Sukhavativyuha Sutra: Unterschied zwischen den Versionen

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Das längere  Sukhāvatīvyūha - Sūtra(Sanskrit: sukhāvatīvyūhaḥ;  pinyin: Wú-liáng-shòu Jīng : ''Sutra vom unbegrenzten Leben'', Jp. Muryoju-kyo, auch  Amitābhavyūha Sūtra,  Amitāyuḥ Sūtra, Aparimitāyuḥ Sūtra) ist ein Haupttext der [[Schulen_des_Reinen_Landes|Schulen des Reinen Landes]] des [[Mahayana]]. Von den zwölf Übersetzungen des Sanskrittextes in die chinesische Sprache überlebten 5 bis heute<ref>http://www.jsri.jp/English/Pureland/SUTRAS/mu.html </ref> im [[Dazangjing|chinesischen Kanon]].
Das längere  Sukhāvatīvyūha - Sūtra(Sanskrit: sukhāvatīvyūhaḥ;  pinyin: Wú-liáng-shòu Jīng : ''Sutra vom unbegrenzten Leben'', Jp. Muryoju-kyo, auch  Amitābhavyūha Sūtra,  Amitāyuḥ Sūtra, Aparimitāyuḥ Sūtra , T12_0366) ist ein Haupttext der [[Schulen_des_Reinen_Landes|Schulen des Reinen Landes]] des [[Mahayana]]. Von den zwölf Übersetzungen des Sanskrittextes in die chinesische Sprache überlebten 5 bis heute<ref>http://www.jsri.jp/English/Pureland/SUTRAS/mu.html </ref> im [[Dazangjing|chinesischen Kanon]].


