Die zehn Widmungen: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Bodhisattva Mahā Sattva widmet seine Wurzeln der Güte auf diese Weise, weil er alle Wesen befreien möchte, weil er die Trennung der Buddha-Linie verhindern möchte, weil er die Werke der Māras für immer aufgeben möchte, weil er die Verwirklichung des grenzenlosen Allwissens ersehnt, daran glaubt und es niemals aufgibt, und weil er die weltlichen Erfahrungsbereiche hinter sich lassen und die verschiedenen Arten von Verunreinigungen abstreifen möchte. | |||
Er wünscht sich auch, dass die Wesen reine Weisheit erlangen, tiefgründige und geschickte Mittel anwenden, den Dharmas des Samsāra entfliehen, die Wurzeln der Güte des Buddha erlangen, alle Werke der Māras für immer ablegen, all ihre Handlungen mit dem Siegel der Gleichmut prägen, sich vornehmen, die Erkenntnis aller Erscheinungsweisen zu erlangen und alle weltüberschreitenden Dharmas zu vollenden. | |||
Söhne Buddhas, dies ist die zweite der Hingaben des Bodhisattva Mahā Sattva, die unzerstörbare Hingabe. | |||
Wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva in dieser Hingabe verweilt, kann er alle unzähligen Buddhas sehen, vervollkommnet unzählige reine und erhabene Dharmas, erlangt überall den Geist der Unparteilichkeit gegenüber allen Wesen und wird frei von jeglichen Zweifeln bezüglich der Dharmas. | |||
Mit der spirituellen Kraft aller Buddhas bezwingt er die vielen Māras, wendet sich für immer von ihren Taten ab, wird in den Adel hineingeboren und erfüllt den Bodhi-Entschluss. | |||
Er erlangt ungetrübte Weisheit und ist, mit einem Verständnis, das nicht von anderen stammt, imstande, die Bedeutung aller Dharmas zu offenbaren und zu erklären. | |||
Gemäß der Kraft seines Denkens ist er imstande, alle Kṣetras zu betreten, überall Wesen zu erleuchten und ihnen allen zu ermöglichen, Reinheit zu erlangen. Durch die Kraft dieser unzerstörbaren Hingabe sammelt der Bodhisattva Mahā Sattva alle Wurzeln der Güte und widmet sie auf diese Weise. | |||
Dann überblickte der Vajra Banner Bodhisattva die zehn Himmelsrichtungen und sprach, unterstützt von den spirituellen Kräften des Buddha, diese Verse: | |||
Der Bodhisattva, der bereits unzerstörbare Entschlossenheit erlangt hat, kultiviert alle guten karmischen Taten und ist daher imstande, die Buddhas zu erfreuen. | |||
Diejenigen, die weise sind, widmen dies. | |||
Er bringt unzähligen Buddhas Opfergaben dar, übt das Geben, hält die Gebote ein und bezwingt die Sinnesorgane, alles um seines Eifers willen, allen Wesen zu helfen und ihnen überall zu ermöglichen, Reinheit zu erlangen. Alle Arten von erlesenem und wundervollem Weihrauch und Blumen, unzählige verschiedene Arten von überaus feinen Gewändern, juwelenbesetzten Baldachinen sowie Schmuck – all dies bietet er den Tathagatas an. | |||
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Auf diese Weise bringt er allen Buddhas Opfergaben dar unzählige, zahllose und unvorstellbar viele Kalpas lang in denen er sie verehrt und ehrt, stets voller Freude und ohne jemals auch nur einen Augenblick der Müdigkeit zu verspüren. | |||
Er übt sich ungeteilt in der Achtsamkeit auf alle Buddhas, diese unermesslich hellen Lampen, die durch alle Welten leuchten, woraufhin von allen Tatha Gatas in den zehn Himmelsrichtungen keine einzige vor ihm erscheint, als sähe er sie mit eigenen Augen. | |||
Unvorstellbar viele Kalpas lang übt er mit unermüdlichem Geist viele verschiedene Arten des Gebens, und hunderttausende Male, unzählige Male, unzählige Kalpas lang kultiviert er alle anderen Arten guter Dharmas, alles auf dieselbe Weise. | |||
Nachdem die Tathā Gatas ins Nirvana eingegangen sind, ist er unermüdlich darin, ihren Śarīra Opfergaben darzubringen. | |||
Und für sie alle errichtet er mit vielen verschiedenen, wunderbaren Verzierungen unzählige Stupas und Tempel. | |||
Er gestaltet sie in unvergleichlichen und erhabensten Formen, geschmückt mit Juwelen und reinem Gold, von so imposanter Höhe und Größe, dass sie mit Bergkönigen wetteifern, und erschafft sie in unzähligen Koṭīs. | |||
Nachdem er diese Opfergaben mit reiner Ehrfurcht dargebracht hat, empfindet er dann auch freudige Wonne und hegt den Wunsch, unzählige Kalpas lang in der Welt zu verweilen, um Wesen zu retten und zu beschützen und ihnen zur Befreiung zu verhelfen. | |||
Im vollen Bewusstsein, dass alle Wesen lediglich falsche Wahrnehmungen sind, macht er keinerlei Unterscheidungen zwischen ihnen, und dennoch vermag er geschickt die individuellen Fähigkeiten der Wesen zu erkennen und überall den vielen Arten von Wesen Nutzen zu bringen. | |||
Der Bodhisattva kultiviert und sammelt alle verdienstvollen Eigenschaften an, die unermesslich, überaus erhaben und unvergleichlich sind. | |||
Im vollen Bewusstsein, dass keine von ihnen ein essentielles Wesen besitzt, widmet er sie dennoch entschlossen auf diese Weise. | |||
Er betrachtet alle Dharmas mit höchster Weisheit, erkennt, dass unter ihnen allen kein einziger Dharma jemals entsteht, | |||
und wendet geschickte Mittel wie diese an, um die Hingabe seiner unermesslichen und unerschöpflichen verdienstvollen Eigenschaften zu kultivieren. | |||
Durch diese geschickten Mittel bewirkt er, dass sein Geist so rein wird, dass er in allem, was er tut, allen Tatha Gatas gleichkommt. | |||
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Weil die Kraft dieser geschickten Mittel unendlich ist, ist sein daraus resultierender Verdienst letztlich unerschöpflich. | |||
Er erweckt den Entschluss, den unübertroffenen Bodhi zu erlangen, der auf nichts in der ganzen Welt angewiesen ist, und der sich in alle Welten und alle zehn Himmelsrichtungen erstreckt, in denen er in allem, was er tut, völlig ungehindert ist. | |||
Alle Tatha Gatas treten in die Welt, weil sie die Geister der Wesen leiten wollen. | |||
Selbst wenn man sie gemäß der Natur ihres Geistes betrachtet, und bis zum Letzten sucht, können sie niemals erfasst werden. | |||
Alle Dharmas ohne Ausnahme, gehen in die Soheit ein und sind frei von jeglicher Wesensnatur. | |||
Mit diesem gereinigten Auge widmet er sich und öffnet die Gefängnisse von Geburt und Tod jener Welten. | |||
Obwohl er alle Existenzebenen reinigen kann, macht er dennoch keine Unterscheidung zwischen ihnen. | |||
Er erkennt, dass die Natur aller Existenzebenen völlig nicht existent ist. | |||
Und so empfindet er mit gereinigtem Geist tiefe Freude. | |||
Wie er in jedem einzelnen Buddha-Land auf nichts angewiesen ist, so ist es auch in allen Buddha-Landen. | |||
Er ist auch frei von jeglicher Verunreinigung durch bedingte Lehren, und weiß, dass deren Natur keine Grundlage hat. | |||
So erlangt er allumfassendes Wissen und wird mit unübertroffener Weisheit geschmückt. | |||
Deshalb sind alle Buddhas erfreut. | |||
Dies sind die karmischen Werke, die mit den Hingaben des Bodhisattva verbunden sind. | |||
Der Bodhisattva erinnert sich mit ungeteilter Aufmerksamkeit an die unübertroffene Weisheit und die geschickten Mittel aller Buddhas und denkt: | |||
„So wie die Buddhas in allem auf nichts angewiesen sind, wovon sie sich stützen, so möge auch ich diese verdienstvollen Eigenschaften entwickeln und vervollkommnen.“ | |||
Er konzentriert sich mit ungeteilter Aufmerksamkeit darauf, alle zu retten und zu beschützen und ihnen zu ermöglichen, die vielen Arten schlechten Karmas hinter sich zu lassen. | |||
Auf diese Weise kommt er allen Wesen zugute, indem er ihnen aufmerksam zusieht und sie niemals verlässt. | |||
Indem er auf den Grundlagen der Weisheit verweilt und den Dharma bewahrt und beschützt, wählt er nicht den Weg ins Nirvana, indem er die anderen Fahrzeuge beschreitet. | |||
Vielmehr wünscht er sich nur, den unübertroffenen Pfad des Buddha zu erlangen. | |||
So übt der [[Bodhisattva]] geschickte Hingabe. | |||
Er lässt sich nicht von den bedingten und falschen Phänomenen verführen, von denen die Wesen sprechen. | |||
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Obwohl er nicht auf den Pfad der Worte und der Rede angewiesen ist, hängt er auch nicht daran, frei von Worten zu bleiben. | |||
Alle Tatha Gatas in den zehn Richtungen begreifen alle Dharmas ausnahmslos vollständig. | |||
Obwohl sie erkennen, dass sie alle leer und ruhend sind, erwecken sie dennoch keine Gedanken, die von der Leerheit besessen sind. | |||
Mit einem einzigen Schmuckstück schmücken sie alles, und enthalten sich dennoch jeglicher Unterscheidung zwischen den Dharmas. | |||
Auf diese Weise erwecken sie die vielen Wesen zur Erkenntnis, dass alles frei von jeglicher Natur und frei von allem ist, worüber man nachdenken könnte. | |||
Söhne des Buddha, was ist dann mit der Hingabe des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint, die der aller Buddhas gleicht? | |||
Söhne des Buddha, dieser [[Bodhisattva]] Mahā Sattva stimmt mit allen Buddhas, den Bhagavats der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart in seiner Praxis und Übung auf dem Pfad der Hingabe überein. Während er auf diese Weise auf dem Pfad der Hingabe kultiviert und übt, wann immer er irgendeine Form wahrnimmt und so weiter bis hin zu wann immer er irgendein Berührungsobjekt oder Dharma als Gegenstand des Geistes wahrnimmt, sei es schön oder abstoßend, so verspürt er weder Verlangen noch Abneigung. Vielmehr erreicht sein Geist einen Zustand souveräner Meisterschaft, in dem er frei von jeglichem Fehler ist, weit, rein, freudig, zufrieden und frei von allen beunruhigenden Leiden. Sein Geist verweilt in geschmeidiger Flexibilität und alle seine Sinne erfahren Klarheit und Kühle. | |||
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva eine solche Glückseligkeit erfährt, erweckt er einen weiteren Gedanken, den er allen Buddhas widmet, und denkt: | |||
Möge es sein, dass ich durch die Wurzeln der Güte, die ich nun gepflanzt habe, die Glückseligkeit der Buddhas immer weiter wachsen lasse, nämlich: | |||
Die unvorstellbare Glückseligkeit, in der die Buddhas weilen; | |||
Die unvergleichliche Glückseligkeit der SamāDhis der Buddhas; | |||
Die grenzenlose Glückseligkeit ihrer großen Güte und ihres Mitgefühls; | |||
Die Glückseligkeit der Befreiungen aller [[Buddha]]s; | |||
Die Glückseligkeit ihres grenzenlosen spirituellen Wissens; | |||
Die Glückseligkeit ihrer höchsten, verehrten Meisterschaft; | |||
Die Glückseligkeit ihrer unermesslichen, höchsten Kräfte; | |||
Die Glückseligkeit ihrer Ruhe jenseits aller Sinneswahrnehmung. Die Glückseligkeit ihres Verweilens in der ungestörten, beständigen | |||
rechten meditativen Konzentration des Ortes; und | |||
die unveränderliche Glückseligkeit der Ausübung nicht-dualistischer Praxis. | |||
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Söhne des Buddha, nachdem der Bodhisattva-Mahā Sattva all seine Wurzeln der Güte den Buddhas gewidmet hat, widmet er diese Güte auch den Bodhisattvas, nämlich: | |||
um jenen, die ihre Gelübde noch nicht erfüllt haben, zu deren vollständiger Erfüllung zu verhelfen; | |||
um den Geist jener, deren Geist noch nicht gereinigt ist, zu reinigen; | |||
um jenen, die die Pā Ramitās noch nicht vollständig erfüllt haben, zu deren vollständiger Erfüllung zu verhelfen; | |||
um sie im Vajra Bodhi-Entschluss zu festigen; | |||
um ihnen zu helfen, auf ihrem Weg zur Allerkenntnis Unumkehrbarkeit zu erlangen; | |||
um sie zu befähigen, niemals die große Kraft im Schutz der Tore zum Bodhi und all ihrer Wurzeln der Güte aufzugeben; | |||
um allen Wesen zu ermöglichen, ihren Stolz auf sich selbst abzulegen, den [[Bodhi]]-Entschluss zu erwecken und so all ihre Wünsche zu erfüllen; | |||
Um sie an den Orten zu verankern, an denen alle Bodhisattvas weilen; | |||
um ihnen zu helfen, die hellen und scharfen Fähigkeiten des Bodhisattva zu erlangen; und | |||
um ihnen zu helfen, Wurzeln der Güte zu entwickeln und allwissende Erkenntnis zu erlangen. | |||
Söhne des Buddha, nachdem der Bodhisattva-Mahā Sattva seine Wurzeln der Güte den Bodhisattvas auf diese Weise gewidmet hat, widmet er sie auch allen Wesen, in der Hoffnung, dass dadurch die Wurzeln der Güte dieser Wesen, selbst jener aus den kleinsten Handlungen wie dem Sehen des Buddha, dem Hören des Dharma oder der Verehrung des Arya Sangha, selbst für einen Augenblick wie einen Fingerschnipp, es ihnen ermöglichen, alle Hindernisse hinter sich zu lassen, so dass: | |||
