Früchte deiner guten Wurzeln sehen, die du hier gepflanzt hast?“ Sudhana verneigte sich ehrfurchtsvoll vor den Füßen der Erdgottheit, stand mit gefalteten Händen zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ja, ich möchte sie sehen.“ In diesem Augenblick drückte die Erdgottheit ihre Zehen auf den Boden, und unzählige Schätze entfalteten sich und erschienen. „Guter Mann, die Früchte deiner guten Wurzeln haben diesen Schatz hervorgebracht, der dir nun zur Verfügung steht.“ „Guter Mann, ich habe das unzerstörbare Dharma-Tor des Bodhisattva bereits erreicht. Seit der Zeit des Buddha Dipankara habe ich die Bodhisattvas unaufhörlich beschützt, den Bodhisattva-Pfad beschritten, tief in das Reich der Weisheit eingedrungen, seine Quelle erschöpft, meine großen Gelübde erfüllt, den Bodhisattva-Pfad gereinigt, die allwissende Weisheit des Bodhisattva hervorgebracht, alle Kräfte und Verdienste des Bodhisattva in mir vereint, das unzerstörbare Dharma des Bodhisattva vollbracht, alle Buddha-Länder bereist, alle Dharma-Prophezeiungen der Buddhas vernommen, alle Dharma-Räder und alle Sutras und Wolken des Dharma in Bewegung gesetzt, fühlende Wesen mit dem großen Licht des Dharma gelehrt und die freie und göttliche Kraft aller Buddhas bewahrt.“ „Guter Mensch, in uralten Zeiten …“ Über unzählige Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, gab es ein Äon namens Schmuck, eine Welt namens Mondbanner und einen Buddha namens Gutes Auge. Von diesem Buddha erlangte man dieses Dharma-Tor, kultivierte und pflegte es. Während dieser Zeit begegnete man unaufhörlich Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner unzähliger Buddha-Welten. Diese Tathagatas gingen aufgrund ihrer freien und kraftvollen Natur zum Bodhimanda und erwiesen allen ihre Ehrerbietung. Von diesem Buddha wurzelte man in guten Wurzeln. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Dharma-Tor. Große Bodhisattvas wachen unentwegt über alle Buddhas, hören und bewahren den Dharma aller Buddhas und durchdringen tief die geheimen Lehren aller Buddhas. In jedem Gedanken erscheint der reine Dharma-Körper aller Buddhas; aus dem Schatten aller Buddhas entspringt der gesamte Dharma. Ihre Taten sind unvergänglich. Wie kann ich ihr verdienstvolles Verhalten erkennen und beschreiben? Guter Mann, in diesem Jambudvipa gibt es eine Stadt namens Kapilavastu. Dort befindet sich ein Nachthimmel namens Vasavada. Geh dorthin und frage: „Wie erlernen Bodhisattvas den Bodhisattva-Pfad und wie entwickeln sie die Bodhisattva-Praxis?“ Zu jener Zeit, Sudhana … Sie verneigten sich ehrfurchtsvoll vor dem Erdgott und umrundeten ihn unzählige Male. Dann brachen sie zu jener Stadt auf.
Zu jener Zeit verweilte Sudhana mit wahrer Achtsamkeit in den unvergänglichen Dharma-Lehren der Bodhisattvas. Er praktizierte verschiedene Samadhis, verstand sie, befolgte die Gesetze und Gebote der Bodhisattvas und erlebte ihren freien und geschickten Umgang mit übernatürlichen Kräften. Er befolgte alle reinen Dharmas der Bodhisattvas, ergründete ihre tiefe Weisheit, verstand schließlich ihre unvergänglichen Dharma-Lehren, folgte ihnen und durchdrang den Ozean aller Bodhisattva-Dharma-Lehren. Allmählich reiste er zu jener Stadt. Er betrat das Stadtzentrum durch das Osttor und verweilte dort. Kurz nach Sonnenuntergang, den Lehren aller Bodhisattvas folgend, wünschte sich Sudhana mit ganzer Hingabe, den Sahajadha zu sehen. Er meditierte über den Tathagata in Bezug auf seinen tugendhaften Lehrer. Sein allsehendes Auge enthüllte alle Himmelsrichtungen, und seine Weisheit durchdrang alle Bereiche. Sein reines Dharma-Auge sah den Ozean aller Dharma-Bereiche. Sein großes Weisheitsauge beobachtete die zehn Himmelsrichtungen und sah Sahajadha, der im Himmel über jener Stadt in einem juwelenbesetzten Pavillon auf einem duftenden Lotusthron weilte. Sein Körper war wie reines Gold, und seine Augen und sein Haar waren dunkelblau. Er war würdevoll und wundersam, und wer ihn sah, wurde seiner nie müde. Er trug scharlachrote Gewänder, geschmückt mit vielen Juwelen, und sein Haar glich dem Brahmas. Auf seinem Körper erschienen alle Sterne und ihr Licht, die unzählige Wesen in unzähligen Welten verwandelten und befreiten und sie von den Pfaden des Bösen abführten. Selbst aus einer einzigen Pore konnte er alle Wesen sehen, die er verwandelt hatte, einige im Himmel wiedergeboren, andere den Status eines Sravaka oder Pratyekabuddha erreichten und den Pfad des Bodhisattva beschritten. Durch vielfältige und geschickte Mittel, Formen, Klänge, Sprachen und die von ihm verkündeten wahren Lehren verwandelte und befreite er Wesen. Über unzählige Zeitalter hinweg lehrten und leiteten die Bodhisattvas die Wesen und bewirkten, dass sie alle die Bodhisattva-Praktiken pflegten, die Samadhis und die Tore der göttlichen Kraft eifrig und mutig praktizierten. Das Reich der freien und göttlichen Kraft des Bodhisattva, seine Wohnstätte, sein Licht, seine Schnelligkeit, seine Dharma-Lehren zur Verwandlung der Wesen – all dies konnte selbst durch eine einzige Pore gesehen und gehört werden. Als Sudhana dies sah und hörte, war er hocherfreut. Er neigte sein Haupt und erwies den Füßen dieser Gottheit ehrfurchtsvoll seine Verehrung, indem er sie unzählige Male umrundete und ehrfürchtig die Hände faltete. Er trat zur Seite und sprach: „Gottheit, ich habe bereits den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erlangt und glaube und verstehe, dass ich durch tugendhafte Lehrer den Dharma des Buddha erlangen werde. Möge die Gottheit …“ Er offenbarte den Weg zur Allwissenheit. Jeder Bodhisattva, der diesem Weg folgt, wird die zehn Kräfte erlangen. Nachts sprach das himmlische Wesen zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mensch, respektiere gute Lehrer und folge ihren Lehren. Jeder Bodhisattva, der ihren Lehren folgt, wird schnell Anuttara-samyak-sambodhi erlangen. Guter Mensch, ich habe das Licht des Bodhisattva bereits vollendet, welches alle Dharmas erleuchtet und das Dharma zerstört, das die Unwissenheit der fühlenden Wesen verstreut. Guter Mensch, ich hege große liebende Güte gegenüber bösen Wesen, großes Mitgefühl gegenüber Wesen mit unheilsamen Taten, Freude gegenüber Wesen, die Gutes kultivieren, einen nicht-dualistischen Geist gegenüber guten wie bösen Wesen, einen reinen Geist gegenüber befleckten Wesen, einen Geist auf dem rechten Weg gegenüber Wesen auf dem falschen Weg, einen reinen Geist gegenüber Wesen, die sich an Unreinheit ergötzen, einen Geist, der dem Rad des Dharma folgt, gegenüber Wesen, die sich an Geburt und Tod ergötzen, und einen Geist, der den Pfad zur Allwissenheit errichtet, gegenüber Wesen, die sich an den Pfaden der Śrāvakas erfreuen.“ Pratyekabuddhas. Guter Mensch, ich meditiere und lehre die fühlenden Wesen beständig auf diese Weise, wenn es dunkel und still ist, wenn Geister, Dämonen und Diebe umherstreifen und wenn Mönche sich nicht anständig verhalten. Wenn schwere Wolken und Staub Sonne und Mond verdunkeln und ihre Farben unsichtbar machen, wenn sich fühlende Wesen in Städten, Siedlungen, Bergen, der Wildnis, den acht Himmelsrichtungen des großen Ozeans oder gar alle fühlenden Wesen an Land und im Wasser befinden, werde ich verschiedene geschickte Mittel einsetzen, um ihre Furcht zu vertreiben. Wenn fühlende Wesen auf Seekatastrophen, Wolkenkatastrophen, Bergkatastrophen, starke Winde, wirbelnde Strömungen und Wellen stoßen, die sich verirren und das Ufer nicht sehen können, und die solchen verschiedenen Seekatastrophen ausgesetzt sind, dann werde ich die Gestalt eines Bootes oder die Gestalt eines Pferdekönigs, Elefantenkönigs, Hundekönigs, Asura-Königs oder Meeresgottkönigs annehmen und in solchen Gestalten die fühlenden Wesen geschickt vor den Seekatastrophen retten; Für alle Lebewesen an Land nehme ich die Gestalt des reinen Mondes und verschiedener Sterne, Fackeln, Blitze, das Licht verschiedener Juwelen, das Licht der Himmelskörper und das Licht der Bodhisattvas an und nutze unermesslich geschickte Mittel, um sie zu beschützen. Mit diesem Geist werde ich stets Zuflucht für alle Lebewesen sein, Leiden beseitigen, jenen, die den Tod fürchten, Furchtlosigkeit schenken und den Armen Reichtum und Glück bringen. Für die Lebewesen in den Bergen nehme ich die Gestalt von Obstbäumen oder sprudelnden Quellen an. Der Kalavinka-Vogel und andere Vögel stoßen wundersame Laute aus. Manchmal erscheinen sie als Berggötter, manchmal als Ebenen. Durch unzählige geschickte Mittel befreien sie die Lebewesen. Sie erzeugen diesen Geist, der es allen Lebewesen ermöglicht, den Schwierigkeiten dieses Berges zu entkommen. Darüber hinaus ermöglichen sie allen Lebewesen, die den Berg von Geburt und Tod, die Wildnis, durchquert haben, Freude durch vielfältige geschickte Mittel zu erfahren, den Pfad der rechten Sicht zu beschreiten und Hunger und Durst zu stillen. Nachdem sie so viele fühlende Wesen aus unzähligen Nöten befreit haben, äußern sie den Wunsch, dass alle fühlenden Wesen alles Leid schnell überwinden und schließlich den Pfad vollkommenen Friedens und vollkommener Weisheit erlangen mögen. Da sie sehen, wie fühlende Wesen an Länder gebunden sind und unter vielfältigen Leiden leiden, wenden sie verschiedene geschickte Mittel an, um deren Anhaftung an Vergnügen zu lösen. Sie äußern den Wunsch, dass alle fühlenden Wesen von der Anhaftung an die fünf Daseinsgruppen befreit werden und im Reich der allumfassenden Buddha-Weisheit verweilen mögen. Da sie sehen, wie fühlende Wesen an Dörfer gebunden sind und unter vielfältigen Leiden leiden, lehren sie sie mit verschiedenen geschickten Mitteln den Dharma, sodass diese weltliche Bindungen aufgeben und sich dem Dharma zuwenden. Sie äußern ferner den Wunsch, dass alle fühlenden Wesen die sechs Sinnesebenen und die Daseinsgruppen der Leerheit überwinden, Geburt und Tod transzendieren und schließlich in die Stadt der Allwissenheit eingehen mögen. Weiterhin, guter Mensch, wenn es fühlende Wesen gibt, die die zehn Himmelsrichtungen verwechseln und Osten für Westen und Westen für Osten halten … selbst von oben nach unten und von unten nach oben, so zerreiße ich diese fühlenden Wesen durch unzählige wirksame Mittel von ihren Irrtümern. Denen, die gehen wollen, öffne ich die Tore; denen, die sich verirrt haben, leite ich den rechten Weg; denen, die hinüber wollen, zeige ich Fähren; denen ohne Boot oder Ruder versorge ich Nahrung; denen, die ihren Platz nicht kennen, zeige ich das Land der Glückseligkeit. Mit solch unzähligen wirksamen Mitteln enthülle und öffne ich den Weg zu ihrer Befreiung. Mit solch einem Geist habe ich die lange Nacht der Dunkelheit erhellt. Alle weltlichen Angelegenheiten werden verkündet. Weiterhin bewirke ich, dass fühlende Wesen die Dunkelheit der Unwissenheit für immer auslöschen und reine Augen erlangen, sie von den Spuren fühlender Wesen und allen falschen Ansichten befreien und ihnen beständige Freude, Selbstverwirklichung und Reinheit schenken. Diejenigen, die an fühlenden Wesen und den Buddhas, an den Aggregaten und Daseinsbereichen festhalten, die Ursache und Wirkung nicht verstehen, die unheilsame Wege beschreiten, die fühlende Wesen töten, die sogar falsche Ansichten vertreten, die ihren Eltern gegenüber respektlos sind, die Mönche und Brahmanen nicht unterstützen, die vom rechten Weg abweichen und unheilsame Taten begehen, die den rechten Weg verleumden und das Rad des Dharma zerstören wollen, die Bodhisattvas vernichten und das Mahayana hassen, die Bodhi nicht preisen und die Weisen verleumden, die den Weg böser Menschen beschreiten und die fünf schweren Verbrechen begehen – all dies sind böse fühlende Wesen. Ich vertreibe ihre Unwissenheit mit dem klaren Licht der Weisheit und ermögliche ihnen so, das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken und letztendlich die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra zu verwirklichen. Ich öffne den Pfad der zehn Kräfte, befreie sie von Geburt und Tod und manifestiere die Stadt der Allwissenheit, das Reich aller Buddhas und die übernatürlichen Kräfte aller Buddhas. In der Gesamtheit aller Kräfte manifestiere ich die Macht, den Dharma zu bewahren, indem ich im gleichen und wahren Dharma aller Buddhas verweile und manifestiere, dass alle Buddhas einen einzigen Körper besitzen. Weiterhin, guter Mensch, sehe ich arme, leidende, alte und kranke Wesen und wende verschiedene geschickte Mittel an, um ihnen Linderung zu verschaffen. Ich denke ferner, ich werde diese Wesen mit dem höchsten Dharma umfangen, alle Leiden auslöschen und ihnen die Befreiung ermöglichen, indem ich sie von den Schwierigkeiten von Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Kummer, Trauer, Leid und den Wegen des Bösen befreie. Mögen sie sich tugendhaften Lehrern nähern, tief in die Welt des Dharma eindringen, sie von allem schlechten Karma befreien, den Dharma-Körper des Buddha reinigen und sie in die ewige Welt des Dharma einführen, frei von Alter, Krankheit und Tod. Weiterhin, guter Mensch, sehe ich böse Wesen, die vom rechten Pfad abweichen und sich krummen Wegen zuwenden, an verzerrten Ansichten festhalten, verblendet und verwirrt sind, unheilsame Handlungen mit Körper, Rede und Geist begehen, sich in allerlei Nachlässigkeit ergehen und sich auf böse Praktiken verlassen. Sie verwechseln das, was nicht die rechte Erleuchtung ist, mit der rechten Erleuchtung und das, was die rechte Erleuchtung ist, mit der falschen. Diejenigen, die sich mit bösen Lehrern umgeben, erleiden allerlei Leiden.
Nachdem ich dies erkannt habe, habe ich unzählige geschickte Mittel eingesetzt, um ihre Verblendungen zu beseitigen und ihnen die rechte Sichtweise zu vermitteln, wodurch sie zu den vortrefflichsten unter Göttern und Menschen gehören. Weiterhin dachte ich: „Mögen alle fühlenden Wesen den unübertroffenen rechten Pfad zur Befreiung von der Welt erlangen, niemals zurückfallen und die großen Gelübde des Bodhisattva Samantabhadra in Allwissenheit erfüllen. Mögen sie Allwissenheit erlangen, ohne die Bodhisattva-Stufen zu verlassen und ohne die Natur der fühlenden Wesen zu zerstören.“ Nachts, im Wunsch, die Bedeutung dieses Dharma zu bekräftigen, und im Vertrauen auf die göttliche Kraft des Buddha, die zehn Himmelsrichtungen zu beachten, verfasste ich diesen Vers für Sudhana:
Das wunderbare Dharma, das ich erlangt habe, indem ich die verschiedenen Tore und Wege der Zeit erkannte.
Die Dunkelheit der Unwissenheit erhellen und das gesamte Dharma umfassend erfassen
Ich habe über unzählige Äonen hinweg großes Mitgefühl entwickelt.
Guter Wohlstand sollte allen empfindungsfähigen Wesen leicht zugänglich sein.
Die Buddhas der drei Welten werden aus dem großen Ozean des Mitgefühls geboren.
Beseitige alles Leid und erlange schnell das höchste Glück.
Buddhistische Schüler freuen sich und distanzieren sich von weltlichen Übeln.
Indem man das Leiden der drei Daseinsbereiche überwindet, erfährt man die Glückseligkeit aller Weisen.
Abseits des anerzogenen Bösen wird die Weisheit des Zuhörers befreit.
Die Jünger Buddhas sollten letztendlich die Macht des Tathagata verwirklichen.
Mit meinem reinen himmlischen Auge beobachte ich umfassend die zehn Himmelsrichtungen.
In dieser Welt sieht man den Übungsort des Buddha.
Sein Erscheinungsbild war würdevoll und unermesslich, und er war von unzähligen Menschen umgeben.
Ein unermesslicher Lichtozean erstrahlt und verwandelt alle empfindungsfähigen Wesen.
Zu sehen, wie alle Lebewesen hier sterben und dort wiedergeboren werden.
Wiedergeboren in den fünf Reichen, werden sie unaufhörlich unermessliches Leid ertragen.
Höre die Klänge der zehn Himmelsrichtungen durch das Reine Himmlische Ohrmeer
Er kann alle Sprachen empfangen und beherrschen.
Alle unermesslichen subtilen Klänge der Tathagatas
Alle, die das reine Dharma-Rad hören und hochhalten, das sich dreht
Ich befinde mich ungehindert im Ozean des Dharma der Reinen Nasenwurzel.
Sudhana, die alle Tore des Dharma durchschreiten kann, sollte letztendlich die Erleuchtung erlangen.
Ich bin ein Erwachsener mit einer reinen und langen Zunge geworden.
Die Jünger Buddhas sollten den wunderbaren Dharma gemäß den Lehren gründlich auslegen.
Der reine und wundersame Dharma-Körper ist in den drei Zeiten derselbe.
Gemäß seinen Bedürfnissen manifestieren sich alle Dinge ausnahmslos.
Mein Herz ist rein und unbefleckt, so klar wie die Leere.
Es umfasst alle Buddhas, ist aber frei von Anhaftung.
Das Wissen um den Ozean der Geister aller Wesen in unzähligen Buddha-Ländern
Unterscheide alle Wurzeln und distanziere dich von allen Lügen.
Ich nutzte meine übernatürlichen Kräfte, um durch unzählige Reiche zu reisen.
Universell alle Wesen umfassend und alle empfindungsfähigen Wesen unterwerfend
Weisheit ist wie die grenzenlose und unerschöpfliche Leere.
Opfergaben an die Tathagatas zum Wohle aller Wesen
Reine und unermessliche Weisheit zeichnet den Ozean aller Dharmas aus.
Um die Illusionen empfindungsfähiger Wesen zu beseitigen, sollte ein buddhistischer Schüler letztendlich...
Das Ergründen des Dharma der drei Zeiten und das tiefe Eintauchen in den Ozean der Buddhas
Jemand, der versteht, dass alle Dharmas unermesslich sind
In jedem Staubkorn kann man Buddha-Länder und Ozeane erkennen.
Und ich sehe, dass dies das Land aller Tathagatas ist.
Erleuchtung im Bodhimanda des Vairocana-Buddha
Alle Staubpartikel in den zehn Himmelsrichtungen wenden sich dem wahren Dharma-Rad zu.
Zu jener Zeit fragte Sudhana die himmlischen Wesen: „Wann habt ihr den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckt? Wie lange haltet ihr schon an diesem Dharma fest, dass ihr den fühlenden Wesen auf diese Weise helfen könnt?“
Die Götter antworteten: „Mein Sohn, in grauer Vorzeit, nach unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru, existierte eine Welt namens Ratna-Tugend, in einem Äon namens Ruhe. Fünfhundert Milliarden Buddhas erschienen auf dieser Welt. Damals gab es eine große Stadt namens Lotuslicht und einen universellen Monarchen namens Dharma-Verbreiter. Das Dharma des Monarchen war durch die sieben Schätze vollendet. Östlich der Stadt lag ein Wald namens Wunderbare Tugend. In diesem Wald stand ein Bodhi-Baum namens Aller Buddhas Freies Licht. Damals saß der Aller Dharma Donnerkönig Buddha unter diesem Baum und erlangte die vollkommene Erleuchtung. Sein Licht erleuchtete die Welt. Die königliche Jungfrau, Juwelenjade, namens Dharma-Weisheit Mond Lotuslicht, weilte in dieser Stadt. Dort lebte ein Nachtgott namens Reiner Mond. Mitten in der Nacht sprach sie einen leisen Laut und sagte zu dieser Jungfrau: ‚Du sollst wissen, dass der Aller Dharma Donnerkönig Buddha auf der Welt erschienen ist.‘“ Sie lobten ihn und Sie priesen die Tugenden Buddhas, offenbarten die freie und göttliche Kraft des Tathagata und erlangten den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Sie lobten alle Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra. Damals brachte die königliche Jungfrau jenem Buddha und allen Bodhisattvas und Arhats Opfergaben dar. Guter Mann, war jene Jungfrau, die das Licht des Mondes und die Lotusblume der Dharma-Weisheit in sich trug, eine andere Person? Ich selbst war es. Guter Mann, durch die Kraft der guten Wurzeln, die ich mit jenem Buddha geschlagen habe, seit Äonen so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, werde ich nicht in die Hölle, das Reich der hungrigen Geister, das Tierreich oder das Reich Yamas, des Höllenkönigs, fallen. Ich werde nicht in eine niedere Familie hineingeboren werden. Ich werde alle Fähigkeiten besitzen, frei von allem Leid sein und stets über Göttern und Menschen stehen. Ich werde nicht von tugendhaften Lehrern, Buddhas und Bodhisattvas getrennt sein. Ich werde nicht in den fünf trüben Äonen geboren werden. Ich werde meine guten Wurzeln bei jenen Buddhas und Bodhisattvas vertiefen. Achtzig Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, werde ich in Frieden und Glückseligkeit weilen, doch meine guten Wurzeln als Bodhisattvas werden nicht vollkommen gestillt sein. Weiterhin, guter Mensch, nach diesen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, nach weiteren zehntausend Äonen, wird es ein Äon namens „Frei von Kummer“ und eine Welt namens „Frei von Befleckung und siegreich“ geben. Fünfhundert Tathagatas, darunter der Tathagata Sumeru, das ruhige Auge, der Arhat, der Vollkommen Erleuchtete, erschienen in dieser Welt. Ihre Buddha-Welten waren teils rein, teils unrein. In dieser Welt gab es eine Welt mit vier Kontinenten namens „Makellos“ und eine Stadt namens „Geschmückt“. Zu jener Zeit war ich die Tochter des Ältesten Ming Sheng, genannt „Siegreiches Weisheitslicht“, schön und außergewöhnlich. Sie wurde in dieser Stadt durch die Kraft ihres ursprünglichen Gelübdes geboren und wurde zur Nachtgöttin, genannt Reines Auge. Mitten in der Nacht erschien diese Nachtgöttin in meinem Haus, erstrahlte in wundersamen Farben und pries den Tathagata. Sie ermutigte mich, zu diesem Tathagata zu gehen und strahlte helles Licht aus, um mich zu leiten. Damals begab ich mich mit meinen Eltern und Verwandten zum Tathagata Sumeru, dem Ruhigen Auge, brachte Opfergaben dar, erwies ihm Ehrerbietung, lauschte den Lehren Buddhas und erreichte den Bodhisattva-Samadhi, genannt „Das Sehen der Lehren Buddhas und die Transformation aller fühlenden Wesen, das helle und reine Weisheitslicht erleuchtet die drei Welten“. Nachdem ich diesen Samadhi erreicht hatte, erinnerte ich mich an die Buddhas, die ich in vergangenen Kalpas gesehen hatte, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru, und hörte auch die Sutras, die von diesen Buddhas gesprochen wurden. Das Licht erstrahlt allumfassend, erleuchtet alle Lehren und vertreibt die Unwissenheit aller Wesen. Es strahlt ein gewaltiges Licht aus und erhellt Welten, so zahlreich wie die Staubkörner von zehn Buddha-Welten. Man sieht alle Tathagatas in diesen Welten und begibt sich zu ihnen. Indem man die Sprache, den Dharma, den Geist, die Wurzeln und die Wünsche dieser Wesen kennt, wird man ihr guter Lehrer und manifestiert seinen Körper ihren Bedürfnissen entsprechend. In jedem Gedanken wird dieser Dharma genährt. Der eigene Körper erfüllt Welten, so zahlreich wie die Staubkörner einer Welt, ja sogar Ozeane, so zahlreich wie die Staubkörner eines Weltmeeres. Man sieht alle Tathagatas in diesen Ozeanen, so zahlreich wie die Staubkörner eines Weltmeeres, und begibt sich zu ihnen. Man hört und befolgt die Lehren dieser Buddhas und versteht klar den Ozean ihrer vergangenen Gelübde und Taten.
Diese Tathagatas schmücken und reinigen ihre Buddha-Welten, und auch ich schmücke und reinige sie. In diesen Welten manifestiert man seinen Körper den Bedürfnissen entsprechend, um fühlende Wesen zu führen und diesen Dharma und die Dharma-Welt in jedem Gedanken zu nähren. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Licht, das alle Dharmas universell erleuchtet und die Unwissenheit fühlender Wesen vertreibt. Die großen Bodhisattvas, die höchsten und unermesslichen Praktiken Samantabhadras, dringen tief in den Ozean der Dharma-Welt ein und errichten das Banner der Weisheit.
Er erreichte alle Samadhis, wirkte mit übernatürlichen Kräften und erfüllte seine großen Gelübde. Er beschützte und bewahrte den gesamten Buddha-Dharma der zehn Richtungen. In jedem Gedanken konnte er alle Buddha-Welten reinigen und den Ozean des Verdienstes füllen. In jedem Gedanken konnte er alle fühlenden Wesen lehren und transformieren. Die reine Sonne der Weisheit erleuchtete alle Welten der drei Zeiten und lehrte und transformierte alle fühlenden Wesen. Der reine Mond, frei von Makel, vertrieb alle Leiden, Zweifel und Unwissenheit der fühlenden Wesen. Im Ozean des Seins war sein Geist frei von Anhaftung und verkündete reine und vollkommene Wunderklänge, die alle Dharma-Bereiche der zehn Himmelsrichtungen erfüllten. In jedem einzelnen Staubkorn offenbarte er die ganze freie und göttliche Kraft. Das helle Licht der Weisheit erleuchtete die drei Zeiten. Wie könnte ich solche verdienstvollen Taten erkennen und beschreiben? Guter Mann, in diesem Jambudvipa-Magadha-Land gibt es eine Nachtgottheit namens „Tiefe und wundersame Tugend, reines und helles Licht“.
Geh dorthin und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu jener Zeit pries Sudhana diese Nachtgottheit in Versen:
Ich sehe ein reines und würdevolles Erscheinungsbild als natürlich schön an.
Wie Manjushri und wie König Baoshan
Alle, die einen reinen Dharma-Körper besitzen, sind in den drei Zeiten gleich.
Er umarmt alle empfindungsfähigen Wesen, sein Geist ist frei von Anhaftung.
Das reine Licht strahlt hervor und erleuchtet alle Reiche.
Alle Sterne können in einer einzigen Pore gesehen werden.
Ein reiner und unbefleckter Geist füllt wie der leere Raum die zehn Himmelsrichtungen.
Die klare und tiefgründige Weisheit aller Dharma-Könige ernten
Aus jeder Pore strahlt unermessliches Licht.
Wolken des Verdienstes regneten von allen Buddhas der zehn Himmelsrichtungen universell herab.
Aus jeder Pore entsteht ein Transformationskörper
Erfülle die zehn Himmelsrichtungen mit geeigneten Mitteln, um alle empfindungsfähigen Wesen zu befreien.
Ursprünglich ein Bodhisattva im reinen, unvorstellbaren Reich
Es ist in jeder Pore deutlich sichtbar.
Alle, die dies sehen oder davon hören, werden Verdienst und Nutzen daraus ziehen.
Auf dem Weg des Bodhisattva zur Erlangung der Buddhaschaft
Wer dies sieht oder hört, wird mit großer Freude erfüllt sein.
Es ist schwierig, alle Leiden auszumerzen, selbst wenn man weit von bösen Wegen entfernt ist.
Tausend Kalpas aus Staub priesen seine Verdienste.
Selbst nach unzähligen Äonen sind die Verdienste grenzenlos.
Da verneigte sich der Jüngling Sudhana ehrfürchtig vor den Füßen des himmlischen Wesens. Er umrundete es unzählige Male und betrachtete es mit ungetrübter Bewunderung. Dann brach er auf und reiste nach Magadha.
Zu jener Zeit verweilte der Jüngling Sudhana ungeteilt in der Betrachtung des reinen und vollkommenen Bodhicitta der Nachtgöttin, die es soeben erweckt hatte. Nach dieser Betrachtung drang er sogleich tief in den Schatz aller Bodhisattvas ein, entfachte den Ozean der großen Bodhisattva-Gelübde, reinigte den Pfad der Bodhisattva-Paramitas, erreichte die vollkommenen Bodhisattva-Stufen, verweilte in den vollkommenen Bodhisattva-Praktiken, erschöpfte den Ozean des Bodhisattva-Pfades der Sehnsucht, durchdrang geschickt den Ozean der allwissenden Weisheit, beschützte alle fühlenden Wesen, nährte und mehrte die gewaltige Wolke des Mitgefühls und entfachte in allen Bereichen die großen Gelübde und Praktiken Samantabhadras. Nach und nach gelangte er zum Ort der tiefgründigen, wundersamen, tugendhaften, reinen und strahlenden Nachtgöttin, verneigte sich tief und umrundete sie unzählige Male, faltete ehrfurchtsvoll die Hände und trat zur Seite. „Ich habe das Bodhicitta bereits erweckt“, sagte er zur Göttin, „aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet und die Stufen vollendet.“ Die Göttin antwortete: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet, Jüngling! Du hast das Bodhicitta erweckt und dich nach dem Pfad des Bodhisattva und der Vollendung der Stufen erkundigt.“ „Guter Mann“, erwiderte die Göttin, „ein Bodhisattva vollbringt zehn Dharmas und vollendet so die Übungen des Bodhisattva.“ Was sind diese zehn? Erstens erlangt man das Samadhi der unmittelbaren Wahrnehmung und sieht alle Buddhas. Zweitens erlangt man reine Augen und sieht die segensreichen Zeichen und geschmückten Körper aller Buddhas. Drittens erkennt man klar den unermesslichen und grenzenlosen Ozean des Verdienstes aller Buddhas. Viertens den unermesslichen und grenzenlosen Ozean des Buddha-Lichts, der alle Dharma-Bereiche erleuchtet. Fünftens strahlt man aus einer einzigen Pore einen Ozean des Lichts aus, der der Anzahl der fühlenden Wesen entspricht und sie nach ihren Bedürfnissen befreit. Sechstens sieht man aus jeder einzelnen Pore den Ozean des kostbaren Lichts und der Flammen. Siebtens strahlt man in jedem Gedanken den Ozean aller Buddha-Wandlungen aus, erfüllt den Dharma-Bereich und erreicht schließlich den Bereich aller Buddhas, um die fühlenden Wesen ungehindert zu lehren. Achtens strahlt man den Ozean aller wundersamen Klänge Buddhas aus und dreht das reine Dharma-Rad der Buddhas der drei Zeiten. Neuntens legt man die Wolken aller Sutras aus und offenbart schließlich den Klang Buddhas, der den Ozean aller Tathagatas durchdringt. Zehntens manifestiert man die unvorstellbare, freie und göttliche Kraft des Buddha und befreit so alle fühlenden Wesen. Guter Mensch, wenn ein Bodhisattva diese zehn Eigenschaften besitzt, sind alle Praktiken eines Bodhisattva erfüllt. Guter Mensch, ich habe bereits das Dharma-Tor des Bodhisattva – die friedvolle Glückseligkeit und die fleißige Praxis – erreicht. Ich sehe klar die reinen und geschmückten Buddha-Länder der drei Zeiten, den Ozean aller Buddhas und ihrer Gefolgschaften, den Ozean unermesslicher und grenzenloser Buddha-Kraft, den Ozean der klar erkennbaren Buddha-Namen, den Ozean des sich drehenden Dharma-Rades und kenne die unermesslichen Lebensspannen und subtilen Klänge aller Buddhas. Ihre reinen Dharma-Körper erfüllen das gesamte Dharma-Reich, und doch bin ich an keine der Eigenschaften des Tathagata gebunden. Warum? Weil der Tathagata nicht die Vergangenheit ist, die alle weltlichen Bindungen ausgelöscht hat; der Tathagata ist nicht die Zukunft, die kein Entstehen hat; Der Tathagata ist nicht gegenwärtig, da er keinen Geburtskörper besitzt; der Tathagata ist nicht erloschen, da er jenseits des Pfades der Sprache existiert; der Tathagata ist nicht real, da er illusorische Phänomene manifestiert; der Tathagata ist nicht falsch, da er in der Welt erscheint, um allen fühlenden Wesen zu dienen; der Tathagata geht nirgendwohin, da er hier den Tod auslöscht und dort wiedergeboren wird; der Tathagata ist unzerstörbar, da die Dharma-Natur unzerstörbar ist; der Tathagata ist von einer einzigen Natur, jenseits des Pfades der Sprache; der Tathagata hat keine Natur, da er letztlich die Dharma-Natur verwirklicht. Guter Mensch, so verstehe ich alle Tathagatas, die das Tor des Bodhisattva zu stiller Glückseligkeit und fleißiger Übung entwickeln und erweitern, erleuchten und schmücken und tief in den Bereich der Konformität, Gleichheit und Standhaftigkeit eindringen. Nachdem ich die Falschheit klar erkannt und mich von ihr distanziert habe, erwecke ich großes Mitgefühl, um alle Wesen zu umfassen. Da ich die ungeteilte Stille nie aufgegeben habe, erreiche ich das erste Jhana. Indem ich mentales Karma auflöse, erlange ich Weisheit und Kraft der Ruhe. Indem ich alle Wesen umarme, erfahre ich Freude und Glück und trete in das zweite Jhana ein. Indem ich Geburt und Tod hinter mir lasse, erreiche ich das Nirvana. Indem ich die Natur aller Wesen beobachte, kultiviere ich das dritte Jhana und lösche alle Leiden und alles Leid aller Wesen aus. Ich kultiviere das vierte Jhana und vermehre so das Bodhicitta der Allwissenheit. Der Ozean aller Bodhisattva-Samadhis erhebt sich, indem ich geschickt die geeigneten Mittel einsetze. Schließlich meistere ich den Ozean aller Bodhisattva-Dharma-Tore und erlange die spielerischen übernatürlichen Kräfte eines Bodhisattva. Das freie Handeln des Bodhisattva entsteht, und klare Weisheit dringt tief in die universelle Dharma-Welt ein. Guter Mensch, so kultiviere ich die Methode des Bodhisattva der Ruhe, Glückseligkeit und des Fleißes und nutze verschiedene geeignete Mittel, um Wesen zu befreien. Denjenigen, die zu Hause Genusssucht und Gier verfallen sind, leite ich an, Gedanken der Unreinheit, des Unbehagens, des Kummers, der Unterdrückung, der Gebundenheit, der Rakshasas, der Vergänglichkeit, des Leidens, des Nicht-Selbst, der Leerheit, des Mangels an Freiheit sowie des Alters und des Todes zu kultivieren, wodurch sie sich von den fünf Begierden lösen können. Die beständige Freude des wahren Dharma ist kein Zuhause, sondern ein Ort des Glaubens. Das Zuhause verlassen, um den Weg zu studieren, zu meditieren und zu meditieren, um Störungen und Ängste vor Geistern und Dämonen zu vertreiben. Wer mitten in der Nacht reisen möchte, öffnet die Türen, erleuchtet den Weg und vertreibt die Dunkelheit. Lobt den Buddha, den Dharma, die Sangha und die tugendhaften Lehrer. Lobet ferner jene tugendhaften Lehrer, die allen Wesen ermöglichen: das Entstehen übler Praktiken zu verhindern, bevor sie entstehen; bereits entstehende üble Praktiken auszulöschen; gute Praktiken zu entwickeln, bevor sie entstehen; und bereits entstehende gute Praktiken zu mehren. Indem sie den Pfad des Bodhisattva beschreiten, die Paramitas pflegen, große Gelübde erfüllen, allwissende Weisheit erlangen und tiefes Mitgefühl entwickeln. Indem sie den Wunsch hegen, allen Wesen menschliche und himmlische Glückseligkeit zu ermöglichen, Illusionen zu beseitigen, gute Praktiken zu mehren und sich Sarvajna (Weisheit) anzupassen. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Tor des Bodhisattva-Dharma der friedvollen Glückseligkeit und der fleißigen Praxis. Alle großen Bodhisattvas, die die Gelübde Samantabhadras erfüllen und die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra verkörpern, erlangen letztendlich die Befreiung von der Dunkelheit der Unwissenheit, besitzen alle guten Wurzeln, erlangen die Weisheit und das Licht des Tathagata, befinden sich ungehindert im Reich des Buddha, verweilen unbefleckt im Zentrum des Samsara, erfüllen alle Sarvajna-Gelübde und durchdringen alle Buddha-Welten tief.
Er sammelt den unermesslichen Ozean aller Buddhas, empfängt die grenzenlose Wolke des wunderbaren Dharma aller Buddhas und löscht das dunkle Meer von Geburt und Tod für alle fühlenden Wesen. Sein Sarvajna-Licht erhellt die Nacht von Geburt und Tod. Wie kann ich seine verdienstvollen Taten erkennen oder von ihnen sprechen? Guter Mensch, nicht weit von hier, rechts vom Tathagata, befindet sich ein Nachthimmel namens „Die freudigen Augen, die alle fühlenden Wesen beobachten“. Geht dorthin und fragt: „Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva? Zu jener Zeit offenbaren sich die tiefgründigen und wundersamen Tugenden des Reinen und Hellen Nachthimmels …“
Um die Bedeutung dieses Dharma zu bekräftigen, biete ich folgenden Vers an:
Im gegenwärtigen Samadhi kann man die Buddhas der drei Zeiten universell sehen.
Das reine und unbefleckte Auge erkennt den Ozean der Buddhas.
Betrachten Sie die physischen Merkmale und den Schmuck aller Buddhas.
Ein einziger Gedanke kann grenzenlose Kraft freisetzen und den gesamten Dharma-Bereich frei erfüllen.
Der Buddha Vairocana erlangte im Bodhimanda die Erleuchtung.
Das Dharma-Rad dreht sich in allen Bereichen.
Das höchste Wissen um die Eigenschaften des Dharma ist ruhig und frei von Dualität.
Das wundersame Aussehen und die majestätische Erscheinung aller Wesen
Der Körper Buddhas ist unvorstellbar und durchdringt alle Bereiche des Dharma.
Erscheint je nach Umständen in alle zehn Himmelsrichtungen.
Ein Gedanke strahlt Licht aus, und aller weltliche Staub ist gleich.
Unermessliche und subtile Farben erhellen alle Bereiche der Existenz.
Der Buddha strahlte aus einer einzigen Pore unvorstellbares Licht aus.
Erleuchtung aller fühlenden Wesen und Beseitigung aller Leiden
Aus einer einzigen Pore des Buddha entspringt ein unendlicher Ozean der Transformation.
Alle fühlenden Wesen manifestieren sich im gesamten Dharma-Bereich.
Der wundersame Klang des Tathagata erfüllte alle Existenzebenen.
Die Lehre vom universellen Regen und Nektar lehrt, Bodhicitta zu erwecken.
Nach unzähligen Äonen des Kultivierens habe ich alle empfindungsfähigen Wesen versammelt.
Alle Buddha-Länder erschienen wie vom Blitz getroffen.
Als der Tathagata auf der Welt erschien, sah er alle möglichen entzückenden Geschöpfe.
Die Natur und der Bereich aller empfindungsfähigen Wesen können klar unterschieden und erkannt werden.
Alle Dharma-Tore, in denen alle Bodhisattvas wohnen
Der Buddha kann durch jede Pore seines Körpers alles erkennen und wissen.
Nicht weit entfernt war der Nachthimmel erfüllt von freudigen Beobachtungen.
Geh dorthin und frag ihn, wie der Bodhisattva praktiziert.
Da verneigte sich der Jüngling Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Yadaka. Er umrundete ihn unzählige Male und ging dann voller Ehrfurcht fort. Mit freudigen Augen betrachtete er die Wesen des Yadaka.
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Zu jener Zeit suchte der junge Sudhana sehnlichst einen tugendhaften Lehrer, im Glauben, dass alle Tugenden von einem solchen Lehrer ausgehen. Ein tugendhafter Lehrer ist selten. Ihn zu sehen, vertreibt alle wirren Gedanken. Ihn zu sehen, löst alle Verstrickungen und Hindernisse. Ihn zu sehen, schenkt das Licht allwissender Weisheit. Ihn zu sehen, ermöglicht es, tief in den Ozean der Buddhaschaft einzutauchen. Ihn zu sehen, schenkt die Dharani der Wolke der rechten Achtsamkeit, die es einem ermöglicht, das reine Dharma-Rad aller Buddhas zu erhalten. Ihn zu sehen, schenkt den Ozean großen Mitgefühls, um alle fühlenden Wesen zu beschützen. Ihn zu sehen, lässt die eigene Weisheit klar und hell erstrahlen und den Ozean aller Dharma-Bereiche umfassend erleuchten. Dann betrachtet Sudhana mit freudigen Augen den Nachthimmel voller fühlender Wesen und preist mit seiner göttlichen Kraft den tugendhaften Lehrer. Er begibt sich zu ihm und bringt ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Ein tugendhafter Lehrer ist Bodhi. Ein tugendhafter Lehrer ist Fleiß. Ein tugendhafter Lehrer ist selten zu sehen und zu begegnen. Ein tugendhafter Lehrer besitzt unzerstörbare Kraft. Durch einen tugendhaften Lehrer reist man durch die zehn Himmelsrichtungen und durchtrennt den Kreislauf von Geburt und Tod. Man kann alle großen Dinge vollbringen, den rechten Pfad schmücken und das Tor des universellen Dharma ungehindert erreichen. Wenn Sudhana einen tugendhaften Lehrer sieht, reist er, ohne seinen Ort zu verlassen, zu allen Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen. In diesem Augenblick erkennt er, dass die Begegnung mit einem tugendhaften Lehrer unzählige große Gelübde erfüllt, Allwissenheit erlangt, allen Wesen zum Wohle gereicht, das Leiden in unzähligen zukünftigen Zeitaltern auslöscht und ihn selbst mit großem Glanz schmückt. In jedem einzelnen Staubkorn praktiziert er alle Lehren des Dharma-Reiches. Er sieht den Ozean der zehn Himmelsrichtungen, kennt die Sprachen und Praktiken zukünftiger Zeitalter und versteht letztlich alle Praktiken der Bodhisattvas. In jedem Gedanken erlangt er Allwissenheit, übernatürliche Kraft und den Pfad der Verzierung, der dem der Buddhas der drei Zeiten gleichkommt. Er reinigt den Strom des Dharma-Reiches, ohne dieses zu verlassen, und kann zu den Orten tugendhafter Lehrer reisen, die das Dharma-Reich erfüllen. Sudhana begibt sich daraufhin zum Nachtgott der Freudenaugen und beobachtet die Wesen. Er sieht, dass der Nachtgott mit dem Tathagata inmitten der Versammlung auf einem Löwenthron aus juwelenbesetztem Lotus sitzt und den Dharma des Universellen Lichts und des Freudenbanners der Bodhisattvas empfängt. Aus jeder Pore seines Körpers strömen wundersame Wolken hervor. Wer dies sieht, ist von unendlicher Freude erfüllt – dies ist die sogenannte Wolke der Weisheit. Sie kommt allen Wesen zugute, frei von Streit und Anhaftung an irgendeinen Dharma. Mit gleichem Geist umfasst sie alle Wesen. Sie manifestiert die Praxis des Gebens der Bodhisattvas der drei Zeiten, indem sie alles aufgibt, was innerlich wie äußerlich schwer loszulassen ist. Alle Wesen in den zehn Himmelsrichtungen bezeugen dies. Darüber hinaus entspringen aus jeder Pore Wolken von Bodhisattva-Transformationskörpern, so viele wie es Wesen gibt, erfüllen die Dharma-Welt und erscheinen vor allen Wesen. Sie zeigen Wesen, die zum Samadhi der Unbeweglichkeit erwacht sind, nicht an den drei Daseinsbereichen Gefallen finden, von der Welt losgelöst und von Geburt und Tod befreit sind. Sie manifestiert verschiedene Erfolge und Misserfolge unter Göttern und Menschen und lehrt alle Wesen, die Betrachtung der Unreinheit zu kultivieren, um die Illusion der Reinheit zu beseitigen. Die Vergänglichkeit, der Wandel und das Leiden bedingter Phänomene werden erklärt, wodurch alle Wesen die Lehren des Buddha tief verstehen und niemals auch nur einen Augenblick von ihnen abweichen. Die reinen Lehren aller Buddhas werden bewahrt, die Lehre der Zweifellosigkeit und die Lehre des Wohlgeruchs manifestiert. Der Wohlgeruch der Lehren durchdringt alle Wesen. Aus jeder Pore steigen Wolken wundersam gefärbter Körper auf, so zahlreich wie die Wesen selbst, und zeigen Wesen, die selbst mit abgetrennten Gliedmaßen alles Leiden ertragen können. Sie ertragen alle Zurechtweisungen und Beleidigungen, ohne Zorn zu empfinden, und zollen Respekt und Lob, ohne Anhaftung zu entwickeln und ohne Stolz gegenüber irgendeinem Wesen zu empfinden. Die in der Natur aller Dharmas innewohnende Geduld wird manifestiert. Der unerschöpfliche Bodhi-Geist und die Weisheit werden manifestiert. Alle Leiden der fühlenden Wesen werden beseitigt. Die Geduld des Bodhisattva-Pfades wird praktiziert. Der reine Vajra-Körper manifestiert sich. Die reine und höchste Form des Tathagata manifestieren. Alle fühlenden Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend lehren und transformieren. Und aus jeder Pore steigen Wolken verschiedenster Formen der verschiedenen Bereiche empor. Mutig und fleißig. Allwissende Weisheit mit mutigem und fleißigem Einsatz manifestieren. Den Bodhi-Zustand ohne Rückschritt manifestieren. Mutig und fleißig alle Dämonen bezwingen. Mutig und fleißig. Im Ozean von Geburt und Tod alle fühlenden Wesen erlösen. Mutig und fleißig. Alle Schwierigkeiten der bösen Pfade beseitigen. Mutig und fleißig. Den Berg der Unwissenheit zerstören. Mutig und fleißig. Allen Tathagatas ohne Müdigkeit ehrfürchtig Opfergaben darbringen. Mutig und fleißig. Das Dharma-Rad aller Buddhas erhalten und beschützen. Mutig und fleißig. Sie zerstören und zerstreuen alle Hindernisse. Mutiges und fleißiges Bemühen. Sie schmücken und reinigen die Buddha-Felder aller Tathagatas. Sie erlangen die reine Hingabe der Tathagatas. Sie lehren und befreien alle fühlenden Wesen. Und aus jeder Pore... Aus jeder Pore quellen Wolken verschiedenster Gestalten hervor, die durch geschickte Mittel Kummer, Leid und Kummer aller Wesen beseitigen und ihnen Freude, Abneigung gegen die fünf Begierden, Lob, Scham und die Bezwingung der Sinne bringen. So führen sie sie dazu, das höchste reine Verhalten Brahmas zu kultivieren, sodass ihr Körper, ihre Rede und ihr Geist tugendhaft sind. Sie offenbaren, dass alle weltlichen Begierden unangenehm sind, und lassen die Wesen sich am Dharma erfreuen. Dadurch entstehen die neun aufeinanderfolgenden Stufen der Konzentration, alle Leiden werden beseitigt, der Ozean der Bodhisattva-Samadhis wird enthüllt und das Reich klarer, freier und göttlicher Kraft erlangt. Sie bringen Freude und erweichen Körper und Geist aller Wesen, löschen die Hitze des Leidens und erlangen kühle Glückseligkeit, indem sie den Dharma nähren. Darüber hinaus steigen aus jeder Pore Wolken verschiedenster Formen auf, die die Buddhas, Lehrer und tugendhaften Mentoren aller Bereiche erreichen, ihnen respektvolle Verehrung ohne Ermüdung darbringen, das Rad des Dharma aller Buddhas aufrechterhalten und schließlich den Ozean aller Buddhas erreichen. Sie enthüllen den Ozean aller Dharmas, offenbaren die wahre Natur aller Dharmas, öffnen die Tore aller Samadhis, besitzen reine Weisheit, erkennen den Ozean der Geister aller Wesen und zerstören mit diamantener Weisheit die Berge aller falschen Ansichten aller Wesen, wodurch die vollkommen klare und helle Sonne der Weisheit aufgeht. Mit einem einzigen Gedanken kann man die Unwissenheit und Dunkelheit aller fühlenden Wesen vollständig auslöschen und sie so zur Freude und zur Erlangung von Sarvajna (Weisheit) bewegen. Des Weiteren entspringen aus jeder Pore Wolken von Körpern, deren Zahl der Anzahl der fühlenden Wesen entspricht. Sie manifestieren vielfältige Formen und unvorstellbare Körper und erscheinen ihnen nach Bedarf. Mit unermesslichem Klang verkündet man den Schatz weltlicher Verdienste und Tugenden, weltlicher Taten und die Unangenehmheit aller Dinge in den drei Daseinsbereichen. Man preist die Abkehr von allen schlechten Ansichten in den drei Daseinsbereichen, den Weg von falschen Pfaden hin zur Allwissenheit und das Überwinden der Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas. Man ist frei von bedingten und unbedingten Gedanken, wendet sich von Geburt und Tod dem Nirvana zu, ohne jedoch den Kreislauf der Wiedergeburt oder das Entstehen des Bodhicitta aufzugeben, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen und die fühlenden Wesen zur Allwissenheit zu führen. Aus jeder Pore steigen Wolken transformierter Körper empor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten. Sie erscheinen allen fühlenden Wesen, üben die Praktiken Samantabhadras, erfüllen seine Gelübde und preisen die höchsten Gelübde. Mit jedem Gedanken reinige ich alle Welten.
Mit jedem Gedanken bringe ich allen Buddhas ehrfürchtig Opfergaben dar. Mit jedem Gedanken kann ich den Ozean des gesamten Dharma aufrechterhalten. Mit jedem Gedanken, mit jedem einzelnen Staubkorn, erschaffe ich den Ozean der wirksamen Mittel, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten. Ich weile in allen Reichen und Zeitaltern und reinige unaufhörlich den Pfad der Allwissenheit. Mit jedem Gedanken trete ich in die Kraft aller Tathagatas ein und durchquere letztlich den Ozean der wirksamen Mittel der drei Zeiten. In allen Bereichen manifestiere ich die Kraft der Freiheit und befähige so alle fühlenden Wesen, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten, ihre großen Gelübde zu erfüllen und Allwissenheit zu erlangen. Darüber hinaus strömen aus jeder Pore Wolken der Geister und Körper aller fühlenden Wesen hervor, die vor allen fühlenden Wesen erscheinen und unermessliche, unerschöpfliche und unzerstörbare Kraft der Allwissenheit offenbaren. Ich kultiviere die Praktiken des nicht rückschrittlichen Bodhisattva, mein Geist unbefleckt vom Dharma von Geburt und Tod. Ich bezwinge alle Dämonen und lösche Leiden aus, indem ich alle Hindernisse zerstöre. Voller Mitgefühl kultiviere ich unermüdlich den Pfad des Bodhisattva durch alle Zeitalter hindurch.
Ich erschüttere alle Buddha-Welten und bewege so alle fühlenden Wesen, freudig das Rad des reinen Dharma zu drehen. Ich errichte das Banner des Dharma, um alle Ketzer zurückzuhalten. Durch die Kultivierung der Kraft der Bodhisattva-Praxis und der Paramitas erlange ich Allwissenheit. Darüber hinaus strömen aus jeder Pore Wolken verschiedenster Formen und Körper, die den Geist aller fühlenden Wesen repräsentieren, und erfüllen unzählige Reiche fühlender Wesen. Sie manifestieren die Praktiken der Bodhisattvas gemäß ihren Bedürfnissen, ihre Weisheit und ihr Fleiß schreiten durch den Ozean der fühlenden Wesen. Sie erkennen und verstehen den Ozean des Geistes und der Handlungen aller fühlenden Wesen, den Ozean der Sinne aller fühlenden Wesen und den Ozean der Taten aller fühlenden Wesen. Sie lehren und transformieren fühlende Wesen, ohne jemals einen Augenblick zu versäumen. Ihre klare und reine Weisheit offenbart letztlich das Wesen des Dharma. In jedem Gedanken erfüllt klare und reine Weisheit das Reich des Dharma. Sie verstehen Erfolg und Misserfolg aller Welten und ihrer Verzierungen. Mit ungehinderter göttlicher Kraft gehen sie zu den Buddhas, bringen ihnen ehrfürchtig Opfergaben dar und schützen und erhalten das wahre Rad des Dharma. So manifestiert sich die Vollkommenheit der Weisheit und erfüllt alle fühlenden Wesen mit großer Freude und Glückseligkeit. Ihre Körper und Geister werden weicher, Leiden verschwinden und Kummer und Böses werden beseitigt. Sie bezwingen ihre Sinne und erlangen geistige Befreiung, indem sie unumkehrbar allwissend werden. So wie sich die Vollkommenheiten manifestieren, um fühlende Wesen zu befreien, so manifestieren sich auch die Verdienste der Bodhisattvas, um fühlende Wesen zu befreien. Darüber hinaus beobachten aus jeder Pore freudige Augen den Nachthimmel der fühlenden Wesen und spiegeln die Verdienste wider, die seit dem ersten Erwachen des Bodhicitta angesammelt wurden. Sucht tugendhafte Lehrer und geht zu allen Buddhas. Bringt ehrfürchtig Opfergaben dar und kultiviert tugendhafte Wurzeln. Übt die Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dana Paramita). Gebt großzügig, auch wenn es schwerfällt. Übt die Vollkommenheit der Moral (Sila Paramita). Verlasst Paläste und Familie, entsagt der Welt, studiert den Weg und reinigt die Gebote. Übt die Vollkommenheit der Schamdhi (Kshanti Paramita). Ertrage alle harten Worte aller fühlenden Wesen, selbst angesichts unermesslicher Unterdrückung. Übe die Vollkommenheit der Tugend (Viriya Paramita). Übe alle Askese, indem du mit festem und unerschütterlichem Geist ungeteilt nach Bodhi strebst. Übe die Vollkommenheit der Meditation (Dhyana Paramita). Vollende alle geschickten Mittel. Übe die Vollkommenheit der reinen Meditation (Dhyana Paramita). Erlange Meisterschaft über alle Samadhis. Erreiche schließlich den Ozean aller Samadhis in ununterbrochener Folge. Übe die Vollkommenheit der Weisheit (Prajna Paramita). Die reine Weisheit eines Bodhisattva erstrahlt wie die helle Sonne der Weisheit, ein unerschöpflicher Schatz der Weisheit, der ultimative Ozean der Weisheit. Übe die Vollkommenheit der geschickten Mittel (Skillful Means Paramita). Erschaffe einen Körper aller geschickten Mittel, der die Verdienste, die Reinheit und die Fähigkeiten geschickter Mittel besitzt. Übe die Vollkommenheit des Strebens (Vow Paramita). Einen Körper reiner Bestrebungen entstehen lassen, der alle Wünsche erfüllt. Den Gelübden und Bestrebungen folgen. Die Kraft der Paramita. Die Ursachen und Verdienste der Paramita der Kraft. Der Ozean wirksamer Mittel der Paramita der Kraft. Die Kraft der Paramita der Kraft im Detail erklären. Die Paramita der Weisheit praktizieren. Die Geburt der Paramita der Weisheit. Die Reinigung des Körpers durch die Paramita der Weisheit. Die Lehre der Paramita der Weisheit. Das Reich der Paramita der Weisheit. Was die Paramita der Weisheit umfasst. Das Licht der Paramita der Weisheit. Die Kraft der Paramita der Weisheit. Die unterscheidende Praxis der Paramita der Weisheit. Das tiefe Verständnis der Paramita der Weisheit. Alle Dharmas durch die Paramita der Weisheit umfassen. Den Dharma in Übereinstimmung mit ihr erkennen. Karma erkennen. Das Reich kennen. Das Äon kennen. Die drei Zeiten kennen. Das Erscheinen des Buddha in der Welt kennen. Die Weisheit des Buddha kennen. Den Bodhisattva kennen. Die Weisheit des Bodhisattva kennen. Den Wohnort des Bodhisattva kennen. Die Verdienste des Bodhisattva kennen. Die Hingabe des Bodhisattva an die Verdienste kennen. Alle großen Gelübde kennen. Die Drehung des Dharma-Rades kennen. Das unterscheidende Dharma kennen. Das Eintauchen in den Ozean des Dharma kennen. Den Ozean der wirksamen Mittel kennen. Den wirbelnden Fluss des Dharma kennen. Das Ziel aller Dharmas kennen. Dies sind alle Paramitas der Weisheit. Sie manifestiert sich in jeder Pore, um fühlende Wesen zu leiten und zu befreien. Darüber hinaus entspringen aus jeder Pore unzählige Körper, wie zum Beispiel: der Körper des Akanistha Deva; der Körper des Reinen Wohnort-Deva; der Körper des Sudatta Deva; der Körper von Anara Deva; der Körper von Fruit Deva; der Körper von Universal Purity Deva; der Körper von Immaasurable Purity Deva; der Körper von Partial Purity Deva; der Körper von Pure Fruit Deva; der Körper von Immaasurable Pure Fruit Deva; der Körper von Partial Pure Fruit Deva; der Körper von Abhasvara Deva; der Körper von Immasurable Abhasvara Deva; der Körper von Partial Abhasvara Deva; der Körper von Great Brahma Deva; der Körper von Brahma's Retainue Deva; der Körper von Brahma Deva; der Körper von Paranirmitavasavartin Deva King und Paranirmitavasavartin Devas Söhnen und Töchtern; der Körper von Paranirmitavasavartin Deva King und Paranirmitavasavartin Devas Söhnen und Töchtern; der Körper von Tusita Deva King und Tusita Devas Söhnen und Töchtern; Die Körper des Yama-Deva-Königs und seiner Söhne und Töchter; die Körper des Königs der Dreiunddreißig Himmel und seiner Söhne und Töchter. Wolken der Körper des Himmelskönigs Tita und aller Gandharvas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Himmelskönigs Virudhaka und aller Kumbhandas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Himmelskönigs Virupaksha und aller Nagas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Himmelskönigs Vaishravana und aller Yakshas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Kinnaras-Königs und aller Kinnaras (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Mahoraga-Königs und aller Mahoraga (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Garuda-Königs und aller Garudas (männlich und weiblich). Wolken der Körper des Asura-Königs und aller Asuras (männlich und weiblich). Wolken der Körper von König Yama und allen Yama-Königen (männlich und weiblich). Wolken der Körper menschlicher Könige. Wolken der Körper von Männern, Frauen, Jungen und Mädchen. Wolken der Körper aller Wesen in allen Reichen. Wolken der Körper von Sravakas, Pratyekabuddhas und Weisen. Wolken der Körper von Erd-, Wasser-, Feuer- und Windgöttern. Wolken der Meeres- und Flussgötter. Wolken der Berg- und Waldgötter. Wolken der Baum-, Tal-, Nahrungs- und Kräutergötter. Wolken der Garten-, Stadt- und Tempelgötter. Wolken der Nacht- und Taggötter. Wolken des Himmels, der Himmelsrichtungen und der Wege. Wolken der Körpergötter und der Vajra-Kriegergötter. Aus diesen Wolken von Körpern, die alle Welten und Existenzebenen in den zehn Richtungen erfüllen, und mit freudigen Augen beobachten sie alle fühlenden Wesen am Nachthimmel und betrachten die Verdienste, die sie sich durch ihr anfängliches Streben nach Erleuchtung, die unzähligen Vollkommenheiten (Paramitas) und die aufeinanderfolgenden Zyklen von Geburt und Tod erworben haben, begegnen tugendhaften Lehrern, treffen Buddhas, hören und bewahren den wahren Dharma, praktizieren den Bodhisattva-Pfad, erreichen Samadhi und erblicken nacheinander alle Buddhas.In jedem Kalpa und in jedem Äon der aufeinanderfolgenden Stufen der Tathagatas erlangt man reine Weisheit, indem man tief in die Welt des Dharma eindringt und die fühlenden Wesen beobachtet. Im Wissen, dass fühlende Wesen hier sterben und dort wiedergeboren werden, erlangt man reines himmlisches Hören und vernimmt alle Klänge nacheinander. Man erkennt die Gedanken anderer und versteht die Gedanken der fühlenden Wesen nacheinander. Man besitzt ungebundene übernatürliche Kräfte und erfüllt frei die zehn Himmelsrichtungen nacheinander. Man erreicht die aufeinanderfolgenden Dharma-Tore aller Bodhisattvas und versteht schließlich den Ozean der Bodhisattva-Dharma-Tore. Bodhisattva-Freiheit, Bodhisattva-Fleiß, Bodhisattva, der den rechten Pfad erreicht, frei vom Gedanken an die Wiedergeburt als fühlendes Wesen. Der Gedanke des Bodhisattva, die höchsten und reinen Verdienste des Bodhisattva und alle derartigen Verdienste. Sein manifestierter Körper, gleich Wolken, offenbart sich den fühlenden Wesen und erklärt, offenbart und erläutert durch vielfältige Klänge: das Rauschen des Windrads, das Rauschen des Wasserrads, das Knistern der Flammen, das Rauschen des Ozeans, das Beben der Erde, das Aneinanderprallen der Berge, das Beben himmlischer Städte, das Rauschen himmlischer Schätze, die Klänge aller Götter, die Klänge des Drachenkönigs, des Yaksha-Königs, des Gandharva-Königs, des Asura-Königs, des Garuda-Königs und des Kinnara-Königs. Die Stimmen König Mahoragas, die Stimmen menschlicher Könige, die Stimmen Brahmas, die Stimmen singender himmlischer Jungfrauen, die Stimmen himmlischer Musik, die Stimme des Mani-Juwelenkönigs, die Stimme des Tathagata, die Stimmen der Bodhisattvas, die Stimmen der Emanationen des Tathagata. Mit diesen vielfältigen Stimmen verkünden sie allen fühlenden Wesen die Lehre und sehen freudig die Verdienste aller Wesen seit ihrem anfänglichen Streben nach Erleuchtung.
Wenn jeder ihrer Körper diese Lehre verkündet, werden in jedem Augenblick und in jeder Richtung unzählige Buddha-Welten geschmückt und gereinigt. Unzählige fühlende Wesen werden vom Leiden der üblen Pfade befreit. Unzählige fühlende Wesen erlangen himmlische Freude. Unzählige fühlende Wesen durchqueren das Meer von Geburt und Tod. Unzählige fühlende Wesen beschreiten die Pfade der Sravakas und Pratyekabuddhas. Unzählige fühlende Wesen erlangen das unvorstellbar freudige Banner der Bodhisattva-Lehre der Befreiung. In jedem Augenblick verweilen unzählige fühlende Wesen auf dem Pfad des Tathagata.
Zu jener Zeit sah und hörte der junge Sudhana all die oben beschriebenen außergewöhnlichen Ereignisse. Er betrachtete und beobachtete sie mit rechter Achtsamkeit, tief versunken in Samadhi und Weisheit in Gleichmut. Warum? Weil er zuvor mit jenem Yadaka gereist war, weil er unter dem Schutz Buddhas stand, weil er unvorstellbare Wurzeln der Tugend entwickelt hatte, weil er die Wurzeln eines Bodhisattva besaß, weil er in Buddhas Familie hineingeboren war, weil er die Kraft eines guten Lehrers empfangen hatte, weil er die göttliche Kraft aller Buddhas, die Kraft des ursprünglichen Gelübdes des Buddha Vairocana in sich trug, weil seine Wurzeln der Tugend gereift waren und weil er würdig war, die Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra zu empfangen. Da erlangte Sudhana den Ozean des reinen Lichts und der Freude eines Bodhisattva, die Kraft aller Tathagatas der zehn Himmelsrichtungen und das Dharma-Tor des Banners der reinen Freude jenes Yadaka. Er faltete daraufhin ehrfürchtig die Hände und pries jenen Yadaka in Versen:
Nachdem er unzählige Äonen lang den höchsten Dharma studiert hatte
Sie manifestieren wundersame Formen entsprechend den Bedürfnissen derer, die sie empfangen.
In Kenntnis der Unwissenheit, der Verblendung und der Verwirrung aller empfindungsfähigen Wesen
Verschiedene Methoden und Mittel zur Befreiung empfindungsfähiger Wesen
Der reine und wundersame Dharma-Körper löscht die Hitze der Leiden aus.
Die Existenz zweier Dinge dient dem Zweck, alle empfindungsfähigen Wesen zu transformieren.
Das Yin und alle Reiche sind völlig ungebunden.
Er besitzt sowohl eine physische Form als auch einen spirituellen Körper, um alle Wesen zu befreien.
Das Meer von Geburt und Tod überwinden, ohne an inneren oder äußeren Gesetzen festzuhalten
Das Licht klarer Weisheit erstrahlt auf alle.
Ein freudiger Blick ohne Anhaftung beseitigt alle Lügen.
Empfindungsfähige Wesen sind glücklich, in dieser Welt zu sein, dank der Kraft der Lehren Buddhas.
Ungehinderte Samadhi-Kraft – in jeder Pore
Opfergaben verschiedener Emanationen an die Buddhas der zehn Richtungen
In jedem Gedanken entspringen die zweckmäßigen Mittel aller Buddhas.
Um das gesamte höchste Dharma aller fühlenden Wesen zu umfassen
Betrachte den majestätischen Körper aller Wesen im Ozean des Karmas.
Der Dharma spricht ungehindert und reinigt so alle Wesen.
Sein Erscheinungsbild ist würdevoll und majestätisch, wie das von Samantabhadra.
Unzählige Körper manifestieren sich, entsprechend denen, die transformiert werden sollen.
Nachdem Sudhana seinen Lobgesang beendet hatte, fragte er die Götter: „Wie lange ist es her, dass ihr den Geist von Anuttara-samyak-sambodhi erweckt habt? Wie lange ist es her, dass ihr dieses Dharma erlangt habt?“ Die Götter antworteten in Versen.
Ich erinnere mich an unzählige vergangene Leben und Kalpas
Zu jener Zeit gab es ein Kalpa namens Stiller Klang.
Es gibt ein berühmtes Parfüm, dessen König die Weisheit ist.
1,2 Milliarden Hunderttausend Nayutas
Der reine und wundersame Körper dieses heiligen Chakravartin-Königs
Die zweiunddreißig Hauptmerkmale und achtzig Nebenmerkmale eines majestätischen und würdevollen Erscheinungsbildes.
Der wundervolle Körper ist rein und wird in Jambudvipa-Gold aufbewahrt.
Das Licht erleuchtet alles, und du wanderst frei in der Leere.
Dieser König hatte tausend Söhne, tapfer und rechtschaffen.
Die Minister besaßen die Weisheit von hundert Millionen, alle waren weise und tugendhaft.
Die Konkubinen waren ebenso würdevoll und majestätisch wie die Himmlische Kaiserin.
Mit einem mitfühlenden und gütigen Herzen bringe ich dies dem König dar.
Dieser heilige Weltherrscher regiert stets nach gerechtem Recht.
Herrsche über alle Berge und die vier Kontinente
Ich war damals ein kostbares Mädchen mit reinem Brahma-Klang.
Von seinem Körper ging ein goldenes Licht aus, das einen Radius von vierzigtausend Meilen erhellte.
Die Sonne war untergegangen, und die Nacht war ruhig und still.
Zu dieser Zeit erschienen glückverheißende Vorzeichen und gute Träume.
Da Buddha in der Welt erscheint, wird er der Ozean des Verdienstes genannt.
Die Kraft der Freiheit, die alle zehn Richtungen durchdringt, manifestiert sich.
Der unermessliche Ozean des Lichts umfasst alle Phänomene.
Der grenzenlose und freie Körper erfüllt die zehn Richtungen.
Die sechs Bewegungen der Erde erzeugen naturgemäß wunderbare Klänge.
Das Erscheinen des Tathagata bringt allen Wesen, Göttern wie Menschen, Freude.
Aus jeder Pore quillt ein Ozean von Buddhas Manifestationen hervor.
Die Verkündigung des Dharma unter Berücksichtigung der Bedürfnisse aller zehn Himmelsrichtungen
Ich träumte von der Macht einer solchen Selbstbefreiung.
Als er den tiefgründigen und wunderbaren Dharma hörte, wurde sein Herz mit großer Freude erfüllt.
Zehntausend Nächte himmlischer Wesen füllten die Leere.
Lob sei dem Tathagata, der beim Hören dieser Worte sogleich die Erleuchtung erlangte.
Der Himmel sprach zu mir: „Kluge Frau, steh schnell auf!“
Der Buddha ist in eurem Land auferstanden, und ihr werdet ein großes Unglück erleben.
Beim Hören dieses Geräusches stellt sich Freude ein und klares Licht erscheint.
Beobachten Sie, woher der Königsbaum des Tempels stammt
Manchmal erscheint der Körper des Tathagata wie der eines Königs auf einem Schatzberg.
Aus jeder Pore strahlt ein unermessliches Meer aus Licht.
Als er die befreiende Kraft Buddhas sah, war sein Herz von großer Freude erfüllt.
Ich gelobe hiermit, diese Tugend zu erlangen.
Ich hatte oft das Gefühl, dass der große König all seinen Verwandten seinen Segen zukommen ließ.
Beim Anblick des Lichts Buddhas ist meine Freude grenzenlos.
Ich war unzählige Male mit diesem König zusammen.
Die vier Soldatentypen, einschließlich ihres Gefolges, begaben sich zum Wohnort Buddhas.
Ich werde diesem Tathagata im Alter von zwanzigtausend Jahren Opfergaben darbringen.
Ich werde alle Schätze der sieben Schätze und der vier Kontinente verschenken.
Der Tathagata spricht das Sutra des universellen Verdienstes
Der unermessliche Ozean der Gelübde, feierlich und majestätisch, antwortet auf die Bedürfnisse aller fühlenden Wesen.
Ich schwöre, in meinem nächsten Leben als Nachthimmel wiedergeboren zu werden.
Von ihnen sollte man sich fernhalten, wenn man einem lasterhaften Lebensstil anhängt.
Zu dieser Zeit erzeugte ich zum ersten Mal das höchste Bodhicitta.
Inmitten von Leben und Tod gab es niemals Vergessen.
Von da an Almosen an zehn Milliarden Nayutas von Buddhas zu spenden
Glückseligkeit genießend im Meer von Geburt und Tod, zum Wohle aller fühlenden Wesen.
Der Ozean der Verdienste des ersten Buddha und die Lampe des Verdienstes
Der dritte Juwelenbanner-Buddha, die vierte Weisheit des Raumes
Die fünfte Lotus-Schatzkammer, der sechste ungehinderte Klangmond
Die Siebte Dharma-Mondkönig-Acht-Vollkommene-Weisheitslampe
Der neunte Juwelenflammenbuddha, der höchste Deva und Mensch
Ich habe der zehnten Klangtransformation Opfergaben dargebracht.
Somit zehn Milliarden Nayutas von Buddhas
Noch immer fehlt ihm die Weisheit, das Meer von Geburt und Tod wirklich zu verstehen.
Anschließend ereignete sich eine weitere Katastrophe, die den Namen Himmlischer Wundersieg erhielt.
Die weltberühmten Fünfhundert Buddhas des Kostbaren Lichts erscheinen in der Welt
Der zweite klare Tag des ersten Vollmonds im Monat Buddha
Der dritte Buddha des Lichts, der König des Berges Sumeru
Fünftes Huayan-Meer, Sechstes Weisheitsmeer
Der siebte Dipankara-Buddha und der achte Deva des Schatzhauses der himmlischen Tugend.
Neun leuchtende Königsbanner, zehnter König der universellen Weisheit
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
Aus den fünf Aggregaten der Nicht-Freude entsteht der Gedanke an Freude, der nicht aus den fünf Aggregaten der Freude abgeleitet ist.
Anschließend erklang wieder der feierliche Gesang des Namens des Kalpa.
Zu jener Zeit gab es eine weltberühmte Lotuslampenwolke.
Dort gibt es unzählige Buddhas und ihre großen Gefolgschaften.
Ich habe alle Opfergaben dargebracht, den wahren Dharma gehört und bewahrt.
Der erste Buddha-Juwelenberg Sumeru, der zweite Ozean des Verdienstes
Der vierte Dharma des Sumeru-Banners des Dharma-Reichs
Der fünfte Dharma-Banner-Buddha und der sechste Dharma-Boden-Buddha
Der siebte Buddha der Dharma-Kraft, der achte Buddha der Weisheit der Leerheit
Neunter Berg der strahlenden Flamme, zehnter Berg der Erleuchtung
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
Der wahre und letztendliche Ozean aller Dharmas ist noch nicht vollständig verstanden.
Die nächste Katastrophe trägt den Namen „Freudige Tugend“.
Zu jener Zeit gab es eine Welt namens Banner of Merit.
Dieses Kalpa hatte achtzig Nayutas von Buddhas.
Den herausragendsten werden unermessliche Gaben dargebracht.
Erster König des trockenen Dharma, Zweiter König des Lebensbaums
Der vier juwelenäugige Buddha der drei Verdienste des Berges Sumeru
Die fünfte Vairocana, die sechs leuchtenden Verzierungen
Der siebte Dharma, der siegreiche Buddha, die achte strahlende und reine Tugend
Der neunte Herr der Welt und der zehnte Dharma-König
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
Ich habe noch nicht die tiefgründige Weisheit erlangt, um den Ozean des Dharma-Reiches zu durchdringen.
Im Anschluss daran folgte ein weiteres Kalpa namens Stille Weisheit.
Zu jener Zeit gab es einen weltberühmten Pu Guangmingyun
Tausend Buddhas erscheinen auf der Welt, ihre unermesslichen Tugenden und ihre Pracht sind großartig.
Durch die Beseitigung von Leiden und Verunreinigungen werden alle Wesen gereinigt.
Der Name des ersten Buddha ist unstrittig; der Name des zweiten ist unhinterfragt.
Das Licht der drei Reiche und die vier Könige aller Lampen
Am Tag der sechsten Rückkehr zum Turm der Fünf Ältesten
Die Lampe der vollkommenen Geduld und die Lampe der acht vollständigen Übungen
Neun helle Meere, zehn helle Könige
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
Ich verstehe immer noch nicht den wahren Dharma und reise durch alle Welten.
Die nächste Katastrophe wurde Weihrauch- und Lampenwolke genannt.
Zu jener Zeit gab es eine Welt namens Reine Heimat.
Hundert Millionen Buddhas erscheinen auf der Welt, um alle Zeitalter zu reinigen.
Ich habe alle Lehren dieses Buddha gehört und befolgt.
Der erste Buddha war unermesslich, der zweite Buddha war der Ozean des Dharma.
Der dritte mutige König und die vier verdienstvollen Dharma-Könige
Die fünfte siegreiche Dharma-Wolke, der sechste Buddha der Himmelskrone
Der siebte Weisheitsflammen-Buddha, der achte Leere-Klang
Die neunte Stufe des Sieges führt zur zehnten Stufe wundersamer Tugend und Erleuchtung.
