Die vier Wahrheiten der Aryas: Unterschied zwischen den Versionen
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Söhne Buddhas, so wie in dieser Sahā-Welt die Umstände wie oben beschrieben sind, so gilt dies auch für alle anderen Welten in den zehn Himmelsrichtungen. In jeder einzelnen Welt in den Welten der zehn Himmelsrichtungen werden, wenn von der Wahrheit des Leidens der Āryas gesprochen wird, hundert Koṭīs mit unzähligen verschiedenen Bezeichnungen verwendet. Ebenso verhält es sich mit der Wahrheit der Āryas von der Anhäufung, der Wahrheit der Āryas vom Aufhören und der Wahrheit der Āryas vom Pfad: Für jede dieser Wahrheiten gibt es hundert Myriaden von Koṭīs mit unterschiedlichen Bezeichnungen, die, wenn sie den mentalen Dispositionen der Wesen angepasst sind, deren Schulung ermöglichen. | Söhne Buddhas, so wie in dieser Sahā-Welt die Umstände wie oben beschrieben sind, so gilt dies auch für alle anderen Welten in den zehn Himmelsrichtungen. In jeder einzelnen Welt in den Welten der zehn Himmelsrichtungen werden, wenn von der Wahrheit des Leidens der Āryas gesprochen wird, hundert Koṭīs mit unzähligen verschiedenen Bezeichnungen verwendet. Ebenso verhält es sich mit der Wahrheit der Āryas von der Anhäufung, der Wahrheit der Āryas vom Aufhören und der Wahrheit der Āryas vom Pfad: Für jede dieser Wahrheiten gibt es hundert Myriaden von Koṭīs mit unterschiedlichen Bezeichnungen, die, wenn sie den mentalen Dispositionen der Wesen angepasst sind, deren Schulung ermöglichen. | ||
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* [1] kalavinka.org [https://www.kalavinka.org/Jewels/book_excerpts/HY-EO_excerpts/HY-EO-V1_Ch.%2008_excerpt.pdf The Four Truths of the Āryas] | * [1] kalavinka.org [https://www.kalavinka.org/Jewels/book_excerpts/HY-EO_excerpts/HY-EO-V1_Ch.%2008_excerpt.pdf The Four Truths of the Āryas] | ||
* cttbusa : [https://cttbusa.org/avatamsaka/avatamsaka8.asp.html The four holy truths] | * cttbusa : [https://cttbusa.org/avatamsaka/avatamsaka8.asp.html The four holy truths] | ||
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Aktuelle Version vom 11. Januar 2026, 11:48 Uhr
Die vier Wahrheiten der Aryas ist das Kapitel 8 des Avatamsaka Sutra.
Übersetzung
Zu jener Zeit teilte Mañjuśrī Bodhisattva-mahā sattva den Bodhisattvas mit:
Söhne des Buddha, in dieser Sahā-Welt kann die Wahrheit der Āryas über das Leiden gleichbedeutend sein mit karmischem Vergehen, mit Zwang, mit Veränderung, mit dem Festhalten an Bedingungen, mit den Aggregaten, mit Dornen, mit den Wurzeln, von denen es abhängt, mit Täuschung, mit einem Abszess oder mit den Handlungen des törichten Durchschnittsmenschen.
Söhne Buddhas, in dieser Sahā-Welt kann die Wahrheit der Āryas über die Anhäufung von Leiden gleichbedeutend sein mit den Fesseln, mit Zerstörung, mit dem Konzept der begierdenbasierten Anhaftung, mit irrtümlichem Bewusstsein, mit Streben und Verstrickung, mit unerschütterlicher Gewissheit, mit einem Netz, mit begrifflicher Vermehrung, mit nachfolgenden Handlungen oder mit dem Sein auf verkehrten Ansichten beruhend.
Söhne Buddhas, in dieser Sahā-Welt kann die Wahrheit der Āryas über das Aufhören von Leiden gleichbedeutend sein mit Nichtstreit, mit der Trennung von der Befleckung, mit Ruhe, mit Zeichenlosigkeit, mit Nicht-Untertauchen, mit der Abwesenheit inhärenter Existenz, mit der Abwesenheit von Hindernissen, mit dem Aufhören, mit der Wirklichkeit der Substanz oder mit dem Verweilen in der inhärent existierenden Natur.
