Sukhavativyuha Sutra: Unterschied zwischen den Versionen
Adm1 (Diskussion | Beiträge) |
Adm1 (Diskussion | Beiträge) |
||
| Zeile 50: | Zeile 50: | ||
== 2 == | == 2 == | ||
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === | <div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed"> === 1.3 - 1.4 === | ||
<div class="mw-collapsible-content"> | <div class="mw-collapsible-content"> | ||
<poem> | |||
1.3. Der Bhagavat sprach dann zu Ananda: „Zu jener Zeit, o Ananda, die vor langer Zeit in einem unzählbaren und noch viel unzählbaren, gewaltigen, unermesslichen und unbegreiflichen Kalpa vor jetzt war – zu jener Zeit und in jenem Augenblick erhob sich auf der Welt ein heiliger und vollkommen erleuchteter Tathagata namens Dipankara.“ Nach Dipankara folgte, oh Ananda, ein Tathagata Pratapavat, und nach ihm Prabhakara, Kandanagandha, Sumerukalpa, Kandana, Vimalanana, Anupalipta, Vimalaprabha, Nagabhibhu, Suryodana, Giririjaghosha, Merukuta, Suvarnaprabha, Gyotishprabha, Vaiduryanirbhasa, Brahmaghosha, Kandabhibho, Turyaghosha, Muktakusumapratimanditaprabha, Srikuta, Sagaravarabuddhivikriditabhijna, Varaprabha, Mahagandhajanirbhasa, Vyapagatakhilamalapratighosha, Surakuta, Rananjaha, Mahagunadharabuddhipraptibhijna, Chandrasuryajihmikarana, Uttaptavaiduryanirbhasa, Chittadharabuddhisankusumitabhyudgata, Pushpavativanarajasankusumitabhijna, Pushpakara, Udakakandra, Avidyandhakaravidhvamsanakara, Lokendra, Muktakkhatrapravatasadrisa, Tishya, Dharmamativinanditaraja, Simhasigarakutavinanditaraja, Sagaramerukandra, Brahmasvaranadabhinandita, Kusumasambhava, Praptasena, Kandrabhanu, Merukuta, Chandraprabha, Vimalanetra, Girirajaghoshesvara, Kusumaprabha, Kusumavrishtyabhiprakirna, Ratnakandra, Padmabimbyupasobhita, Chandanagandha, Ratnabhibhasa, Nimi, Mahivyuha, Vyapagatakhiladosha, Brahmaghosha, Saptaratnabhivrishta, Mahijunadhara, Mahatamalapatrakandanakardama, Kusumabhijna, Ajnavidhvamsana, Kesarin, Muktakkhatra, Suvarnagarbha, Vaiduryagarbha, Mahaketu, Dharmaketu, Ratnaketu, Ratnasri, Lokendra, Narendra, Karunika, Lokasundara, Brahmaketu, Dharmamati, Simha und Simhamati. | |||
„Nach Simhamati erhob sich ein heiliger und völlig erleuchteter Tathagata in die Welt, mit Namen Lokesvararaja, vollkommen in Wissen und Verhalten, ein Sugata, der die Welt kennt, ohne einen Vorgesetzten, Wagenlenker von Menschen, deren Leidenschaften gezähmt werden müssen, Lehrer von Göttern und Menschen, ein Buddha, ein Bhagavat.“ Und wiederum, zur Zeit der Predigt dieses heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagata Lokesvararaja, o Ananda, gab es einen Mönch namens Dharmakara, reich begabt mit Gedächtnis, Verstand, Klugheit und Weisheit, reich an Kraft und von edlem Charakter. | |||
1.4. „Da, o Ananda, erhob sich jener Bhikkhu Dharmakara von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Er streckte seine gefalteten Hände zu dem Ort aus, wo sich Bhagavat Tathagata Lokesvararaja befand, und nachdem er den Bhagavat verehrt hatte, pries er ihn in dessen Gegenwart mit diesen Gathas: | |||