Das Darbringen von Opfergaben an diese Buddhas hat den Achtfachen Pfad bereits vollbracht.
Das nächste Kalpa trägt den Namen Hell und Fest.
Zu jener Zeit existierte eine Welt namens König Ratnaketu.
Fünfhundert Buddhas erschienen auf der Welt, und so weiter, die Tathagatas usw.
Ich habe alle Opfergaben im Streben nach dem ungehinderten Dharma dargebracht.
Der zweite ruhige Klang der vollkommenen Tugend des ersten Buddha
Der dritte Verdienst-Ozean, der vierte Sonnenkönig-Buddha
Der fünfte Verdienstkönig und die sechste Sumeru-Form
Der siebte Dharma-König Buddha und der achte Verdienstkönig
Neunter Berg Sumeru, zehnter König des Lichts
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
Ich habe alle höchsten Pfade gründlich gereinigt.
Er hat die vollständige und tiefgründige Dharma-Ertragenheit noch nicht erlangt.
Anschließend wird es eine weitere Katastrophe geben, die der siegreiche Herr genannt wird.
Zu jener Zeit gab es ein weltberühmtes, stummes Geräusch.
Achtzig Nayutas von Buddhas entstanden und erschienen in der Welt.
Ich habe all meine Gaben demjenigen dargebracht, der auf dem Pfad der Erleuchtung ist.
Der erste Buddha heißt Huaju, der zweite Haizang Buddha.
Das dritte Verdienst beginnt am vierten Tag des Monats Zhouluo.
Die fünfte Mani-Schatzkammer, der sechste Buddha des Goldenen Berges
Das siebte Juwelen-Buddha-Treffen, das achte Banner der Stille
Der neunte Dharma-Banner-Buddha und der zehnte Weisheitskönig-Buddha
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
Im Anschluss daran wird ein weiteres Kalpa namens „Die Tausend Verdienste“ folgen.
Zu jener Zeit gab es eine weltberühmte, wohlwollende Bannerlampe.
Sechshundert Millionen Nayutas von Buddhas entstanden und erschienen auf der Welt.
Ich habe allen diesen Tathagatas Opfergaben dargebracht.
Das erste Banner der Ruhe Buddhas und das zweite Banner der Weisheit
Der Buddha der dreihundert Lampen, der Wolkenkönig der vier Verdienste
Die sechste strahlende Sonne des Königs der Stille und des Lichts
Der siebte Buddha der Lampe des Dharma und der achte Buddha der Flamme des Lichts
Die zehnte Weisheitslampe aus dem Schatz der neun Himmel des Verdienstes
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
Bevor man durch die Praxis der Nichtgeburt die höchste Erkenntnis des Ozeans aller Dharmas erlangt, muss man zuerst die Geduld des Nicht-Wiedergeborenseins erlangen.
Darauf folgte ein weiteres Kalpa namens Asanga, das mit Pracht und Herrlichkeit geschmückt war.
Zu jener Zeit gab es ein weltberühmtes Wesen namens Unendliches Siegeslicht.
Zu jener Zeit erschienen 36 Nayuta-Buddhas.
Ich habe bereits allen diesen Buddhas Opfergaben dargebracht.
Erstes Verdienst, der Berg Sumeru, zweites Verdienst, der Geist
Die dritte glorreiche Weisheit und der vierte glorreiche Schatz
Die fünf Dharma-Klänge und die sechs Dharma-Klänge
Die siebte Transformation des Klangs, der achte Ozean des Verdienstes
Neun Verdienst-Seelaternen und Zehntes Verdienstbanner
Ich bin allen diesen Tathagatas begegnet.
Als das Banner des Buddha der Verdienste in der Welt erschien
Ich bringe Opfergaben dem Allerhöchsten dar, der Gottheit des Verdienstes.
Dann sprach der Buddha zu mir von dem großartigen Ozean der Gelübde.
Alles kann durch die Kraft der Dharani-Rezitation empfangen und aufrechterhalten werden.
Ich erreichte den Zustand des Samadhi Dharani der klaren Augen.
In jedem einzelnen Gedanken kann man den unermesslichen Ozean erkennen.
Der große Schatz des Mitgefühls der Geburt: Tiefgründige und günstige Wolken
Ein Geist, so rein wie der leere Raum, empfängt die Kraft aller Buddhas.
Beobachte die Beständigkeit, die Glückseligkeit, das Selbst, die Reinheit und die Illusion aller empfindungsfähigen Wesen.
Unwissenheit verschleiert Leiden und führt zu Lügen.
Unzählige böse Taten wie falsche Ansichten und Gier
Sie werden in allen Existenzebenen unheilsame Vergeltung erfahren.
Verschiedene karmische Wiedergeburten in allen Bereichen
Geburt, Alter, Krankheit, Tod und unzählige andere Leiden und Qualen.
Ich hege das höchste Bestreben, allen fühlenden Wesen Frieden und Glück zu bringen.
Möge die Kraft des Tathagata, die von allen Buddhas vervollkommnet wird, erlangt werden.
Die Erfüllung des großen Gelübdes: Wolken, die alle Buddhas wahrnehmen
Wer den rechten Weg beschreitet, bringt alle Tugenden hervor.
Ich habe immer nach grenzenlosem Verdienst gestrebt.
Die Vollkommenheit des Dharma durchdringt alle Existenzebenen.
Zu jener Zeit erlangte ich, ein Schüler Buddhas, die Praxis des Samantabhadra.
Die tiefgründige Dharma-Ebene umfasst alle Dharmas.
Der Ozean zweckmäßiger Mittel für alle Zeiten
Durch ungehinderte Übung erlangt ein Gedanke Buddha-Weisheit.
Guter Mann, der weise Weltherrscher jener Zeit – war er nicht ein gewöhnlicher Mensch? Er war Manjushri, der Jüngling. Er führte die Linie des Weltherrschers, die Linie Buddhas, fort und sicherte so ihre Kontinuität. Die weise und tugendhafte Königin jener Zeit war ich selbst. Derjenige, der mich im Nachthimmel erweckte, war eine Transformation des Bodhisattva Samantabhadra. Damals erlangte ich zum ersten Mal das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Nachdem ich das Bodhicitta erlangt hatte, verfiel ich unzählige Äonen lang nicht den Pfaden des Bösen, sondern wurde immer wieder als Deva geboren, sah alle Buddhas, sogar den Buddha des Verdienstes, und erlangte dieses Dharma-Tor des Lichts und der Freude. Nachdem ich dieses Dharma-Tor erlangt hatte, half und befreite ich unzählige fühlende Wesen.
Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor. In jedem Gedanken besuchen die großen Bodhisattvas alle Buddhas und vollenden so den Ozean der Hingabe. In jedem Gedanken erfüllen sie alle Ozeane großer Gelübde. In jedem Gedanken gebären sie alle Praktiken der Bodhisattvas in zukünftigen Zeitaltern. In jeder Bodhisattva-Praxis gebären sie Körper, die den Staubpartikeln aller Buddha-Welten gleich sind. Jeder einzelne seiner Körper erfüllt den Ozean aller Dharma-Bereiche. In jedem Dharma-Bereich manifestiert er alle Buddha-Welten und zeigt die Bodhisattva-Praktiken, wie es ihnen angemessen ist. In jeder Buddha-Welt umfasst er letztlich den Ozean der Buddhas, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Buddha-Welten. Vor jedem Buddha besitzt er letztlich die freie und ungehinderte göttliche Kraft des Tathagata, die alle Dharma-Bereiche umfasst. Vor jedem Tathagata unterscheidet er die Bodhisattva-Praktiken vergangener Kalpas. Vor jedem Tathagata schützt und erhält er alle Dharma-Räder und umfasst letztlich den Ozean der wirksamen Mittel der Tathagatas der drei Zeiten. Wie kann ich seine verdienstvollen Praktiken erkennen und beschreiben? Guter Mann, unter diesen Buddhas befindet sich eine Nachtgottheit namens Wunderbarer Tugendbeschützer aller Wesen. Geh zu ihr und frage: „Wie erlernt, vervollkommnet und reinigt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praktiken?“
Daraufhin verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll, betrachtete die Füße der Nachtgottheit mit freudigen Augen und ging fort.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit den Dharma des Universellen Lichts und des Banners der Freude. Er erforschte und offenbarte ihn tiefgründig und umfassend. Den Lehren seines tugendhaften Lehrers folgend, suchte er ungeteilt nach diesem, sein Körper und Geist in Harmonie mit ihm. Er reiste weit und breit, um den tugendhaften Lehrer zu finden und dessen Weg zu ergründen. Durch mutige und fleißige Bemühungen begegnete er ihm schließlich. Gemeinsam mit dem tugendhaften Lehrer entwickelte er alle Wurzeln der Tugend und vollbrachte tiefgründige und wundersame Mittel. Durch die Geburt des tugendhaften Lehrers nährte er alle Wurzeln der Tugend und legte große Gelübde ab. In allen Zeitaltern würde er niemals von dem tugendhaften Lehrer getrennt sein und zur Wohnstätte des tugendhaften und mitfühlenden Beschützers aller fühlenden Wesen eingehen. Zu jener Zeit offenbarte Sudhana, der Knabe des Nachthimmels, die Lehren der Bodhisattvas und die Sphäre des gesamten weltlichen Dharma. Sein Körper war mit glückverheißenden Zeichen geschmückt, und aus dem weißen Haar zwischen seinen Augenbrauen strahlte ein helles Licht, das den Namen „Fassende Lampe der universellen Weisheit – Reines Banner“ trug. Mit unermesslichem Licht als Gefolge erleuchtete er alle Welten. Nachdem er sie erleuchtet hatte, drang das Licht in Sudhanas Krone ein und erfüllte seinen Körper. Zu jener Zeit erreichte Sudhana das Samadhi der Reinheit und Vollkommenheit der Bodhisattvas. In diesem Zustand konnte er alle Staubpartikel von Erde, Wasser, Feuer, Wind, Edelsteinen und Duftstoffen wahrnehmen. Vajra-Staub, Mani-Staub, Feinstaub, Staub aller Verzierungen, Staub aller Reiche – in jedem einzelnen dieser Staubpartikel sieht man die Entstehung und den Verfall von Welten, so zahlreich wie die Staubpartikel der Buddha-Welten; Windräder, Wasserräder, Vajra-Räder, Erdräder; Verschiedene Verzierungen umgeben Berge; unermessliche Ozeane, Paläste der Götter; verschiedene Juwelenbäume, vielfältige Verzierungen; Paläste der Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen, Nichtmenschen und anderer Wesen; die Hölle, hungrige Geister, Tiere, die Wohnstätte Yamas; man sieht alle Wesen der fünf Daseinsbereiche hier sterben und dort wiedergeboren werden; man unterscheidet und versteht diese Welten; manche Welten sind rein, manche unrein, manche Welten sind in ihrem Ziel rein, manche Welten sind in ihrem Ziel unrein, manche Welten sind rein und unrein, manche Welten sind unrein und rein, manche Welten sind in alle Richtungen rein, manche Welten sind flach und aufrecht, manche Welten sind gedrungen, manche Welten sind quadratisch. In all diesen Welten, in all ihren Zielen, sieht man den Nachthimmel. Zu jeder Zeit erscheint Er vor allen fühlenden Wesen und befreit sie nach ihren Bedürfnissen: Er beseitigt die Qualen der Höllenwesen; er beseitigt die Furcht vor Schaden bei den Tieren; er nimmt den hungrigen Geistern das Leiden von Hunger und Durst; er beseitigt alle Furcht bei den Drachen; er beseitigt das Leiden der Begierdenwelt bei den fühlenden Wesen; er nimmt den Menschen die Furcht vor der Dunkelheit. Er beseitigt auch die Angst vor dem Nicht-Leben, die Angst vor einem schlechten Ruf, die Angst, Teil der Masse zu sein, die Angst vor den bösen Pfaden, die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem Verlust guter Wurzeln, die Angst vor dem Verlust von Bodhicitta, die Angst vor dem Umgang mit schlechten Lehrern, die Angst vor dem Verlust guter Lehrer, die Angst vor den Stufen des Arhat-Seins und des Pratyekabuddha-Seins, die Angst vor Geburt und Tod, die Angst vor Meinungsverschiedenheiten, die Angst vor einer unzeitgemäßen Geburt, die Angst vor der Geburt in eine schlechte Familie, die Angst vor bösen Taten, die Angst vor karmischen Hindernissen, die Angst vor Leiden, die Angst vor Vergeltung, die Angst vor jeglicher Anhaftung und die Angst vor jeglicher Bindung. Er löscht all diese Ängste aus. Darüber hinaus lehrt und wandelt Er alle fühlenden Wesen der vier Arten der Geburt: jene, die aus Eiern, aus dem Mutterleib, aus Feuchtigkeit, durch Verwandlung, jene mit und ohne Form, jene mit und ohne Gedanken sowie jene, die weder mit noch ohne Gedanken geboren sind. Er erscheint ihnen beständig, um sie zu lehren und zu wandeln. Dies geschieht aufgrund der Kraft seiner großen Gelübde, der Kraft des Bodhisattva-Samadhi, der Kraft seines gesamten leuchtenden Verständnisses, der Kraft der Praxis des Samantabhadra Bodhisattva, der Kraft des Ozeans großen Mitgefühls, der Leben schenkt, der Kraft ungetrübten großen Mitgefühls, das alle fühlenden Wesen umfasst, der Kraft, allen fühlenden Wesen Frieden und Glück zu bringen, der Kraft, alle fühlenden Wesen zu umarmen, der Kraft, die Dharma-Tore des Bodhisattva-Zustands der Freiheit tief zu durchdringen, der Kraft, in allen Buddha-Ländern zur Zierde und Reinigung zu erscheinen, der Kraft der Weisheit und Erleuchtung in allen Dharmas, der Kraft der Verehrung und der Opfergaben an alle Buddhas, der Kraft, den wahren Dharma in allen Buddha-Dharmas zu schützen, der Kraft, fühlende Wesen im Ozean ihrer Geister zu befreien, der Kraft, die Fähigkeiten aller fühlenden Wesen zu zähmen, der Kraft, Hindernisse zu beseitigen und Reinheit zu erlangen. Im Ozean der Sehnsucht aller fühlenden Wesen und in der Kraft, das Licht allwissender Weisheit in der Dunkelheit der Unwissenheit aller fühlenden Wesen hervorzubringen.
In diesem Augenblick, als Sudhana die unvorstellbare Macht des Bodhisattva in seinem Zustand der Freiheit in allen Welten sah, wie er alle fühlenden Wesen lehrte und alle Dharma-Tore des Bodhisattva vollendete, wurde er von unermesslicher Freude erfüllt. Er neigte sein Haupt und huldigte seinen Füßen, indem er ehrfurchtsvoll die Hände faltete. Er verharrte auf einer Seite und beobachtete den Bodhisattva mit ungeteilter Konzentration. In diesem Augenblick legte der Bodhisattva seinen prächtig geschmückten Körper ab. Die Gestalt des Nachthimmels erschien. Und ohne die Kraft des freien Geistes aufzugeben, sprach Sudhana in Versen.
Sudhana faltete die Hände und verharrte in stiller Kontemplation ohne jegliche Müdigkeit.
Als er die unermessliche göttliche Macht sah, war er überglücklich.
Ich sah Ihr ehrwürdiges und würdevolles Aussehen.
Rein wie die Leere, nichts kann es zerstören.
Das von ihm ausgesandte höchste Licht ist so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Ländern.
Verschiedene subtile Farben leuchten universell in alle Richtungen.
Jede Pore strahlt Licht aus und erleuchtet so alle Lebewesen.
Am Bright End wurde nacheinander eine kostbare Lotusblume geboren.
Er erschien in China, um das Leid aller Wesen zu beseitigen.
Duft und Licht durchdringen alle zehn Himmelsrichtungen.
Regen unermesslicher Wolken, dargebracht den höchsten Wesen.
Es strahlt grenzenloses, kostbares Licht aus, so hell wie der Berg Sumeru.
Alle Wesen erleuchten und die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben
Der Mund strahlt reines Licht aus, wie eine unermessliche Sonne.
Das grenzenlose Reich von Vairocana erstrahlt.
Augen, die mit reinem Licht leuchten, wie der grenzenlose Mond.
Erleuchte alle Lebewesen und vertreibe die Unwissenheit.
Alle Wesen von wundersamer Gestalt werden im Ozean geboren.
Alle Existenzebenen erfüllend und Wesen aus dem Ozean des Samsara befreiend.
Der reine und subtile Körper sieht alles.
Halte dich fern von Wasser, Feuer, Dieben und allen anderen Schwierigkeiten.
Ich freue mich sehr darüber, festzustellen, dass der Himmel mich angewiesen hat, zum Ort des Ehrwürdigen zu gehen.
Als ich die weiße Urne des Ehrwürdigen sah, die klares Licht ausstrahlte
Die zehn Himmelsrichtungen werden erleuchtet und alle Dunkelheit vertrieben.
Die Kraft der Selbstmanifestation dringt von oben in meinen Kopf ein.
Licht drang in meinen Körper ein, und mein ganzer Körper fühlte sich weich und voller Freude an.
Dann erreicht man den Zustand der Reinheit und sieht alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen.
Fähigkeit, alle Staubpartikel zu unterscheiden und zu erkennen.
In jedem Staubkorn kann man die Buddha-Länder der zehn Himmelsrichtungen erkennen.
Es mag reine Welten oder unreine Reiche geben.
Wesen in einer unreinen Welt leiden unter allen Arten von Schmerzen
Weil Wesen in einer unreinen Welt leiden.
Er manifestiert die Bilder der drei Fahrzeuge, um sie zu retten.
Das Reine Buddha-Land ist mit unermesslichen Juwelen geschmückt.
Alle Buddhas und großen Bodhisattvas erfreuen sich unaufhörlich daran, in dieser Welt zu weilen.
Reine Landschaften sind überall zu sehen, in jedem Staubkorn.
Vairocana reinigte dieses Land über unzählige Äonen hinweg.
In allen Buddha-Ländern sitzt er unter dem Bodhi-Baum.
Erlange die vollkommene Erleuchtung und drehe das Rad des reinen Dharma.
Ich sah den Deva der wunderbaren Tugend in jenes reine und herrliche Land gehen.
Alle Tathagatas bringen ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar.
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Zu jener Zeit folgte Sudhana mit rechter Achtsamkeit und Unterscheidungsvermögen dem rechten Pfad und kultivierte den Dharma unermesslicher Freude und Schönheit. Er begab sich zum Ort der Nachtgottheit, die alle Städte wundersamer Tugend beschützt. Er sah die Nachtgottheit auf einem juwelenbesetzten Löwenthron in einem Palast sitzen, der alles erleuchtet, umgeben von unzähligen himmlischen Gefolgschaften. Ihr Körper erschien in alle Richtungen, verkörperte die Formen aller fühlenden Wesen, manifestierte sich vor allen fühlenden Wesen, verkörperte die ungebundene Form aller fühlenden Wesen, verkörperte die höchste Form aller fühlenden Wesen, verkörperte die Form, die alle fühlenden Wesen führt und lehrt, verkörperte die Form, die durch die zehn Richtungen reist, verkörperte die Form, die sich schließlich als Buddha manifestiert, verkörperte die Form, die letztendlich lehrt und alle fühlenden Wesen unterweist. Als Sudhana diese Form sah, wurde er von unermesslicher Freude erfüllt. Er neigte den Kopf und warf sich zu Füßen nieder, umrundete sie unzählige Male. Ehrfürchtig faltete er die Hände und trat zur Seite. Zu der Gottheit sprach er: „Ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva beschreitet, um allen Wesen zu helfen, wie er sie mit dem höchsten Dharma vereint und wie er dem Karma des Tathagata folgt, um dem Dharma-König näherzukommen.“ Da sprach die Nachtgottheit zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet!“ O Sohn Buddhas, um aller fühlenden Wesen willen, erkundigst du dich nach dem Pfad des Bodhisattva: Alle Buddha-Welten schmücken und reinigen, allen Buddhas Opfergaben darbringen, in allen Zeitaltern weilen, alle fühlenden Wesen erlösen, alle Tathagata-Linien beschützen, letztlich den gleichen Geist des Ozeans aller Dharma-Bereiche in den zehn Richtungen erlangen, alles erfüllen, das von allen Buddhas gedrehte Dharma-Rad vollständig hören und aufrechterhalten und den süßen Tau des Dharma nach ihren Bedürfnissen herabregnen lassen. Erkundige dich nach dem Pfad des Bodhisattva: Guter Mann, ich habe bereits die tiefgründigen und wundersamen Tugenden des Dharma des freien und ungehinderten Klangs vollbracht. Daher, Sohn Buddhas, bin ich der höchste Dharma-Lehrer, frei von jeglichem Hindernis, frei von Anhaftung an irgendeinen Dharma, der alle Dharma-Schätze des Tathagata erkennt, in dessen großem Mitgefühl verweilt, alle fühlenden Wesen im Bodhicitta verankert, alle Vorteile erlangt, ohne den Bodhicitta aufzugeben, alle Wurzeln der Güte nährt, der Meister, der alle fühlenden Wesen zähmt, den Pfad der allwissenden Weisheit für alle fühlenden Wesen eröffnet, die strahlende Sonne in allen Welten ist, die die unermesslichen Wurzeln der Güte aller fühlenden Wesen erleuchtet, alle fühlenden Wesen mit gleichem Geist betrachtet und niemals eines vergisst. O Sohn Buddhas, ich halte das Weitergeben des Dharma stets für meine höchste Tugend und kultiviere und nähre den reinen Dharma. Mein allwissender Geist ist fest und unerschütterlich wie ein unzerstörbarer Diamant. Mein Geist ruht beständig auf der Kraft des Buddha, der Kraft Maras und der Kraft tugendhafter Lehrer. Mein Geist überwindet alle Berge karmischer Hindernisse. Mein Geist ist fähig, ungeteilt nach den Ursachen allwissender Weisheit, dem ungehinderten Dharma-Tor und allumfassender Weisheit zu streben. O Sohn des Buddha, mit solcher Weisheit und solchem Licht reinige ich alle fühlenden Wesen und schenke ihnen unermesslich tugendhaften Dharma. Weiterhin, o Sohn des Buddha, betrachte ich die Dharma-Welt mit zehn Praktiken, die sie umfassen und durchdringen. Welche sind diese zehn? Sie sind: zu wissen, dass die Dharma-Welt unermesslich ist, weil Weisheit unermesslich ist; zu wissen, dass die Dharma-Welt unermesslich und grenzenlos ist; und alle Tathagatas zu sehen. Im Wissen, dass die Dharma-Welt des Buddha unermesslich und grenzenlos ist, besuche ich alle Buddha-Länder und bringe allen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Im Wissen um die Ungeteiltheit des Dharma-Bereichs praktiziere ich den Bodhisattva-Pfad in allen Weltmeeren. Im Wissen um die Unzerstörbarkeit des Dharma-Bereichs, da die vollkommene Weisheit des Tathagata unzerstörbar ist. Im Wissen um die Einheit des Dharma-Bereichs, da alle fühlenden Wesen den wundersamen Klang des Tathagata vernehmen. Im Wissen um die natürliche Reinheit des Dharma-Bereichs lehre und transformiere ich alle fühlenden Wesen und erfülle so die Gelübde des Buddha. Im Wissen um die Allumfassendheit des Dharma-Bereichs durchdringe ich den Bodhisattva-Pfad Samantabhadras. Im Wissen um die vollkommene Schönheit des Dharma-Bereichs, da der Bodhisattva-Pfad Samantabhadras frei geschmückt ist. Im Wissen um die Unzerstörbarkeit des Dharma-Bereichs, da die Wurzeln allwissender Weisheit und Güte den Dharma-Bereich erfüllen und alle fühlenden Wesen reinigen. O Sohn Buddhas, ich betrachte die Welt des Dharma durch diese zehn Übungen und vertiefe so meine Wurzeln der Güte. Ich weiß, dass die wundersame Welt Buddhas unbegreiflich ist. O Sohn Buddhas, ich meditiere so mit rechter Achtsamkeit und verkünde den Dharma den fühlenden Wesen mit zehntausend Dharanis, nämlich der Dharani für die vollkommene Sammlung aller Dharmas, der Dharani für das vollkommene Halten aller Dharmas, der Dharani für den vollkommenen Donnerschlag aller Dharmas und der Dharani für das vollkommene Verweilen und Aufgehen aller Buddhas. Die Dharani des Rades aller Buddha-Namen ist vollendet. Die Dharani des Ozeans der großen Gelübde aller Buddhas der drei Zeiten ist vollendet. Die Dharani des Ozeans aller Fahrzeuge ist vollendet. Die Dharani der Lampenkammer, die den Ozean des Karmas aller fühlenden Wesen erleuchtet, ist vollendet. Die Dharani des schnellen und kraftvollen Flusses aller Dharmas ist vollendet. Die Dharani des schnellen und kraftvollen Flusses aller Weisheit ist vollendet. Mit diesen unzähligen Dharanis erkläre ich allen fühlenden Wesen den Dharma.
Ferner, ihr Söhne Buddhas, kann ich den Dharma des Hörens von Weisheit predigen, oder den Dharma des Denkens von Weisheit, oder den Dharma der Kultivierung von Weisheit für fühlende Wesen. Ich kann die eine Existenz predigen, oder den Ozean allen Seins, oder den Ozean eines Buddhas, oder den Ozean aller Buddha-Namen, oder eine Welt, oder den Ozean aller Welten, oder die Vorhersage der zukünftigen Buddhaschaft eines Buddhas, oder den Ozean aller Vorhersagen aller Buddhaschaft, oder den Ozean des Gefolges eines Buddhas, oder den Ozean des Gefolges aller Buddhas, oder den Ozean des Dharma-Rads eines Buddhas, oder den Ozean aller Dharma-Räder Buddhas, oder den Ozean eines Sutras, oder den Ozean aller Buddha-Sutras, oder den Ozean einer Versammlung, oder den Ozean aller Versammlungen, oder den Ozean eines Sarvajna-Geistes, oder den Ozean aller Bodhicitta-Geistes, oder den Ozean eines Fahrzeugs, oder den Ozean aller Fahrzeuge. Söhne Buddhas, mit solch unermesslich geschickten Mitteln erkläre ich allen fühlenden Wesen den unaussprechlichen und unbeschreiblichen Dharma. Söhne Buddhas, ich durchdringe tief dieses unzerstörbare Dharma-Reich, begreife den wahren Dharma des Tathagata vollständig und sammle mit der höchsten Dharma-Gabe fühlende Wesen durch alle zukünftigen Kalpas. „Ich habe die Wege des Bodhisattva Samantabhadra praktiziert. Mein Sohn, ich habe diesen tiefgründigen und wundersamen Dharma des freien und erlesenen Klangs erlangt. In jedem Gedanken kann ich alle Dharma-Lehren nähren und das gesamte Dharma-Reich erfüllen.“ Da sprach Sudhana, die Gottheit der Weißen Nacht: „Wunderbar! Gottheit, dieser Dharma ist überaus tiefgründig. Wie lange schon erlangst du ihn?“ Sudhana antwortete: „Mein Sohn, in grauer Vorzeit, durch unzählige Äonen hindurch, gab es ein Äon namens ‚Makelloses Licht‘.“ Zu jener Zeit existierte eine Welt namens „Wolke der Wundersamen Tugend des Dharma-Reichs“. Sie war vom Duft des Berges Sumeru erfüllt, der dem Staub der vier Kontinente gleichkam, und aus Lotusblüten strömten die wundersamen Gelübde und Klänge aller Buddhas. Sie bestand aus unzähligen Juwelen, die aus dem reinen Karma aller fühlenden Wesen entsprangen und die Form eines reinen, makellosen Lotus hatten. Um sie herum wuchsen unzählige wundersame Juwelenbäume, deren Duft dem Staub des Berges Sumeru gleichkam und die von unzähligen wundersamen Juwelendüften erfüllt waren, die dem Staub des Berges Sumeru gleichkamen. Es gab unzählige Welten, deren Duft dem Staub des Berges Sumeru gleichkam und die mit diesen vier Kontinenten geschmückt waren. Jeder der vier Kontinente barg unbeschreibliche Städte. In dieser Welt existieren vier Kontinente, die den Namen „Geschmücktes Banner“ tragen. Innerhalb dieser vier Kontinente befindet sich eine königliche Hauptstadt namens „Universeller Schatzglanz“. Außerhalb dieser Stadt liegt ein Bodhimanda namens „Palast des Dharma-Königs Glanz“. Auf diesem Bodhimanda erscheinen Buddhas so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru. Der erste Buddha trägt den Namen Dharma-Ozean-Donner-Klang-Strahlenkönig. Zu jener Zeit lebte ein Chakravartin-König namens Unbefleckte Strahlkraft, der den Dharma unter diesem Buddha beschützte. Er hörte und bewahrte den Dharma und praktizierte den Ozean der Sutras. Nach dem Nirvana des Buddha entsagte er der Welt, um den Weg zu studieren. Der Dharma war dem Untergang geweiht. Während eines großen Kalpas brach ein böser Kalpa an, Leiden wüteten heftig, und alle fühlenden Wesen waren von Zorn, Groll und Streit erfüllt. Die Mönche wandten sich von Verdienst und Nutzen ab und ergötzten sich an Genuss. Ständig diskutierten sie über Könige, Diebe, Frauen, Länder, Ozeane und weltliche Angelegenheiten und ergötzten sich an diesen vielfältigen Gesprächen. Zu jener Zeit dachte der Königmönch: „Der Tathagata hat den wunderbaren Dharma über unzählige Äonen hinweg gepflegt; wie können diese Mönche ihn zerstören?“ Der Königmönch stieg daraufhin in den Himmel auf und strahlte gewaltige Lichtwolken aus. Unermessliches Licht und Farben erleuchteten alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Sie tilgten das Leid aller fühlenden Wesen und schufen für unzählige fühlende Wesen einen unübertroffenen Bodhi. Zudem ließen sie den wahren Dharma 65.000 Jahre lang erblühen. Zu jener Zeit lebte eine Bhikkhuni namens Dharma-Rad-Transformationslicht, die Tochter jenes Chakravartin-Königs, mit 100.000 Bhikkhunis in ihrem Gefolge. Als sie ihren Vater, den Bhikkhu, mit seinen strahlenden und wundersamen Transformationen sah, erlangte sie augenblicklich den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Sie erlangte die tiefgründigen und wundersamen Tugenden des Samadhi der Lampe aller Buddhas, des Dharma-Tors des freien und ungehinderten Klangs. Nachdem sie es erreicht hatte, wurden ihr Körper und Geist geschmeidig. Der Buddha, der König des Lichts und des donnernden Klangs des Dharma-Ozeans, offenbarte ihr mit seiner göttlichen Kraft und Freiheit all seine Verdienste. Buddhas Sohn, der Chakravartin-König, folgte damals diesem Tathagata, drehte das Rad des Dharma und ließ den Dharma gedeihen. War er nicht jemand anderes? Er ist der Bodhisattva Mahasattva Samantabhadra. Das Bhikkhuni-Licht der Dharma-Rad-Transformation bin ich selbst. Damals beschützte ich den Dharma, gründete ein Gefolge von 100.000 Bhikkhunis und erreichte die Stufe der Nicht-Rückschrittlichkeit. Darüber hinaus ermöglicht es die Absorption aller Dharma-Tore der Tathagatas in Samadhi, das Samadhi des Lichts des Dharma-Rads. Es etabliert auch die zweckmäßige Prajnaparamita für den Eintritt in den Ozean aller Dharmas. O Sohn Buddhas, als Nächstes erscheint ein Tathagata in der Welt, genannt der Berg des makellosen Dharma. Ich bin ihm begegnet. Als Nächstes wird ein Tathagata das allumfassende Licht des vollkommenen Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata die Wolke der wundersamen Tugend der Sonne des Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata der König des wundersamen Klangs des Ozeans des Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata die Lampe der Sonne des vollkommenen Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata die Wolke des Banners der Dharma-Transformation genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata der König des Banners des Berges der Dharma-Flammen genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata der Mond der wundersamen Tugend des tiefgründigen Dharma genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata die Schatzkammer des universellen Lichts der Dharma-Weisheit genannt. Als Nächstes wird ein Tathagata als das Erleuchtete Wesen des Reiches der Universellen Weisheit bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als der König des Berges der Wundersamen Tugend bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als der Berg Sumeru des Universellen Tores Samantabhadra bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als das Banner des Fleißigen Fortschritts aller Dharmas bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als die Wolke der Wundersamen Tugend der Kostbaren Blume bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als das Allumfassende Licht des Stillen Tiefgründigen Lichts bezeichnet. Als Nächstes wird ein Tathagata als der Mond des Großen Mitfühlenden Lichts der Flamme des Dharma bezeichnet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Ozean der Strahlenden Flammen und Wundersamen Tugenden. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Sonne der Weisheit, die alles erleuchtet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Vollkommene Universelle Weisheit. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Höchste Weisheit und Erleuchteter König. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Flamme des Verdienstes und der Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Löwenbannerkönig der Weisheit. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens König des universellen Sonnenlichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Geschmückt mit der Form des Berges Sumeru. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mutige Sonne des universellen Lichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mond der wundersamen Tugenden und Erleuchtetes Dharma-Netz. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Lotus des Dharma, der wundersame Tugenden und wundersamen Klang verbreitet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Sonne des universellen Lichts und der wundersamen Tugenden und Klang des wahren Dharma. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Furchtlose wundersame Tugenden und Narayana-Löwe. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Starkes Banner der universellen Weisheit. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Lotuskörper, der Dharma verbreitet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Ozean der Wundersamen Dharmablumen und Wundersamen Tugenden. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mond der Wundersamen Tugenden und Erleuchteter Dharma-Ort. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mond der Wundersamen Tugenden und Erleuchtete Dharma-Fackel. Als Nächstes gibt es einen Tathagata... Sein Name ist Universelle Erleuchtung. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Bannerlampe. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Wundersamer Tugendeozean-Bannerwolke. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Namensberg-Wolke der Wundersamen Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Sandelholz-Mond der Wundersamen Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Reine und Universelle Blume der Wundersamen Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universelle Erleuchtung aller Wesen, Lichtkönig. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Padma-Blume, Schatzkammer der Wundersamen Verdienste. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Duftende Flamme, Lichtkönig. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Padma Cause. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Pure Appearance Mountain. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universally Praised Merit Banner. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universal Gate Light Mount Sumeru. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Wondrous Virtue Dharma City Light. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Pure and Bright Merit Mountain. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Victorious Appearance Wondrous Virtue. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma Power Courageous Banner. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma Wheel Light Wondrous Sound. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Merit Light Flame Pavilion Wisdom Light. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Supreme Wondrous Dharma Wheel Moon. Als Nächstes gibt es einen Tathagata... Der Name ist Mingjingfabudumajuezhuang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Baobudumaguangzang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Baoshiqiyundeng. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Zhijuanhua. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Zhongyunyanmiaode Sumerushanzang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Meiyuanyanmiaodewang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Gongdeyunzhuangyanguang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fashanyunzhuang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Pumingjinggongdeshan. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fasunyundengwang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fayunmingshengzizaiwang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fameiyun. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Shanyimingjingzhuan. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Shanyimingjingzhizhuang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fameimingjingzhuan. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Fameimingjingdeyue. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Jinshenshanxian. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Mingjingxianmiaode Sumerushan. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Puzhizhiyunmiaosheng. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Falimiaodelouge. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Xiangyanmiaodewang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata... Sein Name ist Goldener Mani-Berg, Wunderbarer Klang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Schatzkammer des weißen Haares, Vollkommenes Licht aller Dharmas. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Klares Dharma-Rad. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Höchster Reiner Berg Siddhi. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universelle Fleißfackel, die Wolken erleuchtet. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Weiter Samadhi-Ozean, Himmlische Krone des Lichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens König der Kostbaren Flamme und Wundersamen Tugend. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Fackel, Kostbarer Baldachin, Wunderbarer Klang. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Wolke, Himmelslichtlöwe. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Geschmücktes Banner und Mond der Glückverheißenden Zeichen. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Strahlender Flammenberg, Blitzwolke. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Ungehinderte Leere, Dharma-Licht. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Blume der sich verbreitenden Freudenweisheit. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Herr der Welt, Strahlender Klang des Lichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Samadhi, Strahlender Klang des Lichts. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Klang, Wahre Schatzkammer. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Dharma-Licht, Flamme, Wunderbarer Klangozean. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Universelle Erleuchtung der Drei Welten, Banner der Erscheinungen. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Vollkommener Dharma-Berg, Strahlendes Licht. Als Nächstes gibt es einen Tathagata… Der Buddha wird Löwenlicht des Dharma-Reiches genannt. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Löwenflamme des Dharma-Reiches. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Berg Sumeru der strahlenden und wundersamen Tugenden. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Löwe des Ozeans aller Samadhis. Als Nächstes gibt es einen Tathagata namens Lampe der universellen Weisheit. O Sohn Buddhas, im Kalpa des makellosen Lichts erschienen Tathagatas so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru in der Welt. Der letzte Buddha wird Lampe der strahlenden Weisheit der Stadt des Dharma-Reiches genannt. Ich bringe all diesen Tathagatas ehrfurchtsvoll meine Opfergaben dar, hörte ihre Lehren, unterstützte sie, verließ mein Zuhause, um den Weg zu studieren, und beschützte den Dharma Buddhas. Vor jenen Buddhas nutzte ich verschiedene geschickte Mittel, um in diesen tiefgründigen und wunderbar tugendhaften Dharma des freien Klangs einzutreten und den Ozean der fühlenden Wesen zu transformieren. O Sohn Buddhas, in Kalpas, so zahlreich wie die Staubpartikel der Buddha-Länder, erschienen Buddhas auf der Welt, und ich brachte ihnen allen ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Daher, O Sohn Buddhas, sind alle fühlenden Wesen lange im Samsara verstrickt, nur ich bin erwacht und imstande, alle fühlenden Wesen zu erwecken, die Stadt des Geistes zu beschützen, die Stadt der drei Daseinsbereiche zu verlassen und in die Stadt des höchsten Dharma der allwissenden Weisheit einzutreten. Guter Mensch. Ich habe diesen tiefgründigen und wunderbaren Dharma des freien und ungehinderten Klangs vollendet. Er beseitigt die spaltende Rede der fühlenden Wesen und reinigt ihre wahre Rede. Große Bodhisattvas, die die Wege der Rede für alle fühlenden Wesen erleuchtet haben, erwecken die Geister aller fühlenden Wesen in einem einzigen Gedanken. Sie dringen tief in den Ozean der Sprache und Laute aller Wesen ein und verstehen geschickt deren grammatikalische Strukturen. Sie erkennen und begreifen den Ozean aller Dharmas und Dharanis in seiner ganzen Fülle. Geschickt und zielgerichtet präsentieren sie den Wesen die Fülle aller Dharmas und befreien sie so letztlich. Sie sammeln die Wesen und bewirken höchstes Karma, indem sie den Schatz des Karmas gemäß reiner Weisheit erkennen. Sie können wie ein Löwe brüllen, allen den Dharma schenken und die vollkommene Dharani aller Dharmas erlangen. Wie kann ich solch verdienstvolles Verhalten erkennen und davon sprechen? Guter Mann, unter dieser Versammlung der Buddhas befindet sich eine Nachtgottheit namens Blühender Baum. Geh dorthin und frage: „Wie erlangt ein Bodhisattva allwissende Weisheit und führt die Wesen in Sarvajna (allumfassende Weisheit)?“ Zu jener Zeit beschützte die wundersam tugendhafte Nachtgottheit alle Städte... Um die Bedeutung dieses Dharma weiter zu verdeutlichen, biete ich folgenden Vers an:
Das tiefgründige Dharma-Tor der buddhistischen Jünger: das Wesen der Leerheit und des Soseins.
Unterscheidung der Buddhas der drei Zeiten und der unermesslichen Dharma-Reiche
Die unermesslichen Tore der Geburt, die unvorstellbaren Dharmas
Die Kultivierung ungehinderter Weisheit und das Erreichen des Dharma der drei Welten
Nachdem man unzählige Kalpas durchlaufen hat, ist man nun frei von Verunreinigungen und Licht.
Weltwunder Tugend Wolkenstadt Berühmter Schatz Huaguang
In diesem Kalpa gab es Buddhas, die dem Staub des Berges Sumeru ebenbürtig waren.
Der erste Buddha hieß Dharma Ocean Thunder Sound Bright King.
Die helle Weisheitslampe der späteren Buddha-Reichsstadt
Ich brachte alle Opfergaben dar und war hocherfreut, den Dharma zu hören.
Sieh den Tathagata, König des Lichts und Donners, Klang des Dharma-Ozeans
Sein prachtvolles und imposantes Erscheinungsbild ähnelt dem des Berges Sumeru.
Beim Anblick des Buddha sollte man sich vornehmen, mit ganzer Kraft nach Allwissenheit zu streben.
Der Geist ist so unermesslich wie die Leere, sein Wesen ist dasselbe wie das Unveränderliche.
Erfüllt mit allen Buddhas und Bodhisattvas der drei Zeiten
Großes Mitgefühl erstreckt sich auf alle empfindungsfähigen Wesen in allen Bereichen.
Der reine und wundersame Dharma-Körper erfüllt alle Buddha-Länder.
Je nach Bedarf werden alle Manifestationen vorgenommen.
Als ich mein Gelübde ablegte, erschütterte das die ganze Welt.
Alle Lebewesen zu lehren und anzuleiten bereitet ihnen große Freude.
Der zweite Buddha hörte den Dharma und brachte Opfergaben dar.
Man kann sofort die Buddhas der Zehn Buddha-Meere sehen.
In dieser Reihenfolge begegnet man Buddhas, die dem Staub des Berges Sumeru gleichkommen.
Bringt allen Tathagatas respektvoll Opfergaben dar.
Wer den Dharma hört, sollte ihn annehmen und befolgen und so dieses Dharma-Tor erreichen.
Um alle Wesen zu befreien und sie letztendlich ans andere Ufer zu führen
Buddhas erscheinen seit unzähligen Äonen auf der Welt.
Ich bin ebenfalls mit größtem Respekt dorthin gegangen und habe Opfergaben dargebracht.
Wer den Dharma hört, sollte ihn annehmen und befolgen und so dieses Dharma-Tor reinigen.
Zu jener Zeit erlangte Sudhana das tiefgründige und wundersame Dharma-Tor des freien und ungehinderten Klangs. Er trat ein in den unermesslichen und grenzenlosen Ozean der Bodhisattva-Samadhis und wurde aus dem unermesslichen und grenzenlosen Ozean der Dharanis geboren. Er erlangte das strahlende Licht der übernatürlichen Kräfte der Bodhisattvas, trat ein in den Ozean der Beredsamkeit und nährte den Ozean aller tiefgründigen Dharmas. Im Bestreben, jene wundersame Tugend zu preisen, die alle Städte und Nachtgötter beschützt, verfasste er diesen Vers:
Das Meer der Weisheit ist gefüllt und durchquert ewig das Meer des Lebens und des Todes.
Die Weisheit des langen Lebens strahlt universell in alle Richtungen.
Nachdem ich erkannt hatte, dass sowohl das innere als auch das äußere Dharma wie leerer Raum sind...
Ungehinderte, reine Weisheit siegt letztlich in allen drei Zeiten.
Jeder Gedanke kann das Unermessliche und Grenzenlose erkennen lassen.
Der Geist ist an keine Existenzebenen gebunden.
Mit grenzenlosem Mitgefühl erlöse ich alle fühlenden Wesen aus dem Ozean des Leidens.
Das klare und weise Auge erkennt, dass alle Wesen keine ihnen innewohnende Natur besitzen.
Tauche ein in die Tiefen des Buddhismus und erforsche seine Ursprünge.
Verschiedene geschickte Mittel, um alle empfindungsfähigen Wesen zu lenken und zu transformieren.
Die wahre Natur aller Dharmas universell verstehen
Die Praxis des Sarvajna reinigt alle Wesen.
Der Himmel ist der Meister aller Weisheit.
Der Dharma durchdringt alle Bereiche und lehrt und transformiert fühlende Wesen.
Möge Vairocana allen empfindungsfähigen Wesen ungehinderte Befreiung gewähren.
Wer auf diesem Pfad verweilt, sieht überall die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen.
Die tiefgründige und wundersame Kraft des Himmlischen Geistes vertreibt die Hitze der Leiden.
Rein wie die Leere, frei von Befleckung und Anhaftung.
Entnommen aus allen Buddhas der drei Zeiten
Alle Bodhisattvas und alle fühlenden Wesen
Ein einziger Gedanke unterscheidet zwischen Augenblicken und Rabbi.
Tag und Nacht, einen halben Monat und sogar unzählige Äonen
Alle Wesen in den zehn Richtungen, sowohl die mit als auch die ohne Gestalt.
Ob mit oder ohne Nachdenken, man kann den Tod, dieses Leben und das Jenseits erkennen.
Eliminieren Sie alle falschen und verkehrten Gedanken.
Die Lehre der Einsicht offenbart den Weg zur Erleuchtung
Vairocanas Gelübde: Mögen alle buddhistischen Lehren den Ozean erreichen
Der ungehinderte Dharma-Körper und -Geist manifestieren sich im Einklang mit den Bedürfnissen aller fühlenden Wesen.
Dann pries Sudhana in jener Nacht das himmlische Wesen mit einem Vers, neigte ehrfürchtig den Kopf und umrundete unzählige Male seine Füße, bevor er Abschied nahm.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit das tiefgründige und wundersame Dharma des Klangs der Freiheit und der umfassenden Tugend. Er begab sich zum Ort der Nachtgottheit des Blühenden und des Erblühenden Baumes. Er sah die Nachtgottheit in einem Pavillon duftender, juwelenbesetzter Bäume sitzen, auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Baumknospen, umgeben von einer Million himmlischer Gefolgschaften. Sudhana neigte daraufhin sein Haupt und erwies der Nachtgottheit ehrfurchtsvoll seine Ehrerbietung, indem er sie unzählige Male umrundete und mit gefalteten Händen ehrfürchtig zur Seite trat. Er sprach zur Gottheit: „Ich habe bereits den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erweckt. Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis, beschreitet den Pfad des Bodhisattva und erlangt Sarvajna (Weisheit)? Ich bitte die Gottheit, mir dies zu erklären.“ Die Gottheit antwortete: „Guter Mensch, bei Sonnenuntergang schließen sich alle Blüten des Utpala-Padma (Lotuswurzel) wieder. Wenn Menschen durch Gärten wandeln und nach Hause zurückkehren, nachdem sie ihre Häuser verlassen haben, sende ich Licht aus. Auf gefährlichen Pfaden erleuchte ich den Weg zu einem ebenen Pfad, damit sie sich ungeteilt dem Pfad der Allwissenheit zuwenden können. In den Bergen, tiefen Gewässern, der Wildnis und anderen schwierigen Orten sende ich Licht aus, um sie von allem Leid zu befreien.“ Er erlangte Frieden und Glück. Weiterhin, guter Mensch, wenn fühlende Wesen den fünf Begierden nachgeben, werden sie das Leid des Alters, der Krankheit und des Todes erfahren. Mögen sie dies alle erkennen und der Begierde abschwören und heilsame Wurzeln schlagen. Lobe die Geizigen für die Großzügigkeit. Lege denen, die die Gebote brechen, reine Gebote auf. Lobe die Zornigen für großes Mitgefühl und lehre sie Geduld. Lehre die Faulen, den Fleiß eines Bodhisattva zu entwickeln. Lehre die Unruhigen, verschiedene Meditationen und Samadhis zu praktizieren. Für die Unwissenden: Führe sie zum tiefen Verständnis der Weisheit. Für jene, die sich an niederen Lehren erfreuen: Lehre das Mahayana. Für jene, die an den drei Daseinsbereichen hängen: Führe sie dazu, in der vollkommenen Vollkommenheit des Bodhisattva zu verweilen, frei von Anhaftung. Sind die Verdienste der fühlenden Wesen schwach, bedrückt durch karmische Verstrickungen: Führe sie dazu, in der vollkommenen Kraft des Bodhisattva zu verweilen. Für jene, die unwissend sind: Führe sie dazu, in der vollkommenen Weisheit des Bodhisattva zu verweilen und die Dunkelheit der Unwissenheit zu verlassen. Guter Mensch, ich habe bereits das Dharma-Tor unermesslicher Freude, Zufriedenheit und Lichts erreicht. Sudhana fragte: „Götter, was ist das Reich dieses Dharma-Tors?“ Die Antwort lautete: Guter Mensch, der Tathagata nutzt sein Licht geschickt, um fühlende Wesen zu sammeln. Ihr Schüler des Buddha, wenn ein fühlendes Wesen Glück erfährt, so ist dies allein der Kraft des Buddha und der Kraft seines Lichts zu verdanken, die den Lehren des Tathagata und der majestätischen Kraft des Buddha folgen, sich dem Pfad des Buddha anpassen, den wahren Dharma des Buddha vernehmen und in die guten Wurzeln des Buddha eintreten. Die vollkommene und klare Weisheit des Tathagata, die reine karmische Kraft des Tathagata, erstrahlt allumfassend auf alle. Dank dieser verdienstvollen Kraft erfahren alle fühlenden Wesen Glück. Ihr Schüler des Buddha, als ich dieses Tor des Dharma durchschritt, meditierte ich mit rechter Achtsamkeit und verstand tief den Ozean der Bodhisattva-Praktiken, die zuvor der Tathagata Vairocana, der Arhat, der Vollkommen Erleuchtete, vollbracht hatte. Guter Mann, ich weiß, dass ein Bodhisattva, wenn er seinen Bodhisattva-Geist erweckt, fühlende Wesen sieht, die an sich selbst haften, von Unwissenheit getrübt sind, falschen Ansichten verfallen, Gier und Anhaftung folgen, von Begierde und Zorn gefangen sind, deren Geist verwirrt und verblendet ist, die in Geiz und Neid verstrickt sind, die in Samsara unter Armut und Not leiden und Buddhas nicht begegnen. Angesichts dessen erwacht in ihm tiefes Mitgefühl, er sammelt alle fühlenden Wesen um sich, beseitigt alles Leid und alle Beeinträchtigungen, lässt sie alle profitieren und ermöglicht ihnen, einen Geist frei von jeglicher Befleckung und Anhaftung zu erlangen, ohne für Opfergaben nach Belohnung zu streben. Er versteht klar die wahre Natur aller Phänomene, die aus Ursachen und Bedingungen entstehen. Er verkörpert vollkommen den Dharma-Baldachin des großen Mitgefühls und der Barmherzigkeit, der alle Wesen umhüllt. Er nährt den Elefanten der Weisheit mit dem Dharma der Zufriedenheit und zerschmettert so alle Berge des Leidens. Er bringt allen Wesen Frieden und Glück, indem er ihnen den Nektar des Dharma nach ihren Bedürfnissen schenkt. Er gewährt allen Wesen die Wohltaten des heiligen Dharma und erlangt so das höchste Glück der zehn Kräfte. Er erlangt die übernatürlichen Kräfte und die Freiheit eines Bodhisattva und erfüllt die gesamte Welt des Dharma. Er erscheint allen Wesen, schenkt ihnen alles, erfüllt sie mit Freude und stillt ihre Wünsche. Er erlöst die Wesen vom Leiden von Geburt und Tod, ohne eine Belohnung zu erwarten. Er reinigt den kostbaren Geist aller Wesen und richtet ihn auf die guten Wurzeln aller Buddhas aus. Er mehrt Sarvajna (Weisheit), indem er alle Wesen lehrt und sie reifen lässt. Er reinigt alle Buddha-Welten mit dem höchsten reinen Dharma. In jedem Gedanken erfüllt er die gesamte Welt des Dharma. Mit klarer Weisheit unterscheidet er die drei Zeiten und füllt die Leere. Zu jeder Zeit dreht er das Rad des reinen Dharma, lehrt und transformiert Wesen, befähigt sie, allwissende Weisheit und reines Wissen zu erlangen, zum Bodhi aller Buddhas zu erwachen und alle zukünftigen Zeitalter zu erkennen. In allen Zeitaltern ist seine Bodhisattva-Praxis frei von Dualität. Er kann alle Welten bereisen. Sein Körper umfasst alle Buddha-Welten und nimmt alle Welten in sich auf. Er unterscheidet und erklärt die verschiedenen Formen und Farben, die verschiedenen Verzierungen und Wohnstätten aller Welten – manche unrein, manche rein, manche befleckt, manche weitläufig, manche eng, manche groß, manche klein, manche bedeckt, manche nach oben gerichtet. In diesen Welten entspringt und verwirklicht sich die Praxis des Bodhisattva. In jedem Gedanken entspringen die freien und ungehinderten Praktiken des Bodhisattva. In jedem Gedanken manifestieren fühlende Wesen den reinen Dharma-Körper aller Buddhas der drei Zeiten. Der Schüler des Buddha, Vairocana Buddha, sah in früheren Leben, während er den Pfad des Bodhisattva beschritt, fühlende Wesen, die von Unwissenheit und Täuschung umhüllt waren, an sich selbst und Besitz klammerten, von Unwissenheit verblendet waren, falschen Gedanken nachhingen und falschen Ansichten verfielen, sich der Ursachen und Wirkungen nicht bewusst waren, Leiden und Karma folgten, den heiligen Pfad zum unbedingten Dharma nicht beschritten und auf dem gefährlichen Pfad von Geburt und Tod immer wiederkehrten und vielfältiges Leid erlitten. Er erweckte großes Mitgefühl und befähigte so alle fühlenden Wesen, die unermesslichen Praktiken des Bodhisattva zu ergreifen, alle Paramitas zu entwickeln und feste und hervorragende Wurzeln der Güte zu schlagen. Er beseitigt alles Leid und mehrt den Schatz des Verdienstes. Er versteht Ursachen und Wirkung und widerspricht nicht der karmischen Vergeltung. Er kennt die Wahrheit des Dharma. Er versteht die Wünsche und Freuden der fühlenden Wesen und aller Daseinsbereiche vollkommen. Er schützt und bewahrt alle Lehren Buddhas, damit sie nicht unterbrochen werden. Er beseitigt unheilsame Lehren und erfüllt das Reich des Sarvajna (der Weisheit). O Sohn Buddhas, mit solch unermesslichen Dharma-Opfern sammelst du fühlende Wesen und führst sie dazu, ungeteilt nach dem Dharma des Sarvajna zu streben, die Vollkommenheiten des Bodhisattva zu praktizieren, die Wohltaten der Tugendhaften und Heiligen zu erlangen, Sarvajna zu kultivieren, den Ozean der guten Wurzeln zu füllen und die unermessliche Freiheit des Tathagata zu offenbaren. Mit solch vielfältigen und geschickten Mitteln sammelst du fühlende Wesen, offenbarst die unermesslichen Verdienste des Tathagata und verankerst fühlende Wesen in der Weisheit der Versenkung des Bodhisattva. Sudhana fragte: „Götter, wie lange ist es her, dass ihr den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erschaffen habt?“ Sudhana erwiderte: „O Sohn Buddhas, diese Angelegenheit ist schwer zu erkennen, schwer zu glauben, schwer zu begreifen, schwer zu erklären und schwer zu erlangen. Sie übersteigt das Verständnis aller Götter, Arhats und Pratyekabuddhas. Nur mit der göttlichen Kraft Buddhas und durch die Begleitung tugendhafter Lehrer kann man gute Wurzeln schlagen, sich reinigen und rechtschaffen sein, frei von Schmeichelei und frei von allen Verunreinigungen.“ Nachdem ich das allumfassende Licht der Weisheit erlangt habe, empfinde ich Mitgefühl für alle Wesen, bezwinge alle Dämonen und entwurzele den Baum des Leidens. Ich bin entschlossen, Allwissenheit zu erlangen, den Ozean von Geburt, Tod, Kummer und Leiden zu durchdringen, die Glückseligkeit des Tathagata zu erlangen, in den Ozean von Buddhas Verdienst und Fleiß einzutreten, im Buddha-Land zu verweilen, die gesamte Weisheit und Kraft des Tathagata zu erfüllen und schließlich die zehn Kräfte zu erlangen. Nur ein solcher Mensch kann glauben und verstehen, erkennen, eintreten, sprechen und erlangen. Warum? Weil das Reich dieses Buddhas jenseits des Begreifens aller fühlenden Wesen und Bodhisattvas liegt. Ich werde mich auf die göttliche Kraft des Buddhas verlassen, um fühlende Wesen zu bezwingen, einen reinen und aufrechten Geist zu entwickeln, gute Wurzeln zu nähren und tiefe Freude am Hören dieses Dharma zu erlangen. So werde ich es ihren Bedürfnissen entsprechend erklären. Nachts, um diese Bedeutung zu bekräftigen, betrachtete der Himmlische die Reiche der Buddhas der drei Zeiten und verfasste folgenden Vers:
Dieses Dharma-Tor des Buddha ist tiefgründig und reicht bis in den Bereich der Buddhaschaft.
Der endlose Kreislauf unzähliger Äonen lässt sich nicht beschreiben.
Gier, Zorn, Unwissenheit, Arroganz und andere empfindungsfähige Wesen usw.
Sie alle verkannten das höchste Dharma der Ruhe.
Diejenigen, die geizig, neidisch, schmeichelhaft, unruhig und von Karma belastet sind
Die tiefgründige Welt Buddhas übersteigt unser Verständnis.
Die verschiedenen Aggregate treten in die Sphäre ein und bringen die Sicht des Selbst hervor.
Der Geist sieht den umgekehrten Zustand des Reiches Buddhas, ohne Kenntnis des Dharma.
Die erhabene Welt des Tathagata, frei von Falschheit.
Wer sich nur mit Geburt und Tod beschäftigt, kann nichts darüber wissen.
Da er in die Familie des Tathagata hineingeboren wurde, steht er unter dem ständigen Schutz aller Buddhas.
Die Weisheit der Lehren Buddhas bewahren
Sich tugendhaften Lehrern zuwenden und den reinen Dharma erfüllen
Letztendlich freuen sich alle Buddhas, wenn sie diese Lehre hören.
Ein reiner Geist, frei von Falschheit, gleicht dem Wesen der Leere.
Das Licht der Weisheit vertreibt die Dunkelheit der Unwissenheit; das ist die Sphäre, die sie erreichen.
In tiefem Mitgefühl sprechen wir allen empfindungsfähigen Wesen unseren Segen aus.
Alles mit Gleichmut zu betrachten, ist die Domäne des anderen.
Sein Herz war voller Freude, als er alle Lebewesen beobachtete.
Alle Verunreinigungen ablegen, um in den Zustand der Reinheit zu gelangen
Reinige deinen Geist, halte dich von allem Bösen fern und fürchte dich sogar vor kleineren Sünden.
Der Zustand der Reinheit, der den Lehren Buddhas folgt
Man sollte sich an das Dharma der Nachsicht halten und ungestört bleiben.
Der grenzenlose Geisteszustand, der dem Karma wahrhaftig nicht widerspricht
Mutig, fleißig und standhaft in seinem Entschluss
Letztendlich der Zustand der Unterwerfung von Sarvajna
Das Erreichen eines Zustands der Ruhe löscht die Hitze des Leidens.
Tief im Ozean der Weisheit entsteht Ruhe, ein Zustand der Erleuchtung.
Nachdem sie die wahre Natur aller Phänomene unter allen empfindungsfähigen Wesen erkannt hatten
Die tiefgründige Sphäre des Dharma ist das Dharma-Tor der Weisheitslampe.
Das Erwachen zur Natur aller Wesen, ohne an den Ozean der Existenz gebunden zu sein.
Der Geist, der alles erleuchtet, ist das Dharma des Führers.
Sie alle entspringen den reinen Gelübden und der reinen Natur der Buddhas der drei Zeiten.
Universell in allen Reichen und bis zum Ende zukünftiger Kalpas
Den Bodhisattva-Pfad zu praktizieren ist das Samantabhadra-Dharma-Tor.
Eintauchen in den Ozean der zweckmäßigen Mittel und Betrachten des Ozeans der Buddha-Länder
Ungehinderte und tiefgründige Weisheit kennt alle Erfolge und Misserfolge aller Phänomene.
In jedem Staubkorn sieht man alle Buddhas, die im Bodhimanda sitzen.
Das Dharma-Tor zur Erlangung der Buddhaschaft und zur Transformation fühlender Wesen
Sudhana wurde mir eine enge und tugendhafte Lehrerin.
Nachdem ich diese tiefgründige Lehre gehört habe, werde ich sie gewissenhaft praktizieren.
Diese Vairocana-Welt ist tiefgründig und unvorstellbar.
Ich werde Ihnen dies durch die göttliche Kraft Buddhas gesondert erklären.
O Sohn Buddhas, in grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner eines Weltmeeres, existierte ein Weltmeer namens Strahlender Berg. Dort erschien ein Tathagata, der Tathagata der Opfergaben, der Vollkommen Erleuchtete, der König der friedvollen Erleuchtung aller Richtungen, der Berg des Dharma-Reiches. Als dieser Buddha ein Bodhisattva war, reinigte er jenes Weltmeer. In diesem Weltmeer gab es Weltnaturen, so zahlreich wie die Staubkörner der Buddha-Länder. In jeder dieser Weltnaturen erschienen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner der Welten. Jeder Tathagata sprach Sutras, so zahlreich wie die Staubkörner der Welten. In jedem Sutra verkündete er Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubkörner der Buddha-Länder, die Buddhaschaft und offenbarte so die vielfältigen göttlichen Kräfte und unermesslichen Fähigkeiten des Tathagata, indem er die fühlenden Wesen durch verschiedene Vehikel lehrte. O Sohn Buddhas, in jenem Weltmeer gab es eine Weltnatur namens Universelle Zierde. In dieser Weltnatur gab es eine Welt namens Aller Kostbarer Farben und Wunderbarer Tugenden, die den Aller Kostbaren Blütenozean universell erleuchtet, geschmückt mit unzähligen Edelsteinen, gleich einer himmlischen Stadt, rein und prachtvoll, die die Bodhimandas aller Buddhas universell erleuchtet und das transformierte Licht aller Buddhas offenbart. In dieser Welt gibt es vier Kontinente, so zahlreich wie die Staubkörner des Berges Sumeru. Innerhalb dieser vier Kontinente gibt es einen Kontinent namens Juwelenbergbanner. Innerhalb dieser vier Kontinente liegt Jambudvipa, zehntausend Yojanas lang und breit. In Jambudvipa gibt es zehntausend große Städte. In diesen Städten gibt es eine königliche Hauptstadt namens Feste und Kostbar Geschmückte Wolkenlampe, umgeben von zehntausend Städten. Die Menschen dort leben zehntausend Jahre. Zu jener Zeit herrschte ein großer König namens „Rauschender Runder Baldachin des All-Dharma-Meisters Wunderbarer Klang“, mit fünfhundert Ministern, sechzigtausend Konkubinen und siebenhundert Prinzen, allesamt schön und tapfer. Zu jener Zeit erstreckten sich die Macht und Tugend des Königs über ganz Jambudvipa, und er hatte keine Feinde. In diesem großen Kalpa entstand ein böses Kalpa, und die fünf Verunreinigungen loderten heftig auf. Zu jener Zeit begingen die Menschen die zehn bösen Taten, verstießen von den zehn guten Taten und starben in bösen Reichen. Ihre Lebensspanne war kurz, ihr Aussehen hässlich, sie waren arm und niedrig, litten viel und hatten wenig Freude. Sie stritten und verleumdeten einander, entfremdeten sich ihren Familien und verstrickten sich tief in falschen Ansichten. Wegen ihrer Anhaftungen und unrechtmäßigen Taten waren Wind und Regen zu spät. Blumen, Bäume, Wälder und alle Feldfrüchte verdorrten und starben. Zu jener Zeit hungerten die Menschen und waren abgemagert. Sie eilten alle schreiend in die Hauptstadt. Unzählige Menschen umringten die Stadt, manche erhoben beide Hände, manche falteten die Hände, manche jammerten und schlugen auf die Erde, manche warfen sich zu Boden, manche knieten auf dem rechten Knie, manche trugen zerrissene Kleider, ihre Augen waren leblos, alle schrien in ihrer Trauer. Sie alle sagten: „Großer König, wir leiden unermesslich! Wir sind hungrig, durstig, frieren, sind krank und in großer Gefahr. Wir haben keine Zuflucht, niemanden, der uns hilft. Wir sind wie Gefangene, gequält von allen Arten von Leid, dem Tod entgegen. Wir schreien in diesem unermesslichen, qualvollen Kummer und flehen um unsere Sicherheit, unsere Erlösung, unseren Frieden und unser Glück. Großer König, du bist eine Schatzkammer, ein kühler Quell, ein tugendhafter und gerechter Herrscher, eine Quelle großer Weisheit und ein großes Werkzeug, eine wahre Schatzinsel des Segens, die allen Wesen die Freude der Götter und Menschen schenken kann.“ Da vernahm der Große König diese Klagen des Leids und der Qual und erlangte sogleich das Dharma von einer Million Asamkhya Kalpas tiefen Mitgefühls. In ungeteilter Konzentration sprach er zehn große Worte des Mitgefühls. Welche sind das? Wehe, wie schmerzlich! Alle fühlenden Wesen sind in den bodenlosen Abgrund von Geburt und Tod gestürzt, ohne Zuflucht zu finden. Ich werde ihre Zuflucht sein und sie alle ins Land des Tathagata führen. Wehe, ihr fühlenden Wesen, von Leiden geplagt, ohne Erlösung. Ich werde ihr Beschützer sein und sie alle zu tugendhaften Taten führen. Wehe, ihr fühlenden Wesen, die unter Geburt, Alter, Krankheit und Tod leiden, ohne Erlösung. Ich werde ihr Beschützer sein und alles körperliche und seelische Leid beseitigen. Wehe, ihr fühlenden Wesen, die Angst erfahren, ohne Erlösung. Ich werde ihr Beschützer sein und sie in die Geborgenheit allwissender Weisheit führen. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, verblendet von Selbstsucht und Zweifel! Ich werde euer helles Licht sein, das alle klare und reine Weisheit erleuchtet. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, verhüllt von Unwissenheit! Ich werde eure große Fackel sein, die euch die Stadt des allwissenden Dharma offenbart. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, deren Geist getrübt ist von Geiz, Neid, Schmeichelei, Betrug und Lüge! Ich werde sie alle zum höchsten und reinen Dharma-Körper führen. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, getrieben im endlosen Strom von Geburt und Tod! Ich werde sie über das Meer von Geburt und Tod zum anderen Ufer der Buddhaschaft führen. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, blind und taub geboren! Ich werde sie führen, die wahre Bedeutung zu erkennen, damit sie wie alle Buddhas werden. Wehe euch, ihr fühlenden Wesen, deren Sinne ungezähmt sind! Ich werde sie führen, ihre Sinne zu zähmen, Hindernisse zu beseitigen und Allwissenheit zu erlangen. Da sprach der große König diese zehn Worte des Mitgefühls, schlug die Trommel und verkündete: „Alle fühlenden Wesen, seid in Frieden und fürchtet euch nicht! Was immer ihr braucht, ich werde euch geben!“ Sofort verteilte er die Erlasse an alle Städte und Dörfer in Jambudvipa und öffnete ihre Schatzkammern: Gold, Silber, kostbare Juwelen, Kleidung, Nahrung, Weihrauch, Blumen, Girlanden, Betten, Paläste, Wohnhäuser und verschiedene juwelenbesetzte Banner, leuchtende Banner, Mani-Juwelenbanner, Ärzte, Medizin, verschiedene Gefäße gefüllt mit allerlei Schätzen, Vajra-Gefäße gefüllt mit duftendem Weihrauch, verschiedene Weihrauchbrenner gefüllt mit Kleidung, verschiedene Wagen, Banner und Baldachine. Dann schlug er erneut die Trommel und verkündete den Erlass in allen Städten und Dörfern der Welt. Nun schenke ich euch all eure Ländereien, Städte, Dörfer, Frauen, Kinder und alles andere – Kopf, Augen, Zähne, Zunge, Herz, Leber, Blut, Fleisch, Eingeweide, Magen, Hände, Füße und alle Gliedmaßen. Zu jener Zeit fand vor dem Osttor der Stadt eine große Versammlung statt, genannt „Strahlende und Reine Mani Wunderbare Tugend“. Der Boden war eben, weitläufig, rein und frei von jeglicher Unreinheit. Er war mit verschiedenen Juwelen geschmückt, mit kostbaren Blumen übersät und von vielfältigen Düften erfüllt. Duftwolken erfüllten den Himmel. Juwelenbesetzte Bäume umgaben die Versammlung, und unzählige Blumen- und Juwelennetze bedeckten sie. Natürlich stiegen unzählige Milliarden von Nayutas angenehmer Klänge auf. Solche unermesslichen Schätze schmückten sie, all die Früchte des reinen Karmas der Bodhisattvas. In jener Versammlung, wo der König residierte, bestand der Boden aus zehn Juwelen, mit zehn juwelenbesetzten Geländern. Zehn Arten juwelenbesetzter Bäume umgaben sie, deren Formen und Farben unzerstörbar wie Diamanten waren. Geschmückt mit unzähligen Juwelen, hingen juwelenbesetzte Banner, weiße, goldene, glockenförmige, blumenförmige, mani- und gewandartige Netze bedeckten ihn, erfüllt vom Duft kostbaren Weihrauchs. Unzählige subtile und wundersame Lieder und Gesänge wurden dargeboten. Zu jener Zeit saß der große König auf einem Löwenthron, würdevoll und von erlesener Schönheit, mit den Zeichen eines großen Mannes, dessen Glieder vollkommen geformt waren. Sein Körper war unverwundbar, wie der Narayanas. Als Mitglied der königlichen Familie regierte er das Land mit Rechtschaffenheit und besaß vollkommene Meisterschaft über Reichtum, Geist und Dharma. Seine Verdienste waren unermesslich, und niemand widersetzte sich seinen Geboten. Ein Baldachin aus wundersamen Juwelen umhüllte ihn, von dem unaufhörlich unermessliches Licht ausging. Es hatte die Farbe des Jambudvipa-Goldes und war von einem Netz aus reinen und wundersamen Mani-Juwelen umhüllt. Goldene, juwelenbesetzte Glocken erklangen harmonisch und verkündeten tugendhafte Taten. Unzählige Wesen aus ganz Jambudvipa suchten Zuflucht bei ihm und priesen: „Großer König, du bist ein weiser Mann, der Erhabenste der Welt. Deine Verdienste sind so gewaltig wie der Berg Sumeru, so klar und hell wie der Vollmond. Du hast den Geist eines Bodhisattva erlangt, der alle Wesen gleich sieht und ihnen allen gleichermaßen Gutes tut.“ Beim Anblick dieser Worte wurde der König von unermesslicher Freude erfüllt. Er entwickelte großes Mitgefühl und den Geist eines tugendhaften Lehrers gegenüber dieser Versammlung, erfüllte all ihre Bitten und nahm sie auf. Der König erlangte daraufhin unermessliches Glück. Selbst Sakra, der König des Paranirmitavasavartin-Himmels, konnte in unzähligen Milliarden von Äonen nicht mit dem Glück mithalten, das er erfuhr. Selbst der große Brahma-König, der unzählige Äonen in Brahmas himmlischer Glückseligkeit weilte, konnte dem nicht das Wasser reichen. Selbst der reine Himmel, der unzählige Äonen in friedvoller Glückseligkeit verweilte, konnte dem nicht das Wasser reichen. Es ist wie mit einem gütigen und pflichtbewussten Menschen, der, von weltlichen Nöten getrennt, nach vielen Jahren plötzlich wieder auf sie trifft, ihre Gesichter sieht und überglücklich ist. Damals war auch der große König, als er denjenigen sah, der ihn suchte, hocherfreut. Sein Glaube war fest, und er nährte Bodhi. Warum? Denn dieser Bodhisattva strebt ungeteilt nach Allwissenheit, nach dem Wohl und Glück aller fühlenden Wesen, nach der Erfüllung seiner großen Gelübde, nach der Abkehr von unheilsamen Lehren, nach der Pflege aller heilsamen Praktiken, nach dem Schutz aller fühlenden Wesen, nach der Öffnung des Tores von Sarvajna (allwissender Weisheit), nach der Erlangung von Allwissenheit, nach der Erfüllung der Wünsche aller fühlenden Wesen, nach dem Eintritt in den Ozean der Verdienste aller Buddhas, nach der Zerstörung aller Leiden und des Berges dämonischer Hindernisse und nach der Befolgung der Lehren aller Tathagatas. Wer in den Strom tiefer Weisheit eintritt, weicht nicht vom rechten Pfad ab. Wer aus dem Strom aller Lehren hervorgeht, erfüllt seine großen Gelübde. Wer im Dharma eines großen Wesens weilt, nährt den Schatz universeller guter Wurzeln. Frei von allen bösen Gedanken ist man unbefleckt. Im Verständnis, dass alle Lehren wie leerer Raum sind. Des Weiteren sah der große König, der Sohn Buddhas, zu jener Zeit alle fühlenden Wesen und empfand die Bedeutung eines Sohnes, von Eltern, eines Feldes der Verdienste, einer Verpflichtung der Dankbarkeit, eines Lehrers und eines Buddhas. In tiefem Mitgefühl umsorgte er sie alle. Ihren Bedürfnissen entsprechend stellte er Kleidung, Nahrung, Blumen, Weihrauch, Parfüm, Girlanden, Baldachine, Banner und anderen Schmuck, Betten, Sitze, Bettwäsche, Häuser, Paläste, Gärten, Badebecken, Wagen, Streitwagen, Elefanten, Pferde und viele Juwelen zur Verfügung. Er schenkte all seine Paläste und sein Gefolge, seine inneren Schätze, Städte und Dörfer und so weiter allen fühlenden Wesen und sorgte so für deren vollkommene Zufriedenheit. Zu jener Zeit befand sich in der Versammlung ein junges Mädchen namens Juwelenstrahl. Ihre Schönheit war unvergleichlich, ihr Körper glänzte wie reines Gold, ihre Augen und ihr Haar waren dunkelblau, ihr Mund sprach melodische Klänge, ihr Körper verströmte einen betörenden Duft und sie war mit vielen Juwelen geschmückt. Stets war sie von Scham erfüllt. Achtsamkeit ohne Ablenkung. Würdevoll und geordnet. Respektvoll und ehrfürchtig gegenüber allen Lehrern und Älteren. Ihre Sinne waren ruhig und weise. Sie verstand und behielt den gesamten Dharma, den sie gehört hatte. In vergangenen Leben hatte sie unermesslich gute Wurzeln geschlagen. Genährt vom wunderbaren Dharma. Nahe tugendhafter Lehrer und erfreut am Mahayana. Ihr Geist war wie leerer Raum, friedvoll und geborgen. Ständig erfreute sie sich am Anblick des Buddha und strebte nach Sarvajna (Weisheit). Sie wurde von sechzig jungen Mädchen begleitet, unweit des Königs. Mit ungeteilter Ehrfurcht, die Hände gefaltet, dachte sie: „Ich habe viel Gutes erfahren, indem ich tugendhafte Lehrer gesehen und ihnen begegnet bin. Vor diesem König sehe ich einen großen Meister, einen tugendhaften Lehrer, einen mitfühlenden Menschen.“ Wenn dieser Gedanke aufsteigt, erfüllt mich unermessliche Freude. Ich legte meinen Schmuck ab und legte ihn vor den König, während ich dieses Gelübde ablegte: „Dieser große König bringt unzähligen Wesen Frieden und Sicherheit. Möge ich in meinem nächsten Leben auch so sein. Die Weisheit des großen Königs, der rechte Weg des großen Königs, das Reittier des großen Königs, die erhabenen Züge des großen Königs, die Schätze des großen Königs – niemand kann sie zerstören.“ Möge ich in meinem nächsten Leben ebenso sein. Wo immer ich geboren werde, werde ich geboren werden. Da sprach der große König zu der Frau: „Ich gebe nun all meine Schätze auf, sowohl meine inneren als auch meine äußeren. Nimm, was immer du willst.“ Die Frau war hocherfreut und trug ein Gedicht vor:
Vor dem Aufstieg des Königs zur Macht war die Stadt solide und majestätisch.
Alles ist unangenehm, wie ein Ort voller hungriger Geister.