Söhne Buddhas, in dieser Sahā-Welt kann die Wahrheit der Āryas über den Pfad zur Beendigung des Leidens gleichbedeutend sein mit dem Einen Fahrzeug(Ekeyana), mit dem Fortschritt hin zur Ruhe, mit der Führung, mit der endgültigen Freiheit von Unterscheidungen, mit gleichmäßiger Gleichheit, mit dem Loslassen von Lasten, mit dem Nicht-Anstreben, mit der Übereinstimmung mit der Absicht der Āryas, mit der Praxis der rishis oder mit den Zehn Schätzen.
Söhne Buddhas, in dieser Sahā-Welt, wenn man von den vier Wahrheiten der Āryas spricht, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs solcher Bezeichnungen, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, ihre Schulung ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Welt des Geheimen Trainings, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, mag gleichbedeutend sein mit: der Wurzel des Strebens, dem Nichterreichen der Befreiung, der Wurzel der Fesseln, dem Tun dessen, was man nicht tun sollte, ständiger Streitsucht, fehlender Unterscheidungsfähigkeit,
den Grundlagen, auf denen Handlungen beruhen, extremem Leiden, der Unruhe oder Dingen mit Form.
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Söhne Buddhas, in der Welt der geheimen Übung kann das, was als die Wahrheit der Aryas über die Anhäufung von Leiden bezeichnet wird, gleichbedeutend sein mit dem Einverständnis mit dem Samsara, mit unreinen Anhaftungen, mit dem Vergehen, mit dem Dahinfließen im Kreislauf der Existenz, mit den Wurzeln des Verderbens, mit dem Fortbestehen in den Stadien der Existenz, mit schlechtem Verhalten, mit begierdenbasierter Anhaftung, mit der Quelle der Krankheit oder mit einseitiger Beurteilung. Söhne Buddhas, in der Welt der geheimen Übung kann das, was als die Wahrheit der Aryas über das Aufhören des Leidens bezeichnet wird, gleichbedeutend sein mit der höchsten Wahrheit, mit Befreiung, mit Lobenswürdigkeit, mit Frieden und Sicherheit, mit geschicktem Eintritt in die Stadien, mit Übung, mit Einheit, mit Abwesenheit karmischer Übertretungen, mit dem Aufgeben von Begierden oder mit Entschlossenheit.
Söhne Buddhas, in der Welt des Geheimen Trainings, was als die Wahrheit der Āryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit tapferer Führung, mit höchster Praxis, mit Transzendenz, mit dem Besitz geschickter Mittel, mit dem Blick, der gleichmäßige Gleichheit erblickt, mit dem Aufgeben der Extreme, mit vollständiger Erleuchtung, mit Anziehung, mit dem höchsten Blick oder mit der Betrachtung der Himmelsrichtungen. Söhne Buddhas, in der Welt des Geheimen Trainings, wenn von den vier Wahrheiten der Āryas die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs, Bezeichnungen wie diese, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, die Schulung aller ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der siegreichsten Welt kann das, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, gleichbedeutend sein mit Schrecken, mit dem individuellen Anteil am sterblichen Leben, mit abscheulichem Widerwillen, mit einer Anstrengung, die unternommen werden muss, mit Wandel, mit dem Herbeirufen von Widersachern, mit trügerischer Anmaßung, mit Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit, mit fehlerhaften Unterscheidungen oder mit dem Besitz von Stärke.
Söhne Buddhas, in der siegreichsten Welt kann das, was als die Wahrheit der Āryas über die Anhäufung von Leiden bezeichnet wird, gleichbedeutend sein mit Verderben, mit der Wurzel der Täuschung, mit einem großen Widersacher, mit einer scharfen Klinge, mit Geschmacksverlust, mit Feindschaft, mit etwas Fremdem, mit einem bösen Führer, mit zunehmender Dunkelheit oder mit der Zerstörung heilsamen Nutzens.
