Die zehn unerschöpflichen Schätze: Unterschied zwischen den Versionen
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Was bedeutet das moralische Gebot der Gewaltlosigkeit? Dieser Bodhisattva übt sich aufgrund der moralischen Gebote nicht in Beschwörungstechniken und der Herstellung von Heiltränken mit der Absicht, Wesen zu schaden. Vielmehr hält er die moralischen Gebote einzig und allein ein, um alle Wesen zu retten und zu beschützen. | Was bedeutet das moralische Gebot der Gewaltlosigkeit? Dieser Bodhisattva übt sich aufgrund der moralischen Gebote nicht in Beschwörungstechniken und der Herstellung von Heiltränken mit der Absicht, Wesen zu schaden. Vielmehr hält er die moralischen Gebote einzig und allein ein, um alle Wesen zu retten und zu beschützen. | ||
Was bedeutet das moralische Gebot der Reinheit? | Was bedeutet das moralische Gebot der Reinheit? | ||
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Nachdem er so gedacht hatte, würde er es sofort aufgeben und sich sogar in einen fleißigen Diener verwandeln, ohne jeglichen Gedanken an Reue. | |||
Nachdem er so gedacht hatte, würde er es sofort aufgeben und sich sogar in einen fleißigen Diener verwandeln, ohne jeglichen Gedanken an Reue. Dies ist mit innerem und äußerem Geben gemeint. | Dies ist mit innerem und äußerem Geben gemeint. | ||
Was bedeutet das allumfassende Geben des Bodhisattva? Söhne Buddhas, stellt euch vor, dieser Bodhisattva sei wieder wie oben beschrieben und weile als Rad drehender König, reich beschenkt mit den sieben Schätzen und Herrscher über die vier Kontinente. Unzählige verarmte Menschen kämen zu ihm und sprächen: „Der Ruhm des großen Königs durchdringt alle zehn Himmelsrichtungen. Aus Bewunderung für ihn sind wir nun hierher gekommen. | Was bedeutet das allumfassende Geben des Bodhisattva? Söhne Buddhas, stellt euch vor, dieser Bodhisattva sei wieder wie oben beschrieben und weile als Rad drehender König, reich beschenkt mit den sieben Schätzen und Herrscher über die vier Kontinente. Unzählige verarmte Menschen kämen zu ihm und sprächen: „Der Ruhm des großen Königs durchdringt alle zehn Himmelsrichtungen. Aus Bewunderung für ihn sind wir nun hierher gekommen. | ||
Jeder von uns hat nun Bitten und hofft, dass er uns allen seine Güte erweisen möge, damit wir vollkommen zufrieden sein können.“ | Jeder von uns hat nun Bitten und hofft, dass er uns allen seine Güte erweisen möge, damit wir vollkommen zufrieden sein können.“ | ||
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Um den Wesen zu ermöglichen, ihre wahre Natur zu erkennen, erklärt er ihnen diese Dinge ausführlich. | Um den Wesen zu ermöglichen, ihre wahre Natur zu erkennen, erklärt er ihnen diese Dinge ausführlich. | ||
Und was genau erklärt er ihnen? Er erklärt die Unzerstörbarkeit der Dharmas. Welche Dharmas sind unzerstörbar? Die Form ist unzerstörbar, ebenso wie Gefühle, Wahrnehmungen, karmische Prägungen und das Bewusstsein. Unwissenheit ist unzerstörbar(..?). | Und was genau erklärt er ihnen? Er erklärt die Unzerstörbarkeit der Dharmas. Welche Dharmas sind unzerstörbar? Die Form ist unzerstörbar, ebenso wie Gefühle, Wahrnehmungen, karmische Prägungen und das Bewusstsein. Unwissenheit ist unzerstörbar(..?). | ||
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Die Lehren der Śrāvaka-Schüler, die Lehren der [[Pratyekabuddha]]s und die Lehren der [[Bodhisattva]]s sind unzerstörbar. | |||
Warum ist das so? Weil alle Lehren keine Schöpfung haben, keinen schöpferischen Akteur, durch den sie hervorgebracht werden, keine verbalen Bezeichnungen, keinen Ort, an dem sie verweilen, nicht geboren werden, nicht entstehen, nicht gegeben, nicht genommen werden, keine Bewegung oder Transformation erfahren und keine Funktion haben. | |||
Der Bodhisattva vervollkommnet genau solch einen unermesslichen Schatz an Weisheit. | |||
Mit wenigen Mitteln versteht er alle Lehren vollständig, erlangt auf natürliche Weise ein klares und tiefgründiges Verständnis und die Erleuchtung, die ohne Abhängigkeit von anderen entsteht. | |||
Dieser unerschöpfliche Schatz an Weisheit besitzt zehn Arten von Unerschöpflichkeit, die ihn als unerschöpflich bezeichnen. | |||
Was sind diese zehn? Sie lauten: | |||
Weil sein umfassendes Wissen und seine geschickten Mittel unerschöpflich sind; | |||
weil seine Annäherung an gute spirituelle Führer unerschöpflich ist; | |||
weil seine geschickte Unterscheidung der Bedeutungen von Aussagen unerschöpflich ist; | |||
weil sein Eintritt in die tiefe Dharma-Ebene unerschöpflich ist; | |||
weil seine Zierde mit einer einzigen Art von Weisheit unerschöpflich ist; | |||
weil seine Anhäufung aller Formen von Verdienst mit unermüdlichem Eifer unerschöpflich ist; | |||
weil sein Eintritt in die Dharma-Portale unerschöpflich ist; | |||
weil seine Fähigkeit, die Sprachen und Stimmen aller Wesen zu unterscheiden, unerschöpflich ist; | |||
weil seine Fähigkeit, die Zweifel und Illusionen aller Wesen zu beseitigen, unerschöpflich ist. Und | |||
weil seine Manifestation aller spirituellen Kräfte der Buddhas für | |||
alle Wesen, um sie zu lehren, auszubilden und ihnen zu ermöglichen, unaufhörlich zu kultivieren, unerschöpflich ist. | |||
Dies sind die zehn. Dies ist gemeint mit dem siebten der Schatzkammern des [[Bodhisattva]] Mahā Sattva, der Schatzkammer der Weisheit. Diejenigen, | |||
die in dieser Schatzkammer verweilen, erlangen unerschöpfliche Weisheit, mit der sie überall alle Wesen erwecken können. | |||
Söhne des Buddha, was ist mit der Schatzkammer der Erinnerung des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint? Dieser Bodhisattva gibt die Illusion auf und vollbringt die vollkommene Erfüllung der Erinnerung, durch die er sich an ein vergangenes Leben, zwei Leben und so weiter bis zu zehn Leben, hundert Leben, tausend Leben, hunderttausend Leben und sogar unzählige hunderttausend Leben erinnert. | |||
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Er erinnert sich an die Kalpas der Errichtung, die Kalpas der Zerstörung. | |||
und sowohl die Kalpas der Errichtung als auch die Kalpas der Zerstörung. | |||
tion, die sich nicht nur an eine einzige Reihe von Kalpas der Etablierung erinnert, | |||
nicht nur ein einziger Satz Kalpas der Zerstörung und nicht nur ein einzelner Satz | |||
von Kalpas der Errichtung und Kalpas der Zerstörung, sondern er | |||
erinnert sich an hundert Kalpas, tausend Kalpas, hunderttausend sand koṭīs von nayutas von kalpas, und so weiter bis zu seiner Erinnerung an unzählige Zahl, eine maßlose Zahl, eine grenzenlose Zahl, eine unvergleichliche Zahl, eine zahllose Zahl, ein Unbeschreibliches Zahl, eine unvorstellbare Zahl, eine unermessliche Zahl, eine unbeschreibliche Zahl und eine unbeschreiblich-unbeschreibliche Zahl von Kalpas. | |||
Er erinnert sich an den Namen eines einzelnen Buddhas und so weiter bis hin zur Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Buddha-Namen. | |||
Er erinnert sich an das Erscheinen eines einzelnen Buddhas in der Welt und seine Weissagungen und so weiter bis hin zur Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Buddha-Erscheinungen in der Welt und deren Weissagungen. | |||
Er erinnert sich an das Erscheinen eines einzelnen Buddhas in der Welt und dessen Sutra-Rezitation und so weiter bis hin zur Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Buddha-Erscheinungen in der Welt und deren [[Sutra]]-Rezitation. | |||
Und so wie er sich im Zusammenhang mit ihren Sutra-Lehren daran erinnert, gilt dies auch für seine Erinnerung an ihre Reden über die Geyas, die Prophezeiungen, die Gāthas, die Nidānas, die Udānas, die früheren Umstände, die früheren Leben, die umfassenden Lehren, die beispiellosen Lehren, die Analogien und die dogmatischen Reden. | |||
Er erinnert sich an eine einzige Versammlung und so weiter bis zu seiner Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Versammlungen. | |||
Er erinnert sich an die Auslegung eines einzigen Dharma und so weiter bis zu seiner Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Dharmas. | |||
Er erinnert sich an viele verschiedene Wesensarten, die mit einer einzigen Fähigkeit verbunden sind, und so weiter bis hin zur Erinnerung an unzählige verschiedene Wesensarten, die mit einer unaussprechlichen Anzahl von Fähigkeiten verbunden sind. | |||
Er erinnert sich an unzählige verschiedene Wesensarten, die mit einer einzigen Fähigkeit verbunden sind, und so weiter bis hin zur Erinnerung an unzählige verschiedene Wesensarten, die mit einer unaussprechlichen Anzahl von Fähigkeiten verbunden sind. | |||
Er erinnert sich an alle Arten verschiedener Wesensarten, die mit nur einer der Leiden verbunden sind, und so weiter bis hin zur Erinnerung an alle Arten verschiedener Wesensarten, die mit einer unaussprechlichen Anzahl von Leiden verbunden sind. | |||
