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Die Vorstellung, er könnte eine solche Tat begehen, ist unmöglich. In solchen Momenten sinniert der Bodhisattva einfach so:
Während der langen Nacht ihrer Existenz haben alle Wesen über die fünf Begierden nachgedacht, sie verfolgt, sich gierig an sie gebunden, ihren Geist darauf gerichtet, sich ihrer Verunreinigung hingegeben, sind in ihnen versunken und ertrunken, haben sich in der Verfolgung ihrer Begierden
umgetrieben und sind so unfähig geblieben, sich von ihnen zu befreien.
Ich sollte nun all diese Māras, himmlischen Nymphen und alle Wesen dazu bringen, in den unübertroffenen moralischen Geboten zu verweilen, und nachdem sie in den reinen moralischen Geboten verweilt sind, sollte ich sie befähigen, den unumkehrbaren Entschluss zu fassen, Allwissenheit zu erlangen, den [[Bodhi]] des Anuttara-Samyak-Saṃ zu verwirklichen und schließlich ohne Reste ins Nirvana einzugehen.
Und warum sollte ich das tun? Dies ist die Art von karmischer Arbeit, die wir verrichten sollten. Wir sollten den Buddhas folgen, indem wir uns solchen Übungen und Schulungen widmen. Nachdem wir uns solchen Schulungen gewidmet haben, sollten wir alle schlechten Taten und die Unwissenheit ablegen, die aus der Annahme der Existenz eines Selbst entstehen. Wir sollten dann Weisheit nutzen, um alle Buddha-Dharmas zu durchdringen, sie den Wesen zu erklären und sie zu befähigen, sich von ihren verkehrten Ansichten zu befreien.
Dennoch erkennt er, dass umgekehrte Ansichten nicht unabhängig von Wesen existieren und umgekehrte Ansichten nicht unabhängig von ihnen.
Wesen existieren nicht innerhalb umgekehrter Ansichten und umgekehrte Ansichten existieren nicht innerhalb von Wesen. Umgekehrte Ansichten sind auch nicht Wesen. Wesen sind auch nicht umgekehrte Ansichten. Umgekehrte Ansichten sind keine inneren Dharmas. Umgekehrte Ansichten sind keine äußeren Dharmas. Wesen sind keine inneren Dharmas. Wesen sind keine äußeren [[Dharma]]s. Alle Dharmas sind falsch und unwirklich, entstehen und vergehen plötzlich, sind substanzlos, wie Träume, Schatten, Beschwörungen und Verwandlungen. So täuschen und verführen sie den einfachen Menschen.
Wer dies auf diese Weise versteht, ist dann imstande, alle Praktiken vollständig zu erwecken, ein tiefgreifendes Verständnis von SaṃSāRa und Nirvana zu erlangen, den Bodhi des Buddha zu verwirklichen, sich selbst zu erlösen und die Erlösung anderer zu ermöglichen, sich selbst zu befreien und die
Befreiung anderer zu ermöglichen, sich selbst zu schulen und die Schulung anderer zu ermöglichen, selbst Ruhe zu finden und die Ruhe anderer zu ermöglichen, selbst Frieden und Sicherheit zu erlangen und den Frieden und die Sicherheit anderer zu ermöglichen, sich von der Unreinheit zu befreien und andere dazu zu befähigen, sich selbst von der Unreinheit zu befreien, sich selbst zu reinigen und die Reinigung anderer zu ermöglichen, selbst Nirvana zu erreichen und andere dazu zu befähigen, und selbst Glück zu erlangen und andere zum Glück zu befähigen.
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Söhne Buddhas, dieser Bodhisattva reflektiert auch so:
Ich sollte allen Tatha-Gatas folgen, indem ich alle weltlichen Praktiken aufgeben, alle Dharmas des Buddha erfüllen, im Zustand unübertroffener Unparteilichkeit verweilen, alle Wesen gleich betrachten, ein klares Verständnis der objektiven Bereiche erlangen, alle Fehler aufgeben, alle Unterscheidungen ablegen, alle Anhaftungen lösen, geschickt Befreiung erlangen und einen Geist entwickeln, der beständig in unübertroffener, unaussprechlicher, unabhängiger, unerschütterlicher, unermesslicher, grenzenloser, unerschöpflicher, formloser und überaus tiefgründiger Weisheit ruht.
Söhne Buddhas, dies ist mit der zweiten der Praktiken des Bodhisattva-Mahā-Sattva, der heilsamen Praxis, gemeint.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „nicht-widersprüchliche Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva? Dieser Bodhisattva praktiziert stets die Geduld, indem er demütig und ehrfürchtig ist. Er fügt sich selbst keinen Schaden zu, fügt anderen keinen Schaden zu und schadet auch niemandem. Er nimmt nichts, ermutigt andere nicht zum Nehmen und beteiligt sich nicht am Nehmen. Er ist nicht an sich selbst gebunden, hängt nicht an anderen und an keinem von beiden. Und er strebt weder nach Ruhm noch nach Opfergaben.
Er reflektiert einfach folgendermaßen: „Ich sollte den Wesen stets den Dharma lehren und sie so befähigen, jede Form des Bösen aufzugeben und Gier, Hass, Verblendung, Arroganz, Verheimlichung, Geiz, Neid, Schmeichelei und Täuschung abzulegen, wodurch sie in Geduld und Sanftmut beständig gefestigt werden können".
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva auf diese Weise das Dharma der Geduld entwickelt hat, nehmen wir an, dass hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas von Wesen zu seinem Wohnort kämen und jedes dieser Wesen dann transformierend hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas von Mündern erschaffe und jeder dieser Münder dann hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas von Aussagen ausspreche, nämlich Aussagen, an denen man keine Freude haben könne, Aussagen über unheilsame Dharmas, Aussagen, die missfallen, Aussagen, die niemand mögen könnte, Aussagen, die unmenschlich sind und die ein Würdiger niemals aussprechen würde, Aussagen, die nicht der Weisheit der Aryas entsprechen, Aussagen, die ein Arya niemals aussprechen würde, Aussagen, die ein Arya niemals aussprechen würde Rya würde sich nicht einmal annähernd solchen extrem widerlichen und abscheulichen Aussagen nähern, die man einfach nicht ertragen kann.
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Nehmen wir weiter an, dass sie alle diese Worte und Phrasen benutzten, um den Bodhisattva zu verleumden und zu diffamieren, und nehmen wir an, dass darüber hinaus jedes dieser Wesen hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas an Händen besaß und jede dieser Hände hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas an Waffen schwang, mit denen sie den [[Bodhisattva]] angriffen und verletzten und dies während eines ganzen Asaṃ Khyeya Kalpa fortsetzten. Als dieser Bodhisattva solch ungeheuerliche und intensive Grausamkeiten erfuhr, die einem die Haare zu Berge stehen ließen, dachte er, kurz bevor sein Leben endete, folgendermaßen nach:
Wenn mein Geist aufgrund dieser Leiden schwankte und zerstreut wurde, wäre das ein Zeichen dafür, dass ich mich nicht einmal selbst beherrschen konnte, mich nicht einmal selbst schützen konnte, meine eigene Situation nicht klar verstand, meine eigene spirituelle Praxis nicht fortsetzte, meine rechte Konzentration nicht bewahrte, nicht in mir selbst Ruhe fand und mich nicht einmal um das kümmerte, was mir am liebsten ist.317 Wenn ich mich selbst solcher Anhaftung hingab, wie könnte ich dann anderen ermöglichen, ihren Geist zu reinigen?
Zu diesem Zeitpunkt hat der Bodhisattva auch diesen Gedanken: „Vom Anbeginn der anfangslosen Kalpas der Vergangenheit an habe ich inmitten des Samsara verweilt und jede Art von bitterem Leid erfahren.“
Indem er so nachdenkt, erneuert er seine Selbstmotivation, reinigt seinen Geist und erlangt Freude. Geschickt richtet er sich aus und konzentriert sich, sodass er sich in den Lehren des Buddha verankern und gleichzeitig anderen Wesen ermöglichen kann, diese Lehren zu erlangen.
Er denkt auch so nach:
Dieser Körper ist leer und ruhend, ohne Selbst oder irgendetwas, das zu einem Selbst gehört, ohne jegliche Realität, von Natur aus leer und nicht-dual. Ob Schmerz oder Freude, beides existiert nicht, denn alle Lehren sind leer.
Ich sollte dies selbst vollständig verstehen und es anderen ausführlich erklären, damit alle Wesen diese Ansichten überwinden können. Deshalb sollte ich, obwohl ich nun solch intensives Leid erfahren habe, dies geduldig ertragen, um alle Wesen in liebevoller Güte zu gedenken, ihnen Gutes zu tun, ihnen Glück zu schenken, ihnen mitfühlendes Mitleid entgegenzubringen, sie anzuziehen und zu erhalten, sie nicht zu verlassen, selbst erleuchtetes Verständnis zu erlangen, unumstößliche Entschlossenheit zu bewahren und auf dem Pfad zur Buddhaschaft fortzuschreiten.
Dies ist mit der dritten Praxis des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint, der Praxis der Nicht-Widersprüche.
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Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „unbeugsame Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva?
Dieser Bodhisattva kultiviert jede Form von Kraft, nämlich die erste Kraft, die große Kraft, die höchste Kraft, die besonders höchste Kraft, die höchste Kraft, die erhabenste Kraft, die überlegene Kraft, die unübertroffene Kraft, die unvergleichliche Kraft und die allumfassende Kraft.
Er ist von Natur aus frei von den drei Geistesgiften, von Natur aus frei von Arroganz, von Natur aus frei von Verstellung, von Natur aus frei von Geiz, von Natur aus frei von Schmeichelei und Täuschung und von Natur aus erfüllt von einem Gefühl der Scham und der Furcht vor Tadel. Daher würde er niemals Kraft so praktizieren, dass auch nur ein einziges Wesen darunter leidet.
Vielmehr: Er übt Kraft nur, um alles Leiden zu beseitigen;
Nur um die Wurzel der Täuschung auszumerzen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um sich von allen gewohnheitsmäßigen karmischen Neigungen zu befreien, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle Daseinsbereiche zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um in Bezug auf alle Wesen ihr Sterben an diesem Ort und ihre Wiedergeburt an jenem Ort zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle Leiden aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle Geisteszustände aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle Erfahrungssphären aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um die Überlegenheit und Unterlegenheit der Fähigkeiten aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle mentalen Handlungen aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um die gesamte Dharma-Welt zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die grundlegende Natur aller Dharmas des Buddha zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die Gleichheit der Natur aller Dharmas des Buddha zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die Identität der Natur der drei Zeitabschnitte zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um das Weisheitslicht aller Dharmas des Buddha zu erlangen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die Weisheit aller Dharmas des Buddha zu verwirklichen, übt er sich mit Eifer;
Nur um den einen wahren Charakter aller Dharmas des Buddha zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die Grenzenlosigkeit aller Dharmas des [[Buddha]] zu erkennen, übt er sich mit Eifer.
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Nur um die umfassende, entscheidende und geschickte Weisheit aller Dharmas des Buddha zu erlangen, übt er sich mit Eifer; und nur um die Weisheit zu erlangen, mit der man die Wendungen und Bedeutungen aller Dharmas des Buddha unterscheiden und auslegen kann, übt er sich mit Eifer.
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva die Übung solcher Kraft vollendet hat, angenommen, jemand fragte:
Könnte es sein, dass ihr um jedes einzelne Wesen in den unzähligen Welten willen unzählige Kalpas in den Avīci-Höllen durchwandern und die
vielen Arten des Leidens in ihrer Gänze erfahren könntet, um jedem dieser Wesen die Begegnung mit unzähligen Buddhas auf der Welt zu ermöglichen,
woraufhin sie, nachdem sie diese Buddhas gesehen haben, in der Lage wären, die volle Freude an den vielen Arten des Glücks zu erlangen und schließlich ohne Rest ins Nirvana einzugehen, woraufhin ihr selbst den Bodhi-Zustand des Anuttara-Samyak-Saṃ verwirklichen könntet?
Könnt ihr das oder nicht?
Er würde antworten: „Ich bin dazu fähig.“
Nehmen wir nun an, dass jemand anderes dann zu ihm sprach:
Angenommen, es gäbe eine Unmenge von Ozeanen, aus denen man mit einem einzigen Haar Tropfen für Tropfen Wasser gewinnen müsste, bis sie vollständig leer wären. Angenommen, es gäbe unzählige Welten, die vollständig zu Staub zermahlen würden, woraufhin man jeden einzelnen dieser Wassertropfen und Staubpartikel zählen müsste, und nachdem man ihre Anzahl erfahren hätte, wäre man verpflichtet, um der Wesen willen, genau diese Anzahl von Kalpas zu durchlaufen, während derer man gezwungen wäre, in jedem einzelnen Bewusstseinsmoment unaufhörlich zu leiden.
Beim Hören dieser Worte würde der Bodhisattva nicht einen einzigen Gedanken des Bedauerns verspüren, sondern nur noch glücklicher und voller Jubel sein, da er sich zutiefst gesegnet fühlte, einen so unermesslich schönen Nutzen erlangt zu haben, und erkannte: „Durch meine eigene Kraft kann ich jene Wesen für immer von allem Leiden befreien.“ Durch diese geschickten Mittel ermöglicht der Bodhisattva allen Wesen in allen Welten, ohne Makel das [[Nirvana]] zu erreichen. Dies ist mit der vierten Praxis des [[Bodhisattva]] -ahā Sattva gemeint, der unbezwingbaren Praxis.
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Söhne Buddhas, was ist also mit der „unverwirrten Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva gemeint?
Dieser [[Bodhisattva]] vervollkommnet die rechte Achtsamkeit, in der sein Geist nicht zerstreut und verwirrt ist, sondern standhaft unbewegt bleibt, die höchste Reinheit besitzt, unermesslich weit ist und frei von Verwirrung oder Täuschung ist. Aufgrund dieser rechten Achtsamkeit versteht er alle weltlichen Reden vollständig und ist auch in der Lage, alle weltentranszendierenden Lehrreden zu behalten. Das heißt, er ist in der Lage, die Lehrreden über die Form-Dharmas und die formlosen Dharmas zu behalten, die Lehrreden über die Entstehung der besonderen Natur der Form usw. zu behalten, einschließlich seiner Fähigkeit, die Lehrreden über die Entstehung der besonderen Natur der Gefühle, Wahrnehmungen, karmischen Gestaltungsfaktoren und des Bewusstseins zu behalten, und zwar mit einem klaren Geist.
Rechte Achtsamkeit, in der sein Geist nicht verwirrt ist. In dieser Welt, wo er hier stirbt und dort wiedergeboren wird, bleibt sein Geist ungetrübt.
Beim Eintritt in den Mutterleib und beim Verlassen des Mutterleibs bleibt sein Geist ungetrübt.
Beim Entschluss, Bodhi zu erlangen, bleibt sein Geist ungetrübt. Im Dienst an einem guten spirituellen Führer bleibt sein Geist ungetrübt.
Beim fleißigen Üben der Lehren des Buddha bleibt sein Geist ungetrübt.
Im Bewusstsein der Taten der Māras bleibt sein Geist ungetrübt.
Beim Meiden der Taten der Māras bleibt sein Geist ungetrübt.
Und beim Üben der Bodhisattva-Praktiken über unzählige Kalpas hinweg bleibt sein Geist ungetrübt.
Dieser Bodhisattva vervollkommnet eine so unermesslich umfassende rechte Achtsamkeit im Laufe unzähliger Asaṃ Khyeyas von Kalpas, während derer er persönlich den Lehren des rechten Dharma von allen Buddhas, Bodhisattvas und seinen guten spirituellen Führern zuhört, insbesondere den äußerst tiefgründigen Dharmas, den umfassenden Dharmas, den Dharmas des Schmucks, den Dharmas über verschiedene Arten von Schmuck, den Dharmas zur Erklärung der vielen verschiedenen Arten von Namen, Sätzen und literarischen Formen, den Dharmas über den Schmuck des Bodhisattva, den unübertroffenen Dharmas über die spirituellen Kräfte und die Ausstrahlung des Buddha, den reinen Dharmas über das rechte Streben nach endgültigem Verständnis, den Dharmas über die Loslösung von allem in der Welt, den Dharmas zur Unterscheidung aller Aspekte der Welt, die er immens umfassend ist. Dharmas, Dharmas über die Abkehr von allen Schleiern der Täuschung und die Erleuchtung aller Wesen, die gemeinsamen und ungeteilten Dharmas in allen Welten, die unübertroffenen Dharmas der [[Bodhisattva]]s und die [[Dharma]]s der souveränen Meisterschaft, die mit allwissendem Wissen verbunden sind.
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Nachdem der Bodhisattva die Lehren solcher Dharmas vernommen hat, durchläuft er unzählige Kalpas, ohne sie jemals zu vergessen oder zu verlieren. Sein Geist bewahrt stets die ununterbrochene Erinnerung an sie alle.
Und warum ist das so? Wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva über unzählige Kalpas hinweg die Praktiken kultiviert hat, hat er bis zum Ende dieser ganzen Zeit darauf verzichtet, irgendein Wesen so zu quälen oder zu stören, dass er seine rechte Achtsamkeit verlieren könnte. Er hat stets darauf verzichtet, das rechte Dharma zu beschädigen, und er hat niemals die Wurzeln des Guten abgeschnitten. Dies liegt daran, dass sein Geist stets an Weisheit zugenommen hat.
Dieser Bodhisattva-Mahā Sattva ist ferner jemand, der niemals durch irgendeine Art von Geräuschen verwirrt werden kann, einschließlich hoher und lauter, grober und rauer Geräusche, der furchterregendsten Geräusche, Geräusche, die den Geist erfreuen, Geräusche, die der Geist als unangenehm empfindet, lärmende Geräusche, die das Gehörbewusstsein stören, und Geräusche, die die sechs Sinne blockieren oder schädigen. Selbst wenn dieser Bodhisattva unzähligen guten und schlechten Geräuschen ausgesetzt wäre, die ein ganzes Asaṃ Khyeya von Welten ausfüllen würden, würde er nicht einen einzigen Augenblick erleben, in dem sein Geist dadurch zerstreut oder verwirrt würde. Das heißt:
Seine rechte Achtsamkeit bliebe ungestört;
seine Erkenntnisbereiche blieben ungestört;
seine SamāDhis blieben ungestört;
Sein tiefes Verständnis der Dharmas bliebe ungestört;
seine Bodhi-Praxis bliebe ungestört;
seine Bodhi-Entschlossenheit bliebe ungestört;
seine Erinnerung an die Buddhas bliebe ungestört;
seine Betrachtung der wahren Dharmas bliebe ungestört;
seine Weisheit im Lehren bliebe ungestört;
seine Weisheit in der Reinigung bliebe ungestört; und
sein unerschütterliches Verständnis der tiefgründigen Bedeutung bliebe ungestört.
Da er keine schlechten karmischen Handlungen begangen hat, gibt es für ihn keine Hindernisse durch schlechtes Karma. Da er niemals Leiden verursacht, gibt es für ihn keine Hindernisse durch Leiden.
Da er den Dharma nicht aus Arroganz missachtet, gibt es für ihn keine Hindernisse in Bezug auf die Dharmas. Und weil er das wahre Dharma nicht verleumdet, hat er keine Vergeltungshindernisse.
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Söhne Buddhas, selbst wenn jeder einzelne dieser Klänge, wie die oben genannten, ein ganzes Asaṃ Khyeya von Welten vollständig erfüllen und unaufhörlich über unzählige Kalpas andauern würde, in denen all diese Klänge die Fähigkeit besäßen, alle körperlichen und geistigen Fähigkeiten eines jeden Wesens zu zerstören, wären sie dennoch nicht imstande, den Geisteszustand dieses Bodhisattva zu beeinflussen.
Wenn dieser Bodhisattva in Samādhī eintritt und in den Dharmas der Āryas verweilt, reflektiert und betrachtet er alle Klänge und erkennt deren charakteristische Zeichen des Entstehens, Verweilens und Vergehens sowie die Natur ihres Entstehens, Verweilens und Vergehens.
Sobald er sie auf diese Weise vernimmt, entwickelt er kein Verlangen nach ihnen, keinen Hass gegen sie und verliert seine Achtsamkeit nicht. Vielmehr erfasst er ihre Zeichen vollständig ohne jegliche Form von Verunreinigungen.
Er erkennt, dass alle Klänge frei von allem Existierenden sind, erkennt, dass in ihnen keine Realität wahrnehmbar ist, erkennt, dass sie keinen Handelnden haben, erkennt dass sie keinen Ursprung haben und erkennt, dass sie dasselbe sind wie die Dharma-Welt selbst und sich nicht von ihr unterscheiden.
Auf diese Weise vervollkommnet der [[Bodhisattva]] ruhende physische, verbale und mentale Handlungen und schreitet bis zum Rand des Allwissens voran, ohne jemals umzukehren. Geschickt durchschreitet er alle Tore der Dhyana-Versenkungen und erkennt, dass alle [[Samadhi]]s von der gleichen, einzigen Wesensart sind. Er erkennt alle Dharmas als grenzenlos und erlangt wahre Weisheit in Bezug auf alle Dharmas. Er erlangt die überaus tiefe Samādhi, die Klänge zurücklässt, erlangt ein Asaṃ Khyeya von Samādhi-Toren und vergrößert seinen unermesslich weiten Geist des tiefen Mitgefühls.
In diesem Augenblick, in nur einem einzigen Geistesmoment, erlangt der [[Bodhisattva]] unzählige Hunderttausende von Samādhis. Wenn er
solche Klänge vernimmt, bleibt sein Geist ungestört. Er lässt seine Samādhi allmählich wachsen und reflektiert dann etwa: „Ich möchte allen Wesen ermöglichen, in unübertroffener reiner Achtsamkeit zu verweilen, Unwiderruflichkeit in Bezug auf allwissen zu erlangen und schließlich ohne Reste ins Nirvana einzugehen.“
Dies ist mit der fünften Praxis des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint, der Praxis der Unverwirrung.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „wohlmanifestierte Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva?
Dieser Bodhisattva ist rein in seinen physischen karmischen Handlungen, rein in seinen verbalen karmischen Handlungen und rein in seinen mentalen karmischen Handlungen. Dabei verweilt er in der Unbegreiflichkeit jeglichen Seins und manifestiert so physische, verbale und mentale karmische Handlungen, in denen nichts begreifbar ist.
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Er ist imstande zu erkennen, dass die drei Arten karmischen Handelns völlig frei von jeglicher Existenz sind. Da er frei von Lügen ist, ist er frei von den Fesseln. Was immer er manifestiert, hat keine inhärente Natur und ist von nichts abhängig.
Er verweilt in einem mit der Wirklichkeit übereinstimmenden Geist, kennt die inhärente Natur der unermesslichen Geister, kennt die inhärente Natur aller Dharmas und erkennt, dass sie unbegreiflich, zeichenlos und äußerst tiefgründig und schwer zu durchdringen ist.
Er verweilt in der rechten und bestimmten Position, der wahren Soheit und der Natur der Dharmas, in der er durch geschickte Mittel die Wiedergeburt manifestiert und dennoch frei von Karma und Vergeltung ist.
Weder entstanden noch vergehend, weilt er im Reich des Nirvanas, verweilt in der ruhenden Natur und in der naturlosen Natur der Wirklichkeit, in der der Pfad der Worte und der Rede abgeschnitten ist, in der er alle Welten übersteigt und in der er nichts hat, worauf er sich stützt.
Er durchdringt das Dharma der Überwindung von Unterscheidungen und der Freiheit von Fesseln und Anhaftungen.
Er tritt ein in die wahren Dharmas der höchsten Weisheit und in die weltenüberschreitenden Dharmas, die niemand auf der Welt vollständig erkennen kann. Dies sind die Zeichen, die mit dem Gebrauch geschickter Mittel durch den [[Bodhisattva]] verbunden sind, um die Wiedergeburt zu manifestieren.
Söhne Buddhas, dieser Bodhisattva denkt folgendermaßen: „Was alle Wesen betrifft, so ist es die Abwesenheit jeglicher inhärenten Natur, die ihre Natur ausmacht. Was alle Dharmas betrifft, so ist es das Unbedingte, das ihre Natur ausmacht. Was alle Länder betrifft, so ist es die Zeichenlosigkeit, die ihr charakteristisches Zeichen ausmacht.
Was die drei Zeitabschnitte betrifft, so ist ihre Existenz nichts anderes als eine Frage von Worten und Rede. Was alle Worte und Rede betrifft, so hängen sie von keinem Dharma ab. Und was alle Dharmas betrifft, so hängen auch sie nicht von Worten und Rede ab.“
Auf diese Weise versteht der Bodhisattva alle Dharmas als äußerst tiefgründig, alle Welten als ruhend, alle Dharmas des Buddha als nicht vermehrt, den Dharma des Buddha als nicht verschieden von weltlichen Dharmas, weltliche Dharmas als nicht verschieden vom Dharma des Buddha, den Dharma des Buddha und weltliche Dharmas als nicht in einem vermischten oder ungeordneten Verhältnis stehend, und auch nicht verschieden.
Er erkennt die gleichmäßige Gleichheit im Wesen des Dharma-Bereichs vollständig, durchschreitet alle drei Zeitebenen, gibt niemals den großen Entschluss auf, [[Bodhi]] zu erlangen, weicht niemals von seinem Entschluss ab, Wesen zu lehren, mehrt stets seinen Geist von großer Güte und Mitgefühl und dient als Zuflucht für alle Wesen.
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In diesem Moment sinniert der Bodhisattva auch folgendermaßen: „Wenn ich die Wesen nicht reifen lasse, wer wird sie dann reifen lassen? Wenn ich die Wesen nicht schule, wer wird sie dann schulen? Wenn ich die Wesen nicht lehre, wer wird sie dann lehren? Wenn ich die Wesen nicht erleuchte, wer wird sie dann erleuchten? Wenn ich die Wesen nicht reinige, wer wird sie dann reinigen?
Dies sind Dinge, die ich tun sollte.“
Er reflektiert dann auch folgendermaßen:
Wenn ich allein dieses überaus tiefgründige Dharma verstehe und nur ich, dieser eine Mensch, die Befreiung im Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi erlange, dann werden alle Wesen, blind in der Dunkelheit und ohne Augen, sich auf äußerst gefährliche Pfade begeben, von Leiden gefesselt sein und wie Schwerkranke werden, die ständig intensive Schmerzen erleiden, während sie im Gefängnis der Gier und des Verlangens gefangen sind und sich nicht selbst befreien können.
Sie werden es dann nicht schaffen, die Reiche der Höllen, die hungrigen Geister, die Tiere und König Yama hinter sich zu lassen, und sie werden unfähig bleiben, ihr Leiden zu beenden und ihre bösen karmischen Taten aufzugeben.
Sie werden ewig in der Dunkelheit der Illusionen verweilen, werden die Wirklichkeit nicht erkennen und so im Kreislauf des [[Samsara]] verharren, wo sie keine Möglichkeit zur Befreiung haben.
Sie werden in den acht Schwierigkeiten verharren, gefangen in der Anhaftung an die vielen Arten von Verunreinigungen, mit einem Geist, der von den vielen verschiedenen Arten von Leiden verhüllt und behindert ist, wo sie von irrigen Ansichten so verwirrt sein werden, dass sie dann nicht den Pfad des Rechten beschreiten werden.
Während der Bodhisattva die Wesen auf diese Weise betrachtet, kommt ihm folgender Gedanke:
Wenn ich, noch bevor diese Wesen gereift und geübt sind, sie verlassen und stattdessen die Verwirklichung des Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi anstreben würde, wäre dies etwas, was ich nicht tun sollte.
Ich sollte stattdessen zuerst Wesen lehren und die [[Bodhisattva]]-Praktiken für eine unermesslich viele Kalpas praktizieren. Diejenigen, die noch nicht reif sind, sollte ich zuerst reifen lassen. Diejenigen, die die Ausbildung noch nicht durchlaufen haben, sollte ich zuerst befähigen, die Ausbildung zu durchlaufen.
Wenn dieser Bodhisattva in dieser Praxis verweilt, und es einem der [[Devas]], Māras, Brahma-Himmelsgötter, Śrāmaṇas, Brahmanen oder einem der [[Gandharva]]s, [[Asura]]s oder anderen Wesen der Welt gelingt, ihn zu sehen, kurz mit ihm zu verweilen, ihm Respekt oder ehrfurcht zu erweisen, ihm zu dienen, ihm Opfergaben darzubringen oder kurz etwas von ihm zu hören, was dann nur einmal ihren Geist durchdringt – wenn sie auch nur eine dieser Handlungen vollziehen, so ist nichts davon vergeblich gewesen, denn dadurch werden sie gewiss den Zustand des Anuttara-Samyak-Saṃ-Bodhi erlangen.
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Dies ist gemeint mit der ''sechsten Übung'' des Bodhisattva-Mahā Sattva, der wohlmanifestierten Übung.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „ungebundene Übung“ des Bodhisattva-Mahā Sattva?
Söhne Buddhas, mit einem ungebundenen Geist ist dieser Bodhisattva in jedem folgenden Augenblick fähig, Asaṃ Khyeyas von Welten zu betreten und zu reinigen.
In all diesen Welten bleibt sein Geist frei von Anhaftung. Er besucht die Asaṃ Khyeyas der Tatha Gatas, verneigt sich ehrfurchtsvoll vor ihnen, dient ihnen und bringt ihnen Opfergaben dar: Asaṃ Khyeyas von Blumen, Asaṃ Khyeyas von Weihrauch, Asaṃ Khyeyas von Girlanden, Asaṃ Khyeyas von Parfums, pulverisiertem Weihrauch, Gewändern, kostbaren Juwelen, Bannern, Wimpeln und prächtigen Baldachinen.
Von jeder dieser Schmuckarten bringt er Asaṃ Khyeyas dar.
Da diese Opfergaben dem höchsten Dharma des Nicht-Handelns dienen und dem Verweilen in unvorstellbaren Dharmas, sieht er in jedem folgenden Augenblick unzählige Buddhas.
In der Gegenwart all dieser Buddhas ist sein Geist frei von jeglicher Anhaftung, und auch in all diesen Buddha-Kṣetras ist er frei von jeglicher Anhaftung.
Auch an die Hauptzeichen und Nebenzeichen der Buddhas ist er frei von jeglicher Anhaftung.
So ist es auch beim Sehen des Lichts der Buddhas und beim Hören ihrer Dharma-Lehre, woran er frei von jeglicher Anhaftung ist.
So ist es auch in allen Versammlungen von Buddhas und Bodhisattvas in den Welten der zehn Himmelsrichtungen, woran er frei von jeglicher Anhaftung ist.
Nachdem er den Dharma des Buddha gehört hat, ist sein Geist erfüllt von freudiger Wonne, die Kraft seiner Entschlossenheit wächst enorm, und er ist fähig, alle Bodhisattva-Übungen zu erlernen und zu praktizieren.
Doch selbst dann ist er frei von jeglicher Anhaftung am Dharma des Buddha.
Über unzählige Kalpas hinweg sieht dieser Bodhisattva
unzählige Buddhas hervorkommen und in der Welt erscheinen. Wo immer sich ein Buddha befindet, dient er ihm und bringt ihm Opfergaben dar bis zum Ende unzähliger Kalpas, mit unstillbarem Eifer.
Beim Anblick der Buddhas, beim Hören des Dharma und beim Betrachten des Schmucks der Bodhisattva-Gemeinden ist er an nichts gebunden.
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So ist es auch, wenn er unreine Welten sieht: Er empfindet keinen Hass oder Abscheu gegenüber.
Und warum ist das so?
Weil dieser Bodhisattva in seinen [[Meditation]]en mit allen Dharmas des Buddha übereinstimmt.
Unter allen Dharmas der Buddhas gibt es keine Befleckung und keine Reinheit, keine Dunkelheit und kein Licht, keinen Unterschied und
keine Identität, keine Wahrheit und keine Falschheit, keine friedliche Sicherheit und keine gefährliche Schwierigkeit, keinen rechten und keinen falschen Weg.
Auf diese Weise taucht der Bodhisattva tief in die Welt des Dharma ein und lehrt Wesen, ohne sich jedoch an irgendein Wesen zu binden. Er akzeptiert und befolgt alle Dharmas, ohne sich jedoch an irgendeinen Dharma zu binden. Er fasst den Entschluss, Bodhi zu erlangen und im Zustand des Buddha zu verweilen, und dennoch entwickelt er keine Bindung an den Zustand, in dem der Buddha verweilt.
Obwohl er das besitzt, was er sagt, ist sein Geist frei von jeglicher Anhaftung an das Gesagte.
Er tritt in die Wiedergeburtsschicksale ein, in denen die Wesen weilen, und doch ist sein Geist frei von jeglicher Anhaftung an die Schicksale der Wesen.
Er kennt die Samādhis vollständig, kann sie betreten und in ihnen verweilen, und doch ist sein Geist frei von jeglicher Anhaftung an die Samādhis.