Die verschiedenen Formen von Schädigung, Diebstahl und Ausschweifung unter empfindungsfähigen Wesen
Doppelzüngige, unwahre, bedeutungslose und vulgäre Sprache
Gier nach altruistischen Besitztümern, Zorn und böswillige Absicht.
Falsche Ansichten und unheilsames Verhalten führen nach dem Tod zur Wiedergeburt in bösen Reichen.
Solche Wesen sind von Unwissenheit verhüllt.
Allerlei böse Taten und Dürre verhinderten den Regen.
Weil es nicht rechtzeitig regnete, konnte das gesamte Getreide nicht wachsen.
Das Gras und die Bäume sind völlig verdorrt, und die Quellen sind ausgetrocknet.
Bevor der Große König auf der Welt erschien, waren alle Flüsse und Seen
Alles war trocken und ausgedörrt, wie eine riesige Wildnis.
Als der König geboren wurde, stand der Himmel günstig und die Wolken waren schwer.
Durch die starken Regenfälle sind Flüsse und Teiche über die Ufer getreten.
Beseitigt alles Böse und haltet euch von jeglichem Schrecken fern.
Das Volk ist überglücklich, dass der König weltklug geworden ist.
In der Vergangenheit fügten sich alle Lebewesen gegenseitig Schaden zu.
Da wir nun Menschenfleisch und -blut essen, lasst uns Nächstenliebe pflegen.
Früher verdorrte alles Getreide und alle Bäume starben.
Leiden unter Hunger und Durst
Wenn es dem König gut geht, wächst von Natur aus Klebreis.
Der Baum brachte wundersame Gewänder hervor, zu denen der König zurückkehrte.
Früher konkurrierten die Starken und die Schwachen um magere Gewinne.
Heute ähnelt seine vielfältige Pracht der des Shaknanda-Gartens.
Früher waren die Menschen gierig und gaben sich jedem zügellosen Verhalten hin.
Verletzung der Sexualität der Ehefrau eines anderen und Verursachung gegenseitigen Schadens
Heutzutage sind alle Menschen mit kostbarem und wundervollem Schmuck geschmückt.
Keuschheit und Freiheit von sexuellem Fehlverhalten sind wie jene im Tusita-Himmel.
In der Vergangenheit sprachen alle empfindungsfähigen Wesen falsche und ungesetzliche Worte.
Sprich ungerecht und schmeichele anderen, um ihre Gunst zu gewinnen.
Heute sollten alle Lebewesen jegliche böse Rede unterlassen.
Liebe deine Augen und betrachte alle Wesen, sprich mit sanfter Stimme
In der Vergangenheit vertraten alle empfindungsfähigen Wesen verschiedene falsche Ansichten.
Gruß mit gefalteten Händen als Zeichen des Respekts vor Rindern, Schafen, Hunden und Schweinen.
Nun höre ich, dass das wahre Dharma des Königs weit entfernt ist von allen falschen Ansichten.
In dem Wissen, dass Leid und Glück aus Ursachen und Umständen entstehen.
Die wunderschöne Musik des Königs wird von allen geliebt.
Die Klänge des Sanskrit und anderer buddhistischer Texte sind unvergleichlich.
Der Baldachin des Königs hängt in der Leere.
Mit einem Netz aus Edelsteinen bedeckt, verströmt es einen wundervollen Duft.
Die goldene Glocke erzeugt auf natürliche Weise den Tathagata- und den eleganten Klang.
Verbreitung des tiefgründigen Dharma zur Beseitigung aller Leiden
Dann legte er ausführlich die Buddha-Länder der zehn Himmelsrichtungen dar.
Während aller Kalpas waren der Tathagata und sein Gefolge anwesend.
Anschließend wurden die letzten zehn Himmelsrichtungen der Buddha-Länder nacheinander beschrieben.
Während aller Kalpas waren der Tathagata und sein Gefolge anwesend.
Dann ertönte ein leiser Klang, der die Welt erfüllte.
Alle Wesen unter Brahma haben von den karmischen Konsequenzen gehört.
Alle Wesen werden beim Hören des Klangs auf natürliche Weise den Schatz des Karmas verstehen.
Lass das Böse hinter dir, pflege alles Gute und strebe mit ganzer Entschlossenheit nach dem höchsten Weg.
Der Vater des Königs hieß Jingguang, seine Mutter hieß Lianhuaguang.
Der Vater regiert die Welt mit gerechtem Gesetz in dieser trüben Welt.
Fünfhundert Lotusteiche und kostbare Bäume umgeben es.
Der Grundstoff ist mit Goldsand und kostbaren Blüten bedeckt.
Am Ufer dieses Teiches befinden sich verschiedene wunderschöne Dharma-Hallen.
Die Geländer sind mit verschiedenen kostbaren Juwelen verziert.
Die bösen Gesetze der letzten Tage haben jahrelange Dürre verursacht.
Die Teiche und Bäche sind alle ausgetrocknet, und die Pflanzen und Bäume sind alle verdorrt.
Der König wurde am siebten Tag nach den günstigen Vorzeichen geboren.
Alle Menschen freuten sich darüber und wurden von der Welt erlöst.
Zu jener Zeit, mitten in der Nacht, befand sich die Erde in sechs verschiedenen Bewegungsrichtungen.
Es strahlt auf natürliche Weise ein wunderbares Licht aus, es gleicht der hellen und klaren Sonne.
Das Badebecken wurde mit fünfhundert Verdienstwassern gefüllt.
Alle wertvollen Bäume gediehen so, wie sie es ursprünglich getan hatten.
Alle Flüsse und Quellen führten viel Wasser.
Lingze Pujin Liquid wird auf Yanfuti (eine Art Heilkraut) aufgetragen.
Bäume, Haine, verschiedene Blumen und Heilkräuter
Alle Getreidearten und Feldfrüchte wachsen prächtig.
Felsige Klippen und hohe Berge, einsame und tiefe Täler
Die Erde ist von Natur aus überall eben und gleichmäßig.
Hügelhänge, verschiedene Blumen, Bäume, Sand, Kies und Schmutz usw.
Alle in einem einzigen Gedanken in kostbare Edelsteine verwandelt
Die Menschen waren von diesem ungewöhnlichen Anblick begeistert und unterhielten sich.
Welch wunderbare Geste der Freundlichkeit! Ich habe den kühlen Pool der Glückseligkeit erhalten.
Zu jener Zeit befanden sich König Jingguang und sein Gefolge zusammen
Alle Minister und andere Anwesende genossen es, durch den Garten zu schlendern.
Unter den fünfhundert Badehäusern trägt eines den Namen Joy.
Die Verwandten des Königs besuchen die Myobodo-Halle in Chishang
Lady Shi Wang, mögen sich all Ihre Wünsche erfüllen.
Das Land ist noch immer fruchtbar, die Menschen sind friedlich und wohlhabend.
Zu jener Zeit, im Bad, wurde eine tausendblättrige, kostbare Blume geboren.
Es sendet reines Licht aus, das auf den Gipfel des Berges Sumeru scheint.
Der klare und reine Vajra-Stamm ist mit vielen kostbaren Blüten und Blättern geschmückt.
Jambudvipa Golden Platform und allerlei wunderbare Düfte für den täglichen Bedarf
Aus dieser Lotusblume wurde ein Junge geboren.
Sein majestätisches und würdevolles Aussehen wurde von allen Göttern verehrt.
König Wang war überglücklich und ging in den Teich, um das Kind zu streicheln.
Ihr Sohn dürfte überglücklich sein, nachdem er sich eingelebt hat.
Überall entspringen Schätze, kostbare Bäume lassen wundersame Gewänder sprießen.
Die himmlische Musik füllte die Leere.
Zu diesem Zeitpunkt falteten alle Menschen ehrfurchtsvoll die Hände und erwiesen ihre Ehrerbietung.
Erfreulicherweise ist dies der Zufluchtsort auf der Welt.
Sein Körper strahlt ein helles Licht aus, das alles erhellt.
Wer diesem Licht begegnet, dessen Unreinheiten werden beseitigt.
Alle bösen Geister und Götter vergiften Lebewesen.
Indem man alle unheilsamen Gedanken aufgibt, entsteht Mitgefühl ganz natürlich.
Schlechter Ruf, Verlust des Glücks, Krankheit und Besessenheit durch Geister.
Wenn alles Leid aufhört, freuen sich alle Wesen.
Alle Lebewesen auf der Welt betrachten einander als ihre Eltern.
Wende dich vom Bösen ab, pflege liebende Güte und strebe ungeteilt nach allwissender Weisheit.
Fernab von allen finsteren Reichen, öffnet es den Weg zum Himmel und zu den Menschen.
Den höchsten Weg zur Befreiung aller fühlenden Wesen offenbaren
Ich erwarte die Ankunft dieses Wohltäters, eines wahrhaft tugendhaften und großzügigen Mannes.
Der Führer ist in der Welt erschienen, jetzt, wo alle Wesen ihren Weg verirrt haben.
Zu jener Zeit pries die strahlende Jungfrau den König in Versen, verneigte sich tief und umrundete unzählige Male seine Füße. Dann stand sie ehrfürchtig da, die Hände gefaltet. Der König lobte sie: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! An die Verdienste anderer zu glauben, ist wahrlich selten. Wenn es törichte Wesen gibt, die Güte nicht zu erwidern wissen, denen es an Weisheit mangelt, deren Geist getrübt ist und die falsche Ansichten hegen, dann kennen oder glauben diese unheilsamen Wesen weder die reinen Verdienste noch die allwissende Weisheit der Buddhas und Bodhisattvas. Du nun strebst ungeteilt nach unübertroffener Erleuchtung, beschreitest den Pfad des Bodhisattva und bringst allen Wesen Frieden und Wohl.“ Nachdem er die Jungfrau gelobt hatte, überreichte ihr der König persönlich ein kostbares Gewand und sprach: „Trage es selbst.“ Die Frau kniete nieder, verneigte sich ehrfürchtig, faltete die Hände und nahm das Gewand entgegen. Dann kleidete der König sie zusammen mit sechzig anderen Frauen ein. Nachdem sie das Gewand angelegt hatte, umrundeten er und sein Gefolge sie und zogen sich zurück. Aus den Gewändern der Frauen strahlte das Licht aller Sterne. Beim Anblick dieser Erscheinung riefen alle: „Diese Frauen sind wunderschön, geschmückt wie die Sterne am klaren Nachthimmel!“ War der König des Runden Baldachins des Wundersamen Klangs, der Sohn aller Dharma-Meister, zu jener Zeit nicht eine andere Person? Er war niemand anderes als Tathagata Vairocana, der Arhat, der Vollkommen Erleuchtete. Der König des Reinen Lichts war König Suddhodana. Die Königin des Lotuslichts war Königin Maya. Das Volk dieses Königreichs war die große Versammlung. Sie alle erlangten die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi, einige verweilten in den ersten bis zehn Bhumis, ihre großen Gelübde erfüllt, weilten sie in allen Dharma-Toren, beschritten den zielführenden Pfad, strebten nach aller Weisheit und verweilten in allen Befreiungen. Zu jener Zeit sprach der Nachthimmel des blühenden Baumes und des blühenden Mondes, um diese Bedeutung weiter zu verdeutlichen, in Versen:
Ich habe reine Augen, die die Welt und das Meer sehen.
Die Wesen wandern ständig zwischen den fünf Existenzebenen hin und her.
Alle Buddhas und Bodhisattvas begeben sich zum Bodhi-Baum.
Die Erleuchtung erlangen und das Dharma-Rad in Bewegung setzen, um alle fühlenden Wesen zu transformieren und zu befreien.
Ich nutze die reine himmlische Gehörwelt, um alle Klänge wahrzunehmen.
Alle Lehren Buddhas wurden mit Freude gehört und befolgt.
Ich besitze nicht-duale Weisheit, alles ist ohne Gleichheit.
Die Fähigkeit, die Herzen aller Wesen mit einem einzigen Gedanken zu verstehen
Ich erlangte die Weisheit des Schicksals über alle Zeitalter hinweg.
Sich selbst und andere werden klar verstanden
In einem einzigen Gedanken erkenne ich den Staub und die Äonen unzähliger Äonen.
Buddhas, Bodhisattvas und fühlende Wesen in den fünf Daseinsbereichen
Dieser Buddha hatte ursprünglich das Gelübde abgelegt, ausschließlich nach der Buddhaschaft zu streben.
Letztendlich werden so die unermesslichen Bodhisattva-Praktiken erfüllt.
Erwachen zur vollkommenen Erleuchtung und all ihren geschickten Mitteln
Das Drehen des reinen und wundersamen Dharma-Rades offenbart den Ozean aller Fahrzeuge.
Er predigte den Dharma, um alle Wesen von allem Leid zu befreien.
Selbst der Dharma bleibt in meinem Geist, erfasst in einem einzigen Gedanken.
Ich habe diesen Dharma über unzählige Äonen praktiziert.
Wahre buddhistische Schüler sollten diesen Dharma schnell und gründlich verstehen.
„Schüler des Buddha, ich kenne nur dieses Dharma-Tor der unermesslichen Freude, Zufriedenheit und des strahlenden Lichts des Bodhisattva. Alle großen Bodhisattvas kultivieren in Gegenwart aller Buddhas den Ozean aller Buddha-Praktiken, streben nach Allwissenheit, reinigen sich und erfüllen alle großen Gelübde. In einer Bodhisattva-Stufe kultivieren sie den Ozean aller Bodhisattva-Stufen. In einer Bodhisattva-Praxis umfassen sie den Ozean aller Bodhisattva-Praktiken. In einem Dharma-Tor sind sie frei und kultivieren alle Dharma-Tore. Wie kann ich von ihrem verdienstvollen Verhalten wissen oder davon sprechen? Schüler des Buddha, in dieser Bodhi-gārti gibt es einen Yakṣa namens Gelübde-Mutiger Lichtbeschützer aller fühlenden Wesen. Gehe zu ihm und frage: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis, kultiviert den Bodhisattva-Pfad, erlangt unübertroffenes Bodhi für alle fühlenden Wesen, reinigt alle „In Buddha-Ländern allen Buddhas begegnen und den wahren Dharma der Tathagatas pflegen?“ Dann verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen jenes Yaksha, umrundete ihn und zog sich zurück.
Zu jener Zeit begab sich Sudhana zum Ort der Nachtgottheit, des Hüters aller Wesen, und sah ihn inmitten der Versammlung auf dem Löwenthron des Mani-Königs sitzen. Sein Körper war von dessen Netz bedeckt. Sein Licht erstrahlte im gesamten Dharma-Reich. Das Licht von Sonne, Mond und Sternen bildete seinen Körper. Alle Formen und Erscheinungsformen aller Wesen erschienen in ihm. Er manifestierte auch Körper in allen Farben, Körpern von Würde und Gestalt, Körper, die allen Wesen erschienen, Körper mit der Kraft, sich frei in den zehn Himmelsrichtungen zu bewegen, Körper, die Wesen zu jeder Zeit ohne Ausnahme erschienen, Körper, die von allen Buddhas verehrt wurden, Körper, die alle guten Wurzeln nährten, Körper, die den wahren Dharma aller Buddhas unvergessen bewahrten, Körper, die alle Gelübde der Bodhisattvas erfüllten, Körper, die in allen Welten erstrahlten, Körper, die die Dunkelheit der Unwissenheit vertrieben und als reine Lampen leuchteten, Körper, die den Dharma als Illusion erkannten, Körper, die frei von Befleckung waren und tiefe Weisheit besaßen, die alle Dharmas verstand, Körper, die für alle erwachten und sich universell manifestierten, Körper, die frei von lodernden Flammen und unzerstörbar waren, Körper, die frei von jeglicher Abhängigkeit und Praxis des Buddha waren. Der Körper Sudhanas ist rein und unbefleckt. Nachdem Sudhana dies gesehen hatte, warf er sich nieder und betrachtete die Staubpartikel jener Buddha-Welt. Er verweilte lange in diesem himmlischen Körper, bevor er sich erhob, ehrfürchtig die Hände faltete und ihn mit ungeteilter Konzentration betrachtete. Von dem tugendhaften Lehrer erlangte er zehn Arten von Achtsamkeit. Welche sind das? Zunächst erlangte er seinen eigenen Geist. Weil er eifrig und mutig die Lehren Sarva-samapattis suchte und sie befolgen konnte, erlangte er den Geist allwissender Weisheit. Weil er allen korrekten Lehren folgte, erlangte er den Geist der Wiedergeburt. Weil er im höchsten Dharma verweilte, erlangte er den Geist der gemeinsamen Praxis. Weil er die Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra teilte, erlangte er den Geist des unermesslichen Verdienstes. Weil er den reinen Dharma pflegte, erlangte er den Geist des Mutes. Weil er die große Hingabe aller Buddhas pflegte, erlangte er den Geist aller guten Wurzeln. Weil er alle großen Gelübde erfüllte, erlangte er die Fähigkeit, alle großen Wohltaten zu erkennen. Weil er die Freiheit eines Bodhisattva besaß, erlangte er von dem tugendhaften Lehrer die zehn Arten der Achtsamkeit. Nachdem Sudhana dieses himmlische Wesen mit ungeteilter Aufmerksamkeit beobachtet hatte, erlangte er das Dharma, das alle Bodhisattvas teilen, so fein wie die Staubpartikel jener Welt. Dies ist das Dharma der rechten Achtsamkeit. Durch das Rezitieren der Namen aller Buddhas der zehn Richtungen und drei Zeiten. Das gemeinsame Dharma der großen Weisheit. Durch das klare Verständnis des Ozeans aller Dharmas. Das gemeinsame Dharma aller Daseinsbereiche. Weil das Dharma-Rad aller Buddhas unzerstörbar ist. Das gemeinsame Dharma der Erleuchtung. Weil Weisheit wie der leere Raum ist. Weil sie den Ozean aller wirksamen Mittel der drei Zeiten umfassend erleuchtet. Das gemeinsame Dharma aller Fähigkeiten. Weil es den Ozean aller Fähigkeiten fühlender Wesen mit klarer und reiner Weisheit erleuchtet. Das allgemeine Dharma des Reinen Geistes. Weil man den Pfad des Bodhisattva beschreitet und allwissende Weisheit erlangt. Weil es mit ungetrübtem Verdienst geschmückt ist. Das allgemeine Dharma des Reiches. Weil klare und reine Weisheit das Reich des Buddha erleuchtet. Das allgemeine Dharma der Befolgung der zweckmäßigen Mittel. Weil es letztlich den Ozean allwissender Weisheit und zweckmäßiger Mittel erlangt. Weil es alles erleuchtet. Das allgemeine Dharma des Wissens um die Mittel. Weil es die wahre Natur aller Dharmas kennt. Das allgemeine Dharma der Furchtlosigkeit im Dharma. Weil es alle Feinde vernichtet und zerstreut. Das allgemeine Dharma des Reinen Körpers. Weil es einen reinen Körper manifestiert, wie es angemessen ist. Das allgemeine Dharma aller Kräfte. Weil es in Sarvajna (allwissender Weisheit) nicht zurückfällt. Das allgemeine Dharma der Furchtlosigkeit. Denn sein reiner und aufrechter Geist ist wie der leere Raum. Das allgemeine Dharma der Fleißigkeit. Denn es verfällt nicht auf dem Bodhisattva-Pfad aller Kalpas. Das allgemeine Dharma der Beredsamkeit. Denn klare und reine Weisheit durchdringt alle Dharmas und erleuchtet alles. Es ist das unvergleichliche allgemeine Dharma, denn kein fühlendes Wesen kann es übertreffen. Es ist das allgemeine Dharma der Sprache, denn es spricht furchtlos das reine und wunderbare Dharma unter den Massen. Es ist das allgemeine Dharma des melodischen Klangs, denn es kann wie ein Löwe brüllen und einen subtilen Klang ausstoßen, der den Ozean aller Dharmas erfüllt. Es ist das allgemeine Dharma des reinen Klangs, denn alle fühlenden Wesen erfreuen sich daran, ihn zu hören. Es ist das allgemeine Dharma der reinen Tugend, denn es reinigt alle fühlenden Wesen. Es ist das allgemeine Dharma der Weisheit, denn es empfängt das Dharma-Rad von allen Buddhas. Es ist das allgemeine Dharma reinen Handelns, da es im Bereich aller Buddhas weilt. Es ist das allgemeine Dharma großen Mitgefühls, da es in jedem Gedanken den Ozean aller fühlenden Wesen durchdringt. Es ist das allgemeine Dharma großen Erbarmens, da es den Nektar des Dharma herabregnen lässt, um alle fühlenden Wesen zu erlösen. Es ist das allgemeine Dharma körperlicher Handlungen, da es den Bedürfnissen aller fühlenden Wesen entspricht. Es ist das allgemeine Dharma verbaler Handlungen, da es alle Dharmas der Sprache unterscheidet. Es ist das allgemeine Dharma geistiger Handlungen, da es den allwissenden Geist aller fühlenden Wesen begründet. Es ist das allgemeine Dharma der Zierde, da es alle Buddha-Welten reinigt. Es ist das allgemeine Dharma des Erreichens aller Buddhas, da es das Erscheinen aller Buddhas in der Welt sieht. Es ist das allgemeine Dharma der Ermahnung, da es alle Tathagatas auffordert, das Rad des Dharma zu drehen. Die allgemeine Praxis des Opfers: Allen Tathagatas Opfer darbringen. Die allgemeine Praxis des Lehrens: Alle fühlenden Wesen befreien. Die allgemeine Praxis des Lichts: Alle Dharmas erleuchten. Die allgemeine Praxis des Samadhi: Unbeweglichkeit im Ozean der Geister aller fühlenden Wesen erlangen. Die allgemeine Praxis der Erfüllung: Die freie und ungehinderte Kraft der Bodhisattvas erfüllt alle Buddha-Welten. Die allgemeine Praxis des Bodhisattva-Pfades: Die freie und ungehinderte Kraft der Bodhisattvas erwecken. Die allgemeine Praxis des Gefolges: Die gemeinsame Auflösung mit den Bodhisattvas genießen. Die allgemeine Praxis des tiefen Verstehens: Alle Welten unterscheiden. Die allgemeine Praxis des Geistesverstehens: Buddha-Welten umfassend reinigen. Die allgemeine Praxis der Übereinstimmung: In den Ozean aller Buddha-Welten eintreten. Die gängige Praxis, sich mit zweckmäßigen Mitteln zu füllen: Alle Welten unterscheiden und verstehen. Die gängige Praxis der höchsten Erleuchtung: Alle Buddha-Welten universell manifestieren. Die gängige Praxis des Nicht-Rückschritts: Frei und ungehindert in die zehn Himmelsrichtungen reisen. Die gängige Praxis, alle Unwissenheit zu beseitigen: Die vollkommene Weisheit aller Buddhas erlangen. Die gängige Praxis des Nicht-Entstehens: Ein Gefolge aller Buddhas sein. Die gängige Praxis, das Netz aller Buddha-Welten zu füllen: Allen Buddhas respektvoll Opfer darbringen. Die gängige Praxis der entscheidenden Weisheit. Weil man den Ozean aller Dharmas klar versteht; weil man den gemeinsamen Dharma so praktiziert, wie er gelehrt wurde; weil man mühelos alle Dharma-Tore betritt; weil man einmütig den gemeinsamen Dharma sucht; weil man alle reinen Dharmas begehrt; den gemeinsamen Dharma der Reinheit; weil Körper, Rede und Geist mit den Verdiensten aller Buddhas geschmückt sind; den gemeinsamen Dharma der reinen Absicht; weil die Weisheit in allen Dharmas vollkommen rein ist; das allgemeine Dharma des Mutes; weil man letztlich alle guten Wurzeln in allen Angelegenheiten erfüllt; das allgemeine Dharma des reinen Handelns; weil man alle Bodhisattva-Praktiken erfüllt; das allgemeine Dharma der Ungehindertheit; weil man die Eigenschaften aller Dharmas klar versteht; das allgemeine Dharma der geschickten Mittel; weil man das Dharma-Tor der freien Weisheit besitzt; das allgemeine Dharma des reinen Eintritts; weil man den entsprechenden Bereich manifestiert; das allgemeine Dharma des Bodhisattva-Tors; weil man das gesamte Dharma aller Buddhas praktiziert; das allgemeine Dharma des Schutzes; weil man von allen Buddhas beschützt wird; das allgemeine Dharma der Befreiung von der Geburt; weil man allmählich den Bodhisattva-Grund erreicht; das allgemeine Dharma des Verweilens; weil man in allen Bodhisattva-Wohnstätten verweilt; das allgemeine Dharma der Auslegung; Weil man das Dharma der von allen Buddhas gegebenen Vorhersagen versteht; das gemeinsame Dharma der Meditation; weil man alle Samadhis in einem einzigen Gedanken erreicht; das gemeinsame Dharma des entstehenden Samadhi. Aufgrund der verschiedenen Aspekte aller buddhistischen Aktivitäten. Das Dharma der reinen Achtsamkeit: Weil man alle Gedanken kennt. Das Dharma der Bodhisattva-Praxis: Weil man den Bodhisattva-Pfad unaufhörlich durch alle zukünftigen Kalpas hindurch praktiziert. Das Dharma des reinen Glaubens: Weil man freudig die Weisheit des Buddha mehrt. Das Dharma der Nahrung: Weil man alle Hindernisse beseitigt. Das Dharma der unaufdringlichen Weisheit: Weil die eigene Weisheit der aller Buddhas gleichkommt. Das Dharma der Wiedergeburt: Weil man zu jeder Zeit auf alle fühlenden Wesen reagiert und sie transformiert. Das Dharma des Verweilens: Weil man in allwissender Weisheit verweilt. Das Dharma des Reiches: Weil man das Reich des Dharma versteht. Das Dharma der Nicht-Anhaftung: Weil der Geist durch keine Existenz verunreinigt wird. Das Dharma des geschickten Verständnisses der Dharma-Eigenschaften: Weil man alle Dharmas mit gleichem Geist betrachtet. Das Dharma der Akzeptanz: Weil man alle Lehren Buddhas in sich trägt. Das Dharma der Klarheit: Weil man alle weltlichen Angelegenheiten erkennt und versteht. Das Dharma der übernatürlichen Kraft: Weil man mit wenigen Mitteln durch alle Buddha-Welten reist. Das Dharma des Dharani: Weil man alle Ozeane des Dharani universell erleuchtet. Das Dharma des Haltens des Rades aller Buddha-Dharmas: Weil man alle Sutras vollständig erfüllen kann. Das Dharma des tiefen Verständnisses: Weil alle Dharmas als leerer Raum verstanden werden. Das Dharma des reinen Lichts: Weil es alle Welten erleuchtet. Das Dharma der Klarheit und Reinheit: Weil es sich gemäß den Bedürfnissen der fühlenden Wesen manifestiert. Das Dharma des Bebens. Denn es bewegt alle Buddha-Länder, sich frei für alle fühlenden Wesen zu manifestieren. Das Dharma der Nicht-Falschheit. Denn all das, was es sieht, hört und denkt, ist nicht vergeblich. Das Dharma des Heiligen Pfades.
Denn es erfüllt alle Wünsche und besitzt die zehn Kräfte und Weisheit. Zu jener Zeit trat Sudhana in das Dharma solcher Bodhisattvas ein, die so fein wie die Staubpartikel in allen Buddha-Ländern sind. Mit tugendhaften Lehrern erlangte er einen unermesslich reinen und aufrechten Geist.
Er entblößte seine rechte Schulter, faltete ehrfürchtig die Hände und pries jenen Nachtgott in Versen:
Mit höchstem Bewusstsein strebe ich ungeteilt nach der Buddhaschaft.
Nun erhebe ich meinen Geist in der Gegenwart eines tugendhaften Lehrers.
Meide alles Böse und strebe nach tugendhaftem Verhalten.
Durch die Begegnung mit einem tugendhaften Lehrer erlangt man unerschöpflichen tugendhaften Dharma.
Ich sehe, dass Wissen mein Herz bereits mit Verdienst geschmückt hat.
Den Bodhisattva-Pfad für unzählige zukünftige Kalpas kultivieren
Ich wünschte nur, ein tugendhafter Lehrer hätte Mitgefühl und würde mich aufnehmen.
Um meinetwillen mögen die wahren und richtigen Lehren vollständig offenbart werden.
Sie verschließen alle bösen Reiche und öffnen weit den Weg zum Himmel und zu den Menschen.
Der Weg der Allwissenheit Buddhas wurde mir vollständig offenbart.
Betrachte den Schatz all der Verdienste dieses tugendhaften Lehrers
Durch ständiges Nachdenken erlangte ich den Ozean des Verdienstes in der Leere.
Gewähre mir die unvorstellbaren Vorzüge von Paramita
Mögen alle guten Taten, Segnungen, Weisheit und Tugenden gedeihen und dein Haupt schnell krönen.
Ich rufe den Namen des tugendhaften Lehrers auf, den Pfad der allwissenden Weisheit.
Sich auf einen tugendhaften Lehrer zu verlassen und den reinen Dharma zu erfüllen
Er besitzt alle guten Taten und Verdienste und erfüllt sie in jeder Hinsicht.
Letztendlich werden alle Dharmas durch Sarvajna verwirklicht.
Wissen begründet das höchste Dharma für den Meister.
Ich konnte ihre Güte selbst nach unzähligen Zeitaltern nicht erwidern.
56 34.12
Nachdem Sudhana die Lobgesänge rezitiert hatte, wandte er sich an die Götter und fragte: „Wie heißt dieses unvorstellbare Dharma, das ihr soeben offenbart habt? Wie lange strebt ihr schon nach dem Weg? Wann werdet ihr die unübertroffene Erleuchtung erlangen?“ Die Götter antworteten: „Guter Mensch, dieses Dharma heißt ‚Wesen zur Erleuchtung begleiten, gute Wurzeln nähren‘.“ Guter Mensch, indem ich diesen Dharma betrete, erkenne ich die Gleichheit aller Dharmas, kenne das wahre Wesen aller Dharmas, bin frei von weltlichen Bindungen, verstehe, dass alle Formen weder eins noch verschieden sind, verstehe, dass Form nicht Form ist, und kann unzählige Formen manifestieren, nämlich verschiedene Formen, reine Formen, geschmückte Formen, alle geschmückten Formen, universell manifestierte Formen, Formen, die mit denen aller fühlenden Wesen identisch sind, Formen, die in der ganzen Welt erscheinen, universell erleuchtende Formen, deren Anblick nie ermüdend ist, schöne und reine Formen, Formen frei von Bösem, mutige Formen, sehr tiefe Formen, Formen, die in der ganzen Welt unerschöpflich sind, unerschöpfliche Formen, verschiedene Wolkenfarben, Formen in verschiedenen Gestalten, Formen, die unermessliche Kraft manifestieren, und liebliche Formen.“
Alle glückverheißenden, entstehenden Farben. Farben, die je nach Umständen erscheinen. Farben, die fühlende Wesen je nach Umständen befreien. Universell erleuchtende, ungetrübte Farben. Befleckte Farben. Farben eines unzerstörbaren, reinen Körpers. Farbe des unvorstellbaren, wirksamen und strahlenden Dharma. Unvergleichliche und beispiellose, wundersame und erhabene Farbe. Farbe, die Licht und Dunkelheit transzendiert. Farbe, die alle Dunkelheit auslöscht. Farbe, die alles reine weiße Dharma in sich vereint. Farbe, die aus dem Ozean des Verdienstes entspringt. Farbe, die aus vergangener Praxis und Ehrfurcht entspringt. Farbe, die aus einem reinen und aufrechten Geist wie dem Himmel entspringt. Erhabene und unermessliche Farbe. Ununterbrochene und unerschöpfliche Farbe. Ozeangleiche Strahlkraft. Unberührte und unzerstörbare Farbe, die keine Grundlage in der Welt hat. Ungehinderte Farbe, die alle zehn Richtungen erfüllt. Farbe jedes Gedankens. Ozeangleiche Farbe. Farbe, die allen fühlenden Wesen große Freude schenkt. Farbe, die alle fühlenden Wesen fest umarmt. Löwengebrüll-Farbe des Verdienstes des Tathagata in jeder Pore. Farbe, die den tiefen Geist aller fühlenden Wesen reinigt. Farbe, die die Bedeutung des gesamten Dharma offenbart. Vollkommen strahlende und ungehinderte Farbe. Farbe gleich dem befleckten Raum. Farbe, die nicht an Befleckung haftet und keine Farbe besitzt. Farbe, die den befleckten Dharma-Bereich allumfassend erleuchtet. Unvergleichliche Farbe. Farbe, die mit dem Auge erscheint. Farbe, die alle Richtungen erleuchtet. Sie manifestiert zu jeder Zeit die Farbe aller Wesen. Die Farbe der Ruhe. Die Farbe, die alles Leiden löscht. Die Farbe des Lichts, das Feld des Verdienstes und des Segens aller Wesen. Die Farbe des Sehens ohne Täuschung. Die Farbe großer Weisheit. Die Farbe des ungetrübten Dharmakaya, das alle Farben erfüllt. Die Farbe, die würdevolles Handeln ohne Täuschung manifestiert. Die Farbe, die den Ozean großen Mitgefühls anhäuft. Die Farbe des Berges Sumeru, der vollen Verdienst besitzt. Die Farbe, die alle Bereiche allumfassend erleuchtet. Die Farbe reiner großer Weisheit. Die Farbe rechter Achtsamkeit auf alle weltlichen Bereiche. Die Farbe allen kostbaren Lichts. Die Farbe reinen Schatzes. Die Farbe unzerstörbarer und reiner Wesen. Die Farbe des Erlangens von Sarvajna (Weisheit). Die Farbe, die allen Wesen Freude bereitet. Die Farbe des höchsten Lichts, geschmückt mit allen kostbaren Schätzen. Die Farbe, die weder alle Wesen festhält noch aufgibt. Die Farbe, die weder Gewissheit noch letztendliche Wirklichkeit kennt. Die Farbe, die die Kraft aller Selbstbeherrschung manifestiert. Die Farbe aller selbstbeherrschenden göttlichen Füße. Die Farbe der Buddha-Linie. Die Farbe, die frei von allem Übel ist und das Dharma-Reich erfüllt. Die Farbe, die alle Buddha-Versammlungen erleuchtet. Die Farbe, die alle Ozeane erfüllt. Die Farbe des Ertrags guter Taten. Die Farbe, die gemäß der Transformation gibt. Die Farbe, die ohne Müdigkeit alle weltlichen Bereiche erleuchtet. Die Farbe, die alle Arten von Licht universell erleuchtet. Die Farbe, die alle Farben der drei Zeiten manifestiert. Die Farbe, die alle Ozeane manifestiert. Sie strahlt alle Farben des Lichtozeans aus. Vielfältige Lichtfarben. Alle duftenden Farben der Welt übertreffend. Die Farben der Wolken der vollen Sonne manifestieren. Die Farben der Wolken des vollen, reinen Mondes halten. Die Farben der Wolken der wundersamen Blüten des Berges Sumeru ausstrahlen. Die Farben der Wolken verschiedener Girlanden ausstrahlen. Die Farben der Wolken aller Padma-Blumen manifestieren. Die Farben der Wolken aller duftenden Bilder, die das Dharma-Reich erfüllen. Die Farben des pulverisierten Weihrauchs verstreuen. Die Farben der reinen Gelübde aller Buddhas manifestieren. Alle Klänge, die aus dem Ozean des Dharma-Reiches emporsteigen, wie das Brüllen eines Löwen. Die reinen Farben des Bodhisattva Samantabhadra. In jedem Gedanken manifestieren sich diese Farben, die die zehn Himmelsrichtungen erfüllen, um fühlende Wesen zu lehren. Ob gesehen oder gedacht, sie werden befreit. Manchmal manifestieren sich die Drehung des Dharma-Rades. Manchmal manifestieren sich jederzeitige Reaktionsfähigkeit. Manchmal manifestieren sich Nähe. Manchmal manifestieren sich Erleuchtung. Manchmal manifestieren sich freie und ungehinderte göttliche Kraft. Manchmal manifestieren sich verschiedene Transformationen. Manchmal manifestiere ich unvorstellbare, freie und ungehinderte göttliche Kraft und Transformationen. Ich befreie fühlende Wesen. Ich tilge unheilsame Lehren und errichte heilsame. Ich erfülle große Gelübde. Die Kraft aller Weisheit. Die Kraft des Bodhisattva-Dharma. Ich verwirkliche vollkommenes Mitgefühl und große Barmherzigkeit. Jünger des Buddha, ich weile in diesem Tor des Dharma. Ich manifestiere unzählige Formen, verstehe alle Ozeane der Farben klar, sende grenzenlose Wolken des Dharma aus, erleuchte alle Buddha-Welten, manifestiere unzählige Buddhas, manifestiere grenzenlose und ungehinderte göttliche Kraft, erwecke fühlende Wesen, gute Wurzeln zu schlagen, und ermögliche in jedem Gedanken unvorstellbaren fühlenden Wesen, die Nicht-Rückschrittlichkeit in Anuttara-samyak-sambodhi zu erlangen. Mein Sohn, wie du gefragt hast, wann hast du diesen Dharma erlangt? Ich erkläre ihn dir nun durch die göttliche Kraft des Buddha. Mein Sohn, die vollkommene Weisheit des Bodhisattva ist frei von jeglicher Täuschung, von Natur aus rein, allwissend, überwindet alle Hindernisse und erleuchtet all jene, die ihr folgen und sich wandeln. Mein Sohn, so wie die Sonne keine inhärente Dunkelheit besitzt, sondern die Welt nach Sonnenuntergang dunkel ist und bei ihrem Aufgang hell erstrahlt, so ist auch die vollkommene und reine Weisheit des Bodhisattva wie die Sonne: frei von jeglicher Täuschung und erleuchtet alle fühlenden Wesen. Mein Sohn, so wie die reine Sonne über Jambudvipa aufgeht und alle kostbaren Berge und Bäume der Welt erleuchtet, so manifestiert sich das Bild des Bodhisattva in allen Ozeanen, Flüssen und Teichen. Alle fühlenden Wesen sehen es. Selbst die Sonne dringt nicht in den Strom dieses Teiches ein. So ist auch die Sonne der Weisheit des Bodhisattva. Aus den Ozeanen des Samsara emporsteigend, wandert sie im leeren Raum des wahren Dharma des Buddha und verweilt in Stille. Es manifestiert sich in allen Daseinsbereichen und teilt den Körper fühlender Wesen, um sie zu leiten. Wahrlich, es ist frei von Geburt und Tod, unbefleckt und ungebunden. Es ist frei von allen Illusionen, ohne Gedanken an Leben und Tod. Warum? O Sohn Buddhas, der Bodhisattva Mahasattva ist frei von jeglicher Täuschung. Er versteht, dass alle weltlichen Existenzen wie Träume sind, und begreift den wahren Dharma, indem er erkennt, dass es keine fühlenden Wesen gibt. Mit vollkommenem Mitgefühl manifestiert er sich allen, lehrt und leitet alle fühlenden Wesen. O Sohn Buddhas, es ist wie ein großes Schiff, das sich weder auf dieses Ufer verlässt noch am anderen Ufer erfreut, noch sich an den mittleren Strom klammert, sondern fühlende Wesen über den großen Ozean bringt. So ist auch der Bodhisattva Mahasattva, der die Kraft der Paramita wie ein Schiff nutzt, um fühlende Wesen über den Ozean von Geburt und Tod zu bringen. Er verlässt sich nicht auf dieses Ufer, noch erfreut er sich am anderen Ufer, sondern bringt fühlende Wesen hinüber. Er kultiviert den Pfad des Bodhisattva durch alle Zeitalter hindurch, ohne an Zeitalter zu denken oder deren Natur als lang oder kurz zu erkennen. O Sohn Buddhas … So wie sich die Leere jenseits des Dharma-Bereichs erstreckt, erfahren alle Welten Entstehung und Verfall. Doch die Leere selbst ist rein, unbefleckt und unzerstörbar. Frei von Furcht und allen Hindernissen erhält sie universell alle zukünftigen Kalpas und alle Buddha-Welten. So ist auch der Geist eines Bodhisattva Mahasattva. Erfüllt mit Weisheit, die so vollkommen ist wie die Leere, vollzieht er die großen Gelübde des Windrads, erhält alle fühlenden Wesen und führt sie zur Überwindung der bösen Pfade und zur Wiedergeburt in guten Bereichen. Frei von Kummer und Freude, ebnet er allen fühlenden Wesen den Weg der Allwissenheit und beseitigt Leiden und das Leid von Geburt und Tod. O Sohn Buddhas, wie ein verwandeltes Wesen ohne wahre Form unter Geburt, Alter, Krankheit, Tod, Hunger und Durst leidet, so besitzt ein Bodhisattva, geboren mit Weisheit als Verwandlung, einen unzerstörbaren und wundersamen Dharma-Körper. Ebenso leitet er durch alle Kalpas, Geburten und Tode hindurch alle fühlenden Wesen ohne Anhaftung, Furcht, Gier oder Hass und beseitigt alles lodernde Leid. Sein Geist ist frei von Gier und Vergnügen in allen Daseinsbereichen. O Sohn Buddhas, die Weisheit eines Bodhisattva, so tiefgründig und unergründlich sie auch sein mag, werde ich dir durch die Kraft Buddhas erklären. Mögen alle Bodhisattvas zukünftiger Zeitalter ihre großen Gelübde erfüllen und alle Kräfte erlangen. O Söhne Buddhas, in grauer Vorzeit, nach unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubkörner im Ozean, und nach noch unzähligeren Äonen, gab es eine Welt namens Gutes Licht. In diesem Äon gab es eine Welt namens Kostbares Licht. In jenem Äon erschienen zehntausend Tathagatas auf der Welt. Der erste Tathagata trug den Namen Dharma-Rad, Klang und Lampe der Leere. In jenem Jambudvipa befand sich eine königliche Hauptstadt des Kostbaren Schmucks. Dort erstreckte sich ein großer Wald namens Gutes Licht. In diesem Wald stand ein Bodhi-Baum namens Gute Blume. Auf diesem Bodhi-Baum thronte ein Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten. Zu jener Zeit erlangte jener Tathagata auf diesem Thron Anuttara-samyak-sambodhi. Damals betrug die Lebensspanne der Menschen zehntausend Jahre. Sie praktizierten die zehn unheilsamen Pfade: Morden, Stehlen, Ehebruch, Lügen, Zwietracht säen, hart reden, leichtfertig reden, Gier, Zorn und falsche Ansichten. Zu jener Zeit saß jener Tathagata hundert Jahre lang im Bodhi-Baum, wo Bodhisattvas, Himmelskönige und jene aus Jambudvipa, die in früheren Leben Tugend angesammelt hatten, den Dharma predigten. Als die guten Wurzeln der anderen Wesen reiften, wurde der König Sheng Guang genannt. Zu jener Zeit praktizierten die Menschen dort die zehn unheilsamen Taten, hingen an den fünf Begierden, begingen allerlei Übel und entfernten sich von guten Taten. Sie waren ihren Eltern gegenüber ungehorsam und respektlos gegenüber Mönchen und Brahmanen. Unzählige Wesen brachen die Gesetze des Königs und wurden eingekerkert und auf vielfältige Weise gefoltert. Zu jener Zeit hatte der König einen Prinzen namens Shan Fu, der außergewöhnlich schön war und die achtundzwanzig Merkmale eines großen Mannes besaß. Er befand sich im zentralen Palast, umgeben von Konkubinen. Als er die Foltergeräusche der Gefangenen hörte, war er bestürzt und empfand großes Mitleid. Er betrat das Gefängnis und sah die Verbrecher nackt, mit zerzaustem Haar, gefesselt und gepeitscht, vor Schmerz und Tränen schreiend, unermessliche Qualen erleidend. Der Prinz sah dies, empfand großes Mitleid und tröstete sie mit den Worten: „Fürchtet euch nicht, habt keine Angst. Ich kann euch jetzt befreien.“ Dann ging der Prinz zum König und sagte: „Eure Majestät, die Verbrecher im Gefängnis wünschen, von ihrer Furcht befreit zu werden. Eure Majestät, bitte habt Erbarmen und gewährt ihnen Vergebung.“ Zu jener Zeit berief der König… Der Prinz rief seine Minister zusammen, um die Angelegenheit zu besprechen. Die Minister antworteten: „Diese Verbrecher haben Staatseigentum gestohlen, ein Mordkomplott gegen den König geplant und Hofdamen vergewaltigt. Solche Verbrechen verdienen den Tod. Wenn wir sie verschonen, wird unsere Strafe der Tod sein.“ Zu jener Zeit, von tiefem Mitleid erfüllt, wollte der Prinz sie retten und sprach: „Ich werde anstelle dieser Gefangenen die Folter erleiden. Bitte bestraft mich streng. Ich riskiere mein Leben, um sie zu retten und alle Gefangenen zu befreien. Warum? Wenn ich diese Wesen nicht rette, wie kann ich sie aus den Gefängnissen der drei Daseinsbereiche erlösen? Alle Wesen im Gefängnis von Geburt und Tod sind an Gier und Anhaftung gebunden, von Unwissenheit verblendet und leiden unter vielfältigen Qualen. Ihre Körper sind hässlich, ihre Gedanken stets ungebunden, und sie können den Weg zur Befreiung nicht erkennen. Ihnen fehlt die Weisheit, die Daseinsbereiche zu erleuchten, es mangelt ihnen an Verdienst und Weisheit, sie sind fernab von wahrem Verständnis. Sie sind an Befleckung und Unreinheit gebunden, in der Hölle des Leidens gefangen, den bösen Kräften von Geburt, Alter, Krankheit und Tod folgend, bedrückt von der Qual des Kummers und der Not. Wie kann ich sie befreien?“ „Ich soll jetzt mein Leben opfern, um ihn zu retten!“, riefen die fünfhundert Minister in diesem Augenblick. „Eure Majestät, wisst, dass der Prinz, wenn er die Gefangenen freilässt, wie er es wünscht, das Gesetz brechen und uns in Gefahr bringen wird. Wenn der Prinz nicht bestraft wird, wird das Königreich nicht lange bestehen.“ Als der König dies hörte, geriet er in Wut und befahl die Hinrichtung des Prinzen. Die Königin entstellte sich daraufhin und ergab sich. Sie und tausend schöne Frauen eilten zum König, verneigten sich und huldigten ihm. Sie flehte: „Eure Majestät, wisst, dass der Prinz schuldig ist. Bitte habt Erbarmen und schenkt ihm das Leben.“ Der König ließ den Prinzen rufen. Als der Prinz eintraf, sagte er erneut zum König: „Bitte habt Erbarmen und begnadigt die Gefangenen. Wenn Ihr sie nicht begnadigt, werde ich an ihrer Stelle leiden.“ Der König willigte ein. Der Prinz ging daraufhin ins Gefängnis, befreite die Gefangenen und nahm ihr Leid ohne Reue auf sich. Er behielt stets die allwissende Weisheit im Sinn und ließ sich von tiefem Mitgefühl leiten, zum Wohle aller Wesen. Die Königin bat den König: „Bitte erlaubt dem Prinzen, einen halben Monat im Freien zu verbringen, Almosen zu geben und Verdienste zu erwerben. Danach soll er dem König folgen, um die Übeltäter gemäß dem Gesetz zu bestrafen.“ Der König gewährte die Erlaubnis. Zu jener Zeit erstreckte sich nördlich der Hauptstadt ein großer Wald namens Sonnenlicht. Der Prinz begab sich dorthin, um eine große Almosenzeremonie abzuhalten. Er stellte Speisen und Kleidung nach Bedarf sowie Kutschen, Girlanden, Parfums, Weihrauch, Banner, Baldachine und alle anderen kostbaren Schmuckstücke bereit. Als die Zeit gekommen war, versammelten sich der König, seine Minister, Älteste, Laien, Männer und Frauen, Jung und Alt sowie verschiedene nichtbuddhistische Gruppen. Dann erschien der Tathagata, das Dharma-Rad, Klang und Licht des Himmels, im Wissen, dass die Zeit für die Manifestation aller Wesen gekommen war, mit der Versammlung. Umgeben von himmlischen Königen, dargebracht von Drachenkönigen, beschützt von Yaksha-Königen, gepriesen von Gandharva-Königen und begleitet von Asura-Königen. Der Garuda-König, mit reinem Herzen, verstreute verschiedene Schätze. Der Kinnara-König jubelte und pries und brachte den Buddhas der Vergangenheit Opfer dar. Der Mahoragas-König weinte und blickte voller gerechter Empörung. Umgeben von so unzähligen anderen, kamen sie zur Versammlung. Der Prinz und die Versammlung sahen den Buddha von ferne herannahen, außergewöhnlich würdevoll, mit all seinen Sinnen ruhig. Wie der Elefantenkönig, dessen Geist klar und rein wie ein tiefer Ozean ist, manifestierte er den freien und ungebundenen Zustand des Tathagata, geschmückt mit höchsten Tugenden und glückverheißenden Zeichen, sein Körper strahlend und vollkommen hell, erleuchtete alles und erschütterte unzählige Welten in den zehn Richtungen. Aus jeder Pore seines Körpers strömten die subtilen Duftwolken des Tathagata hervor und regneten Wolken vielfältiger Verzierungen herab. Er lebte nach dem majestätischen Vorbild des Buddha und befreite alle fühlenden Wesen vom Leid. Als der Prinz den Tathagata erblickte, wurde er von unermesslicher Freude erfüllt. Er warf sich nieder, faltete die Hände und sprach: „Willkommen, Weltverehrter! Bitte erbarme dich meiner! Ich bitte dich, auf dem Mani-Sitz Platz zu nehmen.“ Alle Bodhisattvas nahmen daraufhin auf dem juwelenbesetzten Thron Platz und umringten ihn. Nachdem der Buddha Platz genommen hatte, befreite er alle fühlenden Wesen vom Leid.Als der Tathagata, frei von allen Hindernissen und geschmückt als Gefäß des heiligen Dharma, erkannte, dass alle Wesen der Transformation würdig waren, legte er das Sutra der vollkommenen Ursachen und Bedingungen dar. Zu jener Zeit erweckten achtzig Nayutas von Wesen, nachdem sie den wahren Dharma vernommen hatten, das reine Dharma-Auge, frei von Verunreinigungen, und erreichten die Stufe des Nicht-Weiterlernens. Zehntausend Wesen erlangten den Mahayana-Pfad und erfüllten die Gelübde und Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra. Sie sahen die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen, wie sie das Rad des Dharma drehten und ihre befreiende Kraft offenbarten. Wesen, so klein wie die Staubpartikel in hundert Buddha-Welten, erlangten das Mahayana, löschten das Leid und die Not unzähliger Wesen auf den Pfaden des Bösen in den zehn Himmelsrichtungen aus und wurden in den Reichen der Götter und Menschen wiedergeboren. Zu jener Zeit erlangte der Prinz das Dharma-Tor der Erleuchtung und kultivierte die Wurzeln der Güte, um den Bedürfnissen der fühlenden Wesen zu entsprechen. „Bodhisattva“, sprach der Prinz, „ist dies nicht ein anderer Mensch? Ich bin es. Ich erwecke tiefes Mitgefühl in allen Wesen und bringe ihnen allen Gutes. Ich bin nicht an die drei Daseinsbereiche gebunden und suche weder Ruhm noch Belohnung. Ich verzichte auf Stolz, verachte niemanden, füge ihnen kein Leid zu und begehre weder Reichtum noch Gewinn. Ich transzendiere die drei Daseinsbereiche und schmücke das Mahayana.“ Ich öffne das Tor aller Weisheit und vollbringe die unermesslichen Taten eines Bodhisattva. Ihr Schüler Buddhas, zu jener Zeit erlangte ich diesen Dharma. Die damaligen Minister, die nun die fünfhundert Bösewichte und ihr Gefolge sind, wurden alle von Buddha belehrt und verwandelt, wodurch sie den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erweckten. Nach unzähligen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel des Berges Sumeru in zukünftigen Leben, erlangen sie die vollkommene Erleuchtung. Die Welt, die sie bewohnen, heißt Juwelenlicht, ihre Grenzen sind geschmückt. Die Abstammung ihrer Eltern, ihre Geburt, ihr Verlassen der Heimat, um den Weg zu studieren, ihre Reise zum Bodhimanda, das Drehen des Dharma-Rades, ihre Auslegung der Sutras, ihre Sprache und Klänge, ihr Licht und Gefolge, ihre Lebensspanne und ihr Verweilen im Dharma und ihre Namen sind alle verschieden. Der erste Buddha heißt Wohltätiger Mond, der zweite Buddha heißt Großer Mitfühlender Löwe, der dritte Buddha heißt Beschützer aller fühlenden Wesen und der letzte Tathagata heißt Großer Arztkönig. Jünger des Buddha, wisst, dass diejenigen, die ich von diesen Sündern erlöst habe, die tausend Buddhas dieses Bhadrakalpa sind, einschließlich Kakusandha, und Millionen großer Bodhisattvas, allesamt Nachkommen der Buddhas unermesslichen Fleißes, wunderbarer Tugend und Weisheit. Diejenigen, die den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erzeugt haben, sind nun in den zehn Himmelsrichtungen gegenwärtig und praktizieren den Bodhisattva-Pfad, indem sie ihn kultivieren und erweitern. Dies ist das Tor des Dharma, das auf die Bedürfnisse fühlender Wesen eingeht, sie erweckt und ihre Wurzeln der Güte nährt. O Sohn des Buddha, König Sheng Guang jener Zeit ist nun der große Meister Saccaka Nigantha. Die Hofdamen und das Gefolge des Königs waren seine sechzigtausend Schüler, die mit ihm gekommen waren, um die Lehren des Buddha zu erörtern. Er unterwarf sie alle und verkündete ihnen die Prophezeiung Anuttara-samyak-sambodhi. Diese Menschen werden die vollkommene Erleuchtung erlangen, und die Welten, denen sie begegnen, werden andere Namen tragen. O Sohn des Buddha, nachdem ich damals Sünder erlöst hatte, erlaubten mir meine Eltern, mein Land, meine Frau und meine Familie zu verlassen. Ich verließ mein Zuhause, um den Dharma unter dem Buddha des Dharma-Rades, des Klangs der Leere und der Lampe des Himmels zu studieren. Fünfhundert Jahre lang kultivierte ich das heilige Leben in reiner Weise. Während dieser Zeit erlangte ich zehntausend Samadhis, zehntausend Dharani-Tore, zehntausend Lichtgestalten und zehntausend Schätze des Dharma. Zehntausend Sarvas, durch kraftvolle und fleißige Praxis; zehntausend Tore reiner Geduld; zehntausend Tore stiller Meditation; zehntausend Tore geschickter Mittel der Prajnaparamita; jeder in den zehn Himmelsrichtungen erblickt direkt zehntausend Tathagatas; erweckt zehntausend große Gelübde von Bodhisattvas; nährt zehntausend Kräfte von Bodhisattvas; und erlangt zehntausend übernatürliche Fähigkeiten von Bodhisattvas. In jedem Gedanken reist jeder zu zehntausend Buddha-Ländern in den zehn Himmelsrichtungen; in jedem Gedanken erinnert sich jeder an die zehntausend Ozeane von Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen; sieht die zehntausend Ozeane der Manifestation jener Tathagatas; reist universell in den zehn Himmelsrichtungen, um fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren; In jedem Gedanken sieht er die fühlenden Wesen der zehn Buddha-Welten, die hier sterben und dort in verschiedenen Bereichen wiedergeboren werden, manche gut, manche hässlich, manche an guten Orten, manche auf bösen Pfaden; er erkennt den Geist und die mentalen Phänomene dieser fühlenden Wesen, ihre Absichten und Handlungen, ihre Fähigkeiten, ihre Taten und die Wurzeln des Guten, alles klar verstanden. O Sohn Buddhas, nach meinem Tod zu jener Zeit werde ich im Palast von Jambudvipa als universeller Monarch wiedergeboren. Nach dem Tod dieses Tathagata, der Lampe des Dharma-Rades und des Klangs des Himmels. Zu jener Zeit beschützte ich das wahre Dharma. Danach war ich König Shakyamuni, der Buddha der wundersamen Tugend des Dharma-Raumes. Dann war ich König Sakra. In jenem Bodhimanda war ich König Deva. Danach war ich König Yama, der Buddha des Großen Erdenberges des Verdienstes. Dann war ich König Dharma-Rad Licht und Klang, der Buddha des Transformationshimmels. In jener Welt war ich König des Dharma-Rades, Licht und Weisheit, der Buddha der Lampe der Leere. Danach war ich König Asura, der Buddha des Donnerkönigs aller Dharmas. Dann war ich König Paranirmitavasavartin, der Buddha des Unzerstörbaren Banners der Macht. Dann war ich Brahma, der Buddha des Universellen Lichts der Dharma-Rad-Transformation. O Sohn Buddhas, in jener Welt des Kostbaren Lichts, während des Guten Licht-Kalpa, erschienen zehntausend Tathagatas. Ich begegnete ihnen allen. Dann, in einem anderen Kalpa namens Sonnenlicht, erschienen sechzig Milliarden Buddhas. Zu jener Zeit war ich König, genannt Große Weisheit. Ich begegnete König Deva der Ersten Glückverheißenden Zeichen und des Verdienstberges. Dann begegnete ich König Wundersamer Klang. Danach war ich Minister. Dann begegnete ich Buddha Reiner Jüngling. Dann war ich der Asura-König. Dann begegnete ich dem Buddha des mutigen Fleißes und dem Buddha des höchsten Glücks. Danach war ich der Kaufmann. Dann begegnete ich dem Buddha der makellosen Arme. Danach war ich der Stadtgott. Dann begegnete ich dem Buddha des Löwengangs. Danach war ich Vaishravana, der König der Devas. Dann begegnete ich dem Buddha der himmlischen Krähe. Danach war ich der Gandharva-König. Dann begegnete ich dem Buddha des höchsten Dharma-Namens. Danach war ich der Kumbhanda-König. Danach begegnete ich dem Buddha der strahlenden Krone. Ich brachte diesen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. O Sohn Buddhas, in all meinen Wiedergeburten habe ich sechzig Milliarden Buddhas Opfergaben dargebracht. Vor jedem Buddha habe ich unzählige Wesen gelehrt. Vor jedem Buddha habe ich verschiedene Samadhi-Tore und verschiedene Dharani-Tore erreicht und Beredsamkeit, verschiedene Weisheiten und verschiedene Dharma-Lichter erlangt, die die Buddha-Länder der zehn Himmelsrichtungen erleuchten. Ich sehe den Ozean der Buddhas. So wie ich in einem einzigen Kalpa allen Buddhas begegnet bin und ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben dargebracht habe, so bin ich auch in allen Welten, so zahlreich wie die Staubkörner der Erde, allen Buddhas, die in der Welt erschienen sind, begegnet, habe ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben dargebracht, den Dharma gehört, ihn bewahrt und den wahren Dharma beschützt. Möge das mächtige Licht des Mutes alle Wesen am Nachthimmel beschützen, wo alle Buddhas diesen Dharma praktizieren. Um diese Bedeutung zu bekräftigen, biete ich diesen Vers an:
Ein freudiges und respektvolles Herz kann zu tiefgründigen Fragen über den Dharma führen.
Ich werde Ihnen dies im Namen Buddhas und seiner Macht ausführlich erklären.
Die unvorstellbare Welt: Meeresstaubkatastrophe
Zu jener Zeit gab es ein Kalpa namens Gutes Licht.
Zu jener Zeit existierte eine Welt namens Baoguang.
In dieser Welt werden zehntausend Buddhas erscheinen.
Ich bringe all diesen Buddhas respektvoll Opfergaben dar.
Dieser Dharma wurde von jenem Tathagata praktiziert.
Zu jener Zeit gab es eine Hauptstadt namens Ke'erle.
Umfangreiche, allumfassende, ebene und perfekt abwechslungsreiche und wundervolle Verzierungen
Die Welt ist eine Mischung aus reinen und unreinen Bereichen, die aus den vielfältigen Handlungen empfindungsfähiger Wesen entstehen.
Zu jener Zeit verübten viele Wesen unheilsame Taten.
Zu jener Zeit regierte ein großer König namens Sheng Guang.
Die Rechtsstaatlichkeit regiert die Welt und steht im Einklang mit allem.
Dieser König hatte einen Prinzen namens Shanfu.
Würdevoll und schön, mit einem würdevollen und majestätischen Erscheinungsbild.
Zu jener Zeit verstießen einige Leute gegen das Gesetz des Königs.
Der Kronprinz befreite alle Gefangenen.
Zu jener Zeit unterstanden alle Minister dem König.
Der Kronprinz beabsichtigt, den König zu gefährden; deshalb sollte er mit noch größerer Strenge behandelt werden.
König Shi befolgte den Rat seines Ministers und regierte den Kronprinzen gemäß dem Gesetz.
Die Beamten eskortierten den Kronprinzen zum Hinrichtungsplatz.
Die Königin hat davon gehört und ist gekommen, um den König zu unterrichten.
Ich möchte etwas über den Verdienst erfahren, der durch fünfzehn Tage des Almosengebens erworben wird.
Der König gewährte ihm daraufhin die Erlaubnis, wohltätige Taten zu vollbringen.
Speisen, Transportmittel und sonstige Notwendigkeiten werden nach Wunsch bereitgestellt.
Der Tag der Hinrichtung ist gekommen und der Hinrichtungsort rückt näher.
Zu jener Zeit waren alle Menschen von Trauer erfüllt und weinten bitterlich.
Zeit des Dharma-Rades, Klang der Leere-Lampe, Tathagata
Da sie wissen, dass die Wurzeln der empfindungsfähigen Wesen reif sind, begeben sie sich zum Ort der Massen.
Die Kraft der Selbstenthüllung des perfekten Sutras manifestieren
Allen unzähligen fühlenden Wesen wurde die Prophezeiung der Buddhaschaft zuteil.
Zu diesem Zeitpunkt erweckte der Kronprinz sofort das Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung).
Möge ich alle fühlenden Wesen vom Leiden erlösen.
Dem Tathagata Opfergaben darzubringen bedeutet, unter der Führung Buddhas Mönch oder Nonne zu werden.
Mit Mut und Fleiß strebt man nach dem höchsten Weg.
Er besitzt großes Mitgefühl für alle fühlenden Wesen in diesem Dharma-Tor.
Die wahre Natur des Dharma erkennen, Bodhi im Ozean der Kalpas kultivieren
Alle Lehrer werden nacheinander auf der Welt erscheinen.
Ich biete den Dharma respektvoll an und halte ihn aufrecht.
In allen Äonen, so zahlreich wie die Staubpartikel im Ozean der Kalpas
Wenn der Tathagata in der Welt erscheint, bringen wir ihm ehrfurchtsvoll Opfergaben dar.
Die Beherrschung meines Körpers ist eine Übung in großem Mitgefühl.
Keine Mühe scheuen, um diejenigen zu retten, die leiden
Hat man dieses Dharma einmal erfasst, sollte man es über unzählige Zeitalter hinweg beständig praktizieren.
Jeder Gedanke mehrt unermesslichen Nutzen.
Nennen Sie mir alle hervorragenden und wirksamsten Mittel, die Sie je gesehen haben.
Beim Hören dieser Worte sollte man diese Methode des Nirvanas sofort praktizieren.
Nachdem er dieses unvorstellbare Dharma über unzählige Äonen kultiviert hatte
Ich habe den Ozean aus Buddhas Regen und Nektar getrunken.
Auf Grundlage dieses Dharma kann man in alle zehn Himmelsrichtungen reisen.
Mit einem einzigen Gedanken kann man alle Buddha-Länder der drei Zeiten unterscheiden.
Wer diesem Dharma folgt, kann den Ozean der Buddhas der drei Zeiten sehen.
Erscheint an den erhabensten Orten wie der Blitz
Durch die Befolgung dieses Dharma kann man alle Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen erreichen.
Jeder einzelne von ihnen manifestiert die höchste göttliche Kraft und die wundersame Majestät des Dharma.
Mit dieser Methode kann man ein Meister im Beantworten von Fragen werden.
Die unvorstellbaren Lehren aller Buddhas, einmal gehört und befolgt.
Daher gilt gemäß diesem Dharma, dass in den zehn Himmelsrichtungen der Welt
Er manifestiert frei wundersame Kräfte unter allen Buddhas und Versammlungen
Nach dieser Methode manifestieren sich verschiedene physikalische Formen.
Fähig, die Körper aller Buddhas in einem Körper zu manifestieren
Nach dieser Methode wird in jeder einzelnen Pore
Das Meer aus Licht ausstrahlen, um die Leiden aller Wesen zu beseitigen
Nach dieser Methode wird in jeder einzelnen Pore
Unzählige Körper manifestieren, um Segen auf alle fühlenden Wesen herabregnen zu lassen.
Dieser Dharma ist unvorstellbar und wird von Bodhisattvas praktiziert.
Indem man sich auf dieses Dharma-Tor stützt, wird man sich in allen zukünftigen Kalpas weiterentwickeln.
Beseitigt alle falschen Ansichten und transformiert empfindungsfähige Wesen entsprechend.
Mögen sie alle den Zustand der Allwissenheit erlangen.
Unglaubliche Wunder manifestieren sich in vielfältigen Formen
Der Dharma wird den Bedürfnissen der Menschen entsprechend ausgelegt.
„Schüler Buddhas, ich habe nur dieses Dharma-Tor erreicht. Alle großen Bodhisattvas, die die Welt transzendieren, erleuchten alle Bereiche, verstehen alle Zustände vollständig, zerstören Hindernisse, verstehen das Wesen des Dharma, wenden geschickt geeignete Mittel an, unterscheiden alle Dharmas, verstehen das Nicht-Selbst des Dharma, sammeln, lehren und befreien fühlende Wesen, kennen alle den Dharma-Bereich der drei Zeiten und verstehen geschickt den Ozean aller Sprachen. Wie kann ich in einen so großen Ozean der Weisheit eintreten, in den Bereich der großen Weisheit, zur Samadhi-Befreiung und zur Freiheit des Dharma-Tors? Guter Mann, in diesem Jambudvipa gibt es einen Garten namens „Liu Minni“, wo eine Gottheit namens „Wunderbare Tugendvollkommenheit“ verehrt wird.“ Geh dorthin und frag: „Wie praktiziert ein Bodhisattva? Ein Bodhisattva wird in die Familie des Tathagata hineingeboren, wird zu einer Lampe in der Welt und kultiviert die Bodhisattva-Praxis unermüdlich durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch.“ Dann verneigte Sudhana sein Haupt, erwies den Füßen dieser Gottheit respektvoll seine Ehrerbietung, umrundete sie und zog sich zurück.
Zu jener Zeit betrachtete Sudhana mit wahrer Achtsamkeit die Lehren des Yamantaka, vertiefte und mehrte sie. Er leitete die fühlenden Wesen ihren Bedürfnissen entsprechend und nährte die Wurzeln der Güte durch den Dharma. Nach und nach reiste er zu jenem Wald, auf der Suche nach dem Wunderbaren Tugendvollen Waldhimmel.
Dort sah er auf einem juwelenbesetzten Pavillon, umgeben von zwanzigtausend Göttern, die Sutra von der Geburt des Bodhisattva im Ozean verkünden. Er war in die Familie des Tathagata hineingeboren worden und pflegte die Verdienste eines Bodhisattva. Sudhana verneigte sich und huldigte den Göttern zu Füßen mit den Worten: „Ich habe bereits den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erschaffen. Wie praktiziert ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis, indem er in die Familie des Tathagata hineingeboren wird und ein Licht für die Welt wird?“
Die Götter antworteten: „Sohn Buddhas, es gibt zehn Wege, wie ein Bodhisattva geboren werden kann. Wenn ein Bodhisattva diese Wege beschreitet, wird er in die Familie des Tathagata hineingeboren und nährt in jedem Gedanken die Wurzeln des Guten, ohne Rückschritt, Furcht, Kummer oder Verwirrung, ohne Nachlässigkeit oder Bedauern. Er erlangt Allwissenheit, versteht die Welt des Dharma, beschreitet den Pfad zur Befreiung, vereint alle Vollkommenheiten in einem einzigen Gedanken, verlässt die Welt, erlangt die Buddhaschaft, seine Weisheit erblüht und der Dharma manifestiert sich vor ihm.“
Die wahre Bedeutung von Sarvajna ist erfüllt. Was sind die zehn Wege? Sie sind: die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Wünsche und die wirksamen Mittel, allen Buddhas Opfergaben darzubringen; die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Zweige des Bodhicitta; Die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der ruhenden Aufhebung der Leerheit, die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der drei Zeiten, die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz aller Schätze, die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Familienschatz des Tathagata; die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Kraft des Lichts Buddhas; die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz des Tores von Sarvajna, die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Transformation und Verschönerung aller Dharma-Bereiche; und die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Erde des Buddha durch mutige und fleißige Praxis. O Sohn Buddhas, was ist die Wiedergeburt des Bodhisattva durch den Schatz der Wünsche und die wirksamen Mittel, allen Buddhas Opfergaben darzubringen? Dieser Bodhisattva Mahasattva gelobt: Ich werde allen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen; mit unermesslicher Freude werde ich Buddhas ohne Müdigkeit sehen; mit unerschütterlichem Glauben und Verdiensten sammelnd; Buddhas mit einem Herzen ohne Müdigkeit opfern. O Sohn Buddhas, dies ist die erste Methode der Wiedergeburt. Denn das erste Tor des Sarvajna nährt gute Wurzeln...
O Sohn Buddhas... Was ist die Methode der Wiedergeburt, die den Zweig des Bodhicitta erfüllt? Dieser Bodhisattva Mahasattva, der das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt hat, erscheint mit tiefem Mitgefühl, um alle fühlenden Wesen zu erlösen. Er begegnet dem Buddha, sieht ihn unaufhörlich, sucht ohne Vorbehalt den wahren Dharma, besitzt einen großen und geschmückten Geist, wendet sich Sarvajna (Weisheit) zu, erzeugt große liebende Güte, umhüllt und umfängt alle fühlenden Wesen, verlässt keines, besitzt unzerstörbare Sarvajna-Schmuck, ist frei von Täuschung, erlangt wahre Weisheit, praktiziert gemäß den Anweisungen, beschreitet den Pfad des Bodhisattva, täuscht keinen Buddha, erfüllt die großen Gelübde aller Buddhas, erlangt große Sarvajna-Gelübde und lehrt und transformiert alle zukünftigen fühlenden Wesen. So werden die Zweige des Bodhicitta, so zahlreich wie Staubkörner auf einem Buddha-Feld, erfüllt, und der Bodhisattva wird in die Familie des Tathagata hineingeboren. Dies ist die zweite Methode der Wiedergeburt. Bodhisattva, welche Methode der Wiedergeburt ist der gegenwärtig geeignetste Weg, den Schatz der stillen Leerheit zu betrachten? Dieser Bodhisattva Mahasattva betrachtet den stillen Ozean aller Dharmas. Letztlich befriedigt er den unermüdlichen Geist, der alle Weisheit und den Pfad erfüllt. Es ist der Geist der rechten Achtsamkeit und der Ozean tugendhafter Taten. Es ist der reine Geist aller Samadhis der Bodhisattvas. Er besitzt alle Tugenden der Bodhisattvas. Er erzeugt den Geist, der den Pfad aller Bodhisattvas schmückt. Es ist der Geist, der tapfer und unermüdlich durch unzählige Äonen schreitet. Er erzeugt den Geist, der alle fühlenden Wesen mit der Praxis des Samantabhadra leitet.
Es ist der Geist, der geschickt das würdevolle Verhalten der Bodhisattvas erlernt und in den Tugenden allen Seins verweilt, im Verständnis, dass alle Dinge nicht existieren. O Sohn Buddhas, dies ist die dritte Methode der Wiedergeburt.
O Sohn Buddhas, welche Methode der Wiedergeburt erleuchtet die drei Zeiten mit reinem und aufrichtigem Geist? Dieser Bodhisattva Mahasattva, dessen reiner und aufrichtiger Geist den Bodhi Buddhas erleuchtet, durchdringt tief den Ozean der wirksamen Mittel des Bodhisattva. Sein tiefgründiger Geist ist unzerstörbar wie ein Diamant. Er wendet sich allem Dasein und dem Kreislauf von Geburt und Tod ab. Er besitzt die Kraft der Freiheit gegenüber allen Buddhas. Er schreitet auf den höheren Pfaden voran und stärkt so die Wurzeln des Bodhisattva. Sein reiner und unbefleckter Geist ist unbewegt. Er nährt große Gelübde. Er wird von allen Buddhas beschützt und verehrt. Er zerstört alle Hindernisse und Berge des Leidens. Er nimmt Zuflucht für alle fühlenden Wesen. O Sohn Buddhas, dies ist die vierte Methode der Wiedergeburt.
O Sohn Buddhas... Was ist das Dharma der Wiedergeburt im Schatz aller Erleuchtung? Dieser Bodhisattva Mahasattva, mit geschickten Mitteln ausgestattet, lehrt alle fühlenden Wesen, nicht nach Reichtum und Gewinn zu streben. Mit reinem Geist entsagt er allem, hält unermesslich reine Gebote ein, weilt im Reich des Buddha, besitzt das Dharma der Geduld, erlangt das Dharma des Lichts der Geduld aller Buddhas, ist mutig und fleißig, erreicht letztlich das Reich aller Weisheit, kultiviert alle Meditationen, besitzt die reine und vollkommene Weisheit des universellen Samadhi, erleuchtet das Reich des Dharma mit der hellen Sonne der Weisheit, erlangt ungetrübte Sicht auf den Ozean aller Buddhas, dringt tief in den Ursprung aller Dharmas ein, wird von den Weisen gepriesen, bringt allen fühlenden Wesen Freude, kultiviert das wahre Dharma und erkennt die wahre Natur der Wirklichkeit. Als Schüler des Buddha ist dies das fünfte Dharma der Wiedergeburt.
O Buddha-Schüler, was ist das Dharma der Wiedergeburt im Schatz des Tathagata? Dieser Bodhisattva Mahasattva, geboren in die Familie des Tathagata, folgt den Lehren aller Buddhas, besitzt alle tiefgründigen Dharma-Tore, teilt die großen Gelübde aller Buddhas der drei Zeiten, teilt die guten Wurzeln aller Buddhas der drei Zeiten, teilt den Dharma-Körper aller Buddhas der drei Zeiten, distanziert sich von der Welt und sucht die Befreiung von der Welt, indem er reines Dharma nährt. Im Dharma-Tor des Großen Verdienstes verweilend, erlangt man die Buddhaschaft, bewahrt Samadhi und sieht alle Tathagatas. Man reinigt alle fühlenden Wesen nach ihren Bedürfnissen und bricht niemals das große Gelübde, das Dharma zu hören und zu bewahren.
O Buddha-Sohn, dies ist die sechste Wiedergeburtsmethode. O Buddha-Sohn, was ist die Wiedergeburtsmethode des Schatzes der Lichtkraft Buddhas? Dieser Bodhisattva Mahasattva durchdringt die Kraft Buddhas zutiefst, durchquert die zehn Himmelsrichtungen und opfert unermüdlich allen Buddhas. Er erkennt alle Dharmas als Illusionen und Träume, Farben wie Blitze, erlangt vollkommene Klarheit und Befreiung, erkennt alle fühlenden Wesen als Schatten, erkennt alle von Buddhas gedrehten Dharma-Räder als Echos und offenbart schließlich alle Dharma-Bereiche. O Sohn Buddhas, dies ist die siebte Wiedergeburtsmethode.
O Sohn Buddhas, was ist die Wiedergeburtsmethode, um den Schatz des unterscheidenden Sarvajna zu erlangen? Dieser Bodhisattva Mahasattva weilt im Körper eines Jünglings in der Bodhisattva-Wohnstätte und beobachtet Sarvajna. Unzählige Äonen lang betrachtet er jedes einzelne Tor der Weisheit. Selbst Äonen mögen enden, doch die Tore der Weisheit sind unerschöpflich. Schließlich erreicht jeder Gedanke, der die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen erreicht, den Bereich der Freiheit des Bodhisattva, die Tore des Samadhi. Eintritt in den unzerstörbaren Samadhi-Zustand. Das unzerstörbare Dharma. Die unzerstörbare Weisheit. Das grenzenlose Reich. Erreichen des Nicht-Reiches. Besitz aller Reiche. Erreichen des unaussprechlichen Grundes. Erreichen des messbaren Dharma im Unermesslichen. Erkennen aller weltlichen Namen und Konstrukte. Unterscheiden des Dharma aller Sprachen. O Sohn Buddhas, dies ist das achte Wiedergeburts-Dharma.
