Sukhavativyuha Sutra: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach Meinung einiger Authoren wurde das Sutra vom unbegrenzten Leben zur Zeit der Kuṣāṇa Dynasty verfasst von einem Orden von Mahīśāsaka Bhikṣhus, der in der Gandhāra Region gedieh.
Nach Meinung einiger Authoren wurde das Sutra vom unbegrenzten Leben zur Zeit der Kuṣāṇa Dynasty verfasst von einem Orden von Mahīśāsaka Bhikṣhus, der in der Gandhāra Region gedieh.
== Übbersetzung ==
=== Beschreibung von Sukhavati, dem Land der Glückseligkeit ===
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.  ===
<div class="mw-collapsible-content">
<poem>
Om.
Verehrung der Drei Schätze!
Om.
Verehrung aller glorreichen Buddhas und Bodhisattvas!
Verehrung aller Buddhas, Bodhisattvas, Aryas, Sravakas und Pratyekabuddhas, vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger, die in den unendlichen Welten der zehn Himmelsrichtungen weilen!
Verehrung Amitabhas!
Verehrung demjenigen, dessen Seele mit unbegreiflichen Tugenden ausgestattet ist!
Verehrung Amitabhas, des Jina, dir, o Weiser!
Ich gehe durch dein Mitgefühl nach Sukhavati;
Nach Sukhavati, mit seinen goldenen Hainen,
dem Wonnevollen, geschmückt mit den Söhnen Sugatas – ich gehe dorthin, das voller Juwelen und Schätze ist;
Und du bist Zuflucht, du Berühmte und Weise.
1. So habe ich es gehört. Einst weilte der Bhagavat in Rajagriha auf dem Berg Gridhrakuta mit einer großen Versammlung von Bhikkhus, mit zweiunddreißigtausend Bhikkhus, allesamt Arhats, frei von Schwächen und Sorgen, die ihre religiösen Pflichten erfüllt hatten, deren Gedanken durch vollkommenes Wissen vollständig befreit waren, mit forschenden Gedanken, die die Fesseln der Existenz gesprengt, die ihre Wünsche erfüllt, die gesiegt, die höchste Selbstbeherrschung erlangt hatten, deren Gedanken und Wissen ungehindert waren, große Helden, im Besitz der sechs Arten von Wissen, selbstbeherrscht, meditierend über die acht Arten der Erlösung, im Besitz der Kräfte, weise an Weisheit, Älteste, große Schüler, das heißt, Ajnatakaundinya, Asvajit, Vashpa, Mahanaman, Bhadrajit, Yasodeva, Vimala, Subahu, Purna Maitrayaniputra, Uruvilva-kasyapa, Nadi-kasyapa, Gaya-kasyapa, Kumara-kasyapa, Maha-kasyapa, Shariputra, Mahamaudgalyayana, Mahakaushthilya, Mahakaphila, Mahakunda, Aniruddha, Nandika, Kampila, Subhuti, Revata, Khadiravanika, Vakula, Svagata, Amogharaja, Parayanika, Patka, Kullapatka, Nanda, Rahula und der gesegnete Ananda – mit diesen und mit anderen Ältesten und großen Schülern, die weise an Weisheit waren, mit Ausnahme einer Person, die auf dem Weg der Schüler noch vorangebracht werden musste, nämlich dem gesegneten Ananda – und mit vielen edelgesinnten Bodhisattvas, angeführt von Maitreya.
2. Da erhob sich der gesegnete Ananda von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Mit gefalteten Händen verneigte er sich vor dem Bhagavat und sprach zu ihm: „O Bhagavat, deine Sinne sind klar, deine Haut rein, dein Gesicht hell und gelblich. Wie eine Herbstwolke blass, klar, hell und gelblich ist, so sind die Sinne des Bhagavat klar, sein Gesicht rein, seine Haut hell und gelblich.“ Und wie, o Bhagavat, ein Stück Gold aus dem Jambu-Fluss, von einem geschickten Schmied oder seinem Lehrling im Ofen gebranntes und wohlgeformtes Gold, auf ein helles Tuch gelegt, strahlend klar und gelblich erscheint, so sind auch die Sinne des Bhagavat heiter, sein Gesicht klar und seine Haut hell und gelblich. Ich weiß nicht, o Bhagavat, ob ich je zuvor die Sinne des Tathagata so heiter, sein Gesicht so klar und seine Haut so hell und gelblich gesehen habe. Mir kommt folgender Gedanke, o Bhagavat: Wahrscheinlich weilt der Tathagata heute im Zustand eines Buddha, vielleicht im Zustand eines Jina, im Zustand der Allwissenheit, im Zustand eines Mahanaga; und er betrachtet die heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagatas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.
Nach diesen Worten sprach der Bhagavat zu dem gesegneten Ananda: „Gut gesagt! Gut gesagt, Ananda! Haben dir die Götter diese Angelegenheit nahegelegt? Oder die gesegneten Buddhas? Oder erkennst du dies durch dein philosophisches Wissen?“
Nach diesen Worten sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „Die Götter, o Bhagavat, legen mir diese Angelegenheit nicht nahe, noch die gesegneten Buddhas, sondern dieser Gedanke kommt mir durch meine eigene Philosophie.“
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</div></div>
== 2 ==
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== 3 ==
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== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 22. Januar 2026, 09:54 Uhr