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Er erinnert sich an alle möglichen Arten von Zuständen, die mit einem einzigen Samādhi verbunden sind, und so weiter | |||
bis hin zur Erinnerung an alle möglichen Arten von Zuständen, die mit einer unermesslichen Anzahl von Samādhis verbunden sind. | |||
Diese Erinnerung ist zehnfacher Art: | |||
Ruheerinnerung, | |||
reine Erinnerung, | |||
klare Erinnerung, | |||
durchdringende Erinnerung, | |||
Erinnerung an die Trennung von Sinnesobjekten, | |||
Erinnerung an die Trennung von Sinnesobjekten, | |||
Erinnerung an die Trennung von Verunreinigungen, | |||
Erinnerung an | |||
strahlende | |||
Strahlkraft, | |||
Erinnerung an das Wünschenswerte und ungehinderte Erinnerung. | |||
Wenn dieser Bodhisattva in dieser Erinnerung verweilt, kann ihn nichts in der Welt beunruhigen, und keine der heterodoxen Lehren vermag ihn ins Wanken zu bringen. Alle seine Wurzeln der Güte aus vergangenen Leben sind gereinigt. Er ist frei von jeglicher Verunreinigung durch weltliches Dharma. | |||
Er kann von keiner der vielen Arten von Māras oder Anhängern nicht-buddhistischer Wege zerstört werden. Beim Wechsel des Körpers und bei Wiedergeburten vergisst er nichts. Ob in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft, er spricht unaufhörlich über den Dharma. | |||
In allen Welten, im Zusammenleben mit anderen Wesen, ist er stets frei von Fehlern. Er kann ungehindert die Versammlungen an den Orten der Erleuchtung aller Buddhas betreten. Wo immer Buddhas weilen, kann er sich ihnen allen nähern. Dies ist gemeint mit dem achten Schatz des Bodhisattva-Mahā Sattva, dem Schatz der Erinnerung. | |||
Söhne Buddhas, was ist mit dem Schatz der Bewahrung des [[Bodhisattva]] Mahā Sattva gemeint? | |||
Dieser Bodhisattva bewahrt die Sutras aller Buddhas, einschließlich der Bedeutungen und Prinzipien ihrer Texte und Sätze, ohne sie jemals zu vergessen. | |||
Er bewahrt sie für ein einziges Leben und so weiter bis zu einer unermesslichen Anzahl von Leben. | |||
Er bewahrt den Namen eines einzelnen Buddha und so weiter bis zu einer unermesslichen Anzahl von Buddha-Namen, die er für ein einziges Kalpa bewahrt und so weiter bis zu einer unermesslichen Anzahl von Kalpas. | |||
Er ist imstande, die Weissagungen eines einzelnen Buddhas zu bewahren und so weiter bis zu einer unermesslichen Anzahl von Weissagungen verschiedener Buddhas. | |||
Er bewahrt ein einzelnes Sutra und so weiter bis zur Bewahrung einer unermesslichen Anzahl von Sutras. | |||
Er bewahrt die Einzelheiten einer einzelnen Versammlung und so weiter bis bis zur Bewahrung der Einzelheiten einer unermesslichen Anzahl von Versammlungen. | |||
Er bewahrt die Lehrrede über ein einzelnes Dharma und so weiter bis bis zur Bewahrung der Lehrreden über eine unermessliche Anzahl von Dharmas. | |||
Er bewahrt die unzähligen verschiedenen Arten von Eigenschaften, die mit einer einzelnen Fähigkeit verbunden sind, und so weiter bis zur Bewahrung der unzähligen verschiedenen Arten von Eigenschaften, die mit einer unermesslichen Anzahl von Fähigkeiten verbunden sind. | |||
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Er bewahrt alle Arten verschiedener Naturen, die mit einem einzigen Leiden verbunden sind, und so weiter bis hin zu seiner Bewahrung vieler verschiedener Arten von Naturen, die mit einer unermesslichen Anzahl von Leiden verbunden sind. | |||
Er bewahrt viele verschiedene Arten von Naturen, die mit einem einzigen [[Samadhi|Samādhi]] verbunden sind, und so weiter bis hin zu seiner Bewahrung vieler verschiedener Arten von Naturen, die mit einer unermesslichen Anzahl von Samādhis verbunden sind. | |||
Ihr Söhne Buddhas, dieser Schatz der Bewahrung ist grenzenlos, schwer zu füllen, schwer zu ergründen, schwer zu erreichen, ihm nahezukommen, unüberwindlich, unermesslich, unerschöpflich und besitzt große, Ehrfurcht gebietende Kraft. Es ist die Sphäre der Erkenntnis eines Buddhas, die nur ein Buddha vollständig begreifen kann. | |||
Dies ist das, was mit dem ''neunten Schatz'' des Bodhisattva Mahā Sattva, dem Schatz der Bewahrung, gemeint ist. | |||
Söhne des Buddha, was ist mit dem Schatz der Beredsamkeit des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint? | |||
Dieser Bodhisattva besitzt tiefe Weisheit, kennt das wahre Wesen der Phänomene vollständig und legt alle Dharmas für die Wesen ausführlich dar, ohne dabei jemals den Schriften des [[Buddha]] zu widersprechen. | |||
Er erklärt eine einzige Art von [[Dharma]] und so weiter bis hin zu seiner Erklärung einer unaussprechlichen Anzahl von Arten von Dharmas. | |||
Er erklärt einen einzigen Buddha-Namen und so weiter bis hin zu seiner Erklärung einer unaussprechlichen Anzahl von Buddha-Namen. | |||
Auf dieselbe Weise spricht er über eine einzige Welt, spricht über die Offenbarungen eines einzigen Buddhas, spricht über ein einziges Sutra, spricht über eine einzige Versammlung, erläutert ein einziges Dharma, spricht über unzählige verschiedene Arten von Wesenheiten, die mit einer einzigen Fähigkeit verbunden sind, spricht über unzählige verschiedene Arten von Wesenheiten, die mit einer einzigen Krankheit verbunden sind, spricht über unzählige verschiedene Arten von Wesenheiten, die mit einem einzigen Samādhi verbunden sind, und so weiter bis hin zu seinem Vortrag über unzählige verschiedene Arten von Wesenheiten, die mit einer unermesslich großen Anzahl von Samādhis verbunden sind. | |||
Er mag einen Tag lang sprechen, einen halben Monat lang, einen ganzen Monat lang, hundert Jahre lang, tausend Jahre lang oder hunderttausend Jahre lang, oder für einen einzelnen Kalpa, hundert Kalpas, tausend Kalpas, oder für hunderttausend Kalpas, oder für hunderttausend Koṭīs Nayutas von Kalpas, oder für unzählige Kalpas und so weiter, bis er über diese Dinge für eine unaussprechliche Anzahl von Kalpas spricht. | |||
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Dabei könnte er zwar diese Anzahl von Kalpas erschöpfen, doch wäre es ihm schwer, jemals das Ende der Bedeutungen und Prinzipien zu erreichen, die mit nur einem einzigen Text oder einem einzigen Satz verbunden sind. | |||
Und warum ist das so? Weil dieser Bodhisattva die zehn unerschöpflichen Schatzkammern vollständig vervollkommnet hat. Nachdem er diese Schatzkammern vollständig vervollkommnet hat, gelingt es ihm, dass sich ihm das „Dhā-Raṇī-Tor, das alle Dharmas umfasst“, direkt offenbart – eine [[Dharani|DhāRaṇī]], die von hundert Myriaden von Asaṃ-Khyeyas von DhāRaṇīs begleitet wird. | |||
Nachdem er diese Dhā-Raṇī erlangt hat, schöpft er aus dem Licht des Dharma, um den Wesen den Dharma umfassend zu erklären. Wenn er den Dharma verkündet, erfüllt er alle Welten der zehn Himmelsrichtungen mit seiner erhabenen Stimme, die aus seiner breiten und langen Zunge strömt. | |||
Er passt sich den Fähigkeiten und Wesensarten der Wesen an und bewirkt, dass sie alle vollkommen zufrieden sind, sodass ihr Geist erfreut ist und sie die Verunreinigungen aller Leiden, die sie verstricken, auslöschen. Geschickt durchdringt er alle Stimmen, gesprochenen und geschriebenen Sprachen mit solcher Eloquenz, dass er alle Wesen befähigt, die Linie des Buddha ununterbrochen und mit stets reinem Geist fortzuführen, während er das Licht des Dharma nutzt, um den Dharma unaufhörlich und unermüdlich zu verkünden. Und warum ist das so? Weil dieser Bodhisattva den grenzenlosen Körper entwickelt hat, der bis ans Ende des Raumes reicht und die Welt des Dharma durchdringt. | |||
Dies ist gemeint mit dem zehnten Schatz des [[Bodhisattva]] Mahā Sattva, dem Schatz der Beredsamkeit. Dieser Schatz ist unerschöpflich, ungeteilt, ununterbrochen, niemals verkürzt, unveränderlich, ungehindert, unumkehrbar, äußerst tiefgründig und bodenlos, schwer zugänglich und so beschaffen, dass er alle Tore des Dharma aller Buddhas durchdringt. | |||
Söhne des Buddha, diese zehn Arten unerschöpflicher Schätze enthalten zehn Arten unerschöpflicher Dharmas, durch die sie es allen Bodhisattvas ermöglichen, die höchste Verwirklichung des unübertroffenen Bodhi zu erlangen. Was sind diese zehn? Sie sind: | |||
Weil sie allen Wesen nützen; | |||
Weil sie ihre ursprünglichen Gelübde geschickt einlösen; | |||
Weil sie ununterbrochen durch alle Kalpas hindurch bestehen; | |||
Denn da sie im Bereich des leeren Raumes alles erfahren haben, ist ihr Geist grenzenlos; | |||
Denn sie widmen Verdienste im Bereich des Bedingten und haften dennoch nicht daran; | |||
Denn sie vereinen unzählige Dharmas in einem einzigen Geistesmoment ihrer Erkenntnissphäre. | |||
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Aktuelle Version vom 21. Januar 2026, 09:49 Uhr
Die zehn unerschöpflichen Schätze ist das Kapitel 22 des Avatamsaka Sutra.