Söhne Buddhas, in der siegreichsten Welt, was als die Wahrheit der Aryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit großer Bedeutung, mit Wohltätigkeit, mit Sinn im Sinn, mit Unermesslichkeit, mit dem, was wahrgenommen werden sollte, mit dem Aufgeben von Unterscheidungen, mit der höchsten Form der Schulung, mit ewiger Gleichheit, mit der Fähigkeit, mit anderen oder mit dem Unbedingten zu verweilen.
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Söhne Buddhas, in der siegreichsten Welt, was als die Wahrheit der Aryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit der Fähigkeit zur Vernichtung, mit der höheren Stufe, mit Entschlossenheit, mit Unzerstörbarkeit, mit tiefgründigen, geschickten Mitteln, mit Befreiung, mit Nicht-Unterlegenheit, mit durchdringendem Verständnis, mit dem Wesen der Befreiung oder mit der Fähigkeit, Befreiung zu erlangen. Söhne Buddhas, in der siegreichsten Welt, wenn von den vier Wahrheiten der Aryas die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koti, Bezeichnungen wie diese, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, die Schulung in ihnen allen ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Unbefleckten Welt, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit tiefer Reue, mit der Befriedigung von Bedürfnissen, mit einem fortwährenden Kreislauf des Daseins, mit dem Wohnen in einer Stadt, mit der Einseitigkeit, mit dem Widerspruch zum Dharma, mit dem Wohnen in einem Haus, mit einem Umstand, an dem man fälschlicherweise hängt, mit falschen Ansichten oder mit Unzählbarkeit.
Söhne Buddhas, in der Unbefleckten Welt, was als die Wahrheit der Āryas über die Anhäufung von Leiden bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit der Abwesenheit von allem Wirklichen, mit der Sprache als dem Einzigen, was existiert, mit dem Fehlen ursprünglicher Reinheit, mit dem Land der Geburt, mit Habgier, mit vulgärer Niedertracht, mit Vermehrung, mit einer schweren Last, mit der Fähigkeit, Leiden zu erzeugen, oder mit Grobheit und Grausamkeit.
Söhne Buddhas, in der Unbefleckten Welt kann das, was als die Wahrheit der Aryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, gleichbedeutend sein mit:
unvergleichlicher Höchstheit, vollkommener Befreiung, makelloser Reinheit, Ursprung der Überlegenheit, Vereinigung, dem Nicht-Sorgen-Ziehen, der Beseitigung von Illusionen, höchster Vollkommenheit, Vollkommenheit oder der Zerstörung von Spuren.
Söhne Buddhas, in der Unbefleckten Welt kann das, was als die Wahrheit der Aryas auf dem Weg zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, gleichbedeutend sein mit etwas, das von fester Dauer ist, mit dem Faktor der geschickten Mittel, mit der Wurzel der Befreiung, mit der Wirklichkeit seines Wesens, mit der Unangreifbarkeit gegenüber Verleumdung, mit höchster Reinheit, mit der Grenze aller Daseinsstufen, mit der Bewahrung des Überbrachten, mit dem Tun des Letzten oder mit der Läuterung der Unterscheidungskraft.
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Söhne des Buddha, in der Unbefleckten Welt, wenn ihr von den vier Wahrheiten der Āryas sprecht, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs Bezeichnungen wie diese, durch die man, angepasst an die Geister der Wesen, deren Schulung ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Welt des Überflusses, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, mag gleichbedeutend sein mit dem Zustand der durch Begierden hervorgerufenen Verunreinigung, mit der Wurzel von Gefahr und Schaden, mit einem Teil des Ozeans der Existenzen, mit dem, was durch Anhäufung entsteht, mit der Wurzel der Unterschiede, mit der Vermehrung, mit Schöpfung und Zerstörung, mit Hindernissen, mit dem Ursprung von Messern und Schwertern oder mit dem Produkt zahlreicher Faktoren.136 Söhne Buddhas, in der Welt des Überflusses, was als die Wahrheit der Āryas über die Anhäufung des Leidens bezeichnet wird, mag gleichbedeutend sein mit Abscheulichkeit, mit bloßen Namen, mit Endlosigkeit, mit dem eigenen Anteil, mit Unerwünschtheit, mit ihrer Fähigkeit zu ergreifen und zu beißen, mit Dingen, die roh und vulgär sind, mit begierdenbedingter Anhaftung, mit einem Behälter. oder mit Bewegung.