sie die vollkommene Achtsamkeit auf den Buddha erlangen; | |||
sie sich der geschickten Mittel des Dharma bewusst werden; | |||
Sie werden sich der Ehrfurcht vor der Sangha bewusst werden; | |||
Sie werden niemals die Fähigkeit verlieren, den Buddha zu sehen; | |||
Sie werden Reinheit des Geistes erlangen; | |||
Sie werden den Dharma aller Buddhas erlangen; | |||
Sie werden unermessliche Tugend anhäufen; | |||
Sie werden die spirituellen Überkenntnisse reinigen; | |||
Sie werden Zweifel am Dharma aufgeben; und | |||
Sie werden sich stets auf die Lehren verlassen. | |||
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Und so wie er Weihen für alle Wesen darbringt, so tut er dies auch zum Wohle der Śrāvaka-Schüler und [[Pratyekabuddha]]s, und zwar auf dieselbe Weise. | |||
Darüber hinaus wünscht er sich, dass alle Wesen für immer die Höllenreiche, die Reiche der hungrigen Geister, die Tierreiche, die Reiche von König Yama und all die anderen elenden Stadien der Existenz hinter sich lassen, und dass sie den Entschluss, unübertroffenen Bodhi zu erlangen, weiterentwickeln, ihren Geist auf das fleißige Streben nach dem Wissen um alle Erscheinungsweisen konzentrieren, sich für immer davon abhalten, den rechten [[Dharma]] aller Buddhas zu verleumden, die Glückseligkeit des [[Buddha]] erlangen, Reinheit von Körper und Geist erlangen und allwissende Erkenntnis erlangen. | |||
''Söhne des Buddha'', allein aufgrund großer Gelübde werden die Wurzeln der Güte des [[Bodhisattva]] Mahā Sattva in ihrer Einweihung richtig eingeweiht, in ihrer Anhäufung richtig angehäuft und in ihrer Vermehrung richtig vermehrt, bis sie schließlich unermesslich und vollkommen erfüllt sind. Söhne des Buddha, selbst wenn er als Familienvater im Haus mit Ehepartner und Kindern lebt, verliert der Bodhisattva-Mahā Sattva niemals auch nur kurz den Entschluss, Bodhi zu erlangen. Mit rechter Achtsamkeit sinniert er über das Reich des Allwissens, befreit sich selbst und befreit sie, indem er ihnen ermöglicht, dessen höchste Verwirklichung zu erlangen. | |||
Mit ausgezeichneten und geschickten Mitteln lehrt er seine Familie, ermöglicht ihnen, in die Weisheit des Bodhisattva einzutreten und zur Reife und Befreiung zu gelangen. Obwohl er mit ihnen zusammenlebt, bleibt sein Geist frei von Anhaftungen. Er verlässt sich auf sein ursprüngliches großes Mitgefühl, während er im Familienleben verweilt und, aufgrund seines gütigen Geistes, mit seiner Frau und seinen Kindern im Einklang lebt, sodass dies kein Hindernis für den Reinigungsweg des Bodhisattva darstellt. | |||
Obwohl der Bodhisattva-Mahā Sattva im Familienleben verweilt und verschiedenen Tätigkeiten nachgeht, gibt er niemals, nicht einmal für einen Augenblick, seinen Entschluss auf, allwissend zu werden. Das heißt, ob beim Anziehen seiner Kleidung, beim Schmecken von Speisen, beim Einnehmen von Medikamenten, beim Waschen seines Gesichts und Ausspülen seines Mundes, beim Auftragen von Salben, beim Umdrehen, um etwas anzusehen, beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen, in all seinen körperlichen, verbalen und geistigen Handlungen, ob im Schlaf oder im Wachzustand – in all diesen Handlungen ist sein Geist stets dem Weg des allwissend gewidmet. Er konzentriert sich darauf und denkt darüber nach, ohne Zeit zu haben, dies aufzugeben. | |||
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Weil er allen Wesen Gutes tun will, legt er unermesslich große Gelübde ab, um Bodhi zu erlangen, sammelt unzählige Wurzeln der Güte, pflegt fleißig jede Art von Güte, rettet überall alle, gibt für immer jede Form von Arroganz oder Nachlässigkeit auf und schreitet mit entschlossenem Willen auf den Grund des Allwissens zu, ohne jemals die Absicht zu haben, einen anderen Weg einzuschlagen. | |||
Er meditiert stets über den Bodhi aller Buddhas, gibt für immer alle unreinen [[Dharma]]s auf, pflegt das, was alle Bodhisattvas üben, bleibt frei von Hindernissen auf dem Weg zum Allwissen, verweilt auf dem Grund des Allwissens, erfreut sich an der Rezitation und Praxis der Lehren und nutzt unermessliche Weisheit, um alle Arten von Wurzeln der Güte anzusammeln. | |||
Sein Geist ist frei von jeglicher Zuneigung zu irgendetwas in der Welt und auch von jeglicher unreinen Anhaftung an die Praktiken, denen er nachgeht. Er nimmt die Lehren aller [[Buddha]]s ungeteilt in sich auf und bewahrt sie. | |||
So wohnt der Bodhisattva im Leben des Hausherrn, sammelt überall Wurzeln der Güte, lässt sie wachsen und widmet sie dem unübertroffenen Bodhi der Buddhas. | |||
Söhne des Buddha, zu jener Zeit, selbst wenn der Bodhisattva einem Tier auch nur einen Bissen oder ein Körnchen Nahrung gab, sprach er diesen Wunsch: | |||
Möge dies diesen Wesen ermöglichen, den Pfad der tierischen Wiedergeburt zu verlassen, ihnen zum Nutzen gereichen, sie glücklich machen und letztendlich | |||
ihre Befreiung herbeiführen, durch die sie für immer den Ozean des Leidens durchqueren, für immer das Gefühl des Leidens auslöschen, | |||
für immer von der Masse des Leidens befreit werden und für immer Empfindungen des Leidens, die Anhäufung von Leiden, leidverursachende Handlungen, die Ursachen des Leidens, die Wurzeln des Leidens und alle Umstände, die mit Leiden verbunden sind, beseitigen. | |||
Mögen all diese Wesen es gelingen, all diese Situationen zu überwinden. | |||
Auf diese Weise richtet der Bodhisattva seine Achtsamkeit ungeteilt auf alle Wesen und, da er ihre Wurzeln der Güte als das Wichtigste ansieht, widmet er sie stellvertretend für sie dem Erreichen der Erkenntnis aller Erscheinungsweisen. Von dem Moment an, in dem der Bodhisattva den Entschluss fasst, Bodhi zu erlangen, sammelt er überall Wesen um sich, während er Wurzeln der Güte kultiviert und sie alle weiht, in dem Wunsch, ihnen zu ermöglichen, die Wildnis des Samsara für immer zu verlassen, das ungetrübte Glück aller Tathagatas zu erlangen, dem Ozean der Leiden zu entfliehen und den Pfad des Buddha-Dharma zu beschreiten. | |||
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Mit einem Geist der Güte, der alles durchdringt und erfüllt, und einer unermesslichen Kraft des Mitgefühls ermöglicht er überall jedem, reines Glück zu erlangen, seine Wurzeln der Güte zu bewahren, sich dem Dharma des Buddha anzunähern, den Bereichen der Māras zu entfliehen, in den Bereich des Buddha einzutreten, die Samen des weltlichen Daseins abzuschneiden, die Samen für das Werden eines Tathāgata zu säen und im Dharma zu verweilen, der in allen drei Zeitepochen derselbe ist. | |||
Der [[Bodhisattva]] Mahā Sattva widmet all jene Wurzeln der Güte, die er gepflanzt hat, pflanzen wird und jetzt pflanzt, und hat auch diesen zusätzlichen Gedanken: | |||
So wie die Buddhas und Bodhisattvas der Vergangenheit alle Buddhas und befreienden Wesen verehrten und ihnen Opfergaben darbrachten und ihnen ermöglichten, für immer Befreiung zu erlangen, indem sie fleißig alle Wurzeln der Güte pflegten und sie dann alle widmeten, dies ohne jegliche Anhaftung, das heißt, ohne sich auf die Form zu verlassen, ohne sich an Gefühle zu klammern, ohne verkehrte Wahrnehmungen, indem sie keine karmischen Formungsfaktoren erschaffen, indem sie nicht an Bewusstseinszuständen festhalten, indem sie die sechs Sinnesgrundlagen aufgeben, indem sie nicht in weltlichen Dharmas verweilen und sich daran erfreuen, die Welt zu transzendieren, indem sie alle Dharmas als leeren Raum erkennen, als ohne Ort, aus dem sie kommen, als weder entstanden noch zerstört, als frei von Realität und frei von verunreinigender Anhaftung, indem ich alle auf Unterscheidung beruhenden Ansichten aufgebe, indem ich unbewegt und unbeugsam bleibe, indem ich niemals irre, indem ich niemals Schaden nehme, indem ich im Gipfel der Wirklichkeit verweile, im Zeichenlosen, jenseits der Zeichen, in dem, was | |||
nur ein einziges Zeichen hat, indem ich auf diese Weise tief in das Wesen aller Dharmas eindringe, indem ich mich stets daran erfreue, die Wurzeln der Güte | |||
der universellen Tore zu kultivieren, und indem ich die Versammlungen aller Buddhas sehe – so wie all jene TathaGatas der Vergangenheit ihre Wurzeln der Güte widmeten, so übe auch ich Hingaben, indem ich Dharmas wie diese verstehe, Dharmas wie diese verwirkliche, mich auf Dharmas wie diese verlasse, mich entschließe zu kultivieren, den Zeichen der Dharmas nicht zu widersprechen, das Kultivierte zu erkennen wie eine Beschwörung, wie ein Spiegelbild, wie der Mond, der sich im Wasser spiegelt. wie Spiegelbilder, wie bloße Erscheinungen, die durch das Zusammenwirken von Ursachen und Bedingungen entstehen, und zwar bis hin zum Erreichen des letzten Grundes des Tathāgata. | |||
Söhne des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva hat auch diesen Gedanken: | |||
So wie alle Buddhas der Vergangenheit, als sie die Bodhisattva-Praktiken kultivierten, all ihre Wurzeln der Güte auf diese Weise widmeten, und so wie die zukünftigen Buddhas dies tun werden und die gegenwärtigen es bereits tun, so sollte auch ich mich jetzt, auf dieselbe Weise wie all jene Buddhas, dazu entschließen, all meine Wurzeln der Güte mit größter Hingabe, höchster Hingabe, überragender Hingabe, unvergleichlicher Hingabe, Hingabe, die vom Unvergleichlichen nicht erreicht wird, unvergleichlicher Hingabe, ehrenhafter Hingabe, wunderbarer Hingabe, gleicher Hingabe, rechter und aufrichtiger Hingabe, Hingabe mit großen Verdiensten, umfassender Hingabe, guter Hingabe, reiner Hingabe, Hingabe zur Abkehr vom Falschen und Hingabe zu widmen. weil er/sie nicht befolgt, was falsch ist. | |||
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Version vom 27. Januar 2026, 11:33 Uhr
Die zehn Widmungen ist das Kapitel 25 des Avatamsaka Sutra.
Übersetzung
Zu jener Zeit, unterstützt von den spirituellen Kräften Buddhas, trat der Bodhisattva Vajra Banner in den Zustand der Weisheitslicht-Samādhi ein.
Nachdem er diesen Zustand erreicht hatte, erschienen aus jeder der zehn Himmelsrichtungen, jenseits von Welten, so zahlreich wie die Atome in zehn Myriaden von Buddha-Kṣetras, Buddhas, so zahlreich wie die Atome in zehn Myriaden von Buddha-Kṣetras, die alle den gleichen Namen „Vajra Banner“ trugen, direkt vor ihm.
Daraufhin priesen sie ihn alle und sprachen: „Es ist wahrlich gut, wahrlich gut, Sohn der Guten Familie, dass du in diesen Zustand der Weisheitslicht-Samādhi eintreten konntest.“ Sohn der Guten Familie, es ist der gemeinsamen Unterstützung zu verdanken, die dir
durch die spirituellen Kräfte der Buddhas aus jeder der zehn Himmelsrichtungen zuteil wurde, so zahlreich wie die Atome in den zehn Buddha-Kṣetras, auch den ehrfurchtgebietenden spirituellen Kräften, die aus der Kraft von Vairocana Tathāgatas früheren Gelübden entspringen, auch der Reinheit deiner Weisheit, und auch den besonders hervorragenden Wurzeln der Güte der Bodhisattvas, dass du in dieses Samādhi eintreten konntest, und den Dharma auslegen kannst, um alle Bodhisattvas zu befähigen:
- Reine Furchtlosigkeit zu erlangen;
- Ungehinderte Beredsamkeit zu besitzen;
- Den Grund ungehinderter Weisheit zu betreten;
- Im großen Geist des Allwissens zu verweilen;
- Unerschöpfliche Wurzeln der Güte vollständig zu entwickeln;
- Die Dharmas ungehinderter Reinheit vollständig zu erfüllen;
- Um in die Dharma-Welt der universellen Tore einzutreten;
- um die spirituellen Kräfte aller Buddhas zu manifestieren;
- um die Kontinuität vergangener Achtsamkeit und Weisheit zu gewährleisten;
- um den Schutz aller Buddhas für all ihre Fähigkeiten zu erlangen;
- um unzählige Tore zu nutzen, um die vielen Dharmas umfassend zu erklären;
- um alle gehörten Lehren vollständig zu verstehen, zu verinnerlichen, zu bewahren und niemals zu vergessen;
- um alle Wurzeln der Güte der Bodhisattvas anzusammeln;
- um in den weltüberschreitenden Bestimmungen für den Pfad vollkommen verwirklicht zu werden;
- um die Trennung der Weisheit des Allwissens zu verhindern;
Um die Entstehung der großen Gelübde anzuregen;
um die wahre Bedeutung zu erklären;
um die Dharma-Welt vollständig zu erkennen;
um alle Bodhisattvas zu erfreuen;
um die allen Buddhas gemeinsamen Wurzeln der Güte zu pflegen;
und um die Linie aller Tatha Gatas zu schützen und zu bewahren.