Im längeren Sukhāvatīvyūha - Sūtra beschreibt der Buddha seinen Schüler Ānanda ein vergangenes Leben des Buddha [[Amitabha]], in dem  Amitābha ein König war, der abdankte und ein [[Bodhisattva]] namens  Dharmākara(Hozo bosatsu)  wurde.  
Im längeren Sukhāvatīvyūha - Sūtra beschreibt der Buddha seinen Schüler Ānanda ein vergangenes Leben des Buddha [[Amitabha]], in dem  Amitābha ein König war, der abdankte und ein [[Bodhisattva]] namens  Dharmākara(Hozo bosatsu)  wurde.  
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Nach Meinung einiger Authoren wurde das Sutra vom unbegrenzten Leben zur Zeit der Kuṣāṇa Dynasty verfasst von einem Orden von Mahīśāsaka Bhikṣhus, der in der Gandhāra Region gedieh.
Nach Meinung einiger Authoren wurde das Sutra vom unbegrenzten Leben zur Zeit der Kuṣāṇa Dynasty verfasst von einem Orden von Mahīśāsaka Bhikṣhus, der in der Gandhāra Region gedieh.
== Übbersetzung ==
=== Beschreibung von Sukhavati, dem Land der Glückseligkeit ===
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.1 - 1.2  ===
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<poem>
Urtext : Sutra des unendlichen Lebens, ins Englische übersetzt von Max Müller
Om.
Verehrung der Drei Schätze!
Om.
Verehrung aller glorreichen Buddhas und Bodhisattvas!
Verehrung aller Buddhas, Bodhisattvas, Aryas, Sravakas und Pratyekabuddhas, vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger, die in den unendlichen Welten der zehn Himmelsrichtungen weilen!
Verehrung Amitabhas!
Verehrung demjenigen, dessen Seele mit unbegreiflichen Tugenden ausgestattet ist!
Verehrung Amitabhas, des Jina, dir, o Weiser!
Ich gehe durch dein Mitgefühl nach Sukhavati;
Nach Sukhavati, mit seinen goldenen Hainen,
dem Wonnevollen, geschmückt mit den Söhnen Sugatas – ich gehe dorthin, das voller Juwelen und Schätze ist;
Und du bist Zuflucht, du Berühmte und Weise.
1.1 So habe ich es gehört. Einst weilte der Bhagavat in Rajagriha auf dem Berg Gridhrakuta mit einer großen Versammlung von Bhikkhus, mit zweiunddreißigtausend Bhikkhus, allesamt Arhats, frei von Schwächen und Sorgen, die ihre religiösen Pflichten erfüllt hatten, deren Gedanken durch vollkommenes Wissen vollständig befreit waren, mit forschenden Gedanken, die die Fesseln der Existenz gesprengt, die ihre Wünsche erfüllt, die gesiegt, die höchste Selbstbeherrschung erlangt hatten, deren Gedanken und Wissen ungehindert waren, große Helden, im Besitz der sechs Arten von Wissen, selbstbeherrscht, meditierend über die acht Arten der Erlösung, im Besitz der Kräfte, weise an Weisheit, Älteste, große Schüler, das heißt, Ajnatakaundinya, Asvajit, Vashpa, Mahanaman, Bhadrajit, Yasodeva, Vimala, Subahu, Purna Maitrayaniputra, Uruvilva-kasyapa, Nadi-kasyapa, Gaya-kasyapa, Kumara-kasyapa, Maha-kasyapa, Shariputra, Mahamaudgalyayana, Mahakaushthilya, Mahakaphila, Mahakunda, Aniruddha, Nandika, Kampila, Subhuti, Revata, Khadiravanika, Vakula, Svagata, Amogharaja, Parayanika, Patka, Kullapatka, Nanda, Rahula und der gesegnete Ananda – mit diesen und mit anderen Ältesten und großen Schülern, die weise an Weisheit waren, mit Ausnahme einer Person, die auf dem Weg der Schüler noch vorangebracht werden musste, nämlich dem gesegneten Ananda – und mit vielen edelgesinnten Bodhisattvas, angeführt von Maitreya.
1.2 Da erhob sich der gesegnete Ananda von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Mit gefalteten Händen verneigte er sich vor dem Bhagavat und sprach zu ihm: „O Bhagavat, deine Sinne sind klar, deine Haut rein, dein Gesicht hell und gelblich. Wie eine Herbstwolke blass, klar, hell und gelblich ist, so sind die Sinne des Bhagavat klar, sein Gesicht rein, seine Haut hell und gelblich.“ Und wie, o Bhagavat, ein Stück Gold aus dem Jambu-Fluss, von einem geschickten Schmied oder seinem Lehrling im Ofen gebranntes und wohlgeformtes Gold, auf ein helles Tuch gelegt, strahlend klar und gelblich erscheint, so sind auch die Sinne des Bhagavat heiter, sein Gesicht klar und seine Haut hell und gelblich. Ich weiß nicht, o Bhagavat, ob ich je zuvor die Sinne des Tathagata so heiter, sein Gesicht so klar und seine Haut so hell und gelblich gesehen habe. Mir kommt folgender Gedanke, o Bhagavat: Wahrscheinlich weilt der Tathagata heute im Zustand eines Buddha, vielleicht im Zustand eines Jina, im Zustand der Allwissenheit, im Zustand eines Mahanaga; und er betrachtet die heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagatas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.
Nach diesen Worten sprach der Bhagavat zu dem gesegneten Ananda: „Gut gesagt! Gut gesagt, Ananda! Haben dir die Götter diese Angelegenheit nahegelegt? Oder die gesegneten Buddhas? Oder erkennst du dies durch dein philosophisches Wissen?“
Nach diesen Worten sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „O Bhagavat, weder die Götter noch die gesegneten Buddhas deuten mir diese Angelegenheit an, sondern dieser Gedanke kommt mir allein durch meine eigene Philosophie: dass der Tathagata heute vielleicht im Zustand eines Buddha weilt, vielleicht im Zustand eines Jina, im Zustand der Allwissenheit, im Zustand eines Mahanaga; oder dass er die ehrwürdigen Buddhas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart betrachtet.“
Nach diesen Worten sprach der Bhagavat zum gesegneten Ananda: „Gut gesagt! Gut gesagt! Ananda, wahrlich ausgezeichnet ist deine Frage, gut deine Philosophie und schön dein Verständnis!“ Du, o Ananda, bist gekommen zum Wohle und Glück vieler Menschen, aus Mitgefühl für die Welt, um der großen Zahl der Menschen willen, zum Wohle und Glück der Götter und Menschen, da du es für richtig hältst, den Tathagata in dieser Angelegenheit zu befragen. So könntest du, Ananda, selbst unermessliches und unzähliges Wissen unter den gesegneten, heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagatas anhäufen, und doch würde das Wissen des Tathagata dadurch nicht übertroffen werden. Und warum? Weil, o Ananda, derjenige, der das Wissen eines Tathagata besitzt, ein unübertroffenes Wissen über die Ursachen besitzt.
„Wenn der Tathagata es wünschte, o Ananda, könnte er ein ganzes Kalpa von einer einzigen Almosengabe leben, oder hundert Kalpas, oder tausend Kalpas, oder hunderttausend Kalpas, ja, hunderttausend Nayutas von Kotis von Kalpas, ja, er könnte noch viel länger leben, und doch würden die Organe der Natur des Tathagata nicht vergehen, die Farbe seines Gesichts sich nicht verändern, noch würde die Farbe seiner Haut Schaden nehmen. Und warum? Weil, o Ananda, der Tathagata die Vollkommenheiten, die aus Samadhi entstehen, so vollkommen erlangt hat.
Das Erscheinen vollkommen erleuchteter Buddhas ist in dieser Welt sehr schwer zu erlangen, o Ananda. Wie das Erscheinen von Audumbara-Blumen in dieser Welt sehr schwer zu erlangen ist, so ist, o Ananda, das Erscheinen von Tathagatas, die nach Wohlergehen streben, nach dem Wohltuenden verlangen, mitfühlend sind und das höchste Mitgefühl erreicht haben, sehr schwer zu erlangen.“ Aber, o Ananda, es ist der Gnade des Tathagata selbst zu verdanken, dass du meinst, man solle dem Tathagata diese Frage stellen, damit in dieser Welt Wesen entstehen, die zum Wohle edler Bodhisattvas Lehrer für die ganze Welt sein können. Darum, o Ananda, höre zu und nimm es dir gut und richtig zu Herzen! Ich werde es dir sagen.
'Ja, o Bhagwat', so antwortete der gesegnete Ananda dem Bhagwat.
</poem>
</div></div>
== 0 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.3 - 1.4  ===
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<poem>
1.3. Der Bhagavat sprach dann zu Ananda: „Zu jener Zeit, o Ananda, die vor langer Zeit in einem unzählbaren und noch viel unzählbaren, gewaltigen, unermesslichen und unbegreiflichen Kalpa vor jetzt war – zu jener Zeit und in jenem Augenblick erhob sich auf der Welt ein heiliger und vollkommen erleuchteter Tathagata namens Dipankara.“ Nach Dipankara folgte, oh Ananda, ein Tathagata Pratapavat, und nach ihm Prabhakara, Kandanagandha, Sumerukalpa, Kandana, Vimalanana, Anupalipta, Vimalaprabha, Nagabhibhu, Suryodana, Giririjaghosha, Merukuta, Suvarnaprabha, Gyotishprabha, Vaiduryanirbhasa, Brahmaghosha, Kandabhibho, Turyaghosha, Muktakusumapratimanditaprabha, Srikuta, Sagaravarabuddhivikriditabhijna, Varaprabha, Mahagandhajanirbhasa, Vyapagatakhilamalapratighosha, Surakuta, Rananjaha, Mahagunadharabuddhipraptibhijna, Chandrasuryajihmikarana, Uttaptavaiduryanirbhasa, Chittadharabuddhisankusumitabhyudgata, Pushpavativanarajasankusumitabhijna, Pushpakara, Udakakandra, Avidyandhakaravidhvamsanakara, Lokendra, Muktakkhatrapravatasadrisa, Tishya, Dharmamativinanditaraja, Simhasigarakutavinanditaraja, Sagaramerukandra, Brahmasvaranadabhinandita, Kusumasambhava, Praptasena, Kandrabhanu, Merukuta, Chandraprabha, Vimalanetra, Girirajaghoshesvara, Kusumaprabha, Kusumavrishtyabhiprakirna, Ratnakandra, Padmabimbyupasobhita, Chandanagandha, Ratnabhibhasa, Nimi, Mahivyuha, Vyapagatakhiladosha, Brahmaghosha, Saptaratnabhivrishta, Mahijunadhara, Mahatamalapatrakandanakardama, Kusumabhijna, Ajnavidhvamsana, Kesarin, Muktakkhatra, Suvarnagarbha, Vaiduryagarbha, Mahaketu, Dharmaketu, Ratnaketu, Ratnasri, Lokendra, Narendra, Karunika, Lokasundara, Brahmaketu, Dharmamati, Simha und Simhamati.
„Nach Simhamati erhob sich ein heiliger und völlig erleuchteter Tathagata in die Welt, mit Namen Lokesvararaja, vollkommen in Wissen und Verhalten, ein Sugata, der die Welt kennt, ohne einen Vorgesetzten, Wagenlenker von Menschen, deren Leidenschaften gezähmt werden müssen, Lehrer von Göttern und Menschen, ein Buddha, ein Bhagavat.“ Und wiederum, zur Zeit der Predigt dieses heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagata Lokesvararaja, o Ananda, gab es einen Mönch namens Dharmakara, reich begabt mit Gedächtnis, Verstand, Klugheit und Weisheit, reich an Kraft und von edlem Charakter.
1.4. „Da, o Ananda, erhob sich jener Bhikkhu Dharmakara von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Er streckte seine gefalteten Hände zu dem Ort aus, wo sich Bhagavat Tathagata Lokesvararaja befand, und nachdem er den Bhagavat verehrt hatte, pries er ihn in dessen Gegenwart mit diesen Gathas:
„O du von unermesslichem Licht, dessen Wissen endlos und unvergleichlich ist; kein anderes Licht kann hier scheinen, wo du bist! Die Strahlen des Mondes Shivas und des Juwels der Sonne waren nicht hell genug in der ganzen Welt, (1)
„Auch die Form des besten Wesens ist unendlich; so ist auch die Stimme Buddhas von unendlichem Klang; ebenso seine Tugend mit Meditation, Wissen und Kraft; dir gleicht niemand auf dieser Welt.“ (2)
„Der Dharma ist tiefgründig, umfassend und subtil; der beste Buddha ist unbegreiflich wie der Ozean; darum gibt es keine weitere Erhöhung des Lehrers; er hat alle Fehler abgelegt und ist zum anderen Ufer gegangen.“ (3)
„Dann erleuchtet der beste Buddha, von unendlichem Licht, alle Regionen, er ist der König der Könige; und ich, der ich [[Buddha]] geworden bin und den Dharma meistere, möge ich die Menschheit von Alter und Tod erlösen!“ (4)
„Und ich, gestärkt durch Großmut, Gleichmut, Tugend, Geduld, Kraft, [[Meditation]] und Versenkung, übernehme hier die ersten und höchsten Pflichten und werde ein Buddha werden, der Erlöser aller Wesen.“ (5)
„Und ich, auf der Suche nach dem Wissen der besten Erhabenen, werde stets Hunderttausende von Buddha-Statuen verehren, endlos wie der Sand des Ganges, die unvergleichlichen Herren.“ (6)
„Wie viele Welten es auch geben mag, so zahlreich wie der Sand des Ganges, und die unzähligen Länder daneben – überallhin werde ich Licht aussenden, denn ich habe solche Macht erlangt. (7)
„Mein Land soll edel sein, das erste und beste; der Bodhi-Baum soll in dieser Welt erhaben sein. Unvergleichliches Glück entsteht aus dem Nirvana, und auch dies werde ich als eitel erklären. (8)
„Wesen kommen aus den zehn Himmelsrichtungen hierher; sobald sie angekommen sind, offenbaren sie mir mein Glück. Möge Buddha mich dort die Wahrheit lehren, ich entwickle ein Verlangen voller wahrer Kraft und Stärke. (9)
„Ich, der ich die Welten der zehn Himmelsrichtungen kenne, im Besitz absoluten Wissens – auch sie verkünden stets meine Gedanken! Möge ich, in die Unterwelt von Avichi gegangen, ewig dort verweilen, doch ich werde niemals aufhören, die Kraft des Gebets zu praktizieren!“ (10)
</poem>
</div></div>
== 1 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.5 - 1.7  ===
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<poem>
1.5. „Dann, o Ananda, pries jener Bhikkhu Dharmakara den Bhagavat, den Tathagata Lokesvararaja, in dessen Gegenwart mit jenen Gathas und sprach: ‚O Bhagavat, ich wünsche mir, die höchste vollkommene Erkenntnis zu erlangen. Immer wieder richte ich meine Gedanken auf die höchste vollkommene Erkenntnis. Möge der Bhagavat mir daher als Lehrer den Dharma lehren, damit ich die höchste vollkommene Erkenntnis schnell erlange. Möge ich in dieser Welt ein Tathagata werden, dem Unvergleichlichen gleich. Und möge der Bhagavat jene Zeichen verkünden, durch die ich die Vollkommenheit aller guten Eigenschaften eines Buddha-Landes begreifen kann.‘
“ 'Danach sprach der Bhagavat Lokesvararaja, der Tathagata, zu jenem Bhikkhu, o Ananda: „Kennst du allein, o Bhikkhu, die Vollkommenheit aller Vorzüge und guten Eigenschaften eines Buddha-Landes?“
Er antwortete: „O Bhagavat, ich allein konnte dies nicht, nur der Bhagavat.“ Erkläre die Vollkommenheit der Vorzüge und alle guten Eigenschaften der Buddha-Welten der anderen Tathagatas, damit wir, nachdem wir dies gehört haben, jedes ihrer Zeichen erfüllen können.“
„Dann, o Ananda, lehrte der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata Lokesvararaja, im Wissen um die gute Gesinnung dieses Bhikkhu, ein ganzes Jahr lang die Vollkommenheit aller Vorzüge und guten Eigenschaften der Buddha-Welten von 8100.000 Nayutas von Kotis Buddhas, zusammen mit den Zeichen, Hinweisen und Beschreibungen. Er wünschte sich Wohlergehen und Nutzen, war mitfühlend und voller Mitgefühl, damit es niemals ein Ende der Buddha-Welten geben möge, und empfand tiefes Mitleid mit allen Wesen. Das Lebensmaß dieses Tathagata betrug volle 40 Kalpas.“
1.6. „Dann, o Ananda, nahm jener Bhikkhu Dharmakara die Vollkommenheit aller Vorzüge und guten Eigenschaften jener Buddha-Welten, jener 8100.000 Nayutas von Kotis Buddhas, und konzentrierte sie alle.“ Er begab sich auf ein Buddha-Land, verehrte mit seinem Haupt die Füße des Bhagavat Lokesvararaja, des Tathagata, wandte sich ehrfurchtsvoll nach rechts um ihn herum und entfernte sich von diesem Bhagavat. Fünf Kalpas lang konzentrierte er so die Vollkommenheit aller Tugenden und guten Eigenschaften der Buddha-Länder, wie sie in den zehn Himmelsrichtungen der ganzen Welt noch nie zuvor gekannt worden war, vollkommener und erhabener als alles andere, und verfasste das vollkommenste Gebet.
1.7. „So, o Ananda, konzentrierte jener Bhikkhu in seinem Geist die Vollkommenheit eines Buddha-Landes, einundachtzigmal unermesslicher, edler und erhabener als die Vollkommenheit der einundachtzighunderttausend Nayutas der Kotis der Buddha-Länder, die ihm der Bhagavat Lokesvararaja, der Tathagata, offenbart hatte. Dann begab er sich dorthin, wo der Tathagata weilte, verehrte mit seinem Haupt die Füße des Bhagavat und sprach: „O Bhagavat, die Vollkommenheit des „Alle Vorzüge und guten Eigenschaften der Buddha-Länder habe ich in mir vereint.“
„Danach, o Ananda, sprach der Tathagata Lokesvararaja zu dem Bhikkhu: ‚Predige nun, o Bhikkhu; der Tathagata erlaubt es. Jetzt ist die Zeit reif, o Bhikkhu. Erfreue die Versammlung, verbreite Freude, lass die Stimme des Löwen erklingen, damit edle Bodhisattvas, jetzt und in Zukunft, die verschiedenen Themen der Gebete um die Vollkommenheit der guten Eigenschaften eines Buddha-Landes verstehen.‘
Dann, o Ananda, sprach jener Bhikkhu Dharmakara zu dem Bhagavat: ‚Möge der Bhagavat mir zuhören, meinen Gebeten lauschen und erfahren, wie mein Buddha-Land, nachdem ich die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt habe, mit allen unvorstellbaren Vorzügen und guten Eigenschaften ausgestattet sein wird.‘“
</poem>
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== 2 ==
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<poem>
1.8.1. „O Bhagavat, wenn es in meinem Buddha-Land die Hölle, Tiere, das Reich der Verstorbenen oder den Körper der Kampfgeister gäbe, so möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
2. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, sterben und in die Hölle, das Tierreich, das Reich der Verstorbenen oder in den Körper der Kampfgeister fallen, so möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
3. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, nicht alle von derselben Farbe sind, nämlich golden, so möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
4. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land ein Unterschied zwischen Göttern und Menschen wahrgenommen wird, außer wenn die Menschen sie zählen und sagen: ‚Dies sind Götter und Menschen‘, aber nur in gewöhnlicher und unvollkommener Sprache“, so möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
5. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, nicht die höchsten Vollkommenheiten wundersamer Kraft und Selbstbeherrschung besitzen, sodass sie zumindest im kürzesten Augenblick eines Gedankens hunderttausend Nayutas Kotis Buddha-Länder überwinden können, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
6. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, nicht alle die Erinnerung an ihre früheren Geburten besitzen, sodass sie sich zumindest an hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas erinnern können, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
“ 7. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land nicht alle Wesen, die dort geboren werden, das göttliche Auge erlangen, um wenigstens hunderttausend Nayutas von Kotis der Welten zu sehen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
8. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land nicht alle Wesen, die dort geboren werden, das göttliche Ohr erlangen, um wenigstens gleichzeitig den guten Dharma aus hunderttausend Nayutas von Kotis der Buddha-Länder zu hören, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
“ 9. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land nicht alle Wesen, die dort geboren werden, die Gedanken anderer Menschen kennen, so dass sie zumindest die Taten und Gedanken von Wesen aus hunderttausend Nayutas von Kotis Buddha-Ländern erkennen können, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
10. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, irgendeine Vorstellung von Besitz entwickeln, selbst in Bezug auf ihren eigenen Körper, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
“ 11. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land nicht alle Wesen, die dort geboren werden, fest in der absoluten Wahrheit verankert sind, bis sie das Mahaparinirvana erreicht haben, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
12. „O Bhagavat, wenn irgendein Wesen meine Schüler zählen kann, nachdem ich in meinem Buddha-Land die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt habe, selbst wenn alle Wesen, die in diesen drei Millionen Weltensphären enthalten sind, nachdem sie Pratyekabuddhas geworden sind, hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas zählen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
“ 13. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt habe, mein Licht in diesem meinem Buddha-Land selbst mit der Anzahl von hunderttausend Nayutas Kotis Buddha-Ländern gemessen werden könnte, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“
14. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt habe, das Leben der Wesen in diesem meinem Buddha-Land anders als durch ihre eigene Gebetskraft gemessen werden könnte, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“
15. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, das Maß meines Lebens selbst durch die Anzahl von hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas begrenzt wäre, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“
16. „O Bhagavat, wenn für die Wesen in diesem meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, selbst der Name der Sünde existieren sollte, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“
17. „O Bhagavat, wenn unzählige gesegnete Buddhas in unzähligen Buddha-Ländern meinen Namen nicht preisen, nachdem ich Bodhi erlangt habe; wenn sie meinen Ruhm nicht verkünden und mein Lob nicht gemeinsam aussprechen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
18. „O Bhagavat, wenn jene Wesen, die in anderen Welten ihre Gedanken auf das höchste vollkommene Wissen gerichtet haben und die, nachdem sie meinen Namen vernommen haben, wenn ich Bodhi erlangt habe, in heiteren Gedanken über mich meditieren; wenn ich im Augenblick ihres Todes, nachdem ich mich ihnen genähert habe, umgeben von einer Schar von Bhikkhus, nicht vor ihnen stehe und von ihnen verehrt werde, damit ihre Gedanken nicht beunruhigt werden, dann möge ich das höchste vollkommene Wissen nicht erlangen.
19. „O Bhagavat, wenn jene Wesen in unermesslichen und unzähligen Buddha-Ländern, nachdem sie meinen Namen vernommen haben, wenn ich Bodhi erlangt habe, ihre Gedanken darauf richten, in meinem Buddha-Land wiedergeboren zu werden und zu diesem Zweck ihr Verdienstgut zur Reife bringen, wenn diese nicht in diesem Buddha-Land wiedergeboren werden, selbst jene, die den Gedanken an dieses Buddha-Land nur zehnmal wiederholt haben, ausgenommen jene Wesen, die die fünf Todsünden begangen und das Gute behindert und missbraucht haben.“ Nach dem Gesetz darf ich dann nicht die höchste, vollkommene Erkenntnis erlangen.
20. „O Bhagavat, wenn all jene Wesen, die in meinem Buddha-Land geboren wurden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht alle an eine einzige Geburt gebunden sind, bevor sie die höchste vollkommene Erkenntnis erreichen, und zwar trotz der besonderen Gebete jener edelmütigen Bodhisattvas, die die ganze Rüstung (des Dharma) angelegt haben, die das Wohl aller Wesen verstehen, die allen Wesen ergeben sind, die für das Erreichen des Nirvanas aller Wesen wirken, die die Pflicht eines Bodhisattva in allen Welten erfüllen wollen, die allen Buddhas dienen und Wesen, so zahlreich wie Sandkörner im Ganges, zur höchsten vollkommenen Erkenntnis führen wollen und die zudem der höheren Praxis zugewandt und in der Praxis der Disziplin Samantabhadras vollkommen sind, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
21. „O Bhagavat, wenn all die Bodhisattvas, die in meinem Buddha-Land geboren wurden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht alle in der Lage sein sollten, nach ihrem Eintritt in das Reich des Dharma die höchste vollkommene Erkenntnis zu erlangen.“ Wenn andere buddhistische Länder nach ihrem einzigen Morgenmahl Hunderte, Tausende, Hunderttausende und unzählige Buddha-Statuen verehren, bis hin zu Hunderttausenden von Buddha-Statuen, mit Objekten, die jede Art von Freude bereiten, und dies alles durch die Gnade Buddhas – dann möge ich nicht die höchste vollkommene Erkenntnis erlangen.
22. „O Bhagavat, wenn jene Bodhisattvas in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, wünschen, dass ihr Verdienst in folgenden Formen wächst: Gold, Silber, Juwelen, Perlen, Berylle, Muscheln, Steine, Korallen, Kristall, Bernstein, rote Perlen, Diamanten und so weiter; oder in einem der anderen Juwelen; oder in allen Arten von Düften, Blumen, Girlanden, Salben, Weihrauchpulver, Mänteln, Schirmen, Fahnen, Bannern oder Lampen; oder in allen Arten von Tanz, Gesang und Musik; und wenn diese Gaben nicht so erscheinen, wie sie gedacht werden, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
23. O Bhagavat, wenn jene Wesen, die in meinem Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht alle die Geschichte des Dharma rezitieren, die Wenn Allwissenheit damit einhergeht, möge ich dann nicht die höchste, vollkommene Erkenntnis erlangen?
24. „O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, Folgendes denken: Mögen wir, in dieser Welt verweilend, die gesegneten Buddhas in unzähligen Buddha-Ländern ehren, verehren, achten und anbeten, das heißt mit Mänteln, Almosenschalen, Betten, Hockern, Erfrischungen, Arzneien, Utensilien, Blumen, Weihrauch, Lampen, Parfüm, Girlanden, Salbe, Puder, Schirmen, Fahnen, Bannern, mit verschiedenen Tänzen, Gesängen und Musik und mit einem Regen aus Juwelen, und wenn die gesegneten Buddhas diese Gaben nicht annehmen, sobald sie aus Mitgefühl entstehen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
25. O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas, die in meinem Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht alle über eine Körperkraft verfügen, die so stark ist wie die eines Diamanten.“ O Bhagavat, möge mir das höchste vollkommene Wissen nicht zuteilwerden.
26. „O Bhagavat, sollte irgendein Wesen in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, selbst mit göttlichem Auge die ganze Schönheit seiner Ornamente erkennen und sagen: ‚Dieses Buddha-Land birgt so viel Schönheit und so viel Pracht‘, möge mir das höchste vollkommene Wissen nicht zuteilwerden.“
27. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, ein Bodhisattva, selbst mit nur geringem Verdienst, den Bodhi-Baum von edler Schönheit, mindestens hundert Yojanas hoch, nicht wahrnimmt, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
28. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, irgendein Wesen lehren oder lernen muss und nicht alle über die vollkommene Erkenntnis verfügen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
29. „O Bhagavat, wenn mein Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht so strahlend wäre, dass darin allseitig unermessliche, unzählige, unvorstellbare, unvergleichliche, gewaltige Buddha-Länder zu sehen wären, wie ein rundes Gesicht in einem hochglanzpolierten Spiegel, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
30. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht hunderttausend Vasen mit verschiedenen süßen Düften aus allerlei Juwelen stünden, die stets vom Weihrauch erfüllt sind und zur Verehrung von Bodhisattvas und Tathagatas geeignet sind, die sich bis in den Himmel jenseits von Göttern, Menschen und allem anderen erheben, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
31. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht unaufhörlich süße Juwelenblumen herabregnen und lieblich klingende Musikwolken unaufhörlich erklingen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
32. „O Bhagavat, wenn die Wesen, die mir gehören, nachdem ich Bodhi erlangt habe und die in unermesslicher, unzähliger, unvorstellbarer und unvergleichlicher Welten in ihrer Pracht sichtbar sind, nicht alle von Freude erfüllt sind, die weit über die von Göttern und Menschen hinausgeht, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
33. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, die edlen Bodhisattvas in unermesslichen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, gewaltigen Buddha-Welten ringsum, nachdem sie meinen Namen gehört haben, nicht durch das Verdienst, das ihnen durch das Hören zuteilwurde, von der Wiedergeburt befreit werden und nicht in der Kenntnis der Dharanis gefestigt sind, bis sie den Thron Bodhis selbst erlangt haben, dann möge mir das höchste vollkommene Wissen verwehrt bleiben.
34. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, Frauen in unermesslichen, unzähligen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, gewaltigen Buddha-Welten ringsum, nachdem sie meinen Namen gehört haben, Nachlässigkeit zulassen, ihre Gedanken nicht auf Bodhi richten, ihre weibliche Natur nicht verachten, wenn sie von der Wiedergeburt befreit sind, und wenn sie, wiedergeboren, eine zweite weibliche Natur annehmen, dann möge mir das höchste vollkommene Wissen verwehrt bleiben.
35. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, die Bodhisattvas, die in unermesslichen, unzähligen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, gewaltigen Buddha-Ländern ringsum in den zehn Himmelsrichtungen meinen Namen gehört haben und niedergefallen sind, um mich mit ehrfürchtiger Verehrung anzubeten, bei der Erfüllung der Pflicht der Bodhisattvas nicht von der Welt und von den Göttern geehrt werden, dann möge ich nicht die höchste vollkommene Erkenntnis erlangen.“
36. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, ein Bodhisattva die Arbeit des Färbens, Nähens, Trocknens und Waschens seiner Gewänder verrichten muss und diese sich nicht augenblicklich in neu gefertigte, vollkommene Gewänder hüllen, die ihnen der Tathagata schenkt, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
37. „O Bhagavat, wenn die Wesen, die zur selben Zeit im Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht jenes Glück erfahren wie der heilige Bhikkhu, der frei von Schmerz ist und die dritte Meditation erreicht hat, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
38. „O Bhagavat, wenn jene Bodhisattvas, die in meinem Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht die gewünschte Fülle an erlesenem Schmuck aus verschiedenen Juwelenbäumen hervorbringen, so möge mir das höchste vollkommene Wissen verwehrt bleiben.
39. „O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas, die in anderen Buddha-Ländern geboren werden, nachdem sie meinen Namen gehört haben und ich Bodhi erlangt habe, eine Schwächung ihrer Sinne erleiden, so möge mir das höchste vollkommene Wissen verwehrt bleiben.
40. „O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas, nachdem ich Bodhi erlangt habe, durch das Hören meines Namens an einem Ort in einem anderen Buddha-Land nicht das Samadhi erreichen, in dem sie unermessliche, unzählige, unvorstellbare, unvergleichliche, gewaltige, gesegnete Buddhas einen Augenblick nach dem anderen sehen werden; und wenn dieses Samadhi ihrerseits in der Zwischenzeit endet, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
41. „O Bhagavat, wenn Wesen, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nachdem sie meinen Namen in anderen Buddha-Ländern als diesem gehört haben, nicht durch das Verdienst, das ihnen durch dieses Hören zuteilwird, in einer edlen Familie wiedergeboren werden, bis sie Bodhi erreichen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
42. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, die Bodhisattvas in anderen Buddha-Welten, nachdem sie meinen Namen gehört haben, bis sie durch das ihnen zuteil werdende Verdienst Bodhi erreichen, nicht alle ihr Verdienst mit der Freude und dem Glück ihres Bodhisattva-Lebens verbinden, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
43. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, die Bodhisattvas in anderen Welten, sobald sie meinen Namen gehört haben, nicht das Samadhi namens Samantanugata erreichen, in dem Bodhisattvas unermesslich, unzählig, unvorstellbar, unvergleichlich, gewaltig und gesegnet Buddhas verehren, und wenn dieses Samadhi endet, bevor sie den Thron von Bodhi erreicht haben, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
44. „O Bhagavat, wenn die Wesen, die in meinem Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht so schnell wie möglich die Lehre des Dharma hören, wie sie es sich wünschen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.
45. „O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas in diesem und anderen Buddha-Ländern, nachdem ich Bodhi erlangt habe, sich, sobald sie meinen Namen hören, jemals von der höchsten vollkommenen Erkenntnis abwenden, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“
46. ​​„O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt und ein Buddha-Lehrer geworden bin, die Bodhisattvas, die meinen Namen in buddhistischen Ländern hören und den ersten, zweiten und dritten Grad der Ausdauer erlangen, sich, sobald sie meinen Namen gehört haben, wieder von Buddha, dem Dharma und dem Sangha abwenden, dann möge ich nicht die höchste vollkommene Erkenntnis erlangen.“
</poem>
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== 3 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.9  ===
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<poem>
1.9. „Und weiter, o Ananda, als er diese Gebete gesprochen hatte, sprach Bhikkhu Dharmakara zu jener Zeit durch die Gnade Buddhas diese Verse:
1. „Wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, mir kein vortreffliches Pranidhana von solch herausragender Qualität zuteilwird, dann, o Prinz, o Bester aller Wesen, möge ich nicht mit den zehn unvergleichlichen, Opfergaben würdigen Kräften ausgestattet werden.“
2. „Wenn mir kein solches Land zuteilwerden sollte, das mit vielen und vielfältigen mächtigen und göttlichen Gaben ausgestattet ist, würde ich lieber in die Hölle gehen und Schmerzen erleiden, als ein König der Schätze zu sein.“
3. „Wenn mein Name, nachdem ich den Bodhi-Thron erreicht habe, nicht rasch die zehn Himmelsrichtungen, die weiten und unzähligen Buddha-Länder, erreicht, möge ich nicht ein mächtiger Herrscher der Welt sein.“
4. „Wenn ich mich tatsächlich an den Freuden der Liebe ergötzen sollte, ohne Eifer, Verständnis und Klugheit, selbst nachdem ich den unvergleichlichen und gesegneten Bodhi erreicht habe, möge ich nicht ein mächtiger Lehrer der Welt sein.“
5. „Der Herr des unermesslichen, unvergleichlichen und unendlichen Lichts hat alle Buddha-Länder in allen Himmelsrichtungen erleuchtet, er hat die Leidenschaften, alle Sünden und Irrtümer gestillt, er hat das Feuer im Höllengang gelöscht.“
6. Nachdem er sein weites Auge zum Leuchten gebracht, die Dunkelheit von allen Menschen vertrieben und alles Unglück beseitigt hatte, führte er jene hierher, die im Himmel wohnen und in endlosem Licht erstrahlen.
7. Der Glanz von Sonne und Mond erstrahlt nicht im Himmel, noch der feurige Glanz des Labyrinths der Juwelen der Götter; der Herr übertrifft allen Glanz, er, der Strahlende, der seine frühere Disziplin vollbracht hat.
8. Er ist der beste Mensch, der Schatz aller Leidenden; es gibt keinen wie ihn in allen Himmelsrichtungen. Nachdem er hunderttausend gute Werke vollbracht hatte, erhob er in seiner Versammlung die Löwenstimme Buddhas.
9. Nachdem er frühere, selbstexistierende Jinas verehrt und unzählige Gelübde und Bußübungen vollbracht hatte, wurde er in dieser, seiner höchsten spirituellen Existenz, zum besten Wesen, das die volle Kraft des Gebets besitzt.
10. „So wie der Bhagavat, der Herr, der über unbegrenztes Licht des Wissens verfügt, die drei Arten des Wissens in der Welt kennt, so möge auch ich der gleichen Opfergaben würdig sein, der beste Weise, der Führer der Menschen.“
11. „Wenn, o Herr, dieses mein Gebet erhört wird, nachdem ich [[Bodhi]] erlangt habe, möge diese Sphäre der tausend Welten erbeben und ein Blütenregen auf die Heerscharen der Götter herabfallen.“
12. „Da erbebte die Erde, Blüten regneten herab, Hunderte von Instrumenten erklangen am Himmel, himmlisch süßer Sandelholzstaub wurde verstreut, und eine Stimme sprach: „Du wirst ein Buddha in der Welt sein.“
</poem>
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== 4 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.10  ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
10. „Dieser Bhikkhu Dharmakara, der edle Bodhisattva, o Ananda, besaß diese Vollkommenheit des Gebets. Und nur wenige Bodhisattvas, o Ananda, besitzen eine solche Vollkommenheit des Gebets. Nur wenige von ihnen verrichten auf Erden solche Gebete. Doch die Existenz einiger weniger kann nicht geleugnet werden.