„O du von unermesslichem Licht, dessen Wissen endlos und unvergleichlich ist; kein anderes Licht kann hier scheinen, wo du bist! Die Strahlen des Mondes Shivas und des Juwels der Sonne waren nicht hell genug in der ganzen Welt, (1) | |||
„Auch die Form des besten Wesens ist unendlich; so ist auch die Stimme Buddhas von unendlichem Klang; ebenso seine Tugend mit Meditation, Wissen und Kraft; dir gleicht niemand auf dieser Welt.“ (2) | |||
„Der Dharma ist tiefgründig, umfassend und subtil; der beste Buddha ist unbegreiflich wie der Ozean; darum gibt es keine weitere Erhöhung des Lehrers; er hat alle Fehler abgelegt und ist zum anderen Ufer gegangen.“ (3) | |||
„Dann erleuchtet der beste Buddha, von unendlichem Licht, alle Regionen, er ist der König der Könige; und ich, der ich [[Buddha]] geworden bin und den Dharma meistere, möge ich die Menschheit von Alter und Tod erlösen!“ (4) | |||
„Und ich, gestärkt durch Großmut, Gleichmut, Tugend, Geduld, Kraft, [[Meditation]] und Versenkung, übernehme hier die ersten und höchsten Pflichten und werde ein Buddha werden, der Erlöser aller Wesen.“ (5) | |||
„Und ich, auf der Suche nach dem Wissen der besten Erhabenen, werde stets Hunderttausende von Buddha-Statuen verehren, endlos wie der Sand des Ganges, die unvergleichlichen Herren.“ (6) | |||
„Wie viele Welten es auch geben mag, so zahlreich wie der Sand des Ganges, und die unzähligen Länder daneben – überallhin werde ich Licht aussenden, denn ich habe solche Macht erlangt. (7) | |||
„Mein Land soll edel sein, das erste und beste; der Bodhi-Baum soll in dieser Welt erhaben sein. Unvergleichliches Glück entsteht aus dem Nirvana, und auch dies werde ich als eitel erklären. (8) | |||
„Wesen kommen aus den zehn Himmelsrichtungen hierher; sobald sie angekommen sind, offenbaren sie mir mein Glück. Möge Buddha mich dort die Wahrheit lehren, ich entwickle ein Verlangen voller wahrer Kraft und Stärke. (9) | |||
„Ich, der ich die Welten der zehn Himmelsrichtungen kenne, im Besitz absoluten Wissens – auch sie verkünden stets meine Gedanken! Möge ich, in die Unterwelt von Avichi gegangen, ewig dort verweilen, doch ich werde niemals aufhören, die Kraft des Gebets zu praktizieren!“ (10) | |||
</poem> | |||
</div></div> | </div></div> | ||
Version vom 22. Januar 2026, 10:03 Uhr
Das längere Sukhāvatīvyūha - Sūtra(Sanskrit: sukhāvatīvyūhaḥ; pinyin: Wú-liáng-shòu Jīng : Sutra vom unbegrenzten Leben, Jp. Muryoju-kyo, auch Amitābhavyūha Sūtra, Amitāyuḥ Sūtra, Aparimitāyuḥ Sūtra , T12_0366) ist ein Haupttext der Schulen des Reinen Landes des Mahayana. Von den zwölf Übersetzungen des Sanskrittextes in die chinesische Sprache überlebten 5 bis heute[1] im chinesischen Kanon.
Im längeren Sukhāvatīvyūha - Sūtra beschreibt der Buddha seinen Schüler Ānanda ein vergangenes Leben des Buddha Amitabha, in dem Amitābha ein König war, der abdankte und ein Bodhisattva namens Dharmākara(Hozo bosatsu) wurde. Unter der Führung von Buddha Lokeśvararāja ("Unumschränkter Weltenkönig") wurden ihm unzählige Buddhaländer in den 10 Richtungen gezeigt.
Das Sutra detaiiliert auch die 48 Gelübde das Buddha Amitabha und erwähnt den namen 'namo'mitābhāya.'.