Söhne Buddhas, in der Welt des überfließenden Überflusses, das, was als die Wahrheit der Aryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit dem Ende der Kontinuität, mit Öffnung und Offenbarung, mit Wortlosigkeit, mit Nicht-Anbauen, mit Nicht-Wahrnehmen, mit Nicht-Tun, mit Ruhe, mit dem vollständigen Verbrennen von allem, mit dem Loslassen einer schweren Last oder mit der Befreiung von allem Schlechten.
Söhne Buddhas, in der Welt des Überflusses, das, was als die Wahrheit der Āryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit stillen Übungen, mit befreienden Übungen, mit fleißiger Kultivierung von Erkenntnissen, mit sicherem und geborgenem Gehen, mit einer unermesslichen Lebensspanne, mit gründlichem und vollkommenem Wissen, mit dem höchsten Pfad, mit dem, was schwer zu kultivieren ist, mit dem Erreichen des anderen Ufers oder mit Unbesiegbarkeit.
Söhne Buddhas, in der Welt des Überflusses, wenn von den vier Wahrheiten der Āryas die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs solcher Bezeichnungen, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, deren Schulung ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Welt der Anziehung, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, kann synonym sein mit der Fähigkeit zu rauben, mit einem unheilsamen Freund, mit großem Schrecken, mit allerlei begrifflicher Wucherung, mit dem Wesen der Höllen, mit der Abwesenheit von wirklichem Sinn, mit der Last des Begehrens, mit tiefen und dicken Wurzeln, mit der Transformation durch das Folgen des Geistes oder mit grundlegender Leere.
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Söhne Buddhas, in der Welt der Anziehung, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas von der Anhäufung des Leidens bezeichnet wird,
kann gleichbedeutend sein mit habgieriger Anhaftung, mit der Vollendung böser Taten, mit dem Übel karmischer Übertretungen, mit Schnelligkeit,142 mit der Fähigkeit zu greifen, mit Denken, mit dem Wirken von Wirkungen, mit der Abwesenheit von Unaussprechlichkeit, mit Unfassbarkeit oder mit dem Fließen im Kreislauf der Existenz.
Söhne Buddhas, in der Welt der Anziehung, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit Unumkehrbarkeit, mit der Transzendenz von Worten und Rede, mit Zeichenlosigkeit, mit der Fähigkeit zu gefallen, mit Festigkeit, mit erhabener Erhabenheit, mit der Transzendenz von Täuschung, mit vollständigem Aufhören, mit der Abkehr vom Bösen oder mit Befreiung.
Söhne Buddhas, in der Welt der Anziehung, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit der Transzendenz der Worte, mit Streitlosigkeit, mit Lehre und Führung, mit geschickten Hingaben, mit großer Geschicklichkeit, mit verschiedenen geschickten Mitteln, mit dem Sein wie der leere Raum, mit der Praxis der Stille, mit höchster Weisheit oder mit der Fähigkeit, die Bedeutung vollständig zu erfassen. Söhne Buddhas, in der Welt der Anziehung, wenn von den vier Wahrheiten der Āryas die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs, Bezeichnungen wie diese, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, die Schulung in ihnen allen ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Welt der Wohltätigkeit, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, mag gleichbedeutend sein mit einer schweren Last, mit Nicht-Festigkeit, damit, wie ein Dieb zu sein, mit Altern und Tod, damit, durch Begierde erschaffen zu werden, mit dem Fließen im Kreislauf der Existenz, mit Müdigkeit, mit einem abscheulichen Aussehen, mit Wachstum oder mit einer scharfen Klinge.
Söhne Buddhas, in der Welt der Wohltätigkeit, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über die Anhäufung von Leiden bezeichnet wird, mag gleichbedeutend sein mit Ruin, mit Trübung, mit Rückzug und Verlust, mit Ohnmacht, mit Verlust, mit Widersprüchen, mit Disharmonie, mit allem, was getan wird, mit Anhaften oder mit Begierden im Geist.