Das heißt, [sie haben dich auf diese Weise befähigt], damit du die zehn Weihegaben aller Bodhisattvas darlegen wirst.
Sohn des Buddha, unterstützt von den ehrfurchtgebietenden spirituellen Kräften des Buddha, solltest du diese Dharmas darlegen, indem du Folgendes tust:
Um die schützende Achtsamkeit des Buddha zu erlangen;
Um in der Familie der Buddhas zu weilen;
Um weltüberschreitende verdienstvolle Eigenschaften zu mehren;
Um das Licht der Dhā Raṇīs zu erlangen;
Um in den ungehinderten Dharma des Buddha einzutreten; Um überall das Reich des Dharma mit strahlendem Licht zu erleuchten;
um die reinen, fehlerlosen Dharmas anzuhäufen;
um im Reich unermesslicher Weisheit zu verweilen; und
um das ungetrübte Licht des Dharma zu erlangen.
Daraufhin verliehen die Buddhas dem Vajra Banner Bodhisattva:
Unermessliche Weisheit;
ungetrübte Beredsamkeit;
geschickte Mittel, um Aussagen und Bedeutungen zu unterscheiden;
ungetrübtes Dharma-Licht;
einen Körper, der dem des Tathagata gleicht;
eine reine Stimme mit unzähligen verschiedenen Tönen;
die unvorstellbare Samadhi der meisterhaften Kontemplation der Bodhisattvas;
die Weisheit, die alle unzerstörbaren Wurzeln der Güte weiht;
die Vollkommenheit geschickter Mittel in der Kontemplation aller Dharmas; und
ununterbrochene Beredsamkeit in der Erklärung aller Dharmas an allen Orten. Warum geschah dies? Dies lag an der Kraft der Wurzeln des Guten, die aus dem Eintritt in diesen Samādhi erwuchsen.
Dann berührten alle Buddhas mit ihren rechten Händen den Scheitel des Bodhisattva Vajra Banner.
Nachdem der Bodhisattva Vajra Banner ihre Berührung seines Scheitels gespürt hatte, erhob er sich sogleich
aus dieser meditativen Versenkung und sprach zu den Bodhisattvas:
Söhne des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva hat unvorstellbar große Gelübde abgelegt, durch die er die Dharma-Welt erfüllt und überall
in der Lage ist, alle Wesen zu retten und zu beschützen.
Das heißt, er kultiviert und übt sich in den Hingaben aller Buddhas der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart.
Söhne Buddhas, wie viele Arten von Hingaben besitzt der Bodhisattva Mahā Sattva?
Söhne Buddhas, der Bodhisattva Mahā Sattva besitzt zehn Arten von Hingaben, die von allen Buddhas der drei Zeitalter erläutert wurden. Welche sind das? Sie sind:
Erstens die Hingabe, die alle Wesen erlöst, ohne dass es eine Vorstellung von einem Sein gibt;
Zweitens die unzerstörbare Hingabe;
Drittens die Hingabe, die mit der aller Buddhas übereinstimmt;
Viertens die Hingabe, die alles erreicht;
Fünftens die Hingabe eines unerschöpflichen Schatzes an verdienstvollen Eigenschaften;
Sechstens die Hingabe der Wurzeln der Güte, die die Gleichheit aller durchdringt;
Siebtens die Hingabe, die mit allen Wesen gleichermaßen übereinstimmt;
Achtens die Hingabe, die den Charakter wahrer Soheit besitzt;
Neuntens, die Hingabe der ungebundenen und unanhaftenden Befreiung; und
Zehntens, die Hingabe, die die Unermesslichkeit des Dharma-Bereichs durchdringt.
Söhne des Buddha, dies sind die zehn Arten der Hingabe des Bodhisattva-Mahā-Sattva, die alle Buddhas der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart verkündet haben, verkünden werden und jetzt verkünden.
Söhne des Buddha, was ist dann mit der Hingabe des Bodhisattva-Mahā-Sattva gemeint, in der er alle Wesen in der Abwesenheit jeglicher Vorstellung von einem Sein erlöst? Söhne des Buddha, wenn dieser Bodhisattva-Mahā Sattva dā na pā ramitā praktiziert, śīla
pā ramitā reinigt, kṣā nti pā ramitā kultiviert, vīrya pā ramitā erweckt, dhyā na pā ramitā erreicht und in prajñā pā ramitā verweilt, große Güte, großes Mitgefühl, große Freude und große Gleichmut, während er unzählige Wurzeln der Güte wie diese kultiviert, denkt er dabei:
Mögen diese Wurzeln der Güte überall allen Wesen zum Nutzen gereichen und ihnen ermöglichen, Reinheit zu erlangen, das Höchste zu erreichen und für immer von den unermesslichen Leiden und Qualen der Höllen befreit zu sein. die hungrigen Geister, die Tiere, König Yama, und andere derartige Umstände.
Wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva Wurzeln der Güte pflanzt, weiht er seine eigenen Wurzeln der Güte auf folgende Weise:
Möge ich allen Wesen Zuflucht bieten, damit sie allen Arten von Leid entgehen können;
Möge ich zum Beschützer aller Wesen werden, damit sie alle von allem Leid befreit werden;
Möge ich eine Zuflucht für alle Wesen werden, damit sie alle ihre Ängste hinter sich lassen können;
Möge ich ein Weg für alle Wesen werden, damit sie alles Wissen erlangen können;
Möge ich eine Quelle des Friedens für alle Wesen werden, damit sie einen Ort des vollkommenen Friedens und der Geborgenheit finden können;
Möge ich ein Licht für alle Wesen werden, damit sie das Licht der Weisheit erlangen und die Dunkelheit der Täuschung vertreiben können;
Möge ich eine Fackel für alle Wesen werden, um die Dunkelheit ihrer Unwissenheit zu vertreiben;
Möge ich eine Lampe für alle Wesen werden, damit sie im Zustand höchster Reinheit verweilen können;
Möge ich ein Führer für alle Wesen werden, um sie zum wahren Dharma zu führen; und
Möge ich ein großer Führer für alle Wesen werden, um ihnen unermessliche Weisheit zu schenken.
Söhne des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva widmet all seine Wurzeln der Güte auf diese Weise und kommt dadurch allen Wesen gleichermaßen zugute, wodurch sie letztendlich alle das Allwissen erlangen.
Söhne des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva hütet und vollzieht Weihezeremonien für diejenigen, die nicht seine Verwandten oder Freunde sind, auf dieselbe Weise, wie er es für seine Verwandten und Freunde tut.
Warum ist das so? Weil der Bodhisattva-Mahā Sattva die gleiche Natur aller Dharmas durchdrungen hat, durch die er nicht einmal einen Gedanken hegt, der irgendein Wesen als nicht verwandt oder nicht befreundet betrachtet.
Selbst wenn ein Wesen feindselige oder schädliche Absichten gegenüber dem Bodhisattva hegt, blickt der Bodhisattva ihm dennoch mit dem Auge der Güte entgegen und bleibt für immer frei von Zorn. Er dient überall den Wesen als guter spiritueller Freund, der ihnen den rechten Dharma erklärt und sie befähigt, ihn zu praktizieren.
Wie der große Ozean durch keines der vielen Gifte zerstört werden kann, so ist es auch mit dem Bodhisattva, denn selbst die vielen Arten von Qualen, die ihm von bösen Wesen zugefügt werden, wie etwa von solchen, die töricht, unweise, undankbar, voller tiefsitzenden, giftigen Hasses, arrogant und selbstherrlich, geistig verblendet und unfähig sind, den guten Dharma zu erkennen – nichts davon vermag ihn zu erschüttern.
So wie die Sonne sich nicht verbirgt, wenn sie aufgeht, und nicht ausbleibt, nur weil Blinde da sind, die sie nicht sehen können, wegen der [Fata Morgana]-Stadt der Gandharvas, wegen der Hand eines Asura, wegen der Bäume, die auf Jambudvīpa wachsen, wegen hoch aufragender Klippen oder tiefer Schluchten, oder wegen Staub, Nebel, Rauch, Wolken oder anderen Hindernissen.
Es verbirgt sich nicht einfach und bleibt deshalb unerscheinbar, noch verbirgt es sich und bleibt deshalb unerscheinbar wegen der Jahreszeiten. So ist es auch mit dem Bodhisattva Mahā Sattva.
Er besitzt großes Verdienst. Sein Geist ist tief und weit. In seiner Betrachtung mit rechter Achtsamkeit weicht er nicht zurück und duckt sich nicht. Vielmehr erzeugt sein Geist aufgrund seines Eifers, die höchsten verdienstvollen Eigenschaften und Weisheit zu erlangen, das entschlossene Bestreben, die höchsten Dharmas zu erlangen, und sein Dharma-Licht erleuchtet alles, sodass er den Sinn von allem erkennt und Weisheit und souveräne Meisterschaft in allen Toren zum Dharma besitzt. Er pflegt stets gute Dharmas zum Wohle aller Wesen und begeht niemals den Fehler, Wesen im Stich zu lassen. Er lässt sich nicht von ihrer verdorbenen und bösen Natur, ihren falschen Ansichten und ihrem hasserfüllten Geist oder der Schwierigkeit, sie zu erziehen, dazu verleiten, sie überstürzt abzulehnen
und die Hingabe aufzugeben. Vielmehr legt er einfach die Rüstung der großen Gelübde des Bodhisattva als Schmuck an und rettet und beschützt dann die Wesen, ohne jemals davon abzuweichen.
Er wendet sich nicht von den Bodhisattva-Praktiken ab und verlässt nicht den Bodhisattva-Pfad, weil die Wesen undankbar sind. Er gibt nicht seine wahrheitsgemäßen Wurzeln der Güte auf, nur weil er am selben Ort mit gewöhnlichen Menschen lebt. Und er empfindet keinen Ekel vor den Wesen, weil es ihm schwerfällt zu ertragen, dass sie immer wieder Böses tun.
Und warum ist das so? So wie die Sonne nicht nur zu einem einzigen Zweck aufgeht und in der Welt erscheint, so verhält es sich auch mit dem Bodhisattva Mahā Sattva. Denn er kultiviert die Wurzeln der Güte nicht nur für ein einzelnes Wesen und weiht sie dann dem Anuttara-Samyak-Saṃ-Bodhi. Vielmehr kultiviert er die Wurzeln der Güte und weiht sie dem Anuttara-Samyak-Saṃ-Bodhi, um alle Wesen überall zu retten und zu beschützen.
Ebenso verfährt er nicht allein mit dem Ziel der Reinigung, sondern mit dem eines einzigen Buddha-Kṣetra, nicht allein mit dem Glauben an einen einzigen Buddha, nicht allein mit dem Ziel, einen einzigen Buddha zu sehen, und nicht allein mit dem Ziel des vollständigen Verständnisses, sondern mit dem eines einzigen Dharma, indem er das Gelübde ablegt, große Weisheit zu erlangen und sie der Verwirklichung des Anuttara-Samyak-Saṃ-Bodhi zu widmen.
Vielmehr dient es dazu, überall alle Buddha-Kṣetras zu reinigen, überall den Glauben an alle Buddhas zu entwickeln, überall allen Buddhas zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen und überall alle Dharmas des Buddha zu verstehen, weshalb er das große Gelübde ablegt, alle Wurzeln der Güte kultiviert und sie dem Anuttara-Samyak-Saṃ Bodhi widmet.
Als Söhne des Buddha nimmt der Bodhisattva-Mahā Sattva alle Dharmas des Buddha zum Ziel, indem er den gewaltigen und den unumkehrbaren Entschluss erweckt, über unzählige Kalpas hinweg die seltenen und schwer zu erlangenden Juwelen des Geistes zu kultivieren und anzusammeln, die denen aller Buddhas gleichkommen.
Auf diese Weise betrachtet der Bodhisattva alle Wurzeln des Guten, entwickelt den Geist des reinen Glaubens und festigt sein großes Mitgefühl, indem er echte Widmungen vollzieht, die nicht bloß Worte sind, und dies zum Wohle aller Wesen tut, mit einem überaus tiefgründigen, freudvollen, reinen, erhabenen, flexiblen, gütigen und mitfühlenden, wohlwollenden und glücklichen Geist.
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva Mahā Sattva all seine Wurzeln der Güte widmet, sinniert er auf folgende Weise:
Möge es sein, dass aufgrund meiner Wurzeln der Güte alle Wesen in allen Wiedergeburten geläutert werden, vollkommen erfüllte verdienstvolle Eigenschaften erlangen, die nicht beeinträchtigt, zerstört oder erschöpft werden können, stets verehrt werden, rechte Achtsamkeit entwickeln, die niemals vergisst, entschlossene und unerschütterliche Weisheit erlangen, unermessliche Weisheit besitzen und in ihrer Zierde mit allen verdienstvollen Eigenschaften des Körper-, Mund- und Geisteskarmas vollkommen erfüllt werden.
