Yuandun jiao

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Yuandun jiao (Yuandun ; jap. endongyō; Kor. wŏndon kyo : Plötzliche Stille; vollkommene und plötzliche Erleuchtun bzw. Lehre”) ist der Name einer bekannten chinesischen Sekte zur Zeit der Ming-Dynastie. Sie leitete sich aus Wang sen's Dacheng jiao (Wang Jianchuan)[2] ab. Als ihr Gründer gilt Zhang Hao oder auch Gong Chang.

Zu den Lehrinhalten gehörte auch das Gandavyuha-Sutra.

Bailian jiao - Sekte des Weissen Lotus

Ein Ableger war das Longhua baojuan[1].

Mitte des 12. Jahrhunderts gründete der Mönch Cizhao (Mao Ziyuan , ca. 1096–1166) eine neue buddhistische Schule, die Schule des Weißen Lotus (Bailianzong). Die Anhänger dieser Schule verehrten den Buddha Amitabha und befolgten die fünf buddhistischen Disziplinregeln (Wujie: Nicht töten, Nicht stehlen, Nicht-Vergnügen, Nicht-Schimpfen, Nicht-Trinken), die auch einen zentralen Punkt der Lehre vom Reinen Land bildeten.
Mao Ziyuan übernahm die Methode der Tiantai-Schule, die Lehren Buddhas durch Zeichnungen und Bilder zu veranschaulichen. Er verfasste außerdem Beichtregeln für den täglichen Gottesdienst, die Bailian chenchao chanyi. Um die verstreuten Lotus-Gesellschaften zu verbinden, errichtete er am Ufer des Dinghshan-Sees nahe Kunshan, Jiangsu, einen Lotus-Bußtempel (Lianchantang) und nahm den Titel Meister (daoshi) an. Er ließ ein Auditorium errichten, in dem er die Lehren der Weißen Lotus-Schule verkündete.
Als die neu gegründete Schule des Weißen Lotus offiziell verboten wurde, musste Mao Ziyuan Kunshan verlassen und nach Jiujiang fliehen. Da die Lehren seiner Schule leicht verständlich waren, fand die Schule des Weißen Lotus auch in anderen Teilen Chinas viele Anhänger.

Literatur

Referenzen

  1. Bailian jiao, der 'Weisser Lotus' -Sekte

Weblinks