Das Sutra beschreibt detailliert das reine Land Sukhāvatī und seine Bewohner und wie sie in der Lage waren, hier eine Wiedergeburt zu erlangen, und dazu 16 Kontemplationen.
Der Text bietet auch eine ausführliche Darstellung der verschiedenen Ebenen und Wesen in der buddhistischen Kosmologie des Mahayana.
Zum Schluss geht der Buddha of Maitreya und die verschiedenen Formen des Bösen ein, die Maitreya vermeiden muss, um sein Ziel zu erreichen, ein Buddha zu werden, und ert gibt weitere Mahnungen und Ratschläge.
Nach Meinung einiger Authoren wurde das Sutra vom unbegrenzten Leben zur Zeit der Kuṣāṇa Dynasty verfasst von einem Orden von Mahīśāsaka Bhikṣhus, der in der Gandhāra Region gedieh.
Übbersetzung
Beschreibung von Sukhavati, dem Land der Glückseligkeit
Om.
Verehrung der Drei Schätze!
Om.
Verehrung aller glorreichen Buddhas und Bodhisattvas!
Verehrung aller Buddhas, Bodhisattvas, Aryas, Sravakas und Pratyekabuddhas, vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger, die in den unendlichen Welten der zehn Himmelsrichtungen weilen!
Verehrung Amitabhas!
Verehrung demjenigen, dessen Seele mit unbegreiflichen Tugenden ausgestattet ist!
Verehrung Amitabhas, des Jina, dir, o Weiser!
Ich gehe durch dein Mitgefühl nach Sukhavati;
Nach Sukhavati, mit seinen goldenen Hainen,
dem Wonnevollen, geschmückt mit den Söhnen Sugatas – ich gehe dorthin, das voller Juwelen und Schätze ist;
Und du bist Zuflucht, du Berühmte und Weise.
1.1 So habe ich es gehört. Einst weilte der Bhagavat in Rajagriha auf dem Berg Gridhrakuta mit einer großen Versammlung von Bhikkhus, mit zweiunddreißigtausend Bhikkhus, allesamt Arhats, frei von Schwächen und Sorgen, die ihre religiösen Pflichten erfüllt hatten, deren Gedanken durch vollkommenes Wissen vollständig befreit waren, mit forschenden Gedanken, die die Fesseln der Existenz gesprengt, die ihre Wünsche erfüllt, die gesiegt, die höchste Selbstbeherrschung erlangt hatten, deren Gedanken und Wissen ungehindert waren, große Helden, im Besitz der sechs Arten von Wissen, selbstbeherrscht, meditierend über die acht Arten der Erlösung, im Besitz der Kräfte, weise an Weisheit, Älteste, große Schüler, das heißt, Ajnatakaundinya, Asvajit, Vashpa, Mahanaman, Bhadrajit, Yasodeva, Vimala, Subahu, Purna Maitrayaniputra, Uruvilva-kasyapa, Nadi-kasyapa, Gaya-kasyapa, Kumara-kasyapa, Maha-kasyapa, Shariputra, Mahamaudgalyayana, Mahakaushthilya, Mahakaphila, Mahakunda, Aniruddha, Nandika, Kampila, Subhuti, Revata, Khadiravanika, Vakula, Svagata, Amogharaja, Parayanika, Patka, Kullapatka, Nanda, Rahula und der gesegnete Ananda – mit diesen und mit anderen Ältesten und großen Schülern, die weise an Weisheit waren, mit Ausnahme einer Person, die auf dem Weg der Schüler noch vorangebracht werden musste, nämlich dem gesegneten Ananda – und mit vielen edelgesinnten Bodhisattvas, angeführt von Maitreya.
