Verstehen der Dharma: Unterschied zwischen den Versionen
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- Viertens finden sie stets verlässliche Menschen; | |||
- Fünftens erlangen sie feste Kraft und werden niemals nachlässig; | |||
- Sechstens erkennen sie, dass alle Dharmas eins sind und sich nicht unterscheiden; | |||
- Siebtens verweilt ihr Geist beständig und sicher im unübertroffenen großen Mitgefühl; | |||
- Achtens betrachten sie die Dharmas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit und erzeugen wunderbare Weisheit; | |||
- Neuntens sind sie in der Lage, geschickte und wunderbare Mittel zu entwickeln; und | |||
- Zehntens sind sie in der Lage, die Kraft der Tathā-gata-Mittel zu verstehen; | |||
Sohn des Buddha, dies sind die zehn besonders höchsten Dharmas der Bodhisattvas. Sohn des Buddha, der Bodhisattva hat zehn Arten von | |||
reinen Gelübden. Welche sind das? Sie lauten: | |||
- Erstens gelobt er, unermüdlich in der Reifung der Wesen zu sein; | |||
- Zweitens gelobt er, die vielen Arten der Güte vollständig zu praktizieren und alle Welten zu reinigen; | |||
- Drittens gelobt er, den Tathagatas zu dienen und ihnen stets ehrfürchtige Achtung zu erweisen; | |||
- Viertens gelobt er, den rechten Dharma zu bewahren und zu schützen und dabei weder an seinem Körper noch an seinem Leben zu sparen; | |||
- Fünftens gelobt er, Weisheit zu nutzen, um zu meditieren und alle Buddha-Länder zu betreten; | |||
- Sechstens gelobt er, von derselben einen Wesensart wie alle Bodhisattvas zu sein; | |||
- Siebtens gelobt er, die Tore der Tathagatas zu durchschreiten und alle Dharmas vollständig zu begreifen; | |||
- Achtens gelobt er, dass alle, die ihn sehen, Glauben entwickeln und dass keiner von ihnen nicht Nutzen daraus ziehen wird; | |||
- Neuntens gelobt er, seine spirituellen Kräfte zu nutzen, um bis zum Ende aller zukünftigen Kalpas in der Welt zu verweilen; und | |||
- Zehntens gelobt er, dem Beispiel Samantabhadras zu folgen und die Tore zum Wissen aller Erscheinungsweisen zu reinigen. | |||
Sohn des Buddha, dies sind die zehn Arten reiner Gelübde der Bodhisattvas. | |||
Sohn des Buddha, der [[Bodhisattva]] weilt in zehn Arten von Dharmas, durch die er die vollständige Erfüllung aller großen Gelübde ermöglicht. | |||
Welche sind diese zehn? Sie sind: | |||
- Erstens ist sein Geist unermüdlich; | |||
- zweitens erfüllt er die großen Zierden; | |||
- drittens ist er sich der außerordentlich höchsten Gelübdekraft aller Bodhisattvas bewusst; | |||
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Version vom 18. Januar 2026, 09:03 Uhr
"Verstehen der Dharma“" ist das Kapitel 18 des Avatamsaka Sutra.
Übersetzung
Zu jener Zeit wandte sich der Bodhisattva der Kraftvollen Weisheit an den Bodhisattva der Dharma-Weisheit:
O Sohn des Buddha, wenn Bodhisattvas den Entschluss fassen, nach allwissender Erkenntnis zu streben, erlangen sie unermesslich verdienstvolle Eigenschaften wie diese, werden mit den großen Insignien ausgestattet, steigen in das Fahrzeug der allwissenden Erkenntnis auf, nehmen die rechte und bestimmte Stellung des Bodhisattva ein, geben alle weltlichen Lehren auf, erlangen den weltüberschreitenden Dharma des Buddha, werden in die Gemeinschaft aller Buddhas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart aufgenommen und erreichen mit Gewissheit die höchste Stufe des unübertroffenen Bodhi.
