Kaksaputa Tantra: Unterschied zwischen den Versionen

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Es gab einen tantrischen Siddha Nāgārjuna der ca. 9.–11. Jh. lebte und sich mit Tantra, Alchemie(Rasaśāstra) und [[Ayurveda]] befasste aber eher eine Sammelfigur ist.
Es gab einen tantrischen Siddha Nāgārjuna der ca. 9.–11. Jh. lebte und sich mit Tantra, Alchemie(Rasaśāstra) und [[Ayurveda]] befasste aber eher eine Sammelfigur ist.
 
== Inhalt ==
Das Kakṡapuṫa-Tantra beginnt mit Versen an [[Shiva|Śiva]] und [[Sarasvati|Saraswatī]] und enthält verschiedene [[Mantra]]s, die unter anderem Śiva, weiblichen Gottheiten und Yakṡiṅīs gewidmet sind.  
Das Kakṡapuṫa-Tantra beginnt mit Versen an [[Shiva|Śiva]] und [[Sarasvati|Saraswatī]] und enthält verschiedene [[Mantra]]s, die unter anderem Śiva, weiblichen Gottheiten und Yakṡiṅīs gewidmet sind.  
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Version vom 10. März 2026, 13:12 Uhr

Das Kakṡapuṫa-Tantra ist ein Handbuch der tantrischen Praxis, das magischen Verfahren gewidmet ist und weltliche Vorteile bringen soll. Andere Titel sind Kakṣapuṭa, Kacchapuṭa, Kakṣyāpuṭa, Kakṣapuṭasarvasaṃgraha und Siddhanāgārjuna.

Das Werk wurde wahrscheinlich um das zehnte Jahrhundert n. Chr. Zusammengestellt. Obwohl es auf der Śaiva-Tradition basiert, wird seine Urheberschaft traditionell Nāgārjuna zugeschrieben, die Jahrhunderte vorher lebte. Der Text enthält auch keine buddhistischen Merkmale, und die meisten Referenzen stammen aus hinduistischen Tantras.

Es gab einen tantrischen Siddha Nāgārjuna der ca. 9.–11. Jh. lebte und sich mit Tantra, Alchemie(Rasaśāstra) und Ayurveda befasste aber eher eine Sammelfigur ist.

Inhalt

Das Kakṡapuṫa-Tantra beginnt mit Versen an Śiva und Saraswatī und enthält verschiedene Mantras, die unter anderem Śiva, weiblichen Gottheiten und Yakṡiṅīs gewidmet sind.
Das Tantra ist ausschließlich Sādhanas oder magischen Verfahren gewidmet, die weltlichen Nutzen bringen sollen und sich nicht mit philosophischen Themen befassen. Diese Arten magischer Verfahren werden in den buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Traditionen manchmal als sogenannte ṡaṡkarmanin formuliert.

Solche Praktiken umfassen Śānti (Befriedung von Krankheiten und Behinderungen), Vaśīkaraṅa (Kontrolle anderer), Staṁbhana (Immobilisierung anderer), Uccāṫana (Ausrottung von Feinden), Vidveṡa (Feindseligkeit provozieren) und Māraṅa (Ermordung), Vyādhikaraṅa (Krankheit verursachend), Paśuśasyārthanāśana (Verlust von Vieh, Getreide und Anderem), Kautuka (Zaubertricks), Indrajāla (Illusionen schaffen).
Solche Techniken entsprechen allerdings dem schwarzen Pfad des Tantra. Māraṇa, vyādhikaraṇa und paśuśasyārthanāśana wurden in Indien als gefährlich, riskant und moralisch fragwürdig angesehen. Sie sind mit Ahimsa u.a. unvereinbar .

Das Kapitel 14 enthält eine Yakṡiṅī-Sādhana.

Literatur

Siehe auch