Er bereist unzählige Buddha-Orte, und doch ist sein Geist, ob er sie betritt, sieht oder in ihnen weilt, frei von jeglicher Anhaftung an die Buddha-Orte.
Auch wenn er sie verlässt, bleibt er frei von jeglicher nostalgischer Zuneigung zu ihnen.
Weil dieser Bodhisattva-Mahā-Sattva auf diese Weise frei von Anhaftung bleiben kann, ist sein Geist im Dharma des Buddha ungehindert. Er versteht den Bodhi des Buddha vollständig, erlangt Erkenntnisse im Dharma und Vinaya, verweilt in den rechten Lehren des Buddha,
kultiviert die Bodhisattva-Praktiken, verweilt in der Entschlossenheit des Bodhisattva und reflektiert über die Dharmas der Befreiung des Bodhisattva.
Sein Geist bleibt in den Zuständen, in denen die Bodhisattvas verweilen, unbefleckt und frei von jeglicher Anhaftung an das, was die Bodhisattvas praktizieren.
Er reinigt den Pfad des Bodhisattva und empfängt die Weissagung des Bodhisattva.
Nachdem er die Weissagung empfangen hat, reflektiert er folgendermaßen:
Das gemeine Volk ist töricht und verblendet, hat kein Wissen und keine Vision, keinen Glauben und kein Verständnis. Es handelt nicht intelligent, ist hartnäckig in seinen habgierigen Anhaftungen verstrickt und treibt im Kreislauf der Existenz innerhalb des Samsara dahin.
Sie suchen nicht den Buddha, folgen nicht dem erleuchteten Führer, vertrauen nicht der Schulung, sind verwirrt und irren sich, verfallen in Irrtum und begeben sich dann auf gefährliche Pfade.
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Sie respektieren den König der Zehn Kräfte nicht und erkennen die Güte der Bodhisattvas nicht an. Sie hängen liebevoll an ihren jeweiligen Aufenthaltsorten, und wenn sie hören, dass alle Dharmas leer sind, werden sie von großem Schrecken ergriffen, woraufhin sie den rechten Dharma meiden und in falschen Dharmas verweilen.
Sie verlassen den geraden Pfad und begeben sich dann auf gefährliche und schwierige Pfade. Sie lehnen die Lehren des Buddha ab und folgen den Ideen der Māras. Sie haften fest an den Existenzebenen und lassen sie nicht los. Während der Bodhisattva auf diese Weise über die Wesen nachsinnt, wächst sein großes Mitgefühl und er entwickelt Wurzeln der Güte, bleibt aber dennoch frei von Anhaftung.
Zu diesem Zeitpunkt hat der [[Bodhisattva]] einen weiteren Gedanken:
„Um eines einzigen Wesens willen wäre ich bereit, in jedem Land der Welten der zehn Himmelsrichtungen zu weilen und unzählige Kalpas zu durchlaufen, um es zu lehren und es reifen zu lassen. Und so wie ich dies für jedes einzelne Wesen tun würde, so würde ich es auch für alle Wesen auf genau dieselbe Weise tun, während ich in all dieser Zeit niemals müde würde und geneigt wäre, dieses Streben aufzugeben und woanders hinzugehen.“
Selbst wenn er die gesamte Dharma-Welt mit einer Haarspitze ausmessen und an jedem einzelnen Punkt von der Größe einer Haarspitze verweilen würde, und zwar für die gesamte Dauer einer unermesslichen Anzahl von Kalpas, in denen er alle Wesen dort lehrte und schulte – und wenn er dies an jedem anderen Punkt von der Größe einer Haarspitze auf dieselbe Weise täte wie an diesem einen Punkt –, würde er in all dieser Zeit, nicht einmal für einen Augenblick, niemals eine Bindung an ein Selbst entwickeln oder sich auch nur ein Selbst oder etwas, das zu einem Selbst gehört, vorstellen können.
So konnte er an jedem noch so kleinen Ort fortfahren, bis zum Ende aller zukünftigen Kalpas, in denen er weiterhin die Bodhisattva-Praktiken pflegte, und dabei stets darauf achtete, sich nicht an den Körper, nicht an Dharmas, nicht an Gedanken, nicht an Gelübde, nicht an [[Samadhi]]s, nicht an seine Kontemplationen, nicht an stille, meditative Versenkung, nicht an jegliche Erkenntnissphäre, nicht an Lehrende und Ausbildende und auch nicht an die Dharma-Welt zu binden. Und warum ist das so? Der Bodhisattva hat diesen Gedanken.
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Ich sollte mir die gesamte Dharma-Welt wie eine magische Beschwörung vorstellen, alle [[Buddhas]] wie Schatten, die Bodhisattva-Praktiken wie einen Traum und die vom Buddha gesprochenen Lehren wie Echos. Alle Welten gleichen Transformationen, da sie durch karmische Vergeltung aufrechterhalten werden. Verschiedene Körper sind wie bloße Beschwörungen, da sie durch die Kraft der karmischen Formungsfaktoren entstehen.
Alle Wesen gleichen dem Geist, da sie von verschiedenen Arten von Verunreinigungen geprägt sind. Alle Lehren sind wie der Gipfel der Wirklichkeit, da sie unveränderlich sind.
Er hat auch diesen Gedanken:
Ich sollte die Bodhisattva-Praktiken in allen Ländern praktizieren – in allen zehn Himmelsrichtungen bis ans Ende des Raumes und in der gesamten Dharma-Welt –, sollte in einem klaren und tiefen Verständnis aller Lehren des Buddha in jedem Augenblick verweilen und die rechte Achtsamkeit vor mir manifestieren, ohne daran festzuhalten oder daran zu haften. Auf diese Weise betrachtet der Bodhisattva den Körper als frei von einem Selbst und hat die ungehinderte Fähigkeit, den Buddha zu sehen.
Um die Wesen zu lehren, erklärt er ihnen die Lehren und ermöglicht ihnen so, unermessliche Freude und reinen Glauben an den Dharma des Buddha zu empfinden. Indem er alle rettet und beschützt, bleibt sein Geist frei von Müdigkeit.
Da er frei von Müdigkeit bleibt, geht er überall in allen Welten zu Wesen, die noch nicht gereift sind und die die Schulung noch nicht durchlaufen haben, und wendet geschickte Mittel an, um sie zu lehren und zu befreien. Diese Wesen in ihnen besitzen alle Arten von unterschiedlicher Sprache, alle Arten von unterschiedlichen karmischen Handlungen, alle Arten von unterschiedlichen Anhaftungen, alle Arten von unterschiedlichen Umständen, in denen sie sich einleben, alle Arten von unterschiedlichen Arten, wie sie miteinander verbunden sind, alle Arten von Arten, wie sie im Kreislauf der Existenz dahintreiben, alle Arten von unterschiedlichen Bestrebungen, denen sie sich widmen, alle Arten von unterschiedlichen Erkenntnissphären, alle Arten von unterschiedlichen Geburten und alle Arten von unterschiedlichen Umständen, unter denen sie sterben.
Durch große Gelübde etabliert er sich unter ihnen und lehrt sie dann, ohne jemals seinen Entschluss wanken oder zurückweichen zu lassen, und ohne auch nur für einen einzigen Augenblick eine unreine Anhaftung hervorzubringen.
Warum ist das so? Weil er den Zustand erreicht hat, nichts zu besitzen, woran er hängt und von dem er abhängig ist, hat er, indem er sich selbst und anderen nützt, die vollkommene Erfüllung der Reinheit erlangt.
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Dies ist mit der ''siebten Übung'' des Bodhisattva Mahā Sattva, der Übung der Ungebundenheit, gemeint.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „schwer zu erlangende Übung“ des Bodhisattva Mahā Sattva?
Dieser Bodhisattva vervollkommnet schwer zu erlangende Wurzeln der Güte, schwer zu überwindende Wurzeln der Güte, die höchsten Wurzeln der Güte, unzerstörbare Wurzeln der Güte, unübertroffene Wurzeln der Güte, unvorstellbare Wurzeln der Güte, unerschöpfliche Wurzeln der Güte, Wurzeln der Güte, die die Macht der souveränen Meisterschaft besitzen, Wurzeln der Güte, die von großer Ehrfurcht gebietender Tugend erfüllt sind, und Wurzeln der Güte, die von derselben einzigen Natur sind wie die aller Buddhas.
Wenn dieser Bodhisattva die Praktiken kultiviert, erlangt er das höchste Verständnis des Dharma des [[Buddha]] und ein umfassendes Verständnis des Bodhi des Buddha.
Er ruht nie in der Umsetzung der [[Bodhisattva]]-Gelübde, fährt bis zum Ende aller Kalpas mit unermüdlicher Entschlossenheit fort, gibt seine Bemühungen niemals auf selbst inmitten jeglichen Leidens, bleibt unerschütterlich von keiner der vielen Arten von Māras, wird von allen Buddhas mit schützender Achtsamkeit betrachtet, praktiziert vollständig alle asketischen Praktiken des Bodhisattva, kultiviert die Bodhisattva-Praktiken mit unermüdlichem Energiefleiß und bleibt unumkehrbar in den Gelübden des Großen Fahrzeugs.
Nachdem dieser Bodhisattva sich in dieser schwer zu erreichenden Praxis etabliert hat, ist er in jedem folgenden Geistesmoment fähig, sich für asaṃ khyeyas von Kalpas im saṃ sā ra umzudrehen, ohne jemals die großen Gelübde des Bodhisattva aufzugeben. Wenn ihm während dieser ganzen Zeit Wesen dienen, ihm Opfergaben darbringen usw., bis hin zum bloßen Sehen oder Hören, werden sie alle dadurch unwiderruflich an die Verwirklichung des Anuttara-samyak-saṃ bodhi gebunden.
Obwohl dieser Bodhisattva vollkommen versteht, dass Wesen nicht existieren, verlässt er dennoch niemals irgendeine der Bereiche der Wesen. Darin gleicht er einem Fährkapitän, der weder an diesem Ufer noch am anderen Ufer noch inmitten der fließenden Wasser verweilt. So ist er imstande, die Wesen an diesem Ufer zum fernen Ufer zu geleiten, indem er unaufhörlich hin und her reist.
Auch der Bodhisattva-Mahā Sattva ist so, denn er verweilt nicht im Samsara, nicht im Nirvana und auch nicht inmitten der Strömungen des Samsara. So ist er imstande, die Wesen an diesem Ufer zum fernen Ufer zu geleiten und sie in einen Zustand des Friedens und der Geborgenheit zu versetzen, frei von Furcht, Kummer und Angst.
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Er ist auch nicht an die Anzahl der beteiligten Wesen gebunden.
Er verlässt kein einziges Wesen aufgrund der Bindung an viele Wesen und verlässt nicht viele Wesen aufgrund der Bindung an ein bestimmtes Wesen.
Er vermehrt nicht die Daseinsbereiche, verringert nicht die Daseinsbereiche, erschafft keine Daseinsbereiche, löscht keine Daseinsbereiche aus, beendet keine Daseinsbereiche, verlängert nicht die Dauer der Daseinsbereiche, unterscheidet nicht zwischen den Daseinsbereichen und sieht keine Dualität zwischen den Daseinsbereichen.
Warum ist das so?
Der Bodhisattva besitzt ein tiefgründiges Verständnis der Daseinsbereiche als dem Dharma-Bereich ähnlich und der Daseinsbereiche und des Dharma-Bereichs als nicht-dual. Unter den nicht-dualen Dharmas gibt es weder Zunahme noch Abnahme, weder Entstehung noch Vergehen, weder Existenz noch Nichtexistenz, weder Anhaften noch Abhängigkeit, weder Anhaften noch Dualität.
Und warum ist das so?
Der [[Bodhisattva]] versteht vollkommen, dass alle Dharmas und die Dharma-Welt nicht-dual sind. Auf diese Weise nutzt der Bodhisattva geschickte Mittel, um tief in die Dharma-Welt einzutauchen und in Zeichenlosigkeit zu verweilen, während er seinen Körper mit den Zeichen der Reinheit schmückt.
Er versteht die Dharmas als frei von jeglicher Natur und dennoch ist er imstande, die Eigenschaften aller Dharmas zu unterscheiden. Er klammert sich nicht an die Existenz der Wesen und ist dennoch imstande, ihre Anzahl vollständig zu erkennen. Er ist nicht an die Welt gebunden und manifestiert dennoch Körper in Buddha-Kṣetras.
Er unterscheidet nicht zwischen den Dharmas und dringt dennoch gekonnt in die Dharmas des Buddha ein. Er durchdringt Bedeutungen und Prinzipien tiefgründig und legt dennoch die gesprochenen Lehren ausführlich dar.
Er versteht den die Wünsche transzendierenden Gipfel der Wirklichkeit aller Dharmas vollständig und bricht dennoch seinen Weg des Bodhisattva nicht ab und weicht niemals von den Bodhisattva-Praktiken zurück.
Er kultiviert stets fleißig die endlosen Praktiken und betritt dennoch die Welt des Dharma mit souveräner Meisterschaft.
So wie man mit einem Holzbohrer ein Feuer entzündet, mit dem man dann unzählige Feuer entzünden kann, ohne dass es erlischt, so ist es auch mit dem Werk des Bodhisattva, die Wesen zu lehren, das, da es endlos ist, ewig in der Welt fortwirkt, ohne jemals zu erlöschen.
Wie man mit einem Holzbohrer ein Feuer entfacht, mit dem man dann unzählige Feuer entzünden kann, ohne es erlöschen zu lassen, so ist es auch mit dem Werk des Bodhisattva, die Wesen zu lehren, das, da es endlos ist, in der Welt ewig fortbesteht, ohne jemals zu erlöschen.
Es hat weder ein endgültiges Ende noch kein endgültiges Ende, ist weder durch Anhaften noch durch Nicht-Anhaften gekennzeichnet, ist weder abhängig noch unabhängig, befasst sich weder nur mit weltlichen noch mit buddhistischen Lehren und ist weder nur die eines gewöhnlichen Menschen noch die eines Menschen, der die Früchte des Pfades erlangt hat.
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2.430
Der Bodhisattva vervollkommnet einen solch seltenen Geist. Während er die Bodhisattva-Praktiken kultiviert, lehrt er möglicherweise nicht über die Dharmas der Zwei Fahrzeuge, nicht über die Dharmas eines Buddhas, nicht über die Welt, nicht über die Dharmas der Welt, nicht über Wesen, nicht über die Nichtexistenz von Wesen, nicht über Verunreinigungen und nicht über Reinheit.
Und warum?
Weil der Bodhisattva weiß, dass alle Dharmas frei von Verunreinigungen sind und nicht anhaften, sich nicht entwickeln und nicht zurückentwickeln. Wenn der Bodhisattva inmitten solch stiller, erhabener, äußerst tiefgründiger und höchster Dharmas kultiviert, entstehen ihm nicht einmal Gedanken wie:
„Ich kultiviere jetzt diese Praxis“, „Ich habe die Kultivierung jener Praxis bereits abgeschlossen“ und „Ich werde diese andere Praxis in Zukunft kultivieren“. Er ist nicht an die Aggregate, die Sinnesbereiche, die Sinnesgrundlagen, die innere Welt, die äußere Welt oder die Welt, die sowohl innerlich als auch äußerlich ist, gebunden.
Es gibt nichts, woran er in den großen Gelübden, die er abgelegt hat, in den Pāramitās oder in den anderen Dharmas gebunden ist.
Und warum ist das so? Im gesamten Dharma-Bereich gibt es keinen Dharma namens „Zugangsstufe des Śrāvaka-Schüler-Fahrzeugs“ oder „Zugangsstufe des Pratyekabuddha-Fahrzeugs“. Es gibt auch kein Dharma, das „Zugangsstufe des Bodhisattva-Fahrzeugs“ oder „Zugangsstufe des
Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi“ genannt wird. Es gibt kein Dharma, das „Zugangsstufe der Bereiche des gewöhnlichen Menschen“ genannt wird. Es gibt kein Dharma, das „Zugangsstufe der Befleckung“, „Zugangsstufe der Reinheit“, „Zugangsstufe des SaṃSāRa“ oder „Zugangsstufe des [[Nirvana]]“ genannt wird.
Und warum ist das so?
Weil alle Dharmas weder dual noch nicht-dual sind. Sie sind wie der leere Raum, den man, selbst wenn man ihn in zehn Richtungen in Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart suchte, niemals erfassen könnte, obwohl es nicht so ist, dass es keinen leeren Raum gäbe.
Wenn der Bodhisattva auf diese Weise über alle Dharmas nachsinnt, kann keiner von ihnen erfasst werden, obwohl es nicht so ist, dass es
keine Dharmas gäbe. Er stimmt mit der Wirklichkeit überein, weicht nicht von ihr ab, setzt seine Tätigkeit fort und gibt überall Unterweisung in der Ausübung der Bodhisattva-Praktiken.
Er gibt weder seine großen Gelübde noch seine Schulung der Wesen auf noch das Drehen des Rades des rechten [[Dharma]].
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Er verstößt nicht gegen Ursache und Wirkung und widerspricht nicht dem universellen erhabenen Dharma.
Er weilt überall im Zustand der Gleichheit mit allen Tatha-Gatas der drei Zeitabschnitte, lässt niemals zu, dass die Linie der Buddhas unterbrochen wird, und verletzt niemals den wahren Charakter der Dharmas. Er durchdringt die Dharmas zutiefst, und seine Beredsamkeit ist unerschöpflich. Beim Hören des Dharma bleibt er frei von Anhaftung und ist imstande, bis in die tiefsten Tiefen des Dharma vorzudringen. Er ist fähig, ihn mit furchtlosem Geist zu offenbaren und zu erläutern.
Er gibt niemals den Status der Buddhaschaft auf und widersetzt sich nicht den Dharmas der Welt. Er erscheint überall in der Welt und doch haftet er nicht an ihr. Auf diese Weise vervollkommnet der Bodhisattva den schwer zu erlangenden Geist der Weisheit, kultiviert alle Praktiken, befreit Wesen aus den drei elenden Schicksalen, lehrt und schult sie und führt sie auf den Pfad aller Buddhas der drei Zeitepochen, sodass sie ihm unerschütterlich ergeben bleiben.
Er reflektiert auch so: Die Wesen der Welt wissen nicht, wie man Güte erwidert, verstricken sich in gegenseitige Feindschaft, hängen falschen Ansichten an, werden durch verkehrte Ansichten verwirrt und getäuscht, sind töricht und unwissend, haben keine Gedanken des Glaubens, folgen schlechten Freunden, erzeugen allerlei böse List und sind alle voller Begierde, Unwissenheit und allerlei Leiden. Dies ist der Anlass für mich, die Bodhisattva-Praktiken zu kultivieren. Wenn sie wüssten, wie man Güte erwidert, intelligent wären, über weise Einsicht verfügten und daher gute spirituelle Freunde die Welt erfüllten, würde ich die Bodhisattva-Praktiken nicht unter ihnen pflegen.
Warum ist das so? Ich hege weder Zuneigung noch Abneigung für die Wesen.
Ich wünsche mir nichts von ihnen und suche nicht einmal einen Faden, ein Haar oder ein lobendes Wort von ihnen.
Wenn ich die Kalpas der Zukunft durch die Pflege der Bodhisattva-Praktiken erschöpfe, würde ich nie auch nur einen Gedanken daran fassen, dies zu meinem eigenen Vorteil zu tun. Es geschieht nur, weil ich alle Wesen befreien, ihre Reinigung ermöglichen und ihnen helfen möchte, die ewige Erlösung zu erlangen.
Und warum ist das so? Was das Bestreben betrifft, den Wesen als erleuchteter Führer zu dienen, so bestimmt das Dharma, dass es so geschehen soll. Man greift nach nichts und sucht nach nichts.
Vielmehr ist es allein dem Wohl der Wesen zuliebe, dass man den Bodhisattva-Pfad beschreitet und ihnen ermöglicht, den Frieden und die Geborgenheit des fernen Ufers zu erreichen und den Anuttara-Samyak-SaṃBodhi zu verwirklichen.
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Dies ist mit der ''achten der Praktiken'' des Bodhisattva Mahā Sattva gemeint, der schwer zu erlangenden Praxis.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „Praxis des guten Dharma“ des Bodhisattva-Mahā Sattva?
Dieser Bodhisattva dient als klarer und kühler Quell des Dharma für alle [[Devas]], Menschen, Māras, Brahma-Himmelsgötter, Śrāmaṇas, Brahmanen, Gandharvas und andere Wesen der Welt.
Er sammelt und bewahrt den rechten Dharma und lässt nicht zu, dass die Linie der Buddhas unterbrochen wird.
Da er das „reine Licht Dhā Raṇī“ erlangt hat, ist seine Beredsamkeit im Lehren des Dharma und im Geben von Weissagungen unerschöpflich.
Da er die „vollständige Bedeutung“ (dhā raṇī) erlangt hat, ist seine Eloquenz in Bezug auf Bedeutungen grenzenlos;
Da er das „Erwachen zum wahren Dharma“ (dhā raṇī) erlangt hat, ist seine Eloquenz in Bezug auf Dharmas unerschöpflich;
Da er die „Auslegung von Wörtern und Phrasen“ (dhā raṇī) erlangt hat, ist seine Eloquenz im Gebrauch von Formulierungen unerschöpflich;
Da er das „ungehinderte Tor zu grenzenlosen Textpassagen und endlosen Bedeutungen“ (dhāraṇī) erlangt hat, ist seine Fähigkeit zur ungehinderten Eloquenz unerschöpflich;
Da er die „Buddha-Salbung der Krone“ (dhāraṇī) erlangt hat, als er die Salbung seiner Krone empfing, ist seine Freude am eloquenten Ausdruck unerschöpflich;
Da er die „Erleuchtung ohne Abhängigkeit von anderen“ erlangt hat, dhā raṇī, ist das Licht seiner Beredsamkeit unerschöpflich;
da er die „adaptive Beredsamkeit“ erlangt hat, ist seine Beredsamkeit im Umgang mit anderen unerschöpflich;
da er die „exegetische Fähigkeit“ erlangt hat, alle Bedeutungen, Passagen und Texte zu erklären, dhā raṇī, ist seine exegetische Beredsamkeit unerschöpflich; und da er die „grenzenlosen Permutationen“ erlangt hat, ist die Grenzenlosigkeit seiner Beredsamkeit unerschöpflich.
Das unerschütterliche, beständige Mitgefühl dieses Bodhisattva zieht überall Wesen an.
Im gesamten großen Trichiliokosmos manifestiert er transformativ den goldfarbenen Körper und führt das Werk des Buddha fort. Indem er sich den Fähigkeiten, dem Wesen und den Neigungen der Wesen anpasst und seine breite, lange Zunge einsetzt, lässt er unzählige Stimmen aus einer einzigen Stimme erklingen, passt sich der Zeit beim Lehren des Dharma an und ermöglicht es ihnen dadurch allen, freudige Wonne zu empfinden.
Selbst wenn unzählige Wesen mit unermesslich vielen verschiedenen Arten karmischer Vergeltung alle an einem einzigen Ort zusammenkämen und eine so gewaltige Versammlung bildeten, dass sie unzählige Welten vollständig erfüllte, und wenn dieser [[Bodhisattva]] inmitten dieser Versammlung säße, jedes dieser Wesen, jedes mit unermesslich vielen asaṃ khyeyas von Mündern, von denen jeder hunderttausend
koṭīs von nayutas von Stimmen hervorbringen könnte, von denen jede gleichzeitig alle ihre Stimmen ausstrahlte, von denen jede mit unterschiedlichen Phrasierungen sprach und deutlich unterschiedliche Fragen stellte – selbst dann wäre der Bodhisattva noch in der Lage, all diese Fragen in einem einzigen Geistesmoment aufzunehmen und zu beantworten und dadurch all ihre Zweifel zu zerstreuen.
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Und so wie dies bei einer einzigen Versammlung geschieht, so geschieht es auch bei einer unermesslichen Anzahl solcher Versammlungen.
Wenn in jedem einzelnen Augenblick des Bewusstseins, auf der Spitze eines einzigen Haares, eine unermesslich große Anzahl von Versammlungen an ihren Orten der Erleuchtung entstünde und dies gleichzeitig an jedem Ort von der Größe einer Haarspitze auf genau dieselbe Weise geschähe und bis zum Ende aller Kalpas der Zukunft fortbestünde, wobei jede Versammlung fortbestünde, selbst wenn diese Kalpas selbst ihr Ende erreichen sollten, und in jeder Versammlung und in jedem folgenden Augenblick des Bewusstseins jeder dort unterschiedliche Formulierungen verwendete und deutlich unterschiedliche Fragen stellte, wäre der Bodhisattva dennoch in der Lage, all diese Fragen in nur einem Augenblick des Bewusstseins aufzunehmen und zu beantworten, ohne Furcht oder Zaghaftigkeit und ohne den geringsten Zweifel oder Irrtum.
Unter solchen Umständen würde er folgendermaßen nachdenken:
Selbst wenn alle Wesen kämen und mir mit solchen Worten Fragen stellten, würde ich ihnen allen ununterbrochen und endlos den Dharma verkünden und sie so alle befähigen, freudige Wonne zu empfinden und auf dem Pfad der Tugend zu verweilen. Daraufhin würde ich sie zusätzlich befähigen, alles Gesprochene gründlich zu verstehen, sodass sie wiederum all diese verschiedenen Arten von Dharma anderen Wesen lehren könnten, ohne dabei auf sprachliche Unterscheidungen zu stoßen. Selbst wenn sie unzählige verschiedene Wörter und Sätze verwendeten, um zu kommen und herausfordernde Fragen zu stellen, würde ich sie alle in einem einzigen Augenblick erfassen und ihnen mit einer einzigen Stimme antworten, die es ihnen allen ohne Ausnahme ermöglichen würde, zu erwachen. Dass dies geschehen konnte, liegt daran, dass er die allwissende Salbung der Krone erhalten hat, daran, dass er einen Schatz ungehinderter Fähigkeiten erworben hat, daran, dass er das vollkommene Licht aller Dharmas erlangt hat und daran, dass er die mit allwissende Weisheit vollständig vervollkommnet hat.
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Söhne des Buddha, nachdem dieser [[Bodhisattva]]-Mahā Sattva sich in der Praxis guter Dharmas gefestigt hat, ist er imstande, sich
selbst zu reinigen und gleichzeitig geschickte Mittel frei von Anhaftung zum Wohle aller Wesen einzusetzen, und zwar selbst ohne die Existenz eines Wesens wahrzunehmen, dem es gelingt, Befreiung zu erlangen. Und wie dies in den Welten dieses großen Trichiliokosmos der Fall ist, so ist es auch in all den unermesslich vielen Welten des großen Trichiliokosmos, in denen er in all seinen Gestalten die Transformationen der goldenen Form voll ausfüllt, beseelt von seiner wundersamen Stimme, die, ohne in irgendeiner Weise an irgendeinem Dharma gehindert zu werden, das Werk des [[Buddha]] fortführt.
Söhne des Buddha, dieser Bodhisattva-Mahā Sattva vollendet zehn Arten von Körpern, nämlich:
Den Körper jenseits der Schicksale, der in das grenzenlose Dharma-Reich eingeht, dadurch, dass alles Weltliche erlischt;
Den Körper, der in alle Schicksale des grenzenlosen Dharma-Reiches eingeht, dadurch, dass er in allen Welten geboren wird;
Den ungeborenen Körper, der im Ungeborenen weilt, dadurch, dass er dem Dharma der gleichmäßigen Gleichheit folgt;
Den unzerstörten Körper, in dem alles erlischt, dadurch, dass er durch Worte und Rede nicht begreifbar ist;
Den unwirklichen Körper, dadurch, dass er der Wirklichkeit entspricht;
Den nicht-falschen Körper, dadurch, dass er sich gemäß dem manifestiert, was auch immer angemessen ist;
Den unbeweglichen Körper, dadurch, dass er das Sterben hier und die Wiedergeburt dort transzendiert;
Der unversehrte Körper, aufgrund der Unzerstörbarkeit der Natur des Dharma-Bereichs;
Der Körper eines einzigen Charakters, aufgrund der Trennung des Pfades aller Lehrreden in den drei Zeitabschnitten; und
Der zeichenlose Körper, aufgrund der Fähigkeit, die charakteristischen Zeichen der Dharmas zu betrachten.
Durch die Vervollkommnung dieser zehn Körperarten dient der Bodhisattva:
allen Wesen als Zuflucht, indem er das Wachstum aller Wurzeln des Guten fördert;
allen Wesen als Erlöser, indem er ihnen großen Frieden und Sicherheit schenkt;
allen Wesen als Zuflucht, indem er ihnen zu einem wichtigen Ort des Vertrauens wird;
allen Wesen als Wegweiser, indem er ihnen die Erlangung der unübertroffenen Befreiung ermöglicht.
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Dient als Lehrer für alle Wesen, indem er ihnen ermöglicht, in den wahren Dharma einzudringen;
Dient als Lampe für alle Wesen, indem er ihnen ermöglicht, karmische Vergeltung klar zu erkennen;
Dient als Licht für alle Wesen, indem er die Erleuchtung des tiefgründigen und erhabenen Dharma ermöglicht;
Dient als Fackel für alle in allen drei Zeitepochen, indem er ihnen ermöglicht, das Licht zu sehen und zum wahren [[Dharma]] zu erwachen;
Dient als Erleuchtung für alle auf der Welt, indem er ihnen ermöglicht, das Land des Lichts zu betreten; und
Dient als Quelle des Lichts für alle Schicksale, indem er die souveränen Meisterschaften des Tathagata manifestiert.
Söhne des [[Buddha]], dies ist mit der neunten der Praktiken des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint, der Praxis guter Dharmas.
Sobald der Bodhisattva in dieser Praxis gefestigt ist, dient er allen Wesen als klarer und kühler Quell des Dharma durch seine Fähigkeit, die Quelle aller Dharmas des Buddha zu erreichen.
Ihr Söhne des Buddha, was bedeutet dann die „wahre Praxis“ des Bodhisattva – Mahā Sattva? Dieser Bodhisattva vervollkommnet die Rede von höchster Wahrhaftigkeit. Er ist fähig, im Einklang mit seinen Worten zu handeln und im Einklang mit seinen Taten zu sprechen. Dieser Bodhisattva studiert die wahre Rede aller Buddhas der drei Zeitabschnitte, tritt in die Linie aller Buddhas der drei Zeitabschnitte ein, erlangt Wurzeln der Güte, die mit denen aller Buddhas der drei Zeitabschnitte identisch sind, erlangt die nicht-duale Rede aller Buddhas der drei Zeitabschnitte und erlangt durch das Befolgen der Tathā-gata-Tradition vollkommen entwickelte Weisheit. Dieser Bodhisattva vervollkommnet:
Das Wissen, das in Bezug auf Wesen weiß, was ist und was nicht;
das Wissen, das die karmischen Vergeltungen kennt, wie sie in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart geschehen;
das Wissen, das die relative Schärfe und Trägheit aller Fähigkeiten kennt;
das Wissen, das alle verschiedenen Arten von Daseinsbereichen kennt;
das Wissen, das alle verschiedenen Arten des Verstehens kennt;
das Wissen, das die Endpunkte aller Wege kennt.
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Das Wissen, das alle Dhyānas, Befreiungen und Samādhis hinsichtlich ihrer relativen Reinheit oder Unreinheit kennt, sowie
wann sie entstanden sind oder nicht;
das Wissen, das sich nach Belieben an die früheren Leben der Wesen erinnert, wie sie sich in allen Welten ereignet haben;
das Wissen um das himmlische Auge; und das Wissen um das vollständige Erlöschen der Verunreinigungen.
Dennoch gibt er die Bodhisattva-Praktiken niemals auf.
Und warum?
Weil er alle Wesen lehrt und sie alle befähigt, Reinigung zu erlangen. Dieser Bodhisattva hegt auch besonders hohe Gedanken wie diesen: Wenn es mir nicht gelänge, alle Wesen auf dem unübertroffenen Pfad der Befreiung zu belassen, und ich stattdessen Anuttara-Samyak-SaṃBodhi verwirklichte, bevor ich dies getan habe, dann widerspräche das meinen ursprünglichen Gelübden, und das sollte ich nicht tun.
Deshalb muss ich zuerst allen Wesen ermöglichen, den unübertroffenen [[Bodhi]] zu erlangen und ohne Reste ins Nirvana einzugehen, erst danach die Buddhaschaft zu verwirklichen.
Und warum? Es ist nicht so, dass mich Wesen gebeten hätten, diesen Entschluss zu fassen. Vielmehr wurde ich aus eigenem Antrieb ein ungebetener Freund der Wesen, um ihnen zuerst zu ermöglichen, ihre Wurzeln der Güte vollends zu entfalten und das Allwissen zu verwirklichen. Weil ich an nichts in der Welt hänge, gehöre ich zu den Höchsten. Weil ich auf dem Boden des unübertroffenen Lehrers weile, gehöre ich zu den Erhabensten. Indem ich die Grenzenlosigkeit der Wesen begreife, werde ich zu dem, der die Schleier der Vision hinter mir lässt. Indem ich die ursprünglichen Gelübde erfülle, werde ich zu dem, der getan hat, was getan werden musste. Es ist die Funktion der verdienstbasierten Verzierungen des Bodhisattva, dass ich geschickt Transformationen manifestiere. Und da ich von allen [[Buddha]]s der drei Zeitepochen hervorgebracht und erhalten wurde, werde ich ein guter und verlässlicher Zufluchtsort für andere.
Weil dieser Bodhisattva-Mahā Sattva seine ursprünglichen Gelübde nicht aufgibt, ist er imstande, die Verzierung mit unübertroffener Weisheit anzunehmen, Wesen zu nützen, sie alle zur vollkommenen Zufriedenheit zu führen, im Einklang mit seinen ursprünglichen Gelübden, und dafür zu sorgen, dass sie den höchsten Grad der Erfüllung erreichen.
Er erlangt souveräne Meisterschaft der Weisheit in allen Dharmas und ermöglicht es allen Wesen überall, Reinheit zu erlangen.
In jedem folgenden Geistesmoment wandert er überall durch die Welten der zehn Himmelsrichtungen. In jedem folgenden Bewusstseinsmoment geht er in unzählige Buddha-Länder, um ihnen seine Ehrerbietung zu erweisen, und in jedem folgenden Bewusstseinsmoment sieht er eine unermessliche Anzahl von [[Buddha]]s und die von Buddhas geschmückten reinen Länder.
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Er manifestiert die meisterhaften spirituellen Kräfte des Tatha gata überall im Dharma-Bereich und im Bereich des leeren Raums. Dieser Bodhisattva manifestiert unzählige Körper, die überall in die Welten eintreten und auf nichts angewiesen sind. In seinem eigenen Körper offenbart er alle Länder, alle Wesen, alle Dharmas und alle Buddhas.