Wie sollten diese Bodhisattvas dann die Lehren des Buddha pflegen und praktizieren, damit:
Sie alle Tatha-Gatas erfreuen;
Sie betreten die Orte, an denen Bodhisattvas weilen;
Sie vollbringen die Reinigung aller großen Praktiken;
Sie bewirken die Erfüllung aller großen Gelübde;
Sie erlangen den unermesslichen Schatz aller Bodhisattvas;
Sie passen sich den Wesen an, die sie verwandeln sollen, und sprechen stets Dharma für sie;
Sie geben die Pāramitā-Praktiken niemals auf;
Sie ermöglichen die Befreiung aller Wesen, deren sie sich bewusst sind;
Sie führen die Linie der Drei Juwelen fort und sorgen dafür, dass sie niemals unterbrochen wird; und
Sie stellen sicher, dass ihre geschickten Mittel und Wurzeln der Güte nicht vergeblich eingesetzt werden?
Sohn des Buddha, mit welchen geschickten Mitteln werden diese Bodhisattvas bewirken können, dass dieser Dharma vollständig erfüllt wird? Ich wünsche mir nur, dass du uns dein tiefes Mitgefühl schenkst und diese Angelegenheiten um unseretwillen erläuterst. Unter den Anwesenden dieser großen Versammlung gibt es niemanden, der sich nicht freuen würde, diese Angelegenheiten erklärt zu bekommen.
Darüber hinaus [erklären Sie bitte auch] gemäß den Praktiken der Bodhisattva-Mahā-Sattvas:
442
Wie sie stets fleißig in ihrer Kultivierung sind;
Wie sie alle Dunkelheit der Unwissenheit auslöschen;
Wie sie Māra, den Widersacher, besiegen;
Wie sie die nicht-buddhistischen Traditionen zügeln;
Wie sie für immer alle Leiden und geistigen Verunreinigungen ausmerzen;
Wie sie alle Wurzeln der Güte vollends entfalten können;
Wie sie für immer allen elenden Schicksalen und Schwierigkeiten entfliehen;
Wie sie alle Bereiche der Erkenntnis ihrer großen Weisheit reinigen;
Wie sie die reinen, verdienstvollen Eigenschaften aller Bodhisattva-Grundlagen, der Pāramitās, der Dhāraṇīs mit vollständiger Bewahrung, der Samādhis, der sechs spirituellen Überkenntnisse, der drei Klarheiten und der vier Furchtlosigkeiten vollenden;
Wie sie die Verzierung der Länder aller Buddhas vollbringen sowie die aller Haupt- und Nebenzeichen;
Wie sie die vollständige Erfüllung des Verhaltens von Körper, Rede und Geist vollbringen;
Wie sie die Wirkungssphäre der Kräfte, die Furchtlosigkeit, die den Buddhas vorbehaltenen Dharmas und die Weisheit des Allwissens, die alle Buddhas besitzen, die Tathagatas, vollständig erkennen;
Wie sie, um Wesen reifen zu lassen, deren Geisteshaltungen bei der Auswahl der Buddha-Länder berücksichtigen;
Wie sie den Fähigkeiten der Wesen und dem richtigen Zeitpunkt beim angemessenen Vermitteln des Dharma für sie Rechnung tragen;
Wie sie die vollständige Erfüllung verschiedener und unzählbarer Buddha-Werke sowie der unzähligen anderen verdienstvollen Dharmas, Pfade und Erkenntnisbereiche erreichen und dann rasch verdienstvolle Eigenschaften entwickeln, die denen der Tatha Gatas gleichkommen;
Wie sie in der Lage sind, alles im Dharma-Schatz, der von den Tatha Gatas, den recht Erleuchteten, angesammelt wurde, über Hunderttausende von Asaṃ Khyeyas von Kalpas hinweg zu bewahren, zu schützen und auszulegen, während sie das Bodhisattva-Verhalten kultivierten, ungehindert von den Mā Ras oder Anhängern nicht-buddhistischer Traditionen, und unaufhörlich rechtes Dharma anhäuften und bewahrten;
Wie sie, wenn sie den Dharma in allen Welten auslegen, von allen Deva-Königen, Drachenkönigen, Yaksha-Königen, Gandharva-Königen, Asura-Königen, Garuda-Königen, Kiṃ-Nara-Königen, Mahoraga-Königen, Menschenkönigen, Brahma-Himmelskönigen und den Tatha-Gatas,
den Dharma-Königen, beschützt werden;
443
Wie sie in allen Welten Verehrung und Opfergaben empfangen, die gemeinsame Kronenweihe der Buddhas, die beständige schützende Achtsamkeit der Buddhas und die liebevolle Achtung aller Bodhisattvas; und wie sie die Kraft der Wurzeln der Güte erlangen, die Dharmas der ursprünglichen Reinheit mehren, den tiefgründigen Dharma-Schatz der Tathagata auslegen und den rechten Dharma als ihren Schmuck annehmen und bewahren.