Er sinniert auch auf folgende Weise:
Mögen diese Wurzeln der Güte alle Wesen befähigen, allen Buddhas zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen, ohne dass dies jemals vergeblich geschieht. Mögen sie ihnen ermöglichen, einen reinen und unzerstörbaren Glauben an die Buddhas zu entwickeln, dem rechten Dharma zuzuhören, alle Zweifel auszumerzen, sich an den Dharma zu erinnern, ihn niemals zu vergessen und ihn gemäß seiner Lehre zu praktizieren. Mögen sie ihnen ermöglichen, Gedanken ehrfürchtigen Respekts gegenüber dem Tathagata zu hegen, sich reinen körperlichen Handlungen hinzugeben, in unzähligen tiefen Wurzeln der Güte zu verwurzeln, sich für immer von der Armut zu befreien und in den sieben Arten des Reichtums vollkommene Erfüllung zu finden.
Mögen sie ihnen ermöglichen, den Buddhas in ihrer Praxis und Übung stets zu folgen, unzählige wunderbare Wurzeln der Güte zu vervollkommnen, gleiches Erwachen und gleiches Verständnis zu erlangen, im Allwissen zu verweilen und mit ungetrübtem Blick alle Wesen mit gleicher Achtung zu betrachten.
Mögen sie ihnen ermöglichen, ihre Körper mit den vielen Zeichen zu schmücken, alle frei von Fehlern und Mängeln, die reine und wunderbare Stimme zu erlangen, in den verdienstvollen Eigenschaften vollkommen zu werden, all ihre Fähigkeiten zu schulen, die zehn Kräfte zu vervollkommnen, im Geist der Güte vollkommen zu werden und von nichts abhängig zu sein.
Und mögen sie es ermöglichen, das ganze Glück des Buddha zu erlangen, die unzähligen Stufen zu erreichen und auf der Stufe zu verweilen, auf der der Buddha weilt.
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva sieht, wie alle Wesen schlechtes Karma anhäufen, alle Arten von schwerem Leid erleiden und aufgrund dieser Hindernisse nicht mehr in der Lage sind, den Buddha zu sehen, den Dharma zu hören und die Sangha zu erkennen, denkt er: „Ich möchte stellvertretend für alle Wesen die vielen verschiedenen Arten des Leidens in ihren elenden Schicksalen ertragen und ihnen so die Befreiung ermöglichen.“
Wenn der Bodhisattva auf diese Weise qualvolles Leid erfährt, verdoppelt er seinen energischen Fleiß und gibt es nicht auf, weicht ihm nicht aus, fürchtet sich nicht davor, lässt sich nicht von ihm einschüchtern, weicht ihm nicht aus und wird nicht müde.
Und warum ist das so? Denn gemäß seinen Gelübden strebt er entschlossen danach, die Lasten aller Wesen auf sich zu nehmen und ihnen zur Befreiung zu verhelfen.
In diesem Moment sinniert der Bodhisattva folgendermaßen:
Gemäß ihrem eigenen Karma irren alle Wesen durch die Stadien des Leidens und der Schwierigkeiten in den Bereichen von Geburt, Alter, Krankheit und Tod. Aufgrund falscher Ansichten und mangelnder Weisheit verleugnen sie alle guten Wege. Ich sollte sie erlösen und ihnen zur Befreiung verhelfen.
Darüber hinaus sind alle Wesen im Netz der Begierde verstrickt, von einer Decke der Täuschung umhüllt und von unreinen Anhaftungen befallen, die sie in allen Existenzbereichen verfolgen und niemals loslassen. Sie geraten in den Käfig des Leidens, verstricken sich in die karmischen Handlungen der Māras, verbrauchen all ihr Verdienst und ihre Weisheit, hegen ständig Zweifel und Illusionen, finden keinen Ort des Friedens und der Geborgenheit, bleiben blind für den Pfad der Befreiung, verharren im unaufhörlich sich drehenden Rad des Samsāra und ertrinken unaufhörlich im Morast des Leidens.
Nachdem der Bodhisattva dies erkannt hat und den Geist tiefen Mitgefühls und großen altruistischen Nutzens erweckt hat, wünscht er, allen Wesen die Befreiung zu ermöglichen.
Mit der Hingabe aller Wurzeln der Güte, mit der Hingabe des unerschütterlichen Entschlusses, mit den Hingaben der Bodhisattvas der drei Zeitalter
der Zeit und mit den Hingaben, von denen im Sutra der Großen Hingaben die Rede ist, wünscht er, dass alle Wesen überall Reinheit erlangen und
das Wissen um alle Erscheinungsweisen vollenden.
Er sinniert auch so:
Was immer ich auch kultiviere, möge es allen Wesen ermöglichen, Könige unübertroffener Weisheit zu werden.
Nicht für mich selbst suche ich Befreiung.
Vielmehr nur, um alle Wesen zu retten und ihnen die Entschlossenheit zu verleihen, allumfassendes Wissen zu erlangen, den Fluss des Samsara zu überqueren und von den vielfältigen Leiden befreit zu werden.
Er sinniert auch so:
Im Namen aller Wesen sollte ich überall ihre vielfältigen Leiden vollständig auf mich nehmen und ihnen so ermöglichen, den unzähligen Geburten und Toden und dem großen Abgrund vielfältigen Leidens zu entkommen.
Bis zum Ende der Kalpas der Zukunft sollte ich überall alle Leiden für alle Wesen in all ihren elenden Schicksalen in allen Welten auf mich nehmen und dabei stets fleißig die Wurzeln der Güte für die Wesen pflegen.
Warum? Ich würde lieber all diese vielen Leiden selbst auf mich nehmen, als zuzulassen, dass Wesen in die Höllen fallen. Stattdessen würde ich mich als Lösegeld in ihre gefährlichen und schwierigen Behausungen der Höllenreiche, Tierreiche, Reiche von König Yama usw. stellen und so ihre Freiheit erkaufen und die Befreiung aller Wesen aus ihren elenden Schicksalen ermöglichen. Er sinniert auch so: Möge ich alle Wesen beschützen, sie niemals verlassen und meinen Worten treu bleiben, frei von jeglicher Falschheit darin. Warum? Um alle Wesen zu retten und zu befreien, fasste ich den Entschluss, Bodhi zu erlangen.
Nicht für mich selbst strebe ich nach der unübertroffenen Erleuchtung. Auch pflege ich die Bodhi-Praktiken nicht, um die Erfahrungssphären der fünf Begierden zu erlangen oder die verschiedenen Freuden in den drei Daseinsbereichen zu erlangen.
Warum ist das so? Von allen Freuden der Welt ist keine nicht Leiden, sondern ein Bereich der vielen Māras, begehrt von törichten Menschen und von allen Buddhas verpönt. Alle verhängnisvollen Zustände des Leidens entstehen durch sie. Aller Hass, Zorn, Streit, Zank, gegenseitige Verletzungen und Beleidigungen, die für die Höllen, hungrige Geister, Tiere und Reiche von König Yama charakteristisch sind – all diese Übel werden durch die gierige Anhaftung an die fünf Begierden verursacht.
Es ist diese nachgiebige Anhaftung an die fünf Begierden, die die Wesen von den Buddhas entfernt und sie von der Wiedergeburt im Himmel abhält; wie viel mehr sind sie dadurch daran gehindert, den Bodhi des Anuttara-Samyak-Saṃ-Bodhi zu erlangen.
Auf diese Weise betrachtet der Bodhisattva, wie die Gier der Weltmenschen nach einem kleinen Hauch von Begierden sie unermessliches Leid ertragen lässt. Niemals strebt er um der Freuden der fünf Begierden willen nach dem unübertroffenen Bodhi und kultiviert die Bodhisattva-Praktiken. Vielmehr ist es allein um des Glücks aller Wesen willen, dass er sich entschließt, die großen Gelübde zu kultivieren und vollständig zu erfüllen und die Fesseln zu lösen, die die Wesen an all ihr Leid binden, damit sie Befreiung erlangen können.
Söhne des Buddha, der Bodhisattva Mahā Sattva reflektiert auch so:
Ich sollte Wurzeln der Güte auf diese Weise widmen, um allen Wesen zu ermöglichen, die höchste Glückseligkeit zu erlangen, die Glückseligkeit des Nutzens, die Glückseligkeit, nicht leiden zu müssen, die Glückseligkeit der Ruhe, die Glückseligkeit der Unabhängigkeit, die Glückseligkeit der Bewegungslosigkeit, unermessliche Glückseligkeit, die Glückseligkeit, weder aufzugeben noch zurückzuweichen, unvergängliche Glückseligkeit und
die Glückseligkeit des Allwissens.
Er reflektiert auch so:
Ich sollte allen Wesen dienen, indem ich ein Lehrmeister werde, der sie unterweist, ein Minister, der ihr Heer führt, einer, der die Fackel der Weisheit hochhält, einer, der den Weg zu Frieden und Sicherheit weist, einer, der sie befähigt, gefährlichen Schwierigkeiten zu entkommen, und
einer, der ausgezeichnete und geschickte Mittel einsetzt, um ihnen zu ermöglichen, die Wahrheit zu verstehen.
Ich sollte ihnen auch als geschickter Schiffskapitän des Allwissens auf dem Ozean des Samsara dienen, der die Wesen hinüberführt und ihnen ermöglicht, das ferne Ufer zu erreichen.
Söhne des Buddha, der Bodhisattva Mahā Sattva widmet all seine Wurzeln der Güte diesen Wegen, nämlich indem er gemäß dem, was angemessen ist, alle Wesen rettet und beschützt und ihnen dadurch ermöglicht, dem Samsara zu entkommen, allen Buddhas zu dienen und ihnen Opfergaben darzubringen, die ungehinderte Weisheit des Allwissens zu erlangen, die vielen Māras aufzugeben, sich von schlechten Freunden zu distanzieren, sich allen guten Bodhisattva-Freunden zu nähern, alle Übertretungen auszulöschen, reines Karma zu vollenden und das umfassende Verhalten, die Gelübde und die unermesslichen Wurzeln der Güte des Bodhisattva vollständig zu erfüllen.
Söhne des Buddha, nachdem der Bodhisattva-Mahā Sattva all seine Wurzeln der Güte rechtmäßig dargestellt hat, reflektiert er folgendermaßen:
Es ist nicht so, dass, weil es viele Wesen auf den vier Kontinenten gibt, viele Sonnen aufgehen. Es geht nur eine einzige Sonne auf, die alle Wesen überall erleuchten kann.
Auch ist es nicht das Licht, das von ihren eigenen Körpern ausgeht, das die Wesen erkennen lässt, ob es Tag oder Nacht ist und sie dann umherreisen, Dinge beobachten und allerlei Handlungen ausführen. Vielmehr ist es allein dem Aufgang der Sonne zu verdanken, dass sie diese Bestrebungen vollbringen. Insofern ist die Sonne nur eine, nicht zwei.
So verhält es sich auch mit dem Bodhisattva-Mahā Sattva. Wenn er Wurzeln der Güte kultiviert und anhäuft und sie dann widmet, sinniert er folgendermaßen: „Diese Wesen können sich nicht selbst retten.
Wie könnten sie dann andere retten? Es gibt nur mich, diese eine Person.“ Er beschließt dann, Wurzeln der Güte allein, ohne die Hilfe von Gefährten, zu kultivieren und anzuhäufen und widmet sich dann insbesondere solchen Widmungen:
Weil er alle Wesen umfassend befreien möchte;
Weil er alle Wesen überall erleuchten möchte;
Weil er alle Wesen unterweisen und führen möchte;
Weil er alle Wesen erwecken möchte;
weil er sich um alle Wesen kümmern möchte;
weil er alle Wesen vereinen möchte;
weil er alle Wesen entwickeln möchte;
weil er alle Wesen erfreuen möchte;
weil er alle Wesen zufrieden und glücklich machen möchte; und
weil er allen Wesen ermöglichen möchte, ihre Zweifel zu überwinden.
Söhne des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva reflektiert auch so:
Ich sollte wie die Sonne sein, die überall alles erleuchtet und dabei keine Gegenleistung für ihre Güte erwartet.
Selbst wenn es Wesen gibt, die Böses getan haben, muss ich sie dennoch einschließen und meine Gelübde niemals deswegen brechen.
Ich darf niemals alle Wesen wegen des Bösen eines einzigen Wesens im Stich lassen.
Vielmehr sollte ich fleißig die Wurzeln der Güte pflegen und so überall allen Wesen ermöglichen, Glück zu erlangen.
Auch wenn diese Wurzeln der Güte nur wenige sein mögen, sollte ich bei ihrer Bildung alle Wesen überall einschließen und mit freudigem Herzen große Widmungen aussprechen.
Hätte man Wurzeln der Güte, wollte man aber nicht allen Wesen damit Gutes tun, so wäre dies keine wahre Widmung.
Nur wenn man jede einzelne seiner Wurzeln der Güte allen Wesen überall widmet, so ist dies eine wahre Widmung.
[Daher praktiziert er Widmungen wie diese:]
Widmungen, die darauf abzielen, Wesen in der Natur der Dharmas zu etablieren, frei von jeglichen Anhaftungen;
Widmungen, in denen man erkennt, dass das Wesen der Wesen unbeweglich und unveränderlich ist;
Widmungen, in denen die Widmung nichts hat, wovon sie abhängt, und nichts, woran sie sich festklammert;
Widmungen, in denen man sich nicht an die Eigenschaften der eigenen Wurzeln der Güte klammert;
Widmungen, in denen man keine Unterscheidungen hinsichtlich der karmischen Belohnungen trifft;
Widmungen, in denen man sich nicht an die Eigenschaften der fünf Daseinsgruppen klammert;
Widmungen, in denen man die Eigenschaften der fünf Daseinsgruppen nicht beschädigt;
Widmungen, in denen man sich nicht an karmische Taten klammert;
Widmungen, in denen man keine karmischen Belohnungen anstrebt;
Widmungen, in denen man keine verunreinigende Anhaftung an Ursachen und Bedingungen hat.