Übersetzung
Zu jener Zeit wandte sich der Bodhisattva des Waldes der verdienstvollen Eigenschaften erneut an die Bodhisattvas und sprach:
Söhne des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva besitzt zehn Arten von Schätzen, von denen alle Buddhas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart gesprochen haben, sprechen werden und sprechen. Was sind also diese zehn?
Sie sind:
Der Schatz des Glaubens;
Der Schatz der moralischen Gebote;
Der Schatz des Schamgefühls;
Der Schatz der Furcht vor Tadel;
Der Schatz des Wissens;
Der Schatz des Gebens;
Der Schatz der Weisheit;
Der Schatz der Erinnerung;
Der Schatz des Behaltens; und
Der Schatz der Beredsamkeit.
Dies sind die zehn. Söhne Buddhas, was ist mit dem „Schatz des Glaubens“ des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint? Dieser Bodhisattva besitzt folgende Glaubensarten:
Glaube, dass alle Dharmas leer sind;
Glaube, dass alle Dharmas zeichenlos sind;
Glaube, dass alle Dharmas wunschlos sind;
Glaube, dass alle Dharmas ungeschaffen sind;
Glaube, dass alle Dharmas keine Grundlage für Unterscheidungen haben;
Glaube, dass alle Dharmas grundlos sind;
Glaube, dass alle Dharmas unermesslich sind;
Glaube, dass alle Dharmas unüberwindlich sind;
Glaube, dass alle Dharmas schwer zu transzendieren sind; und
Glaube, dass alle Dharmas unentstanden sind.
Wenn der Bodhisattva in der Lage ist, auf diese Weise mit allen Dharmas in Einklang zu kommen,
dann, nachdem er reinen Glauben entwickelt hat:
Wenn er von der Unbegreiflichkeit des Dharma des Buddha hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert;
522
Wenn er von der Unvorstellbarkeit aller Buddhas hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert;
Wenn er von der Unvorstellbarkeit der Daseinsbereiche hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert;
Wenn er von der Unvorstellbarkeit des Dharma-Bereichs hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert;
Wenn er von der Unvorstellbarkeit des Bereichs des leeren Raums hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert;
Wenn er von der Unvorstellbarkeit des Nirvanas hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert;
Wenn er von der Unvorstellbarkeit der Vergangenheit hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert;
Wenn er von der Unvorstellbarkeit der Zukunft hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert;
Immer wenn er von der Unvorstellbarkeit der Gegenwart hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert; und
immer wenn er von der Unvorstellbarkeit des Eintritts in alle Kal-Pas hört, wird sein Geist nicht eingeschüchtert.
Und warum ist das so? Dieser Bodhisattva bewahrt stets festen Glauben an die Buddhas, wissend, dass die Weisheit des Buddha grenzenlos und endlos ist, wissend, dass es in jeder der unzähligen Welten in den zehn Richtungen unzählige Buddhas gibt, die den Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi verwirklicht haben, jetzt verwirklicht haben und verwirklichen werden, die bereits in der Welt erschienen sind, jetzt in der Welt erscheinen und in der Welt erscheinen werden und die das Nirvana erreicht haben, jetzt in das Nirvana eintreten und in das Nirvana eintreten werden. So weiß er auch, dass die Weisheit der Buddhas weder zunimmt noch abnimmt, weder entsteht noch vergeht, weder fortschreitet noch zurückgeht, weder nah noch fern ist und weder erkannt noch aufgegeben werden kann.
Dieser Bodhisattva erlangt die Weisheit des Buddha und entwickelt grenzenlosen und unerschöpflichen Glauben. Nachdem er diesen Glauben erlangt hat, wird sein Entschluss unumkehrbar. Sein Geist wird nicht verwirrt oder ungeordnet, kann nicht verletzt werden, ist frei von befleckender Anhaftung, hat immer ein Fundament, stimmt mit den Aryas überein, weilt im Haus der Tathagatas, bewahrt und schützt die Linie aller Buddhas, stärkt den unerschütterlichen Glauben aller Bodhisattvas, stimmt mit den Wurzeln der Güte aller Tathagatas überein und bringt die geschickten Mittel aller Buddhas hervor. Dies ist gemeint mit dem Glaubensschatz des Bodhisattva-Mahā Sattva.
Wenn der Bodhisattva in diesem Glaubensschatz verweilt, ist er fähig, alle Lehren des Buddha zu hören und zu behalten, sie den Wesen zu lehren und ihnen allen das Erwachen zu ermöglichen.
523
Söhne Buddhas, was ist mit dem „Schatz der moralischen Gebote“ des Bodhisattva Mahā Sattva gemeint?
Dieser Bodhisattva vollendet:
Das Gebot des universellen Nutzens;
Das Gebot, keine [falschen] Verbote anzunehmen;
Das Gebot des Nicht-Verweilens;
Das Gebot, keine Reue zu empfinden;
Das Gebot der Streitlosigkeit;
Das Gebot, niemandem zu schaden;
Das Gebot der Reinheit;
Das Gebot der Nicht-Begierde;
Das Gebot der Fehlerlosigkeit; und
Das Gebot der Nicht-Übertretung.
Was ist mit dem Gebot des universellen Nutzens gemeint? Das Annehmen und Befolgen reiner Gebote durch diesen Bodhisattva geschieht ursprünglich zum Wohle aller Wesen.
Was ist mit dem Gebot gemeint, keine [falschen] Verbote anzunehmen? Dieser Bodhisattva praktiziert keine der
Verbote nicht-buddhistischer Traditionen. Vielmehr hält er sich von Natur aus mit ganzer Kraft an dieselben reinen Gebote wie alle Buddhas, die Tatha Gatas, der drei Zeitebenen.
Was bedeutet das Gebot des Nicht-Verweilens? Wenn dieser Bodhisattva die Gebote befolgt, verweilt sein Geist nicht im Reich der Begierde, nicht im Reich der Form und nicht im formlosen Reich. Warum? Nicht um dort wiedergeboren zu werden, befolgt er die Gebote.
Was bedeutet das Gebot, keine Reue zu haben? Diesem Bodhisattva gelingt es stets, friedvoll zu verweilen, frei von Reue. Und wie ist das möglich? Dies liegt daran, dass er keine schweren karmischen Vergehen begeht, sich nicht der Schmeichelei und Täuschung hingibt und die reinen moralischen Gebote nicht bricht.
Was bedeutet das moralische Gebot der Streitlosigkeit? Dieser Bodhisattva betrachtet bereits bestehende Regeln nicht als falsch und erlässt keine neuen. Sein Geist stimmt stets mit den moralischen Geboten überein, die zum Nirvana führen, erfüllt sie vollständig und bleibt frei von jeglichen Verstößen.
Er missbraucht sein Einhalten der moralischen Gebote nicht, um andere Wesen zu quälen und ihnen dadurch Leid zuzufügen.
Vielmehr hält er die moralischen Gebote einzig und allein in dem Wunsch ein, dass alle stets glücklich seien.
524
Was bedeutet das moralische Gebot der Gewaltlosigkeit? Dieser Bodhisattva übt sich aufgrund der moralischen Gebote nicht in Beschwörungstechniken und der Herstellung von Heiltränken mit der Absicht, Wesen zu schaden. Vielmehr hält er die moralischen Gebote einzig und allein ein, um alle Wesen zu retten und zu beschützen.
Was bedeutet das moralische Gebot der Reinheit?
Dieser Bodhisattva verfällt keinen extremen Ansichten und befolgt keine unreinen Gebote.
Vielmehr betrachtet er nur das bedingte Entstehen, indem er die zur Befreiung führenden moralischen Gebote befolgt.
Was bedeutet das moralische Gebot der Nicht-Hasssucht? Dieser Bodhisattva zeigt keinerlei außergewöhnliches Auftreten, um seine besonderen Qualitäten zur Schau zu stellen, sondern befolgt die moralischen Gebote nur, um die zur Befreiung führenden Dharmas vollständig zu erfüllen.
Was bedeutet das moralische Gebot, frei von Fehlern zu sein?