Bitte erläutern Sie die Abfolge dieser Praktiken aller Bodhisattvas.
Damals, um seine Aussage zu bekräftigen, sprach der Bodhisattva der Kraftvollen Weisheit diese Verse:
Der Hochberühmte ist wohl imstande, die verdienstvollen Dharmas der Bodhisattvas, ihr tiefes Verständnis der unzähligen Praktiken und ihre Erfüllung der reinen Weisheit, die sie ohne Lehrer erlangt haben, zu erläutern.
Wenn es Bodhisattvas gibt, die, nachdem sie den anfänglichen Entschluss gefasst haben, die Vervollkommnung des Fahrzeugs der Verdienste und Weisheit erlangt haben, den Zustand des Verlassens der Geburten erreicht haben, die Welt transzendiert haben, und die Dharmas des rechten und universellen Bodhi erlangt haben, wie gelingt es ihnen dann zusätzlich, in den Lehren des Buddha, ihre fleißige Praxis zu stärken, immer größere Erhabenheit zu erlangen, die Tatha Gatas zu erfreuen und sich verpflichtet zu fühlen, schnell in die Erde einzutreten, wo der Buddha weilt?
Wie erlangen sie Reinheit der Praxis, erfüllen alle ihre Gelübde, und erlangen zudem einen unermesslichen Schatz an Weisheit, sodass sie stets in der Lage sind, Dharma zu verkünden, um Wesen zu befreien, während ihr Geist frei von Abhängigkeiten und Anhaftungen bleibt?
Wie gelingt es ihnen, alle Pāramitās der Bodhisattvas fehlerfrei und gekonnt zu kultivieren, alle Wesen, deren sie sich bewusst sind, zu erlösen und zu befreien und die Linie des Buddha stets zu erhalten und ihren Untergang zu verhindern? Wie gelingt es ihnen, alles, was sie tun, fest zu gründen und nicht vergeblich zu tun, sodass all ihre Werke gelingen und sie die Befreiung erlangen? Und wie gleicht alles, was sie kultivieren, dem der Höchsten Wesen? Bitte erläutern Sie ihren reinen Pfad.
Wie gelingt es ihnen, die Dunkelheit aller Unwissenheit für immer zu vertreiben, Māras Horden und alle nicht-buddhistischen Traditionen zu bezwingen, jede Verunreinigung vollständig abzuwaschen, sich der großen Weisheit des Tatāgata zu nähern, alle Gefahren und Schwierigkeiten des elenden Schicksals für immer zu überwinden, die außerordentlich höchste Erkenntnissphäre der großen Weisheit zu reinigen, die Kräfte des erhabenen Pfades zu erlangen, die denen des höchsten Bhagavat nahekommen, und alle verdienstvollen Eigenschaften zu vollenden?
444
Wie erlangen sie die höchste Weisheit der Tatha-gata, verweilen in allen unzähligen Ländern, verkünden den Dharma, angepasst an die Geister der Wesen, und widmen sich den gewaltigen Werken der Buddhas?