Dieser Bodhisattva kennt die verschiedenen Gedanken der Wesen, ihre verschiedenen Begierden, ihr verschiedenes Verständnis, ihre verschiedenen karmischen Vergeltungshandlungen und ihre verschiedenen Wurzeln der Güte. Dann manifestiert er ihnen, je nachdem, was für sie angemessen ist, Körper und schult sie dadurch. Er betrachtet die Bodhisattvas als Beschwörungen, alle Dharmas als Transformationen, das Erscheinen der Buddhas in der Welt als Spiegelbilder und alle Welten als einen Traum.
Er erlangt einen unerschöpflichen Schatz an Bedeutungsformen und Textformen und, mit souveräner Meisterschaft in rechter Achtsamkeit, ein umfassendes und endgültiges Verständnis aller Dharmas. Seine Weisheit ist von höchster Art, die das wahre Wesen aller Samā Dhis durchdringt und auf der Grundlage der einen Natur und der Nicht-Dualität ruht. Da alle Wesen an Dualitäten gebunden sind, kultiviert der Bodhisattva – Mahā Sattva, der im großen Mitgefühl verankert ist, solche Dharmas der Ruhe wie diese, erlangt die zehn Kräfte des Buddha, tritt in das Dharma-Reich von Indras Netz ein und vollendet die ungehinderte Befreiung des Tatha Gata und das Gebrüll eines heldenhaft mutigen Löwen unter den Menschen. Er erlangt Furchtlosigkeit, wird fähig, das ungehinderte Rad des reinen Dharma zu drehen, erlangt Weisheit und Befreiung und erkennt vollständig die Erfahrungssphären aller Welten. Er beendet den Strudel des [[Samsara]] und tritt in den großen Ozean der Weisheit ein, in dem er zum Wohle aller Wesen den rechten Dharma aller Buddhas der drei Zeitalter schützt und bewahrt. Er erreicht die Quelle des wahren Wesens des Ozeans aller Dharmas des Buddha.
Nachdem der Bodhisattva in dieser authentischen Praxis verweilt, ermöglicht er das Erwachen, die Freude und die Reinheit aller [[Devas]], Menschen, Maras, Brahma-Himmelsgötter, Śrāmaṇas, Brahmanen, [[Gandharva]]s, [[Asura]]s und anderer Wesen der Welt, die sich ihm nähern. Dies ist mit ''dem zehnten'' der Bodhisattva-Mahā-Sattva-Praktiken, der wahren Praxis, gemeint.
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Zu jener Zeit bewegten und erbebten sich aufgrund der spirituellen Kräfte Buddhas Welten in jeder der zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Atome in einem Buddha Kshatra, auf sechs Arten: Bewegung, universelle Bewegung, gleichmäßige und universelle Bewegung, Aufstieg, universeller Aufstieg, gleichmäßiger und universeller Aufstieg, Aufwärtsstoß, universeller Aufwärtsstoß, gleichmäßiger und universeller Aufwärtsstoß, Schütteln, universelles Schütteln, gleichmäßiges und universelles Schütteln, Brüllen, universelles Brüllen, gleichmäßiges und universelles Brüllen, Schlagen, universelles Schlagen und gleichmäßiges und universelles Schlagen.
Es regnete wunderbare himmlische Blumen, himmlische Düfte, gepuderten himmlischen Weihrauch, himmlische Blumengirlanden, himmlische Gewänder, himmlische Juwelen und himmlischen Schmuck herab, während himmlische Musik erklang, begleitet von der Ausstrahlung himmlischen Glanzes und dem Chor der erhabenen Stimmen der Devas.
So wie in dieser Welt diese spirituellen Wandlungen die Rezitation der zehn Praktiken im Suyā ma Himmelspalast begleiteten, so geschah es auch in den Welten der zehn Himmelsrichtungen.
Aufgrund der spirituellen Kräfte des Buddha kamen aus einer Vielzahl von Welten in jeder der zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Atome in zehn Myriaden von Buddha-Kṣetras, [[Bodhisattva]]s, ebenso zahlreich wie die Atome in zehn Myriaden von Buddha-Kṣetras, und erfüllten die zehn Himmelsrichtungen.
Sie sprachen zum Bodhisattva „Wald der verdienstvollen Eigenschaften“ und sagten: „Sohn des Buddha, es ist wahrlich gut, wahrlich gut, dass du die Bodhisattva-Praktiken so gut erläutern konntest. Wir alle tragen den gleichen Namen ‚Wald der verdienstvollen Eigenschaften‘ und stammen aus Ländern, die als ‚Banner der verdienstvollen Eigenschaften‘ bekannt sind. Die Tatha-Gatas in diesen Ländern sind alle als ‚Universelle verdienstvolle Eigenschaften‘ bekannt.“
Diese Lehren wurden auch in den Wohnstätten all unserer Buddhas gelehrt, in denen Versammlungen, Gefolge, Formulierungen und Bedeutungen genau so waren, wie sie hier dargelegt sind, ohne jegliche Zusätze oder Weglassungen.
Sohn des Buddha, durch die Unterstützung der spirituellen Kräfte des Buddha sind wir gekommen und haben diese Versammlung betreten, um dir als Zeugen zu dienen und zu bestätigen, dass in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen die Umstände genau dieselben sind wie hier.
Zu jener Zeit, unterstützt von der spirituellen Kraft des [[Buddha]], überblickte der [[Bodhisattva]] Wald der verdienstvollen Eigenschaften die gesamte Versammlung in den zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Bereichs. Er wollte sicherstellen, dass die Linie der Buddhas nicht unterbrochen würde, er wollte sicherstellen, dass die Linie der Bodhisattvas rein bliebe, er wollte sicherstellen, dass die Linie der Gelübde unumkehrbar fortgeführt würde, er wollte sicherstellen, dass die Linie der Praktiken ewig fortgeführt würde, er wollte sicherstellen, dass die Linien der drei Zeitepochen alle gleichwertig wären, er wollte alle Buddha-Linien der drei Zeitepochen zusammenführen, er wollte alle Wurzeln der Güte, die gelegt wurden, offenbaren und erläutern, er wollte die Fähigkeiten aller Wesen betrachten, er wollte die Wirkungsweise der Leiden, der gewohnheitsmäßigen karmischen Neigungen und der mentalen Handlungen verstehen und er wollte vollständig Erleuchte den Bodhi aller Buddhas, dann sprach er diese Verse:
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Wir zollen den Erhabenen der ''Zehn Mächte'' tiefste Verehrung, jene, die makellos, rein und von ungetrübter Vision sind,
und deren Wirkungskreise tief, weitreichend und unvergleichlich sind.
Sie wandeln auf dem Pfad, der dem leeren Raum gleicht.
Die Erhabensten unter den Menschen der Vergangenheit, die unzählige verdienstvolle Eigenschaften besaßen, frei von Bindungen waren, und deren Mut unübertroffen und völlig einzigartig war – sie waren es, die, nachdem sie den Staub überwunden hatten, diesen Pfad beschritten.
In der Gegenwart, in den Ländern der zehn Himmelsrichtungen, sind sie imstande, die höchste Bedeutung zu enthüllen und zu erläutern.
Nachdem sie alle Übertretungen abgelegt und höchste Reinheit erlangt haben, sind sie es, die, ohne auf irgendetwas zu vertrauen, diesen Pfad beschreiten.
In Zukunft werden all jene Löwen unter den Menschen, die überall im Dharma-Reich umherstreifen, die bereits das große Mitgefühl aller Buddhas hervorgebracht haben – sie, die Wohltäter, werden diesen Pfad beschreiten.
All die unvergleichlichen Verehrten in den drei Zeitaltern, die die Dunkelheit der Täuschung selbstständig auslöschen, und dann in der Gleichheit aller Dharmas verweilen – sie sind es, die mit großen Kräften diesen Pfad beschreiten.
Jene, die überall die unzähligen und grenzenlosen Reiche sehen, einschließlich aller Existenzebenen und aller Schicksale, und die, nachdem sie sie gesehen haben, in ihrem Geist nicht zwischen ihnen unterscheiden – sie sind es, die Unerschütterlichen, die diesen Pfad beschreiten.
Diejenigen, die alles im Dharma-Bereich vollständig verstehen, die das reinste Verständnis der höchsten Bedeutung besitzen,
und die Hass, Arroganz und Verblendung für immer überwunden haben – sie sind es, die, erfüllt von verdienstvollen Eigenschaften, diesen Pfad beschreiten.
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Jene, die geschickt zwischen den verschiedenen Arten von Wesen unterscheiden, und doch in allen die wahre Natur des Dharma-Reiches durchdringen, und die auf natürliche Weise erwachen, ohne sich auf andere verlassen zu haben –
sie sind es, die, gleich dem leeren Raum, diesen Pfad beschreiten.
Jene, die in alle Länder des leeren Raums reisen, um über den Dharma zu lehren und dabei ausgiebig Analogien zu verwenden,
und deren Lehre rein und unanfechtbar ist – es sind jene höchsten Weisen, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die die unerschütterliche Unwiderruflichkeit vollständig erfüllt haben, die den ehrwürdigen und höchsten [[Dharma]] vervollkommnet haben, und deren unendliche Gelübdekraft das ferne Ufer der Vollkommenheit erreicht – es ist der Pfad, den jene beschreiten, die in der Kultivierung so geschickt sind.
Jene, die ausnahmslos alles erkennen und sehen können aller weiten, tiefgründigen und erhabenen Bereiche der Erkenntnis
auf allen unzähligen und grenzenlosen Gebieten – es ist der Pfad, den jene Löwen der Lehre beschreiten.
Jene, die alle Passagen und Bedeutungen vollständig verstehen, die alle Verfechter abweichender Lehren gänzlich widerlegen,
und die, im Glauben an den Dharma gewiss, frei von Zweifeln sind – es sind jene großen Munis, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die alle verhängnisvollen Fehler der Welt weit hinter sich lassen, die allen Wesen überall friedvolle Geborgenheit und Glück schenken, und die als unvergleichliche große Meisterführer dienen können – es sind jene mit solch erhabenen Eigenschaften, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die allen Wesen beständig Furchtlosigkeit schenken, die ihnen so allen Freude schenken, und die, reinen Geistes, die Trübung der Verunreinigungen ablegen – es sind jene, die darin unübertroffen sind, die diesen Pfad beschreiten.
Jene reinen Geistes, die in Güte geübt sind, die begriffliche Ausführlichkeit hinter sich gelassen haben, frei von verbalen Übertretungen sind, und deren ehrfurchtgebietendes, vollkommenes Licht von vielen bewundert wird – es sind jene Höchsten, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die, in die wahre Bedeutung eingetreten, das ferne Ufer erreicht haben, die in den Grundlagen verdienstvoller Eigenschaften mit stets ruhendem Geist verweilen, und die Buddhas in schützender Achtsamkeit tragen, niemals vergessend – es sind jene, die alles Dasein auslöschen, die diesen Pfad beschreiten.
Diejenigen, die das Selbst transzendiert haben, die weder quälen noch verletzen, und die unablässig mit lauter Stimme den rechten Dharma verkünden, der in alle Welten dringt – sie sind es, die selbst mit Worten unbeschreiblich sind, die diesen Weg beschreiten.
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Diejenigen, die die Praxis von dāna pāramitā bereits vollendet haben, die mit Zeichen und Spuren des hundertfachen Verdienstes geschmückt sind, und die, wenn sie von anderen Wesen erblickt werden, alle erfreuen – es sind jene mit höchster Weisheit, die diesen Pfad beschreiten.
Diejenigen, die auf äußerst schwer zugänglichen Weisheitsgründen, die sich mit erhabener Weisheit fest etablieren können,
und deren Geist unerschütterlich geworden ist – es sind jene mit solch solider Praxis, die diesen Pfad beschreiten.
Wer alle Orte im Dharma-Reich betreten kann, die überall, wo sie eintreten, das Höchste erreichen und deren Beherrschung der spirituellen Kräfte alles umfasst – es sind jene mit solch strahlendem Dharma, die diesen Pfad beschreiten.
Jene großen Munis, die den Unvergleichlichen ebenbürtig sind, die fleißig Samādhis pflegen, die von Nicht-Dualität geprägt sind, und deren Geist stets in Versenkung verweilt und sich an der Stille erfreut – es sind jene mit solch universeller Vision, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, für die alle Welten, ob klein oder groß, ineinandergreifen, selbst wenn sie ihre Unterschiede bewahren, und die solche Erkenntnissphären vollständig ergründen – es sind jene Könige des [[Heiliger_Berg|Berges der Weisheit]], die diesen Pfad beschreiten.
Jene, deren Geist stets strahlend rein ist und alle Verunreinigungen ablegt, die an nichts in den drei Daseinsbereichen gebunden sind, und deren Bewahrung der vielen Gebote das ferne Ufer erreicht hat – es sind jene mit solch reinen Geistern, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, deren Weisheit unbeschreiblich grenzenlos ist und die, überall im Dharma-Bereich und im Raum, sie kultivieren, üben und in ihr verweilen können – es sind jene mit solcher Vajra-Weisheit, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, deren Weisheit geschickt die Erkenntnisbereiche aller Buddhas der drei Zeitalter durchdringt und vollständig durchdringt,
und die nie auch nur einen Augenblick lang Müdigkeit verspürt haben – es sind die Höchsten, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die die Dharmas der zehn Kräfte unterscheiden können, die die Endpunkte aller Pfade vollständig kennen, und die in ungehinderter physischer Handlung höchste Meisterschaft erlangen – es sind jene mit Körpern, die solche Eigenschaften besitzen, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die in den unzähligen und grenzenlosen Bereichen der zehn Richtungen, in Bezug auf alle Wesen in ihnen, beschließen:
„Ich werde sie alle retten und beschützen und sie niemals im Stich lassen“ – es sind jene mit solcher Furchtlosigkeit, die diesen Pfad beschreiten.
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Jene, die fleißig alle Dharmas der Buddhas praktizieren, deren Geist stets wach und weder träge noch müde ist, und die sich der Reinigung aller Welten widmen – es sind diese großen Drachenkönige, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die die Unterschiede in den Fähigkeiten der Wesen sowie die unzähligen Variationen in den Neigungen und dem Verständnis jedes Einzelnen vollständig kennen, und die alle vielen verschiedenen Bereiche klar verstehen – es sind diese mit solch universeller Durchdringung, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die unzählige Geburten durchlaufen in den unzähligen Kṣetras der Welten der zehn Himmelsrichtungen, und doch nie auch nur einen Augenblick lang müde geworden sind – es sind sie, die in freudiger Wonne verweilen, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die überall ein Netz unzähliger Lichtstrahlen ausstrahlen, die alle Welten mit blendender Strahlkraft erleuchten, sodass jene, auf die ihr Licht scheint, die Natur aller Dharmas durchdringt – es sind jene, die solch feine Weisheit besitzen, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die unzählige Koti von Nayutas erbeben lassen, in Ländern in allen zehn Himmelsrichtungen, doch niemals die Wesen darin erschrecken lassen – dies ist der Pfad derer, die der Welt nützen.
Jene, die alle Dharmas der Sprache vollkommen verstehen, die in der Beantwortung schwieriger Fragen letztlich geschickt sind, und deren Klugheit und rhetorische Weisheit nichts Unbekanntes kennen – dies ist der Pfad derer, die solche Furchtlosigkeit besitzen.
Jene, die sowohl die umgekehrte als auch die aufrechte Ebene vollkommen verstehen, deren analytische Betrachtungen das Höchste erreicht haben, und die es allen ermöglichen, auf dem Grund des Unendlichen zu verweilen – Dies ist der Weg derer, die höchste Weisheit besitzen.
Jene, die, um den Pfad zur Buddhaschaft zu suchen, alle unzähligen Nayutas verdienstvoller Eigenschaften entwickeln und sie in all diesen Dingen zur Vollkommenheit führen – Dies ist der Weg derer, die solche unendlichen Praktiken ausüben.
Jene, die große, weltüberschreitende Meister der Lehre sind, die mit höchster Beredsamkeit den Löwen brüllen lassen,
und die es überall den vielen Wesen ermöglichen, das ferne Ufer zu erreichen – Dies ist der Weg derer, die einen reinen Geist besitzen.
Das höchste Dharma aller Buddhas ist die Salbung ihrer [[Krone]] – Diejenigen, die dieses Dharma bereits erlangt haben, indem sie ihre Kronen salben, und deren Geist beständig im rechten Dharma weilt – sie sind es, die über solch einen weiten Geist verfügen und diesen Pfad beschreiten.
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Jene, die in Bezug auf die unzähligen verschiedenen Arten aller Wesen das Denken aller Wesen überall vollständig verstehen
und dabei entschlossen den Schatz des Dharma Buddhas bewahren – sie sind es, die so erhaben sind wie der Berg Sumeru und diesen Pfad beschreiten.
Jene, die in jeder Sprache fähig sind, unzählige Stimmen für alle Wesen zu offenbaren, um es jedem Wesen zu ermöglichen, gemäß seiner Art zu verstehen – jene, die über solch ungetrübte Sicht verfügen, beschreiten diesen Pfad.
Jene, deren Weisheit geschickt in alle Dharmas von Text und Rede einfließt, die sich nicht in Unterscheidungen darüber ergehen,
und die in wahren Sphären der Erkenntnis verweilen – dies ist der Pfad derer, die die Natur erkennen.
Jene, die sicher im tiefen Ozean des großen Dharma weilen, die die Wahrheit aller Dharmas erkennen können, und die das wahre Tor der Zeichenlosigkeit der Dharmas verstehen – dies ist der Pfad derer, die die Wirklichkeit erblicken.
Diejenigen, die jedes [[Reines_Land|Buddha-Land]] besuchen, und dies bis zum Ende unzähliger, grenzenloser Kalpas tun, und deren kontemplative Betrachtungen niemals, nicht einmal für einen Augenblick, nachlassen.
Dies ist der Weg derer, die niemals in Trägheit verfallen.
Diejenigen, die auf der Spitze eines einzigen Haares klar sehen, all die unzähligen und unzählbaren TathaGatas, deren verschiedene Namen jeweils unterschiedlich sind – Dies ist der Weg derer, die reines Verdienst besitzen.
Diejenigen, die auf der Spitze eines einzigen Haares alle Buddhas sehen, unzählige und unbeschreiblich viele, und dies auch überall im Dharma-Reich sehen – Es sind eben jene Söhne Buddhas, die diesen Weg beschreiten.
Diejenigen, die in einem einzigen Augenblick des Geistes klar sehen, all die unzähligen, grenzenlosen und unzählbaren Kalpas,
und den unbeständigen Charakter ihrer Länge oder Kürze erkennen – Dies ist der Weg derer, die eine solche befreite Praxis ausüben. Jene, die jene, die sie sehen, nicht vergeblich suchen lassen können, und die es ihnen allen ermöglichen, kausale Verbindungen zum Dharma Buddhas zu knüpfen, während ihr Geist frei von Anhaftung an alles ist, was sie tun.
Dies ist der Weg all jener Erhabenen. Jene, die in den Nayutas der Kalpas stets den Buddhas begegnen, die niemals auch nur einen Augenblick lang müde werden, und deren Geist immer freudiger wird.
Dies ist der Weg jener, deren Sehen nicht vergeblich ist.
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Jene, die in unzähligen Kalpas alle Daseinsbereiche betrachten und doch niemals die Existenz auch nur eines einzigen Wesens wahrnehmen – Dies ist der Pfad, den solche standhaften Erhabenen beschreiten.
Jene, die einen unermesslichen Schatz an Verdienst und Weisheit anhäufen und überall als klarer und kühler Quell verdienstvoller Eigenschaften dienen, indem sie allen vielen Arten von Wesen zum Nutzen gereichen – Sie sind es, die unter allen Menschen die Ersten sind, die diesen Pfad beschreiten.
Was all die unzähligen Arten von Wesen der Dharma-Bereiche betrifft, die überall im Reich des leeren Raums existieren,
so verstehen sie vollkommen, dass ihre Existenz auf verbalen Bezeichnungen beruht.
Dies ist der Pfad, den jene beschreiten, die das Gebrüll des Löwen ausstoßen.
Jene, die in jedem SamāDhi vermag, alle unzähligen SamāDhis zu betreten, und in ihnen alle tiefgründigen Orte des [[Dharma]] zu erreichen – diese Monde der Lehre beschreiten diesen Pfad.
Jene, die die Kraft der Geduld fleißig zur Vollkommenheit entwickeln, die Geduld im höchsten Dharma der Stille erlangen können,
und deren Geist in Gleichmut ruht, ohne jemals zu schwanken – dies ist der Pfad derer, die über grenzenlose Weisheit verfügen.
Jene, die in einer Welt an einem einzigen Ort sitzen, mit unbeweglichem und beständig ruhendem Körper, und doch in all ihren Körpern überall manifestieren – diese mit grenzenlos vielen Körpern beschreiten diesen Pfad.
Jene, die unzählige grenzenlose Länder alle in ein einziges Atom vereinen, in dem sie alle ohne gegenseitige Beeinträchtigung eingeschlossen sind – diese, die sich solchen grenzenlosen Betrachtungen widmen, beschreiten diesen Pfad.
Diejenigen, die vollständig verstehen, was möglich und was unmöglich ist, die überall die Stufen der Kräfte erreichen können,
und die die höchsten Kräfte des Tatha gata vervollkommnen – dies ist der Weg derer, die in den Kräften führend sind.
Diejenigen, die beständig Weisheit anwenden, um die unzähligen und grenzenlosen karmischen Vergeltungen in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart vollständig zu erkennen – dies ist der Weg derer mit solch tiefgründigem Verständnis.
Diejenigen, die vollständig wissen, was in der Welt zeitgemäß und was nicht zeitgemäß ist, und dann alle Wesen entsprechend dem Angemessenen schulen, sich in jedem Fall dem zugehörigen anpassen und dabei niemals irren – Dies ist der Weg derer mit solch geschicktem Verständnis.
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Diejenigen, die geschickt über ihre physischen, verbalen und mentalen karmischen Handlungen wachen, und sich dabei stets auf den Dharma verlassen, während sie ihn praktizieren, und jegliche haftende Anhaftung aufgeben und die vielen Māras bezwingen – Dies ist der Weg derer, die über solch weise Geister verfügen.
Diejenigen, die in allen [[Dharma]]s geschickte Mittel erlangen, die den Zustand wahrer Gleichheit und vollkommener Harmonie erreichen können, und die die Lehren eloquent und unermüdlich verkünden – Dies ist der Weg derer, die die Praktiken des Buddha praktizieren.
Diejenigen, die die Dhāraṇī-Tore bereits vollkommen erfüllt haben, die ruhig im Schatz der Ungehinderten verweilen können,
und die ein tiefes Verständnis aller Dharma-Bereiche besitzen – Dies ist der Weg derer, die über solch tiefes Verständnis verfügen.
Jene, deren Geist und Weisheit denen aller [[Buddha]]s der drei Zeitalter gleichkommen, sodass sie von einheitlicher Natur und einheitlichem Charakter sind und sich nicht unterscheiden – dies ist der Pfad derer, die der ungehinderten Linie angehören.
Jene, die bereits alle Verblendungen der Täuschung überwunden haben, die tief in den unermesslichen Ozean der Weisheit eingetaucht sind und die überall den Wesen die reinen Augen schenken – dies ist der Pfad derer, die die Augen haben.
Jene, die bereits das unparteiische Überwissen und die nicht-duale Praxis aller Meisterführer vollendet haben und die die Kräfte der souveränen Meisterschaft des Tatha gata erlangt haben – dies ist der Pfad derer, die in der Kultivierung geübt sind. Jene, die überall hin in alle Welten reisen, die überall den grenzenlosen Regen des erhabenen Dharma herabregnen lassen und die es allen ermöglichen, ein endgültiges Verständnis seiner Bedeutung zu erlangen – dies ist der Pfad derer, die wie Dharma-Wolken wirken.
Diejenigen, die tief und unerschütterlich reinen Glauben an die Weisheit und Befreiung des Buddha entwickeln können, und die diesen Glauben nutzen, um die Weisheit zu erlangen – dies ist der Weg derer, die in der Übung geübt sind.
Diejenigen, die in einem einzigen Augenblick alle Wesen ohne Ausnahme vollständig erkennen und die ihnen innewohnende Natur ihres Geistes vollständig verstehen können – dies ist der Weg derer, die die Abwesenheit jeglicher Natur erkennen.
Diejenigen, die sich verwandeln und in alle unzähligen Länder des Dharma-Reiches reisen können, mit ihren erhabensten und unvergleichlichen Körpern – dies ist der Weg derer, die solch unvergleichliche Praktiken ausüben.
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In den unzähligen Buddha-Khṣetras, in denen alle unzähligen Buddhas weilen, manifestiert sich der Bodhisattva und erscheint ihnen unmittelbar, naht sich ihnen, bringt Opfergaben dar und ruft ehrfürchtige Verehrung hervor.
Der Bodhisattva vermag es, mit nur einem Körper, in Samādhi einzutreten und in stiller, meditativer Versenkung zu verweilen,
in der er unzählige Körper erscheinen lässt, von denen jeder einzelne aus seinem Samādhi hervorgeht.
Der Aufenthalt des [[Bodhisattva]] ist von erhabenster Natur, und seine Taten und Handlungen übersteigen jede begriffliche Fülle.
Sein Geist ist rein und ewig zufrieden und glückselig, und er vermag es, alle Wesen mit freudiger Wonne zu erfüllen.
Alle Fähigkeiten und geschickten Mittel, die sich alle unterscheiden, vermag er mit Weisheit klar zu erkennen,
und doch weiß er genau, dass alle Fähigkeiten auf nichts gründen.
Dies ist der Weg derer, die jene schulen, die schwer zu schulen sind.
Er vermag zweckmäßige Mittel einzusetzen und geschickt zu unterscheiden, und erlangt so in allen Dharmas höchste Meisterschaft.
Die Welten in den zehn Richtungen sind alle verschieden.
Er weilt in ihnen allen und vollbringt die Werke Buddhas.
Seine Fähigkeiten sind erhaben, und so sind auch seine Taten.
Er vermag den Dharma umfassend zum Wohle aller Wesen zu lehren.
Wer würde, der ihn dies tun hörte, nicht von Freude ergriffen werden?
Dies ist der Weg derer, die wie der leere Raum sind.
Sein weises Auge ist rein und unvergleichlich, und so sieht es klar alle Dharmas.
Solche Weisheit ist geschickt im Unterscheiden.
Dies ist der Weg derer, die unvergleichlich sind.
Durch all seine Kultivierung bewirkt er, dass sein unermessliches Verdienst vollendet wird, indem er allen Wesen ermöglicht, vollkommen rein zu werden.
Dies ist der Weg derer, die unvergleichlich sind.
Er ermahnt alle, die Dharmas zu pflegen, die zur Erleuchtung führen, befähigt alle, auf dem Fundament geschickter Mittel zu verweilen, und befreit unzählige Wesen, obwohl er selbst nie auch nur kurz die Wahrnehmung eines Wesens hervorgerufen hat.
Er betrachtet den Zustand aller Wesen mit Potenzial, bewahrt zunächst ihren Geist und befreit ihn von Streit, und zeigt dann allen Wesen den Zustand des Friedens und der Geborgenheit.
Dies ist der Weg derer, die über geschickte Mittel verfügen.
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Er vervollkommnet die erhabensten Formen höchster Weisheit, erfüllt unermessliche und grenzenlose Weisheit vollständig,
und ist furchtlos inmitten der vierfachen Versammlung.
Dies ist der Weg derer, die über das Wissen um geschickte Mittel verfügen.
Alle Welten und alle Dharmas – er vermag sie alle zu betreten und höchste Meisterschaft zu erlangen,
während er auch in alle Versammlungen eintritt, wo er die unzähligen Arten von Wesen befreit.
In allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen schlägt er die große Dharma-Trommel, erweckt die unzähligen Arten von Wesen,
und wird zum unübertroffenen Wohltäter des Dharma.
Dies ist der Weg derer, die dem Vergehen entsagen.
Selbst wenn sein einzelner Körper aufrecht im vollen Lotussitz sitzt, erfüllt er die unzähligen Kṣetras der zehn Himmelsrichtungen, und ermöglicht es so seinem Körper, nicht gebunden zu sein.
Dies ist der Weg derer, die den Dharma-Körper erlangen.
Er vermag es, aus einer einzigen Bedeutung oder einer einzigen Textstelle unzählige und grenzenlose Dharmas zu erläutern,
deren Grenzen man niemals ergründen kann.
Dies ist der Weg derer, die unermessliche Weisheit besitzen.
Er ist geschickt darin, die Befreiungen des Buddha zu kultivieren und zu üben, erlangt die ungetrübte Weisheit des Buddha,
vollkommen die Furchtlosigkeit und wird zum Helden der Welt.
Dies ist der Weg derer, die über geschickte Mittel verfügen.
Er kennt die Ozeane der Welten der zehn Himmelsrichtungen in ihrer Gesamtheit, kennt auch die Ozeane aller Buddha-Kṣetras,
und kennt alle Ozeane der Weisheit und des [[Dharma]] in ihrer ganzen Fülle.
Alle Wesen, die ihn erblicken, sind von Freude erfüllt.
Manchmal erscheint er, als trete er in den Mutterleib ein oder werde zum ersten Mal geboren, oder er erscheint, als er am Ort der Erleuchtung die rechte Erleuchtung erlangt.
Auf all diese Weisen ermöglicht er es der Welt, ihn zu sehen.
Dies ist der Pfad derer, die grenzenlos sind.
In unzähligen Koṭīs von Ländern manifestiert er seine Körper im Zustand des Eintritts ins Nirvana, doch in Wahrheit bricht er niemals seine Gelübde, indem er Zuflucht in der Stille sucht.
Dies ist der Pfad des heldenhaften Hüters der Lehre.
Sein fester, subtiler und esoterischer einziger erhabener Körper ist derselbe wie der des Buddha und nicht anders.
Wenn er sich Wesen anpasst, erblickt jedes Wesen ein anderes Erscheinungsbild.
Dies ist der Pfad derer mit dem einen wahren Körper.
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Die Dharma-Ebene ist eins, frei von Unterschieden, und birgt unzählige und grenzenlose Bedeutungen in sich.
Er erfreut sich daran, mit unbewegtem Geist ihre Einheit zu betrachten.
Dies ist der Pfad derer, die die Weisheit der drei Zeiten besitzen.
Seine Gründung und Unterstützung aller Wesen und des Dharma Buddhas sind in allen Fällen von höchster Güte,
und all seine Kräfte der Erhaltung sind mit denen [[Buddha]]s identisch.
Jene, die ihre höchsten Erhalter sind, beschreiten diesen Pfad.
Seine Fähigkeit zur ungehinderten physischen Fortbewegung gleicht der Buddhas.
Sein himmlisches Auge ist ungetrübt und vollkommen rein.
Sein Gehör ist in seiner Hörkunst ungetrübt.
Dies ist der Pfad derer mit ungetrübtem Geist.
Er hat alle spirituellen Überkenntnisse vollständig erlangt, die alle gemäß seiner Weisheit vervollkommnet sind,
und sein umfassendes Wissen über alles ist unübertroffen.
Dies ist der Weg der Würdigen und Weisen.
Sein Geist ruht unerschütterlich in tiefer Meditation, seine Weisheit ist unermesslich, und er erfasst alle Bereiche der Erkenntnis.
Dies ist der Weg derer, die alles sehen.
Er hat die höchste Stufe der Vollkommenheit in verdienstvollen Eigenschaften erreicht, ist imstande, die Wesen in der richtigen Reihenfolge zu befreien, und sein Streben danach ist letztlich unstillbar.
Dies ist der Weg derer, die stets fleißig sind.
Sein Wissen und seine Vision umfassen alle Lehren aller Buddhas der drei Zeitalter.
Er stammt aus der Linie der [[Tathagata|TathaGatas]].
Alle Söhne Buddhas beschreiten diesen Weg.
Sein Sprachgebrauch, mit dem er sich den Wesen anpasst, ist bereits vollkommen.
Er widerlegt geschickt alle verkehrten und widersprüchlichen Lehren.
Und er ist stets imstande, sich dem Bodhi des Buddha anzunähern.
Dies ist der Pfad derer, die grenzenlose Weisheit besitzen.
Die Orte, die von einem einzigen Strahl seines Lichts berührt werden, sind grenzenlos, denn es durchdringt alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen.
Überall ermöglicht er der Welt, große Erleuchtung zu empfangen.
Dies ist der Pfad derer, die die Dunkelheit vertreiben.
Wie es sich gebührt, was sie sehen oder wem sie Gaben darbringen sollen, erscheint er ihnen in der reinen Gestalt eines Tatha Gata.
Und so lehrt er Hunderttausende von Wesen.
Auch seine Buddha-Kshetras sind so geschmückt.
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Aktuelle Version vom 20. Januar 2026, 13:09 Uhr