O Sohn Buddhas, was ist das Wiedergeburts-Dharma des Schatzes der geschmückten Wandlungen aller Dharmas? Dieser Bodhisattva Mahasattva, auf vielfältige Weise geschmückt, unzählige Buddha-Welten, der letztlich alle fühlenden Wesen führt, sich in verschiedenen Transformationskörpern manifestiert, sich im Körper des Buddha manifestiert, ohne auf Hilfe angewiesen zu sein, den Dharma reinigt, alle ungehinderten Dharmas praktiziert, in Gestalt für jene erscheint, die geführt werden sollen, verschiedene Bodhisattva-Praktiken lehrt, geschickt den reinen Schatz der Weisheit hervorbringt, frei von allen Hindernissen, und alle fühlenden Wesen lehrt, ohne jemals eine Gelegenheit zu verpassen.
O Sohn des Buddha, dies ist der Dharma der neunten Wiedergeburt. O Sohn des Buddha, was ist der Dharma der Wiedergeburt des Tapferen und Fleißigen, der zum Buddha-Schatz fortschreitet? Dieser Bodhisattva Mahasattva, der alle Ermächtigungen von den Tathagatas der drei Zeiten erhalten hat. Alle Welten und Bereiche sind ungehindert. Bodhisattvas kennen alle Wesen der drei Zeiten, die hier sterben und dort wiedergeboren werden. Sie kultivieren den Pfad der Bodhisattvas und kennen die Reihenfolge, in der der Geist aller Wesen entsteht. Sie kennen die Reihenfolge, in der die Buddhas der drei Zeiten die vollkommene Erleuchtung erlangen. Geschickt im Umgang mit geeigneten Mitteln erkennen sie die Ordnung des Dharma. Sie kennen die Reihenfolge von Erfolg und Misserfolg aller Äonen. Sie manifestieren Schmuck entsprechend den Bedürfnissen der Wesen. In vollkommener Erleuchtung manifestieren sie die Ordnung des Drehens des Rades des Dharma und lehren unzählige Wesen. Jünger des Buddha, dies ist der zehnte Dharma der Wiedergeburt. Bodhisattva Mahasattvas, die in diesem Dharma verweilen, schmücken alle Buddha-Länder auf vielfältige Weise, für unzählige Äonen, in unzähligen Ozeanen des Dharma, in unzähligen Reichen. Sie lehren Wesen und erwecken sie zum unermesslichen Strom aller Dharma-Reiche, indem sie die unvorstellbaren Buddha-Länder manifestieren, im tiefen Reich des Dharma, so weit wie der Raum. Durch unzählige Praktiken sammeln sie Wesen und manifestieren das Rad des Dharma. In allen Welten beschützen sie den Dharma. In allen Bereichen verkünden sie mit subtilem Klang die unaussprechliche Dharma-Wolke des Buddha. Sie weilen in allen Dharma-Toren und folgen dem ungehinderten Pfad. Sie schmücken den Bodhimanda mit allen Dharmas. Je nach Bedarf erlangen sie die Buddhaschaft und erscheinen in der Welt. Er lehrte und erleuchtete unzählige fühlende Wesen. Damals, im Wald und am Himmel, sprach er in Versen, um diese Bedeutung zu bekräftigen:
Zuerst solltest du dieses Gelübde mit reinem und aufrichtigem Herzen ablegen.
Mögen alle Buddhas mit ihren Opfergaben zufrieden sein.
Alle sind rein und geschmückt in den Buddha-Ländern der drei Zeiten.
Mögen mit feierlichem und würdevollem Herzen alle fühlenden Wesen befreit werden.
Der Geist ist niemals zufrieden damit, das Dharma des Nirvanas zu praktizieren.
In allen drei Bereichen ungehindert, gleichen Körper und Geist dem leeren Raum.
Tauche tief ein in den Ozean des großen Mitgefühls und lass dein Herz so weit sein wie der Berg Sumeru.
Den unermesslichen Ozean der Weisheit auszuschöpfen, bedeutet, ein Held unter den Menschen zu sein.
Großes Erbarmen umfasst alles und erweitert den Ozean der Erlösung.
Dies ist die höchste Person, die alle fühlenden Wesen lehrt und leitet.
Wer die wahre Natur des Dharma kennt, wird in den drei Zeiten in eine Buddha-Familie hineingeboren.
Letztlich ist der Ozean aller Dharmas für die Weisen bestimmt.
Der reine und wunderbare Dharma-Körper besitzt einen ungetrübten Geist.
Der eigene Körper ist in alle zehn Richtungen mit der Kraft des Tathagata erfüllt.
Die Macht der Freiheit wird durch tiefe Weisheit erlangt.
Auf der Suche nach dem ultimativen Ozean der Allwissenheit und des Samadhi
Reinige alle Buddha-Länder und belehre alle fühlenden Wesen.
Die Manifestation der Selbstexistenz wird Majestät genannt.
Entwickle die höchste Kraft von Sarvajna in ihrer tiefsten Form.
Der Dharma-Bereich ist frei von Hindernissen; dies ist ein wahrer Schüler des Buddha.
„Schüler des Buddha. Bodhisattva Mahasattvas besitzen diese zehn Eigenschaften.
Geboren in die Familie des Tathagata, werden sie zu Lichtern der Welt. Schüler des Buddha. Ich habe diesen unermesslichen Zustand der Befreiung durch das Dharma-Tor erlangt.“
Dann fragte Sudhana die Gottheiten: „Welchen Zustand hat dieses Dharma-Tor?“ Die Götter antworteten: „Schüler des Buddha. Ich habe bereits alle großen Gelübde der Bodhisattvas erfüllt, um wiedergeboren zu werden. Deshalb wurde ich in diesem Wald geboren. Dank der Kraft meines ursprünglichen Gelübdes und mit dem richtigen Bewusstsein für die Wiedergeburt des Bodhisattva stieg der Bodhisattva hundert Jahre später vom Tusita-Himmel herab. Zu jener Zeit gab es zehn glückverheißende Zeichen in diesem Wald. Welche sind das?
Erstens: Der Wald wurde plötzlich weitläufig und flach wie eine Handfläche.
Zweitens: Erde und Steine, einst unrein, verwandelten sich in prächtigen Vajra-Schmuck. Drittens: Reihen juwelenbesetzter Salabäume umgaben den Wald. Viertens: Adlerholz und duftendes Pulver stiegen aus dem Wald empor und übertrafen den Schmuck des Himmels.
Fünftens: Alle Arten von exquisiten Blumengirlanden und juwelenbesetzten Ornamenten füllten den Wald.
Sechstens: Wunderbare Juwelen flossen von den juwelenbesetzten Bäumen herab.
Siebtens: Lotusblumen entsprangen den Teichen.“
Achtens verneigten sich zu diesem Zeitpunkt alle Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras und Mahoragas der Saha-Welt in diesem Wald ehrfurchtsvoll und standen mit gefalteten Händen da.
Neuntens brachten himmlische Jungfrauen, selbst die Mahoraga-Frau, Opfergaben dar und traten ehrfurchtsvoll zur Seite, ebenfalls mit gefalteten Händen.
Zehntens strahlte aus den Nabeln aller Buddhas in den zehn Himmelsrichtungen ein Licht, die sogenannte Lampe der Bodhisattva-Freiheit der Wiedergeburt, und erleuchtete diesen Wald.
In jedem dieser Lichter manifestierte sich die Freiheit der Buddha-Wiedergeburt und der Entsagung sowie die Freiheit aller Verdienste der Bodhisattvas. Ferner ertönte die subtile Stimme des Tathagata: „O Sohn Buddhas, dies sind die zehn glückverheißenden Zeichen im Wald. Wenn diese Zeichen erscheinen, wissen die Himmelskönige, dass ein Bodhisattva gewiss geboren wird.“ Ich sehe dieses glückverheißende Zeichen und freue mich unermesslich. O Sohn Buddhas, als Königin Maya Kapilavastu verließ und diesen Garten betrat, als sie den Prinzen gebar, erschienen auf natürliche Weise zehn Arten von Licht. Durch dieses Licht erlangten alle fühlenden Wesen das Licht des Dharma. Welche sind diese zehn? Sie werden genannt: Das Licht des Schatzsprosses. Das Licht des Duftes. Das Licht von Padma. Das Licht der subtilen Klänge, die das Gute preisen. Das Licht des anfänglichen Strebens der Bodhisattvas in den zehn Himmelsrichtungen. Das Licht des Dharma aller Bodhisattvas, die in allen Stufen Freiheit erlangen. Das Licht der großen Weisheit aller Bodhisattvas und ihrer Paramitas. Das Licht der unermesslichen Weisheit und der Gelübde der geborenen Bodhisattvas. Das Licht der Weisheit, fühlende Wesen geschickt zu führen. Das Licht der Buddhas aller Dharma-Bereiche, die empfangen, geboren werden, ihre Heimat verlassen, den Weg studieren und die vollkommene Erleuchtung erlangen. O Sohn Buddhas, dies sind die zehn Arten des Lichts. Dieses Licht erleuchtet die Herzen unzähliger Wesen. O Sohn Buddhas, Königin Maya saß in diesem Wald unter dem Piritha-Baum. Zu jener Zeit erschienen die zehn Arten der Wiedergeburtsfreiheit des Bodhisattva. Welche sind diese zehn? Zu jener Zeit versammelten sich alle Himmelskönige, Himmelssöhne und -töchter des Begierdenreichs, die Himmelswesen des Formreichs sowie die Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und ihr Gefolge, um dem Bodhisattva Opfergaben darzubringen. Zu jener Zeit strahlte Königin Maya ein großes und wundersames Licht des Verdienstes aus, das alles erleuchtete. Alles andere Licht wurde wie ein Klecks Tinte getrübt. Es tilgte alle Leiden und das Leid der bösen Wege für alle fühlenden Wesen. Darüber hinaus strahlt es aus jeder Pore ein helles Licht aus, das die zehn Himmelsrichtungen ungehindert erhellt. Dies ist die erste Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Weiterhin, Buddhas Sohn, im Schoß von Königin Maya können dreitausend gewaltige Chiliokosmen existieren und einhundert Milliarden vier Kontinente manifestieren. In diesen einhundert Milliarden Jambudvipas tragen die königlichen Hauptstädte, Städte und Gärten alle unterschiedliche Namen.
Königin Maya weilt an jedem dieser Orte, umgeben von Göttern, und manifestiert unvorstellbare Weisheit und Freiheit. Dies ist die zweite Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Weiterhin, Buddhas Sohn, erscheint in jeder Pore von Königin Maya der Tathagata in früheren Leben als Bodhisattva, der alle Buddhas ehrfurchtsvoll verehrt und ihnen Opfergaben darbringt. Der wahre Dharma, von diesen Tathagatas verkündet, wird allein durch diese Poren vernommen. Wie ein klarer Spiegel das Bild von Sonne und Mond in einem sauberen Teich reflektiert, so erscheint der Tathagata in den Poren von Königin Maya in vergangenen Leben als Bodhisattva, der alle Buddhas ehrfurchtsvoll verehrt und ihnen Opfergaben darbringt. Alles wahre Dharma, das von diesen Tathagatas verkündet wurde, wird vernommen.
Dies ist die dritte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Darüber hinaus erscheint der Tathagata, Sohn des Buddha, in jeder Pore von Königin Maya in allen vergangenen Welten, in Städten, Dörfern, Bergen, Wäldern, Flüssen und Teichen, wo er den Pfad des Bodhisattva praktiziert und in den reinen Wurzeln der Güte der Buddhas, denen er in jenen Kalpas begegnete, ihre Lebensspannen, Namen und tugendhaften Lehrer offenbart wird. All dies manifestiert sich. Als der Bodhisattva in jenen Zeiten wiedergeboren wurde, war Königin Maya seine Mutter.
Dies ist die vierte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Des Weiteren erscheint der Tathagata, Sohn des Buddha, in jeder Pore der Königin Maya in seinen vergangenen Leben als Bodhisattva und zeigt sein Aussehen, seine Taten, sein Wesen sowie das Leid und die Freude, die er erfahren hat.
Dies ist die fünfte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Des Weiteren erscheint der Tathagata, Sohn des Buddha, in jeder Pore der Königin Maya in seinen vergangenen Leben als Bodhisattva und zeigt seine Taten des Gebens: seinen Körper, seine Hände, Füße, Augen, Ohren, Nase, Zunge, Knochen, Zähne, Mark, Gehirn, Herz, Blut, Haut und Fleisch. Seine Frau, Verwandten, Städte, Dörfer, Paläste, Schätze, alles Innere und Äußere und alle, die es empfangen, erscheinen. Er hört auch die Stimmen derer, die danach suchen.
Dies ist die sechste Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Des Weiteren, Sohn des Buddha, erscheinen aus dem Körper der Königin Maya alle Buddhas der Vergangenheit in ihren letzten Leben als Bodhisattvas und schmücken Buddha-Länder, Wälder voller fühlender Wesen, Blumengirlanden, Weihrauch, Parfums, pulverisierten Weihrauch, Mani-Juwelen und Könige der Unterhaltung und des Lobes. All dies erfüllt diesen Wald, und alles ist zu hören und zu sehen.
Dies ist die siebte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Des Weiteren, Sohn des Buddha, erscheinen aus dem Körper der Königin Maya auch die Paläste der Götter, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und die Paläste der Menschen, geschmückt mit unzähligen, duftenden und unzerstörbaren Schätzen, die über allen Göttern stehen und jenem Bodhisattva Opfergaben darbringen wollen und diesen Wald erfüllen.
Dies ist die achte Freiheit der Wiedergeburt für einen Bodhisattva. Weiterhin, Sohn des Buddha, aus dem Körper der Königin Maya… Dann erschienen Bodhisattvas so zahlreich wie die Staubpartikel von zehn unzählbaren Milliarden Welten. Ihre Körper, ihr Aussehen und ihre Züge waren prachtvoll und geschmückt. Sie strahlten mit unvergleichlicher Leuchtkraft, und ihr Gefolge glich dem des Buddha Vairocana. Diese großen Wesen, die von dort hervorgegangen waren, priesen den Bodhisattva. Dies ist die neunte Stufe der Befreiung des Bodhisattva vom Kreislauf der Wiedergeburt. Weiterhin, Sohn des Buddha, als der Bodhisattva geboren wurde, erblühte vor Königin Maya eine große Lotusblume im Vajra-Rad. Ihr Stängel war aus Vajra gefertigt, und ihre Blätter waren so zahlreich wie die Staubpartikel von zehn Welten. Ein Mani-Juwelenkönig diente als Plattform für sie, geschmückt mit Girlanden aus kostbarem Weihrauch und bedeckt mit einem Asamkhya-Juwelennetz. Alle Himmelskönige hielten sie zusammen. Alle Gandharva-Könige ließen duftende Wolken herabregnen und priesen die Tugenden der vergangenen Buddhas. Alle Yaksha-Könige umgaben und beschützten sie. Wunderbare, juwelenbesetzte Blumen und liebliche Klänge entfalteten sich. Alle Asura-Könige neigten ehrfürchtig ihre Häupter. Alle Garuda-Könige schmückten den Himmel mit juwelenbesetzten Bannern. Alle Kinnara-Könige beobachteten das Ereignis freudig und ohne Müdigkeit. Alle Mahoragas priesen und rühmten die Tugenden des Bodhisattva und jubelten vor Freude. Verschiedene Arten prächtiger Wolken regneten herab.
Dies ist die zehnte Erlangung der Freiheit durch den Bodhisattva in der Wiedergeburt.
O Sohn Buddhas, als Königin Maya den Bodhisattva gebar, war es wie die helle Sonne, die am Himmel erscheint, wie ein Blitz, wie Wolken, die vom Berg aufsteigen, wie eine Lampe in der Dunkelheit. Obwohl der Bodhisattva zu jener Zeit geboren wurde, verstand er alle Dharmas vollkommen, gleich dem Blitz und den Illusionen, die weder kommen noch gehen, weder geboren werden noch sterben. O Sohn Buddhas, in einem einzigen Gedanken weiß ich, dass der Bodhisattva die Freiheit hat, in diesem Jambudvipa geboren zu werden, und ich weiß auch die Freiheit, in hundert Milliarden Jambudvipas geboren zu werden, und ich weiß auch die Anzahl der Buddha-Welten, die den Staubpartikeln der dreitausend großen Chiliokosmen entspricht, die Anzahl der Buddha-Welten, die den Staubpartikeln von zehn Buddha-Welten entspricht, und sogar die Anzahl der Buddha-Welten, die den Staubpartikeln aller Welten entspricht. So ist auch die Freiheit des Bodhisattvas, geboren zu werden.
Zu jener Zeit fragte Sudhana den Deva des Waldes der vollkommenen Vollkommenheit: „Gott, wie lange ist es her, dass du dieses Dharma der Bodhisattva-Freiheit von der Wiedergeburt erlangt hast?“
Sudhana antwortete: „Mein Sohn, in grauer Vorzeit, vor unzähligen Äonen, gab es ein Äon namens Wonne. In diesem Äon existierte eine Welt namens Aller Schätze. In dieser Welt erschienen achtzig Nayutas von Buddhas. Der erste Buddha wurde König des Unzerstörbaren Banners genannt. In jener Welt, in einem Jambudvipa, befand sich eine königliche Hauptstadt namens Geschmücktes Banner. Der König hieß Juwelenflammenaugen, und die erste Königin hieß Gutes Freudenlicht. So wie Königin Maya dieser Welt die Mutter des Buddha Vairocana war, so war auch Königin Gutes Freudenlicht die Mutter des ersten Tathagata in jener Welt. Als Königin Gutes Freudenlicht den Bodhisattva gebar, begab sie sich zusammen mit zwei Millionen Nayutas schöner Frauen in den Goldenen Garten, kletterte auf die Zweige juwelenbesetzter Bäume und gebar jenen Tathagata. Zu jener Zeit gab es eine Amme namens Reines Licht. Die Himmelskönige badeten den Prinzen mit duftendem Wasser und übergaben ihn der Amme.“ Die Amme nahm dies mit grenzenloser Freude und Ehrfurcht entgegen. Sofort erreichte sie das Samadhi des Universellen Auges des Bodhisattva. Nachdem sie dieses Samadhi erlangt hatte, sah sie Buddhas der zehn Himmelsrichtungen ungehindert. Sie erlangte auch das Dharma der Freiheit der Wiedergeburt des Bodhisattva. O Sohn Buddhas, so wie das Bewusstsein im Augenblick der Empfängnis schnell und ungehindert ist, so ist auch das Erreichen dieses Dharma, das Wissen um die Freiheit der Wiedergeburt aller Buddhas. O Sohn Buddhas, was meinst du? War diese Amme anders als andere? Sie war ich selbst. Von nun an habe ich beständig den Ozean des Dharma der Freiheit der Wiedergeburt des Bodhisattva und die Kraft der freien und ungehinderten Lehre des Vairocana Buddha an alle fühlenden Wesen gesehen. O Sohn Buddhas, in jedem Gedanken habe ich das reine Weisheitsauge erlangt, gleich dem Staubkorn der dreitausend großen Chiliokosmen. Ich sehe alle Welten als gleich groß wie die Staubpartikel aller Buddhas, im Wissen, dass diese Tathagatas frei wiedergeboren werden. Darüber hinaus verstehe ich das erste große Gelübde des Buddha Vairocana und kenne sogar die ersten großen Gelübde aller Buddhas der zehn Himmelsrichtungen. So bringe auch ich diesen Tathagatas ehrfurchtsvoll Opfergaben dar. Ich habe alle Dharma-Lehren dieser Buddhas gehört, angenommen, bewahrt und praktiziert. Damals, in jenem Waldhimmel … Durch die göttliche Kraft des Buddha beobachte ich die zehn Himmelsrichtungen. Um die Bedeutung der freien und ungehinderten Wiedergeburt des Bodhisattva in allen Bereichen zu bekräftigen, präsentiere ich diesen Vers:
Schüler Buddhas, Ihre Frage betrifft den höchsten Zustand des Nirvanas.
Hören Sie aufmerksam und mit reinem Herzen zu, während ich Ihnen nun die Ursachen und Bedingungen erkläre.
Über hundert Millionen Kalpas Staub, kann man Freude am Ruhm finden.
Der Achtzig-Nayuta-Tathagata erscheint in der Welt
Der ursprüngliche Name des Tathagata war Banner der unzerstörbaren Freiheit.
Ich sah oft, dass Buddha im goldenen Wald geboren wurde.
Die Amme ist nun frei von Schmutz und Licht, und ich bin nun...
Der goldleibige Prinz wurde mir vom Himmelskönig geschenkt.
Die Beobachtung des höchsten Wesens ehrfurchtsvoll entgegennehmend, aber unfähig, den Gipfel zu sehen.
Die runde Form ist unergründlich und unendlich faszinierend.
Ein reiner und sauberer Körper besitzt von Natur aus ein würdevolles und schönes Aussehen.
Ich war überglücklich, die Statue von Miaobao zu sehen.
Das Meer an Verdiensten ist schwer zu begreifen und kann nicht vollständig gewürdigt werden.
Indem ich die Kraft dieses Meisters erkenne, erzeuge ich die Bodhicitta.
Das Streben nach der vollen Vollkommenheit der Tugenden Buddhas und all seiner Wünsche
Reinige alle Welten und halte dich von den drei bösen Reichen fern.
Opfergabe an alle Buddhas in allen Welten
Ich suche ernsthaft den großen Ozean der Gelübde, um das Leid aller empfindungsfähigen Wesen auszulöschen.
Wer die Lehren Buddhas hört, kann dieses Dharma-Tor erreichen.
In unzähligen Äonen habe ich...
Übe den reinen und tugendhaften Pfad des Bodhisattva
Ich habe bereits allen Buddhas dieses Kalpas Opfergaben dargebracht.
Schütze den Ozean seines wahren Dharma und seiner reinen Kultivierungsmethoden
Die Buddhas erscheinen über unzählige Äonen hinweg auf der Welt.
Das wahre Dharma-Rad bewahren und das unvorstellbare Dharma-Tor praktizieren
Mit einem einzigen Gedanken kann man alle Staubpartikel des Universums vollständig erfassen.
In jedem Staubkorn kann man unermessliche Buddha-Landschaften erkennen.
Als dieser Buddha geboren wurde, offenbarte er seine befreiende Kraft.
Mit einem einzigen Gedanken erfasste ich alle Dinge.
Diese Bodhisattvas wurden in unvorstellbaren Reichen gesehen.
Oder sie verweilen im Tushita-Himmel und widmen sich dem Streben nach der Buddhaschaft.
Im unermesslichen Ozean der Buddha-Länder kann man erkennen, dass der Mensch frei ist zu leben.
Eine riesige Menschenmenge umringte ihn und predigte den Dharma.
In einem einzigen Gedanken kann man unzählige Buddha-Länder sehen.
Alle Bodhisattvas entsagen dem weltlichen Leben und begeben sich zum Bodhimanda.
Ein unvorstellbarer Moment der Erleuchtung führt zur vollkommenen Erleuchtung.
verschiedene zweckmäßige Mittel zur Beseitigung des Leidens empfindungsfähiger Wesen aufzeigen
Das endlose Rad des Dharma dreht sich in jedem Staubkorn.
Endlose, wundersame Klänge, ein Meer aus herabrieselndem, süßem Tau
In jedem Gedanken sieht man jedes einzelne Staubkorn.
Die Buddhas, so zahlreich wie der Staub unzähliger Äonen, manifestierten das Parinirvana.
Als er sah, wie der Tathagata der unermesslichen Buddha-Länder seine erste Geburt erhielt
Opferung unzähliger Körper an alle Buddhas
Der unvorstellbare Ozean der Buddha-Länder und unzähliger fühlender Wesen
Ich werde den Dharma von Ambrosia mit verschiedenen zweckmäßigen Mitteln erklären.
Als Schüler Buddhas kenne ich diesen unbegreiflichen Dharma.
Unzählige Zeitalter sind vergangen, und das Lob ist unerschöpflich.
„Schüler des Buddha, ich kenne nur dieses Dharma-Tor der Bodhisattva-Freiheit von der Wiedergeburt.
Große Bodhisattvas können Äonen mit einem einzigen Gedanken vereinen, alle wundersamen Mittel manifestieren, allen Buddhas Opfergaben darbringen, ihre großen Gelübde erfüllen, zum wahren Dharma aller Buddhas erwachen, in allen Bereichen Wiedergeburt demonstrieren und keinen Augenblick verpassen, wenn sie in die Lehren der Buddhas hineingeboren werden. Sie manifestieren die Freiheit der Wiedergeburt in allen Buddha-Ländern und werden beständig in die Familien aller Tathagatas hineingeboren. Wie kann ich ihre Verdienste erkennen oder beschreiben? Schüler des Buddha, in Kapilavastu lebt eine Frau namens Goyi, eine Tochter des Shakya-Clans. Geh zu ihr und frage: ‚Wie reist ein Bodhisattva durch Samsara, um fühlende Wesen zu lehren?‘ Damals verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des himmlischen Wesens in jenem Wald, umrundete es und zog sich dann zurück.“
Auf dem Weg zu dieser Stadt, erfüllt von Achtsamkeit und tiefer Kontemplation, vertiefte er das reine und klare Dharma der Wiedergeburt und Befreiung des Bodhisattva und gelangte schließlich zur prächtigen Vortragshalle der Bodhisattva-Versammlung, dem Wohnsitz des Deva der Befreiung von Leid und der Wundersamen Tugend. Zu jener Zeit kamen zehntausend Götter als sein Gefolge, um Sudhana zu begrüßen und zu sprechen: „Willkommen, großer Weiser! Du kultivierst das unbegreifliche Dharma des Bodhisattva und erfüllst deine großen Gelübde mit reinem und aufrichtigem Geist.
Der weite Pfad des Bodhisattva führt zur Stadt des wahren Dharma. Letztendlich werden die unermesslichen Mittel des Bodhisattva offenkundig. Ich sehe, dass du, Tugendhafter, mutig und fleißig bist und den Pfad des Bodhisattva ohne Müdigkeit beschreitest. Dein Wesen ist geordnet und deine Sinne sind beherrscht. Bald wirst du gewiss den höchsten, reinen und geschmückten Körper, die Rede und den Geist des Buddha erlangen, geschmückt mit hervorragenden Zeichen, dein Geist geschmückt mit den zehn Kräften und der Weisheit. Du wirst in die zehn Himmelsrichtungen reisen und fühlende Wesen lehren und verwandeln. Ich sehe, dass du, Tugendhafter, durch die Kraft mutiger und fleißiger Praxis gewiss alle Buddhas sehen wirst.“ Dreimal empfängt man alle Dharma-Wolken der Tathagatas, kultiviert den meditativen Dharma der Ruhe des Bodhisattva und tritt in den tiefen Dharma des Tathagata ein. Warum ist das so?“ Er ging zu einem tugendhaften Lehrer, brachte ihm Opfergaben dar und betrachtete seine Lehren aufmerksam. Er kannte weder Zweifel noch Müdigkeit. Er beseitigte Hindernisse, bezwang alle Dämonen, und niemand konnte ihn vernichten. Er wünschte, allen fühlenden Wesen Freude zu bringen. Sudhana antwortete: „Wie die Götter gesprochen haben, so wünsche ich. Mein Wunsch ist es, allen fühlenden Wesen Freude zu bringen, Leiden und alle unheilsamen Dharmas zu beseitigen und ihnen durch heilsame Dharmas Frieden und Glück zu schenken. Alle fühlenden Wesen, die an schlechtes Karma und Leiden gebunden sind, gelangen in die drei Daseinsbereiche des Bösen und erleiden unermessliches Leid.“
Der Bodhisattva, der dies sah, empfand Trauer und Kummer. Es ist wie bei einem Menschen, der nur ein Kind hat, das er innig liebt. Plötzlich kommt jemand und schlägt ihm die Gliedmaßen ab. Der liebende Vater, der dies sieht, ist voller Trauer und Kummer. Ebenso empfindet ein Bodhisattva Schmerz und Kummer, wenn er fühlende Wesen sieht, die aufgrund von schlechtem Karma und Leiden in die drei Daseinsbereiche des Bösen gelangen und unermessliches Leid erleiden. Ebenso empfindet ein Bodhisattva Schmerz und Kummer, wenn er fühlende Wesen sieht, die einen gesunden Körper, eine gesunde Rede und einen gesunden Geist besitzen und im Himmel wiedergeboren werden. Während die Menschen körperliche und geistige Glückseligkeit genießen, empfindet er unermessliche Freude. Warum? Ein Bodhisattva Mahasattva strebt nicht aus Eigennutz nach Sarvajna (Weisheit). Er ist nicht gierig nach den Freuden von Geburt, Tod und den fünf Begierden, nicht gebunden an trügerische Gedanken, Ansichten, Leiden, Gier oder falsche Ansichten, nicht an die verschiedenen Freuden der fühlenden Wesen gebunden, nicht an den Genuss der Meditation, nicht gehemmt durch den Kreislauf von Geburt und Tod. Ein Bodhisattva sieht nur das unermessliche Leid aller fühlenden Wesen im Ozean des Daseins und nimmt es mit tiefstem Mitgefühl auf. Ständig praktiziert er, angetrieben von der Kraft dieses Mitgefühls und seiner Gelübde, den Pfad des Bodhisattva, indem er allen Buddhas Opfergaben darbringt und nach Sarvajna strebt.
Sein Wunsch ist es, alle fühlenden Wesen von ihren Leiden zu befreien, die Buddha-Welt zu reinigen, alle böswilligen Wesen zu bezwingen und ihnen einen reinen Körper und Geist zu verleihen. Er praktiziert den Pfad des Bodhisattva unermüdlich. Wenn ein Bodhisattva so praktiziert, kann er alle fühlenden Wesen schmücken, ihnen das Glück des Himmels und der Menschen schenken, Bodhicitta in ihren Eltern erwecken, sie nähren, sie auf den höchsten Pfad des Bodhisattva führen, sie beschützen, sie aus den drei Daseinsbereichen herausführen, ihnen als großer Führer dienen und ihnen ermöglichen, den Ozean von Geburt und Tod zu überqueren und bei ihm Zuflucht zu finden. Möge er alle Wesen frei von den Ängsten und Leiden der Dämonen führen. Möge er sie alle an einen Ort der Kühle und Ruhe führen. Möge er sie alle über den Ozean der Buddha-Länder geleiten. Möge er sie alle zur Insel der Dharma-Schätze führen. Möge er eine reine und wundersame Blume sein. Möge er die Blume aller Buddha-Verdienste erblühen lassen. Möge er das Licht des Verdienstes und der Weisheit allumfassend ausstrahlen. Möge er würdevoll und erhaben sein. Möge er fern von allen bösen Taten sein. Möge er, Samantabhadra, alle Verdienste besitzen. Möge er beständig das reine und wundersame Licht der Weisheit ausstrahlen. Möge er beständig den Nektar des Dharma herabregnen lassen. Götter, Bodhisattvas und alle fühlenden Wesen, die diesen Weg praktizieren, lieben und erfreuen sich am wahren Dharma.
Zu jener Zeit wollte Sudhana die Dharma-Halle besteigen. Der Deva der Befreiung vom Leid und sein millionenfaches Gefolge, jeder mit duftenden Blumen, Girlanden und verschiedenen Schätzen beladen, streuten sie auf Sudhana. Er sprach in Versen:
Es können unzählige Kalpas von Lampen erscheinen
Im Interesse aller fühlenden Wesen strebe ich aufrichtig nach der Buddhaschaft.
Es ist in unzähligen Zeitaltern schwer zu sehen oder anzutreffen.
Die Sonne des Verdienstes erstrahlt heute und vertreibt die Dunkelheit aus der Welt.
Da alle empfindungsfähigen Wesen von Unwissenheit und Täuschung umgeben sind
Mit einem mitfühlenden Herzen sucht man den Weg ohne Lehrer.
Ein reines und aufrichtiges Herz schätzt das eigene Leben nicht.
Wende dich an tugendhafte Lehrer und strebe ernsthaft nach der Buddhaschaft.
Alles ist frei von jeglicher Bindung an die Welt.
Ein Geist, frei von Verunreinigungen und rein, ungehindert wie der leere Raum.
Die Ausübung aller Praktiken der Bodhisattvas bringt wunderbare Verdienste mit sich.
Verstärke das Licht der Weisheit, um alle Welten zu erleuchten.
Nicht losgelöst von der Welt, aber auch nicht an sie gebunden.
Frei durch die Welt reisend, wie der Wind, der durch die Leere streift.
Wenn beispielsweise eine große Katastrophe eintritt, kann nichts sie zerstören.
Gleiches gilt für das mutige und fleißige Streben nach dem Weg.
Mit großem Mut und Fleiß kann nichts zerstört werden.
Vajra Weisheit Löwe geht furchtlos
Der Ozean aller Dharmas enthält den Ozean aller Buddhas.
Durch den Umgang mit tugendhaften Lehrern kann man schnell alle Buddhas sehen.
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Zu jener Zeit bestieg der Deva der Befreiung von Leid und der Wundersamen Tugend, nachdem er den Dharma in Versen gepriesen hatte, ehrfurchtsvoll die Dharma-Halle. Dort angekommen, suchten sie weit und breit nach der Tochter Shakyamunis. Schließlich fanden sie sie auf einem Löwenthron aus juwelenbesetzten Lotusblüten sitzend, umgeben von 84.000 Frauen, allesamt Töchter von Adligen und Königen. Sie alle teilten die gleichen guten Wurzeln wie jener Bodhisattva und hatten in der Vergangenheit dieselben Taten vollbracht. Ständig sammelten sie mit Großzügigkeit und liebevollen Worten alle fühlenden Wesen um sich, um Sarvajna (Weisheit) zum Wohle aller zu erlangen und allen fühlenden Wesen die Buddhaschaft zu ermöglichen.
Mit großem Mitgefühl als ihrer vornehmsten Tugend betrachteten sie alle fühlenden Wesen als ihre eigenen Kinder und pflegten ein allumfassendes Mitgefühl. Einst kultivierten sie unter der Anleitung von Bodhisattvas unvorstellbare und erhabene Weisheit und erlangten die Vollkommenheit in Anuttara-samyak-sambodhi. Sie besaßen und vervollkommneten alle Paramitas, ihr Geist war frei von Anhaftung, ihr Geist und ihre Weisheit vollkommen rein. Auf der Suche nach Sarvajna befreiten sie sich vom Netz der Hindernisse, überwanden alle Schwierigkeiten, erlangten den reinen Dharma-Körper, praktizierten die Übungen Samantabhadras und nährten alle Kräfte des Bodhisattva.
Am Tag der Erlangung vollkommener und reiner Weisheit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor Goyi. Nachdem er seine Ehrerbietung erwiesen hatte, trat er mit gefalteten Händen zur Seite und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß noch nicht, wie ein Bodhisattva im Samsara wandelt, ohne befleckt zu werden, die wahre Natur aller Phänomene erkennt, die Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas transzendiert, auf dem Fundament des Tathagata weilt, ohne den Pfad des Bodhisattva zu verlassen, die Praxis des Bodhisattva kultiviert, niemals das Fundament des Buddha verlässt, die Welt transzendiert, das vollkommene Dharmakaya erlangt, auf weltliche Wiedergeburten reagiert, universell verschiedene zweckmäßige Formen manifestiert, die Nichtexistenz des Dharma erkennt, die Körper aller fühlenden Wesen zeigt, den tiefgründigen Dharma versteht, den Dharma mit wundersamer Stimme verkündet, die Leerheit der fühlenden Wesen erkennt, ohne jedoch die Transformation aller Wesen in der Welt aufzugeben, wissend, dass alle Buddhas …“ „Sie werden weder geboren noch sterben sie, und doch opfern sie unermüdlich, wissend, dass es keine karmische Vergeltung gibt, und vollbringen tugendhafte Taten ohne Ruhe.“
Goyi sprach daraufhin: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mann, du hast dich nach den Praktiken aller Bodhisattva Mahasattvas erkundigt.“ Diejenigen, die die Praktiken und Gelübde Samantabhadras pflegen, können solche Fragen stellen, hören aufmerksam zu und meditieren sorgfältig darüber. Ich werde sie dir durch die Kraft des Buddha erklären. Guter Mann, wenn ein Bodhisattva zehn Dinge vollbringt, dann kann er die Praktiken des Bodhisattva der universellen Weisheit und des Lichts, Indras Netz, erfüllen. Was sind diese zehn? Sie lauten: sich auf tugendhafte Lehrer verlassen, unzählige große Gelübde ablegen, reine und vortreffliche Praktiken pflegen, aufrichtige Bestrebungen hegen, die Verdienste allwissender Weisheit anhäufen, unermessliche Freude beim Hören vom Erscheinen des Buddha in der Welt empfinden, beständig freudig in der Gegenwart der Buddhas der drei Zeiten weilen, allen großen Bodhisattvas folgen, von allen Buddhas beschützt werden, reines, großes Mitgefühl besitzen und frei von Geburt und Tod sein. Dies sind die zehn Dinge. Wenn ein Bodhisattva diese Dinge vollbringt, kann er die Praktiken des Bodhisattva der universellen Weisheit und des Lichts, Indras Netz, erfüllen.
Schüler des Buddha, wenn Bodhisattvas mutig und fleißig sind, mit unerschütterlichem Geist, geboren, um den unerschöpflichen Dharma des Buddha zu pflegen, und tugendhaften Lehrern begegnen, dann haben Bodhisattvas, Schüler des Buddha, zehn Dinge zu tun, wenn sie tugendhaften Lehrern begegnen.
Was sind diese zehn? Sie sind: das eigene Leben nicht zu schonen, nicht nach weltlichen Vergnügungen zu streben, die Eigenschaften aller Dharmas zu kennen, ohne jedoch das Gelübde der Allwissenheit aufzugeben, den Dharma-Bereich zu beobachten, den Ozean der drei Daseinsbereiche zu transzendieren, ohne Abhängigkeit zu verweilen, alle Gelübde der Bodhisattvas tief zu durchdringen, alle Buddha-Welten universell zu erleuchten, die vollkommene Weisheit der Bodhisattvas zu reinigen und zu kultivieren – dies sind die zehn Wege, einem tugendhaften Lehrer zu begegnen.
Zu jener Zeit befolgte Goyi, im Vertrauen auf die göttliche Kraft Buddhas, die zehn Richtungen. Um diese Bedeutung zu bekräftigen, verfasste er diesen Vers:
Ohne Schmeichelei sind Wissen und Weisheit grenzenlos.
Streben nach Buddhaschaft und Wohle aller fühlenden Wesen
Respekt vor tugendhaften Lehrern und die Geisteshaltung Buddhas.
Indras Netz der mutigen Beharrlichkeit
Der Geist der Befreiung dehnt sich bis zur Größe der Leere aus.
Entführt in die Buddha-Länder der drei Zeiten und aller fühlenden Wesen
Ein ungetrübter Geist ist wie der leere Raum frei von Leiden und Verunreinigungen.
Der Verdienst, als Buddha wiedergeboren zu sein, besteht darin, auf Wolken zu reisen.
Unvorstellbare Weisheit sammelt sich zu einem Ozean an Verdiensten an.
Reine und gesegnete Taten bleiben von der Welt unbefleckt.
Alle Buddhas haben den Dharma gehört, ohne jemals dessen überdrüssig zu werden.
Das Licht der Weisheit leuchtet überall hin, um die Welt zu erleuchten.
Mit einem einzigen Gedanken kann man die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen und den Ozean der Buddhas erreichen.
Das Hören des Dharma und das Erkennen seiner Bedeutung wird als Befolgen des Pfades betrachtet.
Den Ozean von Buddhas Gefolge und den ultimativen Samadhi-Ozean sehen
Die Erfüllung aller großen Gelübde ist die Praxis von Indras Netz.
Geschützt von allen Buddhas, die in zukünftigen Kalpas kultivieren werden.
Die Praxis, alle Welten zu erleuchten, wird als Dharma-Licht-Praxis bezeichnet.
Das große Mitgefühl sieht die Weisheit aller Wesen in der Welt erstrahlen.
Das Licht des Dharma vertreibt die Dunkelheit der Unwissenheit; dies ist die Praxis der Weisheit.
Alle empfindungsfähigen Wesen in den Reichen fließen zurück in den Kreislauf von Geburt und Tod.
Das Rad des Dharma in Reines Land zu verwandeln, ist die Praxis des Samantabhadra.
Die Weisheit ist unermesslich und manifestiert sich je nach den Umständen.
Mögen alle Wesen Befreiung und Erlösung erlangen.
Großes Mitgefühl für alle Wesen entfachen.
Er erleuchtet alle fühlenden Wesen und ermöglicht ihnen so, die Buddhaschaft zu erlangen.
„Guter Mann, ich habe das Dharma-Tor der Unterscheidung und Beobachtung des Ozeans des Bodhisattva Samadhi bereits erreicht.“ Sudhana fragte: „Großer Weiser, was ist das Reich dieses Dharma-Tors?“
Sudhana antwortete: „Guter Mann, da ich dieses Tor des Dharma durchschritten habe, weiß ich, dass in dieser Saha-Welt unzählige fühlende Wesen in Buddha-Ländern über unzählige Äonen hinweg hier gestorben und dort wiedergeboren wurden, gute und böse Taten vollbrachten und verschiedene karmische Vergeltungsmaßnahmen erhielten. Jene, die im Kreislauf von Geburt und Tod geboren werden und sterben, jene in rechter, falscher oder unbestimmter Konzentration, jene mit tugendhaften Wurzeln, jene ohne tugendhafte Wurzeln, jene mit vollständig tugendhaften Wurzeln, jene ohne vollständig tugendhafte Wurzeln, jene mit unheilsamen tugendhaften Wurzeln, jene, deren tugendhafte Wurzeln unheilsame Wurzeln umfassen, und jene, deren unheilsame Wurzeln tugendhafte Wurzeln umfassen, alles Gute und Böse, das aus tugendhaften Wurzeln entspringt, und alles, was aus unheilsamen Wurzeln entspringt. In jenen Äonen erschienen Buddhas in der Welt, und ich kenne sie alle. Ich weiß, dass jene Buddhas ursprünglich das Bodhicitta erweckten, den Bodhisattva-Pfad beschritten und alle …“
Sie kennen die Gefolgschaft der Bodhisattvas, die einst das Bodhicitta erweckten, gute Wurzeln schlugen, große Gelübde und Praktiken ins Leben riefen, alle Paramitas vervollkommneten und den Bodhisattva-Pfad auf vielfältige Weise schmückten. Sie besitzen die Kraft der Freiheit in den Bodhisattva-Stufen, die Wohnstätten der Bodhisattva-Stufen und die spezifischen Praktiken der Bodhisattva-Stufen. Sie reinigen die Bodhisattva-Stufen, kultivieren sie und verstehen ihre Eigenschaften. Sie besitzen die Weisheit der Bodhisattva-Stufen und die geschickten Mittel des Bodhisattva, um fühlende Wesen zu lehren. Sie verstehen die Wohnstätten des Bodhisattva, sein vollkommen reines und freies Handeln, den Ozean des Bodhisattva-Samadhi und seine geschickten Mittel. In jedem Gedanken erkennen sie den Ozean des Bodhisattva-Samadhi, die Wolke der Allwissenheit, die einem Blitz gleicht, erlangen die Geduld aller Dharmas, erschöpfen die Tiefen aller Weisheit, kennen den Ozean der Bodhisattva-Buddha-Felder, den höchsten Ozean des Dharma, den Ozean der fühlenden Wesen und praktizieren alle Tore des Bodhisattva-Dharma. Sie erfüllen große Gelübde, manifestieren verschiedene Formen göttlicher Kraft und wissen all dies.
So kenne ich in dieser Saha-Welt die Welten der zehn Himmelsrichtungen, das Wesen der Welt, den Ozean der Welt, das Rad der Welt, die Vollkommenheit der Welt, die Unterscheidungen der Welt, die Rotation der Welt, die Drehung der Welt, den Lotus der Welt, den Berg Sumeru der Welt und alle Phänomene in der Welt. So ist es auch.
Durch die Kraft des ursprünglichen Gelübdes des Buddha Vairocana verstehe und erkenne ich all dies tief. Warum? Weil dieses Dharma-Tor den Ozean der Geister aller fühlenden Wesen kennt, die angesammelten Wurzeln der Güte aller fühlenden Wesen kennt, die Verunreinigungen und die Reinheit aller fühlenden Wesen kennt, das Wesen aller fühlenden Wesen kennt, alle Samadhis und die Freiheit der Śrāvakas kennt, alle Samadhis und die Freiheit der Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und Buddhas kennt. Ich erkenne und erkenne all dies. Sudhana fragte: „Großer Weiser, wie lange ist es her, dass du den Bodhicitta erschaffen hast?“
Sudhana antwortete: „Schüler des Buddha, in grauer Vorzeit, durch unzählige Äonen hindurch, gab es ein Äon namens ‚Überragendes Licht‘, in dem eine Welt namens ‚Frei von Schrecken‘ existierte.“ In dieser Welt gibt es vier Kontinente.
In Jambudvipa befindet sich eine königliche Hauptstadt namens Berg Sumeru von wunderbarer Tugend. Unter den achtzig königlichen Hauptstädten ist sie die prächtigste. Dort herrscht ein König namens Herr aller Schätze, umgeben von sechzigtausend schönen Jungfrauen, fünfhundert Ministern und fünfhundert Prinzen, allesamt schön, tapfer und fähig, Feinde zu bezwingen. Der Kronprinz des Königs trägt den Namen Herr von höchstem Verdienst und ist von schöner und geschmückter Erscheinung. Er wurde von zehntausend wunderschönen Jungfrauen begleitet, die prächtige Banner und Baldachine trugen, unzählige kostbare Blumen verstreuten, allerlei Musik spielten und in einem wundersamen, juwelenbesetzten Wagen zum Berg des Duftenden Sprosses fuhren, wo sie in den Gärten spielten. Damals war der Weg dorthin eben und glatt, geschmückt mit allerlei Dekorationen, übersät mit unzähligen wundervollen Blumen und Reihen juwelenbesetzter Bäume, die von wundersamen, juwelenbesetzten Baldachinen bedeckt waren. Am Wegesrand lagen Haufen verschiedener Schätze, verschiedene kostbare Gewänder, allerlei Schmuck, Speisen und Getränke. Alles war für alle Bedürfnisse bereitgestellt. Damals lebte eine Mutter namens Subhuti mit einem jungen Mädchen namens Reine Tugend, das schön, anmutig und von vollkommener Größe war. Ihr Aussehen war unvergleichlich. Ihre Augen und ihr Haar waren dunkelblau. Ihre Lippen und Zähne waren rot und weiß. Sie sprach mit Sanskrit-Stimme. Sie war geschickt und redegewandt. Sie pflegte Güte und Barmherzigkeit, und alle, die sie sahen, wurden nie müde. Er war frei von Gier, Zorn und Verblendung, stets von Scham erfüllt und frei von Schmeicheleien. Er fuhr in einem prächtigen Wagen, umgeben von schönen Frauen. Er reiste mit seiner Mutter zum Duftenden Knospengarten. Der Prinz ging dem Prinzen voraus. Als er ihn sah, wurde der Prinz von Begierde erfüllt und sagte zu seiner Mutter: „Ich möchte diese tugendhafte Frau heiraten.“ Seine Mutter sagte zu ihrer Tochter: „Der Prinz begehrt dich nun zu seiner Gemahlin. Was meinst du?“ Die Tochter antwortete ihrer Mutter: „Wenn er mich zu seiner Gemahlin machen will, wird er zugrunde gehen.“ Die Mutter sagte zu ihrer Tochter: „Sag so etwas nicht! Warum? Dieser Prinz besitzt bereits alle Merkmale eines Weltherrschers. Er wird gewiss ein heiliger Herrscher werden. Er hat kostbare Jungfrauen. Du wirst ihm dann nicht dienen können. Hier bist du ihm überlegen, also erhebe keine Einwände.“ Zu jener Zeit befand sich außerhalb des Gartens ein heiliger Ort namens Dharma-Wolkenlicht. Der Tathagata Siegreiches Sonnenlicht, der Arhat, der Vollkommen Erleuchtete, erschien auf Erden und erlangte in jenem Bodhimanda unübertroffene Erleuchtung.
Zu jener Zeit träumte die Frau von dem Körper dieses Tathagata. Als sie erwachte, sprach eine Gottheit am Himmel zu ihr: „Was du in deinem Traum sahst, war der Buddha Siegreiches Sonnenlicht. Seit seiner Erleuchtung sind erst sieben Tage vergangen. Er weilt nun im Bodhimanda, umgeben von unzähligen Bodhisattvas. Zu seiner Versammlung gehören alle Götter, Drachen und andere Geister, ja sogar unzählige Gottheiten der Reinen Wohnstätten, Erdgötter, Windgötter, Meeresgötter, Feuergötter, Berggötter, Baumgötter und Götter der Wälder, Kräuter, Städte und anderer Dinge. Sie alle sind zusammengekommen, um dem Weltverehrten zu huldigen und den wahren Dharma zu empfangen.“ Nach diesen Worten ging die Frau zum Prinzen, faltete die Hände und sprach in Versen.
Ich bin der intelligenteste und unvergleichlichste Mensch der Welt.
Talentiert und wortgewandt – das Publikum ist nie zufrieden.
Der Kronprinz sollte wissen, dass ich gütig und keusch bin.
Ein edler und aufrechter Geist, rein und unbefleckt.
Halte dich von Wut, Gier und Ignoranz fern.
Mit reinem und ehrlichem Herzen allen fühlenden Wesen Gutes tun.
Ich sah, dass der Kronprinz ein würdevolles und imposantes Erscheinungsbild hatte.
Beim Anblick dieser Bilder bin ich von grenzenloser Freude erfüllt, und alle meine Sinne sind besänftigt.
Ihr Körper war noch rein, ihr goldenes Haar wunderschön und ihre Haut dunkelblau.
Eine breite Stirn und klare, helle Augen deuten auf einen freien und ungebundenen König hin.
Sein Körper war so hoch wie ein Berg aus Gold, und er war sehr würdevoll und gepflegt.
Ich, der Kronprinz, stehe respektvoll mit zusammengelegten Handflächen da.
Seine Augen sind rein und seine Bildung ist umfassend, wie die eines Löwen.
Das Publikum ist nie zufrieden; die wundervolle Musik sollte von mir angenommen werden.
Die Zunge ist breit und lang und hat eine schöne rötlich-kupferfarbene Färbung.
Das Publikum beteiligte sich begeistert an der Aufführung der Sanskrit-Gesänge.
Quadratischer Mund, tiefe und feste Zähne, weiße und gleichmäßige Zähne
Wer das sieht, wird sich riesig freuen.
Der Körper, frei von Verunreinigungen und mit zweiunddreißig Zeichen versehen
Wer dieses wundersame Aussehen erreicht, wird mit Sicherheit zum Chakravartin (Universalmonarchen) werden.
Da sprach der Prinz zu der Frau: „Wessen Tochter bist du? Wer beschützt dich? Wenn du zuerst einem anderen gehörtest, dann hätte ich keine lüsternen Begierden nach dir.“ Dann fragte der Prinz in Versen.
Wer reines Verdienst und Selbstbewusstsein besitzt, wird niemals zufrieden sein.
Wer sind deine Eltern, und für wen beschützt du sie?
Wenn mir jemand bereits gehört, werde ich keine Wünsche mehr haben.
Wer lüsterne Gedanken hegt, wird nach dem Tod in finstere Reiche fallen.
Man sollte sich nicht von den Reichtümern und Vergnügungen der Mächtigen und Wohlhabenden verführen lassen.
Eine solche Denkweise der Genusssucht, Gier und Unordnung zu fördern
Verschiedene Arten von falschen Ansichten, Illusionen, Täuschungen und Lügen.
So setzen diejenigen, die alle Arten von bösen Taten begehen, ihren Kreislauf der Wiedergeburt in der Welt fort.
Eltern sollten Wissen mit Respekt begegnen.
Das Mitgefühl erstreckt sich auf den Schutz aller empfindungsfähigen Wesen.
Wenn man den Dharma an irgendeinem Ort hört
Deshalb sollte man eine respektvolle Haltung entwickeln, denn daraus kann alles Gute entstehen.
Alle Führer, der wahre Dharma und die Bodhisattvas
Die Fülle an Verdiensten des heiligen Mönchs verdient unseren höchsten Respekt.
Pflege alle Tugenden und meide alles Böse.
Im Dharma verweilen und den Bodhisattva-Pfad praktizieren
Diejenigen, die keine Zuflucht haben, sollten großes Mitgefühl entwickeln.
Alle Wesen in den drei bösen Reichen sollten großes Mitgefühl empfinden.
Alle Phänomene im Dharma-Bereich unterliegen sowohl Erfolg als auch Misserfolg.
Folge nicht den Dämonen des Leidens, indem du einen von Anhaftungen freien und gelassenen Geist bewahrst.
Man sollte die Bodhicitta erzeugen, um alle fühlenden Wesen zu erwecken.
Seit unzähligen Äonen kultiviere ich, ohne jemals Müdigkeit zu verspüren.
Dann sprach die Mutter der Frau in Versen.
Ich wünschte nur, der Kronprinz würde diesem Mädchen von Geburt an zuhören.
Und bisher sind alle Ursachen und Bedingungen eingetreten.
Die Tochter des Kronprinzen wurde aus einer Lotusblume geboren.
Seine Augen sind sauber und seine Gliedmaßen sind vollständig ausgebildet.
Ich habe den Sala-Garten einmal im Frühling besucht.
Zu sehen, wie alle Arten von Blumen und Bäumen gedeihen und prächtig wachsen.
Die achthundert Frauen, die gemeinsam reisten, waren allesamt würdevoll und schön.
Sie alle beherrschen verschiedene geschickte Techniken.
In diesem Garten befindet sich ein Badebecken namens „Große Zierde“.
Ich saß am Teich, umgeben von Frauen.
Zu jener Zeit blühte im Bad eine tausendblättrige Lotusblume.
Kostbares Blatt, glasierter Stiel, Jambhala, goldene Plattform
Alle wundervollen Düfte müssen reines Licht ausstrahlen.
Es erstrahlt in ganz Jambudvipa wie die aufgehende Sonne.
Manchmal sieht man diese Jadejungfrau aus jener Lotusblume geboren werden.
Diejenigen, die das alles miterlebt hatten, glaubten, dass dies ein Ergebnis von gutem Karma sei.
Seine Augen und sein Haar waren dunkelblau, und sein Körper war von purpurgoldener Farbe.
Die prachtvollen Schätze rufen beim Betrachter unendliche Bewunderung hervor.
Alle Gliedmaßen und Gelenke sind gereinigt und frei von Verunreinigungen und vollständig.
Wie eine goldene Statue, die in einer Lotusblume ruht
Der Duft von Sandelholz durchdringt alles.
Aus seinem Mund strömte der Duft von Lotusblüten, und die wundersamen Klänge Brahmas erklangen.
Dies ist ein seltener Schatz der Jademaid, ein Schatz, der nur selten auf der Welt zu sehen ist.
Sein Körper war über und über mit allerlei wundersamen Verzierungen geschmückt.
Alle Techniken, weltlichen Diskurse und Gesetze
Letztendlich sind alle Lamas bereit, dies zu akzeptieren.
Damit ist die Identität der Jademaid vollendet.
Verdienst und Tugend sind der Schmuck vergangener Taten.
Die Ursachen von Krankheit und Leid bei allen Wesen genau kennend
Darüber hinaus ist es wichtig, das Gegenmittel zu kennen, um die Zweifel in der Bevölkerung zu zerstreuen.
Alle Sprachlehren der Jambudvipa-Wesen
Er besaß ein tiefes Verständnis für alle Arten von Kurtisanenmusik.
Diese Frau übt gute Taten und meidet andere Frauen.
Mögest du die Herzen aller Wesen verändern und ihr Mitgefühl empfangen.
Überwinde die Eifersucht und gib den fünf Begierden nicht nach.
Kultiviere Geduld und Weisheit, indem du keinen Anlass zu Wut gibst.
Wer sich gewissenhaft an reine Gebote hält, ist befähigt, alle Angelegenheiten zu durchschauen.
Der Prinz ist bereit, alle ihm zuteil gewordenen Verdienste anzunehmen.
Wenn man die Armen, die Alten, die Kranken und das Leid der Massen sieht...
Mitfühlende und universelle Liebe gegenüber denen, die nirgendwo anders hin können.
Das Ziel sollte stets das Wohl aller Wesen sein, nicht das persönliche Wohlbefinden und Glück.
Verdienst und Tugend schmücken den Körper und kommen allen Wesen zugute.
In allen Bereichen des Verhaltens sollte man stets Sorgfalt walten lassen.
Wer alle tugendhaften Praktiken pflegt, wird daran Freude finden.
Verdienst ist allgemein geschmückt und rein, frei von jeglicher Befleckung des Geistes.
Sucht stets tugendhafte Lehrer auf und gebt ihnen respektvoll Almosen.
Die Lehre des großen Mitgefühls praktizieren und Groll und Verbitterung aufgeben
Weisheit ist unvergleichlich, mögest du mein Mitgefühl annehmen.
Da antwortete der Prinz: „Gute Frau, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt und möchte den Pfad des Bodhisattva unzählige Äonen lang beschreiten, alle Verdienste und Weisheit anhäufen, alle Paramitas reinigen, allen Buddhas ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen, den Dharma schützen, alle Buddha-Welten reinigen, die Kontinuität der Tathagata-Linie sichern, alle fühlenden Wesen lehren, das Leiden von Geburt und Tod auslöschen und in höchster Glückseligkeit verweilen. Ich möchte das weise Auge aller fühlenden Wesen reinigen, damit sie auf dem Pfad des Bodhisattva verweilen, die Bodhisattva-Praxis entwickeln und alle Bodhisattva-Stufen vollenden können, um so allen fühlenden Wesen große Freude zu bringen. Ich werde in allen zukünftigen Äonen die Paramita des Gebens praktizieren und all meine Königreiche, Städte, Frauen, Kinder, Glieder, Hände, Füße, meinen Kopf, meine Augen, mein Mark und mein Gehirn aufgeben.
Ob ich nun zu Hause gebe oder der Welt entsage, um den Weg zu beschreiten, du „sollte meinen Entschluss weder behindern noch korrumpieren.“ Dann sprach der Prinz wieder in Versen zu der Frau.
Aus Mitgefühl für alle fühlenden Wesen habe ich die Bodhicitta erweckt.
Anhäufung von Weisheit und Verdiensten über unzählige Äonen
Große Gelübde im Ozean unermesslicher Äonen kultivieren
Die intensive Praxis des Bodhisattva-Pfades führt zum Erreichen aller Stufen.
Die sechs Vollkommenheiten (Paramitas), die von allen Buddhas der drei Zeiten erlernt wurden
Das Hören des Dharma ermöglicht es einem, sich selbst zu entwickeln und von ganzem Herzen den Weg des Bodhisattva zu beschreiten.
Mögen alle befleckten Reiche in den zehn Himmelsrichtungen gründlich gereinigt werden.
Beseitigt das Leid aller empfindungsfähigen Wesen in den drei bösen Reichen.
Mit allen geeigneten Mitteln und Kräften befreien wir alle Wesen umfassend.
Beseitigt die Unwissenheit und beschreitet den Pfad der Weisheit.
Opfergaben an alle Buddhas, Reinigung aller Länder
Erzeuge tiefes Mitgefühl und gib alles auf, sowohl innerlich als auch äußerlich.
Wenn ich denen, die eine Frau suchen, Ehefrauen und Verwandten Almosen geben würde...
Schafft weder für Laien noch für Mönche Hindernisse.
Wenn du das kannst, werde ich dich akzeptieren.
Die Frau antwortete: „Ich folge euren Lehren mit Respekt. Selbst nachdem ich Nonne geworden bin, wage ich es nicht, euch zu behindern.“ Dann rezitierte sie einen Vers.
Im Meer aller Katastrophen brennt die Hölle.
Wenn Sie mein Leid akzeptieren würden, bin ich bereit, diese Härte zu ertragen.
Alles Leben und der Tod, der Körper zu Staub zerfallen.
Wenn Sie mein Leid akzeptieren würden, bin ich bereit, diese Härte zu ertragen.
Unzählige Äonen lang krönten sie alle Vajra-Berge
Wenn Sie mein Leid akzeptieren würden, bin ich bereit, diese Härte zu ertragen.
Ich werde allen Wesen im Meer des Lebens und des Todes ohne Reue geben.
Wenn ich die Erlaubnis des Dharma-Königs erhalten könnte, würde ich dies ebenfalls gerne tun.
Den Pfad des Bodhisattva seit unzähligen Äonen beschreiten
Ich helfe gerne denen, die zu mir kommen und um Hilfe bitten.
Als der Prinz das Leid der Menschen sah, erweckte er in ihm die Bodhicitta (das Streben nach Erleuchtung).
Grenzenloses Mitgefühl umfasst alle empfindungsfähigen Wesen, mich eingeschlossen.
Ich strebe nicht nach großem Reichtum, noch verspüre ich Verlangen nach den Freuden der fünf Begierden.
Ich möchte mich an das Gesetz halten und die Frau des Kronprinzen werden.
Xiu Guangming beobachtet mit seinen reinen und mitfühlenden Augen alle empfindungsfähigen Wesen.
Wer seinen Geist nicht verunreinigt, wird mit Sicherheit Erleuchtung erlangen.
Der Festzug des Kronprinzen zeichnete sich durch außergewöhnliche Schönheit und Pracht aus.
Dieses Erscheinungsbild deutet zweifellos auf einen Chakravartin (Universalmonarchen) hin.
Ich träumte einst vom strahlenden Licht der Sonne.
Eine große Menschenmenge saß um ihn herum unter dem Bodhi-Baum.
In meinem Traum sah ich, wie Buddha meinen Kopf mit seiner Hand berührte.
Ich war überglücklich und von unermesslichem Glück erfüllt.
Es gibt ein himmlisches Wesen am Himmel namens Reiner Körper.
Dieser Himmel verkündete mir die Lehren Buddhas und das Erscheinen Buddhas auf Erden.
Ich habe da so einen Gedanken: Wenn ich den Kronprinzen sehe...
Wenn man gesondert über Buddhas Ausstrahlung in der Sonne spricht.
Alle meine früheren Wünsche haben sich nun erfüllt.
Ich wünsche mir nur, dass wir alle hingehen und diesem Tathagata Opfergaben darbringen können.
Als der Prinz hörte, dass der Tathagata erschienen war, war er überglücklich und von unermesslicher Freude erfüllt. In dem Wunsch, den Buddha zu sehen, streute er fünfhundert Juwelen unter die Frau und schenkte ihr außerdem das Reine Juwel der Wundersamen Tugend und den Schatz des Lichts sowie kostbare Gewänder. Dann sprach die Mutter der Frau, die der Prinz war, in Versen:
Der kostbare Verdienst dieser Jademaid schmückt ihren Körper
Mein lang gehegter Wunsch hat sich nun erfüllt.
Die Einhaltung der Gebote, nicht nachlässig zu sein, Weisheit und alle Verdienste
Weltweit überlegen und unübertroffen.
Die Abstammung dieser Frau ist über jeden Zweifel erhaben.
Die Prinzen waren weit entfernt von allen Bösen und teilten die gleichen Bestrebungen.
Der Körper dieser Frau war so weich wie himmlische Seide.
Alle Leiden werden durch die Berührung dieser Hand beseitigt.
Der Duft, der von ihren Poren ausgeht, ist unvergleichlich süß.
Alle fühlenden Wesen, die dies hören, werden sich an reine Gebote halten.
Ihr Körper ist rein und makellos, wie eine wahre Goldstatue.
Wer dies miterlebt, hat Mitgefühl und unterlässt es, Schaden anzurichten, der wird selbst vor Schaden bewahrt.
Die subtilen Laute, die seinem Mund entströmen, sind für alle, die sie hören, ein Genuss.
Wer diesen Klang hört, wird von allen bösen Taten befreit.
Ein reines und makelloses Herz, aufrichtig und ohne Schmeichelei.
Man sollte gemäß dem Dharma praktizieren, den man hört.
Respektiere tugendhafte Lehrer und diejenigen, die du respektierst.
Legt die Gier ab und konzentriert euch ausschließlich auf den Dharma.
Das Herz dieser Frau hängt nicht von ihrem schönen Aussehen ab; Lotusblüten erblühen.
Aller weltlicher Ruhm und alle Freuden werden nur auf dem höchsten Pfad angestrebt.
Zu jener Zeit verließ der Prinz zusammen mit dieser Frau und zehntausend Konkubinen den Duftenden Sprossengarten, jede in einem juwelenbesetzten Wagen, und begab sich zum Bodhimanda. Sie stiegen von ihren Wagen ab, schritten voran und erblickten aus der Ferne die prächtige Gestalt des Tathagata. Sein Geist war klar wie ein Spiegel und still wie ein tiefer Teich, seine Sinne bezwungen wie die eines Elefantenkönigs. Überglücklich sprangen sie vor unermesslicher Freude auf. Gemeinsam mit den Konkubinen gingen sie zum Buddha, verneigten sich und erwiesen ihm zu Füßen ihre Ehrerbietung, indem sie ihn ehrfurchtsvoll umrundeten und ihm unzählige Male Opfergaben darbrachten. Jede von ihnen hielt fünfhundert kostbare Juwelenblumen, die sie über den Buddha und den Tathagata verstreuten. Fünfhundert duftende Pavillons, geschmückt mit verschiedenen Juwelen, wurden errichtet.
Dann verkündete der Tathagata das Sutra der Universellen Lampe. Nachdem sie das Sutra gehört hatten, erreichten sie einen Ozean des Samadhi in allen Dharmas, nämlich: den Samadhi des Ozeans der Gelübde aller Buddhas; den Samadhi des Schatzes des Lichts, das die drei Zeiten erleuchtet; den Samadhi des Sehens aller Buddhas; den Samadhi der Erleuchtung aller fühlenden Wesen; den Samadhi der Lampe der reinen Weisheit, die den Ozean der Welt erleuchtet; den Samadhi des Lichts der Weisheit, das den Ozean der Wurzeln aller fühlenden Wesen erleuchtet; und den Samadhi der Wolke des Lichts, die alle fühlenden Wesen beschützt.
Der Buddha erleuchtete in seinen Lehren den Pfad der Weisheit und erreichte den Samadhi des Hörens und Bewahrens des Dharma-Rads aller Buddhas. Er besaß den Samadhi der reinen Wolken von Samantabhadras Verhalten. In allen Dharmas erreichte er einen solchen Ozean von Samadhis. Dann erlangte jene himmlische Jungfrau in allen Dharmas das unzerstörbare und friedvolle Dharma-Tor.
Sie erlangte die Vollendung des Anuttara-samyak-sambodhi. Daraufhin huldigte jener Prinz mit seinem Gefolge jenem Tathagata, indem er ihn unzählige Male umrundete, bevor er zum Palast zurückkehrte. Er ging zu seinem Vater, dem König, und verneigte sich ehrfurchtsvoll mit den Worten: „Eure Majestät, auf jenem Bodhi-Mandala hat der Buddha Siegreiches Sonnenlicht soeben die vollkommene Erleuchtung erlangt.“ Der König fragte den Prinzen: „Von wem hast du dies gehört?“ Der Prinz antwortete: „Von jener Frau von reiner und makelloser Tugend.“ Als der König dies hörte, war er von unermesslicher Freude erfüllt, wie ein armer Mann, der einen großen Schatz findet.
Er dachte: „Der Buddha ist der höchste Schatz, schwer zu finden und selten. Er kann die bösen Wege und die Armut aller Wesen auslöschen; er ist der höchste Arzt, das beste Heilmittel; er beseitigt alles Leid und alle Leiden der Wesen; er ist der gute Führer; er erlöst die Wesen aus dem Meer von Geburt und Tod und führt sie ins Nirvana.“ Nachdem er diesen Entschluss gefasst hatte, rief der König alle niederen Könige, Minister, Brahmanen, Kshatriyas und Hausväter zusammen. Dann sprach er zu ihnen: „Ich habe die glückverheißenden Worte des Prinzen vernommen: ‚Der Buddha des siegreichen Sonnenlichts wird auf Erden erscheinen.‘ Beim Hören dieser Worte bin ich von unermesslicher Freude erfüllt und kann ihm nicht genug danken. Daher überlasse ich hiermit dem Prinzen meinen Thron.“ Nachdem der König seinen Thron niedergelegt hatte, begab er sich mit seinem Gefolge zum Bodhimanda (Ort der Erleuchtung) des Buddha des siegreichen Sonnenlichts, verneigte sich vor den Füßen des Buddha und setzte sich zur Seite.
Zu jener Zeit beobachtete der Tathagata, wie der König und sein Gefolge aus dem weißen Haar zwischen ihren Schamhaaren ein helles Licht ausstrahlten, die sogenannte „Lampe des Geistes aller fühlenden Wesen“, die alle Könige in den unzähligen Welten der zehn Himmelsrichtungen erleuchtete. Dies offenbarte die unvorstellbare und ungehinderte göttliche Macht des Tathagata, die die Geister derer reinigte, die sich wandeln sollten, ihnen unvorstellbare Verdienste verlieh, sie über die Welt hinauswachsen ließ und ihre Körper reinigte. Mit subtilem Klang verkündete die Versammlung die Dharani der Wahren Lampe des Dharma der Befreiung von der Unwissenheit, begleitet von einem Gefolge, das dem Staub der Buddha-Länder gleichkam. Beim Hören dieser Worte erlangte der König augenblicklich unermessliche Weisheit und Licht. Bodhisattvas, so zahlreich wie der Staub von Jambudvipa, erlangten diese Dharani. Sechzig weitere Nayutas erlangten die Befreiung von allen Verunreinigungen. Zehntausend fühlende Wesen erlangten das reine Dharma-Auge, frei von Verunreinigungen. Unzählige fühlende Wesen erweckten den Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi. Mit unvorstellbarer und ungehinderter göttlicher Kraft verwandelten und befreiten sie zudem fühlende Wesen in den zehn Himmelsrichtungen durch die Lehre der Drei Fahrzeuge. Da dachte der König: „Diese Verdienste lassen sich nur erkennen, wenn man sein Zuhause verlässt. Ich sollte nun unter der Führung des Tathagatas mein Zuhause verlassen, um den Weg zu beschreiten.“ So sprach er zum Buddha. Nun entsagten sie ihrem weltlichen Leben und begannen, unter der Führung des Weltverehrten den Weg zu studieren. Der Buddha antwortete dem König: „Du sollst wissen, dass jetzt die Zeit gekommen ist.“ Daraufhin entsagten der König und sein zehntausend Gefolge ihrem weltlichen Leben und begannen, den Weg zu beschreiten. Sie alle erlangten das Dharani-Tor der Wahren Lampe des Dharma, befreiten sich von Unwissenheit und erlangten ein Dharani, das dem Staub der Welt gleichkam. Sie erlangten die zehn Erkenntnisse eines Bodhisattva und unermessliche Beredsamkeit. Mit reinen und ungetrübten Körpern begaben sie sich zu allen Buddhas, hörten und verehrten das Rad des wahren Dharma und wurden zu großen Dharma-Meistern. Mit übernatürlichen Kräften durchdrangen sie alle Welten, erschienen je nach Bedarf in verschiedenen Gestalten und priesen die Lehren Buddhas sowie die vergangenen Leben aller Bodhisattvas. Sie priesen auch Buddhas unermessliche und grenzenlose Kraft der Freiheit und seine göttliche Stärke im Schutz des wahren Dharma.
Zu jener Zeit, am fünfzehnten Tag des Monats, als der Prinz die Erleuchtung erlangte, war er in seinem Hauptpalast von schönen Frauen umgeben. Sieben Schätze erschienen wie von selbst:
1. Ein goldenes Rad namens „Siegreiche Freiheit“;
2. Ein Elefant namens „Grüner Berg“;
3. Ein dunkelblaues Pferd namens „Mutiger Wind“;
4. Ein göttliches Juwel namens „Strahlende Wolke“;
5. Ein Schatz eines Ministers namens „Großer Reichtum“;
6. Eine Jade-Jungfrau namens „Reine Tugend“;
7. Ein Schatz eines Generals namens „Makellose Augen“.
Nachdem er diese sieben Schätze erlangt hatte, wurde er zum universellen Herrscher von Jambudvipa. Er hatte tausend Söhne, alle schön, tapfer und fähig, Feinde zu bezwingen. Das Volk dort lebte in Wohlstand und Lebensfreude. Es gab achtzigtausend königliche Städte mit jeweils fünfhundert Pavillons. Prächtige Klöster waren mit unzähligen Schätzen geschmückt. Jedes Kloster besaß eine gewaltige Stupa, geschmückt mit allerlei Schätzen und dargebracht mit Weihrauch, Blumen und Baldachinen. In jeder Königsstadt wurde der Buddha der Reihe nach eingeladen, und dem Tathagata wurden unvorstellbare und wundersame Opfergaben dargebracht. Dann betrat der Buddha die Stadt. Unzählige Wesen jubelten. Sie pflegten ihre Wurzeln der Güte und erweckten den Bodhicitta. Mit grenzenlosem Mitgefühl wirkten sie zum Wohle aller Wesen. Sie suchten rechtmäßig den Dharma und verstanden seine wahre Bedeutung. Sie betrachteten alle Phänomene der drei Zeiten gleichermaßen. Ihre klare Weisheit erleuchtete die drei Zeiten. Sie wussten, dass die Buddhas der drei Zeiten nacheinander in der Welt erschienen. Sie führten die Wesen auf den Pfad des Bodhisattva und praktizierten selbst den Pfad des Bodhisattva. Sie verweilten im gleichen und wahren Dharma des Bodhisattva. Sie erlangten das Licht des Dharma-Rades der Weisheit des Tathagata und durchdrangen tief den Ozean des Dharma. Sie konnten alle Buddha-Welten in sich selbst sehen. Sie sind mit dem Ozean der Gelübde und Sehnsüchte aller Sinne bestens vertraut. Sie erlangen Allwissenheit. Damals, als der Tathagata nacheinander Einladungen von diesen Königen erhielt, kam er unzähligen Wesen zugute. Der Sohn des Buddha, der Prinz jener Zeit, der Herr höchster Verdienste – ist er nicht eine andere Person? Dies ist nun Shakyamuni Buddha; der König jener Zeit, der Herr der Schätze, ist der Ratna-Blumen-Buddha. Der Ratna-Blumen-Tathagata befindet sich nun im Osten, jenseits der Weltmeere, so zahlreich wie Staubkörner, in einem Weltmeer namens Dharma-Reich, Leerer Raum, Lichtwolke. Darin liegt eine Welt namens Buddhas Vollkommenes Licht und Wundersame Tugendlampe.
Dort befindet sich ein Bodhi-Mandala namens Lichtbanner aller Himmelskönige. Als jener Buddha die vollkommene Erleuchtung erlangte, war er von einer unzählbaren Menge von Bodhisattvas umgeben, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Buddha-Ländern, die den Dharma predigten. Als Buddha Ratna Flower ein Bodhisattva war, reinigte er das Buddha-Land. In diesem Buddha-Land waren alle Buddhas der drei Zeiten, die auf der Welt erschienen, jene, die, als Buddha Ratna Flower ein Bodhisattva war, die Wesen lehrten und anleiteten, das Bodhicitta (den Geist unübertroffener, vollkommener Erleuchtung) zu erwecken.
Die Frau, die damals erschien, Subhuti, ist nun meine Mutter, Gute Augen. Das Gefolge des Königs ist die Schar jener Tathagatas. Sie alle beherrschten die Praktiken Samantabhadras, erfüllten ihre großen Gelübde, und ihre reinen Dharma-Körper erleuchteten die Welt. Ihre Geister waren unzerstört, und sie erreichten die Samadhi-Tore der Bodhisattvas. Mit reinen Augen sahen sie alle Buddhas und Tathagatas, die das Rad des Dharma mit einem Klang drehten, so wundersam wie der Himmel. Alle hörten und unterstützten es und erlangten so Freiheit in allen Dharmas.