Wie gelingt es ihnen, auf den wundersamen Pfaden Erfolg zu erlangen, den Schatz der rechten Lehre der Tatha-gata zu verkünden, den Dharma der Buddhas stets zu bewahren, und dies auf eine Weise zu tun, die niemand übertreffen und niemand auch nur erreichen kann?
Wie erlangen sie Furchtlosigkeit wie die des Löwen, und werden in all ihren Praktiken so rein wie der Vollmond?
Und wie gelingt es ihnen, in der Kultivierung der verdienstvollen Eigenschaften des Buddha, wie [[Lotus<Lotusblumen]] zu werden, die nicht am Wasser haften?
Zu jener Zeit sprach der Bodhisattva der Dharma-Weisheit zum Bodhisattva der Kraftvollen Weisheit:
Es ist wahrlich gut, Sohn des Buddha, dass du, im Wunsch, den Vielen zu helfen, ihnen Glück zu bringen und ihnen wohlgefälligen Nutzen zu erweisen, mit tiefem Mitgefühl für die Devas und Menschen der Welt, nach den reinen Praktiken der Bodhisattvas gefragt hast. Sohn des Buddha, im wahren Dharma verweilend, hast du große Kraft entfacht, bist zur Unumkehrbarkeit vorgedrungen und hast die Befreiung erlangt. Daher ist deine Fähigkeit, diese Fragen zu stellen, der des Tathagata gleichgestellt.
Höre genau zu. Höre genau zu und bedenke dies gründlich, denn mit der Hilfe der gewaltigen spirituellen Kräfte des Buddha werde ich nun über einige wenige dieser Themen sprechen. Sohn des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva, der bereits den Entschluss gefasst hat, allwissend zu werden, sollte die Dunkelheit der Täuschung hinter sich lassen, diesen Entschluss energisch und fleißig bewahren und sich nicht nachlässig werden lassen.
Sohn des Buddha, indem er in zehn Dharmas verweilt, qualifiziert sich der Bodhisattva-Mahā Sattva dafür, nicht nachlässig zu werden. Welche zehn sind das? Sie sind: Erstens, er bewahrt und hält die vielen moralischen Gebote ein; zweitens, er lässt die Täuschung weit hinter sich und reinigt den Entschluss, Bodhi zu erlangen; drittens, seine Geisteshaltung ist aufrichtig und geradlinig, und er meidet jegliche Schmeichelei und Hinterlist.
445
Viertens weicht er niemals von seiner fleißigen Pflege der Wurzeln der Güte ab;
Fünftens reflektiert er ständig und gründlich über seinen gefassten Entschluss;
Sechstens sucht er nicht die Nähe törichter, gewöhnlicher Menschen, weder Laien noch Mönche;
Siebtens pflegt er alle Arten guter Werke und wünscht sich dennoch keine weltlichen Belohnungen;
Achtens verlässt er für immer die Zwei Fahrzeuge und beschreitet den Pfad des Bodhisattva;
Neuntens erfreut er sich an der Pflege der vielen Arten von Güte und sorgt dafür, dass dies niemals aufhört; und Zehntens betrachtet er beständig und geschickt seine eigene Kraft der Ausdauer.
Sohn des Buddha, wenn Bodhisattvas diese zehn Dharmas praktizieren, erlangen sie die Würde der Achtsamkeit.
Sohn des Buddha, der Bodhisattva-Mahā-Sattva, der in Achtsamkeit verweilt, erlangt zehn Arten von Reinheit.
Was sind diese zehn? Sie lauten:
Erstens, er übt gemäß seinen eigenen Worten;
Zweitens, er vervollkommnet Achtsamkeit und Weisheit;
Drittens, er verweilt in tiefer meditativer Versenkung, in der er weder versinkt noch aufgewühlt ist;
Viertens, er erfreut sich daran, dem Dharma des Buddha ohne Trägheit oder Ruhepause nachzugehen;
Fünftens, welchen Dharma er auch immer hört, er betrachtet ihn im Einklang mit dem Prinzip und vervollkommnet seine Fähigkeit, geschickte und erhabene Weisheit zu manifestieren;
Sechstens, er versinkt in tiefe Dhyana-Versenkungen und erlangt die spirituellen Überkenntnisse des Buddha;
Siebtens, sein Geist verweilt in Unparteilichkeit, frei von jeglichem Gefühl der Überlegenheit oder Unterlegenheit;
Achtens, sein Geist ist ungehindert im Umgang mit überlegenen, mittleren und niederen Wesen, denn wie die große Erde,
wohlt er sie alle gleichermaßen.