Die 10 Leitlinien ist das Kapitel 21 des Avatamsaka Sutra.

Übersetzung

Zu jener Zeit, unterstützt von der gewaltigen Kraft des Buddha, trat der Bodhisattva Wald der Verdienstvollen Eigenschaften in den „Samādhi der geschickten Reflexion des Bodhisattva“ ein. Nachdem er diesen Samādhi erreicht hatte, erschienen ihm aus einer Vielzahl von Welten in jeder der zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Atome in einer Myriade von Buddha-Kṣetras, Buddhas, ebenso zahlreich wie die Atome in einer Myriade von Buddha-Kṣetras, alle mit dem gleichen Namen Wald der Verdienstvollen Eigenschaften, und sprachen zu ihm: „Es ist wahrlich gut, Sohn der Guten Familie, dass du in diesen Samādhi der geschickten Reflexion eintreten konntest.“ Sohn der Guten Familie, dass du dies tun konntest, liegt daran, dass diese gleichnamigen Buddhas aus jeder der zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Atome in unzähligen Buddha-Kṣetras, dich alle unterstützt haben.
Es ist auch der Kraft der Gelübde Vairocana Tathagatas und seiner gewaltigen spirituellen Kräfte sowie der Kraft der Wurzeln der Güte aller Bodhisattvas zu verdanken, dass du in diesen Samadhi eintreten und den Dharma verkünden konntest:
Um das Verständnis der Weisheit Buddhas zu vertiefen;
Um einen tiefen Eintritt in die Welt des Dharma zu ermöglichen;
Um ein umfassendes Verständnis der Daseinsbereiche zu erlangen;
Um sicherzustellen, dass jeder Eintritt ungehindert erfolgt;
Um sicherzustellen, dass jede Praxis frei von Hindernissen ist;
Um die Erlangung unzähliger geschickter Mittel zu fördern;
Um die Natur des Allwissens zu erfassen;
Um alle Dharmas zu erwecken;
um alle Fähigkeiten zu erkennen; und
um die Bewahrung und Erklärung aller Dharmas zu ermöglichen.
Das heißt, es ermöglicht die Ausübung der zehn Praktiken aller
Bodhisattvas. Sohn der Guten Familie, nimm die Hilfe der
ehrfurchtgebietenden spirituellen Kräfte der Buddhas an und erkläre diese
Dharmas.
Zu diesem Zeitpunkt verliehen die Buddhas dem Bodhisattva des Waldes der
Verdienstvollen Eigenschaften ungehinderte Weisheit, ungebundene Weisheit, ununterbrochene Weisheit, lehrerlose Weisheit, ungetrübte Weisheit, unveränderliche Weisheit, unfehlbare Weisheit, unermessliche Weisheit, unüberwindliche Weisheit, unerbittliche Weisheit und unbezwingbare Weisheit.

480

Warum? Weil das Dharma der Kraft dieses Samādhi genau dieser Art ist.
In diesem Moment streckte jeder der Buddhas seine rechte Hand aus und berührte den Scheitel des Bodhisattva „Wald der verdienstvollen Eigenschaften“.
Der Bodhisattva „Wald der verdienstvollen Eigenschaften“ erhob sich daraufhin aus seiner meditativen Versenkung und sprach zu den Bodhisattvas:
Die Praktiken des Bodhisattva sind unvorstellbar, vergleichbar mit dem Bereich des Dharma und dem Bereich des leeren Raums.
Warum? Weil der Bodhisattva-Mahā-Sattva durch Übung im Einklang mit den Praktiken aller Buddhas der drei Zeitepochen kultiviert.
Ihr Söhne Buddhas, was sind denn nun die Praktiken des Bodhisattva-Mahā-Sattva? Söhne Buddhas, der Bodhisattva Maha Sattva kennt zehn Arten von Praktiken, die von allen Buddhas der drei Zeitalter verkündet wurden. Welche sind das? Sie lauten wie folgt:
Erstens: Freudenpraxis;
Zweitens: Nutzenpraxis;
Drittens: Praxis der Nicht-Widersprüche;
Viertens: Unbezwingbare Praxis;
Fünftens: Praxis der Klarheit;
Sechstens: Praxis der wohlmanifestierten Wahrheit;
Siebtens: Praxis der Losgelöstheit;
Achtens: Praxis der schwer zu erlangenden Lehre;
Neuntens: Praxis der guten Lehren; und
Zehntens: Wahre Praxis.
Das sind die zehn. Söhne Buddhas, was genau bedeutet die „Freudepraxis“ des Bodhisattva Maha Sattva? Söhne Buddhas,
dieser Bodhisattva ist ein großer Wohltäter. Er ist imstande, alles, was er besitzt, gütig zu geben, und zwar mit einem unparteiischen Herzen, frei von Reue und Geiz, ohne nach Belohnung zu gieren, ohne Ruhm zu streben und ohne Nutzen oder Unterstützung zu erlangen.
Er tut dies nur, um alle Wesen zu retten und zu beschützen, alle Wesen anzuziehen und zu erhalten und allen Wesen zum Wohle zu dienen; um die ursprünglich von allen Buddhas praktizierten Praktiken zu üben; um die ursprünglich von allen Buddhas praktizierten Praktiken im Gedächtnis zu behalten; um sich an den ursprünglich von allen Buddhas praktizierten Praktiken zu erfreuen; um die ursprünglich von allen Buddhas praktizierten Praktiken zu reinigen.

481

Um die ursprünglich von allen Buddhas praktizierten Praktiken zu mehren;
um die ursprünglich von allen Buddhas praktizierten Praktiken zu bewahren;
um die ursprünglich von allen Buddhas praktizierten Praktiken zu offenbaren;
um die ursprünglich von allen Buddhas praktizierten Praktiken zu erläutern; und
um den Wesen zu ermöglichen, sich vom Leiden zu lösen und Glückseligkeit zu erlangen.
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva diese Praktiken ausübt, bewirkt er, dass alle Wesen Freude und Wonne empfinden.
Wo immer es Regionen und Länder gibt, die von Armut und Entbehrung geplagt sind, geht er durch die Kraft seiner Gelübde dorthin und wird dort wiedergeboren als ein Wesen von edler Geburt und unermesslichem Reichtum, der unzählige Wertgegenstände und Juwelen besitzt und der, selbst wenn in jedem Augenblick seines Bewusstseins unzählige Wesen zu ihm kämen, und jedes ihn anspräche mit den Worten: „O Würdiger, wir sind verarmt, ohne jegliche Lebensgrundlage, hungrig, abgemagert, erleiden schwerstes Leid und leben am Rande des Unhaltbaren. Ich wünschte nur, du hättest gütiges Mitleid und gibst mir dein Fleisch, damit ich es essen und dieses Leben fortsetzen kann“, dann wäre der Bodhisattva sofort bereit, es ihm zu geben, um ihn zu erfreuen und zu sättigen.
Selbst wenn weiterhin unzählige Hunderttausende Wesen kämen und ihn auf diese Weise um Almosen baten, würde der Bodhisattva niemals aus Furcht zurückweichen. Vielmehr würde er nur mit noch größerer Güte und noch größerem Mitgefühl antworten. Da all diese Wesen kamen und ihn um Almosen baten, würde der Bodhisattva, wenn er dies sähe, doppeltes Glück empfinden und denken: „Ich habe hier einen so großen Segen erfahren, denn diese Wesen sind meine Felder, um Verdienste zu sammeln. Dies sind meine guten Freunde, die, selbst ohne dass ich sie aufgesucht oder eingeladen habe, gekommen sind, um mich im Dharma des Buddha zu unterweisen. Ich sollte nun entsprechend üben und mich darin üben und mich davor hüten, dem Willen dieser Wesen zu widerstehen.“
Er dachte auch:
Mögen alle Wurzeln der Güte, die aus meinem vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Handeln entspringen, mir ermöglichen, in Zukunft in allen Welten und unter allen Wesen gewaltige Körper zu empfangen, deren Fleisch alle hungernden Wesen sättigen kann, sodass ich selbst nicht sterbe, solange es auch nur ein einziges kleines Wesen gibt, das noch nicht satt ist, sodass Fleisch unaufhörlich von meinen Körpern abgeschnitten werden kann. Mögen diese Wurzeln der Güte mich zur Erlangung des Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi und zur Verwirklichung des großen Nirvana führen.
Mögen auch all jene Wesen, die mein Fleisch essen, den Bodhi des Anuttara-Samyak-Saṃ erlangen, unparteiische Weisheit erlangen, mit allen Dharmas des Buddha ausgestattet werden, sich intensiv mit den Werken des Buddha auseinandersetzen und so weiter, bis sie ohne Reste ins Nirvana eingehen.