Das längere Sukhāvatīvyūha - Sūtra(Sanskrit: sukhāvatīvyūhaḥ; pinyin: Wú-liáng-shòu Jīng : Sutra vom unbegrenzten Leben, Jp. Muryoju-kyo, auch Amitābhavyūha Sūtra, Amitāyuḥ Sūtra, Aparimitāyuḥ Sūtra , T12_0366) ist ein Haupttext der Schulen des Reinen Landes des Mahayana. Von den zwölf Übersetzungen des Sanskrittextes in die chinesische Sprache überlebten 5 bis heute[1] im chinesischen Kanon.

Im längeren Sukhāvatīvyūha - Sūtra beschreibt der Buddha seinen Schüler Ānanda ein vergangenes Leben des Buddha Amitabha, in dem Amitābha ein König war, der abdankte und ein Bodhisattva namens Dharmākara(Hozo bosatsu) wurde. Unter der Führung von Buddha Lokeśvararāja ("Unumschränkter Weltenkönig") wurden ihm unzählige Buddhaländer in den 10 Richtungen gezeigt.

Das Sutra detaiiliert auch die 48 Gelübde das Buddha Amitabha und erwähnt den namen 'namo'mitābhāya.'.

Das Sutra beschreibt detailliert das reine Land Sukhāvatī und seine Bewohner und wie sie in der Lage waren, hier eine Wiedergeburt zu erlangen, und dazu 16 Kontemplationen.

Der Text bietet auch eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Ebenen und Wesen in der buddhistischen Kosmologie des Mahayana.

Zum Schluss geht der Buddha of Maitreya und die verschiedenen Formen des Bösen ein, die Maitreya vermeiden muss, um sein Ziel zu erreichen, ein Buddha zu werden, und ert gibt weitere Mahnungen und Ratschläge.

Nach Meinung einiger Authoren wurde das Sutra vom unbegrenzten Leben zur Zeit der Kuṣāṇa Dynasty verfasst von einem Orden von Mahīśāsaka Bhikṣhus, der in der Gandhāra Region gedieh.

Übbersetzung

Beschreibung von Sukhavati, dem Land der Glückseligkeit

=== 1. ===

Om.
Verehrung der Drei Schätze!
Om.
Verehrung aller glorreichen Buddhas und Bodhisattvas!
Verehrung aller Buddhas, Bodhisattvas, Aryas, Sravakas und Pratyekabuddhas, vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger, die in den unendlichen Welten der zehn Himmelsrichtungen weilen!
Verehrung Amitabhas!
Verehrung demjenigen, dessen Seele mit unbegreiflichen Tugenden ausgestattet ist!
Verehrung Amitabhas, des Jina, dir, o Weiser!
Ich gehe durch dein Mitgefühl nach Sukhavati;
Nach Sukhavati, mit seinen goldenen Hainen,
dem Wonnevollen, geschmückt mit den Söhnen Sugatas – ich gehe dorthin, das voller Juwelen und Schätze ist;
Und du bist Zuflucht, du Berühmte und Weise.