Widmungen, in denen man keine Unterscheidungen trifft hinsichtlich dessen, was aus Ursachen und Bedingungen entsteht;
Widmungen, in denen man nicht an Namen und Ruhm hängt;
Widmungen, in denen man nicht an einem bestimmten Ort hängt;
Widmungen, in denen man nicht an falschen Dharmas hängt;
Widmungen, in denen man nicht an den Merkmalen der Existenz eines Wesens, den Merkmalen der Existenz der Welt oder den Merkmalen der Existenz des Geistes hängt;
Widmungen, in denen man keine verkehrten Gedanken, verkehrten Vorstellungen oder verkehrten Ansichten hervorbringt;
Widmungen, in denen man nicht am Pfad der Worte und der Rede hängt;
Widmungen, in denen man die wahre Natur aller Dharmas betrachtet;
Widmungen, in denen man die Zeichen betrachtet, die für alle Wesen gleich sind;
Widmungen, in denen man alle Wurzeln der Güte mit dem Siegel des Dharma-Reiches prägt. und
Widmungen, in denen man alle Dharmas unvoreingenommen betrachtet.
Er versteht, dass, wie alle Dharmas nicht existieren, und daß dies auch für das Pflanzen von Wurzeln der Güte gilt. Er betrachtet, dass, wie alle Dharmas nicht-dual, unentstanden und unzerstörbar sind, und daß dies auch für Widmungen gilt.
Durch die Verwendung solcher Widmungen von Wurzeln der Güte kultiviert er reine, gegenläufige Dharmas. Alle seine Wurzeln der Güte stimmen mit weltüberschreitenden Dharmas überein. Er erschafft keine dualistischen Konzepte. Nicht durch Identifikation mit karmischen Handlungen erlangt er Allwissen, noch sind seine Widmungen, die auf Allwissen gerichtet sind, unabhängig von karmischen Handlungen.
Allwissen ist nicht identisch mit karmischen Handlungen. Man erlangt Allwissen jedoch nicht unabhängig von karmischen Handlungen.
Da karmische Taten wie Licht in ihrer Reinheit sind, sind auch karmische Ergebnisse wie Licht in ihrer Reinheit.
Da karmische Ergebnisse wie Licht in ihrer Reinheit sind, ist auch die Weisheit des Allwissens wie Licht in ihrer Reinheit.
Nachdem er die Konzepte des Selbst und des Besitzes eines Selbst sowie alle durch Denken und darauf basierende Unterscheidungen hervorgerufenen Störungen aufgegeben hat, versteht er auf diese Weise vollkommen und wendet geschickte Mittel an, um all seine Wurzeln der Güte zu widmen. Wenn der Bodhisattva auf diese Weise Hingabe übt, befreit er stets und unaufhörlich Wesen, ohne jedoch in den Spuren der Dharmas zu verweilen.
Obwohl er weiß, dass alle Dharmas keine Handlungen und keine Vergeltung haben, ist er dennoch in der Lage, jede Art von karmischen Folgen hervorzurufen, ohne dabei in Widersprüche zu verfallen. Durch den Einsatz solcher zweckmäßiger Mittel kultiviert er geschickt Hingabe.
Wenn der Bodhisattva Mahā Sattva auf diese Weise Hingabe kultiviert, bleibt er frei von allen Fehlern und wird von den Buddhas gepriesen.
Söhne Buddhas, dies ist es, was die erste Art der Hingabe des Bodhisattva – Mahā Sattva – ausmacht, die Hingabe, die alle Wesen erlöst, selbst ohne jegliche Vorstellung von einem Sein.
Zu jener Zeit überblickte der Bodhisattva Vajra Banner die Versammlungen der zehn Himmelsrichtungen im gesamten Dharma-Reich, ergründete die
Bedeutung dieser tiefgründigen Aussagen und, mit einem unermesslichen Geist, der die höchsten Praktiken pflegte, dessen großes Mitgefühl
alle Wesen überall umfasste und der die Trennung der Linie aller Tatha-Gatas der drei Zeitabschnitte verhinderte, trat er in den Dharma-Schatz der verdienstvollen Eigenschaften aller Buddhas ein, erweckte den Dharma-Körper aller Buddhas und war imstande, den Geist aller Wesen zu beurteilen und die Reife der Wurzeln des Guten zu erkennen, die sie gepflanzt hatten.
Daraufhin sprach er, im Dharma-Körper wohnend und dennoch für sie reine Formkörper manifestierend, mit Hilfe der spirituellen Kräfte des Buddha, diese Verse:
Er beschreitet den Pfad unzähliger Kalpas lang, mit unerschütterlicher Kraft und unbeugsamer Entschlossenheit, weil er allen Wesen zum Wohle gereichen will, strebt er stets nach den verdienstvollen Eigenschaften aller Buddhas, unterweist unzählige Menschen auf der Welt, reinigt seinen Geist bis zur höchsten Reinheit, und nimmt sich vor, überall alle fühlenden Wesen zu retten – er ist es, der den Schatz der Hingabe wahrhaftig aufnimmt. Voller mutiger Kraft, mit scharfsinniger und tiefgründiger Weisheit und einem reinen Geist, rettet er überall alle Wesen, mit einem geduldigen und unerschütterlichen Geist.
Sein Geist ist fest und unvergleichlich, und seine Absichten sind stets rein und voller großer Freude.
So kultiviert er fleißig zum Wohle aller Wesen und, wie die große Erde, umfasst und akzeptiert er überall alle Wesen.
Nicht für sich selbst sucht er Glück, sondern allein aus dem Wunsch heraus, alle Wesen zu retten und zu beschützen.
So erweckt er den Geist tiefen Mitgefühls und gelangt rasch in den Zustand der Ungebundenheit.
Er sammelt alle Wesen aus den Welten der zehn Himmelsrichtungen um sich und verweilt, um sie zu retten, geschickt im Entschluss, indem er sich auf diese Weise in allen Hingaben übt und schult.
Im Kult des Gebens ist er von unermesslicher Freude erfüllt, indem er die Gebote der Reinheit bewahrt, bleibt er frei von Übertretungen,
und in seiner mutigen Kraft bleibt sein Geist unerschütterlich.
Dies widmet er dem Erwerb des Allwissens des Tathagata.
Sein Geist ist so weit, dass er grenzenlos ist.
Gefestigt in der Kraft der Geduld, ist er unerschütterlich.
Seine tiefen Meditationen sind stets erleuchtend.
Und seine Weisheit ist so erhaben, dass sie unbegreiflich ist.
In allen Welten und in allen zehn Himmelsrichtungen verwirklicht er die Kultivierung der reinen Praktiken vollständig
und widmet dann all diese verdienstvollen Eigenschaften, weil er allen fühlenden Wesen Glück bringen will.
Diese große Erhabenheit kultiviert fleißig alle unzähligen, grenzenlosen und unzählbaren guten karmischen Taten und unternimmt alle Anstrengungen, den Wesen zum Nutzen zu dienen und ihnen zu ermöglichen, in unbegreiflicher und unübertroffener Weisheit zu verweilen.
Um allen Wesen überall zu dienen, würde er sogar unvorstellbar viele Kalpas in den Höllen verweilen und dabei niemals an Müdigkeit oder Rückzug denken, denn mit heldenhafter Tapferkeit übt er sich stets entschlossen in seinen Hingaben.
Er sucht weder nach Formen, Klängen, Gerüchen noch Geschmäckern, noch sehnt er sich nach wundersamen Objekten der Berührung.
Vielmehr strebt er nur danach, die vielen Arten von Wesen zu retten und zu befreien, dass er stets nach unübertroffener und höchster Weisheit sucht.
Mit Weisheit, so rein wie der leere Raum selbst, kultiviert er die grenzenlosen Praktiken der großen Meister.
Alle Dharmas, die der Buddha selbst praktizierte, kultiviert und übt er stets, genau wie dieser.
Die große Erhabenheit bereist alle Welten, wo sie allen ihren vielen Wesen Frieden und Geborgenheit schenkt, und sie überall mit freudiger Wonne erfüllt, während sie unermüdlich die Praktiken des Bodhisattva pflegt.
Sie löscht alle Geistesgifte aus, und meditiert und kultiviert die höchste Weisheit.
Sie sucht kein Glück für sich selbst, denn sie wünscht sich nur, dass alle Wesen dem Leiden entkommen.
Die Hingabe dieser Person erreicht die höchste Verwirklichung, und ihr Geist ist stets rein und frei von den vielen Geistesgiften.
Alle Tatha Gatas der drei Zeiten vertrauen ihr Dharma-Erbe an, und sie weilt in der Stadt des unübertroffenen großen Dharma.
Sie hat niemals eine befleckende Anhaftung an physische Formen gehabt.
Ebenso wenig an Gefühle, Wahrnehmung, prägende Faktoren und Bewusstsein.
Ihr Geist transzendiert für immer die drei Daseinsbereiche, und sie widmet all ihre verdienstvollen Eigenschaften. Alle Wesen, die der Buddha kennt und sieht – ausnahmslos versammelt er sie alle.
Er gelobt, dass sie alle die Befreiung erlangen werden, und übt sich um ihretwillen, wodurch er große Freude erzeugt.
In jedem Augenblick seines Geistes ist sein Geist stets auf eine Weisheit gerichtet, die so umfassend ist, dass sie ihresgleichen sucht. Frei von Täuschung ist seine rechte Achtsamkeit immer ruhig, und all seine karmischen Taten sind vollkommen rein.
Da all diese Bodhisattvas in der Welt weilen, sind sie an keine inneren oder äußeren Dharmas gebunden.
Sie gleichen dem Wind, der ungehindert durch den Raum weht.
So ist auch diese große Erhabenheit in ihrem Geistesgebrauch.
All seine körperlichen Handlungen sind rein, all seine Worte sind fehlerlos, und sein Geist ist stets auf den Pfad des Tatha gata gerichtet.
So vermag er alle Buddhas zu erfreuen.
In den unzähligen Ländern der zehn Himmelsrichtungen, wo immer Buddhas weilen, reist er, um sie zu besuchen.
Dort betrachtet er jene mitfühlenden Bhagavats, und keinen von ihnen würde er nicht verehren, zu dem er aufblickt und dem er nicht dient.
Sein Geist, stets rein, hat alle Arten von Fehlern abgelegt.
Überall betritt er die Welt, ohne etwas zu fürchten.
Bereits auf dem unübertroffenen Pfad des Tatha gata verweilend, dient er allen in den drei Daseinsbereichen als unerschöpflicher Quell des Dharma.
Er betrachtet alle Dharmas mit unermüdlichem Eifer und sinniert dementsprechend über Sein und Nichtsein.
Auf diese Weise schreitet er zur Erkenntnis der wahren Wahrheit voran und gelangt in die tiefste, konfliktfreie Sphäre.
Dadurch kultiviert und beschreitet er den festen Pfad, den kein Wesen zerstören kann.
Er ist imstande, das Wesen aller Dharmas vollständig zu durchdringen und bleibt während der drei Zeitalter frei von Anhaftungen.
So erreichen seine Hingaben das ferne Ufer der Vollkommenheit, er befähigt alle Wesen, die vielen Verunreinigungen abzulegen,
er gibt für immer alles auf, wovon man sich stützen könnte, und erreicht schließlich die höchste Stufe der Unabhängigkeit.
Der Bodhisattva ist imstande, die Sprachen aller Wesen zu unterscheiden und in ihnen zu sprechen, wobei er sich den Unterschieden der einzelnen Arten anpasst, und dies mit einem Geist, der frei von Anhaftungen und ungehindert ist.
Auf diese Weise kultiviert der Bodhisattva die Hingabe unzähliger verdienstvoller Eigenschaften und geschickter Mittel, mit denen er alle Buddhas in den Welten der zehn Himmelsrichtungen dazu bringt, sein Lob zu verkünden.
Söhne Buddhas, was bedeutet dann die unzerstörbare Hingabe des Bodhisattva-Mahā Sattva? Söhne Buddhas, dieser Bodhisattva Mahā Sattva:
Erlangt unzerstörbaren Glauben an alle Tatha Gatas der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart, weil er allen Buddhas dienen kann;
Erlangt unzerstörbaren Glauben an alle Bodhisattvas, selbst an jene, die nur einen Augenblick lang den Entschluss gefasst haben, nach allwissender Erkenntnis zu streben, denn er hat geschworen, unermüdlich die Wurzeln der Güte aller Bodhisattvas zu kultivieren.
Er erlangt unerschütterlichen Glauben an alle Lehren des Buddha, weil er ein tiefes Verlangen danach verspürt, sie zu erlangen;
Er erlangt unerschütterlichen Glauben an alle Lehren der Buddhas, weil er sie beschützt und bewahrt;
Er erlangt unerschütterlichen Glauben an alle Wesen, weil er sie mit dem Auge der Güte gleich behandelt, ihnen seine Wurzeln der Güte widmet und ihnen überall Gutes tut;
Er erlangt unerschütterlichen Glauben an alle Lehren der Reinheit, weil er überall unermessliche Wurzeln der Güte anhäuft;
Er erlangt unerschütterlichen Glauben an den Pfad der Hingabe aller Bodhisattvas, weil er alle besonders hohen Absichten vollständig erfüllt hat;
Er erlangt unerschütterlichen Glauben an alle Bodhisattva-Meister des Dharma, weil er alle Bodhisattvas als Buddhas betrachtet;
Er erlangt unerschütterlichen Glauben an die souveräne Meisterschaft aller Buddhas über die spirituellen Überkenntnisse aufgrund seines tiefen Glaubens an die Unvorstellbarkeit aller Buddhas;
und er erlangt unerschütterlichen Glauben an die geschickte Praxis aller Bodhisattvas, weil er viele verschiedene Arten der
unermesslichen und unzählbaren Erfahrungssphären, die mit den Praktiken verbunden sind, zusammenführt.