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Söhne Buddhas, in der Welt der Wohltätigkeit, das, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit der Flucht aus dem Gefängnis, mit der Wahrheit, mit der Flucht aus Schwierigkeiten, mit Schutz, mit der Abkehr vom Bösen, mit Anpassungsfähigkeit, mit dem Fundamentalen, mit dem Loslassen von Ursachen, mit dem Unbedingten oder mit der Abwesenheit von Fortsetzung.
Söhne Buddhas, in der Welt der Wohltätigkeit, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit dem Verständnis der völligen Nichtexistenz von Allem, mit den Siegeln aller Dinge, mit dem Schatz der Samādhis, mit dem Erwerb von Strahlkraft, mit dem Dharma der Unumkehrbarkeit, mit der Fähigkeit, die Existenz zu einem völligen Ende zu bringen, mit einem weiten Weg, mit der Fähigkeit zu üben, mit der Existenz friedvoller Sicherheit oder mit der Wurzel des Nicht-Weiterfließens im Kreislauf der Existenz.
Söhne Buddhas, in der Welt der Wohltätigkeit, wenn von den vier Wahrheiten der Āryas die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs, von Bezeichnungen wie diesen, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, die Übung in ihnen allen ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Seltenheitswelt, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit
gefährlichen Begierden, einem Ort der Knechtschaft, irrtümlichem Handeln, dem Folgen von Gefühlen, Schamlosigkeit, der Wurzel des Begehrens, einem stetig fließenden Fluss, ständiger Zerstörung, der Natur einer brennenden Fackel oder großem Elend.
Söhne Buddhas, in der Seltenheitswelt, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über die Anhäufung von Leiden bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit weiten Ländereien, der Ermöglichung der Wiedergeburtsschicksale, der Abkehr von der Weisheit, dem Feststecken in Schwierigkeiten, dem Schrecken, der Nachlässigkeit, dem Sammeln, einem Ort der Anhaftung, dem Besitzer eines Hauses oder mit Bindungen.
Söhne Buddhas, in der Seltenheitswelt, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit Erfüllung, mit Unsterblichkeit, mit Nicht-Selbst, mit der Abwesenheit inhärenter Existenz, mit dem Ende der Unterscheidungen, mit dem Verweilen im Glück, mit der Freiheit von Begrenzungen, mit der Trennung des Mitfließens im Kreislauf der Existenz, mit dem Abschneiden der Grundlagen des Handelns oder mit Nicht-Dualität.
Söhne Buddhas, in der Seltenheitswelt, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, mag gleichbedeutend sein mit großem Licht, mit dem Ozean der Lehrreden, mit der Analyse der Bedeutung, mit dem Dharma der Harmonie, mit der Loslösung von Anhaftungen, mit der Trennung von Kontinuität, mit einem weiten Weg, mit der Gleichheit der Ursachen, mit reinen, geschickten Mitteln oder mit der höchsten Sicht.
279
Söhne Buddhas, in der Welt der Seltenheit, wenn von den vier Wahrheiten des Ārya die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs solcher Bezeichnungen, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, deren Schulung ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Welt der Freude, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit des Leidens der Āryas bezeichnet wird, kann synonym sein mit dem Fließen im Kreislauf der Existenz, mit Produktion, mit Verlust von Nutzen, mit unreinen Anhaftungen, mit einer schweren Last, mit Unterschieden, mit innerer Gefahr, mit Anhäufung,149 mit einem
schlechten Aufenthaltsort oder mit dem Wesen des Leidens und der Bedrängnis.
Söhne Buddhas, in der Welt der Freude, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas von der Anhäufung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit dem Grund, mit geschickten Mitteln, mit Unzeitgemäßheit, mit unwirklichen Dharmas, mit Bodenlosigkeit, mit Anhäufung, mit dem Verlassen moralischer Gebote, mit den Dharmas der Leiden, mit engen und minderwertigen Ansichten oder mit angehäuften Verunreinigungen.