1.2 Da erhob sich der gesegnete Ananda von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Mit gefalteten Händen verneigte er sich vor dem Bhagavat und sprach zu ihm: „O Bhagavat, deine Sinne sind klar, deine Haut rein, dein Gesicht hell und gelblich. Wie eine Herbstwolke blass, klar, hell und gelblich ist, so sind die Sinne des Bhagavat klar, sein Gesicht rein, seine Haut hell und gelblich.“ Und wie, o Bhagavat, ein Stück Gold aus dem Jambu-Fluss, von einem geschickten Schmied oder seinem Lehrling im Ofen gebranntes und wohlgeformtes Gold, auf ein helles Tuch gelegt, strahlend klar und gelblich erscheint, so sind auch die Sinne des Bhagavat heiter, sein Gesicht klar und seine Haut hell und gelblich. Ich weiß nicht, o Bhagavat, ob ich je zuvor die Sinne des Tathagata so heiter, sein Gesicht so klar und seine Haut so hell und gelblich gesehen habe. Mir kommt folgender Gedanke, o Bhagavat: Wahrscheinlich weilt der Tathagata heute im Zustand eines Buddha, vielleicht im Zustand eines Jina, im Zustand der Allwissenheit, im Zustand eines Mahanaga; und er betrachtet die heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagatas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart.
Nach diesen Worten sprach der Bhagavat zu dem gesegneten Ananda: „Gut gesagt! Gut gesagt, Ananda! Haben dir die Götter diese Angelegenheit nahegelegt? Oder die gesegneten Buddhas? Oder erkennst du dies durch dein philosophisches Wissen?“
Nach diesen Worten sprach der gesegnete Ananda zum Bhagavat: „O Bhagavat, weder die Götter noch die gesegneten Buddhas deuten mir diese Angelegenheit an, sondern dieser Gedanke kommt mir allein durch meine eigene Philosophie: dass der Tathagata heute vielleicht im Zustand eines Buddha weilt, vielleicht im Zustand eines Jina, im Zustand der Allwissenheit, im Zustand eines Mahanaga; oder dass er die ehrwürdigen Buddhas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart betrachtet.“
Nach diesen Worten sprach der Bhagavat zum gesegneten Ananda: „Gut gesagt! Gut gesagt! Ananda, wahrlich ausgezeichnet ist deine Frage, gut deine Philosophie und schön dein Verständnis!“ Du, o Ananda, bist gekommen zum Wohle und Glück vieler Menschen, aus Mitgefühl für die Welt, um der großen Zahl der Menschen willen, zum Wohle und Glück der Götter und Menschen, da du es für richtig hältst, den Tathagata in dieser Angelegenheit zu befragen. So könntest du, Ananda, selbst unermessliches und unzähliges Wissen unter den gesegneten, heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagatas anhäufen, und doch würde das Wissen des Tathagata dadurch nicht übertroffen werden. Und warum? Weil, o Ananda, derjenige, der das Wissen eines Tathagata besitzt, ein unübertroffenes Wissen über die Ursachen besitzt.
„Wenn der Tathagata es wünschte, o Ananda, könnte er ein ganzes Kalpa von einer einzigen Almosengabe leben, oder hundert Kalpas, oder tausend Kalpas, oder hunderttausend Kalpas, ja, hunderttausend Nayutas von Kotis von Kalpas, ja, er könnte noch viel länger leben, und doch würden die Organe der Natur des Tathagata nicht vergehen, die Farbe seines Gesichts sich nicht verändern, noch würde die Farbe seiner Haut Schaden nehmen. Und warum? Weil, o Ananda, der Tathagata die Vollkommenheiten, die aus Samadhi entstehen, so vollkommen erlangt hat.
Das Erscheinen vollkommen erleuchteter Buddhas ist in dieser Welt sehr schwer zu erlangen, o Ananda. Wie das Erscheinen von Audumbara-Blumen in dieser Welt sehr schwer zu erlangen ist, so ist, o Ananda, das Erscheinen von Tathagatas, die nach Wohlergehen streben, nach dem Wohltuenden verlangen, mitfühlend sind und das höchste Mitgefühl erreicht haben, sehr schwer zu erlangen.“ Aber, o Ananda, es ist der Gnade des Tathagata selbst zu verdanken, dass du meinst, man solle dem Tathagata diese Frage stellen, damit in dieser Welt Wesen entstehen, die zum Wohle edler Bodhisattvas Lehrer für die ganze Welt sein können. Darum, o Ananda, höre zu und nimm es dir gut und richtig zu Herzen! Ich werde es dir sagen.