Dieser Bodhisattva verkündet nicht arrogant: „Ich befolge die moralischen Gebote“, und wann immer er diejenigen sieht, die die Gebote brechen, verzichtet er darauf, sie herabzusetzen oder zu verunglimpfen, um sie zu beschämen. Vielmehr konzentriert er sich ganz darauf, die moralischen Gebote einzuhalten.
Was bedeutet das moralische Gebot der Nichtübertretung?
Dieser Bodhisattva verzichtet für immer auf Töten, Stehlen, sexuelles Fehlverhalten, falsche, spaltende, beleidigende und sinnlose Rede, Habgier, Böswilligkeit und falsche Ansichten.
Er erfüllt die zehn Arten guter karmischer Taten vollständig.
Wenn dieser Bodhisattva das moralische Gebot der Nichtübertretung befolgt, denkt er: „Wenn ein Wesen die reinen Gebote verletzt, entspringt dies stets verkehrten Ansichten.
Nur der Buddha, der Bhagavat, kann erkennen, welche Ursachen und Umstände Wesen dazu veranlassen, verkehrte Ansichten anzunehmen und dann die reinen Gebote zu verletzen. Ich sollte den unübertroffenen Bodhi verwirklichen und dann den wahren Dharma ausführlich erklären, damit die Wesen verkehrte Ansichten aufgeben können.“
Dies ist mit dem zweiten Schatz des Bodhisattva Mahā Sattva, dem Schatz der moralischen Gebote, gemeint.
Ihr Söhne Buddhas, was ist mit dem Schatz des Bodhisattva Mahā Sattva, dem Schatz des Schamgefühls, gemeint?
Dieser Bodhisattva erinnert sich an all seine vergangenen bösen Taten und empfindet daraufhin Scham. Das heißt, er denkt bei sich:
In der anfangslosen Vergangenheit bis zur Gegenwart habe ich mit allen anderen Wesen in den Rollen von Vater, Mutter, älterem Bruder, jüngerem Bruder, älterer Schwester, jüngerer Schwester, Sohn und Tochter gedient.
In dieser Zeit haben wir, erfüllt von Gier, Hass, Verblendung, Arroganz, Stolz, Schmeichelei, Täuschung und allen anderen Arten von Leiden, einander geschadet, einander angegriffen und ausgeraubt und einander vergewaltigt, verletzt und getötet. Es gibt keine böse Tat, die wir nicht begangen hätten.
525
Alle anderen Wesen haben ebenfalls so gehandelt, wodurch sie aufgrund der Leiden in vollem Maße die vielfältigen Arten von Übeltaten begangen haben.
Deshalb haben wir es versäumt, einander zu respektieren, einander zu achten, einander zu gehorchen, einander Rücksicht zu nehmen, einander zu inspirieren und zu leiten, einander zu beschützen und zu lieben, einander zu töten und einander Feind zu sein.
Wenn ich über meine eigenen und die vergangenen, zukünftigen und gegenwärtigen Taten anderer Wesen nachdenke, die frei von jeglichem Schamgefühl sind, erkenne ich, dass keiner der Buddhas der drei Zeitepochen dies nicht weiß und sieht. Wenn ich es jetzt nicht schamlose Taten wie diese einstelle, werden die Buddhas der drei Zeitepochen dies an mir bemerken.
Wie könnte ich dann einfach so weitermachen und es versäumen, dem ein Ende zu setzen? Dies wäre völlig undenkbar.
Daher sollte ich mich darauf konzentrieren, solches Verhalten abzulegen, anuttara-samyak-saṃ bodhi zu verwirklichen und den Wesen den wahren Dharma ausführlich zu erklären.
Dies ist mit dem dritten Schatz des Bodhisattva-Mahā-Sattva gemeint, dem Schatz des Schamgefühls.
Ihr Söhne Buddhas, was ist mit dem Schatz des Bodhisattva-Mahā-Sattva gemeint, der Furcht vor Schuld?
Dieser Bodhisattva empfindet Furcht vor Schuld für all die vergangenen Fälle, in denen er sich aufgrund unersättlichen Verlangens nach den Objekten der fünf Begierden zunehmend Gier, Hass, Verblendung und den anderen Leiden hingab.
Er denkt dann: „Ich sollte mich nun von jedem weiteren Engagement in diesen Bestrebungen fernhalten.“
Er hegt auch diesen Gedanken:
Wesen ohne Weisheit verursachen alles Leid und verfallen in alle Übel, indem sie einander weder respektieren noch achten, bis sie schließlich zu immer erbitterteren Feinden werden und keines dieser Übel nicht in Hülle und Fülle begehen.
Nachdem sie diese begangen haben, empfinden sie Freude daran und suchen Lob für ihre Taten. Da sie blind sind und das Auge der Weisheit nicht besitzen, haben sie nichts erkannt oder gesehen.
526
Nachdem sie im Mutterleib geboren wurden, sind sie geboren, zu einem unreinen Körper herangewachsen und erreichen schließlich den Punkt, an dem sie weiße Haare und ein faltiges Gesicht haben.
In der Betrachtung dieses Umstands erkennen die Weisen dass es sich hierbei um eine Angelegenheit unreiner Lehren handelt, die allein aufgrund sexueller Begierde entstehen.
Dies ist etwas, das alle Buddhas der drei Zeitalter wissen und sehen.
Wenn ich nun solche Bestrebungen fortsetzen würde, würde ich alle Buddhas der drei Zeitalter betrügen und täuschen.
Daher sollte ich eine Furcht vor Tadel entwickeln, schnell den Bodhi-Zustand der Reinheit erlangen und dann den Wesen ausführlich den wahren Dharma erklären.
Dies ist gemeint mit dem vierten Schatz des Bodhisattva-Mahā Sattva, dem Schatz der Furcht vor Tadel.
Söhne Buddhas, was ist mit dem Schatz des Wissens des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint? Dieser Bodhisattva weiß:
Weil dieser Umstand existiert, existiert auch jener andere Umstand;
Weil dieser Umstand nicht existiert, existiert auch jener andere Umstand nicht;
Weil dieser Umstand entsteht, wird auch jener andere Umstand entstehen;
Weil dieser Umstand endet, endet auch jener andere Umstand;
Dies ist ein weltliches Dharma;
Dies ist ein welttranszendierendes Dharma;
Dies ist ein bedingtes Dharma;
Dies ist ein unbedingtes Dharma;
Dies ist ein moralisch bestimmtes Dharma; und
Dies ist ein moralisch unbestimmtes Dharma.
Was bedeutet: „Weil dieser Umstand existiert, existiert auch dieser andere Umstand“?
Es bedeutet, dass Handlungen aufgrund von Unwissenheit existieren.
Was bedeutet: „Weil dieser Umstand nicht existiert, existiert auch dieser andere Umstand nicht“?
Es bedeutet, dass Name und Form nicht existieren, weil Bewusstsein nicht existiert.
Was bedeutet: „Weil dieser Umstand entsteht, wird auch dieser andere Umstand entstehen“?
Es bedeutet, dass Leiden durch das Entstehen von Begierde entsteht.
Was bedeutet: „Weil dieser Umstand aufhört, hört auch dieser andere Umstand auf“?
Es bedeutet, dass Geburt aufhört, weil das Werden aufhört.
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Was sind „weltliche Dharmas“? Sie sind Form, Gefühl, Wahrnehmung, karmische Formungsfaktoren und Bewusstsein.
Was sind „welttranszendierende Dharmas“? Sie sind moralische Gebote, meditative Konzentration, Weisheit, Befreiung und das Wissen und die Vision der Befreiung.
Was sind „bedingte Dharmas“? Sie sind die Begierdenwelt, die Formwelt, die formlose Welt und die Welten der Wesen.Was sind „unbedingte Dharmas“?
Sie sind der leere Raum, Nirvana, das Aufhören durch Analyse objektiver Bedingungen, das Aufhören ohne Analyse objektiver Bedingungen, das bedingte Entstehen und die bleibende Natur der Dharmas.
Was versteht man unter „moralisch determinierten Dharmas“? Es handelt sich um die vier Wahrheiten der Āryas, die vier Früchte des Śramaṇa, die vier Arten der Redekunst,325 die vier Furchtlosigkeiten, die vier Stufen der Achtsamkeit, die vier rechten Anstrengungen, die vier Grundlagen der psychischen Kraft, die fünf Wurzeln, die fünf Kräfte, die sieben Erleuchtungsfaktoren und den achtfachen Pfad der Āryas.
Was versteht man unter „moralisch unbestimmten Dharmas“?
Sie sind:
Ob die Welt begrenzt, unbegrenzt, sowohl begrenzt als auch unbegrenzt oder weder begrenzt noch unbegrenzt ist;
Ob die Welt ewig, nicht ewig, sowohl ewig als auch unendlich oder weder ewig noch nicht ewig ist;
Ob die Tathā gata nach dem Nirvāṇa existieren, nicht existieren, sowohl existieren als auch nicht existieren oder weder existieren noch nicht existieren;
Ob das Selbst und die Wesen existieren, nicht existieren, sowohl existieren als auch nicht existieren oder weder existieren noch nicht existieren;
Wie viele Tathā gatas in der Vergangenheit ins Parinirvāṇa eingegangen sind;
Wie viele Śrā vaka-Schüler und Pratyekabuddhas in der Vergangenheit ins Parinirvāṇa eingegangen sind;
Wie viele Tathā gatas, wie viele Śrāvaka-Schüler und Pratyekabuddhas und wie viele Wesen es in der Zukunft geben wird;
Wie viele Tathā Gatas, wie viele ŚrāVaka-Schüler und Pratyeka-Buddhas und wie viele Wesen weilen jetzt in der Gegenwart?