482

Möge es auch so sein, dass ich, solange es auch nur ein einziges Wesen gibt, dessen Geist nicht zufrieden ist, weiterhin darauf verzichten werde,
die endgültige Verwirklichung des Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi zu erlangen.
Auf diese Weise nützt der Bodhisattva den Wesen und hat doch keine Wahrnehmung eines Selbst, eines Seins, einer Existenz, eines Lebens, eines zusammengesetzten Wesens,315 eines Pudgala, einer „Person“, eines Manavaka,316 eines subjektiven Akteurs von Handlungen oder irgendjemandes, der Erfahrungen macht.
Er betrachtet die unzähligen Dharmas des Dharma-Bereichs und des Bereichs der Wesen als leere Dharmas, als Dharmas, in denen nichts existiert, als zeichenlose Dharmas, als Dharmas ohne Substanz, als Dharmas ohne festen Ort, als Dharmas, von denen nichts abhängt, und als Dharmas ohne Funktion.
Während er sich dieser Betrachtung widmet, nimmt er weder die Existenz seiner eigenen Person noch die Existenz von Gaben wahr, noch die Existenz des Empfängers, noch die Existenz eines Verdienstfeldes, noch die Existenz karmischer Handlungen, noch die Existenz karmischer Folgen, noch die Existenz karmischer Früchte, weder die Existenz großer noch kleiner karmischer Früchte. Zu diesem Zeitpunkt betrachtet der Bodhisattva die Körper, die alle Wesen der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart empfangen, und sieht, wie sie einem raschen Verfall und der Zerstörung unterliegen.
Dabei kommt ihm folgender Gedanke: Wie seltsam sind doch diese Wesen! Sie sind so verblendet und unwissend.
Im Laufe des Samsara empfangen sie unzählige Körper, die alle so zerbrechlich sind und alle unaufhörlich und schnell dem Verfall und der Zerstörung unterliegen. Ob sie nun bereits verfallen und zerstört sind, gerade verfallen und zerstört werden oder in Zukunft verfallen und zerstört werden sollen, sie sind unfähig, diese vergänglichen Körper für ihr Streben nach einem beständigen Körper zu nutzen.
Ich sollte mich eingehend in dem üben, was die Buddhas geübt haben, um allwissend zu werden und alle Dharmas zu erkennen. Dann kann ich ihnen, zum Wohle aller Wesen, die Identität der drei Zeitperioden, im Einklang mit der Ruhe und die Unzerstörbarkeit der Dharmas lehren und ihnen so ermöglichen, für immer Sicherheit und Glück zu erlangen.

483


2.579
Söhne Buddhas, dies ist mit der ersten der Praktiken des Bodhisattva Mahā Sattva, der freudvollen Praxis, gemeint.
Söhne Buddhas, was ist dann mit der „wohltuenden Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva gemeint?
Dieser Bodhisattva bewahrt und hält die reinen moralischen Gebote aufrecht, und sein Geist ist frei von jeglicher Anhaftung an Formen, Klänge, Gerüche, Geschmäcker oder Berührungsgegenstände. Er verkündet dies auch als Lehre für alle Wesen.
Er strebt weder nach Macht noch nach Einfluss, strebt nicht danach, einer bestimmten Kaste anzugehören, Reichtum zu erlangen, ein bestimmtes Aussehen anzunehmen und nicht König zu werden. Unter all diesen Umständen bleibt er frei von jeglichen Bindungen und hält einfach standhaft an den reinen moralischen Geboten fest, indem er so denkt: „Bei meiner Befolgung der reinen moralischen Gebote ist es unerlässlich, dass ich alle Fesseln, Gier, fieberhafte Leiden, Schwierigkeiten, Druck, Verleumdung, Verwirrung und Trübung auflasse und den unparteiischen rechten Dharma erlange, den der Buddha gepriesen hat.“
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva die reinen moralischen Gebote auf diese Weise einhält, selbst wenn im Laufe eines einzigen Tages
hunderttausend Koṭīs von Nayutas der bösen Māras zu dem Ort kämen, wo sich der Bodhisattva befindet, jede einzelne von ihnen mit sich führe
unzählige Hunderttausende von Koṭīs von Nayutas der himmlischen Nymphen, die alle geschickt Techniken im Zusammenhang mit den fünf Begierden zusammen mit ihrer weiblichen Schönheit einsetzen, um den Geist dieses Mannes zu täuschen, und selbst wenn sie alle möglichen Arten von kostbaren Unterhaltungsgegenständen präsentierten, die den Entschluss des Bodhisattva, auf dem Pfad zu bleiben, zu stören, würde der Bodhisattva dann Folgendes bedenken:
„Diese fünf Begierden sind Dharmas, die den Pfad so sehr behindern, dass sie die Verwirklichung des unübertroffenen Bodhi verhindern.“
Folglich hegt er nicht den geringsten Gedanken an Begierde und sein Geist bleibt so rein wie der des Buddha, mit der einzigen Ausnahme von Umständen, in denen er geschickte Mittel einsetzt, um Wesen zu lehren. Selbst dann gibt er seinen Entschluss, Allwissenheit zu erlangen, niemals auf.
Als Sohn des Buddha würde der Bodhisattva lieber seinen eigenen Körper und sein Leben verlieren, als irgendein Wesen durch die Ursachen und Bedingungen der Begierde zu Leid zu versetzen.
Daher tut er niemals etwas, was Leid in irgendeinem Wesen hervorrufen könnte.
Von dem Zeitpunkt an, als der Bodhisattva den Buddha persönlich gesehen hat, bis heute, hegt sein Geist nicht den geringsten Gedanken an Begierde, geschweige denn, dass er eine solche Tat begehen würde.

484

Die Vorstellung, er könnte eine solche Tat begehen, ist unmöglich. In solchen Momenten sinniert der Bodhisattva einfach so:
Während der langen Nacht ihrer Existenz haben alle Wesen über die fünf Begierden nachgedacht, sie verfolgt, sich gierig an sie gebunden, ihren Geist darauf gerichtet, sich ihrer Verunreinigung hingegeben, sind in ihnen versunken und ertrunken, haben sich in der Verfolgung ihrer Begierden
umgetrieben und sind so unfähig geblieben, sich von ihnen zu befreien.
Ich sollte nun all diese Māras, himmlischen Nymphen und alle Wesen dazu bringen, in den unübertroffenen moralischen Geboten zu verweilen, und nachdem sie in den reinen moralischen Geboten verweilt sind, sollte ich sie befähigen, den unumkehrbaren Entschluss zu fassen, Allwissenheit zu erlangen, den Bodhi des Anuttara-Samyak-Saṃ zu verwirklichen und schließlich ohne Reste ins Nirvana einzugehen.
Und warum sollte ich das tun? Dies ist die Art von karmischer Arbeit, die wir verrichten sollten. Wir sollten den Buddhas folgen, indem wir uns solchen Übungen und Schulungen widmen. Nachdem wir uns solchen Schulungen gewidmet haben, sollten wir alle schlechten Taten und die Unwissenheit ablegen, die aus der Annahme der Existenz eines Selbst entstehen. Wir sollten dann Weisheit nutzen, um alle Buddha-Dharmas zu durchdringen, sie den Wesen zu erklären und sie zu befähigen, sich von ihren verkehrten Ansichten zu befreien.
Dennoch erkennt er, dass umgekehrte Ansichten nicht unabhängig von Wesen existieren und umgekehrte Ansichten nicht unabhängig von ihnen.
Wesen existieren nicht innerhalb umgekehrter Ansichten und umgekehrte Ansichten existieren nicht innerhalb von Wesen. Umgekehrte Ansichten sind auch nicht Wesen. Wesen sind auch nicht umgekehrte Ansichten. Umgekehrte Ansichten sind keine inneren Dharmas. Umgekehrte Ansichten sind keine äußeren Dharmas. Wesen sind keine inneren Dharmas. Wesen sind keine äußeren Dharmas. Alle Dharmas sind falsch und unwirklich, entstehen und vergehen plötzlich, sind substanzlos, wie Träume, Schatten, Beschwörungen und Verwandlungen. So täuschen und verführen sie den einfachen Menschen.
Wer dies auf diese Weise versteht, ist dann imstande, alle Praktiken vollständig zu erwecken, ein tiefgreifendes Verständnis von SaṃSāRa und Nirvana zu erlangen, den Bodhi des Buddha zu verwirklichen, sich selbst zu erlösen und die Erlösung anderer zu ermöglichen, sich selbst zu befreien und die
Befreiung anderer zu ermöglichen, sich selbst zu schulen und die Schulung anderer zu ermöglichen, selbst Ruhe zu finden und die Ruhe anderer zu ermöglichen, selbst Frieden und Sicherheit zu erlangen und den Frieden und die Sicherheit anderer zu ermöglichen, sich von der Unreinheit zu befreien und andere dazu zu befähigen, sich selbst von der Unreinheit zu befreien, sich selbst zu reinigen und die Reinigung anderer zu ermöglichen, selbst Nirvana zu erreichen und andere dazu zu befähigen, und selbst Glück zu erlangen und andere zum Glück zu befähigen.

485

Söhne Buddhas, dieser Bodhisattva reflektiert auch so:
Ich sollte allen Tatha-Gatas folgen, indem ich alle weltlichen Praktiken aufgeben, alle Dharmas des Buddha erfüllen, im Zustand unübertroffener Unparteilichkeit verweilen, alle Wesen gleich betrachten, ein klares Verständnis der objektiven Bereiche erlangen, alle Fehler aufgeben, alle Unterscheidungen ablegen, alle Anhaftungen lösen, geschickt Befreiung erlangen und einen Geist entwickeln, der beständig in unübertroffener, unaussprechlicher, unabhängiger, unerschütterlicher, unermesslicher, grenzenloser, unerschöpflicher, formloser und überaus tiefgründiger Weisheit ruht.
Söhne Buddhas, dies ist mit der zweiten der Praktiken des Bodhisattva-Mahā-Sattva, der heilsamen Praxis, gemeint.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „nicht-widersprüchliche Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva? Dieser Bodhisattva praktiziert stets die Geduld, indem er demütig und ehrfürchtig ist. Er fügt sich selbst keinen Schaden zu, fügt anderen keinen Schaden zu und schadet auch niemandem. Er nimmt nichts, ermutigt andere nicht zum Nehmen und beteiligt sich nicht am Nehmen. Er ist nicht an sich selbst gebunden, hängt nicht an anderen und an keinem von beiden. Und er strebt weder nach Ruhm noch nach Opfergaben.
Er reflektiert einfach folgendermaßen: „Ich sollte den Wesen stets den Dharma lehren und sie so befähigen, jede Form des Bösen aufzugeben und Gier, Hass, Verblendung, Arroganz, Verheimlichung, Geiz, Neid, Schmeichelei und Täuschung abzulegen, wodurch sie in Geduld und Sanftmut beständig gefestigt werden können".
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva auf diese Weise das Dharma der Geduld entwickelt hat, nehmen wir an, dass hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas von Wesen zu seinem Wohnort kämen und jedes dieser Wesen dann transformierend hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas von Mündern erschaffe und jeder dieser Münder dann hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas von Aussagen ausspreche, nämlich Aussagen, an denen man keine Freude haben könne, Aussagen über unheilsame Dharmas, Aussagen, die missfallen, Aussagen, die niemand mögen könnte, Aussagen, die unmenschlich sind und die ein Würdiger niemals aussprechen würde, Aussagen, die nicht der Weisheit der Aryas entsprechen, Aussagen, die ein Arya niemals aussprechen würde, Aussagen, die ein Arya niemals aussprechen würde Rya würde sich nicht einmal annähernd solchen extrem widerlichen und abscheulichen Aussagen nähern, die man einfach nicht ertragen kann.

486

Nehmen wir weiter an, dass sie alle diese Worte und Phrasen benutzten, um den Bodhisattva zu verleumden und zu diffamieren, und nehmen wir an, dass darüber hinaus jedes dieser Wesen hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas an Händen besaß und jede dieser Hände hunderttausend Koṭīs Nayutas Asaṃ Khyeyas an Waffen schwang, mit denen sie den Bodhisattva angriffen und verletzten und dies während eines ganzen Asaṃ Khyeya Kalpa fortsetzten. Als dieser Bodhisattva solch ungeheuerliche und intensive Grausamkeiten erfuhr, die einem die Haare zu Berge stehen ließen, dachte er, kurz bevor sein Leben endete, folgendermaßen nach:
Wenn mein Geist aufgrund dieser Leiden schwankte und zerstreut wurde, wäre das ein Zeichen dafür, dass ich mich nicht einmal selbst beherrschen konnte, mich nicht einmal selbst schützen konnte, meine eigene Situation nicht klar verstand, meine eigene spirituelle Praxis nicht fortsetzte, meine rechte Konzentration nicht bewahrte, nicht in mir selbst Ruhe fand und mich nicht einmal um das kümmerte, was mir am liebsten ist.317 Wenn ich mich selbst solcher Anhaftung hingab, wie könnte ich dann anderen ermöglichen, ihren Geist zu reinigen?
Zu diesem Zeitpunkt hat der Bodhisattva auch diesen Gedanken: „Vom Anbeginn der anfangslosen Kalpas der Vergangenheit an habe ich inmitten des Samsara verweilt und jede Art von bitterem Leid erfahren.“
Indem er so nachdenkt, erneuert er seine Selbstmotivation, reinigt seinen Geist und erlangt Freude. Geschickt richtet er sich aus und konzentriert sich, sodass er sich in den Lehren des Buddha verankern und gleichzeitig anderen Wesen ermöglichen kann, diese Lehren zu erlangen.
Er denkt auch so nach:
Dieser Körper ist leer und ruhend, ohne Selbst oder irgendetwas, das zu einem Selbst gehört, ohne jegliche Realität, von Natur aus leer und nicht-dual. Ob Schmerz oder Freude, beides existiert nicht, denn alle Lehren sind leer.
Ich sollte dies selbst vollständig verstehen und es anderen ausführlich erklären, damit alle Wesen diese Ansichten überwinden können. Deshalb sollte ich, obwohl ich nun solch intensives Leid erfahren habe, dies geduldig ertragen, um alle Wesen in liebevoller Güte zu gedenken, ihnen Gutes zu tun, ihnen Glück zu schenken, ihnen mitfühlendes Mitleid entgegenzubringen, sie anzuziehen und zu erhalten, sie nicht zu verlassen, selbst erleuchtetes Verständnis zu erlangen, unumstößliche Entschlossenheit zu bewahren und auf dem Pfad zur Buddhaschaft fortzuschreiten.
Dies ist mit der dritten Praxis des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint, der Praxis der Nicht-Widersprüche.

487

Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „unbeugsame Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva?
Dieser Bodhisattva kultiviert jede Form von Kraft, nämlich die erste Kraft, die große Kraft, die höchste Kraft, die besonders höchste Kraft, die höchste Kraft, die erhabenste Kraft, die überlegene Kraft, die unübertroffene Kraft, die unvergleichliche Kraft und die allumfassende Kraft.
Er ist von Natur aus frei von den drei Geistesgiften, von Natur aus frei von Arroganz, von Natur aus frei von Verstellung, von Natur aus frei von Geiz, von Natur aus frei von Schmeichelei und Täuschung und von Natur aus erfüllt von einem Gefühl der Scham und der Furcht vor Tadel. Daher würde er niemals Kraft so praktizieren, dass auch nur ein einziges Wesen darunter leidet.
Vielmehr: Er übt Kraft nur, um alles Leiden zu beseitigen;
Nur um die Wurzel der Täuschung auszumerzen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um sich von allen gewohnheitsmäßigen karmischen Neigungen zu befreien, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle Daseinsbereiche zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um in Bezug auf alle Wesen ihr Sterben an diesem Ort und ihre Wiedergeburt an jenem Ort zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle Leiden aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle Geisteszustände aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle Erfahrungssphären aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um die Überlegenheit und Unterlegenheit der Fähigkeiten aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um alle mentalen Handlungen aller Wesen zu erkennen, übt er sich in Tatkraft;
Nur um die gesamte Dharma-Welt zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die grundlegende Natur aller Dharmas des Buddha zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die Gleichheit der Natur aller Dharmas des Buddha zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die Identität der Natur der drei Zeitabschnitte zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um das Weisheitslicht aller Dharmas des Buddha zu erlangen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die Weisheit aller Dharmas des Buddha zu verwirklichen, übt er sich mit Eifer;
Nur um den einen wahren Charakter aller Dharmas des Buddha zu erkennen, übt er sich mit Eifer;
Nur um die Grenzenlosigkeit aller Dharmas des Buddha zu erkennen, übt er sich mit Eifer.

488

Nur um die umfassende, entscheidende und geschickte Weisheit aller Dharmas des Buddha zu erlangen, übt er sich mit Eifer; und nur um die Weisheit zu erlangen, mit der man die Wendungen und Bedeutungen aller Dharmas des Buddha unterscheiden und auslegen kann, übt er sich mit Eifer.
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva die Übung solcher Kraft vollendet hat, angenommen, jemand fragte:
Könnte es sein, dass ihr um jedes einzelne Wesen in den unzähligen Welten willen unzählige Kalpas in den Avīci-Höllen durchwandern und die
vielen Arten des Leidens in ihrer Gänze erfahren könntet, um jedem dieser Wesen die Begegnung mit unzähligen Buddhas auf der Welt zu ermöglichen,
woraufhin sie, nachdem sie diese Buddhas gesehen haben, in der Lage wären, die volle Freude an den vielen Arten des Glücks zu erlangen und schließlich ohne Rest ins Nirvana einzugehen, woraufhin ihr selbst den Bodhi-Zustand des Anuttara-Samyak-Saṃ verwirklichen könntet?
Könnt ihr das oder nicht?
Er würde antworten: „Ich bin dazu fähig.“
Nehmen wir nun an, dass jemand anderes dann zu ihm sprach:
Angenommen, es gäbe eine Unmenge von Ozeanen, aus denen man mit einem einzigen Haar Tropfen für Tropfen Wasser gewinnen müsste, bis sie vollständig leer wären. Angenommen, es gäbe unzählige Welten, die vollständig zu Staub zermahlen würden, woraufhin man jeden einzelnen dieser Wassertropfen und Staubpartikel zählen müsste, und nachdem man ihre Anzahl erfahren hätte, wäre man verpflichtet, um der Wesen willen, genau diese Anzahl von Kalpas zu durchlaufen, während derer man gezwungen wäre, in jedem einzelnen Bewusstseinsmoment unaufhörlich zu leiden.
Beim Hören dieser Worte würde der Bodhisattva nicht einen einzigen Gedanken des Bedauerns verspüren, sondern nur noch glücklicher und voller Jubel sein, da er sich zutiefst gesegnet fühlte, einen so unermesslich schönen Nutzen erlangt zu haben, und erkannte: „Durch meine eigene Kraft kann ich jene Wesen für immer von allem Leiden befreien.“ Durch diese geschickten Mittel ermöglicht der Bodhisattva allen Wesen in allen Welten, ohne Makel das Nirvana zu erreichen. Dies ist mit der vierten Praxis des Bodhisattva -ahā Sattva gemeint, der unbezwingbaren Praxis.

489

Söhne Buddhas, was ist also mit der „unverwirrten Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva gemeint?
Dieser Bodhisattva vervollkommnet die rechte Achtsamkeit, in der sein Geist nicht zerstreut und verwirrt ist, sondern standhaft unbewegt bleibt, die höchste Reinheit besitzt, unermesslich weit ist und frei von Verwirrung oder Täuschung ist. Aufgrund dieser rechten Achtsamkeit versteht er alle weltlichen Reden vollständig und ist auch in der Lage, alle weltentranszendierenden Lehrreden zu behalten. Das heißt, er ist in der Lage, die Lehrreden über die Form-Dharmas und die formlosen Dharmas zu behalten, die Lehrreden über die Entstehung der besonderen Natur der Form usw. zu behalten, einschließlich seiner Fähigkeit, die Lehrreden über die Entstehung der besonderen Natur der Gefühle, Wahrnehmungen, karmischen Gestaltungsfaktoren und des Bewusstseins zu behalten, und zwar mit einem klaren Geist.
Rechte Achtsamkeit, in der sein Geist nicht verwirrt ist. In dieser Welt, wo er hier stirbt und dort wiedergeboren wird, bleibt sein Geist ungetrübt.
Beim Eintritt in den Mutterleib und beim Verlassen des Mutterleibs bleibt sein Geist ungetrübt.
Beim Entschluss, Bodhi zu erlangen, bleibt sein Geist ungetrübt. Im Dienst an einem guten spirituellen Führer bleibt sein Geist ungetrübt.
Beim fleißigen Üben der Lehren des Buddha bleibt sein Geist ungetrübt.
Im Bewusstsein der Taten der Māras bleibt sein Geist ungetrübt.
Beim Meiden der Taten der Māras bleibt sein Geist ungetrübt.
Und beim Üben der Bodhisattva-Praktiken über unzählige Kalpas hinweg bleibt sein Geist ungetrübt.
Dieser Bodhisattva vervollkommnet eine so unermesslich umfassende rechte Achtsamkeit im Laufe unzähliger Asaṃ Khyeyas von Kalpas, während derer er persönlich den Lehren des rechten Dharma von allen Buddhas, Bodhisattvas und seinen guten spirituellen Führern zuhört, insbesondere den äußerst tiefgründigen Dharmas, den umfassenden Dharmas, den Dharmas des Schmucks, den Dharmas über verschiedene Arten von Schmuck, den Dharmas zur Erklärung der vielen verschiedenen Arten von Namen, Sätzen und literarischen Formen, den Dharmas über den Schmuck des Bodhisattva, den unübertroffenen Dharmas über die spirituellen Kräfte und die Ausstrahlung des Buddha, den reinen Dharmas über das rechte Streben nach endgültigem Verständnis, den Dharmas über die Loslösung von allem in der Welt, den Dharmas zur Unterscheidung aller Aspekte der Welt, die er immens umfassend ist. Dharmas, Dharmas über die Abkehr von allen Schleiern der Täuschung und die Erleuchtung aller Wesen, die gemeinsamen und ungeteilten Dharmas in allen Welten, die unübertroffenen Dharmas der Bodhisattvas und die Dharmas der souveränen Meisterschaft, die mit allwissendem Wissen verbunden sind.

490

Nachdem der Bodhisattva die Lehren solcher Dharmas vernommen hat, durchläuft er unzählige Kalpas, ohne sie jemals zu vergessen oder zu verlieren. Sein Geist bewahrt stets die ununterbrochene Erinnerung an sie alle.
Und warum ist das so? Wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva über unzählige Kalpas hinweg die Praktiken kultiviert hat, hat er bis zum Ende dieser ganzen Zeit darauf verzichtet, irgendein Wesen so zu quälen oder zu stören, dass er seine rechte Achtsamkeit verlieren könnte. Er hat stets darauf verzichtet, das rechte Dharma zu beschädigen, und er hat niemals die Wurzeln des Guten abgeschnitten. Dies liegt daran, dass sein Geist stets an Weisheit zugenommen hat.
Dieser Bodhisattva-Mahā Sattva ist ferner jemand, der niemals durch irgendeine Art von Geräuschen verwirrt werden kann, einschließlich hoher und lauter, grober und rauer Geräusche, der furchterregendsten Geräusche, Geräusche, die den Geist erfreuen, Geräusche, die der Geist als unangenehm empfindet, lärmende Geräusche, die das Gehörbewusstsein stören, und Geräusche, die die sechs Sinne blockieren oder schädigen. Selbst wenn dieser Bodhisattva unzähligen guten und schlechten Geräuschen ausgesetzt wäre, die ein ganzes Asaṃ Khyeya von Welten ausfüllen würden, würde er nicht einen einzigen Augenblick erleben, in dem sein Geist dadurch zerstreut oder verwirrt würde. Das heißt:
Seine rechte Achtsamkeit bliebe ungestört;
seine Erkenntnisbereiche blieben ungestört;
seine SamāDhis blieben ungestört;
Sein tiefes Verständnis der Dharmas bliebe ungestört;
seine Bodhi-Praxis bliebe ungestört;
seine Bodhi-Entschlossenheit bliebe ungestört;
seine Erinnerung an die Buddhas bliebe ungestört;
seine Betrachtung der wahren Dharmas bliebe ungestört;
seine Weisheit im Lehren bliebe ungestört;
seine Weisheit in der Reinigung bliebe ungestört; und
sein unerschütterliches Verständnis der tiefgründigen Bedeutung bliebe ungestört.
Da er keine schlechten karmischen Handlungen begangen hat, gibt es für ihn keine Hindernisse durch schlechtes Karma. Da er niemals Leiden verursacht, gibt es für ihn keine Hindernisse durch Leiden.
Da er den Dharma nicht aus Arroganz missachtet, gibt es für ihn keine Hindernisse in Bezug auf die Dharmas. Und weil er das wahre Dharma nicht verleumdet, hat er keine Vergeltungshindernisse.