Und weiter, o Ananda, dieser Bhikkhu Dharmakara, der diese Gebete vor dem Bhagavat Lokesvararaja, dem Tathagata, und vor der Welt, einschließlich der Götter, Mara und Brahman, und vor den Menschen, bestehend aus Sramanas und Brahmanen, Göttern, Menschen und Kampfgeistern, rezitierte, erlangte die wahre Verheißung.“ Und indem er die Reinheit des Buddha-Landes, seine Größe und Vortrefflichkeit verkündete und die Pflicht eines Bodhisattva erfüllte, hegte er während hunderttausend Nayutas Kotis unermesslicher, unzählbarer, unvorstellbarer, unvergleichlicher, maßloser, gewaltiger und unaussprechlicher Jahre nie den geringsten Gedanken an Begierde, Boshaftigkeit oder Grausamkeit; und er hegte nie den Gedanken an Begierde, Boshaftigkeit oder Grausamkeit, ja, er hegte nie den Gedanken an Form, Klang, Geruch, Geschmack oder Berührung. Er war sanftmütig, wahrlich bezaubernd und mitfühlend; angenehm im Umgang, umgänglich, liebenswürdig, zufrieden, wunschlos, zurückgezogen, nicht böse, nicht töricht, nicht misstrauisch, nicht hinterlistig, nicht boshaft, nicht betrügerisch, zärtlich, freundlich im Gespräch, stets eifrig und fügsam in seinem Streben nach dem reinen Dharma. Und zum Wohle aller Wesen rezitierte er das große Gebet, erwies Freunden, Lehrern, Meistern, dem Sangha, dem Dharma und Buddha Respekt, stets bereit, die Pflichten eines Bodhisattva zu erfüllen: rechtschaffen, sanftmütig, aufrichtig, nicht schmeichelnd, tugendhaft, ein Vorbild, das andere dazu anspornte, alle guten Gesetze zu befolgen. Durch sein Wirken erzeugte er die Ideen von Leerheit, Ursachelosigkeit und Ziellosigkeit und achtete sehr auf seine Worte.
„So erfüllte er die Pflichten eines Bodhisattva, indem er alles Reden unterließ, was ihm selbst oder anderen oder beiden schadete, und sprach nur noch so, wie es ihm selbst oder anderen oder beiden Freude und Nutzen brachte. Und er war so weise, dass er beim Betreten von Hauptstädten, Königreichen, Ländern, Städten und Dörfern stets vollkommene Selbstbeherrschung gegenüber allen Sinnesobjekten übte.“ Indem er ununterbrochen die Pflichten eines Bodhisattva erfüllte, lebte er in höchster Vollkommenheit der Freigiebigkeit und erweckte auch andere dazu, es ihm gleichzutun. Und indem er selbst in höchster Vollkommenheit von Wissen, Meditation, Kraft, Geduld und Tugend wandelte, erweckte er auch andere dazu, es ihm gleichzutun. Und er hat einen so großen Schatz an Verdiensten angehäuft, dass ihm, wo immer er geboren wird, Hunderttausende von Nayutas, unzählige Schätze aus der Erde, zuteilwerden.
„Durch ihn, während er die Pflichten eines Bodhisattva erfüllte, wurden unzählige Wesen in vollkommener Erleuchtung eingesetzt, deren Zahl sich kaum in Worte fassen lässt. So viele heilige Buddhas wurden geehrt, verehrt und angebetet und befähigt, alles zu berühren, was Freude bereitet, wie Mäntel, Almosenschalen, Liegen, Sitze, Erfrischungen, Medikamente und andere Einrichtungsgegenstände. Es ist kaum möglich, die Zahl der von ihm in den edlen Familien der Brahmanen, Kshatriyas, Minister, Hausväter und Kaufleute eingesetzten Wesen in Worte zu fassen.“ Ebenso wurden sie in der Herrschaft Jambudvipas etabliert und in den Rollen von Chakravartins, Lokapalas, Sakras, Suyamas, Sutushitas, Sunirmitas, Vasavartins, Devaragas und Mahabrahmans verankert. So viele unermessliche und unzählige Buddhas wurden geehrt, verehrt, geschätzt und angebetet und gebeten, das Rad des Dharma in Bewegung zu setzen, deren Zahl sich kaum in Worte fassen lässt.
„Und er sammelte solche Tugend, dass aus seinem Mund, während er die Pflichten eines Bodhisattva in unermesslichen, unzähligen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, gewaltigen, unermesslichen, unaussprechlichen Kotis von Kalpas erfüllte, ein süßer und überaus himmlischer Duft von Sandelholz strömte.“ Aus allen Poren seines Haares strömte der Duft von Lotusblüten, und er war allen wohlgefällig, anmutig und schön, von strahlender Schönheit. Da sein Körper mit allen guten Zeichen und Merkmalen geschmückt war, entsprangen aus seinen Poren und Handflächen allerlei kostbare Ornamente in Form von Mänteln und Gewändern, Blumen, Weihrauch, Düften, Girlanden, Salben, Schirmen, Fahnen und Bannern sowie allerlei Instrumentalmusik. Und aus seinen Handflächen strömten auch allerlei Speisen und Getränke, harte und weiche Speisen, Süßigkeiten und allerlei Genüsse und Freuden hervor. So erlangte Bhikshu Dharmakara, o Ananda, nach der Erfüllung der Pflichten eines Bodhisattva die Herrschaft über alle notwendigen Dinge.
</poem>
</div></div>
== 5 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.11 - 1.13 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.11. Danach sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „O Bhagavat, ist jener Bhikkhu Dharmakara, der edle Bodhisattva, nachdem er die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt hatte, ins Nirvana eingegangen, oder ist er noch nicht erleuchtet, oder lebt er jetzt und ist erleuchtet und weilt er nun hier, verweilt, ernährt sich und lehrt den Dharma?“
Der Bhagavat sprach: „O Ananda, der Tathagata ist weder vergangen noch ist er wiedergekommen. Vielmehr weilt der heilige Tathagata, nachdem er die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt hat, nun im Westen des Buddha-Landes, hunderttausend Nayutas von Kotis Buddha-Ländern entfernt, in der Welt namens Sukhavati, wo er Amitabha, der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata, genannt wird. Er ist umgeben von unzähligen Bodhisattvas, wird von unzähligen Sravakas verehrt und besitzt die unendliche Vollkommenheit seines Buddha-Landes.
1.12. Und sein Licht ist unermesslich, so dass es schwer ist, sein Ausmaß zu erfassen. Er erleuchtet Hunderte von Buddha-Ländern, Tausende von Buddha-Ländern, Hunderttausende von Buddha-Ländern, Hunderte von Kotis Buddha-Ländern, Tausende von Kotis Buddha-Ländern und Hunderte von Kotis Buddha-Ländern.“ Tausende von Kotis buddhistischer Länder, hunderttausende von Nayutas von Kotis buddhistischer Länder. Doch wahrlich, o Ananda, um es kurz zu fassen: Hunderttausend Nayutas von Kotis buddhistischer Länder, gleich dem Sand des Ganges, werden im Osten stets vom Licht jenes Bhagavat Amitabha erleuchtet. So befinden sich in jeder dieser Himmelsrichtungen, im Süden, Westen und Norden, im Zenit und Nadir, hunderttausend Nayutas von Kotis buddhistischer Länder, wie der Sand des Ganges, stets vom Licht jenes Bhagavat Amitabha erleuchtet, mit Ausnahme der Buddhas, der Bhagavats, die durch die Praxis ihrer früheren Gebete die Welt mit ihrem eigenen Licht erleuchtet haben, das eine Faden lang ist, oder mit ihrem Licht, das ein, zwei, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig oder fünfzig Yojanas lang ist, oder hundert oder tausend oder hunderttausend Yojanas lang, bis ihre Helligkeit viele hunderttausend Nayutas von Kotis von Yojanas Länge erreicht. Es gibt, o Ananda, keinen vergleichbaren Fall, durch den das Ausmaß des Lichts jenes Tathagata Amitabha verstanden werden könnte. Daher, o Ananda, wird jener Tathagata Amitabha genannt, der unendliches Licht besitzt, unendlichen Glanz besitzt, unendliche Strahlkraft besitzt, dessen Licht niemals endet, dessen Licht bedingungslos ist, dessen Licht aus Lichtflammen entspringt, dessen Licht das von himmlischen Juwelen ist, dessen Licht die Farbe ungehinderter Strahlen hat, der schönes Licht besitzt, liebliches Licht besitzt, entzückendes Licht besitzt, anziehendes Licht besitzt, angenehmes Licht besitzt, Licht besitzt, das nicht gestoppt werden kann, überaus kraftvolles Licht besitzt, unvergleichliches Licht besitzt, Licht besitzt, das größer ist als das der Herren der Menschen, ja, der Herren der drei Welten, Licht besitzt, das den ganzen Himmel beugt Mond und Sonne, deren Licht alle besiegten Götter, Maheshvara, die Suddhavasas, Brahman, Sakra und die Lokapalas, beugt.
„Diese Pracht des Arya ist rein und groß und schenkt körperliches Vergnügen, Seelenglück, Freude und Wonne für Menschen und Nicht-Menschen, Kinnaras, Mahoragas, Garudas, Gandharvas, Yakshas, ​​Nagas, Asuras und Devas; sie schenkt allen Wesen guten Willens Freude.“
„Und so, o Ananda, könnte der Tathagata ein ganzes Kalpa lang über das Werk des Tathagata Amitabha sprechen, beginnend mit seinem Licht, und doch könnte er die Tugenden dieses Lichts jenes Tathagata nicht vollständig erfassen, noch würde das Selbstvertrauen des Tathagata selbst erschüttert werden. Und warum? Weil, o Ananda, beides unermesslich, unzählig, unvorstellbar und endlos ist.“ Das heißt erstens die Größe der Vortrefflichkeit des Lichts jenes Tathagata Amitabha, des Bhagavat, und zweitens das unübertroffene Licht des Wissens, das ich besitze.
1.13. „Und, o Ananda, die Versammlung der Zuhörer jenes Tathagata Amitabha ist unermesslich, so dass es schwer ist, ihr Maß zu erfassen, um sagen zu können: Es gibt so viele Kotis der Zuhörer, so viele Hunderte, Tausende, Hunderttausende, Kankaras, Vimbaras, Nayutas, Ayutas, Akshobhyas, Vivahas, Srotas, Ogas, so viele Perioden, die als unermesslich, unzählig, unermesslich, unvergleichlich, unvorstellbar bezeichnet werden. Nun, o Ananda, der Bhikshu Maudgalyayana, der wundersame Kräfte erlangt hat, könnte, wenn er wollte, in einem Tag und einer Nacht zählen, wie viele Arten von Sternen es in der Welt gibt.“ Dann sollen hunderttausend Jahre lang solche Männer mit Wunderkräften leben und nichts anderes tun, als die erste Schar der Zuhörer des Tathagata Amitabha zu zählen, und zwar hunderttausend Jahre lang. Selbst dann würde durch diese Zählung nicht einmal der hundertste Teil erfasst werden, nicht einmal der tausendste, nicht einmal der hunderttausendste – ja, nicht einmal der kleinste Teil, nicht einmal eine Annäherung daran.
„So könnte zum Beispiel, o Ananda, ein Mensch aus dem großen Ozean, dessen Durchmesser mindestens vierundachtzigtausend Yojanas beträgt, einen einzigen Tropfen Wasser mit der Spitze eines Haares ausstoßen, der hundertfach geteilt wird. Was meinst du, Ananda, was ist größer: ein Tropfen Wasser, der mit einem hundertfach geteilten Haar ausgestoßen wurde, oder die Wassermenge, die im großen Ozean zurückbleibt?“
Ananda sprach: „Selbst tausend Yojanas, o Bhagavat, wären nur ein kleiner Teil des großen Ozeans, wie viel mehr erst ein Tropfen Wasser, der von einem spitzen Haar verspritzt wird, hundertfach geteilt!“
Bhagavat sprach: „So winzig dieser eine Tropfen Wasser auch war, er bildete die erste Schar der Zuhörer. Und selbst wenn jene Bhikkhus, die Maudgalyayana gleichen, hunderttausend Nayutas Kotis Jahre zählen würden, wäre die verbleibende Wassermenge im großen Ozean immer noch nicht zu erfassen. Wie viel mehr gilt dies dann erst für die zweite, dritte und alle weiteren Scharen der Zuhörer! Daher ist die Schar der Zuhörer des Bhagavat unendlich und grenzenlos und trägt den Namen ‚unermesslich und unzählig‘.“
</poem>
</div></div>
== 6 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.14 - 1.16  ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.14. „Und, o Ananda, die Lebensdauer jenes Bhagavat Amitabha, des Tathagata, ist unermesslich, sodass es schwerfällt, ihre Länge zu erfassen und anzugeben, wie viele hundert Kalpas, wie viele tausend Kalpas, wie viele hunderttausend Kalpas, wie viele Kotis Kalpas, wie viele hunderthunderttausend Kotis Kalpas, wie viele hunderttausend Kotis Kalpas, wie viele hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas es umfasst. Daher, o Ananda, ist die Lebensdauer jenes Bhagavats wahrlich unermesslich. Daher wird jener [[Tathagata]] Amitayus genannt.“
„Und da, o Ananda, die Regel der Kalpa-Zählung hier in dieser Welt existiert, sind nun zehn Kalpas vergangen, seit Bhagavat Amitayus, der Tathagata, erwachte und die höchste vollkommene Erkenntnis erlangte.
1.15. Und, o Ananda, die Welt namens Sukhavati, die jenem Bhagavat Amitabha gehört, ist wohlhabend, reich, lebenswert, fruchtbar, lieblich und erfüllt von vielen Göttern und Menschen. Dann, o Ananda, gibt es in jener Welt weder Höllen noch Tiere noch das Reich der verstorbenen Geister noch Körper streitender Geister noch vorzeitige Geburten. Und es gibt in dieser Welt keine solchen Juwelen, wie sie in der Welt Sukhavati bekannt sind.
16. Nun, o Ananda, jene Welt Sukhavati duftet nach vielen süßen Düften und ist reich an vielfältigen Blumen und Früchten.“ Geschmückt mit Edelsteinbäumen und bevölkert von unzähligen, lieblich singenden Vögeln, die der Tathagata eigens erschaffen hat. Und, o Ananda, diese Edelsteinbäume leuchten in vielen, vielen und hunderttausend Farben. Es gibt dort goldene Edelsteinbäume aus Gold. Es gibt silberne aus Silber. Es gibt beryllfarbene aus Beryll. Es gibt kristallfarbene aus Kristall. Es gibt korallenfarbene aus Koralle. Es gibt rotperlenfarbene aus roten Perlen. Es gibt diamantfarbene aus Diamanten.
Es gibt Bäume aus zwei Edelsteinen, nämlich Gold und Silber. Es gibt Bäume aus drei Edelsteinen, nämlich Gold, Silber und Beryll. Es gibt Bäume aus vier Edelsteinen, nämlich Gold, Silber, Beryll und Kristall. Es gibt Bäume aus fünf Edelsteinen, nämlich Gold, Silber, Beryll, Kristall und Koralle. Es gibt einige Edelsteine ​​aus sechs Arten, nämlich Gold, Silber, Beryll, Kristall, Koralle und roten Perlen. Es gibt auch einige Edelsteine ​​aus sieben Arten, nämlich Gold, Silber, Beryll, Kristall, Koralle, roten Perlen und Diamanten als siebten Edelstein.
Und dort, o Ananda, sind bei den Bäumen aus Gold die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln aus Gold und die Früchte aus Silber. Bei den Bäumen aus Silber sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln nur aus Silber und die Früchte aus Beryll. Bei den Bäumen aus Beryll sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln aus Beryll und die Früchte aus Kristall. Bei den Bäumen aus Kristall sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln nur aus Kristall und die Früchte aus Koralle. Bei den Bäumen aus Korallen sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln nur aus Koralle und die Früchte aus roten Perlen. Bei den Bäumen aus roten Perlen sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln nur aus roten Perlen und die Früchte aus Diamanten. Bei Bäumen aus Diamanten bestehen Blüten, Blätter, Zweige, Stämme und Wurzeln ausschließlich aus Diamanten, die Früchte hingegen aus Gold.
„Bei manchen Bäumen, o Ananda, sind die Wurzeln aus Gold, die Stämme aus Silber, die Zweige aus Beryll, die kleinen Zweige aus Kristall, die Blätter aus Korallen, die Blüten aus roten Perlen und die Früchte aus Diamanten. Bei manchen Bäumen, o Ananda, bestehen die Wurzeln aus Silber, die Stämme aus Beryll, die Zweige aus Kristall, die kleinen Zweige aus Korallen, die Blätter aus roten Perlen, die Blüten aus Diamanten und die Früchte aus Gold. Bei manchen Bäumen, o Ananda, bestehen die Wurzeln aus Beryll, die Stämme aus Kristall, die Zweige aus Korallen, die kleinen Zweige aus roten Perlen, die Blätter aus Diamanten, die Blüten aus Gold und die Früchte aus Silber.“ Manche Bäume, o Ananda, haben Wurzeln aus Kristall, Stämme aus Korallen, Zweige aus roten Perlen, kleine Zweige aus Diamanten, Blätter aus Gold, Blüten aus Silber und Früchte aus Beryll. Manche Bäume, o Ananda, haben Wurzeln aus Korallen, Stämme aus roten Perlen, Zweige aus Diamanten, kleine Zweige aus Gold, Blätter aus Silber, Blüten aus Beryll und Früchte aus Kristall. Manche Bäume, o Ananda, haben Wurzeln aus roten Perlen, Stämme aus Diamanten, Zweige aus Gold, kleine Zweige aus Silber, Blätter aus Beryll, Blüten aus Kristall und Früchte aus Korallen. Manche Bäume, o Ananda, haben Wurzeln aus Diamanten, Stämme aus Gold, Zweige aus Silber, kleine Zweige aus Beryll, Blätter aus Kristall, Blüten aus Korallen und Früchte aus roten Perlen. Manche Bäume, o Ananda, bestehen aus den sieben Edelsteinen: Wurzeln, Stämme, Äste, Zweige, Blätter, Blüten und Früchte. Und, o Ananda, Wurzeln, Stämme, Äste, Zweige, Blätter, Blüten und Früchte all dieser Bäume fühlen sich angenehm an und duften. Wenn der Wind diese Bäume bewegt, entströmt ihnen ein süßer, lieblicher Klang, der nie ermüdet und nie unangenehm klingt. Dieses Buddha-Land, o Ananda, ist allseits umgeben von solchen Bäumen aus den sieben Edelsteinen, von unzähligen Kadali-Bäumen und Palmenreihen aus den sieben Edelsteinen, ganz umhüllt von goldenen Netzen und bedeckt mit Lotusblüten aus allen Arten von Edelsteinen.
Dort gibt es Lotusblumen mit einem Umfang von einer halben Yojana. Andere haben einen Umfang von einer Yojana, wieder andere von zwei, drei, vier oder fünf Yojanas; ja, manche sogar von zehn Yojanas. Und von jeder dieser kostbaren Lotusblumen gehen 3600.000 Kotis Lichtstrahlen aus. Von jedem Lichtstrahl wiederum gehen 3600.000 Kotis Buddhas aus, mit goldenen Körpern, die die 32 Zeichen großer Männer tragen und den Dharma in den unermesslichen und unzähligen Welten im Osten lehren. Ebenso begeben sie sich im Süden, Westen und Norden, oben und unten, an den Himmelsrichtungen und in den Zwischenräumen, auf ihren Weg in die unermesslichen und unzähligen Welten und lehren den Dharma in der ganzen Welt.
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</div></div>
== 7 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.17 - 1.18 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.17. „Und noch einmal, o Ananda, es gibt nirgends in jenem Buddha-Land schwarze Berge, nirgends Juwelenberge, nirgends Sumerus, Könige der Berge, noch nirgends Chakravadas, große Chakravadas, Könige der Berge. Und jenes Buddha-Land ist allseits eben, lieblich wie eine Handfläche, mit Gebieten voller Juwelen und Schätze aller Art.“
Danach sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „Aber wo finden dann, o Bhagavat, die Götter, die aus den Scharen der vier Maharadschas bestehen und an der Seite des Sumeru wohnen, und wo finden die Triyastrimsa-Götter, die auf dem Gipfel des Sumeru wohnen, ihren Platz?“
Bhagavat sprach: „Was meinst du, o Ananda, wo finden diese anderen Wesen ihren Platz, die in dieser Welt über dem König der Berge, [[Meru#Sumeru|Sumeru]], weilen, nämlich die Yamadevas, Tushitas, Nirmanaratis, Paranirmitavasavartins, Brahmakayikas, Brahmapurohitas, Mahabrahmans und sogar die Akanishthas?“
Ananda erwiderte: „O Bhagavat, das Ergebnis von Werken ist unvorstellbar.“
Bhagavat sprach: „Siehst du, das Ergebnis von Werken ist unvorstellbar. Doch für die gesegneten Buddhas ist die Stellung der Buddhas nicht unvorstellbar, während dir die heilige und wundersame Kraft tugendhafter Wesen, deren Verdienst gereift ist, unvorstellbar erscheint.“
Ananda sprach: „Ich hatte daran keinen Zweifel, keine Meinungsverschiedenheit und kein Zögern; Im Gegenteil, ich frage nur den Tathagata in dieser Angelegenheit, um die Zweifel, die Meinungsverschiedenheiten und das Zögern zukünftiger Wesen auszuräumen.“
Bhagavat sprach: „Gut, Ananda, so solltest du handeln.
1.18. In jener Welt Sukhavati, o Ananda, fließen verschiedene Flüsse; es gibt dort große Flüsse, eine Yojana breit; es gibt Flüsse, die bis zu zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig Yojanas breit und bis zu zwölf Yojanas tief sind. Alle diese Flüsse sind lieblich, sie führen Wasser mit verschiedenen süßen Düften, tragen Sträuße von Blumen, geschmückt mit verschiedenen Edelsteinen, und lassen süße Stimmen erklingen.“ Und, o Ananda, aus einem Instrument, das aus hunderttausend Teilen besteht, himmlische Musik verkörpert und von klugen Menschen gespielt wird, erklingt derselbe entzückende Klang, der von jenen großen Flüssen ausgeht – ein tiefer, unbekannter, unbegreiflicher, klarer, wohlklingender Klang, der das Herz berührt, geliebt, süß, entzückend, nie ermüdend, nie unangenehm, angenehm zu hören, als ob er stets verkündete: „Nicht ewig, friedvoll, unwirklich.“ Solchen Klang vernehmen diese Wesen.
Und weiter, o Ananda, die Ufer jener großen Flüsse sind zu beiden Seiten mit Juwelenbäumen von vielfältigen Düften bewachsen, von denen Blüten, Blätter und Zweige aller Art herabhängen. Und wenn die Wesen, die sich an den Ufern jener Flüsse befinden, himmlische Freuden genießen wollen, reicht ihnen das Wasser nur bis zu den Knöcheln, nachdem sie in die Flüsse getreten sind, sofern sie es wünschen. Oder, wenn sie es wünschen, steigt das Wasser ihnen bis zu den Knien, Hüften, Seiten und Ohren. Und himmlische Freuden entstehen. Wünschen die Wesen nun, dass das Wasser kalt sei, so ist es kalt; wünschen sie, dass es warm sei, so ist es warm; wünschen sie, dass es warm und kalt sei, so ist es warm und kalt, ganz nach ihrem Geschmack.
Und diese gewaltigen Flüsse fließen dahin, erfüllt vom Duft des Uragasara-Sandelholzes, der Tagaras, dunkler, duftender Sandelholzbäume, Agarus und himmlischer Tamalapattras; bedeckt mit Blüten weißer Seerosen und himmlischer Utpalas, Padmas, Kumudas und Pundarikas; erfüllt vom lieblichen Gesang von Pfauen, Spatzen, Kunalas, Kuckucken, Sarikas, Papageien, Enten, Gänsen, Reihern, Kranichen, Schwänen und anderen; mit kleinen Inseln, bewohnt von Vogelschwärmen, erschaffen vom Tathagata; geschmückt mit Feldern voller Metalle; mit Furten, an denen man leicht trinken kann, frei von Schlamm und bedeckt mit Goldstaub. Und wenn diese Wesen dort Wünsche äußern und darüber nachdenken, welche Wünsche für sie erfüllt werden sollen, dann werden ihnen genau diese Wünsche gemäß dem Dharma erfüllt.
„Und, o Ananda, der Klang, der aus jenem Wasser aufsteigt, ist entzückend, und das ganze Buddha-Land wird davon ergriffen. Und wenn Wesen, die an den Ufern des Flusses stehen, wünschen, dass der Klang nicht in ihre Hörweite gelangt, so gelangt er auch nicht in ihre Hörweite, selbst wenn sie ein himmlisches Ohr besitzen.“ Und welchen Klang ein Mensch auch immer vernehmen möchte, genau diesen wundervollen Klang vernimmt er, beispielsweise den Klang von „Buddha, Dharma, Sangha, den Vollkommenheiten, den Stufen, den Kräften, Vollkommenheiten, Freiheit von Anhaftung, Bewusstsein; Leerheit, Unbedingtheit, Freiheit von Begierde, nicht geschaffen, nicht geboren, ohne Ursprung, Nichtsein und Aufhören; Frieden; große Liebe, großes Mitleid, große Freude und große Vergebung; Ergebung in noch nicht eingetretene Folgen und das Erreichen der königlichen Stufe.“
„Und nachdem jeder diese Klänge vernommen hat, empfindet er höchste Wonne und Freude, begleitet von Rückzug, Leidenschaftslosigkeit, Stille, Aufhören, Gesetz und einem Vorrat an Verdiensten, der zur vollkommenen Erkenntnis führt.“
„Und o Ananda, nirgends in jener Sukhavati-Welt gibt es einen Klang der Sünde, des Hindernisses, des Unglücks, der Not und der Zerstörung; nirgends gibt es einen Klang des Schmerzes, nicht einmal den Klang der Wahrnehmung dessen, was weder Schmerz noch Freude ist, o Ananda, wie viel weniger den Klang des Schmerzes. Aus diesem Grund, o Ananda, diese Welt wird kurz Sukhavati genannt, aber nicht vollständig. Denn, o Ananda, der gesamte Kalpa würde zu Ende gehen, während die verschiedenen Ursachen der Freuden der Welt Sukhavati gepriesen werden, und selbst dann könnte das Ende dieser Ursachen des Glücks nicht erreicht werden.
</poem>
</div></div>
== 8 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.19 - 1.24 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.19. „Und weiter, o Ananda, die Wesen, die in jener Welt Sukhavati geboren wurden und werden, werden mit solcher Pracht, Kraft, Energie, Größe und Weite, Herrschaft und Tugendreichtum ausgestattet sein; mit solchen Freuden an Kleidung, Schmuck, Gärten, Palästen und Pavillons; und solchen Freuden des Tastsinns, Geschmackssinns, Geruchssinns und Klangs; ja, mit allen Freuden und Genüssen, genau wie die Götter von Paranirmitavasavartin.
Und weiter, o Ananda, in jener Welt Sukhavati nehmen die Wesen keine Nahrung zu sich, die aus groben Bestandteilen wie Soße oder Melasse besteht; sondern welche Speise sie auch immer begehren, sie nehmen sie wahr, als ob sie sie zu sich nähmen, und erfreuen sich an Leib und Seele. Doch brauchen sie sie nicht in den Mund zu nehmen.
Und wenn sie, nachdem sie satt sind, verschiedene Düfte wünschen, so wird das ganze Buddha-Land von diesen himmlischen Düften erfüllt.“ Und wer immer diesen Duft dort wahrnehmen möchte, dem wird stets jeder Duft des Gandharvaraja zuteil.
„Und ebenso erstrahlt das ganze Land Buddhas in vollem Glanz, wenn sie Musikinstrumente, Banner, Fahnen, Schirme, Umhänge, Puder, Salben, Girlanden und Düfte wünschen. Wünschen sie sich Umhänge in unzähligen Farben, erstrahlt das ganze Land Buddhas in den schönsten Gewändern. Und die Menschen fühlen sich von ihnen umhüllt.“
Und wenn sie sich solchen Schmuck wünschen, wie zum Beispiel Kopf-, Ohr-, Hals-, Hand- und Fußschmuck, nämlich Diademe, Ohrringe, Armbänder, Armreifen, Halsketten, Ketten, Ohrschmuck, Siegel, Goldbänder, Gürtel, Goldnetze, Perlennetze, Juwelennetze, Netze aus goldenen und juwelenbesetzten Glöckchen, dann sehen sie das Buddha-Land erstrahlen, geschmückt mit hunderttausend Juwelen, die an Schmuckbäumen befestigt sind. Und sie nehmen wahr, dass sie selbst mit diesem Schmuck geschmückt sind.
Und wenn sie sich einen Palast wünschen, mit Farben und Symbolen von solcher Höhe und Breite, geschmückt mit hunderttausend Toren aus verschiedenen Juwelen, bedeckt mit verschiedenen himmlischen Blumen, voller Liegen mit wunderschönen Kissen, dann erscheint genau ein solcher Palast vor ihnen. Und in diesen entzückenden Palästen wohnen, spielen, vergnügen und wandeln sie, geehrt und umgeben von siebentausend Apsarasen.
1.20. „Und in jener Welt gibt es keinen Unterschied zwischen Göttern und Menschen, außer wenn in gewöhnlicher und unvollkommener Sprache von ihnen als Göttern und Menschen gesprochen wird. Und, o Ananda, als einfacher und machtloser Mensch ist er vor dem Angesicht des mächtigen Königs weder strahlend noch warmherzig noch leuchtend, noch selbstsicher und strahlend. So ist auch Sakra, der König der Devas, vor dem Angesicht der Paranirmitavasavartin-Götter weder strahlend noch warmherzig noch leuchtend, nämlich hinsichtlich seiner Gärten, Paläste, Gewänder, Ornamente, seiner Herrschaft, seiner Vollkommenheit, seiner Wunderkräfte oder seiner Überlegenheit, seines Verständnisses des Dharma und seines vollen Genusses des Dharma. Und, o Ananda, wie die Paranirmitavasavartin-Götter dort sind, so müssen die Menschen in der Welt Sukhavati betrachtet werden.
“ 21. „Und wiederum, o Ananda, in jener Welt Sukhavati, wenn der Vormittag gekommen ist, wehen die Winde heftig in alle vier Himmelsrichtungen. Sie bewegen und schütteln viele schöne, anmutige und vielfarbige Stängel der Edelsteinbäume, die mit süßem, himmlischem Duft erfüllt sind, sodass Hunderte von wunderschönen, herrlich duftenden Blüten auf die große Erde fallen, die voller Juwelen ist. Und mit diesen Blüten ist das Buddha-Land allseitig sieben Faden tief geschmückt. Wie ein kluger Mann ein Blumenbeet auf der Erde anlegen und es mit beiden Händen eben, schön und bezaubernd gestalten kann, so erstrahlt das Buddha-Land allseitig sieben Faden tief mit diesen Blüten verschiedener Düfte und Farben. Und diese vielen Blüten sind weich und angenehm anzufassen, wenn man einen Vergleich ziehen darf, wie Kakilindika. Setzt man den Fuß darauf, sinken sie vier Zoll ein; hebt man den Fuß an, heben sie sich wieder vier Zoll.“ Wenn der Vormittag vorüber ist, verschwinden die Blumen spurlos. Dann erstrahlt das Land Buddhas wieder in neuem Glanz: rein, lieblich, schön und ohne verwelkende Blüten. Die Winde wehen wieder in alle vier Himmelsrichtungen und verstreuen wie zuvor frische Blumen. Und wie es am Vormittag ist, so ist es auch am Mittag, in der Dämmerung, in der ersten, mittleren und letzten Nachtwache. Und die Wesen, die von den duftenden Winden berührt werden, sind so voller Glückseligkeit wie ein Mönch, der das Nirvana erlangt hat.
1.22. „Und in jenem Buddha-Land, o Ananda, werden weder die Namen von Feuer, Sonne, Mond, Planeten, Sternbildern und Sternen noch die blendende Dunkelheit erwähnt. Auch Tag und Nacht werden nur im Gespräch des Tathagata erwähnt. Ebenso wenig gibt es eine Vorstellung von dinglichem Besitz, der Klöstern zusteht.“
1.23. „Und weiter, o Ananda, in jener Welt Sukhavati ergießen sich zur rechten Zeit Wolken voller himmlisch duftenden Wassers, himmlische Blumen in allen Farben; himmlische sieben Juwelen, himmlisches Sandelholzpulver und himmlische Schirme, Fahnen und Banner werden herabgeschüttet. Und am Himmel werden himmlische Blumen in allen Farben und himmlische Baldachine gehalten, ebenso himmlisch prächtige Schirme und allerlei Schmuck, himmlische Musikinstrumente werden gespielt und himmlische Apsarasen tanzen.“
1.24. „Und weiter, o Ananda, in jenem Buddha-Land sind alle Wesen, die geboren wurden, geboren werden und geboren werden, bis zum Erreichen des Nirvanas stets in absoluter Wahrheit verankert. Warum? Weil es dort keinen Raum für die anderen beiden Kategorien gibt, wie etwa Wesen, die nicht beständig sind oder in der Lüge verharren.
Deshalb, o Ananda, wird jene Welt nur kurz Sukhavati genannt, nicht in ihrer vollen Länge. Selbst ein Kalpa, o Ananda, würde enden, während die Ursachen des Glücks, die in jener Welt Sukhavati existieren, gepriesen werden, und doch wäre es unmöglich, ihr Ende zu erreichen.“
</poem>
</div></div>
== 9 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.25 - 1.30 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.25. Dann sprach der Bhagavat zu jener Zeit die folgenden Verse:
„So, o Ananda, ist die Welt Sukhavati mit unermesslichen guten Eigenschaften und Vorzügen ausgestattet.
1.26. Und weiter, o Ananda, in den zehn Himmelsrichtungen und in jeder von ihnen, in allen Buddha-Ländern, deren Zahl dem Sand des Ganges entspricht, preisen die gesegneten Buddhas, deren Zahl dem Sand des Ganges entspricht, den Namen des gesegneten Amitabha, des Tathagata. Sie verkünden seinen Ruhm, sie rühmen seine Herrlichkeit, sie preisen seine Tugend. Und warum? Weil alle Wesen, die den Namen des gesegneten Amitabha hören und, nachdem sie ihn gehört haben, ihre Gedanken mit freudiger Sehnsucht erheben, sich auch nur einmal nicht mehr von der höchsten vollkommenen Erkenntnis abwenden werden.“
1.27. „Und vor den Augen jener Wesen, o Ananda, die immer wieder ehrfürchtig an den Tathagata denken und unermesslich viele gute Werke anhäufen, indem sie ihre Gedanken auf Bodhi richten und darum bitten, in jener Welt wiedergeboren zu werden, wird Amitabha, der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata, wenn die Zeit ihres Todes naht, erscheinen, umgeben von vielen Scharen von Bhikkhus und von ihnen geehrt. Und dann werden diese Wesen, nachdem sie den Bhagavat gesehen haben, mit Freude erfüllt, nach ihrem Tod in jener Welt von Sukhavati wiedergeboren werden. Und wenn, o Ananda, ein Sohn oder eine Tochter einer guten Familie sich wünscht: ‚Wie kann ich diesen Tathagata Amitabha sehen?‘, dann muss er seine Gedanken auf die höchste vollkommene Erkenntnis richten, er muss seine Gedanken mit Beharrlichkeit und übermäßigem Verlangen auf jenes Buddha-Land richten und seine guten Werke darauf ausrichten, dort wiedergeboren zu werden.“
1.28. Doch vor den Augen derer, die sich nicht sonderlich um Tathagata Amitabha kümmern und ihre unermesslichen guten Werke nicht mehren, erscheint Tathagata Amitabha, heilig und vollkommen erleuchtet, im Augenblick des Todes in der Gesellschaft von Mönchen. Er erscheint ihm in Größe, Gestalt und Schönheit, ganz gleich dem Tathagata selbst, doch nur durch Gedanken erschaffen. Und sie werden, durch ihre Meditation, die auf die Vorstellung des Tathagata gerichtet ist, und durch ihr unfehlbares Gedächtnis, nach ihrem Tod im selben Buddha-Land wiedergeboren werden.
1.29. „Und abermals, o Ananda, jene Wesen, die über den Tathagata meditieren, indem sie ihm zehn Gedanken widmen, und die ihr Verlangen auf jenes Buddha-Land richten, und die Zufriedenheit empfinden, wenn die tiefgründigen Lehren verkündet werden, und die weder abfallen noch verzweifeln noch scheitern, sondern über diesen Tathagata meditieren, sei es auch nur mit einem einzigen Gedanken, und ihr Verlangen auf jenes Buddha-Land richten, auch sie werden den Tathagata Amitabha sehen, während sie im Traum sind; sie werden in der Welt Sukhavati geboren werden und sich niemals vom höchsten vollkommenen Wissen abwenden.“
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1.30. „Und, o Ananda, nachdem sie so Ursache und Wirkung erkannt haben, preisen die Tathagatas der zehn Himmelsrichtungen in unermesslichen und unzähligen Welten den Namen des Tathagata Amitabha, verkünden seinen Ruhm und preisen ihn. Und wiederum, o Ananda, strömen in jenem Buddha-Land Bodhisattvas, so zahlreich wie der Sand des Ganges, aus allen zehn Himmelsrichtungen und aus jeder einzelnen zu jenem Tathagata Amitabha, um ihn zu sehen, sich vor ihm zu verneigen, ihn zu verehren, ihn zu befragen und ebenso jene Schar der Bodhisattvas und die vielfältigen Formen der Vollkommenheit in der Fülle der Ornamente und Vorzüge jenes Buddha-Landes zu sehen.“
</poem>
</div></div>
== 10 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.31 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.31. Um dies zu verdeutlichen, rezitierte der Bhagavat zu jener Zeit folgende Verse:
1. „So wie es im Osten Buddha-Länder gibt, so viele wie der Sand des Ganges, von wo aus alle Bodhisattvas kommen, um den Buddha, den Herrn Amitayu, zu verehren;
2. und sie nehmen viele Sträuße duftender Blumen in verschiedenen Farben und lassen sie auf den besten Führer der Menschen, auf Amitayu, herabregnen, der von Göttern und Menschen verehrt wird;
3. Ebenso gibt es im Süden, Westen und Norden viele Buddha-Länder, von wo aus die Bodhisattvas kommen, um den Buddha, den Herrn Amitayu, zu verehren;
4. und sie nehmen viele Hände voll duftender Öle in verschiedenen Farben und lassen sie auf den besten Führer der Menschen, auf Amitayu, der von Göttern und Menschen verehrt wird, herabregnen.“
5. „Diese vielen Bodhisattvas, die die Füße Amitaprabhas verehrt und ehrfurchtsvoll umrundet haben, sprechen: ‚Oh, das Land Buddhas erstrahlt in wunderbarem Glanz!‘
6. Und sie bedecken ihn erneut mit Blumen, erfüllt von jubelnden Gedanken und unvergleichlicher Freude, und verkünden vor dem Herrn ihren Wunsch: ‚Möge auch unser Land so sein!‘
7. Und was als Blumenstreue dort hingeworfen worden war, erhob sich zu einem Schirm, der sich über hundert Yojanas erstreckte, und das schöne Land erstrahlt und ist prächtig geschmückt, und Blumen bedecken den ganzen Körper Buddhas.
8. Wie verhalten sich diese Bodhisattvas, nachdem sie ihn so geehrt haben? Voller Freude sprechen sie: ‚Der Gewinn derer, die den Namen des Besten vernommen haben, ist wohlverdient.‘
9. ‚Auch wir haben allen Gewinn wohlverdient, weil wir in dieses Land Buddhas gekommen sind.‘“ Seht dieses traumhafte Land, wie schön es ist, das der Lehrer in hunderttausend Kalpas erschaffen hat.
10. „Seht, der Buddha, der die besten Tugenden in Fülle besitzt, erstrahlt, umgeben von Bodhisattvas. Unendlich ist sein Glanz, unendlich sein Licht, unendlich sein Leben und unendlich seine Versammlung.“
11. Und der Herr Amitayus lächelt mit 36 ​​Nayutas Kotis Strahlen, die, aus dem Kreis seines Mundes hervorgehend, die tausend Kotis der Buddha-Länder erleuchten.
12. Und all diese Strahlen kehren dorthin zurück und lassen sich auf dem Haupt des Herrn nieder; Götter und Menschen erkennen die Freude, weil sie dort sein Licht gesehen haben.
13. Da erhebt sich der Buddha-Sohn, der glorreiche, wahrlich der mächtige Avalokiteshvara, und spricht: „Was ist der Grund, o Bhagavat, was ist die Ursache, dass du lächelst, o Herr der Welt?“
14. „Erkläre dies, denn du kennst den Sinn und bist voller gütigen Mitgefühls, der Erlöser vieler Lebewesen. Alle Wesen werden von freudigen Gedanken erfüllt sein, wenn sie diese erhabene und erfreuliche Rede vernommen haben.“
15. „Und die Bodhisattvas, die aus vielen Welten nach Sukhavati gekommen sind, um den Buddha zu sehen, werden, nachdem sie dies gehört und die große Freude erfahren haben, dieses Land bald erkunden.“