Wer war der erste TathāGata, der jemals in die Welt kam?
Welche Śrā Vaka-Schüler und Pratyeka-Buddhas waren die allerersten, die in die Welt kamen?
Welche Wesen waren die allerersten, die ins Dasein traten?
Welcher der TathāGatas wird der allerletzte sein, der in die Welt kommt?
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Welcher der Śrāvaka-Schüler und welcher der Pratyekabuddhas wird als allerletzter in die Welt treten?
Welche Wesen werden als allerletzter erscheinen?
Welches Dharma war das allererste?
Welches Dharma wird das allerletzte sein?
Woher die Welt kam und wohin sie gehen wird?
Wie viele Welten erschaffen und wie viele zerstört werden?
Woher kommen Welten und wohin gehen sie?
Wann begann das Samsara?
Was wird das Ende des Samsara ausmachen?
Dies ist mit „moralisch unbestimmten Dharmas“ gemeint.
Der Bodhisattva Mahā Sattva denkt folgendermaßen: „Von allen Wesen im Inneren des Samsāra besitzt keines umfassendes Wissen. Sie
sind nicht in der Lage, all diese Dharmas vollständig zu erkennen. Ich sollte mir vornehmen, den Schatz des reichen Wissens zu bewahren, Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi zu erlangen und den Wesen den wahren Dharma zu erklären.“
Dies ist gemeint mit dem fünften Schatz des Bodhisattva-Mahā Sattva, dem Schatz des umfassenden Wissens.
Ihr Söhne Buddhas, was ist mit dem Schatz des Gebens des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint? Dieser Bodhisattva praktiziert zehn Arten des Gebens, nämlich: geteiltes Geben, umfassendes Geben, inneres Geben, äußeres Geben, inneres und äußeres Geben, allumfassendes Geben, vergangenes Geben, zukünftiges Geben, gegenwärtiges Geben und letztendliches Geben.
Söhne des Buddha, was bedeutet geteiltes Geben?
Die natürliche Veranlagung dieses Bodhisattva ist auf Menschlichkeit, Güte und die Freude am gütigen Geben ausgerichtet. Wenn er köstliche Speisen erhält, nimmt er sie nicht ausschließlich für sich, sondern sieht es als wesentlich an, sie anderen Wesen zu geben, und erst dann erlaubt er sich selbst zu essen. Was auch immer er erhält, er behandelt es auf die gleiche Weise.
Als er dann isst, denkt er: „Mein Körper ist erfüllt von achtzigtausend verschiedenen Mikrobenarten, die alle von mir abhängig sind, um zu überleben. Wenn mein Körper satt und glücklich ist, dann sind auch sie satt und glücklich. Wenn mein eigener Körper Hunger leidet, dann leiden auch sie.
Mögen durch meine Annahme von diesem Essen und Trinken alle Wesen satt werden.“ Als er dann selbst isst, um sie zu nähren, verspürt er keine Gier nach dem Geschmack.
Dann kommt ihm noch dieser Gedanke: „Während der langen Nacht des Daseins war ich meinem Körper innig verbunden und habe, im Wunsch, ihn zu sättigen, Essen und Trinken angenommen.“
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Indem ich nun diese Speise nehme und sie den Wesen gütig schenke, möge ich für immer alles Verlangen und jede Anhaftung an den Körper abstreifen.“ Dies ist mit geteiltem Geben gemeint.
Was bedeutet das erschöpfende Geben des Bodhisattva?
Söhne des Buddha, angenommen, dieser Bodhisattva erwirbt allerlei köstliche Getränke und Speisen, Weihrauch, Blumen, Roben und andere Dinge, um sein Leben zu erhalten, und wenn er sie dann für sich selbst verwendet, erlangt er dadurch Glück und ein langes Leben.
Wenn er sich davon abhält und stattdessen diese Dinge an andere weitergibt, wird er arm, erleidet Leid und stirbt vorzeitig.
Es könnte sein, dass eines Tages jemand kommt und zu ihm sagt:
„Gib mir jetzt alles, was du besitzt.“ Der Bodhisattva könnte dann denken: „Von Anbeginn der Zeit bis heute habe ich unzählige Leichen aufgrund von Hunger und Verhungern begraben.“ Nie zuvor habe ich so viel aufgegeben, wie auch nur ein Haar, um anderen Wesen zu helfen, damit ich den Nutzen daraus ziehen konnte. Nun, wie schon in der Vergangenheit, bin ich erneut gezwungen, dieses Leben aufzugeben. Deshalb sollte ich, um anderen Wesen zu helfen, nun alles ohne Vorbehalt aufgeben, selbst wenn dies mein Leben beendet. Dies ist
das, was mit erschöpfendem Geben gemeint ist.
Was ist mit dem inneren Geben des Bodhisattva gemeint?
Söhne des Buddha, stellt euch vor, dieser Bodhisattva sei gerade in der Blüte seiner Jugend, körperlich wohl entwickelt, von anmutiger Erscheinung und sein Körper mit Düften, Blumen und Gewändern geschmückt.
Stellt euch außerdem vor, er habe gerade die Salbung der Krone erhalten, durch die er zum Rang des Rad drehenden Königs aufstieg, reichlich mit den sieben Schätzen ausgestattet sei und über die vier Kontinente herrsche.
Stellt euch nun vor, jemand käme und spräche zu diesem König:
O großer König, du solltest wissen, dass ich nun die Zeichen des Alters erleiden und von schwerer Krankheit befallen bin. Ich bin einsam, abgemagert, schwach und dem Tod nahe.
Doch wenn ich nur imstande wäre, Wenn ich vom Leichnam des Königs seine Hände, Füße, sein Blut, sein Fleisch, seinen Kopf, seine Augen, seine Knochen und sein Knochenmark bekäme, dann hätte ich gewiss Hoffnung auf Überleben. Ich wünsche mir nur, o großer König, dass du nicht länger darüber nachdenkst und dich nicht von Selbstmitleid leiten lässt, sondern vielmehr mein Leid gütig erkennst und mir diese Gaben gewährst.
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Zu jener Zeit dachte der Bodhisattva: „Zu gegebener Zeit wird mein Körper sterben, ohne auch nur einen einzigen Nutzen gebracht zu haben. Daher ist es nur angemessen, dass ich ihn schnell verzichte, um ein Lebewesen zu retten.“ Nachdem er so nachgedacht hatte, brachte er ihm diese Gaben dar, ohne Reue. Dies ist mit innerem Geben gemeint.
Was ist mit dem äußeren Geben des Bodhisattva gemeint?
Söhne des Buddha, nehmt an, dieser Bodhisattva befände sich in der Blüte seiner Jahre, besäße ein schönes Äußeres mit vielen Zeichen, trüge prächtige Blumen und die besten Gewänder als Schmuck und habe gerade die Krönung zum König des Rades empfangen, der mit den sieben Schätzen reich beschenkt sei und über die vier Kontinente herrsche.
Angenommen, ein Mann käme und spräche zum König: „Ich bin verarmt und leide sehr. Ich wünsche mir, dass der Barmherzige und Gütige mich aus Mitleid erbarme, mir den Thron überlasse und ihn mir gebe, damit ich den Reichtum und das Glück des Königs genieße.“
In diesem Moment würde der Bodhisattva denken: „Alle Ehre und Wohlstand sind vergänglich. Sobald sie vergangen sind, kann ich niemandem mehr Gutes tun. Daher ist es nur angemessen, dass ich seinen Wünschen nachkomme und sie vollständig erfülle.“ Mit diesen Gedanken würde er ihm ohne Reue seine Gabe zukommen lassen. Dies ist gemeint unter „äußerer Gabe“.
Was ist mit dem inneren und äußeren Geben des Bodhisattva gemeint?
Söhne des Buddha, nehmt an, dieser Bodhisattva weilte, wie oben beschrieben, auf dem Thron des sich drehenden Radkönigs, reichlich mit den sieben Schätzen ausgestattet und herrschend über die vier Kontinente. Da kam jemand und sprach zu ihm: „Der König bekleidet diese Position des sich drehenden Radkönigs schon lange. Ich hatte jedoch noch nicht die Gelegenheit, sie zu erlangen. Ich wünsche mir nur, dass der große König sie mir überlässt und gleichzeitig mein Minister oder Diener wird.“
Zu jener Zeit dachte der Bodhisattva: „Mein Körper, mein Reichtum, meine Juwelen und meine königliche Stellung sind allesamt vergängliche Dharmas, die dem Verfall und der Zerstörung unterworfen sind. Jetzt genieße ich die Blüte meiner Kraft, in der mein Reichtum diesen gesamten Kontinent umfasst. Wenn ein Bittsteller erscheint, sollte ich das Vergängliche nutzen, um das beständige Dharma zu suchen.“
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Nachdem er so gedacht hatte, würde er es sofort aufgeben und sich sogar in einen fleißigen Diener verwandeln, ohne jeglichen Gedanken an Reue.
Dies ist mit innerem und äußerem Geben gemeint.