Söhne Buddhas, in der Welt der Freude, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit dem Brechen von Abhängigkeiten, mit Achtsamkeit, mit Wahrhaftigkeit, mit gleichmäßiger Gleichheit, mit Güte und Reinheit, mit Fehlerlosigkeit, mit Abwesenheit von Verirrung, mit Zeichenlosigkeit, mit souveräner Herrschaft oder mit dem Ungeborenen.
Söhne Buddhas, in der Welt der Freude, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit dem Eintritt in höchste Bereiche, mit der Auflösung von Ansammlungen, mit dem Überschreiten derer derselben Klasse, mit dem Besitz einer umfassenden Natur, mit dem Aufhören von Unterscheidungen, mit dem Pfad der spirituellen Kräfte, mit vielfältigen geschickten Mitteln, mit der Praxis der rechten Achtsamkeit, mit dem Weg der beständigen Ruhe oder mit dem Erwerb der Befreiungen.
Söhne Buddhas, in der Welt der Freude, wenn von den vier Wahrheiten der Āryas die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs, Bezeichnungen wie diese, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, die Schulung in ihnen allen ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Welt des Torschlüssels, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, mag gleichbedeutend sein mit den Zeichen des Verfalls, mit einem ungebrannten Gefäß, mit dem Produkt eines Selbst, mit einem Körper im Kreislauf der Wiedergeburten,150 mit dem wiederholten Fließen im zyklischen Dasein, mit dem Tor zu den vielen Übeln, mit dem innewohnenden Leiden, mit dem, was abgeworfen werden kann, mit Geschmacklosigkeit oder mit Kommen und Gehen.
280
Söhne Buddhas, in der Welt des Torschlüssels, was in dieser Sahā-Welt als die āryas-Wahrheit von der Anhäufung des Leidens bezeichnet wird, kann synonym sein mit den Willensfaktoren,151 mit dem Gift des Zorns, mit der Vermischung, mit dem Gefühl, mit der Vorstellung eines Selbst, mit der Beimischung von Gift,155 mit leeren Namen, mit Widersprüchlichkeit, mit hitzigen Leiden oder mit Furchtbarkeit.
Söhne des Buddha, in der Welt des Torschlüssels, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit der Abwesenheit von Anhäufung, mit Unbegreiflichkeit,156 mit wundersamer Medizin, mit Unzerstörbarkeit, mit Nicht-Anhaftung, mit Unermesslichkeit, mit Weite, mit
den Erleuchtungsfaktoren, mit dem Ablegen von Verunreinigungen oder mit Freiheit von Hindernissen.
Söhne des Buddha, in der Welt des Torschlüssels, das, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit der Abwesenheit von Anhäufung, mit Unbegreiflichkeit, mit wundersamer Medizin, mit Unzerstörbarkeit, mit Nicht-Anhaftung, mit Unermesslichkeit, mit Weite, mit
den Faktoren der Erleuchtung, mit dem Ablegen von Verunreinigungen oder mit Freiheit von Hindernissen.
Söhne des Buddha, in der Welt des Torschlüssels, das, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit der Abwesenheit von Anhäufung, mit Unbegreiflichkeit, mit wundersamer Medizin, mit Unzerstörbarkeit, mit Nicht-Anhaftung, mit Unermesslichkeit, mit den Faktoren der Erleuchtung,157 mit dem Ablegen von Verunreinigungen oder mit Freiheit von Hindernissen.
Söhne Buddhas, in der Welt des Torschlüssels, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit friedvollem und sicherem Verhalten, mit dem Aufgeben von Begierde, mit der höchsten Wirklichkeit, mit durchdringendem Sinn, mit dem Wesen der Höchstheit, mit der Manifestation von Reinheit, mit fokussierter Achtsamkeit, mit dem Fortschritt zur Befreiung, mit Erlösung oder mit höchstem Verhalten.
Söhne Buddhas, in der Welt des Torschlüssels, wenn von den vier Wahrheiten der Āryas die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs, Bezeichnungen wie diese, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, die Schulung in ihnen allen ermöglicht.