16. „Und Wesen, die in dieses edle Land kommen, erlangen (schnell) wundersame Kraft, göttliches Auge und göttliches Ohr, erinnern sich an ihre früheren Geburten und erlangen die höchste Weisheit.“
17. „Dann predigt Buddha Amitayus: „Dies war einst mein Gebet, damit Wesen, die meinen Namen auf irgendeine Weise gehört haben, für immer in mein Land kommen.“
18. „Und dieses mein erhabenes Gebet hat sich erfüllt, und Wesen, die schnell aus vielen Welten hierher in meine Gegenwart gekommen sind, kehren nie wieder von hier zurück, nicht einmal für eine Geburt.“
19. Wenn ein Bodhisattva sich wünscht, dass sein Land so sei wie dieses und dass er durch seinen Namen, seine Lehre und seine Erscheinung viele Wesen erlöse,
20. so soll er schnell und zügig in die Welt Sukhavati reisen und, nachdem er sich Amitaprabha genähert hat, tausend Buddha-Statuen verehren.
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21. „Nachdem sie viele Buddha-Statuen verehrt, durch ihre Wunderkraft viele Länder bereist und in Gegenwart der Sugatas Anbetung dargebracht haben, werden sie mit Hingabe nach Sukhavati gehen.“
</poem>
</div></div>
== 11 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.32 - 1.37 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.32. 'Und wiederum, o Ananda, gibt es einen Bodhi-Baum, der Amitayus, dem Tathagata, dem Heiligen und vollkommen Erleuchteten, gehört. Dieser Bodhi-Baum ist zehnhundert Yojanas hoch, seine Blütenblätter, Blätter und Äste erstrecken sich über achthundert Yojanas, sein Umfang nahe der Wurzelbasis beträgt fünfhundert Yojanas, er ist immer belaubt, immer blüht, immer Früchte in unzähligen Farben, von vielen hunderttausend Farben, von verschiedenen Blättern, verschiedenen Blüten, verschiedenen Früchten, geschmückt mit vielen wunderschönen Ornamenten, glänzend mit kostbaren Juwelen, hell wie der Mond, verschönert mit kostbaren Juwelen, wie sie auf Sakras Haupt befestigt sind, bestreut mit Kintamani-Juwelen, reich geschmückt mit den schönsten Juwelen des Meeres, mehr als himmlisch, behängt mit goldenen Schnüren, geschmückt mit Hunderten von Goldketten, Juwelengirlanden, Halsketten, Armbändern, Strängen aus roten und blauen Perlen, Simhalata, Gürteln, Bündeln, Juwelenketten und allen Arten von Juwelen, bedeckt mit Netzen aus Glöckchen, Netzen aus allen Arten von Juwelen, Netzen aus Perlen und Netzen aus Gold, geschmückt Mit den Symbolen des Delfins, der Swastika, des Nandyavarta und des Mondes, geschmückt mit Netzen aus Juwelen und Glöckchen, mit goldenem Schmuck und allerlei Juwelen, ja, geschmückt nach den Wünschen der Wesen, was immer sie auch sein mögen.
Und weiter, o Ananda, der Klang und das Rauschen dieses Bodhi-Baumes, wenn er vom Wind bewegt wird, dringen in unermessliche Welten. Und, o Ananda, für jene Wesen, deren Gehör diesen Bodhi-Baum erreicht, ist keine Ohrenkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Und für jene unermesslichen, unzähligen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, maßlosen, gewaltigen und unaussprechlichen Wesen, deren Blick diesen Bodhi-Baum erreicht, ist keine Augenkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Und weiter, o Ananda, für jene Wesen, die den Duft dieses Bodhi-Baumes riechen, ist keine Nasenkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Für jene Wesen, die die Früchte des Bodhi-Baumes kosten, ist keine Zungenkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Für jene Wesen, die vom Licht des Bodhi-Baumes erleuchtet werden, ist keine Körperkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Und weiter, o Ananda, für jene Wesen, die gemäß dem Dharma über den Bodhi-Baum meditieren, ist von nun an bis zum Erreichen des Bodhi keine Verwirrung ihrer Gedanken zu fürchten. Und all diese Wesen wenden sich durch die Betrachtung des Bodhi-Baumes niemals ab, nämlich vom höchsten vollkommenen Wissen. Und sie erlangen drei Arten der Ergebung, nämlich Ghoshanuga, die Ergebung in die natürlichen Folgen und die Ergebung in noch nicht eingetretene Folgen, durch die Kraft der früheren Gebete desselben Tathagata Amitayus, durch den Dienst, den sie den früheren Jinas erwiesen haben, und durch die Ausführung der früheren Gebete, wohlvoll und vollkommen verstanden, ohne Fehlschlag oder Fehler.
1.33. „Und weiter, o Aranda, jene Bodhisattvas, die dort geboren wurden, geboren werden oder geboren werden, sind alle auf eine einzige Geburt beschränkt und werden von dort aus wahrlich die höchste vollkommene Erkenntnis erlangen; abgesehen von der Kraft des Gebets, wie im Falle jener Bodhisattvas, die mit Löwenstimme predigen, die mit der edlen Rüstung des Dharma umgürtet sind und die sich dem Werk widmen, allen Menschen zum Paranirvana zu verhelfen.
1.34. Und weiter, o Ananda, in jenem Buddha-Land besitzen jene Sravakas das Licht einer Fadenlänge, und jene Bodhisattvas das Licht von hunderttausend Kotis Yojanas; abgesehen von den beiden Bodhisattvas, durch deren Licht jene Welt überall in ewigem Glanz erstrahlt.“
Dann sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „Wie lauten die Namen, o Bhagavat, jener beiden edelmütigen Bodhisattvas?“
Der Bhagavat sprach: „Einer von ihnen, o Ananda, ist der edle Bodhisattva Avalokiteshvara, und der zweite heißt Mahasthamaprapta. Und, o Ananda, diese beiden wurden dort geboren, nachdem sie dieses Buddha-Land hier verlassen hatten.“
1.35. „Und, o Ananda, all jene Bodhisattvas, die in jenem Buddha-Land geboren wurden, besitzen die zweiunddreißig Merkmale eines großen Mannes: vollkommene Glieder, geübt in Meditation und Weisheit, klug in jeder Art von Weisheit, scharfsinnige und beherrschte Organe, Sinnesorgane, die zu umfassendem Wissen fähig sind, nicht kleinlich, im Besitz der fünf Arten von Stärke, Geduld unter Tadel und unendlicher und grenzenloser Tugenden.
1.36. Und weiter, o Ananda, all jene [[Bodhisattva]]s, die in jenem Buddha-Land geboren wurden, sind weder des Blicks auf Buddha beraubt noch anfällig für den Verfall in die üblen Zustände, bis sie den Bodhi erreichen. Fortan werden sie alle ihre früheren Geburten niemals vergessen; ausgenommen jene, die ihrem früheren Ort treu ergeben sind, während der Wirren der Kalpas und solange die fünf Arten der Verderbnis herrschen, wenn gesegnete Buddhas auf der Welt erscheinen, wie zum Beispiel ich gegenwärtig.
1.37. „Und weiter, o Ananda, alle Bodhisattvas, die in jenem Buddha-Land geboren wurden, gehen während eines Morgenmahls in die andere Welt und verehren dort, so viele sie wollen, durch Buddhas Gunst hunderttausend Nayutas von Kotis Buddhas. Sie überlegen auf vielfältige Weise, wie sie Buddhas mit solchen Blumen, Weihrauch, Lampen, Düften, Girlanden, Salben, Puder, Umhängen, Schirmen, Fahnen, Bannern, Feldzeichen, Musik, Konzerten und Musikinstrumenten verehren sollen; und sobald sie dies erwogen haben, erscheinen ihnen genau diese Materialien für jede Art der Verehrung. Und während sie jene gesegneten Buddhas mit diesen Materialien verehren, angefangen bei Blumen und endend mit Musikinstrumenten, sammeln sie sich unermessliches und unzähliges Verdienst an.“ Wenn sie sich wünschen, dass ihnen eine Handvoll Blumen in den Händen erscheint, so erscheint ihnen, sobald sie daran denken, eine solche Fülle himmlischer Blumen in allen Farben und Düften. Immer wieder regnet es solche Hände voll Blumen auf die gesegneten Buddhas herab. Und selbst die kleinste Handvoll Blumen, hochgeworfen, erscheint am Himmel als ein Blütenschirm mit zehn Yojanas Umfang. Und wenn eine zweite Handvoll nachgeworfen wird, fällt die erste nicht zu Boden. Dort gibt es Hände voll Blumen, die, hochgeworfen, am Himmel als Blütenschirme mit zwanzig Yojanas Umfang erscheinen.
„Am Himmel erscheinen Blütenschirme mit dreißig, vierzig oder fünfzig Yojanas Umfang, ja sogar bis zu hunderttausend Yojanas.“ Jene Bodhisattvas, die dort die edle Freude und Wonne erfahren und die edle Kraft des Denkens erlangen, nachdem sie einen großen, unermesslichen und unzähligen Vorrat an guten Werken reifen ließen und viele hunderttausend Nayutas von Kotis von Buddhas verehrten, kehren an einem Morgen wieder in die Welt Sukhavati zurück, durch die Gunst der Ausübung der früheren Gebete desselben Tathagata Amitayus, aufgrund des Hörens des zuvor gegebenen Dharma, aufgrund des unter früheren Jinas entstandenen Vorrats an guten Werken, aufgrund der vollkommenen Vollendung im Erfolg der früheren Gebete, aufgrund des wohlgeordneten Geisteszustandes.
</poem>
</div></div>
== 12 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.38 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.38. „Und abermals, o Ananda, all jene Wesen, die in jenem Buddha-Land geboren wurden, erzählen die Geschichte des Dharma, die mit Allwissenheit einhergeht. Und für die Wesen in jenem Buddha-Land existiert keinerlei Vorstellung von Besitz. Und all jene, die durch jenes Buddha-Land gehen und wandern, empfinden weder Freude noch Schmerz; sie schreiten ohne Verlangen voran, und mit Verlangen schreiten sie nicht voran. Sie denken an kein anderes Wesen. Und abermals, o Ananda, für jene Wesen, die in jener Welt Sukhavati geboren wurden, gibt es keine Vorstellung von anderen, keine Vorstellung von sich selbst, keine Vorstellung von Ungleichheit, keinen Streit, keine Auseinandersetzung, keinen Widerstand.“ Erfüllt von Gleichmut, Wohlwollen, Zärtlichkeit, Zuneigung, Nützlichkeit, Gelassenheit, Standhaftigkeit, Unvoreingenommenheit, Ruhe und Unbekümmertheit, gerichtet auf die Praxis der Disziplin und transzendente Weisheit, haben sie das Wissen erlangt, das allen Gedanken festen Halt gibt, gleich dem Ozean an Weisheit, gleich dem Berg Meru an Erkenntnis, reich an vielen guten Eigenschaften, erfreut an der Musik der Bodhyangas, hingegeben der Musik Buddhas, legen sie das fleischliche Auge ab und nehmen das himmlische Auge an.
Und indem sie sich dem Auge der Weisheit genähert, das Auge des Dharma erreicht und das Auge Buddhas hervorgebracht, es gezeigt, erleuchtet und in seiner ganzen Fülle offenbart haben, erlangen sie vollkommene Weisheit. Und da sie auf das Gleichgewicht der drei Elemente ausgerichtet sind, ihre Gedanken bezwungen und beruhigt haben, mit der Erkenntnis der Ursachen aller Dinge ausgestattet sind, klug in der Erklärung von Ursachen, mit der Kraft ausgestattet sind, den Dharma oder die Dinge so zu erklären, wie sie wirklich sind, klug im Annehmen und Ablehnen, klug im Führen und Nicht-Führen, klug im Ruhen, schöpfen sie, unabhängig von weltlichen Geschichten, wahre Freuden aus Geschichten, die die Welt transzendieren. Sie sind klug im Erforschen aller Dinge, vertraut mit dem Wissen um das Aufhören des Wirkens aller Dinge, nehmen selbst das Unsichtbare wahr, kümmern sich um nichts, haften an nichts, sind ohne Sorgen, ohne Schmerz, frei, ohne an etwas zu haften, frei von Unreinheit, von tadellosem Verhalten, haften an nichts, auf die tiefen oder erhabenen Gesetze konzentriert, sinken sie nicht, erhoben zum Eingang in das schwer zu begreifende Wissen Buddhas, haben den Pfad des einen Fahrzeugs erlangt, sind frei von Zweifel, jenseits der Reichweite von Fragen, kennen die Gedanken anderer, sind frei von Selbstvertrauen.
Da sie im Wissen erhaben sind, gleichen sie dem Berg Sumeru; da sie in ihren Gedanken unerschütterlich sind, gleichen sie dem Ozean; sie übertreffen das Licht von Sonne und Mond durch das Licht der Weisheit und durch die Reinheit, den Glanz und die Schönheit ihres Wissens; durch ihr Licht und ihren Glanz gleichen sie der Farbe von geschmolzenem Gold; da sie geduldig die guten und bösen Taten aller Wesen ertragen, gleichen sie der Erde; da sie alle Sünden reinigen und wegtragen, gleichen sie dem Wasser; da sie den Stolz auf alles verbrennen, gleichen sie dem König des Feuers; da sie an nichts festhalten, gleichen sie dem Wind; da sie alles durchdringen und sich doch um nichts kümmern, gleichen sie dem Äther; da sie von der ganzen Welt unbefleckt sind, gleichen sie Lotusblumen; da sie den Dharma verkünden, gleichen sie der großen Wolke in der Regenzeit; da sie den ganzen Ozean des Dharma herabregnen lassen, gleichen sie dem großen Regen. Indem sie gewaltige Heere bezwingen, gleichen sie Stieren; durch höchste Selbstbeherrschung gleichen sie mächtigen Elefanten; durch ihre gute Ausbildung gleichen sie edlen Pferden; durch ihre Furchtlosigkeit, ihr Selbstvertrauen und ihren Heldenmut gleichen sie dem Löwen, dem König der Tiere; indem sie allen Wesen Schutz gewähren, gleichen sie dem Feigenbaum, dem König der Bäume; indem sie sich von Verleumdungen nicht beirren lassen, gleichen sie Sumeru, dem König der Berge; durch ihr Gefühl grenzenloser Liebe gleichen sie dem Himmel; durch ihren Vorrang, aufgrund ihrer Kenntnis des Dharma und ihres Reichtums an Verdiensten, gleichen sie dem großen Brahman; indem sie nicht in ihrem Besitz verweilen, gleichen sie Vögeln; indem sie alle Verleumdungen zerstreuen, gleichen sie Garuda, dem König der Vögel; indem sie uns das Erreichen schwieriger Ziele nicht verwehren, gleichen sie den Udumbara-Blumen; ruhig wie Elefanten, weil ihre Sinne weder getrübt noch erschüttert sind; Klug in ihren Entscheidungen, voller süßer Geduld; ohne Neid, weil sie nicht nach dem Glück anderer gieren; weise, weil sie in ihrer Suche nach dem Dharma nie müde werden, über den Dharma zu diskutieren; wie der kostbare Beryll durch ihren Wert; wie Juwelenminen durch ihr heiliges Wissen; süß klingend vom Lärm der großen Trommel des Dharma, die große Kesseltrommel des Dharma schlagend, die große Trompete des Dharma blasend, das große Banner des Dharma erhebend, die Fackel des Dharma entzündend, nach Weisheit suchend, nicht töricht, fehlerlos, leidenschaftslos, rein, verfeinert, nicht gierig, gerne verteilend, großzügig, freigiebig, gerne Gaben verteilend, nicht geizig beim Geben von Unterweisung und Nahrung, nicht anhänglich, ohne Furcht, ohne Begierden, weise, geduldig, energisch, schüchtern, ordentlich, furchtlos, voller Wissen, glücklich, angenehm im Zusammenleben, zuvorkommend, die Welt erleuchtend, frei von Kummer, frei von Makel, das Augenzwinkern aufgegeben habend, leicht erworbenes Wissen besitzend, stark im Denken, stark im Gebet, nicht krumm, nicht pervers; Dann, nachdem sie hunderttausend Nayutas Kotis Lakshas der Tugend angesammelt haben, befreit von den Dornen des Stolzes, frei von Illusion, Hass und Leidenschaft; rein, dem Reinen ergeben, berühmt durch die Jina-Kraft, gelehrt in der Welt, erhoben durch ihr gereinigtes Wissen, Söhne der Jina, ausgestattet mit der Kraft des Denkens, Helden, standhaft, selbstlos, frei von Fehlern, unvergleichlich, frei von Zorn, gefasst, edel, Helden, schüchtern, energisch, im Besitz von Gedächtnis, Verständnis und Klugheit; sie senden die Waffen des Wissens aus, im Besitz von Reinheit, strahlend, frei von Fehlern und Makel, ausgestattet mit Gedächtnis, ruhend auf heiterem Wissen. Und solche, o Ananda, sind die Wesen in jenem Buddha-Land, kurz gesagt. Doch selbst wenn die Tathagatas sie vollständig beschreiben würden, selbst in einem Leben von hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas, so würde man doch nicht das Ende der Tugenden jener rechtschaffenen Menschen erreichen, und dennoch würde das Selbstvertrauen des Tathagatas nicht schwinden. Und warum? Weil, o Ananda, beides wahrlich unvorstellbar und unvergleichlich ist: erstens die Tugenden jener Bodhisattvas und zweitens das unübertroffene Licht des Wissens des Tathagatas.
</poem>
</div></div>
== 13 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.39 - 1.40 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.39. „Und nun, o Ananda, steh auf, wende dich nach Westen, nimm eine Handvoll Blumen und lege dich nieder. Dies ist der Ort, wo jener Bhagavat Amitabha, der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata, weilt, weilt, weilt und den Dharma lehrt, dessen makelloser und reiner Name in allen zehn Himmelsrichtungen der Welt berühmt ist. Die gesegneten Buddhas, so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges, sprechen und antworten unaufhörlich und preisen ihn.“
Danach sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „Ich wünsche, o Bhagavat, jenen Amitabha, Amitaprabha, Amitayus, den heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagata, und jene edlen Bodhisattvas zu sehen, die über einen unermesslichen Verdienstschatz verfügen, der sich unter Hunderttausenden von Buddha-Verehrungen angesammelt hat.“
In diesem Augenblick sprach der gesegnete Ananda diese Worte, und sogleich ließ Amitabha, der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata, einen solchen Lichtstrahl aus seiner Handfläche hervorgehen, dass selbst das fernste Buddha-Land in strahlendem Glanz erstrahlte. Und wiederum zu jener Zeit wurden alle schwarzen Berge, Juwelenberge, Merus, großen Merus, Mukilindas, großen Mukilindas, Chakravadas, großen Chakravadas, Bauwerke, Säulen, Bäume, Wälder, Gärten und Paläste, die Göttern und Menschen gehören, in den hunderttausend Kotis der Buddha-Länder von dem Licht dieses Tathagata durchdrungen und erleuchtet.
Und wie ein Mensch, dem ein anderer in nur einer Faden Entfernung folgt, diesen bei Sonnenaufgang sieht, so sahen auch die Bhikkhus, Bhikkhunis, Upasakas, Upasikas, Götter, Nagas, Yakshas, ​​Rakshasas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen in diesem Buddha-Land zu jener Zeit Amitabha, den Tathagata, heilig und vollkommen erleuchtet, gleich dem Sumeru, dem König der Berge, erhaben über alle Länder, alle Himmelsrichtungen überragend, leuchtend, wärmend, glitzernd, strahlend; und sie sahen jene große Schar der Bodhisattvas und jene Gemeinschaft der Bhikkhus, das heißt, durch die Gnade Buddhas, in der Reinheit dieses Lichts.
Und wie diese gewaltige Erde, wenn sie vollständig von Wasser bedeckt ist, sodass keine Bäume, Berge, Inseln, Gräser, Sträucher, Kräuter, große Bäume, Flüsse, Schluchten oder Wasserfälle zu sehen wären, sondern nur die eine große Erde, die zu einem Ozean geworden ist, so ist auch in jenem Buddha-Land keinerlei Zeichen oder Spuren zu sehen, außer den Sravakas, die ihr Licht über eine Fadenlänge ausbreiten, und den Bodhisattvas, die ihr Licht über hunderttausend Kotis Yojanas ausbreiten.
Und jener Bhagavat Amitabha, der Tathagata, heilig und vollkommen erleuchtet, überstrahlt jene Schar der Sravakas und jene Schar der Bodhisattvas und erleuchtet alle Himmelsrichtungen. Zu jener Zeit sahen all jene Bodhisattvas, Srivakas, Götter und Menschen in jener Welt Sukhavati diese Welt Saha und Shakyamuni, den Tathagata, heilig und vollkommen erleuchtet, umgeben von einer heiligen Schar von Bhikkhus, die den Dharma lehrten.
1.40 Dann wandte sich der Bhagavat an den edlen Bodhisattva Ajita und sprach: „Siehst du, o Ajita, die Vollkommenheit der Pracht und der guten Eigenschaften in jenem Buddha-Land? Und oben im Himmel Orte mit bezaubernden Parks, Gärten, Flüssen und Lotusseen, übersät mit kostbaren Padmas, Utpalas, Kumudas und Pundarikas? Und unten, von der Erde bis zum Wohnsitz der Akanishthas, die Oberfläche des Himmels, bedeckt mit Blumen, geschmückt mit Blumenkränzen, erstrahlend auf den Reihen kostbarer Säulen, bevölkert von Scharen aller Arten von Vögeln, die der Tathagata erschaffen hat?“
Der Bodhisattva Ajita antwortete: „Ich sehe, o Bhagavat.“
Der Bhagavat sprach: „Siehst du wieder, o Ajita, jene Schwärme unsterblicher Vögel, die das ganze Buddha-Land mit Buddhas Stimme erfüllen, sodass jene Bodhisattvas stets über Buddha meditieren?“
Ajita sprach: „Ich sehe, o Bhagavat.“
Der Bhagavat sprach: „Siehst du wieder, o Ajita, jene Wesen, die zu den Palästen aufgestiegen sind, die sich über hunderttausend Yojanas im Himmel erstrecken, und die dort ehrfurchtsvoll umherwandeln?“
Ajita sprach: „Ich sehe, o Bhagavat.“
Der Bhagavat sprach: „Was meinst du, o Ajita, gibt es einen Unterschied zwischen den Göttern, den Paranirmitavasavartins, und den Menschen in der Welt Sukhavati?“
Ajita sagte: „O Bhagavat, ich sehe keinen einzigen Unterschied, was die Menschen in jener Welt von Sukhavati betrifft, die mit großen übernatürlichen Kräften ausgestattet sind.“
Der Bhagavat sagte: „Siehst du, O Ajita, jene Menschen, die in jener Welt von Sukhavati im Kelch der prächtigen Lotusblumen wohnen?“
Er sagte: „So wie Götter, die Trayastrimsas oder Yamas genannt werden und Paläste von fünfzig, hundert oder fünfhundert Yojanas Ausdehnung betreten, spielen, vergnügen und umhergehen, so sehe ich, O Bhagavat, jene Menschen, die im Kelch der prächtigen Lotusblumen in der Welt von Sukhavati wohnen.“
</poem>
</div></div>
== 14 ==
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.41 - 1.47 ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
1.41 „O Bhagavat, es gibt Wesen, die, auf wundersame Weise geboren, im Schneidersitz in den Lotusblüten erscheinen. Was ist, O Bhagavat, der Grund, warum manche im Kelch wohnen, während andere, auf wundersame Weise geboren, im Schneidersitz in den Lotusblüten erscheinen?“
Der Bhagavat sprach: „Jene Bodhisattvas, O Ajita, die in anderen Buddha-Welten leben und Zweifel an ihrer Geburt in der Welt Sukhavati hegen und dadurch Verdienste anhäufen, wohnen im Kelch. Jene hingegen, die voller Glauben und frei von Zweifeln sind, sammeln Verdienste an, um in der Welt Sukhavati geboren zu werden, und die vollkommene Erkenntnis der gesegneten Buddhas begreifen, daran glauben und ihr vertrauen, erscheinen, auf wundersame Weise geboren, im Schneidersitz in den Lotusblüten.“ Und jene edlen Bodhisattvas, o Ajita, die in anderen Buddha-Ländern leben und ihre Gedanken erheben, um Amitabha, den Tathagata, heilig und vollkommen erleuchtet zu sehen, die niemals zweifeln, an das vollkommene Wissen Buddhas und an ihren eigenen Verdienst glauben – denn sie werden auf wundersame Weise geboren und erscheinen im Schneidersitz; innerhalb einer Minute erhalten sie einen Körper, wie ihn schon jene Wesen vor langer Zeit dort hatten. Sieh, o Ajita, die erhabene, unermessliche, unfehlbare, unbegrenzte Weisheit, dass sie zu ihrem eigenen Wohl fünfhundert Jahre lang daran gehindert werden, Buddhas und Bodhisattvas zu sehen, den Dharma zu hören, mit anderen über den Dharma zu sprechen und so Verdienste anzusammeln; sie werden wahrlich des erfolgreichen Erwerbs jeglicher Verdienste beraubt, und zwar durch ihre von Zweifeln getrübten Vorstellungen.
„Und, o Ajita, es mag ein Verlies geben, das einem gesalbten Kshatriya-König gehört, ganz mit Gold und Beryll verziert, in dem Kissen, Girlanden, Kränze und Schnüre befestigt sind, mit Baldachinen in verschiedenen Farben und Arten, bedeckt mit Seidenkissen, übersät mit verschiedenen Blumen und Blüten, die herrlich duften, geschmückt mit Bögen, Höfen, Fenstern, Zinnen, Feuerstellen und Terrassen, bedeckt mit Netzen aus Glöckchen der sieben Edelsteinarten, mit vier Ecken, vier Säulen, vier Türen und vier Treppen; und der Sohn dieses Königs, der wegen eines Missetaten in das Verlies geworfen wurde, ist dort, gefesselt mit einer Kette aus Jambunada-Gold. Und angenommen, es gibt eine für ihn bereitete Liege, bedeckt mit vielen Wolltüchern, ausgebreitet mit Baumwoll- und Federkissen, mit Kalinga-Decken und Teppichen, zusammen mit Deckeln, beidseitig rot, schön und anmutig. Dort mag er dann sitzen oder ruhen.“ Und man würde ihm reichlich Speise und Trank verschiedener Art bringen, rein und wohlzubereitet. Was meinst du, o Ajita, wäre der Genuss für diesen Prinzen groß?
Ajita sagte: „Ja, er wäre groß, o Bhagavat.“
Der Bhagavat sagte: „Was meinst du, o Ajita, würde er es dort überhaupt schmecken und bemerken, oder würde er irgendeine Befriedigung daraus ziehen?“
Er sagte: „Keineswegs, o Bhagavat; im Gegenteil, wenn er vom König abgeführt und in den Kerker geworfen worden wäre, würde er sich nichts sehnlicher wünschen, als von dort befreit zu werden. Er würde nach den Edlen, Prinzen, Ministern, Frauen, Ältesten (reichen Kaufleuten), Hausherren und Burgherren suchen, die ihn aus diesem Kerker befreien könnten. Außerdem, o Bhagavat, gibt es für diesen Prinzen in diesem Kerker keine Freude, noch wird er befreit, bis der König ihm gnädig ist.“
Der Bhagavat sprach: „O Ajita, so ist es mit jenen Bodhisattvas, die, nachdem sie in Zweifel geraten sind, zwar Verdienste anhäufen, aber am Wissen Buddhas zweifeln. Sie werden in jener Welt Sukhavati allein durch das Hören des Namens Buddhas und durch die Gelassenheit des Denkens geboren; sie erscheinen jedoch nicht, wie durch ein Wunder in den Blüten des Lotus sitzend, sondern weilen nur im Kelch der Lotusblüten. Darüber hinaus existieren für sie Vorstellungen von Palästen und Gärten. Es gibt keinen Ausfluss, keinen Schleim, nichts, was dem Geist unangenehm ist. Aber sie sind fünfhundert Jahre lang davon abgehalten, Buddhas zu sehen, den Dharma zu hören, Bodhisattvas zu sehen, über den Dharma zu sprechen und ihn zu erkennen, neue Verdienste anzuhäufen und den Dharma zu praktizieren. Darüber hinaus finden sie dort keine Freude und keine Zufriedenheit. Sondern sie wollen einander beseitigen und treten dann hinter sich.“ Und es ist nicht bekannt, ob ihr Ausgang nach oben, unten oder zur Seite erfolgt.
„Sieh, o Ajita, es könnten in diesen fünfhundert Jahren viele hunderttausend Nayutas von Kotis Buddhas verehrt werden, und es gäbe unzählige, unermessliche Verdienste anzuhäufen. Doch all dies zerstören sie durch den Fehler des Zweifels. Sieh, o Ajita, zu welch großem Schaden der Zweifel der Bodhisattvas führt. Deshalb, o Ajita, haben die Bodhisattvas nun, ohne zu zweifeln, ihre Gedanken schnell auf Bodhi gerichtet, um die Kraft zu erlangen, Glück zum Wohle aller zu spenden.“
1.42 Nach diesen Worten sprach der Bodhisattva Ajita zum Bhagavat: „O Bhagavat, werden die Bodhisattvas, die dieses Buddha-Land oder die Gemeinschaft anderer gesegneter Buddhas verlassen haben, in der Welt Sukhavati wiedergeboren?“
Der Bhagavat antwortete: „O Ajita, wahrlich, 72 Nayutas von Kotis von Bodhisattvas haben dieses Buddha-Land verlassen und werden in der Welt Sukhavati wiedergeboren werden; Bodhisattvas, die dank des Verdienstvorrats, den sie unter Hunderttausenden von Nayutas von Kotis von Buddhas angesammelt haben, niemals zurückkehren werden. Was aber ist mit denen zu sagen, deren Verdienstvorrat geringer ist?
1. Achtzehnhundert Nayutas von Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Dushprasaha aus wiedergeboren.
2. Im östlichen Viertel wohnt der Tathagata Ratnakara.“ Von seinem Ort werden neunzig Kotis Bodhisattvas in der Welt Sukhavati geboren.
3. Zweiundzwanzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Jyotishprabha geboren.
4. Fünfundzwanzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Amitaprabha geboren.
5. Sechzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Lokapradipa geboren.
6. Vierundsechzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Nagabhibhu geboren.
7. Fünfundzwanzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Virajaprabha geboren.
8. Sechzehn Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Simha geboren.
9. Achtzehntausend Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Simha geboren.
10. Einundachtzig Nayutas von Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Srikuta geboren.
11. Zehn Nayutas von Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Narendraraja geboren.
12. Zwölftausend Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Balabhijna geboren.
13. Fünfundzwanzig Kotis von Bodhisattvas, die durch eine achttägige Reise an einen Ort und die Hinwendung nach Westen während neuntausend Nayutas von Kotis von Kalpas an Stärke gewonnen haben, werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Pushpadhvaga geboren.
14. Zwölf Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Jvalanadhipati geboren.
15. Vom Ort des Tathagata Vaisaradyaprapta werden neunundsechzig Kotis von Bodhisattvas in der Welt Sukhavati geboren, um den Tathagata Amitabha zu sehen, sich vor ihm zu verneigen, ihn zu verehren, ihm Fragen zu stellen und ihn zu konsultieren.
'Aus diesem Grund, o Ajita, könnte ich während eines vollen Nayuta von Kotis von Kalpas die Namen jener Tathagatas verkünden, von denen die Bodhisattvas ausgehen, um jenen Tathagata Amitabha in der Welt Sukhavati zu sehen, um sich vor ihm zu verneigen und ihn zu verehren, und doch könnte das Ende nicht erreicht werden.
1.43 Siehe, o Ajita, welch leichte Gewinne jene Wesen erlangen, die den Namen des heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagata Amitabha hören. Auch jene Wesen werden nicht kleingläubig sein, die auch nur einen freudigen Gedanken an diesen Tathagata und an diese Abhandlung des Dharma hegen. Darum lade ich dich nun ein und gebiete dir, diese Abhandlung des Dharma gemeinsam mit den Göttern vor der Welt zu verkünden. Wer einmal in das unermessliche, feurige Universum eingetaucht ist, sollte nicht umkehren, wenn er auch nur einmal den Gedanken gefasst hat, es zu durchqueren. Und warum? Weil die Kotis der Bodhisattvas, o Ajita, wahrlich vom höchsten vollkommenen Wissen zurückkehren, weil sie solche Abhandlungen des Dharma wie diese nicht gehört haben. Daher sollte man sich, aus dem Wunsch nach dieser Abhandlung des Dharma heraus, große Mühe geben, sie zu hören, zu lernen und sich an sie zu erinnern und sie zu studieren, um sie vollständig zu erfassen und weithin bekannt zu machen. Eine gute Abschrift davon sollte aufbewahrt werden, nachdem sie in ein Buch kopiert wurde, und sei es nur für einen Tag und eine Nacht oder auch nur so lange, wie zum Melken einer Kuh nötig ist.
„Den Namen Meister sollte einem Lehrer verliehen werden, der unzählige Wesen rasch in den Zustand des ewigen vollkommenen Wissens führen möchte, damit sie das Buddha-Land des gesegneten Amitabha, des Tathagata, sehen und die vollkommene Fülle der Tugenden erlangen, die seinem eigenen Buddha-Land eigen sind.“
„Und, o Ajita, jene Wesen werden ihr Ziel leicht erreicht haben, die, nachdem sie Verdienste erworben, unter früheren Jinas gedient und sich von Buddhas führen lassen haben, künftig bis zum Untergang des guten Dharma solche erhabenen Abhandlungen über den Dharma hören werden – Abhandlungen, die von allen Buddhas gepriesen, gelobt und gebilligt werden und rasch das große Wissen der Allwissenheit vermitteln.“ Und auch jene, die, nachdem sie es gehört haben, große Freude und Wonne empfinden und es lernen, behalten, rezitieren und begreifen und es weise anderen verkünden und sich an seinem Studium erfreuen oder, nachdem sie es zumindest abgeschrieben haben, es verehren, werden gewiss viel Gutes vollbringen, so dass es schwer zu zählen ist.
„So habe ich, o Ajita, getan, was ein Tathagata tun sollte. Nun ist es an dir, dich ihm ohne Zweifel zu widmen. Zweifle nicht an der vollkommenen und unfehlbaren Erkenntnis Buddhas. Betrete nicht das aus Edelsteinen erbaute Verlies, das in jeder Hinsicht besteht. Denn wahrlich, die Geburt eines Buddhas, o Ajita, ist schwer zu erlangen, ebenso die Unterweisung im Dharma und auch eine Geburt zur rechten Zeit. O Ajita, ich habe dir den Weg zur Vollkommenheit aller Verdienste verkündet. Strebe nun an und schreite voran. O Ajita, ich erweise dieser Abhandlung über den Dharma wahrlich eine große Gunst.“ Seid tapfer, damit die Gesetze der Buddhas nicht untergehen oder verschwinden. Brecht nicht das Gebot des Tathagata.
1.44 Zu jener Zeit sprach der Bhagavat diese Verse:
1. „Solche Worte werden nicht jene hören, die nichts Gutes getan haben; nur Helden und Vollkommene werden diese Rede vernehmen.“
2. „Und jene, die den Herrn der Welt, den Erleuchteten und Lichtbringer, gesehen und dessen Lehre ehrfürchtig vernommen haben, werden die höchste Freude erlangen.“
3. „Niedrige Menschen mit trägem Geist finden keine Freude an den Lehren Buddhas; jene aber, die in den Ländern Buddhas gebetet haben, lernen den Dienst der Herren der drei Welten.“
4. „Wie ein Blinder in der Dunkelheit den Weg nicht kennt und ihn noch viel weniger zeigen kann, so ist auch derjenige, der nur ein Sravaka im Wissen Buddhas ist; wie sollen es dann erst die Unwissenden tun!“
5. „Nur der Buddha kennt die Tugenden eines Buddhas; nicht aber die von Göttern, Nagas, Asuras, Yakshas und Sravakas.“ Selbst für Anekabuddhas gibt es keinen solchen Weg, wie er sich bei der Offenbarung des Wissens eines Buddhas ergibt.
6. „Wenn alle Wesen Glückseligkeit erlangt und die höchste Bedeutung reiner Weisheit erkannt hätten, würden sie nicht in unzähligen Kalpas oder auch nicht in noch längerer Zeit alle Tugenden eines einzigen Buddhas verkünden.“
7. „Daraufhin würden sie das Nirvana erreichen und viele Kalpas lang predigen, und doch würden sie das Maß des Wissens eines Buddhas nicht erreichen, denn so wunderbar ist das Wissen der Jinas.“
8. „Daher sollte ein Gelehrter eines intelligenten Volkes, der meinen Worten glaubt, nachdem er alle Wege des Wissens der Jinas ergründet hat, sprechen: ‚Buddha ist weise.‘“
9. „Manchmal findet man einen Menschen, manchmal erscheint ein Buddha, manchmal erlangt man das Wissen über den Gegenstand des Glaubens erst nach langer Zeit; deshalb sollte man danach streben, das Wissen über den Gegenstand des Glaubens zu erlangen.“
1.45 Während diese Abhandlung über den Dharma verkündet wurde, erlangten zwölf Kotis von Nayutas von Wesen den reinen und makellosen Blick des Dharma in Bezug auf die Dharmas. Vierundzwanzighunderttausend Nayutas von Kotis von Wesen erlangten die Belohnung des Anagamin. Achthundert Bhikkhus wurden von ihren Fehlern befreit, sodass sie an nichts mehr haften. Fünfundzwanzig Kotis von Bodhisattvas erlangten Ergebung in das Kommende. Und durch vierzighunderttausend Nayutas von Kotis des menschlichen und göttlichen Geschlechts wurden Gedanken, wie sie nie zuvor aufgestiegen waren, auf das höchste vollkommene Wissen ausgerichtet, und ihr Verdienst wurde so sehr angehäuft, dass sie in der Welt Sukhavati wiedergeboren wurden, aus dem Wunsch heraus, den Tathagata, den gesegneten Amitabha, zu sehen. Und nachdem sie alle dort wiedergeboren wurden, werden sie in der richtigen Reihenfolge in anderen Welten als Tathagatas, genannt Manjusvara (der Wohlklingende), wiedergeboren werden. Und achtzig Kotis von Nayutas, die unter Tathagata Dipankara Ergebung erlangt hatten und sich nie wieder von der höchsten vollkommenen Erkenntnis abwandten, die von Tathagata Amitayus vollendet worden war, werden, indem sie die Pflichten früherer Bodhisattvas erfüllen, nach ihrer Geburt in der Welt Sukhavati die in den früheren Gebeten auferlegten Pflichten erfüllen.
1.46. Zu jener Zeit erbebte dieses Universum, die drei Millionen Welten, auf sechsfache Weise. Und verschiedene Wunder geschahen. Auf Erden war alles vollkommen, menschliche und göttliche Instrumente erklangen, und der Jubelruf war bis in die Welt der Akanishthas zu hören.
1.47. So sprach der Bhagavat entzückt, und der edle [[Bodhisattva]] Ajita, der gesegnete Ananda, die gesamte Versammlung und die Welt mit Göttern, Menschen, Geistern, mächtigen Vögeln und Feen lobten die Rede des Bhagavat. Das Lob der Schönheit und der Vorzüge von Sukhavati, dem Land des gesegneten Amitabha, des Tathagata, des Eintritts des Bodhisattva auf die Bühne der Unwiederbringlichkeit, die Geschichte von [[Amitabha]], das Mahayanasutra der Beschreibung von Sukhavati ist beendet.
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== Literatur ==
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* Passages of the commentary on the [https://buddhism.lib.ntu.edu.tw/FULLTEXT/JR-MISC/misc140028.pdf Infinite life sutra]
* Passages of the commentary on the [https://buddhism.lib.ntu.edu.tw/FULLTEXT/JR-MISC/misc140028.pdf Infinite life sutra]
*  Wikisouce : [https://en.wikisource.org/wiki/Infinite_Life_Sutra Infinite life sutra]
*  Wikisouce : [https://en.wikisource.org/wiki/Infinite_Life_Sutra Infinite life sutra]
* [https://huntingtonarchive.org/resources/downloads/sutras/04amitabhaPureland/SV%20Long.doc.pdf THE LARGER SUKHAVATIVYUHA SUTRA or The Sutra on the Buddha of Eternal Life], Translated from the Sanskrit by F. Max Mueller edited by Richard St. Clair