'Ja, o Bhagwat', so antwortete der gesegnete Ananda dem Bhagwat.
2
1.3. Der Bhagavat sprach dann zu Ananda: „Zu jener Zeit, o Ananda, die vor langer Zeit in einem unzählbaren und noch viel unzählbaren, gewaltigen, unermesslichen und unbegreiflichen Kalpa vor jetzt war – zu jener Zeit und in jenem Augenblick erhob sich auf der Welt ein heiliger und vollkommen erleuchteter Tathagata namens Dipankara.“ Nach Dipankara folgte, oh Ananda, ein Tathagata Pratapavat, und nach ihm Prabhakara, Kandanagandha, Sumerukalpa, Kandana, Vimalanana, Anupalipta, Vimalaprabha, Nagabhibhu, Suryodana, Giririjaghosha, Merukuta, Suvarnaprabha, Gyotishprabha, Vaiduryanirbhasa, Brahmaghosha, Kandabhibho, Turyaghosha, Muktakusumapratimanditaprabha, Srikuta, Sagaravarabuddhivikriditabhijna, Varaprabha, Mahagandhajanirbhasa, Vyapagatakhilamalapratighosha, Surakuta, Rananjaha, Mahagunadharabuddhipraptibhijna, Chandrasuryajihmikarana, Uttaptavaiduryanirbhasa, Chittadharabuddhisankusumitabhyudgata, Pushpavativanarajasankusumitabhijna, Pushpakara, Udakakandra, Avidyandhakaravidhvamsanakara, Lokendra, Muktakkhatrapravatasadrisa, Tishya, Dharmamativinanditaraja, Simhasigarakutavinanditaraja, Sagaramerukandra, Brahmasvaranadabhinandita, Kusumasambhava, Praptasena, Kandrabhanu, Merukuta, Chandraprabha, Vimalanetra, Girirajaghoshesvara, Kusumaprabha, Kusumavrishtyabhiprakirna, Ratnakandra, Padmabimbyupasobhita, Chandanagandha, Ratnabhibhasa, Nimi, Mahivyuha, Vyapagatakhiladosha, Brahmaghosha, Saptaratnabhivrishta, Mahijunadhara, Mahatamalapatrakandanakardama, Kusumabhijna, Ajnavidhvamsana, Kesarin, Muktakkhatra, Suvarnagarbha, Vaiduryagarbha, Mahaketu, Dharmaketu, Ratnaketu, Ratnasri, Lokendra, Narendra, Karunika, Lokasundara, Brahmaketu, Dharmamati, Simha und Simhamati.
„Nach Simhamati erhob sich ein heiliger und völlig erleuchteter Tathagata in die Welt, mit Namen Lokesvararaja, vollkommen in Wissen und Verhalten, ein Sugata, der die Welt kennt, ohne einen Vorgesetzten, Wagenlenker von Menschen, deren Leidenschaften gezähmt werden müssen, Lehrer von Göttern und Menschen, ein Buddha, ein Bhagavat.“ Und wiederum, zur Zeit der Predigt dieses heiligen und vollkommen erleuchteten Tathagata Lokesvararaja, o Ananda, gab es einen Mönch namens Dharmakara, reich begabt mit Gedächtnis, Verstand, Klugheit und Weisheit, reich an Kraft und von edlem Charakter.