Im Nu durchstreiften sie alle Buddha-Länder, verkündeten den Dharma den fühlenden Wesen mit subtilen Klängen, stets in der Gegenwart eines Buddhas, und beschritten den Pfad des Bodhisattva für unzählige zukünftige Zeitalter. Alles, was sich manifestieren kann, ist die tugendhafte und reine Jungfrau, frei von Makel. Gemeinsam mit dem höchsten verdienstvollen Herrscher, dem universellen Monarchen, der die vier Voraussetzungen erfüllt. Der Buddha des siegreichen Sonnenlichts – dies ist mein Körper. Nach dem Nirvana dieses Buddhas werden in jener Welt 600.000 Milliarden Nayuta-Buddhas erscheinen. Ihr erster Buddha trägt den Namen Reiner Körper, gefolgt von Reiner Mond, der Weisheit erleuchtet, dann das Banner der Weisheit, dann der König der unermesslichen Weisheit und des Lichts, dann der Vajra Narayana der fleißigen Übung, dann die Unzerstörbare Weisheit, dann die Universelle Weisheitsverwandtschaft, dann die Wolke der Reinen Tugendweisheit, dann das Licht der Löwenweisheit, dann das Allumfassende Licht, dann das Banner des Verdienstlichts, dann das Banner der Weisheitssonne, dann der Lotuskörper der sich öffnenden Juwelen, dann das Licht des Verdienstes, dann die Wolke des Weisheitslichts, dann der Reine Mond der universellen Helligkeit, dann der Geschmückte Baldachin des wundersamen Klangs, dann die Erleuchtung der Löwenweisheit, dann der Mond der Dharma-Reich-Weisheit, dann der Blitz des Geistes, der fühlende Wesen in der Leere erweckt, dann der Duft der Guten Nase, dann das Echo der Ruhe, dann der Berg der Süße Tau.
Der nächste Name ist Dharma-Ozean-Donnerklang.
Der nächste Name ist Unzerstörbarer Weisheitsklang.
Der nächste Name ist Erwachender Leere-Blitzkreis.
Der nächste Name ist Mondlicht-Weißhaar-Wolke.
Der nächste Name ist Rundes Gesicht Reine Weisheit.
Der nächste Name ist Gutes Erwachende Weisheitsblumenlicht.
Der nächste Name ist Kostbarer Flammenberg Wunderbarer Tugendkönig.
Der nächste Name ist Weites Tugend-Nachtlicht.
Der nächste Name ist Wunderbares Kostbares Mondbanner.
Der nächste Name ist Besitzender Samadhi-Körper.
Der nächste Name ist Siegreicher Kostbarer Lichtkönig.
Der nächste Name ist Manifestierendes Universelles Weisheitslicht.
Der nächste Name ist Flammen-Ozean-Torlampe.
Der nächste Name ist Makelloser Wunderbarer Klangkönig.
Der nächste Name ist Unvergleichliches Verdienst.
Der nächste Name ist Siegreiches Banner.
Der nächste Name ist Kultivierender Arm.
Der nächste Name ist Ursprüngliches Gelübde Reiner Mond.
Der nächste Name ist Wahre Weisheitslampe.
Der nächste Name ist Dharma Höchster Wunderbarer Klang.
Der nächste Name ist Heller und Reiner Wunderbarer Tugendschatzkönig.
Der nächste Name ist Fahrzeugbanner.
Der nächste Name ist Dharma-Ozeanlotus. Buddhas Sohn, in jenem Kalpa, erschienen in dieser Reihenfolge sechzighunderttausend Milliarden Nayuta-Buddhas auf der Welt. Ich persönlich näherte mich ihnen und brachte ihnen allen respektvolle Opfergaben dar. Der letzte Buddha wurde Licht der Weiten Befreiung genannt. Das reine Weisheitsauge erlangte ich von diesem Buddha. Buddhas Sohn, zu jener Zeit erlangte jener Buddha als Erster die vollkommene Erleuchtung und betrat die Stadt, um zu lehren. Ich war damals die Königin eines Königs. Ich brachte diesem großen König respektvolle Opfergaben dar. Ich hörte den Buddha die Sutra der Lampe der Tathagata-Natur auslegen. Nachdem ich sie gehört hatte, erlangte ich das reine Weisheitsauge und auch das Dharma-Tor der Betrachtung des Ozeans des Bodhisattva-Samadhi. Mein Sohn, nachdem er dieses Dharma-Tor erlangt hatte, hielt und praktizierte ich es unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubpartikel der Welten. In diesen Äonen begegnete ich unzähligen Buddhas, die auf der Welt erschienen, und brachte ihnen allen respektvolle Opfergaben dar. Mein Sohn, vielleicht begegnete ich in einem einzigen Äon einem Tathagata, der in der Welt erschien, und brachte ihm ehrfurchtsvolle Opfergaben dar; oder zwei, oder drei, oder unzählige andere. Oder vielleicht begegnete ich in einem einzigen Äon Buddhas, so zahlreich wie die Staubpartikel der Welten, und brachte ihnen allen ehrfurchtsvolle Opfergaben dar. Doch ich konnte weder die physische Größe, das Aussehen, die Handlungen, das Geistesverhalten, die Weisheit noch die Samadhi-Zustände der großen Bodhisattvas kennen. Mein Sohn, wenn ich jemanden sehe, der den Pfad des Bodhisattva beschreitet, freue ich mich unermesslich, bringe ihm ehrfurchtsvolle Opfergaben dar und setze alle geschickten Mittel ein, um ihn anzuleiten und ihm zu ermöglichen, im Anuttara-samyak-sambodhi die Vollendung zu erlangen. Mein Sohn, unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubpartikel der Welten, begegnete ich Buddhas und brachte ihnen mit größtem Respekt Opfergaben dar. Ich hörte und befolgte all ihre Lehren. Damals legte jeder dieser Buddhas diesen Dharma durch verschiedene Sutras dar. Nachdem ich dies gehört hatte, praktizierte ich diesen Dharma in den Buddha-Ländern der drei Zeiten, im Gefolge aller Buddhas. Ich praktizierte auch den Bodhisattva-Pfad, die großen Gelübde des Bodhisattva und verschiedene andere Dharma-Praktiken. Dennoch konnte ich den Dharma, den der Bodhisattva Samantabhadra praktizierte, nicht verstehen. Warum? O Sohn Buddhas, Samantabhadras Dharma ist wie die grenzenlose Weite des Raumes und wie alle fühlenden Wesen, der Ozean der drei Zeiten, die zehn Richtungen und alle Daseinsbereiche – grenzenlos und unermesslich. O Sohn Buddhas, Samantabhadras Dharma ist dem physischen Bereich aller Buddhas gleich. Unzählige Äonen lang, so zahlreich wie die Staubkörner der Welt, habe ich den Körper und Geist des Bodhisattva unermüdlich beobachtet. Warum? Denn in jeder Pore des Bodhisattva, in jedem Gedanken sehe ich unermessliche und grenzenlose geschmückte Welten, den Buddha im Bodhimanda sitzend, die vollkommene Erleuchtung erlangend, und wie er in der Versammlung mit subtilem Klang das Rad des Dharma dreht. Er spricht von verschiedenen Sutras, verschiedenen Fahrzeugen und verschiedenen Reinheiten. Ferner, ihr Söhne des Buddha, sehe ich in jeder Pore eines Bodhisattva, in jedem Gedanken, den Ozean aller fühlenden Wesen, jedes an seinem eigenen Ort weilend, ihre Bereiche und Fähigkeiten verschieden, Bodhicitta in den drei Zeiten erzeugend, den Bodhisattva-Pfad praktizierend, den großen Ozean der Gelübde besitzend, den unermesslichen und grenzenlosen Ozean der Paramitas aller Bodhisattvas und den Ozean der vergangenen Leben der Bodhisattvas reinigend, den unermesslichen und grenzenlosen Ozean des großen Mitgefühls, der alle fühlenden Wesen umfasst und ihnen Freude bringt, ja sogar alle Bodhisattvas in ihrem zentralen Palast anwesend, umgeben von schönen Frauen. Söhne Buddhas, in jeder Pore eines Bodhisattva sehe ich all dies. Söhne Buddhas, ich kenne nur dieses Tor des Dharma. Alle großen Bodhisattvas haben den Ozean der wirksamen Mittel vollkommen verstanden, indem sie Körper manifestierten, die allen fühlenden Wesen gleich waren, sich der Welt anpassten, aus jeder Pore das Licht des Ozeans aller Formen ausstrahlten, die fehlende inhärente Natur des Dharma verstanden, alle fühlenden Wesen als dem leeren Raum gleich sahen und dies überallhin mitnahmen, wundersame Wandlungen vollbrachten, freie Kraft in allen Bereichen des Dharma erlangten und frei im universellen Tor wirkten. Wie kann ich im Ozean aller Tore und Wege des Dharma ihre verdienstvollen Taten erkennen und von ihnen sprechen? Dann sprach Goyi zu Sudhana: „Guter Mann, geh zu Königin Maya nach Kapilavastu und frage sie: ‚Wie kann ein Bodhisattva alle Praktiken ausüben, ohne von weltlichen Dingen befleckt zu werden, allen Buddhas Opfergaben darbringen, auf dem Bodhisattva-Pfad keinen Rückschritt erleiden, Hindernisse beseitigen, alle Dharma-Tore ohne Hilfe anderer betreten, beständig vor allen Buddhas erscheinen, alle fühlenden Wesen um sich scharen, den Bodhisattva-Pfad ohne Rückschritte durch alle zukünftigen Zeitalter hindurch beschreiten, letztendlich alle Gelübde des Mahayana erfüllen und die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen nähren?‘ Daraufhin verfasste Goyi, durch die göttliche Kraft des Buddha und in dem Wunsch, diese Bedeutung weiter zu verdeutlichen, die folgenden Verse …“
Ich sehe die Bodhisattvas und alle Praktizierenden der freudvollen Praxis.
Alle Freude ist grenzenlos und wird voll und ganz angenommen.
In ferner Vergangenheit, durch unzählige Zeitalter hindurch...
Die Welt des reinen Lichts wird das Reich des Unheils genannt.
Zu jener Zeit, in jenem Kalpa, sechshundert Billionen
Das heißt, alle Buddhas erscheinen auf der Welt.
Schließlich wird der Name der vollkommenen Erleuchtung zum Dharma-Banner und zur Dharma-Lampe werden.
Nach Buddhas Tod regierte ein König namens Weisheitsberg.
Der König der Großen Freiheit führt Jambudvipa an
Alle Feinde können bezwungen werden.
Der Prinz besaß fünfhundert schöne und würdevolle Frauen.
Ihre reine und vollkommene Form ist nie ermüdend anzusehen.
In tiefem Glauben an die Lehren Buddhas bringe ich respektvoll Opfergaben dar.
Den Dharma-Schatz schützen und freudig praktizieren
Dieser König hatte einen Prinzen namens Gutes Licht.
Die dreißig Merkmale eines gesunden Körpers kommen allen empfindungsfähigen Wesen zugute.
Fünfhundert Milliarden Menschen werden Mönche und Nonnen, um den Weg zu praktizieren
Mit mutigem und fleißigem Einsatz halten wir am Dharma fest.
Wangdu Mingzhi Tree, eine Stadt, die von 100 Millionen umgeben ist.
Youlin Mingjingde Zhongbaoshu Zhuangyan
Das Gute Licht wohnt in diesem Wald und verkündet weithin den wahren Dharma des Buddha.
Seine Beredsamkeit ist grenzenlos und bringt allen Frieden.
Oder vielleicht begab er sich in die Hauptstadt jenes Königreichs, um um Almosen zu betteln.
Die Disziplin und das Benehmen der Schule waren so würdevoll, dass alle, die sie sahen, erfreut waren.
Wie ein Löwe umherstreifend, findet der Wille stets Frieden.
Alle Sinne sind gedämpft, Achtsamkeit und Weisheit sind gegenwärtig.
Zu jener Zeit lebte ein Ältester namens Joyful Banner.
Mein Name ist die ältere Frau, Sui Shun Guang.
Ich traf Shan Guangming in der Stadt.
Ein glückverheißendes und würdevolles Erscheinungsbild, ein fröhlicher Körper und ein grenzenloses Herz
Als mich das nächste Mal jemand anflehte, an meine Tür kommen zu dürfen, gab ich ihm mit beflecktem Herzen Almosen.
Mani-Schale mit Schmuckmotiven wirft ein schönes Licht.
Obwohl die Opfergaben an diesen Schüler Buddhas mit verunreinigter Liebe dargebracht wurden.
Zweihundertfünfzig Kalpas, ohne die drei bösen Reiche zu durchlaufen
Geboren in eine edle Königsfamilie unter himmlischen Wesen.
Ständig den strahlenden und wundersamen Anblick des Körpers zu sehen
Die darauffolgenden Äonen zählten zweihundertfünfzig.
Subhuti, eine Frau aus einer angesehenen Familie, wurde unter dem Namen Ligou Miaode (was so viel wie „reine und wundersame Tugend“ bedeutet) geboren.
Ich sah, dass der Siegreiche den Wunsch hatte, Opfergaben darzubringen.
Ungeachtet der eigenen Lebensspanne sollte man entsprechend dem geben, was man gibt.
Zu dieser Zeit begaben er und der Prinz sich zum Sonnenaufgang, um dem Buddha ihre Ehrerbietung zu erweisen.
Grenzenlose Freude erweckt Bodhicitta
Der letzte Buddha dieses Kalpas trug den Namen Licht der Weiten Befreiung.
Ich biete allen, die in diese Welt kommen, meine volle Unterstützung an.
Von diesem letzten Buddha erlangt man das reine Weisheitsauge.
Das Verständnis der Eigenschaften aller Phänomene beseitigt Falschheit und Umkehrung.
Das Erreichen des Dharma-Tors durch die Beobachtung des Ozeans des Bodhisattva-Samadhi
Mit einem einzigen Gedanken kann man alle unvorstellbaren Welten sehen.
Diese Buddha-Länder sind entweder rein oder unrein.
Strebe nicht nach Reinheit und hasse nicht die Unreinheit.
Mögen alle Welten die Tathagatas in ihrem Bodhimanda sitzen sehen.
In einem einzigen Gedanken erblickt man den unvorstellbaren Ozean des Lichts aller Buddhas.
Ebenfalls zu sehen sind alle Samadhis aus dem Gefolge Buddhas.
Alle Dharma-Lehren sind ungehindert.
Darüber hinaus ist bekannt, dass ihr Verhalten von ihrem Wohnort abhängt.
Und alle großen Gelübde werden in einem einzigen Gedanken vollständig erfasst.
Ich sah alle Bodhisattvas in der Gestalt des Bodhisattva.
Das Ausmaß des Anbaus über unzählige Äonen hinweg ist unvorstellbar.
Eine Pore nach der anderen offenbart unzählige Kalpas.
Windrad, Wasser- und Feuerrad, alle Erdräder
Verschiedene Formen und Kategorien der Welt, von denen sie abhängen
Alle wundersamen Verzierungen spiegeln die Unterschiede in den Körpern aller empfindungsfähigen Wesen wider.
Und ich sah alle Welten im Ozean der Welt.
Buddhas erscheinen auf der Erde, um den Dharma zu predigen und fühlende Wesen zu befreien.
Ich habe den Bodhisattva-Pfad über unzählige Äonen hinweg praktiziert.
Noch immer unwissend über die physischen Handlungen, den Geist und die Weisheit des Bodhisattva.
Dann verbeugte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen des Jungen Gautama, umrundete ihn und zog sich dann zurück.
Zu jener Zeit dachte Sudhana: Wie kann ich meinen tugendhaften Lehrer sehen? Ein tugendhafter Lehrer ist von der Welt losgelöst, verweilt nirgends, ist an nichts gebunden, überwindet Hindernisse und beschreitet den ungehinderten Pfad.
Er besitzt einen reinen Dharma-Körper und einen Körper tugendhafter Taten, betrachtet alle Welten mit klarer Weisheit, erfüllt große Gelübde, erhält den Dharma-Körper Buddhas aufrecht, den wunscherfüllenden Dharma-Körper, einen Körper, der weder geboren noch stirbt, weder kommt noch geht, weder real noch unwirklich, weder sammelt noch zerstreut. Alle Formen sind eine einzige Form, ein Körper frei von Extremen, ein Körper ohne Anhaftung, ein unerschöpflicher Körper, ein Körper, der alle Illusionen wie ein Blitz auslöscht, ein Körper wie ein Traum, ein Körper wie ein Spiegelbild, ein Körper wie die reine Sonne, ein Körper, der alle Richtungen erfüllt, ein Dharma-Körper, der in den drei Zeiten unzerstörbar ist, ein Körper, der kein Körper ist. Solche Körper sind allen Welten verborgen, nur Samantabhadra Bodhisattva sieht sie. Dieser tugendhafte Lehrer lebt ein ungetrübtes Leben. Wie soll ich ihn sehen und mir nähern, sein Aussehen erkennen, den Dharma hören und ihn annehmen und bewahren? Während er so dachte, erschien in jener Zeit eine Stadtgottheit namens Ratnaketu. Umgeben von seinem Gefolge am Himmel offenbarte Sudhana seinen prächtigen und geschmückten Körper. Sie boten ihm eine Krone aus himmlischen Schätzen und anderen kostbaren Ornamenten an und sprachen: „Guter Mensch, bewahre deinen Geist, denn du bist frei von Geburt und Tod. Schmücke deinen Geist, denn du wirst die zehn Kräfte erlangen. Reinige deinen Geist, denn du bist fern von Geiz, Neid und Schmeichelei. Lösche die lodernden Flammen deines Geistes, denn du wirst die Meisterschaft über den stetigen Strom der Dharma-Tore der Meditation und des Samadhi erlangen. Erleuchte deinen Geist, denn du wirst den Ozean der Tathagatas und ihr Gefolge beständig mit dem Licht der Prajnaparamita erleuchten. Nähre deinen Geist, denn du wirst die geschickten Mittel aller Buddhas sammeln. Stärke deinen Geist, denn du wirst die Gelübde und Praktiken des Samantabhadra in dir tragen. Kultiviere deinen Geist, denn kein Dämon, kein dämonisches Wesen und kein anderer Feind kann ihn zerstören. Erleuchte deinen Geist, denn du wirst das Licht der Weisheit aller Buddhas erlangen.“ Tathagatas. Ihr solltet einen unzerstörbaren Geist entwickeln, denn so könnt ihr die Wolke des wahren Dharma der Tathagatas empfangen. Ihr solltet euren Geist beherrschen, denn er empfängt den Ozean aller Verdienste der Tathagatas in Fülle. Ihr solltet euren Geist erweitern.“ Aufgrund grenzenlosen Mitgefühls, das alle fühlenden Wesen umfasst, sollte man die Stadt des eigenen Geistes umhüllen. Aufgrund des Dharma, der das Böse allumfassend bedeckt und verhüllt, sollte man die Stadt des eigenen Geistes betreten. Aufgrund unermesslichen Mitgefühls, das alle fühlenden Wesen rettet, sollte man die Tore der Stadt des eigenen Geistes öffnen. Aufgrund der rechten Achtsamkeit auf alle Buddhas der drei Zeiten sollte man die Stadt des eigenen Geistes erreichen. Da man die Ursachen und Bedingungen des Drehens des Rades des Dharma und der Sutras vollständig versteht, sollte man den Pfad der Stadt des eigenen Geistes kennen. Da sie den Pfad der Allwissenheit offenbart und manifestiert, sollte man die Stadt des eigenen Geistes bewahren. Da sie den Ozean der Gelübde aller Buddhas der drei Zeiten in sich birgt, sollte man die Kraft der Stadt des Geistes erkennen. Da sie die Verdienste des Dharma-Bereichs nährt, sollte man die Stadt des Geistes mit universellem Licht erstrahlen lassen. Da man die Verunreinigungen der Sinne, Begierden, karmischen Bindungen und Gewohnheiten aller fühlenden Wesen kennt, sollte man die Kraft der Freiheit der Stadt des Geistes erkennen. Da sie alle Dharma-Bereiche umfasst, sollte man die Stadt des Geistes erleuchten. Da man in Buddha-Achtsamkeit verweilt, sollte man die wahre Natur der Stadt des Geistes erkennen. Da man die unwirkliche Natur aller Dharmas versteht, sollte man wissen, dass die Stadt des Geistes einer Illusion gleicht. Da man die Stadt der Allwissenheit und des wahren Dharma betritt, Bodhisattva Mahasattvas, wenn ihr die Städte eures Geistes auf diese Weise erkennt, könnt ihr alle guten Wurzeln sammeln. Warum ist das so? Denn es beseitigt unzählige Hindernisse, nämlich jene, die das Sehen des Buddha, das Hören des Dharma, das Darbringen von Opfergaben an den Buddha, das Sammeln fühlender Wesen und das Reinigen von Buddha-Welten verhindern. Ihr Schüler des Buddha, ihr Bodhisattvas, wenn ihr einen so ungetrübten Geist besitzt, könnt ihr mit ein wenig Geschick alle tugendhaften Lehrer sehen und letztlich Allwissenheit erlangen. Zu jener Zeit pries eine Gottheit namens Dharma Wunderbare Tugend am Himmel Königin Maya mit melodischer Stimme und sandte ein Netz aus verschiedenfarbigem Licht aus, das unzählige Buddha-Welten erleuchtete. Sudhana sah, wie das Lichtnetz die Körper aller Buddhas erleuchtete, sie einmal umkreiste und dann zu seinem Haupt zurückkehrte und seinen Körper erfüllte. In diesem Augenblick erlangte Sudhana das reine, helle Auge, frei von Befleckung, das alle Dunkelheit der Unwissenheit vertrieb; er erlangte das Auge frei von Finsternis und verstand die wahre Natur aller fühlenden Wesen. Er erlangte das Auge, frei von Befleckung, das die Natur aller Dharmas erfasste; er erlangte das Auge der reinen Weisheit, das die Natur aller Buddha-Welten erfasste; er erlangte das Auge des reinen Lichts, das den Buddha-Körper des Dharma sah; und er erlangte das Auge der universellen Erleuchtung. Er betrachtete die unvorstellbare Gestalt des Tathagata und erlangte das ungetrübte Auge des Lichts. Indem er die Erfolge und Misserfolge aller Welten beobachtete, erlangte er das allgegenwärtige Auge des Lichts, das alle Buddhas sah, die das Rad des Dharma drehten und Sutras hervorbrachten. Er erlangte das Auge der universellen Sicht, das die göttliche Kraft unzähliger Buddhas beobachtete, die fühlende Wesen lehrten. Er erlangte das Auge des universellen Sehens, das alle Welten beobachtete, die aus Ursachen und Bedingungen entstanden, und die Buddhas, die in der Welt erschienen. Zu jener Zeit bewachte ein Rakshasa-Dämonenkönig namens Gutes Auge die Dharma-Halle des Bodhisattva, begleitet von seiner Frau und seinen Kindern und umgeben von zehntausend Rakshasa-Gefolgsleuten. Er streute wundersame Blumen in den Himmel und sprach zu Sudhana: „Guter Mann, wenn ein Bodhisattva zehn Dinge vollbringt, kann er sich allen tugendhaften Lehrern nähern. Was sind diese zehn Dinge? Sie sind: ein reiner und aufrichtiger Geist, frei von Schmeichelei; unerschütterliches, großes Mitgefühl, das alle fühlenden Wesen umfasst; die Erkenntnis der nicht-wirklichen Natur aller fühlenden Wesen; unerschütterlicher Glaube an Sarvajna (die allwissende Weisheit); unerschütterlicher Glaube an die Versammlung des Buddha; die Betrachtung der Natur aller Dharmas mit dem reinen Auge der Weisheit; unerschütterliches, großes Mitgefühl, das alle fühlenden Wesen umschließt; klare und strahlende Weisheit, die alle Dharma-Bereiche erleuchtet; geschickter Umgang mit dem Regen des Dharma und der Wolke des Nektars; die Überwindung des Leidens von Geburt und Tod und die Verbindung mit tugendhaften Lehrern.“ Mit klarem Blick erkennt man die Kontinuität aller Phänomene. Ein Bodhisattva, der diese zehn Eigenschaften erlangt, kann sich tugendhaften Lehrern nähern. Des Weiteren, Sohn des Buddha, kann ein Bodhisattva, der die dreizehn Samadhi-Tore erreicht, alle tugendhaften Lehrer sehen. Welche zehn sind das? Sie sind: das Samadhi des reinen Dharma und der vollkommenen Leerheit; das Samadhi der Betrachtung des Ozeans aller Richtungen; das Samadhi der Unterscheidung aller Daseinsbereiche; das Samadhi der Betrachtung der Buddhas der zehn Richtungen; das Samadhi der Kultivierung des Ozeans des Verdienstes; das Samadhi der Treue zu tugendhaften Lehrern; das Samadhi der Betrachtung der Verdienste und Tugenden aller Tathagatas vor Augen; das Samadhi der Aufmerksamkeit gegenüber tugendhaften Lehrern; das Samadhi der ständigen Verbundenheit mit allen tugendhaften Lehrern; und das Samadhi der tadellosen, respektvollen Opfergabe an tugendhafte Lehrer. Guter Mann, ein Bodhisattva, der diese dreizehn Samadhi-Tore erreicht, kann alle tugendhaften Lehrer sehen und auch die subtilen Stimmen tugendhafter Lehrer sowie das Samadhi des Drehens des Dharma-Rades erlangen. Wenn ein Bodhisattva in diesem Dharma-Tor verweilt, wird er die Gleichheit aller Buddhas erkennen und stets alle tugendhaften Lehrer sehen können.
Da antwortete Sudhana dem Rakshasa: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet!“ Aus Mitgefühl wurde ich angewiesen, einen tugendhaften Lehrer zu finden. Bitte sage mir, wie ich zu einem tugendhaften Lehrer gelangen kann, in welcher Stadt, welchem Dorf oder welchem Ort soll ich einen suchen? Die Antwort lautet: Guter Mann, erweise tugendhaften Lehrern in alle Richtungen Ehre. Betrachte mit rechter Achtsamkeit alle Bereiche und suche tugendhafte Lehrer. Reise mit Mut und Freiheit durch die zehn Himmelsrichtungen auf der Suche nach tugendhaften Lehrern. Gehe, indem du deinen Körper und deine Handlungen wie einen Traum oder einen Blitz erkennst, zu einem tugendhaften Lehrer. Sudhana folgte daraufhin den Anweisungen des Lehrers und sah sogleich einen großen, juwelenbesetzten Lotus aus der Erde emporsteigen. Sein Stängel bestand aus Vajra, seine Blätter aus Mani und seine Plattform aus reinen Juwelen. Erlesene Düfte umhüllten ihn, der mit unzähligen Mani-Juwelen geschmückt war.
Auf der Lotusplattform befand sich ein Pavillon, die Schatzkammer des Dharma-Reiches. Sein Boden war aus Vajra, seine Säulen aus unzähligen Mani-Juwelen, die mit vielfältigen Prachtstücken verziert waren, und seine Geländer mit unzähligen kostbaren Juwelen. Im Pavillon erblickte Sudhana einen Löwenthron aus Mani-Juwelen. Ein juwelenbesetzter Baldachin, geschmückt mit Juwelen und Geländern verschiedenster Art, bedeckt mit prächtigen Gewändern und juwelenbesetzten Netzen, wurde errichtet. Aus den goldenen Glocken erklangen wundersame Klänge, und duftende Blüten regneten herab. Aus den juwelenbesetzten Glocken ertönten die Klänge der Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas.
Aus dem juwelenbesetzten Monddach ging die Emanation Buddhas hervor. Aus dem reinen Mani-Juwel offenbarten sich die aufeinanderfolgenden Wiedergeburten des Tathagata. Vom Sonnen-Mani-Juwel erstrahlte unermessliches Licht in alle zehn Himmelsrichtungen. Vom strahlenden Baldachin des Mani-Juwelenkönigs erstrahlte das vollkommene Licht aller Buddhas. Aus dem hellen Juwel entsprangen die Opfergaben, die Lampen aller fühlenden Wesen und die Wolken des wahren Dharma Buddhas. Aus dem wunscherfüllenden Juwel erhob sich Samantabhadras Freiheit und Befreiung in jedem Gedanken und erfüllte das Reich des Dharma. Vom Baldachin des Berges Sumeru priesen himmlische Stimmen den Tathagata.
Zu jener Zeit sah Sudhana diesen unvorstellbar prächtigen und hohen Thron, umgeben von einem unvorstellbaren Gefolge. Er sah Königin Maya auf diesem Thron, schön und tugendhaft, in reiner Gestalt, einer Gestalt, die die drei Welten transzendierte, einer Gestalt, die allen Welten erschien, einer Gestalt, die frei von allen weltlichen Begierden war und einer Gestalt, die gemäß den Bedürfnissen jedes Wesens lehrte. Alle fühlenden Wesen sind nicht durch physische Formen befleckt. Sie manifestieren gewaltige physische Formen. Ihre physischen Formen sind denen aller fühlenden Wesen gleichwertig. Alle fühlenden Wesen besitzen unvergleichliche physische Formen. Alle fühlenden Wesen sehen eine physische Form, die nicht falsch ist. Vielfältige physische Formen. Physische Formen manifestieren sich gemäß den Bedürfnissen der fühlenden Wesen. Physische Formen von unzähligen Gestalten. Physische Formen von universeller Erscheinung. Physische Formen, die allen fühlenden Wesen erscheinen. Physische Formen, geschmückt mit dem weiten Tor der Freiheit. Physische Formen, die dazu dienen, alle fühlenden Wesen zu lehren und zu transformieren. Physische Formen, die allen fühlenden Wesen in vielfältigen Formen erscheinen. Physische Formen, die sich zu jeder Zeit in verschiedenen unzerstörbaren Formen manifestieren. Physische Formen, die alle fühlenden Wesen letztendlich und nicht letztendlich erhalten. Physische Formen, die nicht vergehen. Weil sie in keiner Sphäre erlöschen. Physische Formen, die nicht entstehen. Weil sie in keiner Sphäre geboren werden. Physische Formen, die nicht entstehen. Weil sie weder entstehen noch erscheinen. Physische Formen, die nicht vergehen. Physische Formen, die jenseits aller weltlichen Sprache liegen. Physische Formen, die nicht falsch sind. Physische Formen, die ihren Bedürfnissen entsprechend erlangt werden. Physische Formen, die nicht trügerisch sind. Physische Formen, die auf die Welt entsprechend ihren Bedürfnissen reagieren. Physische Formen, die kein Ziel haben. Physische Formen, die weder geboren werden noch sterben. Physische Formen, die unzerstörbar sind. Physische Formen, die aufgrund ihrer Dharma-Natur unzerstörbar sind. Physische Formen ohne Form. Physische Formen, die von der Sprache der drei Zeiten abgeschnitten sind. Physische Formen einer einzigen Form. Weil sie formlos ist und doch geschickt von Form spricht. Wie ein Blitz reagiert ihre Form auf die Geister aller fühlenden Wesen. Wie eine Illusion ist ihre Form mit der Illusion der Weisheit erfüllt. Wie eine Flamme erhält ihre Form die Gedanken fühlender Wesen. Wie ein Schatten ist seine Form beständig, da die ursprünglichen Gelübde aller fühlenden Wesen ungebrochen sind. Wie ein Traum ist seine Form unzerstörbar, da sie auf fühlende Wesen reagiert. Die höchste Form des Dharma-Reiches ist rein wie der leere Raum. Sie manifestiert die Form des großen Mitgefühls und erfüllt die Bedürfnisse aller fühlenden Wesen. Sie offenbart die ungehinderte Torform und erfüllt das Dharma-Reich in jedem Gedanken. Sie ist unermesslich und grenzenlos, reinigt alle weltlichen Pfade und transzendiert den Pfad der Sprache. Sie ist eine Form ohne Abhängigkeit, die das höchste Gelübde erfüllt, fühlende Wesen zu lehren und zu transformieren. Sie ist eine erhaltende Form, die die Angelegenheiten aller fühlenden Wesen zu erkennen vermag. Sie ist eine Form ohne Geburt, die illusorische Gelübde erfüllt. Sie ist unvergleichlich und transzendiert die Welt. Sie ist eine Form, die auf alle Bedürfnisse reagiert und fühlende Wesen entsprechend befreit. Sie ist eine Form ohne Unreinheiten, die der Kontinuität des Karmas folgt. Es ist eine wunscherfüllende Juwelenform, die die Wünsche aller fühlenden Wesen erfüllt. Sie ist frei von Täuschung, denn alle fühlenden Wesen entspringen der Täuschung. Sie ist frei von Wahrnehmung und Beobachtung. Da alle fühlenden Wesen sie nicht begreifen können, ist der physische Körper nicht das Höchste. Da sie Geburt und Tod aufhebt, ist der physische Körper rein. Da sie frei von der Wahrnehmung und Beobachtung des Tathagata ist, ist diese Form keine Form. Da Form wie ein Blitz ist, ist Gefühl kein Gefühl. Da sie weltliches Leid beseitigt, ist sie frei von jeglichem Denken. Da sie die Gedanken aller fühlenden Wesen unterscheidet, erzeugt sie Handlungen, die keine Handlungen sind. Da alle Handlungen wie Illusionen sind, ist sie frei vom Bereich des Bewusstseins. Da sie das Weisheitsgelübde des Bodhisattva erfüllt, ist sie leer und ohne alles. Da sie die Sprache aller fühlenden Wesen transzendiert, ist der physische Körper vollendet. Da ihre wundersame Gestalt unzerstörbar ist, sah Sudhana Königin Maya, wie sie, den Bedürfnissen der fühlenden Wesen entsprechend, verschiedene, unermessliche physische Formen annahm. Fühlende Wesen mögen den Körper der Königin des Paranirmitavasavartin-Himmels gesehen haben, oder gar den der Königin der Vier Himmelskönige, oder den der Königin des Drachenkönigs, oder auch den der Königin des Menschenkönigs. Sudhana, die diese verschiedenen physischen Formen sah, nährte die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen, übte die unzerstörbare Vollkommenheit der Großzügigkeit (Dana Paramita), dachte allumfassend mitfühlend an alle fühlenden Wesen, bewirkte die unermesslichen Verdienste des Tathagata und strebte fleißig und mutig nach Sarvajna (allwissender Weisheit). Im Wissen um den Zustand der Ruhe aller Dharmas betritt man den Ozean tiefer Geduld, erlangt unzerstörbares Samadhi, kultiviert alle Samadhi-Zustände, erreicht das vollkommene Samadhi des Tathagata, löscht den Ozean der Leiden aller fühlenden Wesen aus, reinigt alle Dharma-Bereiche, erkennt und versteht das Dharma-Rad aller Buddhas, betrachtet den Ozean allen Dharmas mit klarer Weisheit, sieht alle Buddhas mit unstillbarem Verlangen, betrachtet die Tathagatas der drei Zeiten nacheinander, öffnet alle Buddha-Tore, sieht die Buddhas der drei Zeiten nacheinander in der Welt erscheinen, reinigt die Gebote des Buddha-Pfades, verweilt in seinem Zustand der Leere, umschließt alle fühlenden Wesen und lehrt sie, erlangt den reinen Dharma-Körper, reinigt alle großen Gelübde aller Buddha-Länder, befreit letztlich alle fühlenden Wesen, erfüllt den Bereich aller Buddhas mit einem einzigen Gedanken und lässt so die Freiheit entstehen. Die ungezügelte Kraft des Bodhisattva, die unermessliche reine Formen manifestierte, alle dämonische Macht bezwang, die Kraft des Verdienstes mehrte, die Kraft des guten Dharma erzeugte, alle Buddha-Kraft erlangte, die Kraft des Bodhisattva besaß, alle Weisheit und Macht hervorbrachte, die Weisheit des Tathagata alles umfassend erleuchtete, den Ozean der Geister unermesslich fühlender Wesen kannte und die Wünsche und die Natur der Sinne aller fühlenden Wesen verstand. Sein Körper war in den zehn Himmelsrichtungen mit unzähligen Buddha-Welten erfüllt. Er kannte den Erfolg und Misserfolg aller Buddha-Welten. Er öffnete sein Auge der reinen Weisheit und sah den Ozean der drei Zeiten und den Ozean des Buddha-Dharma. Er gebar die Verdienste aller Tathagatas. Er kannte die von allen Bodhisattvas erworbenen Verdienste, von ihrem anfänglichen Streben bis zu ihrer endgültigen Erfüllung. Er nährte die guten Wurzeln aller fühlenden Wesen. In allen Welten pries er die Verdienste aller Buddhas. Er erfüllte die Gelübde der Mutter aller Bodhisattvas. Zu jener Zeit sah Sudhana, dass Königin Maya so einzigartige Dinge wie die Staubpartikel von Jambudvipa besaß. Daraufhin verwandelte er sich und gab sie ihr alle.Der Körper faltet ehrfürchtig die Hände und verneigt sich. Sofort erreicht man unzählige Tore des Samadhi. Mit rechter Achtsamkeit kultiviert, erkennt und beobachtet man. Nach dem Erscheinen des Siegels der Verwirklichung erhebt man sich aus dem Samadhi. Im Stehen umrundet man respektvoll Königin Maya und ihr Gefolge, faltet ehrfürchtig die Hände und tritt zur Seite.
Einer sagt: „Großer Weiser, Manjushri Bodhisattva, einst lehrtest du mich, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln, tugendhafte Lehrer zu suchen, ihnen nahe zu sein und ihnen Opfergaben darzubringen. Ich habe mich nach und nach bemüht, den Großen Weisen zu erreichen. Ich wünsche mir, dass du mir erklärst: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Praxis und beschreitet den Bodhisattva-Pfad?‘“ Die Antwort lautet: „Schüler des Buddha, ich habe bereits das Dharma-Tor des Großen Gelübdes, der Weisheit und der Illusion durchschritten. Aufgrund dieses Dharma-Tors gebar Vairocana, die Mutter des Tathagata, im Palast von König Suddhodana in Kapilavastu von Jambudvipa Prinz Siddhartha aus ihrer rechten Seite und offenbarte dabei unvorstellbare und ungehinderte göttliche Macht. Guter Mensch, wenn ein Bodhisattva im Tusita-Himmel stirbt, strahlt jede Pore helles Licht aus, das als das vollkommene Verdienst der Wiedergeburt aller Tathagatas gilt.“ Die Manifestation der Geburt und des Schmucks der Bodhisattvas, so zahlreich wie die Staubpartikel in unzähligen Buddha-Welten, wird offenbart. Sie erleuchtet alle Welten, berührt meine Krone und durchdringt jede Pore meines Körpers. Eingetreten, offenbart sie universell die Geburt und den Schmuck der Bodhisattvas, ihre Freiheit und ihren Glanz. Sie offenbart auch ihre Entsagung, ihren Weg zum Bodhimanda und ihr Erreichen der vollkommenen Erleuchtung. Umgeben von Bodhisattvas, himmlischen Wesen und einer großen Schar von Wesen bringen sie ehrfürchtig Opfer dar und drehen das Rad des Dharma.
Diese Tathagatas praktizierten in früheren Leben den Bodhisattva-Pfad, brachten ehrfürchtig allen Buddhas Opfer dar, erzeugten das Bodhicitta, reinigten alle Buddha-Welten, ihre unzähligen Emanationen erfüllten die Dharma-Welt, sie lehrten fühlende Wesen und manifestierten sogar Mahaparinirvana. All dies wird bezeugt. Weiterhin, guter Mensch, dringt dieses wundersame Licht in meinen Körper ein. In diesem Augenblick transzendiert mein Körper Welt und Raum, ist aber dennoch nichts anderes als ein menschlicher Körper, der die prächtigen Paläste der Bodhisattvas der zehn Himmelsrichtungen fassen kann.
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Zu jener Zeit stieg der Bodhisattva vom Tusita-Himmel herab, begleitet von einer Schar Bodhisattvas, deren Anzahl den Staubpartikeln von zehn Buddha-Welten entsprach. Sie alle reisten gemeinsam, ihre großen Gelübde und tugendhaften Wurzeln schmückten den Dharma, ihre Weisheit und Freiheit umfassten alle Stufen, ihr reiner Dharma-Körper und ihre unermesslichen Formen sowie ihre höchsten Gelübde und Praktiken des Samantabhadra waren alle gleichwertig. Umgeben von solch einem Gefolge wurde der Bodhisattva auch von achtzigtausend Drachenkönigen, den Sagara-Drachenkönigen, den acht Klassen der Yakshas und anderen Gottheiten begleitet, die ihm ehrfurchtsvoll ihre Verehrung darbrachten. Beim Herabsteigen strahlte der Bodhisattva ein helles Licht aus, das die Welt erleuchtete und seine Macht offenbarte, alles Leid auf den Pfaden des Bösen zu beseitigen. Mit geschickten Mitteln lehrte und transformierte er unvorstellbare Wesen, ermöglichte es ihnen allen, das Karma und das Verhalten ihrer vergangenen Leben zu erkennen und leitete sie an, Achtsamkeit und Freiheit von Anhaftung zu entwickeln.
Er beschützte alle Wesen, indem er ihnen erlaubte, den Körper des Bodhisattva zu sehen und solch wundersame Phänomene zu manifestieren. Er kam mit der Versammlung in meinen Schoß. Diese Bodhisattvas wandelten frei in meinem Schoß, manchmal traten sie aus dreitausend gewaltigen Chiliokosmen oder aus unzähligen Buddha-Welten hervor, so zahlreich wie die Staubkörner eines einzigen Staubkorns. Und in jedem Gedanken, in allen Welten der zehn Richtungen, in Gegenwart aller Buddhas, unzähliger Bodhisattvas und ihrer Gefolgschaften sowie der Vier Himmelskönige, des Trayastrimsa-Himmelskönigs und sogar Brahmas, all dieser Himmelskönige, treten alle in meinen Schoß ein. Sie wollen die Bodhisattvas sehen, ihnen ehrfurchtsvoll Opfergaben darbringen und den wahren Dharma hören und empfangen. Ich beherberge all diese Wesen, doch der Schoß ist weder riesig noch eng.
In dieser Welt manifestiere ich solch wundersame Wandlungen und Wiedergeburten. Dasselbe gilt für alle Jambudvipas der zehn Richtungen. Ich manifestiere mich nicht in vielen Formen, sondern erscheine als Mutter der Bodhisattvas je nach ihren Bedürfnissen in verschiedenen Gestalten. Warum? Weil ich dieses große Gelübde, die Weisheit und das Tor des illusorischen Dharma kultiviere. Guter Mensch, ich bin die Mutter von Vairocana Buddha, Krakucchanda Buddha, Kanakamuni Buddha, Kassapa Buddha, Maitreya Buddha, Löwenbuddha, Dharma-Banner-Buddha, Buddha des Guten Auges, Buddha der Reinen Blume, Buddha der Wunderbaren Tugendblume, Tissa Buddha, Pusa Buddha, Buddha des Freudigen Geistes, Freier Buddha, Unbefleckter Buddha, Strahlender Mond-Buddha, Fackelträger-Buddha, Freudiger und Gelassener Buddha, Vajra-Schild-Buddha, Buddha der Reinen Bedeutung, Asita Buddha, Buddha, der zum anderen Ufer geht, Hoher Flammenberg-Buddha, Lampenträger-Buddha, Kostbarer Lotus-Buddha, Buddha des Verdienstes und der Tugend, Buddha der Unermesslichen Tugend, Buddha der Wunderbaren Tugendlampe, Buddha des Geschmückten Körpers, Buddha der Wohlwollenden Würde. Buddha der Wundersamen Tugend und des Mitgefühls. Buddha des Wohlwollenden Banners. Buddha der unermesslichen Weisheit. Buddha des unermesslichen Klangs. Buddha der Streitlosigkeit. Buddha, der Zweifel vertreibt. Reiner Buddha. Buddha des weiten Lichts. Buddha der schnellen Reinigung. Buddha der Wolke der Wundersamen Tugend. Buddha der geschmückten Krone. König der Bäume. Buddha der geschmückten Juwelenkrone. Buddha des Ozeans der Weisheit. Reiner Juwelen-Buddha. Buddha der festen Himmelskrone. Buddha, der alle Wünsche besitzt. Buddha der großen Freiheit. König der Wundersamen Tugend. Höchster Buddha der Wundersamen Tugend. Buddha der Sandelholzwolke. Buddha der weiten und reinen Augen. Buddha der höchsten Weisheit. Buddha der Weisheitskultivierung. Hoher König Buddha. Buddha der freien Weisheit. Buddha jenseits der Form. Buddha der Löwenfreude. Höchster König Buddha. Buddha des Gipfels der Wundersamen Tugend. Buddha des Vajra-Weisheitsbergs. Buddha der Schatzkammer der Wundersamen Tugend. Mit Juwelennetz geschmückter Buddha. Buddha der Guten Weisheit. Buddha der Freiheit. Buddha der Erde. Buddha des Asanga-Verdienstes. Buddha der Vielzähnigen. Buddha des Lichts der Weisheit. Buddha des Himmels der Wundersamen Tugend. Buddha des Höchsten Sitzenden. Buddha der Höchsten Tugend. Buddha der Asketischen Wurzeln. Buddha der Mitfühlenden Rede. Buddha des Banners der Freiheit der Tugend. Buddha des Klaren Banners. Buddha der Unterscheidungszweige. Buddha von Vesakkha. Buddha, der allen Wesen Duft und Licht schenkt. Buddha des Vajra-Juwelenschmucks. Buddha der Freude. Buddha, der das Begehren löscht. Buddha des Hochgewachsenen Körpers. Buddha des Guten Himmels. Buddha des Höchsten Himmels. Buddha auf dem Weg zum Nirvana. Buddha der Erwachenden Weisheit. Buddha frei von Befleckung. Buddha des Strahlenden Flammenkönigs. Buddha des Friedens. Buddha des Vesakkha-Himmel. Buddha des Vajra-Berges. Buddha der Wundersamen Tugend mit strahlender Weisheit. Buddha der Ruhe. Buddha von Upadesa. Buddha der reinen Tugend. Buddha der freudvollen Tugend. Buddha der ersten Rechtschaffenheit und des Mutes. Buddha der hundertfachen Flamme. Buddha des Einen. Buddha des tiefen Klangs. Buddha des großen Erdkönigs. Buddha des reinen Weißen. Buddha des Bergklangs. Höchster Buddha. Unzerstörbarer Buddha. Buddha des höchsten Heilers. Buddha des Verdienstes am Mond. Buddha des Nicht-Ungehorsams. Buddha der Verdienste. Buddha des Mondaufgangs. Buddha des Verdienstes am Himmel. Buddha des strahlenden Lichts. Buddha des Sal-Schattens. Buddha des Medizinkönigs. Buddha des siegreichen Schatzes. Buddha der Vajra-Weisheit. Buddha der achtzig wunderbaren Tugenden. Buddha des allunzerstörbaren Buddhas. Buddha des großen Namenskönigs. Buddha des mutigen Haltens. Amitabha-Buddha. Buddha der großen geschmückten Flamme. Buddha des Dharma-Königs ohne Falschheit. Buddha des nicht-regressiven Buddhas. Buddha des strahlenden Himmels. Asketischer Buddha. Buddha des reinen Himmels. Buddha der Übereinstimmung. Buddha des befreienden Klangs. Unzerstörbarer König Buddha. Buddha, der Schmeichelei und Falschheit auslöscht. Buddha des reinen Jasminlichts. Buddha des siegreichen Mondes. Buddha mit der hellen Fackel. Buddha mit dem geschmückten Körper. Unaussprechlicher Buddha. Buddha, der alle fühlenden Wesen beobachtet. Amitabha-Buddha. Buddha des furchtlosen Klangs. Buddha des Siegreichen. Furchtloser und weiser Buddha. Buddha der wundersamen Tugend. Buddha der Mondflamme. Buddha der unerschütterlichen Weisheit. Buddha der Anhaftungsfreiheit. Buddha der ungebundenen Weisheit. Buddha, der Tugend vermehrt und Übel anhäuft. Buddha des unermesslichen Löwengebrülls. Buddha der unerschütterlichen Rechtschaffenheit. Buddha des ungetrübten Blicks. Buddha, der Dämonen bezwingt. Buddha, der frei von Formen ist. Buddha, der frei vom Ozean der Täuschung ist. Buddha des reinen Ozeans. Buddha des unzerstörbaren Berges Sumeru. Buddha der ungebundenen Weisheit. Buddha des unermesslichen Sitzzustands. Buddha, der gegen Dämonen kämpft. Buddha, der dem Lehrer folgt. Buddha der höchsten Harmonie. Buddha des beständigen Mondes. Buddha des Königs des Wohltuns. Buddha des unbeweglichen Ganzen. Buddha des Namens des Nutzens. Buddha der heilsamen Weisheit. Buddha des Lebenserhaltenden. Buddha des Namens des Lebens. Buddha des vollkommenen Namens. Buddha des unzerstörbaren Zustands des Gedeihens. Buddha der klaren und reinen Form. Buddha der formlosen Weisheit. Buddha des unerschütterlichen Mutes. Buddha der unvorstellbaren wundersamen Tugend. Buddha, der mit dem Mond wandelt. Buddha des unermesslichen Körpers. Buddha des Königs der Nachgiebigkeit. Buddha des Gottes des verlängerten Lebens. Schüler des Buddha. Alle Buddhas dieses Bhadrakalpa erlangten in dieser Welt die vollkommene Erleuchtung. Ich bin ihre Mutter und lehre auch fühlende Wesen in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen. Damals fragte Sudhana: „Großer Weiser, wie lange ist es her, dass du diesen Dharma erlangt hast?“ Sudhana antwortete: „Mein Sohn, in grauer Vorzeit, jenseits der unvorstellbaren Erleuchtung aller Bodhisattvas, vor unzähligen Äonen, gab es ein Äon namens Reines Licht. Es gab eine Welt namens Wunderbarer Tugendberg Sumeru König. Ihr Land war rein und frei von jeglicher Befleckung, geschmückt mit unzähligen kostbaren Juwelen, und alle, die es erblickten, wurden seiner nie überdrüssig. In dieser Welt gab es tausend Milliarden vier Kontinente. Auf jedem dieser vier Kontinente befand sich ein vierter Kontinent. Auf diesem vierten Kontinent gab es achtzig Milliarden Hauptstädte großer Könige. In dieser Hauptstadt befand sich eine Königshauptstadt namens Weisheitsbanner. Es gab einen universellen Monarchen namens Mutiger Sieg. Nördlich dieser Hauptstadt stand ein Bodhi-Baum namens Mondlicht. Die Gottheit dieses Bodhi-Baumes hieß Mitfühlende Wunderbare Tugend. Zu jener Zeit saß ein Bodhisattva namens Makelloses Banner im Bodhi-Baum, im Begriff, die vollkommene Erleuchtung zu erlangen. Zu jener Zeit erschien ein Dämon namens Vajra Licht zusammen mit seinem Als das Gefolge zum Wohnort des Bodhisattva kam, zerstörte er ihren Weg. Zu jener Zeit verwandelte sich König Yongsheng, der die göttliche Kraft und Freiheit eines Bodhisattva besaß, in ein Heer und besiegte das Dämonenheer. Daraufhin erlangte der Bodhisattva die vollkommene Erleuchtung. Die Gottheit des Bodhimanda erblickte dies, freute sich unermesslich und gelobte: „Dieser universelle Monarch wird auch nach Erlangung der Buddhaschaft seine Mutter sein. Guter Mann, einst brachte ich zehn Nayuta-Buddhas in jenem Bodhimanda Opfergaben dar. Guter Mann, unterscheiden sich jene Bodhimanda-Gottheiten von anderen? Sie sind ich selbst. Der universelle Monarch ist Vairocana Buddha. Guter Mann, seit ich dieses Gelübde abgelegt habe, werde ich Vairocana Buddha in allem Dasein, während er den Pfad des Bodhisattva beschreitet, lehrt und fühlende Wesen transformiert, selbst in seiner letzten Wiedergeburt seine Mutter sein. Weiterhin, guter Mann, werde ich auch jene Buddhas der Vergangenheit und Gegenwart in den zehn Himmelsrichtungen, die helles Licht ausstrahlen, um meinen Palast und meine Wohnstätte zu erleuchten, in ihrer letzten Wiedergeburt ihre Mutter sein. Guter Mann, nur ich kenne dieses große Gelübde, die Weisheit des illusorischen Dharma-Tors, und die großen Bodhisattvas besitzen den unermesslichen Schatz des Mitgefühls.“ Seine Lehren an alle Wesen waren unersättlich. Er erlangte den Dharma der Befreiung. Aus jeder Pore seines Körpers manifestierte sich die göttliche Kraft aller Buddhas. Wie könnte ich seine verdienstvollen Taten je kennen oder beschreiben? Da sprach Königin Maya zu Sudhana: „Guter Mann, in den Dreiunddreißig Himmeln dieser Welt gibt es einen König namens König der Rechten Achtsamkeit und eine Jungfrau namens Göttin des Lichts. Geh zu ihr und frage: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva das Verhalten eines Bodhisattva und beschreitet den Pfad eines Bodhisattva?‘“
Sudhana nahm ihre Lehren ehrfürchtig an, verneigte sich andächtig, umrundete sie unzählige Male, blickte sie voller Sehnsucht und Bewunderung an und zog sich dann zurück.
Er begab sich daraufhin in den himmlischen Palast, um das junge Mädchen zu sehen. Er verneigte sich vor ihr, umgab sie und stand mit gefalteten Händen vor ihr. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst. Bitte erkläre es mir.“
Das himmlische Mädchen antwortete: „Guter Mann, ich habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, genannt Ungehemmte Achtsamkeit, Reine Zierde. Guter Mann, ich erinnere mich an ein vergangenes, höchst erhabenes Kalpa, genannt Blaue Lotusblume. In diesem Kalpa brachte ich Buddhas Opfergaben dar, so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges. Von dem Moment an, als diese Buddhas ihr weltliches Leben aufgaben, diente ich ihnen, beschützte sie und brachte ihnen Opfergaben dar. Ich baute Klöster und versorgte sie mit allem Nötigen. Darüber hinaus taten diese Buddhas, von der Zeit, als sie als Bodhisattvas im Mutterleib ruhten, bis zu ihrer Geburt, bis zu dem Moment, als sie sieben Schritte taten, bis zu dem Moment, als sie wie ein Löwe brüllten, bis zu ihrer Kindheit im Palast, bis zu dem Moment, als sie unter dem Bodhi-Baum die Erleuchtung erlangten, bis zu dem Moment, als sie das Dharma-Rad drehten, die Buddhaschaft manifestierten und fühlende Wesen lehrten und unterwarfen – all dies taten sie, von dem Moment an, als sie das Bodhicitta erzeugten, bis zum Ende des Kalpas.“ Dharma – ich erinnere mich an alles klar und ohne Auslassung.“ Erinnere dich stets an diese gegenwärtigen Momente und halte daran fest. Erinnere dich auch an die Vergangenheit: Ein Kalpa namens „Guter Boden“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner von zehn Gangesflüssen Opfergaben darbrachte. Ein anderes vergangenes Kalpa namens „Wunderbare Tugend“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Staubpartikel einer einzigen Buddha-Welt Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Keine Erlangung“ – in dem ich 84 Milliarden Nayutas von Buddhas Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Gutes Licht“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Staubpartikel von Jambudvipa Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Unermessliches Licht“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner von zwanzig Gangesflüssen Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Tugend des Fleißes“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner eines Gangesflusses Opfergaben darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Gutes Mitgefühl“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Höhere Reise“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges darbrachte. Ein weiteres Kalpa namens „Wunderbarer Mond“ – in dem ich Buddhas so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges darbrachte. Guter Mensch, indem ich mich so an Kalpas so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges erinnere, verlasse ich niemals die Buddhas, Tathagatas, Arhats und die Vollkommen Erleuchteten. Von all diesen Tathagatas habe ich diese ungetrübte, reine und geschmückte Bodhisattva-Befreiung vernommen, sie ununterbrochen bewahrt und praktiziert und ihrem Pfad gefolgt. So erinnere ich mich durch die Kraft reiner und erhabener Befreiung klar und lebendig an alle Tathagatas vergangener Kalpas, vom ersten Bodhisattva bis zum Ende des Dharma, an all ihre wundersamen Wandlungen, und halte und praktiziere sie unermüdlich. Guter Mann, nur ich kenne diese ungetrübte, reine und erhabene Befreiung, wie alle Bodhisattva Mahasattvas, die mit klaren und strahlenden Augen aus der Dunkelheit von Geburt und Tod hervorgehen, für immer frei von Unwissenheit und niemals schläfrig, mit einem Geist frei von allen Hindernissen, mit einem Körper leicht und gelassen, im klaren Bewusstsein der reinen Natur aller Dharmas, die die zehn Kräfte erlangen und alle Wesen erleuchten. Wie kann ich solch verdienstvolles Verhalten kennen oder davon sprechen? Guter Mann, in Kapilavastu gibt es einen jungen Lehrer namens Universeller Freund. Geh zu ihm und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und wie kultiviert er den Bodhisattva-Weg?“ Zu jener Zeit wurde Sudhana, nachdem er den Dharma vernommen hatte, von Freude an Leib und Seele erfüllt. Seine unermessliche Güte wuchs, und er verneigte sich vor den Füßen des strahlenden Gottes. Ich umkreiste ihn unzählige Male, sehnte mich nach dem Abschied.
Vom himmlischen Palast herabgestiegen, näherte er sich der Stadt. Er erreichte Vairocanas Füße, umrundete ihn, faltete ehrfürchtig die Hände und trat zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, ein begabter Ratgeber bist; bitte kläre mich auf.“ Vairocana erwiderte: „Guter Mann, es gibt einen Jungen namens Sudatta (derjenige, der alle Künste gut kennt), der die Weisheit des Bodhisattva studiert. Frag ihn, und ich werde es dir sagen.“
Da kam Sudhana an den Ort, verneigte sich ehrfurchtsvoll zur Seite und sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich geschickt anleiten kannst; bitte erkläre es mir.“ Da sprach der Junge zu Sudhana: „Guter Mann, ich habe die Befreiung des Bodhisattva erlangt, die ‚Beherrschung aller Künste‘ genannt wird. Ich rezitiere unaufhörlich die Silben, die zu dieser grundlegenden Befreiung führen. Wenn ich ‚A‘ rezitiere, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, die ‚Die verschiedenen Bereiche der Majestät des Bodhisattva‘ genannt wird. Wenn ich ‚Ra‘ rezitiere, betrete ich das Tor der Prajnaparamita, die ‚Gleichheit, Einheit des Geschmacks, Höchstes und Grenzenloses‘ genannt wird.“ Wenn ich „Pa“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, das „Das Dharma-Reich ohne Unterschiede“ genannt wird. Wenn ich „Zhe“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, das „Die universelle Überwindung der Unterscheidung“ genannt wird. Wenn ich „Ta“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, das „Das Erreichen von Ungebundenheit und Höchstheit“ genannt wird. Wenn ich „La“ chanten, betrete ich das Tor von Prajnaparamita, das „Frei von Anhaftung und Makellosigkeit“ genannt wird. Beim Chanten der Silbe „Tu“ (徒假反) betritt man das Tor von Prajnaparamita, das die Praxis der Nicht-Rückschrittlichkeit genannt wird. Beim Chanten der Silbe „Po“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, das Vajra-Feld genannt wird. Beim Rezitieren der Silbe „Tu“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Universelles Rad. Beim Rezitieren der Silbe „Sha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Ozeanschatz. Beim Rezitieren der Silbe „Ta“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Universelles Verweilen. Beim Rezitieren der Silbe „Na“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Vollkommenes Licht. Beim Rezitieren der Silbe „Na“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Differenzierte Ansammlung. Beim Rezitieren der Silbe „Shita“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Universelles Licht, das alle Leiden beendet. Beim Rezitieren der Silbe „Ka“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt Differenzierter Ein-Geschmack. Beim Rezitieren der Silbe „Sao“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Reicher Dharma-Regen“. Beim Rezitieren der Silbe „Ma“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Große Ströme und hoch aufragende Gipfel“. Beim Rezitieren der Silbe „Ga“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Das Betreten des Tores von Prajnaparamita wird „Universelle Etablierung“ genannt. Beim Rezitieren der Silbe „Sata“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Schatz der wahren Soheit, Universelle Gleichheit“. Beim Rezitieren der Silbe „She“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Eintritt in den Reinen Ozean der Welt“. Beim Rezitieren der Silbe „Shija“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, genannt „Schmuck der Rechten Achtsamkeit aller Buddhas“. Beim Rezitieren der Silbe „Ta“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Die vollkommene Dharma-Versammlung beobachten. Beim Rezitieren der Silbe „She“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Das Rad des Lichts der Lehren aller Buddhas. Beim Rezitieren der Silbe „Kha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Die Schatzkammer der Weisheit, die sich auf dem reinen Kultivierungsboden manifestiert. Beim Rezitieren der Silbe „Cha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Die Schatzkammer des Ozeans der Auflösung allen Karmas. Beim Rezitieren der Silbe „Sata“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Es heißt: Alle Illusionen und Hindernisse beseitigen, reines Licht öffnen. Beim Rezitieren der Silbe „Rang“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Benannt nach der Ursache weltlicher Erleuchtung. Beim Rezitieren der Silbe „Pha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Bha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Che“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Sam“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Ha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Ha“ beobachtet man alle fühlenden Wesen ohne Bindung und leitet sie geschickt zum Ozean des Schatzes. Beim Rezitieren der Silbe „Ha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Ga“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Ta“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Na“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Unbewegliches Rad“ sammelt man Milliarden von Silben. Beim Rezitieren der Silbe „Sapha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „Sakha“ betritt man den höchsten Ort der Transformation aller fühlenden Wesen. Beim Rezitieren der Silbe „Sakha“ betritt man das Tor von Prajnaparamita. Beim Rezitieren der Silbe „ja“ betritt man das Tor von Prajnaparamita, was die Offenbarung aller Bereiche des Buddha-Dharma symbolisiert. Beim Chanten der Silbe „tasa“ durchschreitet man das Tor der Prajnaparamita, das den donnernden Klang des Dharma im gesamten Raum symbolisiert. Beim Chanten der Silbe „tasa“ durchschreitet man das Tor der Prajnaparamita, das die Erleuchtung der selbstlosen Lampe allen verblendeten Bewusstseins symbolisiert. Beim Chanten der Silbe „ta“ durchschreitet man das Tor der Prajnaparamita, das den Schatz symbolisiert, aus dem alle Räder des Dharma entspringen. Guter Mensch, wenn ich diese grundlegenden Silben der Befreiung chanten, sind diese zweiundvierzig Tore der Prajnaparamita die ersten, die zu unzähligen und unermesslichen Toren der Prajnaparamita führen. Guter Mensch, nur ich kenne diese kunstvolle Erleuchtung des Bodhisattva. Wie alle Bodhisattva Mahasattvas erreiche ich durch Weisheit das andere Ufer in allen weltlichen und jenseitigen Künsten. Ich umfasse alle Künste ohne Ausnahme, verstehe Worte und Zahlen tiefgründig und heile geschickt alle Krankheiten mit Medizin und Beschwörungen. Es gibt Wesen, die von Dämonen und bösen Geistern, Flüchen und Hass geplagt sind. Böse Sterne, seltsame Phänomene und Leichen treiben sich frei herum. Epilepsie, Auszehrung und alle Arten von Leiden – alles kann geheilt werden. Darüber hinaus kann man geschickt die Ursprünge aller Schätze unterscheiden, darunter Gold, Jade, Perlen, Muscheln, Korallen, Lapislazuli, Mani-Steine, Tridacna-Muscheln und Cassiasamen; ihre verschiedenen Arten und Preise; Dörfer, Städte, große und kleine; Paläste, Gärten, Felsen, Quellen, Sümpfe – alle Orte, an denen Menschen leben. Der Bodhisattva kann sie beschützen und führen, wo immer sie sind. Darüber hinaus ist man geübt in der Beobachtung von Astronomie und Geographie, dem Aussehen der Menschen, glückverheißenden und unheilvollen Zeichen, den Lauten von Vögeln und Tieren, Wolken und Wetter, dem Reichtum oder der Knappheit der Ernten und der Sicherheit oder Gefahr des Landes. Alle weltlichen Fertigkeiten und Künste müssen gründlich beherrscht werden. Man kann auch das Dharma jenseits der Welt erkennen, seine Bedeutung richtig benennen und deuten, sein Wesen erfassen und entsprechend praktizieren, indem man mit Weisheit in es eintritt, ohne Zweifel oder Hindernis, ohne Unwissenheit oder Trägheit, ohne Sorge oder Kummer, ohne in Verzweiflung zu versinken und ohne es nicht zu verwirklichen. Wie kann ich solche verdienstvollen Taten erkennen oder beschreiben? Guter Mann, in diesem Magadha-Land gibt es ein Dorf, und in ihm liegt eine Stadt. Sein Name war Bhadra. Dort lebte eine Upasika namens Vimalakirti. Geh zu ihr und frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor den Füßen der verschiedenen Kunstmeister, umrundete sie unzählige Male und ging mit tiefer Zuneigung fort.
Er begab sich in Richtung des Dorfes zum Wohnort des Weisen. Er verneigte sich vor dessen Füßen, umrundete das Dorf und trat ehrerbietig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, begabt darin bist, mich anzuleiten. Bitte erkläre es mir.“ Der Weise antwortete: „Guter Mann, ich habe den Bodhisattva-Dharma erlangt, den Bodhimanda der Zufluchtslosigkeit. Nachdem ich ihn mir selbst erklärt habe, habe ich ihn auch anderen erklärt. Ich habe auch unerschöpfliches Samadhi erlangt. Dieses Samadhi ist weder endlich noch unendlich, sondern es bringt das unerschöpfliche Auge allwissender Weisheit, das unerschöpfliche Ohr allwissender Weisheit, die unerschöpfliche Nase allwissender Weisheit, die unerschöpfliche Zunge allwissender Weisheit, den unerschöpflichen Körper allwissender Weisheit, den unerschöpflichen Geist allwissender Weisheit, die unerschöpflichen verschiedenen Arten von Weisheit und Klarheit des Geistes, die unerschöpflichen allumfassenden übernatürlichen Kräfte allwissender Weisheit und die unerschöpflichen, unermesslichen Verdienste allwissender Weisheit hervor, wie die grenzenlosen Wellen des Ozeans.“ Darüber hinaus kann es alle Weisheit hervorbringen, sein Licht durchdringt die Welt ohne Ende. Guter Mann, ich kenne nur dieses Dharma-Tor des Bodhimanda, den Ort der Unabhängigkeit, wie die ungebundenen, verdienstvollen Praktiken aller Bodhisattva Mahasattvas. Wie könnte ich es je vollständig erfassen und beschreiben? Guter Mann, im Süden gibt es eine Stadt namens Wotian. Dort lebt ein Ältester namens Feste Befreiung. Du kannst ihn fragen, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernt und ihn beschreitet. Zu jener Zeit huldigte Sudhana unzählige Male den Füßen des Tugendhaften, verweilte in Bewunderung und reiste dann in den Süden.
Nach seiner Ankunft in der Stadt begab er sich zum Haus des Ältesten. Er verneigte sich vor ihm, umrundete ihn und trat ehrerbietig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst; bitte erkläre es mir.“ Der Älteste erwiderte: „Guter Mann, ich habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, die reine Achtsamkeit ohne Anhaftung genannt wird. Seit ich diese Befreiung erlangt habe, ist mein Streben nach dem Dharma erfüllt, und ich begehre nichts mehr von den Buddhas der zehn Richtungen. Guter Mann, ich kenne nur diese Befreiung der reinen Achtsamkeit, wie die Bodhisattva Mahasattvas, die das furchtlose Gebrüll eines großen Löwen erlangt haben, indem sie in der unermesslichen Anhäufung von Verdienst und Weisheit verweilen. Wie kann ich solch verdienstvolles Verhalten kennen oder davon sprechen? Guter Mann, in dieser Stadt gibt es einen Ältesten namens Wunderbarer Mond. Sein Haus ist immer von Licht erfüllt. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und kultiviert den Bodhisattva-Weg?‘“ In diesem Augenblick verneigte sich Sudhana vor seinen Füßen, umkreiste ihn unzählige Male, nahm Abschied und ging fort.
Sudhana verneigte sich vor Myo-moon und trat ehrfurchtsvoll mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst; bitte erkläre es mir.“ Myo-moon antwortete: „Guter Mann, ich habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, genannt Reine Weisheit und Licht. Guter Mann, ich kenne nur diese Befreiung von Weisheit und Licht, wie die unzähligen Befreiungsmethoden der Bodhisattva Mahasattvas. Wie könnte ich ihre Vorzüge und Praktiken kennen oder darüber sprechen? Guter Mann, südlich von hier liegt eine Stadt namens Geburt. Dort lebt ein Ältester namens Unbesiegbare Armee. Geh dorthin und frage ihn, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet.“ Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana vor Myo-moon, umrundete ihn unzählige Male und ging voller Ehrfurcht von dannen.
Er näherte sich allmählich der Stadt. Als er den Ältesten erreichte, verneigte er sich vor ihm, umrundete ihn und trat ehrerbietig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich weise führen kannst; bitte erkläre es mir.“ Der Älteste erwiderte: „Guter Mann, ich habe die Bodhisattva-Befreiung erlangt, das Unerschöpfliche Zeichen. Durch die Verwirklichung dieser Bodhisattva-Befreiung habe ich unzählige Buddhas gesehen und einen unerschöpflichen Schatz erlangt. Guter Mann, ich kenne nur diese Befreiung des Unerschöpflichen Zeichens, wie die Bodhisattva Mahasattvas, die unendliche Weisheit und ungetrübte Beredsamkeit erlangen. Wie könnte ich jene Verdienste und Praktiken kennen oder davon sprechen? Guter Mann, südlich dieser Stadt liegt ein Dorf namens Dharma. In diesem Dorf lebt ein Brahmane namens Sibi der Siegreichste. Geh dorthin und frage ihn: ‚Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und kultiviert den Bodhisattva-Weg?‘“ Daraufhin verneigte sich Sudhana unzählige Male vor den Füßen des Siegreichsten Brahmanen, nahm schweren Herzens Abschied und setzte seinen Weg gen Süden fort.
Er ging in jenes Dorf und sah die tugendhafteste von allen, Sibi. Er verneigte sich vor ihr, umringte sie und trat ehrerbietig mit gefalteten Händen zur Seite. Er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich habe gehört, dass du, Heiliger, mich geschickt anleiten kannst. Bitte erkläre es mir.“ Der Brahmane antwortete: „Guter Mann, ich habe das Tor des Bodhisattva-Dharma erreicht, das ‚Rede des aufrichtigen Strebens‘ genannt wird.“ Bodhisattvas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind aufgrund dieser Rede niemals vom Zustand des Anuttara-samyak-sambodhi zurückgefallen. Es gibt keinen Rückfall, keinen gegenwärtigen und keinen zukünftigen. Guter Mensch, weil ich in der Rede der aufrichtigen Sehnsucht verweile, werden all meine Handlungen erfüllt. Guter Mensch, ich kenne nur dieses Dharma-Tor der Aufrichtigkeit. Wie alle Bodhisattva Mahasattvas, deren Handlungen und Verhalten ohne Widerspruch zur Rede der aufrichtigen Sehnsucht stehen, deren Worte stets aufrichtig und niemals falsch sind, erwächst daraus unermessliches Verdienst. Wie kann ich es erkennen oder davon sprechen? Guter Mensch, im Süden liegt eine Stadt namens Tor der Wunderbaren Absichtsblume. Dort lebt ein Junge namens Tugendgeborener. Dort lebte auch ein junges Mädchen namens Youde. Geh zu ihr und frage sie: „Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken des Bodhisattva und beschreitet den Pfad des Bodhisattva?“ Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana, dem Dharma verpflichtet, vor den Füßen des Brahmanen, umrundete ihn unzählige Male und ging mit anhaltender Ehrfurcht fort.
Er reiste allmählich nach Süden zu jener Stadt. Dort sah er einen Jungen und ein Mädchen, verneigte sich vor ihnen, umkreiste sie und faltete dann die Hände vor ihnen zusammen, während er sprach: „Heiliger, ich habe bereits den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) erlangt, aber ich weiß nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Ich bitte Dich inständig, es mir zu erklären.“ Da sagten der Junge und das Mädchen zu Sudhana: „Guter Mann, wir haben die Befreiung des Bodhisattva erlangt, die ‚Illusorische Verweilung‘ genannt wird.“ Mit dieser reinen Weisheit erkennen wir, dass alle Welten nur Illusionen sind. Da sie aus Ursachen und Bedingungen entstehen, sind alle fühlenden Wesen nur Illusionen. Da sie aus Karma und Leiden entstehen, sind alle Dharmas nur Illusionen. Da Unwissenheit, Anhaftung und andere Phänomene in einem fortwährenden Kreislauf entstehen, sind alle drei Daseinsbereiche nur Illusionen. Da sie aus verkehrter Weisheit entstehen, sind Geburt, Tod, Alter, Kummer, Trauer und Leid aller fühlenden Wesen nur Illusionen. Da sie aus falscher Unterscheidungskraft entstehen, sind alle Länder nur Illusionen. Da sie Manifestationen verkehrter Wahrnehmungen, verkehrter Geister, verkehrter Ansichten und Unwissenheit sind, sind alle Sravakas und Pratyekabuddhas nur Illusionen. Da die Weisheit die Unterscheidungskraft aufgehoben hat, sind alle Bodhisattvas nur Illusionen. Aufgrund der erhabenen Weisheit und der Gelübde, die es ermöglichen, fühlende Wesen zu bezwingen und zu lehren, sind alle Wandlungen und Handlungen der Bodhisattva-Versammlung illusionär. Sie sind vollständig von Gelübden und Weisheit umschlossen. Guter Mensch, das Wesen der Illusion ist unbegreiflich. Guter Mensch, wir beide können nur die Befreiung dieses Bodhisattva erkennen. So wie alle Bodhisattva Mahasattvas geschickt in das grenzenlose Netz der Illusionen aller Dinge eintreten, wie können wir ihre verdienstvollen Taten erkennen oder beschreiben? Dann, nachdem der Junge und das Mädchen von ihrer eigenen Befreiung aufgrund der unbegreiflichen Kraft ihrer tugendhaften Wurzeln gesprochen hatten, machten sie Sudhanas Körper weich und strahlend und sprachen von ihren ursprünglichen Gelübden.