== Referenzen ==
== Referenzen ==

Aktuelle Version vom 22. Januar 2026, 10:57 Uhr

Das längere Sukhāvatīvyūha - Sūtra(Sanskrit: sukhāvatīvyūhaḥ; pinyin: Wú-liáng-shòu Jīng : Sutra vom unbegrenzten Leben, Jp. Muryoju-kyo, auch Amitābhavyūha Sūtra, Amitāyuḥ Sūtra, Aparimitāyuḥ Sūtra , T12_0366) ist ein Haupttext der Schulen des Reinen Landes des Mahayana. Von den zwölf Übersetzungen des Sanskrittextes in die chinesische Sprache überlebten 5 bis heute[1] im chinesischen Kanon.

Im längeren Sukhāvatīvyūha - Sūtra beschreibt der Buddha seinen Schüler Ānanda ein vergangenes Leben des Buddha Amitabha, in dem Amitābha ein König war, der abdankte und ein Bodhisattva namens Dharmākara(Hozo bosatsu) wurde. Unter der Führung von Buddha Lokeśvararāja ("Unumschränkter Weltenkönig") wurden ihm unzählige Buddhaländer in den 10 Richtungen gezeigt.

Das Sutra detaiiliert auch die 48 Gelübde das Buddha Amitabha und erwähnt den namen 'namo'mitābhāya.'.

Das Sutra beschreibt detailliert das reine Land Sukhāvatī und seine Bewohner und wie sie in der Lage waren, hier eine Wiedergeburt zu erlangen, und dazu 16 Kontemplationen.

Der Text bietet auch eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Ebenen und Wesen in der buddhistischen Kosmologie des Mahayana.

Zum Schluss geht der Buddha of Maitreya und die verschiedenen Formen des Bösen ein, die Maitreya vermeiden muss, um sein Ziel zu erreichen, ein Buddha zu werden, und ert gibt weitere Mahnungen und Ratschläge.

Nach Meinung einiger Authoren wurde das Sutra vom unbegrenzten Leben zur Zeit der Kuṣāṇa Dynasty verfasst von einem Orden von Mahīśāsaka Bhikṣhus, der in der Gandhāra Region gedieh.

Übbersetzung

Beschreibung von Sukhavati, dem Land der Glückseligkeit

=== 1.1 - 1.2 ===

Urtext : Sutra des unendlichen Lebens, ins Englische übersetzt von Max Müller

Om.
Verehrung der Drei Schätze!
Om.
Verehrung aller glorreichen Buddhas und Bodhisattvas!
Verehrung aller Buddhas, Bodhisattvas, Aryas, Sravakas und Pratyekabuddhas, vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger, die in den unendlichen Welten der zehn Himmelsrichtungen weilen!
Verehrung Amitabhas!
Verehrung demjenigen, dessen Seele mit unbegreiflichen Tugenden ausgestattet ist!
Verehrung Amitabhas, des Jina, dir, o Weiser!
Ich gehe durch dein Mitgefühl nach Sukhavati;
Nach Sukhavati, mit seinen goldenen Hainen,
dem Wonnevollen, geschmückt mit den Söhnen Sugatas – ich gehe dorthin, das voller Juwelen und Schätze ist;
Und du bist Zuflucht, du Berühmte und Weise.

1.1 So habe ich es gehört. Einst weilte der Bhagavat in Rajagriha auf dem Berg Gridhrakuta mit einer großen Versammlung von Bhikkhus, mit zweiunddreißigtausend Bhikkhus, allesamt Arhats, frei von Schwächen und Sorgen, die ihre religiösen Pflichten erfüllt hatten, deren Gedanken durch vollkommenes Wissen vollständig befreit waren, mit forschenden Gedanken, die die Fesseln der Existenz gesprengt, die ihre Wünsche erfüllt, die gesiegt, die höchste Selbstbeherrschung erlangt hatten, deren Gedanken und Wissen ungehindert waren, große Helden, im Besitz der sechs Arten von Wissen, selbstbeherrscht, meditierend über die acht Arten der Erlösung, im Besitz der Kräfte, weise an Weisheit, Älteste, große Schüler, das heißt, Ajnatakaundinya, Asvajit, Vashpa, Mahanaman, Bhadrajit, Yasodeva, Vimala, Subahu, Purna Maitrayaniputra, Uruvilva-kasyapa, Nadi-kasyapa, Gaya-kasyapa, Kumara-kasyapa, Maha-kasyapa, Shariputra, Mahamaudgalyayana, Mahakaushthilya, Mahakaphila, Mahakunda, Aniruddha, Nandika, Kampila, Subhuti, Revata, Khadiravanika, Vakula, Svagata, Amogharaja, Parayanika, Patka, Kullapatka, Nanda, Rahula und der gesegnete Ananda – mit diesen und mit anderen Ältesten und großen Schülern, die weise an Weisheit waren, mit Ausnahme einer Person, die auf dem Weg der Schüler noch vorangebracht werden musste, nämlich dem gesegneten Ananda – und mit vielen edelgesinnten Bodhisattvas, angeführt von Maitreya.

1.2 Da erhob sich der gesegnete Ananda von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Mit gefalteten Händen verneigte er sich vor dem Bhagavat und sprach zu ihm: „O Bhagavat, deine Sinne sind klar, deine Haut rein, dein Gesicht hell und gelblich. Wie eine Herbstwolke blass, klar, hell und gelblich ist, so sind die Sinne des Bhagavat klar, sein Gesicht rein, seine Haut hell und gelblich.“ Und wie, o Bhagavat, ein Stück Gold aus dem Jambu-Fluss, von einem geschickten Schmied oder seinem Lehrling im Ofen gebranntes und wohlgeformtes Gold, auf ein helles Tuch gelegt, strahlend klar und gelblich erscheint, so sind auch die Sinne des Bhagavat heiter, sein Gesicht klar und seine Haut hell und gelblich. Ich weiß nicht, o Bhagavat, ob ich je zuvor die Sinne des Tathagata so heiter, sein Gesicht so klar und seine Haut so hell und gelblich gesehen habe. Mir kommt folgender Gedanke, o Bhagavat: Wahrscheinlich weilt der Tathagata heute im Zustand eines Buddha, vielleicht im Zustand eines Jina, im Zustand der Allwissenheit, im Zustand eines Mahanaga; und er betrachtet die heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagatas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.

Nach diesen Worten sprach der Bhagavat zu dem gesegneten Ananda: „Gut gesagt! Gut gesagt, Ananda! Haben dir die Götter diese Angelegenheit nahegelegt? Oder die gesegneten Buddhas? Oder erkennst du dies durch dein philosophisches Wissen?“

Nach diesen Worten sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „O Bhagavat, weder die Götter noch die gesegneten Buddhas deuten mir diese Angelegenheit an, sondern dieser Gedanke kommt mir allein durch meine eigene Philosophie: dass der Tathagata heute vielleicht im Zustand eines Buddha weilt, vielleicht im Zustand eines Jina, im Zustand der Allwissenheit, im Zustand eines Mahanaga; oder dass er die ehrwürdigen Buddhas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart betrachtet.“

Nach diesen Worten sprach der Bhagavat zum gesegneten Ananda: „Gut gesagt! Gut gesagt! Ananda, wahrlich ausgezeichnet ist deine Frage, gut deine Philosophie und schön dein Verständnis!“ Du, o Ananda, bist gekommen zum Wohle und Glück vieler Menschen, aus Mitgefühl für die Welt, um der großen Zahl der Menschen willen, zum Wohle und Glück der Götter und Menschen, da du es für richtig hältst, den Tathagata in dieser Angelegenheit zu befragen. So könntest du, Ananda, selbst unermessliches und unzähliges Wissen unter den gesegneten, heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagatas anhäufen, und doch würde das Wissen des Tathagata dadurch nicht übertroffen werden. Und warum? Weil, o Ananda, derjenige, der das Wissen eines Tathagata besitzt, ein unübertroffenes Wissen über die Ursachen besitzt.

„Wenn der Tathagata es wünschte, o Ananda, könnte er ein ganzes Kalpa von einer einzigen Almosengabe leben, oder hundert Kalpas, oder tausend Kalpas, oder hunderttausend Kalpas, ja, hunderttausend Nayutas von Kotis von Kalpas, ja, er könnte noch viel länger leben, und doch würden die Organe der Natur des Tathagata nicht vergehen, die Farbe seines Gesichts sich nicht verändern, noch würde die Farbe seiner Haut Schaden nehmen. Und warum? Weil, o Ananda, der Tathagata die Vollkommenheiten, die aus Samadhi entstehen, so vollkommen erlangt hat.

Das Erscheinen vollkommen erleuchteter Buddhas ist in dieser Welt sehr schwer zu erlangen, o Ananda. Wie das Erscheinen von Audumbara-Blumen in dieser Welt sehr schwer zu erlangen ist, so ist, o Ananda, das Erscheinen von Tathagatas, die nach Wohlergehen streben, nach dem Wohltuenden verlangen, mitfühlend sind und das höchste Mitgefühl erreicht haben, sehr schwer zu erlangen.“ Aber, o Ananda, es ist der Gnade des Tathagata selbst zu verdanken, dass du meinst, man solle dem Tathagata diese Frage stellen, damit in dieser Welt Wesen entstehen, die zum Wohle edler Bodhisattvas Lehrer für die ganze Welt sein können. Darum, o Ananda, höre zu und nimm es dir gut und richtig zu Herzen! Ich werde es dir sagen.
'Ja, o Bhagwat', so antwortete der gesegnete Ananda dem Bhagwat.

0

=== 1.3 - 1.4 ===

1.3. Der Bhagavat sprach dann zu Ananda: „Zu jener Zeit, o Ananda, die vor langer Zeit in einem unzählbaren und noch viel unzählbaren, gewaltigen, unermesslichen und unbegreiflichen Kalpa vor jetzt war – zu jener Zeit und in jenem Augenblick erhob sich auf der Welt ein heiliger und vollkommen erleuchteter Tathagata namens Dipankara.“ Nach Dipankara folgte, oh Ananda, ein Tathagata Pratapavat, und nach ihm Prabhakara, Kandanagandha, Sumerukalpa, Kandana, Vimalanana, Anupalipta, Vimalaprabha, Nagabhibhu, Suryodana, Giririjaghosha, Merukuta, Suvarnaprabha, Gyotishprabha, Vaiduryanirbhasa, Brahmaghosha, Kandabhibho, Turyaghosha, Muktakusumapratimanditaprabha, Srikuta, Sagaravarabuddhivikriditabhijna, Varaprabha, Mahagandhajanirbhasa, Vyapagatakhilamalapratighosha, Surakuta, Rananjaha, Mahagunadharabuddhipraptibhijna, Chandrasuryajihmikarana, Uttaptavaiduryanirbhasa, Chittadharabuddhisankusumitabhyudgata, Pushpavativanarajasankusumitabhijna, Pushpakara, Udakakandra, Avidyandhakaravidhvamsanakara, Lokendra, Muktakkhatrapravatasadrisa, Tishya, Dharmamativinanditaraja, Simhasigarakutavinanditaraja, Sagaramerukandra, Brahmasvaranadabhinandita, Kusumasambhava, Praptasena, Kandrabhanu, Merukuta, Chandraprabha, Vimalanetra, Girirajaghoshesvara, Kusumaprabha, Kusumavrishtyabhiprakirna, Ratnakandra, Padmabimbyupasobhita, Chandanagandha, Ratnabhibhasa, Nimi, Mahivyuha, Vyapagatakhiladosha, Brahmaghosha, Saptaratnabhivrishta, Mahijunadhara, Mahatamalapatrakandanakardama, Kusumabhijna, Ajnavidhvamsana, Kesarin, Muktakkhatra, Suvarnagarbha, Vaiduryagarbha, Mahaketu, Dharmaketu, Ratnaketu, Ratnasri, Lokendra, Narendra, Karunika, Lokasundara, Brahmaketu, Dharmamati, Simha und Simhamati.

„Nach Simhamati erhob sich ein heiliger und völlig erleuchteter Tathagata in die Welt, mit Namen Lokesvararaja, vollkommen in Wissen und Verhalten, ein Sugata, der die Welt kennt, ohne einen Vorgesetzten, Wagenlenker von Menschen, deren Leidenschaften gezähmt werden müssen, Lehrer von Göttern und Menschen, ein Buddha, ein Bhagavat.“ Und wiederum, zur Zeit der Predigt dieses heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagata Lokesvararaja, o Ananda, gab es einen Mönch namens Dharmakara, reich begabt mit Gedächtnis, Verstand, Klugheit und Weisheit, reich an Kraft und von edlem Charakter.

1.4. „Da, o Ananda, erhob sich jener Bhikkhu Dharmakara von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Er streckte seine gefalteten Hände zu dem Ort aus, wo sich Bhagavat Tathagata Lokesvararaja befand, und nachdem er den Bhagavat verehrt hatte, pries er ihn in dessen Gegenwart mit diesen Gathas:

„O du von unermesslichem Licht, dessen Wissen endlos und unvergleichlich ist; kein anderes Licht kann hier scheinen, wo du bist! Die Strahlen des Mondes Shivas und des Juwels der Sonne waren nicht hell genug in der ganzen Welt, (1)

„Auch die Form des besten Wesens ist unendlich; so ist auch die Stimme Buddhas von unendlichem Klang; ebenso seine Tugend mit Meditation, Wissen und Kraft; dir gleicht niemand auf dieser Welt.“ (2)

„Der Dharma ist tiefgründig, umfassend und subtil; der beste Buddha ist unbegreiflich wie der Ozean; darum gibt es keine weitere Erhöhung des Lehrers; er hat alle Fehler abgelegt und ist zum anderen Ufer gegangen.“ (3)

„Dann erleuchtet der beste Buddha, von unendlichem Licht, alle Regionen, er ist der König der Könige; und ich, der ich Buddha geworden bin und den Dharma meistere, möge ich die Menschheit von Alter und Tod erlösen!“ (4)

„Und ich, gestärkt durch Großmut, Gleichmut, Tugend, Geduld, Kraft, Meditation und Versenkung, übernehme hier die ersten und höchsten Pflichten und werde ein Buddha werden, der Erlöser aller Wesen.“ (5)

„Und ich, auf der Suche nach dem Wissen der besten Erhabenen, werde stets Hunderttausende von Buddha-Statuen verehren, endlos wie der Sand des Ganges, die unvergleichlichen Herren.“ (6)

„Wie viele Welten es auch geben mag, so zahlreich wie der Sand des Ganges, und die unzähligen Länder daneben – überallhin werde ich Licht aussenden, denn ich habe solche Macht erlangt. (7)

„Mein Land soll edel sein, das erste und beste; der Bodhi-Baum soll in dieser Welt erhaben sein. Unvergleichliches Glück entsteht aus dem Nirvana, und auch dies werde ich als eitel erklären. (8)

„Wesen kommen aus den zehn Himmelsrichtungen hierher; sobald sie angekommen sind, offenbaren sie mir mein Glück. Möge Buddha mich dort die Wahrheit lehren, ich entwickle ein Verlangen voller wahrer Kraft und Stärke. (9)

„Ich, der ich die Welten der zehn Himmelsrichtungen kenne, im Besitz absoluten Wissens – auch sie verkünden stets meine Gedanken! Möge ich, in die Unterwelt von Avichi gegangen, ewig dort verweilen, doch ich werde niemals aufhören, die Kraft des Gebets zu praktizieren!“ (10)

1

=== 1.5 - 1.7 ===

1.5. „Dann, o Ananda, pries jener Bhikkhu Dharmakara den Bhagavat, den Tathagata Lokesvararaja, in dessen Gegenwart mit jenen Gathas und sprach: ‚O Bhagavat, ich wünsche mir, die höchste vollkommene Erkenntnis zu erlangen. Immer wieder richte ich meine Gedanken auf die höchste vollkommene Erkenntnis. Möge der Bhagavat mir daher als Lehrer den Dharma lehren, damit ich die höchste vollkommene Erkenntnis schnell erlange. Möge ich in dieser Welt ein Tathagata werden, dem Unvergleichlichen gleich. Und möge der Bhagavat jene Zeichen verkünden, durch die ich die Vollkommenheit aller guten Eigenschaften eines Buddha-Landes begreifen kann.‘

“ 'Danach sprach der Bhagavat Lokesvararaja, der Tathagata, zu jenem Bhikkhu, o Ananda: „Kennst du allein, o Bhikkhu, die Vollkommenheit aller Vorzüge und guten Eigenschaften eines Buddha-Landes?“

Er antwortete: „O Bhagavat, ich allein konnte dies nicht, nur der Bhagavat.“ Erkläre die Vollkommenheit der Vorzüge und alle guten Eigenschaften der Buddha-Welten der anderen Tathagatas, damit wir, nachdem wir dies gehört haben, jedes ihrer Zeichen erfüllen können.“

„Dann, o Ananda, lehrte der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata Lokesvararaja, im Wissen um die gute Gesinnung dieses Bhikkhu, ein ganzes Jahr lang die Vollkommenheit aller Vorzüge und guten Eigenschaften der Buddha-Welten von 8100.000 Nayutas von Kotis Buddhas, zusammen mit den Zeichen, Hinweisen und Beschreibungen. Er wünschte sich Wohlergehen und Nutzen, war mitfühlend und voller Mitgefühl, damit es niemals ein Ende der Buddha-Welten geben möge, und empfand tiefes Mitleid mit allen Wesen. Das Lebensmaß dieses Tathagata betrug volle 40 Kalpas.“

1.6. „Dann, o Ananda, nahm jener Bhikkhu Dharmakara die Vollkommenheit aller Vorzüge und guten Eigenschaften jener Buddha-Welten, jener 8100.000 Nayutas von Kotis Buddhas, und konzentrierte sie alle.“ Er begab sich auf ein Buddha-Land, verehrte mit seinem Haupt die Füße des Bhagavat Lokesvararaja, des Tathagata, wandte sich ehrfurchtsvoll nach rechts um ihn herum und entfernte sich von diesem Bhagavat. Fünf Kalpas lang konzentrierte er so die Vollkommenheit aller Tugenden und guten Eigenschaften der Buddha-Länder, wie sie in den zehn Himmelsrichtungen der ganzen Welt noch nie zuvor gekannt worden war, vollkommener und erhabener als alles andere, und verfasste das vollkommenste Gebet.

1.7. „So, o Ananda, konzentrierte jener Bhikkhu in seinem Geist die Vollkommenheit eines Buddha-Landes, einundachtzigmal unermesslicher, edler und erhabener als die Vollkommenheit der einundachtzighunderttausend Nayutas der Kotis der Buddha-Länder, die ihm der Bhagavat Lokesvararaja, der Tathagata, offenbart hatte. Dann begab er sich dorthin, wo der Tathagata weilte, verehrte mit seinem Haupt die Füße des Bhagavat und sprach: „O Bhagavat, die Vollkommenheit des „Alle Vorzüge und guten Eigenschaften der Buddha-Länder habe ich in mir vereint.“

„Danach, o Ananda, sprach der Tathagata Lokesvararaja zu dem Bhikkhu: ‚Predige nun, o Bhikkhu; der Tathagata erlaubt es. Jetzt ist die Zeit reif, o Bhikkhu. Erfreue die Versammlung, verbreite Freude, lass die Stimme des Löwen erklingen, damit edle Bodhisattvas, jetzt und in Zukunft, die verschiedenen Themen der Gebete um die Vollkommenheit der guten Eigenschaften eines Buddha-Landes verstehen.‘

Dann, o Ananda, sprach jener Bhikkhu Dharmakara zu dem Bhagavat: ‚Möge der Bhagavat mir zuhören, meinen Gebeten lauschen und erfahren, wie mein Buddha-Land, nachdem ich die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt habe, mit allen unvorstellbaren Vorzügen und guten Eigenschaften ausgestattet sein wird.‘“

2

=== 1.8 ===

1.8.1. „O Bhagavat, wenn es in meinem Buddha-Land die Hölle, Tiere, das Reich der Verstorbenen oder den Körper der Kampfgeister gäbe, so möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

2. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, sterben und in die Hölle, das Tierreich, das Reich der Verstorbenen oder in den Körper der Kampfgeister fallen, so möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

3. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, nicht alle von derselben Farbe sind, nämlich golden, so möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

4. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land ein Unterschied zwischen Göttern und Menschen wahrgenommen wird, außer wenn die Menschen sie zählen und sagen: ‚Dies sind Götter und Menschen‘, aber nur in gewöhnlicher und unvollkommener Sprache“, so möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

5. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, nicht die höchsten Vollkommenheiten wundersamer Kraft und Selbstbeherrschung besitzen, sodass sie zumindest im kürzesten Augenblick eines Gedankens hunderttausend Nayutas Kotis Buddha-Länder überwinden können, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

6. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, nicht alle die Erinnerung an ihre früheren Geburten besitzen, sodass sie sich zumindest an hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas erinnern können, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

“ 7. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land nicht alle Wesen, die dort geboren werden, das göttliche Auge erlangen, um wenigstens hunderttausend Nayutas von Kotis der Welten zu sehen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

8. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land nicht alle Wesen, die dort geboren werden, das göttliche Ohr erlangen, um wenigstens gleichzeitig den guten Dharma aus hunderttausend Nayutas von Kotis der Buddha-Länder zu hören, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

“ 9. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land nicht alle Wesen, die dort geboren werden, die Gedanken anderer Menschen kennen, so dass sie zumindest die Taten und Gedanken von Wesen aus hunderttausend Nayutas von Kotis Buddha-Ländern erkennen können, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

10. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land die Wesen, die dort geboren werden, irgendeine Vorstellung von Besitz entwickeln, selbst in Bezug auf ihren eigenen Körper, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

“ 11. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land nicht alle Wesen, die dort geboren werden, fest in der absoluten Wahrheit verankert sind, bis sie das Mahaparinirvana erreicht haben, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

12. „O Bhagavat, wenn irgendein Wesen meine Schüler zählen kann, nachdem ich in meinem Buddha-Land die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt habe, selbst wenn alle Wesen, die in diesen drei Millionen Weltensphären enthalten sind, nachdem sie Pratyekabuddhas geworden sind, hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas zählen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

“ 13. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt habe, mein Licht in diesem meinem Buddha-Land selbst mit der Anzahl von hunderttausend Nayutas Kotis Buddha-Ländern gemessen werden könnte, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“

14. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt habe, das Leben der Wesen in diesem meinem Buddha-Land anders als durch ihre eigene Gebetskraft gemessen werden könnte, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“

15. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, das Maß meines Lebens selbst durch die Anzahl von hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas begrenzt wäre, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“

16. „O Bhagavat, wenn für die Wesen in diesem meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, selbst der Name der Sünde existieren sollte, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“

17. „O Bhagavat, wenn unzählige gesegnete Buddhas in unzähligen Buddha-Ländern meinen Namen nicht preisen, nachdem ich Bodhi erlangt habe; wenn sie meinen Ruhm nicht verkünden und mein Lob nicht gemeinsam aussprechen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

18. „O Bhagavat, wenn jene Wesen, die in anderen Welten ihre Gedanken auf das höchste vollkommene Wissen gerichtet haben und die, nachdem sie meinen Namen vernommen haben, wenn ich Bodhi erlangt habe, in heiteren Gedanken über mich meditieren; wenn ich im Augenblick ihres Todes, nachdem ich mich ihnen genähert habe, umgeben von einer Schar von Bhikkhus, nicht vor ihnen stehe und von ihnen verehrt werde, damit ihre Gedanken nicht beunruhigt werden, dann möge ich das höchste vollkommene Wissen nicht erlangen.

19. „O Bhagavat, wenn jene Wesen in unermesslichen und unzähligen Buddha-Ländern, nachdem sie meinen Namen vernommen haben, wenn ich Bodhi erlangt habe, ihre Gedanken darauf richten, in meinem Buddha-Land wiedergeboren zu werden und zu diesem Zweck ihr Verdienstgut zur Reife bringen, wenn diese nicht in diesem Buddha-Land wiedergeboren werden, selbst jene, die den Gedanken an dieses Buddha-Land nur zehnmal wiederholt haben, ausgenommen jene Wesen, die die fünf Todsünden begangen und das Gute behindert und missbraucht haben.“ Nach dem Gesetz darf ich dann nicht die höchste, vollkommene Erkenntnis erlangen.

20. „O Bhagavat, wenn all jene Wesen, die in meinem Buddha-Land geboren wurden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht alle an eine einzige Geburt gebunden sind, bevor sie die höchste vollkommene Erkenntnis erreichen, und zwar trotz der besonderen Gebete jener edelmütigen Bodhisattvas, die die ganze Rüstung (des Dharma) angelegt haben, die das Wohl aller Wesen verstehen, die allen Wesen ergeben sind, die für das Erreichen des Nirvanas aller Wesen wirken, die die Pflicht eines Bodhisattva in allen Welten erfüllen wollen, die allen Buddhas dienen und Wesen, so zahlreich wie Sandkörner im Ganges, zur höchsten vollkommenen Erkenntnis führen wollen und die zudem der höheren Praxis zugewandt und in der Praxis der Disziplin Samantabhadras vollkommen sind, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

21. „O Bhagavat, wenn all die Bodhisattvas, die in meinem Buddha-Land geboren wurden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht alle in der Lage sein sollten, nach ihrem Eintritt in das Reich des Dharma die höchste vollkommene Erkenntnis zu erlangen.“ Wenn andere buddhistische Länder nach ihrem einzigen Morgenmahl Hunderte, Tausende, Hunderttausende und unzählige Buddha-Statuen verehren, bis hin zu Hunderttausenden von Buddha-Statuen, mit Objekten, die jede Art von Freude bereiten, und dies alles durch die Gnade Buddhas – dann möge ich nicht die höchste vollkommene Erkenntnis erlangen.

22. „O Bhagavat, wenn jene Bodhisattvas in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, wünschen, dass ihr Verdienst in folgenden Formen wächst: Gold, Silber, Juwelen, Perlen, Berylle, Muscheln, Steine, Korallen, Kristall, Bernstein, rote Perlen, Diamanten und so weiter; oder in einem der anderen Juwelen; oder in allen Arten von Düften, Blumen, Girlanden, Salben, Weihrauchpulver, Mänteln, Schirmen, Fahnen, Bannern oder Lampen; oder in allen Arten von Tanz, Gesang und Musik; und wenn diese Gaben nicht so erscheinen, wie sie gedacht werden, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

23. O Bhagavat, wenn jene Wesen, die in meinem Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht alle die Geschichte des Dharma rezitieren, die Wenn Allwissenheit damit einhergeht, möge ich dann nicht die höchste, vollkommene Erkenntnis erlangen?

24. „O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, Folgendes denken: Mögen wir, in dieser Welt verweilend, die gesegneten Buddhas in unzähligen Buddha-Ländern ehren, verehren, achten und anbeten, das heißt mit Mänteln, Almosenschalen, Betten, Hockern, Erfrischungen, Arzneien, Utensilien, Blumen, Weihrauch, Lampen, Parfüm, Girlanden, Salbe, Puder, Schirmen, Fahnen, Bannern, mit verschiedenen Tänzen, Gesängen und Musik und mit einem Regen aus Juwelen, und wenn die gesegneten Buddhas diese Gaben nicht annehmen, sobald sie aus Mitgefühl entstehen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

25. O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas, die in meinem Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht alle über eine Körperkraft verfügen, die so stark ist wie die eines Diamanten.“ O Bhagavat, möge mir das höchste vollkommene Wissen nicht zuteilwerden.

26. „O Bhagavat, sollte irgendein Wesen in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, selbst mit göttlichem Auge die ganze Schönheit seiner Ornamente erkennen und sagen: ‚Dieses Buddha-Land birgt so viel Schönheit und so viel Pracht‘, möge mir das höchste vollkommene Wissen nicht zuteilwerden.“

27. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, ein Bodhisattva, selbst mit nur geringem Verdienst, den Bodhi-Baum von edler Schönheit, mindestens hundert Yojanas hoch, nicht wahrnimmt, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

28. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, irgendein Wesen lehren oder lernen muss und nicht alle über die vollkommene Erkenntnis verfügen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

29. „O Bhagavat, wenn mein Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht so strahlend wäre, dass darin allseitig unermessliche, unzählige, unvorstellbare, unvergleichliche, gewaltige Buddha-Länder zu sehen wären, wie ein rundes Gesicht in einem hochglanzpolierten Spiegel, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

30. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht hunderttausend Vasen mit verschiedenen süßen Düften aus allerlei Juwelen stünden, die stets vom Weihrauch erfüllt sind und zur Verehrung von Bodhisattvas und Tathagatas geeignet sind, die sich bis in den Himmel jenseits von Göttern, Menschen und allem anderen erheben, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

31. „O Bhagavat, wenn in meinem Buddha-Land, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht unaufhörlich süße Juwelenblumen herabregnen und lieblich klingende Musikwolken unaufhörlich erklingen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

32. „O Bhagavat, wenn die Wesen, die mir gehören, nachdem ich Bodhi erlangt habe und die in unermesslicher, unzähliger, unvorstellbarer und unvergleichlicher Welten in ihrer Pracht sichtbar sind, nicht alle von Freude erfüllt sind, die weit über die von Göttern und Menschen hinausgeht, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

33. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, die edlen Bodhisattvas in unermesslichen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, gewaltigen Buddha-Welten ringsum, nachdem sie meinen Namen gehört haben, nicht durch das Verdienst, das ihnen durch das Hören zuteilwurde, von der Wiedergeburt befreit werden und nicht in der Kenntnis der Dharanis gefestigt sind, bis sie den Thron Bodhis selbst erlangt haben, dann möge mir das höchste vollkommene Wissen verwehrt bleiben.

34. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, Frauen in unermesslichen, unzähligen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, gewaltigen Buddha-Welten ringsum, nachdem sie meinen Namen gehört haben, Nachlässigkeit zulassen, ihre Gedanken nicht auf Bodhi richten, ihre weibliche Natur nicht verachten, wenn sie von der Wiedergeburt befreit sind, und wenn sie, wiedergeboren, eine zweite weibliche Natur annehmen, dann möge mir das höchste vollkommene Wissen verwehrt bleiben.

35. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, die Bodhisattvas, die in unermesslichen, unzähligen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, gewaltigen Buddha-Ländern ringsum in den zehn Himmelsrichtungen meinen Namen gehört haben und niedergefallen sind, um mich mit ehrfürchtiger Verehrung anzubeten, bei der Erfüllung der Pflicht der Bodhisattvas nicht von der Welt und von den Göttern geehrt werden, dann möge ich nicht die höchste vollkommene Erkenntnis erlangen.“

36. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, ein Bodhisattva die Arbeit des Färbens, Nähens, Trocknens und Waschens seiner Gewänder verrichten muss und diese sich nicht augenblicklich in neu gefertigte, vollkommene Gewänder hüllen, die ihnen der Tathagata schenkt, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

37. „O Bhagavat, wenn die Wesen, die zur selben Zeit im Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht jenes Glück erfahren wie der heilige Bhikkhu, der frei von Schmerz ist und die dritte Meditation erreicht hat, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

38. „O Bhagavat, wenn jene Bodhisattvas, die in meinem Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht die gewünschte Fülle an erlesenem Schmuck aus verschiedenen Juwelenbäumen hervorbringen, so möge mir das höchste vollkommene Wissen verwehrt bleiben.

39. „O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas, die in anderen Buddha-Ländern geboren werden, nachdem sie meinen Namen gehört haben und ich Bodhi erlangt habe, eine Schwächung ihrer Sinne erleiden, so möge mir das höchste vollkommene Wissen verwehrt bleiben.

40. „O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas, nachdem ich Bodhi erlangt habe, durch das Hören meines Namens an einem Ort in einem anderen Buddha-Land nicht das Samadhi erreichen, in dem sie unermessliche, unzählige, unvorstellbare, unvergleichliche, gewaltige, gesegnete Buddhas einen Augenblick nach dem anderen sehen werden; und wenn dieses Samadhi ihrerseits in der Zwischenzeit endet, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

41. „O Bhagavat, wenn Wesen, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nachdem sie meinen Namen in anderen Buddha-Ländern als diesem gehört haben, nicht durch das Verdienst, das ihnen durch dieses Hören zuteilwird, in einer edlen Familie wiedergeboren werden, bis sie Bodhi erreichen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

42. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, die Bodhisattvas in anderen Buddha-Welten, nachdem sie meinen Namen gehört haben, bis sie durch das ihnen zuteil werdende Verdienst Bodhi erreichen, nicht alle ihr Verdienst mit der Freude und dem Glück ihres Bodhisattva-Lebens verbinden, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

43. „O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, die Bodhisattvas in anderen Welten, sobald sie meinen Namen gehört haben, nicht das Samadhi namens Samantanugata erreichen, in dem Bodhisattvas unermesslich, unzählig, unvorstellbar, unvergleichlich, gewaltig und gesegnet Buddhas verehren, und wenn dieses Samadhi endet, bevor sie den Thron von Bodhi erreicht haben, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

44. „O Bhagavat, wenn die Wesen, die in meinem Buddha-Land geboren werden, nachdem ich Bodhi erlangt habe, nicht so schnell wie möglich die Lehre des Dharma hören, wie sie es sich wünschen, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.

45. „O Bhagavat, wenn die Bodhisattvas in diesem und anderen Buddha-Ländern, nachdem ich Bodhi erlangt habe, sich, sobald sie meinen Namen hören, jemals von der höchsten vollkommenen Erkenntnis abwenden, dann möge ich die höchste vollkommene Erkenntnis nicht erlangen.“

46. ​​„O Bhagavat, wenn, nachdem ich Bodhi erlangt und ein Buddha-Lehrer geworden bin, die Bodhisattvas, die meinen Namen in buddhistischen Ländern hören und den ersten, zweiten und dritten Grad der Ausdauer erlangen, sich, sobald sie meinen Namen gehört haben, wieder von Buddha, dem Dharma und dem Sangha abwenden, dann möge ich nicht die höchste vollkommene Erkenntnis erlangen.“

3

=== 1.9 ===

1.9. „Und weiter, o Ananda, als er diese Gebete gesprochen hatte, sprach Bhikkhu Dharmakara zu jener Zeit durch die Gnade Buddhas diese Verse:

1. „Wenn, nachdem ich Bodhi erlangt habe, mir kein vortreffliches Pranidhana von solch herausragender Qualität zuteilwird, dann, o Prinz, o Bester aller Wesen, möge ich nicht mit den zehn unvergleichlichen, Opfergaben würdigen Kräften ausgestattet werden.“

2. „Wenn mir kein solches Land zuteilwerden sollte, das mit vielen und vielfältigen mächtigen und göttlichen Gaben ausgestattet ist, würde ich lieber in die Hölle gehen und Schmerzen erleiden, als ein König der Schätze zu sein.“

3. „Wenn mein Name, nachdem ich den Bodhi-Thron erreicht habe, nicht rasch die zehn Himmelsrichtungen, die weiten und unzähligen Buddha-Länder, erreicht, möge ich nicht ein mächtiger Herrscher der Welt sein.“

4. „Wenn ich mich tatsächlich an den Freuden der Liebe ergötzen sollte, ohne Eifer, Verständnis und Klugheit, selbst nachdem ich den unvergleichlichen und gesegneten Bodhi erreicht habe, möge ich nicht ein mächtiger Lehrer der Welt sein.“

5. „Der Herr des unermesslichen, unvergleichlichen und unendlichen Lichts hat alle Buddha-Länder in allen Himmelsrichtungen erleuchtet, er hat die Leidenschaften, alle Sünden und Irrtümer gestillt, er hat das Feuer im Höllengang gelöscht.“

6. Nachdem er sein weites Auge zum Leuchten gebracht, die Dunkelheit von allen Menschen vertrieben und alles Unglück beseitigt hatte, führte er jene hierher, die im Himmel wohnen und in endlosem Licht erstrahlen.

7. Der Glanz von Sonne und Mond erstrahlt nicht im Himmel, noch der feurige Glanz des Labyrinths der Juwelen der Götter; der Herr übertrifft allen Glanz, er, der Strahlende, der seine frühere Disziplin vollbracht hat.

8. Er ist der beste Mensch, der Schatz aller Leidenden; es gibt keinen wie ihn in allen Himmelsrichtungen. Nachdem er hunderttausend gute Werke vollbracht hatte, erhob er in seiner Versammlung die Löwenstimme Buddhas.

9. Nachdem er frühere, selbstexistierende Jinas verehrt und unzählige Gelübde und Bußübungen vollbracht hatte, wurde er in dieser, seiner höchsten spirituellen Existenz, zum besten Wesen, das die volle Kraft des Gebets besitzt.

10. „So wie der Bhagavat, der Herr, der über unbegrenztes Licht des Wissens verfügt, die drei Arten des Wissens in der Welt kennt, so möge auch ich der gleichen Opfergaben würdig sein, der beste Weise, der Führer der Menschen.“

11. „Wenn, o Herr, dieses mein Gebet erhört wird, nachdem ich Bodhi erlangt habe, möge diese Sphäre der tausend Welten erbeben und ein Blütenregen auf die Heerscharen der Götter herabfallen.“

12. „Da erbebte die Erde, Blüten regneten herab, Hunderte von Instrumenten erklangen am Himmel, himmlisch süßer Sandelholzstaub wurde verstreut, und eine Stimme sprach: „Du wirst ein Buddha in der Welt sein.“

4

=== 1.10 ===

10. „Dieser Bhikkhu Dharmakara, der edle Bodhisattva, o Ananda, besaß diese Vollkommenheit des Gebets. Und nur wenige Bodhisattvas, o Ananda, besitzen eine solche Vollkommenheit des Gebets. Nur wenige von ihnen verrichten auf Erden solche Gebete. Doch die Existenz einiger weniger kann nicht geleugnet werden.

Und weiter, o Ananda, dieser Bhikkhu Dharmakara, der diese Gebete vor dem Bhagavat Lokesvararaja, dem Tathagata, und vor der Welt, einschließlich der Götter, Mara und Brahman, und vor den Menschen, bestehend aus Sramanas und Brahmanen, Göttern, Menschen und Kampfgeistern, rezitierte, erlangte die wahre Verheißung.“ Und indem er die Reinheit des Buddha-Landes, seine Größe und Vortrefflichkeit verkündete und die Pflicht eines Bodhisattva erfüllte, hegte er während hunderttausend Nayutas Kotis unermesslicher, unzählbarer, unvorstellbarer, unvergleichlicher, maßloser, gewaltiger und unaussprechlicher Jahre nie den geringsten Gedanken an Begierde, Boshaftigkeit oder Grausamkeit; und er hegte nie den Gedanken an Begierde, Boshaftigkeit oder Grausamkeit, ja, er hegte nie den Gedanken an Form, Klang, Geruch, Geschmack oder Berührung. Er war sanftmütig, wahrlich bezaubernd und mitfühlend; angenehm im Umgang, umgänglich, liebenswürdig, zufrieden, wunschlos, zurückgezogen, nicht böse, nicht töricht, nicht misstrauisch, nicht hinterlistig, nicht boshaft, nicht betrügerisch, zärtlich, freundlich im Gespräch, stets eifrig und fügsam in seinem Streben nach dem reinen Dharma. Und zum Wohle aller Wesen rezitierte er das große Gebet, erwies Freunden, Lehrern, Meistern, dem Sangha, dem Dharma und Buddha Respekt, stets bereit, die Pflichten eines Bodhisattva zu erfüllen: rechtschaffen, sanftmütig, aufrichtig, nicht schmeichelnd, tugendhaft, ein Vorbild, das andere dazu anspornte, alle guten Gesetze zu befolgen. Durch sein Wirken erzeugte er die Ideen von Leerheit, Ursachelosigkeit und Ziellosigkeit und achtete sehr auf seine Worte.

„So erfüllte er die Pflichten eines Bodhisattva, indem er alles Reden unterließ, was ihm selbst oder anderen oder beiden schadete, und sprach nur noch so, wie es ihm selbst oder anderen oder beiden Freude und Nutzen brachte. Und er war so weise, dass er beim Betreten von Hauptstädten, Königreichen, Ländern, Städten und Dörfern stets vollkommene Selbstbeherrschung gegenüber allen Sinnesobjekten übte.“ Indem er ununterbrochen die Pflichten eines Bodhisattva erfüllte, lebte er in höchster Vollkommenheit der Freigiebigkeit und erweckte auch andere dazu, es ihm gleichzutun. Und indem er selbst in höchster Vollkommenheit von Wissen, Meditation, Kraft, Geduld und Tugend wandelte, erweckte er auch andere dazu, es ihm gleichzutun. Und er hat einen so großen Schatz an Verdiensten angehäuft, dass ihm, wo immer er geboren wird, Hunderttausende von Nayutas, unzählige Schätze aus der Erde, zuteilwerden.

„Durch ihn, während er die Pflichten eines Bodhisattva erfüllte, wurden unzählige Wesen in vollkommener Erleuchtung eingesetzt, deren Zahl sich kaum in Worte fassen lässt. So viele heilige Buddhas wurden geehrt, verehrt und angebetet und befähigt, alles zu berühren, was Freude bereitet, wie Mäntel, Almosenschalen, Liegen, Sitze, Erfrischungen, Medikamente und andere Einrichtungsgegenstände. Es ist kaum möglich, die Zahl der von ihm in den edlen Familien der Brahmanen, Kshatriyas, Minister, Hausväter und Kaufleute eingesetzten Wesen in Worte zu fassen.“ Ebenso wurden sie in der Herrschaft Jambudvipas etabliert und in den Rollen von Chakravartins, Lokapalas, Sakras, Suyamas, Sutushitas, Sunirmitas, Vasavartins, Devaragas und Mahabrahmans verankert. So viele unermessliche und unzählige Buddhas wurden geehrt, verehrt, geschätzt und angebetet und gebeten, das Rad des Dharma in Bewegung zu setzen, deren Zahl sich kaum in Worte fassen lässt.

„Und er sammelte solche Tugend, dass aus seinem Mund, während er die Pflichten eines Bodhisattva in unermesslichen, unzähligen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, gewaltigen, unermesslichen, unaussprechlichen Kotis von Kalpas erfüllte, ein süßer und überaus himmlischer Duft von Sandelholz strömte.“ Aus allen Poren seines Haares strömte der Duft von Lotusblüten, und er war allen wohlgefällig, anmutig und schön, von strahlender Schönheit. Da sein Körper mit allen guten Zeichen und Merkmalen geschmückt war, entsprangen aus seinen Poren und Handflächen allerlei kostbare Ornamente in Form von Mänteln und Gewändern, Blumen, Weihrauch, Düften, Girlanden, Salben, Schirmen, Fahnen und Bannern sowie allerlei Instrumentalmusik. Und aus seinen Handflächen strömten auch allerlei Speisen und Getränke, harte und weiche Speisen, Süßigkeiten und allerlei Genüsse und Freuden hervor. So erlangte Bhikshu Dharmakara, o Ananda, nach der Erfüllung der Pflichten eines Bodhisattva die Herrschaft über alle notwendigen Dinge.

5

=== 1.11 - 1.13 ===

1.11. Danach sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „O Bhagavat, ist jener Bhikkhu Dharmakara, der edle Bodhisattva, nachdem er die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt hatte, ins Nirvana eingegangen, oder ist er noch nicht erleuchtet, oder lebt er jetzt und ist erleuchtet und weilt er nun hier, verweilt, ernährt sich und lehrt den Dharma?“

Der Bhagavat sprach: „O Ananda, der Tathagata ist weder vergangen noch ist er wiedergekommen. Vielmehr weilt der heilige Tathagata, nachdem er die höchste vollkommene Erkenntnis erlangt hat, nun im Westen des Buddha-Landes, hunderttausend Nayutas von Kotis Buddha-Ländern entfernt, in der Welt namens Sukhavati, wo er Amitabha, der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata, genannt wird. Er ist umgeben von unzähligen Bodhisattvas, wird von unzähligen Sravakas verehrt und besitzt die unendliche Vollkommenheit seines Buddha-Landes.

1.12. Und sein Licht ist unermesslich, so dass es schwer ist, sein Ausmaß zu erfassen. Er erleuchtet Hunderte von Buddha-Ländern, Tausende von Buddha-Ländern, Hunderttausende von Buddha-Ländern, Hunderte von Kotis Buddha-Ländern, Tausende von Kotis Buddha-Ländern und Hunderte von Kotis Buddha-Ländern.“ Tausende von Kotis buddhistischer Länder, hunderttausende von Nayutas von Kotis buddhistischer Länder. Doch wahrlich, o Ananda, um es kurz zu fassen: Hunderttausend Nayutas von Kotis buddhistischer Länder, gleich dem Sand des Ganges, werden im Osten stets vom Licht jenes Bhagavat Amitabha erleuchtet. So befinden sich in jeder dieser Himmelsrichtungen, im Süden, Westen und Norden, im Zenit und Nadir, hunderttausend Nayutas von Kotis buddhistischer Länder, wie der Sand des Ganges, stets vom Licht jenes Bhagavat Amitabha erleuchtet, mit Ausnahme der Buddhas, der Bhagavats, die durch die Praxis ihrer früheren Gebete die Welt mit ihrem eigenen Licht erleuchtet haben, das eine Faden lang ist, oder mit ihrem Licht, das ein, zwei, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig oder fünfzig Yojanas lang ist, oder hundert oder tausend oder hunderttausend Yojanas lang, bis ihre Helligkeit viele hunderttausend Nayutas von Kotis von Yojanas Länge erreicht. Es gibt, o Ananda, keinen vergleichbaren Fall, durch den das Ausmaß des Lichts jenes Tathagata Amitabha verstanden werden könnte. Daher, o Ananda, wird jener Tathagata Amitabha genannt, der unendliches Licht besitzt, unendlichen Glanz besitzt, unendliche Strahlkraft besitzt, dessen Licht niemals endet, dessen Licht bedingungslos ist, dessen Licht aus Lichtflammen entspringt, dessen Licht das von himmlischen Juwelen ist, dessen Licht die Farbe ungehinderter Strahlen hat, der schönes Licht besitzt, liebliches Licht besitzt, entzückendes Licht besitzt, anziehendes Licht besitzt, angenehmes Licht besitzt, Licht besitzt, das nicht gestoppt werden kann, überaus kraftvolles Licht besitzt, unvergleichliches Licht besitzt, Licht besitzt, das größer ist als das der Herren der Menschen, ja, der Herren der drei Welten, Licht besitzt, das den ganzen Himmel beugt Mond und Sonne, deren Licht alle besiegten Götter, Maheshvara, die Suddhavasas, Brahman, Sakra und die Lokapalas, beugt.

„Diese Pracht des Arya ist rein und groß und schenkt körperliches Vergnügen, Seelenglück, Freude und Wonne für Menschen und Nicht-Menschen, Kinnaras, Mahoragas, Garudas, Gandharvas, Yakshas, ​​Nagas, Asuras und Devas; sie schenkt allen Wesen guten Willens Freude.“

„Und so, o Ananda, könnte der Tathagata ein ganzes Kalpa lang über das Werk des Tathagata Amitabha sprechen, beginnend mit seinem Licht, und doch könnte er die Tugenden dieses Lichts jenes Tathagata nicht vollständig erfassen, noch würde das Selbstvertrauen des Tathagata selbst erschüttert werden. Und warum? Weil, o Ananda, beides unermesslich, unzählig, unvorstellbar und endlos ist.“ Das heißt erstens die Größe der Vortrefflichkeit des Lichts jenes Tathagata Amitabha, des Bhagavat, und zweitens das unübertroffene Licht des Wissens, das ich besitze.

1.13. „Und, o Ananda, die Versammlung der Zuhörer jenes Tathagata Amitabha ist unermesslich, so dass es schwer ist, ihr Maß zu erfassen, um sagen zu können: Es gibt so viele Kotis der Zuhörer, so viele Hunderte, Tausende, Hunderttausende, Kankaras, Vimbaras, Nayutas, Ayutas, Akshobhyas, Vivahas, Srotas, Ogas, so viele Perioden, die als unermesslich, unzählig, unermesslich, unvergleichlich, unvorstellbar bezeichnet werden. Nun, o Ananda, der Bhikshu Maudgalyayana, der wundersame Kräfte erlangt hat, könnte, wenn er wollte, in einem Tag und einer Nacht zählen, wie viele Arten von Sternen es in der Welt gibt.“ Dann sollen hunderttausend Jahre lang solche Männer mit Wunderkräften leben und nichts anderes tun, als die erste Schar der Zuhörer des Tathagata Amitabha zu zählen, und zwar hunderttausend Jahre lang. Selbst dann würde durch diese Zählung nicht einmal der hundertste Teil erfasst werden, nicht einmal der tausendste, nicht einmal der hunderttausendste – ja, nicht einmal der kleinste Teil, nicht einmal eine Annäherung daran.

„So könnte zum Beispiel, o Ananda, ein Mensch aus dem großen Ozean, dessen Durchmesser mindestens vierundachtzigtausend Yojanas beträgt, einen einzigen Tropfen Wasser mit der Spitze eines Haares ausstoßen, der hundertfach geteilt wird. Was meinst du, Ananda, was ist größer: ein Tropfen Wasser, der mit einem hundertfach geteilten Haar ausgestoßen wurde, oder die Wassermenge, die im großen Ozean zurückbleibt?“

Ananda sprach: „Selbst tausend Yojanas, o Bhagavat, wären nur ein kleiner Teil des großen Ozeans, wie viel mehr erst ein Tropfen Wasser, der von einem spitzen Haar verspritzt wird, hundertfach geteilt!“

Bhagavat sprach: „So winzig dieser eine Tropfen Wasser auch war, er bildete die erste Schar der Zuhörer. Und selbst wenn jene Bhikkhus, die Maudgalyayana gleichen, hunderttausend Nayutas Kotis Jahre zählen würden, wäre die verbleibende Wassermenge im großen Ozean immer noch nicht zu erfassen. Wie viel mehr gilt dies dann erst für die zweite, dritte und alle weiteren Scharen der Zuhörer! Daher ist die Schar der Zuhörer des Bhagavat unendlich und grenzenlos und trägt den Namen ‚unermesslich und unzählig‘.“

6

=== 1.14 - 1.16 ===

1.14. „Und, o Ananda, die Lebensdauer jenes Bhagavat Amitabha, des Tathagata, ist unermesslich, sodass es schwerfällt, ihre Länge zu erfassen und anzugeben, wie viele hundert Kalpas, wie viele tausend Kalpas, wie viele hunderttausend Kalpas, wie viele Kotis Kalpas, wie viele hunderthunderttausend Kotis Kalpas, wie viele hunderttausend Kotis Kalpas, wie viele hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas es umfasst. Daher, o Ananda, ist die Lebensdauer jenes Bhagavats wahrlich unermesslich. Daher wird jener Tathagata Amitayus genannt.“

„Und da, o Ananda, die Regel der Kalpa-Zählung hier in dieser Welt existiert, sind nun zehn Kalpas vergangen, seit Bhagavat Amitayus, der Tathagata, erwachte und die höchste vollkommene Erkenntnis erlangte.

1.15. Und, o Ananda, die Welt namens Sukhavati, die jenem Bhagavat Amitabha gehört, ist wohlhabend, reich, lebenswert, fruchtbar, lieblich und erfüllt von vielen Göttern und Menschen. Dann, o Ananda, gibt es in jener Welt weder Höllen noch Tiere noch das Reich der verstorbenen Geister noch Körper streitender Geister noch vorzeitige Geburten. Und es gibt in dieser Welt keine solchen Juwelen, wie sie in der Welt Sukhavati bekannt sind.

16. Nun, o Ananda, jene Welt Sukhavati duftet nach vielen süßen Düften und ist reich an vielfältigen Blumen und Früchten.“ Geschmückt mit Edelsteinbäumen und bevölkert von unzähligen, lieblich singenden Vögeln, die der Tathagata eigens erschaffen hat. Und, o Ananda, diese Edelsteinbäume leuchten in vielen, vielen und hunderttausend Farben. Es gibt dort goldene Edelsteinbäume aus Gold. Es gibt silberne aus Silber. Es gibt beryllfarbene aus Beryll. Es gibt kristallfarbene aus Kristall. Es gibt korallenfarbene aus Koralle. Es gibt rotperlenfarbene aus roten Perlen. Es gibt diamantfarbene aus Diamanten.

Es gibt Bäume aus zwei Edelsteinen, nämlich Gold und Silber. Es gibt Bäume aus drei Edelsteinen, nämlich Gold, Silber und Beryll. Es gibt Bäume aus vier Edelsteinen, nämlich Gold, Silber, Beryll und Kristall. Es gibt Bäume aus fünf Edelsteinen, nämlich Gold, Silber, Beryll, Kristall und Koralle. Es gibt einige Edelsteine ​​aus sechs Arten, nämlich Gold, Silber, Beryll, Kristall, Koralle und roten Perlen. Es gibt auch einige Edelsteine ​​aus sieben Arten, nämlich Gold, Silber, Beryll, Kristall, Koralle, roten Perlen und Diamanten als siebten Edelstein.

Und dort, o Ananda, sind bei den Bäumen aus Gold die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln aus Gold und die Früchte aus Silber. Bei den Bäumen aus Silber sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln nur aus Silber und die Früchte aus Beryll. Bei den Bäumen aus Beryll sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln aus Beryll und die Früchte aus Kristall. Bei den Bäumen aus Kristall sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln nur aus Kristall und die Früchte aus Koralle. Bei den Bäumen aus Korallen sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln nur aus Koralle und die Früchte aus roten Perlen. Bei den Bäumen aus roten Perlen sind die Blüten, Blätter, Zweige, Äste, Stämme und Wurzeln nur aus roten Perlen und die Früchte aus Diamanten. Bei Bäumen aus Diamanten bestehen Blüten, Blätter, Zweige, Stämme und Wurzeln ausschließlich aus Diamanten, die Früchte hingegen aus Gold.

„Bei manchen Bäumen, o Ananda, sind die Wurzeln aus Gold, die Stämme aus Silber, die Zweige aus Beryll, die kleinen Zweige aus Kristall, die Blätter aus Korallen, die Blüten aus roten Perlen und die Früchte aus Diamanten. Bei manchen Bäumen, o Ananda, bestehen die Wurzeln aus Silber, die Stämme aus Beryll, die Zweige aus Kristall, die kleinen Zweige aus Korallen, die Blätter aus roten Perlen, die Blüten aus Diamanten und die Früchte aus Gold. Bei manchen Bäumen, o Ananda, bestehen die Wurzeln aus Beryll, die Stämme aus Kristall, die Zweige aus Korallen, die kleinen Zweige aus roten Perlen, die Blätter aus Diamanten, die Blüten aus Gold und die Früchte aus Silber.“ Manche Bäume, o Ananda, haben Wurzeln aus Kristall, Stämme aus Korallen, Zweige aus roten Perlen, kleine Zweige aus Diamanten, Blätter aus Gold, Blüten aus Silber und Früchte aus Beryll. Manche Bäume, o Ananda, haben Wurzeln aus Korallen, Stämme aus roten Perlen, Zweige aus Diamanten, kleine Zweige aus Gold, Blätter aus Silber, Blüten aus Beryll und Früchte aus Kristall. Manche Bäume, o Ananda, haben Wurzeln aus roten Perlen, Stämme aus Diamanten, Zweige aus Gold, kleine Zweige aus Silber, Blätter aus Beryll, Blüten aus Kristall und Früchte aus Korallen. Manche Bäume, o Ananda, haben Wurzeln aus Diamanten, Stämme aus Gold, Zweige aus Silber, kleine Zweige aus Beryll, Blätter aus Kristall, Blüten aus Korallen und Früchte aus roten Perlen. Manche Bäume, o Ananda, bestehen aus den sieben Edelsteinen: Wurzeln, Stämme, Äste, Zweige, Blätter, Blüten und Früchte. Und, o Ananda, Wurzeln, Stämme, Äste, Zweige, Blätter, Blüten und Früchte all dieser Bäume fühlen sich angenehm an und duften. Wenn der Wind diese Bäume bewegt, entströmt ihnen ein süßer, lieblicher Klang, der nie ermüdet und nie unangenehm klingt. Dieses Buddha-Land, o Ananda, ist allseits umgeben von solchen Bäumen aus den sieben Edelsteinen, von unzähligen Kadali-Bäumen und Palmenreihen aus den sieben Edelsteinen, ganz umhüllt von goldenen Netzen und bedeckt mit Lotusblüten aus allen Arten von Edelsteinen.

Dort gibt es Lotusblumen mit einem Umfang von einer halben Yojana. Andere haben einen Umfang von einer Yojana, wieder andere von zwei, drei, vier oder fünf Yojanas; ja, manche sogar von zehn Yojanas. Und von jeder dieser kostbaren Lotusblumen gehen 3600.000 Kotis Lichtstrahlen aus. Von jedem Lichtstrahl wiederum gehen 3600.000 Kotis Buddhas aus, mit goldenen Körpern, die die 32 Zeichen großer Männer tragen und den Dharma in den unermesslichen und unzähligen Welten im Osten lehren. Ebenso begeben sie sich im Süden, Westen und Norden, oben und unten, an den Himmelsrichtungen und in den Zwischenräumen, auf ihren Weg in die unermesslichen und unzähligen Welten und lehren den Dharma in der ganzen Welt.

7

=== 1.17 - 1.18 ===

1.17. „Und noch einmal, o Ananda, es gibt nirgends in jenem Buddha-Land schwarze Berge, nirgends Juwelenberge, nirgends Sumerus, Könige der Berge, noch nirgends Chakravadas, große Chakravadas, Könige der Berge. Und jenes Buddha-Land ist allseits eben, lieblich wie eine Handfläche, mit Gebieten voller Juwelen und Schätze aller Art.“

Danach sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „Aber wo finden dann, o Bhagavat, die Götter, die aus den Scharen der vier Maharadschas bestehen und an der Seite des Sumeru wohnen, und wo finden die Triyastrimsa-Götter, die auf dem Gipfel des Sumeru wohnen, ihren Platz?“

Bhagavat sprach: „Was meinst du, o Ananda, wo finden diese anderen Wesen ihren Platz, die in dieser Welt über dem König der Berge, Sumeru, weilen, nämlich die Yamadevas, Tushitas, Nirmanaratis, Paranirmitavasavartins, Brahmakayikas, Brahmapurohitas, Mahabrahmans und sogar die Akanishthas?“

Ananda erwiderte: „O Bhagavat, das Ergebnis von Werken ist unvorstellbar.“

Bhagavat sprach: „Siehst du, das Ergebnis von Werken ist unvorstellbar. Doch für die gesegneten Buddhas ist die Stellung der Buddhas nicht unvorstellbar, während dir die heilige und wundersame Kraft tugendhafter Wesen, deren Verdienst gereift ist, unvorstellbar erscheint.“

Ananda sprach: „Ich hatte daran keinen Zweifel, keine Meinungsverschiedenheit und kein Zögern; Im Gegenteil, ich frage nur den Tathagata in dieser Angelegenheit, um die Zweifel, die Meinungsverschiedenheiten und das Zögern zukünftiger Wesen auszuräumen.“

Bhagavat sprach: „Gut, Ananda, so solltest du handeln.