1. So habe ich es gehört. Einst weilte der Bhagavat in Rajagriha auf dem Berg Gridhrakuta mit einer großen Versammlung von Bhikkhus, mit zweiunddreißigtausend Bhikkhus, allesamt Arhats, frei von Schwächen und Sorgen, die ihre religiösen Pflichten erfüllt hatten, deren Gedanken durch vollkommenes Wissen vollständig befreit waren, mit forschenden Gedanken, die die Fesseln der Existenz gesprengt, die ihre Wünsche erfüllt, die gesiegt, die höchste Selbstbeherrschung erlangt hatten, deren Gedanken und Wissen ungehindert waren, große Helden, im Besitz der sechs Arten von Wissen, selbstbeherrscht, meditierend über die acht Arten der Erlösung, im Besitz der Kräfte, weise an Weisheit, Älteste, große Schüler, das heißt, Ajnatakaundinya, Asvajit, Vashpa, Mahanaman, Bhadrajit, Yasodeva, Vimala, Subahu, Purna Maitrayaniputra, Uruvilva-kasyapa, Nadi-kasyapa, Gaya-kasyapa, Kumara-kasyapa, Maha-kasyapa, Shariputra, Mahamaudgalyayana, Mahakaushthilya, Mahakaphila, Mahakunda, Aniruddha, Nandika, Kampila, Subhuti, Revata, Khadiravanika, Vakula, Svagata, Amogharaja, Parayanika, Patka, Kullapatka, Nanda, Rahula und der gesegnete Ananda – mit diesen und mit anderen Ältesten und großen Schülern, die weise an Weisheit waren, mit Ausnahme einer Person, die auf dem Weg der Schüler noch vorangebracht werden musste, nämlich dem gesegneten Ananda – und mit vielen edelgesinnten Bodhisattvas, angeführt von Maitreya.

2. Da erhob sich der gesegnete Ananda von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Mit gefalteten Händen verneigte er sich vor dem Bhagavat und sprach zu ihm: „O Bhagavat, deine Sinne sind klar, deine Haut rein, dein Gesicht hell und gelblich. Wie eine Herbstwolke blass, klar, hell und gelblich ist, so sind die Sinne des Bhagavat klar, sein Gesicht rein, seine Haut hell und gelblich.“ Und wie, o Bhagavat, ein Stück Gold aus dem Jambu-Fluss, von einem geschickten Schmied oder seinem Lehrling im Ofen gebranntes und wohlgeformtes Gold, auf ein helles Tuch gelegt, strahlend klar und gelblich erscheint, so sind auch die Sinne des Bhagavat heiter, sein Gesicht klar und seine Haut hell und gelblich. Ich weiß nicht, o Bhagavat, ob ich je zuvor die Sinne des Tathagata so heiter, sein Gesicht so klar und seine Haut so hell und gelblich gesehen habe. Mir kommt folgender Gedanke, o Bhagavat: Wahrscheinlich weilt der Tathagata heute im Zustand eines Buddha, vielleicht im Zustand eines Jina, im Zustand der Allwissenheit, im Zustand eines Mahanaga; und er betrachtet die heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagatas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.

Nach diesen Worten sprach der Bhagavat zu dem gesegneten Ananda: „Gut gesagt! Gut gesagt, Ananda! Haben dir die Götter diese Angelegenheit nahegelegt? Oder die gesegneten Buddhas? Oder erkennst du dies durch dein philosophisches Wissen?“

Nach diesen Worten sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „Die Götter, o Bhagavat, legen mir diese Angelegenheit nicht nahe, noch die gesegneten Buddhas, sondern dieser Gedanke kommt mir durch meine eigene Philosophie.“

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Literatur

Referenzen

Weblinks