Neuntens, wann immer er einem Wesen begegnet, das auch nur einmal den Bodhi-Entschluss gefasst hat, verehrt und dient er ihm, als wäre es sein eigenes UpāDhyāYa.
Zehntens, wann immer er sich an einem Ort befindet, an dem es Lehrmeister oder Acaryas gibt, Bodhisattvas, gute spirituelle Führer oder Meister des Dharma, bringt er ihnen stets ehrfürchtige Wertschätzung entgegen, dient ihnen und bringt ihnen Opfergaben dar.
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Sohn des Buddha, dies ist gemeint mit den zehn Arten der Reinheit des Bodhisattva, der in Achtsamkeit verweilt.
Sohn des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva, der in Achtsamkeit verweilt, entfaltet große Kraft, erweckt rechte Achtsamkeit, erweckt höchste Bestrebungen und ist unermüdlich in allem, was er praktiziert.
Sein Geist ist von keinem Dharma abhängig. Er ist imstande, die äußerst tiefgründigen Dharmas fleißig zu praktizieren, das Tor der Streitlosigkeit zu betreten und die Weite seines Geistes zu vergrößern.
Er ist imstande, mit den unzählig vielen Dharmas des Buddha übereinzustimmen und sie vollständig zu begreifen und alle Tatha Gatas zu erfreuen.
Sohn des Buddha, es gibt zehn weitere Dharmas, durch die er alle Buddhas erfreuen kann.
Welche sind diese zehn? Sie sind:
- Erstens, unerschütterliche Tatkraft;
- Zweitens, nicht geizig zu sein, selbst nicht mit dem eigenen Körper oder Leben;
- Drittens, keine Sehnsucht nach Opfergaben oder Unterstützung zu haben;
- Viertens, zu wissen, dass alle Dharmas wie der Raum sind;
- Fünftens, die Fähigkeit zu besitzen, zu meditieren und überall in die Dharma-Welt einzutreten;
- Sechstens, die symbolischen Siegel aller Dharmas mit einem Geist zu kennen, der von nichts abhängt oder an dem er haftet;
- Siebtens, stets große Gelübde abzulegen;
- Achtens, das Licht der Reinheit, Geduld und Weisheit zu vollenden;
- Neuntens, beim Betrachten der eigenen guten Dharmas ist der Geist frei von Übertreibung oder Unterschätzung; und
- Zehntens, sich beim Üben aller reinen Praktiken auf das Tor der Wunschlosigkeit zu verlassen287.
Sohn des Buddha, dies sind die zehn Dharmas, in denen der Bodhisattva verweilt, durch die er alle Tathagatas erfreuen kann.
Sohn des Buddha, es gibt zehn weitere Dharmas, durch die er alle Buddhas erfreuen kann.
Welche sind diese zehn? Sie sind:
Sicher in der Achtsamkeit verweilen; sicher in der unerfüllten Geduld verweilen; sicher in großer Güte verweilen; sicher in großem Mitgefühl verweilen; sicher in der vollständigen Erfüllung aller Pāramitās verweilen; sicher in allen Praktiken verweilen; sicher in den großen Gelübden verweilen; sicher in den geschickten Mitteln verweilen; sicher in der Kraft des Mutes verweilen; und sicher in jener Weisheit verweilen, durch die man alle Dharmas als ortlos und wie den Raum betrachtet.
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Sohn des Buddha, wenn Bodhisattvas in diesen zehn Dharmas verweilen, können sie alle Buddhas erfreuen.
Sohn des Buddha, es gibt zehn Dharmas, die es Bodhisattvas ermöglichen, schnell in die spirituelle Welt einzutreten.
