Loblieder im Palast des Tushita Himmels

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Loblieder im Palast des Tushita Himmels ist das Kapitel 24 des Avatamsaka Sutra.

Übersetzung

Zu jener Zeit kamen aufgrund der spirituellen Kräfte des Buddha aus allen zehn Himmelsrichtungen, jenseits unzähliger Länder, so zahlreich wie die Atome in den unzähligen Buddha-Khṣetras, große Bodhisattvas, um dem Buddha ihre Ehrerbietung zu erweisen. Jeder von ihnen wurde von Bodhisattvas begleitet, so zahlreich wie die Atome in den unzähligen Buddha-Khṣetras. Ihre Namen waren: Vajra-Banner-Bodhisattva, Fester-Banner-Bodhisattva, Mut-Banner-Bodhisattva, Strahlkraft-Banner-Bodhisattva, Weisheits-Banner-Bodhisattva, Juwelen-Banner-Bodhisattva, Kraft-Banner-Bodhisattva, Unbefleckte-Reinheit-Banner-Bodhisattva, Sternbild-Banner-Bodhisattva und Dharma-Banner-Bodhisattva.
Die Länder, aus denen sie kamen, waren die Welt der Wundersamen Juwelen,
die Welt der Wundersamen Musik, die Welt des Wundersamen Silbers, die Welt des Wundersamen Goldes,
die Welt der Wundersamen Mani-Juwelen, die Welt des Wundersamen Vajra,
die Welt des Wundersamen Padma, die Welt des Wundersamen Utpala-Lotus,
die Welt des Wundersamen Sandelholzes und
die Welt des Wundersamen Duftes.
Jeder von ihnen hatte unter Buddhas reines Brahmacarya praktiziert.
Diese Buddhas waren der Buddha des Endlosen Banners,
der Buddha des Windbanners,
der Buddha des Befreiungsbanners, der Buddha des Ehrfurchtgebietenden Auftretens,
der Buddha des Strahlenden Zeichenbanners, der Buddha des Ewigkeitsbanners, der Buddha des Höchsten Banners, der Buddha des Souveränen Meisters, der Buddha des Brahman-Banners und
der Buddha des Kontemplationsbanners.
Nachdem diese Bodhisattvas in der Gegenwart des Buddha angekommen waren, verneigten sie sich ehrfürchtig zu seinen Füßen.
Mithilfe der spirituellen Kräfte Buddhas beschworen sie jeweils einen wundervollen, juwelenbesetzten Löwenthron, der von einem juwelenbesetzten Netz umhüllt war, das den Bereich vollständig ausfüllte.
Dann setzten sich die Bodhisattvas in jeder der Himmelsrichtungen, aus denen sie gekommen waren, in Lotusposition auf ihre Sitze. Ihre Körper strahlten daraufhin hunderttausend Koti aus Nayutas und Asaṃ Khyeyas reinen Lichts aus. Diese Lichtstrahlen entsprangen dem Juwel des reinen Geistes dieser Bodhisattvas und ihren großen Gelübden, durch die sie alle Fehler aufgaben.
Sie offenbarten die reinen Dharmas aller souveränen Meisterschaften der Buddhas.
Durch die Kraft ihrer unparteiischen Gelübde waren diese Bodhisattvas überall imstande, alle Wesen zu retten und zu beschützen.