491

Söhne Buddhas, selbst wenn jeder einzelne dieser Klänge, wie die oben genannten, ein ganzes Asaṃ Khyeya von Welten vollständig erfüllen und unaufhörlich über unzählige Kalpas andauern würde, in denen all diese Klänge die Fähigkeit besäßen, alle körperlichen und geistigen Fähigkeiten eines jeden Wesens zu zerstören, wären sie dennoch nicht imstande, den Geisteszustand dieses Bodhisattva zu beeinflussen.
Wenn dieser Bodhisattva in Samādhī eintritt und in den Dharmas der Āryas verweilt, reflektiert und betrachtet er alle Klänge und erkennt deren charakteristische Zeichen des Entstehens, Verweilens und Vergehens sowie die Natur ihres Entstehens, Verweilens und Vergehens.
Sobald er sie auf diese Weise vernimmt, entwickelt er kein Verlangen nach ihnen, keinen Hass gegen sie und verliert seine Achtsamkeit nicht. Vielmehr erfasst er ihre Zeichen vollständig ohne jegliche Form von Verunreinigungen.
Er erkennt, dass alle Klänge frei von allem Existierenden sind, erkennt, dass in ihnen keine Realität wahrnehmbar ist, erkennt, dass sie keinen Handelnden haben, erkennt dass sie keinen Ursprung haben und erkennt, dass sie dasselbe sind wie die Dharma-Welt selbst und sich nicht von ihr unterscheiden.
Auf diese Weise vervollkommnet der Bodhisattva ruhende physische, verbale und mentale Handlungen und schreitet bis zum Rand des Allwissens voran, ohne jemals umzukehren. Geschickt durchschreitet er alle Tore der Dhyana-Versenkungen und erkennt, dass alle Samadhis von der gleichen, einzigen Wesensart sind. Er erkennt alle Dharmas als grenzenlos und erlangt wahre Weisheit in Bezug auf alle Dharmas. Er erlangt die überaus tiefe Samādhi, die Klänge zurücklässt, erlangt ein Asaṃ Khyeya von Samādhi-Toren und vergrößert seinen unermesslich weiten Geist des tiefen Mitgefühls.
In diesem Augenblick, in nur einem einzigen Geistesmoment, erlangt der Bodhisattva unzählige Hunderttausende von Samādhis. Wenn er
solche Klänge vernimmt, bleibt sein Geist ungestört. Er lässt seine Samādhi allmählich wachsen und reflektiert dann etwa: „Ich möchte allen Wesen ermöglichen, in unübertroffener reiner Achtsamkeit zu verweilen, Unwiderruflichkeit in Bezug auf allwissen zu erlangen und schließlich ohne Reste ins Nirvana einzugehen.“
Dies ist mit der fünften Praxis des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint, der Praxis der Unverwirrung.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „wohlmanifestierte Praxis“ des Bodhisattva Mahā Sattva?
Dieser Bodhisattva ist rein in seinen physischen karmischen Handlungen, rein in seinen verbalen karmischen Handlungen und rein in seinen mentalen karmischen Handlungen. Dabei verweilt er in der Unbegreiflichkeit jeglichen Seins und manifestiert so physische, verbale und mentale karmische Handlungen, in denen nichts begreifbar ist.

492

Er ist imstande zu erkennen, dass die drei Arten karmischen Handelns völlig frei von jeglicher Existenz sind. Da er frei von Lügen ist, ist er frei von den Fesseln. Was immer er manifestiert, hat keine inhärente Natur und ist von nichts abhängig.
Er verweilt in einem mit der Wirklichkeit übereinstimmenden Geist, kennt die inhärente Natur der unermesslichen Geister, kennt die inhärente Natur aller Dharmas und erkennt, dass sie unbegreiflich, zeichenlos und äußerst tiefgründig und schwer zu durchdringen ist.
Er verweilt in der rechten und bestimmten Position, der wahren Soheit und der Natur der Dharmas, in der er durch geschickte Mittel die Wiedergeburt manifestiert und dennoch frei von Karma und Vergeltung ist.
Weder entstanden noch vergehend, weilt er im Reich des Nirvanas, verweilt in der ruhenden Natur und in der naturlosen Natur der Wirklichkeit, in der der Pfad der Worte und der Rede abgeschnitten ist, in der er alle Welten übersteigt und in der er nichts hat, worauf er sich stützt.
Er durchdringt das Dharma der Überwindung von Unterscheidungen und der Freiheit von Fesseln und Anhaftungen.
Er tritt ein in die wahren Dharmas der höchsten Weisheit und in die weltenüberschreitenden Dharmas, die niemand auf der Welt vollständig erkennen kann. Dies sind die Zeichen, die mit dem Gebrauch geschickter Mittel durch den Bodhisattva verbunden sind, um die Wiedergeburt zu manifestieren.
Söhne Buddhas, dieser Bodhisattva denkt folgendermaßen: „Was alle Wesen betrifft, so ist es die Abwesenheit jeglicher inhärenten Natur, die ihre Natur ausmacht. Was alle Dharmas betrifft, so ist es das Unbedingte, das ihre Natur ausmacht. Was alle Länder betrifft, so ist es die Zeichenlosigkeit, die ihr charakteristisches Zeichen ausmacht.
Was die drei Zeitabschnitte betrifft, so ist ihre Existenz nichts anderes als eine Frage von Worten und Rede. Was alle Worte und Rede betrifft, so hängen sie von keinem Dharma ab. Und was alle Dharmas betrifft, so hängen auch sie nicht von Worten und Rede ab.“
Auf diese Weise versteht der Bodhisattva alle Dharmas als äußerst tiefgründig, alle Welten als ruhend, alle Dharmas des Buddha als nicht vermehrt, den Dharma des Buddha als nicht verschieden von weltlichen Dharmas, weltliche Dharmas als nicht verschieden vom Dharma des Buddha, den Dharma des Buddha und weltliche Dharmas als nicht in einem vermischten oder ungeordneten Verhältnis stehend, und auch nicht verschieden.
Er erkennt die gleichmäßige Gleichheit im Wesen des Dharma-Bereichs vollständig, durchschreitet alle drei Zeitebenen, gibt niemals den großen Entschluss auf, Bodhi zu erlangen, weicht niemals von seinem Entschluss ab, Wesen zu lehren, mehrt stets seinen Geist von großer Güte und Mitgefühl und dient als Zuflucht für alle Wesen.

493

In diesem Moment sinniert der Bodhisattva auch folgendermaßen: „Wenn ich die Wesen nicht reifen lasse, wer wird sie dann reifen lassen? Wenn ich die Wesen nicht schule, wer wird sie dann schulen? Wenn ich die Wesen nicht lehre, wer wird sie dann lehren? Wenn ich die Wesen nicht erleuchte, wer wird sie dann erleuchten? Wenn ich die Wesen nicht reinige, wer wird sie dann reinigen?
Dies sind Dinge, die ich tun sollte.“
Er reflektiert dann auch folgendermaßen:
Wenn ich allein dieses überaus tiefgründige Dharma verstehe und nur ich, dieser eine Mensch, die Befreiung im Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi erlange, dann werden alle Wesen, blind in der Dunkelheit und ohne Augen, sich auf äußerst gefährliche Pfade begeben, von Leiden gefesselt sein und wie Schwerkranke werden, die ständig intensive Schmerzen erleiden, während sie im Gefängnis der Gier und des Verlangens gefangen sind und sich nicht selbst befreien können.
Sie werden es dann nicht schaffen, die Reiche der Höllen, die hungrigen Geister, die Tiere und König Yama hinter sich zu lassen, und sie werden unfähig bleiben, ihr Leiden zu beenden und ihre bösen karmischen Taten aufzugeben.
Sie werden ewig in der Dunkelheit der Illusionen verweilen, werden die Wirklichkeit nicht erkennen und so im Kreislauf des Samsara verharren, wo sie keine Möglichkeit zur Befreiung haben.
Sie werden in den acht Schwierigkeiten verharren, gefangen in der Anhaftung an die vielen Arten von Verunreinigungen, mit einem Geist, der von den vielen verschiedenen Arten von Leiden verhüllt und behindert ist, wo sie von irrigen Ansichten so verwirrt sein werden, dass sie dann nicht den Pfad des Rechten beschreiten werden.
Während der Bodhisattva die Wesen auf diese Weise betrachtet, kommt ihm folgender Gedanke:
Wenn ich, noch bevor diese Wesen gereift und geübt sind, sie verlassen und stattdessen die Verwirklichung des Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi anstreben würde, wäre dies etwas, was ich nicht tun sollte.
Ich sollte stattdessen zuerst Wesen lehren und die Bodhisattva-Praktiken für eine unermesslich viele Kalpas praktizieren. Diejenigen, die noch nicht reif sind, sollte ich zuerst reifen lassen. Diejenigen, die die Ausbildung noch nicht durchlaufen haben, sollte ich zuerst befähigen, die Ausbildung zu durchlaufen.
Wenn dieser Bodhisattva in dieser Praxis verweilt, und es einem der Devas, Māras, Brahma-Himmelsgötter, Śrāmaṇas, Brahmanen oder einem der Gandharvas, Asuras oder anderen Wesen der Welt gelingt, ihn zu sehen, kurz mit ihm zu verweilen, ihm Respekt oder ehrfurcht zu erweisen, ihm zu dienen, ihm Opfergaben darzubringen oder kurz etwas von ihm zu hören, was dann nur einmal ihren Geist durchdringt – wenn sie auch nur eine dieser Handlungen vollziehen, so ist nichts davon vergeblich gewesen, denn dadurch werden sie gewiss den Zustand des Anuttara-Samyak-Saṃ-Bodhi erlangen.

494

Dies ist gemeint mit der sechsten Übung des Bodhisattva-Mahā Sattva, der wohlmanifestierten Übung.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „ungebundene Übung“ des Bodhisattva-Mahā Sattva?
Söhne Buddhas, mit einem ungebundenen Geist ist dieser Bodhisattva in jedem folgenden Augenblick fähig, Asaṃ Khyeyas von Welten zu betreten und zu reinigen.
In all diesen Welten bleibt sein Geist frei von Anhaftung. Er besucht die Asaṃ Khyeyas der Tatha Gatas, verneigt sich ehrfurchtsvoll vor ihnen, dient ihnen und bringt ihnen Opfergaben dar: Asaṃ Khyeyas von Blumen, Asaṃ Khyeyas von Weihrauch, Asaṃ Khyeyas von Girlanden, Asaṃ Khyeyas von Parfums, pulverisiertem Weihrauch, Gewändern, kostbaren Juwelen, Bannern, Wimpeln und prächtigen Baldachinen.
Von jeder dieser Schmuckarten bringt er Asaṃ Khyeyas dar.
Da diese Opfergaben dem höchsten Dharma des Nicht-Handelns dienen und dem Verweilen in unvorstellbaren Dharmas, sieht er in jedem folgenden Augenblick unzählige Buddhas.
In der Gegenwart all dieser Buddhas ist sein Geist frei von jeglicher Anhaftung, und auch in all diesen Buddha-Kṣetras ist er frei von jeglicher Anhaftung.
Auch an die Hauptzeichen und Nebenzeichen der Buddhas ist er frei von jeglicher Anhaftung.
So ist es auch beim Sehen des Lichts der Buddhas und beim Hören ihrer Dharma-Lehre, woran er frei von jeglicher Anhaftung ist.
So ist es auch in allen Versammlungen von Buddhas und Bodhisattvas in den Welten der zehn Himmelsrichtungen, woran er frei von jeglicher Anhaftung ist.
Nachdem er den Dharma des Buddha gehört hat, ist sein Geist erfüllt von freudiger Wonne, die Kraft seiner Entschlossenheit wächst enorm, und er ist fähig, alle Bodhisattva-Übungen zu erlernen und zu praktizieren.
Doch selbst dann ist er frei von jeglicher Anhaftung am Dharma des Buddha.
Über unzählige Kalpas hinweg sieht dieser Bodhisattva
unzählige Buddhas hervorkommen und in der Welt erscheinen. Wo immer sich ein Buddha befindet, dient er ihm und bringt ihm Opfergaben dar bis zum Ende unzähliger Kalpas, mit unstillbarem Eifer.
Beim Anblick der Buddhas, beim Hören des Dharma und beim Betrachten des Schmucks der Bodhisattva-Gemeinden ist er an nichts gebunden.

495

So ist es auch, wenn er unreine Welten sieht: Er empfindet keinen Hass oder Abscheu gegenüber.
Und warum ist das so?
Weil dieser Bodhisattva in seinen Meditationen mit allen Dharmas des Buddha übereinstimmt.
Unter allen Dharmas der Buddhas gibt es keine Befleckung und keine Reinheit, keine Dunkelheit und kein Licht, keinen Unterschied und
keine Identität, keine Wahrheit und keine Falschheit, keine friedliche Sicherheit und keine gefährliche Schwierigkeit, keinen rechten und keinen falschen Weg.
Auf diese Weise taucht der Bodhisattva tief in die Welt des Dharma ein und lehrt Wesen, ohne sich jedoch an irgendein Wesen zu binden. Er akzeptiert und befolgt alle Dharmas, ohne sich jedoch an irgendeinen Dharma zu binden. Er fasst den Entschluss, Bodhi zu erlangen und im Zustand des Buddha zu verweilen, und dennoch entwickelt er keine Bindung an den Zustand, in dem der Buddha verweilt.
Obwohl er das besitzt, was er sagt, ist sein Geist frei von jeglicher Anhaftung an das Gesagte.
Er tritt in die Wiedergeburtsschicksale ein, in denen die Wesen weilen, und doch ist sein Geist frei von jeglicher Anhaftung an die Schicksale der Wesen.
Er kennt die Samādhis vollständig, kann sie betreten und in ihnen verweilen, und doch ist sein Geist frei von jeglicher Anhaftung an die Samādhis.
Er bereist unzählige Buddha-Orte, und doch ist sein Geist, ob er sie betritt, sieht oder in ihnen weilt, frei von jeglicher Anhaftung an die Buddha-Orte.
Auch wenn er sie verlässt, bleibt er frei von jeglicher nostalgischer Zuneigung zu ihnen.
Weil dieser Bodhisattva-Mahā-Sattva auf diese Weise frei von Anhaftung bleiben kann, ist sein Geist im Dharma des Buddha ungehindert. Er versteht den Bodhi des Buddha vollständig, erlangt Erkenntnisse im Dharma und Vinaya, verweilt in den rechten Lehren des Buddha,
kultiviert die Bodhisattva-Praktiken, verweilt in der Entschlossenheit des Bodhisattva und reflektiert über die Dharmas der Befreiung des Bodhisattva.
Sein Geist bleibt in den Zuständen, in denen die Bodhisattvas verweilen, unbefleckt und frei von jeglicher Anhaftung an das, was die Bodhisattvas praktizieren.
Er reinigt den Pfad des Bodhisattva und empfängt die Weissagung des Bodhisattva.
Nachdem er die Weissagung empfangen hat, reflektiert er folgendermaßen:
Das gemeine Volk ist töricht und verblendet, hat kein Wissen und keine Vision, keinen Glauben und kein Verständnis. Es handelt nicht intelligent, ist hartnäckig in seinen habgierigen Anhaftungen verstrickt und treibt im Kreislauf der Existenz innerhalb des Samsara dahin.
Sie suchen nicht den Buddha, folgen nicht dem erleuchteten Führer, vertrauen nicht der Schulung, sind verwirrt und irren sich, verfallen in Irrtum und begeben sich dann auf gefährliche Pfade.

496

Sie respektieren den König der Zehn Kräfte nicht und erkennen die Güte der Bodhisattvas nicht an. Sie hängen liebevoll an ihren jeweiligen Aufenthaltsorten, und wenn sie hören, dass alle Dharmas leer sind, werden sie von großem Schrecken ergriffen, woraufhin sie den rechten Dharma meiden und in falschen Dharmas verweilen.
Sie verlassen den geraden Pfad und begeben sich dann auf gefährliche und schwierige Pfade. Sie lehnen die Lehren des Buddha ab und folgen den Ideen der Māras. Sie haften fest an den Existenzebenen und lassen sie nicht los. Während der Bodhisattva auf diese Weise über die Wesen nachsinnt, wächst sein großes Mitgefühl und er entwickelt Wurzeln der Güte, bleibt aber dennoch frei von Anhaftung.
Zu diesem Zeitpunkt hat der Bodhisattva einen weiteren Gedanken:
„Um eines einzigen Wesens willen wäre ich bereit, in jedem Land der Welten der zehn Himmelsrichtungen zu weilen und unzählige Kalpas zu durchlaufen, um es zu lehren und es reifen zu lassen. Und so wie ich dies für jedes einzelne Wesen tun würde, so würde ich es auch für alle Wesen auf genau dieselbe Weise tun, während ich in all dieser Zeit niemals müde würde und geneigt wäre, dieses Streben aufzugeben und woanders hinzugehen.“
Selbst wenn er die gesamte Dharma-Welt mit einer Haarspitze ausmessen und an jedem einzelnen Punkt von der Größe einer Haarspitze verweilen würde, und zwar für die gesamte Dauer einer unermesslichen Anzahl von Kalpas, in denen er alle Wesen dort lehrte und schulte – und wenn er dies an jedem anderen Punkt von der Größe einer Haarspitze auf dieselbe Weise täte wie an diesem einen Punkt –, würde er in all dieser Zeit, nicht einmal für einen Augenblick, niemals eine Bindung an ein Selbst entwickeln oder sich auch nur ein Selbst oder etwas, das zu einem Selbst gehört, vorstellen können.
So konnte er an jedem noch so kleinen Ort fortfahren, bis zum Ende aller zukünftigen Kalpas, in denen er weiterhin die Bodhisattva-Praktiken pflegte, und dabei stets darauf achtete, sich nicht an den Körper, nicht an Dharmas, nicht an Gedanken, nicht an Gelübde, nicht an Samadhis, nicht an seine Kontemplationen, nicht an stille, meditative Versenkung, nicht an jegliche Erkenntnissphäre, nicht an Lehrende und Ausbildende und auch nicht an die Dharma-Welt zu binden. Und warum ist das so? Der Bodhisattva hat diesen Gedanken.

497

Ich sollte mir die gesamte Dharma-Welt wie eine magische Beschwörung vorstellen, alle Buddhas wie Schatten, die Bodhisattva-Praktiken wie einen Traum und die vom Buddha gesprochenen Lehren wie Echos. Alle Welten gleichen Transformationen, da sie durch karmische Vergeltung aufrechterhalten werden. Verschiedene Körper sind wie bloße Beschwörungen, da sie durch die Kraft der karmischen Formungsfaktoren entstehen.
Alle Wesen gleichen dem Geist, da sie von verschiedenen Arten von Verunreinigungen geprägt sind. Alle Lehren sind wie der Gipfel der Wirklichkeit, da sie unveränderlich sind.
Er hat auch diesen Gedanken:
Ich sollte die Bodhisattva-Praktiken in allen Ländern praktizieren – in allen zehn Himmelsrichtungen bis ans Ende des Raumes und in der gesamten Dharma-Welt –, sollte in einem klaren und tiefen Verständnis aller Lehren des Buddha in jedem Augenblick verweilen und die rechte Achtsamkeit vor mir manifestieren, ohne daran festzuhalten oder daran zu haften. Auf diese Weise betrachtet der Bodhisattva den Körper als frei von einem Selbst und hat die ungehinderte Fähigkeit, den Buddha zu sehen.
Um die Wesen zu lehren, erklärt er ihnen die Lehren und ermöglicht ihnen so, unermessliche Freude und reinen Glauben an den Dharma des Buddha zu empfinden. Indem er alle rettet und beschützt, bleibt sein Geist frei von Müdigkeit.
Da er frei von Müdigkeit bleibt, geht er überall in allen Welten zu Wesen, die noch nicht gereift sind und die die Schulung noch nicht durchlaufen haben, und wendet geschickte Mittel an, um sie zu lehren und zu befreien. Diese Wesen in ihnen besitzen alle Arten von unterschiedlicher Sprache, alle Arten von unterschiedlichen karmischen Handlungen, alle Arten von unterschiedlichen Anhaftungen, alle Arten von unterschiedlichen Umständen, in denen sie sich einleben, alle Arten von unterschiedlichen Arten, wie sie miteinander verbunden sind, alle Arten von Arten, wie sie im Kreislauf der Existenz dahintreiben, alle Arten von unterschiedlichen Bestrebungen, denen sie sich widmen, alle Arten von unterschiedlichen Erkenntnissphären, alle Arten von unterschiedlichen Geburten und alle Arten von unterschiedlichen Umständen, unter denen sie sterben.
Durch große Gelübde etabliert er sich unter ihnen und lehrt sie dann, ohne jemals seinen Entschluss wanken oder zurückweichen zu lassen, und ohne auch nur für einen einzigen Augenblick eine unreine Anhaftung hervorzubringen.
Warum ist das so? Weil er den Zustand erreicht hat, nichts zu besitzen, woran er hängt und von dem er abhängig ist, hat er, indem er sich selbst und anderen nützt, die vollkommene Erfüllung der Reinheit erlangt.

498

Dies ist mit der siebten Übung des Bodhisattva Mahā Sattva, der Übung der Ungebundenheit, gemeint.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „schwer zu erlangende Übung“ des Bodhisattva Mahā Sattva?
Dieser Bodhisattva vervollkommnet schwer zu erlangende Wurzeln der Güte, schwer zu überwindende Wurzeln der Güte, die höchsten Wurzeln der Güte, unzerstörbare Wurzeln der Güte, unübertroffene Wurzeln der Güte, unvorstellbare Wurzeln der Güte, unerschöpfliche Wurzeln der Güte, Wurzeln der Güte, die die Macht der souveränen Meisterschaft besitzen, Wurzeln der Güte, die von großer Ehrfurcht gebietender Tugend erfüllt sind, und Wurzeln der Güte, die von derselben einzigen Natur sind wie die aller Buddhas.
Wenn dieser Bodhisattva die Praktiken kultiviert, erlangt er das höchste Verständnis des Dharma des Buddha und ein umfassendes Verständnis des Bodhi des Buddha.
Er ruht nie in der Umsetzung der Bodhisattva-Gelübde, fährt bis zum Ende aller Kalpas mit unermüdlicher Entschlossenheit fort, gibt seine Bemühungen niemals auf selbst inmitten jeglichen Leidens, bleibt unerschütterlich von keiner der vielen Arten von Māras, wird von allen Buddhas mit schützender Achtsamkeit betrachtet, praktiziert vollständig alle asketischen Praktiken des Bodhisattva, kultiviert die Bodhisattva-Praktiken mit unermüdlichem Energiefleiß und bleibt unumkehrbar in den Gelübden des Großen Fahrzeugs.
Nachdem dieser Bodhisattva sich in dieser schwer zu erreichenden Praxis etabliert hat, ist er in jedem folgenden Geistesmoment fähig, sich für asaṃ khyeyas von Kalpas im saṃ sā ra umzudrehen, ohne jemals die großen Gelübde des Bodhisattva aufzugeben. Wenn ihm während dieser ganzen Zeit Wesen dienen, ihm Opfergaben darbringen usw., bis hin zum bloßen Sehen oder Hören, werden sie alle dadurch unwiderruflich an die Verwirklichung des Anuttara-samyak-saṃ bodhi gebunden.
Obwohl dieser Bodhisattva vollkommen versteht, dass Wesen nicht existieren, verlässt er dennoch niemals irgendeine der Bereiche der Wesen. Darin gleicht er einem Fährkapitän, der weder an diesem Ufer noch am anderen Ufer noch inmitten der fließenden Wasser verweilt. So ist er imstande, die Wesen an diesem Ufer zum fernen Ufer zu geleiten, indem er unaufhörlich hin und her reist.
Auch der Bodhisattva-Mahā Sattva ist so, denn er verweilt nicht im Samsara, nicht im Nirvana und auch nicht inmitten der Strömungen des Samsara. So ist er imstande, die Wesen an diesem Ufer zum fernen Ufer zu geleiten und sie in einen Zustand des Friedens und der Geborgenheit zu versetzen, frei von Furcht, Kummer und Angst.

499

Er ist auch nicht an die Anzahl der beteiligten Wesen gebunden.
Er verlässt kein einziges Wesen aufgrund der Bindung an viele Wesen und verlässt nicht viele Wesen aufgrund der Bindung an ein bestimmtes Wesen.
Er vermehrt nicht die Daseinsbereiche, verringert nicht die Daseinsbereiche, erschafft keine Daseinsbereiche, löscht keine Daseinsbereiche aus, beendet keine Daseinsbereiche, verlängert nicht die Dauer der Daseinsbereiche, unterscheidet nicht zwischen den Daseinsbereichen und sieht keine Dualität zwischen den Daseinsbereichen.
Warum ist das so?
Der Bodhisattva besitzt ein tiefgründiges Verständnis der Daseinsbereiche als dem Dharma-Bereich ähnlich und der Daseinsbereiche und des Dharma-Bereichs als nicht-dual. Unter den nicht-dualen Dharmas gibt es weder Zunahme noch Abnahme, weder Entstehung noch Vergehen, weder Existenz noch Nichtexistenz, weder Anhaften noch Abhängigkeit, weder Anhaften noch Dualität.
Und warum ist das so?
Der Bodhisattva versteht vollkommen, dass alle Dharmas und die Dharma-Welt nicht-dual sind. Auf diese Weise nutzt der Bodhisattva geschickte Mittel, um tief in die Dharma-Welt einzutauchen und in Zeichenlosigkeit zu verweilen, während er seinen Körper mit den Zeichen der Reinheit schmückt.
Er versteht die Dharmas als frei von jeglicher Natur und dennoch ist er imstande, die Eigenschaften aller Dharmas zu unterscheiden. Er klammert sich nicht an die Existenz der Wesen und ist dennoch imstande, ihre Anzahl vollständig zu erkennen. Er ist nicht an die Welt gebunden und manifestiert dennoch Körper in Buddha-Kṣetras.
Er unterscheidet nicht zwischen den Dharmas und dringt dennoch gekonnt in die Dharmas des Buddha ein. Er durchdringt Bedeutungen und Prinzipien tiefgründig und legt dennoch die gesprochenen Lehren ausführlich dar.
Er versteht den die Wünsche transzendierenden Gipfel der Wirklichkeit aller Dharmas vollständig und bricht dennoch seinen Weg des Bodhisattva nicht ab und weicht niemals von den Bodhisattva-Praktiken zurück.
Er kultiviert stets fleißig die endlosen Praktiken und betritt dennoch die Welt des Dharma mit souveräner Meisterschaft.
So wie man mit einem Holzbohrer ein Feuer entzündet, mit dem man dann unzählige Feuer entzünden kann, ohne dass es erlischt, so ist es auch mit dem Werk des Bodhisattva, die Wesen zu lehren, das, da es endlos ist, ewig in der Welt fortwirkt, ohne jemals zu erlöschen.
Wie man mit einem Holzbohrer ein Feuer entfacht, mit dem man dann unzählige Feuer entzünden kann, ohne es erlöschen zu lassen, so ist es auch mit dem Werk des Bodhisattva, die Wesen zu lehren, das, da es endlos ist, in der Welt ewig fortbesteht, ohne jemals zu erlöschen.
Es hat weder ein endgültiges Ende noch kein endgültiges Ende, ist weder durch Anhaften noch durch Nicht-Anhaften gekennzeichnet, ist weder abhängig noch unabhängig, befasst sich weder nur mit weltlichen noch mit buddhistischen Lehren und ist weder nur die eines gewöhnlichen Menschen noch die eines Menschen, der die Früchte des Pfades erlangt hat.