1.18. In jener Welt Sukhavati, o Ananda, fließen verschiedene Flüsse; es gibt dort große Flüsse, eine Yojana breit; es gibt Flüsse, die bis zu zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig Yojanas breit und bis zu zwölf Yojanas tief sind. Alle diese Flüsse sind lieblich, sie führen Wasser mit verschiedenen süßen Düften, tragen Sträuße von Blumen, geschmückt mit verschiedenen Edelsteinen, und lassen süße Stimmen erklingen.“ Und, o Ananda, aus einem Instrument, das aus hunderttausend Teilen besteht, himmlische Musik verkörpert und von klugen Menschen gespielt wird, erklingt derselbe entzückende Klang, der von jenen großen Flüssen ausgeht – ein tiefer, unbekannter, unbegreiflicher, klarer, wohlklingender Klang, der das Herz berührt, geliebt, süß, entzückend, nie ermüdend, nie unangenehm, angenehm zu hören, als ob er stets verkündete: „Nicht ewig, friedvoll, unwirklich.“ Solchen Klang vernehmen diese Wesen.

Und weiter, o Ananda, die Ufer jener großen Flüsse sind zu beiden Seiten mit Juwelenbäumen von vielfältigen Düften bewachsen, von denen Blüten, Blätter und Zweige aller Art herabhängen. Und wenn die Wesen, die sich an den Ufern jener Flüsse befinden, himmlische Freuden genießen wollen, reicht ihnen das Wasser nur bis zu den Knöcheln, nachdem sie in die Flüsse getreten sind, sofern sie es wünschen. Oder, wenn sie es wünschen, steigt das Wasser ihnen bis zu den Knien, Hüften, Seiten und Ohren. Und himmlische Freuden entstehen. Wünschen die Wesen nun, dass das Wasser kalt sei, so ist es kalt; wünschen sie, dass es warm sei, so ist es warm; wünschen sie, dass es warm und kalt sei, so ist es warm und kalt, ganz nach ihrem Geschmack.

Und diese gewaltigen Flüsse fließen dahin, erfüllt vom Duft des Uragasara-Sandelholzes, der Tagaras, dunkler, duftender Sandelholzbäume, Agarus und himmlischer Tamalapattras; bedeckt mit Blüten weißer Seerosen und himmlischer Utpalas, Padmas, Kumudas und Pundarikas; erfüllt vom lieblichen Gesang von Pfauen, Spatzen, Kunalas, Kuckucken, Sarikas, Papageien, Enten, Gänsen, Reihern, Kranichen, Schwänen und anderen; mit kleinen Inseln, bewohnt von Vogelschwärmen, erschaffen vom Tathagata; geschmückt mit Feldern voller Metalle; mit Furten, an denen man leicht trinken kann, frei von Schlamm und bedeckt mit Goldstaub. Und wenn diese Wesen dort Wünsche äußern und darüber nachdenken, welche Wünsche für sie erfüllt werden sollen, dann werden ihnen genau diese Wünsche gemäß dem Dharma erfüllt.


„Und, o Ananda, der Klang, der aus jenem Wasser aufsteigt, ist entzückend, und das ganze Buddha-Land wird davon ergriffen. Und wenn Wesen, die an den Ufern des Flusses stehen, wünschen, dass der Klang nicht in ihre Hörweite gelangt, so gelangt er auch nicht in ihre Hörweite, selbst wenn sie ein himmlisches Ohr besitzen.“ Und welchen Klang ein Mensch auch immer vernehmen möchte, genau diesen wundervollen Klang vernimmt er, beispielsweise den Klang von „Buddha, Dharma, Sangha, den Vollkommenheiten, den Stufen, den Kräften, Vollkommenheiten, Freiheit von Anhaftung, Bewusstsein; Leerheit, Unbedingtheit, Freiheit von Begierde, nicht geschaffen, nicht geboren, ohne Ursprung, Nichtsein und Aufhören; Frieden; große Liebe, großes Mitleid, große Freude und große Vergebung; Ergebung in noch nicht eingetretene Folgen und das Erreichen der königlichen Stufe.“

„Und nachdem jeder diese Klänge vernommen hat, empfindet er höchste Wonne und Freude, begleitet von Rückzug, Leidenschaftslosigkeit, Stille, Aufhören, Gesetz und einem Vorrat an Verdiensten, der zur vollkommenen Erkenntnis führt.“

„Und o Ananda, nirgends in jener Sukhavati-Welt gibt es einen Klang der Sünde, des Hindernisses, des Unglücks, der Not und der Zerstörung; nirgends gibt es einen Klang des Schmerzes, nicht einmal den Klang der Wahrnehmung dessen, was weder Schmerz noch Freude ist, o Ananda, wie viel weniger den Klang des Schmerzes. Aus diesem Grund, o Ananda, diese Welt wird kurz Sukhavati genannt, aber nicht vollständig. Denn, o Ananda, der gesamte Kalpa würde zu Ende gehen, während die verschiedenen Ursachen der Freuden der Welt Sukhavati gepriesen werden, und selbst dann könnte das Ende dieser Ursachen des Glücks nicht erreicht werden.

8

=== 1.19 - 1.24 ===

1.19. „Und weiter, o Ananda, die Wesen, die in jener Welt Sukhavati geboren wurden und werden, werden mit solcher Pracht, Kraft, Energie, Größe und Weite, Herrschaft und Tugendreichtum ausgestattet sein; mit solchen Freuden an Kleidung, Schmuck, Gärten, Palästen und Pavillons; und solchen Freuden des Tastsinns, Geschmackssinns, Geruchssinns und Klangs; ja, mit allen Freuden und Genüssen, genau wie die Götter von Paranirmitavasavartin.

Und weiter, o Ananda, in jener Welt Sukhavati nehmen die Wesen keine Nahrung zu sich, die aus groben Bestandteilen wie Soße oder Melasse besteht; sondern welche Speise sie auch immer begehren, sie nehmen sie wahr, als ob sie sie zu sich nähmen, und erfreuen sich an Leib und Seele. Doch brauchen sie sie nicht in den Mund zu nehmen.

Und wenn sie, nachdem sie satt sind, verschiedene Düfte wünschen, so wird das ganze Buddha-Land von diesen himmlischen Düften erfüllt.“ Und wer immer diesen Duft dort wahrnehmen möchte, dem wird stets jeder Duft des Gandharvaraja zuteil.

„Und ebenso erstrahlt das ganze Land Buddhas in vollem Glanz, wenn sie Musikinstrumente, Banner, Fahnen, Schirme, Umhänge, Puder, Salben, Girlanden und Düfte wünschen. Wünschen sie sich Umhänge in unzähligen Farben, erstrahlt das ganze Land Buddhas in den schönsten Gewändern. Und die Menschen fühlen sich von ihnen umhüllt.“

Und wenn sie sich solchen Schmuck wünschen, wie zum Beispiel Kopf-, Ohr-, Hals-, Hand- und Fußschmuck, nämlich Diademe, Ohrringe, Armbänder, Armreifen, Halsketten, Ketten, Ohrschmuck, Siegel, Goldbänder, Gürtel, Goldnetze, Perlennetze, Juwelennetze, Netze aus goldenen und juwelenbesetzten Glöckchen, dann sehen sie das Buddha-Land erstrahlen, geschmückt mit hunderttausend Juwelen, die an Schmuckbäumen befestigt sind. Und sie nehmen wahr, dass sie selbst mit diesem Schmuck geschmückt sind.

Und wenn sie sich einen Palast wünschen, mit Farben und Symbolen von solcher Höhe und Breite, geschmückt mit hunderttausend Toren aus verschiedenen Juwelen, bedeckt mit verschiedenen himmlischen Blumen, voller Liegen mit wunderschönen Kissen, dann erscheint genau ein solcher Palast vor ihnen. Und in diesen entzückenden Palästen wohnen, spielen, vergnügen und wandeln sie, geehrt und umgeben von siebentausend Apsarasen.

1.20. „Und in jener Welt gibt es keinen Unterschied zwischen Göttern und Menschen, außer wenn in gewöhnlicher und unvollkommener Sprache von ihnen als Göttern und Menschen gesprochen wird. Und, o Ananda, als einfacher und machtloser Mensch ist er vor dem Angesicht des mächtigen Königs weder strahlend noch warmherzig noch leuchtend, noch selbstsicher und strahlend. So ist auch Sakra, der König der Devas, vor dem Angesicht der Paranirmitavasavartin-Götter weder strahlend noch warmherzig noch leuchtend, nämlich hinsichtlich seiner Gärten, Paläste, Gewänder, Ornamente, seiner Herrschaft, seiner Vollkommenheit, seiner Wunderkräfte oder seiner Überlegenheit, seines Verständnisses des Dharma und seines vollen Genusses des Dharma. Und, o Ananda, wie die Paranirmitavasavartin-Götter dort sind, so müssen die Menschen in der Welt Sukhavati betrachtet werden.

“ 21. „Und wiederum, o Ananda, in jener Welt Sukhavati, wenn der Vormittag gekommen ist, wehen die Winde heftig in alle vier Himmelsrichtungen. Sie bewegen und schütteln viele schöne, anmutige und vielfarbige Stängel der Edelsteinbäume, die mit süßem, himmlischem Duft erfüllt sind, sodass Hunderte von wunderschönen, herrlich duftenden Blüten auf die große Erde fallen, die voller Juwelen ist. Und mit diesen Blüten ist das Buddha-Land allseitig sieben Faden tief geschmückt. Wie ein kluger Mann ein Blumenbeet auf der Erde anlegen und es mit beiden Händen eben, schön und bezaubernd gestalten kann, so erstrahlt das Buddha-Land allseitig sieben Faden tief mit diesen Blüten verschiedener Düfte und Farben. Und diese vielen Blüten sind weich und angenehm anzufassen, wenn man einen Vergleich ziehen darf, wie Kakilindika. Setzt man den Fuß darauf, sinken sie vier Zoll ein; hebt man den Fuß an, heben sie sich wieder vier Zoll.“ Wenn der Vormittag vorüber ist, verschwinden die Blumen spurlos. Dann erstrahlt das Land Buddhas wieder in neuem Glanz: rein, lieblich, schön und ohne verwelkende Blüten. Die Winde wehen wieder in alle vier Himmelsrichtungen und verstreuen wie zuvor frische Blumen. Und wie es am Vormittag ist, so ist es auch am Mittag, in der Dämmerung, in der ersten, mittleren und letzten Nachtwache. Und die Wesen, die von den duftenden Winden berührt werden, sind so voller Glückseligkeit wie ein Mönch, der das Nirvana erlangt hat.

1.22. „Und in jenem Buddha-Land, o Ananda, werden weder die Namen von Feuer, Sonne, Mond, Planeten, Sternbildern und Sternen noch die blendende Dunkelheit erwähnt. Auch Tag und Nacht werden nur im Gespräch des Tathagata erwähnt. Ebenso wenig gibt es eine Vorstellung von dinglichem Besitz, der Klöstern zusteht.“

1.23. „Und weiter, o Ananda, in jener Welt Sukhavati ergießen sich zur rechten Zeit Wolken voller himmlisch duftenden Wassers, himmlische Blumen in allen Farben; himmlische sieben Juwelen, himmlisches Sandelholzpulver und himmlische Schirme, Fahnen und Banner werden herabgeschüttet. Und am Himmel werden himmlische Blumen in allen Farben und himmlische Baldachine gehalten, ebenso himmlisch prächtige Schirme und allerlei Schmuck, himmlische Musikinstrumente werden gespielt und himmlische Apsarasen tanzen.“

1.24. „Und weiter, o Ananda, in jenem Buddha-Land sind alle Wesen, die geboren wurden, geboren werden und geboren werden, bis zum Erreichen des Nirvanas stets in absoluter Wahrheit verankert. Warum? Weil es dort keinen Raum für die anderen beiden Kategorien gibt, wie etwa Wesen, die nicht beständig sind oder in der Lüge verharren.

Deshalb, o Ananda, wird jene Welt nur kurz Sukhavati genannt, nicht in ihrer vollen Länge. Selbst ein Kalpa, o Ananda, würde enden, während die Ursachen des Glücks, die in jener Welt Sukhavati existieren, gepriesen werden, und doch wäre es unmöglich, ihr Ende zu erreichen.“

9

=== 1.25 - 1.30 ===

1.25. Dann sprach der Bhagavat zu jener Zeit die folgenden Verse:

„So, o Ananda, ist die Welt Sukhavati mit unermesslichen guten Eigenschaften und Vorzügen ausgestattet.

1.26. Und weiter, o Ananda, in den zehn Himmelsrichtungen und in jeder von ihnen, in allen Buddha-Ländern, deren Zahl dem Sand des Ganges entspricht, preisen die gesegneten Buddhas, deren Zahl dem Sand des Ganges entspricht, den Namen des gesegneten Amitabha, des Tathagata. Sie verkünden seinen Ruhm, sie rühmen seine Herrlichkeit, sie preisen seine Tugend. Und warum? Weil alle Wesen, die den Namen des gesegneten Amitabha hören und, nachdem sie ihn gehört haben, ihre Gedanken mit freudiger Sehnsucht erheben, sich auch nur einmal nicht mehr von der höchsten vollkommenen Erkenntnis abwenden werden.“

1.27. „Und vor den Augen jener Wesen, o Ananda, die immer wieder ehrfürchtig an den Tathagata denken und unermesslich viele gute Werke anhäufen, indem sie ihre Gedanken auf Bodhi richten und darum bitten, in jener Welt wiedergeboren zu werden, wird Amitabha, der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata, wenn die Zeit ihres Todes naht, erscheinen, umgeben von vielen Scharen von Bhikkhus und von ihnen geehrt. Und dann werden diese Wesen, nachdem sie den Bhagavat gesehen haben, mit Freude erfüllt, nach ihrem Tod in jener Welt von Sukhavati wiedergeboren werden. Und wenn, o Ananda, ein Sohn oder eine Tochter einer guten Familie sich wünscht: ‚Wie kann ich diesen Tathagata Amitabha sehen?‘, dann muss er seine Gedanken auf die höchste vollkommene Erkenntnis richten, er muss seine Gedanken mit Beharrlichkeit und übermäßigem Verlangen auf jenes Buddha-Land richten und seine guten Werke darauf ausrichten, dort wiedergeboren zu werden.“

1.28. Doch vor den Augen derer, die sich nicht sonderlich um Tathagata Amitabha kümmern und ihre unermesslichen guten Werke nicht mehren, erscheint Tathagata Amitabha, heilig und vollkommen erleuchtet, im Augenblick des Todes in der Gesellschaft von Mönchen. Er erscheint ihm in Größe, Gestalt und Schönheit, ganz gleich dem Tathagata selbst, doch nur durch Gedanken erschaffen. Und sie werden, durch ihre Meditation, die auf die Vorstellung des Tathagata gerichtet ist, und durch ihr unfehlbares Gedächtnis, nach ihrem Tod im selben Buddha-Land wiedergeboren werden.

1.29. „Und abermals, o Ananda, jene Wesen, die über den Tathagata meditieren, indem sie ihm zehn Gedanken widmen, und die ihr Verlangen auf jenes Buddha-Land richten, und die Zufriedenheit empfinden, wenn die tiefgründigen Lehren verkündet werden, und die weder abfallen noch verzweifeln noch scheitern, sondern über diesen Tathagata meditieren, sei es auch nur mit einem einzigen Gedanken, und ihr Verlangen auf jenes Buddha-Land richten, auch sie werden den Tathagata Amitabha sehen, während sie im Traum sind; sie werden in der Welt Sukhavati geboren werden und sich niemals vom höchsten vollkommenen Wissen abwenden.“
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1.30. „Und, o Ananda, nachdem sie so Ursache und Wirkung erkannt haben, preisen die Tathagatas der zehn Himmelsrichtungen in unermesslichen und unzähligen Welten den Namen des Tathagata Amitabha, verkünden seinen Ruhm und preisen ihn. Und wiederum, o Ananda, strömen in jenem Buddha-Land Bodhisattvas, so zahlreich wie der Sand des Ganges, aus allen zehn Himmelsrichtungen und aus jeder einzelnen zu jenem Tathagata Amitabha, um ihn zu sehen, sich vor ihm zu verneigen, ihn zu verehren, ihn zu befragen und ebenso jene Schar der Bodhisattvas und die vielfältigen Formen der Vollkommenheit in der Fülle der Ornamente und Vorzüge jenes Buddha-Landes zu sehen.“

10

=== 1.31 ===

1.31. Um dies zu verdeutlichen, rezitierte der Bhagavat zu jener Zeit folgende Verse:

1. „So wie es im Osten Buddha-Länder gibt, so viele wie der Sand des Ganges, von wo aus alle Bodhisattvas kommen, um den Buddha, den Herrn Amitayu, zu verehren;

2. und sie nehmen viele Sträuße duftender Blumen in verschiedenen Farben und lassen sie auf den besten Führer der Menschen, auf Amitayu, herabregnen, der von Göttern und Menschen verehrt wird;

3. Ebenso gibt es im Süden, Westen und Norden viele Buddha-Länder, von wo aus die Bodhisattvas kommen, um den Buddha, den Herrn Amitayu, zu verehren;

4. und sie nehmen viele Hände voll duftender Öle in verschiedenen Farben und lassen sie auf den besten Führer der Menschen, auf Amitayu, der von Göttern und Menschen verehrt wird, herabregnen.“

5. „Diese vielen Bodhisattvas, die die Füße Amitaprabhas verehrt und ehrfurchtsvoll umrundet haben, sprechen: ‚Oh, das Land Buddhas erstrahlt in wunderbarem Glanz!‘

6. Und sie bedecken ihn erneut mit Blumen, erfüllt von jubelnden Gedanken und unvergleichlicher Freude, und verkünden vor dem Herrn ihren Wunsch: ‚Möge auch unser Land so sein!‘

7. Und was als Blumenstreue dort hingeworfen worden war, erhob sich zu einem Schirm, der sich über hundert Yojanas erstreckte, und das schöne Land erstrahlt und ist prächtig geschmückt, und Blumen bedecken den ganzen Körper Buddhas.

8. Wie verhalten sich diese Bodhisattvas, nachdem sie ihn so geehrt haben? Voller Freude sprechen sie: ‚Der Gewinn derer, die den Namen des Besten vernommen haben, ist wohlverdient.‘

9. ‚Auch wir haben allen Gewinn wohlverdient, weil wir in dieses Land Buddhas gekommen sind.‘“ Seht dieses traumhafte Land, wie schön es ist, das der Lehrer in hunderttausend Kalpas erschaffen hat.

10. „Seht, der Buddha, der die besten Tugenden in Fülle besitzt, erstrahlt, umgeben von Bodhisattvas. Unendlich ist sein Glanz, unendlich sein Licht, unendlich sein Leben und unendlich seine Versammlung.“

11. Und der Herr Amitayus lächelt mit 36 ​​Nayutas Kotis Strahlen, die, aus dem Kreis seines Mundes hervorgehend, die tausend Kotis der Buddha-Länder erleuchten.

12. Und all diese Strahlen kehren dorthin zurück und lassen sich auf dem Haupt des Herrn nieder; Götter und Menschen erkennen die Freude, weil sie dort sein Licht gesehen haben.

13. Da erhebt sich der Buddha-Sohn, der glorreiche, wahrlich der mächtige Avalokiteshvara, und spricht: „Was ist der Grund, o Bhagavat, was ist die Ursache, dass du lächelst, o Herr der Welt?“

14. „Erkläre dies, denn du kennst den Sinn und bist voller gütigen Mitgefühls, der Erlöser vieler Lebewesen. Alle Wesen werden von freudigen Gedanken erfüllt sein, wenn sie diese erhabene und erfreuliche Rede vernommen haben.“

15. „Und die Bodhisattvas, die aus vielen Welten nach Sukhavati gekommen sind, um den Buddha zu sehen, werden, nachdem sie dies gehört und die große Freude erfahren haben, dieses Land bald erkunden.“

16. „Und Wesen, die in dieses edle Land kommen, erlangen (schnell) wundersame Kraft, göttliches Auge und göttliches Ohr, erinnern sich an ihre früheren Geburten und erlangen die höchste Weisheit.“

17. „Dann predigt Buddha Amitayus: „Dies war einst mein Gebet, damit Wesen, die meinen Namen auf irgendeine Weise gehört haben, für immer in mein Land kommen.“

18. „Und dieses mein erhabenes Gebet hat sich erfüllt, und Wesen, die schnell aus vielen Welten hierher in meine Gegenwart gekommen sind, kehren nie wieder von hier zurück, nicht einmal für eine Geburt.“

19. Wenn ein Bodhisattva sich wünscht, dass sein Land so sei wie dieses und dass er durch seinen Namen, seine Lehre und seine Erscheinung viele Wesen erlöse,

20. so soll er schnell und zügig in die Welt Sukhavati reisen und, nachdem er sich Amitaprabha genähert hat, tausend Buddha-Statuen verehren.
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21. „Nachdem sie viele Buddha-Statuen verehrt, durch ihre Wunderkraft viele Länder bereist und in Gegenwart der Sugatas Anbetung dargebracht haben, werden sie mit Hingabe nach Sukhavati gehen.“

11

=== 1.32 - 1.37 ===

1.32. 'Und wiederum, o Ananda, gibt es einen Bodhi-Baum, der Amitayus, dem Tathagata, dem Heiligen und vollkommen Erleuchteten, gehört. Dieser Bodhi-Baum ist zehnhundert Yojanas hoch, seine Blütenblätter, Blätter und Äste erstrecken sich über achthundert Yojanas, sein Umfang nahe der Wurzelbasis beträgt fünfhundert Yojanas, er ist immer belaubt, immer blüht, immer Früchte in unzähligen Farben, von vielen hunderttausend Farben, von verschiedenen Blättern, verschiedenen Blüten, verschiedenen Früchten, geschmückt mit vielen wunderschönen Ornamenten, glänzend mit kostbaren Juwelen, hell wie der Mond, verschönert mit kostbaren Juwelen, wie sie auf Sakras Haupt befestigt sind, bestreut mit Kintamani-Juwelen, reich geschmückt mit den schönsten Juwelen des Meeres, mehr als himmlisch, behängt mit goldenen Schnüren, geschmückt mit Hunderten von Goldketten, Juwelengirlanden, Halsketten, Armbändern, Strängen aus roten und blauen Perlen, Simhalata, Gürteln, Bündeln, Juwelenketten und allen Arten von Juwelen, bedeckt mit Netzen aus Glöckchen, Netzen aus allen Arten von Juwelen, Netzen aus Perlen und Netzen aus Gold, geschmückt Mit den Symbolen des Delfins, der Swastika, des Nandyavarta und des Mondes, geschmückt mit Netzen aus Juwelen und Glöckchen, mit goldenem Schmuck und allerlei Juwelen, ja, geschmückt nach den Wünschen der Wesen, was immer sie auch sein mögen.

Und weiter, o Ananda, der Klang und das Rauschen dieses Bodhi-Baumes, wenn er vom Wind bewegt wird, dringen in unermessliche Welten. Und, o Ananda, für jene Wesen, deren Gehör diesen Bodhi-Baum erreicht, ist keine Ohrenkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Und für jene unermesslichen, unzähligen, unvorstellbaren, unvergleichlichen, maßlosen, gewaltigen und unaussprechlichen Wesen, deren Blick diesen Bodhi-Baum erreicht, ist keine Augenkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Und weiter, o Ananda, für jene Wesen, die den Duft dieses Bodhi-Baumes riechen, ist keine Nasenkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Für jene Wesen, die die Früchte des Bodhi-Baumes kosten, ist keine Zungenkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Für jene Wesen, die vom Licht des Bodhi-Baumes erleuchtet werden, ist keine Körperkrankheit zu fürchten, bis sie Bodhi erreichen. Und weiter, o Ananda, für jene Wesen, die gemäß dem Dharma über den Bodhi-Baum meditieren, ist von nun an bis zum Erreichen des Bodhi keine Verwirrung ihrer Gedanken zu fürchten. Und all diese Wesen wenden sich durch die Betrachtung des Bodhi-Baumes niemals ab, nämlich vom höchsten vollkommenen Wissen. Und sie erlangen drei Arten der Ergebung, nämlich Ghoshanuga, die Ergebung in die natürlichen Folgen und die Ergebung in noch nicht eingetretene Folgen, durch die Kraft der früheren Gebete desselben Tathagata Amitayus, durch den Dienst, den sie den früheren Jinas erwiesen haben, und durch die Ausführung der früheren Gebete, wohlvoll und vollkommen verstanden, ohne Fehlschlag oder Fehler.

1.33. „Und weiter, o Aranda, jene Bodhisattvas, die dort geboren wurden, geboren werden oder geboren werden, sind alle auf eine einzige Geburt beschränkt und werden von dort aus wahrlich die höchste vollkommene Erkenntnis erlangen; abgesehen von der Kraft des Gebets, wie im Falle jener Bodhisattvas, die mit Löwenstimme predigen, die mit der edlen Rüstung des Dharma umgürtet sind und die sich dem Werk widmen, allen Menschen zum Paranirvana zu verhelfen.

1.34. Und weiter, o Ananda, in jenem Buddha-Land besitzen jene Sravakas das Licht einer Fadenlänge, und jene Bodhisattvas das Licht von hunderttausend Kotis Yojanas; abgesehen von den beiden Bodhisattvas, durch deren Licht jene Welt überall in ewigem Glanz erstrahlt.“

Dann sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „Wie lauten die Namen, o Bhagavat, jener beiden edelmütigen Bodhisattvas?“

Der Bhagavat sprach: „Einer von ihnen, o Ananda, ist der edle Bodhisattva Avalokiteshvara, und der zweite heißt Mahasthamaprapta. Und, o Ananda, diese beiden wurden dort geboren, nachdem sie dieses Buddha-Land hier verlassen hatten.“

1.35. „Und, o Ananda, all jene Bodhisattvas, die in jenem Buddha-Land geboren wurden, besitzen die zweiunddreißig Merkmale eines großen Mannes: vollkommene Glieder, geübt in Meditation und Weisheit, klug in jeder Art von Weisheit, scharfsinnige und beherrschte Organe, Sinnesorgane, die zu umfassendem Wissen fähig sind, nicht kleinlich, im Besitz der fünf Arten von Stärke, Geduld unter Tadel und unendlicher und grenzenloser Tugenden.

1.36. Und weiter, o Ananda, all jene Bodhisattvas, die in jenem Buddha-Land geboren wurden, sind weder des Blicks auf Buddha beraubt noch anfällig für den Verfall in die üblen Zustände, bis sie den Bodhi erreichen. Fortan werden sie alle ihre früheren Geburten niemals vergessen; ausgenommen jene, die ihrem früheren Ort treu ergeben sind, während der Wirren der Kalpas und solange die fünf Arten der Verderbnis herrschen, wenn gesegnete Buddhas auf der Welt erscheinen, wie zum Beispiel ich gegenwärtig.

1.37. „Und weiter, o Ananda, alle Bodhisattvas, die in jenem Buddha-Land geboren wurden, gehen während eines Morgenmahls in die andere Welt und verehren dort, so viele sie wollen, durch Buddhas Gunst hunderttausend Nayutas von Kotis Buddhas. Sie überlegen auf vielfältige Weise, wie sie Buddhas mit solchen Blumen, Weihrauch, Lampen, Düften, Girlanden, Salben, Puder, Umhängen, Schirmen, Fahnen, Bannern, Feldzeichen, Musik, Konzerten und Musikinstrumenten verehren sollen; und sobald sie dies erwogen haben, erscheinen ihnen genau diese Materialien für jede Art der Verehrung. Und während sie jene gesegneten Buddhas mit diesen Materialien verehren, angefangen bei Blumen und endend mit Musikinstrumenten, sammeln sie sich unermessliches und unzähliges Verdienst an.“ Wenn sie sich wünschen, dass ihnen eine Handvoll Blumen in den Händen erscheint, so erscheint ihnen, sobald sie daran denken, eine solche Fülle himmlischer Blumen in allen Farben und Düften. Immer wieder regnet es solche Hände voll Blumen auf die gesegneten Buddhas herab. Und selbst die kleinste Handvoll Blumen, hochgeworfen, erscheint am Himmel als ein Blütenschirm mit zehn Yojanas Umfang. Und wenn eine zweite Handvoll nachgeworfen wird, fällt die erste nicht zu Boden. Dort gibt es Hände voll Blumen, die, hochgeworfen, am Himmel als Blütenschirme mit zwanzig Yojanas Umfang erscheinen.

„Am Himmel erscheinen Blütenschirme mit dreißig, vierzig oder fünfzig Yojanas Umfang, ja sogar bis zu hunderttausend Yojanas.“ Jene Bodhisattvas, die dort die edle Freude und Wonne erfahren und die edle Kraft des Denkens erlangen, nachdem sie einen großen, unermesslichen und unzähligen Vorrat an guten Werken reifen ließen und viele hunderttausend Nayutas von Kotis von Buddhas verehrten, kehren an einem Morgen wieder in die Welt Sukhavati zurück, durch die Gunst der Ausübung der früheren Gebete desselben Tathagata Amitayus, aufgrund des Hörens des zuvor gegebenen Dharma, aufgrund des unter früheren Jinas entstandenen Vorrats an guten Werken, aufgrund der vollkommenen Vollendung im Erfolg der früheren Gebete, aufgrund des wohlgeordneten Geisteszustandes.