Was bedeutet das allumfassende Geben des Bodhisattva? Söhne Buddhas, stellt euch vor, dieser Bodhisattva sei wieder wie oben beschrieben und weile als Rad drehender König, reich beschenkt mit den sieben Schätzen und Herrscher über die vier Kontinente. Unzählige verarmte Menschen kämen zu ihm und sprächen: „Der Ruhm des großen Königs durchdringt alle zehn Himmelsrichtungen. Aus Bewunderung für ihn sind wir nun hierher gekommen.
Jeder von uns hat nun Bitten und hofft, dass er uns allen seine Güte erweisen möge, damit wir vollkommen zufrieden sein können.“
Angenommen, einige dieser armen Menschen strebten nach dem Land des großen Königs, andere nach seinen Frauen und Söhnen und wieder andere nach seinen Händen, Füßen, seinem Blut, seinem Fleisch, seinem Herzen, seinen Lungen, seinem Kopf, seinen Augen, seinem Knochenmark und seinem Gehirn.
In diesem Moment würde der Bodhisattva denken: „Alles, wofür ich Güte und Zuneigung empfinde, ist vergänglich, und doch wird es, wenn dies geschieht, keinen Nutzen für die Wesen gebracht haben. Da ich nun für immer auf Begierde verzichten möchte, werde ich all diese Dinge, die vergänglich sind, nutzen, um die Wünsche dieser Wesen zu erfüllen.“
Nachdem er diesen Gedanken gefasst hatte, würde er all diese Dinge ohne Reue und ohne Abscheu oder Verachtung für die Wesen verschenken. Dies ist die allumfassende Gabe.
Was bedeutet die Gabe des Bodhisattva in der Vergangenheit?
Wenn dieser Bodhisattva von all den verdienstvollen Eigenschaften aller Buddhas und Bodhisattvas der Vergangenheit hört, hängt er nicht an ihnen, sondern versteht vollkommen, dass sie nicht existieren.
Er macht keine Unterscheidungen über sie, begehrt sie nicht, genießt sie nicht und versucht nicht, sie zu ergreifen. Er hat nichts, worauf er sich stützt, und sieht die Lehren als einen Traum, ohne jegliche dauerhafte Festigkeit.
Er glaubt nicht an die Existenz von Wurzeln der Güte und verlässt sich auch nicht auf sie. Vielmehr widmet er sich allein der Lehre der Wesen, die in Anhaftung und Begierde gefangen sind, damit sie im Dharma des Buddha reifen können, und so legt er ihn zu ihrem Nutzen aus.
Er sinniert auch folgendermaßen: „Selbst wenn man alle Dharmas der Vergangenheit in allen zehn Himmelsrichtungen suchen würde, fände man dennoch, dass keines davon erfasst werden kann.“
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Nach dieser Reflexion gibt er schließlich alle Dharmas der Vergangenheit auf.
Das ist mit dem Geben in der Vergangenheit gemeint.
Was bedeutet das Geben in der Zukunft durch den Bodhisattva?
Wenn er von all den Übungen hört, die jene unternehmen, die die Buddhas der Zukunft werden, erkennt dieser Bodhisattva sie vollständig als nicht existent an, greift nicht nach ihren Zeichen, freut sich nicht besonders über die Wiedergeburt in einem ihrer Buddha-Länder, genießt sie nicht und hängt nicht an ihnen, doch wird er ihrer auch nicht müde. Er widmet ihnen keine Wurzeln der Güte und entzieht ihnen auch keine. Vielmehr bleibt er beständig und fleißig in seiner Übung und lässt sie niemals nachlassen oder aufhören. Sein Wunsch ist es,
lediglich aufgrund dieser Bereiche Wesen anzuziehen, ihnen die Wahrheit zu erklären und sie so im Dharma des Buddha reifen zu lassen.
Diese Dharmas haben weder einen Ort noch einen Ort.
Sie sind weder innerlich noch äußerlich, weder nah noch fern.
Er denkt auch: „Wenn diese Dharmas nicht existieren, dann
kann man sie nicht aufgeben.“ Dies ist mit zukünftigem Geben gemeint.
Was bedeutet das gegenwärtige Geben des Bodhisattva?
Wenn dieser Bodhisattva von dem vollkommen erfüllten Verdienst der Devas hört im Himmel der Vier Himmelskönige, im Himmel der Dreiunddreißig, im Yama-Himmel, im Tuṣita-Himmel, im Himmel der Transformation der Glückseligkeit, im Himmel der freien Aneignung der Glückseligkeit anderer, in den Brahma-Himmeln, einschließlich des Brahma-kayika-Himmels, des Brahma-purohita-Himmels, des Brahma-pāriṣadya-Himmels und des Großen Brahma-Himmels, in den Himmeln der Strahlkraft, einschließlich des Kleinen Lichthimmels, des Unendlichen Lichthimmels und des Licht-und-Klang-Himmels, in den Reinheitshimmeln, einschließlich des Kleinen Reinheitshimmels, des Unendlichen Reinheitshimmels und des Allgegenwärtigen Reinheitshimmels, in den Himmeln der Weite, einschließlich des Kleinen Weitenhimmels, des Unendlichen Weitenhimmels und des Weiten Fruchtbarkeitshimmels, der Sorgenfreie Himmel, der Hitzefreie Himmel, der Himmel der Feinen Vision, der Himmel der Feinen Manifestation und der Himmel der Höchsten Form, und auch [wenn er vom vollkommenen Verdienst] der Śrāvaka-Schüler und der Pratyekabuddhas hört, wird sein Geist, nachdem er all dies gehört hat, nicht verwirrt, nicht niedergeschlagen, nicht besonders darauf fokussiert und nicht zerstreut.
Vielmehr betrachtet er alle Handlungen einfach als so unwirklich wie einen Traum und bleibt so frei von jeglicher Begierde nach ihr oder Anhaftung daran.
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Um den Wesen zu ermöglichen, ihr elendes Schicksal zu verlassen, bleibt sein Geist frei von jeglicher Unterscheidung.
Während er den Pfad des Bodhisattva beschreitet, die Lehren des Buddhismus vervollkommnet und sie zum Wohle dieser Wesen erläutert.
Dies ist mit gegenwärtigem Geben gemeint.
Was bedeutet das höchste Geben des Bodhisattva?
Söhne des Buddha, stellt euch vor, dieser Bodhisattva würde mit der Ankunft unzähliger Wesen in seiner Wohnstätte konfrontiert, von denen einige keine Augen, keine Ohren, keine Nasen, keine Zungen, keine Hände oder keine Füße hätten.
Alle diese Wesen sprächen dann zu dem Bodhisattva: „Wir besitzen nur wenig Verdienst und haben daher unvollständige Sinnesorgane. Wir wünschen uns nur, dass der Würdige und Gütige einen geschickten Weg findet, durch den er auf das verzichtet, was er besitzt, und uns so ermöglicht, vollständig damit ausgestattet zu werden.“
Beim Hören dieser Worte würde der Bodhisattva ihnen diese Dinge überlassen.
Selbst wenn er deshalb unzählige Kalpas mit unvollständigen Sinnesorganen durchlaufen müsste, würde sein Geist nicht den geringsten Gedanken des Bedauerns hegen. Vielmehr betrachtete er diesen Körper nur als etwas, das vom Augenblick seines Eintritts in den Mutterleib als unreine und winzige Form, die ihre Fähigkeiten im Bauch entwickelte, Geburt, Alterung, Krankheit und Tod unterworfen ist.
Er betrachtete diesen Körper auch als unwirklich, als [Grundlage für] das Fehlen von Schamgefühl oder Furcht vor Tadel, als etwas, das nicht als Besitz der Würdigen oder Āryas angesehen wird, als übelriechend, befleckt und unrein, als zusammengehalten von Knochen und Gelenken, die mit Blut und Fleisch überzogen sind, als etwas, das stets aus den neun Öffnungen austritt, und als etwas, das ein Mensch wohlwollend als ekelhaft und verachtenswert empfinden könnte.
Nachdem er sich mit dieser Betrachtung beschäftigt hatte, würde er keinerlei Gedanken an Zuneigung oder Bindung an ihn hegen.
Dann käme ihm auch dieser Gedanke: „Dieser Körper ist zerbrechlich, ohne jegliche dauerhafte Substanz. Wie könnte ich also irgendeine Zuneigung zu ihm hegen? Ich sollte ihn vielmehr anderen übergeben und so ihre Wünsche erfüllen. Durch diese Tat leite ich die Wesen an, damit sie keine Zuneigung zu Körper oder Geist entwickeln, sodass sie alle den reinen Weisheitskörper entwickeln können.“ Dies ist es, was mit dem höchsten Geben gemeint ist. Dies ist es, was mit dem sechsten Schatz des Bodhisattva-Mahā-Sattva, dem Schatz des Gebens, gemeint ist.
Ihr Söhne Buddhas, was ist mit dem Schatz der Weisheit des Bodhisattva-Mahā-Sattva gemeint? Dieser Bodhisattva erkennt die Form im Einklang mit der Wirklichkeit, erkennt die Anhäufung von Form im Einklang mit der Wirklichkeit, erkennt das Aufhören der Form im Einklang mit der Wirklichkeit und kennt den Weg zum Aufhören der Form im Einklang mit der Wirklichkeit.