Er erlangt unerschütterlichen Glauben an die souveräne Meisterschaft aller Buddhas über die spirituellen Überkenntnisse aufgrund seines tiefen Glaubens an die Unvorstellbarkeit aller Buddhas;
und er erlangt unerschütterlichen Glauben an die Praxis aller Bodhisattvas, weil er viele verschiedene Arten der unermesslichen und unzählbaren Erfahrungssphären, die mit den Praktiken verbunden sind, zusammenführt.
Söhne des Buddha, wenn dieser Bodhisattva-Mahā Sattva sich auf diese Weise in unzerstörbarem Glauben verankert, pflanzt er alle Arten von unermesslichen und grenzenlosen Wurzeln der Güte in Bezug auf Buddhas, Bodhisattvas, Śrāvaka-Schüler, Pratyekabuddhas, die Lehren aller Buddhas, alle Wesen und die vielen anderen verschiedenen objektiven Sphären dieser Art und bewirkt dadurch, dass der Bodhi-Entschluss immer größer wird und seine Güte und sein Mitgefühl unermesslich werden.
Er betrachtet alles mit gleicher Achtung und kultiviert und übt sich dementsprechend in dem, was alle Buddhas getan haben, sammelt alle reinen Wurzeln der Güte, tritt in die wahre Wahrheit ein, sammelt die verdienstvollen Praktiken, übt das Geben mit großer Güte, kultiviert alle verdienstvollen Eigenschaften und betrachtet die drei Zeitabschnitte als gleichwertig.
Der Bodhisattva-Mahā Sattva widmet alle Wurzeln der Güte und verdienstvollen Eigenschaften wie diese dem Erreichen des Allwissens und wünscht sich, stets die Buddhas sehen zu können, guten spirituellen Freunden nahe zu sein, mit den Bodhisattvas zusammenzu weilen
und dem Streben nach Allwissen mit einem Geist, der nicht einen Augenblick davon ablässt, stets bewusst zu bleiben.
Er nimmt die Lehren Buddhas in sich auf und bewahrt sie, beschützt, lehrt und fördert fleißig alle Wesen.
Mit einem Geist, der stets auf die Hingabe an den weltüberschreitenden Pfad ausgerichtet ist, bringt er allen Meistern des Dharma Opfergaben dar und dient ihnen voller Bewunderung.
Er versteht alle Dharmas vollständig, erinnert sich an sie, vergisst sie nie und kultiviert die großen Gelübde, bis sie ihre volle Erfüllung erreicht haben.
Auf diese Weise sammelt der Bodhisattva Wurzeln der Güte an, vervollkommnet sie, lässt sie wachsen, betrachtet sie, verankert seine Achtsamkeit in ihnen, unterscheidet sie, erfreut sich an ihnen, kultiviert sie und gründet sich in ihnen.
... Nachdem der Bodhisattva-Mahā Sattva auf diese Weise alle Arten von Wurzeln der Güte angesammelt hat, nutzt er die Früchte, die er durch
diese Wurzeln der Güte erlangt hat, für die Ausübung der Bodhisattva-Praktiken. In jedem aufeinanderfolgenden Augenblick seines Bewusstseins sieht er unzählige Buddhas und dient ihnen, dem Angemessenen entsprechend, und bringt ihnen Opfergaben dar:
Asaṃ khyeyas an Juwelen, Asaṃ khyeyas an Blumen, Asaṃ khyeyas an Girlanden, Asaṃ khyeyas an Gewändern, Asaṃ khyeyas an Kanus, Asaṃ khyeyas an Bannern, Asaṃ khyeyas an Wimpeln, Asaṃ khyeyas an Schmuck, Asaṃ khyeyas an Begleitern, Asaṃ khyeyas an bemalten und dekorierten Plätzen,
Asaṃ khyeyas an Parfums, Asaṃ khyeyas an Räucherpulver, Asaṃ khyeyas an gemischten Räucherwerken, Asaṃ khyeyas des brennenden Weihrauchs, asaṃ khyeyas der Beispiele tiefen Glaubens, asaṃ khyeyas der Beispiele von Freude, asaṃ khyeyas der Beispiele reinen Gedankens, asaṃ khyeyas der Beispiele ehrenvoller Wertschätzung, asaṃ khyeyas des Lobes, asaṃ khyeyas der Verehrung, asaṃ khyeyas juwelenbesetzter Throne, asaṃ khyeyas von Blumenthronen, asaṃ khyeyas von Weihrauchthronen, asaṃ khyeyas von mit Girlanden geschmückten Thronen, asaṃ khyeyas von Sandelholzthronen, asaṃ khyeyas von mit Gewändern behängten Thronen, asaṃ khyeyas von Vajrathronen, asaṃ khyeyas von maṇi Juwelenthronen, asaṃ khyeyas von Thronen geschmückt mit juwelenbesetzten Seidenstoffen, asaṃ khyeyas von juwelenfarbenen Thronen, asaṃ khyeyas von juwelenbesetzten Gehmeditationsplätzen, asaṃ khyeyas von mit Blumen geschmückten Gehmeditationsplätzen, asaṃ khyeyas von duftenden Gehmeditationsplätzen, asaṃ khyeyas von girlandengeschmückten Gehmeditationsplätzen, asaṃ khyeyas von mit Gewändern behängten Gehmeditationsplätzen, asaṃ khyeyas von mit Juwelen eingelegten Gehmeditationsplätzen, asaṃ khyeyas von Gehmeditationsplätzen, die mit allen Arten von juwelenbesetzten und bestickten Seidenstoffen geschmückt sind, asaṃ khyeyas von Gehmeditationsplätzen mit Tāla-Bäumen, die mit allen Arten von Juwelen geschmückt sind, asaṃ Khyeyas von Orten der Gehmeditation.....
mit Geländern, die mit allerlei Juwelen geschmückt sind, asaṃ khyeyas von wandelnden Meditationsplätzen, die mit allerlei hängenden, juwelenbesetzten Glockennetzen bedeckt sind, asaṃ khyeyas von Palästen, die mit allerlei Juwelen geschmückt sind, asaṃ khyeyas von Palästen,
die mit allerlei Blumen geschmückt sind, asaṃ khyeyas von Palästen, die mit allerlei Düften erfüllt sind, asaṃ khyeyas von Palästen,
die mit allerlei Girlanden geschmückt sind, asaṃ khyeyas von Palästen aus allerlei Sandelholz, asaṃ khyeyas von Palästen mit Schatzkammern voller wunderbarem, festem Weihrauch, asaṃ khyeyas von Palästen aus allerlei Vajra, asaṃ khyeyas von Palästen, die mit allen Arten von Mani-Juwelen geschmückt sind, alle von denen einige außerordentlich wunderbar und sogar den himmlischen überlegen sind: Asaṃ Khyeyas aller Arten von Bäumen, geschmückt mit verschiedenen Juwelen, Asaṃ Khyeyas aller Arten von duftenden Bäumen, Asaṃ Khyeyas von Bäumen, geschmückt mit juwelenbesetzten Gewändern, Asaṃ Khyeyas aller Arten von musikalischen Bäumen, Asaṃ Khyeyas von Bäumen, behängt mit Juwelenschmuck, Asaṃ Khyeyas von Bäumen, die wundersame Klänge von sich geben, Asaṃ Khyeyas von Bäumen, geschmückt mit unendlich schönen Juwelen, Asaṃ Khyeyas von Bäumen, geschmückt mit juwelenbesetzten und bestickten Seidenbändern, Asaṃ Khyeyas von Bäumen, geschmückt mit juwelenbesetzten Klangspielen und Asaṃ Khyeyas von Bäumen, geschmückt mit allen Blumenarten, Parfums, Banner, Fahnen, Girlanden und Baldachine sowie andere Bäume dieser Art die sich ausbreiteten und diese geschmückten Paläste vor dem Sonnenlicht beschatteten.
Diese Paläste hatten auch asaṃ khyeyas von Geländerverzierungen, asaṃ khyeyas von Fensterverzierungen, asaṃ khyeyas von Torverzierungen,
asaṃ khyeyas von Turmverzierungen, asaṃ khyeyas von halbmondförmigen Fensterverzierungen, asaṃ khyeyas von Markisenverzierungen,
asaṃ khyeyas von herabhängenden goldenen Netzen, die sie von oben bedeckten, asaṃ khyeyas von Weihrauch, der überall zirkulierte und die Luft durchdrang, und asaṃ khyeyas von Gewändern, die auf ihren Grundstücken ausgebreitet waren.
Söhne des Buddha, unzählige, unzählbare und unaussprechliche Kalpas lang, mit reinem Herzen voller Verehrung, bringt der Bodhisattva-Mahā Sattva ehrfürchtig alle Arten von Opfergaben dar, und tut dies unaufhörlich, ohne jemals von dieser Praxis abzulassen oder zu ruhen.
Nach dem Nirvāṇa eines jeden der Tatha Gatas verehrt er deren Śarīra auf genau dieselbe Weise und bringt ihnen Opfergaben dar, um:
allen Wesen zu ermöglichen, reinen Glauben zu entwickeln;
allen Wesen zu ermöglichen, Wurzeln der Güte anzusammeln;
allen Wesen zu ermöglichen, sich von allem Leiden zu lösen;
allen Wesen zu ermöglichen, umfassendes Verständnis zu entwickeln;
600x
Um allen Wesen zu ermöglichen, prächtigen Schmuck zu erschaffen;
um sie zu befähigen, unermesslichen Schmuck zu verwenden, um Schmuck zu erschaffen;
um all ihr Tun zum höchsten Erfolg zu führen;
um sie erkennen zu lassen, dass es äußerst schwierig ist,
den Buddhas jemals in der Welt zu begegnen;
um sie zu befähigen, die unermesslichen Kräfte des Tathāgata zu erfüllen;
um sie zu befähigen, die Stupas und Tempel des Buddha zu schmücken und ihnen Opfergaben darzubringen; und
um sie zu befähigen, das Dharma aller Buddhas zu erhalten und zu bewahren.
Auf diese Weise bringt er allen gegenwärtigen Buddhas sowie ihrem Śarīra nach ihrem Eintritt ins Nirvana Opfergaben dar.
Alle Opfergaben, die er darbringt, könnten selbst in einem Asaṃ Khyeya von Kalpas nicht vollständig beschrieben werden.
Auf diese Weise kultiviert und sammelt er unermesslich verdienstvolle Eigenschaften an, alles zum Wohle aller Wesen, ohne jemals zurückzuweichen, ohne jemals zu ruhen, ohne jemals zu ermüden, ohne jegliche Anhaftung, frei von jeglichem Denken, ohne von irgendetwas abhängig zu sein, indem er sich für immer von allem trennt, worauf er sich verlassen könnte, und indem er ein Selbst und dessen Besitz aufgibt.
Er prägt alle Handlungswege mit dem Prägebild des wahrheitsgemäßen Dharma ein, erkennt die Nicht-Herkunft der Dharmas und weilt dort, wo der Buddha weilt.
Er prägt alle seine Erfahrungsbereiche mit der Betrachtung ihrer unproduktiven Natur ein.
Alle Buddhas betrachten mit schützender Achtsamkeit Widmungen, die mit dem Entschluss [zur Erlangung des Bodhi] verbunden sind, einschließlich: Widmungen, die mit der Natur aller Dharmas übereinstimmen;
Zweckmäßige Widmungen für den Eintritt in ungeschaffene Dharmas, um alles zu vollbringen, was zu vollbringen ist;
zweckmäßige Widmungen für das Loslassen aller begrifflichen Bindungen an Phänomene;
Widmungen, die in unzähligen geschickten Mitteln verweilen;
Widmungen, um alle Existenzebenen für immer zu transzendieren;
zweckmäßige Widmungen für die Kultivierung aller Praktiken ohne Verweilen in Zeichen;
Widmungen für die Ansammlung von Wurzeln der Güte überall;
umfassende Widmungen für die Reinigung aller Bodhisattva-Praktiken überall;
Widmungen für den Entschluss, unübertroffenen Bodhi zu erlangen;
Widmungen für das Zusammenleben mit allen Wurzeln der Güte; und
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva Mahā Sattva alle Wurzeln der Güte auf diese Weise weiht, so ändert er sich, obwohl er sich dem Samsara anpasst, nicht. Im Streben nach allumfassendem Wissen weicht er niemals zurück.
Selbst inmitten aller Daseinsbereiche bleibt sein Geist unerschütterlich, ungestört und fähig, alle Wesen zu befreien.
Er bleibt unbefleckt von bedingten Dharmas und verliert nicht seine ungetrübte Weisheit.
Die Ursachen und Bedingungen, die mit den Stufen der Bodhisattva-Praxis verbunden sind, sind unendlich. Kein Dharma der Welt kann ihn verändern oder ihn bewegen.
Er erfüllt die Reinigung aller Pāramitā vollständig und ist fähig, alle Weisheitskräfte zu vervollkommnen.
Auf diese Weise verlässt der Bodhisattva die Dunkelheit der Täuschung, vervollkommnet den Bodhi-Entschluss, manifestiert Strahlkraft, fördert das Wachstum reiner Dharmas, widmet dies dem höchsten Pfad und erfüllt die vielen Praktiken vollständig.
Mit einem gereinigten Geist ist er in der Lage, alle Dharmas als Manifestationen des Geistes zu unterscheiden und vollständig zu verstehen.
Er weiß, dass karmische Handlungen wie Beschwörungen sind, dass karmische Vergeltung wie Spiegelbilder ist, dass alle Handlungen wie Transformationen sind, dass alle aus Ursachen und Bedingungen hervorgegangenen Dharmas wie Echos sind und dass alle Bodhisattva-Praktiken wie Spiegelbilder sind.