12

=== 1.38 ===

1.38. „Und abermals, o Ananda, all jene Wesen, die in jenem Buddha-Land geboren wurden, erzählen die Geschichte des Dharma, die mit Allwissenheit einhergeht. Und für die Wesen in jenem Buddha-Land existiert keinerlei Vorstellung von Besitz. Und all jene, die durch jenes Buddha-Land gehen und wandern, empfinden weder Freude noch Schmerz; sie schreiten ohne Verlangen voran, und mit Verlangen schreiten sie nicht voran. Sie denken an kein anderes Wesen. Und abermals, o Ananda, für jene Wesen, die in jener Welt Sukhavati geboren wurden, gibt es keine Vorstellung von anderen, keine Vorstellung von sich selbst, keine Vorstellung von Ungleichheit, keinen Streit, keine Auseinandersetzung, keinen Widerstand.“ Erfüllt von Gleichmut, Wohlwollen, Zärtlichkeit, Zuneigung, Nützlichkeit, Gelassenheit, Standhaftigkeit, Unvoreingenommenheit, Ruhe und Unbekümmertheit, gerichtet auf die Praxis der Disziplin und transzendente Weisheit, haben sie das Wissen erlangt, das allen Gedanken festen Halt gibt, gleich dem Ozean an Weisheit, gleich dem Berg Meru an Erkenntnis, reich an vielen guten Eigenschaften, erfreut an der Musik der Bodhyangas, hingegeben der Musik Buddhas, legen sie das fleischliche Auge ab und nehmen das himmlische Auge an.

Und indem sie sich dem Auge der Weisheit genähert, das Auge des Dharma erreicht und das Auge Buddhas hervorgebracht, es gezeigt, erleuchtet und in seiner ganzen Fülle offenbart haben, erlangen sie vollkommene Weisheit. Und da sie auf das Gleichgewicht der drei Elemente ausgerichtet sind, ihre Gedanken bezwungen und beruhigt haben, mit der Erkenntnis der Ursachen aller Dinge ausgestattet sind, klug in der Erklärung von Ursachen, mit der Kraft ausgestattet sind, den Dharma oder die Dinge so zu erklären, wie sie wirklich sind, klug im Annehmen und Ablehnen, klug im Führen und Nicht-Führen, klug im Ruhen, schöpfen sie, unabhängig von weltlichen Geschichten, wahre Freuden aus Geschichten, die die Welt transzendieren. Sie sind klug im Erforschen aller Dinge, vertraut mit dem Wissen um das Aufhören des Wirkens aller Dinge, nehmen selbst das Unsichtbare wahr, kümmern sich um nichts, haften an nichts, sind ohne Sorgen, ohne Schmerz, frei, ohne an etwas zu haften, frei von Unreinheit, von tadellosem Verhalten, haften an nichts, auf die tiefen oder erhabenen Gesetze konzentriert, sinken sie nicht, erhoben zum Eingang in das schwer zu begreifende Wissen Buddhas, haben den Pfad des einen Fahrzeugs erlangt, sind frei von Zweifel, jenseits der Reichweite von Fragen, kennen die Gedanken anderer, sind frei von Selbstvertrauen.
Da sie im Wissen erhaben sind, gleichen sie dem Berg Sumeru; da sie in ihren Gedanken unerschütterlich sind, gleichen sie dem Ozean; sie übertreffen das Licht von Sonne und Mond durch das Licht der Weisheit und durch die Reinheit, den Glanz und die Schönheit ihres Wissens; durch ihr Licht und ihren Glanz gleichen sie der Farbe von geschmolzenem Gold; da sie geduldig die guten und bösen Taten aller Wesen ertragen, gleichen sie der Erde; da sie alle Sünden reinigen und wegtragen, gleichen sie dem Wasser; da sie den Stolz auf alles verbrennen, gleichen sie dem König des Feuers; da sie an nichts festhalten, gleichen sie dem Wind; da sie alles durchdringen und sich doch um nichts kümmern, gleichen sie dem Äther; da sie von der ganzen Welt unbefleckt sind, gleichen sie Lotusblumen; da sie den Dharma verkünden, gleichen sie der großen Wolke in der Regenzeit; da sie den ganzen Ozean des Dharma herabregnen lassen, gleichen sie dem großen Regen. Indem sie gewaltige Heere bezwingen, gleichen sie Stieren; durch höchste Selbstbeherrschung gleichen sie mächtigen Elefanten; durch ihre gute Ausbildung gleichen sie edlen Pferden; durch ihre Furchtlosigkeit, ihr Selbstvertrauen und ihren Heldenmut gleichen sie dem Löwen, dem König der Tiere; indem sie allen Wesen Schutz gewähren, gleichen sie dem Feigenbaum, dem König der Bäume; indem sie sich von Verleumdungen nicht beirren lassen, gleichen sie Sumeru, dem König der Berge; durch ihr Gefühl grenzenloser Liebe gleichen sie dem Himmel; durch ihren Vorrang, aufgrund ihrer Kenntnis des Dharma und ihres Reichtums an Verdiensten, gleichen sie dem großen Brahman; indem sie nicht in ihrem Besitz verweilen, gleichen sie Vögeln; indem sie alle Verleumdungen zerstreuen, gleichen sie Garuda, dem König der Vögel; indem sie uns das Erreichen schwieriger Ziele nicht verwehren, gleichen sie den Udumbara-Blumen; ruhig wie Elefanten, weil ihre Sinne weder getrübt noch erschüttert sind; Klug in ihren Entscheidungen, voller süßer Geduld; ohne Neid, weil sie nicht nach dem Glück anderer gieren; weise, weil sie in ihrer Suche nach dem Dharma nie müde werden, über den Dharma zu diskutieren; wie der kostbare Beryll durch ihren Wert; wie Juwelenminen durch ihr heiliges Wissen; süß klingend vom Lärm der großen Trommel des Dharma, die große Kesseltrommel des Dharma schlagend, die große Trompete des Dharma blasend, das große Banner des Dharma erhebend, die Fackel des Dharma entzündend, nach Weisheit suchend, nicht töricht, fehlerlos, leidenschaftslos, rein, verfeinert, nicht gierig, gerne verteilend, großzügig, freigiebig, gerne Gaben verteilend, nicht geizig beim Geben von Unterweisung und Nahrung, nicht anhänglich, ohne Furcht, ohne Begierden, weise, geduldig, energisch, schüchtern, ordentlich, furchtlos, voller Wissen, glücklich, angenehm im Zusammenleben, zuvorkommend, die Welt erleuchtend, frei von Kummer, frei von Makel, das Augenzwinkern aufgegeben habend, leicht erworbenes Wissen besitzend, stark im Denken, stark im Gebet, nicht krumm, nicht pervers; Dann, nachdem sie hunderttausend Nayutas Kotis Lakshas der Tugend angesammelt haben, befreit von den Dornen des Stolzes, frei von Illusion, Hass und Leidenschaft; rein, dem Reinen ergeben, berühmt durch die Jina-Kraft, gelehrt in der Welt, erhoben durch ihr gereinigtes Wissen, Söhne der Jina, ausgestattet mit der Kraft des Denkens, Helden, standhaft, selbstlos, frei von Fehlern, unvergleichlich, frei von Zorn, gefasst, edel, Helden, schüchtern, energisch, im Besitz von Gedächtnis, Verständnis und Klugheit; sie senden die Waffen des Wissens aus, im Besitz von Reinheit, strahlend, frei von Fehlern und Makel, ausgestattet mit Gedächtnis, ruhend auf heiterem Wissen. Und solche, o Ananda, sind die Wesen in jenem Buddha-Land, kurz gesagt. Doch selbst wenn die Tathagatas sie vollständig beschreiben würden, selbst in einem Leben von hunderttausend Nayutas Kotis Kalpas, so würde man doch nicht das Ende der Tugenden jener rechtschaffenen Menschen erreichen, und dennoch würde das Selbstvertrauen des Tathagatas nicht schwinden. Und warum? Weil, o Ananda, beides wahrlich unvorstellbar und unvergleichlich ist: erstens die Tugenden jener Bodhisattvas und zweitens das unübertroffene Licht des Wissens des Tathagatas.

13

=== 1.39 - 1.40 ===

1.39. „Und nun, o Ananda, steh auf, wende dich nach Westen, nimm eine Handvoll Blumen und lege dich nieder. Dies ist der Ort, wo jener Bhagavat Amitabha, der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata, weilt, weilt, weilt und den Dharma lehrt, dessen makelloser und reiner Name in allen zehn Himmelsrichtungen der Welt berühmt ist. Die gesegneten Buddhas, so zahlreich wie die Sandkörner des Ganges, sprechen und antworten unaufhörlich und preisen ihn.“

Danach sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „Ich wünsche, o Bhagavat, jenen Amitabha, Amitaprabha, Amitayus, den heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagata, und jene edlen Bodhisattvas zu sehen, die über einen unermesslichen Verdienstschatz verfügen, der sich unter Hunderttausenden von Buddha-Verehrungen angesammelt hat.“

In diesem Augenblick sprach der gesegnete Ananda diese Worte, und sogleich ließ Amitabha, der heilige und vollkommen erleuchtete Tathagata, einen solchen Lichtstrahl aus seiner Handfläche hervorgehen, dass selbst das fernste Buddha-Land in strahlendem Glanz erstrahlte. Und wiederum zu jener Zeit wurden alle schwarzen Berge, Juwelenberge, Merus, großen Merus, Mukilindas, großen Mukilindas, Chakravadas, großen Chakravadas, Bauwerke, Säulen, Bäume, Wälder, Gärten und Paläste, die Göttern und Menschen gehören, in den hunderttausend Kotis der Buddha-Länder von dem Licht dieses Tathagata durchdrungen und erleuchtet.

Und wie ein Mensch, dem ein anderer in nur einer Faden Entfernung folgt, diesen bei Sonnenaufgang sieht, so sahen auch die Bhikkhus, Bhikkhunis, Upasakas, Upasikas, Götter, Nagas, Yakshas, ​​Rakshasas, Gandharvas, Asuras, Garudas, Kinnaras, Mahoragas, Menschen und Nicht-Menschen in diesem Buddha-Land zu jener Zeit Amitabha, den Tathagata, heilig und vollkommen erleuchtet, gleich dem Sumeru, dem König der Berge, erhaben über alle Länder, alle Himmelsrichtungen überragend, leuchtend, wärmend, glitzernd, strahlend; und sie sahen jene große Schar der Bodhisattvas und jene Gemeinschaft der Bhikkhus, das heißt, durch die Gnade Buddhas, in der Reinheit dieses Lichts.


Und wie diese gewaltige Erde, wenn sie vollständig von Wasser bedeckt ist, sodass keine Bäume, Berge, Inseln, Gräser, Sträucher, Kräuter, große Bäume, Flüsse, Schluchten oder Wasserfälle zu sehen wären, sondern nur die eine große Erde, die zu einem Ozean geworden ist, so ist auch in jenem Buddha-Land keinerlei Zeichen oder Spuren zu sehen, außer den Sravakas, die ihr Licht über eine Fadenlänge ausbreiten, und den Bodhisattvas, die ihr Licht über hunderttausend Kotis Yojanas ausbreiten.

Und jener Bhagavat Amitabha, der Tathagata, heilig und vollkommen erleuchtet, überstrahlt jene Schar der Sravakas und jene Schar der Bodhisattvas und erleuchtet alle Himmelsrichtungen. Zu jener Zeit sahen all jene Bodhisattvas, Srivakas, Götter und Menschen in jener Welt Sukhavati diese Welt Saha und Shakyamuni, den Tathagata, heilig und vollkommen erleuchtet, umgeben von einer heiligen Schar von Bhikkhus, die den Dharma lehrten.

1.40 Dann wandte sich der Bhagavat an den edlen Bodhisattva Ajita und sprach: „Siehst du, o Ajita, die Vollkommenheit der Pracht und der guten Eigenschaften in jenem Buddha-Land? Und oben im Himmel Orte mit bezaubernden Parks, Gärten, Flüssen und Lotusseen, übersät mit kostbaren Padmas, Utpalas, Kumudas und Pundarikas? Und unten, von der Erde bis zum Wohnsitz der Akanishthas, die Oberfläche des Himmels, bedeckt mit Blumen, geschmückt mit Blumenkränzen, erstrahlend auf den Reihen kostbarer Säulen, bevölkert von Scharen aller Arten von Vögeln, die der Tathagata erschaffen hat?“

Der Bodhisattva Ajita antwortete: „Ich sehe, o Bhagavat.“

Der Bhagavat sprach: „Siehst du wieder, o Ajita, jene Schwärme unsterblicher Vögel, die das ganze Buddha-Land mit Buddhas Stimme erfüllen, sodass jene Bodhisattvas stets über Buddha meditieren?“

Ajita sprach: „Ich sehe, o Bhagavat.“

Der Bhagavat sprach: „Siehst du wieder, o Ajita, jene Wesen, die zu den Palästen aufgestiegen sind, die sich über hunderttausend Yojanas im Himmel erstrecken, und die dort ehrfurchtsvoll umherwandeln?“

Ajita sprach: „Ich sehe, o Bhagavat.“

Der Bhagavat sprach: „Was meinst du, o Ajita, gibt es einen Unterschied zwischen den Göttern, den Paranirmitavasavartins, und den Menschen in der Welt Sukhavati?“

Ajita sagte: „O Bhagavat, ich sehe keinen einzigen Unterschied, was die Menschen in jener Welt von Sukhavati betrifft, die mit großen übernatürlichen Kräften ausgestattet sind.“

Der Bhagavat sagte: „Siehst du, O Ajita, jene Menschen, die in jener Welt von Sukhavati im Kelch der prächtigen Lotusblumen wohnen?“

Er sagte: „So wie Götter, die Trayastrimsas oder Yamas genannt werden und Paläste von fünfzig, hundert oder fünfhundert Yojanas Ausdehnung betreten, spielen, vergnügen und umhergehen, so sehe ich, O Bhagavat, jene Menschen, die im Kelch der prächtigen Lotusblumen in der Welt von Sukhavati wohnen.“

14

=== 1.41 - 1.47 ===

1.41 „O Bhagavat, es gibt Wesen, die, auf wundersame Weise geboren, im Schneidersitz in den Lotusblüten erscheinen. Was ist, O Bhagavat, der Grund, warum manche im Kelch wohnen, während andere, auf wundersame Weise geboren, im Schneidersitz in den Lotusblüten erscheinen?“

Der Bhagavat sprach: „Jene Bodhisattvas, O Ajita, die in anderen Buddha-Welten leben und Zweifel an ihrer Geburt in der Welt Sukhavati hegen und dadurch Verdienste anhäufen, wohnen im Kelch. Jene hingegen, die voller Glauben und frei von Zweifeln sind, sammeln Verdienste an, um in der Welt Sukhavati geboren zu werden, und die vollkommene Erkenntnis der gesegneten Buddhas begreifen, daran glauben und ihr vertrauen, erscheinen, auf wundersame Weise geboren, im Schneidersitz in den Lotusblüten.“ Und jene edlen Bodhisattvas, o Ajita, die in anderen Buddha-Ländern leben und ihre Gedanken erheben, um Amitabha, den Tathagata, heilig und vollkommen erleuchtet zu sehen, die niemals zweifeln, an das vollkommene Wissen Buddhas und an ihren eigenen Verdienst glauben – denn sie werden auf wundersame Weise geboren und erscheinen im Schneidersitz; innerhalb einer Minute erhalten sie einen Körper, wie ihn schon jene Wesen vor langer Zeit dort hatten. Sieh, o Ajita, die erhabene, unermessliche, unfehlbare, unbegrenzte Weisheit, dass sie zu ihrem eigenen Wohl fünfhundert Jahre lang daran gehindert werden, Buddhas und Bodhisattvas zu sehen, den Dharma zu hören, mit anderen über den Dharma zu sprechen und so Verdienste anzusammeln; sie werden wahrlich des erfolgreichen Erwerbs jeglicher Verdienste beraubt, und zwar durch ihre von Zweifeln getrübten Vorstellungen.

„Und, o Ajita, es mag ein Verlies geben, das einem gesalbten Kshatriya-König gehört, ganz mit Gold und Beryll verziert, in dem Kissen, Girlanden, Kränze und Schnüre befestigt sind, mit Baldachinen in verschiedenen Farben und Arten, bedeckt mit Seidenkissen, übersät mit verschiedenen Blumen und Blüten, die herrlich duften, geschmückt mit Bögen, Höfen, Fenstern, Zinnen, Feuerstellen und Terrassen, bedeckt mit Netzen aus Glöckchen der sieben Edelsteinarten, mit vier Ecken, vier Säulen, vier Türen und vier Treppen; und der Sohn dieses Königs, der wegen eines Missetaten in das Verlies geworfen wurde, ist dort, gefesselt mit einer Kette aus Jambunada-Gold. Und angenommen, es gibt eine für ihn bereitete Liege, bedeckt mit vielen Wolltüchern, ausgebreitet mit Baumwoll- und Federkissen, mit Kalinga-Decken und Teppichen, zusammen mit Deckeln, beidseitig rot, schön und anmutig. Dort mag er dann sitzen oder ruhen.“ Und man würde ihm reichlich Speise und Trank verschiedener Art bringen, rein und wohlzubereitet. Was meinst du, o Ajita, wäre der Genuss für diesen Prinzen groß?

Ajita sagte: „Ja, er wäre groß, o Bhagavat.“

Der Bhagavat sagte: „Was meinst du, o Ajita, würde er es dort überhaupt schmecken und bemerken, oder würde er irgendeine Befriedigung daraus ziehen?“

Er sagte: „Keineswegs, o Bhagavat; im Gegenteil, wenn er vom König abgeführt und in den Kerker geworfen worden wäre, würde er sich nichts sehnlicher wünschen, als von dort befreit zu werden. Er würde nach den Edlen, Prinzen, Ministern, Frauen, Ältesten (reichen Kaufleuten), Hausherren und Burgherren suchen, die ihn aus diesem Kerker befreien könnten. Außerdem, o Bhagavat, gibt es für diesen Prinzen in diesem Kerker keine Freude, noch wird er befreit, bis der König ihm gnädig ist.“


Der Bhagavat sprach: „O Ajita, so ist es mit jenen Bodhisattvas, die, nachdem sie in Zweifel geraten sind, zwar Verdienste anhäufen, aber am Wissen Buddhas zweifeln. Sie werden in jener Welt Sukhavati allein durch das Hören des Namens Buddhas und durch die Gelassenheit des Denkens geboren; sie erscheinen jedoch nicht, wie durch ein Wunder in den Blüten des Lotus sitzend, sondern weilen nur im Kelch der Lotusblüten. Darüber hinaus existieren für sie Vorstellungen von Palästen und Gärten. Es gibt keinen Ausfluss, keinen Schleim, nichts, was dem Geist unangenehm ist. Aber sie sind fünfhundert Jahre lang davon abgehalten, Buddhas zu sehen, den Dharma zu hören, Bodhisattvas zu sehen, über den Dharma zu sprechen und ihn zu erkennen, neue Verdienste anzuhäufen und den Dharma zu praktizieren. Darüber hinaus finden sie dort keine Freude und keine Zufriedenheit. Sondern sie wollen einander beseitigen und treten dann hinter sich.“ Und es ist nicht bekannt, ob ihr Ausgang nach oben, unten oder zur Seite erfolgt.

„Sieh, o Ajita, es könnten in diesen fünfhundert Jahren viele hunderttausend Nayutas von Kotis Buddhas verehrt werden, und es gäbe unzählige, unermessliche Verdienste anzuhäufen. Doch all dies zerstören sie durch den Fehler des Zweifels. Sieh, o Ajita, zu welch großem Schaden der Zweifel der Bodhisattvas führt. Deshalb, o Ajita, haben die Bodhisattvas nun, ohne zu zweifeln, ihre Gedanken schnell auf Bodhi gerichtet, um die Kraft zu erlangen, Glück zum Wohle aller zu spenden.“

1.42 Nach diesen Worten sprach der Bodhisattva Ajita zum Bhagavat: „O Bhagavat, werden die Bodhisattvas, die dieses Buddha-Land oder die Gemeinschaft anderer gesegneter Buddhas verlassen haben, in der Welt Sukhavati wiedergeboren?“

Der Bhagavat antwortete: „O Ajita, wahrlich, 72 Nayutas von Kotis von Bodhisattvas haben dieses Buddha-Land verlassen und werden in der Welt Sukhavati wiedergeboren werden; Bodhisattvas, die dank des Verdienstvorrats, den sie unter Hunderttausenden von Nayutas von Kotis von Buddhas angesammelt haben, niemals zurückkehren werden. Was aber ist mit denen zu sagen, deren Verdienstvorrat geringer ist?

1. Achtzehnhundert Nayutas von Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Dushprasaha aus wiedergeboren.

2. Im östlichen Viertel wohnt der Tathagata Ratnakara.“ Von seinem Ort werden neunzig Kotis Bodhisattvas in der Welt Sukhavati geboren.

3. Zweiundzwanzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Jyotishprabha geboren.

4. Fünfundzwanzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Amitaprabha geboren.

5. Sechzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Lokapradipa geboren.

6. Vierundsechzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Nagabhibhu geboren.

7. Fünfundzwanzig Kotis Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Virajaprabha geboren.

8. Sechzehn Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Simha geboren.

9. Achtzehntausend Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Simha geboren.

10. Einundachtzig Nayutas von Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Srikuta geboren.

11. Zehn Nayutas von Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Narendraraja geboren.

12. Zwölftausend Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Balabhijna geboren.

13. Fünfundzwanzig Kotis von Bodhisattvas, die durch eine achttägige Reise an einen Ort und die Hinwendung nach Westen während neuntausend Nayutas von Kotis von Kalpas an Stärke gewonnen haben, werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Pushpadhvaga geboren.

14. Zwölf Kotis von Bodhisattvas werden in der Welt Sukhavati vom Ort des Tathagata Jvalanadhipati geboren.

15. Vom Ort des Tathagata Vaisaradyaprapta werden neunundsechzig Kotis von Bodhisattvas in der Welt Sukhavati geboren, um den Tathagata Amitabha zu sehen, sich vor ihm zu verneigen, ihn zu verehren, ihm Fragen zu stellen und ihn zu konsultieren.

'Aus diesem Grund, o Ajita, könnte ich während eines vollen Nayuta von Kotis von Kalpas die Namen jener Tathagatas verkünden, von denen die Bodhisattvas ausgehen, um jenen Tathagata Amitabha in der Welt Sukhavati zu sehen, um sich vor ihm zu verneigen und ihn zu verehren, und doch könnte das Ende nicht erreicht werden.

1.43 Siehe, o Ajita, welch leichte Gewinne jene Wesen erlangen, die den Namen des heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagata Amitabha hören. Auch jene Wesen werden nicht kleingläubig sein, die auch nur einen freudigen Gedanken an diesen Tathagata und an diese Abhandlung des Dharma hegen. Darum lade ich dich nun ein und gebiete dir, diese Abhandlung des Dharma gemeinsam mit den Göttern vor der Welt zu verkünden. Wer einmal in das unermessliche, feurige Universum eingetaucht ist, sollte nicht umkehren, wenn er auch nur einmal den Gedanken gefasst hat, es zu durchqueren. Und warum? Weil die Kotis der Bodhisattvas, o Ajita, wahrlich vom höchsten vollkommenen Wissen zurückkehren, weil sie solche Abhandlungen des Dharma wie diese nicht gehört haben. Daher sollte man sich, aus dem Wunsch nach dieser Abhandlung des Dharma heraus, große Mühe geben, sie zu hören, zu lernen und sich an sie zu erinnern und sie zu studieren, um sie vollständig zu erfassen und weithin bekannt zu machen. Eine gute Abschrift davon sollte aufbewahrt werden, nachdem sie in ein Buch kopiert wurde, und sei es nur für einen Tag und eine Nacht oder auch nur so lange, wie zum Melken einer Kuh nötig ist.

„Den Namen Meister sollte einem Lehrer verliehen werden, der unzählige Wesen rasch in den Zustand des ewigen vollkommenen Wissens führen möchte, damit sie das Buddha-Land des gesegneten Amitabha, des Tathagata, sehen und die vollkommene Fülle der Tugenden erlangen, die seinem eigenen Buddha-Land eigen sind.“

„Und, o Ajita, jene Wesen werden ihr Ziel leicht erreicht haben, die, nachdem sie Verdienste erworben, unter früheren Jinas gedient und sich von Buddhas führen lassen haben, künftig bis zum Untergang des guten Dharma solche erhabenen Abhandlungen über den Dharma hören werden – Abhandlungen, die von allen Buddhas gepriesen, gelobt und gebilligt werden und rasch das große Wissen der Allwissenheit vermitteln.“ Und auch jene, die, nachdem sie es gehört haben, große Freude und Wonne empfinden und es lernen, behalten, rezitieren und begreifen und es weise anderen verkünden und sich an seinem Studium erfreuen oder, nachdem sie es zumindest abgeschrieben haben, es verehren, werden gewiss viel Gutes vollbringen, so dass es schwer zu zählen ist.

„So habe ich, o Ajita, getan, was ein Tathagata tun sollte. Nun ist es an dir, dich ihm ohne Zweifel zu widmen. Zweifle nicht an der vollkommenen und unfehlbaren Erkenntnis Buddhas. Betrete nicht das aus Edelsteinen erbaute Verlies, das in jeder Hinsicht besteht. Denn wahrlich, die Geburt eines Buddhas, o Ajita, ist schwer zu erlangen, ebenso die Unterweisung im Dharma und auch eine Geburt zur rechten Zeit. O Ajita, ich habe dir den Weg zur Vollkommenheit aller Verdienste verkündet. Strebe nun an und schreite voran. O Ajita, ich erweise dieser Abhandlung über den Dharma wahrlich eine große Gunst.“ Seid tapfer, damit die Gesetze der Buddhas nicht untergehen oder verschwinden. Brecht nicht das Gebot des Tathagata.

1.44 Zu jener Zeit sprach der Bhagavat diese Verse:

1. „Solche Worte werden nicht jene hören, die nichts Gutes getan haben; nur Helden und Vollkommene werden diese Rede vernehmen.“

2. „Und jene, die den Herrn der Welt, den Erleuchteten und Lichtbringer, gesehen und dessen Lehre ehrfürchtig vernommen haben, werden die höchste Freude erlangen.“

3. „Niedrige Menschen mit trägem Geist finden keine Freude an den Lehren Buddhas; jene aber, die in den Ländern Buddhas gebetet haben, lernen den Dienst der Herren der drei Welten.“

4. „Wie ein Blinder in der Dunkelheit den Weg nicht kennt und ihn noch viel weniger zeigen kann, so ist auch derjenige, der nur ein Sravaka im Wissen Buddhas ist; wie sollen es dann erst die Unwissenden tun!“

5. „Nur der Buddha kennt die Tugenden eines Buddhas; nicht aber die von Göttern, Nagas, Asuras, Yakshas und Sravakas.“ Selbst für Anekabuddhas gibt es keinen solchen Weg, wie er sich bei der Offenbarung des Wissens eines Buddhas ergibt.

6. „Wenn alle Wesen Glückseligkeit erlangt und die höchste Bedeutung reiner Weisheit erkannt hätten, würden sie nicht in unzähligen Kalpas oder auch nicht in noch längerer Zeit alle Tugenden eines einzigen Buddhas verkünden.“

7. „Daraufhin würden sie das Nirvana erreichen und viele Kalpas lang predigen, und doch würden sie das Maß des Wissens eines Buddhas nicht erreichen, denn so wunderbar ist das Wissen der Jinas.“

8. „Daher sollte ein Gelehrter eines intelligenten Volkes, der meinen Worten glaubt, nachdem er alle Wege des Wissens der Jinas ergründet hat, sprechen: ‚Buddha ist weise.‘“

9. „Manchmal findet man einen Menschen, manchmal erscheint ein Buddha, manchmal erlangt man das Wissen über den Gegenstand des Glaubens erst nach langer Zeit; deshalb sollte man danach streben, das Wissen über den Gegenstand des Glaubens zu erlangen.“

1.45 Während diese Abhandlung über den Dharma verkündet wurde, erlangten zwölf Kotis von Nayutas von Wesen den reinen und makellosen Blick des Dharma in Bezug auf die Dharmas. Vierundzwanzighunderttausend Nayutas von Kotis von Wesen erlangten die Belohnung des Anagamin. Achthundert Bhikkhus wurden von ihren Fehlern befreit, sodass sie an nichts mehr haften. Fünfundzwanzig Kotis von Bodhisattvas erlangten Ergebung in das Kommende. Und durch vierzighunderttausend Nayutas von Kotis des menschlichen und göttlichen Geschlechts wurden Gedanken, wie sie nie zuvor aufgestiegen waren, auf das höchste vollkommene Wissen ausgerichtet, und ihr Verdienst wurde so sehr angehäuft, dass sie in der Welt Sukhavati wiedergeboren wurden, aus dem Wunsch heraus, den Tathagata, den gesegneten Amitabha, zu sehen. Und nachdem sie alle dort wiedergeboren wurden, werden sie in der richtigen Reihenfolge in anderen Welten als Tathagatas, genannt Manjusvara (der Wohlklingende), wiedergeboren werden. Und achtzig Kotis von Nayutas, die unter Tathagata Dipankara Ergebung erlangt hatten und sich nie wieder von der höchsten vollkommenen Erkenntnis abwandten, die von Tathagata Amitayus vollendet worden war, werden, indem sie die Pflichten früherer Bodhisattvas erfüllen, nach ihrer Geburt in der Welt Sukhavati die in den früheren Gebeten auferlegten Pflichten erfüllen.

1.46. Zu jener Zeit erbebte dieses Universum, die drei Millionen Welten, auf sechsfache Weise. Und verschiedene Wunder geschahen. Auf Erden war alles vollkommen, menschliche und göttliche Instrumente erklangen, und der Jubelruf war bis in die Welt der Akanishthas zu hören.

1.47. So sprach der Bhagavat entzückt, und der edle Bodhisattva Ajita, der gesegnete Ananda, die gesamte Versammlung und die Welt mit Göttern, Menschen, Geistern, mächtigen Vögeln und Feen lobten die Rede des Bhagavat. Das Lob der Schönheit und der Vorzüge von Sukhavati, dem Land des gesegneten Amitabha, des Tathagata, des Eintritts des Bodhisattva auf die Bühne der Unwiederbringlichkeit, die Geschichte von Amitabha, das Mahayanasutra der Beschreibung von Sukhavati ist beendet.

Literatur

Referenzen

Weblinks