Er sagte auch: Guter Mann, im Süden liegt ein Land namens Haijian. Dort befindet sich ein Garten namens Dazhuangyanzang. In diesem Garten steht ein großer Pavillon namens Yanjingzang. Hier entsprangen die guten Wurzeln des Bodhisattva, und aus seinen Gelübden, seiner Weisheit und seiner Kraft erwuchsen geschickte Mittel, Verdienste und tiefes Mitgefühl. In diesem Garten lebt ein Bodhisattva Mahasattva namens Maitreya, der seine Eltern, Verwandten, Familienmitglieder und Mitpraktizierenden beständig wandelt. Er nährt auch die guten Wurzeln unzähliger anderer Wesen und führt sie zum Mahayana. Er möchte euch auch das zweckmäßige Dharma des Bodhisattva offenbaren, die Freiheit des Bodhisattva in der Wiedergeburt erklären, alle Wesen lehren, sich vom Dasein abzuwenden, die große mitfühlende Kraft des Bodhisattva verkünden, das formlose Dharma des Bodhisattva erwecken und verdeutlichen, dass alle Phänomene ohne inhärente Existenz sind. Geht dorthin und fragt: Wie reinigt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad? Wie erlernt ein Bodhisattva die Bodhisattva-Gebote? Wie reinigt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Geist? Wie legt ein Bodhisattva große Gelübde ab? Wie sammelt ein Bodhisattva Verdienste an? Wie erreicht ein Bodhisattva die Bodhisattva-Stufe? Wie erfüllt ein Bodhisattva alle Vollkommenheiten (Paramitas)? Wie erlangt ein Bodhisattva alle Praktiken der Geduld? Wie verweilt ein Bodhisattva im tugendhaften Leben? Wie nähert sich ein Bodhisattva tugendhaften Lehrern? Warum? Weil dieser Bodhisattva Mahasattva alle Praktiken der Bodhisattvas vollendet hat. Er versteht die Gedanken und Handlungen aller fühlenden Wesen und lehrt sie mit kluger Weisheit. Er hat alle Vollkommenheiten (Paramitas) erreicht, weilt auf dem Bodhisattva-Gelände, hat die Tore der Geduld durchschritten, den Pfad der Befreiung vom Leben verwirklicht, von allen Buddhas die Offenbarung der Buddhaschaft erhalten und lebt frei nach dem Dharma der Bodhisattvas. Er bewahrt die Lehren aller Buddhas, und unzählige Buddhas schenken ihm den Nektar der Allwissenheit und des wahren Dharma. Guter Mensch, dieser Bodhisattva Mahasattva kann dir einen wahrhaft tugendhaften Lehrer zeigen, dein Bodhicitta stärken, deine Wurzeln der Güte kultivieren, in einem aufrechten Geist verweilen, die Wurzeln des Bodhisattva offenbaren, den ungetrübten Dharma darlegen und von den gleichwertigen Grundlagen des Bodhisattva-Pfades sprechen. Er preist den vom Bodhisattva geborenen Pfad, besitzt alle Gelübde, Praktiken und Verdienste der Bodhisattvas und kann die Praktiken Samantabhadras umfassend erläutern. Guter Mensch, du solltest dich nicht mit einer einzigen Wurzel der Güte, einem einzigen leuchtenden Dharma, einer einzigen Praxis oder einem einzigen Gelübde zufriedengeben. Die erste Vorhersage ist gegeben. Man erreicht das Tor der Dharma-Ausdauer. Die sechs Paramitas. In den reinen Buddha-Landen der Bodhisattva-Stufen ist man tugendhaften Lehrern nahe. In dieser Hinsicht kultiviert man Zufriedenheit. Warum? Ein guter Mensch, ein Bodhisattva Mahasattva, sollte unermesslich nach den unermesslichen Wurzeln der Tugend streben, unermessliche Voraussetzungen für Bodhi anhäufen, unermessliche Ursachen und Bedingungen für Bodhi schaffen, unermessliche Hingabe entwickeln, unermesslich viele fühlende Wesen lehren und reifen lassen, den Geist, die Sinne, die Wünsche und die Handlungen unermesslich fühlender Wesen verstehen, die Leiden, karmischen Bindungen und gewohnheitsmäßigen Tendenzen unermesslich fühlender Wesen beseitigen, die befleckten Geister unermesslich fühlender Wesen mit falschen Ansichten ausmerzen, unermesslich reine Geister bewirken, unermessliche Dornen des Leidens entwurzeln, den unermesslichen Ozean des Begehrens leeren, sich von der unermesslichen Dunkelheit der Unwissenheit entfernen, den unermesslichen Berg des Stolzes zerstören, die unermesslichen Bindungen von Geburt und Tod auflösen, den unermesslichen Strom der Leiden transzendieren und Möge der unermessliche Ozean der Wiedergeburt erlöst werden, aus dem unermesslichen Morast der Begierde befreit und vom Leiden der drei Daseinsbereiche erlöst werden. Möge der achtfache Pfad etabliert werden. Mögen die brennenden Flammen der drei Geistesgifte erlöschen. Mögen unzählige dämonische Köder durchtrennt werden. Mögen unzählige böse Taten ausgelöscht werden. Möge der reine Geist unzähliger Bodhisattvas geläutert werden. Mögen die unzähligen geschickten Mittel der Bodhisattvas genährt werden. Mögen die unzähligen Fähigkeiten der Bodhisattvas geboren werden. Mögen die grenzenlosen Begierden der Bodhisattvas geläutert werden. Mögen die unzähligen gleichwertigen Dharmas der Bodhisattvas tief durchdrungen werden. Mögen die unzähligen erhabenen Praktiken der Bodhisattvas kultiviert werden. Mögen die unzähligen Verdienste der Bodhisattvas geläutert werden. Möge die grenzenlose Würde der Bodhisattvas geläutert werden. Möge das grenzenlose Mitgefühl der Bodhisattvas sich offenbaren. Möge die grenzenlose Harmonie der Bodhisattvas sich zeigen. Möge die grenzenlose Hingabe der Bodhisattvas an die Welt erweckt werden. Möge der grenzenlose, unerschütterliche Glaube erweckt werden. Möge der grenzenlose Fleiß erweckt werden. Möge die grenzenlose Kraft der rechten Achtsamkeit geläutert werden. Möge die grenzenlose Kraft des Samadhi vollendet werden. Möge die grenzenlose Kraft der großen Weisheit entwickelt werden. Möge die grenzenlose Kraft des Verlangens gestärkt werden. Möge die grenzenlose Kraft des Verdienstes angehäuft werden. Möge die grenzenlose Kraft der reinen Weisheit genährt werden. Möge die grenzenlose Kraft der Bodhisattvas erweckt werden. Möge die grenzenlose Kraft aller Tathagatas vollendet werden. Mögen alle unzähligen Dharmas klar verstanden werden. Mögen alle Aspekte der Dharmas umfassend erfasst werden. Mögen die grenzenlosen Dharmas geläutert werden. Möge das grenzenlose Licht des Dharma erweckt werden. Unermessliches Dharma und unermessliche Wurzeln erleuchten, unermessliches Leiden und Krankheiten verstehen, unermessliche wundersame Dharma-Heilmittel anhäufen, alle Leiden mit geschickten Mitteln heilen, unermesslichen Nektar des wahren Dharma kultivieren, alle Buddha-Länder besuchen, unermesslichen Tathagatas respektvoll Opfergaben darbringen, die Quelle der Bodhisattva-Versammlung durchdringen, das unermessliche Dharma der Tathagatas schützen, die Sünden unermesslicher fühlender Wesen nicht kritisieren, unermessliche Schwierigkeiten böser Wege beseitigen, unermesslichen fühlenden Wesen die Wiedergeburt unter Göttern und Menschen ermöglichen, alle Arten fühlender Wesen umfassen, unermessliche Dharani-Tore reinigen und kultivieren, unermessliche große Gelübde und Praktiken erfüllen, unermessliche große Gelübde des Mitgefühls kultivieren, das Leben nicht schonen, um zu suchen Er erlangt unermessliches Dharma, indem er unermessliche Kraft des friedvollen Dharma kultiviert, unermessliche reine Weisheit und Klarheit hervorbringt, die Wiedergeburten unermesslicher fühlender Wesen in allen Bereichen erkennt und dementsprechend unermessliche Körper manifestiert, unermessliches geistiges und sprachliches Dharma erkennt, alle unermesslichen Praktiken der Bodhisattvas ausübt, das Bodhisattva-Dharma kultiviert, die tiefgründigen Dharma-Tore der Bodhisattvas beachtet, zu den unerkennbaren Bereichen der Bodhisattvas erwacht und die Bereiche erreicht, die für Bodhisattvas schwer zugänglich sind. Er bewahrt die mutigen Verdienste des Bodhisattva. Er verwirklicht das reine und wundersame Dharma des Bodhisattva, das schwer zu erlangen ist. Er erwacht zu den vielfältigen geschmückten Praktiken des Bodhisattva. An allen Orten manifestiert er die freie und göttliche Kraft des Bodhisattva. Er bewahrt die unzerstörbare Dharma-Wolke des Bodhisattva. Er erweitert die unermessliche und grenzenlose reine Weisheit des Bodhisattva. Er erlangt schließlich die unermessliche Paramitas. Er empfängt die unermesslichen Prophezeiungen des Bodhisattva. Er durchdringt tief die unermesslichen Tore der Geduld des Bodhisattva. Er kultiviert die unbegreiflichen Grundlagen des wahren Dharma des Bodhisattva. Unzählige Äonen lang schmückt er sich mit großen Gelübden. Er bringt allen Buddhas Opfergaben dar. Er reinigt unzählige Buddha-Welten. Er legt unaussprechliche Bodhisattva-Gelübde ab und praktiziert sie. Der gute Mensch, kurz gesagt, der Bodhisattva lehrt alle fühlenden Wesen. Er praktiziert das Verhalten des Bodhisattva durch alle Äonen hindurch. Er wird in allen Daseinsbereichen wiedergeboren. Mit klarer und reiner Weisheit versteht er alle drei Zeiten. Er reinigt alle Daseinsbereiche und erfüllt alle Gelübde. Er bringt allen Buddhas Opfergaben dar. Er pflegt Gelübde und Praktiken gemeinsam mit allen Bodhisattvas. Er sucht die Nähe aller tugendhaften Lehrer. Deshalb, guter Mensch, solltest du stets nach tugendhaften Lehrern suchen. Wenn du den Dharma siehst oder hörst, bringe tugendhaften Lehrern respektvoll Opfergaben dar. Hege keinen Argwohn und werde nicht nachlässig in Körper und Geist. Mögen sich alle tugendhaften Lehrer sehr freuen. Warum? Denn tugendhafte Lehrer verstehen letztlich alle Praktiken der Bodhisattvas, erfüllen alle Verdienste der Bodhisattvas, alle großen Gelübde der Bodhisattvas, alle Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas, alle Hilfsmethoden der Bodhisattvas, erzeugen das gesamte Dharma der Bodhisattvas, reinigen alle Dharma-Tore der Bodhisattvas, reinigen alle Gebote der Bodhisattvas, kultivieren alle Samadhis der Bodhisattvas, stärken den unerschütterlichen Bodhi-Geist der Bodhisattvas, fördern die Beredsamkeit der Bodhisattvas, reinigen den Schatz der Verdienste der Bodhisattvas, teilen die großen Gelübde der Bodhisattvas, verstehen das gesamte geheime Dharma der Bodhisattvas, verstehen alle Dharma-Schätze der Bodhisattvas, nähren alle Wurzeln der Bodhisattvas, sammeln die gesamte Weisheit der Bodhisattvas an, schützen den gesamten Schatz der Verdienste und des Dharma der Bodhisattvas und reinigen die Wiedergeburt. Bodhisattvas, hört und bewahrt alle Dharma-Wesen der Bodhisattvas, gebt den rechten Pfad der Bodhisattvas, erweckt den Bodhi-Geist der Bodhisattvas, vollbringt den Bodhi aller Buddhas, versteht alle Praktiken der Bodhisattvas, erkennt alle Dharma-Bereiche der zehn Richtungen, preist die Verdienste des aufrichtigen Geistes der Bodhisattvas, erzeugt die große mitfühlende Kraft der Bodhisattvas und sammelt die unermesslichen Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas. Erreicht alle Zweige des Bodhisattva-Pfades. Erreicht das Bodhisattva-Herz, das allen fühlenden Wesen zum Wohle gereicht. Verlasst die bösen Pfade und verweilt im Mahayana. Kultiviert die Bodhisattva-Praxis und haltet euch von schlechten Lehrern fern. Verfallt niemals im Bodhisattva-Dharma. Transzendiert gewöhnliche Wesen, Sravakas und Pratyekabuddhas. Der Geist ist in allen weltlichen Bereichen frei von Verwirrung und Befleckung. Kultiviere die unermesslichen Praktiken des Bodhisattva in vollem Umfang. Pflege alle tugendhaften Verdienste. Beseitige Leiden; kein Dämon kann sie vernichten. Dank tugendhafter Lehrer kann all dies erreicht werden. Warum? Weil tugendhafte Lehrer alle Hindernisse beseitigen können. Halte dich fern von unheilsamen Lehren und bösen Lehrern. Lösche die Dunkelheit der Unwissenheit und die Fesseln falscher Ansichten. Transzendiere alles weltliche Dasein und Samsara. Durchtrenne die Haken und Köder der Dämonen und reiße die Dornen des Leidens heraus. Steige aus den gefährlichen, schwierigen und trügerischen Bergen der Unwissenheit empor. Überquere die bösen Pfade der Existenz. Zeige und leite den reinen Pfad zu Bodhi. Lehre den Bodhisattva-Dharma. Kultiviere die vier Pfade. Reinige das Auge der Weisheit klar. Errichte allwissende Weisheit. Vermehre das Bodhicitta. Kultiviere tiefes Mitgefühl. Kultiviere die Paramitas. Verweile auf dem Boden der Bodhisattvas. Erlange tiefe Dharma-Gelassenheit. Reinige alle Wurzeln des Guten. Sammle alle Verdienste der Bodhisattvas an. Verteile alle Verdienste der Bodhisattvas. Sieh alle Buddhas und freue dich sehr. Halte die reinen Gebote und verstehe ihre wahre Bedeutung. Entstehe aus dem wahren Dharma und meide alle bösen Pfade. Manifestiere den Dharma und erleuchte alles. Höre und befolge die unermesslichen Dharma-Lehren. Lösche alle Leiden aus. Mehre alle Weisheit. Verweile in allen Dharma-Lehren. Darüber hinaus, guter Mensch, ist ein guter Lehrer wie eine liebende Mutter, denn du wurdest in die Familie des Buddha hineingeboren. Ein guter Lehrer ist wie ein liebender Vater, denn er nährt alle Wesen mit unermesslichen Taten. Ein guter Lehrer nährt und beschützt, denn er tut nichts Böses. Ein guter Lehrer ist wie ein großer Meister, denn er lehrt und führt dich, die Bodhisattva-Gebote zu lernen. Ein guter Lehrer ist wie ein Führer, denn er lehrt und geleitet dich ans andere Ufer. Ein guter Lehrer ist wie ein guter Arzt, denn er heilt alle Leiden. Ein guter Lehrer ist wie ein schneebedeckter Berg, denn er nährt die Medizin klarer und reiner Weisheit. Ein guter Lehrer ist wie ein tapferer General, denn er beschützt dich vor allem Schrecken. Ein guter Lehrer ist wie ein starkes Schiff, denn er ermöglicht es dir, das Meer von Geburt und Tod zu überqueren. Ein tugendhafter Lehrer ist wie ein Schiffskapitän, der dich zur Insel der Allwissenheit und des kostbaren Dharma führt. Deshalb, tugendhafter Mensch, solltest du mit rechter Achtsamkeit denken, wenn du dich einem tugendhaften Lehrer näherst. Weiterhin, tugendhafter Mensch, wenn du dich einem tugendhaften Lehrer näherst, kultiviere den Geist der Erde, damit du unermüdlich allen Dingen Aufmerksamkeit schenken kannst; kultiviere den Geist des Diamanten, damit er fest, aufrecht und unzerstörbar ist; kultiviere den Geist des Vajra-Berges, damit kein Leid ihn zerstören kann. Entwickle die Gesinnung der Selbstlosigkeit, damit du ihrem Willen folgst; entwickle die Gesinnung eines Schülers, damit du keiner Lehre widersprichst; entwickle die Gesinnung eines Dieners, damit dich keine Mühe ermüdet; entwickle die Gesinnung der Fürsorge, damit du dich nicht vor Befleckung durch Leiden fürchtest; entwickle die Gesinnung des Dienens, damit du keiner Lehre ungehorsam bist; entwickle die Gesinnung der Demut, damit du fern von Arroganz und Stolz bist; entwickle die Gesinnung der Reife, damit du weißt, wann du handeln und wann du es lassen sollst; entwickle die Gesinnung eines kostbaren Pferdes, damit du frei von Täuschung und Unbändigkeit bist; entwickle die Gesinnung eines gewaltigen Streitwagens, damit er alles trägt; entwickle die Gesinnung eines Elefanten, damit du alle Sinne bezwingst; entwickle die Gesinnung eines mächtigen Berges, damit kein böser Wind ihn bewegen kann. Erwecke die Gesinnung eines Welpen, denn sie ist frei von Zorn. Erwecke die Gesinnung eines Chandala, denn sie ist frei von Stolz. Erwecke den Geist eines zerbrochenen Horns, denn es ist frei von Macht. Erwecke den Geist eines starken Windes, denn er ist frei von Anhaftung. Erwecke den Geist eines großen Schiffes, denn es ist unermüdlich im Pendeln zwischen den beiden Ufern. Erwecke den Geist einer Brücke, denn sie leitet und unterweist tugendhafte Lehrer. Erwecke den Geist eines pflichtbewussten Sohnes, denn er gibt sich nie damit zufrieden, tugendhafte Lehrer zu sehen. Erwecke den Geist eines Fürsten, denn er gehorcht den Lehren des Herrschers. Weiterhin, tugendhafter Mensch, betrachte dich selbst als krank, deinen tugendhaften Lehrer als Arzt, seine Lehren als gute Medizin, dich selbst als lange Reise, deinen tugendhaften Lehrer als Führer, seine Lehren als den rechten Weg, dich selbst als das Erreichen des anderen Ufers, deinen tugendhaften Lehrer als Retter, seine Lehren als einen kühlen Teich, dich selbst als Bauer, deinen tugendhaften Lehrer als Drachenkönig, seine Lehren als rechtzeitigen Regen, deine Taten als Weg zur Reife und dich selbst als arm. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als Vaishravana, den König der Juwelen, betrachten. Man sollte seine Lehren als kostbare Juwelen betrachten. Man sollte sich selbst als Schüler betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als großen Meister betrachten. Man sollte seine Lehren als Mittel zum Studium und zur Praxis betrachten. Man sollte sich selbst als schüchtern betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als mutig betrachten. Man sollte seine Lehren als Waffe betrachten. Man sollte sich selbst als Händler betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als Führer betrachten. Man sollte seine Lehren als kostbare Juwelen betrachten. Man sollte das Befolgen seiner Lehren als höchsten Schatz betrachten. Man sollte sich selbst als Kind betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als mitfühlenden Vater betrachten. Man sollte seine Lehren als Gründung einer Familie betrachten. Man sollte sich selbst als Prinz betrachten. Man sollte seinen tugendhaften Lehrer als Minister betrachten. Man sollte seine Lehren als die Lehren eines Königs betrachten. Guter Mensch, wenn du dich einem tugendhaften Lehrer näherst, solltest du solche Gedanken aufrichtig betrachten und in dir tragen. Warum? Weil du mit reinem und aufrichtigem Geist einen tugendhaften Lehrer erkennst und durch das Befolgen seiner Lehren deine Wurzeln der Tugend stärkst, so wie reichlich Heilkräuter aus den schneebedeckten Bergen wachsen; das Gefäß des Dharma ist wie der Ozean, der fließendes Wasser verschlingt; die Entwicklung höherer Tugenden ist wie der Ozean, der Juwelen hervorbringt; Die Reinigung des Bodhicitta gleicht der Veredelung von wahrem Gold. Es bedeutet, die Welt wie der Berg Sumeru zu transzendieren, unbefleckt von weltlichen Verunreinigungen wie eine Lotusblume im Wasser, unberührt vom Bösen wie ein Meer von Leichen, rein und weiß im Dharma zu sein wie der Vollmond, die gesamte Dharma-Welt zu erleuchten wie die Sonne und den Körper eines Bodhisattva zu kultivieren wie eine Mutter ihr Kind zu nähren. Kurz gesagt: Wenn ein Bodhisattva Mahasattva den Lehren eines tugendhaften Lehrers folgt, erlangt er die zehnfache Losgelöstheit.Man kann sagen, dass es unzählige Verdienste birgt. Es erleuchtet unzählige reine, direkte und tiefgründige Geister. Es stärkt unzählige Bodhisattva-Wurzeln. Es reinigt unzählige Bodhisattva-Praktiken. Es beseitigt unzählige Hindernisse. Es überwindet unzählige Übeltaten. Es öffnet unzählige Tore des Bodhisattva-Dharma. Es erfüllt unzählige wundersame Verdienste. Es kultiviert unzählige Bodhisattva-Praktiken. Es besitzt unzählige große Bodhisattva-Gelübde. Guter Mensch, kurz gesagt: Die höchste Praxis des Bodhisattva, alle Bodhisattva-Praktiken, alle Bodhisattva-Paramitas, alle Bodhisattva-Grundlagen, alle Bodhisattva-Geduld, alle Bodhisattva-Dharanis, alle Bodhisattva-Samadhi-Tore, alle Bodhisattva-Weisheit und -Freiheit, alle Bodhisattva-Hingabe und alle großen Bodhisattva-Gelübde – all dies gründet auf dem Bodhisattva. Guter Mensch, all diese Dharmas entspringen dem Bodhisattva, hängen vom Bodhisattva ab und werden aus dem Bodhisattva geboren. Wir nehmen Zuflucht zu tugendhaften Lehrern. Wir entwickeln uns durch tugendhafte Lehrer. Wir wachsen durch tugendhafte Lehrer. Wir verweilen bei tugendhaften Lehrern. Wir erlangen durch tugendhafte Lehrer.
Als Sudhana zu jener Zeit die Lobpreisungen der tugendhaften Lehrer und Bodhisattvas vernahm, die den wahren Dharma des Tathagata praktizierten, war er von unermesslicher Freude und Begeisterung erfüllt. Mit rechter Achtsamkeit betrachtete er das Verhalten der Bodhisattvas und begab sich allmählich in Richtung des Meeresstroms. Durch die Kraft seiner vergangenen Taten und seines reinen Geistes distanzierte er sich von Übeltaten, überwand weltliche Täuschung und Verwirrung, suchte die wahre Bedeutung der Lehren Buddhas, nährte seine Fähigkeiten, erfüllte seine großen Gelübde und übte eifrigen Eifer. Er scheute keine Mühe, allen fühlenden Wesen zu helfen, beschritt den Pfad des Bodhisattva, sammelte den Dharma, sah die Tathagatas alle Bereiche reinigen, brachte den Dharma-Lehrern Opfergaben dar, hielt am wahren Dharma fest und erfüllte die reinen Gelübde des Bodhisattva-Körpers. Er verstand das bedingte Entstehen und entwickelte unergründliche Wurzeln der Tugend. So gedacht, mit reinem Geist, glaubte und verehrte er alle Bodhisattvas und sah in ihnen den Weltverehrten. Er kultivierte seine Fähigkeiten ohne geistige Täuschung, mit rechter Achtsamkeit und Ehrfurcht, frei von weltlichen Begierden, und erfüllte so all seine Wünsche. Er wurde mit unzähligen Bodhisattva-Körpern geboren und pries den Dharma aller Buddhas und Bodhisattvas der drei Zeiten. Er erlangte Weisheit und Erleuchtung und besaß die Kraft des Tathagata und der Bodhisattvas, alle Orte zu erreichen, selbst den Körper eines Buddha oder Bodhisattva in einer einzigen Pore. Alle sind erfüllt von ungetrübter Weisheit. Sudhana betrachtete die zehn Richtungen des Dharma-Bereichs und den Raum sowie alle Dharmas der drei Zeiten mit solcher Ehrfurcht und Hingabe, erfüllt von allen Sehnsüchten und Geduld, und betrachtete den Bereich mit unermesslicher Weisheit. Sudhana, mit fünf Gliedmaßen in tiefer Verneigung, betrachtet diesen prächtigen und reinen Schatz und denkt: Dies ist das Reich der Buddhas, Bodhisattvas und tugendhaften Lehrer; dies ist die Stupa der Buddhas; dies ist das Bild des Tathagata; dies ist die Stätte der Dharma-Schätze der Buddhas und Bodhisattvas; dies ist die Stupa der Sravakas und Pratyekabuddhas; dies ist das Reich der Heiligen; dies sind auch ihre Eltern; dies ist auch das Feld des Verdienstes; dies ist das Reich aller Dharmas. Nachdem er so gedacht hat, betrachtet er es weiterhin, gleichsam wie den Raum; gleichsam wie das ungehinderte Reich des Dharma; gleichsam wie die Wirklichkeit, die alle Orte erreicht; gleichsam wie den Tathagata, frei von Illusionen und ohne Anhaftung; gleichsam wie einen Schatten, einen Traum, einen Blitz oder ein Echo, allesamt aus bedingtem Entstehen hervorgegangen, weder existent noch nichtexistent. Mit tiefem Glauben und Verständnis trägt er die Folgen seines Handelns, im Wissen, dass er durch Glauben die vollkommene Erleuchtung erlangt. Im Verständnis der Verdienste Buddhas bringt man allen Buddhas Opfergaben dar. Aus Ehrfurcht manifestiert man den Körper Buddhas. Durch das Kultivieren guter Wurzeln erzeugt man alle Lehren Buddhas. Durch Prajnaparamita entstehen alle Paramitas. Durch feste Gelübde entstehen alle Lehren Buddhas. Durch Hingabe entstehen alle Bodhisattva-Praktiken. Man widmet sein Verständnis des Reiches der Allwissenheit und des Dharma-Reiches. Es ist weder beständig noch vergänglich, weder geboren noch vergehend, noch ohne Grund. Man gibt alle Illusionen und verzerrten Ansichten auf. Alle Phänomene entstehen frei, in ihrem Wesen real und nacheinander. Es transzendiert das Selbst und das, was zum Selbst gehört, und versteht tief das bedingte Entstehen. Es tritt in das Dharma-Reich ein und sieht bedingte Phänomene als Spiegelbilder. Es transzendiert die Vorstellungen von Sein und Nichtsein, weder geboren noch vergehend. Es löscht falsche Ansichten und Illusionen aus, indem es die Leerheit aller Phänomene erkennt, die ohne Freiheit sind. Es transzendiert alle Formen und dringt in das Reich der Formlosigkeit ein, ohne jedoch dem Prinzip des Keimens eines Samens zu widersprechen. Es versteht vollkommen, dass alles aus Ursachen und Bedingungen entsteht, wie ein Bild, das aus einem Siegel hervortritt, wie ein Spiegelbild, wie ein Blitz, wie ein Traum, wie ein Echo, wie eine Illusion. Jedes entsteht gemäß seiner Ursache. So verhält es sich auch mit allen Phänomenen, die ihre Folgen gemäß ihrem Karma empfangen. Mit geschickten Mitteln nährt Sudhana alle Dharmas; noch bevor er seine Verbeugung beginnt, erlangt er, indem er den Dharma so erkennt, unvorstellbare Wurzeln der Tugend und erweicht Körper und Geist. Nachdem er sich verbeugt und seine Verbeugung beendet hat, umrundet er respektvoll zehnmal den Ort. Er faltet die Hände und sinniert erneut, indem er denkt: Dies ist die Wohnstätte derer, die Leerheit und Formlosigkeit verstehen; die Wohnstätte derer, die frei von Täuschung sind; derer, die im Dharma-Reich weilen; derer, die verstehen, dass fühlende Wesen nicht wirklich existieren; derer, die die Nichtgeburt kennen; derer, die wissen, dass es in der ganzen Welt keine Anhaftung gibt; derer, die alle fühlenden Wesen geschickt unterscheiden; derer, die auf nichts angewiesen sind; derer, die frei von allen Erscheinungen sind; derer, die wissen, dass alle Dharmas ohne inhärente Natur sind; derer, die nicht alles Karma falsch erfassen; derer, die alle Eigenschaften von Geist, Bewusstsein und Gewahrsein verstehen; derer, die wissen, dass alle Wege weder nach außen noch nach innen führen; derer, die in aller tiefen und großen Weisheit weilen; deren geschickte Mittel das universelle Dharma-Reich durchdringen; derer, die alle Leiden auslöschen; deren Weisheit Ansichten, Anhaftung und Stolz durchtrennt hat; derer, die mit allen Meditationen, Befreiungen, Samadhis und übernatürlichen Kräften spielen; derer, die alle Zustände des Bodhisattva-Samadhi kultivieren; derer, die an allen Orten der Tathagatas weilen; Diejenigen, die ein Kalpa als alle Kalpas betrachten; diejenigen, die alle Kalpas als ein Kalpa betrachten. Jemand, der alle Daseinsbereiche als einen Bereich betrachtet und einen Bereich, der alle Daseinsbereiche umfasst, ohne jedoch die Merkmale aller Daseinsbereiche zu zerstören; jemand, der ein Dharma als alle Dharmas betrachtet und alle Dharmas als ein Dharma, ohne jedoch die Merkmale aller Dharmas zu zerstören; jemand, der ein fühlendes Wesen als alle fühlenden Wesen betrachtet und alle fühlenden Wesen als ein fühlendes Wesen, ohne jedoch zu verstehen, dass fühlende Wesen ohne Unterschied sind; jemand, der einen Buddha als alle Buddhas betrachtet und alle Buddhas als einen Buddha, ohne jedoch zu verstehen, dass alle Buddhas ohne Dualität sind; jemand, der die drei Zeiten als einen Gedanken betrachtet und einen Gedanken als die drei Zeiten; jemand, der alle Daseinsbereiche in einem Gedanken erreicht; jemand, der alle fühlenden Wesen universell erleuchtet und ihnen Nutzen bringt; jemand, der alle Zugänge erlangt; Einer, der die fühlenden Wesen transzendiert, um zu lehren und zu transformieren, ohne sie zu verlassen; einer, der sich auf keine Daseinsbereiche stützt und doch alle Welten bereist und schmückt, um dem Buddha Opfergaben darzubringen; einer, der alle Buddhas ohne Anhaftung erreicht; einer, der sich auf tugendhafte Lehrer verlässt, ohne den Dharma zu kosten; einer, der in allen Dämonenpalästen weilt, ohne sich an Begierde zu ergötzen; einer, der alle Formen annimmt, ohne alle Weisheit aufzugeben; einer, der versteht, dass der Körper aller fühlenden Wesen ohne Selbst, ohne fühlende Wesen und ohne Dualität ist; einer, der alle Welten in sich aufnimmt, ohne das Wesen des Dharma zu zerstören. Einer, der Gelübde und Praktiken über zukünftige Kalpas hinweg pflegt, ohne am Konzept der Kalpa-Länge festzuhalten; einer, der alle Welten manifestiert, ohne auch nur eine Haarspitze zu verlassen; einer, der den wahren Dharma allen fühlenden Wesen universell verkündet; einer, der Respekt verdient; einer, der den tiefgründigen Dharma versteht; einer, der die Nicht-Dualität erlangt. einer, der das Nicht-Natur begreift; einer, der geschickt entgegenwirkt; einer, der die Leerheit der Phänomene verkörpert; einer, der in liebender Güte und Mitgefühl weilt; einer, der alle Stufen der Zuhörer und Pratyekabuddhas transzendiert hat; einer, der alle dämonischen Bereiche überwunden hat; einer, der von allen weltlichen Bereichen unbefleckt ist; einer, der alle Bodhisattva-Pfade endgültig gemeistert hat; einer, der allen Lehren Buddhas folgt; einer, der aller Geburt und allen Todes müde ist, aber dennoch den Pfad des Nicht-Entstehens des Zuhörers nicht erreicht; einer, der weiß, dass alle Phänomene ungeboren sind, aber dennoch die Ansicht des Nicht-Entstehens nicht hervorruft; einer, der unreine Phänomene betrachtet, aber dennoch den Pfad der Loslösung von Begierde nicht erreicht, aber dennoch von Anhaftung unbefleckt ist; einer, der große liebende Güte kultiviert, aber dies nicht tut, um das Dharma des Hasses zu beseitigen; Wer über das bedingte Entstehen nachsinnt und doch in allen Phänomenen keine Unwissenheit findet; wer in den vier Dhyanas verweilt, ohne wiedergeboren zu werden; wer in den vier Unermesslichen verweilt und doch nicht das Formlose zum Zwecke der Lehre erschafft; wer Samatha und Vipassana praktiziert und doch nicht die Befreiung der fühlenden Wesen beweist. Jene, die im Samadhi der Leerheit verweilen, jene, die alle Wahrnehmung auslöschen; jene, die im Samadhi der Formlosigkeit verweilen, jene, die fühlende Wesen führen, ohne die Form aufzugeben; jene, die im Samadhi der Wunschlosigkeit verweilen, jene, die nicht alle Gelübde eines Bodhisattva aufgeben; jene, die inmitten aller Leiden und karmischen Handlungen zum Zwecke der Lehre Freiheit erlangen; jene, die sich gemäß Leiden und karmischen Handlungen manifestieren; jene, die, obwohl frei von Geburt und Tod, zum Zwecke der Lehre wiedergeboren werden. Diejenigen, die, obwohl frei von allen Schicksalen, in allen Schicksalen wirken, um fühlende Wesen zu leiten; diejenigen, die großes Mitgefühl entwickeln, ohne an Anhaftung festzuhalten; diejenigen, die Freude entwickeln, diejenigen, die beim Anblick des Leidens fühlender Wesen stets betrübt sind; diejenigen, die Gleichmut entwickeln, diejenigen, die das Werk des Wohltuns für andere nicht aufgeben; diejenigen, die die Neun Aufeinanderfolgenden Samadhis erreichen, diejenigen, die die Wiedergeburt im Reich der Begierden nicht verabscheuen; diejenigen, die frei von allen Gefühlen sind, diejenigen, die die höchste Wirklichkeit nicht erkennen; diejenigen, die in den Drei Toren der Befreiung weilen, diejenigen, die die Befreiung der Zuhörer nicht erkennen; diejenigen, die die Vier Edlen Wahrheiten betrachten, diejenigen, die die Früchte nicht erkennen; diejenigen, die über das bedingte Entstehen nachdenken, diejenigen, die frei von extremen Ansichten sind; diejenigen, die den Achtfachen Pfad beschreiten, diejenigen, die dem Leiden von Geburt und Tod nicht ewig entfliehen; diejenigen, die den gewöhnlichen Zustand transzendieren, diejenigen, die nicht in die Zwei Fahrzeuge fallen; Diejenigen, die über das Verbrennen der Daseinsgruppen nachdenken, diejenigen, die nicht von den fünf Daseinsgruppen unaufhörlich ausgelöscht werden; diejenigen, die die vier dämonischen Pfade verlassen, aber nicht endgültig jegliches dämonisches Bewusstsein aufgeben; diejenigen, die die sechs Sinnesgrundlagen aufgeben, sie aber dennoch erfahren; diejenigen, die über das wahre Wesen der Wirklichkeit nachdenken, aber den eigentlichen Dharma nicht verwirklichen; diejenigen, die alle Fahrzeuge erlernen, aber das Mahayana nicht verlassen – dies ist die Wohnstätte derer, die in allen Tugenden weilen. Dann sprach Sudhana in Versen:
Verweilen im Großen Mitfühlenden Herzen Maitreya Mahasattva
Es besitzt wunderbare Vorzüge und ist allen empfindungsfähigen Wesen von Nutzen.
Der älteste Sohn aller Buddhas, die im Abhidharma-kosa wohnen
In der Betrachtung des Reiches Buddhas verweilend, in friedlicher Ruhe in dieser Dharma-Halle.
Alle Schüler Buddhas praktizieren beständig den Mahayana-Pfad.
Durch alle Bereiche des Dharma reisen, in dieser Dharma-Halle verweilen
Gebote, Geduld, Fleiß, Meditation, Weisheit, geschickte Mittel und Streben
Diejenigen, die das andere Ufer erreicht haben, wohnen in dieser Dharma-Halle.
Ungehinderte Weisheit erleuchtet, wie die Leere, den Dharma der drei Zeiten.
Diejenigen, die alles wissen, weilen in dieser Dharma-Halle.
Nachdem sie die wahre Natur der ungeborenen Natur aller Dharmas verstanden hatten
Wie ein Vogel, der am Himmel kreist, verweile friedvoll in dieser Dharma-Halle.
Beseitigen Sie alle Illusionen wie Gier, Hass und Wahnvorstellungen.
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die stets Freude und Ruhe ausstrahlen.
Der Ursprung des Yin-Eintrittsbereichs im Drei-Stufen-Taoistischen Tempel
In dieser Dharma-Halle dürfen diejenigen weilen, die sich von den Wegen des Bösen abgewandt haben.
Ergründe die ungetrübte Weisheit und beobachte alle fühlenden Wesen.
Wer weiß, dass der Dharma keine ihm innewohnende Natur besitzt, darf in dieser Dharma-Halle weilen.
Das Dharma der Drei Welten ist ungehindert, wie der Wind am Himmel.
In dieser Dharma-Halle weilen diejenigen, die frei von Verunreinigungen sind.
Alle Wesen leiden sehen, ohne jegliche Zuflucht.
Mögen die mitfühlenden und universell erlösenden Wesen in dieser Dharma-Halle weilen.
Zu sehen, wie die blinden und unwissenden Massen die Rechtschaffenheit verlassen und gefährliche Wege beschreiten.
Diese Dharma-Halle ist für diejenigen gedacht, die den wahren Weg beschreiten wollen.
In allem zu sehen, drängen Geburt, Alter, Krankheit und Tod auf uns ein.
Mögen jene, die frei von Furcht sind, in dieser Dharma-Halle friedlich weilen.
Angesichts des Leidens aller Wesen erlangt man die Medizin der Weisheit.
In dieser Dharma-Halle wohnt der mitfühlende Heiler.
Unzählige empfindungsfähige Wesen treiben im Meer von Geburt und Tod.
Mögen jene, die das Boot des Großen Mitgefühls überqueren, in dieser Dharma-Halle in Frieden weilen.
Tief hinein ins Meer von Leben und Tod, um den Drachen der Leiden zu vernichten.
Wer den Schatz der Weisheit Buddhas sammelt, darf in dieser Dharma-Halle weilen.
Mögen die mitfühlenden Augen der Erde alle empfindungsfähigen Wesen sehen, die aus dem Ozean aufsteigen.
Wie ein goldflügeliger Vogel, der in dieser Dharma-Halle wohnt.
Das Dharma-Reich im Himmel ist wie die reine Sonne und der reine Mond.
Mögen jene, deren Weisheit universell erstrahlt, in dieser Dharma-Halle weilen.
Zum Wohle aller empfindungsfähigen Wesen in allen zukünftigen Zeitaltern
Mögen jene, die alles Leid ertragen, in dieser Dharma-Halle weilen.
Während all der Jahrtausende der Praxis in jedem einzelnen Tempel...
In dieser Dharma-Halle wohnen Vajra-Praktizierende.
Man kann dasitzen, den Lehren Buddhas zuhören und sie befolgen, ohne zu ermüden.
Der Ozean der Großen Weisheit weilt friedvoll in dieser Dharma-Halle
Reisen durch die Weltmeere und alle großen Meere
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die dem Buddha Opfergaben darbringen.
Die Pflege aller Gelübde und Praktiken im Ozean aller Äonen
Wer sich Verdienste erworben hat, kann in dieser Dharma-Halle wohnen.
Empfindungsfähige Wesen in jeder Pore eines Buddha-Feldes.
Wer über ungetrübte Sicht verfügt, kann in dieser Dharma-Halle friedlich weilen.
Mit einem einzigen Gedanken kann man unzählige Zeitalter durchdringen.
Diejenigen, die keine Hindernisse in der Achtsamkeit kennen, weilen friedvoll in dieser Dharma-Halle.
Alle empfindungsfähigen Wesen, selbst die kleinsten Staubpartikel und Wassertropfen usw.
Wer solche Bestrebungen hegt, kann in dieser Dharma-Halle verweilen.
Das Gelübde, die vollkommene Meditation über unzählige Zeitalter hinweg zu pflegen und aufrechtzuerhalten.
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die nach Befreiung streben.
Alle Kinder Buddhas werden mit unermesslichen Tugenden geboren.
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die allen Wesen zum Wohle gereichen.
Erreiche ungehinderte Weisheit, Klarheit, geschickte Mittel und zweckmäßige Mittel
Diejenigen, die noch leben, sollten in dieser Dharma-Halle verweilen.
Vom ersten Entstehen des Strebens nach Erleuchtung bis zur letztendlichen Ausübung aller Handlungen
Die Kraft der Freiheit im gesamten Dharma-Bereich manifestieren
Ein einziger Gedanke kann zur Erleuchtung und zum Erreichen unermesslicher Weisheit führen.
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die nicht messen können.
Ungehinderte, reine Weisheitskraft durchdringt alle Dharma-Bereiche.
In dieser Dharma-Halle weilt der makellose, weise Beobachter.
Uneingeschränkte Freiheit erlangen und an nichts gebunden sein
Die beiden sind untrennbar und weilen in dieser Dharma-Halle.
Alle Dharmas des Nirvanas sind wie der leere Raum.
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die den Zustand der Reinheit erreicht haben.
Aus tiefem Mitgefühl für alle fühlenden Wesen, die von allem Leid gequält werden.
In dieser Dharma-Halle wohnen diejenigen, die anderen Nutzen bringen und sie retten.
Ohne seinen Platz zu verlassen, erscheint man universell vor allen empfindungsfähigen Wesen.
Wie die helle Sonne und der Mond kann es die Köder der Dämonen beseitigen.
In dieser Halle weilt der Jünger Buddhas und zeigt Mitgefühl gegenüber allen fühlenden Wesen.
Unzählige Ausstrahlungen entstehen, die alle Existenzebenen durchdringen.
Der Jünger Buddhas wohnt in dieser Halle und reist durch alle Welten.
Alle Tathagatas haben unzählige Äonen.
Ohne Zuflucht betritt man diese Halle, um das Reich Buddhas zu ergründen.
Sein Geist ermüdet nie, selbst nach unzähligen Äonen.
In dieser Halle verweilen buddhistische Jünger, die sich ständig in verschiedene Zustände des Samadhi begeben.
Das Samadhi-Tor offenbart das Reich Buddhas.
Der Jünger Buddhas weilt in dieser Halle und erwacht zu allen Welten.
Die Namen der Buddhas aller fühlenden Wesen in den drei Leben
Der Jünger Buddhas weilt in dieser Halle, und alle Zeitalter sind nur ein einziger Gedanke.
Halte dich von Illusionen fern und folge den Wegen aller Wesen.
In dieser Halle wohnen buddhistische Schüler, um verschiedene Samadhis zu praktizieren.
Ein Geist ist darauf ausgerichtet, das Dharma der Drei Welten zu erlangen.
Der buddhistische Schüler residiert in dieser Halle und sitzt im Lotussitz.
Es erscheint universell in allen Reichen und auf allen Wegen.
Alle buddhistischen Schüler, die in dieser Halle wohnen, werden aus dem Ozean der buddhistischen Lehren trinken.
Tief hinein in den Ozean der Weisheit und den Ozean des Verdienstes zur Errettung
Ungehinderte Weisheit vermag unzählige Welten und zeitlose Phänomene zu begreifen.
Alle Buddhas und unzählige Wesen durch die Zeitalter hindurch
Die in dieser Halle weilenden buddhistischen Jünger sind stets in einen einzigen Gedanken versunken.
Die Kenntnis des Erfolgs und Misserfolgs aller Buddha-Länder in den drei Zeiten
Mit allen höchsten Praktiken und Gelübden bestens vertraut.
Und alle fühlenden Wesen kultivieren die Welt des Buddha durch ihre verschiedenen Sinne.
In jedem Staubkorn kann man alle Äonen sehen.
Alle Buddhas und ihr Gefolge sowie alle fühlenden Wesen.
Die in dieser Halle weilenden buddhistischen Schüler meditieren unaufhörlich über alle Dharmas.
Alle empfindungsfähigen Wesen besitzen seit unzähligen Äonen keine ihnen innewohnende Natur.
Die Beobachtung von fühlenden Wesen, dem Dharma und dem Tathagata usw.
Möge die Welt in allen drei Leben gleich sein.
In dieser Halle wohnen buddhistische Schüler, um alle fühlenden Wesen zu lehren und zu führen.
Opfergaben an alle Tathagatas und Betrachtung des Dharma-Bereichs
Unermessliche Weisheit und Karma erfüllen alle großen Gelübde.
Unzählige Zeitalter des Diskurses können nicht erschöpft werden
Alle Kinder Buddhas besitzen unermessliche Tugenden.
Ich verneige mich ehrfurchtsvoll, um in dieser Dharma-Halle zu weilen.
Maitreya, der älteste Sohn aller Buddhas, praktiziert ein ungehindertes Verhalten.
Ich spreche nun dieses Gebet mit gefalteten Händen und hoffe auf dein Erbarmen und deine Barmherzigkeit.
59 34.16
Zu jener Zeit pries Sudhana die Bodhisattvas von Louguan, faltete ehrfürchtig die Hände, brachte Opfergaben dar und huldigte ihnen. Dann trat er an das Tor, um Maitreya Bodhisattva zu sehen. Da erblickte er aus der Ferne Maitreya Bodhisattva, umgeben von einer unermesslichen Schar von Göttern, Drachen, Yakshas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas und Nichtmenschen. Seine majestätische Tugend und höchste Verehrung erleuchteten alles, unbefleckt von weltlichen Dharmas, transzendierend alle weltlichen dämonischen Reiche, beseitigten alle Hindernisse, drangen tief in das Reich der Tathagatas und Bodhisattvas ein, opferten allen Buddhas und dem Dharma aller Dinge, trugen eine reine und wundersame himmlische Krone der Befreiung, weilten im Netz der großen Weisheit, empfingen den Nektar der allwissenden Weisheit von allen Buddhas, brachten den Dharma aller Dinge hervor und erlangten Sarvajna (allwissende Weisheit). Zu jener Zeit neigte Sudhana ehrfürchtig sein Haupt, faltete die Hände in tiefer Konzentration und sprach: „Großer Weiser, wie erlernt ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva und wie kultiviert er ihn? Nachdem er gelernt und gekultiviert hat und das gesamte Dharma in sich trägt, befreit er alle fühlenden Wesen, die ihn um Befreiung bitten, erfüllt seine großen Gelübde, vollendet letztlich alle Praktiken eines Bodhisattva und tröstet alle Götter und Menschen.“ Er wird seine wahre Natur nicht verraten. Er wird die Drei Juwelen nicht verletzen. Er wird weder Götter noch Menschen täuschen. Er wird keine fühlenden Wesen in die Irre führen. Er wird die Linie der Buddhaschaft nicht unterbrechen. Er wird das wahre Dharma des Tathagata innerhalb der Bodhisattva-Familie bewahren. Ich bitte dich, mir dies zu erklären.
Zu jener Zeit beobachtete Maitreya die Versammlung, deutete auf Sudhana und sprach: „Hast du diesen Jungen gesehen, der nach dem Pfad des Bodhisattva fragte, der alle Tugenden in sich birgt? Dieser Junge ist mutig und fleißig und sucht unermüdlich nach dem wahren Sinn. Mit aufrechtem Geist ist er unerschütterlich. Er kultiviert unaufhörlich den höheren Dharma, als ginge es ihm um sein eigenes Leben. Er sucht tugendhafte Lehrer, nähert sich ihnen, bringt Opfergaben dar, hört den Dharma und hält daran fest. Dieser Junge empfing einst in der Stadt Pindala die Lehren Manjushris. Er suchte tugendhafte Lehrer, ging an einhundertzehn von ihnen vorbei und fragte unermüdlich nach dem Pfad des Bodhisattva.
Nun kommt er zu mir. Ein solcher Junge, der das Mahayana studiert, ist äußerst selten. Er hat seine großen Gelübde erfüllt, kann große Dinge erkennen, besitzt großen Schmuck, beschützt beständig alle fühlenden Wesen mit großem Mitgefühl und kultiviert die Vollkommenheit des Großen.“ Fleiß und Hingabe. Er leitet die Massen und führt sie über das Meer von Geburt und Tod auf dem großen Dharma-Boot. Er führt sie auf den Großen Pfad, lässt sie den großen Dharma-Schatz erlangen und große Weisheit erlangen. Von einem solchen Menschen hört man selten, und noch seltener ist es, ihm nahe zu sein, mit ihm zu leben und ihn zu begleiten. Warum? Weil dieses Kind sich entschlossen hat, alle fühlenden Wesen zu erlösen und die Dunkelheit des Leidens, die falschen Wege, die Schwierigkeiten, die falschen Ansichten, die gefährlichen Pfade und die Unwissenheit zu vertreiben. Er transzendiert Geburt und Tod, zerstört alle Zyklen der Wiedergeburt und durchquert das Reich der Dämonen. Er ist frei von weltlichen Dingen, entsteigt dem Sumpf der Begierde, befreit sich von der Knechtschaft der Gier, beseitigt die Perversion, zerstört das Banner des Stolzes, reißt die Dornen der Befleckung heraus, beseitigt alle Hindernisse, zerreißt das Netz der Anhaftung, löscht die Unwissenheit aus, lässt den Strom des Daseins versiegen, wendet sich von Täuschung und Illusion ab, reinigt die Verunreinigungen des Geistes, zerstreut Zweifel, durchquert das Meer der Unwissenheit und ist des Leidens von Geburt und Tod müde. Er fährt mit dem großen Dharma-Boot, um die vier Ströme der Befleckung zu überqueren und eine Brücke der Weisheit über den Fluss der großen Liebe zu bauen. Er entzündet die Lampe der Weisheit in der Dunkelheit der Unwissenheit und weist den rechten Weg auf dem Pfad von Geburt und Tod. Er spendet den Leidenden die Medizin des Dharma, schenkt den aus Alter und Tod Geborenen den Nektar des Dharma und löscht die drei Gifte mit dem Wasser der Meditation aus, das ihnen Kühle bringt. Mögest du denen Furchtlosigkeit schenken, die von Kummer und Angst erfüllt sind. Mögest du denen, die im Gefängnis der drei Daseinsbereiche gefangen sind, die Tore der Weisheit öffnen. Mögest du mit dem Schwert der Weisheit die Fesseln falscher Ansichten durchtrennen. Mögest du denen, die in der Stadt der drei Daseinsbereiche weilen, die Tore der Befreiung öffnen. Mögest du den Gefährdeten einen sicheren Hafen gewähren. Mögest du denen, die Diebe fürchten, Furchtlosigkeit schenken. Mögest du jene, die in die Gruben der drei Übel gefallen sind, herausziehen. Mögest du jene, die von verborgenen Dieben geschädigt wurden, in die Stadt des Nirvanas führen. Mögest du jenen, die an fühlende Wesen gebunden sind, den Achtfachen Pfad zeigen. Mögest du jene, die in der Leere der sechs Sinnesebenen weilen, mit dem Licht der Weisheit erretten. Mögest du denen den rechten Weg weisen, die sich verirrt haben. Mögest du jene, die sich mit schlechten Lehrern umgeben, dazu führen, sich tugendhaften Lehrern anzuschließen. Mögest du jene, die sich an Unwissenheit ergötzen, zum heiligen Dharma führen. Mögest du all jene, die im Kreislauf von Geburt und Tod verweilen, in die Stadt der allwissenden Weisheit leiten. Mögest du alle fühlenden Wesen beschützen. Mögest du niemals das reine Bodhicitta aufgeben. Mögest du unermüdlich den Mahayana-Geist vertiefen. Mögest du den Regen des wahren Dharma ohne Sättigung trinken. Mögest du alle verdienstvollen Taten mutig und gründlich vollbringen. Mögest du alle Tore des Dharma reinigen und den Pfad des Bodhisattva ohne Müdigkeit beschreiten. Mögest du niemals in deinen geschickten Mitteln zurückfallen und große Gelübde ablegen. Mögest du dich daran erfreuen, tugendhafte Lehrer zu sehen und ihnen deinen Dienst zu erweisen, indem du ihren Lehren ohne Klage folgst. Mögest du es nicht als Härte empfinden. Gute Menschen...
In dieser Welt sind jene, die das höchste Bodhicitta erzeugen können, äußerst selten. Diejenigen, die dieses Bodhicitta erlangt haben und eifrig nach dem Dharma streben, sind ebenfalls äußerst selten. Noch seltener ist ein Mensch, der Freude daran hat, den Pfad des Bodhisattva zu läutern, die Bodhisattva-Praktiken beherrscht, nicht zögert, sein Leben zu opfern, tugendhafte Lehrer sucht, nicht von deren Lehren abweicht, die Bodhi-Faktoren anhäuft, nicht nach Gewinn oder Profit gierig ist, den aufrechten Geist eines Bodhisattva nicht aufgibt, nicht an Familie oder Besitz gebunden ist, nicht von den fünf Begierden befleckt ist, nicht an Eltern oder Verwandten hängt, sondern sich nur daran erfreut, allwissende Weisheit zu erlangen. Ihr guten Männer, wenn ein Bodhisattva auf diese Weise studiert, wird er die Bodhisattva-Praktiken vollenden, seine großen Gelübde erfüllen, der Buddhaschaft nahekommen, alle Buddha-Länder reinigen, fühlende Wesen lehren und transformieren, tief in die Dharma-Welt eindringen, alle Paramitas erlangen, die Bodhisattva-Praktiken umfassend praktizieren, seine ursprüngliche Absicht vollenden, dem Wirken Maras entfliehen, allen tugendhaften Lehrern begegnen und in einem einzigen Leben alle Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra erlangen. Dieses Kind betritt den Ozean würdevollen Verhaltens und den Ozean der Weisheit und kultiviert den Ozean des Bodhi und den Ozean der Bodhisattva-Praktiken. Mögest du den Ozean der Gelübde aller Buddhas erfüllen. Mögest du den Ozean der Buddha-Länder besuchen und den Ozean der Buddhas sehen. Mögest du den Ozean der Gefolgschaften betreten und den Ozean der Opfergaben darbringen. Mögest du den Ozean des wahren Dharma hören und den Ozean des wundersamen Dharma trinken. Mögest du den Ozean der Kraft aller Bodhisattvas erfüllen. Mögest du die Wolke aller Freiheit offenbaren. Mögen alle fühlenden Wesen dich sehen.
Mögest du alles Leid auslöschen.
Mögest du die Wohnstätten aller Buddhas betreten.
Mögest du die Wohnstätten aller Dharma-Tore betreten.
Mögest du die Wohnstätten aller Samadhis betreten.
Mögest du in den Wohnstätten aller Klarheit weilen.
Mögest du die Welt des Dharma durchwandern, wie Sonne und Mond, die auf alle fühlenden Wesen scheinen.
Mögest du dich nicht auf irgendeine Form verlassen, wie ein Vogel am Himmel.
Mögest du dich stets an dem friedvollen und unzerstörbaren Dharma-Tor erfreuen.
Mögest du durch die Welt von Indras Netz und die Welten aller Buddhas reisen.
Mögest du wie der Wind, ungehindert, tief in die Welt des Dharma eindringen.
Mögest du in allen Welten erscheinen. Mögest du die Buddhas der drei Zeiten sehen.
Möge dein Herz mit unermesslicher Freude und Begeisterung erfüllt sein.
Mögest du den Lehren aller Buddhas folgen.
Mögest du ein Gefäß des heiligen Dharma werden. Mögest du alle Tore des Dharma erlangen.
Mögest du die Bodhisattva-Praxis verinnerlichen.
Mögest du die Kraft der Freiheit manifestieren.
Sudhana, du hast nun den größten Nutzen erlangt. Du hast alles gehört und gesehen, was in unzähligen Äonen schwer zu hören oder zu sehen ist, und du kennst all seine Verdienste. Das heißt, du hast Manjushri gesehen und unermessliche Verdienste angesammelt. Fernab aller Gefahren und üblen Wege verweile im wahren Dharma. Durchschreite das Stadium der Unwissenheit, weile im Reich der Bodhisattva-Tugenden, erlange das Reich der Weisheit, erreiche den Ozean der Bodhisattva-Praxis auf Buddha-Ebene und vervollkommne den Schatz der Weisheit aller Buddhas, so unermesslich wie der Raum. Suche unermüdlich und mit ungeteilter Aufmerksamkeit nach unermesslichen, wundersamen Tugenden. Wer einen so standhaften Geist besitzt, kann freudig alle tugendhaften Lehrer suchen, Bodhisattva-Praktiken erlernen, um fühlende Wesen zu lehren, und unvorstellbar reinen Glauben an die Bedeutung des wahren Dharma und aller wunderbaren Tugenden erlangen. Man wird alle Kinder Buddhas sehen. Sudhana, du hast nun großen Nutzen daraus gezogen. Du hast die wahren Kinder Buddhas nacheinander gesehen, gemäß ihren Gelübden und Praktiken. Nachdem ihr dies gehört habt, habt ihr alle solche Praktiken erlangt, die in unzähligen Zeitaltern schwer zu vollbringen waren. Aus diesem Grund haben die Kinder Buddhas nacheinander zu dir gesprochen. Du hast alles gehört und gesehen, was schwer zu hören und zu sehen ist. Indem du den Dharma von ihnen hörst, manifestierst du deine Befreiungskraft, wirst von allen Buddhas beschützt, von Bodhisattvas umarmt, folgst ihren Lehren und erlangst großen Nutzen. Du nährst die Natur aller Bodhisattvas. Lerne alle Tugenden, verewige den Buddha-Samen und empfange beständig den Nektar der Buddhaschaft. Bald werden du und alle Kinder Buddhas, zusammen mit allen fühlenden Wesen, durch eure tugendhaften Taten wunderbare und großartige Belohnungen erlangen. Sudhana, freue dich sehr, denn du wirst bald große Belohnungen erhalten. Unzählige Bodhisattvas haben den Pfad des Bodhisattva über unzählige Äonen hinweg beschritten; du wirst ihn nun in diesem Leben vollständig erreichen, allein durch die Kraft deines aufrichtigen und fleißigen Geistes.
Wer sich nach diesem Dharma sehnt, sollte wie Sudhana praktizieren und so den höchsten Pfad des Bodhisattva erreichen, alle Wünsche erfüllen und den gesamten Dharma verstehen. Wie segensreiche Wolken süßen Tau spenden, so entstehen auch Bodhisattva-Praktiken gemäß Weisheit und Streben.
Sudhana, wisse, dass das, was ich offenbart habe, die gesamte Praxis des Bodhisattva Samantabhadra ist. Du solltest verstehen, dass du einem tugendhaften Lehrer nahe bist. Vergangene Buddhas, die einzig und allein nach Bodhi strebten, kultivierten diese Praxis und ertrugen unermessliches Leid in unzähligen Äonen bedingter Existenz, ohne jedoch anderen vergangenen Buddhas zu begegnen und diese Praxis zu beherrschen.
Sudhana, du hast nun all dies erreicht. Wer die Lehren Buddhas hört und den Pfad des Bodhisattva beschreitet, erlangt großen Nutzen, erfüllt seine großen Gelübde, nähert sich allen Buddhas, wird ein wahres Kind Buddhas, erlangt gewiss die Buddhaschaft, Reinheit und Befreiung, beseitigt alles Übel, wird frei von allem Leid, sammelt Verdienste an, erlangt einen reinen Dharma-Körper, reist durch die zehn Himmelsrichtungen, sieht alle Tathagatas und Bodhisattvas, nährt gute Wurzeln wie Seerosen, begegnet allen Buddhas, hört und bewahrt den wahren Dharma, verweilt auf dem Pfad Buddhas, erfüllt die Gelübde aller Buddhas und erreicht schließlich das andere Ufer der Buddha-Verdienste.
Zu jener Zeit sprach Maitreya zu Sudhana: „Geh zu Manjushri und frage ihn nach den Toren des Dharma, der Weisheit, den Bereichen und den Praktiken Samantabhadras. Er wird sie dir erklären.“ Beim Hören dieser Worte weinte Sudhana bitterlich. Manjushri streckte sogleich seinen Arm aus und schenkte Sudhana aus der Ferne eine juwelenbesetzte Halskette.
Erfreut bot Sudhana sie Maitreya Bodhisattva dar. Dieser berührte Sudhanas Kopf mit seiner rechten Hand und lobte ihn: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet, Sohn des Buddha! Auch du wirst bald bei uns sein.“
Sudhana war überglücklich und sprach in Versen.
Jene, von denen man seit unzähligen Zeitaltern kaum etwas gesehen oder gehört hat, denen
habe ich nun die Gelegenheit, dem höchsten tugendhaften
Lehrer meine Ehrerbietung zu erweisen. Manjushri, den ich verehre, besitzt den höchsten Grad an Verdienst.
Nachdem ich diesen tugendhaften Lehrer gesehen habe, gelobe ich, bald zurückzukehren und ihm nahe zu sein.
Zu jener Zeit verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll mit fünf Gliedmaßen vor Maitreya Bodhisattva, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, ich habe bereits das Bodhicitta des Anuttara-samyak-sambodhi erlangt, doch weiß ich noch nicht, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet. Großer Weiser, nun hast du von allen Buddhas die Prophezeiung für ein Leben erhalten, das wahre Dharma des Bodhisattva verwirklicht, in der Wohnstätte des Bodhisattva weilt, alle Paramitas vollendet, alle Tore der Geduld aller Dharmas erlangt, alle Stufen des Bodhisattva durchlaufen, frei mit allen Toren des Dharma gespielt, alle Samadhis erreicht, das Ziel des Bodhisattva erreicht, wohin es auch führt, alle Dharanis, Beredsamkeit, geschickte Mittel und leuchtende Weisheit erworben, die Freiheit des Bodhisattva vollständig erlangt und alle unterstützenden Faktoren angesammelt.“ Bodhi, mit Geschick und Weisheit eingesetzt, erlangte vollkommene Klarheit und hat, gemäß seiner Übung, alle Bodhisattva-Praktiken vollendet, alle Gelübde abgelegt, die Tore aller Fahrzeuge erkannt, die Lehre des Tathagata bewahrt, den Bodhi des Buddha umarmt, den gesamten Dharma-Schatz aller Buddhas beschützt, das Juwel der Weisheit, die Verdienste der Bodhisattvas und die geheimen Lehren des Tathagata hervorgebracht und steht stets an erster Stelle in der Bodhisattva-Versammlung, obwohl er von den Leiden bedrängt wird. Mit tapferer Kraft kann er zerstören und Frieden bringen. In der Wildnis von Geburt und Tod weist er denen den rechten Weg, die sich verirrt haben. Er heilt die Leidenden wie ein guter Arzt. Er wird von allen Wesen als König der Götter, als höchster Heiliger, der die Zwei Fahrzeuge übersteigt, verehrt. Er ist der Führer, der jene befreit, die im Meer von Geburt und Tod treiben. Er spannt ein weites Netz der Lehren über das Meer von Geburt und Tod und sammelt und erfasst alle Unterworfenen. Er nährt gute Wurzeln und verankert Bodhisattvas auf dem ungehinderten Weg. Er versteht letztlich alle Taten der Bodhisattvas und weilt in der Gegenwart aller Buddhas. Ich bitte den Großen Weisen, mir dies zu erklären: Wie erlernt ein Bodhisattva die Praktiken der Bodhisattvas und beschreitet den Pfad der Bodhisattvas? Zu jener Zeit unterwies Maitreya Bodhisattva Mahasattva, Sudhana beobachtend, die Versammlung, pries dessen Verdienste und sprach in Versen:
O Sudhana, mit reinem und aufrichtigem Geist und Weisheit
bist du zu mir gekommen, um den Pfad des Bodhisattva zu suchen. Willkommen, du bist
wie eine Wolke großen Mitgefühls, die den Nektar des Dharma herabregnen lässt.
Mit den drei reinen Augen übst du unermüdlich den Pfad des Bodhisattva
. Willkommen, mit aufrichtigem Geist und unerschütterlichem
Eifer hast du all deine Sinne bezwungen und suchst einmütig den Pfad des Bodhisattva. Willkommen,
mit tadellosem Verhalten suchst du beständig nach tugendhaften Lehrern,
verstehst den gesamten Dharma und unterweist alle fühlenden Wesen. Willkommen
, du verweilst auf dem reinen Pfad und weilst im Schatz der Verdienste. Mit
mutigem Eifer erreichst du die höchste Stufe. Willkommen,
du bist selten zu sehen, Sohn der Verdienste der Buddhas. Du
mehrst alle tugendhaften Wurzeln und dringst in unermessliche Bereiche vor. Willkommen,
du bist gleich, ungeachtet von Gewinn oder Verlust, Lob oder Tadel.
Durch das Leid und die Freude der Welt bleibt dein Geist unbefleckt. Willkommen,
du bist freudig, mit einem aufrechten Geist,
frei von Schmeichelei und Täuschung. Du hast Stolz, Zorn und Nachlässigkeit überwunden.
Willkommen, mit dem höchsten Schatz beobachtest du alle Wesen.
Dein Geist kultiviert unermüdlich den Schatz des Verdienstes.
Willkommen, du besitzt die vollkommene Weisheit der drei Zeiten. Im Dharma-Reich
kultiviere ich unermüdlich den Schatz des Verdienstes des Buddha
; Willkommen, wundersame Lotusblüten mehren sich im Ruhm; Alle
Kinder des Buddha, ich zeige euch den ungehinderten
Weg; Das Netz der Weisheit ist vollkommen und erreicht das Unvorstellbare;
Kultiviert umfassend den Bodhisattva-Pfad und lehrt alle fühlenden Wesen ;
Strebt einmütig nach der Buddhaschaft und praktiziert den Pfad der Reinheit;
Alle großen Gelübde hörend und haltend, fahre ich unermüdlich
auf dieses Ziel hin; Alle Taten, die von den Buddhas der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vollbracht wurden; Sudhana
, wissbegierig, kommt zu mir; jene, die
nach dem wahren Dharma streben, der Meister, der den rechten Weg weist;
jene, die die Bodhisattvas geschickt unterweisen, kommen zu mir;
Buddhas Kinder, die Weisheit entwickeln und in Bodhi vollendet sind; jene, die
sich tugendhaften Lehrern nähern, kommen zu mir;
die liebenden Eltern aller fühlenden Wesen, die alle Verdienste nähren ; jene, die
letztendlich Bodhi erlangen, kommen zu mir;
der höchste Arztkönig für Geborene, Alte, Kranke
und Sterbende; der himmlische Nektarregen, die Medizin des Dharma, der Schamane aller fühlenden Wesen ; die strahlende Sonne aller fühlenden Wesen, die alle rechten Wege erleuchtet; der reine Mond
aller fühlenden wie der Berg Sumeru, dessen Herzen von Feinden und Freunden unberührt bleiben, wie der Ozean, der niemals wächst oder schrumpft, wie der Meeresführer, der unzählige Wesen erlöst, kommen sie ohne jede Anhaftung zu mir. Mit mutigem und fleißigem Einsatz retten sie alle fühlenden Wesen, bringen ihnen Frieden und Glück, suchen unermüdlich nach tugendhaften Lehrern , errichten das Banner des wahren Dharma, offenbaren die Tugenden Buddhas, beseitigen das Leiden der bösen Wege und öffnen die Tore zu allen guten Bereichen. Sie erreichen alle Lehrer, erblicken den wundersamen Körper Buddhas, hören und bewahren die geheimen Lehren, suchen unermüdlich nach weisen Lehrern, wünschen sich wundersame Weisheit und Gestalt und möchten in eine edle Familie wiedergeboren werden. Nachdem sie schließlich alle Verdienste erlangt haben, kommen sie mit unvergleichlich reinem Herzen zu mir, suchen die Nähe tugendhafter Lehrer und befolgen all ihre Lehren. Dank der unermesslichen Tugend Manjushris erweckten sie in der Vergangenheit ihren Bodhicitta , folgten seinen Lehren und strebten unermüdlich nach der Buddhaschaft. Sie entsagten himmlischen Palästen, Familie, Eltern und Verwandten sowie allen weltlichen Freuden und Leiden und strebten demütig nach Erkenntnis. Wie ... Nachdem er Reinheit erlangt und bis zu diesem Punkt gelebt hatte, ist er nun verstorben, nachdem er alle erhabenen Früchte erlangt und den Dharma-Saal des Buddha erreicht hat . Sudhana, der das Leid von Geburt, Alter, Krankheit und Tod unter den fühlenden Wesen sah , entwickelte großes Mitgefühl und strebte ungeteilt nach der Buddhaschaft. Als er die Qual des Leidens im Kreislauf der Wiedergeburt in den fünf Daseinsbereichen sah, kultivierte er das Vajra-Rad der Weisheit, um das Rad des Leidens zu durchbrechen . Die Felder der fühlenden Wesen sind unfruchtbar und befleckt, durchbohrt von Gier, Zorn und falschen Ansichten; um sie zu reinigen und zu heilen, suchte er ungeteilt nach dem Pflug der scharfen Weisheit. Fühlende Wesen verweilen in Unwissenheit und Dunkelheit, blind und vom rechten Weg verirrt; Sudhana, ihr Führer, erleuchtet sie mit dem Licht der Weisheit und weist ihnen den rechten Weg. Mit Geduld als Rüstung und dem scharfen Schwert der Weisheit reitet er durch die Tore der Befreiung und vernichtet die Diebe des Leidens.
Sudhanas mutige Kraft kommt allen Wesen in den drei Daseinsbereichen zugute, vertreibt alle Schrecken und schenkt ihnen Frieden. Sudhana baut ein großes Dharma-Schiff für den Meeresmeister und überquert mit ihm das flammende Meer zur Insel des Reinen Schatzes.
Sudhana ist die reine Sonne in allen Dharma-Bereichen und wünscht, dass das Licht der Weisheit alle fühlenden Wesen erleuchte.
Sudhana ist der Mond des Erwachens, wo das wunderbare Dharma seine volle Vollendung findet.
Mitfühlende Stille und kühles Licht löschen alle Leiden;
Sudhanas Ozean der Weisheit ruht auf dem diamantenen Grund eines aufrichtigen Geistes ;
mit zunehmender Vertiefung der Bodhisattva-Praxis erhebt sich der wundersame Dharma-Schatz; der Bodhi-Geist
steigt wie ein Drachenkönig in das Reich des Dharma auf; er
ruft Wolken und Regen herbei, süßer Tau nährt die reinweiße Frucht;
reiner Glaube ist der Docht, Mitgefühl das Räucheröl;
rechte Achtsamkeit ist das kostbare Gefäß, das die Welt wie eine Lampe erleuchtet; der Bodhi-Geist ist
wie ein himmlisches Wesen
das Glied des Mitgefühls, das den Tathagatagarbha nährt;
er mehrt den Schatz des Verdienstes, reinigt den Schatz der Weisheit; der
strahlende Schatz der Weisheit erfüllt alle Wünsche;
solch großer Schmuck schützt alle Wesen;
selten gehört oder gesehen unter allen Göttern und Menschen .
Dieser Weisheitsbaum mit seinen tiefen, unbeweglichen Wurzeln
gedeiht durch geschickte Mittel und kommt allen Wesen zugute. Wenn
du hören willst... Alle Zweifel werden durch alle Dharmas vertrieben;
wer wunderbare Verdienste besitzt, sucht einmütig einen tugendhaften Lehrer
; vernichtet die Dämonen des Leidens und beseitigt die Verunreinigungen falscher Begierden
; führt alle zur Befreiung; jene, die einmütig nach Weisheit streben; verweilen auf dem Pfad des Verdienstes und
löschen letztlich die drei bösen Daseinsbereiche aus; offenbaren die guten Daseinsbereiche und ermöglichen es, den Pfad des Nirvana zu erreichen ; manifestieren den achtfachen Pfad und vertreiben alle falschen Ansichten; zerreißen das Netz des Leidens und leeren den Ozean der Begierde; Sudhanas helle Sonne scheint universell auf alle Wesen ; fähig, als Zähmer zu wirken und fühlende Wesen in den drei Daseinsbereichen zu retten; erwachen zu allem und befreien sich für immer vom Schlamm der fünf Begierden; Ich werde falsche Gedanken beseitigen, das Tor der Befreiung öffnen, alle Bereiche des Dharma unterscheiden und das Reine Land des Tathagata schmücken. Schließlich soll Sudhana sich an allen Dharmas erfreuen , mutig geschickte Mittel entwickeln, unerschütterlichen Glauben besitzen und wunderbare Verdienste anhäufen. Indem ich alle großen Gelübde erfülle, werde ich bald alle Buddhas sehen und alle Dharmas verstehen . Ich werde alle Buddha-Länder schmücken und reinigen und die Buddhaschaft erlangen. Dem Ozean würdevollen Handelns folgend, werde ich schließlich den Ozean aller Praktiken transzendieren . Ich werde alle fühlenden Wesen aus dem Ozean unermesslicher Wesen befreien, alle tugendhaften Dharmas hervorbringen und wunderbare Verdienste erlangen. Ich werde alle Buddha-Kinder durch den Dharma vollkommen befreien. Indem ich alle großen Gelübde erfülle , werde ich alle Dämonen bezwingen , reines Karma besitzen und alle Leiden beseitigen. Ich werde Allwissenheit erlangen und den tiefgründigen Dharma verstehen. Ich werde das Leid aller Wesen beseitigen. Alle fühlenden Wesen sind im Kreislauf von Geburt und Tod gefangen; um das Rad des reinen Dharma in Bewegung zu setzen, werde ich das Rad des Leidens beseitigen. Ich werde die Buddha-Linie schützen und die Dharma-Linie reinigen. Ich werde die Sangha-Linie sammeln und die Linien der drei Zeiten verstehen. Durch die Erfüllung der großen Gelübde wird das Netz des Leidens zerstört. Das Netz der falschen Ansichten zerschmettert das Netz der Anhaftung, durchbricht das Netz des Leidens, kultiviert einen klaren Geist, erlangt vollkommene Weisheit, reinigt die Welt und befreit alle Wesen . Sudhana bringt allen unzähligen Wesen und allen Buddhas und Bodhisattvas große Freude . Sudhanas reine Weisheit erstrahlt universell in allen Buddha-Ländern und ermöglicht es allen Wesen, unzählige Buddhas zu sehen. Er erleuchtet die Welt aller Phänomene, reinigt die Welt der Wesen und führt sie von den Pfaden des Bösen ab, indem er das Leiden der drei Daseinsbereiche beseitigt. Er leitet die Wesen von falschen Wegen weg, offenbart ihnen die rechten Wege,kultiviert den Achtfachen Pfad, ebnet den Weg zur Befreiung und befreit alle Wesen aus dem Ozean von Geburt und Tod. Er beseitigt alles Leiden, indem er im Ozean des Verdienstes weilt, den Ozean des Leidens erschöpft und die Wesen aus dem Ozean der drei Daseinsbereiche befreit. Seine Sinne sind vollkommen beherrscht, unbefleckt von der Welt.