Er entwickelt das reine Dharma-Auge, frei von allen Anhaftungen, sieht die weite Welt des Ungeschaffenen, erkennt die ruhende Natur, versteht die Nicht-Dualität der Dharmas vollständig, erkennt den wahren Charakter der Dharmas, erfüllt die Bodhisattva-Praktiken, bleibt frei von jeglicher Anhaftung an irgendwelche Zeichen, ist fähig, alle Handlungen gemeinsamer Unternehmungen zu kultivieren, verlässt niemals die Dharmas der ursprünglichen Reinheit, gibt alle Anhaftungen auf und verweilt in den Praktiken frei von Anhaftung.
... Auf diese Weise widmet sich der Bodhisattva geschickten, kontemplativen Betrachtungen, frei von Täuschung, widerspricht keinem Dharma, verletzt nicht die karmische Kausalität, erkennt die Wirklichkeit klar, widmet sich geschickt der Hingabe, erkennt das Wesen der Dharmas und nutzt die Kraft geschickter Mittel, um karmische Ergebnisse zu erzielen, die es ihm ermöglichen, das ferne Ufer der Vollkommenheit zu erreichen. Er betrachtet alle Dharmas mit Weisheit und erlangt spirituelles Wissen.
Mühelos entwickelt er die Wurzeln des Guten, die aus seinen Handlungen entspringen, und ist meisterhaft in allem, was er sich vornimmt.
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Der Bodhisattva Mahā Sattva widmet seine Wurzeln der Güte auf diese Weise, weil er alle Wesen befreien möchte, weil er die Trennung der Buddha-Linie verhindern möchte, weil er die Werke der Māras für immer aufgeben möchte, weil er die Verwirklichung des grenzenlosen Allwissens ersehnt, daran glaubt und es niemals aufgibt, und weil er die weltlichen Erfahrungsbereiche hinter sich lassen und die verschiedenen Arten von Verunreinigungen abstreifen möchte.
Er wünscht sich auch, dass die Wesen reine Weisheit erlangen, tiefgründige und geschickte Mittel anwenden, den Dharmas des Samsāra entfliehen, die Wurzeln der Güte des Buddha erlangen, alle Werke der Māras für immer ablegen, all ihre Handlungen mit dem Siegel der Gleichmut prägen, sich vornehmen, die Erkenntnis aller Erscheinungsweisen zu erlangen und alle weltüberschreitenden Dharmas zu vollenden.
Söhne Buddhas, dies ist die zweite der Hingaben des Bodhisattva Mahā Sattva, die unzerstörbare Hingabe.
Wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva in dieser Hingabe verweilt, kann er alle unzähligen Buddhas sehen, vervollkommnet unzählige reine und erhabene Dharmas, erlangt überall den Geist der Unparteilichkeit gegenüber allen Wesen und wird frei von jeglichen Zweifeln bezüglich der Dharmas.
Mit der spirituellen Kraft aller Buddhas bezwingt er die vielen Māras, wendet sich für immer von ihren Taten ab, wird in den Adel hineingeboren und erfüllt den Bodhi-Entschluss.
Er erlangt ungetrübte Weisheit und ist, mit einem Verständnis, das nicht von anderen stammt, imstande, die Bedeutung aller Dharmas zu offenbaren und zu erklären.
Gemäß der Kraft seines Denkens ist er imstande, alle Kṣetras zu betreten, überall Wesen zu erleuchten und ihnen allen zu ermöglichen, Reinheit zu erlangen. Durch die Kraft dieser unzerstörbaren Hingabe sammelt der Bodhisattva Mahā Sattva alle Wurzeln der Güte und widmet sie auf diese Weise.
Dann überblickte der Vajra Banner Bodhisattva die zehn Himmelsrichtungen und sprach, unterstützt von den spirituellen Kräften des Buddha, diese Verse:
Der Bodhisattva, der bereits unzerstörbare Entschlossenheit erlangt hat, kultiviert alle guten karmischen Taten und ist daher imstande, die Buddhas zu erfreuen.
Diejenigen, die weise sind, widmen dies.
Er bringt unzähligen Buddhas Opfergaben dar, übt das Geben, hält die Gebote ein und bezwingt die Sinnesorgane, alles um seines Eifers willen, allen Wesen zu helfen und ihnen überall zu ermöglichen, Reinheit zu erlangen. Alle Arten von erlesenem und wundervollem Weihrauch und Blumen, unzählige verschiedene Arten von überaus feinen Gewändern, juwelenbesetzten Baldachinen sowie Schmuck – all dies bietet er den Tathagatas an.
Auf diese Weise bringt er allen Buddhas Opfergaben dar unzählige, zahllose und unvorstellbar viele Kalpas lang in denen er sie verehrt und ehrt, stets voller Freude und ohne jemals auch nur einen Augenblick der Müdigkeit zu verspüren.
Er übt sich ungeteilt in der Achtsamkeit auf alle Buddhas, diese unermesslich hellen Lampen, die durch alle Welten leuchten, woraufhin von allen Tatha Gatas in den zehn Himmelsrichtungen keine einzige vor ihm erscheint, als sähe er sie mit eigenen Augen.
Unvorstellbar viele Kalpas lang übt er mit unermüdlichem Geist viele verschiedene Arten des Gebens, und hunderttausende Male, unzählige Male, unzählige Kalpas lang kultiviert er alle anderen Arten guter Dharmas, alles auf dieselbe Weise.
Nachdem die Tathā Gatas ins Nirvana eingegangen sind, ist er unermüdlich darin, ihren Śarīra Opfergaben darzubringen.
Und für sie alle errichtet er mit vielen verschiedenen, wunderbaren Verzierungen unzählige Stupas und Tempel.
Er gestaltet sie in unvergleichlichen und erhabensten Formen, geschmückt mit Juwelen und reinem Gold, von so imposanter Höhe und Größe, dass sie mit Bergkönigen wetteifern, und erschafft sie in unzähligen Koṭīs.
Nachdem er diese Opfergaben mit reiner Ehrfurcht dargebracht hat, empfindet er dann auch freudige Wonne und hegt den Wunsch, unzählige Kalpas lang in der Welt zu verweilen, um Wesen zu retten und zu beschützen und ihnen zur Befreiung zu verhelfen.
Im vollen Bewusstsein, dass alle Wesen lediglich falsche Wahrnehmungen sind, macht er keinerlei Unterscheidungen zwischen ihnen, und dennoch vermag er geschickt die individuellen Fähigkeiten der Wesen zu erkennen und überall den vielen Arten von Wesen Nutzen zu bringen.
Der Bodhisattva kultiviert und sammelt alle verdienstvollen Eigenschaften an, die unermesslich, überaus erhaben und unvergleichlich sind.
Im vollen Bewusstsein, dass keine von ihnen ein essentielles Wesen besitzt, widmet er sie dennoch entschlossen auf diese Weise.
Er betrachtet alle Dharmas mit höchster Weisheit, erkennt, dass unter ihnen allen kein einziger Dharma jemals entsteht,
und wendet geschickte Mittel wie diese an, um die Hingabe seiner unermesslichen und unerschöpflichen verdienstvollen Eigenschaften zu kultivieren.
Durch diese geschickten Mittel bewirkt er, dass sein Geist so rein wird, dass er in allem, was er tut, allen Tatha Gatas gleichkommt.
Weil die Kraft dieser geschickten Mittel unendlich ist, ist sein daraus resultierender Verdienst letztlich unerschöpflich.
Er erweckt den Entschluss, den unübertroffenen Bodhi zu erlangen, der auf nichts in der ganzen Welt angewiesen ist, und der sich in alle Welten und alle zehn Himmelsrichtungen erstreckt, in denen er in allem, was er tut, völlig ungehindert ist.
Alle Tatha Gatas treten in die Welt, weil sie die Geister der Wesen leiten wollen.
Selbst wenn man sie gemäß der Natur ihres Geistes betrachtet, und bis zum Letzten sucht, können sie niemals erfasst werden.
Alle Dharmas ohne Ausnahme, gehen in die Soheit ein und sind frei von jeglicher Wesensnatur.
Mit diesem gereinigten Auge widmet er sich und öffnet die Gefängnisse von Geburt und Tod jener Welten.
Obwohl er alle Existenzebenen reinigen kann, macht er dennoch keine Unterscheidung zwischen ihnen.
Er erkennt, dass die Natur aller Existenzebenen völlig nicht existent ist.
Und so empfindet er mit gereinigtem Geist tiefe Freude.
Wie er in jedem einzelnen Buddha-Land auf nichts angewiesen ist, so ist es auch in allen Buddha-Landen.
Er ist auch frei von jeglicher Verunreinigung durch bedingte Lehren, und weiß, dass deren Natur keine Grundlage hat.
So erlangt er allumfassendes Wissen und wird mit unübertroffener Weisheit geschmückt.
Deshalb sind alle Buddhas erfreut.
Dies sind die karmischen Werke, die mit den Hingaben des Bodhisattva verbunden sind.
Der Bodhisattva erinnert sich mit ungeteilter Aufmerksamkeit an die unübertroffene Weisheit und die geschickten Mittel aller Buddhas und denkt:
„So wie die Buddhas in allem auf nichts angewiesen sind, wovon sie sich stützen, so möge auch ich diese verdienstvollen Eigenschaften entwickeln und vervollkommnen.“
Er konzentriert sich mit ungeteilter Aufmerksamkeit darauf, alle zu retten und zu beschützen und ihnen zu ermöglichen, die vielen Arten schlechten Karmas hinter sich zu lassen.
Auf diese Weise kommt er allen Wesen zugute, indem er ihnen aufmerksam zusieht und sie niemals verlässt.
Indem er auf den Grundlagen der Weisheit verweilt und den Dharma bewahrt und beschützt, wählt er nicht den Weg ins Nirvana, indem er die anderen Fahrzeuge beschreitet.
Vielmehr wünscht er sich nur, den unübertroffenen Pfad des Buddha zu erlangen.
So übt der Bodhisattva geschickte Hingabe.
Er lässt sich nicht von den bedingten und falschen Phänomenen verführen, von denen die Wesen sprechen.
Obwohl er nicht auf den Pfad der Worte und der Rede angewiesen ist, hängt er auch nicht daran, frei von Worten zu bleiben.
Alle Tatha Gatas in den zehn Richtungen begreifen alle Dharmas ausnahmslos vollständig.
Obwohl sie erkennen, dass sie alle leer und ruhend sind, erwecken sie dennoch keine Gedanken, die von der Leerheit besessen sind.
Mit einem einzigen Schmuckstück schmücken sie alles, und enthalten sich dennoch jeglicher Unterscheidung zwischen den Dharmas.
Auf diese Weise erwecken sie die vielen Wesen zur Erkenntnis, dass alles frei von jeglicher Natur und frei von allem ist, worüber man nachdenken könnte.
Söhne des Buddha, was ist dann mit der Hingabe des Bodhisattva-Mahā Sattva gemeint, die der aller Buddhas gleicht?
Söhne des Buddha, dieser Bodhisattva Mahā Sattva stimmt mit allen Buddhas, den Bhagavats der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart in seiner Praxis und Übung auf dem Pfad der Hingabe überein. Während er auf diese Weise auf dem Pfad der Hingabe kultiviert und übt, wann immer er irgendeine Form wahrnimmt und so weiter bis hin zu wann immer er irgendein Berührungsobjekt oder Dharma als Gegenstand des Geistes wahrnimmt, sei es schön oder abstoßend, so verspürt er weder Verlangen noch Abneigung. Vielmehr erreicht sein Geist einen Zustand souveräner Meisterschaft, in dem er frei von jeglichem Fehler ist, weit, rein, freudig, zufrieden und frei von allen beunruhigenden Leiden. Sein Geist verweilt in geschmeidiger Flexibilität und alle seine Sinne erfahren Klarheit und Kühle.
Söhne des Buddha, wenn der Bodhisattva-Mahā Sattva eine solche Glückseligkeit erfährt, erweckt er einen weiteren Gedanken, den er allen Buddhas widmet, und denkt:
Möge es sein, dass ich durch die Wurzeln der Güte, die ich nun gepflanzt habe, die Glückseligkeit der Buddhas immer weiter wachsen lasse, nämlich:
Die unvorstellbare Glückseligkeit, in der die Buddhas weilen;
Die unvergleichliche Glückseligkeit der SamāDhis der Buddhas;
Die grenzenlose Glückseligkeit ihrer großen Güte und ihres Mitgefühls;
Die Glückseligkeit der Befreiungen aller Buddhas;
Die Glückseligkeit ihres grenzenlosen spirituellen Wissens;
Die Glückseligkeit ihrer höchsten, verehrten Meisterschaft;
Die Glückseligkeit ihrer unermesslichen, höchsten Kräfte;
Die Glückseligkeit ihrer Ruhe jenseits aller Sinneswahrnehmung. Die Glückseligkeit ihres Verweilens in der ungestörten, beständigen
rechten meditativen Konzentration des Ortes; und
die unveränderliche Glückseligkeit der Ausübung nicht-dualistischer Praxis.
Söhne des Buddha, nachdem der Bodhisattva-Mahā Sattva all seine Wurzeln der Güte den Buddhas gewidmet hat, widmet er diese Güte auch den Bodhisattvas, nämlich:
um jenen, die ihre Gelübde noch nicht erfüllt haben, zu deren vollständiger Erfüllung zu verhelfen;
um den Geist jener, deren Geist noch nicht gereinigt ist, zu reinigen;
um jenen, die die Pā Ramitās noch nicht vollständig erfüllt haben, zu deren vollständiger Erfüllung zu verhelfen;
um sie im Vajra Bodhi-Entschluss zu festigen;
um ihnen zu helfen, auf ihrem Weg zur Allerkenntnis Unumkehrbarkeit zu erlangen;
um sie zu befähigen, niemals die große Kraft im Schutz der Tore zum Bodhi und all ihrer Wurzeln der Güte aufzugeben;
um allen Wesen zu ermöglichen, ihren Stolz auf sich selbst abzulegen, den Bodhi-Entschluss zu erwecken und so all ihre Wünsche zu erfüllen;
Um sie an den Orten zu verankern, an denen alle Bodhisattvas weilen;
um ihnen zu helfen, die hellen und scharfen Fähigkeiten des Bodhisattva zu erlangen; und
um ihnen zu helfen, Wurzeln der Güte zu entwickeln und allwissende Erkenntnis zu erlangen.