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Er kennt Gefühle, Wahrnehmungen, karmische Prägungsfaktoren und das Bewusstsein in Übereinstimmung mit der Realität, kennt die Anhäufung von Gefühlen, Wahrnehmungen, karmischen Prägungsfaktoren und das Bewusstsein in Übereinstimmung mit der Realität, kennt das Aufhören von Gefühlen, Wahrnehmungen, karmischen Prägungsfaktoren und dem Bewusstsein in Übereinstimmung mit der Realität und kennt den Weg zum Aufhören von Gefühlen, Wahrnehmungen, karmischen Prägungsfaktoren und dem Bewusstsein in Übereinstimmung mit der Realität.
Er kennt Unwissenheit in Übereinstimmung mit der Realität, kennt die Anhäufung von Unwissenheit in Übereinstimmung mit der Realität, kennt das Aufhören von Unwissenheit in Übereinstimmung mit der Realität und kennt den Weg zum Aufhören von Unwissenheit in Übereinstimmung mit der Realität.
Er kennt Begierde in Übereinstimmung mit der Realität, kennt die Anhäufung von Begierde in Übereinstimmung mit der Realität, kennt das Aufhören von Begierde in Übereinstimmung mit der Realität und kennt den Weg zum Aufhören von Begierde in Übereinstimmung mit der Realität. Er kennt die Śrāvaka-Schüler in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, kennt die Dharmas der Śrāvaka-Schüler in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, kennt die Ansammlung der Śrāvaka-Schüler in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit und kennt das Nirvāṇa der Śrāvaka-Schüler in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit.
Er kennt die Pratyekabuddhas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, kennt die Dharmas der Pratyekabuddhas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, kennt die Ansammlung der ratyekabuddhas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit und kennt das Nirvāṇa der Pratyekabuddhas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit.
Er kennt die Bodhisattvas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, kennt die Dharmas der Bodhisattvas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit, kennt die Ansammlung der Bodhisattvas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit und kennt das Nirvana der Bodhisattvas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit.
Woher weiß er dies? Er weiß, dass alles, was aus den Ursachen und Bedingungen von Handlungen entsteht, die aus karmischen Vergeltungsmaßnahmen resultieren, in jedem Fall leer und falsch, ohne jegliche Wirklichkeit, Nicht-Selbst und substanzlos ist. Er weiß, dass es nicht das geringste Dharma gibt, das erfasst oder begründet werden kann.
Um den Wesen zu ermöglichen, ihre wahre Natur zu erkennen, erklärt er ihnen diese Dinge ausführlich.
Und was genau erklärt er ihnen? Er erklärt die Unzerstörbarkeit der Dharmas. Welche Dharmas sind unzerstörbar? Die Form ist unzerstörbar, ebenso wie Gefühle, Wahrnehmungen, karmische Prägungen und das Bewusstsein. Unwissenheit ist unzerstörbar(..?).
535
Die Lehren der Śrāvaka-Schüler, die Lehren der Pratyekabuddhas und die Lehren der Bodhisattvas sind unzerstörbar.
Warum ist das so? Weil alle Lehren keine Schöpfung haben, keinen schöpferischen Akteur, durch den sie hervorgebracht werden, keine verbalen Bezeichnungen, keinen Ort, an dem sie verweilen, nicht geboren werden, nicht entstehen, nicht gegeben, nicht genommen werden, keine Bewegung oder Transformation erfahren und keine Funktion haben.
Der Bodhisattva vervollkommnet genau solch einen unermesslichen Schatz an Weisheit.
Mit wenigen Mitteln versteht er alle Lehren vollständig, erlangt auf natürliche Weise ein klares und tiefgründiges Verständnis und die Erleuchtung, die ohne Abhängigkeit von anderen entsteht.
Dieser unerschöpfliche Schatz an Weisheit besitzt zehn Arten von Unerschöpflichkeit, die ihn als unerschöpflich bezeichnen.
Was sind diese zehn? Sie lauten:
Weil sein umfassendes Wissen und seine geschickten Mittel unerschöpflich sind;
weil seine Annäherung an gute spirituelle Führer unerschöpflich ist;
weil seine geschickte Unterscheidung der Bedeutungen von Aussagen unerschöpflich ist;
weil sein Eintritt in die tiefe Dharma-Ebene unerschöpflich ist;
weil seine Zierde mit einer einzigen Art von Weisheit unerschöpflich ist;
weil seine Anhäufung aller Formen von Verdienst mit unermüdlichem Eifer unerschöpflich ist;
weil sein Eintritt in die Dharma-Portale unerschöpflich ist;
weil seine Fähigkeit, die Sprachen und Stimmen aller Wesen zu unterscheiden, unerschöpflich ist;
weil seine Fähigkeit, die Zweifel und Illusionen aller Wesen zu beseitigen, unerschöpflich ist. Und
weil seine Manifestation aller spirituellen Kräfte der Buddhas für
alle Wesen, um sie zu lehren, auszubilden und ihnen zu ermöglichen, unaufhörlich zu kultivieren, unerschöpflich ist.
Dies sind die zehn. Dies ist gemeint mit dem siebten der Schatzkammern des Bodhisattva Mahā Sattva, der Schatzkammer der Weisheit. Diejenigen,
die in dieser Schatzkammer verweilen, erlangen unerschöpfliche Weisheit, mit der sie überall alle Wesen erwecken können.
Söhne des Buddha, was ist mit der Schatzkammer der Erinnerung des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint? Dieser Bodhisattva gibt die Illusion auf und vollbringt die vollkommene Erfüllung der Erinnerung, durch die er sich an ein vergangenes Leben, zwei Leben und so weiter bis zu zehn Leben, hundert Leben, tausend Leben, hunderttausend Leben und sogar unzählige hunderttausend Leben erinnert.
536
Er erinnert sich an die Kalpas der Errichtung, die Kalpas der Zerstörung.
und sowohl die Kalpas der Errichtung als auch die Kalpas der Zerstörung.
tion, die sich nicht nur an eine einzige Reihe von Kalpas der Etablierung erinnert,
nicht nur ein einziger Satz Kalpas der Zerstörung und nicht nur ein einzelner Satz
von Kalpas der Errichtung und Kalpas der Zerstörung, sondern er
erinnert sich an hundert Kalpas, tausend Kalpas, hunderttausend sand koṭīs von nayutas von kalpas, und so weiter bis zu seiner Erinnerung an unzählige Zahl, eine maßlose Zahl, eine grenzenlose Zahl, eine unvergleichliche Zahl, eine zahllose Zahl, ein Unbeschreibliches Zahl, eine unvorstellbare Zahl, eine unermessliche Zahl, eine unbeschreibliche Zahl und eine unbeschreiblich-unbeschreibliche Zahl von Kalpas.
Er erinnert sich an den Namen eines einzelnen Buddhas und so weiter bis hin zur Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Buddha-Namen.
Er erinnert sich an das Erscheinen eines einzelnen Buddhas in der Welt und seine Weissagungen und so weiter bis hin zur Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Buddha-Erscheinungen in der Welt und deren Weissagungen.
Er erinnert sich an das Erscheinen eines einzelnen Buddhas in der Welt und dessen Sutra-Rezitation und so weiter bis hin zur Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Buddha-Erscheinungen in der Welt und deren Sutra-Rezitation.
Und so wie er sich im Zusammenhang mit ihren Sutra-Lehren daran erinnert, gilt dies auch für seine Erinnerung an ihre Reden über die Geyas, die Prophezeiungen, die Gāthas, die Nidānas, die Udānas, die früheren Umstände, die früheren Leben, die umfassenden Lehren, die beispiellosen Lehren, die Analogien und die dogmatischen Reden.
Er erinnert sich an eine einzige Versammlung und so weiter bis zu seiner Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Versammlungen.
Er erinnert sich an die Auslegung eines einzigen Dharma und so weiter bis zu seiner Erinnerung an eine unermessliche Anzahl von Dharmas.
Er erinnert sich an viele verschiedene Wesensarten, die mit einer einzigen Fähigkeit verbunden sind, und so weiter bis hin zur Erinnerung an unzählige verschiedene Wesensarten, die mit einer unaussprechlichen Anzahl von Fähigkeiten verbunden sind.
Er erinnert sich an unzählige verschiedene Wesensarten, die mit einer einzigen Fähigkeit verbunden sind, und so weiter bis hin zur Erinnerung an unzählige verschiedene Wesensarten, die mit einer unaussprechlichen Anzahl von Fähigkeiten verbunden sind.
Er erinnert sich an alle Arten verschiedener Wesensarten, die mit nur einer der Leiden verbunden sind, und so weiter bis hin zur Erinnerung an alle Arten verschiedener Wesensarten, die mit einer unaussprechlichen Anzahl von Leiden verbunden sind.
537
Er erinnert sich an alle möglichen Arten von Zuständen, die mit einem einzigen Samādhi verbunden sind, und so weiter
bis hin zur Erinnerung an alle möglichen Arten von Zuständen, die mit einer unermesslichen Anzahl von Samādhis verbunden sind.
Diese Erinnerung ist zehnfacher Art:
Ruheerinnerung,
reine Erinnerung,
klare Erinnerung,
durchdringende Erinnerung,
Erinnerung an die Trennung von Sinnesobjekten,
Erinnerung an die Trennung von Sinnesobjekten,
Erinnerung an die Trennung von Verunreinigungen,
Erinnerung an
strahlende
Strahlkraft,
Erinnerung an das Wünschenswerte und ungehinderte Erinnerung.