500

2.430
Der Bodhisattva vervollkommnet einen solch seltenen Geist. Während er die Bodhisattva-Praktiken kultiviert, lehrt er möglicherweise nicht über die Dharmas der Zwei Fahrzeuge, nicht über die Dharmas eines Buddhas, nicht über die Welt, nicht über die Dharmas der Welt, nicht über Wesen, nicht über die Nichtexistenz von Wesen, nicht über Verunreinigungen und nicht über Reinheit.
Und warum?
Weil der Bodhisattva weiß, dass alle Dharmas frei von Verunreinigungen sind und nicht anhaften, sich nicht entwickeln und nicht zurückentwickeln. Wenn der Bodhisattva inmitten solch stiller, erhabener, äußerst tiefgründiger und höchster Dharmas kultiviert, entstehen ihm nicht einmal Gedanken wie:
„Ich kultiviere jetzt diese Praxis“, „Ich habe die Kultivierung jener Praxis bereits abgeschlossen“ und „Ich werde diese andere Praxis in Zukunft kultivieren“. Er ist nicht an die Aggregate, die Sinnesbereiche, die Sinnesgrundlagen, die innere Welt, die äußere Welt oder die Welt, die sowohl innerlich als auch äußerlich ist, gebunden.
Es gibt nichts, woran er in den großen Gelübden, die er abgelegt hat, in den Pāramitās oder in den anderen Dharmas gebunden ist.
Und warum ist das so? Im gesamten Dharma-Bereich gibt es keinen Dharma namens „Zugangsstufe des Śrāvaka-Schüler-Fahrzeugs“ oder „Zugangsstufe des Pratyekabuddha-Fahrzeugs“. Es gibt auch kein Dharma, das „Zugangsstufe des Bodhisattva-Fahrzeugs“ oder „Zugangsstufe des
Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi“ genannt wird. Es gibt kein Dharma, das „Zugangsstufe der Bereiche des gewöhnlichen Menschen“ genannt wird. Es gibt kein Dharma, das „Zugangsstufe der Befleckung“, „Zugangsstufe der Reinheit“, „Zugangsstufe des SaṃSāRa“ oder „Zugangsstufe des Nirvana“ genannt wird.
Und warum ist das so?
Weil alle Dharmas weder dual noch nicht-dual sind. Sie sind wie der leere Raum, den man, selbst wenn man ihn in zehn Richtungen in Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart suchte, niemals erfassen könnte, obwohl es nicht so ist, dass es keinen leeren Raum gäbe.
Wenn der Bodhisattva auf diese Weise über alle Dharmas nachsinnt, kann keiner von ihnen erfasst werden, obwohl es nicht so ist, dass es
keine Dharmas gäbe. Er stimmt mit der Wirklichkeit überein, weicht nicht von ihr ab, setzt seine Tätigkeit fort und gibt überall Unterweisung in der Ausübung der Bodhisattva-Praktiken.
Er gibt weder seine großen Gelübde noch seine Schulung der Wesen auf noch das Drehen des Rades des rechten Dharma.

501

Er verstößt nicht gegen Ursache und Wirkung und widerspricht nicht dem universellen erhabenen Dharma.
Er weilt überall im Zustand der Gleichheit mit allen Tatha-Gatas der drei Zeitabschnitte, lässt niemals zu, dass die Linie der Buddhas unterbrochen wird, und verletzt niemals den wahren Charakter der Dharmas. Er durchdringt die Dharmas zutiefst, und seine Beredsamkeit ist unerschöpflich. Beim Hören des Dharma bleibt er frei von Anhaftung und ist imstande, bis in die tiefsten Tiefen des Dharma vorzudringen. Er ist fähig, ihn mit furchtlosem Geist zu offenbaren und zu erläutern.
Er gibt niemals den Status der Buddhaschaft auf und widersetzt sich nicht den Dharmas der Welt. Er erscheint überall in der Welt und doch haftet er nicht an ihr. Auf diese Weise vervollkommnet der Bodhisattva den schwer zu erlangenden Geist der Weisheit, kultiviert alle Praktiken, befreit Wesen aus den drei elenden Schicksalen, lehrt und schult sie und führt sie auf den Pfad aller Buddhas der drei Zeitepochen, sodass sie ihm unerschütterlich ergeben bleiben.
Er reflektiert auch so: Die Wesen der Welt wissen nicht, wie man Güte erwidert, verstricken sich in gegenseitige Feindschaft, hängen falschen Ansichten an, werden durch verkehrte Ansichten verwirrt und getäuscht, sind töricht und unwissend, haben keine Gedanken des Glaubens, folgen schlechten Freunden, erzeugen allerlei böse List und sind alle voller Begierde, Unwissenheit und allerlei Leiden. Dies ist der Anlass für mich, die Bodhisattva-Praktiken zu kultivieren. Wenn sie wüssten, wie man Güte erwidert, intelligent wären, über weise Einsicht verfügten und daher gute spirituelle Freunde die Welt erfüllten, würde ich die Bodhisattva-Praktiken nicht unter ihnen pflegen.
Warum ist das so? Ich hege weder Zuneigung noch Abneigung für die Wesen.
Ich wünsche mir nichts von ihnen und suche nicht einmal einen Faden, ein Haar oder ein lobendes Wort von ihnen.
Wenn ich die Kalpas der Zukunft durch die Pflege der Bodhisattva-Praktiken erschöpfe, würde ich nie auch nur einen Gedanken daran fassen, dies zu meinem eigenen Vorteil zu tun. Es geschieht nur, weil ich alle Wesen befreien, ihre Reinigung ermöglichen und ihnen helfen möchte, die ewige Erlösung zu erlangen.
Und warum ist das so? Was das Bestreben betrifft, den Wesen als erleuchteter Führer zu dienen, so bestimmt das Dharma, dass es so geschehen soll. Man greift nach nichts und sucht nach nichts.
Vielmehr ist es allein dem Wohl der Wesen zuliebe, dass man den Bodhisattva-Pfad beschreitet und ihnen ermöglicht, den Frieden und die Geborgenheit des fernen Ufers zu erreichen und den Anuttara-Samyak-SaṃBodhi zu verwirklichen.

502

Dies ist mit der achten der Praktiken des Bodhisattva Mahā Sattva gemeint, der schwer zu erlangenden Praxis.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die „Praxis des guten Dharma“ des Bodhisattva-Mahā Sattva?
Dieser Bodhisattva dient als klarer und kühler Quell des Dharma für alle Devas, Menschen, Māras, Brahma-Himmelsgötter, Śrāmaṇas, Brahmanen, Gandharvas und andere Wesen der Welt.
Er sammelt und bewahrt den rechten Dharma und lässt nicht zu, dass die Linie der Buddhas unterbrochen wird.
Da er das „reine Licht Dhā Raṇī“ erlangt hat, ist seine Beredsamkeit im Lehren des Dharma und im Geben von Weissagungen unerschöpflich.
Da er die „vollständige Bedeutung“ (dhā raṇī) erlangt hat, ist seine Eloquenz in Bezug auf Bedeutungen grenzenlos;
Da er das „Erwachen zum wahren Dharma“ (dhā raṇī) erlangt hat, ist seine Eloquenz in Bezug auf Dharmas unerschöpflich;
Da er die „Auslegung von Wörtern und Phrasen“ (dhā raṇī) erlangt hat, ist seine Eloquenz im Gebrauch von Formulierungen unerschöpflich;
Da er das „ungehinderte Tor zu grenzenlosen Textpassagen und endlosen Bedeutungen“ (dhāraṇī) erlangt hat, ist seine Fähigkeit zur ungehinderten Eloquenz unerschöpflich;
Da er die „Buddha-Salbung der Krone“ (dhāraṇī) erlangt hat, als er die Salbung seiner Krone empfing, ist seine Freude am eloquenten Ausdruck unerschöpflich;
Da er die „Erleuchtung ohne Abhängigkeit von anderen“ erlangt hat, dhā raṇī, ist das Licht seiner Beredsamkeit unerschöpflich;
da er die „adaptive Beredsamkeit“ erlangt hat, ist seine Beredsamkeit im Umgang mit anderen unerschöpflich;
da er die „exegetische Fähigkeit“ erlangt hat, alle Bedeutungen, Passagen und Texte zu erklären, dhā raṇī, ist seine exegetische Beredsamkeit unerschöpflich; und da er die „grenzenlosen Permutationen“ erlangt hat, ist die Grenzenlosigkeit seiner Beredsamkeit unerschöpflich.
Das unerschütterliche, beständige Mitgefühl dieses Bodhisattva zieht überall Wesen an.
Im gesamten großen Trichiliokosmos manifestiert er transformativ den goldfarbenen Körper und führt das Werk des Buddha fort. Indem er sich den Fähigkeiten, dem Wesen und den Neigungen der Wesen anpasst und seine breite, lange Zunge einsetzt, lässt er unzählige Stimmen aus einer einzigen Stimme erklingen, passt sich der Zeit beim Lehren des Dharma an und ermöglicht es ihnen dadurch allen, freudige Wonne zu empfinden.
Selbst wenn unzählige Wesen mit unermesslich vielen verschiedenen Arten karmischer Vergeltung alle an einem einzigen Ort zusammenkämen und eine so gewaltige Versammlung bildeten, dass sie unzählige Welten vollständig erfüllte, und wenn dieser Bodhisattva inmitten dieser Versammlung säße, jedes dieser Wesen, jedes mit unermesslich vielen asaṃ khyeyas von Mündern, von denen jeder hunderttausend
koṭīs von nayutas von Stimmen hervorbringen könnte, von denen jede gleichzeitig alle ihre Stimmen ausstrahlte, von denen jede mit unterschiedlichen Phrasierungen sprach und deutlich unterschiedliche Fragen stellte – selbst dann wäre der Bodhisattva noch in der Lage, all diese Fragen in einem einzigen Geistesmoment aufzunehmen und zu beantworten und dadurch all ihre Zweifel zu zerstreuen.

503

Und so wie dies bei einer einzigen Versammlung geschieht, so geschieht es auch bei einer unermesslichen Anzahl solcher Versammlungen.
Wenn in jedem einzelnen Augenblick des Bewusstseins, auf der Spitze eines einzigen Haares, eine unermesslich große Anzahl von Versammlungen an ihren Orten der Erleuchtung entstünde und dies gleichzeitig an jedem Ort von der Größe einer Haarspitze auf genau dieselbe Weise geschähe und bis zum Ende aller Kalpas der Zukunft fortbestünde, wobei jede Versammlung fortbestünde, selbst wenn diese Kalpas selbst ihr Ende erreichen sollten, und in jeder Versammlung und in jedem folgenden Augenblick des Bewusstseins jeder dort unterschiedliche Formulierungen verwendete und deutlich unterschiedliche Fragen stellte, wäre der Bodhisattva dennoch in der Lage, all diese Fragen in nur einem Augenblick des Bewusstseins aufzunehmen und zu beantworten, ohne Furcht oder Zaghaftigkeit und ohne den geringsten Zweifel oder Irrtum.
Unter solchen Umständen würde er folgendermaßen nachdenken:
Selbst wenn alle Wesen kämen und mir mit solchen Worten Fragen stellten, würde ich ihnen allen ununterbrochen und endlos den Dharma verkünden und sie so alle befähigen, freudige Wonne zu empfinden und auf dem Pfad der Tugend zu verweilen. Daraufhin würde ich sie zusätzlich befähigen, alles Gesprochene gründlich zu verstehen, sodass sie wiederum all diese verschiedenen Arten von Dharma anderen Wesen lehren könnten, ohne dabei auf sprachliche Unterscheidungen zu stoßen. Selbst wenn sie unzählige verschiedene Wörter und Sätze verwendeten, um zu kommen und herausfordernde Fragen zu stellen, würde ich sie alle in einem einzigen Augenblick erfassen und ihnen mit einer einzigen Stimme antworten, die es ihnen allen ohne Ausnahme ermöglichen würde, zu erwachen. Dass dies geschehen konnte, liegt daran, dass er die allwissende Salbung der Krone erhalten hat, daran, dass er einen Schatz ungehinderter Fähigkeiten erworben hat, daran, dass er das vollkommene Licht aller Dharmas erlangt hat und daran, dass er die mit allwissende Weisheit vollständig vervollkommnet hat.

504

Söhne des Buddha, nachdem dieser Bodhisattva-Mahā Sattva sich in der Praxis guter Dharmas gefestigt hat, ist er imstande, sich
selbst zu reinigen und gleichzeitig geschickte Mittel frei von Anhaftung zum Wohle aller Wesen einzusetzen, und zwar selbst ohne die Existenz eines Wesens wahrzunehmen, dem es gelingt, Befreiung zu erlangen. Und wie dies in den Welten dieses großen Trichiliokosmos der Fall ist, so ist es auch in all den unermesslich vielen Welten des großen Trichiliokosmos, in denen er in all seinen Gestalten die Transformationen der goldenen Form voll ausfüllt, beseelt von seiner wundersamen Stimme, die, ohne in irgendeiner Weise an irgendeinem Dharma gehindert zu werden, das Werk des Buddha fortführt.
Söhne des Buddha, dieser Bodhisattva-Mahā Sattva vollendet zehn Arten von Körpern, nämlich:
Den Körper jenseits der Schicksale, der in das grenzenlose Dharma-Reich eingeht, dadurch, dass alles Weltliche erlischt;
Den Körper, der in alle Schicksale des grenzenlosen Dharma-Reiches eingeht, dadurch, dass er in allen Welten geboren wird;
Den ungeborenen Körper, der im Ungeborenen weilt, dadurch, dass er dem Dharma der gleichmäßigen Gleichheit folgt;
Den unzerstörten Körper, in dem alles erlischt, dadurch, dass er durch Worte und Rede nicht begreifbar ist;
Den unwirklichen Körper, dadurch, dass er der Wirklichkeit entspricht;
Den nicht-falschen Körper, dadurch, dass er sich gemäß dem manifestiert, was auch immer angemessen ist;
Den unbeweglichen Körper, dadurch, dass er das Sterben hier und die Wiedergeburt dort transzendiert;
Der unversehrte Körper, aufgrund der Unzerstörbarkeit der Natur des Dharma-Bereichs;
Der Körper eines einzigen Charakters, aufgrund der Trennung des Pfades aller Lehrreden in den drei Zeitabschnitten; und
Der zeichenlose Körper, aufgrund der Fähigkeit, die charakteristischen Zeichen der Dharmas zu betrachten.
Durch die Vervollkommnung dieser zehn Körperarten dient der Bodhisattva:
allen Wesen als Zuflucht, indem er das Wachstum aller Wurzeln des Guten fördert;
allen Wesen als Erlöser, indem er ihnen großen Frieden und Sicherheit schenkt;
allen Wesen als Zuflucht, indem er ihnen zu einem wichtigen Ort des Vertrauens wird;
allen Wesen als Wegweiser, indem er ihnen die Erlangung der unübertroffenen Befreiung ermöglicht.

505

Dient als Lehrer für alle Wesen, indem er ihnen ermöglicht, in den wahren Dharma einzudringen;
Dient als Lampe für alle Wesen, indem er ihnen ermöglicht, karmische Vergeltung klar zu erkennen;
Dient als Licht für alle Wesen, indem er die Erleuchtung des tiefgründigen und erhabenen Dharma ermöglicht;
Dient als Fackel für alle in allen drei Zeitepochen, indem er ihnen ermöglicht, das Licht zu sehen und zum wahren Dharma zu erwachen;
Dient als Erleuchtung für alle auf der Welt, indem er ihnen ermöglicht, das Land des Lichts zu betreten; und
Dient als Quelle des Lichts für alle Schicksale, indem er die souveränen Meisterschaften des Tathagata manifestiert.
Söhne des Buddha, dies ist mit der neunten der Praktiken des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint, der Praxis guter Dharmas.
Sobald der Bodhisattva in dieser Praxis gefestigt ist, dient er allen Wesen als klarer und kühler Quell des Dharma durch seine Fähigkeit, die Quelle aller Dharmas des Buddha zu erreichen.
Ihr Söhne des Buddha, was bedeutet dann die „wahre Praxis“ des Bodhisattva – Mahā Sattva? Dieser Bodhisattva vervollkommnet die Rede von höchster Wahrhaftigkeit. Er ist fähig, im Einklang mit seinen Worten zu handeln und im Einklang mit seinen Taten zu sprechen. Dieser Bodhisattva studiert die wahre Rede aller Buddhas der drei Zeitabschnitte, tritt in die Linie aller Buddhas der drei Zeitabschnitte ein, erlangt Wurzeln der Güte, die mit denen aller Buddhas der drei Zeitabschnitte identisch sind, erlangt die nicht-duale Rede aller Buddhas der drei Zeitabschnitte und erlangt durch das Befolgen der Tathā-gata-Tradition vollkommen entwickelte Weisheit. Dieser Bodhisattva vervollkommnet:
Das Wissen, das in Bezug auf Wesen weiß, was ist und was nicht;
das Wissen, das die karmischen Vergeltungen kennt, wie sie in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart geschehen;
das Wissen, das die relative Schärfe und Trägheit aller Fähigkeiten kennt;
das Wissen, das alle verschiedenen Arten von Daseinsbereichen kennt;
das Wissen, das alle verschiedenen Arten des Verstehens kennt;
das Wissen, das die Endpunkte aller Wege kennt.

506

Das Wissen, das alle Dhyānas, Befreiungen und Samādhis hinsichtlich ihrer relativen Reinheit oder Unreinheit kennt, sowie
wann sie entstanden sind oder nicht;
das Wissen, das sich nach Belieben an die früheren Leben der Wesen erinnert, wie sie sich in allen Welten ereignet haben;
das Wissen um das himmlische Auge; und das Wissen um das vollständige Erlöschen der Verunreinigungen.
Dennoch gibt er die Bodhisattva-Praktiken niemals auf.
Und warum?
Weil er alle Wesen lehrt und sie alle befähigt, Reinigung zu erlangen. Dieser Bodhisattva hegt auch besonders hohe Gedanken wie diesen: Wenn es mir nicht gelänge, alle Wesen auf dem unübertroffenen Pfad der Befreiung zu belassen, und ich stattdessen Anuttara-Samyak-SaṃBodhi verwirklichte, bevor ich dies getan habe, dann widerspräche das meinen ursprünglichen Gelübden, und das sollte ich nicht tun.
Deshalb muss ich zuerst allen Wesen ermöglichen, den unübertroffenen Bodhi zu erlangen und ohne Reste ins Nirvana einzugehen, erst danach die Buddhaschaft zu verwirklichen.
Und warum? Es ist nicht so, dass mich Wesen gebeten hätten, diesen Entschluss zu fassen. Vielmehr wurde ich aus eigenem Antrieb ein ungebetener Freund der Wesen, um ihnen zuerst zu ermöglichen, ihre Wurzeln der Güte vollends zu entfalten und das Allwissen zu verwirklichen. Weil ich an nichts in der Welt hänge, gehöre ich zu den Höchsten. Weil ich auf dem Boden des unübertroffenen Lehrers weile, gehöre ich zu den Erhabensten. Indem ich die Grenzenlosigkeit der Wesen begreife, werde ich zu dem, der die Schleier der Vision hinter mir lässt. Indem ich die ursprünglichen Gelübde erfülle, werde ich zu dem, der getan hat, was getan werden musste. Es ist die Funktion der verdienstbasierten Verzierungen des Bodhisattva, dass ich geschickt Transformationen manifestiere. Und da ich von allen Buddhas der drei Zeitepochen hervorgebracht und erhalten wurde, werde ich ein guter und verlässlicher Zufluchtsort für andere.
Weil dieser Bodhisattva-Mahā Sattva seine ursprünglichen Gelübde nicht aufgibt, ist er imstande, die Verzierung mit unübertroffener Weisheit anzunehmen, Wesen zu nützen, sie alle zur vollkommenen Zufriedenheit zu führen, im Einklang mit seinen ursprünglichen Gelübden, und dafür zu sorgen, dass sie den höchsten Grad der Erfüllung erreichen.
Er erlangt souveräne Meisterschaft der Weisheit in allen Dharmas und ermöglicht es allen Wesen überall, Reinheit zu erlangen.
In jedem folgenden Geistesmoment wandert er überall durch die Welten der zehn Himmelsrichtungen. In jedem folgenden Bewusstseinsmoment geht er in unzählige Buddha-Länder, um ihnen seine Ehrerbietung zu erweisen, und in jedem folgenden Bewusstseinsmoment sieht er eine unermessliche Anzahl von Buddhas und die von Buddhas geschmückten reinen Länder.

507

Er manifestiert die meisterhaften spirituellen Kräfte des Tatha gata überall im Dharma-Bereich und im Bereich des leeren Raums. Dieser Bodhisattva manifestiert unzählige Körper, die überall in die Welten eintreten und auf nichts angewiesen sind. In seinem eigenen Körper offenbart er alle Länder, alle Wesen, alle Dharmas und alle Buddhas.
Dieser Bodhisattva kennt die verschiedenen Gedanken der Wesen, ihre verschiedenen Begierden, ihr verschiedenes Verständnis, ihre verschiedenen karmischen Vergeltungshandlungen und ihre verschiedenen Wurzeln der Güte. Dann manifestiert er ihnen, je nachdem, was für sie angemessen ist, Körper und schult sie dadurch. Er betrachtet die Bodhisattvas als Beschwörungen, alle Dharmas als Transformationen, das Erscheinen der Buddhas in der Welt als Spiegelbilder und alle Welten als einen Traum.
Er erlangt einen unerschöpflichen Schatz an Bedeutungsformen und Textformen und, mit souveräner Meisterschaft in rechter Achtsamkeit, ein umfassendes und endgültiges Verständnis aller Dharmas. Seine Weisheit ist von höchster Art, die das wahre Wesen aller Samā Dhis durchdringt und auf der Grundlage der einen Natur und der Nicht-Dualität ruht. Da alle Wesen an Dualitäten gebunden sind, kultiviert der Bodhisattva – Mahā Sattva, der im großen Mitgefühl verankert ist, solche Dharmas der Ruhe wie diese, erlangt die zehn Kräfte des Buddha, tritt in das Dharma-Reich von Indras Netz ein und vollendet die ungehinderte Befreiung des Tatha Gata und das Gebrüll eines heldenhaft mutigen Löwen unter den Menschen. Er erlangt Furchtlosigkeit, wird fähig, das ungehinderte Rad des reinen Dharma zu drehen, erlangt Weisheit und Befreiung und erkennt vollständig die Erfahrungssphären aller Welten. Er beendet den Strudel des Samsara und tritt in den großen Ozean der Weisheit ein, in dem er zum Wohle aller Wesen den rechten Dharma aller Buddhas der drei Zeitalter schützt und bewahrt. Er erreicht die Quelle des wahren Wesens des Ozeans aller Dharmas des Buddha.
Nachdem der Bodhisattva in dieser authentischen Praxis verweilt, ermöglicht er das Erwachen, die Freude und die Reinheit aller Devas, Menschen, Maras, Brahma-Himmelsgötter, Śrāmaṇas, Brahmanen, Gandharvas, Asuras und anderer Wesen der Welt, die sich ihm nähern. Dies ist mit dem zehnten der Bodhisattva-Mahā-Sattva-Praktiken, der wahren Praxis, gemeint.

508

Zu jener Zeit bewegten und erbebten sich aufgrund der spirituellen Kräfte Buddhas Welten in jeder der zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Atome in einem Buddha Kshatra, auf sechs Arten: Bewegung, universelle Bewegung, gleichmäßige und universelle Bewegung, Aufstieg, universeller Aufstieg, gleichmäßiger und universeller Aufstieg, Aufwärtsstoß, universeller Aufwärtsstoß, gleichmäßiger und universeller Aufwärtsstoß, Schütteln, universelles Schütteln, gleichmäßiges und universelles Schütteln, Brüllen, universelles Brüllen, gleichmäßiges und universelles Brüllen, Schlagen, universelles Schlagen und gleichmäßiges und universelles Schlagen.
Es regnete wunderbare himmlische Blumen, himmlische Düfte, gepuderten himmlischen Weihrauch, himmlische Blumengirlanden, himmlische Gewänder, himmlische Juwelen und himmlischen Schmuck herab, während himmlische Musik erklang, begleitet von der Ausstrahlung himmlischen Glanzes und dem Chor der erhabenen Stimmen der Devas.
So wie in dieser Welt diese spirituellen Wandlungen die Rezitation der zehn Praktiken im Suyā ma Himmelspalast begleiteten, so geschah es auch in den Welten der zehn Himmelsrichtungen.
Aufgrund der spirituellen Kräfte des Buddha kamen aus einer Vielzahl von Welten in jeder der zehn Himmelsrichtungen, so zahlreich wie die Atome in zehn Myriaden von Buddha-Kṣetras, Bodhisattvas, ebenso zahlreich wie die Atome in zehn Myriaden von Buddha-Kṣetras, und erfüllten die zehn Himmelsrichtungen.
Sie sprachen zum Bodhisattva „Wald der verdienstvollen Eigenschaften“ und sagten: „Sohn des Buddha, es ist wahrlich gut, wahrlich gut, dass du die Bodhisattva-Praktiken so gut erläutern konntest. Wir alle tragen den gleichen Namen ‚Wald der verdienstvollen Eigenschaften‘ und stammen aus Ländern, die als ‚Banner der verdienstvollen Eigenschaften‘ bekannt sind. Die Tatha-Gatas in diesen Ländern sind alle als ‚Universelle verdienstvolle Eigenschaften‘ bekannt.“
Diese Lehren wurden auch in den Wohnstätten all unserer Buddhas gelehrt, in denen Versammlungen, Gefolge, Formulierungen und Bedeutungen genau so waren, wie sie hier dargelegt sind, ohne jegliche Zusätze oder Weglassungen.
Sohn des Buddha, durch die Unterstützung der spirituellen Kräfte des Buddha sind wir gekommen und haben diese Versammlung betreten, um dir als Zeugen zu dienen und zu bestätigen, dass in allen Welten der zehn Himmelsrichtungen die Umstände genau dieselben sind wie hier.
Zu jener Zeit, unterstützt von der spirituellen Kraft des Buddha, überblickte der Bodhisattva Wald der verdienstvollen Eigenschaften die gesamte Versammlung in den zehn Himmelsrichtungen des Dharma-Bereichs. Er wollte sicherstellen, dass die Linie der Buddhas nicht unterbrochen würde, er wollte sicherstellen, dass die Linie der Bodhisattvas rein bliebe, er wollte sicherstellen, dass die Linie der Gelübde unumkehrbar fortgeführt würde, er wollte sicherstellen, dass die Linie der Praktiken ewig fortgeführt würde, er wollte sicherstellen, dass die Linien der drei Zeitepochen alle gleichwertig wären, er wollte alle Buddha-Linien der drei Zeitepochen zusammenführen, er wollte alle Wurzeln der Güte, die gelegt wurden, offenbaren und erläutern, er wollte die Fähigkeiten aller Wesen betrachten, er wollte die Wirkungsweise der Leiden, der gewohnheitsmäßigen karmischen Neigungen und der mentalen Handlungen verstehen und er wollte vollständig Erleuchte den Bodhi aller Buddhas, dann sprach er diese Verse:

509

Wir zollen den Erhabenen der Zehn Mächte tiefste Verehrung, jene, die makellos, rein und von ungetrübter Vision sind,
und deren Wirkungskreise tief, weitreichend und unvergleichlich sind.
Sie wandeln auf dem Pfad, der dem leeren Raum gleicht.
Die Erhabensten unter den Menschen der Vergangenheit, die unzählige verdienstvolle Eigenschaften besaßen, frei von Bindungen waren, und deren Mut unübertroffen und völlig einzigartig war – sie waren es, die, nachdem sie den Staub überwunden hatten, diesen Pfad beschritten.
In der Gegenwart, in den Ländern der zehn Himmelsrichtungen, sind sie imstande, die höchste Bedeutung zu enthüllen und zu erläutern.
Nachdem sie alle Übertretungen abgelegt und höchste Reinheit erlangt haben, sind sie es, die, ohne auf irgendetwas zu vertrauen, diesen Pfad beschreiten.
In Zukunft werden all jene Löwen unter den Menschen, die überall im Dharma-Reich umherstreifen, die bereits das große Mitgefühl aller Buddhas hervorgebracht haben – sie, die Wohltäter, werden diesen Pfad beschreiten.
All die unvergleichlichen Verehrten in den drei Zeitaltern, die die Dunkelheit der Täuschung selbstständig auslöschen, und dann in der Gleichheit aller Dharmas verweilen – sie sind es, die mit großen Kräften diesen Pfad beschreiten.
Jene, die überall die unzähligen und grenzenlosen Reiche sehen, einschließlich aller Existenzebenen und aller Schicksale, und die, nachdem sie sie gesehen haben, in ihrem Geist nicht zwischen ihnen unterscheiden – sie sind es, die Unerschütterlichen, die diesen Pfad beschreiten.
Diejenigen, die alles im Dharma-Bereich vollständig verstehen, die das reinste Verständnis der höchsten Bedeutung besitzen,
und die Hass, Arroganz und Verblendung für immer überwunden haben – sie sind es, die, erfüllt von verdienstvollen Eigenschaften, diesen Pfad beschreiten.