Welche sind diese zehn? Sie sind:
Erstens, die geschickte und vollkommene Erfüllung der beiden Praktiken von Verdienst und Weisheit;
Zweitens, die Fähigkeit, die große Verzierung des Pfades der Pāramitās zu erlangen;
Drittens, der Besitz klarer und tiefgründiger Weisheit, nicht einfach den Aussagen anderer zu folgen;
Viertens, den guten spirituellen Führern zu dienen290 und sie niemals zu verlassen;
Fünftens, stets Tatkraft zu üben und frei von Trägheit zu bleiben;
Sechstens, sicher in den spirituellen Kräften des Tathāgata zu verweilen;
Siebtens, unermüdliche Kultivierung aller Wurzeln der Güte;
Achtens, sich mit tiefgründigem Verstand und scharfer Weisheit zu schmücken mit dem Dharma des Großen Fahrzeugs;
neuntens, sicherzustellen, dass der Geist keinen Ort hat, an dem er verweilt innerhalb der Dharma-Tore jedes aufeinanderfolgenden Zustands;291 und zehntens, Wurzeln der Güte und geschickte Mittel zu haben, die von derselben wesentlichen Natur sind wie jene aller Buddhas der drei Zeitabschnitte.
Sohn des Buddha, diese zehn Dharmas ermöglichen es Bodhisattvas, schnell in die Zustände einzutreten.
Ferner, Sohn des Buddha, sollten Bodhisattvas, wenn sie sich zum ersten Mal in den Zuständen aufhalten, geschickt Kontemplationen durchführen:
entsprechend all ihren Dharma-Toren;
entsprechend all ihrer tiefen Weisheit;
entsprechend den kultivierten Ursachen;
entsprechend den erworbenen Früchten;
entsprechend ihren Erkenntnisbereichen;
entsprechend ihren Kräften und Funktionen;
entsprechend ihren Manifestationen;
Entsprechend ihrer Unterscheidungen; und
entsprechend dem, was sie erreicht haben.
Nachdem sie all diese Faktoren gründlich erwogen haben, verstehen sie,
dass alle Dharmas nur ihr eigener Geist sind und bleiben daher frei von Anhaftung an irgendeine von ihnen. Nachdem sie dies verstanden haben, können sie sich, wenn sie die Bodhisattva-Stätten betreten, dort fest verankern.
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Sohn des Buddha, jene Bodhisattvas beschäftigen sich mit folgender Reflexion: „Es ist nur angemessen, dass wir schnell die
Orte betreten. Warum? Wenn wir uns immer wieder auf verschiedenen Orten aufhalten, werden wir so große verdienstvolle Eigenschaften entwickeln. Sobald wir solche verdienstvollen Eigenschaften besitzen, werden wir allmählich den Ort der Buddhaschaft betreten.
Sobald wir auf dem Ort der Buddhaschaft verweilen, werden wir in der Lage sein, die unzähligen großen Werke eines Buddhas zu vollbringen. Daher ist es nur angemessen, dass wir uns stets eifrig bemühen, ohne Ruhe und ohne Müdigkeit zu üben und dann solche großen verdienstvollen Eigenschaften nutzen, um die Bodhisattva-Orte zu betreten.“
Sohn des Buddha, es gibt zehn Arten von Dharmas, die es den Bodhisattvas ermöglichen, rein zu sein. Welche sind diese zehn?
Sie sind:
- Erstens, allen Besitz und Reichtum aufzugeben, um die Wünsche der Wesen zu erfüllen;
- Zweitens, die Gebote rein zu befolgen, ohne Übertretungen zu begehen;
- Drittens, unerschöpfliche Sanftmut und Geduld;
- Viertens, alle Praktiken fleißig zu pflegen, ohne jemals zurückzuweichen;
- Fünftens, die Kraft der rechten Achtsamkeit zu nutzen, um einen Geist frei von Verwirrung und Unruhe zu bewahren;
- Sechstens, alle unzähligen Dharmas zu unterscheiden und vollständig zu kennen;
- Siebtens, alle Praktiken zu pflegen, ohne an ihnen zu hängen;
- Achtens, einen Geist zu bewahren, der so unerschütterlich ist wie der König der Berge;
- Neuntens, Wesen umfassend zu befreien und ihnen wie eine Brücke zu dienen; und
- Zehntens, zu erkennen, dass alle Wesen von derselben einen wesentlichen Natur sind wie alle Tathagatas.