1.4. „Da, o Ananda, erhob sich jener Bhikkhu Dharmakara von seinem Sitz, legte seinen Mantel über eine Schulter und kniete mit dem rechten Knie auf der Erde nieder. Er streckte seine gefalteten Hände zu dem Ort aus, wo sich Bhagavat Tathagata Lokesvararaja befand, und nachdem er den Bhagavat verehrt hatte, pries er ihn in dessen Gegenwart mit diesen Gathas:
„O du von unermesslichem Licht, dessen Wissen endlos und unvergleichlich ist; kein anderes Licht kann hier scheinen, wo du bist! Die Strahlen des Mondes Shivas und des Juwels der Sonne waren nicht hell genug in der ganzen Welt, (1)
„Auch die Form des besten Wesens ist unendlich; so ist auch die Stimme Buddhas von unendlichem Klang; ebenso seine Tugend mit Meditation, Wissen und Kraft; dir gleicht niemand auf dieser Welt.“ (2)
„Der Dharma ist tiefgründig, umfassend und subtil; der beste Buddha ist unbegreiflich wie der Ozean; darum gibt es keine weitere Erhöhung des Lehrers; er hat alle Fehler abgelegt und ist zum anderen Ufer gegangen.“ (3)
„Dann erleuchtet der beste Buddha, von unendlichem Licht, alle Regionen, er ist der König der Könige; und ich, der ich Buddha geworden bin und den Dharma meistere, möge ich die Menschheit von Alter und Tod erlösen!“ (4)
„Und ich, gestärkt durch Großmut, Gleichmut, Tugend, Geduld, Kraft, Meditation und Versenkung, übernehme hier die ersten und höchsten Pflichten und werde ein Buddha werden, der Erlöser aller Wesen.“ (5)
„Und ich, auf der Suche nach dem Wissen der besten Erhabenen, werde stets Hunderttausende von Buddha-Statuen verehren, endlos wie der Sand des Ganges, die unvergleichlichen Herren.“ (6)
„Wie viele Welten es auch geben mag, so zahlreich wie der Sand des Ganges, und die unzähligen Länder daneben – überallhin werde ich Licht aussenden, denn ich habe solche Macht erlangt. (7)
„Mein Land soll edel sein, das erste und beste; der Bodhi-Baum soll in dieser Welt erhaben sein. Unvergleichliches Glück entsteht aus dem Nirvana, und auch dies werde ich als eitel erklären. (8)
„Wesen kommen aus den zehn Himmelsrichtungen hierher; sobald sie angekommen sind, offenbaren sie mir mein Glück. Möge Buddha mich dort die Wahrheit lehren, ich entwickle ein Verlangen voller wahrer Kraft und Stärke. (9)
„Ich, der ich die Welten der zehn Himmelsrichtungen kenne, im Besitz absoluten Wissens – auch sie verkünden stets meine Gedanken! Möge ich, in die Unterwelt von Avichi gegangen, ewig dort verweilen, doch ich werde niemals aufhören, die Kraft des Gebets zu praktizieren!“ (10)
3
Literatur
- Harrison, Paul und Matsuda, Kazunobu und Hartmann, Jens-Uwe (2002): Larger Sukhāvatīvyūhasūtra, ISBN: 82-8034-003-3; S. 179-214
- BDK Daizokyo text database - search
- Passages from the commentary on the infinite life sutra
- TheE Larger Sukhavativyuha Sutra oder The Sutra on the Buddha of Eternal Life Translated from the Sanskrit by F. Max Mueller
- Das lange Dewachen sutra - de
- The 3 pure land sutras
- Passages from the Commentary on The Infinite Life Sutra
- Einführung in das Sutra des unermesslichen Lebens
- Buddhist Mahâyâna texts (1894)
- Amitayus long life sutra
- Tse dö - long life sutra - de
- Passages of the commentary on the Infinite life sutra
- Wikisouce : Infinite life sutra
- THE LARGER SUKHAVATIVYUHA SUTRA or The Sutra on the Buddha of Eternal Life, Translated from the Sanskrit by F. Max Mueller edited by Richard St. Clair
Referenzen
Weblinks
- en Wiki about the Infinite Life sutra
- Daimuryojukyo, or Larger Sukhavativyuha Sutra
- Chinabuddhismencyclopedia : Longer Sukhāvatīvyūha Sūtra - Text
- Chinabuddhismencyclopedia : Infinite Life Sutra