Zu jener Zeit pries Maitreya Bodhisattva Sudhanas viele hervorragende Tugenden auf diese Weise und bewirkte so, dass unzählige fühlende Wesen den Bodhicitta erweckten. Er sprach zu Sudhana: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Junge, du hast den Bodhicitta, den Geist des Anuttara-samyak-sambodhi, erweckt, der ungeteilt nach allen Lehren Buddhas strebt, der ganzen Welt zum Wohle gereicht und alle fühlenden Wesen beschützt. Guter Mensch, du hast großen Nutzen daraus gezogen. Dein Körper und deine Lebensspanne wurden gesegnet. Du bist allen Buddhas begegnet und hast den großen spirituellen Lehrer Manjushri gesehen. Du bist ein Gefäß des Dharma, deine Wurzeln der Güte werden genährt, dein reiner Dharma wird gefördert und deine höheren Wünsche werden geläutert. Du wirst von spirituellen Lehrern umarmt und von allen Buddhas beschützt. Warum ist das so? Weil der Bodhicitta der Same aller Buddhas ist, der alle Lehren Buddhas hervorbringen kann. Der Bodhicitta ist ein fruchtbares Feld, das das Reine nährt.“ Dharma aller fühlenden Wesen. Die Bodhicitta ist die Erde, die alle Welten erhält. Die Bodhicitta ist reines Wasser, das alle Verunreinigungen und Leiden fortspült. Die Bodhicitta … Sie ist wie ein gewaltiger Wind, der ungehindert durch die ganze Welt weht. Die Bodhicitta ist wie ein loderndes Feuer, das alle falschen Ansichten und Anhaftungen verbrennt. Die Bodhicitta ist wie eine reine Sonne, die alle fühlenden Wesen erleuchtet. Die Bodhicitta ist wie ein heller Mond, der alle reinen Dharmas vollendet. Die Bodhicitta ist wie eine reine Lampe, die alle Bereiche des Dharma erleuchtet. Die Bodhicitta ist wie reine Augen, die sowohl den rechten als auch den falschen Weg erkennen können. Die Bodhicitta ist wie der große Pfad, der es allen ermöglicht, die Stadt der Allwissenheit zu betreten. Die Bodhicitta ist wie die wahre Erlösung, die alle zum essentiellen Pfad führt. Daher ist die Bodhicitta das Mahayana, das alle Bodhisattvas umfasst. Der Bodhicitta ist wie ein Tor, das alle auf den Pfad des Bodhisattva führt. Der Bodhicitta ist wie ein Palast, ein Ort der Ruhe und der Meditation. Der Bodhicitta ist wie ein Garten, in dem man spielen und die Glückseligkeit des Dharma genießen kann. Der Bodhicitta ist wie eine prächtige Behausung. Da alle fühlenden Wesen in ihm Zuflucht suchen, ist der Bodhicitta die Zuflucht. Weil er alle Praktiken des Bodhisattva kultiviert, ist der Bodhicitta der Beschützer. Da er alle großen Gelübde der Bodhisattvas erfüllt, ist der Bodhicitta die mitfühlende Mutter, die alle Bodhisattvas mehrt. Der Bodhicitta nährt und beschützt alle Bodhisattvas. Der Bodhicitta ist der tugendhafte Lehrer, der von allem Bösen und aller Furcht befreit. Der Bodhicitta ist der große König, der den Geist aller Sravakas und Pratyekabuddhas übertrifft. Der Bodhicitta ist das Höchste, das alle unvergleichlichen Gelübde erfüllt. Der Bodhicitta ist der Ozean, der alle Verdienste in sich birgt. Der Bodhicitta ist der Berg Sumeru, unberührt von den unveränderlichen Gedanken der fühlenden Wesen. Der Bodhicitta ist der Berg Vajra, der alle fühlenden Wesen umfasst. Der Bodhicitta ist der Schneeberg, der die kühlende Medizin der Weisheit nährt. Der Bodhicitta ist der duftende Berg, der den Duft aller Verdienste hervorbringt. Der Bodhicitta … Er ist die Leere, denn seine wundersamen Tugenden sind grenzenlos. Der Bodhicitta ist der Lotus, denn er ist frei von jeglichem weltlichen Dharma. Der Bodhicitta ist der kostbare Elefant, denn er kann alle Sinne bezwingen. Der Bodhicitta ist das kostbare Pferd, denn es ist fern von allem Bösen und aller Befleckung. Der Bodhicitta ist der Zähmer, denn er kann das Mahayana beschützen. Die Bodhicitta ist die gute Medizin, denn sie heilt alle Leiden und Krankheiten. Die Bodhicitta ist der Speichel, denn sie tilgt alles unheilsame Dharma. Die Bodhicitta ist der Vajra, denn sie vernichtet alles böse Dharma. Die Bodhicitta ist der Duft, denn sie erzeugt den Duft aller Verdienste. Die Bodhicitta ist die wundersame Blume, denn sie wird von allen auf der Welt geliebt und bewundert. Die Bodhicitta ist das weiße Sandelholz, denn sie lindert die Hitze und Krankheit der fünf Begierden. Die Bodhicitta ist das Musikinstrument, denn ihr subtiler Klang ist im gesamten Dharma-Reich zu hören. Die Bodhicitta ist mutig und stark und vernichtet alle Feinde des Leidens. Die Bodhicitta ist eine geschickte Pinzette, die alle Dornen des Leidens herauszieht. Die Bodhicitta ist der höchste Herrscher, unbesiegbar für alle anderen. Die Bodhicitta ist Vaishravana, der König der Götter, der Armut und Leid hinter sich lässt. Die Bodhicitta ist wundersame Tugend, die alle Verdienste vereint. Die Bodhicitta ist Schmuck, der alle Bodhisattvas schmückt. Die Bodhicitta ist ein Feuer, das alle bedingten Phänomene verbrennt. Die Bodhicitta ist die unzerstörbare Wurzel des Königs der Medizin, die alle Lehren Buddhas nährt. Die Bodhicitta ist eine Drachenperle, die unzählige Leiden vertreibt. Die Bodhicitta ist eine Wasserperle, die alle Verunreinigungen und Leiden des Geistes reinigt. Die Bodhicitta ist ein wunscherfüllendes Juwel, das alle Verdienste und Wohltaten in sich birgt. Die Bodhicitta ist eine himmlische Vase, die alle Wünsche und Freuden erfüllt. Die Bodhicitta ist der erste Baum des Kalpa, der alle Verzierungen hervorbringt. Die Bodhicitta ist das ewige Gewand, unberührt von jeglicher Verunreinigung. Bodhicitta ist rechtes Handeln, von Natur aus rein. Bodhicitta ist der scharfe Pflug, der das Feld aller fühlenden Wesen bestellt. Bodhicitta ist der Narayana-Pfeil, der die Rüstung der Selbstbetrachtung durchdringt. Bodhicitta ist Entsagung, das endgültige Verständnis des Wesens des Leidens. Bodhicitta ist der scharfe Speer, der alle Diebe des Leidens durchbohrt. Bodhicitta ist der Nektarregen, der alle Feuer des Leidens löscht. Bodhicitta ist das scharfe Schwert, das alles Leiden und Böse wegschneidet. Bodhicitta ist der goldene Hammer, der alle Berge des Stolzes zerschmettert. Bodhicitta ist das scharfe Messer, das die Rüstung der sieben Leiden durchtrennt. Bodhicitta ist das Banner des Mutes, das alle Banner der Dämonen umstürzt. Bodhicitta... Bodhicitta ist die Axt, die die Bäume der Unwissenheit und des Leidens fällt. Die Bodhicitta ist die Waffe, die vor allen Schwierigkeiten schützt. Die Bodhicitta ist die geschickte Hand, die alle Wesen beschützt, die die Befreiung erlangt haben. Die Bodhicitta ist der wundersame Fuß, der alle Tugenden begründet. Die Bodhicitta ist die Augenmedizin, die alle Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt. Die Bodhicitta ist der geschickte Dornenentferner, der alle Dornen der Selbstbetrachtung herausziehen kann. Die Bodhicitta ist das Lager des Friedens, das das Lager des Leidens von Geburt und Tod beseitigt. Die Bodhicitta ist der tugendhafte Freund, der unzählige Wesen von den Schwierigkeiten von Geburt und Tod befreit. Die Bodhicitta ist die heilsame Kraft, die von allen zerstörerischen Dharmas befreit. Die Bodhicitta ist der Lehrer der Götter und Menschen, der den wesentlichen Pfad der Bodhisattvas genau kennt. Die Bodhicitta ist der Schatz, dessen unermessliche Verdienste unerschöpflich sind. Die Bodhicitta ist die sprudelnde Quelle, ihre klare und unerschöpfliche Weisheit. Die Bodhicitta... Die Bodhicitta ist wie ein reiner Spiegel, der alle Dharmas offenbart. Die Bodhicitta ist wie ein reiner Teich, der alle Verunreinigungen wegspült. Die Bodhicitta ist wie ein großer Fluss, der die vier Wege der Befreiung leitet. Die Bodhicitta ist wie ein Drachenkönig, der den Nektar des Dharma überall herabregnen lässt. Die Bodhicitta ist wie die Lebenskraft, die das große Mitgefühl des Bodhisattva aufrechterhält. Die Bodhicitta ist wie Nektar, der es ermöglicht, im Dharma der Unsterblichkeit zu verweilen. Die Bodhicitta ist wie ein Netz, das alle Wesen zur Transformation einfängt. Die Bodhicitta ist wie eine heimtückische Falle, die alle fühlenden Wesen fängt. Die Bodhicitta ist wie ein Köder, der fühlende Wesen aus dem Abgrund von Geburt und Tod lockt. Der Bodhicitta gleicht der Medizin von Agada, die alle üblen Leiden beseitigt. Der Bodhicitta gleicht der Medizin von Pratibhāṣā, die alle Gifte der fünf Begierden heilt. Der Bodhicitta gleicht der Erde, die unzählige Ströme böser Gedanken vertreibt. Der Bodhicitta gleicht einem Windrad, das alle Hindernisse und Hemmnisse zerstört und zerstreut. Der Bodhicitta gleicht einer Juweleninsel, die die Juwelen des Pfades und seine Verdienste hervorbringt. Der Bodhicitta nährt alles reine Dharma, den Samen der Erleuchtung. Der Bodhicitta gleicht einer Wohnstätte, die alle Juwelen des Verdienstes empfängt. Der Bodhicitta gleicht einer großen Stadt, der Wohnstätte der Bodhisattva-Händler. Der Bodhicitta gleicht der goldenen Medizin, die die Verunreinigungen der Leiden reinigt und beseitigt. Der Bodhicitta gleicht duftendem Honig, der den Geschmack aller Verdienste in sich trägt. Der Bodhicitta ist der rechte Weg, der zur Stadt der Allwissenheit führt. Der Bodhicitta ist wie ein kostbares Gefäß, das reines Dharma in sich birgt. Der Bodhicitta ist wie rechtzeitiger Regen, der den Staub der Leiden vollständig hinwegspült. Der Bodhicitta ist wie eine beständige Stätte, die den Wohnort der Bodhisattvas hervorbringt. Der Bodhicitta ist wie eine lebenslange Praxis, die nicht an den Befreiungen der Śrāvakas festhält. Der Bodhicitta … Er ist wie Lapislazuli, rein und unbefleckt. Der Bodhicitta ist wie das Indira-Juwel, das die Weisheit aller Śrāvakas und Pratyekabuddhas übertrifft. Der Bodhicitta ist wie die Dharma-Trommel, die fühlende Wesen aus dem langen Schlaf der Leiden erweckt. Der Bodhicitta ist wie reines Wasser, klar und unbefleckt. Die Bodhicitta ist wie das Gold von Jambudvipa, das tugendhafte Taten wie einen Tintenklecks wirken lässt. Die Bodhicitta ist wie der König der Berge, der alle weltlichen Bereiche transzendiert. Die Bodhicitta ist wie eine Zuflucht, die alle fühlenden Wesen beschützt. Die Bodhicitta ist wie die wahre Bedeutung, frei von jeglicher Falschheit. Die Bodhicitta ist wie das höchste Juwel, das Freude und Erfüllung bringt. Die Bodhicitta ist wie eine große Versammlung, die alle Bedürfnisse befriedigt. Die Bodhicitta ist wie ein verehrter Ältester, unvergleichlich unter allen fühlenden Wesen. Die Bodhicitta ist wie eine Schatzkammer, die alle Lehren Buddhas bewahrt. Die Bodhicitta … Das ist Indras Netz, das alle Leiden und Asuras sammelt. Die Bodhicitta ist der Viruna-Wind, der die Geister der fühlenden Wesen erschüttert und verwandelt. Der Bodhicitta ist das Feuer Indras, das alle Leiden und Gewohnheiten verbrennt. Der Bodhicitta ist die höchste Stupa, würdig aller Götter und Menschen, ihm Opfergaben darzubringen. Ihr Schüler Buddhas, der Bodhicitta ist mit seinen unermesslichen Verdiensten den Verdiensten aller Buddhas und Bodhisattvas gleichgestellt. Warum? Weil aus dem Bodhicitta alle Praktiken der Bodhisattvas entspringen und alle Buddhas der drei Zeiten die vollkommene Erleuchtung erlangen.
Ein guter Mensch, der die Medizin der Befreiung erlangt, ist frei von den fünf Ängsten. Welche sind diese fünf? Sie lauten: Feuer kann ihn nicht verbrennen, Wasser kann ihn nicht ertränken, Gift kann ihm nicht schaden, ein Messer kann ihn nicht verwunden und Rauch kann ihm nicht schaden. Ebenso ist ein Bodhisattva Mahasattva, der Bodhicitta erweckt und Sarvajna (Weisheit) erlangt hat, frei von den fünf Ängsten. Welche sind diese fünf? Sie lauten: Nicht vom Feuer der Begierde verbrannt zu werden, nicht von den fließenden Wassern des Daseins fortgerissen zu werden, nicht vom Gift des Zorns geschädigt zu werden, nicht vom scharfen Messer der Leiden verwundet zu werden und nicht vom Rauch falscher Ansichten geschädigt zu werden. Ein guter Mensch, der die Medizin der Befreiung erlangt, stirbt niemals eines gewaltsamen Todes. Ebenso ist ein Bodhisattva Mahasattva, der die wunderbare Weisheitsmedizin des Bodhicitta erlangt hat, von den Fehlern von Geburt und Tod unberührt. Guter Mensch, so wie jemand die Medizin des Drachenkönigs erhält und giftige Insekten beim Duft ihres Aromas fliehen, so sieht ein Bodhisattva Mahasattva, der die große Medizin des Drachenkönigs Bodhicitta erhalten hat, alle Leiden und giftigen Insekten beim Einatmen ihres Duftes verschwinden. Guter Mensch, so wie jemand eine unzerstörbare Medizin erhält und ihm keiner seiner Feinde schaden kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, der die unzerstörbare Medizin Bodhicittas erhalten hat, immun gegen alle Leiden, Dämonen und Feinde. Guter Mensch, so wie jemand die Medizin Pingata erhält, die giftige Dornen entfernt, so kann ein Bodhisattva Mahasattva, der die Medizin Pingatas von Bodhicitta erhalten hat, die Dornen der drei Gifte und falsche Ansichten entfernen. Guter Mensch, so wie jemand die Medizin des Guten Sehens erlangt, die alle Krankheiten heilt, so heilt ein Bodhisattva Mahasattva, der die Medizin des Guten Sehens, Bodhicitta, erlangt hat, alle Leiden und Krankheiten aller fühlenden Wesen. Guter Mensch, so wie ein mächtiger Medizinbaum, unter dem fühlende Wesen Schatten finden und all ihre Wunden heilen, so heilt ein Bodhisattva Mahasattva, der den Medizinbaum des Bodhicitta erlangt hat, unter dem fühlende Wesen Schatten finden und alle Wunden des Leidens und unheilsamen Karmas. Guter Mensch, so wie der Medizinbaum die unzerstörbare Wurzel genannt wird und aufgrund seiner Kraft alle Bäume von Jambudvipa nährt, so ist auch der Bodhicitta-Baum. Aufgrund seiner Kraft nährt er die Wurzeln der Güte aller Bodhisattvas, sowohl der Lernenden als auch der Unwissenden. Guter Mensch, wie das Heilkraut Aramba, wenn es den Körper einreibt, ihn weich und geschmeidig macht und den Geist von allem Bösen befreit, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Durch den Genuss des Bodhicitta-Aramba-Elixiers entwickelt man alle tugendhaften Taten in Körper, Rede und Geist. Guter Mensch, wie jemand, der das Elixier der Achtsamkeit erlangt und den gehörten Dharma nie vergisst, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Durch den Genuss des Bodhicitta-Elixiers der Achtsamkeit hört und behält man alle Lehren Buddhas, ohne sie zu vergessen. Guter Mensch, wie es die Medizin namens Lotus gibt, die einem ein Kalpa Leben schenkt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Durch die Einnahme des Bodhicitta-Lotus-Elixiers erlangt man Freiheit für unzählige Kalpas. Guter Mensch, wie jemand ein Heilmittel in sich trägt, das seinen Körper verhüllt und ihn für alle Wesen unsichtbar macht, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Jene, die das Bodhicitta, das Elixier der Erleuchtung, erlangen, sind für alle Dämonen unsichtbar. Guter Mensch, es ist wie ein Mani-Juwel im Ozean, das sogenannte „Gesammelte Juwel“. Wenn es nicht anderswohin gelangt, könnte selbst ein Feuer einen Tropfen Meerwasser zerstören; so etwas ist unmöglich. Das Bodhicitta, das Juwel der gesammelten Juwelen, ist ebenso. Im Ozean des reinen Geistes des Bodhisattva wohnend, kann selbst eine einzige Wurzel der Tugend, die Sarvajna (allwissender Weisheit) gewidmet ist, nicht vergessen werden. Sarvajna bleibt unbefleckt und untrennbar von der Wurzel der Tugend. Guter Mensch, es ist wie ein Mani-Juwel namens „Reines Licht“. Wenn jemand seinen Körper damit schmückt, werden alle anderen Juwelen und Lichter wie ein Tintenklecks verdunkelt. So ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem sie ihren Körper mit dem Bodhicitta-Mani-Juwel schmücken, verdunkeln sie den kostbaren Geist der Sravakas und Pratyekabuddhas. Guter Mensch, es ist wie ein Wassertropfen, der in trübes Wasser gegeben wird und es augenblicklich klärt. Ebenso wirkt das Bodhicitta-Juwel, das alle Verunreinigungen und Unreinheiten beseitigt. Guter Mensch, es ist wie jemand, der ein wasserspeicherndes Juwel erlangt. Mit Juwelen geschmückt, kann man in tiefes Wasser gehen, ohne zu ertrinken. So ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva, der, nachdem er Bodhicitta erlangt hat und im Wasserjuwel weilt, das Meer von Geburt und Tod durchschreitet, ohne unterzugehen. Guter Mensch, so wie jemand, der ein großes Drachenjuwel erlangt, unversehrt zum Ort eines Drachen gehen kann, so ist es auch mit einem Bodhisattva Mahasattva, der, nachdem er das große Drachenjuwel Bodhicitta erlangt hat, unversehrt von den bösen Drachen der Leiden in das Reich der Begierde eintreten kann. Ein guter Mensch, so wie Indra einen wunscherfüllenden Edelstein besitzt, der seinen Körper schmückt und von den Göttern verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva, der mit dem Edelstein Bodhicittas geschmückt ist, in allen drei Daseinsbereichen verehrt. Ein guter Mensch, so wie jemand, der einen wunscherfüllenden Edelstein erlangt, alle Armut und alles Leid beseitigen kann, so kann auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den wunscherfüllenden Edelstein Bodhicittas erlangt hat, alle Armut und alles Leid beseitigen, das aus einem falschen Lebenswandel entsteht. Ein guter Mensch, so wie ein flammender Edelstein, der vom Sonnenlicht erleuchtet wird, helle Flammen ausstoßen kann, so ist auch der flammende Edelstein Bodhicittas. Ebenso wie das Licht großer Weisheit entsteht, so entspringt auch das Feuer der Weisheit dem Licht des Mondes. Guter Mensch, wie eine Mondperle im Mondlicht kühles Wasser verströmt, so erhebt sich ein Bodhisattva, der die reine Mondperle des Bodhi-Geistes empfangen hat, aus dem Licht des Mondes und spiegelt den Verdienst der Hingabe wider. Guter Mensch, wie ein Drachenkönig eine wunscherfüllende Krone trägt und sich so von Furcht befreit, so wird ein Bodhisattva, der die wunscherfüllende Krone des Bodhi-Geistes und großen Mitgefühls trägt, von allen üblen Wegen und Schwierigkeiten befreit. Guter Mensch, wie ein wunscherfüllendes Juwel, das alle fühlenden Wesen schmückt, alle Wünsche verlustfrei erfüllen kann, so kann ein Bodhisattva, der das wundersam geschmückte wunscherfüllende Juwel des Bodhi-Geistes erlangt hat, die Wünsche und Freuden von Bodhisattvas und anderen fühlenden Wesen verlustfrei erfüllen. Guter Mensch, so wie ein Weltherrscher ein wunscherfüllendes Juwel besitzt, das seinen Palast erleuchtet und alle Dunkelheit vertreibt, so kann auch ein Bodhisattva, der das wunscherfüllende Juwel des Bodhi-Geistes erlangt hat, die Paläste der fünf Daseinsbereiche erleuchten und alle Dunkelheit vertreiben. Guter Mensch… Wenn beispielsweise jemand vom Licht eines dunkelblauen Juwels berührt wird, nimmt er dieselbe Farbe an. Ebenso befolgt ein Bodhisattva Mahasattva, der das dunkelblaue Licht des Bodhicitta erlangt, alle Dharmas, widmet ihnen ihre guten Wurzeln und nimmt dieselbe Farbe wie Sarvajna (Weisheit) an. Guter Mensch, so wie ein Lapislazuli-Juwel selbst in Unreinheit über Hunderttausende von Jahren unbefleckt bleibt, so ist auch das reine Lapislazuli-Juwel des Bodhicitta. Selbst wenn es Hunderttausende von Kalpas im Reich der Begierden weilt, wird es aufgrund seiner reinen Natur nicht von den fünf Begierden befleckt. Guter Mensch, wie ein reines, unbeflecktes Mani-Juwel alle Juwelen hervorbringt, so bringt auch das reine, unbefleckte Mani-Juwel des Bodhicitta die kostbaren Juwelen des Verdienstes gewöhnlicher Wesen, Sravakas, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und aller Buddhas hervor. Guter Mensch, wie ein großes Mani-Juwel alle Dunkelheit vertreiben kann, so vertreibt auch das Juwel des Bodhicitta alle Dunkelheit der Unwissenheit. Guter Mensch, wie der Ozean unschätzbare Schätze birgt, die Händler mit Boot und Wagen in die Stadt bringen, so ist kein anderes Mani-Juwel vergleichbar. Der Bodhi-Geist, ein unschätzbares Juwel, ist ebenso. Im Meer von Geburt und Tod weilend, trägt der Bodhisattva Mahasattva mit dem großen Schiff der Gelübde einen in die Stadt der Befreiung. Die Verdienste und Tugenden der Sravakas und Pratyekabuddhas können sie nicht erreichen. Guter Mensch, wie ein reines und makelloses Mani-Juwel, das in Jambudvipa weilt und vierzigtausend Yojanas erhellen kann, indem es Sonne, Mond und Paläste offenbart, so ist auch der Bodhi-Geist ein reines und makelloses Juwel. In Geburt und Tod weilend, erhellt er die Leere des Dharma-Bereichs und offenbart den Bereich und die Paläste des Buddha. Guter Mensch, wie der Mani-Windkönig alle Düfte, Blumen und alle Dinge im von Sonne und Mond erleuchteten Bereich fassen kann, so ist auch der Bodhi-Geist ein Mani-Windkönig. Er umfasst den gesamten von Allwissenheit erleuchteten Bereich, einschließlich aller Götter, Menschen, Sravakas, Pratyekabuddhas, Buddhas, Bodhisattvas und aller guten Wurzeln, sowohl der unbefleckten als auch der unbefleckten. Guter Mensch, so wie es im Ozean ein Mani-Juwel gibt, die sogenannte Ozeanschatzkammer, die alle Schönheiten des Ozeans offenbart, so ist auch der Bodhi-Geist, das Juwel der Ozeanschatzkammer, das alle Schönheiten des Reiches der Allwissenheit offenbart. Guter Mensch, so wie das Gold von Jambudvipa alle Juwelen außer dem Wunschjuwel übertrifft, so ist auch das Gold von Jambudvipa des Bodhi-Geistes, das alle Verdienste außer der Allwissenheit übertrifft. Guter Mensch, so wie jemand, der Drachen beschwören kann, Freiheit unter ihnen erlangt, so erlangt auch ein Bodhisattva Mahasattva, der den Bodhi-Geist und geschickte Beschwörungen besitzt, Freiheit von allen Leiden und Drachen. Guter Mensch, so wie ein Krieger in Rüstung von keinem Feind besiegt werden kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva, geschmückt mit den großen Schönheiten des Bodhi-Geistes, unzerstörbar durch alle Leiden, Dämonen und Feinde. Guter Mensch, so wie ein einziges Gramm Uddaka-Salsa-Sandelholz beim Verbrennen einen Duft verströmt, der den gesamten kleinen Chilikosmos durchdringt und alle Schätze der dreitausend großen Chilikosmen übertrifft, so ist auch der Duft des Bodhi-Geistes, der mit seinen wunderbaren Verdiensten das gesamte Dharma-Reich durchdringt und alle Verdienste der Sravakas und Pratyekabuddhas übertrifft. Guter Mensch, so wie das Auftragen von weißem Sandelholz auf den Körper alle Leiden vertreibt und Kühle und Freude bringt, so ist auch der Duft von Bodhicitta. Er löscht die Hitze der Wahrnehmung, der Kontemplation, der Gier, des Hasses und der Verblendung und bringt Kühle und Freude in den Körper der Weisheit. Guter Mensch, so wie alle Wesen in der Nähe des Berges Sumeru seine Farbe teilen, so ist auch der Berg Bodhicitta. Diejenigen, die sich ihm nähern, teilen seine Farbe. Guter Mensch, so wie der Duft der Blüten des Paritta-Baumes den der Blüten des Bhadra- und Champagnerbaumes in Jambudvipa übertrifft, so ist auch der Duft der Bodhicitta-Blüte. Ihr wunderbarer Verdienst übertrifft den der reinen Lehren, der Konzentration, der Weisheit, der Befreiung und des Wissens der Sravakas und Pratyekabuddhas. Guter Mensch, so wie der Duft des Paritta-Baumes, bevor er blüht, alle Düfte Jambudvipas durchdringt und den aller anderen Blüten übertrifft, so ist auch der Duft der Bodhicitta-Blüte. Ihr Duft übertrifft alle Verdienste und Tugenden der Blüten von Göttern und Menschen, sowohl der reinen als auch der reinen. Guter Mensch, so wie der Duft der Blüten des Pālicita-Baumes, wenn er einen Tag lang zum Parfümieren von Kleidung verwendet wird, selbst nach tausend Jahren nicht vom Duft der Chāpāramitā-Blüten übertroffen werden kann, so ist auch die Bodhicitta-Blüte. Der Duft eines einzigen Tages durchdringt die Buddhas der zehn Himmelsrichtungen, und selbst der Verdienst aller Sravakas und Pratyekabuddhas, wenn sie mit ihrem reinen Geist erfüllt sind, kann von Hunderttausenden von Kalpas nicht aufgewogen werden. Guter Mensch, so wie der Narira-Baum mit seinen Wurzeln, Stämmen, Ästen, Blättern, Blüten und Früchten allen fühlenden Wesen nützt, so nützt auch der Bodhicitta-Baum. Entstanden aus dem großen Mitgefühl des Bodhisattva, von seinem anfänglichen Streben bis zur endgültigen Verwirklichung des gesamten Buddha-Dharma, nützt er beständig allen fühlenden Wesen. Guter Mensch, so wie eine Unze Alāsa-Medizin aus tausend Unzen Kupfer ohne Verlust in reines Gold verwandelt werden kann, so nützt auch die Bodhicitta-Medizin. Sie sammelt die Weisheit der Hingabe, beseitigt alle Leiden und karmischen Hindernisse, reinigt alles Dharma und ist wie Sarvāstivāda. Leiden und schlechtes Karma können es nicht schmälern. Wie die Flamme eines kleinen Feuers mit dem, was es verbrennt, immer stärker wird, so ist auch das Feuer des Bodhicitta. Seine Weisheit lodert umso heftiger, je mehr es betrachtet wird. Wie eine einzelne Lampe, die Hunderte oder Tausende von Lampen erleuchten kann, ohne an Licht zu verlieren, so ist auch das Feuer des Bodhicitta. Es erleuchtet die Weisheitslampen aller Buddhas der drei Zeiten, ohne an Licht zu verlieren. Wie eine helle Lampe, die einen dunklen Raum betritt, kann es alle Dunkelheit vertreiben. So ist auch das Feuer des Bodhicitta. Es dringt in die Dunkelheit des Herzens ein und kann die über unzählige Äonen angesammelte Dunkelheit der Unwissenheit auslöschen und so die reine Weisheit eines Bodhisattva vollkommen verkörpern. Wie das Licht einer Lampe mit der Menge an Öl zunimmt, so ist auch das Feuer des Bodhicitta. Gemäß seinem ursprünglichen Gelübde strahlt es das Licht der Weisheit aus, erleuchtet die gesamte Dharma-Welt und mehrt das Öl des Mitgefühls, lehrt alle fühlenden Wesen, reinigt die Buddha-Welt und vollbringt unaufhörlich die Taten aller Buddhas. So wie der König des Paranirmitavasavartin-Himmeles eine natürlich geformte Krone aus Jambudvipa-Gold trägt, die von den Göttern der Begierdenwelt nicht zerstört werden kann, so trägt auch der Bodhisattva Mahasattva eine Krone der großen Gelübde des Bodhicitta, die von den Arhats und Pratyekabuddhas nicht zerstört werden kann. Wenn beispielsweise der große Löwe brüllt, werden selbst die kleineren Löwen beim Hören seines Gebrülls mutig und stark. Alle Vögel und Tiere fliehen und verstecken sich. Wenn der Buddha wie ein Löwe brüllt, nähren alle Bodhisattvas beim Klang des Lobgesangs auf den Bodhicitta ihren Dharma-Körper. Sie sehen irrtümlich, wie sich alle fühlenden Wesen verstecken und zerstreuen. Es ist, als würde man Löwensehnen als Saiten für ein Musikinstrument verwenden; sobald der Ton erklingt, reißen die restlichen Saiten. Der Klang des Bodhicitta, der vom Paramita-Körper aller Tathagatas ausgeht, löscht die Begierden derer aus, die sich an den fünf Begierden und den zwei Fahrzeugen ergötzen. Es ist wie Kuh-, Pferde- und Schafsmilch in einem Gefäß; gießt man Löwenmilch hinein, verflüchtigt sich die restliche Milch ungehindert. Ebenso vergeht die Milch des Löwen-Bodhicitta des Tathagata vollständig, sobald sie in die Milch unzähliger Äonen angesammelten Karmas und Leiden gegeben wird, und sie weilt nicht im Dharma der Sravakas und Pratyekabuddhas. Zum Beispiel…So wie der Kapilavastu-Vogel, wenn er in einem Reiskorn und seinem Ei nistet, eine von anderen Vögeln unerreichte Kraft besitzt, so erzeugt auch der Bodhisattva Mahasattva im Kreislauf von Geburt und Tod (des Reiskorns und seines Eis) die Kraft und das Verdienst von Bodhicitta, das jene der Sravakas und Pratyekabuddhas übertrifft. So wie der Garuda bei seiner Geburt leuchtende und kraftvolle Augen besitzt, die alle Vögel, ob groß oder klein, übertreffen, so erzeugt auch der Bodhisattva Mahasattva, geboren in die Familie des Tathagata, Bodhicitta und besitzt leuchtende und kraftvolle Weisheitsaugen, die jene der Sravakas und Pratyekabuddhas übertreffen, die seit Hunderttausenden von Äonen Weisheit kultivieren. So wie ein starker Krieger mit einem Narayana-Vajra-Pfeil die dickste Rüstung durchdringt, so durchdringt auch der Bodhisattva Mahasattva mit dem Pfeil der Bodhicitta-Weisheit die Rüstung falscher Ansichten und Leiden. So wie der mächtige Mahanaga-Krieger in seinem Zorn für die Bewohner von Jambudvipa unbesiegbar ist, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva unbesiegbar, indem er tiefes Mitgefühl entwickelt und Bodhicitta kultiviert. Alle weltlichen Dämonen, ihr Gefolge und ihre Leiden können es nicht zerstören. So wie jemand, der eine große Fertigkeit erlernt, selbst wenn sie noch nicht perfektioniert ist, alle anderen Fertigkeiten übertrifft, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Das Erlernen des Bodhicitta, selbst wenn es noch nicht perfektioniert ist, übertrifft alle anderen Wesen, einschließlich der Sravakas und Pratyekabuddhas. So wie jemand, der das Bogenschießen erlernt, zunächst seinen eigenen Weg beschreitet, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Er erlernt die Grundlage der Allwissenheit, indem er zuerst das Bodhicitta entwickelt und so alle Lehren Buddhas erlangt. Wie ein Magier zunächst Illusionen erzeugt und diese dann offenbart, so erzeugt ein Bodhisattva Mahasattva das Bodhicitta und enthüllt so den wahren Dharma aller Buddhas und Bodhisattvas. Wie Illusionen formlose Formen manifestieren, so manifestiert das Bodhicitta den Schmuck der Dharma-Welt. Wie jemand, der mit Jambudvipa-Gold geschmückt ist und alles wie ein Tintenklecks verhüllt, so schmückt sich ein Bodhisattva Mahasattva mit dem Schmuck des Bodhicitta. Die Verdienste aller fühlenden Wesen, einschließlich derer der Śrāvakas und Pratyekabuddhas, werden dadurch verhüllt. Wie ein kleiner Teil dieses Eisens alle anderen Eisenhaken und -ketten zerstören kann, so wirkt das Bodhicitta. Es durchtrennt alle falschen Ansichten, Leiden und Anhaftungen, wie ein starker Wind ungehindert wehen kann. Ebenso wirkt der Bodhicitta-Wind: Er beseitigt alle Leiden, wohin er auch geht, ungehindert und verweilt nicht in der Befreiung der Śrāvakas und Pratyekabuddhas. Wie ein Mensch geschickt in den Ozean eintaucht, ohne zu ertrinken, und von einem Makara-Fisch nicht verletzt werden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Wenn sie mit dem Bodhicitta in den Ozean des Samsara eintreten, werden sie weder durch den Samsara verunreinigt, noch erkennen sie die höchste Wirklichkeit und können von den Makara-Fischen der Śrāvakas und Pratyekabuddhas nicht verletzt werden. Wie ein Mensch, der Nektar trinkt, von allen Leiden verschont bleibt, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem sie den Nektar des Bodhicitta trinken, verfallen sie nicht in den Bereich der Śrāvakas und Pratyekabuddhas, die großes Mitgefühl entwickeln und Gelübde und Praktiken erfüllen. So wie ein Mensch eine medizinische Augenmaske trägt, um seine Augen zu bedecken, so wandert auch der Bodhisattva Mahasattva frei umher, von niemandem gesehen. Nachdem er Bodhicitta erlangt und seine großen Gelübde erfüllt hat, wandert er frei selbst in dämonischen Reichen, von keinem Dämon gesehen. So wie ein Mensch sich auf einen großen König verlässt und niemanden sonst fürchtet, so beseitigt auch der Bodhisattva Mahasattva, im Vertrauen auf den mächtigen Dharma-König Bodhicitta, Hindernisse und fürchtet keine bösen Wege. Wie ein Mensch, der im tiefen Wasser weilt und kein Feuer fürchtet, so bleibt auch der Bodhisattva Mahasattva, der in den Wassern des Bodhicitta und den tugendhaften Wurzeln weilt, von den Feuern der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas unberührt. Wie ein Mensch, der sich auf einen tapferen Feldherrn verlässt und keinen Feind fürchtet, so fürchtet auch der Bodhisattva Mahasattva, der auf Bodhicitta vertraut, kein Übel. Wie Indra, der mit dem Vajra alle Asuras bezwingt, so vernichtet auch der Bodhisattva Mahasattva, der Bodhicitta in sich trägt, alle Dämonen und andere Ketzer. Wie ein Mensch, der die Medizin des Arhat zu sich nimmt und weder altert noch alt wird, sondern ein ewiges Leben führt, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Wer die Medizin des Bodhicitta zu sich nimmt, kultiviert den Pfad des Bodhisattva ohne Anhaftung durch unzählige Äonen des Samsara. So wie die Medizin des Bodhicitta zuerst mit reinem Wasser zubereitet wird, so ist auch die Medizin des Bodhicitta. Unter allen Praktiken der Bodhisattvas ist sie die bedeutendste. So wie die Lebenswurzel die bedeutendste aller Fähigkeiten ist, so ist auch das Bodhicitta aller Buddhas, das wahre Dharma und das Bodhicitta selbst. So wie ein Mensch, der seine Lebenswurzel durchtrennt hat, seinen Eltern und Verwandten nicht mehr helfen kann, so ist auch das Bodhicitta aller Bodhisattvas unfähig, ohne Bodhicitta allen fühlenden Wesen zu helfen. So wie der Ozean unzerstörbar ist, so ist auch der Ozean des Bodhicitta unzerstörbar, selbst durch die Śrāvakas und Pratyekabuddhas. So wie das Sonnenlicht nicht vom Licht der Sterne verdunkelt werden kann, so ist auch die Sonne des Bodhicitta, die Sonne vollkommener Gelübde und Weisheit, unzerstörbar durch die reine Weisheit der Śrāvakas und Pratyekabuddhas. So wie ein Prinz von Geburt an von seinen Ministern geachtet wird, so wird auch das Bodhicitta aller Bodhisattvas verehrt, die Bodhicitta in sich tragen. Er wird von allen Sravakas und Pratyekabuddhas aufgrund seiner tiefen Empathie geachtet. So wie ein junger Prinz von all seinen Ministern verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva verehrt. Nachdem er das Bodhicitta erweckt hat, wird er von allen Sravakas und Pratyekabuddhas verehrt. So wie ein Prinz, obwohl noch nicht frei, bereits die Eigenschaften eines Königs besitzt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva verehrt. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, besitzt er die Eigenschaften des Bodhicitta. So wie ein Auge mit Grauem Star ein reines Juwel als unrein wahrnimmt, so ist auch das Bodhicitta-Juwel. Da es ihm an Weisheit und Glauben mangelt, weckt es den Gedanken der Unreinheit. So wie ein Mantra oder ein Heilmittel alle Krankheiten heilt, wenn man es sieht, hört oder mit ihm lebt, so wirkt auch die Bodhicitta-Medizin. Sie nährt die guten Wurzeln, sammelt Weisheit und erfüllt die großen Gelübde eines Bodhisattva. Wenn ein fühlendes Wesen ihn sieht, hört oder mit ihm lebt und die richtige Achtsamkeit kultiviert, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein Kleidungsstück, das man ständig trägt, vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Bodhicitta-Gewand von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar hält, unerschütterliche Konzentration bewahrt und alle Dharmas erkennen kann, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta, des wahren Dharma, mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren und transformieren und ihnen so ermöglichen, große Gelübde und den Körper der Weisheit zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhicitta nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat das Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone namens Elefantenschatz besitzt und, wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Bodhicitta-Krone. Sie reinigt alle Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata durchstreift den unbedingten Bereich im Himmel. Wie ein Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus einem anderen Edelstein, so ist auch der Bodhicitta-Edelstein. Er entspringt dem Wesen tiefen Mitgefühls und dem Schutz aller fühlenden Wesen, nicht aus irgendeinem anderen Gut. Wie ein Baum nicht aus Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Bodhicitta-Baum. Ohne jegliche Stütze kann er allwissende Weisheit nähren. Das große Gelübde der Erleuchtung umfasst die ganze Welt. So wie ein Diamant von keinem Gefäß vollständig enthüllt oder vollständig gefasst werden kann, so ist es auch mit dem kostbaren Bodhicitta. Es kann weder vom Gefäß eines geizigen, unwissenden Menschen offenbart noch vom Gefäß eines Menschen mit betrügerischen und falschen Ansichten gefasst werden. So wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist es auch mit dem Bodhicitta. Es versteht alle Dharmas vollständig. So wie ein Diamant Berge zerstören kann, so ist es auch mit dem Bodhicitta. Es zerstört und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. So wie ein Diamant, selbst wenn er zerbrochen ist, unvollständig bleibt und kein Schatz mit ihm vergleichbar ist, so ist es auch mit dem Bodhicitta. Selbst bei geringfügiger Trägheit können die Verdienste des Śrāvaka und Pratyekabuddha nicht sein Niveau erreichen. So wie ein zerbrochener Diamant Armut und Leid beseitigen kann, so ist es auch mit dem Bodhicitta. Selbst bei geringfügigem Verlust an Anstand und Hingabe kann es Armut und Leid beseitigen. So wie ein kleiner Diamant alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst unter kleinsten Umständen kann er alle Unwissenheit und Täuschung vertreiben. So wie ein Diamant für gewöhnliche Menschen unerreichbar ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er kann von gewöhnlichen Wesen nicht erlangt werden. So wie ein Diamant von Unwissenden nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. So wie ein Diamant unzerstörbar ist, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann durch kein Dharma ausgelöscht werden. So wie eine Diamantwaffe von keinem Wesen, nicht einmal einem Mahānagā, außer durch die Kraft Narayanas gehalten werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann von Śrāvakas und Pratyekabuddhas nur von Bodhisattvas aufrechterhalten werden. So wie eine Diamantwaffe nicht alles durchschauen kann, kann dies keine andere Waffe. So ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Das Beobachten der Lehren aller fühlenden Wesen durch die drei Daseinszeiten hindurch und das Ertragen unermesslichen Leidens über unzählige Äonen hinweg ist für Śrāvakas und Pratyekabuddhas unerreichbar. Wie ein Diamant nur vom Vajra-Erde gehalten werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist, der die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervorbringt, die Śrāvakas und Pratyekabuddhas nur von jenen mit reinem und aufrichtigem Geist bewahren können. Wie Wasser in einem Diamantgefäß eingeschlossen ist, so ist auch der Bodhi-Geist. In höchster Glückseligkeit verweilend, seine Verdienste widmend und selbst im Kreislauf von Geburt und Tod gefangen, kann ihn kein unheilsames Dharma auslöschen. Wie ein Diamant die Erde vor dem Versinken bewahren kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Da er alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas in sich trägt, kann er nicht in die drei Daseinsbereiche fallen. So wie ein Diamant Hunderttausende von Kalpas im Wasser überdauern kann, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst im Kreislauf von Geburt und Tod über unzählige Kalpas hinweg können Leiden und karmische Handlungen weder aufgehoben noch gemildert werden. So wie ein Diamant von keinem großen Feuer verbrannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht verbrennen. So wie der Sitz des Vajra-Mandala die Unterwerfung der Dämonen durch den Bodhisattva und das Erreichen der vollkommenen Erleuchtung ermöglicht und nichts anderes dies ermöglicht, so ist auch der Bodhi-Geist. Er kann alle Gelübde, Praktiken, Paramitas, Geduld und Stufen der Erleuchtung des Bodhisattva, das Widmen von Verdiensten und das Empfangen von Prophezeiungen, das Kultivieren des Bodhi-Pfades, das Darbringen von Opfergaben an alle Buddhas, das Hören des Dharma und dessen Praxis ermöglichen. Nichts anderes kann dies ermöglichen. Ein guter Mensch. Der Bodhi-Geist bringt unermessliches Verdienst hervor. Jedes fühlende Wesen, das den Bodhi-Geist erweckt, erlangt dieses unermessliche Verdienst. Daher, guter Mensch, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Bodhi-Geist zu erwecken, den Pfad des Bodhisattva zu beschreiten und dieses unermessliche Verdienst zu erlangen. Guter Mensch, was deine frühere Frage betrifft, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet: Nun, da du diesen strahlenden und reich geschmückten Schatz der Weisheit betreten hast, wirst du verstehen, dass das vollständige Erlernen und Beschreiten des Pfades des Bodhisattva unermessliches Verdienst hervorbringt.So ist auch der Geist. Er offenbart die glorreichen Tugenden des Dharma-Bereichs. Wie jemand, der mit Jambudvipa-Gold geschmückt ist und alles wie ein Tintenklecks verhüllt, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Mit Bodhicitta geschmückt, verhüllt er die Tugenden aller fühlenden Wesen, einschließlich der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie ein kleines Stück Ayagatang-Eisen alle anderen Eisenhaken und -ketten zerstören kann, so ist auch Bodhicitta. Es durchtrennt alle falschen Ansichten, Leiden und die Fesseln der Anhaftung. Wie ein schneller Wind ungehindert folgt, so ist auch der Wind des Bodhicitta. Wohin er auch geht, beseitigt er ungehindert alle Leiden, ohne in der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas zu verweilen. Wie jemand geschickt ins Meer geht, ohne zu ertrinken, und vom Makara-Fisch nicht verletzt werden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Beim Eintritt in den Ozean des Samsara mit dem Bodhicitta wird dieser weder vom Samsara befleckt, noch erlangt er die höchste Wirklichkeit. Der Makara-Fisch kann weder Sravakas noch Pratyekabuddhas schaden. So wie jemand, der Nektar trinkt, von allen Leiden verschont bleibt, so sind auch Bodhisattvas. Nachdem sie den Nektar des Bodhicitta getrunken haben, fallen sie nicht in die Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas. Indem sie großes Mitgefühl entwickeln und ihre Gelübde und Praktiken erfüllen, sind sie wie jemand, der eine heilende Augenmaske trägt und frei umherwandert, ohne dass ihn jemand sieht. So sind auch Bodhisattvas. Nachdem sie das Bodhicitta erlangt und ihre großen Gelübde erfüllt haben, wandern sie frei selbst in die Bereiche der Dämonen, von keinem Dämon gesehen. So wie jemand, der sich auf einen großen König verlässt, keine Angst vor anderen hat, so sind auch Bodhisattvas. Gestützt auf den mächtigen Dharma-König Bodhicitta, beseitigen sie Hindernisse und fürchten sich nicht vor dem Bösen. Wie jemand, der im tiefen Wasser weilt, keine Angst vor dem Feuer hat, so sind auch die Bodhisattvas. In den Wassern der Wurzeln der Tugend Bodhicittas ruhend, bleiben sie unberührt vom Feuer der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie jemand, der sich auf einen tapferen Feldherrn verlässt, keine Angst vor Feinden hat, so sind auch die Bodhisattvas. Gestützt auf Bodhicitta, fürchten sie sich nicht vor allem Bösen. Wie Indra, der mit dem Vajra alle Asuras bezwingt, so sind auch die Bodhisattvas. Fest an Bodhicitta festhaltend, vernichten sie alle Dämonen und andere Ketzer. So wie jemand, der den Trank der Unsterblichkeit trinkt, weder altert noch schmächtig wird, sondern ein ewiges Leben führt, so verhalten sich auch Bodhisattvas, die den Trank des Bodhicitta trinken und den Pfad des Bodhisattva ohne Anhaftung durch unzählige Äonen des Samsara beschreiten. Wie der Trank der Unsterblichkeit zuerst aus reinem Wasser zubereitet wird, so wird auch der Trank des Bodhicitta daraus hergestellt. Unter allen Praktiken der Bodhisattvas ist er die wichtigste. So wie unter den Fähigkeiten eines Menschen die Lebenskraft die wichtigste ist, so ist auch der Bodhisattva die wichtigste, denn das wahre Dharma und das Bodhicitta aller Buddhas sind die wichtigsten. So wie jemand, dessen Lebenskraft eingeschränkt ist, seinen Eltern und Verwandten nicht helfen kann, so kann auch der Bodhisattva ohne Bodhicitta keinem fühlenden Wesen helfen. So wie der Ozean unzerstörbar ist, so ist auch der Ozean des Bodhicitta unzerstörbar, den weder die Arhats noch die Pratyekabuddhas vernichten können. So wie das Sonnenlicht nicht vom Licht der Sterne verdunkelt werden kann, so ist auch die Sonne des Bodhicitta. Das vollkommene Licht großer Gelübde und Weisheit kann nicht von der reinen Weisheit der Sravakas und Pratyekabuddhas getrübt werden. So wie ein Prinz von Geburt an von seinen Ministern verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva verehrt. Da er Bodhicitta in sich trug, wird er aufgrund seines großen Mitgefühls bereits von allen Sravakas und Pratyekabuddhas geachtet. So wie ein Prinz, obwohl noch nicht frei, bereits die Würde eines Königs besitzt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, trägt er die Merkmale vollkommener Bodhicitta in sich. Wie man bei Grauem Star ein reines Juwel sieht, es aber für unrein hält, so ist auch das Bodhicitta-Juwel. Mangels Weisheit und Glauben mag man es als unrein wahrnehmen. So wie ein Mantra oder eine Medizin alle Krankheiten fühlender Wesen heilen kann, die es sehen, hören oder damit leben, so ist auch die Medizin der Bodhicitta. Sie nährt gute Wurzeln und sammelt die Medizin der Weisheit, um die großen Gelübde des Weisheitskörpers des Bodhisattva zu erfüllen. Wenn fühlende Wesen dies sehen, hören oder damit verweilen und die richtige Achtsamkeit entwickeln, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein formbeständiges Gewand vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Gewand des Bodhicitta von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar hält, sich ungeteilt darauf konzentriert und alle Dharmas unterscheiden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta und des wahren Dharma mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren und sie befähigen, große Gelübde abzulegen und den Weisheitskörper zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhicitta nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat der Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone namens Elefantenschatzkammer besitzt und, wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Bodhicitta-Krone. Sie reinigt alle guten Wurzeln der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata durchstreift die unbedingte Sphäre im Himmel. Wie ein Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus einem anderen Edelstein, so ist auch das kostbare Bodhicitta. Es entspringt dem Wesen tiefen Mitgefühls, dem Schutz und der Rettung aller fühlenden Wesen, nicht aus irgendeinem anderen Gut. Wie ein Baum nicht aus seinen Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Bodhicitta-Baum. Er hat keinen festen Wohnsitz und kann doch allwissende Weisheit nähren, deren große Gelübde der Erleuchtung die ganze Welt umfassen. Wie ein Diamant nicht von allen Gefäßen vollständig enthüllt oder vollständig gefasst werden kann, so ist auch das kostbare Bodhicitta. Es kann nicht in den Gefäßen der Geizigen, Unwissenden oder Toren offenbart werden; noch kann es in den Gefäßen derer mit verdrehten und falschen Ansichten gefasst werden. Wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist auch das Bodhicitta. Es versteht alle Dharmas vollständig. Wie ein Diamant Berge zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er vernichtet und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. Wie ein Diamant, selbst zerbrochen und unvollständig, von allen Schätzen unerreicht ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringfügiger Trägheit übertrifft er die Vorzüge der Juwelen der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie ein Vajra alle Armut und alles Leid vernichten kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei kleinen Verfehlungen im Verhalten und in der Praxis kann er Armut und Leid beseitigen. Wie ein kleiner Vajra alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst in kleinen Situationen kann er alle Unwissenheit und Täuschung vertreiben. Wie ein Vajra nicht für gewöhnliche Menschen zugänglich ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nicht für engstirnige Wesen erreichbar. Wie ein Vajra von Unweisen nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nicht für unwissende Wesen erkennbar. So wie ein Vajra nicht zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann durch kein Dharma vernichtet werden. So wie ein Vajra von keinem fühlenden Wesen, nicht einmal von der Mahānagā, außer durch die Kraft Narayanas, gehalten werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann von Śrāvakas und Pratyekabuddhas außer von Bodhisattvas und Mahasattvas nicht gehalten werden. So wie ein Vajra nicht durch etwas hindurchsehen kann und von keiner anderen Waffe durchdrungen werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er beobachtet und lehrt fühlende Wesen durch alle drei Zeitalter hindurch. Unzählige Äonen des Leidens, jenseits der Reichweite selbst der Arhats und Pratyekabuddhas, sind wie ein Diamant, den nichts anderes tragen kann als der Diamantschliff. Ebenso wie der Bodhi-Geist die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervorbringt, die selbst die Arhats und Pratyekabuddhas nicht vollständig erreichen können – außer jene mit dem aufrechten und ehrlichen Geist des Sarvajna –, so ist auch der Bodhi-Geist. Im Erhabenen verweilend und seine Verdienste widmend, können selbst im Kreislauf von Geburt und Tod unheilsame Dharmas nicht gänzlich ausgelöscht werden. Wie ein Diamant die Erde vor dem Versinken bewahrt, so ist auch der Bodhi-Geist. Er hält alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas aufrecht und lässt sie nicht in die drei Daseinsbereiche fallen. Wie ein Diamant Hunderttausende von Äonen im Wasser verbleibt, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst in unzähligen Äonen von Geburt und Tod können Leiden und Karma nicht getrennt oder gemindert werden. So wie ein Diamant durch kein noch so großes Feuer erhitzt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht erhitzen. Wie der Sitz des Vajra-Mandala... Der Bodhisattva kann alle Dämonen bezwingen und vollkommene Erleuchtung erlangen. Nichts anderes kann sie aufrechterhalten. So ist auch der Bodhi-Geist. Er kann alle Gelübde, Praktiken und Paramitas des Bodhisattva aufrechterhalten; alle Stufen der Geduld und Erleuchtung; die Hingabe und die Vorhersage der Buddhaschaft; die Kultivierung des Bodhi-Pfades; das Opfer an alle Buddhas; das Hören des Dharma; und die Praxis. Nichts anderes kann ihn aufrechterhalten. Guter Mensch, der Bodhi-Geist vollbringt solch unermessliches Verdienst. Wenn ein fühlendes Wesen den Bodhi-Geist erzeugt, besitzt es solch unermessliches Verdienst. Daher, guter Mann, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Anuttara-samyak-sambodhi-Geist zu entwickeln, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten und solch unermessliches Verdienst zu erlangen. Guter Mann, was deine frühere Frage betrifft, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernt und den Bodhisattva-Weg beschreitet: Nun, da du diese strahlende und reich geschmückte Schatzkammer der Weisheit betreten hast, wirst du verstehen, dass das Erlernen des Bodhisattva-Pfades und das vollständige Beschreiten des Bodhisattva-Weges unermessliches Verdienst erlangen.So ist auch der Geist. Er offenbart die glorreichen Tugenden des Dharma-Bereichs. Wie jemand, der mit Jambudvipa-Gold geschmückt ist und alles wie ein Tintenklecks verhüllt, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Mit Bodhicitta geschmückt, verhüllt er die Tugenden aller fühlenden Wesen, einschließlich der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie ein kleines Stück Ayagatang-Eisen alle anderen Eisenhaken und -ketten zerstören kann, so ist auch Bodhicitta. Es durchtrennt alle falschen Ansichten, Leiden und die Fesseln der Anhaftung. Wie ein schneller Wind ungehindert folgt, so ist auch der Wind des Bodhicitta. Wohin er auch geht, beseitigt er ungehindert alle Leiden, ohne in der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas zu verweilen. Wie jemand geschickt ins Meer geht, ohne zu ertrinken, und vom Makara-Fisch nicht verletzt werden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Beim Eintritt in den Ozean des Samsara mit dem Bodhicitta wird dieser weder vom Samsara befleckt, noch erlangt er die höchste Wirklichkeit. Der Makara-Fisch kann weder Sravakas noch Pratyekabuddhas schaden. So wie jemand, der Nektar trinkt, von allen Leiden verschont bleibt, so sind auch Bodhisattvas. Nachdem sie den Nektar des Bodhicitta getrunken haben, fallen sie nicht in die Bereiche der Sravakas und Pratyekabuddhas. Indem sie großes Mitgefühl entwickeln und ihre Gelübde und Praktiken erfüllen, sind sie wie jemand, der eine heilende Augenmaske trägt und frei umherwandert, ohne dass ihn jemand sieht. So sind auch Bodhisattvas. Nachdem sie das Bodhicitta erlangt und ihre großen Gelübde erfüllt haben, wandern sie frei selbst in die Bereiche der Dämonen, von keinem Dämon gesehen. So wie jemand, der sich auf einen großen König verlässt, keine Angst vor anderen hat, so sind auch Bodhisattvas. Gestützt auf den mächtigen Dharma-König Bodhicitta, beseitigen sie Hindernisse und fürchten sich nicht vor dem Bösen. Wie jemand, der im tiefen Wasser weilt, keine Angst vor dem Feuer hat, so sind auch die Bodhisattvas. In den Wassern der Wurzeln der Tugend Bodhicittas ruhend, bleiben sie unberührt vom Feuer der Befreiung der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie jemand, der sich auf einen tapferen Feldherrn verlässt, keine Angst vor Feinden hat, so sind auch die Bodhisattvas. Gestützt auf Bodhicitta, fürchten sie sich nicht vor allem Bösen. Wie Indra, der mit dem Vajra alle Asuras bezwingt, so sind auch die Bodhisattvas. Fest an Bodhicitta festhaltend, vernichten sie alle Dämonen und andere Ketzer. So wie jemand, der den Trank der Unsterblichkeit trinkt, weder altert noch schmächtig wird, sondern ein ewiges Leben führt, so verhalten sich auch Bodhisattvas, die den Trank des Bodhicitta trinken und den Pfad des Bodhisattva ohne Anhaftung durch unzählige Äonen des Samsara beschreiten. Wie der Trank der Unsterblichkeit zuerst aus reinem Wasser zubereitet wird, so wird auch der Trank des Bodhicitta daraus hergestellt. Unter allen Praktiken der Bodhisattvas ist er die wichtigste. So wie unter den Fähigkeiten eines Menschen die Lebenskraft die wichtigste ist, so ist auch der Bodhisattva die wichtigste, denn das wahre Dharma und das Bodhicitta aller Buddhas sind die wichtigsten. So wie jemand, dessen Lebenskraft eingeschränkt ist, seinen Eltern und Verwandten nicht helfen kann, so kann auch der Bodhisattva ohne Bodhicitta keinem fühlenden Wesen helfen. So wie der Ozean unzerstörbar ist, so ist auch der Ozean des Bodhicitta unzerstörbar, den weder die Arhats noch die Pratyekabuddhas vernichten können. So wie das Sonnenlicht nicht vom Licht der Sterne verdunkelt werden kann, so ist auch die Sonne des Bodhicitta. Das vollkommene Licht großer Gelübde und Weisheit kann nicht von der reinen Weisheit der Sravakas und Pratyekabuddhas getrübt werden. So wie ein Prinz von Geburt an von seinen Ministern verehrt wird, so wird auch ein Bodhisattva Mahasattva verehrt. Da er Bodhicitta in sich trug, wird er aufgrund seines großen Mitgefühls bereits von allen Sravakas und Pratyekabuddhas geachtet. So wie ein Prinz, obwohl noch nicht frei, bereits die Würde eines Königs besitzt, so ist auch ein Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, trägt er die Merkmale vollkommener Bodhicitta in sich. Wie man bei Grauem Star ein reines Juwel sieht, es aber für unrein hält, so ist auch das Bodhicitta-Juwel. Mangels Weisheit und Glauben mag man es als unrein wahrnehmen. So wie ein Mantra oder eine Medizin alle Krankheiten fühlender Wesen heilen kann, die es sehen, hören oder damit leben, so ist auch die Medizin der Bodhicitta. Sie nährt gute Wurzeln und sammelt die Medizin der Weisheit, um die großen Gelübde des Weisheitskörpers des Bodhisattva zu erfüllen. Wenn fühlende Wesen dies sehen, hören oder damit verweilen und die richtige Achtsamkeit entwickeln, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein formbeständiges Gewand vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Gewand des Bodhicitta von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar hält, sich ungeteilt darauf konzentriert und alle Dharmas unterscheiden kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta und des wahren Dharma mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren und sie befähigen, große Gelübde abzulegen und den Weisheitskörper zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhicitta nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat der Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone namens Elefantenschatzkammer besitzt und, wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Bodhicitta-Krone. Sie reinigt alle guten Wurzeln der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata durchstreift die unbedingte Sphäre im Himmel. Wie ein Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus einem anderen Edelstein, so ist auch das kostbare Bodhicitta. Es entspringt dem Wesen tiefen Mitgefühls, dem Schutz und der Rettung aller fühlenden Wesen, nicht aus irgendeinem anderen Gut. Wie ein Baum nicht aus seinen Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Bodhicitta-Baum. Er hat keinen festen Wohnsitz und kann doch allwissende Weisheit nähren, deren große Gelübde der Erleuchtung die ganze Welt umfassen. Wie ein Diamant nicht von allen Gefäßen vollständig enthüllt oder vollständig gefasst werden kann, so ist auch das kostbare Bodhicitta. Es kann nicht in den Gefäßen der Geizigen, Unwissenden oder Toren offenbart werden; noch kann es in den Gefäßen derer mit verdrehten und falschen Ansichten gefasst werden. Wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist auch das Bodhicitta. Es versteht alle Dharmas vollständig. Wie ein Diamant Berge zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er vernichtet und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. Wie ein Diamant, selbst zerbrochen und unvollständig, von allen Schätzen unerreicht ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringfügiger Trägheit übertrifft er die Vorzüge der Juwelen der Sravakas und Pratyekabuddhas. Wie ein Vajra alle Armut und alles Leid vernichten kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei kleinen Verfehlungen im Verhalten und in der Praxis kann er Armut und Leid beseitigen. Wie ein kleiner Vajra alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst in kleinen Situationen kann er alle Unwissenheit und Täuschung vertreiben. Wie ein Vajra nicht für gewöhnliche Menschen zugänglich ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nicht für engstirnige Wesen erreichbar. Wie ein Vajra von Unweisen nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nicht für unwissende Wesen erkennbar. So wie ein Vajra nicht zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann durch kein Dharma vernichtet werden. So wie ein Vajra von keinem fühlenden Wesen, nicht einmal von der Mahānagā, außer durch die Kraft Narayanas, gehalten werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er kann von Śrāvakas und Pratyekabuddhas außer von Bodhisattvas und Mahasattvas nicht gehalten werden. So wie ein Vajra nicht durch etwas hindurchsehen kann und von keiner anderen Waffe durchdrungen werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unzerstörbar. Er beobachtet und lehrt fühlende Wesen durch alle drei Zeitalter hindurch. Unzählige Äonen des Leidens, jenseits der Reichweite selbst der Arhats und Pratyekabuddhas, sind wie ein Diamant, den nichts anderes tragen kann als der Diamantschliff. Ebenso wie der Bodhi-Geist die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervorbringt, die selbst die Arhats und Pratyekabuddhas nicht vollständig erreichen können – außer jene mit dem aufrechten und ehrlichen Geist des Sarvajna –, so ist auch der Bodhi-Geist. Im Erhabenen verweilend und seine Verdienste widmend, können selbst im Kreislauf von Geburt und Tod unheilsame Dharmas nicht gänzlich ausgelöscht werden. Wie ein Diamant die Erde vor dem Versinken bewahrt, so ist auch der Bodhi-Geist. Er hält alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas aufrecht und lässt sie nicht in die drei Daseinsbereiche fallen. Wie ein Diamant Hunderttausende von Äonen im Wasser verbleibt, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst in unzähligen Äonen von Geburt und Tod können Leiden und Karma nicht getrennt oder gemindert werden. So wie ein Diamant durch kein noch so großes Feuer erhitzt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht erhitzen. Wie der Sitz des Vajra-Mandala... Der Bodhisattva kann alle Dämonen bezwingen und vollkommene Erleuchtung erlangen. Nichts anderes kann sie aufrechterhalten. So ist auch der Bodhi-Geist. Er kann alle Gelübde, Praktiken und Paramitas des Bodhisattva aufrechterhalten; alle Stufen der Geduld und Erleuchtung; die Hingabe und die Vorhersage der Buddhaschaft; die Kultivierung des Bodhi-Pfades; das Opfer an alle Buddhas; das Hören des Dharma; und die Praxis. Nichts anderes kann ihn aufrechterhalten. Guter Mensch, der Bodhi-Geist vollbringt solch unermessliches Verdienst. Wenn ein fühlendes Wesen den Bodhi-Geist erzeugt, besitzt es solch unermessliches Verdienst. Daher, guter Mann, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Anuttara-samyak-sambodhi-Geist zu entwickeln, den Bodhisattva-Pfad zu beschreiten und solch unermessliches Verdienst zu erlangen. Guter Mann, was deine frühere Frage betrifft, wie ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad erlernt und den Bodhisattva-Weg beschreitet: Nun, da du diese strahlende und reich geschmückte Schatzkammer der Weisheit betreten hast, wirst du verstehen, dass das Erlernen des Bodhisattva-Pfades und das vollständige Beschreiten des Bodhisattva-Weges unermessliches Verdienst erlangen.Obwohl man noch nicht ganz in seiner inneren Ruhe ist, besitzt man bereits die Haltung eines Königs. So ist es auch mit dem Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, trägt er die Zeichen des vollendeten Bodhicitta. Wie ein Auge mit Grauem Star ein reines Juwel als unrein wahrnimmt, so verhält es sich auch mit dem Bodhicitta-Juwel. Mangels Weisheit und Glaubens wird es als unrein wahrgenommen. Wie eine heilende Beschwörung alle Krankheiten heilt, wenn fühlende Wesen sie sehen, hören oder sich mit ihr auseinandersetzen, so wirkt auch die Bodhicitta-Medizin. Sie nährt gute Wurzeln, sammelt Weisheit und erfüllt die großen Gelübde des Weisheitskörpers des Bodhisattva. Wenn fühlende Wesen sie sehen, hören oder sich mit ihr auseinandersetzen und dabei die richtige Achtsamkeit üben, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein Gewand ständiger Müdigkeit vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Bodhicitta-Gewand von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar in sich trägt, sich ungestört konzentriert und alle Dharmas erkennen kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta und des wahren Dharma mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren, ihnen große Gelübde ermöglichen und sie befähigen, den Weisheitskörper zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhi-Geist nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat das Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone, die Elefantenschatzkammer, besitzt, und wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Krone des Bodhi-Geistes gleich: Sie reinigt alle Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata weilt im Bereich des Nicht-Handelns. So wie der Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus irgendeinem anderen Edelstein, so ist auch das Juwel des Bodhi-Geistes. Es entspringt dem tiefen Mitgefühl, alle fühlenden Wesen zu erlösen, nicht irgendeinem anderen Gut. So wie ein Baum nicht aus Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Baum des Bodhi-Geistes. Ohne jegliche Stütze kann er allwissende Weisheit nähren, deren große Gelübde der Erleuchtung die ganze Welt umfassen. So wie der Diamant sich nicht in allen Gefäßen vollständig manifestieren oder vollständig enthalten lassen kann, so ist auch das Juwel des Bodhi-Geistes. Es kann sich nicht in den Gefäßen der Geizigen, Knauserigen und Unwissenden manifestieren, noch in denen der Betrügerischen mit ihren falschen Ansichten. Es lässt sich nicht enthalten. So wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er versteht alle Dharmas vollständig. So wie ein Diamant alle Berge zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er zerstört und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. Wie ein Diamant, selbst wenn er zerbrochen ist, unvollständig bleibt, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringster Trägheit können die Verdienste und Tugenden der Sravakas und Pratyekabuddhas ihn nicht erreichen. Wie ein zerbrochener Diamant Armut und Leid beseitigen kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringfügigem Verlust an Anstand und Hingabe kann er Armut und Leid beseitigen. Wie ein kleiner Diamant alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Schon kleine Umstände können alle Unwissenheit und Illusion zerschmettern. Wie ein Diamant nicht für gewöhnliche Menschen zugänglich ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nichts für engstirnige Wesen. Wie ein Diamant von Unwissenden nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nichts, was unwissende Wesen erkennen können. Wie ein Diamant nicht zerstört werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Dharmas können ihn nicht auslöschen. Er ist wie eine Vajra-Waffe; Alle fühlenden Wesen, selbst die Mahānagā, können es nur durch die Kraft Narayanas halten. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist; Śrāvakas und Pratyekabuddhas können ihn nur durch Bodhisattvas bewahren. Wie ein Vajra nicht alles durchdringen kann, so kann es keine andere Waffe. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Betrachtet man die unzähligen Äonen des Leidens, die fühlende Wesen in den drei Zeitaltern ertragen haben und die Śrāvakas und Pratyekabuddhas nicht erreichen können, so ist es wie ein Vajra, den niemand außer dem Vajra-Grund halten kann. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Er bringt die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervor, und Śrāvakas und Pratyekabuddhas können ihn nur durch jene mit dem aufrechten Geist des Sarvāstivāda bewahren. Wie Wasser in einem Vajra-Gefäß nicht vollständig ausgelöscht werden kann, so ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Im Erhabenen verweilend und den Wurzeln der Tugend gewidmet, kann es selbst im Kreislauf von Geburt und Tod durch kein unheilsames Dharma ausgelöscht werden. Wie ein Vajra die Erde vor dem Versinken bewahrt, so ist auch der Bodhi-Geist. Er bewahrt alle Gelübde und Praktiken aller Bodhisattvas und schützt sie vor dem Fall in die drei Daseinsbereiche. Wie ein Diamant Hunderttausende von Kalpas im Wasser bestehen bleibt, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst im Kreislauf von Geburt und Tod über unzählige Kalpas hinweg können Leiden und karmische Handlungen nicht ausgelöscht oder gemindert werden. Wie ein Diamant von keinem großen Feuer verbrannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unversehrt. Die Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht verbrennen. Wie der Sitz des Vajra-Bodhi-Baumes, der es Bodhisattvas ermöglicht, alle Dämonen zu bezwingen und vollkommene Erleuchtung zu erlangen, etwas ist, das kein anderer tragen kann, so ist auch der Bodhi-Geist unversehrt. Es vereint alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas, alle Vollkommenheiten (Paramitas), alle Stufen der Geduld und Erleuchtung, die Widmung von Verdiensten, den Empfang von Buddhaschaftsvorhersagen, die Kultivierung des Bodhi-Pfades, Opfergaben an alle Buddhas, das Hören des Dharma und die Praxis des Dharma. Nichts anderes kann es aufrechterhalten. Guter Mensch, der Bodhi-Geist erlangt solch unermessliches Verdienst. Jedes fühlende Wesen, das den Bodhi-Geist entwickelt, besitzt solch unermessliches Verdienst. Daher, guter Mensch, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Bodhi-Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln. Die Praxis des Bodhisattva-Pfades bringt unermessliches Verdienst. Guter Mensch, deine frühere Frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und kultiviert den Bodhisattva-Weg?“ kann nun durch das Betreten dieser strahlenden und reich geschmückten Schatzkammer der Weisheit verstanden werden. Das Beschreiten des Bodhisattva-Pfades bringt unermessliches Verdienst.Obwohl man noch nicht ganz in seiner inneren Ruhe ist, besitzt man bereits die Haltung eines Königs. So ist es auch mit dem Bodhisattva Mahasattva. Obwohl er von Leiden und karmischen Hindernissen getrübt ist, trägt er die Zeichen des vollendeten Bodhicitta. Wie ein Auge mit Grauem Star ein reines Juwel als unrein wahrnimmt, so verhält es sich auch mit dem Bodhicitta-Juwel. Mangels Weisheit und Glaubens wird es als unrein wahrgenommen. Wie eine heilende Beschwörung alle Krankheiten heilt, wenn fühlende Wesen sie sehen, hören oder sich mit ihr auseinandersetzen, so wirkt auch die Bodhicitta-Medizin. Sie nährt gute Wurzeln, sammelt Weisheit und erfüllt die großen Gelübde des Weisheitskörpers des Bodhisattva. Wenn fühlende Wesen sie sehen, hören oder sich mit ihr auseinandersetzen und dabei die richtige Achtsamkeit üben, werden alle Leiden und Krankheiten beseitigt. Wie ein Gewand ständiger Müdigkeit vom Staub unberührt bleibt, so bleibt auch das Bodhicitta-Gewand von den Verunreinigungen von Geburt und Tod unberührt. Wie jemand, der beständig Nektar in sich trägt, sich ungestört konzentriert und alle Dharmas erkennen kann, so ist auch der Bodhisattva Mahasattva. Indem er den Nektar des Bodhicitta und des wahren Dharma mit unerschütterlicher Achtsamkeit hält, kann er alle fühlenden Wesen lehren, ihnen große Gelübde ermöglichen und sie befähigen, den Weisheitskörper zu erlangen. Wie ein Pflug ohne Joch nutzlos ist, so ist auch der Bodhi-Geist nutzlos. Ohne einen rechtschaffenen Geist hat das Dharma des Tathagata keine wirkliche Bedeutung. Wie ein Weltherrscher eine wundersame Himmelskrone, die Elefantenschatzkammer, besitzt, und wenn er sie wäscht, vier Arten von Kriegern den Himmel durchstreifen, so ist auch die Krone des Bodhi-Geistes gleich: Sie reinigt alle Wurzeln der Tugend der Bodhisattvas und befreit sie von den drei Daseinsbereichen. Die Weisheit des Tathagata weilt im Bereich des Nicht-Handelns. So wie der Diamant aus der Natur des Goldes entsteht, nicht aus irgendeinem anderen Edelstein, so ist auch das Juwel des Bodhi-Geistes. Es entspringt dem tiefen Mitgefühl, alle fühlenden Wesen zu erlösen, nicht irgendeinem anderen Gut. So wie ein Baum nicht aus Wurzeln wächst und dennoch Äste, Blätter, Blüten und Früchte hervorbringen kann, so ist auch der Baum des Bodhi-Geistes. Ohne jegliche Stütze kann er allwissende Weisheit nähren, deren große Gelübde der Erleuchtung die ganze Welt umfassen. So wie der Diamant sich nicht in allen Gefäßen vollständig manifestieren oder vollständig enthalten lassen kann, so ist auch das Juwel des Bodhi-Geistes. Es kann sich nicht in den Gefäßen der Geizigen, Knauserigen und Unwissenden manifestieren, noch in denen der Betrügerischen mit ihren falschen Ansichten. Es lässt sich nicht enthalten. So wie ein Diamant alle Schätze zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er versteht alle Dharmas vollständig. So wie ein Diamant alle Berge zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er zerstört und zerstreut alle Berge falscher Ansichten. Wie ein Diamant, selbst wenn er zerbrochen ist, unvollständig bleibt, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringster Trägheit können die Verdienste und Tugenden der Sravakas und Pratyekabuddhas ihn nicht erreichen. Wie ein zerbrochener Diamant Armut und Leid beseitigen kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst bei geringfügigem Verlust an Anstand und Hingabe kann er Armut und Leid beseitigen. Wie ein kleiner Diamant alles zerstören kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Schon kleine Umstände können alle Unwissenheit und Illusion zerschmettern. Wie ein Diamant nicht für gewöhnliche Menschen zugänglich ist, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nichts für engstirnige Wesen. Wie ein Diamant von Unwissenden nicht erkannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Er ist nichts, was unwissende Wesen erkennen können. Wie ein Diamant nicht zerstört werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist. Alle Dharmas können ihn nicht auslöschen. Er ist wie eine Vajra-Waffe; Alle fühlenden Wesen, selbst die Mahānagā, können es nur durch die Kraft Narayanas halten. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist; Śrāvakas und Pratyekabuddhas können ihn nur durch Bodhisattvas bewahren. Wie ein Vajra nicht alles durchdringen kann, so kann es keine andere Waffe. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Betrachtet man die unzähligen Äonen des Leidens, die fühlende Wesen in den drei Zeitaltern ertragen haben und die Śrāvakas und Pratyekabuddhas nicht erreichen können, so ist es wie ein Vajra, den niemand außer dem Vajra-Grund halten kann. So ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Er bringt die Gelübde und Verdienste der Bodhisattvas hervor, und Śrāvakas und Pratyekabuddhas können ihn nur durch jene mit dem aufrechten Geist des Sarvāstivāda bewahren. Wie Wasser in einem Vajra-Gefäß nicht vollständig ausgelöscht werden kann, so ist es auch mit dem Bodhi-Geist. Im Erhabenen verweilend und den Wurzeln der Tugend gewidmet, kann es selbst im Kreislauf von Geburt und Tod durch kein unheilsames Dharma ausgelöscht werden. Wie ein Vajra die Erde vor dem Versinken bewahrt, so ist auch der Bodhi-Geist.
Er bewahrt alle Gelübde und Praktiken aller Bodhisattvas und schützt sie vor dem Fall in die drei Daseinsbereiche. Wie ein Diamant Hunderttausende von Kalpas im Wasser bestehen bleibt, ohne zu verfallen oder sich zu verändern, so ist auch der Bodhi-Geist. Selbst im Kreislauf von Geburt und Tod über unzählige Kalpas hinweg können Leiden und karmische Handlungen nicht ausgelöscht oder gemindert werden. Wie ein Diamant von keinem großen Feuer verbrannt werden kann, so ist auch der Bodhi-Geist unversehrt. Die Feuer der Gier, des Hasses und der Verblendung in Geburt und Tod können ihn nicht verbrennen. Wie der Sitz des Vajra-Bodhi-Baumes, der es Bodhisattvas ermöglicht, alle Dämonen zu bezwingen und vollkommene Erleuchtung zu erlangen, etwas ist, das kein anderer tragen kann, so ist auch der Bodhi-Geist unversehrt. Es vereint alle Gelübde und Praktiken der Bodhisattvas, alle Vollkommenheiten (Paramitas), alle Stufen der Geduld und Erleuchtung, die Widmung von Verdiensten, den Empfang von Buddhaschaftsvorhersagen, die Kultivierung des Bodhi-Pfades, Opfergaben an alle Buddhas, das Hören des Dharma und die Praxis des Dharma. Nichts anderes kann es aufrechterhalten. Guter Mensch, der Bodhi-Geist erlangt solch unermessliches Verdienst. Jedes fühlende Wesen, das den Bodhi-Geist entwickelt, besitzt solch unermessliches Verdienst.
Daher, guter Mensch, hast du großen Nutzen daraus gezogen, den Bodhi-Geist von Anuttara-samyak-sambodhi zu entwickeln. Die Praxis des Bodhisattva-Pfades bringt unermessliches Verdienst.
Guter Mensch, deine frühere Frage: „Wie erlernt ein Bodhisattva den Bodhisattva-Pfad und kultiviert den Bodhisattva-Weg?“ kann nun durch das Betreten dieser strahlenden und reich geschmückten Schatzkammer der Weisheit verstanden werden. Das Beschreiten des Bodhisattva-Pfades bringt unermessliches Verdienst.