Sohn des Buddha, dies sind die zehn Dharmas, die es allen Bodhisattvas ermöglichen, rein zu sein. Nachdem sie so Reinheit in ihrer Praxis erlangt haben, erwerben sie zusätzlich zehn besonders hohe Arten von Dharmas.
Welche sind das? Sie sind:
- Erstens werden sie von allen Buddhas anderer Regionen mit schützender Achtsamkeit betrachtet;
- Zweitens werden ihre Wurzeln der Güte besonders hoch und übertreffen jene derselben Klasse;
- Drittens sind sie gut fähig, die Ermächtigungen des Buddha zu empfangen;
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- Viertens finden sie stets verlässliche Menschen;
- Fünftens erlangen sie feste Kraft und werden niemals nachlässig;
- Sechstens erkennen sie, dass alle Dharmas eins sind und sich nicht unterscheiden;
- Siebtens verweilt ihr Geist beständig und sicher im unübertroffenen großen Mitgefühl;
- Achtens betrachten sie die Dharmas in Übereinstimmung mit der Wirklichkeit und erzeugen wunderbare Weisheit;
- Neuntens sind sie in der Lage, geschickte und wunderbare Mittel zu entwickeln; und
- Zehntens sind sie in der Lage, die Kraft der Tathā-gata-Mittel zu verstehen;
Sohn des Buddha, dies sind die zehn besonders höchsten Dharmas der Bodhisattvas. Sohn des Buddha, der Bodhisattva hat zehn Arten von
reinen Gelübden. Welche sind das? Sie lauten:
- Erstens gelobt er, unermüdlich in der Reifung der Wesen zu sein;
- Zweitens gelobt er, die vielen Arten der Güte vollständig zu praktizieren und alle Welten zu reinigen;
- Drittens gelobt er, den Tathagatas zu dienen und ihnen stets ehrfürchtige Achtung zu erweisen;
- Viertens gelobt er, den rechten Dharma zu bewahren und zu schützen und dabei weder an seinem Körper noch an seinem Leben zu sparen;
- Fünftens gelobt er, Weisheit zu nutzen, um zu meditieren und alle Buddha-Länder zu betreten;
- Sechstens gelobt er, von derselben einen Wesensart wie alle Bodhisattvas zu sein;
- Siebtens gelobt er, die Tore der Tathagatas zu durchschreiten und alle Dharmas vollständig zu begreifen;
- Achtens gelobt er, dass alle, die ihn sehen, Glauben entwickeln und dass keiner von ihnen nicht Nutzen daraus ziehen wird;
- Neuntens gelobt er, seine spirituellen Kräfte zu nutzen, um bis zum Ende aller zukünftigen Kalpas in der Welt zu verweilen; und
- Zehntens gelobt er, dem Beispiel Samantabhadras zu folgen und die Tore zum Wissen aller Erscheinungsweisen zu reinigen.
Sohn des Buddha, dies sind die zehn Arten reiner Gelübde der Bodhisattvas.
Sohn des Buddha, der Bodhisattva weilt in zehn Arten von Dharmas, durch die er die vollständige Erfüllung aller großen Gelübde ermöglicht.
Welche sind diese zehn? Sie sind:
- Erstens ist sein Geist unermüdlich;
- zweitens erfüllt er die großen Zierden;
- drittens ist er sich der außerordentlich höchsten Gelübdekraft aller Bodhisattvas bewusst;
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- Übersetzung mit freundlicher Zustimmung von kalavinka.org. (Der Text von cttbusa ist allerdings länger)
Literatur
- kalavinka.org Clarifying the Dharma
- cttbusa : Understanding Dharmas