Söhne Buddhas, in der Welt des Bebens, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über das Leiden bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit verborgenen Fehlern, mit der Welt, mit Abhängigkeiten, mit Arroganz, mit der Natur der unreinen Anhaftung, mit einem reißenden Strom,158 mit Ungenießbarkeit, mit Verbergen, mit schneller Zerstörung, oder mit Schwierigkeiten bei der Übung.
Söhne Buddhas, in der Welt des Bebens, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas über die Anhäufung von Leiden bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit dem, was bezwungen werden muss, mit Geistestendenzen, mit der Fähigkeit, einen zu fesseln, mit dem Entstehen in Verbindung mit Gedanken, mit dem Ausdehnen bis zum Ende der Zukunft,160 mit einer Kombination von Faktoren,161 mit Unterscheidungen, mit einem Tor, mit dem Umherwehen oder mit Verbergen.
281
Söhne Buddhas, in der Welt des Schüttelnden Klangs, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Aufhören des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit der Abwesenheit von Abhängigkeiten, mit Unfassbarkeit,163 mit Umkehr und Rückkehr,164 mit dem Aufgeben von Streitereien, mit dem Kleinen, mit dem Großen, mit Güte und Reinheit, mit Unendlichkeit, mit Weite oder mit dem, was unvergleichlichen Wert besitzt.
Söhne Buddhas, in der Welt des Bebens, das, was in dieser Sahā-Welt als die Wahrheit der Āryas vom Pfad zur Beendigung des Leidens bezeichnet wird, kann gleichbedeutend sein mit Kontemplation,165 mit der Fähigkeit, Feinde zu besiegen,166 mit dem Siegel des vollkommenen Wissens, mit der Fähigkeit, in die Natur einzutreten,167 mit der Unbesiegbarkeit, mit der Grenzenlosigkeit, mit der Fähigkeit, Weisheit zu erlangen, mit dem Pfad der Harmonie, mit ewiger Unerschütterlichkeit oder mit dem höchsten Sinn.
Söhne Buddhas, in der Welt des Bebens, wenn von den vier Wahrheiten der Āryas die Rede ist, gibt es vierhundert Myriaden von Koṭīs, mit Bezeichnungen wie diesen, durch die man, angepasst an den Geist der Wesen, deren Schulung ermöglicht.
Söhne Buddhas, so wie es in dieser Sahā-Welt beim Sprechen über die vier Wahrheiten der Āryas vierhundert Myriaden von Koṭīs Bezeichnungen gibt, so gibt es auch im Osten vierhundert Myriaden von Koṭīs in jeder einzelnen seiner hunderttausend Koṭīs unzähliger, unermesslicher, grenzenloser, unvergleichlicher, unzählbarer, unaussprechlicher, unvorstellbarer, unermesslicher und unbeschreiblicher Welten, die sich bis an die äußersten Enden des Dharma-Bereichs und die Bereiche des leeren Raums erstrecken, durch die man, sich an den Geist der Wesen anpassend, deren Schulung ermöglicht.
... So wie dies in östlicher Richtung der Fall ist, so gilt es auch in südlicher, westlicher und nördlicher Richtung sowie in den Regionen, die mit den vier Mittelpunkten, dem Zenit und dem Nadir verbunden sind.
Söhne Buddhas, so wie in dieser Sahā-Welt die Umstände wie oben beschrieben sind, so gilt dies auch für alle anderen Welten in den zehn Himmelsrichtungen. In jeder einzelnen Welt in den Welten der zehn Himmelsrichtungen werden, wenn von der Wahrheit des Leidens der Āryas gesprochen wird, hundert Koṭīs mit unzähligen verschiedenen Bezeichnungen verwendet. Ebenso verhält es sich mit der Wahrheit der Āryas von der Anhäufung, der Wahrheit der Āryas vom Aufhören und der Wahrheit der Āryas vom Pfad: Für jede dieser Wahrheiten gibt es hundert Myriaden von Koṭīs mit unterschiedlichen Bezeichnungen, die, wenn sie den mentalen Dispositionen der Wesen angepasst sind, deren Schulung ermöglichen.
Ende von Kapitel Acht[1]
Literatur
- [1] kalavinka.org The Four Truths of the Āryas
- cttbusa : The four holy truths