Söhne des Buddha, nachdem der Bodhisattva-Mahā Sattva seine Wurzeln der Güte den Bodhisattvas auf diese Weise gewidmet hat, widmet er sie auch allen Wesen, in der Hoffnung, dass dadurch die Wurzeln der Güte dieser Wesen, selbst jener aus den kleinsten Handlungen wie dem Sehen des Buddha, dem Hören des Dharma oder der Verehrung des Arya Sangha, selbst für einen Augenblick wie einen Fingerschnipp, es ihnen ermöglichen, alle Hindernisse hinter sich zu lassen, so dass:
sie die vollkommene Achtsamkeit auf den Buddha erlangen;
sie sich der geschickten Mittel des Dharma bewusst werden;
Sie werden sich der Ehrfurcht vor der Sangha bewusst werden;
Sie werden niemals die Fähigkeit verlieren, den Buddha zu sehen;
Sie werden Reinheit des Geistes erlangen;
Sie werden den Dharma aller Buddhas erlangen;
Sie werden unermessliche Tugend anhäufen;
Sie werden die spirituellen Überkenntnisse reinigen;
Sie werden Zweifel am Dharma aufgeben; und
Sie werden sich stets auf die Lehren verlassen.
Und so wie er Weihen für alle Wesen darbringt, so tut er dies auch zum Wohle der Śrāvaka-Schüler und Pratyekabuddhas, und zwar auf dieselbe Weise.
Darüber hinaus wünscht er sich, dass alle Wesen für immer die Höllenreiche, die Reiche der hungrigen Geister, die Tierreiche, die Reiche von König Yama und all die anderen elenden Stadien der Existenz hinter sich lassen, und dass sie den Entschluss, unübertroffenen Bodhi zu erlangen, weiterentwickeln, ihren Geist auf das fleißige Streben nach dem Wissen um alle Erscheinungsweisen konzentrieren, sich für immer davon abhalten, den rechten Dharma aller Buddhas zu verleumden, die Glückseligkeit des Buddha erlangen, Reinheit von Körper und Geist erlangen und allwissende Erkenntnis erlangen.
Söhne des Buddha, allein aufgrund großer Gelübde werden die Wurzeln der Güte des Bodhisattva Mahā Sattva in ihrer Einweihung richtig eingeweiht, in ihrer Anhäufung richtig angehäuft und in ihrer Vermehrung richtig vermehrt, bis sie schließlich unermesslich und vollkommen erfüllt sind. Söhne des Buddha, selbst wenn er als Familienvater im Haus mit Ehepartner und Kindern lebt, verliert der Bodhisattva-Mahā Sattva niemals auch nur kurz den Entschluss, Bodhi zu erlangen. Mit rechter Achtsamkeit sinniert er über das Reich des Allwissens, befreit sich selbst und befreit sie, indem er ihnen ermöglicht, dessen höchste Verwirklichung zu erlangen.
Mit ausgezeichneten und geschickten Mitteln lehrt er seine Familie, ermöglicht ihnen, in die Weisheit des Bodhisattva einzutreten und zur Reife und Befreiung zu gelangen. Obwohl er mit ihnen zusammenlebt, bleibt sein Geist frei von Anhaftungen. Er verlässt sich auf sein ursprüngliches großes Mitgefühl, während er im Familienleben verweilt und, aufgrund seines gütigen Geistes, mit seiner Frau und seinen Kindern im Einklang lebt, sodass dies kein Hindernis für den Reinigungsweg des Bodhisattva darstellt.
Obwohl der Bodhisattva-Mahā Sattva im Familienleben verweilt und verschiedenen Tätigkeiten nachgeht, gibt er niemals, nicht einmal für einen Augenblick, seinen Entschluss auf, allwissend zu werden. Das heißt, ob beim Anziehen seiner Kleidung, beim Schmecken von Speisen, beim Einnehmen von Medikamenten, beim Waschen seines Gesichts und Ausspülen seines Mundes, beim Auftragen von Salben, beim Umdrehen, um etwas anzusehen, beim Gehen, Stehen, Sitzen oder Liegen, in all seinen körperlichen, verbalen und geistigen Handlungen, ob im Schlaf oder im Wachzustand – in all diesen Handlungen ist sein Geist stets dem Weg des allwissend gewidmet. Er konzentriert sich darauf und denkt darüber nach, ohne Zeit zu haben, dies aufzugeben.
Weil er allen Wesen Gutes tun will, legt er unermesslich große Gelübde ab, um Bodhi zu erlangen, sammelt unzählige Wurzeln der Güte, pflegt fleißig jede Art von Güte, rettet überall alle, gibt für immer jede Form von Arroganz oder Nachlässigkeit auf und schreitet mit entschlossenem Willen auf den Grund des Allwissens zu, ohne jemals die Absicht zu haben, einen anderen Weg einzuschlagen.
Er meditiert stets über den Bodhi aller Buddhas, gibt für immer alle unreinen Dharmas auf, pflegt das, was alle Bodhisattvas üben, bleibt frei von Hindernissen auf dem Weg zum Allwissen, verweilt auf dem Grund des Allwissens, erfreut sich an der Rezitation und Praxis der Lehren und nutzt unermessliche Weisheit, um alle Arten von Wurzeln der Güte anzusammeln.
Sein Geist ist frei von jeglicher Zuneigung zu irgendetwas in der Welt und auch von jeglicher unreinen Anhaftung an die Praktiken, denen er nachgeht. Er nimmt die Lehren aller Buddhas ungeteilt in sich auf und bewahrt sie.
So wohnt der Bodhisattva im Leben des Hausherrn, sammelt überall Wurzeln der Güte, lässt sie wachsen und widmet sie dem unübertroffenen Bodhi der Buddhas.
Söhne des Buddha, zu jener Zeit, selbst wenn der Bodhisattva einem Tier auch nur einen Bissen oder ein Körnchen Nahrung gab, sprach er diesen Wunsch:
Möge dies diesen Wesen ermöglichen, den Pfad der tierischen Wiedergeburt zu verlassen, ihnen zum Nutzen gereichen, sie glücklich machen und letztendlich
ihre Befreiung herbeiführen, durch die sie für immer den Ozean des Leidens durchqueren, für immer das Gefühl des Leidens auslöschen,
für immer von der Masse des Leidens befreit werden und für immer Empfindungen des Leidens, die Anhäufung von Leiden, leidverursachende Handlungen, die Ursachen des Leidens, die Wurzeln des Leidens und alle Umstände, die mit Leiden verbunden sind, beseitigen.
Mögen all diese Wesen es gelingen, all diese Situationen zu überwinden.
Auf diese Weise richtet der Bodhisattva seine Achtsamkeit ungeteilt auf alle Wesen und, da er ihre Wurzeln der Güte als das Wichtigste ansieht, widmet er sie stellvertretend für sie dem Erreichen der Erkenntnis aller Erscheinungsweisen. Von dem Moment an, in dem der Bodhisattva den Entschluss fasst, Bodhi zu erlangen, sammelt er überall Wesen um sich, während er Wurzeln der Güte kultiviert und sie alle weiht, in dem Wunsch, ihnen zu ermöglichen, die Wildnis des Samsara für immer zu verlassen, das ungetrübte Glück aller Tathagatas zu erlangen, dem Ozean der Leiden zu entfliehen und den Pfad des Buddha-Dharma zu beschreiten.
Mit einem Geist der Güte, der alles durchdringt und erfüllt, und einer unermesslichen Kraft des Mitgefühls ermöglicht er überall jedem, reines Glück zu erlangen, seine Wurzeln der Güte zu bewahren, sich dem Dharma des Buddha anzunähern, den Bereichen der Māras zu entfliehen, in den Bereich des Buddha einzutreten, die Samen des weltlichen Daseins abzuschneiden, die Samen für das Werden eines Tathāgata zu säen und im Dharma zu verweilen, der in allen drei Zeitepochen derselbe ist.
Der Bodhisattva Mahā Sattva widmet all jene Wurzeln der Güte, die er gepflanzt hat, pflanzen wird und jetzt pflanzt, und hat auch diesen zusätzlichen Gedanken:
So wie die Buddhas und Bodhisattvas der Vergangenheit alle Buddhas und befreienden Wesen verehrten und ihnen Opfergaben darbrachten und ihnen ermöglichten, für immer Befreiung zu erlangen, indem sie fleißig alle Wurzeln der Güte pflegten und sie dann alle widmeten, dies ohne jegliche Anhaftung, das heißt, ohne sich auf die Form zu verlassen, ohne sich an Gefühle zu klammern, ohne verkehrte Wahrnehmungen, indem sie keine karmischen Formungsfaktoren erschaffen, indem sie nicht an Bewusstseinszuständen festhalten, indem sie die sechs Sinnesgrundlagen aufgeben, indem sie nicht in weltlichen Dharmas verweilen und sich daran erfreuen, die Welt zu transzendieren, indem sie alle Dharmas als leeren Raum erkennen, als ohne Ort, aus dem sie kommen, als weder entstanden noch zerstört, als frei von Realität und frei von verunreinigender Anhaftung, indem ich alle auf Unterscheidung beruhenden Ansichten aufgebe, indem ich unbewegt und unbeugsam bleibe, indem ich niemals irre, indem ich niemals Schaden nehme, indem ich im Gipfel der Wirklichkeit verweile, im Zeichenlosen, jenseits der Zeichen, in dem, was
nur ein einziges Zeichen hat, indem ich auf diese Weise tief in das Wesen aller Dharmas eindringe, indem ich mich stets daran erfreue, die Wurzeln der Güte
der universellen Tore zu kultivieren, und indem ich die Versammlungen aller Buddhas sehe – so wie all jene TathaGatas der Vergangenheit ihre Wurzeln der Güte widmeten, so übe auch ich Hingaben, indem ich Dharmas wie diese verstehe, Dharmas wie diese verwirkliche, mich auf Dharmas wie diese verlasse, mich entschließe zu kultivieren, den Zeichen der Dharmas nicht zu widersprechen, das Kultivierte zu erkennen wie eine Beschwörung, wie ein Spiegelbild, wie der Mond, der sich im Wasser spiegelt. wie Spiegelbilder, wie bloße Erscheinungen, die durch das Zusammenwirken von Ursachen und Bedingungen entstehen, und zwar bis hin zum Erreichen des letzten Grundes des Tathāgata.
Söhne des Buddha, der Bodhisattva-Mahā Sattva hat auch diesen Gedanken:
So wie alle Buddhas der Vergangenheit, als sie die Bodhisattva-Praktiken kultivierten, all ihre Wurzeln der Güte auf diese Weise widmeten, und so wie die zukünftigen Buddhas dies tun werden und die gegenwärtigen es bereits tun, so sollte auch ich mich jetzt, auf dieselbe Weise wie all jene Buddhas, dazu entschließen, all meine Wurzeln der Güte mit größter Hingabe, höchster Hingabe, überragender Hingabe, unvergleichlicher Hingabe, Hingabe, die vom Unvergleichlichen nicht erreicht wird, unvergleichlicher Hingabe, ehrenhafter Hingabe, wunderbarer Hingabe, gleicher Hingabe, rechter und aufrichtiger Hingabe, Hingabe mit großen Verdiensten, umfassender Hingabe, guter Hingabe, reiner Hingabe, Hingabe zur Abkehr vom Falschen und Hingabe zu widmen. weil er/sie nicht befolgt, was falsch ist.
650x
823
Wie die Dharma-Welt selbst ist er frei von Unterscheidungen, und beendet für immer alle sinnlosen Theorien und unreinen Anhaftungen.
Und wie Nirvana ist auch er ungehindert.
Sein Geist ist für immer so, frei von jeglichem Anhaften.
Alle Hingaben der Weisen, die bereits von allen Buddhas, den Tathagatas, offenbart wurden.
Er widmet all seine vielfältigen Wurzeln der Güte.
Daher kann er den Pfad des Bodhisattva beschreiten.
Dieser Sohn des Buddha übt sich gründlich in diesen Hingaben, und erfüllt alle unzähligen Praktiken und Gelübde.
Er vereint alles in der Dharma-Welt ohne Ausnahme, und kann daher die Kräfte des Wohlverschwundenen vollenden.
Wer das, was der Buddha als die umfassenden und besonders erhabenen Praktiken des Bodhisattva verkündet hat, vollenden möchte, sollte es sich geziemt haben, diesen Hingaben geschickt zu folgen.
Alle diese Söhne des Buddha sollen „Universell Würdige“ genannt werden.
Obwohl man die Zahl aller Wesen berechnen könnte, oder die Anzahl der Gedanken in den drei Zeiten kennen könnte, könnte doch niemand jemals die Grenzen der verdienstvollen Eigenschaften von „Universell Würdigen“ Söhnen des Buddha wie diesen ergründen.
Obwohl man ein Haar verwenden könnte, um den Raum zu messen und seine Grenzen zu bestimmen, oder die vielen Kṣetras auf Atome reduzieren und dann ihre Anzahl berechnen könnte, kann das Verhalten und die Gelübde solch großer Rishis, wie dieser Söhne des Buddha, von niemandem gemessen werden.
Ende von Kapitel 25
Literatur
- [1] kalavinka.org The Ten Dedications