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Sie waren diejenigen, an deren Anblick sich alle auf der Welt erfreuten, und wer sie sah, tat dies nicht vergeblich, denn alle, die sie sahen, erlangten Übung und Disziplin. Diese Vielzahl von Bodhisattvas hatte bereits unzählige verdienstvolle Eigenschaften vollendet, zum Beispiel:
- Sie wandern ungehindert durch die Länder aller Buddhas;
- Sie sehen den unabhängigen reinen Dharma-Körper;
- Sie nutzen den Weisheitskörper, um unzählige Körper zu manifestieren, die in alle zehn Richtungen reisen und den Buddhas dienen;
- Sie betreten alle Buddhas unermessliche, grenzenlose und unvorstellbare Dharmas der höchsten Meisterschaft;
- Sie weilen in den unzähligen Toren des Allwissens und nutzen das Licht der Weisheit, um alle Dharmas gründlich zu verstehen;
Sie erlangen Furchtlosigkeit gegenüber allen Dharmas, wodurch sie, was immer sie auch auslegen, dies mit unerschöpflicher Eloquenz bis ans Ende aller Zeiten tun können.
Mit großer Weisheit öffnen sie das Tor zur vollständigen Bewahrung.
Mit dem geläuterten Auge der Weisheit betreten sie die tiefe Dharma-Ebene.
Der Erkenntnisbereich ihrer Weisheit ist grenzenlos; und ihre höchste Reinheit ist raumgleich.
Wie sich die Scharen von Bodhisattvas dort in diesem Tuṣita-Palast dieser Welt versammelten, so versammelten sich auch Bodhisattvas mit denselben Namen in allen anderen Tuṣita-Palästen in den zehn Himmelsrichtungen, in denen die Namen der Länder, aus denen sie kamen, und der Buddhas, mit denen sie verbunden waren, identisch waren.
Zu jener Zeit entsprangen aus den Kniescheiben des Bhagavat Hunderte von Tausenden von Lichtstrahlen (Kotīs Nayutas), die überall alle Welten im Dharma-Bereich und im Bereich des leeren Raums erleuchteten.
Alle anderen Bodhisattvas konnten die spirituellen Wandlungen dieses Buddhas sehen, und alle diese Bodhisattvas konnten die spirituellen Wandlungen all der anderen TathaGatas sehen. In der Vergangenheit hatten all diese Bodhisattvas Wurzeln der Güte gepflanzt und gemeinsam mit Vairocana Tatha-Gata die Bodhisattva-Praktiken kultiviert.
Sie alle waren bereits erwacht und hatten die höchste Meisterschaft und die tiefsten Befreiungen aller Buddhas erlangt, hatten bereits den Körper des undifferenzierten Dharma-Reiches angenommen, hatten alle Länder betreten und doch keinen festen Wohnsitz, hatten bereits unzählige Buddhas gesehen, die sie besucht und denen sie gedient hatten, und waren in einem einzigen Augenblick des Geistes frei und ungehindert durch das gesamte Dharma-Reich gereist.

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Ihr Geist war rein wie unbezahlbare Juwelen. Sie wurden von der beständigen schützenden Achtsamkeit unzähliger Buddhas begleitet. Gemeinsam mit der Unterstützung ihrer Kräfte hatten sie das ferne Ufer der höchsten und vollkommensten Stufe der Erleuchtung erreicht. Ständig verweilten sie in reiner Achtsamkeit in der unübertroffenen Erleuchtung und in jedem folgenden Augenblick des Denkens erreichten sie die Stufe des Allwissens, in der sie durch das Kleine ins Unermessliche und durch das Unermessliche ins Kleine eindrangen, wobei sie dies stets mit souveräner Meisterschaft und ungehindertem, durchdringendem Verständnis vermochten.
Sie haben bereits den Körper eines Buddhas angenommen und weilen mit dem Buddha zusammen.
Sie haben das Allwissen erlangt und erschaffen ihre Körper durch das Allwissen.
Wohin alle TathaGatas reisen, können sie ihnen folgen und dort eintreten. Sie enthüllen und erklären die Tore der Weisheit des Dharma, erreichen das Vajra-Banner am fernen Ufer der großen Weisheit, erlangen die meditative Versenkung des Vajra und beseitigen alle Zweifel und Illusionen.
Sie haben bereits die höchste Meisterschaft und das spirituelle Wissen aller Buddhas erlangt und sind überall in die Länder der zehn Himmelsrichtungen eingetreten, um Hunderttausende von Koti, unzählige Wesen, zu lehren und auszubilden.
Obwohl sie an keiner der Aufzählungen der Dharmas festhalten, sind sie dennoch fähig, die höchsten Mittel geschickt zu entwickeln, zu üben und zu vervollkommnen und alle Dharmas zu etablieren.
Hunderttausende Koṭīs, Nayutas, unaussprechliche Bodhisattvas wie diese, die unerschöpfliche Reinheit und einen Schatz aller unermesslichen verdienstvollen Eigenschaften der drei Zeitepochen besaßen, kamen und versammelten sich dort in der Gegenwart des Buddha. Dasselbe geschah in den Wohnstätten all jener anderen Buddhas, die aufgrund dieser Lichtemanation gesehen wurden.
Dann, unterstützt von den spirituellen Kräften des Buddha, überblickte der Bodhisattva Vajra Banner die zehn Himmelsrichtungen und sprach diese Verse:
Der Tathagata kommt nicht in die Welt und hat kein Nirvana (..?).
Durch die Kraft seiner großen ursprünglichen Gelübde manifestiert er sein Dharma der souveränen Meisterschaft.