Wenn dieser Bodhisattva in dieser Erinnerung verweilt, kann ihn nichts in der Welt beunruhigen, und keine der heterodoxen Lehren vermag ihn ins Wanken zu bringen. Alle seine Wurzeln der Güte aus vergangenen Leben sind gereinigt. Er ist frei von jeglicher Verunreinigung durch weltliches Dharma.
Er kann von keiner der vielen Arten von Māras oder Anhängern nicht-buddhistischer Wege zerstört werden. Beim Wechsel des Körpers und bei Wiedergeburten vergisst er nichts. Ob in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft, er spricht unaufhörlich über den Dharma.
In allen Welten, im Zusammenleben mit anderen Wesen, ist er stets frei von Fehlern. Er kann ungehindert die Versammlungen an den Orten der Erleuchtung aller Buddhas betreten. Wo immer Buddhas weilen, kann er sich ihnen allen nähern. Dies ist gemeint mit dem achten Schatz des Bodhisattva-Mahā Sattva, dem Schatz der Erinnerung.
Söhne Buddhas, was ist mit dem Schatz der Bewahrung des Bodhisattva Mahā Sattva gemeint?
Dieser Bodhisattva bewahrt die Sutras aller Buddhas, einschließlich der Bedeutungen und Prinzipien ihrer Texte und Sätze, ohne sie jemals zu vergessen.
Er bewahrt sie für ein einziges Leben und so weiter bis zu einer unermesslichen Anzahl von Leben.
Er bewahrt den Namen eines einzelnen Buddha und so weiter bis zu einer unermesslichen Anzahl von Buddha-Namen, die er für ein einziges Kalpa bewahrt und so weiter bis zu einer unermesslichen Anzahl von Kalpas.
Er ist imstande, die Weissagungen eines einzelnen Buddhas zu bewahren und so weiter bis zu einer unermesslichen Anzahl von Weissagungen verschiedener Buddhas.
Er bewahrt ein einzelnes Sutra und so weiter bis zur Bewahrung einer unermesslichen Anzahl von Sutras.
Er bewahrt die Einzelheiten einer einzelnen Versammlung und so weiter bis bis zur Bewahrung der Einzelheiten einer unermesslichen Anzahl von Versammlungen.
Er bewahrt die Lehrrede über ein einzelnes Dharma und so weiter bis bis zur Bewahrung der Lehrreden über eine unermessliche Anzahl von Dharmas.
Er bewahrt die unzähligen verschiedenen Arten von Eigenschaften, die mit einer einzelnen Fähigkeit verbunden sind, und so weiter bis zur Bewahrung der unzähligen verschiedenen Arten von Eigenschaften, die mit einer unermesslichen Anzahl von Fähigkeiten verbunden sind.
538
Er bewahrt alle Arten verschiedener Naturen, die mit einem einzigen Leiden verbunden sind, und so weiter bis hin zu seiner Bewahrung vieler verschiedener Arten von Naturen, die mit einer unermesslichen Anzahl von Leiden verbunden sind.
Er bewahrt viele verschiedene Arten von Naturen, die mit einem einzigen Samādhi verbunden sind, und so weiter bis hin zu seiner Bewahrung vieler verschiedener Arten von Naturen, die mit einer unermesslichen Anzahl von Samādhis verbunden sind.
Ihr Söhne Buddhas, dieser Schatz der Bewahrung ist grenzenlos, schwer zu füllen, schwer zu ergründen, schwer zu erreichen, ihm nahezukommen, unüberwindlich, unermesslich, unerschöpflich und besitzt große, Ehrfurcht gebietende Kraft. Es ist die Sphäre der Erkenntnis eines Buddhas, die nur ein Buddha vollständig begreifen kann.
Dies ist das, was mit dem neunten Schatz des Bodhisattva Mahā Sattva, dem Schatz der Bewahrung, gemeint ist.
Söhne des Buddha, was ist mit dem Schatz der Beredsamkeit des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint?
Dieser Bodhisattva besitzt tiefe Weisheit, kennt das wahre Wesen der Phänomene vollständig und legt alle Dharmas für die Wesen ausführlich dar, ohne dabei jemals den Schriften des Buddha zu widersprechen.
Er erklärt eine einzige Art von Dharma und so weiter bis hin zu seiner Erklärung einer unaussprechlichen Anzahl von Arten von Dharmas.
Er erklärt einen einzigen Buddha-Namen und so weiter bis hin zu seiner Erklärung einer unaussprechlichen Anzahl von Buddha-Namen.
Auf dieselbe Weise spricht er über eine einzige Welt, spricht über die Offenbarungen eines einzigen Buddhas, spricht über ein einziges Sutra, spricht über eine einzige Versammlung, erläutert ein einziges Dharma, spricht über unzählige verschiedene Arten von Wesenheiten, die mit einer einzigen Fähigkeit verbunden sind, spricht über unzählige verschiedene Arten von Wesenheiten, die mit einer einzigen Krankheit verbunden sind, spricht über unzählige verschiedene Arten von Wesenheiten, die mit einem einzigen Samādhi verbunden sind, und so weiter bis hin zu seinem Vortrag über unzählige verschiedene Arten von Wesenheiten, die mit einer unermesslich großen Anzahl von Samādhis verbunden sind.
Er mag einen Tag lang sprechen, einen halben Monat lang, einen ganzen Monat lang, hundert Jahre lang, tausend Jahre lang oder hunderttausend Jahre lang, oder für einen einzelnen Kalpa, hundert Kalpas, tausend Kalpas, oder für hunderttausend Kalpas, oder für hunderttausend Koṭīs Nayutas von Kalpas, oder für unzählige Kalpas und so weiter, bis er über diese Dinge für eine unaussprechliche Anzahl von Kalpas spricht.
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Dabei könnte er zwar diese Anzahl von Kalpas erschöpfen, doch wäre es ihm schwer, jemals das Ende der Bedeutungen und Prinzipien zu erreichen, die mit nur einem einzigen Text oder einem einzigen Satz verbunden sind.
Und warum ist das so? Weil dieser Bodhisattva die zehn unerschöpflichen Schatzkammern vollständig vervollkommnet hat. Nachdem er diese Schatzkammern vollständig vervollkommnet hat, gelingt es ihm, dass sich ihm das „Dhā-Raṇī-Tor, das alle Dharmas umfasst“, direkt offenbart – eine DhāRaṇī, die von hundert Myriaden von Asaṃ-Khyeyas von DhāRaṇīs begleitet wird.
Nachdem er diese Dhā-Raṇī erlangt hat, schöpft er aus dem Licht des Dharma, um den Wesen den Dharma umfassend zu erklären. Wenn er den Dharma verkündet, erfüllt er alle Welten der zehn Himmelsrichtungen mit seiner erhabenen Stimme, die aus seiner breiten und langen Zunge strömt.
Er passt sich den Fähigkeiten und Wesensarten der Wesen an und bewirkt, dass sie alle vollkommen zufrieden sind, sodass ihr Geist erfreut ist und sie die Verunreinigungen aller Leiden, die sie verstricken, auslöschen. Geschickt durchdringt er alle Stimmen, gesprochenen und geschriebenen Sprachen mit solcher Eloquenz, dass er alle Wesen befähigt, die Linie des Buddha ununterbrochen und mit stets reinem Geist fortzuführen, während er das Licht des Dharma nutzt, um den Dharma unaufhörlich und unermüdlich zu verkünden. Und warum ist das so? Weil dieser Bodhisattva den grenzenlosen Körper entwickelt hat, der bis ans Ende des Raumes reicht und die Welt des Dharma durchdringt.
Dies ist gemeint mit dem zehnten Schatz des Bodhisattva Mahā Sattva, dem Schatz der Beredsamkeit. Dieser Schatz ist unerschöpflich, ungeteilt, ununterbrochen, niemals verkürzt, unveränderlich, ungehindert, unumkehrbar, äußerst tiefgründig und bodenlos, schwer zugänglich und so beschaffen, dass er alle Tore des Dharma aller Buddhas durchdringt.
Söhne des Buddha, diese zehn Arten unerschöpflicher Schätze enthalten zehn Arten unerschöpflicher Dharmas, durch die sie es allen Bodhisattvas ermöglichen, die höchste Verwirklichung des unübertroffenen Bodhi zu erlangen. Was sind diese zehn? Sie sind:
Weil sie allen Wesen nützen;
Weil sie ihre ursprünglichen Gelübde geschickt einlösen;
Weil sie ununterbrochen durch alle Kalpas hindurch bestehen;
Denn da sie im Bereich des leeren Raumes alles erfahren haben, ist ihr Geist grenzenlos;
Denn sie widmen Verdienste im Bereich des Bedingten und haften dennoch nicht daran;
Denn sie vereinen unzählige Dharmas in einem einzigen Geistesmoment ihrer Erkenntnissphäre.
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Weil der Entschluss ihrer großen Gelübde unveränderlich bleibt;
weil sie geschickt alle Dharmas anhäufen;
weil sie von allen Buddhas mit schützender Achtsamkeit betrachtet werden; und
weil sie erkennen, dass alle Dharmas bloßen Beschwörungen gleichen.
Dies sind die zehn Arten unerschöpflicher Dharmas, durch die sie alles, was in der Welt geschieht, zu einem ultimativen und unerschöpflichen Schatz machen können.
Ende von Kapitel 22
Literatur
- [1] kalavinka.org The Ten Inexhaustible Treasuries
- cttbusa: The Ten Inexhaustible Treasuries