60 34.16
Zu jener Zeit umrundete der junge Sudhana ehrerbietig den Bodhisattva Maitreya, faltete die Hände und sprach: „Großer Weiser, öffne mir bitte das Tor des Pavillons, damit ich eintreten kann.“
Maitreya schnippte mit dem rechten Finger, und das Tor öffnete sich wie von selbst. Sudhana trat ein, und kaum war er eingetreten, schloss sich das Tor wieder.
Sudhana betrachtete den Pavillon, der gewaltig und unermesslich war, wie der Himmel. Der Boden war mit unzähligen Juwelen bedeckt, unzählige Fenster und Geländer aus den sieben Schätzen. Unzählige Banner und Baldachine schmückten ihn, unzählige juwelenbesetzte Halsketten und Bänder hingen herab, unzählige große Löwenbanner, Halbmondbilder und unzählige juwelenbesetzte Bänder und farbenprächtige Seidenstoffe schmückten ihn, und unzählige himmlische Kronen und juwelenbesetzte Gewänder zierten ihn. Unzählige juwelenbesetzte Netze bedeckten ihn, und unzählige goldene Glöckchen erzeugten sanfte Klänge.
Unzählige Wolken aus juwelenbesetzten Blumengirlanden und duftenden Wolken fielen herab, unzählige feine Goldstaubflocken rieselten herab, und unzählige wundersame Lichter erstrahlten überall. Unzählige verschiedene Vogelarten gaben harmonische Laute von sich. Unzählige Lotusblüten regneten herab, und unzählige Mani-Juwelenlichter strahlten aus und erleuchteten alles. Innerhalb der Pavillons befanden sich Hunderttausende von wundersamen Pavillons, ungehindert, geschmückt und verziert, wie oben beschrieben. Zu jener Zeit wurde Sudhana, der die unvorstellbaren und wundersamen Verzierungen der Pavillons erblickte, von grenzenloser Freude und Überschwang erfüllt. Sein Herz wurde weich, frei von allen Täuschungen, und alle Unwissenheit und Dunkelheit verschwanden. Mit rechter Achtsamkeit suchte er ungeteilt nach dem wundersamen Reich und verneigte sich mit ungehindertem Körper ehrfurchtsvoll. Nachdem er sich verneigt hatte, sah er sich durch die Kraft der Majestät des Bodhisattva Maitreya in den Pavillons. Er sah auch unermessliche, ungehinderte göttliche Macht und unvorstellbare Taten. Oder er sah Maitreya, gemäß seiner Abstammung, Lebensspanne und seinem Wissen, wie er gute Wurzeln nährte. Alle Buddhas und ihre Gefolgschaften in unzähligen Welten erweckten aufgrund ihrer großen Gelübde zuerst das Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung). Oder er sah Maitreya, wie er als Erster das Samadhi der liebenden Güte erreichte – daher sein Name. Oder er sah Maitreya, wie er die Verhaltensregeln eines Bodhisattva praktizierte. Er wird alle Vollkommenheiten, Geduld und Stufen der Erleuchtung erfüllen. Er wird alle Tathagatas in der reinen Buddha-Welt sehen. Er wird den Dharma hören, den wahren Dharma bewahren und beschützen. Er wird ein großer Dharma-Meister werden und die Geduld der Nichtgeburt erlangen. Er wird die Anzahl der Kalpas eines bestimmten Tathagata an einem bestimmten Ort kennen und eine Vorhersage über seine zukünftige Buddhaschaft erhalten. Er mag Maitreya als universellen Monarchen sehen, der die zehn Tugenden in der Welt manifestiert. Er mag sich als einen der Vier Himmelskönige sehen, der allen fühlenden Wesen zum Wohle gereicht. Er mag sich als Indra sehen, der die fünf Begierden bezwingt. Er mag sich als Yama-Himmelskönig sehen, der die Achtsamkeit preist. Er mag sich als Tusita-Himmelskönig sehen, der die Verdienste eines Bodhisattva während seines gesamten Lebens preist. Er mag sich als Nirmanarati-Himmelskönig sehen, der das Dharma der Befreiung preist. Er mag sich als Mara-König sehen, der das Dharma der Vergänglichkeit erläutert.
Er mag sich als Paranirmitavasavartin-Himmelskönig sehen, der die großartigen Manifestationen der Bodhisattvas preist. Er mag sich als Brahma sehen, der die vier unermesslichen Geister preist. Er mag sich als Asura-König sehen, der sein Gefolge bezwingt und in den Ozean der großen Weisheit eintaucht, im Verständnis, dass alle Dharmas Illusionen gleichen. Er mag sich selbst als Yama sehen, der helles Licht ausstrahlt, um alles Leid in der Hölle zu erhellen. Er mag hungrigen Geistern Speise und Trank anbieten. Sie mögen in verschiedenen Tiergestalten wiedergeboren werden und den Dharma verkünden, um ihre Unwissenheit zu vertreiben. Sie mögen den Dharma dem Gefolge der Vier Himmelskönige predigen, oder gar dem Gefolge der Brahma-Könige, oder dem Gefolge der Nagas, oder sogar dem Gefolge von Menschen und Nicht-Menschen. Sie mögen den Dharma der Versammlung der Sravakas, Pratyekabuddhas und Bodhisattvas predigen, oder Bodhisattvas, die gerade erst mit ihrer Praxis begonnen haben, bis zur zehnten Stufe. Sie mögen die Verdienste von Bodhisattvas sehen und preisen, die gerade erst mit ihrer Praxis begonnen haben, bis zur zehnten Stufe. Sie mögen die Erfüllung aller Paramitas sehen, das Tor der Geduld in der Gleichheit aller Dharmas, das Tor des weiten Samadhi und das Tor des tiefgründigen Dharma betreten. Sie mögen das Entstehen klaren Verständnisses durch Meditation und Samadhi sehen, die Erfüllung aller Praktiken des Bodhisattva-Pfades und die Einlösung großer Gelübde gemäß weltlicher Gebräuche. Sie mögen Bodhisattvas sehen, die gemeinsam allen fühlenden Wesen Gutes tun, oder Bodhisattvas, die in ihrem letzten Leben Weissagungen von Buddhas empfangen. Sie mögen Maitreya über Hunderttausende von Kalpas hinweg sehen, wie er unermüdlich wandert, rezitiert und Schriften niederschreibt. Sie mögen den Dharma betrachten und über seine wahre Bedeutung nachdenken oder in die vier unermesslichen Bewusstseinszustände der Meditation eintreten und so Befreiungssamadhi und alle Zugänge erlangen. Sie mögen das Entstehen klaren Verständnisses in Bodhisattvas sehen oder das Samadhi der rechten Aufnahme und Transformation. Aus jeder Pore erhob sich eine Wolke von Manifestationen. Es waren Wolken von Himmelskörpern, Wolken von Drachen, Yakshas und sogar Mahoragas, Wolken der Vier Himmelskönige, Wolken Brahmas, Wolken universeller Monarchen, Fürsten, Minister, Ältesten, Laien, Śrāvakas, Pratyekabuddhas und Tathāgatas. Ferner erschienen aus jeder Pore Wolken von Manifestationen aller fühlenden Wesen oder das Dharma der Bodhisattvas, nämlich das Tor des Lobpreises der Verdienste des Bodhicitta, das Tor des Dāna Paramita und sogar das Tor des Gelübdes Paramita; die vier Mittel der Anziehung, die unermesslichen Samadhis, die allumfassende Weisheit und Bewahrung, die Wahrheiten und Beredsamkeit, das Aufhören des Leidens, Einsicht, Befreiung, bedingtes Entstehen, Achtsamkeit, rechtes Bemühen, übernatürliche Kräfte, Fähigkeiten und der Pfad zur Erleuchtung; Die Praktiken der Śrāvaka- und Pratyekabuddha-Fahrzeuge, das Bodhisattva Mahāyāna, die verschiedenen Stufen und Enthaltsamkeiten, die Gelübde und Praktiken des Bodhisattva. All diese Tore des Dharma offenbarten sich. Oder man konnte von einem Pavillon aus die große Versammlung aller Tathagatas sehen, die sie umgaben. Man wusste ferner, dass die Familien und Linien der Buddhas verschieden waren, ihre Lebensspannen unzählige Äonen umfassten und sie unermessliche Tore des Dharma lehrten. Der Dharma blieb in der Welt, und alle waren deutlich verschieden. Zu jener Zeit, Sudhana...
Unter all den Pavillons und Klöstern steht eines allein. Hoch, weit und prachtvoll verziert, übertrifft es alle anderen. Es umfasst die dreitausend großen Chiliokosmen, Milliarden von Jambudvipas und Milliarden von Tusita-Himmeln. Ein Bodhisattva steigt am Ende seines Lebens zur Erde herab, empfängt ein Kind und wird geboren. Er vollbringt sieben Schritte und lauscht dem Ruf der großen Buddhas der zehn Himmelsrichtungen. Indra und Brahma begegnen ihm ehrerbietig. Er erscheint als Kind in einem Palast und wandert dann durch einen Garten. Mit Sarvajna (Weisheit) entsagt er der Welt und übt Askese. Er erhält Milchbrei. Er begibt sich zum Bodhi-Baum, um alle Dämonen zu bezwingen. Er beobachtet, wie der Bodhi-Baum das Rad des Dharma dreht. Er steigt zu einem himmlischen Palast auf, sein Gefolge und sein Leben erstrecken sich über unzählige Äonen. Er erfüllt seine großen Gelübde durch die Praktiken eines Bodhisattva und verkündet den Dharma, um alle fühlenden Wesen zu lehren. Seine Reliquien sind alle unterschiedlich.
Zu jener Zeit sah sich Sudhana in der Gegenwart aller Buddhas und wurde Zeuge solch wundersamer Dinge. Er vernahm auch unvorstellbare und subtile Klänge, die von den goldenen Glocken der Pavillons und Türme ausgingen: die Klänge des ersten Entstehens des Bodhicitta, die Klänge der Gelübde und der Vervollkommnungspraktiken des Bodhisattva, die Klänge ehrfürchtiger Opfergaben an die unvorstellbaren Buddhas, die Klänge reinigender Buddha-Länder, die Klänge der Dharma-Wolken und die Klänge verschiedener Schmuckstücke. Er hörte auch, dass ein bestimmter Bodhisattva in einer bestimmten Welt, in einem bestimmten Kalpa, einen bestimmten Lehrer verwandelt, seine Verdienste geweiht und große Gelübde abgelegt hatte; dass er in der Gegenwart eines bestimmten Buddhas, inmitten der Versammlung, den Klang des entstehenden Bodhicitta vernommen hatte; dass ein Bodhisattva unzählige Kalpas lang verschiedene Praktiken ausgeübt und in einem bestimmten Buddha-Land die vollkommene Erleuchtung erlangt hatte; dass solche Namen und Lebensspannen große Gelübde erfüllt und fühlende Wesen verwandelt hatten. dass er inmitten der Versammlung der Bodhisattvas, Arhats und Pratyekabuddhas das Dharma des Parinirvana offenbart und in der Welt verweilt hatte; und dass ein Bodhisattva in einer bestimmten Welt in der Lage war, die Paramita des Gebens umfassend zu praktizieren, die Gebote streng zu befolgen, Geduld zu üben, Fleiß zu üben und verschiedene Meditationszustände zu erreichen. Xi Ying gab weise, um das Dharma zu suchen, alle Schätze, Städte, Frauen, Kinder, Köpfe, Augen, Hände und Füße auf, um das wahre Dharma zu schützen. Er schenkte dem großen Dharma-Meister reines Dharma, gründete große Dharma-Versammlungen, errichtete große Dharma-Banner, schlug Dharma-Trommeln, blies Dharma-Muscheln und ließ den Dharma-Regen herabregnen. Er baute Pagoden und Tempel, schmückte sie mit vielfältiger Pracht, brachte allen Wesen Frieden und Freude und schützte den Dharma-Schatz. Er hörte auch, dass ein gewisser Buddha in einer bestimmten Welt in einem bestimmten Kalpa die vollkommene Erleuchtung erlangt hatte. Sein Gefolge war zahlreich, seine Lebensspanne kurz, doch er erfüllte seine großen Gelübde, alle fühlenden Wesen zu lehren und zu transformieren. Beim Vernehmen dieser unvorstellbar subtilen Klänge entspannten sich sein Körper und sein Geist, und er erfuhr unermessliche Freude. Er erlangte sogleich die unermesslichen Tore von Dharani, Beredsamkeit, Geduld, Fleiß, großen Gelübden, Klarheit, Weisheit, Befreiung, Paramita und Samadhi.
Zu jener Zeit sah Sudhana im Juwelenspiegel alle Tathagatas und ihr Gefolge, große Bodhisattvas, Arhats und Pratyekabuddhas, reine, unreine und gemischte Welten. Manche Welten hatten Buddhas, manche nicht; manche waren von höherer, mittlerer oder niedrigerer Qualität; manche glichen Indras Netz, andere waren umgestürzt oder lagen am Boden. Er sah auch eine ebene Welt, in der die Unterschiede zwischen den fünf Daseinsbereichen deutlich erkennbar waren. Er sah unzählige große Bodhisattvas, die meditierten und alle Dharmas befolgten, großes Mitgefühl entwickelten, um alle fühlenden Wesen zu beschützen, verschiedene Debatten über die Bedeutung verschiedener Lehren führten, Schriften verfassten, Fragen stellten und beantworteten und die drei Arten von Hingaben und großen Gelübden ins Leben riefen.
All dies sah er. Er sah unzählige blaue, gelbe, rote, weiße und kristallklare Lichter, die von juwelenbesetzten Säulen ausgingen, sowie Lichtnetze aus Juwelen, Jambudvipa und Gold. Er sah auch duftendes Wasser mit acht Tugenden, das aus juwelenbesetzten Halsketten floss, und unzählige Lichter, die von Lapislazuli ausgingen. Er sah auch … Zahlreiche wundersame Blumen, so groß wie Wagenräder, erblühten. Inmitten dieser Blüten konnte man Männer und Frauen aller Größen sehen, ebenso Indra, Brahma, die Vier Himmelskönige, Drachen, Yakshas und sogar Menschen und Nicht-Menschen, Elefanten, Pferde, Śrāvakas, Bodhisattvas und alle fühlenden Wesen in ihren vielfältigen Formen.
Sie alle falteten ehrfürchtig die Hände zum Buddha. In den juwelenbesetzten Bäumen erblickte man Körper in den verschiedensten wundersamen Farben: den Körper des Tathagata, die Körper der Bodhisattvas, die Körper der acht Götter- und Drachenklassen, den Körper Indras und Brahmas, den Körper des Weltenherrschers und die Körper der vier Wesensklassen. Jeder von ihnen trug verschiedene Opfergaben, Ausdruck von Respekt, Lob und Verehrung. Man sah auch eine Mondsichel, die unzählige Sonnen- und Mondstrahlen aussandte. Weiterhin konnte man Maitreya in früheren Leben sehen, wie er den Pfad der Bodhisattvas beschritt und Köpfe, Augen, Knochenmark, Gehirne, Hände, Füße, Gliedmaßen, alle Lebensformen, Königreiche, Städte, Frauen, Kinder und alles Mögliche verschenkte, um für alle Bedürfnisse zu sorgen. Man konnte Maitreya auch sehen, wie er alle Buddhas pries, ihnen respektvoll Opfergaben darbrachte, manchmal als Arzt die Kranken heilte, den Verlorenen den rechten Weg wies, manchmal große Schiffe zur juwelenbesetzten Insel führte und manchmal fühlende Wesen aus den Klauen der Dämonen befreite. Er könnte Schriften und Abhandlungen für einen Gelehrten verfassen. Oder er könnte als universeller Monarch wirken und die zehn Tugenden zum Wohle der Welt praktizieren.
Oder er könnte kindliche Pietät gegenüber seinen Eltern, Nähe zu tugendhaften Lehrern und Befolgung ihrer Lehren erleben. Oder er könnte die Gestalten und Erscheinungen von Arhats, Pratyekabuddhas, Bodhisattvas und Tathagatas sehen, die fühlende Wesen unterweisen. Oder er könnte als Dharma-Meister wirken und die Lehren Buddhas preisen. Er könnte meditieren, Mantras rezitieren und tugendhafte Taten vollbringen.
Er könnte Stupas, Tempel und verschiedene kunstvolle Bilder errichten und sie ehrfürchtig mit Weihrauch, Blumen und Girlanden schmücken. Oder er könnte fühlende Wesen die Drei Zufluchten, die Fünf Gebote, die Acht Gebote und die Zehn Tugenden lehren. Er könnte dem weltlichen Leben entsagen, den Weg studieren, den Dharma hören und ihn hochhalten. Er konnte im Bodhi-Geist mit rechter Achtsamkeit verweilen. Er konnte Maitreya sehen, wie er die Sechs Paramitas zum Wohle aller fühlenden Wesen über unzählige Äonen praktizierte. Er konnte auch die tugendhaften Lehrer Maitreyas über unzählige Äonen hinweg sehen.
Zu jener Zeit sprach Maitreya Bodhisattva zu Sudhana: „Willkommen, Jüngling. Hast du die unvorstellbare Macht der großen Bodhisattvas von Louguan gesehen?“ Sudhana antwortete: „Ja, ich habe sie gesehen. Wie jemand im Traum Berge, Wälder, Flüsse, Teiche, Ozeane, den Berg Sumeru, Paläste und allerlei Bilder auf den vier Kontinenten sieht und sich darüber unermesslich freut, so war es auch mit Sudhana.“ Durch die majestätische Kraft des großen Bodhisattva wird man frei von Täuschung und sieht alle Phänomene der drei Daseinsbereiche wie im Traum. Die ungetrübte Weisheit des Bodhisattva führt zu den erhabenen Toren des Dharma, die allen Bodhisattvas vorbehalten sind. Letztlich offenbaren die unvorstellbaren und wundersamen Mittel des Bodhisattva seine göttliche Kraft und Freiheit. Zum Beispiel sieht jemand, der im Sterben liegt, den Zwischenzustand (Bardo). Diejenigen, die Böses getan haben, sehen sich in der Hölle, als Tiere oder hungrige Geister, die verschiedene Formen der Folter erleiden. Sie sehen vielleicht Yama, den König der Hölle, wie er Waffen hält und sie gefangen hält. Sie sehen vielleicht Berge von Messern oder Bäume von Schwertern oder scharfe Blätter, die fühlende Wesen schneiden. Sie sehen vielleicht Wesen, die in Kesseln gekocht und geschlachtet werden, oder hören verschiedene Geräusche des Leids und der Trauer. Diejenigen, die Gutes tun, sehen im Augenblick des Todes alle Paläste der Götter oder die verschiedenen Verzierungen, Spiele und Freuden himmlischer Jungfrauen. Sie sehen so wundersame Dinge und ahnen nicht, dass sie hier gestorben sind und dort wiedergeboren werden. Sie sehen nur die unvorstellbare Dimension ihrer karmischen Taten. Auch Sudhana tat dies und erblickte die unvorstellbare Dimension der tugendhaften Taten der Bodhisattvas in einem Palast. Jemand, der von Nicht-Menschen besessen ist, sieht beispielsweise verschiedene Formen und Gestalten. Alle Fragen kann er beantworten. So ist auch Sudhana. Durch die große Kraft und göttliche Macht des Bodhisattva kann er alle Dharmas klar unterscheiden und mit rechter Achtsamkeit betrachten. Wie jemand, der einen Drachenpalast betritt, sieben Tage, einen halben Monat, ein Jahr oder hundert Jahre als einen Augenblick empfindet, so ist auch Sudhana. Beim Betreten des göttlichen Palastes des Maitreya Bodhisattva erscheinen ihm Hunderttausende von Kalpas wie ein Augenblick. Wie ein Brahma-Palast namens „Geschmückte Schatzkammer“, in dem man die vielfältigen Formen der dreitausend Welten sieht, so ist auch Sudhana. In den Pavillons sieht er alles, was zuvor nie gesehen wurde. Wie ein Mönch, der vollkommene Samadhi erreicht und dem alles, was er wahrnimmt, in seiner Gegenwart erscheint, so ist auch Sudhana.
In den Pavillons erkennt und unterscheidet er klar alles, was er wahrnimmt. Wie ein Mensch die Stadt der Gandharvas ungehindert sieht, so ist auch Sudhana. In den Pavillons sieht er alle Dharmas ungehindert. Wie ein Mensch in einen himmlischen Palast aufsteigt und die Behausungen der Menschen ungehindert sieht. Wie der Ozean alle Dinge der dreitausend Welten birgt, so kann auch der Illusionist alle Formen und Farben manifestieren.
Auch Sudhana sah in der Residenz durch die majestätische Kraft des Maitreya Bodhisattva alles, was zuvor nie gesehen wurde, ungehindert. In diesem Augenblick schnippte Maitreya Bodhisattva, seine majestätische Kraft nutzend, mit den Fingern und sprach zu Sudhana: „Guter Mann, erhebe dich aus deiner Meditation.“ Erhoben fragte er: „Hast du die göttliche Kraft, die Freiheit, die großen Gelübde, die Verdienste und die Früchte des Bodhisattva gesehen? Seine Verzierungen und Praktiken sind wundersam. Tiefgründige und wundersame Praktiken führen zur Befreiung vom Kreislauf von Geburt und Tod. Alle Dharma-Tore sind unermesslich geschmückt. Die großen Gelübde aller Buddhas sind unbegreiflich. Das Samadhi des Bodhisattva – siehst du all dies?“ Sudhana antwortete: „Ja, ich habe es gesehen, durch die majestätische Kraft meines guten Lehrers.“ Dann fragte Sudhana: „Großer Weiser, welches Dharma-Tor ist das?“
Die Antwort lautete: „Das Dharma-Tor, das den Zugang zum Schatz der Weisheit der drei Zeiten ermöglicht: rechte Achtsamkeit, Kontemplation und Schmuck. Ein guter Mensch, ein Bodhisattva erlangt in einem einzigen Leben solch unaussprechliche und unbeschreibliche Dharma-Tore.“ „Großer Weiser, woher stammen diese wundersamen und großartigen Dharmas?“ Die Antwort lautet: „Sie entspringen der göttlichen Kraft des Bodhisattva, sind aber nicht Teil dieser Kraft selbst. Sie kommen und gehen nicht und vermehren sich nicht. Wie ein Drache, der Regen nicht aus seinem eigenen Körper oder Geist hervorbringt, sondern allein durch die Äußerung seiner Absicht zu regnen, fällt Regen. Doch dieser Zustand ist unvorstellbar. Guter Mensch, so verhalten sich auch diese wundersamen und großartigen Dharmas. Sie kommen aus dem Nichts, sondern entspringen der göttlichen Kraft des Bodhisattva. Guter Mensch, wie ein Magier, der verschiedene Dinge manifestiert, haben sie weder Ursprung noch Ziel, sondern manifestieren verschiedene Dinge durch illusionäre Kraft. So verhalten sich auch diese wundersamen und großartigen Dharmas. Sie kommen und gehen nicht, verweilen nicht und haften nicht, entstehen nicht und hören nicht auf. Sie manifestieren solche Dinge nur aufgrund der Weisheit und der Gelübde des Bodhisattva.“
Da fragte Sudhana: „Großer Weiser, woher kommen sie?“ Die Antwort lautet: „Schüler des Buddha, Bodhisattvas kennen kein Ziel des Kommens, kein Ziel des Verweilens, kein Ziel des Anhaftens, kein Ziel von Geburt und Tod, kein Ziel des Gehens und Ankommens, kein Ziel der Trennung und des Entstehens, kein Ziel des Verlassens und Anhaftens, kein Ziel von Karma und Vergeltung.“ Sie befinden sich im Reich des Nicht-Entstehens, der Unabhängigkeit, der Vergänglichkeit und des Nicht-Aufhörens. Guter Mensch, Bodhisattvas kommen einzig und allein, um zu lehren und alle fühlenden Wesen zu erlösen. Sie kommen aus tiefem Mitgefühl, um das Leiden aller fühlenden Wesen zu lindern. Sie folgen dem Pfad der reinen Gebote des Bodhisattva, um frei nach ihren Wünschen zu entstehen. Sie folgen dem Pfad der großen Gelübde des Bodhisattva aufgrund ihrer ursprünglichen Absicht. Sie kommen aus den übernatürlichen Kräften des Bodhisattva, um das Leiden aller fühlenden Wesen zu lindern und im Wohnort des Buddha zu verweilen. Sie stammen aus dem Reich des Bodhisattva, dem Bereich des Nicht-Vermehrens und Nicht-Verlierens, da sie ihre heilsamen Taten von Körper und Geist nicht verlieren. Sie entspringen der Weisheit und den geschickten Mitteln des Bodhisattva, um sich allen fühlenden Wesen anzupassen. Sie stammen aus dem Bereich der Emanationen des Bodhisattva, wie ein Blitz oder ein Spiegelbild. Guter Mann, du fragst mich, woher ich komme?
Ich komme aus meiner Geburtsstätte, dem Land Mali. Dort gibt es ein Dorf namens Louguan. Dort lebt der Sohn eines reichen Mannes namens Gopala. Ich predigte dort den Dharma, um Bodhi zu etablieren. In meiner Geburtsstätte predigten alle fühlenden Wesen den Dharma ihren Bedürfnissen entsprechend. Ich predigte den Dharma auch meinen Eltern und Verwandten und begründete so das Mahayana. Und so kam ich hierher.
Sudhana fragte: „Großer Weiser, wo ist der Geburtsort eines Bodhisattva?“
Sudhana antwortete: „Guter Mann …“ Es gibt zehn Arten von Geburtsorten für Bodhisattvas.
Welche sind das?
Erstens: Bodhicitta (der erleuchtete Geist) ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Bodhisattvas hineingeboren.
Zweitens: Der Rechte Geist ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der tugendhaften Lehrer hineingeboren.
Drittens: Das Verweilen in den verschiedenen Stufen ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Paramitas hineingeboren.
Viertens: Das Große Gelübde ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Bodhisattva-Praktiken hineingeboren.
Fünftens: Großes Mitgefühl ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Vier Mittel der Anziehung hineingeboren. Sechstens: Die Wahre Kontemplation des Dharma ist der Geburtsort eines Bodhisattva, denn sie werden in die Familie der Prajna Paramita hineingeboren.
Siebtens ist Mahayana der Geburtsort eines Bodhisattva, da er in die Familie der Paramita der Zweckmäßigen Mittel hineingeboren wird.
Achtens ist das Lehren und Transformieren fühlender Wesen der Geburtsort eines Bodhisattva, da er in die Familie des Bodhi hineingeboren wird. Schließlich sind Weisheit und Zweckmäßige Mittel der Geburtsort eines Bodhisattva, da er in die Familie des Dharma der Geduld des Nicht-Entstehens hineingeboren wird.
Neuntens ist das Befolgen aller Dharmas der Geburtsort eines Bodhisattva, da er in die Familie aller Buddhas der Drei Zeiten hineingeboren wird. Ein guter Mensch, ein Bodhisattva Mahasattva nimmt Prajna Paramita als seine Mutter, die Großen Zweckmäßigen Mittel als seinen Vater, Dān Paramita als seine Milch, Sī Paramita als seine Amme und Kṣānti Paramita als seinen Schmuck. Virya Paramita ist die Nährerin. Dhyana Paramita ist Reinheit. Gute Lehrer sind Mentoren, Bodhi-bezogene Faktoren sind Freunde. Alle guten Wurzeln sind Verwandte.
Alle Bodhisattvas sind Brüder. Bodhicitta ist Heimat. Die gelehrte Praxis ist Heimat. Die Wohnstätte der Bodhisattvas ist Heimat. Die Geduld des Bodhisattva ist eine edle Behausung. Die Geburt großer Gelübde ist unermesslicher Reichtum. Bodhisattva-Verhalten entspricht dem Familiengesetz. Mahayana zu preisen bedeutet, das Familiengesetz fortzuführen. Ein Bodhisattva, der mit dem Nektar der Ermächtigung geboren wurde, ist ein Prinz. Er ist fähig, die Familie der Buddhas der drei Zeiten zu reinigen und zu fördern.
O Sohn Buddhas, ein solcher Bodhisattva transzendiert den gewöhnlichen Boden und erlangt das Dharma der Befreiung von Geburt an. Geboren in die Familie des Tathagata, in der Buddha-Linie wohnend, sind die Drei Juwelen unversehrt. Er beschützt alle Bodhisattva-Linien. Er reinigt den Geburtsort und befreit von allen bösen Pfaden. Alle Götter, Menschen, Indra, Brahma, Shramanas und Brahmanen bringen ehrfurchtsvoll Opfergaben dar und werden so in die Buddha-Familie hineingeboren. Alle großen Gelübde werden erfüllt.
O Sohn Buddhas, Bodhisattva Mahasattva, geboren in solch einer Familie, kenne alle Dharmas blitzschnell. Er empfängt Wiedergeburten in allen Bereichen ohne Ermüdung. Er versteht die Bereiche als Transformationen. Obwohl ich inmitten der Existenz gegenwärtig bin, bin ich frei von Anhaftung. Ich verstehe, dass alle Dharmas ohne Selbst sind. Mein Geist ist frei von Kummer und Reue. Mit großem Mitgefühl lehre ich fühlende Wesen ohne Ermüdung. Ich verstehe, dass Geburt und Tod wie Träume sind. Ich praktiziere den Bodhisattva-Pfad durch alle Kalpas hindurch, ohne ihn zu unterlassen oder aufzugeben. Ich weiß, dass die fünf Daseinsgruppen alle Illusionen sind. Ich fürchte weder Geburt noch Tod, da ich alle Bereiche des Dharma kenne. Mein Geist ist frei von Anhaftung. Ich verstehe, dass alle Dharmas wie eine brennende Flamme sind. In all meinen Handlungen lasse ich keine Illusionen aufkommen. Ich spiele mit illusorischen Dharmas und transzendiere so die Welt der Dämonen. Ich erlange einen reinen Dharma-Körper, frei von Leiden und Karma.
Ich erlange Freiheit in allen Bereichen, ohne Illusionen oder Umkehrungen. Guter Mensch, mein reiner Dharma-Körper erfüllt alle Bereiche des Dharma. Ich manifestiere dieselben Formen, Klänge, Namen und Haltungen wie alle fühlenden Wesen. Ich manifestiere dieselben Wege wie alle fühlenden Wesen in der Welt. Ich manifestiere dieselbe Wiedergeburt wie alle fühlenden Wesen. Ich manifestiere dieselben jugendlichen Körper wie alle fühlenden Wesen. Ich manifestiere dieselben Gedanken wie alle fühlenden Wesen. Daraus entspringen alle großen Gelübde der Bodhisattvas. Um meinen Körper und die fühlenden Wesen zu transformieren, erfülle ich die Welt des Dharma. Sollten Mitpraktizierende ihren Geist vom Pfad verlieren, werde ich sie dazu bringen, das Bodhicitta zu erwecken. Ich wurde im Dorf Koti im Land Mali, an der südlichen Grenze von Jambudvipa, in eine Brahmanenfamilie geboren. Meine Geburt diente dazu, ihren Stolz zu brechen und meine Eltern und Verwandten zu leiten. Guter Mann, im Süden manifestierte ich mich, um fühlende Wesen nach Bedarf zu führen. Nach meinem Tod hier wurde ich im Tushita-Himmel wiedergeboren. Um diese himmlischen Wesen zu leiten, offenbarte ich höchste Weisheit und Tugend, löschte Begierde und Verlangen aus und ließ sie verstehen, dass alles vergänglich ist und dass die Lebensspanne himmlischer Wesen, so reich sie auch sein mag, abnimmt. Alle Bodhisattvas, die in den Mahayana-Bereich eingetreten sind, versammelten sich dort. Um meine Mitpraktizierenden zu lehren und die von Shakyamuni Buddha ausgehende Lotusblume zu öffnen, manifestierte ich mich dort. Guter Mann, wenn ich dort sterbe und herabsteige, um die vollkommene Erleuchtung zu erlangen, werden du und Manjushri mich sehen.
Guter Mann, geh nun zu Manjushri und frage ihn, wie ein Bodhisattva den Pfad des Bodhisattva erlernt und ihn beschreitet, um die Praktiken Samantabhadras vollständig zu erfüllen. Er wird es dir erklären. Warum? Manjushri. Er erfüllt die Gelübde und Praktiken unzähliger Milliarden Bodhisattvas. Er ist stets die Mutter unzähliger Milliarden Buddhas. Er ist auch der Lehrer unzähliger Milliarden Bodhisattvas. Mutig und fleißig lehrt und transformiert er alle fühlenden Wesen. Sein Name ist in alle zehn Himmelsrichtungen bekannt. Er ist stets der große Dharma-Lehrer unter allen Buddhas. Er wird von allen Buddhas gepriesen. Er weilt im tiefen Dharma der Weisheit.
Nachdem er alle Bereiche des Dharma vollständig verstanden und unzählige Zeitalter lang verschiedene Dharma-Pfade beschritten hat, um schließlich die höchste Praxis des Samantabhadra Bodhisattva zu erreichen, ist Manjushri dein tugendhafter Lehrer. Er ermöglicht dir die Wiedergeburt in die Familie der Tathagata, nährt deine Wurzeln der Güte und lässt dich Verdienste anhäufen. Er kann dir die Tugenden aller tugendhaften Lehrer zeigen, die ihre großen Gelübde erfüllen und die unermesslichen Verdienste aller Bodhisattvas offenbaren.
Deshalb solltest du, guter Mensch, ihn von ganzem Herzen, voller Respekt und Ehrfurcht aufsuchen. Warum? Weil all die tugendhaften Lehrer, die du zuvor gesehen hast, die den Pfad des Bodhisattva beschritten, ihre großen Gelübde erfüllt und alle Dharma-Pfade erreicht haben, ihre Existenz der majestätischen Kraft Manjushris verdanken.
Damals verneigte sich Sudhana ehrfurchtsvoll vor Maitreya Bodhisattva, umrundete ihn unzählige Male und ging dann fort.
Zu jener Zeit, nachdem Sudhana einhundertzehn Städte bereist hatte, erreichte er die Stadt Pumen. Dort verweilte er, sinnierte, beobachtete die zehn Himmelsrichtungen und suchte unablässig nach Manjushri, in der Hoffnung, ihm zu begegnen und sein gütiges Antlitz zu erblicken. Während er dies dachte, streckte Manjushri seine rechte Hand aus, reiste über einhundertzehn Yojanas bis zur Stadt Pumen, berührte Sudhanas Haupt und sprach: „Ausgezeichnet, ausgezeichnet! Guter Mensch, wenn du den Glauben aufgibst, von Kummer und Reue verzehrt wirst, in der Praxis keine Erfüllung findest und in deinem Fleiß zurückgehst, dich mit wenig Verdienst zufrieden gibst, an einer einzigen guten Wurzel festhältst, es versäumst, die Bodhisattva-Gelübde von ganzem Herzen zu verwirklichen, nicht von tugendhaften Lehrern beschützt wirst und vom Tathagata nicht erinnert wirst – all diese sind unfähig, das Wesen des Dharma, seine Prinzipien, seine Praktiken, sein Verweilen zu verstehen. Ob man es allumfassend oder auf verschiedene Weise erkennt, ob man seinen Ursprung ergründet oder allmählich in ihn eintritt, ob man es erklärt oder unterscheidet, ob man es verwirklicht oder erreicht, all dies ist unmöglich.“
Zu jener Zeit unterwies Manjushri Sudhana, tröstete und erfreute ihn und ermöglichte ihm so, unzählige Dharma-Tore, unermessliche Weisheit, unzählige Bodhisattva-Dharanis, unermessliche Gelübde, unermessliche Samadhis, unermessliche übernatürliche Kräfte und unermessliche Weisheit zu erlangen – allesamt vollbracht. Dann führte er Sudhana in den Bodhimanda von Samantabhadra. Nachdem er Sudhana in seiner Wohnstätte untergebracht hatte, zog sich Manjushri zurück und erschien nicht mehr. Daraufhin sah Sudhana unzählige tugendhafte Lehrer, so zahlreich wie die Staubkörner in den dreitausend großen Chiliokosmen, und wich nicht von ihren Lehren ab. Sein großes Mitgefühl und seine Weisheit wuchsen, und mit reiner Weisheit beobachtete er alle fühlenden Wesen. Er verweilte im friedvollen Dharma-Tor des Bodhisattva und erkannte und verstand die Bereiche aller Dharmas. Er tauchte ein in den tiefen Ozean der großen Verdienste Buddhas, beschritt den Pfad zur Befreiung, stärkte seinen Fleiß und seinen aufrechten Geist, tauchte ein in den tiefen Ozean des Dharma der drei Zeiten, folgte dem reinen Dharma-Rad aller Buddhas, manifestierte sich in allen Daseinsbereichen, praktizierte den Bodhisattva-Pfad durch alle Zeitalter hindurch, erfüllte seine großen Gelübde und seine klare Weisheit erleuchtete das Reich aller Weisheit und reinigte die Wurzeln des Bodhisattva. Mit dem Licht reiner Weisheit vertreibe die Dunkelheit der Unwissenheit. Erleuchte alle Dharmas. Erfasse alle Buddha-Welten und alle fühlenden Wesen im Dharma-Reich und zerstöre die Berge der Hindernisse. Verweile im ungehinderten Dharma. Vollende den Dharma-Schatz aller Stufen. Kultiviere die Praktiken des Samantabhadra Bodhisattva. Sudhana, nachdem sie den Namen, die Gelübde, die Verdienste und die Tugenden des Bodhisattva Samantabhadra vernommen hat, erlangt alle Stufen.
Jede Stufe besitzt ihr eigenes Dharma. Jede Stufe hat ihre eigene Reihenfolge der Erlangung. Jede Stufe kultiviert und verweilt. Jede Stufe hat ihren eigenen Bereich und ihre eigene Stütze. Jede Stufe teilt den rechten Pfad. Mit einem einzigen Herzen wünsche ich mir, den Bodhisattva Samantabhadra zu sehen.
Zu jener Zeit erwachte Sudhana mit rechter Achtsamkeit im Geist des Bodhimanda, des Vajra-Schatzes des Tathagata, des Löwenthrons des Lotus-Schatzes aller Juwelen, im Geist, der dem Raum gleichkam, frei von allen Anhaftungen war, alle Bereiche ungehindert reinigte, in allen Dharma-Bereichen ungehindert wirkte, alle zehn Richtungen erfüllte, das unermessliche Reich des Sarvajna erreichte, den Bodhimanda schmückte, den Ozean der Dharma-Erkenntnis tief durchdrang, alle fühlenden Wesen lehrte und reifen ließ und schließlich durch alle Kalpas der Bodhisattva-Praxis die zehn Kräfte des Tathagata erlangte. Als Sudhana mit diesem Geist erwachte, sah er durch die Kraft seiner eigenen guten Wurzeln, die Kraft der majestätischen Kraft des Buddha und die Kraft der guten Wurzeln des Bodhisattva Samantabhadra sogleich zehn glückverheißende Zeichen.
Was sind diese zehn? Sie sind: alle reinen Daseinsbereiche mit Bodhi geschmückt zu sehen; alle Daseinsbereiche frei von bösen Pfaden zu sehen; alle Daseinsbereiche rein wie Lotusblüten zu sehen; alle fühlenden Wesen in allen Daseinsbereichen mit weichen Körpern und Geistern zu sehen; alle Daseinsbereiche unermesslich geschmückt zu sehen; alle fühlenden Wesen in allen Daseinsbereichen mit den zweiunddreißig Zeichen eines Buddha geschmückt zu sehen; alle Daseinsbereiche von geschmückten Wolken bedeckt zu sehen; alle fühlenden Wesen in allen Daseinsbereichen liebende Güte zu erlangen zu sehen; und alle Daseinsbereiche mit dem Bodhimanda geschmückt zu sehen.
Er sah, dass alle fühlenden Wesen in allen Daseinsbereichen die Samadhi der Buddha-Rezitation kultivierten. Dies ist das Zehnte. Er sah auch zehn Arten von Licht: Von jedem einzelnen Staubkorn in allen Welten sah er Lichtwolken von allen Tathagatas ausgehen, die in ihrer Größe den Staubkornen aller Welten entsprachen. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er verschiedenfarbige Lichter aller Buddhas, so groß wie die Staubpartikel aller Welten, die die Dharma-Welt erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken aus juwelenartigem Licht, so groß wie die Staubpartikel aller Welten, die die Dharma-Welt erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken aus Licht und Flammen der Tathagatas, die die Dharma-Welt erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken aus duftendem Licht, die die Dharma-Welt durchdrangen und den Ozean aller Praktiken, Gelübde und Verdienste des Bodhisattva Samantabhadra priesen. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Lichtwolken von Sonne und Mond, die das Licht des Bodhisattva Samantabhadra ausstrahlten und die Dharma-Welt erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken von Körpern, die der Gestalt aller fühlenden Wesen glichen, geschmückt mit vollkommenen Zügen, die das Licht der Buddhas ausstrahlten und die Welt des Dharma erleuchteten. Aus jedem einzelnen Staubkorn sah er Wolken von Körpern aller Bodhisattvas. Letztlich durchdringen alle Handlungen die Welt des Dharma. Aus jedem einzelnen Staubkorn entstehen Wolken kostbarer Formen, die alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen erfüllen. Aus jedem einzelnen Staubkorn entstehen Wolken von Körpern aller Tathagatas, gleich groß wie die Staubkörner in allen Welten, die den Nektar des wahren Dharma herabregnen lassen und die Welt des Dharma erfüllen. Dies sind die zehn. Als Sudhana diese zehn glückverheißenden Zeichen sah, dachte er: „Ich werde gewiss Samantabhadra Bodhisattva sehen, meine guten Wurzeln stärken, die wunderbaren Praktiken eines Bodhisattva vollenden und alle Buddhas erblicken.
Wenn ich Samantabhadra Bodhisattva sehe, werde ich die Allwissenheit erlangen. In tiefer Ehrfurcht wünsche ich mir, Samantabhadra Bodhisattva zu sehen.“ Daraufhin sah Sudhana Samantabhadra Bodhisattva in der Vajragarbha-Dharma-Versammlung vor dem Tathagata, sitzend auf einem Löwenthron aus Lotusblüten, umgeben von einer großen Versammlung. Sein Geist war wie leerer Raum, unbefleckt, Hindernisse beseitigend und alle Bereiche reinigend. Er erfüllte die zehn Himmelsrichtungen mit ungetrübtem Dharma, weilte in Allwissenheit, durchschritt alle Dharma-Bereiche, um alle fühlenden Wesen zu lehren, praktizierte den Bodhisattva-Pfad durch alle Kalpas hindurch und brachte allen Buddhas mit unerschütterlicher Entschlossenheit ehrfürchtig Opfergaben dar – dem Erhabensten und Höchsten unter allen fühlenden Wesen. Nichts auf der Welt kann ihn zerstören. Kein Bodhisattva kann seine Weisheit ergründen. Er besitzt unvorstellbare und wundersame Tugenden.
Er beobachtet allumfassend alle Tathagatas der drei Zeiten. Zu jener Zeit erblickte Sudhana den Bodhisattva Samantabhadra. Aus jeder Pore seines Körpers strahlt Licht, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, erleuchtet den gesamten Raum und den Dharma-Bereich, beseitigt das Leiden aller fühlenden Wesen und nährt die Wurzeln der Güte in den Bodhisattvas. Aus jeder Pore seines Körpers steigen Wolken verschiedener duftender Substanzen auf, die alle Tathagatas und ihre Gefolgschaften in den zehn Himmelsrichtungen durchdringen. Aus jeder Pore seines Körpers quellen Blütenwolken hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten. Aus jeder Pore seines Körpers quellen duftende Bäume hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die das Dharma-Reich mit wundersamen Düften schmücken. Aus jeder Pore seines Körpers quellen Wolken wundersamer, juwelenbesetzter Gewänder hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die den Raum schmücken. Aus jeder Pore seines Körpers quellen Wolken verschiedener juwelenbesetzter Bäume hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die den Raum schmücken und verschiedene Juwelen als Opfergaben für den Buddha und seine Versammlung herabregnen lassen. Aus jeder Pore seines Körpers quellen die Körper der Götter des Formenreichs hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, die das gesamte Dharma-Reich und das Reich aller fühlenden Wesen erfüllen und Bodhi preisen. Aus jeder einzelnen Pore strömen Wolken von Brahmas Körpern hervor und drängen den Tathagata, das wundersame Dharma-Rad zu drehen. Aus jeder Pore strömen Wolken der Körper des Begehrenshimmels hervor, die das Dharma-Rad aller Buddhas beschützen. Aus jeder Pore, in jedem Gedanken, strömen unzählige Buddhas der drei Zeiten hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, füllen die Leere und bieten hilflosen Wesen Zuflucht. Aus jeder Pore strömen unzählige reine Buddha-Länder hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, erfüllt von Buddhas und Bodhisattvas, die unzählige Wesen lehren und reifen lassen. Aus jeder Pore strömen unzählige reine und unreine Buddha-Länder hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, füllen die Leere und reinigen alle befleckten Wesen. Aus jeder Pore strömen unzählige unreine und reine Buddha-Länder hervor, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten, und zähmen unreine Wesen. Aus jeder Pore seines Körpers strömen unzählige Wolken von Körpern aller Wesen hervor, so fein wie die Staubpartikel aller Welten, die die Wesen gemäß den Wegen der Welt lehren und leiten. Aus jeder Pore seines Körpers strömen unzählige Wolken von Körpern von Bodhisattvas hervor, so fein wie die Staubpartikel aller Welten, die die Buddhas preisen und die guten Wurzeln aller Wesen nähren. Aus jeder Pore seines Körpers, in jedem Gedanken, strömen Wolken von Bodhisattvas hervor, deren Körper so fein wie die Staubpartikel aller Welten sind, die das ursprüngliche Entstehen des Bodhi-Geistes in allen Bereichen manifestieren. Aus jeder Pore seines Körpers, in jedem Gedanken, strömen Wolken von Bodhisattvas hervor, deren Körper so fein wie die Staubpartikel aller Welten sind, die den Ozean der Verdienste und Gelübde aller Buddhas und die wundersamen Praktiken des Bodhisattva Samantabhadra preisen. Aus jeder Pore seines Körpers, in jedem Gedanken, strömt der Regen nektargleichen Dharmas, die Lehren Samantabhadras, so fein wie die Staubpartikel aller Welten, die es allen fühlenden Wesen ermöglichen, Sarvajna (Weisheit) zu erlangen. Aus jeder Pore seines Körpers, in jedem Gedanken, erscheinen Buddhas, deren Körper so fein wie die Staubpartikel aller Welten sind, die aufs Neue die vollkommene Erleuchtung erlangen und in der Welt erscheinen. Als Sudhana diese unvorstellbare und ungebundene göttliche Macht sah, freute er sich unermesslich. Er betrachtete daraufhin Samantabhadras individuelle Formen, Glieder und Poren und sah die dreitausend großen Chiliokosmen, das Windrad, das Wasserrad, das Feuerrad, das Erdrad, den großen Ozean, den Juwelenberg, den Berg Sumeru, den Vajra-Berg, alle Wohnstätten, prächtigen Paläste und alle Arten von fühlenden Wesen, einschließlich der Höllen, hungrigen Geister, Tiere und der Wohnstätten Yamas, des Höllenkönigs. Alle Himmelskönige, Brahma-Könige und sogar Menschen und Nicht-Menschen im Reich der Begierde, im Reich der Form und im Reich der Formlosigkeit, durch alle Äonen hindurch, alle Buddhas und Bodhisattvas, die fühlende Wesen lehren – all dies manifestiert sich.
Dasselbe gilt für alle Welten in den zehn Himmelsrichtungen. Die von Vairocana Tathagata, Arhat Samyaksambuddha, in dieser Saha-Welt und von Bhadrakalpa Buddha in der Lotus-Welt der Wunderbaren Tugend des Ostens manifestierte Freiheitskraft ist ebenso. Wie bei Bhadrakalpa Buddha ist auch die von allen Buddhas in allen Welten des Ostens manifestierte Freiheitskraft so. Ebenso ist die von allen Buddhas in allen Welten des Ostens, Südens, Westens, Nordens, den vier dazwischenliegenden Himmelsrichtungen sowie oben und unten manifestierte Freiheitskraft so. Die in jedem einzelnen Staubkorn aller Welten manifestierte Freiheitskraft ist ebenfalls so. Als Sudhana die unvorstellbare Freiheitskraft des Bodhisattva Samantabhadra sah, erlangte er sogleich die zehn unzerstörbaren Tore des Weisheits-Dharma. Was sind diese zehn? Sie lauten: In jedem Gedanken kann man mit einem einzigen Körper alle Buddha-Welten durchqueren; in jedem Gedanken kann man alle Buddhas besuchen; in jedem Gedanken kann man allen Buddhas respektvoll Opfergaben darbringen. In jedem Gedanken vernahm und bewahrte er den wahren Dharma aller Buddhas. Er erlangte die Paramita der Weisheit des Rades aller Buddhas.
Er erlangte die Paramita der unvorstellbaren Buddha-Weisheit der Freiheit. Er erlangte die Paramita der unerschöpflichen Beredsamkeit. Er erlangte die Paramita der Prajna Paramita, die alle Dharmas betrachtet. Er erlangte die Paramita der großen wirksamen Mittel des Ozeans aller Dharma-Reiche. Er erlangte die Paramita der Weisheit, die die Begierdennatur aller fühlenden Wesen kennt. Er erlangte die Paramita der von Samantabhadra praktizierten Weisheit. Daraufhin streckte der Bodhisattva Samantabhadra seine rechte Hand aus und berührte Sudhanas Haupt. Nach dieser Berührung erreichte Sudhana die Samadhi-Tore, gleich der Staubpartikel aller Welten.
Jedes Samadhi-Tor hatte so viele Samadhi wie Staubpartikel aller Welten als Gefolge. In jedem Samadhi sah er den Ozean der Tathagatas, der ebenfalls den Staubpartikeln aller Welten entsprach, nährte Verdienste im gleichen Maße wie Staubpartikel aller Welten, erlangte Sarvajna in seiner Gesamtheit, erfüllte den Ozean der großen Gelübde, verweilte auf dem rechten Pfad, vollendete schließlich alle Bodhisattva-Übungen, erlangte Sarvajna mit mutigem Eifer und wurde vom Licht aller Buddhas erleuchtet. So berührte der Bodhisattva Samantabhadra in der Saha-Welt, in Gegenwart des Buddha Vairocana, Sudhanas Haupt und ermöglichte ihm dadurch, alle wundersamen Verdienste der Samadhi-Tore zu erlangen, so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten. Als der Bodhisattva Samantabhadra Sudhanas Haupt durch alle Tathagatas in den zehn Himmelsrichtungen berührte, erlangte er auf dieselbe Weise Verdienste. Da sprach Samantabhadra Bodhisattva zu Sudhana: „Guter Mann, hast du meine außergewöhnliche und wundersame Macht gesehen?“ Sudhana antwortete: „Ja, ich habe sie gesehen. Dies ist unvorstellbar und unergründlich, außer für den Tathagata. Guter Mann, in der Vergangenheit, über unzählige Äonen hinweg, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Welten, beschritt ich den Pfad des Bodhisattva und strebte ungeteilt nach Bodhi. In jedem Äon sah ich unzählige Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Welten, und kultivierte den Bodhi-Geist. In jedem Äon hielt ich in allen Welten unzählige große Versammlungen der Großzügigkeit ab und gab alles – seien es Frauen, Städte, Dörfer, Köpfe, Augen, Knochenmark, Gehirne, Gliedmaßen, Blut, Fleisch oder alle Formen des Seins –, ohne meine Lebensspanne zu schonen, ungeteilt nach allwissender Weisheit strebend. In jedem Äon brachte ich unzähligen Buddhas, so zahlreich wie die Staubkörner in unzähligen Welten, ehrfurchtsvoll Opfergaben dar.“ Vor diesem Buddha entsagte ich dem weltlichen Leben, studierte den Weg und hielt am wahren Dharma fest. Ich hegte niemals Gier, Hass oder Verblendung; ich dachte niemals an mich selbst oder an Besitz; ich ergötzte mich niemals an den Illusionen von Geburt und Tod; ich blickte niemals auf andere herab; ich schuf niemals Hindernisse; ich kultivierte das unzerstörbare Bodhicitta des Buddha; ich vergaß es niemals. Guter Mensch, die Bodhisattva-Übungen, die ich praktizierte, reinigen die Buddha-Welt, lehren alle fühlenden Wesen, nähren großes Mitgefühl, bringen allen Buddhas und tugendhaften Lehrern Opfergaben dar, schützen den wahren Dharma, geben allen inneren und äußeren Besitz auf, kultivieren weltliche und transzendentale Weisheit und führen alle fühlenden Wesen vom Leiden von Geburt und Tod fort, indem sie die Tugenden aller Buddhas preisen.
Solche Dinge wurden seit unzähligen Äonen verkündet; auch wenn Äonen enden mögen, sind diese Tugenden unerschöpflich. Guter Mensch, ich habe die Kraft solcher Tugenden erlangt: die Kraft aller guten Wurzeln, die Kraft des höchsten Dharma, die Kraft der Tugendentwicklung, die Kraft der Beobachtung der friedvollen Natur aller Phänomene, die Kraft reiner Weisheit, die Kraft der majestätischen Kraft Buddhas, die Kraft aller großen Gelübde, die Kraft großen Mitgefühls, die Kraft reiner Klarheit und die Kraft tugendhafter Lehrer. Durch diese Kraft erlangt man den reinen Dharma-Körper der eigenen ursprünglichen Natur, unzerstörbar durch die drei Welten hindurch. Man erlangt auch den höchsten reinen physischen Körper, der alle Welten transzendiert. Alle, die auf die Bedürfnisse des Menschen eingehen, sehen ihn. Man reist ohne Fehl und Tadel in alle Buddha-Länder.
Man manifestiert die Kraft der Freiheit, und alle, die sie sehen, werden niemals müde. Guter Mensch, betrachte meinen reinen Dharma-Körper, der durch unzählige Äonen der Bodhisattva-Praxis erlangt wurde. Es ist schwer, ihn in unzähligen Äonen zu hören und zu sehen. Selbst Śrāvakas und Bodhisattvas, die nur wenige gute Wurzeln geschlagen haben, können meinen Namen nicht hören, geschweige denn meinen Körper sehen. Guter Mensch, wenn es fühlende Wesen gibt, die meinen Namen hören, werden sie niemals von Anuttara-samyak-sambodhi zurückfallen. Ob sie mich sehen, berühren, mich willkommen heißen, mir folgen, mein Licht sehen oder das Beben der Buddha-Länder erleben, selbst wenn sie mich im Traum sehen oder hören, es ist dasselbe. Ob sie einen Tag und eine Nacht, sieben Tage und sieben Nächte, einen halben Monat, einen Monat, ein Jahr, hundert Jahre, ein Kalpa, hundert Kalpas oder gar unzählige Kalpas lang an mich denken, so zahlreich wie die Staubpartikel unzähliger Welten, wenn sie nur ein Leben lang an mich denken … Wenn auch nur hundert Wesen oder so viele wie die Staubpartikel unzähliger Welten an mich denken, so werde auch ich durch solch wundersame Mittel wie diese Staubpartikel der Welten alle Wesen dazu bringen, den Bodhicitta (den Geist der Erleuchtung) zu erwecken und in der Nicht-Rückschrittlichkeit zu verweilen. Guter Mensch, wenn irgendein Wesen von meiner Praxis der Reinigung des Buddha-Feldes hört, wird es gewiss in dieser reinen Welt wiedergeboren werden. Wenn irgendein Wesen meinen Körper sieht oder von ihm hört, wird es gewiss in meinem reinen Körper wiedergeboren werden. Guter Mann, betrachte ferner meinen reinen Dharma-Körper… Zu jener Zeit sah Sudhana durch die Zeichen, glückverheißenden Vorzeichen, Gelenke und Poren des Bodhisattva Samantabhadra unzählige Welten, erfüllt von Buddhas. Jeder Tathagata wurde von unzähligen großen Bodhisattvas begleitet. Er sah, dass jedes dieser Tathagata-Felder und -Ozeane unterschiedliche Fundamente, Formen und Farben, von Vajras umkreiste Berge und gewaltige Wolken besaß. Der Buddha erschien in der Welt, und das Dharma-Rad, das er drehte, war anders. All dies war anders. Er sah auch, wie der Bodhisattva Samantabhadra Tathagata-Körper so zahlreich wie die Staubpartikel aller Welten in den zehn Himmelsrichtungen manifestierte, um alle fühlenden Wesen zu lehren und zu führen und sie zu inspirieren, den Geist der Anuttara-samyak-sambodhi (höchsten Erleuchtung) zu erwecken.Sudhana erlangte durch die Gemeinschaft mit unzähligen tugendhaften Lehrern, deren Anzahl den Staubpartikeln einer einzigen Buddha-Welt entsprach, Verdienste, die weniger als ein Prozent der Verdienste ausmachten, die man durch die Begegnung mit dem Bodhisattva Samantabhadra erlangte.
Es waren weniger als hundertmillionstel, jenseits jeglicher Berechnung und Analogie. Warum? Weil Sudhana in jedem Gedanken in einen Ozean unbeschreiblicher Buddha-Welten eintauchte und so Schätze an Verdiensten erlangte, die den Staubpartikeln unzähliger Buddha-Welten entsprachen. Er wusste, dass die Ozeane der Buddhas nacheinander entstehen würden, umgeben von Ozeanen von Bodhisattva-Gefolge. Er verstand die Wurzeln aller fühlenden Wesen und offenbarte seine Macht, sie zu befreien. Manche mögen den Bodhisattva-Pfad in einer einzigen Welt für ein Kalpa beschreiten oder sogar für unzählige Kalpas, die den Staubpartikeln unzähliger Welten entsprachen. Weder diese Welt würde vergehen noch eine neue entstehen, und doch könnte er unzählige fühlende Wesen in unzähligen Welten lehren und wandeln und sie zur Erweckung des Bodhicitta (des Geistes der Erleuchtung) befähigen. Zu jener Zeit würde Sudhana den großen Ozean der von Samantabhadra praktizierten Gelübde vollständig verwirklichen können und bald allen Buddhas gleich sein, sein Körper würde alle Welten in Bezug auf Körper, Verhalten und vollkommene Erleuchtung erfüllen. Die Kraft der Selbstbeherrschung, das Drehen des Dharma-Rades, Beredsamkeit, wundersamer Klang, geschickte Mittel, Furchtlosigkeit, die Wohnstätte des Buddha, großes Mitgefühl und die Kraft der Selbstbeherrschung des unbegreiflichen Dharma. Daraufhin verfasste Samantabhadra Bodhisattva, um diese Bedeutung zu bekräftigen, einen Vers:
Hört aufmerksam zu, mit reinem und klarem Geist, frei von Leiden,
wenn der Buddha von der wahren Vollkommenheit all seiner Praktiken spricht.
Er ist der höchste Bezwinger, der
alle weltlichen Bereiche transzendiert, rein wie der Himmel, frei von den Verunreinigungen des Leidens. Seine vollkommene
Weisheit, gleich der Sonne, vertreibt die Dunkelheit des Leidens,
erleuchtet alle Dharmas und bringt allen Wesen Freude. Der Tathagata
erscheint erst nach unzähligen Äonen in der Welt
, wie die Udumbara-Blume, selten gesehen und angetroffen. Er hat
unzählige Äonen mühsamer Praxis für alle Wesen ertragen,
sein Geist unbefleckt, obwohl er sich den Wegen der Welt angepasst hat.
Dann, die Versammlung der Bodhisattvas, nachdem sie die Lehren Samantabhadras gehört haben,
lauscht mit ehrfürchtigen Herzen der wahren Bedeutung der
Freiheit des Tathagata. Samantabhadra, der wahre Sohn des Buddha, vollendet all seine Praktiken und
wird vom Buddha unablässig gepriesen; seine Worte sind gewiss wahr. Samantabhadras Verdienste, gleich
einer Blume, verunreinigen nicht den Dharma der drei Daseinsbereiche.
Er ermahnt die Versammlung, dem unermesslichen Ozean der Weisheit zu lauschen.
Die subtile Weisheit aller Buddhas, rein wie der Himmel,
versteht alle Praktiken und ihren Geist frei von Anhaftung.
Mit einem einzigen Gedanken erfassen sie die drei Daseinszeiten vollständig.
Wer die Wurzeln der fühlenden Wesen kennt, soll sie entsprechend transformieren.
die Leiden, karmischen Taten, das Gute und Schlechte im Geist der fühlenden Wesen und ihre Wünsche
erkennen und so den wahren Dharma verkünden
. Man mag den Tathagata sitzend sehen, der die zehn Himmelsrichtungen erfüllt,
während die fühlenden Wesen, obwohl nahe, durch ihre Sünden verdunkelt sind und
ihn daher nicht sehen können. Man sieht jene, die gerade erst das Bodhicitta erweckt haben, frei von
jeglicher Nachlässigkeit, die unzählige Äonen lang den Pfad des Bodhisattva beschreiten.
Man hört die erhabensten Klänge, die den Dharma verkünden,
während sündige Wesen den Namen Buddhas nicht vernehmen.
Man sieht große Bodhisattvas, die die dreitausend Welten erfüllen,
während der Tathagata, der die Praxis des
Samantabhadra vollendet hat, den Dharma predigt. Man sieht Vairocana, der unzählige Äonen lang
diese Welt reinigt und die vollkommene Erleuchtung erlangt.
Man sieht den Buddha Samantabhadra, den großen Bodhisattva.
Sie alle erfüllen das Reine Land der Lotusblüten und wundersamen Tugenden.
Man sieht die Bodhisattvas Amitabha und Avalokiteshvara,
die Ermächtigungen verleihen und Weissagungen geben und so das gesamte Reich des Dharma erfüllen.
Man sieht den Buddha Akshobhya und den großen Elefanten-Bodhisattva.
All diese füllen... In den wunderbar reinen und geschmückten Reichen
kann man den Buddha der Mondweisheit und den Großen Bodhisattva des Goldenen Banners sehen,
die beide die wundersamen Reiche des hellen Spiegels erfüllen;
oder man kann den Buddha des Sonnenschatzes und den Großen Bodhisattva der Weisheitserleuchtung sehen
, die beide die Reiche des reinen Lichts erfüllen; oder man kann
alle Buddhas der zehn Richtungen sehen, die Licht ausstrahlen, das
Rad des Dharma für alle Wesen drehen und die Dunkelheit der Unwissenheit vertreiben ; oder man kann unzählige Buddha-Länder in einer einzigen Pore sehen, geschmückt mit den Körpern von Buddhas und umgeben von ihren Jüngern, die das wahre Rad des Dharma drehen, um alle fühlenden Wesen zu befreien; oder man kann alle Buddha-Jünger in einer einzigen Pore sehen,die den Pfad des Bodhisattva für unzählige Äonen praktizieren ; oder man kann unzählige Reiche in einem einzigen Staubkorn sehen,die aus allen Arten von karmischen Handlungen entstehen, ob rein oder unrein; Oder man sieht Vairocana dort das Rad des Dharma drehen, seine Macht und seine geschickten Mittel zum Eintritt ins Nirvana offenbaren , alle karmischen Leiden der fühlenden Wesen beobachten und seine Macht zur Transformation und Befreiung dieser Leiden manifestieren. So manifestieren sich alle Dharma-Könige in den zehn Himmelsrichtungen. Manche sehen Shakyamuni Buddha zuerst, wie er die vollkommene Erleuchtung erlangt und allen Wesen unermesslich nützt. Manche sehen ihn als Bodhisattva, der allen Buddhas Opfergaben darbringt. Manche sehen ihn im Stadium eines Jünglings, wie er seine Befreiungskraft offenbart. Manche sehen ihn Großzügigkeit, Moral, Geduld und Fleiß üben, tief in verschiedene Meditationszustände eintauchen und im Stadium der Weisheit und der geschickten Mittel verweilen. Manche sehen ihn schließlich im Stadium allwissender Weisheit verweilen, wo Samadhi und Dharani alle Arten von Licht erzeugen . Manche sehen ihn unzählige Zeitalter lang den Pfad des Bodhisattva beschreiten und durch die Kraft der Ermächtigung die Prophezeiung der ewigen Weiterentwicklung erlangen.
Manche sehen ihn als Brahma, Indra, die vier Himmelskönige oder als Kshatriyas und Brahmanen in diesen Gestalten erscheinen. Manche sehen ihn im Tushita-Himmel sterben und als Gottheit wiedergeboren werden.
Manche sehen ihn in einem Palast leben, seinen Begierden entsagen und Mönch werden.
Manche sehen ihn im Bodhimanda sitzen, Mara bezwingen und die vollkommene Erleuchtung erlangen, das reine und wundersame Rad des Dharma drehen und nach dem Nirvana eine Stupa errichten. Manche sehen Amitabha, den erhabensten aller Götter und Menschen, der ihm die Prophezeiung der Ermächtigung verleiht und ihn so zum höchsten Lehrer macht.
Oder man sieht die Zehn Kräfte des Buddha, die nach Vollendung seiner Lehren
nach unzähligen Äonen ins Nirvana eingehen;
oder man sieht den Dharma-Meister, den Mond, der in Brahmas Palast
oder gar im Palast des Großen Hevajra leuchtet; oder man
sieht den Tusita-Himmel, umgeben von himmlischen Wesen, die
ihnen den Dharma erklären und ihnen große Freude bereiten;
oder man sieht den Tathagata Dipankara, die vier Himmelskönige
, die Drachenkönige, die Yaksha-Könige und die acht Klassen von Wesen
, die vom Tathagata Dipankara verehrt werden und denen er Weissagungen gibt
. Dies sind die geschickten Mittel, alle Wesen zu belehren:
sein strahlender Körper, sein langes Leben, seine reine Weisheit und sein Gefolge; seine Lehren, sein würdevolles
Verhalten und seine Stimme sind unzählig; oder man sieht den
Buddha unter den fühlenden Wesen, seinen Körper wie den Berg Sumeru
, oder in der Lotusposition erscheinend, die Welt erfüllend
. Oder man sieht Licht, eine Fadenlänge oder hunderttausend Yojanas
, oder das die Dharma-Welt oder alle Buddha-Länder erleuchtet ; oder man sieht
eine Lebensspanne von hundert Jahren, hundert Millionen Milliarden Jahren,
unzählige Nayutas, unvorstellbare Äonen, mit ungetrübter
, reiner Weisheit, die in einem einzigen Gedanken erkannt wird. Die drei Zeiten
, alle entstehen aus Ursachen und Bedingungen, sind aber wahrhaftig ohne inhärente Existenz.
In einem einzigen Augenblick wird die vollkommene Erleuchtung erreicht, die sich universell in allen Welten manifestiert. Man kann eine Welt manifestieren und doch unzählige Welten erschaffen;
man kann unzählige Welten als eine Welt manifestieren.
Auf dem höchsten Pfad verweilend, furchtlose Kraft besitzend, mit ungetrübter Weisheit, das Rad der zwölf Glieder des abhängigen Entstehens drehend , das Aufhören des Leidens und seiner Verunreinigungen erkennend, die zwölf Glieder des abhängigen Entstehens verstehend , mit ungetrübter Weisheit und vier Beredsamkeiten alle Dharmas auslegend. Ohne Selbst, ohne das, was zum Selbst gehört, und ohne inhärente Existenz; Ohne Geburt, ohne Tod, ohne Kommen, ohne Gehen – alles ist wie leerer Raum, doch nichts vom Karma wird vernichtet.
Der Tathagata erklärt und unterscheidet geschickt zum Wohle aller fühlenden Wesen ; wenn dieses Rad des Dharma gedreht wird, erbeben alle Welten; selbst der große Ozean und der Vajra-Berg sind furchtlos.
Der Tathagata spricht mit einer Stimme, jedem gemäß seinem Verständnis, löscht alle Verunreinigungen aus und ermöglicht es ihnen, in allwissender Weisheit zu verweilen.
Der Tathagata spricht mit einer Stimme, oder man hört: Geben, Moral, Geduld, Fleiß, Meditation, Weisheit, liebende Güte, Mitgefühl, Freude und Gleichmut; die vier Achtsamkeiten und die vier rechten Anstrengungen. Die Kraft der Fähigkeiten, der Weg zur Erleuchtung, die Auflösung der Anhaftung, der Geist, die übernatürlichen Kräfte und alle Tore des Dharma – all dies spricht der Tathagata mit einer Stimme und wendet sich an die acht Klassen der Wesen, sowohl der menschlichen als auch der nichtmenschlichen . Die Stimmen Brahmas, Indras, der Vier Himmelskönige und anderer werden ihren jeweiligen Kategorien entsprechend erklärt. Diejenigen, die von Gier, Zorn, Unwissenheit, Stolz, Geiz und Neid befallen sind, hören von jeder der vierundachtzigtausend Verunreinigungen das Gegenmittel. Diejenigen, die kein reines Karma entwickelt haben, hören die Lehren der Zehn Heiligen Pfade; diejenigen, die Großzügigkeit und Gebote entwickelt haben, hören die Lehren des Parinirvana. Alle Wesen, die an Geburt und Tod gebunden , faul und müßig sind, hören die Lehren der Befreiung, die das Leiden von Geburt und Tod beseitigt.
Diejenigen mit wenigen Wünschen und Zufriedenheit finden Freude in der Ruhe. Solche Wesen hören dieStimmen der Zwei Fahrzeuge ; diejenigen , die einen weiten Geist entwickeln und den Schatz der Verdienste besitzen; diejenigen, die sich den Buddhas nähern, hören die Stimmen des Mahayana ; manche in einer Welt hören die Stimmen des Einen Fahrzeugs ; Andere hören die Stimmen der Zwei, Drei, Vier, Fünf oder gar der unermesslichen Fahrzeuge. Weisheit und Praxis unterscheiden sich, doch die Befreiung ist ohne Unterschied, so wie der Raum keine festen Formen kennt. Auch die subtile Stimme des Tathagata ist so. Wer auf die Lehren des Buddha reagiert, hört Unterschiedliches. Der Buddha erlangte durch seine Praxis einen subtilen Klang, der allen ohne Anhaftung aneinander antwortet. Aus dem Mund des Buddha gingen 84.000 Strahlen wundersamen Lichts hervor , die alle Welten erleuchteten und alles Leid vernichteten. Weisheit und Tugend besitzend, harmoniert der Buddha mit allen fühlenden Wesen gemäß den drei Tugenden. Er ist wie der leere Raum von der Welt losgelöst und manifestiert sich doch beständig in ihr. Obwohl er das Leiden von Geburt, Alter, Krankheit und Tod manifestiert , kann er auch ein langes Leben manifestieren, denn sein Wesen gleicht dem leeren Raum. Der Tathagata erkennt und kennt alle Arten von fühlenden Wesen , ihre Fähigkeiten und Wünsche und führt sie in Sarvajna ( allwissende Weisheit). Der Buddha, der verehrte Lehrer, tritt in die Versammlung ein und offenbart geschickt den würdevollen Dharma, den Bedürfnissen jedes einzelnen Wesens entsprechend. Den Shravakas offenbart er den würdevollen Dharma der Entsagung, indem er beständig die Stille kultiviert und ohne Rest das Nirvana erlangt. Unter den Brahmanen erscheint er als gebrechlicher, alter Körper mit zerzaustem Haar und übt Askese durch unaufhörliches Reden. Er praktiziert Atemübungen oder verzichtet auf die fünf heißen Speisen und manifestiert so Askese, um alle heterodoxen Lehren zu unterwerfen.
Oder, den Lehren eines anderen Pfades folgend, bewandert in Berechnungen und verschiedenen Künsten,
Himmelsphänomene, Himmelsbewegungen
und die verschiedenen Formen fühlender Wesen beobachtend, tief versunken in verschiedene Meditationen, Samadhis und Befreiungen ,
verschiedene Formen des Spiels manifestierend, um Sarvajna (Weisheit) zu erlangen
, freudige Gewänder und verschiedene geschmückte
Körper zur Schau stellend, tapfer und geschickt im Krieg, um Kshatriyas zu unterwerfen
, Wissen über den rechten Dharma, den Zeitpunkt seiner Ausübung und all seine Vorteile offenbarend ,
mit sanften Worten fühlende Wesen und Minister besänftigend
, oder zu den Vier Himmelskönigen und den Acht Geisterklassen gehend,
den Dharma geschickt auslegend, um allen große Freude zu bringen , oder als Indra erscheinend
, der in der Halle des Guten Dharma weilt,
umgeben von himmlischen Wesen, ihm den Dharma auslegend, oder sich als Yama oder Tusita, der Erhabene und Freigeistige, manifestierend, oder Brahma kommt in die Reine Wohnstätte, um ihm den Dharma zu erklären und offenbart so unzählige Formen erhabener Tugend, unermessliche geschickte Mittel und die Kraft, alle fühlenden Wesen zu befreien. Wie ein Magier Verschiedenes manifestieren kann, so manifestiert der Buddha verschiedene Formen, um fühlende Wesen zu verwandeln. Wie der Mond am Himmel erscheint und die Betrachter sagen, er nehme zu oder ab, und sein Spiegelbild in Flüssen und Teichen das Licht der Glühwürmchen verdunkelt, so erscheint und vergeht der reine Weisheitsmond des Tathagata, weilt im Wasser eines aufrichtigen Geistes und verdunkelt das Licht der beiden Fahrzeuge. Wie der tiefe Ozean unerschöpflicher Schätze die Formen und Bilder aller fühlenden Wesen offenbart, so ist der tiefgründige Ozean der Ursachen und Bedingungen...
Der Schatz des Verdienstes ist unerschöpflich; im reinen Dharma-Körper gibt es keine Form, die sich nicht manifestiert. So wie der helle Mond die Welt erhellt und ihre Dunkelheit vertreibt, so vertreibt die reine Weisheitssonne des Tathagata alle Dunkelheit der drei Daseinszeiten. So wie ein Drache segensreiche Wolken aufsteigen lässt, die auf alle herabregnen, ohne Körper und Geist zu treffen, wird Hitze vertrieben und Kühle erlangt.
Auch der Tathagata lässt Wolken tiefen Mitgefühls aufsteigen, die süßen Tau herabregnen lassen und so die Feuer der drei Geistesgifte löschen. Dieses Dharma entspringt weder dem Körper noch dem Geist des Tathagata.
Der reine Dharma-Körper des Tathagata ist in den drei Daseinsbereichen unvergleichlich, transzendiert alle Welten, weder existierend noch nichtexistent. In Wirklichkeit hat er keine Grundlage, weicht nicht und durchdringt doch alles. Wie das, was man im Traum sieht … ein Gemälde am Himmel , weder farbig noch formlos, weder existierend noch nichtexistent, sein Wesen ist wie die Leere, wie ein Mani-Juwel im Ozean, das vielfältige Schätze hervorbringen kann. Alle Wesen besitzen Licht, doch dieses Licht hat keine Substanz.
So verhält es sich auch mit dem Führer: Er ist zwar gegenwärtig, aber nicht wirklich existent. Er sammelt keine Verdienste an einem Ort an. Der große Weise manifestiert sich in der Leere als sein wahres Wesen. ]]Nirvana]], das Aufhören der Begierde, ist von ein und demselben Wesen. Die Geister der fühlenden Wesen sind so klein wie Staubkörner oder Wassertropfen im Ozean, doch auch die Leere lässt sich messen. Die Tugenden des Buddha sind unerschöpflich.
Wer diese Lehre hört, sich freut und unerschütterlichen Glauben hat, wird schnell den höchsten Pfad erreichen und allen Tathagatas gleichkommen.
- Die Sanskrit-Version des Avatamsaka-Sutra umfasst 100.000 Verse. Der Daoist Zhi Faling erhielt vor langer Zeit 36.000 Verse von Khotan. Am zehnten Tag des dritten Monats im vierzehnten Jahr der Yixi-Ära der Jin-Dynastie (1195) lud Xie Shi, der Bauminister von Yangzhou, den indischen Chan-Meister Buddhabhadra ein, den Sanskrit-Text im von ihm gegründeten Daocheng-Tempel zu übersetzen. Der Jin-Mönch Shi Faye fertigte die Niederschrift persönlich an. Meng Yi, der Präfekt der Komturei Wu, und Chu Shudu, der General der Rechten Garde, fungierten damals als Schirmherren . Die Zeremonie wurde am zehnten Tag des sechsten Monats im zweiten Jahr der Yuanxi-Ära (1196) abgeschlossen.