510

Jene, die geschickt zwischen den verschiedenen Arten von Wesen unterscheiden, und doch in allen die wahre Natur des Dharma-Reiches durchdringen, und die auf natürliche Weise erwachen, ohne sich auf andere verlassen zu haben –
sie sind es, die, gleich dem leeren Raum, diesen Pfad beschreiten.
Jene, die in alle Länder des leeren Raums reisen, um über den Dharma zu lehren und dabei ausgiebig Analogien zu verwenden,
und deren Lehre rein und unanfechtbar ist – es sind jene höchsten Weisen, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die die unerschütterliche Unwiderruflichkeit vollständig erfüllt haben, die den ehrwürdigen und höchsten Dharma vervollkommnet haben, und deren unendliche Gelübdekraft das ferne Ufer der Vollkommenheit erreicht – es ist der Pfad, den jene beschreiten, die in der Kultivierung so geschickt sind.
Jene, die ausnahmslos alles erkennen und sehen können aller weiten, tiefgründigen und erhabenen Bereiche der Erkenntnis
auf allen unzähligen und grenzenlosen Gebieten – es ist der Pfad, den jene Löwen der Lehre beschreiten.
Jene, die alle Passagen und Bedeutungen vollständig verstehen, die alle Verfechter abweichender Lehren gänzlich widerlegen,
und die, im Glauben an den Dharma gewiss, frei von Zweifeln sind – es sind jene großen Munis, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die alle verhängnisvollen Fehler der Welt weit hinter sich lassen, die allen Wesen überall friedvolle Geborgenheit und Glück schenken, und die als unvergleichliche große Meisterführer dienen können – es sind jene mit solch erhabenen Eigenschaften, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die allen Wesen beständig Furchtlosigkeit schenken, die ihnen so allen Freude schenken, und die, reinen Geistes, die Trübung der Verunreinigungen ablegen – es sind jene, die darin unübertroffen sind, die diesen Pfad beschreiten.
Jene reinen Geistes, die in Güte geübt sind, die begriffliche Ausführlichkeit hinter sich gelassen haben, frei von verbalen Übertretungen sind, und deren ehrfurchtgebietendes, vollkommenes Licht von vielen bewundert wird – es sind jene Höchsten, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die, in die wahre Bedeutung eingetreten, das ferne Ufer erreicht haben, die in den Grundlagen verdienstvoller Eigenschaften mit stets ruhendem Geist verweilen, und die Buddhas in schützender Achtsamkeit tragen, niemals vergessend – es sind jene, die alles Dasein auslöschen, die diesen Pfad beschreiten.
Diejenigen, die das Selbst transzendiert haben, die weder quälen noch verletzen, und die unablässig mit lauter Stimme den rechten Dharma verkünden, der in alle Welten dringt – sie sind es, die selbst mit Worten unbeschreiblich sind, die diesen Weg beschreiten.

511

Diejenigen, die die Praxis von dāna pāramitā bereits vollendet haben, die mit Zeichen und Spuren des hundertfachen Verdienstes geschmückt sind, und die, wenn sie von anderen Wesen erblickt werden, alle erfreuen – es sind jene mit höchster Weisheit, die diesen Pfad beschreiten.
Diejenigen, die auf äußerst schwer zugänglichen Weisheitsgründen, die sich mit erhabener Weisheit fest etablieren können,
und deren Geist unerschütterlich geworden ist – es sind jene mit solch solider Praxis, die diesen Pfad beschreiten.
Wer alle Orte im Dharma-Reich betreten kann, die überall, wo sie eintreten, das Höchste erreichen und deren Beherrschung der spirituellen Kräfte alles umfasst – es sind jene mit solch strahlendem Dharma, die diesen Pfad beschreiten.
Jene großen Munis, die den Unvergleichlichen ebenbürtig sind, die fleißig Samādhis pflegen, die von Nicht-Dualität geprägt sind, und deren Geist stets in Versenkung verweilt und sich an der Stille erfreut – es sind jene mit solch universeller Vision, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, für die alle Welten, ob klein oder groß, ineinandergreifen, selbst wenn sie ihre Unterschiede bewahren, und die solche Erkenntnissphären vollständig ergründen – es sind jene Könige des Berges der Weisheit, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, deren Geist stets strahlend rein ist und alle Verunreinigungen ablegt, die an nichts in den drei Daseinsbereichen gebunden sind, und deren Bewahrung der vielen Gebote das ferne Ufer erreicht hat – es sind jene mit solch reinen Geistern, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, deren Weisheit unbeschreiblich grenzenlos ist und die, überall im Dharma-Bereich und im Raum, sie kultivieren, üben und in ihr verweilen können – es sind jene mit solcher Vajra-Weisheit, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, deren Weisheit geschickt die Erkenntnisbereiche aller Buddhas der drei Zeitalter durchdringt und vollständig durchdringt,
und die nie auch nur einen Augenblick lang Müdigkeit verspürt haben – es sind die Höchsten, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die die Dharmas der zehn Kräfte unterscheiden können, die die Endpunkte aller Pfade vollständig kennen, und die in ungehinderter physischer Handlung höchste Meisterschaft erlangen – es sind jene mit Körpern, die solche Eigenschaften besitzen, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die in den unzähligen und grenzenlosen Bereichen der zehn Richtungen, in Bezug auf alle Wesen in ihnen, beschließen:
„Ich werde sie alle retten und beschützen und sie niemals im Stich lassen“ – es sind jene mit solcher Furchtlosigkeit, die diesen Pfad beschreiten.

512

Jene, die fleißig alle Dharmas der Buddhas praktizieren, deren Geist stets wach und weder träge noch müde ist, und die sich der Reinigung aller Welten widmen – es sind diese großen Drachenkönige, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die die Unterschiede in den Fähigkeiten der Wesen sowie die unzähligen Variationen in den Neigungen und dem Verständnis jedes Einzelnen vollständig kennen, und die alle vielen verschiedenen Bereiche klar verstehen – es sind diese mit solch universeller Durchdringung, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die unzählige Geburten durchlaufen in den unzähligen Kṣetras der Welten der zehn Himmelsrichtungen, und doch nie auch nur einen Augenblick lang müde geworden sind – es sind sie, die in freudiger Wonne verweilen, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die überall ein Netz unzähliger Lichtstrahlen ausstrahlen, die alle Welten mit blendender Strahlkraft erleuchten, sodass jene, auf die ihr Licht scheint, die Natur aller Dharmas durchdringt – es sind jene, die solch feine Weisheit besitzen, die diesen Pfad beschreiten.
Jene, die unzählige Koti von Nayutas erbeben lassen, in Ländern in allen zehn Himmelsrichtungen, doch niemals die Wesen darin erschrecken lassen – dies ist der Pfad derer, die der Welt nützen.
Jene, die alle Dharmas der Sprache vollkommen verstehen, die in der Beantwortung schwieriger Fragen letztlich geschickt sind, und deren Klugheit und rhetorische Weisheit nichts Unbekanntes kennen – dies ist der Pfad derer, die solche Furchtlosigkeit besitzen.
Jene, die sowohl die umgekehrte als auch die aufrechte Ebene vollkommen verstehen, deren analytische Betrachtungen das Höchste erreicht haben, und die es allen ermöglichen, auf dem Grund des Unendlichen zu verweilen – Dies ist der Weg derer, die höchste Weisheit besitzen.
Jene, die, um den Pfad zur Buddhaschaft zu suchen, alle unzähligen Nayutas verdienstvoller Eigenschaften entwickeln und sie in all diesen Dingen zur Vollkommenheit führen – Dies ist der Weg derer, die solche unendlichen Praktiken ausüben.
Jene, die große, weltüberschreitende Meister der Lehre sind, die mit höchster Beredsamkeit den Löwen brüllen lassen,
und die es überall den vielen Wesen ermöglichen, das ferne Ufer zu erreichen – Dies ist der Weg derer, die einen reinen Geist besitzen.
Das höchste Dharma aller Buddhas ist die Salbung ihrer Krone – Diejenigen, die dieses Dharma bereits erlangt haben, indem sie ihre Kronen salben, und deren Geist beständig im rechten Dharma weilt – sie sind es, die über solch einen weiten Geist verfügen und diesen Pfad beschreiten.

513

Jene, die in Bezug auf die unzähligen verschiedenen Arten aller Wesen das Denken aller Wesen überall vollständig verstehen
und dabei entschlossen den Schatz des Dharma Buddhas bewahren – sie sind es, die so erhaben sind wie der Berg Sumeru und diesen Pfad beschreiten.
Jene, die in jeder Sprache fähig sind, unzählige Stimmen für alle Wesen zu offenbaren, um es jedem Wesen zu ermöglichen, gemäß seiner Art zu verstehen – jene, die über solch ungetrübte Sicht verfügen, beschreiten diesen Pfad.
Jene, deren Weisheit geschickt in alle Dharmas von Text und Rede einfließt, die sich nicht in Unterscheidungen darüber ergehen,
und die in wahren Sphären der Erkenntnis verweilen – dies ist der Pfad derer, die die Natur erkennen.
Jene, die sicher im tiefen Ozean des großen Dharma weilen, die die Wahrheit aller Dharmas erkennen können, und die das wahre Tor der Zeichenlosigkeit der Dharmas verstehen – dies ist der Pfad derer, die die Wirklichkeit erblicken.
Diejenigen, die jedes Buddha-Land besuchen, und dies bis zum Ende unzähliger, grenzenloser Kalpas tun, und deren kontemplative Betrachtungen niemals, nicht einmal für einen Augenblick, nachlassen.
Dies ist der Weg derer, die niemals in Trägheit verfallen.
Diejenigen, die auf der Spitze eines einzigen Haares klar sehen, all die unzähligen und unzählbaren TathaGatas, deren verschiedene Namen jeweils unterschiedlich sind – Dies ist der Weg derer, die reines Verdienst besitzen.
Diejenigen, die auf der Spitze eines einzigen Haares alle Buddhas sehen, unzählige und unbeschreiblich viele, und dies auch überall im Dharma-Reich sehen – Es sind eben jene Söhne Buddhas, die diesen Weg beschreiten.
Diejenigen, die in einem einzigen Augenblick des Geistes klar sehen, all die unzähligen, grenzenlosen und unzählbaren Kalpas,
und den unbeständigen Charakter ihrer Länge oder Kürze erkennen – Dies ist der Weg derer, die eine solche befreite Praxis ausüben. Jene, die jene, die sie sehen, nicht vergeblich suchen lassen können, und die es ihnen allen ermöglichen, kausale Verbindungen zum Dharma Buddhas zu knüpfen, während ihr Geist frei von Anhaftung an alles ist, was sie tun.
Dies ist der Weg all jener Erhabenen. Jene, die in den Nayutas der Kalpas stets den Buddhas begegnen, die niemals auch nur einen Augenblick lang müde werden, und deren Geist immer freudiger wird.
Dies ist der Weg jener, deren Sehen nicht vergeblich ist.

514

Jene, die in unzähligen Kalpas alle Daseinsbereiche betrachten und doch niemals die Existenz auch nur eines einzigen Wesens wahrnehmen – Dies ist der Pfad, den solche standhaften Erhabenen beschreiten.
Jene, die einen unermesslichen Schatz an Verdienst und Weisheit anhäufen und überall als klarer und kühler Quell verdienstvoller Eigenschaften dienen, indem sie allen vielen Arten von Wesen zum Nutzen gereichen – Sie sind es, die unter allen Menschen die Ersten sind, die diesen Pfad beschreiten.
Was all die unzähligen Arten von Wesen der Dharma-Bereiche betrifft, die überall im Reich des leeren Raums existieren,
so verstehen sie vollkommen, dass ihre Existenz auf verbalen Bezeichnungen beruht.
Dies ist der Pfad, den jene beschreiten, die das Gebrüll des Löwen ausstoßen.
Jene, die in jedem SamāDhi vermag, alle unzähligen SamāDhis zu betreten, und in ihnen alle tiefgründigen Orte des Dharma zu erreichen – diese Monde der Lehre beschreiten diesen Pfad.
Jene, die die Kraft der Geduld fleißig zur Vollkommenheit entwickeln, die Geduld im höchsten Dharma der Stille erlangen können,
und deren Geist in Gleichmut ruht, ohne jemals zu schwanken – dies ist der Pfad derer, die über grenzenlose Weisheit verfügen.
Jene, die in einer Welt an einem einzigen Ort sitzen, mit unbeweglichem und beständig ruhendem Körper, und doch in all ihren Körpern überall manifestieren – diese mit grenzenlos vielen Körpern beschreiten diesen Pfad.
Jene, die unzählige grenzenlose Länder alle in ein einziges Atom vereinen, in dem sie alle ohne gegenseitige Beeinträchtigung eingeschlossen sind – diese, die sich solchen grenzenlosen Betrachtungen widmen, beschreiten diesen Pfad.
Diejenigen, die vollständig verstehen, was möglich und was unmöglich ist, die überall die Stufen der Kräfte erreichen können,
und die die höchsten Kräfte des Tatha gata vervollkommnen – dies ist der Weg derer, die in den Kräften führend sind.
Diejenigen, die beständig Weisheit anwenden, um die unzähligen und grenzenlosen karmischen Vergeltungen in Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart vollständig zu erkennen – dies ist der Weg derer mit solch tiefgründigem Verständnis.
Diejenigen, die vollständig wissen, was in der Welt zeitgemäß und was nicht zeitgemäß ist, und dann alle Wesen entsprechend dem Angemessenen schulen, sich in jedem Fall dem zugehörigen anpassen und dabei niemals irren – Dies ist der Weg derer mit solch geschicktem Verständnis.

515

Diejenigen, die geschickt über ihre physischen, verbalen und mentalen karmischen Handlungen wachen, und sich dabei stets auf den Dharma verlassen, während sie ihn praktizieren, und jegliche haftende Anhaftung aufgeben und die vielen Māras bezwingen – Dies ist der Weg derer, die über solch weise Geister verfügen.
Diejenigen, die in allen Dharmas geschickte Mittel erlangen, die den Zustand wahrer Gleichheit und vollkommener Harmonie erreichen können, und die die Lehren eloquent und unermüdlich verkünden – Dies ist der Weg derer, die die Praktiken des Buddha praktizieren.
Diejenigen, die die Dhāraṇī-Tore bereits vollkommen erfüllt haben, die ruhig im Schatz der Ungehinderten verweilen können,
und die ein tiefes Verständnis aller Dharma-Bereiche besitzen – Dies ist der Weg derer, die über solch tiefes Verständnis verfügen.
Jene, deren Geist und Weisheit denen aller Buddhas der drei Zeitalter gleichkommen, sodass sie von einheitlicher Natur und einheitlichem Charakter sind und sich nicht unterscheiden – dies ist der Pfad derer, die der ungehinderten Linie angehören.
Jene, die bereits alle Verblendungen der Täuschung überwunden haben, die tief in den unermesslichen Ozean der Weisheit eingetaucht sind und die überall den Wesen die reinen Augen schenken – dies ist der Pfad derer, die die Augen haben.
Jene, die bereits das unparteiische Überwissen und die nicht-duale Praxis aller Meisterführer vollendet haben und die die Kräfte der souveränen Meisterschaft des Tatha gata erlangt haben – dies ist der Pfad derer, die in der Kultivierung geübt sind. Jene, die überall hin in alle Welten reisen, die überall den grenzenlosen Regen des erhabenen Dharma herabregnen lassen und die es allen ermöglichen, ein endgültiges Verständnis seiner Bedeutung zu erlangen – dies ist der Pfad derer, die wie Dharma-Wolken wirken.
Diejenigen, die tief und unerschütterlich reinen Glauben an die Weisheit und Befreiung des Buddha entwickeln können, und die diesen Glauben nutzen, um die Weisheit zu erlangen – dies ist der Weg derer, die in der Übung geübt sind.
Diejenigen, die in einem einzigen Augenblick alle Wesen ohne Ausnahme vollständig erkennen und die ihnen innewohnende Natur ihres Geistes vollständig verstehen können – dies ist der Weg derer, die die Abwesenheit jeglicher Natur erkennen.
Diejenigen, die sich verwandeln und in alle unzähligen Länder des Dharma-Reiches reisen können, mit ihren erhabensten und unvergleichlichen Körpern – dies ist der Weg derer, die solch unvergleichliche Praktiken ausüben.

516

In den unzähligen Buddha-Khṣetras, in denen alle unzähligen Buddhas weilen, manifestiert sich der Bodhisattva und erscheint ihnen unmittelbar, naht sich ihnen, bringt Opfergaben dar und ruft ehrfürchtige Verehrung hervor.
Der Bodhisattva vermag es, mit nur einem Körper, in Samādhi einzutreten und in stiller, meditativer Versenkung zu verweilen,
in der er unzählige Körper erscheinen lässt, von denen jeder einzelne aus seinem Samādhi hervorgeht.
Der Aufenthalt des Bodhisattva ist von erhabenster Natur, und seine Taten und Handlungen übersteigen jede begriffliche Fülle.
Sein Geist ist rein und ewig zufrieden und glückselig, und er vermag es, alle Wesen mit freudiger Wonne zu erfüllen.
Alle Fähigkeiten und geschickten Mittel, die sich alle unterscheiden, vermag er mit Weisheit klar zu erkennen,
und doch weiß er genau, dass alle Fähigkeiten auf nichts gründen.
Dies ist der Weg derer, die jene schulen, die schwer zu schulen sind.
Er vermag zweckmäßige Mittel einzusetzen und geschickt zu unterscheiden, und erlangt so in allen Dharmas höchste Meisterschaft.
Die Welten in den zehn Richtungen sind alle verschieden.
Er weilt in ihnen allen und vollbringt die Werke Buddhas.
Seine Fähigkeiten sind erhaben, und so sind auch seine Taten.
Er vermag den Dharma umfassend zum Wohle aller Wesen zu lehren.
Wer würde, der ihn dies tun hörte, nicht von Freude ergriffen werden?
Dies ist der Weg derer, die wie der leere Raum sind.
Sein weises Auge ist rein und unvergleichlich, und so sieht es klar alle Dharmas.
Solche Weisheit ist geschickt im Unterscheiden.
Dies ist der Weg derer, die unvergleichlich sind.
Durch all seine Kultivierung bewirkt er, dass sein unermessliches Verdienst vollendet wird, indem er allen Wesen ermöglicht, vollkommen rein zu werden.
Dies ist der Weg derer, die unvergleichlich sind.
Er ermahnt alle, die Dharmas zu pflegen, die zur Erleuchtung führen, befähigt alle, auf dem Fundament geschickter Mittel zu verweilen, und befreit unzählige Wesen, obwohl er selbst nie auch nur kurz die Wahrnehmung eines Wesens hervorgerufen hat.
Er betrachtet den Zustand aller Wesen mit Potenzial, bewahrt zunächst ihren Geist und befreit ihn von Streit, und zeigt dann allen Wesen den Zustand des Friedens und der Geborgenheit.
Dies ist der Weg derer, die über geschickte Mittel verfügen.

517

Er vervollkommnet die erhabensten Formen höchster Weisheit, erfüllt unermessliche und grenzenlose Weisheit vollständig,
und ist furchtlos inmitten der vierfachen Versammlung.
Dies ist der Weg derer, die über das Wissen um geschickte Mittel verfügen.
Alle Welten und alle Dharmas – er vermag sie alle zu betreten und höchste Meisterschaft zu erlangen,
während er auch in alle Versammlungen eintritt, wo er die unzähligen Arten von Wesen befreit.
In allen Ländern der zehn Himmelsrichtungen schlägt er die große Dharma-Trommel, erweckt die unzähligen Arten von Wesen,
und wird zum unübertroffenen Wohltäter des Dharma.
Dies ist der Weg derer, die dem Vergehen entsagen.
Selbst wenn sein einzelner Körper aufrecht im vollen Lotussitz sitzt, erfüllt er die unzähligen Kṣetras der zehn Himmelsrichtungen, und ermöglicht es so seinem Körper, nicht gebunden zu sein.
Dies ist der Weg derer, die den Dharma-Körper erlangen.
Er vermag es, aus einer einzigen Bedeutung oder einer einzigen Textstelle unzählige und grenzenlose Dharmas zu erläutern,
deren Grenzen man niemals ergründen kann.
Dies ist der Weg derer, die unermessliche Weisheit besitzen.
Er ist geschickt darin, die Befreiungen des Buddha zu kultivieren und zu üben, erlangt die ungetrübte Weisheit des Buddha,
vollkommen die Furchtlosigkeit und wird zum Helden der Welt.
Dies ist der Weg derer, die über geschickte Mittel verfügen.
Er kennt die Ozeane der Welten der zehn Himmelsrichtungen in ihrer Gesamtheit, kennt auch die Ozeane aller Buddha-Kṣetras,
und kennt alle Ozeane der Weisheit und des Dharma in ihrer ganzen Fülle.
Alle Wesen, die ihn erblicken, sind von Freude erfüllt.
Manchmal erscheint er, als trete er in den Mutterleib ein oder werde zum ersten Mal geboren, oder er erscheint, als er am Ort der Erleuchtung die rechte Erleuchtung erlangt.
Auf all diese Weisen ermöglicht er es der Welt, ihn zu sehen.
Dies ist der Pfad derer, die grenzenlos sind.
In unzähligen Koṭīs von Ländern manifestiert er seine Körper im Zustand des Eintritts ins Nirvana, doch in Wahrheit bricht er niemals seine Gelübde, indem er Zuflucht in der Stille sucht.
Dies ist der Pfad des heldenhaften Hüters der Lehre.
Sein fester, subtiler und esoterischer einziger erhabener Körper ist derselbe wie der des Buddha und nicht anders.
Wenn er sich Wesen anpasst, erblickt jedes Wesen ein anderes Erscheinungsbild.
Dies ist der Pfad derer mit dem einen wahren Körper.

518

Die Dharma-Ebene ist eins, frei von Unterschieden, und birgt unzählige und grenzenlose Bedeutungen in sich.
Er erfreut sich daran, mit unbewegtem Geist ihre Einheit zu betrachten.
Dies ist der Pfad derer, die die Weisheit der drei Zeiten besitzen.
Seine Gründung und Unterstützung aller Wesen und des Dharma Buddhas sind in allen Fällen von höchster Güte,
und all seine Kräfte der Erhaltung sind mit denen Buddhas identisch.
Jene, die ihre höchsten Erhalter sind, beschreiten diesen Pfad.
Seine Fähigkeit zur ungehinderten physischen Fortbewegung gleicht der Buddhas.
Sein himmlisches Auge ist ungetrübt und vollkommen rein.
Sein Gehör ist in seiner Hörkunst ungetrübt.
Dies ist der Pfad derer mit ungetrübtem Geist.
Er hat alle spirituellen Überkenntnisse vollständig erlangt, die alle gemäß seiner Weisheit vervollkommnet sind,
und sein umfassendes Wissen über alles ist unübertroffen.
Dies ist der Weg der Würdigen und Weisen.
Sein Geist ruht unerschütterlich in tiefer Meditation, seine Weisheit ist unermesslich, und er erfasst alle Bereiche der Erkenntnis.
Dies ist der Weg derer, die alles sehen.
Er hat die höchste Stufe der Vollkommenheit in verdienstvollen Eigenschaften erreicht, ist imstande, die Wesen in der richtigen Reihenfolge zu befreien, und sein Streben danach ist letztlich unstillbar.
Dies ist der Weg derer, die stets fleißig sind.
Sein Wissen und seine Vision umfassen alle Lehren aller Buddhas der drei Zeitalter.
Er stammt aus der Linie der TathaGatas.
Alle Söhne Buddhas beschreiten diesen Weg.
Sein Sprachgebrauch, mit dem er sich den Wesen anpasst, ist bereits vollkommen.
Er widerlegt geschickt alle verkehrten und widersprüchlichen Lehren.
Und er ist stets imstande, sich dem Bodhi des Buddha anzunähern.
Dies ist der Pfad derer, die grenzenlose Weisheit besitzen.
Die Orte, die von einem einzigen Strahl seines Lichts berührt werden, sind grenzenlos, denn es durchdringt alle Länder in den zehn Himmelsrichtungen.
Überall ermöglicht er der Welt, große Erleuchtung zu empfangen.
Dies ist der Pfad derer, die die Dunkelheit vertreiben.
Wie es sich gebührt, was sie sehen oder wem sie Gaben darbringen sollen, erscheint er ihnen in der reinen Gestalt eines Tatha Gata.
Und so lehrt er Hunderttausende von Wesen.
Auch seine Buddha-Kshetras sind so geschmückt.

519

Um den Wesen die Transzendenz der Welt zu ermöglichen, kultiviert er alle wunderbaren Praktiken.
Diese Praxis ist so grenzenlos, wie könnte irgendjemand ihr Ausmaß erfassen?
Selbst wenn man eine unermessliche Anzahl von Teilungskörpern erschaffen würde, die dem gesamten leeren Raum im Dharma-Reich entsprächen,
und alle gemeinsam seine verdienstvollen Eigenschaften preisen würden, könnte niemand auch nach hunderttausend Myriaden von Kalpas vollendet werden.
Die verdienstvollen Eigenschaften des Bodhisattva sind so grenzenlos, und seine gesamte Praxis so vollkommen, dass selbst unzählige Buddhas, die unzählige Kalpas lang versuchten, sie zu beschreiben, niemals vollenden könnten.
Wie viel weniger könnten dann die Devas oder Menschen der Welt, die Śrāvaka-Schüler oder die Pratyekabuddhas jemals in der Lage sein, ihr Lob vollständig zu verkünden, selbst wenn sie dies über unzählige Kalpas hinweg täten.

Ende von Kapitel 21

Literatur