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Dieses Dharma ist unbegreiflich. Es ist kein Ort, an dem Denken wirken kann.
Nur mit Weisheit, die das ferne Ufer erreicht hat, kann man das Reich aller Buddhas sehen.
Der Formkörper ist nicht der Buddha.
Dasselbe gilt für seine Stimme.
Dennoch erkennt man die Kraft des spirituellen Überwissens des Buddha nicht getrennt von seiner Form und Stimme.
Ein Mensch mit geringerer Weisheit kann das wahre Reich aller Buddhas nicht erkennen.
Nur durch lange Übung reiner Taten kann man es vollständig verstehen.
Der wahrhaft Erleuchtete hat keinen Ursprung, noch einen Ort, zu dem er geht.
Sein reiner und wunderbarer Formkörper erscheint durch spirituelle Kräfte.
Er manifestiert den Körper des Tathagata in unzähligen Welten und lehrt ausführlich über den erhabenen Dharma, doch sein Geist ist an nichts gebunden.
Seine grenzenlose Weisheit durchdringt alle Dharmas vollständig.
Er betritt überall die Welt des Dharma und manifestiert seine Macht der souveränen Meisterschaft.
Sein vollständiges Verständnis aller Wesen und aller Dharmas ist ungehindert.
Überall manifestiert er die Erscheinungen vieler Formen in allen Kshatras.
Wer nach allwissender Erkenntnis strebt und die rasche Verwirklichung der unübertroffenen Erleuchtung erlangen möchte, sollte sich dem reinen und wundersamen Geist zuwenden, um die Bodhi-Praktiken zu pflegen.
Wer die Ehrfurcht gebietenden spirituellen Kräfte des Tathagata solch erlebt, sollte er dem Höchstverehrten Opfergaben darbringen
und keine Zweifel aufkommen lassen.
Dann, unterstützt von den spirituellen Kräften Buddhas, überblickte der Bodhisattva des Festen Banners die zehn Himmelsrichtungen und sprach anschließend diese Verse:
Die Tathagata ist unvergleichlich erhaben, äußerst tiefgründig und unbeschreiblich.

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Selbst wenn man die Grenzen der zukünftigen Zeit ausschöpfte und alle Buddha-Kṣetras durchwanderte, solange man dieses wunderbare Dharma nicht suchte, würde man Bodhi niemals erlangen.
Von Anbeginn der Vergangenheit bis in die Gegenwart wanderten die Wesen lange Zeit im Samsara umher, und haben das wahre Dharma dennoch nicht vollständig verstanden.
Deshalb sind die Buddhas in der Welt erschienen.
Alle diese Dharmas sind unzerstörbar, und es gibt niemanden, der sie zerstören könnte.
Das große Licht derer mit höchster Meisterschaft erstrahlt überall auf der Welt.

Ende von Kapitel 24

Literatur